BYC-News Blog Seite 2

Das Problem mit dem Hundekot in Hochheim am Main

Leserbrief von Janina (31) aus Hochheim – Ich schreibe diese Zeilen, weil mir schlichtweg der Geduldsfaden gerissen ist. Wer aktuell durch unsere schöne Wein- und Sektstadt spaziert, dem bietet sich ein Bild, das einfach nur noch wütend macht: Überall stoßen wir auf die unappetitlichen Hinterlassenschaften von Hunden. Die Zunahme von Hundekot in Hochheim am Main auf unseren Bürgersteigen und in den Wohngebieten ist mittlerweile mehr als nur ein „ästhetisches Problem“. Es ist ein unerträgliches hygienisches Ärgernis, das uns Anwohnern und jedem Passanten den Alltag vermiest. Es kann doch nicht sein, dass man beim Gehen permanent den Blick starr auf den Boden richten muss, nur um nicht in die nächste Tretmine zu treten!

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Unsere Kinder spielen im Dreck

Was mich aber wirklich fassungslos macht, ist die Situation auf unseren Spielplätzen. Wenn ich sehe, dass Hundekot in Hochheim am Main sogar in Sandkästen, auf Fallschutzmatten oder mitten auf den Rasenflächen landet, wo unsere Kleinsten spielen und toben, hört mein Verständnis endgültig auf. Es ist absolut ekelhaft und schlichtweg gefährlich, wenn Kinder beim Spielen mit Tierfäkalien in Kontakt kommen. Hier drohen ernsthafte gesundheitliche Risiken durch Parasiten und Bakterien. Wo bleibt bitteschön der Respekt gegenüber den schwächsten Mitgliedern unserer Gesellschaft? Unsere Kinder haben ein Recht darauf, an sauberen Orten unbeschwert groß zu werden!

Kein Respekt vor Natur und Landwirtschaft

Auch vor unseren geliebten Weinbergen und landwirtschaftlichen Wegen macht die Rücksichtslosigkeit nicht halt. Der Hundekot in Hochheim am Main belastet unsere Winzer und Landwirte bei ihrer täglichen, harten Arbeit massiv. Schlimmer noch: Die Hinterlassenschaften verunreinigen das Futter für Nutztiere auf den angrenzenden Wiesen. Es ist höchste Zeit, dass jeder Hundehalter endlich Verantwortung übernimmt und die einfachen Regeln des Miteinanders befolgt. Ein rücksichtsvolles Leben in Hochheim funktioniert nur, wenn wir nicht länger wegschauen. Diese Verantwortungslosigkeit weniger darf nicht länger zur Last für uns alle werden!

SPD sieht starkes Signal für Veränderung in Budenheim

Pressemeldung der SPD Budenheim: Bei der Bürgermeisterwahl in Budenheim hat der SPD-Kandidat Marcel Wabra (28) mit knapp 40 Prozent der Stimmen den zweiten Platz erreicht. Insgesamt 1.380 Bürgerinnen und Bürger gaben ihm ihre Stimme. In der SPD wird das Ergebnis trotz der Niederlage als großer Erfolg gewertet.

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Peter Wersin, sprach von einem außergewöhnlich guten Resultat: „Auf dieses Ergebnis können wir mehr als stolz sein. Das ist das beste Ergebnis seit vielen Jahren.“

Wabra zeigt sich stolz trotz verpasstem Sieg

Auch Marcel Wabra selbst zeigte sich nach der Wahl zwar enttäuscht über den verpassten Sieg, zugleich aber sehr zufrieden mit der Unterstützung aus der Bevölkerung. „Natürlich ist man traurig, wenn man nicht gewinnt. Aber 1.380 Personen haben für mich gestimmt, fast 40 Prozent – und um ehrlich zu sein macht mich das mächtig stolz“, sagte er. Dass so viele Budenheimerinnen und Budenheimer für ihn gestimmt hätten, zeige aus seiner Sicht deutlich, dass sich viele Menschen eine Veränderung im Ort wünschen.

Spd sieht starkes signal für veränderung in budenheim

Inhalte des Wahlkampfs bestätigt

Der SPD-Kandidat sieht sich durch das Wahlergebnis inhaltlich bestätigt. „Ich bin durch dieses Ergebnis beflügelt und wirklich stolz, denn meine Themen – Transparenz, Bürgernähe, ein Jugendbeirat und auch ein offenes Rathaus – haben genau ins Schwarze getroffen“, erklärte Wabra.

