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Tage der offenen Gärten in Rheinhessen am 19. und 20. September

Am Samstag, den 19. September, und Sonntag, den 20. September 2026, veranstaltet die Interessengemeinschaft (IG) Gartenführer Rheinhessen die diesjährigen „Tage der offenen Gärten und Höfe“. Jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr haben Gartenbegeisterte und Naturinteressierte die Möglichkeit, private Grünanlagen und Höfe in der gesamten Region zu besuchen. Mit einem herbstlichen Farbenspiel verabschieden sich die teilnehmenden Gärten langsam von der aktuellen Freiluftsaison.

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Austausch, Anregungen und vielfältige Gartenkonzepte

Die Veranstaltung Offene Gärten in Rheinhessen richtet sich an alle, die Inspirationen für die Gestaltung des eigenen Grüns suchen oder Freude am Austausch mit Gleichgesinnten haben. Besucherinnen und Besucher können durch private Anlagen schlendern, unterschiedliche gestalterische Konzepte entdecken und seltene Pflanzenarten aus nächster Nähe betrachten. Neben der reinen Besichtigung steht das gemeinsame Fachsimpeln und Klönen im Mittelpunkt des Wochenendes.

Normalerweise dürfen nur Freunde, Familie und Bekannte die Gärten betreten, doch an den „Tagen der offenen Höfe und Gärten“ werden sie für alle reiselustigen Gartenfreunde geöffnet. Was das Reizvolle daran ist, kann schnell auf den Punkt gebracht werden: Verborgene Gartenschätze werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und der Austausch unter Gartenfreunden ist stets fruchtbar. Ob man auf der Suche nach Inspirationen, Tipps oder Ausflügen ins Grüne ist, ist ganz egal: All dies kann kombiniert werden.

Organisation und Informationen zu den Teilnehmenden

Der Eintrittsobolus beträgt 1,00 Euro pro Person und Garten. Eine Übersicht aller geöffneten Grundstücke und teilnehmenden Gastgeber sowie weiterführende Details zum Programm sind auf der offiziellen Website der Interessengemeinschaft unter Offene Gärten in Rheinhessen abrufbar.

Heimatshoppen in Ingelheim startet am 12. September

Vom 12. bis zum 27. September 2026 steht der lokale Einzelhandel in Ingelheim im Mittelpunkt einer gemeinsamen Initiative. Der Gewerbeverein „Ingelheim aktiv e. V.“, die IHK Rheinhessen sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Ingelheim am Rhein veranstalten erneut die Aktion Heimatshoppen in Ingelheim. Die Kampagne zielt darauf ab, die Innenstadt zu stärken, die Vielfalt des örtlichen Angebots aufzuzeigen und das Bewusstsein für den Einkauf vor Ort zu schärfen.

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Dankeschön für Kunden: Der Ingelheimer Shoppen-Block

Mit dem bewussten Einkauf vor Ort unterstützen Bürgerinnen und Bürger direkt die Lebendigkeit der Region. Als Dankeschön für ihre Treue erhalten Kundinnen und Kunden während des Aktionszeitraums in den teilnehmenden Geschäften den sogenannten „Ingelheimer Shoppen-Block“. Dieses Gutscheinheft enthält zahlreiche Angebote und Rabattaktionen des Ingelheimer Einzelhandels und kann bis zum 31. Dezember 2026 in den jeweiligen Fachgeschäften eingelöst werden.

Höhepunkt am verkaufsoffenen Sonntag

Den feierlichen Abschluss der zwei Aktionswochen bildet der 27. September 2026. An diesem Tag veranstaltet die Stadt im Rahmen des traditionellen Rotweinfestes einen verkaufsoffenen Sonntag, der mit einem großen Flohmarkt kombiniert wird. Die Fachgeschäfte in der Ingelheimer Mitte erwarten die Besucherinnen und Besucher an diesem Tag mit besonderen Überraschungen und Aktionen.

Die Initiatoren betonen, dass das Heimatshoppen in Ingelheim neben den Gutscheinvorteilen vor allem den persönlichen Service, Fachberatung und das unmittelbare Einkaufserlebnis direkt vor der Haustür in den Vordergrund rückt.

Winzerfest in Alzey vom 18. bis zum 22. September 2026

Vom 18. bis zum 22. September 2026 verwandelt sich die Innenstadt von Alzey in eine große Festmeile. Das 87. Winzerfest in Alzey bietet über fünf Tage hinweg ein abwechslungsreiches Programm aus regionalem Wein, Live-Musik und zahlreichen Unterhaltungsangeboten für Zehntausende erwartete Besucherinnen und Besucher.

Das Festgelände erstreckt sich über fünf verschiedene Bereiche in der Alzeyer Innenstadt:

  • Fischmarkt
  • Wein- und Sektterrasse
  • Weindorf in der Paeseler-Anlage
  • Rheinhessen-Dorf
  • Wulf-Kleinknecht-Platz
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Der offizielle Startschuss erfolgt am Freitag, den 18. September, um 18:00 Uhr auf der Wein- und Sektterrasse

Bereits vor der offiziellen Eröffnung findet um 14:00 Uhr die Riesenradweinprobe auf dem Obermarkt statt. Moderiert von der ehemaligen Alzeyer Weinkönigin Julia Grimm, verkosten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Gondeln sechs ausgewählte Weine zusammen mit einer rheinhessischen Vesper. Die Tickets für dieses Auftakt-Event sind bereits ausverkauft.

