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Angriffe auf Passanten in Wiesbaden und weitere Vorfälle

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Wiesbaden
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Am Donnerstagnachmittag, den 04.06.2026, kam es in der Innenstadt von Wiesbaden zu einer brutalen Körperverletzung. Gegen 15:15 Uhr musste der Rettungsdienst in die Moritzstraße ausrücken, um einen Mann mit sichtbaren Gesichtsverletzungen medizinisch zu versorgen. Das Opfer gab an, dass ihm kurz zuvor ein völlig unbekannter Täter ohne ersichtlichen Grund und unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen hatte. Der Angreifer flüchtete nach der Tat. Er wird als etwa 1,80 Meter groß und athletisch beschrieben, hat einen „arabischen“ Phänotyp, einen Bart sowie längere, schwarze Haare, die zu einem Zopf gebunden waren.

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Übergriff auf Pflegedienst-Mitarbeiterin in Nordenstadt

Ein weiterer ungeklärter Übergriff ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen in Wiesbaden-Nordenstadt. Eine Mitarbeiterin eines ambulanten Pflegedienstes stieg gegen 07:00 Uhr in der Pommernstraße aus ihrem Dienstfahrzeug, als sie plötzlich von einem Unbekannten am Arm gepackt und festgehalten wurde. Die Frau reagierte geistesgegenwärtig, schrie den Mann auf Polnisch an, woraufhin dieser von ihr abließ und unerkannt im Wohngebiet verschwand. Die Hintergründe der Tat sind völlig unklar. Der Gesuchte soll zwischen 40 und 50 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß sein. Er hat kurze, dunkle Haare, einen Vollbart, einen dunklen Teint und ein „südländisches“ Erscheinungsbild.

Polizistin in der Freizeit stellt Taschendiebin

Einen schnellen Ermittlungserfolg gab es am Mittwoch, den 03.06.2026, in der Fußgängerzone von Wiesbaden. Gegen 18:15 Uhr entwendete eine 49-jährige Frau in der Mauergasse geschickt die Geldbörse aus der Handtasche einer arglosen Passantin. Die Tat wurde jedoch von einer Polizeibeamtin beobachtet, die dort privat und in ihrer Freizeit unterwegs war. Als die Diebin die Flucht ergriff, nahm die Beamtin sofort die Verfolgung auf, holte die Tatverdächtige ein und hielt sie bis zum Eintreffen einer alarmierten Streifenbesatzung fest. Nach den polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle wurde die 49-Jährige wieder entlassen; gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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Luxus-SUV mittels Funkwellenverlängerer gestohlen

In Wiesbaden-Biebrich haben Autodiebe im Zeitraum zwischen dem 18.05.2026 und dem 02.06.2026 ein hochwertiges Fahrzeug entwendet. Der Besitzer hatte seinen schwarzen Maserati Levante in der Gabelsbornstraße am Fahrbahnrand abgestellt. Die Täter nutzten nach aktuellem Ermittlungsstand mutmaßlich einen sogenannten Funkwellenverlängerer. Mit diesen technischen Geräten fangen Kriminelle die Signale von Keyless-Go-Schlüsseln ab, die sich in nahegelegenen Häusern befinden, und öffnen damit unbefugt das Auto. Das Fahrzeug trug zuletzt das amtliche Kennzeichen „SWA-CS 64“.

Die Polizei in Wiesbaden rät Besitzern von Keyless-Go-Systemen dringend zu folgenden Sicherheitsmaßnahmen:

  • Legen Sie den Fahrzeugschlüssel niemals in der direkten Nähe von Wohnungs- oder Haustüren ab, da das Signal dort besonders leicht von außen abgegriffen werden kann.

  • Schirmen Sie das Funksignal des Schlüssels ab, indem Sie ihn beispielsweise fest in Alufolie einwickeln oder in speziellen, dafür vorgesehenen Metallboxen lagern.

  • Erkundigen Sie sich direkt bei Ihrem Automobilhersteller, ob sich der schlüssellose Komfortzugang dauerhaft oder zumindest vorübergehend deaktivieren lässt.

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Vandalismus-Serie in der Gertrud-Bäumer-Straße

Zudem registrierten die Behörden in Wiesbaden eine Serie von mutwilligen Sachbeschädigungen. Zwischen Mittwochnachmittag (03.06.2026, 17:15 Uhr) und Donnerstagnachmittag (04.06.2026, 14:00 Uhr) beschädigten Unbekannte insgesamt vier Fahrzeuge. Die Autos waren ordnungsgemäß entlang der Gertrud-Bäumer-Straße geparkt. An allen betroffenen Wagen wurde der Lack vorsätzlich zerkratzt, wodurch ein erheblicher Sachschaden von mehreren Tausend Euro entstand.

Zu allen genannten Vorfällen bittet die Kriminalpolizei Zeugen oder Personen, die sachdienliche Hinweise zu den Tätern oder zum Verbleib des Maserati machen können, sich unter der zentralen Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

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Möbelhaus Roller schließt weitere Filialen

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Möbelhaus Roller schließt weitere Filialen
SYMBOLBILD BYC-NEWS KI

Die Konsolidierung auf dem deutschen Möbelmarkt setzt sich fort und trifft nun den nächsten Standort des bekannten Discounters. Der Möbel-Riese Roller schließt seine Filiale im hessischen Offenbach. Auf der offiziellen Internetseite des Unternehmens wurden die Kunden bereits mit den Worten informiert, dass die Filiale schließt und der Abverkauf begonnen hat. In den kommenden Tagen steht den Verbrauchern vor Ort ein Räumungsverkauf mit stark reduzierten Preisen für Möbel und Dekorationsartikel bevor. Die endgültige Schließung des Hauses in Offenbach ist für Mitte Juli geplant.

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Die bundesweite Streichliste des Möbel Discounters

Das Aus für den Standort in Hessen ist kein isoliertes Ereignis, sondern reiht sich in eine Serie von Standortschließungen ein. Offenbach ist bereits das siebte Einrichtungshaus der Kette, das innerhalb eines Jahres aufgegeben wird. Die bundesweite Streichliste von Roller umfasst mittlerweile diverse Regionen:

  • Erst am 30. Mai 2026 wurde die Filiale im thüringischen Gera dauerhaft geschlossen.

