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Mainz hat gewählt: Erste Ergebnisse der Oberbürgermeister-Wahl

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Am Sonntag (5. März 2023) haben die Mainzerinnen und Mainzer erneut ihre Stimme für einen neuen Bürgermeister abgegeben. In der Stichwahl konnte zwischen dem parteilosen Nino Haase und Christian Viering (Grüne) gewählt werden.

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Ergebnisse im Überblick (Ausgezählte Gebiete: 118 von 118, 05.03.2023, 19:16 Uhr):

  • Haase, Nino –  63,6 %
  • Viering, Christian –  36,4 %

Wahlbeteiligung:  40,1 %

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Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Nino Haase ist neuer Oberbürgermeister der Stadt Mainz

 

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EHEIM: Smarte Technik für optimale Lebensbedingungen im Aquarium

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Aquaristik ist ein faszinierendes Hobby, das die Möglichkeit bietet, die Unterwasserwelt zu beobachten. Doch um die Fische und andere Wasserbewohner artgerecht zu halten, benötigt man eine geeignete technische Ausstattung.

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In der heutigen Zeit ist diese Ausstattung zunehmend smart

Mit digitaler Aquarientechnik, die kabellos über WLAN per Smartphone, Tablet oder PC programmiert und überwacht werden kann, bleibt das ökologische Gleichgewicht der Unterwasserwelt erhalten und Fische sowie Pflanzen finden optimale Lebensbedingungen vor. Das Angebot an digitaler Aquarientechnik reicht von Aquarienfiltern über Beleuchtung und Heizung bis hin zu Futterautomaten und CO2-Versorgung.

Es gibt viele Vorteile bei Verwendung eines elektronischen Außenfilters für ein Aquarium, wie beispielsweise der professionelle 5e von Eheim mit WLAN-Funktion. Dieser Filter reinigt das Aquariumwasser mechanisch und biologisch und überwacht sämtliche Funktionen, um den Wasserdurchfluss konstant zu halten. Dadurch werden die Reinigungsintervalle für das biologische Filtermaterial erheblich verlängert und Fehler automatisch behoben. Der Verschmutzungsgrad des Wassers wird ständig überwacht und per E-Mail wird man über anstehende Reinigungen benachrichtigt.

Mit einem digitalen Controller kann auch der pH-Wert im Wasser überwacht und optimiert werden, was besonders wichtig ist, um den Pflanzen und Fischen die notwendigen Lebensbedingungen zu bieten. Ein Sensor misst den pH-Wert des Wassers und der Controller sorgt automatisch für die CO2-Zufuhr über eine angeschlossene CO2-Anlage mit Magnetventil. Die CO2-Zufuhr erfolgt, sobald sich der eingestellte pH-Sollwert verändert und wird fortgesetzt, bis dieser Wert wieder erreicht ist.

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Um eine optimale Wasserqualität für die Bewohner im Aquarium zu gewährleisten, ist auch die richtige Wassertemperatur von großer Bedeutung

Eheim: smarte technik für optimale lebensbedingungen im aquariumDeshalb sollte ein Aquarienheizer mit elektronischer Temperaturüberwachung nicht fehlen. Noch bequemer ist ein digitales Klimagerät, das die Wassertemperatur automatisch reguliert und für die richtige Wohlfühltemperatur in Meer- und Süßwasseraquarien sorgt. Auf der Webseite von Eheim kann man sich über die passende Temperatur für das eigene Aquarium informieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese digitalen Geräte ohne zusätzliche App miteinander vernetzt werden können.

Zum Beispiel kann die Klimasteuerung mit einem smarten Futterautomaten kombiniert werden, um sicherzustellen, dass die Fische immer zur gleichen Zeit die richtige Menge an Futter erhalten. Oder man kann eine intelligente LED-Lichtsteuerung verwenden, um den Helligkeitsverlauf und die Lichtstimmung im Aquarium zu kontrollieren.

Unter www.eheim.com informiert ein Ratgeber über die smarten Geräte und über die passende Wohlfühltemperatur in Aquarien.

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Neueröffnung in Gau-Algesheim: Das „SchreibSchön“ hat in der Kloppgasse eröffnet

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Am Samstag (4. März 2023) eröffnete in Gau-Algesheim das Schreibwarengeschäft „SchreibSchön“ in der Kloppgasse 4. Inhaber Jens Zeller, der gegenüber auch die Wohnscheune, ein Geschäft für Wohndekor, Geschenkartikel, Mode und Schmuck betreibt, hat damit auf die Nachfrage der Gau-Algesheimer reagiert, die sich wieder Schul- und Bürobedarf im Ort gewünscht haben. BYC-News war vor Ort.

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Gelungene Eröffnungsfeier mit zahlreichen Besuchern

Um 10:00 Uhr am Samstagvormittag war es so weit: Bei Live-Musik von DJ Gerstar und Nils Vilio, kleinen Snacks und erfrischenden Getränken eröffnete Jens Zeller sein neues Geschäft. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um die Eröffnung mit dem Inhaber und seinen Mitarbeitern zu feiern. Vor dem SchreibSchön war ein Pavillon aufgebaut, die mit bunten Luftballons geschmückt waren. Im Schreibwarengeschäft selbst gab es Vieles zu entdecken: Vom täglichen Schulbedarf über Bastelmaterialien bis hin zu Spielen und Kuscheltieren. Die Kunden waren bereits am ersten Tag zahlreich vor Ort, um das gesamte neue Sortiment zu erkunden und Jens Zeller zur Eröffnung zu gratulieren.

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Sortiment für Schüler und für den Bürobedarf

Der 28-jährige Jens Zeller der bereits drei Filialen der Wohnscheune in Mainz, Ingelheim und Gau-Algesheim betreibt, wagt sich jetzt auf neues Terrain. Dafür hat er sich mit Frank Ehresmann zusammengetan, der bereits jahrelang ein Schreibwarengeschäft geleitet hat. Er wird die Leitung des neuen Geschäfts übernehmen und sich darauf konzentrieren, alles rund um das Schreiben anzubieten. Das Sortiment wird sowohl für Schüler als auch für den Bürobedarf geeignet sein. Schulbücher wird es dort nicht geben, da dies bereits von einer örtlichen Buchhandlung abgedeckt wird.

Auch verschiedene Bastelmaterialien werden im neuen Geschäft angeboten. In Kooperation mit dem Geschäft „Schönes Werk“ wollen sie in Zukunft auch kreative Kurse anbieten. Dafür liefert das SchreibSchön die benötigten Materialien und im Schönes Werk werden die Kurse abgehalten. Die gute Zusammenarbeit mit den ansässigen Geschäften ist Jens Zeller sehr wichtig, ebenso wie die Nahversorgung der Gau-Algesheimer, die nach der Schließung des bisherigen Schreibwarengeschäfts in die umliegenden Städte fahren mussten, um Schul- und Schreibutensilien zu kaufen.

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Hermes-Paketannahme, Kopien bis A3 und Geschenkballons

„Meine Kunden der Wohnscheune teilen mir häufig ihre Wünsche mit und der Wunsch nach Schreibwaren im Ort war sehr groß. Als die ehemalige Bäckerei Bonacker unerwartet kurzfristig als Verkaufsraum zur Verfügung stand, habe ich zugegriffen“, teilt Jens Zeller gegenüber BYC-News mit. Als weitere Dienstleistungen wird es eine Hermes-Paketannahmestelle geben, sowie die Möglichkeit, Kopien bis A3 anzufertigen. Außerdem können Heliumballons in verschiedenen Größen, Formen und Zahlen erworben und befüllt werden. Auch ein Verpackservice für Geschenke in Luftballons wird angeboten.

