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Unfall zwischen Motorradfahrerin und Rind bei Bingen

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Unfall auf der A60

In der Nacht von Sonntag auf Montag (12. Juni 2023) kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L420 zwischen Bingen-Dromersheim und Gensingen. Dort war eine Motorradfahrerin mit einem Rind zusammengestoßen.

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Rund zehn Tiere waren auf der Straße unterwegs

Kurz vor Mitternacht befuhr die 20-jährige Motorradfahrerin mit ihrer 13-jährigen Beifahrerin Landstraße in Richtung Gensingen. Dort kollidierte die Motorradfahrerin mit einem auf der Fahrbahn befindlichen Rind einer Herde von etwa zehn Tieren und kam in Folge dessen zu Fall. Fahrerin und Beifahrerin wurden bei dem Unfall verletzt und mussten mit dem Verdacht auf Knochenbrüche in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Wie die Polizei mitteilt konnte kurz zuvor ein entgegenkommender Verkehrsteilnehmer nur durch eine Gefahrenbremsung eine Kollision mit der Herde vermeiden.

Im Anschluss an den Unfall konnten die Rinder eingefangen und auf eine Weide zurückgeführt werden. In der Nacht konnte keine schwerwiegende Verletzung bei den Tieren festgestellt werden. Nach bisherigem Ermittlungsstand liegt der Grund für den nächtlichen Ausflug der Rinderherde in einem entwendeten Weidezaungerät an der eigentlichen Weide der Tiere.

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Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Am Sonntag (11. Juni 2023) kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in der Lotharstraße an der Römerpassage in der Mainzer Altstadt. Dort war am Morgen ein Brand in einer Tiefgarage ausgebrochen. Die Feuerwehr bekämpfte die lodernden Flammen mit einer Vielzahl an Einsatzkräften. Dabei kam es zu einigen Schwierigkeiten, die bewältigt werden mussten. BYC-News war vor Ort.

Mehrere Feuerwachen in Mainzer Altstadt im Einsatz

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Großer Pflanzenverkauf zu günstigen Preisen im Luisenforum Wiesbaden

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Pflanzenliebhaber aufgepasst: Vom 6. bis 8. Juli 2023 wird das LuisenForum zum Treffpunkt für alle, die ihre Wohnräume mit frischem Grün verschönern möchten. Pflanzen für Alle, eine Initiative des Green Teams, bietet in diesem Zeitraum zahlreiche Pflanzen zu unschlagbaren Preisen an.

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Über 150 verschiedene Pflanzensorten für jeden Geschmack

Das Ziel von Pflanzen für Alle ist es, Menschen wieder näher an die Natur heranzuführen und ihnen einen nachhaltigen Zugang zu Pflanzen zu ermöglichen. Direkt von den Züchtern stammend werden über 150 verschiedene Pflanzensorten für jeden Geschmack bereits ab 2 Euro angeboten. Egal, ob Anfänger oder Pflanzen-Profi – hier findet jeder die passende Pflanze. Auch haustierfreundliche Pflanzen sind im Angebot. Wer es besonders eindrucksvoll mag, kann sich große Pflanzen und zum Teil auch seltene bereits ab 15 Euro sichern.

Die Pflanzen werden sorgfältig ausgewählt und stammen direkt von europäischen Produzenten, die auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Wasser, Energie, Düngemitteln und Pflanzenschutz achten. Dadurch wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern auch die Frische und Qualität der Pflanzen gewährleistet.

Auch Terrarien, Töpfe, Übertöpfe, Makramee und andere Accessoires, die das grüne Zuhause verschönern, sind zu erschwinglichen Preisen erhältlich. Damit kann jeder sein Zuhause in eine grüne Oase verwandeln, ohne dabei das Budget zu sprengen.

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Ein Ticketsystem ermöglicht es, einen kostenlosen Slot zu reservieren, um Warteschlangen zu vermeiden:

Vor Ort gibt es einen fließenden Rundgang, um den Einkauf zu erleichtern: Die Pflanzen sind nach Kategorien geordnet. Der gewünschte Zeitslot kann kostenfrei online reserviert werden. Für Fragen oder Ratschläge gibt es auf dem Rundgang QR-Codes, die bei der Auswahl der Pflanzen helfen. Ein Team von Pflanzenexperten ist ebenfalls Verkäufen anwesend und steht bei Fragen gerne zur Verfügung.

Adresse und Zeiten:

LuisenForum
Kirchgasse 6
65185 Wiesbaden

Donnerstag 6. Juli von 10 – 19 Uhr
Freitag 7. Juli von 10 – 19 Uhr
Samstag 8. Juli von 10 – 18 Uhr

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Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Die Pläne für das Gelände der Matthäuskirche in Frankfurt werden konkreter. Ein Architekturwettbewerb steht kurz bevor, um einen beeindruckenden 130 Meter hohen Turm sowie eine neue Kirche zu entwerfen. Der renommierte Projektentwickler Becken, der vor etwa drei Jahren den Großteil des Grundstücks erwarb, und der Evangelische Regionalverband Frankfurt und Offenbach, der noch kleinere Flächen besitzt, haben kürzlich ihre Pläne bekannt gegeben und weitere Details präzisiert.