  • In den Monaten zuvor wurden die Standorte in Reutlingen, Crailsheim und Villingen-Schwenningen (alle in Baden-Württemberg) aufgegeben.

  • Auch in Oldenburg und Husum (beide in Schleswig-Holstein) machten die dortigen Märkte dicht.

  • Bereits Ende des Jahres 2024 hatte sich das Unternehmen zudem vom bayerischen Standort in Augsburg getrennt.

Einzelfallentscheidungen statt genereller Rückzug

Trotz der jüngsten Schließungswelle betont das Unternehmen auf Anfrage, dass es sich bei den aktuellen Maßnahmen um reine Einzelfallentscheidungen handle und kein genereller Rückzug aus dem Markt geplant sei. Der strategische Fokus im Filial-Portfolio liege weiterhin auf wirtschaftlich stabilen und rentablen Standorten, welche durch gezielte Modernisierungen sowie Investitionen in Flächen- und Prozessqualität gestärkt werden sollen. Für die von den Entlassungen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Offenbach und den anderen Regionen gibt es das Angebot, auf offene Stellen bei Roller in der näheren Umgebung zu wechseln.

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Strukturen hinter dem Discount Riesen

Hinter der Marke Roller, die im Jahr 1969 gegründet wurde, stehen zwei Schwergewichte der europäischen Möbelbranche. Die Anteile des Unternehmens werden zu jeweils 50 Prozent von der deutschen Tessner-Gruppe sowie der österreichischen XXXLutz-Gruppe gehalten. Insgesamt betreibt der Möbel-Discounter trotz der aktuellen Verkleinerung des Filialnetzes noch mehr als 110 Einrichtungsmärkte im gesamten Bundesgebiet und beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter.

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Insolvenz der TradeFit GmbH beim Amtsgericht Bad Kreuznach

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insolvenzbenachrichtigung TradeFit GmbH
Bild. BYC-News

Das Amtsgericht Bad Kreuznach hat mit dem Beschluss unter der Geschäfts-Nummer 3 IN 48/26 am 01.06.2026 um 09:59 Uhr das Insolvenzverfahren über das Vermögen der TradeFit GmbH offiziell eröffnet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Hauptstraße 22, 67829 Callbach und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach unter HRB 22123 eingetragen. Als gesetzlicher Vertreter der Gesellschaft fungiert der Geschäftsführer T. Schneider mit der Geschäftsanschrift Ziegelhütte 27, 67829 Callbach.

Gegenstand des Unternehmens laut Handelsregister: Der Onlinehandel und Fulfillment/Logistik, sowie die Herstellung und der Vertrieb von LED Streifen, Aluminiumprofilen, Gipsformteilen sowie Planung und Installation von energieeffizienten Systemen für Heizung, Strom und Licht.

Zur Insolvenzverwalterin wurde die erfahrene Fachanwältin für Insolvenzrecht, Rechtsanwältin Annemarie Dhonau, aus der Kanzlei c/o Dr. Schiebe u. Coll. bestellt. Ihre Kanzleiräume befinden sich in der Dr. Karl-Aschoff-Straße 14, 55543 Bad Kreuznach. Für organisatorische Rückfragen und Kontaktaufnahmen ist die Verwalterin unter der Telefonnummer 0671/20278902-0 sowie per E-Mail unter badkreuznach@schiebe.de erreichbar.

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Wichtige Aufforderungen und Fristen für Gläubiger der TradeFit GmbH

Mit der Eröffnung des Verfahrens über die TradeFit GmbH sind für alle Gläubiger verbindliche Fristen in Kraft getreten:

  • Forderungsanmeldung: Insolvenzforderungen gemäß § 38 InsO müssen bis spätestens zum 28.07.2026 schriftlich und unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des § 174 InsO bei der Insolvenzverwalterin angemeldet werden.

  • Sicherungsrechte: Gläubiger, die Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin beanspruchen, sind verpflichtet, dies der Insolvenzverwalterin unverzüglich mitzuteilen. Dabei müssen der konkrete Gegenstand, die Art und der Entstehungsgrund des Rechts sowie die gesicherte Forderung exakt bezeichnet werden. Eine schuldhafte Verzögerung oder Unterlassung dieser Mitteilung führt zu einer Schadensersatzpflicht (§ 28 Abs. 2 InsO).

  • Leistungsverbot: Personen oder Institutionen, die noch Verpflichtungen oder offene Zahlungen gegenüber der TradeFit GmbH haben, dürfen ab sofort nicht mehr an das Unternehmen leisten. Entsprechende Zahlungen oder Leistungen sind ausschließlich an die Insolvenzverwalterin zu richten (§ 28 Abs. 3 InsO).

Terminierung der Gläubigerversammlungen im August

Das Insolvenzgericht hat zudem zwei zentrale Gläubigerversammlungen für denselben Tag anberaumt. Diese finden am Dienstag, den 18.08.2026, um 14:00 Uhr im Gebäude des Amtsgerichts Bad Kreuznach (John-F.-Kennedy-Straße 17, 55543 Bad Kreuznach, Saal 2) statt.

In der ersten Versammlung (Berichtstermin) wird über wesentliche organisatorische und verfahrensleitende Aspekte entschieden. Dazu gehören die Beschlussfassung über die Person der Insolvenzverwalterin (§ 57 InsO), die mögliche Einsetzung und Besetzung eines Gläubigerausschusses (§ 68 InsO) sowie der weitere Fortgang des Verfahrens (§ 157 InsO) – etwa eine vorläufige Fortführung, eine Betriebsveräußerung oder eine Unternehmensstilllegung. Das Gericht weist darauf hin, dass bei Beschlussunfähigkeit der Versammlung die Zustimmung zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen der Verwalterin als erteilt gilt. Parallel dazu findet im zweiten Termin die Prüfung der angemeldeten Forderungen statt. Eine gesonderte Benachrichtigung der Gläubiger nach erfolgreicher Feststellung ihrer Forderungen erfolgt nicht.