„Wir starten mit einem Grundsortiment an Schreibwaren, welches wir aber stetig erweitern werden. Dafür sind wir für die Wünsche unserer Kunden jederzeit offen und wollen darauf entsprechend reagieren“, so Jens Zeller. „Zur Vervollständigung unseres Teams suchen wir auch noch eine motivierte Arbeitskraft auf 520€ Basis. Kenntnisse in der Schreibwarenbranche sind von Vorteil.“

Adresse:

SchreibSchön
Kloppgasse 4
55435 Gau-Algesheim
Telefon: 06725 / 9111633
E-Mail: schreibschoen1@gmx.de
Instagram: SchreibSchön

Öffnungszeiten: 

Montag – Freitag: 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag: 09:00 – 13:00 Uhr

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A60 Nahetal: Jeep fliegt 136 Meter durch die Luft in der Nähe vom Autohof

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Unfall auf der A60

Ein Jeep-Fahrer befuhr in der Nacht zum Sonntag die Autobahn A60 in Fahrtrichtung Bingen. Am Autobahndreieck Nahetal teilt sich die Hauptfahrbahn zur Autobahn A61 Fahrtrichtung Ludwigshafen und Richtung Autohof Nahetal. An dieser Gabelung fuhr der Fahrzeugführer aufgrund einer Alkoholisierung in den Grünstreifen zwischen den beiden Fahrstreifen.

Fahrzeug hob an und verlor zwei Reifen

Als der Geländewagen an einem Kontrollschacht hängenblieb, wurde dieser teilweise aus dem Erdreich gehoben und das Fahrzeug überschlug sich mehrfach. Infolgedessen wurde das Fahrzeug durch den Unfall vollständig zerstört und verlor zwei Reifen inklusive Anbauteile. Letztendlich katapultierte sich das Auto in die Luft und kam erst etwa 136 Meter von der Gabelung entfernt zum Stillstand.

Autofahrer erlitt nur leichte Verletzungen

Der Fahrzeugführer erleidet lediglich leichte Verletzungen an Händen und im Gesicht, wird jedoch zwecks Abklärung ins Krankenhaus verbracht. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 0,68 Promille. Für die Unfallaufnahme und anschließende Reinigung musste der Streckenabschnitt vollständig gesperrt werden.

Mehrere Einheiten am Einsatzort

Im Einsatz vor Ort waren die Feuerwehr, die Polizei Rheinland-Pfalz, der Rettungsdienst und ein Abschleppunternehmen sowie die Autobahn GmbH. Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen den Fahrzeugführer eingeleitet und die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen die etwas beobachtet hatten, melden sich bitte bei der Polizei.

Artikelempfehlung:

Informationen zur Vollsperrung der A643 bei Mainz

Entscheidung OB-Wahl Mainz am Sonntag – Parteilos oder Grün?

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Haase Viering

Am heutigen Sonntag (5. März 2023) wird in Mainz, der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz, ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Nino Haase, ein parteiloser 39-jähriger Unternehmer, gilt als Favorit in der Stichwahl gegen den 38-jährigen Betriebsrat Christian Viering von den Grünen. Haase hatte im ersten Wahlgang im Februar mit 40,2 Prozent der Stimmen eine klare Führung vor seinen sechs Mitbewerbern erzielt, während Viering mit 21,5 Prozent der Stimmen den zweiten Platz belegte.

Etwa 162.000 Wahlberechtigte sind erneut aufgerufen, ihre Stimme abzugeben

Die Wahlbeteiligung lag im ersten Wahlgang bei 49,2 Prozent. Der Gewinner der Stichwahl muss mindestens 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Der Oberbürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Die Wahl wurde notwendig, weil der bisherige Amtsinhaber Michael Ebling (SPD) zum Innenministerium gewechselt ist.

Bereits jetzt ist klar, dass die SPD erstmals seit 1949 nicht mehr an der Spitze der größten Stadt des Landes stehen wird. Die SPD-Kandidatin Mareike von Jungenfeld erreichte mit 13,3 Prozent der Stimmen nur den vierten Platz. Im Stadtrat hat eine Ampel-Koalition die Mehrheit. Der neue Oberbürgermeister erbt eine komfortable Situation, da Mainz aufgrund der Steuereinnahmen von Biontech inzwischen zu den reichsten Städten Deutschlands gehört, obwohl es lange Zeit schwer verschuldet war.

Staatsanwaltschaft ordnet Obduktion nach tödlichem Unfall auf der A63 an

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Tödlicher Unfall auf der A63 | Foto: BYC-News

Am Montagabend (27. Februar 2023) ereignete sich auf der A63 bei Saulheim und Nieder-Olm ein tragischer Unfall, bei dem eine 85-jährige Fußgängerin und ihr Hund ums Leben kamen. Die Tote soll nun am morgigen Montag (6. März 2023) obduziert werden. Das teilte die Mainzer Staatsanwaltschaft mit.

Untersucht werden sollen auch mögliche gesundheitliche Einschränkungen

Die Frau war gegen 19:00 Uhr plötzlich über die Fahrbahn der Autobahn A63 gelaufen und wurde von einer Autofahrerin erfasst. Die Fußgängerin sowie ihr Hund, der mit ihr unterwegs war, starben noch an der Unfallstelle. Die Autofahrerin blieb körperlich unverletzt erlitt jedoch einen schweren Schock.

Die Staatsanwaltschaft Mainz hat damit begonnen, Untersuchungen aufzunehmen, um festzustellen, ob gesundheitliche Einschränkungen, insbesondere Demenz, der Auslöser für den Spaziergang der Frau auf der Autobahn waren. Es bleibt abzuwarten, bis das Ergebnis der Obduktion vorliegt, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären.

Aufklärung durch Untersuchungen

Es ist wichtig zu beachten, dass die Ermittlungen einige Zeit in Anspruch nehmen können, da die Staatsanwaltschaft eine gründliche Untersuchung durchführen muss, um alle möglichen Faktoren zu berücksichtigen, die zur Handlung der Frau geführt haben könnten. Es ist auch zu erwarten, dass die Ergebnisse der Obduktion weitere Einblicke in den Fall liefern und den Ermittlern helfen werden, eine klare Vorstellung davon zu bekommen, was passiert ist.

Hier geht es zum Einsatzvideo vom 27. Februar: Schwerer Unfall zwischen Saulheim und Nieder-Olm

Mehrere Augenzeugen

Die Staatsanwaltschaft hat bisher etwa 20 Zeugen identifiziert, die angegeben haben, die 85-jährige Frau auf ihrem Weg zur Autobahn gesehen zu haben. Einige von ihnen haben angegeben, dass sie einen Notruf abgesetzt haben, um die Behörden über die ungewöhnliche Handlung der Frau zu informieren. Die Informationen der Zeugen können für die Ermittlungen von entscheidender Bedeutung sein, da sie dazu beitragen können, ein vollständigeres Bild davon zu erhalten, was passiert ist.

Empfehlung der Redaktion:

Aktuelle Informationen Sperrung A60 zur A67 am Dreieck Rüsselsheim

 

 

Informationen zur Vollsperrung der A643 bei Mainz

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Symbolbild Vollsperrung

Am Sonntag, dem 5. März 2023, wird es im Bereich der Bundesautobahn A643 zwei Versammlungen geben, die Auswirkungen auf den Verkehr haben werden. Die Polizei Mainz hat bekannt gegeben, dass ab 11:30 Uhr eine vollständige Sperrung der A643 zwischen der Anschlussstelle Mainz-Mombach und dem Autobahndreieck Mainz erfolgen wird (Demonstration auf der Autobahn)

Bereich weiträumig umfahren

Um Verkehrsbehinderungen zu vermeiden, empfiehlt die Polizei Mainz, den betroffenen Bereich großräumig zu umfahren. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sollten sich auf längere Fahrtzeiten einstellen und alternative Routen nutzen.

Die Anschlussstelle Mainz-Gonsenheim wird nicht zugänglich sein

Der Verkehr aus und in Fahrtrichtung Hessen bleibt über die Schiersteiner Brücke und die Anschlussstelle Mainz-Mombach möglich. Eine Umleitung zur Autobahn A60 in Fahrtrichtung Hessen ist über die Anschlussstelle Mombach (U 14) durch die Ortslage Budenheim (Landstraße 423, Landstraße 422) eingerichtet.