Krönung der Weinkönigin und Bühnenprogramm

Im Rahmen der Eröffnungsfeier verabschiedet Bürgermeister Steffen Jung (SPD) gemeinsam mit der Feuerwehr- und Stadtkapelle Alzey die amtierende Weinkönigin Nicole I. Im Anschluss wird Anna I. als neue Weinkönigin von Alzey gekrönt, die die Stadt und den regionalen Weinbau in den kommenden zwei Jahren repräsentieren wird.

Gegen 19:30 Uhr folgt im Rheinhessen-Dorf der traditionelle Fassbieranstich durch die neugekrönte Majestät. Musikalisch wird das Eröffnungswochenende unter anderem von Bands wie „Two and a Box“, „Schallpegel“ und „Capones“ begleitet. An allen fünf Festtagen ergänzen DJs, Walking Acts, Zaubershows und spezielle Familienangebote das Programm.

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Premiere für den Alzeyer Weinpass

Als Neuerung wird beim diesjährigen Winzerfest in Alzey erstmals ein Weinpass angeboten. Das Ticket ist für 22 Euro erhältlich und beinhaltet zwölf Weinproben zu je 0,1 Litern bei zwölf teilnehmenden Winzern und Ausschankständen. Die Proben können flexibel und in beliebiger Reihenfolge über die gesamten fünf Festtage hinweg eingelöst werden. Weitere Infos unter https://www.winzerfest-alzey.de/

Tödlicher Messerstich ins Herz – Polizei Hessen verhaftet 19-jährigen Täter

Hessen News: Eine gewaltsame Auseinandersetzung in der Nacht auf Sonntag hat in Gießen ein Todesopfer gefordert. Bei einer Messerattacke in Gießen in einer Wohnung in der Hindemithstraße wurde ein 18-jähriger Mann tödlich verletzt. Ein weiterer 26-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen und musste im Krankenhaus notoperiert werden. Ein 19-jähriger Tatverdächtiger stellte sich am Sonntagmorgen selbst bei den Behörden und befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Blutender Verletzter führt Polizei Hessen zum Tatort

Der Vorfall wurde gegen 2:44 Uhr bekannt, als ein Passant im Bereich der Kreuzung Frankfurter Straße und Robert-Sommer-Straße einen stark blutenden Mann entdeckte. Der 26-Jährige wurde umgehend in das Universitätsklinikum Gießen eingeliefert, wo die behandelnden Ärzte mehrere Stichverletzungen an Kopf und Oberkörper feststellten. Sein Zustand konnte im Verlauf des Sonntags stabilisiert werden.

Die alarmierten Polizeibeamten rückten den Weg des Verletzten zurück und stießen an einer Wohnung in der Hindemithstraße auf ein geöffnetes Fenster sowie ein schwerstverletztes Opfer. Für den 18-jährigen Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät: Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche verstarb der Jugendliche noch am Tatort. Die gerichtlich angeordnete Obduktion ergab, dass ein gezielter Messerstich ins Herz todesursächlich war.

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Tatverdächtiger stellt sich blutüberströmt der Polizei

Am Sonntagmorgen erschien ein 19-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz mit blutverschmierter Kleidung auf der Dienststelle der Polizeistation Gießen Nord. Er räumte gegenüber den Beamtinnen und Beamten ein, im Rahmen eines Streits zwei Personen mit einem Messer verletzt zu haben.

Die Ermittler nahmen den Heranwachsenden vorläufig fest und führten eine erkennungsdienstliche Behandlung durch. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen erließ der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des vollendeten und versuchten Totschlags sowie der gefährlichen Körperverletzung. Der Beschuldigte wurde in eine hessische Justizvollzugsanstalt überstellt.

Ermittlungen zu Motiv und Tatablauf dauern an

Sowohl die Kriminalpolizei als auch die Rechtsmedizin Gießen haben am Tatort umfangreiche Spuren gesichert. Erste Befragungen im Umfeld ergaben, dass sich der Tatverdächtige und die beiden Opfer zumindest flüchtig kannten. Polizeilich ist der 19-Jährige bislang nicht in Erscheinung getreten. Die Befragungen von Anwohnern sowie die Auswertung gesicherter Beweismittel im Zusammenhang mit der Messerattacke in Gießen dauern weiterhin an.

Notaufnahmen entlasten: Forderung der Bundesärztekammer

Die Bundesärztekammer hat ihre Unterstützung für eine sektorenübergreifende Reform der Akut- und Notfallversorgung bekräftigt. „Die Reform ist notwendig, um bestehende Strukturen besser zu vernetzen, Patientinnen und Patienten gezielter durch das Versorgungssystem zu führen und Notaufnahmen, Rettungsdienst sowie medizinisches Personal zu entlasten. Eine verlässliche Ersteinschätzung und mehr Koordination in der Versorgung sind zugleich wesentliche Voraussetzungen für weitere Strukturreformen, insbesondere für den Aufbau eines leistungsfähigen Primärversorgungssystems in Deutschland“, sagte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt vor der Anhörung zum Gesetzentwurf im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages. Ebenso hob er hervor, dass sich die Reform an den Realitäten der Versorgung orientieren und die bestehenden Strukturen tatsächlich entlasten müsse.