Neue Wolkenkratzer für Frankfurt geplant – Die Skyline soll wachsen

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Neue Wolkenkratzer für Frankfurt geplant – Die Skyline soll wachsen

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Die Pläne für das Gelände der Matthäuskirche in Frankfurt werden konkreter. Ein Architekturwettbewerb steht kurz bevor, um einen beeindruckenden 130 Meter hohen Turm sowie eine neue Kirche zu entwerfen. Der renommierte Projektentwickler Becken, der vor etwa drei Jahren den Großteil des Grundstücks erwarb, und der Evangelische Regionalverband Frankfurt und Offenbach, der noch kleinere Flächen besitzt, haben kürzlich ihre Pläne bekannt gegeben und weitere Details präzisiert.

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Um weitere Einzelheiten zu klären, werden die Partner nun einen internationalen Architekturwettbewerb durchführen

Jens Hogekamp, Geschäftsführer von Becken Development, betrachtet dies als eine einmalige Gelegenheit, an einem innerstädtischen Standort ein neues und einzigartiges Ensemble aus Kirche und Hochhaus zu entwickeln. Er erhofft sich von diesem Wettbewerb eine optimale Lösung für diese herausragende Aufgabenstellung.

Die Pfarrerin der evangelischen Hoffnungsgemeinde, Annegreth Schilling, sieht in dem geplanten „Tandem aus Kirche und Hochhaus“ ein Zeichen für die Zukunft der Kirche in der Großstadt. Die Gemeinde vereint Menschen aus verschiedenen Milieus, Kulturen und Generationen. Dies soll auch in der Kirche sichtbar werden, die den Namen „Hoffnungskirche“ tragen soll. Stadtdekan Achim Knecht betrachtet das Projekt als Statement für eine Stadt, in der die wirtschaftliche Entwicklung den Menschen dient. Der Vorstandsvorsitzende des evangelischen Regionalverbands hofft zudem auf ein neues architektonisches Wahrzeichen für Frankfurt.

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Weitere Details sollen folgen

Bislang haben die Projektpartner noch nicht bekannt gegeben, wie viele Wohnungen und Büroflächen im Hochhaus sowie möglicherweise in einer ergänzenden sechsgeschossigen Bebauung entstehen sollen. In ihrer Mitteilung betonen sie jedoch, dass entsprechend des Frankfurter Baulandbeschlusses auch geförderte Wohnungen Teil des Projekts sein werden. Gemäß diesem Beschluss sollen 40 Prozent der oberirdischen Gesamtfläche für Wohnnutzung vorgesehen werden, wobei mindestens 30 Prozent der Fläche für geförderten Wohnungsbau reserviert sein müssen. Genauere Informationen können die Bauherren vor dem Wettbewerb noch nicht geben.

Hinsichtlich der neuen Kirche äußerten sich die Bauherren ebenfalls noch zurückhaltend. Vor drei Jahren hieß es, dass der Kirchturm und denkmalgeschützte Elemente in den Neubau integriert werden sollen. Ob dies immer noch der Fall ist, bleibt derzeit unklar.

In den letzten Jahren sind im Umfeld der Matthäuskirche bereits mehrere neue Hochhäuser entstanden, darunter der 190 Meter hohe Büro- und Hotelturm „One“. In den kommenden Jahren wird der Hochhauskomplex an der Messe weiter wachsen. Die Düsseldorfer Gerchgroup plant beispielsweise den Bau eines 175 Meter hohen Turms mit gemischter Nutzung auf dem ehemaligen Gelände des Polizeipräsidiums. In unmittelbarer Nähe zur Matthäuskirche könnte sogar das höchste Hochhaus Deutschlands entstehen. Der Projektentwickler CA Immo plant einen 288 Meter hohen Wolkenkratzer für Büronutzung. Auf demselben Gelände soll zudem ein 157 Meter hoher Wohnturm Platz finden.

Empfehlung der Redaktion

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat den EU-Asylkompromiss begrüßt und gemeinsames Handeln der Mitgliedsstaaten angemahnt. Es werde höchste Zeit, dass nach Jahren fruchtloser Debatten die EU endlich Handlungsfähigkeit zeige, so der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt. Sein Stellvertreter Heiko Teggatz, Vorsitzender der DPolG-Bundespolizeigewerkschaft, wies darauf hin, dass es noch immer die Notwendigkeit nationaler Maßnahmen gebe, dazu zählten vor allem der Abbau von Anreizen zur Migration nach Deutschland und die Befugniserweiterung für die Bundespolizei an den Binnengrenzen und auf den Bahnhöfen.

Deutsche Polizeigewerkschaft fordert weitere Maßnahmen in der Asylpolitik

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Feuerwehrmann stirbt bei Einsatz im Kreis Groß-Gerau

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Am Sonntag (11. Juni 2023) kam es zu einem tragischen Vorfall im Rahmen eines Waldbrandes in Gernsheim (Kreis Groß-Gerau). Ein Feuerwehrmann aus Biebesheim verstarb bei dem Einsatz. Der Feuerwehrmann soll zunächst mitgeteilt haben, dass er sich unwohl fühle. Kurze Zeit später fanden seine Kameraden ihn leblos. Nach aktuellen Kenntnissen ist der Tod des ehrenamtlichen Helfers auf medizinische Gründe zurückzuführen und steht nicht in direktem Zusammenhang mit dem Einsatz.

