Unfall auf der A3 bei Wiesbaden sorgte für Verkehrschaos
Ein schwerer Auffahrunfall hat am Freitagnachmittag (24. April 2026) den Feierabendverkehr auf der Autobahn A3 zum Erliegen gebracht. Gegen 14:10 Uhr kam es zum Unfall auf der A3 in Fahrtrichtung Köln, unmittelbar am Autobahnkreuz Wiesbaden, mit insgesamt fünf beteiligten Fahrzeugen.
Kettenreaktion auf der Überholspur
Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei war Unachtsamkeit die Ursache für das Unglück: Ein Campingbus hatte mitten im Feierabendverkehr auf dem linken Fahrstreifen aus Unachtsamkeit einen Auffahrunfall verursacht bei dem weitere vier Fahrzeuge involviert wurden.
Die verunfallten Autos kamen so ungünstig zum Stehen, dass sie die Hauptfahrbahnen des Wiesbadener Kreuzes komplett blockierten.
Verletzte und hoher Sachschaden durch Unfall auf der A3
Der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Zwei Beteiligte wurden zur weiteren Untersuchung auf mögliche Verletzungen in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Den entstandenen Sachschaden an den teils massiv beschädigten Fahrzeugen schätzt die Polizei nach ersten Berechnungen auf rund 90.000 Euro.
Die Hauptfahrbahn musste für die Rettungsarbeiten zunächst voll gesperrt werden. Dies führte zu einem Rückstau, der in der Spitze eine Länge von etwa 8 Kilometern erreichte. Mittlerweile konnte die Vollsperrung aufgehoben werden.
ASP-Regelungen im Kreis Mainz-Bingen werden gelockert
Die EU-Kommission hat dem gemeinsamen Antrag der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz zugestimmt und grünes Licht für eine Rückstufung der Restriktionszonen gegeben. In den Bereichen Bingen, Lennebergwald und Mainz wird die bisherige Sperrzone II B zur Sperrzone I herabgestuft. Die Gebiete, die zuvor in Zone I lagen, gelten nun offiziell als ASP-frei.
Ein wichtiger Schritt mit Ausblick auf 2027
Obwohl die Rückstufung ein bedeutender Meilerstein ist, bleibt die Region wachsam. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Seuche in Mainz-Bingen – dem aber noch weitere folgen müssen“, betont das Veterinäramt. Das erklärte Ziel ist die komplette Seuchenfreiheit, die nach aktuellem Stand frühestens im Jahr 2027 erreicht werden kann.
Was sich für Bürger und Landwirte im Kreis Mainz-Bingen ändert
Durch die neue Einstufung werden die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen, um bestehende Einschränkungen für die Bevölkerung, Jäger und Landwirte zu entschärfen.
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Umsetzung: In den kommenden drei Wochen wird das Veterinäramt die genauen Vorgaben erarbeiten und verwaltungsrechtlich umsetzen.
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Was bleibt: Trotz der Lockerung wird das Schwarzwild in der neuen Sperrzone I weiterhin verstärkt bejagt.
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Regeln im Wald: Sicherheit geht vor – die aktuellen Zäune, das Wegegebot sowie die Anleinpflicht für Hunde in den Waldgebieten bleiben für mindestens weitere 12 Monate bestehen.
Dr. Markus Wacker, Leiter des Veterinäramtes vom Kreis Mainz-Bingen, erklärt die Notwendigkeit: „Dies ist erforderlich, um in einem Jahr einen Antrag auf vollständige Aufhebung der Sperrzone I mit Erfolgsaussichten stellen zu können.“
Dank an Helfer und Blick auf September 2026
Landrat Thomas Barth, der Beigeordnete Erwin Malkmus und Dr. Markus Wacker sprachen allen Beteiligten ein „ausdrückliches Dankeschön“ aus. Der Dank richtet sich an Jäger, Kadaversuchteams, Drohnenpiloten, Zaunbauunternehmen sowie die Mitarbeitenden der Behörden, insbesondere die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft.
Während im Norden des Kreises aufgeatmet werden kann, bleiben die strengen Regeln von Laubenheim über Bodenheim und Oppenheim bis Guntersblum vorerst unverändert. Hier richtet sich der Blick auf den September 2026: Dann wird die Rückstufung der Sperrzone II A angestrebt, die auch das Kerngebiet am Oppenheimer Wäldchen umfasst.
Die Behörden rufen die Bevölkerung im Kreis Mainz-Bingen weiterhin zu Geduld und Akzeptanz auf, um das gemeinsame Ziel der vollständigen ASP-Freiheit nicht zu gefährden.
Großbrand bei der Velte Rohstoffhandel GmbH in Worms
Ein massiver Brand auf dem Betriebsgelände der Velte Rohstoffhandel GmbH hält die Einsatzkräfte der Feuerwehr Worms seit Donnerstagabend in Atem. Gegen 19:13 Uhr am 23. April 2026 wurde das Feuer gemeldet, das sich schnell zu einem umfassenden Großbrand entwickelte.
