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Mainz-Bingen: Landrätin Dorothea Schäfer appelliert an Michael Ebling

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Dorothea Schäfer / Michael Ebling

Bei der Standortplanung für Rettungswachen und Notärzte muss das Land mehr Verantwortung übernehmen. Das schreibt Landrätin Dorothea Schäfer in einem Brief an Innenminister Michael Ebling und greift damit die politischen Forderungen vieler Fraktionen aus dem Rettungsdienstbereich auf: „Wir halten diese Forderung für berechtigt, da der Rettungsdienst im Wesentlichen eine staatliche Aufgabe ist. Dies muss auch auch die Planung von Rettungswachen und Notarztstandorten einschließen“, sagt die Landrätin.

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Handlungsbedarf gibt es bei den gesetzlichen Grundlagen zur Verteilung der Rettungswachen und Notarztstandorte

Von der Rettungsdienstbehörde Rheinhessen in Auftrag gegebenen Bedarfsanalysen haben zum Beispiel klar die Verflechtungen aufgezeigt, die zwischen benachbarten Rettungsdienstbereichen besteht. Die Behörde hält daher eine bereichsübergreifende Planung auf Landesebene für erforderlich. Unterstützt wird diese Forderung  unter anderem vom Fach-Beratungsinstitut für Rettungswesen und Notfallmedizin (RUN), das in einer Expertise eine zu kleinteilige Planung für angreifbar hält.

Bei den Notarztstandorten ist derzeit ein großer Umbruch erkennbar, der ebenfalls übergeordnete Regelungen des Landes erfordert, sieht Dorothea Schäfer. Historisch gewachsen sind die Notarztstandorte an die Krankenhäuser im Land angegliedert worden. Da dies im Wesentlichen nicht hinterfragt wurde und zudem immer öfter Krankenhäuser schließen, müssen neue Ideen her – und der tatsächliche Bedarf rückt in den Vordergrund.  „Die Rettungsdienstbehörde vor Ort hat die Aufgabe, bedarfsgerecht und wirtschaftlich zu planen und bei der Verteilung der Standorte den Gleichheitsgrundsatz für alle Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen. Die Behörde gerät dabei aber oft – gerade bei Standorteinschränkungen – unter Rechtfertigungsdruck, dem sie angesichts der kommunalpolitischen Erwartungshaltung und Ängsten in der Bevölkerung selbst dann nicht gerecht werden kann, wenn sie auf fachlich hohem Niveau argumentiert“, stellt die Landrätin fest.

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Für Notärzte gibt es bislang keine Hilfeleistungsfrist

Fachgesellschaften wie die Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte (AGSWN) oder die Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND) empfehlen zudem aus medizinischer Sicht die bisher noch nicht vorhandene gesetzliche Regelung der Eintreffzeit von Notärzten am Unfallort. Bisher gibt es in Rheinland-Pfalz im Gesetz nur eine Hilfeleistungsfrist von 15 Minuten für Notfalltransporte: In dieser Zeit sollen die Einsatzorte im Rettungsdienstbereich vom Rettungswagen erreicht werden können. Für Notärzte gibt es eine solche Frist nicht. Damit fehlt den zuständigen Behörden jedoch eine wesentliche Grundlage, um Notarztversorgungsbereiche medizinisch und ökonomisch sinnvoll planen und argumentativ vertreten zu können. „Daher ist es aus unserer Sicht erforderlich, dass eine Hilfsfrist und deren Erreichungsgrad landesweit für Notarzteinsätze gesetzlich definiert wird“, sagt die Landrätin. Dies hat das Beratungsinstitut RUN ebenfalls so empfohlen.

Die Landrätin fordert den Innenminister außerdem dazu auf, im Hinblick auf den zunehmenden Mangel an Notärzten auf Landesebene Konzepte umzusetzen, die die medizinische Versorgungsqualität optimieren, notärztliche Eintreffzeiten verkürzen oder deren Einsatzradien vergrößern und die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern bis zum Eintreffen des Notarztes unterstützen können.

Dazu gehören unter anderem die auch schon vom Land als wichtig identifizierten Themen wie flächendeckende Verfügbarkeit von Telenotärzten, das Vorantreiben innovativer Pilotprojekte, etwa durch notarztbesetzte Volocopter oder Medical Intervention Cars, sowie auch Rahmenverhandlungen mit den Kostenträgern zur wettbewerbsfähigen Vergütung von freien Notärzten, um dem Fachkräftemangel in dem Bereich entgegenzuwirken.

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Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Geselligkeit und Genuss, Musik und Miteinander: dazu lädt „Mainz lebt auf seinen Plätzen“ ein. Die von der Landeshauptstadt Mainz organisierte Sommerreihe wurde 1976 vom damaligen Sozialdezernenten Karl Delorme ins Leben gerufen und ist zur bewährten Tradition geworden.