Zugleich habe der Wahlkampf gezeigt, wie ernst ihn der politische Gegner genommen habe. „Die CDU hat mich als ernsthaften Konkurrenten wahrgenommen, und das hat auch gezeigt, wie hitzig der Wahlkampf geführt wurde.“

Politisch weiterhin aktiv

Politisch will Wabra selbstverständlich weiterhin aktiv bleiben. „Ich für meinen Teil sage: Jetzt erst recht“, betonte er. Viele Themen wolle er weiterhin einbringen und genau verfolgen, wie Entscheidungen in der Gemeinde getroffen werden. „Natürlich werden jetzt auch viele Punkte verhindert werden oder vom Bürgermeister abgeschmettert oder einfach nicht umgesetzt. Aber von jetzt an werde ich noch genauer hinschauen.“

Klare Botschaft an den Bürgermeister

Mit Blick auf das Gesamtergebnis richtete Wabra auch eine klare Botschaft an den amtierenden Bürgermeister: „Für den Bürgermeister muss jetzt aber auch klar sein, dass jeder zweite Budenheimer ihn nicht als Bürgermeister wollte. Das würde mir deutlich zu denken geben, welche Themen ich nun als erstes anpacke.“

Dank an die Unterstützer

Zum Abschluss bedankte sich Wabra ausdrücklich bei seinen Unterstützerinnen und Unterstützern. „Ich bedanke mich für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger und freue mich auf die nächste Wahl“, sagte er. Seine Haltung bleibe klar: Es ist Schluss mit „Weiter so!“.

Schwarzlichthelden Mainz kündigen Schließung an

Die Schwarzlicht-Minigolfanlage Schwarzlichthelden Mainz stellt nach neun Jahren ihren Betrieb in der Mainzer Altstadt ein. Wie die Betreiber über soziale Medien bekannt gaben, wird das Freizeitangebot Anfang Mai 2026 beendet.

Standortfokus verschiebt sich nach Frankfurt

Der letzte Öffnungstag der Anlage in der Mainzer Holzstraße ist für den 3. Mai terminiert. Nach diesem Datum beabsichtigt das Unternehmen, seine Ressourcen und Aktivitäten auf den bestehenden Standort in Frankfurt zu konzentrieren. Die Betreiber blicken auf die Zeit in Mainz als den Ort zurück, an dem die Unternehmensgeschichte begann, richten ihre Zukunftsplanung nun jedoch ausschließlich auf den Frankfurter Raum aus.

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Pioniere des Schwarzlicht-Minigolfs in der Region

Die Anlage Schwarzlichthelden Mainz eröffnete im Januar 2017 in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Drogeriefiliale. Zum Zeitpunkt der Eröffnung handelte es sich um die erste Einrichtung dieser Art im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Das Konzept umfasste 18 Bahnen, die durch den Einsatz von Neonfarben, optischen Täuschungen und 3D-Brillen eine besondere visuelle Erfahrung boten.

Ende einer Ära in der Altstadt

Mit dem Ablauf des 3. Mai endet die Präsenz der Anlage in der Mainzer Innenstadt. Ab dem 4. Mai ist das Team der Schwarzlichthelden Mainz ausschließlich am Standort Frankfurt für Besucher erreichbar. Den Betreibern zufolge soll dem ursprünglichen Hauptquartier in Mainz ein angemessener Abschied bereitet werden, bevor der Fokus endgültig auf die Expansion und den Erhalt des Frankfurter Standorts übergeht.

Details zum Marktfrühstück am Schillerplatz

Der für den 14. März 2026 geplante Start für das Marktfrühstück am Schillerplatz in Mainz wird in Abstimmung mit dem Veranstalter „Die Mainzer Winzer e.V.“ um eine Woche nach hinten verschoben. Als neuer Termin wurde Samstag, der 21. März 2026, festgelegt.

Ordnungsdezernent Karsten Lange begründet die Entscheidung mit der besonderen Situation am neuen Standort. Da für den ursprünglichen Termin mehrere Demonstrationen angekündigt wurden, deren Routen den Platz direkt berühren, stimmten die Winzer, die Versammlungsbehörde und die Polizei einer Verschiebung zu. Bei der Premiere für das Marktfrühstück am Schillerplatz ist mit überdurchschnittlich vielen Besuchern zu rechnen, was eine klare Trennung vom Demonstrationsgeschehen erforderlich macht.

