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Aktuelle Kriminalstatistik für Rheinland-Pfalz

Innenminister Michael Ebling und LKA-Präsident Mario Germano haben in Mainz die polizeiliche Kriminalstatistik für 2025 präsentiert und eine durchweg positive Bilanz für das vergangene Jahr gezogen. Insgesamt registrierten die Behörden im Jahr 2025 genau 224.126 Straftaten – das sind 15.262 Fälle weniger als noch im Jahr zuvor. Dies entspricht einem signifikanten Rückgang von 6,4 Prozent.

Polizeiliche Kriminalstatistik: Historischer Tiefstand

  • Gesamtzahl der Straftaten: 224.126 Fälle (Rückgang um 6,4 % bzw. 15.262 Fälle im Vergleich zu 2024).
  • Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße: 216.383 Fälle (Rückgang um 5,3 % bzw. 12.069 Fälle).

  • Aufklärungsquote: 64,8 % (leicht gestiegen gegenüber 64,3 % im Vorjahr).

  • Häufigkeitszahl (Fälle pro 100.000 Einwohner): 5.427 (Vorjahr: 5.803) – der niedrigste Wert seit fast 40 Jahren (ausgenommen das Pandemiejahr 2021).

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Spezifische Deliktsgruppen

  • Diebstahlsdelikte: 59.508 Fälle (Rückgang um 3,1 %).

  • Rohheitsdelikte & Straftaten gegen die persönliche Freiheit: 47.052 Fälle (Rückgang um 0,4 %).

    • Davon Körperverletzungen: 28.911 Fälle (minus 749 Fälle).

  • Häusliche Gewalt: 13.504 Fälle (erneuter Anstieg).

  • Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung: 6.177 Fälle (Rückgang um 0,9 %).

  • Wohnungseinbruchdiebstahl: 2.936 Fälle (Anstieg um 310 Fälle; dennoch nur halb so viele wie vor 10 Jahren).

  • Geldautomatensprengungen: 12 Fälle (deutlicher Rückgang von 23 Taten im Jahr 2024).

Polizei Mainz sucht Zeugen nach Raub in Gonsenheim

Die Kriminalpolizei Mainz fahndet derzeit nach einem unbekannten Mann, der am späten Sonntagabend (8. März 2026) ein Raubdelikt auf einen Fahrradfahrer verübte. Der Vorfall ereignete sich gegen 21:20 Uhr auf dem kombinierten Geh- und Radweg der Finther Landstraße. Der Täter nutzte dabei nach Angaben der Polizei Mainz eine perfide Masche, um sein Opfer zunächst zum Anhalten zu bewegen.

Aggressive Forderungen nach falschen Vorwand

Nach bisherigen Erkenntnissen trat der Unbekannte dem 31-jährigen Radfahrer entgegen und sprach ihn auf eine angeblich fehlende Beleuchtung an. Er forderte den Mann auf, seine Personalien preiszugeben und ihn zu einer Polizeidienststelle zu begleiten. Als der Radfahrer die Forderung ablehnte und weiterfahren wollte, verfolgte ihn der Täter zu Fuß. Kurz darauf stoppte das Opfer erneut, woraufhin die Situation eskalierte: Der Unbekannte drohte dem 31-Jährigen mit schweren körperlichen Verletzungen und verlangte die Herausgabe des Portemonnaies.

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Fahndung der Polizei Mainz nach dem Raub auf einen Fahrradfahrer

Aus massiver Angst händigte der Geschädigte seine Geldbörse aus, woraufhin der Räuber unerkannt vom Tatort flüchtete. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Streifenwagen konnte die Polizei den Verdächtigen im Nahbereich nicht mehr feststellen. Das Opfer blieb bei dem Vorfall körperlich unverletzt, steht jedoch unter dem Eindruck der Geschehnisse.

Täterbeschreibung und Zeugenaufruf

Der Täter wird als etwa 20 bis 30 Jahre alt und circa 180 cm groß beschrieben. Er hat eine helle Hautfarbe, eine schlanke Statur sowie kurze schwarze Haare und trug keinen Bart. Zum Tatzeitpunkt war er komplett dunkel gekleidet (Kappe, Jacke, Hose) und sprach akzentfreies Deutsch. Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Mithilfe: Wer hat das Raubdelikt auf einen Fahrradfahrer beobachtet oder kann Angaben zu der beschriebenen Person machen?

„Das rote Sofa“ mit Nina Klinkel in Stadecken-Elsheim

Nach hochrangigen Gästen wie Ministerpräsident Alexander Schweitzer und Innenminister Michael Ebling nahm nun die Landtagsabgeordnete Nina Klinkel (SPD) auf dem „roten Sofa“ der SPD Stadecken-Elsheim Platz. In der sehr gut besuchten Burgscheune der Burg Stadeck erlebten die Bürgerinnen und Bürger einen Abend, der Politik von einer ungewohnt persönlichen und humorvollen Seite zeigte.

