Um die Afrikanische Schweinepest weiter im Griff zu behalten, muss der Bereich zwischen Rhein und B9 intensiv nach Wildschwein-Kadavern abgesucht werden. Aus diesem Grund wird die Bundesstraße am kommenden Samstag, 27. Juni, zwischen Grillplatz Nackenheim bis zur Tankstelle und von der Tankstelle bis zur Nato-Rampe Mainz-Laubenheim, in der Zeit von 8 Uhr bis 9 Uhr voll gesperrt.
Speziell ausgebildete Hundeteams suchen in dem Zeitraum nach Wildschweinkadavern, um möglicherweise infizierte Tiere zu finden und zu beseitigen. Dies ist von besonderer Bedeutung da der ASP-Virus sowohl im Körper verstorbener Tiere, als auch auf dem Boden unter den Kadavern überleben kann. Tiere die mit dem Kadaver in Kontakt kommen, können sich daran also infizieren und den Virus weiterverbreiten.
Um Unfälle durch aufgescheuchtes Wild auf der B9 zu verhindern muss diese daher kurzzeitig voll gesperrt werden.
Das Insolvenzgericht des Amtsgerichts Wiesbaden hat am 22.06.2026 um 14:15 Uhr das Insolvenzverfahren über das Vermögen der An Wa Transporte GmbH offiziell eröffnet. Das Verfahren wird unter dem gerichtlichen Aktenzeichen 10 IN 132/26 geführt. Das Logistikunternehmen hat seinen Sitz in der Adolfstraße 36, 65232 Taunusstein und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter der Nummer HRB 27138 registriert. Als gesetzlicher Vertreter und Geschäftsführer der Gesellschaft fungiert S. Warmbrunn.
Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Martin Obermüller von der Kanzlei Brandhoff Obermüller & Partner Rechtsanwälte mbB bestellt. Die Kanzleiräume des Verwalters befinden sich in der Schlichterstraße 18, 65185 Wiesbaden. Für die Kontaktaufnahme sowie die Einreichung von Unterlagen stehen die Telefonnummer 0611 945 864 26, die Telefaxnummer 0611 945 864 28 sowie die E-Mail-Adresse insolvenz@bop.legal zur Verfügung.
Aufforderung an Gläubiger und Schuldner der An Wa Transporte GmbH aus Taunusstein
Mit der Eröffnung des Verfahrens sind die Gläubiger der An Wa Transporte GmbH aufgerufen, ihre Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des § 174 InsO bis spätestens zum 04.08.2026 schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden. Der Anmeldung sind entsprechende Nachweise wie Urkunden, Rechnungen und sonstige Belege beizufügen. Zudem sind die Gläubiger verpflichtet, dem Verwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin in Anspruch nehmen. Hierbei müssen der Gegenstand, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung genau bezeichnet werden. Eine schuldhafte Unterlassung oder Verzögerung dieser Mitteilung verpflichtet zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens (§ 28 Abs. 2 InsO).
Personen oder Institutionen, die noch finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Transportgesellschaft haben (Drittschuldner), werden gerichtlich aufgefordert, ab sofort keine Zahlungen mehr an das Unternehmen selbst zu leisten, sondern sämtliche Beträge ausschließlich an den Insolvenzverwalter abzuführen (§ 28 Abs. 3 InsO).
Schriftliches Verfahren und Stichtag im September zur Insolvenz der An Wa Transporte GmbH aus Taunusstein
Das zuständige Insolvenzgericht hat angeordnet, dass das Verfahren im schriftlichen Wege durchgeführt wird (§ 5 Abs. 2 S. 1 InsO). Als Stichtag, welcher dem Berichts- und Prüfungstermin entspricht, wurde der 01.09.2026 festgelegt. Bis zu diesem Datum müssen alle relevanten Erklärungen, Widersprüche gegen Forderungen sowie Anträge schriftlich bei Gericht eingegangen sein.
Dies betrifft unter anderem Anträge über die Person des Insolvenzverwalters, die Einsetzung oder Beibehaltung eines Gläubigerausschusses sowie Beschlüsse über den weiteren Fortgang des Verfahrens, wie etwa eine potenzielle Unternehmensstilllegung, eine vorläufige Fortführung oder die Verwertung der Insolvenzmasse. Auch besonders bedeutsame Rechtshandlungen, wie eine geplante Betriebsveräußerung oder die Aufnahme von Darlehen, bedürfen der fristgerechten schriftlichen Abstimmung. Die Insolvenztabelle sowie die Anmeldungsunterlagen werden nach Ablauf der Anmeldefrist innerhalb des ersten Drittels des Zeitraums bis zum Prüfungstermin in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Wiesbaden zur Einsicht für die Beteiligten niedergelegt.