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Statement von Karsten Lange zum Marktfrühstück am Schillerplatz

Lange betont, dass das Demonstrationsrecht ein hohes Gut darstelle, die Sicherheit der Besucher jedoch Vorrang habe. Die Kombination aus Weingenuss bei starkem Zuspruch und den angemeldeten Versammlungen sei am 14. März schwer vereinbar. Daher wird das Marktfrühstück am Schillerplatz erst eine Woche später stattfinden, um jeglichen Sicherheitsbedenken Rechnung zu tragen.

Die Marktfrühstücke am Fischtor und auf dem Tritonplatz sind von dieser Regelung nicht betroffen und finden wie gewohnt statt. Ob nach den ersten drei Terminen weitere Veranstaltungen für das Marktfrühstück am Schillerplatz genehmigt werden, bleibt von einem noch ausstehenden Gutachten abhängig.

Wohnungsbrand mit Menschenrettung und acht Verletzten

In den frühen Morgenstunden des Dienstags (10.03.2026) kam es in der Lachnerstraße zu einem verheerenden Wohnungsbrand mit Menschenrettung. Gegen 4:00 Uhr wurden Feuerwehr Frankfurt und Rettungsdienst alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bot sich ein dramatisches Bild: Eine Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses stand bereits in Vollbrand.

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Dramatischer Wohnungsbrand mit Menschenrettung

Noch bevor die ersten Löschfahrzeuge die Einsatzstelle erreichten, rettete sich eine Person durch einen Verzweiflungssprung aus dem zweiten Obergeschoss. Unmittelbar nach Ankunft leiteten die Einsatzkräfte umfassende Maßnahmen zur Menschenrettung ein.

Während die Brandbekämpfung im Inneren anlief, retteten die Profis der Berufsfeuerwehr eine weitere Person aus einem massiv verrauchten Bereich des Hauses. Zeitgleich kam die Freiwillige Feuerwehr Fechenheim zum Einsatz: Sie brachte eine dritte Person mithilfe von tragbaren Leitern aus dem zweiten Stockwerk in Sicherheit. Insgesamt waren zwölf Feuerwehrangehörige unter schwerem Atemschutz gleichzeitig im Gebäude aktiv, um nach weiteren Opfern zu suchen und die Flammen niederzuschlagen.

Hohe Anzahl an Verletzten und massive Schäden

Die Bilanz des Brandes ist schwerwiegend: Insgesamt wurden acht Personen verletzt, drei von ihnen erlitten schwere Verletzungen und wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Der Großeinsatz forderte massive Ressourcen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 25 Fahrzeugen und rund 74 Einsatzkräften vor Ort. Erst gegen 6:00 Uhr konnten die Löscharbeiten endgültig abgeschlossen werden.

Gebäude derzeit unbewohnbar

Aufgrund der extremen Rauchausbreitung im gesamten Treppenraum und in angrenzenden Bereichen ist das Gebäude aktuell nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Bewohner mussten anderweitig untergebracht werden. Die Polizei Frankfurt hat noch am Morgen die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache aufgenommen und den Brandort beschlagnahmt.

Sperrung der Großen Langgasse in Mainz

Baustelle in Mainz – Am Sonntag, den 15.03.2026, ist eine umfassende Sperrung der Großen Langgasse im Bereich zwischen der Steingasse und der Welschnonnengasse angekündigt. Grund für diese Maßnahme ist die Errichtung eines Baukrans in diesem Streckenabschnitt.

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Einschränkungen für den Fahrzeugverkehr

Die Arbeiten erfordern eine Vollsperrung für den motorisierten Individualverkehr. In diesem Zusammenhang ist auch die Durchfahrt durch die Kleine Langgasse nicht möglich. Eine entsprechende Sperrung der Großen Langgasse und der angrenzenden Bereiche wird durch frühzeitige Umleitungen begleitet, um den Verkehrsfluss im Stadtzentrum aufrechtzuerhalten. Die erforderlichen Umleitungsstrecken sind für die Verkehrsteilnehmer weiträumig ausgeschildert.

Regelungen für Passanten und Radfahrer

Trotz der schweren Baumaßnahmen bleibt die Mobilität für bestimmte Gruppen eingeschränkt erhalten. Der Fuß- und Radverkehr kann das Baufeld während der Arbeiten passieren. Für Kraftfahrzeuge bleibt die Sperrung der Großen Langgasse hingegen für die gesamte Dauer der Kranaufstellung bestehen.

Polizei in Bingen stoppt auffälligen Autofahrer

Am Dienstag, den 10.03.2026, kontrollierte eine Streife der Polizei Bingen gegen 20:00 Uhr einen 37-jährigen Fahrer eines Kleinwagens in der Stefan-George-Straße. Während der Überprüfung stellten die Beamten Alkoholgeruch bei dem Fahrzeugführer fest.