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Ein Format voller Überraschungen mit Nina Klinkel

Moderator Christian Goldschmitt, Fraktionsvorsitzender der SPD Stadecken-Elsheim, stellte bereits zu Beginn klar, dass auf die Abgeordnete ein unvorhersehbarer Parcours wartete: „Nina weiß nicht, was heute alles auf sie zukommt.“ Das Publikum steuerte den Abend aktiv mit einer Kartenmatrix und entschied so über die Reihenfolge von insgesamt neun Kategorien – von Quizrunden bis hin zu kreativen Aufgaben.

Leidenschaft als politischer Kompass

In der Kategorie „Die Nina in der Musik“ wurde es besonders kreativ. Ein eigens produzierter Song mit dem Titel „Nina – Politik aus Leidenschaft“ diente als Aufhänger für Fragen zu Klinkels Motivation. Auf die Kernbotschaft des Liedes angesprochen, fand sie klare Worte: „Politik bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen und nah bei den Menschen zu sein. Leidenschaft heißt, dass man sich wirklich kümmert – nicht nur im Wahlkampf, sondern jeden Tag.“

Mit Blick auf ihre Arbeit im Landtag und ihre Ziele für die Region ergänzte sie: „Ich bin noch lange nicht fertig. Mir ist wichtig, konkrete Verbesserungen für unsere Region zu erreichen – etwa bei Infrastruktur, Bildung und Sicherheit.“

Humor und schlagfertige Reime

Dass Nina Klinkel auch die Kunst der Fastnacht beherrscht, bewies sie in der Reimrunde „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“. Spontan beantwortete sie gereimte Fragen mit eigenen Versen und erntete dafür viel Applaus. Auch in der Rubrik „Ohne Worte“ strapazierte sie die Lachmuskeln der Gäste, indem sie politische Situationen – wie etwa den Einzug in den Landtag – rein über Mimik und Gestik darstellen musste.

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Die Vision für die Region und das Land

In der Interviewrunde „Mensch Nina!“ rückte die inhaltliche Arbeit der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden und innenpolitischen Sprecherin in den Fokus. Für Nina Klinkel ist die Basisarbeit unverzichtbar: „Der direkte Austausch mit den Menschen im Wahlkreis ist für mich das Wichtigste. Dort erfahre ich, was wirklich bewegt – und genau daraus entsteht meine politische Arbeit.“

Themen wie die Stärkung des Ehrenamts und die Infrastruktur in den Gebieten Budenheim, Ingelheim und der Verbandsgemeinde Nieder-Olm lagen ihr dabei besonders am Herzen. Ihre Vision für das gesamte Bundesland fasste sie so zusammen: „Ich wünsche mir ein Land, das wirtschaftlich stark bleibt, aber gleichzeitig sozial gerecht und lebenswert für alle Generationen.“

Verbundenheit mit der politischen Heimat

Zum Abschluss des offiziellen Teils unterstrich Nina Klinkel ihre tiefe Verwurzelung in Rheinhessen: „Dieser Wahlkreis ist meine politische Heimat. Die Gespräche mit den Menschen geben mir Energie und Motivation, mich weiterhin mit voller Kraft für unsere Region einzusetzen.“

Traditionell verewigte sie sich mit ihrer Unterschrift auf dem Kissen des roten Sofas. Damit reiht sie sich in die Riege prominenter Gäste wie Alexander Schweitzer und Sabine Bätzing-Lichtenthäler ein. Der Abend klang bei lockeren Gesprächen in der Burgscheune aus und bewies erneut, dass der direkte Dialog der beste Weg ist, um Politik verständlich und nahbar zu machen.

 

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Programm für die 32. Binger Seniorentage 2026 vorgestellt

Unter dem hoffnungsvollen Motto „Miteinander – Füreinander“ starten am 2. April die Binger Seniorentage 2026. Oberbürgermeister Thomas Feser, Sozialdezernent Sebastian Hamann und der Seniorenbeiratsvorsitzende Jürgen Domann präsentierten nun das Programm der 32. Auflage. Insgesamt zwölf Veranstaltungen sollen den Austausch fördern und neue Verbindungen zwischen den Generationen und Bürgern schaffen. Die Drususbrücke auf dem Programmheft dient dabei als Symbol für das Ziel, Wege zueinander zu finden.