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Am Sonntag (11. Juni 2023) kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in der Lotharstraße an der Römerpassage in der Mainzer Altstadt. Dort war am Morgen ein Brand in einer Tiefgarage ausgebrochen. Die Feuerwehr bekämpfte die lodernden Flammen mit einer Vielzahl an Einsatzkräften. Dabei kam es zu einigen Schwierigkeiten, die bewältigt werden mussten. BYC-News war vor Ort.

Mehrere Feuerwachen in Mainzer Altstadt im Einsatz

Mehrere Feuerwachen in Mainzer Altstadt im Einsatz

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Brand in der Mainzer Altstadt | Foto: BYC-News

Am Sonntag (11. Juni 2023) kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr in der Lotharstraße an der Römerpassage in der Mainzer Altstadt. Dort war am Morgen ein Brand in einer Tiefgarage ausgebrochen. Die Feuerwehr bekämpfte die lodernden Flammen mit einer Vielzahl an Einsatzkräften. Dabei kam es zu einigen Schwierigkeiten, die bewältigt werden mussten. BYC-News war vor Ort.

Die Feuerwehr Mainz teilte gegen 18:00 Uhr abschließend mit:

Um kurz nach halb neun wurde die Feuerwehr durch eine automatische Brandmeldeanlage alarmiert. In der Nähe des Objektes, in dem die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte, wurden die anrückenden Kräften von Anwohnern in Empfang genommen und zu einer Tiefgaragenzufahrt an einem Gebäudekomplex zwischen Lotharstraße und Steingasse geführt. Dort trat starker Brandrauch aus. Sofort wurden zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vorgeschickt.

Ein Lagerraum, der an die Tiefgarage angrenzt, stand im Vollbrand. Die Hitzewirkung war so stark, dass die Trupps sich zurückziehen mussten und keine effektive Brandbekämpfung möglich war. Auf dem Parkdeck über dem Brandraum war der Asphalt bereits so weich, dass er Blasen warf und Bitumenfugen förmlich kochten. Durch den Einsatzleiter wurde das Einsatzstichwort erhöht und weitere Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr wurden nachgefordert.

Der Rauch, der aus der Tiefgarage austrat, gelangte durch offene Fenster auch in Wohnungen. Daher wurden diese durch die Einsatzkräfte kontrolliert und evakuiert. Im Verlaufe des Einsatzes konnte ein alternativer Zugang zu der Tiefgarage erkundet werden, doch auch von dort war ein Vorgehen wegen der starken Hitze nicht möglich. Aufgrund der massiven Hitze war ein stetiger Tausch der Einsatzkräfte erforderlich, um das Feuer unter Kontrolle zu halten und die Ausbreitung zu verhindern. Zwei Atemschutzgeräteträger erlitten während des Einsatzes einen Kreislaufkollaps und mussten vom Rettungsdienst behandelt werden. Bei beiden war glücklicherweise nur eine ambulante Versorgung erforderlich.

Eine Frau musste von der Feuerwehr gerettet werden, nachdem sie vor Freigabe wieder in ihre Wohnung zurück ging

Um die Hitze aus dem Objekt abführen zu können, wurden ein Großlüfter der Feuerwehr Ingelheim sowie ein Lüftungsroboter der Feuerwehr Frankfurt eingesetzt. Letzterer ist auf einem Kettenfahrwerk montiert und konnte per Fernsteuerung in das Brandobjekt hineingefahren werden. Durch den Einsatz dieses Lüfters in der Tiefgarage war es möglich, die Hitzebelastung soweit zu reduzieren, dass die Einsatzkräfte unter Atemschutz bis zum Brandherd vorgehen und das Feuer effektiv bekämpfen konnten. Während der Einsatz des Lüfters nahm die Rauchentwicklung zunächst zu. Daher wurde die Bevölkerung über KATWARN gebeten, Fenster zu schließen und Lüftungen abzuschalten. Eine Anwohnerin, die vor Freigabe durch die Feuerwehr wieder zurück in ihre Wohnung gekehrt war, musste von der Feuerwehr aus ihrer Wohnung gerettet werden. Sie erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Zu weiteren Personenschäden kam es glücklicherweise nicht.

Zwischenzeitlich konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Aktuell laufen allerdings noch die letzten Nachlöscharbeiten. Die Zahl der Einsatzkräfte konnten aber bereits deutlich reduziert werden.

Durch den Baufachberater des Technischen Hilfswerks wurde die Tiefgarage in Augenschein genommen. Wegen der Brandschäden sind die Tiefgarage sowie das darüber liegende Parkdeck bis auf Weiteres nicht nutzbar. Eine Nutzugsuntersagung wurde von der Bauaufsicht ausgesprochen. Die angrenzenden Wohnungen können jedoch weder genutzt werden.

Die Feuerwehr lobte die immense Unterstützung der ehrenamtlichen Kräfte sowie die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Behörden und Organisationen miteinander und die überörtliche Hilfe. Hiervon konnte sich auch der Oberbürgermeister Nino Haase überzeugen, der sich persönlich vor Ort bei den Einsatzkräften bedankte.

Im Einsatz waren rund 100 Kräften der Feuerwehren Mainz (haupt- und ehrenamtliche Kräfte), Frankfurt und Ingelheim sowie über 40 Kräfte der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz. Sie stellten die Verpflegung und medizinische Versorgung der Feuerwehrleute sicher. Das Technische Hilfswerk unterstützte die Lösch- und Räummaßnahmen mit knapp 20 Kräften. Weiterhin waren rund 10 Beamte der Polizei sowie weitere Ermittler des Kriminaldauerdienstes im Einsatz.