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Stellungnahme der Bundesärztekammer

Die Bundesärztekammer betont in ihrer schriftlichen Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf die Notwendigkeit, die vorgesehenen Zugangs- und Behandlungswege verbindlich zu nutzen. Dafür sei ein bundesweit einheitliches und standardisiertes System zur Ersteinschätzung erforderlich. Die Verantwortung für die Ersteinschätzung müsse in den Händen der ärztlichen Selbstverwaltung liegen. Auch bei der Notrufabfrage seien einheitliche Standards erforderlich. Der vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer entwickelte Notarztindikationskatalog sollte deshalb als fachliche Grundlage für standardisierte, softwaregestützte Notrufabfragen gesetzlich verankert werden.

Kritisch sieht die Bundesärztekammer die geplante Ausweitung der ambulanten Notfallversorgung durch verpflichtende telemedizinische und aufsuchende Angebote rund um die Uhr. Angesichts begrenzter personeller Ressourcen seien solche Angebote nur dort sinnvoll, wo ein tatsächlicher, objektiver Bedarf bestehe. Auch die vorgesehenen rund 750 Integrierten Notfallzentren (INZ) dürften nicht losgelöst von der bestehenden Versorgungslandschaft geplant werden, zudem müsse geklärt werden, welche Rolle Krankenhäuser ohne INZ künftig übernehmen und wie die Erreichbarkeit der Notfallversorgung gesichert werden könne.

„Die Reform muss den Einstieg in eine echte Versorgungsteuerung bringen, die wir dann auch in den anderen Versorgungsbereichen brauchen. Dafür sind noch Änderungen am Gesetzentwurf erforderlich. Zugleich muss die ärztliche Selbstverwaltung bei der konkreten Umsetzung der Reform verbindlich in die relevanten Entscheidungs- und Steuerungsgremien eingebunden werden“, so Reinhardt.

Fahndung nach brutalem Schläger aus Wiesbaden

Am Montagabend, den 7. September 2026, ist es im Wiesbadener Westend zu einer Gewalttat gekommen, bei der ein Mann schwer verletzt wurde. Gegen 21:40 Uhr verübte ein bislang unbekannter Täter einen unvermittelten Angriff in Wiesbaden auf der Bleichstraße. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung aufgenommen und sucht nach Zeugen des Vorfalls.

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Tathergang in Wiesbaden und Verletzungen

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei schlug der Unbekannte dem 44-jährigen Opfer mit der Faust unvermittelt ins Gesicht. Durch die Wucht des Schlages stürzte der Mann zu Boden. Der 44-Jährige zog sich durch die Attacke und den anschließenden Sturz mehrere Gesichtsfrakturen zu und musste medizinisch versorgt werden. Der Täter ergriff unmittelbar nach dem Schlag die Flucht in Richtung Schwalbacher Straße.

Der flüchtige Täter wird von Zeugen wie folgt beschrieben:

  • Etwa 25 Jahre alt
  • Schlanke Gestalt
  • dunkle Haare
  • Weißes T-Shirt
  • lange schwarze Hose
  • weitere Angaben machte die Polizei nicht

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung der Tat. Personen, die den Angriff in Wiesbaden beobachtet haben oder Angaben zur Identität und zum Fluchtweg des Täters machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0611/345-0 bei den Ermittlern zu melden.

Videoüberwachung in Rüsselsheim: Diese Bereiche werden demnächst überwacht

Die Errichtung der geplanten Videoschutzanlage am Bahnhof Rüsselsheim steht unmittelbar bevor. Der Magistrat hat am Dienstag, den 8. September 2026, offiziell die Auftragsvergabe für den Aufbau der Anlage beschlossen. Vorausgegangen war eine umfassende Kriminalitätsanalyse der Landespolizei, welche den Einsatz von Überwachungstechnik im Bereich des Bahnhofs für rechtlich zulässig und sachlich gerechtfertigt eingestuft hatte. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Ausschreibungsverfahrens startet die bauliche und technische Umsetzung bereits in der kommenden Woche.

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Erhöhung der Sicherheit und Stärkung des Sicherheitsempfindens in Rüsselsheim

Das Projekt ist Teil des kommunalen Sicherheits- und Präventionskonzepts. Oberbürgermeister Patrick Burghardt hebt die Bedeutung des Beschlusses für das Bahnhofsumfeld hervor: „Die neue Videoschutzanlage ist ein lang ersehnter Meilenstein für unsere Sicherheits- und Präventionsarbeit. Gerade im Bahnhofsumfeld hat sich der enge Zusammenschluss verschiedener Akteure bewährt. Mit der Videoschutzanlage können wir nun eine weitere wichtige Maßnahme umsetzen, die dazu beiträgt, das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.“

Abgedeckter Bereich und Zielsetzung der Maßnahme

Die Videoschutzanlage am Bahnhof soll künftig einen weiträumigen Bereich erfassen, um die Prävention von Straftaten zu unterstützen und Ermittlungsbehörden im Anlassfall verwertbares Material zur Verfügung zu stellen. Der Überwachungsbereich umfasst folgende Abschnitte:

  • Den Eingangsbereich des Bahnhofs und den Bahnhofsplatz in Rüsselsheim
  • Den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB)
  • Abschnitte der südlichen Bahnhofstraße und der Marktstraße
  • Bereiche der Sophienpassage
  • Teile der Rheinstraße sowie der Elisabethenstraße

Mit der Installation der Kameras erhoffen sich die Verantwortlichen eine nachhaltige Reduzierung von Straftaten sowie eine Erhöhung der objektiven Sicherheit und des subjektiven Sicherheitsgefühls im gesamten Bahnhofsquartier.