200 Tonnen Abfall bei der Velte Rohstoffhandel GmbH in Flammen
Nach ersten Einschätzungen der Einsatzleitung brannten rund 200 Tonnen abgelagerter Bauschutt sowie Papier-, Pappe- und Holzabfälle. Die besondere Herausforderung für die Feuerwehr: Das Feuer fraß sich durch die rund zehn Meter hohen Abfallberge bis tief in das Innere vor.
Aufgrund dieser enormen Ausdehnung und der hartnäckigen Glutnester im Kern der Müllberge dauerten die Löscharbeiten die gesamte Nacht über an. Auch am Freitag, den 24. April 2026, sind die Einsatzkräfte weiterhin vor Ort, um den Brand vollständig unter Kontrolle zu bringen und letzte Brandherde zu löschen.
Keine Verletzten, Ursache unklar
Trotz der massiven Rauchentwicklung und der Intensität des Feuers wurde bei den Brand niemand verletzt.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens für die Velte Rohstoffhandel GmbH lässt sich aktuell noch nicht belastbar beziffern, da die Einsatzmaßnahmen noch in vollem Gange sind und das Gelände erst nach Abschluss der Löscharbeiten sicher begangen werden kann.
Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird die Brandstelle untersuchen, sobald diese von der Feuerwehr freigegeben wurde.
Rüsselsheim nimmt am Stadtradeln 2026 teil
Vom 3. bis zum 23. Mai 2026 heißt es in Rüsselsheim am Main wieder: Auf die Sättel, fertig, los! Die Stadt nimmt erneut an der bundesweiten Kampagne Stadtradeln teil. Unter dem motivierenden Motto „Gemeinsam für eine grünere Zukunft“ sind alle Bewohner, Betriebe, Vereine und Schulen aufgerufen, möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.
Die Messlatte beim Stadtradeln liegt hoch
Dass die Rüsselsheimer eine fahrradbegeisterte Gemeinschaft sind, bewiesen sie bereits im vergangenen Jahr: Beeindruckende 248.648 Kilometer wurden von insgesamt 1.626 Teilnehmenden in 51 Teams erradelt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – rechnerisch wurden so rund 40 Tonnen CO2 vermieden. Ziel für 2026 ist es, diese Marke gemeinsam zu knacken.
Das Programm im Überblick
Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, begleiten attraktive Events den Aktionszeitraum:
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Große Auftakt-Tour: Am Sonntag, den 3. Mai, fällt um 12:00 Uhr der Startschuss. Los geht es am Landungsplatz, der auch Zielort der gemeinsamen Rundfahrt sein wird. Eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich – einfach mit dem Rad vorbeikommen!
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Gemütliche Familientour: Am 13. Mai lädt die Stadt zu einer entspannten Tour für Groß und Klein ein. Diese bildet das Vorprogramm zum Bel-R! Festival. Die Route endet am „Wein am Main“-Stand der Stadtwerke, wo auf alle Mitradelnden eine kleine Erfrischung als Belohnung wartet. Pünktlich um 18:00 Uhr startet im Anschluss das Festival.
So können Sie mitmachen
Egal ob als Einzelperson oder in der Gruppe mit Kollegen, Freunden oder der Familie: Jeder Kilometer zählt für die Rüsselsheimer Bilanz. Interessierte können sich ab sofort online für das Stadtradeln registrieren und dort ihre Kilometer eintragen oder direkt über die Stadtradeln-App tracken.
Die Stadt Rüsselsheim am Main hofft auf eine starke Beteiligung, um ein deutliches Zeichen für nachhaltige Mobilität und den lokalen Klimaschutz zu setzen.
Neuer Standort für die Heidesheimer Kerb
Die traditionelle Heidesheimer Kerb lädt vom 1. bis 4. Mai 2026 zu geselligem Beisammensein, Fahrspaß und kulinarischen Genüssen ein. Hierbei gibt es in diesem Jahr eine wichtige Änderung: Aufgrund der Sperrung des Freien Platzes zieht die Festmeile um. Besucher finden den Festplatz in diesem Jahr auf dem Platz vor der Markthalle, von wo aus sich die Stände entlang der Bahnhofstraße bis hin zur Feuerwehr erstrecken.
Volksfest mit Herz: Familienfreundliche Kerb in Heidesheim
Die Heidesheimer Kerb verspricht an allen vier Tagen ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm – auf dem Festgelände kommen alle Besucher voll auf ihre Kosten. Besonders für die kleinsten Gäste gibt es viel zu entdecken: Das farbenfrohe Kinderkarussell „Euro-Car“ sorgt zuverlässig für leuchtende Kinderaugen. Zahlreiche Traditionsgeschäfte laden außerdem dazu ein, das eigene Geschick und Glück auf die Probe zu stellen. Während Treffsicherheit am klassischen Schießstand gefragt ist, bietet der Automatenwagen „Monte-Carlo“ spannende Abwechslung. Wer eine geschickte Hand beweist, kann sein Glück beim „Glücksgreifer“ versuchen oder sich an dem beliebten Angelspiel „Fang den Fisch“ versuchen, bei dem tolle Preise auf die Gewinner warten.