Längst nicht alle Wohnungen sind fit fürs Alter: Von den knapp 106.000 Wohnungen im Landkreis Mainz-Bingen sind nur rund 7.300 so gebaut, dass ältere Menschen darin ideal klarkommen. Gerade dann, wenn sie auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. „Damit bieten nur rund 7 Prozent aller Wohnungen im Landkreis Mainz-Bingen den Standard, der nötig ist, um mit körperlichen Einschränkungen oder auch als Pflegefall darin alt zu werden“, sagt Matthias Günther. Er ist Leiter des Pestel-Instituts. Dessen Wissenschaftler haben im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) eine regionale Wohnungsmarkt-Analyse gemacht.
Im Fokus der Untersuchung: die „Alterstauglichkeit“ der Wohnungen. „Gerade die ist auch für den Landkreis Mainz-Bingen wichtig:
Immerhin gehen hier in den nächsten zehn Jahren rund 34.900 Menschen in Rente – die Baby-Boomer nämlich“, sagt Katharina Metzger vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel. Ziel müsse es deshalb sein, möglichst schnell für mehr Seniorenwohnungen im Kreis Mainz-Bingen zu sorgen. „Denn die werden früher oder später gebraucht. Und auf Dauer ist jede altersgerechte Sanierung günstiger als ein Umzug ins Heim“, so BDB-Präsidentin Metzger.
Katharina Metzger
Schon rein volkswirtschaftlich müsse der Staat also ein Interesse daran haben, mehr Seniorenwohnungen zu schaffen. „Vor allem aber geht es um den Wunsch der Menschen selbst: Die meisten wollen in den eigenen vier Wänden alt werden und, solange es geht, zu Hause bleiben“, sagt Katharina Metzger.
Das funktioniert aber nur, so das Pestel-Institut, wenn gerade Altbauwohnungen fürs Wohnen im Alter umgebaut werden: „Wichtig sind wenig Barrieren – also möglichst keine Schwellen, Stufen oder ganze Treppen. Aber auch breite Türen und viel Platz, um sich mit einem Rollator oder Rollstuhl frei bewegen zu können. Vor allem im Bad und in der Küche ist das wichtig. Genau die sind aber oft zu klein gebaut.“
Doch das Problem fängt häufig schon ganz vorne an – beim Eingang: „26 Prozent aller Hausflure im Landkreis Mainz-Bingen sind nicht breit genug, um mit dem Rollstuhl wirklich gut durchzukommen. Das betrifft immerhin rund 27.500 Wohnungen“, sagt Matthias Günther. Oft seien sogar schon die Haustüren zu schmal.
Entscheidend wird es, so das Pestel-Institut, dann aber in den Wohnungen – vor allem in der Küche und im Bad: „Immerhin haben zwar 74 Prozent der Wohnungen im Landkreis Mainz-Bingen eine Küche, die groß genug ist. Das bedeutet umgekehrt aber auch: In rund 27.800 Küchen können Menschen mit einem Rollstuhl nicht wenden“, so Matthias Günther. Bei den Bädern im Landkreis Mainz-Bingen seien 42.200 und damit 40 Prozent zu klein.
Der wichtigste Punkt beim Badezimmer sei allerdings nicht unbedingt dessen Größe, sondern eine begehbare, also bodengleiche Dusche
„Die gibt es aktuell nur in rund 32.600 Wohnungen im Landkreis Mainz-Bingen“, so der Wissenschaftler. Damit erfüllten lediglich 31 Prozent der Wohnungen „das A-und-O-Kriterium, um in der eigenen Wohnung alt werden zu können“, so Matthias Günther.
Der Chef-Ökonom des Pestel-Instituts rät, beim altersgerechten Umbau von Wohnungen „unbedingt das Bad anzupacken“. Probleme könne es allerdings bei älteren Gebäuden geben: „Gerade bei Wohnhäusern aus den 50er-Jahren ist oft die Decke zu dünn, um eine bodengleiche Dusche einzubauen“, sagt Günther.
Grundsätzlich habe der Kreis Mainz-Bingen einen „enormen Nachholbedarf, um den Wohnungsbestand fit fürs Alter zu machen“, so der Leiter des Pestel-Instituts. Genau hier sieht auch die Präsidentin des Deutschen Baustoff-Fachhandels ein Problem: „In den nächsten zehn Jahren gehen die Baby-Boomer komplett in Rente. Der Bedarf an Senioren-Wohnungen, den der Kreis Mainz-Bingen in den kommenden Jahrzehnten damit haben wird, ist also enorm. Neubau kann da zwar helfen. Aber die Lösung liegt ganz klar im seniorengerechten Umbau der Wohnungen, in denen die Boomer heute wohnen“, sagt Katharina Metzger.