Finanzminister Lars Klingbeil und die geplante Neuverschuldung 2027

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) stellte den Entwurf für den Bundeshaushalt des Jahres 2027 sowie die finanzielle Planung für die Jahre bis 2030 vor. Die Zahlen zeigen, dass die Schulden des Bundes eine neue Höchstgrenze erreichen, obwohl gleichzeitig sehr hohe Steuereinnahmen erwartet werden.

Eckdaten des Kernhaushalts 2027 von Lars Klingbeil

Konkret plant die Bundesregierung für den Kernhaushalt im Jahr 2027 Ausgaben in Höhe von 555,4 Milliarden Euro ein. Das sind 30,9 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2026. Demgegenüber stehen geschätzte Steuereinnahmen von 394,7 Milliarden Euro, was ebenfalls einen historischen Höchstwert darstellt. Um die geplanten Ausgaben zu decken, soll eine reguläre Kreditaufnahme von 118,7 Milliarden Euro erfolgen, was einer Steigerung von 20,7 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

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Versteckte Schulden durch Sondervermögen

Diese Zahlen für den Kernhaushalt bilden jedoch nicht die gesamte finanzielle Belastung ab. Wenn man die zusätzlichen Kredite einrechnet, die über die sogenannten Sondervermögen aufgenommen werden, erhöht sich die Neuverschuldung erheblich. Für die Infrastruktur sind zusätzliche Schulden in Höhe von 54,9 Milliarden Euro vorgesehen und für die Bundeswehr weitere 30 Milliarden Euro. Zusammen mit dem Kernhaushalt beläuft sich die tatsächliche geplante Neuverschuldung für das Jahr 2027 damit auf mehr als 200 Milliarden Euro.

Mittelfristige Finanzlücken bis 2030

Auch für die darauffolgenden Jahre bis 2030 zeichnen sich erhebliche finanzielle Engpässe ab. Der Finanzminister Lars Klingbeil verweist auf verringerte Lücken in der mittelfristigen Planung, die er als Handlungsbedarfe bezeichnet und mit insgesamt 109 Milliarden Euro beziffert. Der offizielle Finanzbericht zeigt allerdings eine deutlich größere Differenz auf, da dort die Lücke zwischen den erwarteten Einnahmen und den Ausgaben mit 183 Milliarden Euro ausgewiesen wird.

Finanzpolitische Instrumente zum Haushaltsausgleich

Um den Bundeshaushalt für das Jahr 2027 formal auszugleichen, greift die Regierung auf verschiedene finanzpolitische Instrumente zurück. Dazu gehört die Entnahme von 6,8 Milliarden Euro aus den Rücklagen. Da diese Mittel real nicht vorhanden sind, müssen sie über den Kapitalmarkt beschafft werden. Zudem sind globale Mehreinnahmen von 2,6 Milliarden Euro eingeplant, die als Pauschalposten im Haushalt stehen, aber noch nicht konkret unterlegt sind. Auf der anderen Seite sollen die einzelnen Ministerien durch eine globale Minderausgabe von 12,7 Milliarden Euro zu Einsparungen verpflichtet werden, um den Etat auszugleichen.

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Kritik vom Bund der Steuerzahler

Diese Form der Haushaltsführung stößt auf deutliche Kritik. Reiner Holznagel, der Präsident des Bundes der Steuerzahler, warnt davor, dass die gesamte Finanzplanung bis zum Jahr 2030 auf einem sehr unsicheren Fundament steht. Er weist darauf hin, dass die staatlichen Ausgaben stark ansteigen, während gleichzeitig Jahr für Jahr extrem hohe neue Schulden aufgenommen werden. Bis zum Jahr 2030 soll die jährliche Kreditaufnahme sogar auf 167,3 Milliarden Euro anwachsen.

Milliardenbelastung durch steigende Zinsen

Diese dauerhaft hohe Verschuldung führt zu einer massiven Belastung durch Zinszahlungen. Im Jahr 2027 muss der Bundeshaushalt bereits 41,9 Milliarden Euro nur für Zinsen aufwenden, und dieser Betrag soll bis zum Jahr 2030 auf 80,7 Milliarden Euro pro Jahr steigen. Insgesamt würden in diesem Zeitraum fast 300 Milliarden Euro allein für Zinszahlungen fällig werden. Der Bund der Steuerzahler betont, dass diese enormen Summen den finanziellen Handlungsspielraum für zukünftige Generationen stark einschränken. Aus diesem Grund wird gefordert, dass das Parlament eingreift, die Ausgaben der Regierung genau überprüft und konsequente Einsparungen vornimmt, um den Anstieg der Schulden zu bremsen.

JP Performance: Mitarbeiter führen Betriebe in Dortmund weiter

Nach den Spekulationen um die Zukunft von JP Performance und die Schließung mehrerer Standorte in Dortmund gibt es eine Entscheidung für Teile des Unternehmens. Wie die JP Performance GmbH am Dienstag in einem ausführlichen Statement mitteilte, werden der Gastronomiebetrieb Big Boost Burger, das Café Carffee sowie das Automuseum PACE in Kürze wieder ihren Betrieb aufnehmen.