Verkehrsteilnehmer, die über die Bundesautobahn 60 und das Autobahndreieck Mainz in Fahrtrichtung der Landeshauptstadt Wiesbaden (Hessen) fahren möchten, sollten über die Weisenauer Brücke sowie die Autobahn 671 und Autobahn 66 in Richtung Wiesbaden fahren.

Ein Wechsel der Richtungsfahrbahn ist über die Anschlussstelle Heidesheim (Stadt Ingelheim) möglich. Die Vollsperrung wird voraussichtlich bis in den Nachmittag hinein andauern.

Wir empfehlen allen Verkehrsteilnehmern, die von dieser Änderung betroffen sind, genügend Zeit für ihre Reiseplanung einzuplanen und sich auf mögliche Verzögerungen einzustellen.

Empfehlung der Redaktion:

Update A60 Vollsperrung: LKW kracht in Brückenteil am Dreieck Rüsselsheim

Großer Warnstreik am Mittwoch im Kreis Mainz-Bingen

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Die Gewerkschaften ver.di und GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) haben für den kommenden Mittwoch, den 8. März, zu einem Warnstreik im Landkreis Mainz-Bingen aufgerufen. Der Streik betrifft alle Mitarbeitenden der kommunalen Kindertageseinrichtungen, sowie Hauswirtschafts- und Reinigungskräfte und Praktikanten im Landkreis Mainz-Bingen. Auch die Beschäftigten der kommunalen Kitas sind von diesem Aufruf betroffen. Ob und in welchem Ausmaß die Mitarbeitenden der Kindertageseinrichtungen in Ingelheim streiken werden, ist derzeit noch unklar.

ver.di erhöht Druck bei Tarif- und Besoldungsrunde im öffentlichen Dienst

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) plant, die Warnstreiks in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen bis zur nächsten Verhandlungsrunde auszuweiten. Am Internationalen Frauentag, dem 8. März 2023, sollen auch der Sozial- und Erziehungsdienst betroffen sein.

Die Arbeitgeber haben ein Angebot vorgelegt, das von Wertschätzung für die Beschäftigten keine Rede sein kann. Daher lehnt ver.di das Angebot ab und fordert eine Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten sowie einen Mindestbetrag von 500 Euro pro Monat und 200 Euro mehr für Auszubildende.

Die Arbeitgeber lehnen die Forderungen weiterhin ab, was ver.di dazu veranlasst, die Warnstreiks auszuweiten. Die Arbeitsniederlegungen sollen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland spürbar sein. Der Landesbezirksleiter von ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland, Michael Blug, betont, dass die Ausweitung der Streikmaßnahmen sich auch auf die Öffentlichkeit auswirken wird und bittet um Verständnis.

ver.di fordert in der Tarifrunde 10,5 Prozent mehr Gehalt

Rebecca Liebig, stellvertretende Landesbezirksleiterin, macht deutlich, dass die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst kein Verständnis mehr für ihre Arbeitgeber haben und sich den Protesten anschließen. Für den 8. März ruft ver.di daher die Tarifbeschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst zum Warnstreik auf.

ver.di fordert in der Tarifrunde 10,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 500 Euro mehr im Monat bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Das Tarifergebnis soll zeit- und wirkungsgleich auf Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter, Soldatinnen und Soldaten sowie auf Versorgungsempfängerinnen und -empfänger übertragen werden.

Artikel-Empfehlung der Redaktion:

Mainz A60: Verkehrsbehinderungen im Hechtsheimer Tunnel ab Mittwoch

Autonome Fahrzeuge am Flughafen Frankfurt Terminal 2 im Testbetrieb

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Innovation im Ground Handling

Momentan führen die Bodenverkehrsdienste der Fraport AG einen Test mit einem autonomen Gepäck- und Frachtschlepper durch. Das elektrisch betriebene Fahrzeug fährt auf einer Teststrecke von acht Kilometern Länge innerhalb des Sicherheitsbereichs des Frankfurter Flughafens. Der Zweck dieses mehrwöchigen Tests besteht darin, festzustellen, ob ein autonomes Fahrzeug unter welchen Bedingungen den regulären Transport von Gepäck und Fracht auf dem Vorfeld des Flughafens unterstützen kann.

„Autonomes Fahren ist auch für uns als Flughafenbetreiber ein vielversprechendes Zukunftsthema“, sagt Eric Agthe, Projektleiter Prozess- und Produktentwicklung bei Fraport

„Wir haben bereits in einigen Bereichen selbst fahrende Fahrzeuge getestet. Der Einsatz auf dem Vorfeld auf einer so langen Strecke ist jedoch eine neue Dimension. Sicherheit hat dabei höchste Priorität. Dass wir trotz herausfordernder Rahmenbedingungen solche Innovationsprojekte stemmen, unterstreicht einmal mehr unsere Rolle als zukunftsorientiertes Unternehmen.“

Die Teststrecke dehnt sich vom östlichen Vorfeldbereich in der Gepäckhalle des Terminals 2 bis hinunter in den Süden zum künftigen Terminal 3 aus. Sie ist in drei Etappen unterteilt, die jeweils besondere Anforderungen an das autonome Fahrzeug stellen. Dazu zählt neben dem Fahren unter freiem Himmel mit wenig Verkehr auch das Fahren in der Gepäckhalle mit weiteren Verkehrsteilnehmern und Personen im Innenbereich. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu ermöglichen und die nötige Komplexität sicherzustellen, finden die Testfahrten sowohl am Tag als auch in der Nacht und bei unterschiedlichen Wetterlagen statt.

Das Fahrzeug ist während der Testfahrt im laufenden Verkehr mit maximal 13 Stundenkilometern unterwegs und zieht höchstens drei Gepäckanhänger oder zwei große Frachtanhänger. Bei jeder Testfahrt fährt ein speziell für das Projekt geschulter und zertifizierter Sicherheitsfahrer mit. Diese Person kann im Notfall sofort reagieren und aktiv eingreifen, falls eine ungeplante Situation auftreten sollte.

Sollten autonome Fahrzeuge in Zukunft eingesetzt werden, würden diese die tägliche Arbeit der operativ Beschäftigten maßgeblich unterstützen

„Für Fraport hat dieses Projekt auch mit Blick auf einen künftigen effizienteren Personaleinsatz einen hohen Stellenwert“, sagt Dennis Stein, Leiter Bereichsentwicklung, Logistik- und Informationsmanagement. „Aufgrund der Größe des Flughafenvorfelds müssen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weite Transportwege zurücklegen. Teile dieser Strecken über autonome Fahrzeuge abzudecken, gibt beispielsweise den Abfertigungsteams in den Bodenverkehrsdiensten mehr Handlungsspielraum, schneller für den nächsten Flug bereit zu stehen.“ Die Testphase läuft bis Ende März dieses Jahres.

Empfehlung der Redaktion:

Lärmaktionsplan Hessen: Teilplan Flughafen Frankfurt am Main

Einbrecher in Mörfelden-Walldorf erbeuten Ware im Wert von 30.000 Euro

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Einbrecher
Einbrecher

In der Nacht zum Donnerstag (2. März 2023) haben Kriminelle ein Fahrradgeschäft in der Kelsterbacher Straße heimgesucht. Laut Polizeibericht Südhessen haben die Täter ein Fenster aufgehebelt und sind so in das Geschäft für Fahrräder gelangt. Anschließend brachen sie einen Lagerraum auf und entwendeten acht Fahrräder unterschiedlicher Modelle im Gesamtwert von fast 30.000 Euro. Die Polizei Südhessen ist nun auf der Suche nach Zeugen, die etwas Verdächtiges wahrgenommen haben oder Hinweise zu den Tätern geben können. Wer sachdienliche Hinweise hat, wird gebeten, sich bei der Polizeistation Mörfelden-Walldorf unter der Rufnummer 06105/4006-0 zu melden.