Kulinarisches Angebot: Herzhaft bis süß
Auch kulinarisch wird bei der Heidesheimer Kerb die gewohnte Vielfalt geboten: Von herzhafter Currywurst und Pommes bis hin zu süßen Jahrmarkt-Klassikern wie gebrannten Mandeln, Zuckerwatte und frisch zubereiteten Crêpes ist für jeden Geschmack gesorgt.
Programm im Burggarten von Samstag bis Montag
Auch in diesem Jahr findet im Burggarten von Samstag bis Montag ein buntes Programm statt, veranstaltet durch den Verein Katholische Kirchenmusik Heidesheim. Im Garten der Burg Windeck, direkt neben der Festmeile, können sich Besucher auf ein vielfältiges Programm und Live-Musik freuen.
Der Auftakt erfolgt am Samstagabend um 19:00 Uhr mit der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung. Gemeinsam mit dem Heidesheimer Königshaus und dem Kerbejahrgang wird die Kerb feierlich eingeläutet. Im Anschluss, ab 19:30 Uhr, sorgt die Band „Bruise Brassers“ mit Hits von den 70ern bis heute für gute Stimmung.
Am Sonntag ab 12:00 Uhr lädt das Hauptorchester der Katholischen Kirchenmusik Heidesheim zum Frühschoppen, gefolgt von einem Auftritt des Jugendorchesters. Am Nachmittag bringt ab 16:00 Uhr die beliebte Mini Playback-Show mit königlicher Jury die Bühne zum Leben. Den stimmungsvollen Abschluss des Tages gestaltet ab 19:00 Uhr die Band „Skol“ mit Live-Musik.
Zum Ausklang des Programms präsentiert am Montagabend die Heidesheimer Kerb ab 19:00 Uhr der traditionsreiche Mainzer Liederkranz ein unterhaltsames Konzert und setzt damit den musikalischen Schlusspunkt unter drei festliche Tage im Burggarten.
Die Heidesheimer Kerb 2026 auf einen Blick:
Festgelände in der Bahnhofstraße:
Freitag, 1. Mai bis Montag, 4. Mai 2025
Ort: Bahnhofstraße, 55262 Ingelheim-Heidesheim
Öffnungszeiten:
Freitag bis Sonntag: ab 12:00 Uhr
Montag: ab 14:00 Uhr
Festgelände im Garten der Burg Windeck:
Samstag, 2. Mai bis Montag, 4. Mai 2025
Ort: Bahnhofstraße 17, 55262 Ingelheim-Heidesheim
Öffnungszeiten:
Samstag: ab 17:00 Uhr
Sonntag: ab 11:30 Uhr
Montag: ab 17:00 Uhr
Neue Babyklappe in Mainz an der Universitätsmedizin eröffnet
In Mainz gibt es ab sofort wieder einen sicheren Ort für Neugeborene in extremen Notsituationen. Die Landeshauptstadt Mainz, die Universitätsmedizin Mainz und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) haben gemeinsam die neue Babyklappe an der Kinderklinik realisiert. Damit wird eine wichtige Versorgungslücke geschlossen, die seit der Schließung der bisherigen Einrichtung in der Altstadt im September 2025 bestand.
Starke Partner für die Babyklappe in Mainz
Die feierliche Eröffnung erfolgte durch Gesundheitsminister Clemens Hoch, Sozialdezernentin Jana Schmöller und Prof. Dr. Ralf Kiesslich (Vorstandsvorsitzender der Unimedizin) sowie Vertreterinnen des SkF. Während die Unimedizin die Planung und bauliche Umsetzung verantwortete, wurde das Projekt durch Mittel der Mainzer Jugend- und Waisenstiftung finanziert. Die Trägerschaft übernimmt erneut der erfahrene Sozialdienst katholischer Frauen.
Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit: „Mit der neuen Babyklappe schaffen wir einen Ort, der in größter Not Hilfe bietet und Leben bewahrt. Sie steht für eine Gesellschaft, die Verantwortung übernimmt, wenn alle anderen Wege versperrt sind.“
Diskretion und medizinische Exzellenz
Der neue Standort der Babyklappe in Mainz an der Rückseite der Kinderklinik bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber früheren Lösungen: Das Kind ist sofort in der Nähe hochkarätiger medizinischer Fachkompetenz.
„Die neue Babyklappe ist direkt mit der Kinderklinik verbunden“, erklärt Prof. Ralf Kiesslich. „Gleichzeitig ist es uns gelungen, den Zugang so diskret wie möglich zu gestalten, um den betroffenen Frauen Schutz und Anonymität in ihrer Verzweiflung zu bieten.“
Der Ablauf bei einer Abgabe:
Das System der Babyklappe in Mainz ist darauf ausgelegt, der Mutter maximale Anonymität zu gewähren, während das Kind unmittelbar versorgt wird:
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Stiller Alarm: Beim Betreten des Raumes wird in der Kindernotaufnahme ein Alarm ausgelöst.
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Sicherheit: Sobald die Mutter den Raum verlässt, verschließt sich die Außentür automatisch.