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Vielfältige Erlebnisse bei den Binger Seniorentage 2026

Das Programm bietet eine Mischung aus Information, Geselligkeit und Bewegung. Den Auftakt macht die Eröffnungsveranstaltung bei der Weinkellerei Reh Kendermann im April. Zu den weiteren Höhepunkten zählen die beliebte Senioren-Schifffahrt im Juni, eine Führung zur Skulpturen-Triennale im September sowie informative Vorträge zum Thema Falschgeld im Oktober. Auch sportliche Aspekte kommen nicht zu kurz: Im April steht ein Sicherheitstraining für Radfahrer auf dem Plan, gefolgt von geführten Wanderungen im Binger Wald.

Neues Anmeldeverfahren

Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich auf Änderungen beim Erwerb der Teilnahmekarten hin. Um einen fairen Zugang zu gewährleisten, findet der Vorverkauf in zwei Blöcken statt. Für alle Termine von April bis Juni öffnet die Vorverkaufsstelle in der Tourist-Information am Donnerstag, den 19. März, zwischen 10:00 und 12:00 Uhr. Ein zweiter Verkaufstermin für die Veranstaltungen ab Juli ist für den 8. Juni am selben Ort geplant.

Wichtige Hinweise zum Ticketkauf

Interessierte sollten beachten, dass Kartenbestellungen für die Binger Seniorentage 2026 ausschließlich persönlich und gegen Barzahlung möglich sind. Anmeldungen per E-Mail, Telefon oder Post werden nicht berücksichtigt. Zudem ist die Abgabe auf maximal vier Karten pro Person begrenzt. Einmal erworbene Tickets können weder zurückgegeben noch erstattet werden. Für die großen städtischen Events wie die Martinsfeier oder den weinfröhlichen Seniorennachmittag gelten gesonderte Anmeldefristen, welche die Stadtverwaltung rechtzeitig bekanntgeben wird.

Professionelle Kandidatenauswahl – der Schlüssel zu einem stabilen und engagierten Team

In Zeiten, in denen Arbeitgeber mit Fachkräftemangel zu kämpfen haben, ist eine schnelle Personalbeschaffung nicht immer die beste Lösung. Schnell zeigt sich, dass fehlende sorgfältige Auswahl zu höherer Fluktuation, schlechterer Teamatmosphäre und abnehmender Arbeitsqualität führt – mit zusätzlichen Kosten als Folge. Deshalb wird ein professioneller Rekrutierungsprozess zum entscheidenden Erfolgsfaktor.

Was ist eine professionelle Kandidatenauswahl?

Professionelle Kandidatenauswahl bedeutet mehr, als nur eine arbeitsbereite Person zu finden. Es handelt sich um einen mehrstufigen Prozess, der darauf abzielt, die passende Person für eine konkrete Position zu identifizieren – sowohl in fachlicher als auch in sozialer Hinsicht. In der Praxis umfasst dieser Prozess die Analyse der Bewerbungen für die jeweilige Position sowie die sorgfältige Überprüfung von Ausbildung und Berufserfahrung. Zudem werden Interviews durchgeführt, um fachliche Kompetenzen, Fähigkeiten, Motivation und Einsatzbereitschaft zu prüfen. Schließlich wird geprüft, ob das Profil des Kandidaten zu den Anforderungen des Arbeitgebers passt.

Instrumente und Methoden der Kandidatenauswahl

Eine professionelle Kandidatenauswahl ist ohne erprobte Werkzeuge und Verfahren nicht möglich. Dazu gehört in erster Linie die Überprüfung von Qualifikationen und Berufserfahrung durch Analyse des beruflichen Werdegangs, Prüfung von Abschlüssen und Zertifikaten sowie Einholung von Referenzen, sofern vorhanden. Ergänzend werden Kompetenz- und Sprachtests durchgeführt, um die für die jeweilige Position erforderlichen Fähigkeiten zu prüfen. Im Rahmen der Interviews bewertet der Recruiter zudem Engagement, Einsatzbereitschaft und Motivation der Kandidatinnen und Kandidaten sowie ihre sozialen Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und Stressresistenz. Dieses ganzheitliche Vorgehen minimiert das Risiko von Fehlentscheidungen und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer langfristigen, erfolgreichen Zusammenarbeit.

Welche Vorteile bietet eine sorgfältige Kandidatenauswahl?

Eine sorgfältige Auswahl von Kandidat:innen für konkrete Positionen trägt wesentlich zur Reduzierung der Fluktuation bei. Eine gute Passung zwischen Mitarbeitenden, Arbeitsplatz und Aufgabenbereich erhöht das Engagement, die Arbeitszufriedenheit und die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber. Gleichzeitig steigert sie die Arbeitseffizienz, da qualifizierte Mitarbeitende schneller eingearbeitet werden und weniger Fehler machen. Darüber hinaus hilft eine sorgfältige Auswahl, Kosten durch Fehlbesetzungen zu reduzieren, Störungen im Arbeitsablauf zu minimieren und zusätzliche Belastungen für das bestehende Team zu vermeiden.