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Neustart auf Initiative von Belegschaft und Management

Die Entscheidung zur Wiedereröffnung geht laut Unternehmensangaben ausdrücklich auf die Belegschaft sowie das Management zurück. Nach intensiver Abstimmung mit Firmengründer Jean Pierre „JP“ Kraemer habe man sich dazu entschlossen, den Betrieb im Sinne der Standort- und Arbeitsplatzsicherung fortzuführen.

In dem Statement verweist die JP Performance GmbH auf die Verantwortung gegenüber Beschäftigten, Zulieferern, Dienstleisterpartnern und deren Familien. Man wolle den Verpflichtungen auch in einer herausfordernden Phase verlässlich nachkommen.

Die Wiedereröffnungen der einzelnen Unternehmenssparten erfolgen Mitte September gestaffelt:

  • Big Boost Burger: Wiedereröffnung am Montag, den 14. September 2026
  • PACE Automuseum, Carffee und Time Attack: Wiedereröffnung am Mittwoch, den 16. September 2026

Kraemer setzt angekündigte Auszeit und Therapie fort

JP Kraemer selbst wird bis auf Weiteres nicht in den operativen Geschäftsbetrieb zurückkehren. Er nimmt wie angekündigt eine Auszeit, um eine Therapie zu beginnen. Hintergrund der Entwicklung sind öffentlich gewordene Auseinandersetzungen mit seiner Noch-Ehefrau Julia Meck. Kraemer hatte in eigenen Videobeiträgen eingeräumt, handgreiflich geworden zu sein. Weitere Vorwürfe sind bislang gerichtlich nicht festgestellt.

Das Team betonte, diesen Schritt Kraemers vollumfänglich zu respektieren und ihm den nötigen Freiraum für die Aufarbeitung einzuräumen. Wie die langfristige Ausrichtung und die Zukunft von JP Performance sowie Kraemers Rolle als öffentliche Figur konkret aussehen werden, ließ das Statement der Geschäftsführung vorerst offen.

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Posting des Unternehmens

Jp performance: mitarbeiter führen betriebe in dortmund weiter

BigBoostBurger, CARFFEE und Pace öffnen nächste Woche

Unternehmerische Verantwortung erstreckt sich über viele Bereiche. Sie bedeutet insbesondere auch Verantwortung für die Menschen, die jeden Tag mit ihrem Engagement zum Erfolg eines Unternehmens beitragen – für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie für Zulieferer, Dienstleister und langjährige Partner.

Vor diesem Hintergrund haben sich die Mitarbeiter und das Management nach intensiver Abstimmung mit JP entschlossen, BigBoostBurger ab Montag sowie CARFFEE und Pace ab Mittwoch wieder zu öffnen und den Betrieb fortzuführen. Hinter diesen Betrieben stehen Menschen, Arbeitsplätze, Familien, Geschäftspartner und Verpflichtungen. Ihnen gegenüber tragen wir Verantwortung und möchten dieser auch in einer schwierigen Situation gerecht werden.

JP wird, wie von ihm angekündigt, weiterhin eine Auszeit nehmen und seine Therapie beginnen. Wir respektieren diesen Schritt und geben ihm den notwendigen Raum und die Zeit, sich darauf zu konzentrieren.

Gleichzeitig wird das gesamte Team aus Mitarbeitern und Management die Betriebe verlässlich weiterführen. Unser Ziel ist es, sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unseren Gästen, Kunden und Geschäftspartnern auch in Zukunft wieder die von ihnen gewohnte und erwartete Verlässlichkeit zu bieten.

Hier kommst du zu weiteren Berichten zu JP Performance


 

Kunstinstallation in der Herz-Jesu-Kirche in Kelsterbach

Am Wochenende, 12. und 13. September, öffnet die Herz-Jesu-Kirche im Rahmen des Kelsterbacher Altstadtfests und des Tags des offenen Denkmals erneut ihre Türen. Im Mittelpunkt steht die partizipative Kunstinstallation „Raum für neue Wege | Kirche weiterdenken“, ein illuminierter Vogelschwarm im Gewölbe des Kirchenschiffes.

Bereits im Juni kamen Kelsterbacherinnen und Kelsterbacher im Rahmen eines Beteiligungsworkshops zusammen, um über die Zukunft der Herz-Jesu-Kirche und ihre mögliche Rolle als gemeinschaftlich genutzter Ort nachzudenken. Im Mittelpunkt stand die Frage, was den Kirchenraum zu einem besonderen Ort macht und wie die besondere Atmosphäre und Qualität eines solchen Raumes auch für zukünftige weltliche Nutzungen erhalten und weiterentwickelt werden kann.

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Eröffnung am Samstagabend

Am Samstag, 12. September, wird die Installation im Rahmen des Kelsterbacher Altstadtfests feierlich durch Kaweh Mansoori, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum eröffnet. Außerdem richten Bürgermeister Manfred Ockel, Pfarrer Stefan Barton und Marion Schmitz-Stadtfeld, Leiterin der Integrierten Stadtentwicklung der NH ProjektStadt, Worte an die Besucherinnen und Besucher.