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Zeitverzögerung: Erst fünf Minuten nach der Alarmierung betritt eine Pflegekraft den Raum – so hat die Mutter genügend Zeit, sich unbemerkt zu entfernen.
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Versorgung: Das Baby wird sofort medizinisch untersucht und erstversorgt.
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Inobhutnahme: Das Jugendamt und der SkF werden informiert; das Kind wird in der Regel zeitnah in einer Pflegefamilie untergebracht.
Warum eine Babyklappe in Mainz weiterhin notwendig ist
Seit 2002 wurden in Mainz zehn Kinder über die Babyklappe in Obhut genommen. Hildegard Eckert, Vorsitzende des SkF, betont, dass die seit 2014 bestehende gesetzliche Regelung zur vertraulichen Geburt nicht für alle Frauen eine Option ist. Die Babyklappe bleibt somit das letzte, lebenswichtige Netz, wenn kein anderer Ausweg gesehen wird.
Lage und Erreichbarkeit
Die Babyklappe in Mainz ist ab sofort rund um die Uhr erreichbar. Sie befindet sich an der Rückseite von Gebäude 109 (Kinderklinik).
Wegbeschreibung: Vom Haupteingang der Kinderklinik rechts in den Czernyweg, dann die nächste links in den Kraepelinweg. Nach Gebäude 211 führt ein gepflasterter Weg direkt zur Babyklappe.
Hilfe und Alternativen
Mütter in Notlagen können sich jederzeit anonym beraten lassen. Neben der Babyklappe gibt es das Angebot der vertraulichen Geburt. Hierbei entbindet die Mutter unter einem Pseudonym medizinisch sicher im Krankenhaus, während ihre Identität geschützt bleibt. Erst mit 16 Jahren hat das Kind die Möglichkeit, Informationen über seine Herkunft zu erhalten.
Wichtig: Die Babyklappe in Mainz ist keine Einbahnstraße. Mütter, die sich später melden und Hilfe suchen, erhalten jederzeit Unterstützung durch den SkF und die Stadt.
Motorradfahrerin bei Unfall zwischen Groß-Gerau und Nauheim schwer verletzt
Am Donnerstagabend, den 23. April 2026, kam es auf der Landesstraße L3094 zwischen Groß-Gerau und Nauheim zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 18:40 Uhr kollidierten zwei Pkw und ein Motorrad. Eine Bikerin wurde durch den Unfall bei Groß-Gerau schwer verletzt wurde.
Schwerer Unfall bei Groß-Gerau
Die 56-jährige Motorradfahrerin aus Kelsterbach war in Fahrtrichtung Nauheim unterwegs. Vor ihr bildete sich zu diesem Zeitpunkt ein verkehrsbedingter Rückstau. Die Fahrerin bemerkte die stehenden Fahrzeuge offenbar zu spät.
In der Folge streifte sie zunächst das Fahrzeug eines 47-jährigen Mannes aus Groß-Gerau und prallte anschließend gegen den davor stehenden Pkw eines 40-jährigen Groß-Gerauers. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte die Frau und zog sich schwere Verletzungen zu.
Rettungseinsatz und Vollsperrung
Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde umgehend ein Rettungshubschrauber angefordert, der direkt auf der Landstraße landete. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde die 56-Jährige in eine Klinik geflogen. Die beiden Pkw-Fahrer blieben nach ersten Erkenntnissen unverletzt.
Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die L3094 zwischen Groß-Gerau und Nauheim für etwa eine Stunde voll gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Behinderungen im Feierabendverkehr.
Den entstandenen Gesamtsachschaden an den drei beteiligten Fahrzeugen schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro.
Leichenfund bei Wohnhausbrand in Kriftel
Ein Wohnhausbrand in Kriftel hat am späten Mittwochnachmittag (22. April 2026) ein trauriges Ende genommen. Im Rahmen der Löscharbeiten wurde eine leblose Person in dem betroffenen Gebäude aufgefunden.
Wohnhausbrand in Kriftel in der Straße „Im Engler“
Gegen 17:00 Uhr ging der Notruf bei der Rettungsleitstelle ein: Anwohner meldeten, dass der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in der Straße „Im Engler“ in Flammen stehe. Die alarmierten Feuerwehren waren schnell vor Ort und konnten das Feuer unter Kontrolle bringen und schließlich vollständig löschen.
Die Hoffnung auf einen glimpflichen Ausgang zerschlug sich jedoch während des Einsatzes im Gebäudeinneren. Die Rettungskräfte entdeckten im Haus eine leblose Person. Ob es sich dabei um einen Bewohner des Hauses handelt, ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Feststellungen.
Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen
Sowohl die genaue Todesursache als auch der Grund für den Ausbruch des Feuers sind zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar. Das zuständige Fachkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle untersucht. Laut Polizei Westhessen liegen aktuell jedoch keine Hinweise auf eine vorsätzliche Straftat vor.
Der entstandene Sachschaden an dem Einfamilienhaus wird nach ersten Schätzungen auf rund 50.000 Euro beziffert.