Die Rolle von Zeitarbeitsagenturen bei der Kandidatenauswahl

Eine Zeitarbeitsagentur wie MONDI übernimmt die Verantwortung für den gesamten Rekrutierungsprozess. Ihr Vorteil liegt in der Erfahrung und dem Know-how der Recruiter, die die Eignung von Kandidat:innen schnell und präzise einschätzen können. Zudem bietet eine Agentur Zugang zu einer umfangreichen Datenbank geprüfter Kandidat:innen, oft mit langjähriger Erfahrung über die Agentur. Die Agentur kann flexibel auf die Bedürfnisse des Unternehmens reagieren. Bei plötzlichen Personalengpässen ist sie häufig in der Lage, Mitarbeitende nahezu sofort bereitzustellen. Gleichzeitig stellt eine Zeitarbeitsagentur die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben sicher, sodass der Arbeitgeber darauf vertrauen kann, dass alle formalen Anforderungen korrekt erfüllt werden.

Dies ermöglicht es Unternehmen, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren, statt aufwändige Rekrutierungs- und Auswahlprozesse selbst zu managen. In Zeiten zunehmender Konkurrenz und Fachkräftemangel sind unüberlegte Personalentscheidungen riskant. Eine professionelle Kandidatenauswahl bildet die Grundlage für stabile, effiziente und engagierte Teams. Zeitarbeitsagenturen wie MONDI sind hier ein unverzichtbarer Partner, der Risiken minimiert und gleichzeitig den Weg für dynamisches Unternehmenswachstum öffnet.

Polizei stoppt Raubüberfall im Volkspark in Mainz

Am Freitagabend, 6. März 2026, gegen 21:00 Uhr forderte ein Raubüberfall im Volkspark in Mainz den Einsatz zahlreicher Polizeikräfte. Zeugen alarmierten über den Notruf die Beamten, nachdem sie beobachtet hatten, wie mehrere Männer gemeinschaftlich auf eine am Boden liegende Person einschlugen. Die Situation stellte sich als lebensgefährlich dar, da Beteiligte laut Zeugenberichten mit einem Messer bewaffnet waren.

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Fahndungserfolg nach dem Raubüberfall im Volkspark in Mainz

Die Mainzer Polizei reagierte sofort und leitete mit mehreren Streifenwagen eine großangelegte Fahndung im und um das Parkgelände ein. Bei den intensiven Kontrollen verschiedener Personengruppen machten die Beamten einen gefährlichen Fund: Sie stellten eine Machete sicher. Im weiteren Verlauf gelang es den Einsatzkräften, einen Tatverdächtigen im Eingangsbereich des Parks vorläufig festzunehmen. Nach ersten Ermittlungen waren insgesamt sechs männliche Personen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren an der Tat beteiligt.

Jugendliches Opfer stationär im Krankenhaus

Das Opfer des Angriffs, ein erst 16-jähriger Jugendlicher, erlitt bei dem Raubüberfall im Volkspark in Mainz schwere Verletzungen. Neben den Schlägen der Gruppe konzentrierte sich die Gewalt offenbar massiv auf den Kopf- und Gesichtsbereich des Jungen. Ein Angehöriger brachte den Verletzten zur medizinischen Notversorgung in ein Krankenhaus, wo er aufgrund der Schwere seiner Verletzungen stationär aufgenommen werden musste.

Hintergründe zum Raubüberfall im Volkspark in Mainz unklar

Die Täter entwendeten dem Jugendlichen während des Übergriffs Bargeld und einen Schlüsselbund. Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen zu den weiteren flüchtigen Tatverdächtigen und dem genauen Tathergang aufgenommen. Da die Hintergründe der Tat noch unklar sind, bittet die Kripo Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 06131/65-33999 zu melden.

Raub im Burgpark Gustavsburg – Polizei sucht nach Zeugen

Ein Jugendlicher ist am späten Sonntagabend (08.03.2026) im Burgpark Gustavsburg zum Ziel von zwei Kriminellen geworden. Die Täter nutzten die Androhung von Gewalt, um an das Bargeld ihres Opfers zu gelangen, und flüchteten anschließend unerkannt.

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Überfall mit Pfefferspray im Burgpark Gustavsburg

Gegen 21:30 Uhr wurde der 14-jährige Jugendliche im Burgpark von zwei Unbekannten abgefangen. Die Täter bedrohten den Jungen mit Pfefferspray und forderten sein Geld. Nachdem sie die Beute erhalten hatten, flüchteten die beiden Kriminellen zu Fuß über die nahegelegene Brücke in Richtung Mainz-Kostheim.