Die musikalische Begleitung übernimmt der Kinderchor der Bürgermeister-Hardt-Schule aus Kelsterbach. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich über die Ergebnisse des Beteiligungsworkshops im Juni und die daraus entstandenen Ideen für die weitere Entwicklung der Herz-Jesu-Kirche zu informieren.

Origami-Kraniche als Symbol der Gemeinschaft

Im Zentrum der Installation stehen zahlreiche Origami-Kraniche, die von Kelsterbacherinnen und Kelsterbachern gestaltet werden. Sie symbolisieren Hoffnung, Gemeinschaft und Veränderung und stehen zugleich für aktive Teilhabe. Jeder einzelne Kranich wird dabei zu einem Teil des gemeinsamen Kunstwerks und macht sichtbar, wie aus vielen individuellen Beiträgen eine gemeinsame Idee entstehen kann.

„Solche Projekte zeigen, wie wichtig es ist, Räume für Begegnung, Austausch und gemeinsames Nachdenken zu schaffen. Die Kunstinstallation macht auf eindrucksvolle Weise sichtbar, was entstehen kann, wenn Menschen sich beteiligen und gemeinsam neue Perspektiven entwickeln,“ so Bürgermeister Manfred Ockel.

Auch Marion Schmitz-Stadtfeld sieht in der Installation einen wichtigen Schritt im Beteiligungsprozess: „Die vielen Kraniche stehen sinnbildlich für die Menschen, die sich mit ihren Ideen und ihrer Kreativität eingebracht haben. Die Installation macht den gemeinsamen Prozess sichtbar und lädt dazu ein, über die Zukunft von Sakralbauten und ihre Bedeutung als Ort der Begegnung und des Austauschs nachzudenken.“

Am Samstag wird die Installation bis 21 Uhr zugänglich sein.

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Programm zum Tag des offenen Denkmals

Auch am Sonntag, 13. September, öffnet die Herz-Jesu-Kirche anlässlich des Tags des offenen Denkmals ihre Türen. Ab 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher die Installation besichtigen und die Ergebnisse des Beteiligungsworkshops entdecken. Musikalische Beiträge auf einem Flügel der Musikschule Kelsterbach ergänzen das Programm. Der Eintritt ist an beiden Veranstaltungstagen frei.

Hintergrund zum Projekt und digitale Beteiligung

Die Veranstaltung im September bildet den nächsten Schritt des im Juni gestarteten Projekts „Kirche weiterdenken“. Ziel ist es, sich mit der zunehmenden Notwendigkeit der Transformation von Kirchen auseinanderzusetzen. Insbesondere sinkende Mitgliederzahlen sorgen dafür, dass es notwendig wird, gemeinsam mit den Kommunen über neue Perspektiven für die Kirchengebäude nachzudenken und den Kirchenraum als möglichen Ort für Begegnung, Kultur, Dialog und Gemeinschaft weiterzuentwickeln.

Über KelsterVoice, die digitale Beteiligungsplattform der Stadt Kelsterbach, sind Kelsterbacherinnen und Kelsterbacher eingeladen, sich auch über die Veranstaltung hinaus aktiv einzubringen und Teil der Installation zu werden. Mit einer Bastelanleitung und einem Bastelvideo konnten Interessierte eigene Origami-Kraniche gestalten und für das Kunstwerk zur Verfügung stellen.

Die Veranstaltungsreihe rund um die Herz-Jesu-Kirche wird auch in den kommenden Monaten fortgesetzt. Geplant sind unter anderem ein Orgelkonzert zum Advent, ein Soloabend der Musiker der Koreanischen Gemeinde sowie ein interreligiöser Dialog.

Radfahrer stirbt nach Unfall mit BMW noch an der Unfallstelle

Ein tragischer Unfall in Maintal hat am Dienstagnachmittag, den 8. September 2026, ein Todesopfer gefordert. Gegen 17:20 Uhr verunglückte ein 77 Jahre alter Fahrradfahrer auf dem Kirleweg tödlich, nachdem es zu einem Zusammenstoß mit einem Personenwagen gekommen war. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Hergang aufgenommen und bittet Zeugen um sachdienliche Hinweise.

Zusammenstoß nach Wechsel auf die Fahrbahn

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler war der 77-jährige Senior aus Maintal zunächst ordnungsgemäß auf dem Radweg unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache verließ er im Verlauf der Fahrt den Radweg und wechselte auf die angrenzende Straße. Dort erfasste ihn ein grauer BMW. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Radfahrer so schwer, dass er sich tödliche Verletzungen zuzog und noch an der Einsatzstelle verstarb.

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Unfallgutachter beauftragt und Fahrzeuge sichergestellt

Der 41-jährige Fahrer des BMW blieb unverletzt. Ein bei ihm vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ und zeigte keinerlei Hinweise auf eine Beeinflussung. Zur Ermittlung der genauen Unfallursache und zur Rekonstruktion des Geschehens zog die Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen hinzu. Sowohl der Pkw als auch das Fahrrad des Verunglückten wurden für weitere Untersuchungen polizeilich sichergestellt.

Aufgrund der Rettungsarbeiten, der Spurensicherung und der polizeilichen Maßnahmen musste der Bereich um die Unfallstelle für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Personen, die den Verkehrsunfall in Maintal oder das vorangegangene Fahrverhalten der Beteiligten beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Langenselbold unter der Telefonnummer 06183/91155-0 zu melden.