Insolvenz der TradeFit GmbH – Einsichtnahme und Hinweise zur Rechtsmittelbelehrung

Die vorgeschriebenen gesetzlichen Veröffentlichungen zu diesem Verfahren erfolgen fortlaufend im Internet über das zentrale Portal für Insolvenzbekanntmachungen. Der vollständige Eröffnungsbeschluss inklusive der detaillierten Rechtsmittelbelehrung kann von den beteiligten Parteien in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.

Gegen die Entscheidung der Eröffnung steht den gesetzlichen Vertretern der TradeFit GmbH sowie bestimmten Institutionen wie dem Pensions-Sicherungsverein oder der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde zu. Diese muss innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen nach der Bekanntmachung bzw. Zustellung beim Amtsgericht Bad Kreuznach eingereicht oder dort zu Protokoll der Geschäftsstelle gegeben werden.

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Neuer Umfrageschock für Friedrich Merz und die CDU

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Friedrich Merz | Foto: Tobias Koch
Friedrich Merz | Foto: Tobias Koch

Friedrich Merz, die CDU und die AfD prägen die politische Debatte, während die allgemeine Unzufriedenheit mit der Führung in Deutschland auf einem extrem hohen Niveau verharrt. Nach Angaben des aktuellen ZDF-Politbarometers leistet die amtierende schwarz-rote Koalition für fast drei Viertel der Befragten eine eher schlechte Arbeit. Auch die persönliche Bilanz des Regierungschefs fällt ernüchternd aus. Laut den Ergebnissen stellen rund neunundsechzig Prozent der Wahlberechtigten Bundeskanzler Friedrich Merz ein schlechtes Zeugnis aus. Zudem ist ein Großteil der Bevölkerung der Überzeugung, dass selbst die eigene Union nicht mehr geschlossen hinter ihm steht, was auch von gut der Hälfte der eigenen Anhänger so wahrgenommen wird.

Ein enges Rennen um die Macht für Friedrich Merz, CDU und AfD

Wenn am nächsten Sonntag eine echte Bundestagswahl anstünde, ergäbe sich weiterhin keine parlamentarische Mehrheit für das aktuelle Regierungsbündnis. Die rechtspopulistische Opposition hält ihren knappen Vorsprung vor der Union und stabilisiert sich als stärkste Kraft im Land. Während die Union leicht zulegt und auf fünfundzwanzig Prozent kommt, erreicht die Alternative für Deutschland starke siebenundzwanzig Prozent. Die SPD verweilt parallel dazu auf einem historischen Rekordtief von lediglich zwölf Prozent. Auch die Grünen und die Linke müssen leichte Verluste hinnehmen, während die FDP mit drei Prozent den Einzug in das Parlament deutlich verpassen würde.

Friedrich merz, cdu, afd
Foto: ZDF/Forschungsgruppe Wahlen

Die Bürger zeigen große Skepsis

Die Lösung der anstehenden finanziellen Probleme in den enorm belasteten Sozialversicherungssystemen wird der amtierenden Regierung von den Bürgern kaum noch zugetraut. Nach Angaben der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen bezweifeln mehr als siebzig Prozent der Befragten, dass die Politik hierzu rechtzeitig einen wichtigen Beitrag leisten wird.

  • Zur Finanzierung der Sozialkassen plädiert eine deutliche Mehrheit von sechsundfünfzig Prozent für den vermehrten Einsatz von staatlichen Steuermitteln.

  • Lediglich eine kleine Minderheit spricht sich für harte Leistungskürzungen oder direkte Beitragserhöhungen aus.

  • Eine pauschale Erhöhung des Renteneintrittsalters auf siebzig Jahre wird von mehr als drei Vierteln der Deutschen quer durch alle Altersgruppen strikt abgelehnt.

Das Vertrauen in Parteichefs und neue Führungskräfte bleibt gespalten

Nach teils sehr schlechten Bewertungen in der jüngsten Vergangenheit können sich einige politische Akteure auf der Beliebtheitsskala nun wieder leicht verbessern. Bei der Beurteilung nach Sympathie und Leistung liegt Verteidigungsminister Boris Pistorius weiterhin unangefochten auf dem ersten Platz. Dagegen verzeichnen führende Oppositionspolitiker vorwiegend negative Werte. Gleichzeitig steht die FDP nach dem Wechsel an der Parteispitze unter genauer Beobachtung der Wähler. Am vergangenen Wochenende wurde Wolfgang Kubicki zum neuen Vorsitzenden der Freien Demokraten gewählt. Während die eigenen Parteianhänger große Hoffnungen in ihn setzen und eine positive Entwicklung erwarten, zeigt sich die restliche Bevölkerung weitaus pessimistischer. Weit mehr als die Hälfte der Befragten bezweifelt ernsthaft, dass er die Partei erfolgreich aus der aktuellen Krise führen kann.

Warum die Pflegereform auch den Landkreis Mainz-Bingen hart trifft

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Warum die Pflegereform auch den Landkreis Mainz-Bingen hart trifft

​Sparpaket statt Verbesserung bei der Pflegereform: Das deutsche Pflegesystem steht vor massiven finanziellen Problemen und der neue Referentenentwurf von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sieht drastische Einsparungen und zusätzliche Einnahmen von über 20 Milliarden Euro vor bis zum Jahr 2030 vor.

Statt der erhofften Entlastungen entpuppt sich das Papier als knallhartes Spargesetz. Wie bitter die Einschnitte vor Ort ausfallen würden, zeigt der aktuelle Datenreport zur Pflegestrukturplanung des Landkreises Mainz-Bingen: Die Reform greift genau das Fundament an, auf dem die Pflege in der Region ruht.

​Radikalkürzung trifft fast 1.500 Betroffene mit Pflegegrad 1 im Kreis

​Ein großer Punkt des Berliner Entwurfs ist die komplette Streichung des bisherigen Entlastungsbetrags von 131 Euro im Monat für Menschen mit dem Pflegegrad 1. Dieser Betrag wurde von Betroffenen bislang genutzt, um Unterstützung im Alltag zu erhalten und zu finanzieren.