Die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr wurden von dienstfreien Kräften der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren besetzt

Von ihnen waren zahlreiche Einsätze abzuarbeiten, die parallel zu dem Großeinsatz in der Altstadt liefen. Dies waren unter anderem ein Verkehrsunfall auf der A60 mit insgesamt 4 Fahrzeugen und 7 beteiligten/verletzten Personen, eine Alarmierung durch eine automatische Brandmeldeanlage (Ursache angebranntes Essen), einer Tierrettung im Volkspark und der Brand eines Wäschetrockners in Hechtsheim. Bei dem Feuer im 2. OG eines Wohngebäudes wurden 3 Personen verletzt und mussten mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagnachmittag (10. Juni 2023) gegen 16:00 Uhr auf der Bundesstraße B42 bei Büttelborn nahe dem Teich am Braunshardter Tännchen. Ein Motorradfahrer wurde bei dem Unfall tödlich verletzt.

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Bundesstraße in Büttelborn

 

Insolvenz Baufirma: So reagieren Bauherren richtig

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20170910 191908 thorsten luettringhaus gau bischofsheim hausbau rohbau

Teuerungen und Nachschubprobleme bei Baumaterialien können den Bau eines Eigenheims erschweren. Sie steigern aber auch die Gefahr, dass wirtschaftlich nicht optimal aufgestellte Bauunternehmen in Schieflage geraten. Für Bauherren ist es ein Albtraum, wenn der beauftragte Baupartner zahlungsunfähig wird und Insolvenz anmeldet. Panikreaktionen helfen in einem solchen Fall nicht weiter, gefragt sind Besonnenheit und fundierter juristischer Rat. „Je früher man die Situation erkennt, desto besser kann man als Bauherr reagieren“, sagt Erik Stange, Pressesprecher des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB).

Warnzeichen für eine drohende Zahlungsunfähigkeit

Verbraucherschützer Stange nennt wichtige Warnzeichen, die auf eine drohende Insolvenz hindeuten können. Wenn sich Baustopps und Bauzeitverzögerungen wiederholen, kein Material mehr geliefert oder bereits vorhandene Baustoffe wieder abgeholt werden, sollten Bauherren genauer hinsehen. Bleiben Zahlungen für die Werklöhne der Subunternehmer aus oder bieten diese dem Bauherrn an, bei Direktzahlung weiterzuarbeiten, ist höchste Vorsicht geboten. Auf keinen Fall sollte man auf Forderungen nach einem Vorschuss für die nächste Abschlagszahlung oder nach überhöhten Zahlungen eingehen – im Insolvenzfall kann überzahltes Geld unwiederbringlich verloren gehen.

Bei Insolvenz schnellstmöglich anwaltlichen Rat einholen

Wenn sich Alarmzeichen für eine drohende Insolvenz mehren, sollten betroffene Bauherren umgehend die Unterstützung eines Fachanwalts für Bau- und Architektenrecht in Anspruch nehmen. Unter www.bsb-ev.de gibt es dazu mehr Infos und die Adressen von Vertrauensanwälten in ganz Deutschland. Ist das Insolvenzverfahren beantragt oder bereits eröffnet, sind sofort sämtliche Zahlungen einzustellen. Gemeinsam mit dem Fachanwalt kann nun die Suche nach einem Ausweg aus der Situation beginnen. Ansprechpartner ist ab der Insolvenzbeantragung nicht mehr die Firma, sondern der Insolvenzverwalter. Er besitzt das Wahlrecht, ob er den Bau fertigstellen lässt oder das Projekt stoppt. Diese Prüfung kann oft zwischen drei und zehn Monaten in Anspruch nehmen – je länger die Baustelle ruht, desto größer kann der Schaden für den Bauherren werden.

In jedem Fall sollte daher ein Sachverständiger den Stand des Bauprojekts zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung gründlich und detailliert dokumentieren. Eine weitere Reaktionsmöglichkeit ist eine außerordentliche Kündigung. Diese muss vom Anwalt aber genau geprüft werden, da Bauherren bei einer unberechtigten Kündigung und gleichzeitigen Beauftragung einer Drittfirma unter Umständen doppelte Zahlungen leisten müssen.

Empfehlung der Redaktion

Die Liebe der Menschen in Deutschland zu grünen Pflanzen kennt keine Grenzen. Dies zeigt sich nicht nur in der Natur, sondern auch in ihren eigenen vier Wänden. Laut Statista hatten im Jahr 2020 etwa drei Viertel aller Männer und Frauen Zimmerpflanzen in ihrer Wohnung. Während der Corona-Pandemie wurde dieser Trend zum heimischen Dschungel noch verstärkt. Das Blumenbüro Holland stellte fest, dass fast jeder Dritte während der Zeit des erzwungenen Zuhausebleibens mehr Blumen und Pflanzen kaufte als zuvor. Besonders beliebt sind derzeit exotische Zimmerpflanzen wie Monstera, Geigenfeige, Calathea, Bogenhanf, Drachenbaum, Aloe Vera und Efeutute.