Feststellung der Fahruntüchtigkeit

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,43 Promille. Obwohl dieser Wert isoliert betrachtet unter der gesetzlichen 0,5-Promillegrenze liegt, ergaben sich im weiteren Verlauf der Kontrolle deutliche Hinweise auf einen vorangegangenen Betäubungsmittelkonsum. Der Fahrer räumte schließlich ein, zeitnah Cannabis konsumiert zu haben, was durch einen Drogenschnelltest bestätigt wurde. In der Folge wurde die Weiterfahrt untersagt und die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

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Rechtliche Verschärfung bei kombiniertem Konsum

Im Zuge der Cannabislegalisierung wurden die gesetzlichen Bestimmungen für den Mischkonsum von Marihuana und Alkohol am Steuer verschärft. Demnach gilt bei nachgewiesenem Cannabiskonsum ein striktes Alkoholverbot im Straßenverkehr, unabhängig davon, ob der gemessene Promillewert unter der allgemeinen Grenze von 0,5 liegt. Der Gesetzgeber sieht hier eine Nulltoleranzgrenze vor, um die besonderen Gefahren einer kombinierten Rauschwirkung zu minimieren.

Erwartete Sanktionen nach Kontrolle in Bingen

Sollten die Ergebnisse der Blutuntersuchung die vor Ort durchgeführten Tests bestätigen, muss der 37-jährige Fahrer mit erheblichen Konsequenzen rechnen. Für den vorliegenden Mischkonsum von Marihuana und Alkohol sieht der Bußgeldkatalog in diesem Fall eine Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot vor.

Schwerer Unfall auf der Südbrücke in Koblenz

Blaulicht Rheinland-Pfalz – Am Dienstag, den 10.03.2026, ereignete sich gegen 14:10 Uhr ein Unfall auf der Südbrücke in Fahrtrichtung Koblenz stadteinwärts. Ursprung des Geschehens war eine Kollision zwischen zwei Personenkraftwagen während eines Fahrstreifenwechsels.

Unzureichende Absicherung führt zu Folgeunfall

Nach dem Zusammenstoß blieben die beiden beteiligten Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen stehen. Da die Unfallstelle zunächst nicht abgesichert wurde, kam es in der Folge zu einem weiteren Unglück. Ein nachfolgender Autofahrer erkannte die stehenden Hindernisse zu spät und musste eine Notbremsung einleiten. Ein dahinter befindlicher Zweiradfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr auf den bremsenden Pkw auf.

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Schwere Verletzungen bei Zweiradfahrer nach Unfall auf der Südbrücke

Durch die Kollision wurde der 54-jährige Motorradfahrer aus Koblenz von seinem Fahrzeug geschleudert. Er zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Koblenzer Krankenhaus transportiert.

Verkehrsbehinderungen und Freigabe der Fahrbahn

Für die Dauer der polizeilichen Aufnahme der Unfälle musste die Fahrbahn zeitweise gesperrt werden. In der übrigen Zeit konnte der Verkehr einstreifig an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden. Gegen 15:00 Uhr wurde die Strecke wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.

Präventionshinweis der Polizei

Die Polizei nutzt diesen Unfall auf der Südbrücke, um eindringlich auf die korrekte Verhaltensweise hinzuweisen. Unfallstellen müssen unverzüglich kenntlich gemacht und die Fahrbahn nach Bagatellschäden sofort geräumt werden. Das Warten auf die Polizei am unmittelbaren Unfallort auf der Fahrbahn erzeugt unnötige Gefahren für alle Verkehrsteilnehmer.

3,32 Millionen Euro für Sportstätten in Worms

Die Sportstätten in Worms stehen vor einem bedeutenden Modernisierungsschub. Innenminister Michael Ebling besuchte am Dienstag (10. März 2026) die Stadt, um Oberbürgermeister Adolf Kessel zwei Förderbescheide aus der Sportstättenförderung des Landes Rheinland-Pfalz zu überreichen. Insgesamt fließen 3,32 Millionen Euro in lokale Projekte.

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Rundum-Erneuerung für das Paternusbad Pfeddersheim

Mit einer Fördersumme von 2 Millionen Euro wird das beliebte Paternusbad im Stadtteil Pfeddersheim zukunftsfest gemacht. Die geplanten Maßnahmen umfassen die Sanierung der Becken, eine moderne Badewassertechnik sowie die Erneuerung der Beckenumgänge. Ein besonderer Fokus liegt auf der Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit.