Der altersgerechte Umbau sei jahrzehntelang zu kurz gekommen. Daher sei jetzt eine „Senioren-Umbau-Offensive“ dringend notwendig. „Das bedeutet: volle Kraft für den barrierearmen Umbau von Wohnungen. Die Mieter, Wohnungs- und Hauseigentümer im Kreis Mainz-Bingen brauchen dafür allerdings Rückenwind aus Berlin: ‚Boomer-Zuschüsse‘, mit denen sich aus Standard-Wohnungen mit Stufen und Stolperschwellen an der Dusche endlich barrierearme Wohnungen machen lassen“, so Katharina Metzger.
Die Wissenschaftler vom Pestel-Institut fordern dazu, der Bund müsse einen Großteil der Umbaukosten übernehmen – und zwar als Zuschuss. „Denn wer kurz vor der Rente seine Wohnung altersgerecht umbauen will, der scheut sich, dafür noch einen Kredit aufzunehmen. Und die heute gängige staatliche Unterstützung von 10 Prozent beim Bad-Umbau ist nichts anderes als ein ‚Placebo-Zuschuss‘. Der reicht auf keinen Fall, um eine effektive Umbauwelle fürs Seniorenwohnen in Deutschland loszutreten“, sagt Institutsleiter Matthias Günther.
Auch der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel erteilt dem „bestehenden Mix aus Fördertöpfen“ für den altersgerechten Umbau eine klare Absage: „Die staatliche Förderbank KfW, die Krankenkassen, die Pflegeversicherung – durch das Förder-Dickicht muss man sich erst einmal durchkämpfen. Der Sanierungsschub, der dringend notwendig ist, kommt so jedenfalls nicht zustande“, kritisiert Verbandspräsidentin Metzger. Der Bund müsse das altersgerechte Umbauen endlich zum Schwerpunkt seiner Wohnungsbaupolitik machen und dafür einen „milliardenschweren Zuschuss“ bereitstellen.
Mainzer Neustadt – Auf Anfrage der SPD-Fraktion im Ortsbeirat Mainz-Neustadt hat die Verwaltung der Stadt Mainz mitgeteilt, dass in der Mainzer Neustadt vier Notfallmeldestellen vorgeplant sind. Diese sollen im Ernstfall als Anlaufpunkte für die Bevölkerung dienen.
„Planung und Vorbereitung sind alles! Wenn es zum Ausfall von Teilen der Kritischen Infrastruktur kommt, also bspw. bei länger andauernden Stromausfällen, Ausfällen des Mobilfunknetzes oder Störungen der Internetversorgung, sind Informationen und Anlaufpunkte entscheidend. Deshalb ist es auch ein wichtiges Anliegen von uns, dass die Stadtverwaltung nicht nur online über die Meldestellen informiert, sondern auch Infoflyer erstellt und an die Haushalte verteilt”, fordert Alexander Klein, Mitglied des Ortsbeirats Mainz-Neustadt und stellvertretender Ortsvorsteher.
In der Mainzer Neustadt sind vier Notfallmeldestellen vorgeplant:
das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Stadt in der Moselstraße 35,
die Rettungswache des Arbeiter-Samariter-Bunds in der Hattenbergstraße 5,
die Polizeiinspektion 2 auf dem Valenciaplatz 1 und
In der Stadt Mainz sind insgesamt 39 mobile und stationäre Notfallmeldestellen im Stadtgebiet im Ernstfall vorgesehen und einsatzbereit. Die Behörden und Organisationen wurden laut Stadtverwaltung über das Konzept informiert und haben das nötige Material hierfür erhalten.
WWE-News: Die Wrestling-Legende Bill Goldberg hat im Podcast „Going Ringside“ ausführlich über seine bewegte Karriere und sein aktuelles Leben gesprochen. Dabei überraschte der ehemalige World Champion mit ungewohnt versöhnlichen Worten gegenüber alten Entscheidungsträgern und gewährte tiefe Einblicke in seine persönlichen Highlights sowie seine ambitionierten Pläne für die Zeit nach dem aktiven Geschehen im Ring.