 

Rückruf: Mögliche Brandgefahr bei Wärmflasche für Kinder und Erwachsene

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Rückruf
Produktrueckruf

Es besteht Grund zur Sorge bei einem Produkt der Maisons du Monde. Nach eingehender Prüfung hatte das Unternehmen festgestellt, dass es bei einem Produkt zu Sicherheitsproblemen kommen kann. Es besteht das Risiko von Verletzungen oder Schäden, wenn diese Produkte nicht ordnungsgemäß verwendet wird.

Aktuelle Produktwarnung und Rückruf

Das französische Unternehmen Maisons du Monde ruft eine bestimmte Charge seiner Wärmflaschen mit dem Namen „Pinguin“ zurück, die vor dem 08.02.2023 gekauft wurden. Kunden werden gebeten, die betroffenen Produkte nicht mehr zu verwenden und zurückzubringen, um eine mögliche Gefährdung zu vermeiden.

Das Produkt wurde sowohl in Deutschland als auch auf einigen Online-Shopping-Plattformen verkauft

Die Warnung erfolgte aufgrund von Sicherheitsproblemen, die beim Erhitzen der Wärmflaschen in der Mikrowelle ohne eine zusätzliche Wasserschicht in einem Glas auftreten können. Das Unternehmen hat betont, dass es bei unsachgemäßer Verwendung zu einer Brandgefahr kommen kann und fordert Kunden dringend auf, die Rückrufaktion zu beachten.

Produktdaten:

Rückruf: mögliche brandgefahr bei wärmflasche für kinder und erwachsene 6Artikel: Wärmflasche Pinguin
Artikelnummer: 220047
Gekauft vor dem 08.02.2023

Kunden können betroffene Wärmflaschen in die nächste Filiale zurückbringen, der Kaufpreis wird erstattet.

Wann erfolgt ein Produktrückruf?

Ein Produktrückruf erfolgt in der Regel, wenn ein Produkt Sicherheitsprobleme aufweist und eine potenzielle Gefahr für die Verbraucher darstellt. Dies kann durch einen Defekt im Produkt, eine fehlerhafte Verarbeitung oder eine unsachgemäße Verwendung verursacht werden. Die Hersteller oder Verkäufer von Produkten können freiwillig oder auf Anweisung von Regulierungsbehörden wie der Verbraucherschutzbehörde einen Produktrückruf durchführen, um die Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten. Ein Produktrückruf kann auch erfolgen, wenn ein Produkt nicht den geltenden Standards oder Sicherheitsvorschriften entspricht.

Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz für Einsatzkräfte aus Hessen und Rheinland-Pfalz

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Ausgezeichnetes Engagement für Feuerwehren und Verbände

„Sie stehen stellvertretend für all jene Personen, die innerhalb und außerhalb der Feuerwehren Gutes tun. Oft unbemerkt, manchmal nicht ausreichend gewürdigt – aber immer uneigennützig und selbst unter Einsatz des eigenen Lebens“, ehrte Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), 30 Feuerwehrangehörige und Unterstützer der Feuerwehren für ihre Leistungen. Den würdigen Rahmen für die 4. DFV-Ehrungsveranstaltung bot das Deutsche Feuerwehr-Museum in Fulda.

Das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz

Die Geehrten wurden für ihr vielfältiges Engagement mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, Silber oder Bronze, der Deutschen Feuerwehr-Ehrenmedaille, der Silbernen Ehrennadel des DFV oder der Medaille für internationale Zusammenarbeit ausgezeichnet. „Das Feuerwehrsystem in Deutschland ist etwas Besonderes: Der Tradition verbunden, der Zukunft verpflichtet. Der Grundgedanke ist die Nächstenhilfe, ohne Hintergedanken, ohne Ansehen der Person“, erinnerte der DFV-Präsident. Dass dieser Einsatz verdient geehrt wird, hat Tradition. Das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz beispielsweise hat eine mehr als 70-jährige Geschichte.

„Die Menschen, die heute ausgezeichnet werden, haben sich um die Gesellschaft verdient gemacht in den verschiedensten Bereichen“, erklärte Banse: „Sie haben erforscht, wie ihre Feuerwehr in der NS-Zeit agiert hat. Sie haben bei der Hochwasserkatastrophe Menschenleben gerettet. Sie koordinieren Flugzeuge, mit denen Waldbrände aus der Luft früher erkannt werden. Sie bilden Jugendliche und Erwachsene aus, sind auf internationaler Ebene bei Wettbewerben aktiv, sorgen für Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg und halten das Deutsche Feuerwehr-Museum am Laufen.“ Banse dankte auch den Menschen in Familie, Beruf oder Freundeskreis der Geehrten, die den Einsatz für die Feuerwehr ermöglichen. Für ihn selbst überraschend, wurde DFV-Präsident Karl-Heinz Banse selbst im Rahmen der Veranstaltung mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet.

Rolf Schamberger, Leiter des Deutschen Feuerwehr-Museums, betonte in seinem Grußwort die Ortswahl: „Mit seiner erneuten Ehrungsveranstaltung unterstreicht der DFV die Bedeutung unserer Institution nicht nur als ein klassisches Museum, sondern zugleich als einen zentralen Ort des Ehrenamtes im deutschen Brand- und Katastrophenschutz.“ In Fulda soll mit einem gemeinsamen Museum der Deutschen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks eine zentrale multifunktionale Einrichtung entstehen, die ein zeitgemäßes Museum, einen Ort des Ehrenamtes sowie eine Stätte der Forschung zur Geschichte und zur Zukunft des Bevölkerungsschutzes beinhaltet. „Mit der Stadt Fulda haben wir eine leistungsstarke, zukunftsorientierte Kommune, deren tragfähige Wurzeln weit in der Vergangenheit verankert sind“, betonte Schamberger. Die Bedeutung des Deutschen Feuerwehr-Museums für Fulda bekräftigte auch Stadtrat Stefan Grauel. „In der Barockstadt Fulda ist Geschichte wichtig. Das Deutsche Feuerwehr-Museum ist hierin eingebunden – etwa bei der kommenden Landesgartenschau“, warb Grauel für einen Besuch in der Mitte Deutschlands.

Mit den nachfolgenden Laudationen wurde das Engagement der Geehrten zusammengefasst:

Brandamtmann Jürgen Arndt, Cottbus (Brandenburg): Silberne Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes

Ohne ihn würde es nicht hoch hinaus gehen: Jürgen Arndt sorgt seit unzähligen Jahren dafür, dass der Turm für das Hakenleitersteigen im Internationalen Feuerwehr-Sportwettkampf zuverlässig und zulässig vor Ort ist. Herausfordernd ist hierbei nicht nur der Schwerlast-Transport – teils quer durch Europa. Auch die Standfestigkeit und Belastbarkeit ist mehr als wettbewerbsentscheidend. Wie sich bei den Internationalen Wettbewerben in Slowenien zeigte, hält der Steigeturm sogar heftigste Windböen aus. Wie multifunktional Feuerwehrleute sein können, beweist Jürgen Arndt durch sein paralleles Engagement als Wertungsrichter im Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerb.

Förderkreisvorsitzender Dr. Christian von Boetticher, Hamburg: Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Der Förderkreis des Deutschen Feuerwehrverbandes ist ein voller Erfolg: Allein im letzten Jahr konnte hierdurch die Verbandsarbeit mit einer sechsstelligen Summe unterstützt werden. Dr. Christian von Boetticher, ehemaliger Landwirtschaftsminister in Schleswig-Holstein, ist seit 2019 Vorsitzender des DFV-Förderkreises. Unter seiner Ägide gelingt es, den Förderkreis auch in schwierigen Zeiten weiter auszubauen. Corona und dem Ukraine-Krieg zum Trotz, können stetig neue Mitglieder gewonnen werden. Als Geschäftsmann sieht Dr. von Boetticher die Übernahme sozialer Verantwortung als festen Bestandteil einer jeden Unternehmens-DNA.