Schwerer Unfall mit Tanklaster auf der A6

Am Dienstagmorgen hat sich auf der Bundesautobahn 6 nahe Kaiserslautern ein Verkehrsfall ereignet, der zu spürbaren Behinderungen im Berufsverkehr führte. Ein Tanklastzug mit Sattelauflieger geriet aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kippte auf die Seite. Der Vorfall trug sich in Fahrtrichtung Mannheim auf der Höhe des Parkplatzes „Quaidersberg“ zu.

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Einspurige Verkehrsführung und Feuerwehreinsatz

Durch den quer liegenden Lkw wurden zwei Fahrspuren in Richtung Mannheim blockiert. Die Polizei und die Rettungskräfte leiteten den nachfolgenden Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr überprüften den verunfallten Sattelzug sowie die direkte Umgebung umgehend auf mögliche Gefahrenquellen. Da der Tanklastzug zum Unfallzeitpunkt unbeladen war, konnten die Wehrleute rasch Entwarnung geben: Es wurden keine austretenden Schadstoffe oder Gefahrstoffe festgestellt.

Fahrer leicht verletzt – Bergungsarbeiten am Nachmittag

Der Lkw-Fahrer zog sich bei dem Umkippen des Fahrzeugs leichte Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt und im Anschluss zur genaueren medizinischen Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die aufwendige Bergung des verunglückten Schwerfahrzeugs wird von einem spezialisierten Abschleppunternehmen im Laufe des Nachmittags durchgeführt. Über die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens am Lkw und an den Verkehrseinrichtungen lagen zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme noch keine polizeilichen Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen zum genauen Hergang beim Unfall auf der BAB 6 dauern an.

Instandsetzung an A3 Unterführung dauert länger als geplant

Baustelle A3 – Die seit Anfang August laufenden Betoninstandsetzungsarbeiten an der A3-Unterführung bei Ruppach-Goldhausen dauern deutlich länger als ursprünglich geplant. Wie die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes mitteilt, sorgen unvorhergesehene Verzögerungen an dem Brückenbauwerk für eine Verschiebung des Fertigstellungstermins. Die notwendigen Instandsetzungsarbeiten bei Ruppach-Goldhausen erstrecken sich nun voraussichtlich bis Montag, den 19. Oktober 2026. Ursprünglich war der Abschluss der Maßnahme bereits für Mitte September vorgesehen.

Größeres Schadensausmaß erfordert zeitintensive Sanierung an der A3

Grund für die Bauverzögerung ist ein unerwartet großes Schadensausmaß an der Unterseite der Autobahnbrücke. Die Betonsanierung gestaltet sich dadurch aufwendiger und zeitintensiver als im Vorfeld veranschlagt. Die Maßnahme ist jedoch essenziell, um die Verkehrssicherheit sowie die langfristige Dauerhaftigkeit des Bauwerkes dauerhaft zu gewährleisten.

Die Arbeiten finden ausschließlich unterhalb der Autobahn im nachgeordneten Straßennetz statt. Für den durchgehenden Verkehr auf der A3 entstehen durch die Bauarbeiten keine Einschränkungen.

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Vollsperrung der K 101 und eingerichtete Umleitungsstrecke

Für die Verkehrsteilnehmer auf der Kreisstraße 101 bleibt die Vollsperrung im Baustellenbereich für die gesamte Dauer der Maßnahme bestehen. Zur Umgehung des gesperrten Streckenabschnitts ist eine Umleitungsstrecke über das örtliche Straßennetz ausgeschildert. Die Route führt über die folgenden Verkehrswege:

  • Kreisstraße 153 (K 153)
  • Kreisstraße 103 (K 103)
  • Bundesstraße 255 (B 255)
  • Bundesstraße 49 (B 49)
  • Landesstraße 318 (L 318)

Die Autobahn GmbH bittet alle Verkehrsteilnehmer auf der Umleitungsstrecke um eine umsichtige Fahrweise und appelliert für Verständnis bezüglich der unvermeidbaren Behinderungen während der Instandsetzungsarbeiten bei Ruppach-Goldhausen.

Blutspende-Aktion im Staatstheater Mainz

Am 18. und 19. September veranstaltet die Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz eine Blutspendeaktion im Glashaus des Staatstheaters. Gesunde Personen ab 18 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 50 Kilogramm können an beiden Tagen ohne vorherige Terminvereinbarung teilnehmen.

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Blutspenden werden dringend benötigt

Blutkonserven werden täglich benötigt, unter anderem nach Unfällen und Operationen sowie bei Krebstherapien und schweren Erkrankungen. Da Blut nicht künstlich hergestellt werden kann, ist die medizinische Versorgung auf freiwillige Blutspenden angewiesen. Nach Angaben der Transfusionszentrale kann eine Spende dabei bis zu drei Menschen helfen.

Univ.-Prof. Dr. Daniela Krause, Direktorin des Institutes für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass uns das Staatstheater Mainz in so prominenter Kulisse diesen Termin ermöglicht. Und wir hoffen natürlich, mitten in der Stadt möglichst viele Menschen auf das enorm wichtige Thema aufmerksam zu machen und vor allem neue Spenderinnen und Spender zu gewinnen.“

Gerade in den Sommermonaten sinke die Bereitschaft zur Spende regelmäßig, unter anderem weil viele Menschen verreisen. Die Transfusionszentrale hofft daher, mit der Aktion auch neue Spenderinnen und Spender zu erreichen.