​Für den Landkreis Mainz-Bingen ist dies ein beispielloser Einschnitt. Laut dem kommunalen Datenreport ist die Zahl der Betroffenen mit Pflegegrad 1 in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert:

Nach einer Verdopplung zwischen 2019 und 2021 gab es bis Ende 2023 einen weiteren Anstieg um 25 Prozent. Aktuell leben 1.495 Menschen mit Pflegegrad 1 im Landkreis. Ihnen allen droht nun der Wegfall der finanziellen Alltagshilfe, welche künftig dann durch mehr „Präventionsberatung“ ersetzt werden soll Zudem sollen die Kriterien für eine Neueinstufung durch den Medizinischen Dienst generell verschärft werden.

​Milliarden-Einsparung auf dem Rücken pflegender Angehöriger

​Besonders brisant für den Landkreis: Die Pflegekassen sollen künftig nur noch 70 Prozent statt wie bisher 100 Prozent der Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige übernehmen. Allein dieser Schritt soll die Pflegekassen im kommenden Jahr bundesweit um 1,8 Milliarden Euro entlasten, führt für die Betroffenen im Alter jedoch zu spürbaren Rentenkürzungen.

​Der Datenreport aus Mainz-Bingen verdeutlicht die Tragweite: Im Landkreis werden 85 Prozent aller 10.583 Pflegebedürftigen zu Hause versorgt. Die absolute Mehrheit (55 Prozent) wird allein durch Angehörige gepflegt und bezieht Pflegegeld, weitere 16 Prozent nutzen ambulante Dienste. Nur 15 Prozent der Pflegebedürftigen im Kreis befinden sich in stationärer Heimpflege. Das bedeutet: Warkens Sparpaket belastet genau jene Familien, die das System im Landkreis überhaupt noch aufrechterhalten.

​Darüber hinaus werden auch Heimbewohner stärker zur Kasse gebeten: Die gestaffelten Zuschüsse zu den pflegebedingten Eigenanteilen sollen künftig jeweils erst sechs Monate später greifen als bisher.

​Pflegereform – Katastrophale Aussichten bei steigendem Bedarf

​Während Berlin den Rotstift ansetzt, wächst der Bedarf im Landkreis rasant. Zwischen 2021 und 2023 stieg die Zahl der Pflegebedürftigen im Kreis bereits um 13 Prozent auf über 10.500 Personen an. Und der demografische Wandel rollt erst an:

Die amtliche Bevölkerungsprognose für den Landkreis Mainz-Bingen geht bis zum Jahr 2040 von einem weiteren Anstieg um plus 60 Prozent in der Altersgruppe ab 65 Jahren aus.

​Sozialverbände und Gewerkschaften kritisieren das Paket der Pflegereform scharf als unsolidarischen und fatalen Schlag ins Gesicht für Millionen Betroffene. Ministerin Warken verteidigte die Einschnitte indes als alternativlos, da den Kassen andernfalls schon 2027 die Zahlungsunfähigkeit drohe.

Angesichts der lokalen Zahlen aus Mainz-Bingen ist jedoch absehbar, dass der Wegfall von frühen Entlastungen den Druck auf die ohnehin belasteten Familien, die ambulanten Pflegedienste und Alltagsbegleitungen im Kreis massiv verschärfen wird.

Mainzer Polizei stellt bewaffnete Jugendliche in der Gärtnergasse

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Mainzer Neustadt Gärtnergasse

News aus Mainz – Am Donnerstagnachmittag kam es in der Gärtnergasse zu einem drastischen Polizeieinsatz, nachdem besorgte Bürger den Notruf gewählt hatten. Zeugen hatten die Behörden darüber informiert, dass sich in dem Bereich eine Gruppe von Jugendlichen aufhalte, die offen mit Messern hantieren würde. Da aufgrund der Meldung von einer potenziell gefährlichen und unklaren Lage ausgegangen werden musste, wurden umgehend mehrere Streifenbesatzungen zur Einsatzörtlichkeit entsandt.

Kontrolle unter maximalen Sicherheitsvorkehrungen in der Gärtnergasse

Beim Eintreffen in der Gärtnergasse lokalisierten die Einsatzkräfte die beschriebene Dreiergruppe. Wegen der konkreten Hinweise auf eine mögliche Bewaffnung der Personen gingen die Beamten unter maximalen Eigensicherungsmaßnahmen vor. Die Jugendlichen wurden unter dem offenen Vorhalt der polizeilichen Schusswaffe sowie des Distanzelektroimpulsgeräts (Taser) aufgefordert, sich einer Durchsuchung zu unterziehen.

Fund von verbotenen Gegenständen und rechtliche Konsequenzen

Die Befürchtungen der Zeugen bestätigten sich im Zuge der Personenkontrolle teilweise: Bei einem der Jugendlichen stießen die Polizisten auf zwei Messer, die unter die Verbotsbestimmungen des Waffengesetzes fallen, sowie auf ein Pfefferspray. Die gefährlichen Gegenstände wurden von den Beamten vor Ort dauerhaft sichergestellt.

Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen vor Ort ergaben sich jedoch keine Hinweise darauf, dass von den Jugendlichen eine konkrete oder akute Gefährdung für Passanten ausging. Der betroffene Teenager wurde nach Abschluss der polizeilichen Erstmaßnahmen auf der Dienststelle an seine Erziehungsberechtigten übergeben. Auf den Jugendlichen kommt nun ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen gravierender Verstöße gegen das Waffengesetz zu.

Kommentar: Das Pharma-Beben in Rheinhessen, ein hausgemachtes Desaster

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Pharma Rheinhessen Boehringer und Lilly
Boehringer Ingelheim und Eli Lilly

Es ist noch gar nicht so lange her, da sonnte sich die Politik im Glanz eines vermeintlichen „Wirtschaftswunders“ in Rheinhessen. Wenn ein globaler Gigant wie Eli Lilly beschließt, Milliarden in Alzey zu vergraben, das Ingelheimer Traditionsunternehmen Boehringer Rekordzahlen schreibt, klopft man sich in den Ministerien gerne gegenseitig auf die Schultern.