Sommerevents in Mainz: 6 Wochen Musik, Kinderprogramm, Kultur und Wissenschaft

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Sommerevents in Mainz: 6 Wochen Musik, Kinderprogramm, Kultur und Wissenschaft

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Jockel-Fuchs-Platz Mainz
Jockel-Fuchs-Platz Mainz

Geselligkeit und Genuss, Musik und Miteinander: dazu lädt „Mainz lebt auf seinen Plätzen“ ein. Die von der Landeshauptstadt Mainz organisierte Sommerreihe wurde 1976 vom damaligen Sozialdezernenten Karl Delorme ins Leben gerufen und ist zur bewährten Tradition geworden.

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In diesem Jahr werden rund 40 Veranstaltungen gratis angeboten

In der Zeit vom 4. Juli bis 10. August 2023 ist in der Innenstadt für gute Unterhaltung gesorgt: immer dienstags und mittwochs auf dem Karmeliterplatz und immer donnerstags auf dem Markt

Oberbürgermeister Nino Haase und Kulturdezernentin Marianne Grosse sind voller Vorfreude: „Auf der Bühne stehen Kulturschaffende aus der Region, ob bekannte Klassiker oder beliebte Nachwuchstalente. Für alle Generationen wird ein abwechslungsreiches Programm geboten.“ Jeweils um 16 Uhr heißt es dann Vorhang auf für das Kinderprogramm, mit Theater, Clownerie und Zauberei! Auch bei musikalischen Angeboten ist Mitmachen angesagt.

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Ab 19 Uhr kommen die Erwachsenen auf ihre Kosten:

Bei Kultur für jeden Geschmack und einer kühlen Erfrischung im Glas lässt es sich herrlich entspannen. Und wenn Live-Musik gespielt wird, ist Mitsingen und Tanzen erlaubt und sogar ausdrücklich erwünscht. Zudem wird eingeladen zum spannenden „Meenzer Science-Schoppe“, einem unterhaltsamen Wissenschaftsformat. Weitere Gesprächspartner:innen nehmen auf dem roten Sofa der Mainzer Wissenschaftsallianz Platz.

Dank der großzügigen Unterstützung mehrerer Sponsoren ist das Programm für die Gäste kostenlos. Wir danken den Sponsoren Mainzer Stadtwerke, Mainzer Volksbank, becker studio technik, Flo Service, Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz und Mainzer Werbegemeinschaft.

Auf mainz.de/mainzlebt gibt es alle Informationen zur Reihe und zu den einzelnen Veranstaltungen. Programmhefte liegen ab Mitte Juni aus.

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Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Die Diskothek Imperial in der Mombacher Straße in Mainz hat Insolvenz angemeldet. Das Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Imperial Mainz UG (haftungsbeschränkt) wurde am 30. Mai 2023 um 10:30 Uhr beim Amtsgericht Mainz unter dem Aktenzeichen 280 IN 66/23 eröffnet und die vorläufige Verwaltung des Vermögens des Antragsgegners wurde angeordnet.

Imperial Mainz hat Insolvenz angemeldet

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Wohnmobil kippt auf der A61 bei Gundersheim um

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Unfall auf der A60
Symbolbild Polizei

Am Donnerstagnachmittag (8. Juni 2023) kam es gegen 15:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A61 bei Gundersheim im Landkreis Alzey-Worms. Dort war ein Wohnmobil in Folge eines geplatzten Reifens umgekippt.

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Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro entstanden

Der 22-Jährige war mit seinem Wohnmobil auf der A61 unterwegs als plötzlich ein Reifen an seinem Fahrzeug platzte. Der Fahrer verlor dadurch die Kontrolle über seinen Wagen. Das Wohnmobil kollidierte zunächst mit der Mittelschutzplanke, bevor es nach rechts schleuderte und schließlich mit großer Wucht gegen die rechte Schutzplanke prallte. Als Folge des Aufpralls kippte das Wohnmobil auf seine rechte Fahrzeugseite und kam schließlich zum Stillstand.

Der junge Mann blieb glücklicherweise unverletzt. Er wurde jedoch vor Ort vorsorglich von Kräften des Rettungsdienstes untersucht. Zudem kam es zu keinem Zusammenstoß mit anderen Fahrzeugen, was das Ausmaß des Unfalls weiter hätte verschlimmern können. Der Unfall führte dennoch zur Blockade beider Fahrstreifen, wodurch der Verkehr vorübergehend über die Standspur geleitet werden musste.

Die Autobahnpolizei sowie die örtliche Feuerwehr waren vor Ort und sicherten die Unfallstelle ab. Es entstand erheblicher Schaden am Wohnmobil, der auf rund 20.000 Euro geschätzt wird. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

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Die Ermittler der Mordkommission 2905, die im Tötungsdelikt an dem 79-jährigen Eritreer in Mörfelden-Walldorf ermitteln, haben in Zusammenarbeit mit Sachverständigen beim Hessischen Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft einen tatverdächtigen Mann festgenommen

Mord in Mörfelden-Walldorf: Polizei verhaftet Tatverdächtigen

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Mord in Mörfelden-Walldorf: Polizei verhaftet Tatverdächtigen

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Symbolbild

Die Ermittler der Mordkommission 2905, die im Tötungsdelikt an dem 79-jährigen Eritreer in Mörfelden-Walldorf ermitteln, haben in Zusammenarbeit mit Sachverständigen beim Hessischen Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft einen tatverdächtigen Mann festgenommen.