Der Trend zum Urban Jungle in der Wohnung wächst

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Bundesstraße in Büttelborn

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ADAC Rettungshubschrauber Eisenberg
SYMBOLBILD

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagnachmittag (10. Juni 2023) gegen 16:00 Uhr auf der Bundesstraße B42 bei Büttelborn nahe dem Teich am Braunshardter Tännchen. Ein Motorradfahrer wurde bei dem Unfall tödlich verletzt.

Beim Abbiegen Motorradfahrer übersehen

Ein 50-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg war in Richtung Büttelborn unterwegs, als ein entgegenkommender Fahrer eines 3,5-Tonners mutmaßlich den Motorradfahrer übersah und vor dem Teich in einen Wirtschaftsweg abbog. Der Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge konnte nicht mehr verhindert werden. Durch die Wucht des Aufpralls und den darauffolgenden Sturz erlitt der Motorradfahrer schwerste Verletzungen. Die umgehend herbeigeeilten Rettungskräfte konnten nichts mehr für den Mann tun, er verstarb noch an der Unfallstelle.

Aufgrund der Schwere des Vorfalls wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter zur Unfallaufnahme hinzugezogen. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die beteiligten Fahrzeuge wurden für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Die Unfallstelle auf der B42 musste für dreieinhalb Stunden teilweise vollständig gesperrt werden, um die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge zu ermöglichen. Der Verkehr wurde während dieser Zeit umgeleitet, was zu Behinderungen führte und zu Verzögerungen im Straßenverkehr.

Im Einsatz waren:

  • die Polizei
  • die Feuerwehr
  • der Rettungsdienst
  • ein Notarzt
  • ein Rettungshubschrauber

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Am Freitagnachmittag (9. Juni 2023) kam es in der Gemarkung östlich von Trebur zu einem Einsatz der Feuerwehr. Dort war gegen kurz nach 17:00 Uhr eine Scheune in Brand geraten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise von möglichen Zeugen.

Scheunenbrand in Trebur – Feuerwehr stundenlang im Einsatz

Bevölkerungsschutz: Aktion auf dem Marktplatz in Groß-Gerau

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Groß-Gerau
Groß-Gerau

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, einen bundesweiten Tag des Bevölkerungsschutzes ins Leben zu rufen. In Hessen wird dieser Tag am Samstag, 24. Juni, erstmals abgehalten. Hintergrund für die Aktion ist, dass es vermehrt Herausforderungen gibt, die nur gemeinsam – von Verwaltung und Bevölkerung insgesamt – bewältigt werden können: seien es Naturkatastrophen, Pandemien oder die Folgen von Kriegen.

Wichtige Rolle der Unteren Katastrophenschutzbehörden

Eine zentrale Veranstaltung zum Tag des Bevölkerungsschutzes soll es am 24. Juni in Wiesbaden geben. Aber auch dezentrale Informationsangebote sind geplant, zum Beispiel auf dem Marktplatz in Groß-Gerau. Dabei wird der Fachbereich Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung von 9 bis 13 Uhr einen Infostand betreiben. Es werden drei, vier Fahrzeuge des Katastrophenschutzes ausgestellt. Zudem ist ein Team des Fachdiensts Einsatzplanung und Katastrophenschutz präsent, um Fragen zu beantworten, Flyer zu verteilen und generell das Interesse am Thema zu wecken.

Innenminister Peter Beuth hat in seinem Hinweis zum Tag des Bevölkerungsschutzes deutlich gemacht, welch wichtige Rolle die Unteren Katastrophenschutzbehörden in der Bewältigung von Notfällen und Krisen spielen: „Ihre Arbeit und Ihr Engagement tragen dazu bei, dass unsere Bürgerinnen und Bürger in schwierigen Situationen bestmöglich geschützt und versorgt werden.“

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Am späten Mittwochabend (7. Juni 2023) hat ein 34-jähriger Mann aus Rüsselsheim für Aufregung auf der Autobahn A60 gesorgt. Der Vorfall ereignete sich gegen 23.30 Uhr, als der Mann von einer Fußgängerüberführung in der Nähe der Stahlstraße die Fahrzeuge auf der Autobahn anstrahlte und dadurch eine erhebliche Gefährdung der Verkehrsteilnehmer verursachte.

A60 Rüsselsheim: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Mehr Lohn in der Süßwarenindustrie im Kreis Mainz-Bingen gefordert

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Foto: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

Vanille, Schokolade, Erdbeere: Eis geht immer – gerade jetzt, wenn es wärmer wird. Der Landkreis Mainz-Bingen lässt sich rund 1,7 Millionen Liter Eis pro Jahr schmecken – ob in der Waffel oder im Becher, aus der Schale, vom Teller oder am Stiel. Umgerechnet wären das rund 24,6 Millionen Kugeln Eis, sagen die Statistiker vom Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI). Denn sie haben den durchschnittlichen „Eis-Hunger“ ermittelt: 8,1 Liter Speiseeis lässt sich jeder – von jung bis alt – im Jahr schmecken. Das sind 116 Kugeln pro Kopf.