Rheinland-Pfalz, das stolze Herz der weltweiten Biotechnologie, so war die einhellige Aussage der Landespolitik.

​Seit dieser Woche ist dieses Kartenhaus krachend in sich zusammengestürzt

​Dass Eli Lilly seine geplanten Zukunftsinvestitionen in Alzey um die Hälfte zusammenstreicht, 500 fest eingeplante Arbeitsplätze einfach verdampfen und Boehringer Laborprojekte im Wert von 900 Millionen Euro eiskalt einfriert, ist kein normaler konjunktureller Dämpfer. Es ist ein wirtschaftspolitischer Offenbarungseid mit Ansage.

​Das Schlimme daran: Dieses Desaster ist hausgemacht. Die Schuldigen sitzen nicht in den Chefetagen in Indianapolis oder Ingelheim. Sie sitzen in Berlin. Wer inmitten einer ohnehin spürbaren Wirtschaftsschwäche ein Spargesetz auf den Weg bringt, das forschenden Pharmaunternehmen willkürlich die Preise diktiert und Planungssicherheit durch Zwangsrabatte ersetzt, darf sich über die Quittung nicht wundern. In einer globalisierten Welt wandert Kapital dorthin, wo es willkommen ist – und das ist aktuell eben Pennsylvania oder Asien, aber ganz sicher nicht mehr Deutschland.

​Für unsere Region ist das bitter. Zwar werden die Rohbauten in Alzey zu Ende hochgezogen, doch statt des erhofften Innovations-Turbos bekommt Rheinhessen nur noch den absoluten „Mindestumfang“ serviert.

​Wenn die Landespolitik nun von einem „Weckruf“ spricht, ist das reichlich spät. Es ist kein Weckruf mehr, es ist der personifizierte Alarm. Die Mainzer Landesregierung muss jetzt ihren ganzen politischen Einfluss in Berlin in die Waagschale werfen, um diese gesundheitspolitische Geisterfahrt zu stoppen. Wenn die Ampel im Bund nicht umgehend umsteuert, verliert das Land nicht nur Millionen an Gewerbesteuern und Hunderte Arbeitsplätze – sondern seine industrielle Zukunft. Empfehlung: Stimmen aus der Politik zum Pharma-Beben in Rheinhessen

Sanierung der Grundschule Hasengrund in Rüsselsheim abgeschlossen

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Grundschule Hasengrund Rüsselsheim
Foto: Stadt Rüsselsheim am Main

Große Freude in Rüsselsheim: Der Brandschaden im Untergeschoss der Grundschule Hasengrund ist vollständig behoben. Die modernisierten und sanierten Räume stehen ab sofort wieder für den regulären Unterricht zur Verfügung und präsentieren sich in einer hellen, farbenfrohen Gestaltung. Die Stadt und die Schule feierten das erfolgreiche Ende der umfangreichen Arbeiten nun gebührend mit einer offiziellen Schlüsselübergabe, die direkt in ein großes Sportfest überging.

Im Zuge der Mängelbeseitigung hat die Stadt Rüsselsheim die Infrastruktur des Gebäudes massiv aufgewertet. Neben den eigentlichen Sanierungsarbeiten wurden die WC-Anlagen sowie die schulische Lehrküche umfassend modernisiert. Ein besonderer Meilenstein: Das Hauptgebäude verfügt ab sofort erstmalig über einen integrierten Aufzug, der eine vollständig barrierefreie Nutzung aller Etagen garantiert. Zudem wurden Schadstoffe in den Treppenhäusern nachhaltig beseitigt und die Außenfassade des Hauptgebäudes erhielt einen frischen, einladenden Anstrich.

Logistische Meisterleistung bei laufendem Schulbetrieb in der Grundschule Hasengrund in Rüsselsheim

Die Sanierung des Objekts war für alle Beteiligten eine echte Herausforderung. „Die Umsetzung sämtlicher Maßnahmen lief in mehreren aufeinander abgestimmten Bau- und Sanierungsphasen während des laufenden Schulbetriebs“, erklärte Stadtrat Simon Valerius im Rahmen der Feierstunde. Dies habe von den Handwerkern, Lehrkräften und Schulkindern viel Verständnis und Improvisationstalent gefordert. Doch der Einsatz hat sich gelohnt: Der Unterricht konnte jederzeit aufrechterhalten werden. Insgesamt zeige das 6,1 Millionen Euro schwere Projekt, dass die Stadt konsequent in eine zukunftsfähige und moderne Bildungsinfrastruktur investiert.

Bürgermeister Murat Karakaya ergänzte: „Ich freue mich sehr, dass der Unterricht jetzt wieder unter optimalen Lernvoraussetzungen und entsprechend dem pädagogischen Konzept der Schule in sanierten Räumen stattfinden kann.“

Symbolischer Schlüssel und Kürbisse für den Schulgarten

Die rund 350 Schulkinder begrüßten die Gäste bei der Übergabe mit einem lautstarken, gemeinsamen „Guten Morgen“ und spendeten dem gesamten Bauteam kräftigen Applaus. Im Anschluss übergaben Oberbürgermeister Patrick Burghardt, Bürgermeister Murat Karakaya und Stadtrat Simon Valerius den symbolischen Schlüssel an die sichtlich stolze Schulleiterin Anne Böhm. Als besonderes Präsent für den ebenfalls neu gestalteten Schulgarten hatten die Magistratsmitglieder zudem junge Spaghettikürbis-Pflanzen im Gepäck.

An die feierliche Übergabe schloss sich nahtlos ein actionreicher „Sportsfinderday Mini“ an, den die Schule über die Sportjugend Hessen gewonnen hatte. An insgesamt 40 abwechslungsreichen Stationen konnten sich die Kids sportlich ausprobieren. Motiviert wurden sie dabei auch vom ehemaligen Fußballprofi Oualid Mokhtari, der den Kindern in einer kurzen Ansprache mit auf den Weg gab, dass Sport zwar ein wichtiger Ausgleich sei, die Schule aber dennoch immer an erster Stelle stehen müsse.