Der 59-Jährige Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft

Im Rahmen der intensiven Ermittlungen ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen den 59-Jährigen. Die Ermittler konnten den Mann, der im Verdacht steht, das Opfer ermordet zu haben, am Mittwochnachmittag (7. Juni 2023) gegen kurz nach 16:00 Uhr im Herrngarten in Darmstadt widerstandslos festnehmen. Im Anschluss haben die Ermittler die Wohnung des Verdächtigen durchsucht.

Wie die Polizei mitteilt, besteht ein Verwandtschaftsverhältnis zwischen dem Opfer und dem mutmaßlichen Täter. Dieser wurde am Donnerstag (8. Juni 2023)  auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt der zuständigen Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Darmstadt vorgeführt, die einen Haftbefehl erließ. Anschließend wurde der 59-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt überführt.

Bei seiner Vernehmung machte der Verdächtige von seinem Schweigerecht gebrauch und sagte nicht zu den Vorwürfen aus. Auch die Kleidung des Opfers ist nach wie vor spurlos verschwunden. Die Ermittlungen zum Tatmotiv sowie die Spurenauswertungen werden also auch weiterhin andauern.

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Am Donnerstagmittag (8. Juni 2023) ereignete sich gegen 13:00 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Landstraße L378 bei Hallgarten im Kreis Bad Kreuznach. Ein Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen.

Motorradfahrer bei Unfall im Kreis Bad Kreuznach schwer verletzt

 

Motorradfahrer bei Unfall im Kreis Bad Kreuznach schwer verletzt

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Polizei und Christoph 77
Polizei und Christoph 77

Am Donnerstagmittag (8. Juni 2023) ereignete sich gegen 13:00 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Landstraße L378 bei Hallgarten im Kreis Bad Kreuznach. Ein Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen.

Im Einsatz war auch ein Rettungshubschrauber

Wie die Polizei mitteilt, befuhr der 41-jährige Motorradfahrer auf der L378 aus Richtung Oberhausen an der Nahe in Fahrtrichtung Hallgarten unterwegs. Auf einem geraden Streckenabschnitt wollte er zwei vor ihm fahrende Autos überholen. Kurz nach der Geraden ging die Straße in eine Rechtskurve über. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Motorradfahrer unmittelbar nach dem Überholmanöver und vor der Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Ohne äußere Einwirkung kam er nach links von der Fahrbahn ab und stürzte.

Der Biker erlitt durch den Sturz schwere Verletzungen. Umgehend wurden Polizei, Rettungsdienst sowie ein Rettungshubschrauber zum Unfallort entsandt. Der Schwerverletzte wurde zur weiteren Versorgung mit dem Hubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die Landstraße musste zur Unfallaufnahme und den Rettungsarbeiten etwa 1,5 Stunden vollständig gesperrt werden.

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Am späten Mittwochabend (7. Juni 2023) hat ein 34-jähriger Mann aus Rüsselsheim für Aufregung auf der Autobahn A60 gesorgt. Der Vorfall ereignete sich gegen 23.30 Uhr, als der Mann von einer Fußgängerüberführung in der Nähe der Stahlstraße die Fahrzeuge auf der Autobahn anstrahlte und dadurch eine erhebliche Gefährdung der Verkehrsteilnehmer verursachte.

A60 Rüsselsheim: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Imperial Mainz hat Insolvenz angemeldet

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Imperial Mainz
Imperial Mainz

Die Diskothek Imperial in der Mombacher Straße in Mainz hat Insolvenz angemeldet. Das Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Imperial Mainz UG (haftungsbeschränkt) wurde am 30. Mai 2023 um 10:30 Uhr beim Amtsgericht Mainz unter dem Aktenzeichen 280 IN 66/23 eröffnet und die vorläufige Verwaltung des Vermögens des Antragsgegners wurde angeordnet. Dadurch sind sämtliche Verfügungen nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters, Rechtsanwalt Matthias Knaupe, rechtswirksam.

Neue GmbH führt den Betrieb weiter

Bereits am 17. März 2023 wurde jedoch eine neue Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die „PTL Imperial GmbH“ mit Sitz in der Mombacher Straße 78 – 80 in Mainz im Handelsregister unter der Nummer 51911 eingetragen. Im Impressum auf der Homepage des Imperial Mainz ist diese neue GmbH bereits eingetragen. Als Geschäftsführer wird Peter Pahone im Impressum angegeben. Das Unternehmen hat sich dazu noch nicht offiziell geäußert.

Am Freitagvormittag (9. Juni 2023) teilte die PTL Imperial GmbH per Mail mit, dass die Diskothek bereits am 1. April von der neuen GmbH und unter neuer Geschäftsführung übernommen wurde. Der Geschäftsbetrieb wird weiter fortgesetzt und die gewohnten Öffnungszeiten, jeden Freitag und Samstag, bleiben weiterhin bestehen. In der kommenden Zeit seien außerdem diverse Renovierungen geplant, so dass der Club in absehbarer Zeit in neuem Glanz erstrahlen werde. Der Geschäftsbetrieb bleibe hiervon jedoch unberührt.