Binger Sektfest im Innenhof der Burg Klopp
Vom 7. bis 9. Mai 2026 lädt die Stadt zum Binger Sektfest in den Innenhof der Burg Klopp ein. Vor der historischen Kulisse und mit Blick über das Rheintal können Besucher drei Tage lang erstklassige Sekte regionaler Erzeuger und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm genießen.
Musikalisches Programm und Öffnungszeiten beim Binger Sektfest
An allen drei Tagen öffnet das Festgelände um 17:00 Uhr seine Pforten. Für die passende Stimmung sorgt ein tägliches Live-Musik-Programm, das zum Tanzen und Verweilen einlädt:
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Donnerstag, 7. Mai: Live-Musik von 19:00 bis 23:00 Uhr
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Freitag, 8. Mai: Live-Musik von 20:00 bis 24:00 Uhr
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Samstag, 9. Mai: Live-Musik von 20:00 bis 24:00 Uhr
Das Veranstaltungsende ist jeweils eine Stunde nach dem Ende des Musikprogramms angesetzt, sodass die Abende gemütlich ausklingen können.
Verantwortlich für die Durchführung ist die Bingen Tourismus & Kongress GmbH. Für dringende Anliegen während der Festtage hat der Veranstalter eine Hotline unter der Nummer 0151 – 590 033 31 eingerichtet. Außerhalb der Veranstaltungszeiten ist das Team für Fragen und Anregungen per E-Mail an veranstaltungen@bingen.de erreichbar.
Spielplatz in Ginsheim nach Modernisierung eingeweiht
Ein wichtiges Herzstück für die Familien in den Wohnanlagen der Kommunalen Wohnungsgesellschaft (KWG) ist zurück: In einer kleinen Zeremonie wurde der Quartiersspielplatz in der Straße „Im Roggenfeld“ in Ginsheim-Gustavsburg offiziell wiedereröffnet. Nach einer intensiven Aufwertungsphase bietet der Spielplatz in Ginsheim nun ein zeitgemäßes und vor allem sicheres Umfeld für die jüngsten Bewohner des Quartiers.
Nachhaltigkeit trifft Spielkomfort auf dem neuen Spielplatz in Ginsheim
Bei der Neugestaltung wurde großer Wert auf Langlebigkeit und Umweltbewusstsein gelegt. Das neue Herzstück der Anlage ist eine vielseitige Spielkombination zum Klettern und Rutschen, die vollständig aus recyceltem Hartplastik gefertigt wurde.
Auch die neue Doppelschaukel folgt diesem nachhaltigen Prinzip. Sie ist sowohl mit einem klassischen Sitz als auch mit einem speziellen Kleinkindsitz ausgestattet, sodass Kinder verschiedener Altersstufen sicher nebeneinander in die Luft steigen können. Für weiche Landungen sorgt zudem eine große Menge an frisch aufgefülltem Fallschutzsand.
Grünes Upgrade für das Quartier
Nicht nur die Spielgeräte sind neu – das gesamte Gelände wurde optisch und ökologisch aufgewertet. In Zusammenarbeit mit dem Garten- und Landschaftsbauer Patrick Nemeth wurden:
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Vier neue Bäume gepflanzt.
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Rund 50 Sträucher gesetzt, um die zuvor lückenhafte Hecke zu schließen.
Projektleiter Luca Rohde (KWG) zeigte sich stolz auf die schnelle Umsetzung: In nur acht Wochen wurde das Projekt von der Planung bis zur Fertigstellung realisiert.
Ein Platz, der lebt
Bürgermeister Thorsten Siehr ließ es sich nicht nehmen, die ersten Anwohner persönlich zu begrüßen. Er freute sich besonders über die unmittelbare Resonanz: „Es ist schön zu sehen, wie gut die neue Anlage angenommen wird. Kaum eröffnet, wurde sie direkt von den Kindern erobert.“
Auch die Mütter aus der Nachbarschaft bestätigten den Erfolg der Maßnahme. Seit der Installation der neuen Geräte auf dem Spielplatz in Ginsheim herrsche auf dem Platz deutlich mehr Betrieb als zuvor. Für die Stadt und die KWG ist dies ein klares Signal, auch künftig in die Weiterentwicklung von Spielflächen zu investieren, um die Lebensqualität in den Wohnquartieren nachhaltig zu sichern.
Stadt Mainz plant Einführung einer Beherbergungsabgabe
Die Landeshauptstadt Mainz bereitet die Einführung einer neuen Abgabe für Übernachtungsgäste vor. Wie der Stadtvorstand bekannt gab, soll die neue Satzung bereits zum 1. Juli 2026 in Kraft treten. Das Ziel: Die Finanzierung wichtiger touristischer und kultureller Angebote nachhaltig auf ein stabiles Fundament zu stellen. Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat in seiner Sitzung am 6. Mai 2026.