Das Verhältnis zu Triple H
Die Beziehung zwischen Bill Goldberg und Triple H galt in der Vergangenheit als äußerst schwierig. Bereits vor seiner ersten Unterschrift bei der WWE gab es laut eigenen Aussagen Reibereien, da beide damals vom selben Agenten vertreten wurden. Auch die Ehe von Triple H mit Stephanie McMahon, der Tochter des damaligen WWE-Chefs Vince McMahon, sorgte bei dem Hünen für das Gefühl, sich von Anfang an in einer nachteiligen Position zu befinden.
Dennoch hat die geschäftliche Professionalität die persönlichen Differenzen offenbar überdauert. Im aktuellen Interview bezeichnete er Triple H überraschend als guten Kerl und blickte deutlich entspannter auf die gemeinsamen Jahre zurück. Diese Haltung ist besonders bemerkenswert, da Bill Goldberg noch im März 2026 öffentlich deutliche Kritik geäußert hatte. Damals machte er das Management und speziell Triple H dafür verantwortlich, dass bei seiner Abschiedsrede nach dem Match gegen Gunther im Juli 2025 das Mikrofon kurzerhand abgeschaltet wurde. Auch wenn er diese Kritik an dem Vorfall nicht zurücknahm, scheint die emotionale Wogen heute geglättet zu sein.
Brock Lesnar als absoluter Lieblingsgegner
Auf die Frage nach dem besten Gegner seiner gesamten Laufbahn musste Bill Goldberg keine Sekunde zögern: Brock Lesnar. Für ihn fühlten sich die Duelle mit dem „Beast Incarnate“ stets so an, als würde er gegen sein eigenes Spiegelbild antreten. Beide Athleten brachten außergewöhnliche physische Voraussetzungen, brachiale Kraft und die unbedingte Bereitschaft mit, extrem harte Aktionen einzustecken.
Insgesamt trafen die beiden Ausnahmeathleten dreimal in der WWE aufeinander. Während ihr erstes Aufeinandertreffen bei WrestleMania XX im Jahr 2004 aufgrund der Unzufriedenheit der Fans noch als gewaltige Enttäuschung in die Geschichte einging, schockierte Bill Goldberg die Wrestling-Welt bei der Survivor Series 2016 mit einem dominanten Sieg in nur 86 Sekunden. Den krönenden und wohl besten Abschluss fand diese Rivalität schließlich bei WrestleMania 33 im Jahr 2017. In einem hochintensiven und enorm körperbetonten Kampf sicherte sich Lesnar die Universal Championship und beendete damit Goldbergs bis dato makellose Siegesserie bei Großveranstaltungen.
Das Leben nach dem Wrestling
Obwohl die große Zeit im Ring hinter ihm liegt, denkt Bill Goldberg absolut nicht an einen ruhigen Ruhestand. Er plant stattdessen, seine öffentliche Präsenz weiterhin aufrechtzuerhalten, und arbeitet intensiv an verschiedenen geschäftlichen sowie TV-Projekten. Unter anderem brachte er eine mögliche Beteiligung an populären Fernsehformaten wie „Shark Tank“ ins Gespräch.
Am wichtigsten ist ihm aktuell jedoch die Zusammenarbeit mit seiner Familie. Der Altstar betonte ausdrücklich, dass er in Zukunft verstärkt gemeinsame berufliche Vorhaben mit seinem Sohn realisieren möchte. Auf diese Weise kann er seine unternehmerischen Ideen in der Medienwelt vorantreiben und gleichzeitig wertvolle Zeit mit seiner Familie verbringen.
Top 10 Lebensmittel – Wenn das Thermometer im Sommer die 30-Grad-Marke überschreitet, schaltet der menschliche Organismus auf Abkühlung um. Durch das Schwitzen verliert der Körper nicht nur erhebliche Mengen an Wasser, sondern auch lebenswichtige Elektrolyte und Mineralstoffe. Schwere, fettreiche Mahlzeiten belasten die Verdauungsorgane in dieser Phase zusätzlich und entziehen dem Kreislauf Energie, die er dringend für die Thermoregulation benötigt. Die gezielte Auswahl wasserreicher, leicht verdauflicher Lebensmittel unterstützt die körpereigene Klimaanlage und sorgt für ein anhaltendes Wohlbefinden. Die folgenden zehn Produkte eignen sich besonders gut für den sommerlichen Speiseplan:
Wassermelone: Sie besteht zu rund 92 Prozent aus Wasser und ist der ideale Durstlöscher für zwischendurch. Neben der Flüssigkeit liefert sie Vitamin A, Vitamin C und das Antioxidans Lycopin bei minimaler Kalorienanzahl.