Hauptlöschmeister Cord Brinker, Asendorf (Niedersachsen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Wenn es um Sekundenbruchteile geht, behält er die Ruhe: Cord Brinker ist als langjähriger Leiter des Wertungsausschusses B bei den Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerben des Weltfeuerwehrverbandes CTIF eine Instanz. Er ist mit seiner Erfahrung gut verwurzelt und noch besser vernetzt: Seit 15 Jahren ist Cord Brinker Landeswettbewerbsleiter in Niedersachsen. Als Betreiber der Webseite www.feuerwehrwettbewerbe.de stellt er umfangreiches Material und wichtige Informationen zur Vor- und Nachbereitung von Wettbewerbsveranstaltungen und darüber hinaus zur Verfügung – unter anderem zahllose selbst angefertigte Fotos.

Branddirektor Christian Eichhorn, Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold

Christian Eichhorn ist der Feuerwehr Iserlohn seit mehr als 40 Jahren verbunden. 14 Jahre lang, von 2003 bis 2017, leitete er die dortige Berufsfeuerwehr. Seitdem verantwortet er als Ressortleiter in der Stadtverwaltung unter anderem die Bereiche Ordnung und Feuerwehr und ist damit auch Mitglied der Brandschutz-Dezernenten-Konferenz des Städtetages Nordrhein-Westfalen. Als stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen setzt er sich vor allem für die Digitalisierung ein und ist Bindeglied zwischen dem Verband und der AGBF auf Landesebene. Hier hat sich Christian Eichhorn große Anerkennung erworben für sein Eintreten für einheitliche Feuerwehr-Fachmeinungen auf allen Ebenen, verbunden mit einer noch engeren Verzahnung der Verbände und Ministerien. Darüber hinaus setzt er sich sehr ein für die Weiterentwicklung und Modernisierung von Bedarfsplanungen in Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz und blickt dabei über den Tellerrand, um optimale Lösungen zu erarbeiten.

Bezirksjugendfeuerwehrwart Thorsten Elser, Lüneburg (Niedersachsen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

„Bei jungen Menschen das Interesse an der Feuerwehr zu wecken, ist sein Ziel und sein Antrieb“, so beschreibt der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen den Bezirksjugendfeuerwehrwart Thorsten Elser. Der Oberbrandmeister hat von der Ortsebene an Verantwortung für die Jugendfeuerwehr übernommen. In seiner derzeitigen Funktion hat er die Entwicklung der Jugendfeuerwehr im gesamten Bezirk durch neue Ideen, starkes persönliches Engagement und viel Enthusiasmus vorangetrieben. Thorsten Elser tritt stets auf allen Führungs- und Verbandsebenen für die Interessen der JF ein und fordert neue Impulse an der Basis der Kinder-und Jugendarbeit. Zudem organisiert er regelmäßig das alle drei Jahre stattfindende Bezirkszeltlager, an dem mehr als 1.000 Personen aus dem In- und Ausland teilnehmen.

Vizepräsident Karl-Heinz Frank, Frankfurt am Main (Hessen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Karl-Heinz Frank hat den Durchblick: Ob als Branddirektor der Feuerwehr Frankfurt am Main, als Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes für die Bundesgruppe Berufsfeuerwehr oder als Mitglied im Erkundungs- und Koordinierungs-Team der Vereinten Nationen und des Europäischen Gemeinschaftsverfahrens für den Katastrophenschutz – er prüft, strukturiert und organisiert bereits seit seiner Zeit auch als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut erfolgreich auf allen Ebenen. Seine hohe fachliche Kompetenz und Sprachaffinität macht ihn auch bei Auslandseinsätzen zum Brückenkopf des Ausschusses für Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung des Arbeitskreises V der Innenministerkonferenz. Seine Expertise und Erfahrung bringt er im Deutschen Feuerwehrverband in mehreren zukunftsweisenden Instanzen ein.

Regierungsbrandmeister Thomas Friedhoff, Wanna (Niedersachsen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Als ehrenamtlicher Referent leitet Thomas Friedhoff den Feuerwehr-Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen. Im Zeichen zunehmender Vegetationsbrände gewinnt die Aufklärung aus der Luft immer mehr an Bedeutung. Ein Waldbrand, der frühzeitig entdeckt und dessen Bekämpfung aus der Luft koordiniert werden kann, verursacht meist geringeren Schaden für die Natur. Thomas Friedhoff ist nicht nur dem Flugdienst verbunden. Die Liste seiner Qualifikationen und Tätigkeiten ist lang – von umfassender eigener Aus- und Fortbildung über Ausbildertätigkeit auf allen Ebenen bis hin zur Führungsfunktion in Verwaltung und Einsatz. Seit fünf Jahren ist Thomas Friedhoff zudem Vorstandsmitglied im Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und Regierungsbrandmeister.

Brandmeisterin Eileen Ganther, Achern (Baden-Württemberg): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze

Sie ist eine Lebensretterin! Im Einsatz nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal versorgte Eileen Ganther einen Mann mit massiven Herz-Kreislauf-Problemen noch einem massiven Infarkt, der ohne ihr Eingreifen nach Einschätzung der Notärztin nicht überlebt hätte. Als ausgebildete Notfallsanitäterin und Brandmeisterin mit Feuerwehrerfahrung seit der Jugendfeuerwehr setzt sich Eileen Ganther voll und ganz für die Feuerwehr ein. Als sie mit dem Hochwasserzug in Ahrweiler im Einsatz war, um schadstoffbelasteten Schlamm und Chemikalien aus einer Fachklinik für Psychische und Psychosomatische Erkrankungen zu beseitigen, leistete Eileen Ganther den vor dem Nichts stehenden Menschen zudem auch moralischen Beistand.

Vizepräsident Peter Gerhards, Laufeld (Rheinland-Pfalz): Silberne Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes

Er lebt für die Verbandsarbeit: Peter Gerhards engagiert sich seit Jahren über alle Maßen für den Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz. Seit mittlerweile zwölf Jahren ist er Vizepräsident im LFV. Als ständiger Vertreter des dortigen Präsidenten bezieht er mit großem persönlichen Einsatz Stellung zu Feuerwehr- und Verbandsthemen. Seine ruhige, getragene Art sorgt dafür, dass sowohl Öffentlichkeit als auch Politik die Positionen angemessen wahrnehmen. Für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte hat er immer ein offenes Ohr. Wenn er Kritik übt, ist diese punktgenau und zielgerichtet.

Branddirektor Daniel Guischard, Bad Homburg vor der Höhe (Hessen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold

Seit mehr als 15 Jahren ist Daniel Guischard Leiter der Feuerwehr der Stadt Bad Homburg vor der Höhe sowie des Fachbereichs Bevölkerungsschutz, Krisenmanagement und Notfallvorsorge. Der Branddirektor ist zudem seit 2009 Kreisbrandmeister im Hochtaunuskreis. Sein Engagement hört aber bei weitem nicht an der Kreisgrenze auf: Als Teil des EU-Expertenpools im Europäischen Gemeinschaftsverfahren verfügt er über internationale Expertise. Auch als Rettungstaucher und Gefahrgutexperte ist er ausgebildet. „Daniel Guischard ist nicht nur ein ausgezeichneter Fachmann, sondern gibt sein Wissen stets weiter und bringt sich mehr als engagiert ein“, so der Landesfeuerwehrverband Hessen.