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Geselligkeit und Genuss, Musik und Miteinander: dazu lädt „Mainz lebt auf seinen Plätzen“ ein. Die von der Landeshauptstadt Mainz organisierte Sommerreihe wurde 1976 vom damaligen Sozialdezernenten Karl Delorme ins Leben gerufen und ist zur bewährten Tradition geworden.

Sommerevents in Mainz: 6 Wochen Musik, Kinderprogramm, Kultur und Wissenschaft

Spender gesucht: Marcel aus dem Kreis Bad Kreuznach kämpft gegen Leukämie

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Marcel, ein lebensfroher, offener und junger Mann aus Hüffelsheim (Kreis Bad Kreuznach) hat mit einer unerwarteten Diagnose zu kämpfen. Er wurde im Mai dieses Jahres mit akuter myeloischer Leukämie diagnostiziert und benötigt nun dringend eine Stammzellspende.

Marcel kann nur überleben, wenn er eine Stammzellspende erhält

Marcel fühlte sich schlapp, hatte Husten und immer wieder Fieber. In der Klinik erhielt Marcel dann die Diagnose: Er hat Leukämie. Das behandelnde Ärzteteam begann sofort mit der ersten Chemotherapie. Doch Marcel kann nur überleben, wenn es irgendwo auf der Welt einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist.

Seinen Kindheitstraum, Feuerwehrmann zu werden, hat er sich mit der Ausbildung zum Brandmeister bereits erfüllt. Nun ist er selbst dringend auf Hilfe angewiesen. „Marcel liegt das Helfen im Blut. Als wir von seiner Diagnose erfahren haben, war uns sofort klar, dass wir ihm helfen wollen“, so Elmar Silbernagel, Ortsbürgermeister von Hüffelsheim.

Registrierungsaktion in Hüffelsheim

Marcel, der seine Freizeit am liebsten mit seinen Freunden und sportlichen Aktivitäten verbringt, hat einen dringenden Appell an die Gesellschaft gerichtet. Er, seine Freunde und Familie bitten alle, sich als potenzielle Stammzellspender bei der DKMS registrieren zu lassen, um nicht nur ihm, sondern auch anderen Betroffenen eine Chance auf ein gesundes Leben zu geben.

Gesunde Personen zwischen 17 und 55 Jahren haben die Möglichkeit, sich in Hüffelsheim registrieren zu lassen. Die Aktion findet am Samstag, den 17. Juni 2023, von 13:00 bis 17:00 Uhr im Feuerwehrhaus, Am Sportplatz 3, 55595 Hüffelsheim statt.

Marcel und seine Angehörigen hoffen auf eine breite Unterstützung aus der Gesellschaft. Jede Registrierung zählt und kann einen Unterschied machen.

Helden auf vier Pfoten – Paw Patrol Kindertheater in Hattersheim am Main

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Paw Patrol

Ab 8. Juni 2023 können sich Kinder auf ein besonderes Angebot an in Hattersheim am Main freuen. Die Helden der beliebten Kinderserie „Paw Patrol“ begeben sich dort auf ein spannendes Dschungelabenteuer.

Schatzsuche im Dschungel

Mit tollen Marionetten wird eine Geschichte erzählt. Dabei begeben sich die Helden Chase, Marshall, Tracker & Co. auf die Suche nach einem Schatz im Dschungel. Wie bereits in vielen Vorstellungen bewiesen, begeistern die Marionettenspieler ihre großen und kleinen Gäste jedes Mal mit viel Witz und Charme. Das Stück wird von dem seit 1798 bestehenden Familienunternehmen Figurentheater Maatz empfohlen für Kinder ab einem Alter von 2 Jahren. Bei der interaktiven Aufführung werden die Kinder zum Mitmachen animiert. Die kindgerechte Aufarbeitung der Geschichten ist den erfahrenen Puppenspielern dabei besonders wichtig.

Die Aufführung dauert rund 60 Minuten. Eine kleine Halbzeitpause von rund 5 Minuten wird auch gemacht, damit die Kids nicht so lange am Stück sitzen. Die Zeit im Puppentheater wird immer zu einem schönen, aufregenden Erlebnis für die ganze Familie, die hier mit viel Spaß einige Abenteuer erleben kann.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt

Vor Ort werden Zuckerwatte, Popcorn und Getränke angeboten, um die Show mit süßen Leckereien abzurunden. Eine Toilette steht ebenfalls zur Verfügung. Auch Personen im Rollstuhl können die Aufführung besuchen, hier wird jedoch darum gebeten, vorab kurz Bescheid zu geben, um den entsprechenden Rollstuhlplatz schaffen zu können.

Helden auf vier pfoten - paw patrol kindertheater in hattersheim am main
Paw Patrol

Die Tickets sind an der Tageskasse erhältlich, welche 30 Minuten vor dem Beginn der Aufführung öffnet. Besucher werden daher darum gebeten, bereits zeitig vor Ort zu sein. Die Zahlung vor Ort ist nur in Bar oder per PayPal möglich.