Das Opfer konnte die beiden Angreifer wie folgt beschreiben:

Täter 1:

  • etwa 17 Jahre alt
  • osteuropäisches Erscheinungsbild
  • 1,70 bis 1,80 Meter groß, schlanke Statur
  • Dunkler Oberlippenbart
  • Kleidung: Schwarze Wintermütze, lange schwarze Regenjacke (Marke „Nike“), schwarze Jogginghose und Sneaker

Täter 2:

  • etwa 15 Jahre alt
  • osteuropäisches Erscheinungsbild
  • 1,80 bis 1,90 Meter groß, schlanke Statur
  • Kurze, braun-blonde Haare mit Seitenscheitel, viele Pickel im Gesicht
  • Schwarze Weste, blaue Jeans und schwarze Sneaker
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Ermittlungen und Zeugenaufruf

Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 35) hat die Ermittlungen wegen Raubes im Burg aufgenommen. Personen, die am Sonntagabend verdächtige Beobachtungen im Burgpark Gustavsburg oder auf dem Fluchtweg über die Brücke Richtung Kostheim gemacht haben, werden dringend gebeten, sich zu melden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 06142/6960 entgegen.

Leichenfund in Rüsselsheim – Ermittlungen nach Tötungsdelikt

Leichenfund in Rüsselsheim – Am späten Sonntagabend (08.03.2026) entdeckten Beamte eine leblose Frau in einem Mehrfamilienhaus in der Berliner Straße in Rüsselsheim am Main. Die Ermittler gehen derzeit dem Verdacht eines Gewaltverbrechens nach.

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Leichenfund in Rüsselsheim in einem Mehrfamilienhaus

Gegen 22:30 Uhr verschaffte sich die Polizei Zutritt zu einer Wohnung in der Berliner Straße. Dort fanden die Einsatzkräfte eine 32 Jahre alte Frau vor, die nur noch tot geborgen werden konnte. Die genauen Umstände des Auffindens sowie die Situation vor Ort lassen laut Polizei derzeit den Schluss zu, dass ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden kann.

Festnahme eines Tatverdächtigen

Bereits kurz nach dem Fund der Leiche gelang der Polizei ein erster Fahndungserfolg. In der unmittelbaren Nähe des Tatorts nahmen die Beamten einen 21 Jahre alten Mann fest, der als tatverdächtig gilt. Zu der Beziehung zwischen dem Verdächtigen und dem Opfer sowie zu einem möglichen Motiv machten die Behörden mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen bislang keine Angaben.

Obduktion zur Klärung der Todesursache

Das Kommissariat 10 der Kriminalpolizei in Rüsselsheim hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Darmstadt die Ermittlungen zu dem Leichenfund in Rüsselsheim übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde eine gerichtliche Obduktion angeordnet, um die genaue Todesursache der Frau zweifelsfrei zu klären. Weitere Details zum Tathergang werden erst nach Vorliegen der medizinischen Ergebnisse erwartet.

Ergebnis zur Ortsvorsteherwahl in Mainz-Oberstadt

Ortsvorsteherwahl Mainz-Oberstadt – Die Bürgerinnen und Bürger der Mainzer Oberstadt haben gewählt. Nach einem spannenden Wahlabend am 08. März 2026 steht das vorläufige Ergebnis fest: Tim Ott von den Grünen geht als klarer Sieger aus dem ersten Wahlgang hervor. Er wird in der kommenden Stichwahl gegen Melissa Enders (CDU) antreten.

Die Ergebnisse der Ortsvorsteherwahl Mainz-Oberstadt im Detail

Nach Auszählung aller 20 Wahlgebiete (Stand 19:03 Uhr) ergibt sich ein deutliches Bild der politischen Präferenzen im Stadtteil:

  • Tim Ott (GRÜNE): 38,6 % (2.868 Stimmen)
  • Melissa Enders (CDU): 25,9 % (1.926 Stimmen)
  • David Wilk (SPD): 21,7 %
  • Benjamin Steiner (AfD): 4,4 %
  • Jan Sebastian (FDP): 4,3 %
  • Max Rammensee (ÖDP): 2,6 %
  • Erwin Stufler (FREIE WÄHLER): 2,6 %

Verschiebung auf den Plätzen

Während Tim Ott seine Spitzenposition über den gesamten Abend hinweg verteidigen konnte, gab es auf den folgenden Plätzen eine entscheidende Veränderung: Melissa Enders (CDU) konnte sich im Verlauf der Auszählung mit 25,9 % an David Wilk (SPD) vorbeischieben, der mit 21,7 % den Einzug in die Stichwahl verpasst.