Gurke: Mit einem Wasseranteil von fast 96 Prozent führt die Gurke die Liste der hydratisierenden Gemüsearten an. Sie liefert zudem wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium, die durch das Schwitzen verloren gehen.
Tomate: Auch Tomaten bestehen fast vollständig aus Wasser. Sie lassen sich flexibel in Salaten oder kalten Suppen verarbeiten und unterstützen den Körper dabei, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Zucchini: Das milde Gemüse ist im gegarten oder rohen Zustand extrem leicht verdaulich. Es belastet den Magen-Darm-Trakt kaum und liefert dem strapazierten Körper wichtige Nährstoffe.
Beeren: Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren sind reich an sekundären Pflanzenstoffen und Vitaminen. Ihr hoher Flüssigkeits- und Ballaststoffanteil reguliert den Blutzuckerspiegel und erfrischt, ohne zu beschweren.
Kühlung und Mineralstoffausgleich von innen heraus
Neben rein wasserbasierten Gemüsesorten gibt es weitere Lebensmittel, die durch ihre spezifischen Inhaltsstoffe oder traditionelle Zubereitungsarten zur Regulierung der Körpertemperatur beitragen:
Naturjoghurt: Milchprodukte wie Joghurt, Kefir oder Buttermilch wirken von Natur aus leicht kühlend auf den Magen. Kombiniert mit frischen Früchten bieten sie eine eiweißreiche, leichte Mahlzeit, die den Kreislauf schont.
Minze: Die in der Pflanze enthaltenen ätherischen Öle, insbesondere das Menthol, docken an den Kälterezeptoren der Schleimhäute an. Dies täuscht dem Nervensystem einen kühlenden Effekt vor, weshalb Minze ideal als Zutat in Speisen oder lauwarmen Tees ist.
Zitrusfrüchte: Zitronen, Limetten und Orangen stimulieren durch ihre Säure den Speichelfluss, was subjektiv den Durst mindert. Das reichlich enthaltene Vitamin C stärkt zudem das Immunsystem, das unter Hitzestress leiden kann.
Blattsalate: Insbesondere Kopfsalat oder Eisbergsalat sind kalorienarm und besitzen ein hohes spezifisches Volumen. Sie füllen den Magen sanft, ohne den Blutfluss für eine anstrengende Verdauung im Bauchraum zu binden.
Leichte Suppen (z. B. Gazpacho): Kalte oder lauwarme Suppen schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie führen dem Körper direkt Flüssigkeit zu und gleichen über das enthaltene Speisesalz den akuten Natriumverlust aus, der durch starkes Schwitzen entsteht.
Ernährungsfehler bei hohen Temperaturen vermeiden
Bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten sollte beachtet werden, dass extrem kalte Speisen wie Speiseeis oder eiskalte Getränke oft das Gegenteil des gewünschten Effekts bewirken. Der Magen muss die eiskalten Stoffe zunächst unter hohem Energieaufwand auf Körpertemperatur aufheizen, was die innere Hitzeerzeugung zusätzlich ankurbelt. Lauwarme Tees und Suppen sowie wasserreiche, ungekochte Lebensmittel sind daher die wissenschaftlich sinnvollere Wahl. Zudem empfiehlt es sich, über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen statt weniger großer Hauptmahlzeiten zu sich zu nehmen, um den Stoffwechsel konstant auf einem niedrigen Belastungsniveau zu halten. Tipps gegen Hitze in der Wohnung
Kühle Wohnung ohne Klimaanlage: Mit dem Sommer halten oft auch extreme Temperaturen Einzug, die insbesondere Dachgeschosswohnungen stark aufheizen. Wer keine Klimaanlage in seiner Wohnung installiert hat, kann den herkömmlichen Ventilator mithilfe einfacher Methoden zu einer provisorischen Kühlanlage umfunktionieren. In den sozialen Netzwerken gewinnen derzeit drei altbewährte Verfahren wieder an Popularität, die darauf basieren, die vorbeiströmende Luft nicht nur in Bewegung zu versetzen, sondern sie aktiv herunterzukühlen.
Tipps für eine kühle Wohnung ohne Klimaanlage
Beim ersten Verfahren wird eine Schüssel mit Eiswürfeln direkt vor dem Gerät platziert. Streut man zusätzlich Speisesalz über das Eis, wird der Gefrierpunkt des Wassers künstlich abgesenkt. Das Eis schmilzt dadurch zwar schneller, entzieht der direkten Umgebungsluft jedoch deutlich mehr Wärme. Der Ventilator erfasst diese abgekühlte Luftschicht und verteilt sie spürbar kühler im Raum. Eine ähnliche Funktionsweise nutzt der Einsatz von tiefgekühlten Plastikflaschen. Diese werden vorab fast vollständig mit Wasser befüllt, über Nacht eingefroren und am Folgetag vor der Windquelle positioniert. Der Vorteil dieser Variante liegt in der Nachhaltigkeit, da die Flaschen beliebig oft wieder eingefroren werden können.