„Wer in der Süßwarenindustrie in der Produktion am Band steht oder im Lager arbeitet, muss am Ende des Monats jeden Euro dreimal umdrehen“

„Was die Süßwarenindustrie nicht verrät: Sie produziert süßes Eis gerade mit einem bitteren Beigeschmack – jedenfalls für die Beschäftigten. Denn denen schmecken die Löhne schon lange nicht mehr“, sagt Guido Noll von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Das sei ein Problem der gesamten Branche. Ob Schokolade, Gummibären, Kekse oder eben Eis: „Wer in der Süßwarenindustrie in der Produktion am Band steht oder im Lager arbeitet, muss am Ende des Monats jeden Euro dreimal umdrehen. Gerade in den unteren Lohngruppen ist an den Jobs nur das süß, was produziert wird. Nicht aber das, was verdient wird“, so der Geschäftsführer der NGG-Region Darmstadt und Mainz. Viele würden deshalb der Branche den Rücken kehren.

Trotzdem zeigten die Arbeitgeber – und dazu gehören Branchen-Giganten wie Ferrero, Storck, Lindt, Haribo, Nestlé oder Bahlsen – keine Bereitschaft, darauf mit einem angemessenen Lohnangebot zu reagieren. Die NGG habe deshalb die Tarifverhandlungen für die Süßwarenindustrie vorerst abgebrochen: „Mit Peanuts lassen sich die Beschäftigten nicht abspeisen. Jetzt gibt es flächendeckende Warnstreiks. Der Juni wird zum ‚Streikmonat fürs Süße‘“, so Gewerkschafter Guido Noll.

Die NGG dagegen will die hohen Preissteigerungen auffangen und fordert monatlich 500 Euro mehr für die unteren Lohngruppen. Alle übrigen sollen ein Lohn-Plus von 400 Euro bekommen. Für Azubis will die Gewerkschaft 200 Euro mehr im Monat erreichen. Ebenso ein „Ticket-Geld“ – eine monatliche Fahrtkostenpauschale von 50 Euro.

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat den EU-Asylkompromiss begrüßt und gemeinsames Handeln der Mitgliedsstaaten angemahnt. Es werde höchste Zeit, dass nach Jahren fruchtloser Debatten die EU endlich Handlungsfähigkeit zeige, so der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt. Sein Stellvertreter Heiko Teggatz, Vorsitzender der DPolG-Bundespolizeigewerkschaft, wies darauf hin, dass es noch immer die Notwendigkeit nationaler Maßnahmen gebe, dazu zählten vor allem der Abbau von Anreizen zur Migration nach Deutschland und die Befugniserweiterung für die Bundespolizei an den Binnengrenzen und auf den Bahnhöfen.

Deutsche Polizeigewerkschaft fordert weitere Maßnahmen in der Asylpolitik

Scheunenbrand in Trebur – Feuerwehr stundenlang im Einsatz

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Trebur14 1 scaled
Trebur14 1 scaled

Am Freitagnachmittag (9. Juni 2023) kam es in der Gemarkung östlich von Trebur zu einem Einsatz der Feuerwehr. Dort war gegen kurz nach 17:00 Uhr eine Scheune in Brand geraten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise von möglichen Zeugen.

Das Gebäude ist einsturzgefährdet

Der Eigentümer hat nach Angaben der Polizei einen leisen Knall in der Scheune gehört und sei umgehend vom benachbarten Wohnhaus zu dem Nebengebäude gegangen. Als er das Feuer bemerkte, alarmierte er umgehend per Notruf die Leitzentrale Groß-Gerau. Anschließend versuchte er selbst, die in der Scheune befindlichen Heuballen zu löschen, jedoch ohne Erfolg.

Sofort rückten die Feuerwehren aus Trebur, Astheim, Geinsheim, Hessenaue, Nauheim und Groß-Gerau aus und leiteten vor Ort eingetroffen die Brandbekämpfung ein. Weil das Gebäude in Folge des Brandes einsturzgefährdet ist, war auch das Technische Hilfswerk vor Ort. Die Flammen konnten schließlich gelöscht und der Einsatz gegen 21:30 Uhr beendet werden. Zur Brandursache und Schadenshöhe kann derzeit keine Aussage getroffen werden, da das Gebäude nicht begangen werden kann.

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Am Donnerstagnachmittag (8. Juni 2023) kam es gegen 15:00 Uhr zu einem Großeinsatz der Polizei am Rheinufer in Mainz-Weisenau. Ausgelöst wurde der Einsatz von einem Mann, der in dem Bereich mit einer Axt unterwegs war.

Mann mit Axt löst Polizeieinsatz in Mainz aus

Vollsperrung aufgrund von Bauarbeiten in Waldalgesheim

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Vollsperrung

Ab dem 14. Juni bis voraussichtlich Ende Juni 2023 ist die Kreisstraße K5 (Waldstraße) in Waldalgesheim wegen Straßenbauarbeiten voll gesperrt. Die Sperrung erfolgt zwischen dem Kreisel „L214 (Provinzialstraße) / K5 (Waldstraße) / Ringstraße“ und der Einmündung „K29 (Zum Bodmannstein) / K5 (Waldstraße) / Abzweig K5 nach Warmsroth“.

Arbeiten beginnen bereits einen Tag früher

Bereits am 13. Juni finden unter halbseitiger Verkehrsführung Reparaturarbeiten an der Fahrbahn statt. Aus Gründen der Arbeitssicherheit und aus bautechnischen Gründen ist eine Vollsperrung unvermeidbar. Im Streckenzug der K 5 werden die Asphaltschichten erneuert. Dazu wird die schadhafte Asphaltdeckschicht abgefräst und neue Asphaltbeläge eingebaut. Abhängig von der Witterung kann es zu zeitlichen Verschiebungen kommen.