Unfall auf der B241: Zwei Motorradfahrer sterben nach Zusammenstoß

Unfall auf der B241 – Am Sonntag, den 08.03.2026, kam es gegen 10:45 Uhr auf der B241 in Höhe Borgentreich-Lütgeneder zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 43-jähriger Autofahrer aus Willebadessen befuhr die K21 aus Richtung Großeneder kommend und beabsichtigte, die B241 in Fahrtrichtung Lütgeneder zu überqueren.

Vorfahrtsmissachtung im Kreuzungsbereich

Nach bisherigen Erkenntnissen übersah der Pkw-Fahrer beim Einfahren in den Kreuzungsbereich ein vorfahrtsberechtigtes Motorrad. Das Zweirad war auf der B241 aus Richtung Borgentreich in Fahrtrichtung Warburg-Hohenwepel unterwegs. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge.

Tödliche Verletzungen und Schockzustand nach Unfall auf der B241

Durch die Wucht des Aufpralls wurden der 53-jährige Motorradfahrer sowie seine 35-jährige Sozia vom Fahrzeug geschleudert. Beide Personen erlitten dabei so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarben. Der Fahrer des Pkw blieb körperlich unversehrt, erlitt jedoch einen schweren Schock.

Unfallaufnahme und Straßensperrung

Zur detaillierten Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Bielefeld hinzugezogen. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der polizeilichen Spurensicherung musste die B241 im Bereich der Unfallstelle für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Ein weiterer tödlicher Unfall ereignete sich auf der Kempener Landstraße in Essen

Arbeiten zur Reaktivierung der Aartalbahn in Wiesbaden begonnen

Sichtbares Zeichen für die Schienen-Zukunft in Wiesbaden: In dieser Woche haben die ersten Instandsetzungsarbeiten an der Eisenbahnbrücke der Aartalbahn in Wiesbaden über die Flachstraße begonnen. Nachdem das Bauwerk seit einem Lkw-Anfall im Jahr 2009 für den Zugverkehr gesperrt war, markiert dieser Baustart die Rückkehr der Nassauischen Touristik-Bahn (NTB) auf ihre Stammstrecke und bereitet gleichzeitig den Weg für einen künftigen Regelbetrieb vor.

Doppelstrategie für die Aartalbahn in Wiesbaden und den ÖPNV

Die Landeshauptstadt Wiesbaden und die NTB-eigene Aartalbahn Infrastruktur gGmbH verfolgen mit der Maßnahme ein klares Ziel: Während die Museumszüge der NTB die Strecke schnellstmöglich wieder beleben sollen, wird die Infrastruktur bereits heute so ertüchtigt, dass sie den Anforderungen eines modernen ÖPNV-Regelbetriebs standhält. Die Brücke wird für rund 19.000 Überfahrten pro Jahr mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h ausgelegt.

Stadtrat Andreas Kowol betont, dass man hiermit „alle Signale auf Fahrt“ stellt, um die Strecke langfristig wieder in das Nahverkehrsnetz zu integrieren. Finanziert wird das Gesamtpaket maßgeblich durch die Stadt Wiesbaden mittels Zuschüssen und einem kommunalverbürgten Kredit.

Zweistufiger Bauplan und neuer Schutz

Die Arbeiten zur Reaktivierung der Aartalbahn in Wiesbaden sind in zwei klare Abschnitte unterteilt: 1. Bauabschnitt (aktuell): Errichtung eines massiven Anprallschutzes aus Stahl-Doppel-T-Trägern vor und hinter der Brücke. Dieser soll verhindern, dass künftige Lkw-Kollisionen erneut das eigentliche Brückenbauwerk beschädigen. 2. Bauabschnitt (Osterferien): Instandsetzung der eigentlichen Eisenbahnbrücke. Hierbei werden die Altschäden repariert, der Farbanstrich erneuert und die Statik für moderne Nahverkehrstriebwagen optimiert.

Ausblick: Wann rollen die ersten Züge?

Die Sanierung der Flachstraßen-Brücke ist Teil einer größeren Offensive. In den kommenden Monaten folgen Arbeiten an den Brücken Grundmühlweg, Wiesenstraße (beide im Mai) und an der Schiersteiner Straße (Sommerferien).

Wenn die Arbeiten im südlichen Abschnitt planmäßig abgeschlossen werden und die Landeseisenbahnaufsicht grünes Licht gibt, könnten noch im Jahr 2026 wieder Museumszüge bis zum Bahnhof Wiesbaden-Dotzheim rollen. Die weitere Inbetriebnahme der Strecke über die Eiserne Hand bis Hahn-Wehen ist für den Zeitraum 2028 oder 2029 anvisiert.