Nutzung von Verdunstungskälte im Wohnraum
Eine weitere effiziente Methode zur Regulierung des Raumklimas basiert auf dem Prinzip der Verdunstungskälte. Hierzu wird ein herkömmliches Handtuch oder ein dünnes Tuch aus Baumwolle mit kaltem Wasser angefeuchtet und im Luftstrom des Ventilators befestigt. Sobald der erzeugte Wind durch das feuchte Textilgewebe strömt, beginnt das Wasser zu verdunsten. Da dieser physikalische Prozess Wärmeenergie benötigt, wird diese direkt aus der Umgebungsluft gezogen. Die in die Wohnung abgegebene Luft fühlt sich in der Folge wesentlich erfrischender an.
Bei der Anwendung dieses Verfahrens ist jedoch darauf zu achten, dass das Tuch lediglich feucht und nicht tropfnass aufgehängt wird, um Feuchtigkeitsschäden an Böden oder Möbeln zu vermeiden. Zudem betonen Experten, dass bei dieser Methode ein regelmäßiges Lüften der Räume unerlässlich ist. Andernfalls steigt die Luftfeuchtigkeit im Zimmer zu stark an, was das Raumklima schlussendlich eher drückend und schwül anmuten lässt, anstatt für die gewünschte Entlastung zu sorgen.
Begleitende Maßnahmen für eine kühle Wohnung ohne Klimaanlage
Die genannten Hilfsmittel entfalten ihre maximale Wirkung vor allem dann, wenn gleichzeitig die Zufuhr von externer Hitze in die Wohnung konsequent minimiert wird. Fachleute raten dringend dazu, die bewohnten Räume ausschließlich in den kühlen Morgenstunden sowie während der Nacht gründlich und mittels Querlüftung abzukühlen. Tagsüber sollten Fenster, Rollläden, Jalousien oder schwere Vorhänge konsequent geschlossen bleiben, um das Eindringen der heißen Außenluft und der direkten Sonneneinstrahlung zu blockieren. Darüber hinaus wird empfohlen, den Betrieb von potenziellen internen Wärmequellen einzuschränken. Elektrische Haushaltsgeräte wie Computer, Fernseher, Konsolen oder der Backofen strahlen auch im Standby-Modus oder während der Nutzung spürbare Abwärme aus und tragen so ungewollt zur weiteren Erwärmung der Innenräume bei. Top 10 Lebensmittel die dem Körper bei Hitze helfen
Am Dienstagnachmittag (23. Juni 2026) kam es im Bereich des Kaisertores nahe des Hauptbahnhofes in Frankfurt zu einem Angriff, bei dem ein Polizeibeamter und ein Mann verletzt wurden. Gegen 16:00 Uhr ging ein Mann unvermittelt auf einen Polizisten los, attackierte ihn mit einem spitzen Gegenstand und verletzte den Beamten dabei.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen waren zwei Polizeibeamte im Rahmen der Einsatzmaßnahmen „BAO Bahnhof“ tätig und befanden sich auf dem Weg zu ihrem Streifenwagen. Völlig unerwartet wurde einer der Beamten von dem 44-Jährigen angerempelt, der zuvor gar nicht von den Kontrollmaßnahmen betroffen war. Im selben Moment verletzte der Mann den Polizisten mit einem spitzen Gegenstand.
Schüsse im Bereich des Hauptbahnhofs
Trotz mehrfacher lautstarker Ansprache und der deutlichen Androhung des Schusswaffengebrauchs reagierte der Angreifer nicht. Er ging stattdessen weiter auf die Einsatzkräfte zu. Um den Angriff abzuwehren, machten die Beamten schließlich im Bereich „Am Hauptbahnhof 8“ von ihrer Dienstwaffe Gebrauch.
Der 44-jährige Angreifer erlitt hierdurch schwere Verletzungen. Er wurde vor Ort umgehend von den Polizeikräften und dem herbeigerufenen Rettungsdienst erstversorgt und anschließend zur weiteren medizinischen Behandlung in das Universitätsklinikum Frankfurt am Main transportiert. Nach offiziellen Angaben besteht keine Lebensgefahr. Der attackierte Beamte erlitt eine Verletzung an der Hand, konnte das Krankenhaus jedoch nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Weitere Passanten oder Einsatzkräfte wurden nicht verletzt.