Wenn Besucher das Bild auf der rechten Seite an der Kasse vorzeigen, erhalten Sie einen Rabatt in Höhe von 2 Euro auf den Eintrittspreis.

Um ganz sicher zu gehen, dass man noch einen Platz erhält, kann man die Karten vorab per Mail unter figurentheater.maatz@gmx.de bestellen und per PayPal bezahlen.

Standort und Termine:

Hattersheim am Main 08. Juni 2023 bis 12. Juni 2023
Donnerstag, Sonntag: 11:00 Uhr
Montag: 15:00 Uhr
Freitag, Samstag: 16 Uhr

Adresse: 
Kappeswiese
Jahnallee
65795 Okriftel

A60 Rüsselsheim: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

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Betrunkene Autofahrer
Polizei Symbolbild

Am späten Mittwochabend (7. Juni 2023) hat ein 34-jähriger Mann aus Rüsselsheim für Aufregung auf der Autobahn A60 gesorgt. Der Vorfall ereignete sich gegen 23.30 Uhr, als der Mann von einer Fußgängerüberführung in der Nähe der Stahlstraße die Fahrzeuge auf der Autobahn anstrahlte und dadurch eine erhebliche Gefährdung der Verkehrsteilnehmer verursachte.

Die Polizei verhaftete den Mann

Der Beschuldigte benutzte eine LED-Bauleuchte, um die Fahrzeuge aus Richtung Rüsselsheimer Dreieck kommend in Fahrtrichtung Mainz zu blenden. Durch das blendende Licht wurden mehrere Autofahrer in ihrer Sicht beeinträchtigt, was zu gefährlichen Situationen auf der Straße führte. Zusätzlich zu dieser riskanten Handlung hatte der Mann die Bauleuchte und zwei größere Zusatzakkus unsicher auf dem Brückengeländer abgestellt, sodass sie jederzeit auf die Fahrbahn hätten fallen können.

Die Polizei nahm den 34-jährigen Rüsselsheimer unmittelbar nach der Tat fest. Bei einer Atemalkoholmessung wurde ein Wert von 2,30 Promille festgestellt, woraufhin ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Behörden haben ein entsprechendes Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Die Polizei bittet nun alle betroffenen Verkehrsteilnehmer, die sich zwischen 22.00 und 23.36 Uhr auf der A60 in Richtung Mainz befanden und durch die Blendung beeinträchtigt wurden, sich mit der örtlichen Polizeistation in Rüsselsheim in Verbindung zu setzen. Für Informationen und Zeugenaussagen steht die Polizeistation unter der Telefonnummer 06142-6960 zur Verfügung.

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In der Nacht zu Mittwoch (7.6) wurde eine Streife der Polizeistation Bischofsheim in die Straße ‘Birkenweg’ gerufen. Gegen 2.30 Uhr beschwerten sich Anwohner über lautstarke Musik.

Mainzer in Bischofsheim auf Spielplatz festgenommen

 

Verletzungsgefahr: Bundesweiter Rückruf bei Alnatura

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Rückruf bei REWE
Lebensmittelwarnung / Rückruf

Alnatura informiert über den Rückruf von Brotaufstrich. Wie das Unternehmen mitteilt, kann bei den betroffenen Produkten nicht sicher ausgeschlossen werden, dass über die Zutat Spinat Metallfremdkörper in einzelne Gläser des Produkts gelangt sind. Wegen einer möglichen Verletzungsgefahr sollten die Produkte nicht verzehrt werden

Folgendes Produkt ist betroffen:

Verletzungsgefahr: bundesweiter rückruf bei alnatura 1
Produktabbildung: Alnatura
  • Alnatura Brotaufstrich Spinat-Walnuss
  • Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 28.02.2024, 28.04.2024 und 28.05.2024 (Das MHD ist auf dem Deckelrand des Glases aufgedruckt)

Andere Mindesthaltbarkeitsdaten des Produkts oder andere Alnatura Produkte sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Alnatura bittet Kunden, die das Produkt mit einem der genannten Mindesthaltbarkeitsdaten zu Hause haben, dieses nicht zu verzehren und zurückzubringen. Sie erhalten selbstverständlich Ersatz.

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Mit dem schönen Wetter und den Pfingstferien hat auch die Besuchersaison in der Archäologischen Zone Kaiserpfalz wieder an Fahrt aufgenommen. Die Denkmalbereiche Warmluftheizung und Jüdischer Friedhof in der Karolingerstraße müssen aus Sicherheitsgründen aber vorerst geschlossen bleiben, da sich in der Wehrmauer an der Aula regia Risse gebildet haben.

Ingelheim: Staufische Wehrmauer muss saniert werden

 

 

Mainzer in Bischofsheim auf Spielplatz festgenommen

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Polizei Baum umgestürzt
Polizei Baum umgestürzt

In der Nacht zu Mittwoch (7.6) wurde eine Streife der Polizeistation Bischofsheim in die Straße ‚Birkenweg‘ gerufen. Gegen 2.30 Uhr beschwerten sich Anwohner über lautstarke Musik.

Der 21-Jährige wird sich nun in einem Strafverfahren verantworten müssen.