Sicherung von Fastnacht, Johannisnacht und Museen in Mainz
Aktuell investiert die Stadt Mainz jährlich zwischen 8 und 10 Millionen Euro in Veranstaltungen und Institutionen, die für den Tourismus zentral sind – dazu zählen die Straßenfastnacht, die Johannisnacht und das Gutenbergmuseum. Da es sich hierbei um sogenannte „freiwillige Leistungen“ handelt, stehen diese unter dem strengen Spar-Diktat der Kommunalaufsicht.
Oberbürgermeister Nino Haase erklärt dazu: „Eine neue Abgabe löst keine Freudensprünge aus, auch bei mir nicht. Aber sie stellt die Finanzierung unserer erfolgreichen Tourismusinitiativen auch in schwierigen Haushaltszeiten sicher, ohne unsere lokalen Betriebe direkt zu belasten.“
Wie funktioniert die Abgabe?
Die Abgabe wird als indirekte Aufwandsteuer erhoben. Das bedeutet: Die Beherbergungsbetriebe (Hotels, Pensionen etc.) ziehen den Betrag direkt beim Gast ein und führen diesen an die Stadt ab. Dabei setzt Mainz auf ein gestuftes Modell, das für 90 % der Gäste maximal 4 Euro pro Nacht vorsieht:
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2 Euro bei Übernachtungskosten bis 50 Euro.
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Maximal 5 Euro bei Übernachtungskosten über 200 Euro (jeweils ohne Frühstück).
Die Stadt rechnet durch diese Maßnahme mit Einnahmen von rund 2 Millionen Euro für das Rumpfjahr 2026 und etwa 4 Millionen Euro in den Folgejahren.
„Keep it simple“ – Bürokratiearme Umsetzung
Bürgermeister und Finanzdezernent Daniel Köbler betont, dass man sich bewusst für einen bürokratiearmen Weg entschieden habe. Mainz folgt damit dem Beispiel vieler anderer deutscher Großstädte. Die Einnahmen helfen zudem, das Haushaltsdefizit zu senken und die Forderungen der Kommunalaufsicht nach neuen Einnahmequellen zu erfüllen.
Nach einer Laufzeit von drei Jahren soll die Abgabe evaluiert werden, um sie an die wirtschaftliche Lage und die Marktentwicklung in der Landeshauptstadt anzupassen.
Unfall auf der A60 bei Mainz-Hechtsheim
Ein Unfall auf der A60 sorgte am frühen Donnerstagmorgen (23. April 2026) für einen Rettungseinsatz. Gegen 06:42 Uhr wurde die Feuerwehr Mainz zu einer Unfallstelle in Fahrtrichtung Bingen gerufen, die sich unmittelbar vor der Abfahrt Mainz-Hechtsheim West befand.
Eine Person nach Unfall auf der A60 verletzt
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Unfall im Bereich des beginnenden Abfahrtstreifens. Der Fahrer eines Renault Kadjar übersah dort offenbar einen stehenden Lastwagen und prallte auf dessen Heck auf.
Trotz der Wucht des Aufpralls konnten beide Beteiligten ihre Fahrzeuge eigenständig verlassen. Während der Lkw-Fahrer mit dem Schrecken davonkam und unverletzt blieb, erlitt der Autofahrer Verletzungen. Er wurde nach einer medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort zur weiteren Behandlung in eine Mainzer Klinik transportiert.
Die Berufsfeuerwehr Mainz (Wache 1) rückte mit acht Einsatzkräften an, um die Unfallstelle gegen den fließenden Berufsverkehr abzusichern. Zur Vermeidung von Brandgefahren klemmten die Wehrleute zudem die Batterie des stark beschädigten Pkw ab.
Weitere alarmierte Kräfte der Feuerwache 2 sowie der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Hechtsheim konnten den Einsatz noch auf der Anfahrt abbrechen, da die Lage vor Ort schnell unter Kontrolle gebracht wurde.
Auswirkungen auf den Berufsverkehr
Obwohl sich der Unfall mitten im morgendlichen Berufsverkehr ereignete, hielten sich die Staus in Grenzen. Da lediglich die rechte Fahrspur für die Dauer der Rettungsarbeiten und die Trümmerbeseitigung gesperrt werden musste, kam es laut Polizei nur zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Bingen.
Im Einsatz waren:
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Berufsfeuerwehr Mainz
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Autobahnpolizei Heidesheim
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Rettungsdienst
- Abschleppdienst Reuter
Protestaktion von Fridays for Future in Mainz
Die Klimaaktivisten von Fridays for Future (FFF) verschärfen den Druck auf die Regierungspartei SPD. Am Freitag, den 24. April 2026, planen die Aktivisten um 16:00 Uhr eine Protestaktion vor der SPD-Parteizentrale am Romano-Guardini-Platz in Mainz. Ein riesiges Banner in Form einer Energierechnung soll unter dem Motto „Das kostet Deutschland die fossile Abhängigkeit“ auf die finanziellen Folgen der aktuellen Politik aufmerksam machen.
Kritik von Fridays for Future am Kurs der Bundesregierung
Die Sprecherin von Fridays for Future, Merle Remmers, findet deutliche Worte zur aktuellen Lage. Zwar sei die Energiewende mit 62 Prozent Erneuerbaren auf einem guten Weg, doch die aktuellen globalen Konflikte – wie die Sperrung der Straße von Hormus infolge des Angriffs auf den Iran – zeigten die Verwundbarkeit durch Gas- und Benzinpreise.