Ermittlungen und Antrag auf psychiatrische Unterbringung
Gegen den 44-jährigen Schützen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Nach Angaben der Behörden leidet der Mann nach bisherigem Ermittlungsstand unter einer schwerwiegenden psychischen Erkrankung und ist drogenabhängig. Aus diesem Grund wird die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main beim zuständigen Ermittlungsgericht die einstweilige Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragen.
Wie in solchen Fällen gesetzlich vorgeschrieben, wurde parallel auch gegen die beteiligten Polizeibeamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung im Amt eingeleitet, um die Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs zu prüfen.
Die genauen Hintergründe der Tat und der exakte Ablauf des Einsatzes werden derzeit intensiv durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) rekonstruiert. Der Tatort am Hauptbahnhof war für die Dauer der polizeilichen Maßnahmen weiträumig abgesperrt. Die Spurensicherung war vor Ort, die Auswertung der Beweismittel dauert an.
Eine unruhige Nacht liegt hinter der Feuerwehr Bad Kreuznach. In den Nachtstunden vom von Dienstag auf Mittwoch (24. Juni 2026) mussten die Einsatzkräfte gleich dreimal hintereinander ausrücken, um verschiedene Brände im Stadtgebiet zu löschen. Erst in den frühen Morgenstunden war der Dauereinsatz beendet.
Kartonagenbrand vor Mitternacht in Bad Kreuznach
Der erste Alarm ging bereits am späten Dienstagabend kurz vor Mitternacht ein. Die Wehrleute wurden zu einem Kartonagenbrand in die Kreuzstraße, Ecke Mannheimer Straße gerufen. Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr handelten vor Ort befindliche Polizeibeamte geistesgegenwärtig: Sie setzten einen Feuerlöscher ein und räumten die brennenden Kartonagen vom Gebäude weg, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Ein Trupp der Feuerwehr unter Atemschutz zog die Kartonagen anschließend auseinander und löschte diese mit einem C-Rohr und etwa 400 Litern Wasser ab. Nach einer abschließenden Kontrolle mit der Wärmebildkamera war dieser erste Einsatz nach knapp 20 Minuten beendet.
Mülltonnen standen in Flammen
Die Ruhe währte jedoch nicht lange. Gegen 0:45 Uhr mussten die Kräfte erneut ausrücken. In der Römerstraße, Ecke Hasengasse standen mehrere Mülltonnen in Vollbrand. Glücklicherweise standen die für den nächsten Tag zur Abholung bereitgestellten Tonnen inmitten der Straße, sodass kein Gebäude gefährdet war. Auch hier ging ein Trupp unter Atemschutz vor, um die Flammen mit einem C-Rohr und rund 650 Litern Wasser zu bekämpfen. Das Brandgut wurde gründlich auseinandergezogen und abgelöscht, womit auch dieser Einsatz nach rund 20 Minuten erledigt war.
Heckenbrand an der Bahnlinie
Direkt nachdem die Einsatzkräfte ihre Gerätschaften wieder auf dem Einsatzfahrzeug verlastet hatten und den Rückweg zur Wache antreten wollten, folgte kurz nach 1:00 Uhr der nächste Alarm. Zusammen mit zwei weiteren Löschfahrzeugen ging es in den Glashütter Weg. Dort brannte in etwa 200 Metern Entfernung von dem Wendehammer Heidenmauer eine Hecke am Zaun der Bahnlinie auf einer Länge von etwa fünf Metern.
Eine vor Ort befindliche Rettungswagenbesatzung unternahm mit einem Feuerlöscher sofort erste Löschmaßnahmen. Aufgrund der abgelegenen Lage mussten die Wehrleute über die gesamte Strecke eine B-Schlauchleitung verlegen. Ein Trupp unter Atemschutz löschte das Feuer schließlich mit einem C-Rohr und etwa 1.500 Litern Wasser. Nach einer Brandnachschau mit der Wärmebildkamera konnten die Einsatzkräfte nach etwa 45 Minuten den Heimweg zur Wache antreten, die Fahrzeuge wieder einsatzbereit machen und den wohlverdienten Restschlaf antreten.
Die Polizeiinspektion Bad Kreuznach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 0671 – 8811202 um Hinweise von möglichen Zeugen.
Der Ausbau des zukunftsweisenden Biotech-Campus am westlichen Mainzer Stadteingang schreitet zügig voran. Die regionalen Projektentwickler J. Molitor Immobilien GmbH und G. L. Kayser Immobilien GmbH haben den offiziellen Bauantrag für das nächste große Labor- und Bürogebäude, das sogenannte LAB 3, eingereicht. Ziel ist es, den Wachstumskurs des Zukunftsstandorts nahtlos fortzusetzen.