Schwerer Unfall auf der A66 bei Wiesbaden nach Autorennen

Ein rücksichtsloses Fahrmanöver hat am späten Samstagabend (07.03.2026) zu einem schweren Unfall auf der A66 bei Wiesbaden-Nordenstadt in Fahrtrichtung Rüdesheim geführt. Ein 19-jähriger Fahrer eines hochmotorisierten Maybachs verursachte durch massive Geschwindigkeitsüberschreitungen und Nötigungen eine Kollision mit mehreren beteiligten Fahrzeugen.

Mit über 200 km/h: Raserei und Unfall auf der A66

Gegen 22:37 Uhr fiel der schwarze Maybach S580 bereits vor der Anschlussstelle Wiesbaden-Nordenstadt durch eine extrem aggressive Fahrweise auf. Nach ersten Schätzungen raste der 19-Jährige mit weit über 200 km/h von Frankfurt kommend Richtung Wiesbaden. Er soll anderen Verkehrsteilnehmern dicht aufgefahren sein, die Lichthupe betätigt haben, um die Fahrer dazu zu drängen die Spur frei zu machen. Außerdem soll er Fahrzeuge sowohl rechts als auch links überholt haben.

Der Unfallhergang

Kurz nach der Abfahrt Nordenstadt kam es Zum Unfall: Der Maybach raste auf dem linken Fahrstreifen in das Heck eines roten Audi A1, der von einer 24-jährigen Frau gesteuert wurde. Durch die Wucht des Aufpralls gerieten beide Fahrzeuge ins Schleudern. Der Maybach prallte im weiteren Verlauf gegen einen dritten Pkw. Ein nachfolgendes Auto wurde durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt.

Die Audi-Fahrerin wurde durch den Unfall bei Wiesbaden leicht verletzt und zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der Maybach-Fahrer (19) und sein Mitfahrer erlitten ebenfalls leichte Verletzungen, konnten aber nach ambulanter Behandlung vor Ort entlassen werden.

Auto und Führerschein weg

Der bei dem Unfall auf der A66 entstandene Sachschaden wird auf rund 75.000 Euro geschätzt. Der Maybach S580 wurde als Tatmittel sichergestellt und der Führerschein des 19-Jährigen wurde eingezogen. Die Mobiltelefone der Insassen wurden zur Beweissicherung beschlagnahmt.

Gegen den jungen Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens (Einzelrennen), Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Zeugenaufruf der Autobahnpolizei

In dem Zusammenhang mit dem Unfall auf der A66 sucht die Polizei auch Zeugen, die die auffällige Fahrweise des 19-Jährigen Fahrers des Maybach beobachteten oder durch diesen genötigt wurden. Die Zeugen wenden sich bitte an die Autobahnpolizei Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611 345 4140.

VC Wiesbaden verliert gegen den Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin

Es war ein Samstagabend (07.03.2026), der in die Geschichte des VC Wiesbaden eingehen wird. Vor 1.783 begeisterten Zuschauern in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit lieferten die Hessinnen dem favorisierten Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin einen leidenschaftlichen Kampf. Trotz der 1:3-Niederlage (25:27, 19:25, 25:22, 13:25) verließ das Team das Feld mit erhobenem Haupt – überstrahlt von der hochemotionalen Verabschiedung des langjährigen Hallensprechers Tobias Radloff.

Sportliches Drama und ein gewonnener Satz des VC Wiesbaden

Der VC Wiesbaden startete, wie schon im Spiel gegen Stuttgart, extrem stark. Im ersten Satz begegneten die Gastgeberinnen dem Spitzenreiter über weite Strecken auf Augenhöhe und führten zeitweise sogar mit 22:18. Doch am Ende fehlte die nötige Kaltschnäuzigkeit, um den Sack zuzumachen (25:27). Nachdem auch der zweite Satz an die Gäste ging, belohnte sich das Team von Interim-Chefcoach Benedikt Frank im dritten Durchgang: Mit einer couragierten Leistung und starken Aufschlägen holten sich die Hessinnen das 25:22 – ein echtes Saison-Highlight gegen den Favoriten.

Erst im vierten Satz konnte der VCW dem druckvollen Spiel der Schwerinerinnen nichts mehr entgegensetzen. Während beim Gast die Außenangreiferin Anne Hölzig (Gold-MVP) glänzte, wurde beim VCW Mittelblockerin Laura Broekstra zum beeindruckenden fünften Mal in Folge als wertvollste Spielerin (Silber-MVP) ausgezeichnet.

Abschied unter Tränen: „Die Stimme des VCW“ geht

Nach dem Abpfiff gehörte die Bühne Tobias Radloff. Nach 17 Jahren als Hallensprecher nahm der 39-Jährige unter Standing Ovations und „Tobi“-Sprechchören Abschied. Co-Geschäftsführer Christopher Fetting würdigte ihn als „beständigen und verlässlichen Teil der VCW-Familie“. Ehemalige Spielerinnen sendeten Videogrüße, während in der Halle zahlreiche Tränen flossen. Radloff wird beim nächsten Heimspiel am 25. März nicht mehr am Mikrofon stehen – ein Nachfolger wird dann die „Crowd“ übernehmen.