FFF kritisiert insbesondere den Einfluss der Union innerhalb der Regierung und fordert von der SPD mehr Eigenständigkeit: „Verantwortung zu übernehmen, der Union Stirn zu bieten und eigene Themen zu setzen, ist nicht zu viel verlangt“, so Remmers.
Mieterschutz und die „Heizkostenfalle“
Ein zentraler Aspekt der Mainzer Aktion ist die Situation auf dem Wohnungsmarkt. In Mainz wohnen rund 70 Prozent der Menschen zur Miete. Sprecherin Isabell Page warnt vor den Plänen, Klimastandards im Gebäudebereich abzuschwächen: „Wenn die 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Heizungen fällt, können Vermieter weiterhin auf Gas- und Ölheizungen setzen – und die Risiken auf uns Mieter abwälzen. Das ist eine Heizkostenfalle für Millionen.“
Offener Brief an Daniel Baldy (SPD)
Im Rahmen der Aktion soll ein offener Brief an den SPD-Bundestagsabgeordneten Daniel Baldy übergeben werden. Fridays for Future fordert ihn auf, sich innerhalb seiner Partei klar zu positionieren:
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Gegen die Abschwächung des Gebäudemodernisierungsgesetzes.
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Für einen wirksamen Schutz von Mieterinnen und Mietern.
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Stopp eines „fossilen Kurses“ innerhalb der Bundesregierung.
Die Aktion wird von einem breiten Bündnis unterstützt, darunter Mainz Zero, Parents for Future, das Kolibri Kollektiv, Anuk e.V. und die Workers for Future.
Bundesweiter Protesttag
Die Mainzer Aktion ist Teil eines bundesweiten Protesttages. Nachdem bereits 80.000 Menschen in Metropolen wie Berlin und Hamburg auf die Straße gingen, soll der Protest am 24. April in fast jeden Wahlkreis Deutschlands getragen werden, um für einen beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien und soziale Gerechtigkeit im Klimaschutz zu demonstrieren.
Hausverkauf in Mainz und Rheinhessen: Rhenus Immobilien setzt auf Struktur und Marktkenntnis
Wer sein Haus verkauft, trifft selten nur eine rationale Entscheidung. Gerade in Mainz und der Region Rheinhessen, wo viele Immobilien seit Jahrzehnten im Familienbesitz sind, geht es oft auch um Erinnerungen, Lebensabschnitte und persönliche Geschichten. „Viele Eigentümer unterschätzen am Anfang, wie emotional dieser Prozess sein kann“, sagt Philipp Rohe, Immobilienmakler aus Mainz und Geschäftsführer der Rhenus Immobilien GmbH. „Und genau deshalb ist eine klare Struktur so wichtig.“
Gleichzeitig hat sich der Markt verändert: Kaufinteressenten vergleichen intensiver, achten stärker auf Details und nehmen sich mehr Zeit für Entscheidungen. Das gilt sowohl für städtische Lagen in Mainz als auch für Häuser im Umland, die oft andere Zielgruppen ansprechen. Ein erfolgreicher Verkauf beginnt daher lange vor der ersten Anzeige.
Der richtige Preis: Erfahrung schlägt Bauchgefühl
Eine der größten Herausforderungen ist die Preisfindung. Viele Eigentümer orientieren sich an Inseraten im Internet oder an persönlichen Erwartungen. „Wir sehen oft, dass Immobilien entweder zu hoch oder zu niedrig angesetzt werden“, erklärt Rohe. „Dies kann entweder dazu führen, dass sich der Verkauf unnötig in die Länge zieht oder der Verkäufer / die Verkäuferin nicht den Marktpreis erzielt.“
Gerade in Rheinhessen unterscheiden sich die Preise je nach Lage, Infrastruktur und Anbindung teilweise deutlich. Während in Mainz die Nachfrage konstant hoch ist, spielen im Umland Faktoren wie Grundstücksgröße, Ruhe und Erreichbarkeit eine größere Rolle. Eine realistische Einschätzung berücksichtigt all diese Aspekte. In der Praxis arbeiten viele Makler deshalb mit strukturierten Bewertungsverfahren und Checklisten, um alle Faktoren systematisch zu erfassen.
Aktuelle Marktsituation: stabilisiert, aber anspruchsvoller
Der Markt für private Hausverkäufe in Deutschland hat sich nach der Schwächephase 2023–2024 stabilisiert und zeigt wieder leicht steigende Preise. „Die Nachfrage ist weiterhin grundsätzlich hoch, allerdings sind Käufer deutlich vorsichtiger und preisbewusster geworden“, so Philipp Rohe. „Ein entscheidender Faktor sind die höheren Bauzinsen, die die Finanzierung verteuern und verkomplizieren.“
Gut gelegene und moderne oder sanierte Häuser lassen sich weiterhin gut verkaufen, während unsanierte Immobilien oder Objekte in schwächeren Lagen oft schwerer vermittelbar sind oder Preisabschläge erfordern. „Insgesamt gilt: Ein Verkauf ist weiterhin gut möglich, aber nur mit realistischer Preisgestaltung und angepasster Strategie“, betont Philipp Rohe.