„Mit der Förderung kann die Stadt Worms das Paternusbad zu einem modernen, energetisch optimierten und barrierefreien Sport- und Freizeitort weiterentwickeln. Geplant sind unter anderem die Sanierung der Becken, eine moderne Badewassertechnik, erneuerte Beckenumgänge sowie eine Photovoltaikanlage. Damit bleibt das Freibad ein wichtiger Treffpunkt für alle Generationen und stärkt zugleich den Schwimmsport in der Region“, sagte Innenminister Michael Ebling.

Zudem soll der Schwimmerbereich wettkampfgerecht ausgebaut werden und künftig Trainingsflächen sowie Raum für regionale Veranstaltungen bieten. Zusätzlich sind Ferienprogramme und Schwimmkurse für Kinder vorgesehen. Damit soll das Freibad künftig auch Angebote für Familien und Vereine aus den benachbarten Verbandsgemeinden ergänzen.

Moderne Bedingungen für den Schulsport

Weitere 1,32 Millionen Euro investiert das Land in den Neubau der Bezirkssportanlage Diesterweg/Pfrimmtalschule. Hiervon profitieren insbesondere die Schülerinnen und Schüler der Pfrimmtal-Realschule plus und der Diesterweg-Grundschule, die künftig moderne Außensportanlagen direkt an ihrem Bildungsstandort nutzen können.

„Mit dem Neubau der Bezirkssportanlage schaffen wir bessere Bedingungen für den Schulsport und für die sportliche Entwicklung junger Menschen. Die Schülerinnen und Schüler der Pfrimmtal-Realschule plus und der Diesterweg-Grundschule erhalten damit künftig eigene moderne Außensportanlagen direkt am Bildungsstandort. Mit den Fördermitteln entstehen hier moderne Sportflächen für Schule und Verein. Geplant sind ein Kunstrasenspielfeld sowie eine Leichtathletikanlage mit Rundlaufbahn, Weit- und Hochsprunganlage“, so der Minister.

Auf dem Weg zum „Bewegungsland #1“

Abschließend betonte Minister Ebling die Bedeutung solcher Investitionen für die kommunale Sportinfrastruktur im Land. Er hob hervor, dass Sportanlagen wichtige Orte der Begegnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts seien. „Mit der Förderung stärken wir die Sportinfrastruktur vor Ort und schaffen gute Bedingungen für Bewegung, Schulsport und Vereinsleben. Sportanlagen sind wichtige Orte der Begegnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Deshalb investiert das Land gezielt in moderne und attraktive Sportstätten in unseren Kommunen – auf dem Weg zum Bewegungsland #1“, betonte Ebling abschließend.

Schwerer LKW-Unfall auf der A66 bei Frankfurt

Ein schwerer Unfall auf der A66 sorgte am Montagmittag (09.03.2026) für ein Verkehrschaos bei Frankfurt am Main. Ein mit mehreren Tonnen Erde beladener Sattelzug kippte im Bereich der Anschlussstelle Höchst um. Der Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen.

Unfall auf der A66 in einer Kurve

Gegen 12:25 Uhr beabsichtigte ein 31-jähriger Lkw-Fahrer, die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt an der Anschlussstelle Höchst zu verlassen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei verlor der Fahrer in der Kurve der Ausfahrt die Kontrolle über sein schweres Gefährt – mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit. Der Lastwagen kam nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Betongleitwand und kippte schließlich auf die linke Seite.

Schwere Verletzungen und aufwendige Bergung

Der 31-jährige Fahrer wurde bei dem Aufprall schwer verletzt. Rettungskräfte brachten ihn nach der Erstversorgung vor Ort in ein umliegendes Krankenhaus.

Die Bergungsarbeiten gestalteten sich als äußerst zeitintensiv. Der Muldenkipper hatte mehrere Tonnen Erde geladen, die sich großflächig über die gesamte Fahrbahn verteilten. Größere Mengen an Betriebsstoffen liefen aus der schwer beschädigten Sattelzugmaschine aus und mussten fachgerecht gebunden werden.

Stundenlange Sperrung

Für die Unfallaufnahme durch die Polizei Frankfurt, die Bergung des Lkw-Gespanns sowie die notwendige Fahrbahnreinigung musste die Anschlussstelle Höchst für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Erst gegen 18:30 Uhr konnte die Strecke wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

Großangelegte Beschlagnahmung in Wiesbaden

Den Finanzermittlern des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA) ist ein empfindlicher Schlag gegen die organisierte Kriminalität im Raum Wiesbaden gelungen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wurden am Montag (09.03.2026) Vermögenswerte im Gesamtwert von über 2,7 Millionen Euro gesichert. Die Maßnahmen richten sich gegen einen 44-jährigen Wiesbadener, der im dringenden Verdacht steht, sein Vermögen durch kriminelle Geschäfte erworben zu haben.