VC Wiesbaden-Chefcoach Benedikt Frank: „Es war unser Ziel, einen Satz gegen einen der Großen für uns zu entscheiden. Wir waren in drei Abschnitten komplett auf Augenhöhe. Wir haben ein tolles, emotionales Match geliefert.“

Laura Broekstra (MVP): „Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft. Wir wollten unsere Fans inspirieren und das ist uns trotz des 1:3 auch gelungen.“

Stundenlange Vollsperrung nach Unfall auf der A61

Unfall auf der A61 – Ein folgenschwerer Verkehrsunfall sorgte am Samstagmorgen (07.03.2026) für eine stundenlange Vollsperrung der A61 bei Gau-Bickelheim in Fahrtrichtung Koblenz. Ursache für die Kollision zwischen einem PKW und einem LKW war nach ersten Erkenntnissen Sekundenschlaf.

Unfall auf der A61 durch Sekundenschlaf

Gegen 7:44 Uhr befuhr eine 25-jährige Frau mit ihrem PKW den linken Fahrstreifen der A61. Infolge von Sekundenschlaf verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet auf die rechte Spur. Dort kollidierte der Wagen massiv mit dem Lastwagen eines 58-jährigen Fahrers.

Vier Verletzte – Rettungshubschrauber im Einsatz

In dem totalbeschädigten PKW befanden sich insgesamt vier junge Menschen im Alter zwischen 21 und 25 Jahren.

Drei Insassen erlitten schwere Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung vor Ort in umliegende Krankenhäuser gebracht. Eine Person kam mit leichten Verletzungen davon und konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Der 58-jährige Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt.

Neben zahlreichen Rettungsfahrzeugen war auch ein Rettungshubschrauber an der Unfallstelle im Einsatz.

Langwierige Bergung und Vollsperrung

Die A61 musste ab der Anschlussstelle Gau-Bickelheim für fast fünf Stunden bis 12:28 Uhr komplett gesperrt werden. Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs beauftragte die Polizei Rheinland-Pfalz einen Gutachter mit der Spurensicherung.

Am PKW entstand durch den Unfall auf der A61 ein Totalschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro; das Wrack musste abgeschleppt werden. Der LKW wurde nur leicht beschädigt und konnte seine Fahrt später fortsetzen. Die freiwilligen Feuerwehren aus Sprendlingen und Gensingen unterstützten die Bergungsarbeiten, bevor eine Spezialfirma die Fahrbahn reinigte.

Schwieriger Rettungseinsatz im Schelmengraben Wiesbaden

Zu einem ungewöhnlichen und technisch anspruchsvollen Rettungseinsatz wurde der Rettungsdienst und die Feuerwehr Wiesbaden am Samstagmorgen (07.03.2026) gerufen. Ein Mann hatte sich beim Versuch, über einen Zaun im Schelmengraben Wiesbaden zu klettern, schwer verletzt und musste in einer aufwendigen Aktion befreit werden.

Zufallsfund durch Joggerinnen im Schelmengraben Wiesbaden

Gegen 07:50 Uhr machten zwei Joggerinnen auf der Sportanlage in der Willi-Werner-Straße eine schreckliche Entdeckung: Sie bemerkten einen Mann, der kopfüber an einem Gittermattenzaun hing. Der Mann war beim Übersteigen hängen geblieben, wobei sich ein Metallstab des Zauns tief in seinen Oberschenkel gebohrt hatte. Da die Person bereits stark unterkühlt war, geht die Feuerwehr davon aus, dass der Unfall bereits in der Nacht geschah und der Mann mehrere Stunden in dieser Lage ausharren musste.

Komplizierte technische Rettung

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stabilisierten den Patienten zunächst mit einem speziellen Brett (Spineboard), um weitere Verletzungen zu vermeiden. Um den Mann zu befreien, ohne die Pfählungsverletzung durch das Herausziehen des Metallstabs zu verschlimmern, trennten die Wehrleute den Zaun mit einem Bolzenschneider großflächig rund um die Einstichstelle ab.

Übergabe an die Notaufnahme

Nach etwa einer Stunde war der Patient befreit. Er wurde mitsamt dem im Bein verbliebenen Zaunstück vom Rettungsdienst übernommen und zur dringenden operativen Behandlung in die nahegelegene Notaufnahme der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) gebracht.

Am Einsatz  im Schelmengraben Wiesbaden beteiligt waren:

  • Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Wiesbaden

  • Ein Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug

  • Eine Streife der Polizei zur Aufnahme des Unfallhergangs