Die Umleitung erfolgt über die L214 (Provinzialstraße) nach Weiler, die K52, die K29 und die K5 nach Waldalgesheim und umgekehrt.

Die Auftragssumme beträgt rund 65.000 Euro. Für die Verkehrseinschränkungen während der Bauarbeiten werden die Verkehrsteilnehmer um Verständnis gebeten

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Am frühen Mittwochabend (31. Mai 2023) wurde gegen 18:00 Uhr der abgetrennte Kopf eines Rehbocks auf einem Feld nahe der Landstraße L426 und und L427 bei Ober-Olm gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Abgetrennter Tierkopf bei Ober-Olm gefunden – Kriminalpolizei ermittelt

 

Mann mit Axt löst Polizeieinsatz in Mainz aus

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Audi-A6-Polizei-RLP
Audi-A6-Polizei-RLP

Am Donnerstagnachmittag (8. Juni 2023) kam es gegen 15:00 Uhr zu einem Großeinsatz der Polizei am Rheinufer in Mainz-Weisenau. Ausgelöst wurde der Einsatz von einem Mann, der in dem Bereich mit einer Axt unterwegs war.

Besorgte Passanten sahen den Mann und informierten die Polizei

Diese rückte umgehend aus und konnte den Mann „Am Leinpfad“ in Höhe der „Dr.-Friedrich-Kirchhoff-Straße“ mit einem Beil in der Hand antreffen. Er wurde aufgefordert, die Axt fallen zu lassen, woraufhin diese gesichert werden konnte. Der 30-Jährige konnte gegenüber den Beamten glaubhaft angeben, dass er lediglich Holz hacken wollte und keinerlei bösartige Absichten hatte. Zu keinem Zeitpunkt ging eine Gefahr von dem Mann für Andere aus. Der Mann wurde von der Polizei jedoch noch im Umgang mit potentiell gefährlichen Gegenständen in der Öffentlichkeit sensibilisiert.

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Am frühen Mittwochabend (31. Mai 2023) wurde gegen 18:00 Uhr der abgetrennte Kopf eines Rehbocks auf einem Feld nahe der Landstraße L426 und und L427 bei Ober-Olm gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Abgetrennter Tierkopf bei Ober-Olm gefunden – Kriminalpolizei ermittelt

Abgetrennter Tierkopf bei Ober-Olm gefunden – Kriminalpolizei ermittelt

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Rehkopf

Am frühen Mittwochabend (31. Mai 2023) wurde gegen 18:00 Uhr der abgetrennte Kopf eines Rehbocks auf einem Feld nahe der Landstraße L426 und und L427 bei Ober-Olm gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Der Kopf des Tieres wies ein Loch auf

Ein Landwirt hatte den Tierkopf auf dem Feld, welches sich unterhalb von Ober-Olm in Richtung Mainz-Lerchenberg befindet, gefunden. Der Kopf des Tieres wies ein Loch auf, das möglicherweise von einem Schuss her stammen könnte, der Körper des Tieres konnte nicht mehr aufgefunden werden. Da beide Jagdpächter des Revieres den Rehbock nach eigenen Angaben nicht erlegt haben, ermittelt nun die Mainzer Kriminalpolizei.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 – 653633 in Verbindung zu setzen.

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Die Ermittler der Mordkommission 2905, die im Tötungsdelikt an dem 79-jährigen Eritreer in Mörfelden-Walldorf ermitteln, haben in Zusammenarbeit mit Sachverständigen beim Hessischen Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft einen tatverdächtigen Mann festgenommen.

Mord in Mörfelden-Walldorf: Polizei verhaftet Tatverdächtigen

Deutsche Polizeigewerkschaft fordert weitere Maßnahmen in der Asylpolitik

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Rainer Wendt DPOL
Rainer Wendt DPOL

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat den EU-Asylkompromiss begrüßt und gemeinsames Handeln der Mitgliedsstaaten angemahnt. Es werde höchste Zeit, dass nach Jahren fruchtloser Debatten die EU endlich Handlungsfähigkeit zeige, so der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt. Sein Stellvertreter Heiko Teggatz, Vorsitzender der DPolG-Bundespolizeigewerkschaft, wies darauf hin, dass es noch immer die Notwendigkeit nationaler Maßnahmen gebe, dazu zählten vor allem der Abbau von Anreizen zur Migration nach Deutschland und die Befugniserweiterung für die Bundespolizei an den Binnengrenzen und auf den Bahnhöfen.

In Berlin erklärte DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt:

„Angesichts jahrelangen Stillstandes in der Asylpolitik darf dieses Ergebnis in der Tat als historisch bezeichnet werden. Es wurde höchste Zeit, dass nicht immer nur nach europäischen Lösungen gerufen werde, sondern die EU jetzt Handlungsfähigkeit zeigt. In der Praxis wird es darauf ankommen, die Beschlüsse rasch umzusetzen und dabei auch die Anforderungen an menschenrechtskonforme Behandlung von Menschen, die an den europäischen Außengrenzen ankommen, zu beachten.