Ausweitung der Ermittlungen führt zu Millionenbetrag

Der Beschuldigte befindet sich bereits seit November letzten Jahres wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Rauschgifthandel in Untersuchungshaft. Nachdem zunächst nur rund 31.000 Euro arrestiert werden konnten, führten akribische Auswertungen der Finanzermittler nun zu einem weitaus größeren Erfolg. Den Experten gelang es, komplexe Geldwäschehandlungen und unerlaubte Kreditgeschäfte des Mannes nachzuzeichnen.

In der Folge wurde der Vermögensarrest massiv ausgeweitet. Die Sicherungsmaßnahmen umfassen nun:

  • Mehrere Immobilien im Raum Wiesbaden

  • Zwei hochpreisige Luxusfahrzeuge

  • Weitere finanzielle Vermögenswerte

Schlag gegen kriminelle Strukturen

Die Ermittlungen richten sich insgesamt gegen eine Gruppe von zehn Beschuldigten aus dem Wiesbadener Raum. Fünf von ihnen sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch das Gemeinsame Finanzermittlungszentrum (GFEZ), in dem Staatsanwaltschaft, Polizei und Steuerfahndung eng verzahnt zusammenarbeiten, um dem Prinzip „Follow the money“ (Folge der Spur des Geldes) zu folgen.

Ziel dieser Gewinnabschöpfung ist es, kriminelle Netzwerke nachhaltig zu zerschlagen, indem ihnen die wirtschaftliche Grundlage entzogen wird. Das sichergestellte Vermögen geht im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung in das Eigentum des Staates über.

Hintergrund: Was ist ein Vermögensarrest?

Ein Vermögensarrest nach § 111e StPO dient dazu, Vermögenswerte vorläufig zu sichern, damit diese im weiteren Verfahren nicht beiseitegeschafft werden können. Dies betrifft Konten, Immobilien oder Wertgegenstände wie Schmuck und Fahrzeuge. Es ist ein zentrales Werkzeug der Justiz, um sicherzustellen, dass sich Straftaten nicht auszahlen.

Die Ermittlungen und die Auswertung der sichergestellten Daten dauern an. Weitere Auskünfte erteilt derzeit ausschließlich die Staatsanwaltschaft Wiesbaden.

Stellenabbau bei VW – Autobauer streicht 50.000 Jobs

Der Volkswagen-Konzern steckt in der tiefsten Krise seit fast einem Jahrzehnt. Wie das Unternehmen am Dienstag (10.03.2026) mitteilte, ist der Nettogewinn im vergangenen Jahr dramatisch um 44 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro eingebrochen. Dies ist das schlechteste Ergebnis seit dem Jahr 2016. Angesichts der massiven finanziellen Belastungen verschärft der Konzern seinen Sparkurs und plant einen umfangreichen Stellenabbau bei VW in Deutschland.

Massiver Stellenabbau bei VW bis 2030

Vorstandschef Oliver Blume stimmte die Aktionäre in einem Brief auf harte Einschnitte ein: Bis zum Jahr 2030 sollen im gesamten Konzern in Deutschland rund 50.000 Stellen wegfallen. Diese Zahl übersteigt die bisherigen Planungen für die Kernmarke VW, die bereits Ende 2024 einen Abbau von 35.000 Stellen angekündigt hatte. Trotz dem massiven Stellenabbau bei VW schließt eine Tarifeinigung mit der IG Metall betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2030 aus.

Porsche-Krise und US-Zölle drücken die Marge

Das enttäuschende Jahresergebnis wird vor allem auf zwei Faktoren zurückgeführt: US-Importzölle und ein beispielloser Ergebniseinbruch bei der Tochter Porsche. Die Sportwagenschmiede lieferte operativ nur noch 90 Millionen Euro ab – im Vorjahr waren es noch mehr als fünf Milliarden Euro gewesen. Die operative Rendite des Gesamtkonzerns sank auf 4,6 Prozent. Ohne die Belastungen durch die US-Zölle hätte dieser Wert bei 5,5 Prozent gelegen. Finanzvorstand Arno Antlitz stellte klar, dass diese Profitabilität langfristig nicht ausreiche.

