Leserbrief von Janina (31) aus Hochheim – Ich schreibe diese Zeilen, weil mir schlichtweg der Geduldsfaden gerissen ist. Wer aktuell durch unsere schöne Wein- und Sektstadt spaziert, dem bietet sich ein Bild, das einfach nur noch wütend macht: Überall stoßen wir auf die unappetitlichen Hinterlassenschaften von Hunden. Die Zunahme von Hundekot in Hochheim am Main auf unseren Bürgersteigen und in den Wohngebieten ist mittlerweile mehr als nur ein „ästhetisches Problem“. Es ist ein unerträgliches hygienisches Ärgernis, das uns Anwohnern und jedem Passanten den Alltag vermiest. Es kann doch nicht sein, dass man beim Gehen permanent den Blick starr auf den Boden richten muss, nur um nicht in die nächste Tretmine zu treten!
Unsere Kinder spielen im Dreck
Was mich aber wirklich fassungslos macht, ist die Situation auf unseren Spielplätzen. Wenn ich sehe, dass Hundekot in Hochheim am Main sogar in Sandkästen, auf Fallschutzmatten oder mitten auf den Rasenflächen landet, wo unsere Kleinsten spielen und toben, hört mein Verständnis endgültig auf. Es ist absolut ekelhaft und schlichtweg gefährlich, wenn Kinder beim Spielen mit Tierfäkalien in Kontakt kommen. Hier drohen ernsthafte gesundheitliche Risiken durch Parasiten und Bakterien. Wo bleibt bitteschön der Respekt gegenüber den schwächsten Mitgliedern unserer Gesellschaft? Unsere Kinder haben ein Recht darauf, an sauberen Orten unbeschwert groß zu werden!
Kein Respekt vor Natur und Landwirtschaft
Auch vor unseren geliebten Weinbergen und landwirtschaftlichen Wegen macht die Rücksichtslosigkeit nicht halt. Der Hundekot in Hochheim am Main belastet unsere Winzer und Landwirte bei ihrer täglichen, harten Arbeit massiv. Schlimmer noch: Die Hinterlassenschaften verunreinigen das Futter für Nutztiere auf den angrenzenden Wiesen. Es ist höchste Zeit, dass jeder Hundehalter endlich Verantwortung übernimmt und die einfachen Regeln des Miteinanders befolgt. Ein rücksichtsvolles Leben in Hochheim funktioniert nur, wenn wir nicht länger wegschauen. Diese Verantwortungslosigkeit weniger darf nicht länger zur Last für uns alle werden!