Die Beamten konnten im Bereich eines dortigen Spielplatzes drei Personen wahrnehmen. Ein Mann konnte dabei beobachtet werden, als er eine ‚Verpackung‘ über einen angrenzenden Zaun geworfen hat. Die Personen wurden im Anschluss durch die Streife durchsucht. Unter ihnen befand sich ein 21-Jähriger aus Mainz, bei dem im Rahmen der durchgeführten Durchsuchung mehrere Gramm Haschisch aufgefunden werden konnten.

Die weggeworfene Verpackung konnte ihm im weiteren Verlauf zugeordnet werden. Die Drogen wurden durch die Polizei beschlagnahmt. In der Wohnung konnten rund 85 Gramm Haschisch sowie 40 Gramm Marihuana aufgefunden werden. Der 21-Jährige wird sich nun in einem Strafverfahren verantworten müssen.

Verbesserungen für den Radverkehr in Frankfurt am Main

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Frankfurt am Main
Frankfurt am Main

Die Hohenstaufenstraße und Osloer Straße wiesen bisher mehrere Problemstellen für Radfahrende auf. Eine umfassende Umgestaltung mit breiteren Radfahrstreifen, Leitschwellen und Rotmarkierungen macht das Radfahren nun sicher und komfortabel.

Hohenstaufenstraße mit breiteren Radfahrstreifen

Als ursprünglich zweispurige Einbahnstraße ist die Hohenstaufenstraße bisher nur mit nur 1,5 bis 1,6 Meter schmalen Radfahrstreifen ausgestattet gewesen, die außerdem zu wenig Abstand zu parkenden Autos boten. „Dieser Zustand war insbesondere für Radverkehr entgegen der Einbahnstraßenrichtung extrem gefährlich“, erklärt Mobilitätsdezernent Stefan Majer.

Durch die Wegnahme einer Fahrspur war Platz für wesentlich breitere Radfahrstreifen: „In Gegenrichtung der Einbahnstraße ist nun ein 2,5 Meter breiter Radweg markiert und durch bauliche Trennelemente geschützt. In Fahrtrichtung ist der Radweg jetzt ebenfalls breiter, er hat nun auch einen Sicherheitstrennstreifen zu den Autoparkplätzen erhalten“, fügt Majer hinzu.

Auf Höhe der Ludwigstraße entstand eine Querungshilfe, die auch eine sichere Abbiegemöglichkeit für den Radverkehr ermöglicht. Die Ludwigstraße stellt eine wichtige Rad- und Fußverkehrsverbindung zwischen dem Hauptbahnhof und den zahlreichen Büroarbeitsplätzen in der Nähe der Frankfurter Messe dar. Auch zu Fuß gehende Schülerinnen und Schüler der Falkschule sind dank der Querungshilfe sicherer unterwegs.

Bereits im Februar hat sich die Verbindung aus dem Westend kommend in die Hohenstaufenstraße hinein durch einen Lückenschluss erheblich verbessert. Beide Maßnahmen zusammen ergeben nun eine attraktive Radverkehrsführung zwischen Güterplatz und dem südlichen Westend. Im Bereich des Lückenschlusses an der Friedrich-Ebert-Anlage ist auch Frankfurts erste Zählsäule für den Radverkehr installiert.

Osloer Straße: Mehr Sicherheit durch Leitschwellen

Die Osloer Straße verbindet den östlichen Teil des Geländes der Messe und des Europaviertels mit Mainzer Landstraße und Güterplatz. Kraftfahrzeuge, die aus Richtung Europaviertel kommend von der Osloer – illegal – links in die Hohenstaufenstraße abgebogen sind, haben entgegenkommende Radfahrerinnen und Radfahrer dabei oft gefährdet. Die durch Leitschwellen physisch stark verengte Einfahrmöglichkeit verhindert nun dieses verbotene, gefährliche Linksabbiegen.

Ein weiteres Problem stellten insbesondere Lkw und Busse dar, welche die nördlich des Güterplatzes gelegene Kurve oft so stark schnitten, dass sie weit in den Radfahrstreifen eindrangen. Auch hier dienen jetzt Leitschwellen dazu, den Radfahrstreifen physisch abzusichern. Um die Aufmerksamkeit des Kraftfahrzeugverkehrs auf Radfahrende im Knotenpunktbereich zu erhöhen, gibt es auch hier nun eine markante Roteinfärbung.

Weitere Verbesserungen:

Rund um das Kap Europa wurden zusätzlich 21 Fahrradbügel platziert, die insgesamt zusätzlichen Platz für 42 Fahrräder schaffen. Abgerundet wird das Angebot durch eine neue Fahrradreparaturstation, die auf dem Platz der Einheit, an der süd-östlichen Ecke, aufgestellt wurde.

Der gepflasterte Multifunktionsstreifen in Mittellage der Osloer Straße wurde regelmäßig zugeparkt, weshalb Radfahrende mit zu geringem Abstand überholt wurden. Nun verhindert eine Reihe Poller das Beparken und bietet in beiden Richtungen mehr Platz zum Überholen.