Umsatz stabil, Profitabilität sinkt

Trotz der Gewinnkrise blieb der Umsatz mit 322 Milliarden Euro nahezu stabil (minus 0,8 Prozent). Weltweit verkaufte Volkswagen knapp neun Millionen Fahrzeuge. Während die Absatzzahlen in Europa (+5 %) und Südamerika (+10 %) stiegen, schwächelten die wichtigen Märkte in Nordamerika (-12 %) und China (-6 %) deutlich.

Ein Hoffnungsschimmer zeigt sich bei der Elektromobilität: Der Absatz von E-Autos legte um 55 Prozent zu. Dennoch belasten diese Fahrzeuge weiterhin die Marge, da die hohen Investitionen in Entwicklung und Batterieproduktion die Profitabilität drücken.

Das Konzernergebnis im Überblick

  • Nettogewinn 2025: 6,9 Milliarden Euro (-44 %)
  • Umsatz: 322 Milliarden Euro
  • Fahrzeugabsatz: Knapp 9 Millionen Einheiten
  • Geplanter Stellenabbau: 50.000 in Deutschland bis 2030
  • Hauptbelastungen: US-Zölle, Porsche-Ergebnis, Konzernumbau

Flexibel unterwegs: Anhänger mieten in Düsseldorf

Wer in Düsseldorf wohnt, kennt das Problem nur zu gut. Mal steht ein Umzug an, dann müssen Möbel transportiert oder Gartenabfälle entsorgt werden. Doch nicht jeder besitzt einen eigenen Anhänger, um solche Aufgaben zu meistern. Zum Glück gibt es heute einfache Lösungen, mit denen man schnell und flexibel einen passenden Transportanhänger findet. Ein gutes Beispiel ist das anhängermieten in Düsseldorf – eine praktische Möglichkeit, spontan und unkompliziert loszulegen.

Warum Anhänger mieten statt kaufen sinnvoll ist

Die Anschaffung eines Anhängers lohnt sich für viele gar nicht. Meist wird er nur gelegentlich gebraucht, steht den Rest der Zeit ungenutzt herum und verursacht zusätzliche Kosten. Deshalb ist es deutlich praktischer, einfach einen Anhänger zu mieten – genau dann, wenn er wirklich benötigt wird. Dank moderner digitaler Plattformen ist das heute so leicht wie noch nie. Du musst nicht lange suchen oder komplizierte Formulare ausfüllen. Ein paar Klicks genügen, und schon steht der Anhänger zur Verfügung.

Einfach online buchen und losfahren

Wenn du auf der Suche nach einem Anbieter bist, der das Anhängermieten besonders unkompliziert macht, solltest du dir Freetrailer ansehen. Das Unternehmen hat sich auf eine digitale Vermietungslösung spezialisiert, die den gesamten Prozess über eine App oder die Website abwickelt. Eine Buchung per Telefon oder direkt am Standort ist also nicht möglich. Alles läuft bequem online – von der Reservierung bis zur Abholung.

Ein großer Vorteil besteht darin, dass du immer einen Anhänger zur Miete in der Nähe findest. Die App zeigt dir verfügbare Standorte in deiner Umgebung, sodass keine langen Wege nötig sind. Sobald du deinen Wunschtermin ausgewählt hast, erhältst du einen digitalen Schlüssel, mit dem du den Anhänger eigenständig abholen kannst. Die ersten Stunden der Nutzung sind kostenlos, danach fällt lediglich ein günstiger Betrag an. Außerdem gibt es keine Startgebühr, sondern nur eine kleine Reservierungsgebühr, falls du den Anhänger im Voraus sichern möchtest.

So funktioniert es vor Ort

Bei der Abholung läuft alles reibungslos ab. Es wird kein Papierkram benötigt und es entstehen keine Wartezeiten. Du öffnest einfach mit dem digitalen Schlüssel den Anhänger und kannst direkt loslegen. Wichtig ist nur, dass das Fahrzeug am gleichen Ort zurückgegeben wird, an dem du es abgeholt hast. Das macht die Organisation für alle Seiten fair und transparent. Solltest du mehr Zeit benötigen, kann die Mietdauer flexibel verlängert werden, solange keine nachfolgende Reservierung besteht.

Fazit

Düsseldorf bietet viele Gelegenheiten, bei denen ein Anhänger nützlich ist – sei es beim Möbelkauf oder beim Transport von Baumaterialien. Dank digitaler Anbieter ist das Mieten heute einfach, günstig und spontan möglich. Wenn du also in der Rheinmetropole flexibel bleiben möchtest, lohnt sich ein Blick auf die modernen Lösungen zum Anhängermieten. Mit digitalen Services und einer transparenten Preisstruktur wird das Transportieren zu einer stressfreien Angelegenheit.