Gesundheitscheck vor der Blutentnahme

Vor der Blutentnahme erhalten alle Spenderinnen und Spender einen kostenlosen Gesundheitscheck. Zudem stehen die Expertinnen und Experten der Transfusionszentrale für medizinische Fragen zur Verfügung.

Die eigentliche Spende dauert nach Angaben der Universitätsmedizin etwa 20 Minuten. Anschließend können die Spenderinnen und Spender im Glashaus des Staatstheaters den Ausblick über die Landeshauptstadt genießen.

Termine und Ort

Die Aktion findet zu folgenden Zeiten statt:

  • Freitag, 18. September 2026: 12 bis 17 Uhr
  • Samstag, 19. September 2026: 9 bis 14 Uhr

Adresse:
Glashaus des Staatstheaters
Gutenbergplatz 7
55116 Mainz

Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Teilnehmen können gesunde Personen ab 18 Jahren, die mindestens 50 Kilogramm wiegen.

Absage aus Berlin: Bund verweigert Geld für Ahrtal-Rückhaltebecken

Ein schwerer Dämpfer für den präventiven Hochwasserschutz und die Zukunftssicherheit im Ahrtal: Die Bundesregierung hat die Finanzierung von geplante Hochwasserrückhaltebecken aus dem milliardenschweren Wiederaufbaufonds abgelehnt.

Damit offenbart sich erneut eine bürokratische Zweckbindung, die den strukturellen Wiederaufbau und den effektiven Schutz der Bevölkerung in der Region lähmt.

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Kein Geld aus dem Fonds für Vorbeugung im Ahrtal

Die Begründung aus den Berliner Ministerien folgt der Logik, dass der gesetzliche Rahmen des 30-Milliarden-Euro-Aufbaufonds primär dafür geschaffen worden ist, den Ursprungszustand vor der verheerenden Flutkatastrophe im Juli 2021 wiederherzustellen sowie unmittelbare Schäden auszugleichen.

Neu konzipierte, großdimensionierte Rückhaltebecken fielen hingegen unter den allgemeinen, vorbeugenden Hochwasserschutz und sind damit nach Auffassung des Bundes aus diesem speziellen Sondertopf nicht förderfähig.

Rekonstruktion des Status quo statt echter Prävention?

In Rheinland-Pfalz und bei den Verantwortlichen vor Ort im Ahrtal stößt dieses Signal auf tiefes Unverständnis und scharfe Kritik.

Kommunalpolitiker, Fachexperten und Betroffene weisen seit Jahren darauf hin, dass ein reiner Wiederaufbau, also das bloße Wiedererrichten von Gebäuden und Infrastruktur an derselben Stelle ohne umfassendes Schutzkonzept, grob fahrlässig wäre.

Wissenschaftliche Gutachten belegen, dass das Ahrtal ohne überregionale, im Oberlauf angesiedelte Rückhaltebecken bei künftigen Extremwetterereignissen schutzlos bleibt. Sämtliche Analysen zur Flussgeometrie und zu den Strömungsverhältnissen der Ahr machen deutlich, dass lokaler Deichbau oder punktuelle Uferaufweitungen bei sturzflutartigen Regenmengen nicht ausreichen. Der Bau moderner, großflächiger Rückhaltebecken gilt in allen Fachkonzepten als der entscheidende Schlüssel, um Scheitelwellen abzufangen und Katastrophen dieser Größenordnung künftig wirksam abzufedern.

Finanzierungslücke bringt Schutzbauten ins Stocken

Durch die klare Absage der Bundesmittel entsteht nun eine massive finanzielle Regelungslücke zwischen Bund und dem Land Rheinland-Pfalz.

Während Mainz die uneingeschränkte Übernahme der Kosten durch den Bund einfordert und verweist, dass effektiver Katastrophenschutz nicht an föderalen Zuständigkeitsgrenzen scheitern darf, zieht sich Berlin auf die regulären Förderstrukturen zurück. Für die Betroffenen bedeutet dies, dass langwierige Verhandlungen über Verteilungsschlüssel und Förderquoten drohen.

Während von den bereitgestellten Milliardenhilfen des Aufbaufonds bislang erst ein Bruchteil tatsächlich abgerufen und verwendet wurde, verweigert man die Freigabe eben dieser Gelder für Maßnahmen, die nachweislich Leben retten und künftige Milliarden-Schäden verhindern könnten.

Ungewissheit und Enttäuschung in der Region

Für die Menschen im Ahrtal ist die Absage aus Berlin mehr als nur eine Haushaltsentscheidung, sie ist ein verheerendes psychologisches Signal.

Jahrelange wurde den Bürgerinnen und Bürgern ein unbürokratischer, zukunftsorientierter und sicherer Wiederaufbau versprochen. Stattdessen erleben sie nun, wie dringend benötigte Schutzinfrastruktur im Kompetenzgerangel zwischen Bundes- und Landesbehörden zerrieben wird.

Solange die Finanzierung der Rückhaltebecken ungeklärt bleibt, stocken die Planungsverfahren und damit bleibt auch die Sorge vor den nächsten Unwettern im Ahrtal bestehen.