„Bei der Schaffung einer attraktiven, funktionalen und sicheren Radinfrastruktur geht es eben nicht nur darum, rote Farbe auf den Asphalt aufzubringen, sondern – je nach Örtlichkeit – mit vielfältigen Lösungen wie Trennelementen, Multifunktionsstreifen, Abstellplätzen, Bordsteinabsenkungen oder Querungshilfen einen für alle Verkehrsteilnehmenden sehr gut nutzbaren Raum zu schaffen. Rund um das Kap Europa und den Güterplatz kann all das jetzt praktisch erfahren werden“, Stadtrat Majer.

Evakuierung am Polizeipräsidium Mainz – Feuerwehr im Einsatz

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Heute Morgen ereignete sich in der Tiefgarage des Polizeipräsidiums Mainz ein Vorfall mit Gefahrstoffen. Es trat eine Flüssigkeit aus einem Technikraum aus, der mit Warnhinweisen für Säuren und Laugen gekennzeichnet war. Als der Haustechniker den Raum überprüfte, bemerkte er, dass eine Flüssigkeit aus einer Anlage tropfte, und alarmierte um 6:45 Uhr die Feuerwehr.

Die Feuerwehr evakuierte den Gefahrenbereich. Die Einsatzkräfte betraten den Raum mit Schutzanzügen und Atemschutz, um die Situation zu erkunden. Es stellte sich heraus, dass etwa 50 Liter Natronlauge und Schwefelsäure gelagert waren und über eine Pumpe miteinander verbunden waren. Die Feuerwehr konnte das Leck schnell abdichten. Es wurden auch Messungen durchgeführt, um weitere Gefahren auszuschließen. Die Einsatzfähigkeit der Polizei wurde dadurch nicht beeinträchtigt.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Einsatzkräfte dekontaminiert. Bei Einsätzen mit Gefahrstoffen ist in der Regel ein erheblicher Aufwand an Personal und Material erforderlich, weshalb die Moltkestraße vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden musste.

Nach Abschluss der Arbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei. Der Bereich wird ordnungsgemäß gereinigt. Die Kriminaldirektion Mainz führt die Ermittlungen zur Ursache des Schadens in enger Zusammenarbeit mit einer Fachfirma durch.

Die Berufsfeuerwehr war mit 21 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen von beiden Wachen im Einsatz. Neben der Polizei war auch ein Rettungswagen vor Ort. Der Einsatz der Feuerwehr war nach gut zwei Stunden abgeschlossen.

Ingelheim: Staufische Wehrmauer muss saniert werden

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Mit dem schönen Wetter und den Pfingstferien hat auch die Besuchersaison in der Archäologischen Zone Kaiserpfalz wieder an Fahrt aufgenommen. Die Denkmalbereiche Warmluftheizung und Jüdischer Friedhof in der Karolingerstraße müssen aus Sicherheitsgründen aber vorerst geschlossen bleiben, da sich in der Wehrmauer an der Aula regia Risse gebildet haben.

Zuständig für die Erhaltung der bis zu 1200 Jahre alten Mauern des Denkmals ist die Forschungsstelle Kaiserpfalz

Die regelmäßige Kontrolle des Mauerwerks gehört dabei zu ihren wichtigsten Aufgaben. Nur so lässt sich garantieren, dass die Verkehrssicherheit im Denkmalbereich gewahrt bleibt und Besucher*innen auch in Zukunft in den Genuss kommen können, das einmalige kulturelle Erbe Ingelheims zu erleben. Wie notwendig die fortlaufende Überwachung der mittelalterlichen Bausubstanz ist, zeigte sich bei einem routinemäßigen Kontrollrundgang im vergangenen Jahr: im Mauerwerk der Wehrmauer an der Aula regia waren Risse aufgefallen. In ihrem Kern ist die Mauer aus dem 12. Jahrhundert, sie wurde bis in die Neuzeit immer wieder ausgebessert und verstärkt. Der Abschnitt ist aus bauhistorischer Sicht deshalb besonders interessant, weil hier der ursprünglich karolingische Bau und die staufische Erweiterung unmittelbar aufeinandertreffen. Als Ursache für die Schäden vermuten Fachleute aus dem Boden aufsteigende Feuchtigkeit, die in das Mauerwerk eingedrungen ist.

Die Forschungsstelle veranlasste die sofortige Sperrung des Bereichs, an einigen Stellen wurde die Mauer zusätzlich abgestützt. Anschließend wurden die Schäden kartiert und Bohrkerne entnommen, um den Zustand im Mauerinneren und den Fugenmörtel zu untersuchen. Die Firma Kayser + Böttges/Barthel + Maus Ingenieure und Architekten GmbH wurde mit der Anfertigung eines statisch-konstruktiven Gutachtens beauftragt, das inzwischen vorliegt. Aktuell wird auch der Baugrund untersucht. Um das Denkmal zu sanieren, soll die Mauer durch die Injektion von geeignetem Mörtel und die Einbringung von Nadelankern stabilisiert werden. Die Maßnahmen dauern voraussichtlich bis 2024. Erst wenn die Sanierung abgeschlossen ist, kann der Teilbereich Warmluftheizung und Jüdischer Friedhof für den Publikumsverkehr wieder geöffnet werden.