Kreisbrandrat a.D. Stefan Härtlein, Kulmbach (Bayern): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold

Seit mehr als vier Jahrzehnten leistet Stefan Härtlein aktiven Dienst in der Feuerwehr – einen Großteil davon in Führungsfunktionen. So war er fünf Jahre lang Kreisbrandmeister, zehn Jahre lang Kreisbrandinspektor und zehn Jahre lang Kreisbrandrat im Landkreis Kulmbach. Neben dem „Tagesgeschäft“ zeigte er hier außerordentliches Engagement bei der Alarmierungsplanung für die Integrierte Leitstelle sowie bei der Umsetzung des Digitalfunks. Von der Bedarfserhebung über das europaweite Ausschreibungsverfahren bis hin zu den Schulungen wirkte er mit. Der Aufbau und die Aktualisierung sowie Überwachung der Brandmeldeanlagen im Landkreis tragen ebenfalls seine Handschrift. Hinzu kommt überregionales Engagement in der Facharbeit und im Vorstand des Bezirksfeuerwehrverbands Oberfranken.

Volker Harks, Bonn (Nordrhein-Westfalen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Wenn Einsatzkräfte selbst Hilfe brauchen, sind sie in psychosozialen Notlagen. Wie kann man den Helfern helfen? Volker Harks kümmert sich mit großem persönlichen Einsatz in seiner Funktion als Dozent und Referent im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe um die gemeinsame Symposiumsreihe mit der Stiftung „Hilfe für Helfer“ des Deutschen Feuerwehrverbandes. Hier wird Handwerkszeug zur Verfügung gestellt, um Feuerwehrangehörigen nach belastenden Einsätzen die notwendige Hilfe bereitstellen zu können. Als Diplom-Sonderpädagoge und ausgebildeter Rettungsassistent hat Volker Harks einen besonderen Zugang zu Feuerwehrangehörigen und findet nicht zuletzt durch eigene Erfahrung bei einer Berufsfeuerwehr immer die richtigen Worte.

Hauptfeuerwehrmann Andreas Hartmann, Steinau an der Straße (Hessen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze

Rot und blau – das funktioniert zusammen gut! Hauptfeuerwehrmann Andreas Hartmann ist nicht nur Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, sondern auch in der THW-Helfervereinigung aktiv. Der Hallenmeister eines Standortes der über mehrere Locations verteilten historischen Sammlung des Technischen Hilfswerks bietet geschichtliches Wissen gepaart mit technischem Verständnis. Im Deutschen Feuerwehr-Museum wirkte Andreas Hartmann an der Zusammenstellung der beiden Ausstellungen zum Luftschutzhilfsdienst und zum erweiterten Katastrophenschutz mit.

Löschmeister Chris Hermann, Suhl (Thüringen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze

Die Corona-Pandemie hat vieles verändert. Ohne digitale Möglichkeiten wäre es in der Zeit der Beschränkungen und Lockdowns nicht möglich gewesen, das Feuerwehrleben außerhalb des Einsatzdienstes aufrecht zu erhalten. Chris Hermann hat sich als Stadtjugendfeuerwehrwart herausragende Verdienste in der digitalen Ausbildung erworben. Er hat mit seinem Team und unter hohem persönlichen Einsatz die Ausbildung der Jugendfeuerwehren fortgeführt und hierbei auch andere Jugendfeuerwehren in Thüringen unterstützt. Die tollen Social Media-Aktionen der Jugendfeuerwehr Suhl animieren zum Nachmachen. Sein Engagement beschränkt sich aber nicht auf den Nachwuchs: Als aktives Mitglied der Wettbewerbsgruppe der Feuerwehr Suhl nahm Chris Hermann erfolgreich an den Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften teil.

Vizepräsident Stefan Hermann, Balingen (Baden-Württemberg): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Stefan Hermann lebt Feuerwehr auf allen Ebenen: Von der Jugendfeuerwehr in die Freiwillige Feuerwehr, von der Gemeinde bis auf Landesebene, ehrenamtlich als Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes und in weiteren Funktionen sowie hauptamtlich als Kreisbrandmeister des Zollernalbkreises und Leiter für Brand- und Katastrophenschutz. Zudem leitet er das in der Corona-Pandemie neu geschaffene Amt für Bevölkerungsschutz des Landkreises. Sein Engagement im Bereich der Vegetationsbrandbekämpfung führte ihn unter anderem nach Kroatien und Griechenland. Auch nach der Flutkatastrophe im Ahrtal war er vor Ort im Einsatz. Ein weiteres Anliegen von Stefan Hermann ist es, das überwiegend ehrenamtlich getragene Feuerwehrwesen in unserer Gesellschaft noch tiefer zu verankern und Nachwuchs zu fördern – unter anderem mit dem Schulfach „Feuerwehr-Grundausbildung“ an beruflichen Schulen.

Oberbrandmeister Frank Holzhausen, Rhens (Rheinland-Pfalz): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Unermüdlich ist das ehrenamtliche Engagement, das Frank Holzhausen für die Belange der Feuerwehrangehörigen der Bundeswehr zeigt. Seit 2016 ist er stellvertretender Bundesvorsitzender des Verbandes der Bundeswehrfeuerwehren. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich „Grundsatz und Soziales“: So wirkte er unter anderem bei der Neuausrichtung und Dienstpostenstruktur im Rahmen der Brandschutzbedarfsplanung bei den Bundeswehrfeuerwehren mit. Frank Holzhausen setzt sich mit großem Einsatz für die Belange der Bundeswehrfeuerwehren ein. Hierbei erfährt er hohes Ansehen sowohl bei den Beschäftigten als auch bei den Entscheidungsträgern.

Hauptbrandmeister Andreas Kacsur, Mühlhausen (Thüringen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze

Pfingsten 2022 stand Mühlhausen in Thüringen ganz im Zeichen der Feuerwehrwettbewerbe: In der mittelalterlichen Reichsstadt fanden die Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften statt. Zweimal hatten diese pandemiebedingt verschoben werden müssen; Mühlhausen in Thüringen sprang trotzdem noch als Gastgeber ein. Ohne Andreas Kacsur und seinem Team wäre die gelungene Durchführung nicht möglich gewesen. Er organisierte und koordinierte, begeisterte und überzeugte. So konnten sich die Gruppen im Internationalen Feuerwehr-Sportwettkampf und im Traditionellen Internationalen Feuerwehrwettbewerb in Mühlhausen in Thüringen für die Internationalen Feuerwehrwettbewerbe qualifizieren und kurz darauf als „Team Germany“ in Slowenien einen erfolgreichen Auftritt hinlegen.

Gertraud Koch, Fulda (Hessen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze

„Deutsches Feuerwehr-Museum, Koch“ – so meldet sich die „gute Seele“ des Deutschen Feuerwehr-Museums zuverlässig seit 35 Jahren. Am liebsten wirkt sie hinter den Kulissen: Gertraud Koch ist mit allen Vorgängen rund um das Leitmuseum der deutschen Feuerwehren mehr als vertraut. Auch in der schwierigen Pandemie-Zeit hat sie dem DFM immer die Treue gehalten. Loyal und verlässlich, eine Seele von Mensch, gut organisiert und bescheiden, so lässt sie sich am besten beschreiben.

Hauptbrandmeister Manfred Metzinger, Bexbach (Saarland): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Manfred Metzinger ist ein Organisationstalent. Die „Blaulichtmeile“ im Rahmen des Deutschen Jugendfeuerwehrtags 2022 in Homburg war nur der jüngste Punkt in einer langen Liste an Veranstaltungen und Ideen, die er zuverlässig geplant und umgesetzt hat. Auch der Verbandstag 2018 des Landesfeuerwehrverbandes Saarland organisierte Manfred Metzinger mit seinem Team erfolgreich. Er ist Mit-Initiator der Kooperation des LFV Saarland mit der Schornsteinfeger-Innung. Etliche Mitglieder der Landesinnung traten ihren örtlichen Feuerwehren bei und bringen nun ihre Expertise mit in den Einsatz. Auf Ortsebene war der von Manfred Metzinger ins Leben gerufene Weihnachtsmarkt am Gerätehaus als Mittel zur Mitgliederwerbung erfolgreich. Hinzu kommt sein Engagement im Löschbezirk und im Fachausschuss „Wettbewerbe“ auf Landesebene.