Letzte Restarbeiten bis Ende Juni

Während im Gebäude bereits wieder Normalität einkehrt, stehen im Außenbereich nur noch finale Restarbeiten an. In einem kleinen Teil des Geländes werden derzeit letzte Erdarbeiten abgeschlossen. Zudem wird die für die Übergangszeit genutzte Interims-Containeranlage III voraussichtlich bis Ende Juni 2026 vollständig zurückgebaut. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 6,1 Millionen Euro, wobei ein Teil der Summe durch die Zahlungen der Brandversicherung gedeckt werden kann.

Beben in Rheinhessen: Lilly und Boehringer streichen geplante Milliarden-Investitionen

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Lilly und Boehringer
Boehringer und Lilly

Ein wirtschaftspolitischer Paukenschlag erschüttert den Pharma-Standort Rheinland-Pfalz: Die beiden Branchen-Riesen Eli Lilly und Boehringer Ingelheim fahren ihre geplanten Investitionen in Deutschland drastisch zurück.

Als Hauptgrund nennen die Konzerne die Sparpläne der Bundesregierung im Gesundheitswesen. Während der US-Konzern Eli Lilly seine geplanten Ausgaben für das neue Werk in Alzey um die Hälfte kürzt, stoppt das Ingelheimer Traditionsunternehmen Boehringer Projekte in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro.

Kahlschlag in Alzey: Nur noch der „Mindestumfang“ wird gebaut

Der US-Konzern zieht beim Vorzeige-Projekt der Region die Notbremse. Ursprünglich wollte das Unternehmen rund 2,5 Milliarden US-Dollar in die neue, hochmoderne Produktionsstätte in Alzey investieren und bis zu 1.000 Arbeitsplätze schaffen. Vor dem Hintergrund des gesundheitspolitischen Kurses in Berlin wird der ausstehende Projektumfang nun jedoch um 50 Prozent reduziert.

Nach Unternehmensangaben stehen damit Investitionen von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar sowie ein erheblicher Teil der neuen Arbeitsplätze zur Disposition. Zwar läuft der fast fertige Rohbau weiter und die für 2027 geplante Inbetriebnahme bleibt bestehen – allerdings nur im absoluten Mindestumfang und mit deutlich reduzierter Kapazität. Die Konzernführung von Eli Lilly bezeichnete die geplante GKV-Finanzierungsreform der Bundesregierung als fatales Signal, das Deutschland im europäischen Vergleich bei der Industrieunterstützung auf den letzten Platz zurückwerfe.

Boehringer zieht Gelder ab: Innovationen fließen ins Ausland

Gleichzeitig stoppt das forschende ingelheimer Traditionsunternehmen für die Jahre 2027 bis 2030 geplante Infrastrukturausgaben und Laborbauten im Gesamtwert von 900 Millionen Euro.

Neben den deutschen Sparplänen, die unter anderem höhere Rabatte der Pharmahersteller an die gesetzlichen Krankenkassen vorsehen, verweist das Unternehmen vor allem auf den gewachsenen geopolitischen Druck und die höhere Dynamik in den USA und Asien.

Seitens der deutschen Geschäftsführung von Boehringer Ingelheim wurde unmissverständlich klarstellend geäußert, dass künftige Innovationen nach aktueller Lage nicht mehr in Deutschland angesiedelt werden. Der Konzern müsse stattdessen zwingend mit den internationalen Märkten Schritt halten.

„Ferienforscher“ im Naturhistorischen Museum Mainz

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Naturhistorischen Museum Mainz
Naturhistorisches Museum

In den kommenden Sommerferien verwandelt sich das Naturhistorische Museum Mainz (nhm) in ein grünes Erlebnislabor. Unter dem packenden Motto „Pflanzen-Power“ können junge Entdecker auf eine spannende Expedition durch die Pflanzenwelt gehen. Passend zur aktuellen Sonderausstellung FLORA beleuchtet das Museum die faszinierenden Superkräfte von Gewächsen – Aha-Erlebnisse und spannende Experimente sind für die Teilnehmenden garantiert.

Das Programm nähert sich der Natur auf spielerische und forscherische Weise. Die Kids mikroskopieren, experimentieren und basteln, um den Geheimnissen der Natur auf den Grund zu gehen.

Drei spannende Themenschwerpunkte im Naturhistorischen Museum Mainz

Das Ferienprogramm ist in drei wöchentlich wiederkehrende Themenbereiche unterteilt:

„Grün & lecker“ (immer dienstags): Perfekt für junge Feinschmecker. Hier wird untersucht, woraus Früchte eigentlich bestehen, welche Pflanzen essbar sind und um welche giftigen Gewächse man lieber einen großen Bogen macht. Auch der Unterschied zwischen Pflanzen und Pilzen wird gelüftet.

„Grün & gesund“ (immer mittwochs): Hier dreht sich alles um die medizinischen Heilkräfte der Natur. Die Forscher vergleichen die Wundversorgung und Pflegeprodukte von früher mit der heutigen Zeit.

„Grün & nützlich“ (immer donnerstags): Pflanzen stecken in Kosmetik, Kleidung und vielen Lifestyle-Produkten. Die Teilnehmenden erleben, wie vielseitig Flora als Rohstoff genutzt wird.

Termine, Zeiten und Anmeldung

Das Angebot richtet sich traditionell an Kinder im Grundschulalter (vormittags). Als besonderes Highlight gibt es in diesem Jahr zusätzlich ein speziell konzipiertes Nachmittagsprogramm für Teens im Alter von 10 bis 16 Jahren.