Seniorin in Ginsheim-Gustavsburg bestohlen

Diebstahl in Ginsheim-Gustavsburg: Eine 83-jährige Frau ist am Montagvormittag (09.03.2026) im Stadtteil Ginsheim Opfer eines hinterhältigen Trickdiebstahls geworden. Zwei unbekannte Frauen entwendeten der Seniorin am helllichten Tag ihren Schmuck und flüchteten anschließend mit einem bereitstehenden Fahrzeug.

Die Masche: Ablenkung durch vermeintliche Hilfesuche und Diebstahl in Ginsheim-Gustavsburg

Gegen 11:15 Uhr wurde die Fußgängerin in der Taunusstraße zunächst von einer Unbekannten angesprochen. Die Frau fragte scheinbar nach dem Weg und erkundigte sich zusätzlich, ob die Seniorin Schmuck kaufen wolle. Während dieses Gesprächs trat eine zweite Frau hinzu und lenkte die 83-Jährige gezielt ab. Diesen Moment der Unaufmerksamkeit nutzte die erste Täterin, um der Seniorin unbemerkt die Halskette zu entwenden.

Flucht mit wartendem Komplizen

Unmittelbar nach der Tat ergriff das Duo die Flucht. In der Nähe wartete bereits ein Fluchtfahrzeug mit einem männlichen Fahrer, in das die beiden Frauen zustiegen. Das Trio entfernte sich daraufhin mit der Beute in unbekannte Richtung.

Personenbeschreibung der 1. Täterin

  • ca. 55 bis 60 Jahre alt

  • 1,60 bis 1,70 Meter groß

  • dunkle Haare

  • sprach gebrochen Deutsch

Personenbeschreibung der 2. Täterin:

  • ca. 30 bis 35 Jahre alt

  • ca. 1,60 bis 1,70 Meter groß

  • blonde Haare

  • sprach ebenfalls gebrochen Deutsch

Vom Fahrer des Wagens liegt der Polizei aktuell keine Personenbeschreibung vor.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Polizeistation Bischofsheim hat die Ermittlungen zu dem Vorfall in Gustavsburg aufgenommen und sucht Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen in der Taunusstraße gemacht haben. Insbesondere Hinweise zu dem genutzten Fluchtfahrzeug sind für die Beamten von großer Bedeutung.

Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 06144/9666-0 entgegengenommen.

Längere Vollsperrung der K34 zwischen Zornheim und Mommenheim

Autofahrer zwischen Zornheim und Mommenheim müssen sich im kommenden Frühjahr auf erhebliche Umwege einstellen. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms mitteilt, wird die Kreisstraße 34 ab April 2026 für voraussichtlich sechs Wochen voll gesperrt. Grund für die Vollsperrung der K34 ist eine umfassende Sanierung der Fahrbahndecke auf einer Länge von fast zwei Kilometern.

Sanierung auf 1.900 Metern Länge

Die Baumaßnahme erstreckt sich von der Einmündung Konrad-Adenauer-Straße in Zornheim bis zur Gaustraße (L425) in Mommenheim. Auf diesem 1.900 Meter langen Abschnitt wird der alte Asphalt abgefräst und durch einen neuen Belag ersetzt. Aufgrund der geltenden Arbeitssicherheitsregeln und der geringen Fahrbahnbreite ist die Umsetzung der Arbeiten nur unter einer Vollsperrung möglich. Die Kosten für die Instandsetzung belaufen sich auf rund 700.000 Euro.

Trotz der Vollsperrung gibt es für Anlieger wichtige Ausnahmen: Die Zufahrt zur Zornheimer Tennisanlage bleibt während der gesamten Bauzeit ebenso erreichbar wie die Zufahrt über den „Römerring“ in das Gewerbegebiet von Mommenheim.

Weiträumige Umleitung aufgrund der Vollsperrung der K34 eingerichtet

Für den Durchgangsverkehr wird eine offizielle Umleitungsstrecke ausgeschildert. Diese führt ab Zornheim über die K35 und die K15 nach Mainz-Ebersheim. Von dort geht es über die L413 zur Rheinhessenstraße (L425) nach Mommenheim und in umgekehrter Richtung.

Ein exaktes Startdatum für die Vollsperrung der K34 steht aktuell noch nicht fest.