Bernd Müller-Strauß, Hünfeld (Hessen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze

„Helfen in der Not – Museum der Deutschen Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks“ lautet der Titel des gemeinsamen Projektes des Deutschen Feuerwehr-Museums und der historischen Sammlung des Technischen Hilfswerks. Gemeinsam wollen sich Feuerwehr und THW künftig an einem Standort in Fulda präsentieren. Bernd Müller-Strauß ist hierbei das Bindeglied zur historischen Sammlung des THW. Diese ist bislang weitgehend nicht öffentlich zugänglich und auf mehrere Standorte verteilt. Die Zusammenführung nach Fulda und die gemeinsame Präsentation mit den historischen Schätzen der Feuerwehr zu organisieren, ist eine große Aufgabe. Das gemeinsame Museum wird ein wichtiges Zeichen für die unerlässliche Zusammenarbeit der beiden Organisationen setzen und eine Zeitreise durch den deutschen Brand- und Katastrophenschutz sowie Zivilschutz präsentieren.

Vorsitzender Walter Nöhrig, Bayerisch Gmain (Bayern): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Bei ihm ist der Urlaub zu Hause: Seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist Walter Nöhrig Geschäftsführer des Bayerischen Feuerwehr-Erholungsheims in Bayerisch Gmain. Diese tiefgründige Erfahrung bringt er nunmehr seit vielen Jahren auch als Vorsitzender des Arbeitskreises Ferien- und Gästehäuser des Deutschen Feuerwehrverbandes ein. Hierin sind sechs Einrichtungen mit derzeit 650 Betten vertreten. Das Spektrum reicht von der beschaulichen Berghütte bis zum modernen Tagungszentrum. Regelmäßig gibt die DFV-Stiftung „Hilfe für Helfer“ Übernachtungsgutscheine für Feuerwehrangehörige aus, die sich in den Ferien- und Gästehäusern von belastenden Einsätzen erholen. Auch Einsatzkräfte aus dem Ausland haben hier schon die nötige Auszeit gefunden.

Brandrat Andreas Rieger, Wien (Österreich): Medaille für Internationale Zusammenarbeit

Der Deutsche Feuerwehrverband und der Österreichische Bundesfeuerwehrverband sind seit Jahrzehnten miteinander im engen Austausch. Die Systeme ähneln sich, und oft auch die Lösungen für Probleme. Diese internationale Zusammenarbeit wird durch Menschen wie Brandrat Andreas Rieger mit Leben erfüllt: Ob bei der Pressearbeit zu CTIF-Wettbewerben oder dem Deutschen Feuerwehrtag mit INTERSCHUTZ, bei fachlichen Vorträgen oder im Austausch mit der DFV-Pressestelle: Andreas Rieger steht mit Fachkenntnis und persönlichem Einsatz bereit. Die professionellen Videos, die er mit seinem Team vom deutschen Feuerwehr-Großevent in Hannover angefertigt hat, waren ein Highlight in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dieser Veranstaltung. So sieht Zusammenarbeit über Grenzen hinweg aus!

Leitender Branddirektor Uwe Sauer, Offenbach am Main (Hessen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

Seine Wurzeln liegen in der Freiwilligen Feuerwehr, in die Uwe Sauer mit 17 Jahren eingetreten ist – auch damals schon in Offenbach am Main. Aus dem Zugführer der FF und Jugendgruppenleiter der JF wurde vor 29 Jahren der Amtsleiter der Feuerwehr. Uwe Sauer ist seit 15 Jahren Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren Hessen und parallel Mitglied des Präsidiums des Landesfeuerwehrverbandes Hessen. Zudem ist er aktiv im Arbeitskreis Zivil- und Katastrophenschutz, im Landesbeirat für Brandschutz, Allgemeine Hilfe und Katastrophenschutz sowie im Arbeitskreis Rettungsdienst-Träger des Hessischen Städtetages. Ebenso ist er langjähriger Aktivposten im heute gemeinsamen Fachausschuss Zivil- und Katastrophenschutz von AGBF und DFV.

Vorsitzender Klaus Steffen, Gotha (Thüringen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

„Unermüdliches ehrenamtlichen Engagement“ bescheinigt der Thüringer Feuerwehr-Verband Klaus Steffen. Dieser ist nicht nur seit knapp zwölf Jahren Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Gotha, sondern auch Kreisbrandmeister im Landkreis. Zuvor war er bereits zwei Jahre lang Vorstandsmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes. Klaus Steffen setzt sich stets für die Belange im Brandschutzwesen in seinem Zuständigkeitsbereich über die Maße ein. Das Ehrenamt Feuerwehr hat er von der Pike auf gelernt – über die Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung, mit der Ausbildung bis hin zum Verbandsführer.

Udo Stelzig, Fulda (Hessen): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze

„Uns Udo“ ist seit 23 Jahren der Allrounder im Deutschen Feuerwehr-Museum. Handwerklich geschickt, hat das Organisationstalent für alle Probleme eine Lösung. Ob rund um den alltäglichen Betrieb des DFM, bei der Umsetzung von Hygienekonzepten oder bei Veranstaltungen rund um Fulda ist Udo Stelzig um keine Antwort beziehungsweise Lösung verlegen. Seit mehr als 40 Jahren ist er zudem in der Freiwilligen Feuerwehr Fulda-Mitte eine feste Größe.

Erster Hauptbrandmeister Daniel Wegmann, Stuttgart (Baden-Württemberg): Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze

Die ersehnte Hilfe kam aus der Luft: Nach dem Starkregenereignis im Ahrtal waren viele Menschen nur noch per Hubschrauber zu erreichen. Mit dabei als Höhenretter: Erster Hauptbrandmeister Daniel Wegmann. Der Berufsfeuerwehrmann aus Stuttgart war damals seit fünf Jahren ausgebildeter Einheitsführer der Höhenretter. In Kooperation zwischen der Polizei-Hubschrauberstaffel und der Branddirektion Stuttgart entsendete Baden-Württemberg bereits wenige Stunden nach dem Ereignis einen Hubschrauber mit speziell ausgebildeten Höhenrettern. Daniel Wegmann und sein Team retteten im Landkreis Ahrweiler zahlreiche Menschen aus höchster Lebensgefahr. Dieser Einsatz ist beispielhaft.

Kreisbrandmeister Manfred Ziegler, Osterhofen (Bayern): Silberne Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes

Kreisbrandmeister Manfred Ziegler bringt sich auf vielfältigste Art und Weise in die verschiedenen Ebenen der Verbandsarbeit ein. Im Fachbereich Wettbewerbe ist er von der Kreis- bis zur Bundesebene unermüdlicher Motor der Wettbewerbsarbeit. Vor allem in den Jugendfeuerwehrwettbewerben ist er als Wertungsrichter auf nationaler wie internationaler Ebene unterwegs. Manfred Ziegler ist bei allen Jugendwartlehrgängen der bayerischen Feuerwehrschulen ehrenamtlicher Referent. „Durch sein menschliches Vorbild, sein kameradschaftliches Verhalten und seine Fachkompetenz hat er sich um das Verbandswesen in Bayern und Deutschland verdient gemacht“, lobt der Landesfeuerwehrverband Bayern.

Gemeinsame vorgenommene Ehrung stellvertretend für viele weitere engagierte Menschen:

Oberbrandrat a.D. Karl-Heinz Falkenhainer (Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze), Branddirektor Mario König (Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber) und Brandmeister Michael Müller (Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze), alle Mannheim (Baden-Württemberg):

Die Feuerwehren vertreten die freiheitlich-demokratische Grundordnung und bilden eine Brandmauer gegen Extremismus. Das bundesweite Projekt „Feuerwehren in der NS-Zeit“ gab Freiwilligen Feuerwehren im ganzen Bundesgebiet die Möglichkeit, die Geschichte ihrer eigenen Wehr zur Zeit des Nationalsozialismus aufzuarbeiten. Gerade diese auf lokaler Ebene zusammengetragenen Puzzlesteine sind für das Gesamtbild einer Epoche unerlässlich. Hier finden sich die Menschen vor Ort wieder.