Der erste Eindruck entsteht in Sekunden
Ob online oder vor Ort – der erste Eindruck entscheidet häufig darüber, ob sich ein Interessent intensiver mit einer Immobilie beschäftigt. „Es sind oft Kleinigkeiten, die den Unterschied machen“, sagt Rohe. „Ein heller Raum, ein gepflegter Garten oder einfach das Gefühl, dass das Haus gut behandelt wurde.“ Gerade im ländlich geprägten Rheinhessen spielt auch das Umfeld eine große Rolle – etwa der Blick ins Grüne oder die Nachbarschaft. In Mainz hingegen achten Käufer häufig stärker auf Grundriss, Lage und Infrastruktur.
Deshalb setzen viele Verkäufer heute auf eine gezielte Vorbereitung. Dazu gehören kleine Reparaturen, eine aufgeräumte Atmosphäre und – je nach Immobilie – auch Maßnahmen wie Home Staging.
Struktur statt Stress: Unterlagen und Vorbereitung
Ein häufiger Grund für Verzögerungen im Verkaufsprozess sind fehlende Dokumente. Energieausweis, Grundrisse oder Modernisierungsnachweise werden oft erst dann zusammengesucht, wenn bereits erste Anfragen eingehen. „Das sorgt schnell für Unsicherheit auf Käuferseite“, so Rohe. „Wir arbeiten deshalb mit klaren Checklisten, damit von Anfang an alles vollständig ist.“
Eine gute Vorbereitung schafft nicht nur Vertrauen und Transparenz, sondern sorgt auch dafür, dass der Verkaufsprozess reibungsloser abläuft – unabhängig davon, ob sich die Immobilie in Mainz oder im Umland befindet.

Besichtigungen: Der Moment der Entscheidung
Für viele Interessenten ist die Besichtigung der entscheidende Moment. Hier geht es nicht nur um Fakten, sondern auch um ein Gefühl. „Man merkt relativ schnell, ob sich jemand vorstellen kann, hier zu wohnen“, beschreibt Philipp Rohe die Situation aus der Praxis.
Wichtig sind eine angenehme Atmosphäre, ausreichend Zeit und transparente Antworten. Eine strukturierte Durchführung hilft dabei, Vertrauen aufzubauen und offene Fragen direkt zu klären.
Wenn Emotionen auf Zahlen treffen
Spätestens bei den Preisverhandlungen zeigt sich, wie emotional ein Hausverkauf sein kann. Verkäufer haben oft eine enge Bindung zur Immobilie, während Käufer vor allem rational entscheiden. „Hier ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und den Markt im Blick zu behalten“, sagt Rohe.
Erfahrung, Vergleichswerte und eine klare Strategie können dabei helfen, für beide Seiten eine faire Lösung zu finden.
Vom Notartermin bis zur Übergabe
Mit dem Notartermin ist der Verkauf rechtlich abgeschlossen – doch auch danach bleibt noch einiges zu tun. Die Übergabe der Immobilie ist ein wichtiger Schritt, der oft unterschätzt wird.
Ein detailliertes Übergabeprotokoll, in dem Zählerstände, Schlüssel und Zustand festgehalten werden, sorgt für Klarheit und vermeidet spätere Missverständnisse.
Struktur bringt Sicherheit
Der Hausverkauf in Mainz und Rheinhessen ist heute komplexer als noch vor einigen Jahren. Gleichzeitig bietet der Markt weiterhin gute Chancen für Eigentümer. „Am Ende zeigt sich immer wieder: Wer strukturiert vorgeht, erzielt in der Regel auch das bessere Ergebnis“, fasst Philipp Rohe zusammen. Eine realistische Preisstrategie, eine gute Vorbereitung und ein klarer Prozess sind dabei die entscheidenden Faktoren.
Wer unsicher ist, kann bereits vor dem Verkaufsstart von einer unverbindlichen Einschätzung profitieren – etwa durch eine professionelle Immobilienbewertung oder ein erstes Beratungsgespräch. Angebote wie die kostenlose Immobilienbewertung der Rhenus Immobilien GmbH können dabei helfen, den aktuellen Marktwert realistisch einzuschätzen.
Gerade in einer differenzierten Region wie Mainz und Rheinhessen lässt sich so vermeiden, dass typische Fehler gemacht werden und Potenziale beim Verkauf ungenutzt bleiben.
Adresse:
Rhenus Immobilien GmbH
Taunusstraße 61
55118 Mainz
Telefon: +49 6131 7961780
E-Mail: info@rhenus-immobilien.com
Webseite: https://www.rhenus-immobilien.com/
Facebook: https://www.facebook.com/rhenusimmobilien
Instagram: https://www.instagram.com/rhenusimmobilien
