  • Dienstags („Grün & lecker“): 30. Juni / 7. Juli / 14. Juli / 21. Juli / 28. Juli / 4. August

  • Mittwochs („Grün & gesund“): 1. Juli / 8. Juli / 15. Juli / 22. Juli / 29. Juli / 5. August

  • Donnerstags („Grün & nützlich“): 2. Juli / 9. Juli / 16. Juli / 23. Juli / 30. Juli / 6. August

Wichtige Eckdaten auf einen Blick:

  • Uhrzeit Grundschulkids: jeweils von 09:00 bis 12:00 Uhr

  • Uhrzeit Teens (10–16 Jahre): jeweils donnerstags von 14:00 bis 17:00 Uhr

  • Kosten: 20 Euro pro Person und Termin

  • Veranstaltungsort: Naturhistorisches Museum Mainz, Reichklarastraße 1, 55116 Mainz

Buchung und Beratung:

Da die Plätze für die Forscher-Teams begrenzt sind, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Diese kann telefonisch unter 06131 – 12 2913 oder bequem per E-Mail an buchung.nhm@stadt.mainz.de erfolgen. Weitere Informationen finden Sie auf www.mainz.de/nhm.

Unfall auf der L415 zwischen Badenheim und Wöllstein

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Badenheim Wöllstein
Rettungsdienst

Ein schwerer Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss hat am frühen Mittwochabend (3. Juni 2026) gegen 18:00 Uhr zu einem Rettungseinsatz und einer mehrstündigen Vollsperrung auf der L415 zwischen Badenheim und Wöllstein geführt. Zwei Personen wurden dabei verletzt.

Frontalzusammenstoß zwischen Badenheim und Wöllstein

Nach Angaben der Polizei war ein 39-jähriger Audi-Fahrer aus Richtung Badenheim kommend in Fahrtrichtung Wöllstein unterwegs. Im Bereich einer S-Kurve verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet auf die Gegenfahrbahn und kam zunächst nach links von der Spur ab. Ein entgegenkommender 70-jähriger VW-Fahrer erkannte die drohende Gefahr sofort und versuchte noch geistesgegenwärtig, nach links auszuweichen. Trotz dieses Manövers konnte er den Zusammenstoß nicht mehr abwenden – die beiden Fahrzeuge krachten frontal ineinander.

Beide Fahrzeugführer erlitten durch die Wucht des Aufpralls leichte Verletzungen und mussten an der Unfallstelle medizinisch durch den Rettungsdienst versorgt werden. Zudem wurden zwei Leitpfosten am Straßenrand demoliert.

Während der standardmäßigen Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Polizeibeamten bei dem 39-jährigen Unfallverursacher deutlichen Atemalkoholgeruch. Ein vor Ort durchgeführter Schnelltest bestätigte den Verdacht und zeigte einen Wert von 1,62 Promille. Dem Audi-Fahrer wurde daraufhin die Weiterfahrt untersagt, eine Blutprobe in der Klinik entnommen und sein Führerschein noch an Ort und Stelle von der Polizei sichergestellt. Gegen ihn wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Auslaufende Betriebsstoffe sorgen für lange Vollsperrung

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden; sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppdiensten geborgen werden. Da aus einem der Wracks größere Mengen Betriebsstoffe auf den Asphalt gelaufen waren, wurde nach der Begutachtung durch eine Spezialfirma eine professionelle Reinigung der Fahrbahn veranlasst. Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs- und Säuberungsarbeiten musste die L415 im betroffenen Abschnitt bis 20:50 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt werden.

Während der notwendigen Sperrmaßnahmen zeigten sich nicht alle Verkehrsteilnehmer geduldig. Zwei Autofahrer beschwerten sich direkt an der Absperrung lautstark über die Vollsperrung und äußerten massiven Unmut über die polizeiliche Maßnahme.

Evakuierung am Malakoff in Mainz

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Malakoff Passage Mainz (1)
Brand in der Tiefgarage am Malakoff Mainz | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Am Mittwochmittag (3. Juni 2026) gegen 13:45 Uhr kam es zu einem Großeinsatz und zu einer Evakuierung an der Malakoff Passage in Mainz. Grund dafür war ein Auto, welches in der dortigen Tiefgarage aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten war. BYC-News war vor Ort. Großeinsatz im Bereich der ...


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Tourismus-Schaufenster vor dem Rathaus: Nieder-Olm stellt neue Infostelen auf

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Rathaus Nieder-Olm (2)
MOHR/VG NIEDER-OLM, © VG NIEDER-OLM

Der Rathausplatz in Nieder-Olm ist ab sofort um einen optischen und informativen Anlaufpunkt reicher. Direkt vor dem Haupteingang der Verwaltung wurden zwei neue Informationsstelen in Betrieb genommen. Sie sollen Bürgern, Ausflüglern und Touristen künftig rund um die Uhr als digitaler Wegweiser für Freizeit, Kultur und Genuss in der Region dienen.

Das neue Informationsangebot teilt sich in zwei Schwerpunkte auf:

Die dem Rathausplatz zugewandte Stele wirft den Blick auf die „große Bühne“ Rheinhessens. Wer spontan eine Wanderung plant oder mit dem Rad unterwegs ist, findet hier Routenvorschläge für die bekannten „Hiwweltouren“ sowie das regionale Radwegenetz durch die Hügellandschaft. Zudem werden dort größere überregionale Veranstaltungen wie Weinfeste, Konzerte und Kultur-Highlights angekündigt.

Die zweite Stele widmet sich hingegen ganz exklusiv der Verbandsgemeinde und ihren Ortsgemeinden. Hier stehen lokale Ausflugsziele, Gastronomie-Tipps und das tagesaktuelle Veranstaltungsgeschehen vor Ort im Mittelpunkt.

Rathaus nieder-olm (2)
MOHR/VG NIEDER-OLM, © VG NIEDER-OLM

Ein Gemeinschaftsprojekt für besseren Service

Entstanden ist das Projekt in enger Zusammenarbeit zwischen der Verbandsgemeinde und dem Touristik Center Rheinhessen Mitte, das seine fachliche Expertise bei der Aufbereitung der Daten eingebracht hat.

Der große Vorteil der Informationsstelen ist, dass sie völlig unabhängig von den regulären Öffnungszeiten der Verwaltung zugänglich sind. Ob am Wochenende, beim morgendlichen Vorbeigehen oder nach dem Spaziergang, die Daten können jederzeit kontaktlos und flexibel im Vorbeigehen abgerufen werden.

Bundesweite Fahndung – Wer kennt den gesuchten Mann?