Die Feuerwehren in Mannheim (Baden-Württemberg), in Marburg (Hessen), in Dömitz (Mecklenburg-Vorpommern) und in Schwedt/Oder (Brandenburg) haben sich unter wissenschaftlicher Leitung der Justus-Liebig-Universität Gießen mit ihrer Vergangenheit auseinandergesetzt. Kooperationspartner waren das Deutsche Feuerwehr-Museum Fulda und der Deutsche Feuerwehrverband. Das Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium des Innern und für Heimat.

Die Projektteilnehmer der Feuerwehr Mannheim haben höchsten Einsatz für die Geschichte gezeigt. Sie erreichten die feierliche Verlegung eines Stolpersteins für den jüdischen Feuerwehrangehörigen Lion Wohlgemuth unter Einbindung der jüdischen Gemeinde Mannheim. Begleitend veröffentlichten sie ihre Recherchen aus dem Feuerwehrarchiv und anderen Quellen. Parallel engagierten sie sich auch in anderen Bereichen der Feuerwehr Mannheim, so etwa im Einsatzdienst, als Ausbilder in der Freiwilligen Feuerwehr, im Feuerwehrarchiv oder – bereits ausgezeichnet bei der Erstverleihung des Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Bronze durch den Bundespräsidenten – auf nationaler wie internationaler Ebene mit der Analytischen Task Force, die bei Gefahrstofflagen zum Einsatz kommt.

Mercedes AMG bei illegalen Autorennen gegen Audi geschrottet

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Unfall auf der A3
Polizei Westhessen6

Am Freitag, den 3. März 2023, soll sich auf der Bieberer Straße in Offenbach (Südosthessen) gegen 16:20 Uhr ein illegales Autorennen ereignet haben. Der Fahrer eines schwarzen Audi soll sich mit dem Fahrer eines goldenen Mercedes AMG ein Rennen geliefert haben, bei dem beide Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit und gefährlichen Fahrmanövern unterwegs gewesen sein sollen.

AMG-Fahrer auf der Flucht

In Höhe des Stadions kam der Mercedes von der Fahrbahn ab und beschädigte mehrere Poller. Der Fahrer verließ daraufhin sein Fahrzeug und flüchtete in Richtung Bieber. Die Polizei konnte den Fahrer des Audi noch an der Unfallstelle festnehmen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Die Ermittlungen zum Fahrer des goldenen Mercedes AMG dauern noch an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 069-8098-1234 bei der Polizei zu melden.

Endlich! Neue Zulassungsstelle für die Stadt Wiesbaden

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Die Arbeiten für die neue Fahrerlaubnis- und Zulassungsstelle in der Stielstraße 3 in Wiesbaden-Schierstein haben am Freitag, 3, März, begonnen. „Mit dem Neubau der Fahrerlaubnis- und Zulassungsstelle erhält die Landeshauptstadt Wiesbaden ein modernes, bürgerfreundliches und nachhaltiges Gebäude“, zeigt sich Bürgermeister Dr. Oliver Franz erfreut über die rund 7,9 Millionen Euro umfassende Investition.

Das L-förmige Bestandsgebäude in der Stielstraße 3 in Schierstein wurde in den 1960er Jahren errichtet und dürfte damit eines der ältesten Verwaltungsgebäude der Stadt sein

Bis auf den Austausch einiger Fensterelementen und der Sanierung der Dachflächen, im Rahmen von Instandhaltungsmaßnahmen Mitte der 80er Jahre, wurden bis heute keine weiteren Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. „Gerade im Hinblick auf das große Kundenaufkommen ist der Neubau mehr als überfällig. Aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet der Neubau einen Quantensprung für ihr tägliches Arbeitsumfeld“, ist der Bürgermeister überzeugt.

Es entsteht ein dreigeschossiger Baukörper in Stahlbetonskelettbauweise

Das Flachdach wird als Gründach ausgebildet. Die Fassade besteht aus einer vorgehängten hinterlüfteten Alukassettenfassade und Fensterbändern, die den Baukörper horizontal gliedern. Im Erdgeschoss ist der Schalterbereich der Zulassungsstelle geplant, im 1. Obergeschoss befinden sich die Schalterräume der Fahrerlaubnisbehörde. Beide Bereiche verfügen jeweils über einen Wartebereich für Kunden in einer zum Flur offenen Zone. Die aktuell noch in Containern auf dem Grundstück verorteten Schilderpräger werden künftig im Vorbau des neuen Gebäudes untergebracht. Der Neubau mit einer Nutzfläche von circa 1.700 Quadratmetern verfügt über ein Treppenhaus mit Aufzug sowie einen außenliegenden offenen Treppenturm als Notausgang im Westen. Der Eingangsbereich im Norden wird durch einen eingeschossigen Vorbau markiert.

Im Frühjahr 2024 ist die Fertigstellung des Gebäudes geplant

Der Einzug in das Gebäude ist im April nächsten Jahres vorgesehen. Direkt im Anschluss erfolgt der Totalabbruch des Bestands und der Baubeginn des Verwaltungsgebäudes in das zwei weitere Abteilungen des Ordnungsamtes – das Gewerbe- und Veranstaltungsbüro und das Ordnungswesen – einziehen werden, die derzeit im Europaviertel beheimatet sind. Die Investitionen für das zweite Gebäude belaufen sich auf rund 5,1 Millionen Euro.

„Abschließend bedanke ich mich noch bei allen an der Planung und am Bau Beteiligten und schon jetzt bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Geduld, die bis zur Fertigstellung noch mit einigen Einschränkungen werden leben müssen, aber danach in einem tollen Gebäude werden arbeiten können“, schließt Dr. Oliver Franz.

Derzeit sind in der Fahrerlaubnis- und Zulassungsbehörde 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 27.390 Abmeldungen sowie 50.412 Zulassungen im Servicebereich und 322.501 Abmeldungen sowie 91.896 Zulassungen im Großkundenbereich durchgeführt.

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Auffällig fahrender PKW in Trebur – Polizei Südhessen sucht Zeugen

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Feuerwehr Bischofsheim Einsatz34
Feuerwehr Bischofsheim Einsatz34

Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer hat am späten Nachmittag des 3. März 2023 einen auffällig fahrenden PKW in Trebur gemeldet, der den Verdacht nahelegte, dass der Fahrer betrunken sein könnte. Der Verkehrsteilnehmer, der selber mit seinem PKW unterwegs war, konnte dem Fahrzeug bis zum Ortsausgang in Trebur folgen, wo er die Fahrzeugführerin bis zum Eintreffen der Streife aufhalten konnte.

Polizei Südhessen teilt mit

Wie die Polizei in Groß-Gerau mitteilte, hatte die 58-jährige Treburerin nach ersten Aussagen bis zu diesem Zeitpunkt mindestens eine rote Ampel überfahren, war mehrfach in den Gegenverkehr gekommen und wäre mehrfach beinahe nach rechts auf den Gehweg abgekommen. Der Grund für diese unkontrollierte Fahrweise war nach ersten Feststellungen mutmaßlich in einer medizinischen Ursache zu suchen, weswegen trotzdem eine Blutentnahme auf der Polizeistation durchgeführt wurde.

Schlussendlich konnte durch die eingesetzten Beamten noch eine frische Beschädigung an der rechten Seite des blauen Peugeot 206 festgestellt werden, jedoch konnte der dazu passende Unfallort noch nicht ermittelt werden. Der Fahrtweg der Tatverdächtigen führte wahrscheinlich von der Anschlussstelle Bischofsheim bis nach Trebur.

Die Polizei Groß-Gerau bittet um Meldungen von Personen, die durch die Fahrt der Tatverdächtigen gefährdet wurden, die Hinweise auf den oder die Unfallort/e geben können oder die Beobachtung hinsichtlich der Fahrweise gemacht haben.

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