Alle anderen Denkmalbereiche können ohne Einschränkungen dienstags bis donnerstags von 10 bis 17 Uhr und von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr besichtigt werden.

Für den Besuch der Archäologischen Zone Kaiserpfalz steht auch die Kaiserpfalz-App zur Verfügung, die bei Google Play und im AppStore kostenlos heruntergeladen werden kann (Suchbegriff „Kaiserpfalz Ingelheim“). Die App ist der ideale Begleiter bei einem Besuch der mittelalterlichen Palastruine. Sie ergänzt als Audioguide und digitaler Führer die Beschilderung im Kaiserpfalzgebiet mit Hörtexten, Bildergalerien historischer Abbildungen und digitalen Rekonstruktionen.

 

Mainz-Bingen: Landrätin sieht bei Notärzten das Land in der Pflicht

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Unfall in Wiesbaden

Bei der Standortplanung für Rettungswachen und Notärzte muss das Land mehr Verantwortung übernehmen. Das schreibt Landrätin Dorothea Schäfer in einem Brief an Innenminister Michael Ebling und greift damit die politischen Forderungen vieler Fraktionen aus dem Rettungsdienstbereich auf: „Wir halten diese Forderung für berechtigt, da der Rettungsdienst im Wesentlichen eine staatliche Aufgabe ist. Dies muss auch auch die Planung von Rettungswachen und Notarztstandorten einschließen“, sagt die Landrätin.

Handlungsbedarf gibt es bei den gesetzlichen Grundlagen zur Verteilung der Rettungswachen und Notarztstandorte

Von der Rettungsdienstbehörde Rheinhessen in Auftrag gegebenen Bedarfsanalysen haben zum Beispiel klar die Verflechtungen aufgezeigt, die zwischen benachbarten Rettungsdienstbereichen besteht. Die Behörde hält daher eine bereichsübergreifende Planung auf Landesebene für erforderlich. Unterstützt wird diese Forderung  unter anderem vom Fach-Beratungsinstitut für Rettungswesen und Notfallmedizin (RUN), das in einer Expertise eine zu kleinteilige Planung für angreifbar hält.

Bei den Notarztstandorten ist derzeit ein großer Umbruch erkennbar, der ebenfalls übergeordnete Regelungen des Landes erfordert, sieht Dorothea Schäfer. Historisch gewachsen sind die Notarztstandorte an die Krankenhäuser im Land angegliedert worden. Da dies im Wesentlichen nicht hinterfragt wurde und zudem immer öfter Krankenhäuser schließen, müssen neue Ideen her – und der tatsächliche Bedarf rückt in den Vordergrund.  „Die Rettungsdienstbehörde vor Ort hat die Aufgabe, bedarfsgerecht und wirtschaftlich zu planen und bei der Verteilung der Standorte den Gleichheitsgrundsatz für alle Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen. Die Behörde gerät dabei aber oft – gerade bei Standorteinschränkungen – unter Rechtfertigungsdruck, dem sie angesichts der kommunalpolitischen Erwartungshaltung und Ängsten in der Bevölkerung selbst dann nicht gerecht werden kann, wenn sie auf fachlich hohem Niveau argumentiert“, stellt die Landrätin fest.

Fachgesellschaften wie die Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte (AGSWN) oder die Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND) empfehlen zudem aus medizinischer Sicht die bisher noch nicht vorhandene gesetzliche Regelung der Eintreffzeit von Notärzten am Unfallort. Bisher gibt es in Rheinland-Pfalz im Gesetz nur eine Hilfeleistungsfrist von 15 Minuten für Notfalltransporte: In dieser Zeit sollen die Einsatzorte im Rettungsdienstbereich vom Rettungswagen erreicht werden können. Für Notärzte gibt es eine solche Frist nicht. Damit fehlt den zuständigen Behörden jedoch eine wesentliche Grundlage, um Notarztversorgungsbereiche medizinisch und ökonomisch sinnvoll planen und argumentativ vertreten zu können. „Daher ist es aus unserer Sicht erforderlich, dass eine Hilfsfrist und deren Erreichungsgrad landesweit für Notarzteinsätze gesetzlich definiert wird“, sagt die Landrätin. Dies hat das Beratungsinstitut RUN ebenfalls so empfohlen.

Die Landrätin fordert den Innenminister außerdem dazu auf, im Hinblick auf den zunehmenden Mangel an Notärzten auf Landesebene Konzepte umzusetzen, die die medizinische Versorgungsqualität optimieren, notärztliche Eintreffzeiten verkürzen oder deren Einsatzradien vergrößern und die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern bis zum Eintreffen des Notarztes unterstützen können.

Dazu gehören unter anderem die auch schon vom Land als wichtig identifizierten Themen wie flächendeckende Verfügbarkeit von Telenotärzten, das Vorantreiben innovativer Pilotprojekte, etwa durch notarztbesetzte Volocopter oder Medical Intervention Cars, sowie auch Rahmenverhandlungen mit den Kostenträgern zur wettbewerbsfähigen Vergütung von freien Notärzten, um dem Fachkräftemangel in dem Bereich entgegenzuwirken.