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Bundesweite Fahndung
Quelle: Polizei

Bundesweite Fahndung: Ein Fall von internationalem Rauschgiftschmuggel im großen Stil beschäftigt die Justizbehörden. Die Staatsanwaltschaft Köln, das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main und das Polizeipräsidium Frankfurt am Main bitten die Bevölkerung dringend um Mithilfe bei einer großangelegten Suche. Der brisante Fall wird am Mittwochabend (03.06.2026) um 20:15 Uhr in der ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ bundesweit ausgestrahlt.

Der Hintergrund der Ermittlungen reicht zurück bis zum 4. Januar 2024. Damals stellten Zollbehörden im Hamburger Hafen eine verdächtige Schiffsladung Bananen sicher, die aus Ecuador importiert worden war. Bei der genauen Durchsuchung entdeckten die Beamten ein professionelles Schmuggelversteck mit über 520 Kilogramm hochreinem Kokain.

Während die Ermittler der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift in Köln bereits einen großen Erfolg verbuchen konnten und zwischenzeitlich fünf beteiligte Personen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden, fehlt vom mutmaßlichen Kopf der Bande noch jede Spur.

Wer kennt den Gesuchten? Identität unklar

Der Hauptverdächtige befindet sich weiterhin auf der Flucht vor den Strafverfolgungsbehörden. Nach vorliegenden Erkenntnissen nutzt die Person mutmaßlich die Identität eines türkischen Staatsangehörigen und nennt sich Ihsan Usun.

Die Ermittler betonen jedoch ausdrücklich, dass zum aktuellen Zeitpunkt völlig unklar ist, ob es sich hierbei um den echten Namen des Gesuchten handelt oder ob der Mann mit gefälschten beziehungsweise gestohlenen Dokumenten operiert. Die Behörden gehen davon aus, dass sich der flüchtige Beschuldigte derzeit entweder innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, in Belgien oder im benachbarten Frankreich aufhält.

Ein offizielles Fahndungsfoto des Verdächtigen ist den behördlichen Mitteilungen beigefügt und wird am Abend detailliert im Fernsehen gezeigt.

Bundesweite Fahndung – Ihre Mithilfe ist gefragt

Die Ermittlungsbehörden richten im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung folgende Kernfragen an die Bevölkerung:

  • Können Sie konkrete Angaben zur tatsächlichen Identität der abgebildeten Person machen?

  • Haben Sie Hinweise darauf, unter welchen weiteren Aliasnamen oder falschen Identitäten der Mann auftreten könnte?

  • Können Sie sachdienliche Hinweise zum aktuellen oder früheren Aufenthaltsort des Gesuchten geben?

Hinweise gesucht:

Sachdienliche Informationen und Hinweise aus der Bevölkerung werden vertraulich behandelt. Bitte wenden Sie sich direkt an das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main unter der Telefonnummer 069 / 50775-332 oder per E-Mail an Fahndung@zfaf.bund.de.

Hinweise nimmt zudem das Studio von „Aktenzeichen XY“ während der Sendung sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Betrunkener hält die Polizei Bad Kreuznach in Atem

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Betrunkener Polizei Bad Kreuznach

Ein 59-jähriger betrunkener Mann hat am Dienstagabend (2. Juni 2026) für eine Reihe von Einsätzen der Polizei Bad Kreuznach gesorgt und dabei eindrucksvoll bewiesen, dass eine viel befahrene Straße kein geeigneter Ort für ein Nickerchen ist. Nach mehreren gefährlichen Situationen im Straßenverkehr musste der sichtlich alkoholisierte Fußgänger den Rest der Nacht in einer Zelle verbringen.

Erste Ermahnung durch die Polizei Bad Kreuznach verpufft schnell

Über den Abend verteilt meldeten sich immer wieder besorgte Bürger und Autofahrer bei der Dienststelle. Sie berichteten von einem Mann, der im Stadtgebiet unterwegs sei und dabei ein äußerst gefährliches Verständnis der Verkehrsregeln an den Tag lege. Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Bad Kreuznach konnte den Mann schließlich auf der Wilhelmstraße in Höhe des Bourger Platzes antreffen und kontrollieren.

Die Beamten stellten bei der Überprüfung eine erhebliche Alkoholisierung fest. Dem 59-Jährigen wurde unmissverständlich erklärt, dass Fahrbahnen grundsätzlich dem fließenden Verkehr vorbehalten sind und nicht als Spazier-, Aufenthalts- oder gar Liegefläche genutzt werden dürfen. Da sich der Mann vor Ort zunächst einsichtig zeigte und seinen Weg auf dem Gehweg fortsetzte, rückte die Streife wieder ab.

Die Einsicht hielt jedoch nicht lange an. Nur wenig später gingen bei der Einsatzzentrale erneut Notrufe über einen stark betrunkenen Mann ein, der durch sein Verhalten massive Gefahrensituationen heraufbeschwöre.

Autofahrer müssen ausweichen

Wie sich im Zuge der weiteren Ermittlungen herausstellte, war der Mann bereits seit dem Nachmittag im Bereich der Innenstadt negativ aufgefallen. Neben lautstarken Diskussionen und Pöbeleien gegenüber Passanten hatte er sich wiederholt unvermittelt mitten auf die Fahrbahn gelegt. Mehrere Verkehrsteilnehmer mussten daraufhin Vollbremsungen einlegen oder abrupt ausweichen, um eine lebensgefährliche Kollision mit dem Liegenden zu verhindern.

Da die vorangegangenen mündlichen Verwarnungen keinerlei Wirkung zeigten, griffen die Einsatzkräfte konsequent durch. Zur Abwendung weiterer Gefahren für den Mann selbst sowie für die unbeteiligten Autofahrer wurde der 59-Jährige in Gewahrsam genommen. Er wurde an eine deutlich sicherere Örtlichkeit verbracht: In einer Zelle der Polizeidienststelle konnte er seinen Rausch bis zum nächsten Morgen ausschlafen – fernab von fließendem Verkehr, gefährdeten Passanten und unfreiwilligen Bremsmanövern. Auf ihn kommt nun ein entsprechendes Verfahren zu.