Es ist gerade nicht inhuman, darauf zu achten, dass nur diejenigen, die auch einen Anspruch darauf haben, in die EU einreisen und sich hier aufhalten dürfen. Steuerung und Begrenzung von Migration ist der Schlüssel für erfolgreiche Schutzgewährung und Integration. Wenn jetzt die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, ist das ein richtiger Weg.“

Heiko Teggatz hierzu:

„Der jetzige Kompromiss entbindet die Bundesinnenministerin nicht davon, auch hier in Deutschland die notwendigen Schritte zu tun. Dazu zählt auch die Lösung der Frage, wie mit zigtausenden Menschen umzugehen ist, die ausreisepflichtig sind und wann die Bundespolizei mit den notwendigen Kompetenzen ausgestattet wird, um Rückführungen zu erleichtern. Auch die Verhinderung von Sekundärmigration innerhalb der EU muss angepackt werden, Deutschland bietet zu viele Anreize, die Standards für Unterbringung und Sozialleistungen müssen auf ein einheitliches europäisches Niveau gebracht werden!“

Mainz-Bingen: Landrätin Dorothea Schäfer appelliert an Michael Ebling

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Dorothea Schäfer / Michael Ebling

Bei der Standortplanung für Rettungswachen und Notärzte muss das Land mehr Verantwortung übernehmen. Das schreibt Landrätin Dorothea Schäfer in einem Brief an Innenminister Michael Ebling und greift damit die politischen Forderungen vieler Fraktionen aus dem Rettungsdienstbereich auf: „Wir halten diese Forderung für berechtigt, da der Rettungsdienst im Wesentlichen eine staatliche Aufgabe ist. Dies muss auch auch die Planung von Rettungswachen und Notarztstandorten einschließen“, sagt die Landrätin.

Handlungsbedarf gibt es bei den gesetzlichen Grundlagen zur Verteilung der Rettungswachen und Notarztstandorte

Von der Rettungsdienstbehörde Rheinhessen in Auftrag gegebenen Bedarfsanalysen haben zum Beispiel klar die Verflechtungen aufgezeigt, die zwischen benachbarten Rettungsdienstbereichen besteht. Die Behörde hält daher eine bereichsübergreifende Planung auf Landesebene für erforderlich. Unterstützt wird diese Forderung  unter anderem vom Fach-Beratungsinstitut für Rettungswesen und Notfallmedizin (RUN), das in einer Expertise eine zu kleinteilige Planung für angreifbar hält.

Bei den Notarztstandorten ist derzeit ein großer Umbruch erkennbar, der ebenfalls übergeordnete Regelungen des Landes erfordert, sieht Dorothea Schäfer. Historisch gewachsen sind die Notarztstandorte an die Krankenhäuser im Land angegliedert worden. Da dies im Wesentlichen nicht hinterfragt wurde und zudem immer öfter Krankenhäuser schließen, müssen neue Ideen her – und der tatsächliche Bedarf rückt in den Vordergrund.  „Die Rettungsdienstbehörde vor Ort hat die Aufgabe, bedarfsgerecht und wirtschaftlich zu planen und bei der Verteilung der Standorte den Gleichheitsgrundsatz für alle Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen. Die Behörde gerät dabei aber oft – gerade bei Standorteinschränkungen – unter Rechtfertigungsdruck, dem sie angesichts der kommunalpolitischen Erwartungshaltung und Ängsten in der Bevölkerung selbst dann nicht gerecht werden kann, wenn sie auf fachlich hohem Niveau argumentiert“, stellt die Landrätin fest.

Für Notärzte gibt es bislang keine Hilfeleistungsfrist

Fachgesellschaften wie die Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte (AGSWN) oder die Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND) empfehlen zudem aus medizinischer Sicht die bisher noch nicht vorhandene gesetzliche Regelung der Eintreffzeit von Notärzten am Unfallort. Bisher gibt es in Rheinland-Pfalz im Gesetz nur eine Hilfeleistungsfrist von 15 Minuten für Notfalltransporte: In dieser Zeit sollen die Einsatzorte im Rettungsdienstbereich vom Rettungswagen erreicht werden können. Für Notärzte gibt es eine solche Frist nicht. Damit fehlt den zuständigen Behörden jedoch eine wesentliche Grundlage, um Notarztversorgungsbereiche medizinisch und ökonomisch sinnvoll planen und argumentativ vertreten zu können. „Daher ist es aus unserer Sicht erforderlich, dass eine Hilfsfrist und deren Erreichungsgrad landesweit für Notarzteinsätze gesetzlich definiert wird“, sagt die Landrätin. Dies hat das Beratungsinstitut RUN ebenfalls so empfohlen.

Die Landrätin fordert den Innenminister außerdem dazu auf, im Hinblick auf den zunehmenden Mangel an Notärzten auf Landesebene Konzepte umzusetzen, die die medizinische Versorgungsqualität optimieren, notärztliche Eintreffzeiten verkürzen oder deren Einsatzradien vergrößern und die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern bis zum Eintreffen des Notarztes unterstützen können.

Dazu gehören unter anderem die auch schon vom Land als wichtig identifizierten Themen wie flächendeckende Verfügbarkeit von Telenotärzten, das Vorantreiben innovativer Pilotprojekte, etwa durch notarztbesetzte Volocopter oder Medical Intervention Cars, sowie auch Rahmenverhandlungen mit den Kostenträgern zur wettbewerbsfähigen Vergütung von freien Notärzten, um dem Fachkräftemangel in dem Bereich entgegenzuwirken.

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