Die Stadt als Innovationsstandort stärken
Das geplante Gebäude wird rund 4.800 Quadratmeter moderne Mietfläche bieten. Die Räumlichkeiten sind speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen aus den Branchen Biotechnologie, Life Science und High-Tech-Forschung zugeschnitten. Während das LAB 1 bereits voll im Betrieb ist und sich das LAB 2 mitten in der Bauphase befindet, setzen die Verantwortlichen mit dem LAB 3 nun den nächsten entscheidenden Schritt. Der Einzug der ersten Mieter wird für Mitte 2028 angestrebt.
„Mit dem eingereichten Bauantrag für das LAB 3 treiben wir die Entwicklung des Mainzer Biotech-Campus konsequent voran“, erklärt Tina Badrot, Geschäftsführerin der J. Molitor Immobilien GmbH. „Mit der zügigen Bereitstellung von modernen Labor- und Büroflächen leisten wir als regionale Projektentwickler unseren Beitrag, damit Mainz sein großes Potenzial als Biotechnologie- und Forschungsstandort entfalten kann.“
Fokus auf grüne Technologie und Nachhaltigkeit
Wie schon bei den ersten beiden Bauabschnitten wird auch beim LAB 3 ein besonderes Augenmerk auf Ökologie und maximale Energieeffizienz gelegt. „Vorgesehen sind unter anderem eine Energieversorgung über Geothermie, Betonkernaktivierung, eine Holzhybridfassade mit Holzfaserdämmung, Photovoltaik-Elemente sowie Ladeinfrastruktur für E-Mobilität“, so Molitor-Geschäftsführer Tim Gemünden.
Edmund Schmitz, Geschäftsführer der G. L. Kayser Immobilien GmbH ergänzt: „Mit den nächsten Bauabschnitten schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass sich weitere Unternehmen aus Forschung, Entwicklung und Technologie in Mainz ansiedeln können.“
Mit dem Großprojekt der InnovationLabz entsteht am Stadteingang der Landeshauptstadt eines der bedeutendsten Zukunftsvorhaben der gesamten Region. Durch die direkte Nähe zur Johannes Gutenberg-Universität, der Hochschule Mainz und verschiedenen wissenschaftlichen Instituten entsteht ein lebendiges Netzwerk für Forschung und technologieorientierte Unternehmen. Die Architektur der modernen Gebäudekomplexe stammt aus der Feder des Büros Ries + Ries aus Budenheim.
Die Ergebnisse des Bundesparteitages der Partei „Die Linke“ in Potsdam sorgen für erhebliche politische Diskussionen in Rheinland-Pfalz. Nach der Wahl von Luigi Pantisano zum neuen Bundesvorsitzenden hat sich der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Christoph Gensch, mit scharfer Kritik zu Wort gemeldet und den sofortigen Rücktritt des neu gewählten Parteichefs gefordert.
Dr. Christoph Gensch übt Kritik an Gleichsetzung und Vorwurf der Spaltung
Hintergrund der parlamentarischen Kritik sind frühere Äußerungen Pantisanos, in denen er politische Mitbewerber der Mitte in die Nähe von extremen Strömungen gerückt haben soll.
„Wer die CDU mit der AfD und sogar mit Faschisten gleichsetzt, hat sich für ein Spitzenamt in einer demokratischen Partei von vornherein disqualifiziert“, erklärte Gensch in einer offiziellen Stellungnahme.
Auch eine nachträgliche Entschuldigung ändere nichts daran, dass solche Aussagen den politischen Diskurs vergiften und die Gesellschaft spalten würden. Pantisano sei in dieser Position untragbar.
Darüber hinaus thematisierte die CDU-Fraktion den auf dem Parteitag beschlossenen Gaza-Kurs der Linken. Dr. Christoph Gensch verwies hierbei auf die deutliche Kritik des Zentralrats der Juden und äußerte den Vorwurf, dass sich Teile der Partei zunehmend in Richtung offener antisemitischer und extremistischer Strömungen bewegten. Die Partei setze auf ideologische Zuspitzung statt auf verantwortungsvolle Politik.
Forderung an die rheinland-pfälzische Linke
Die CDU-Landtagsfraktion sieht nach den Ereignissen des Wochenendes auch die Landesebene in der Pflicht. Gensch warf der rheinland-pfälzischen Linken vor, sich nicht ausreichend von dem radikalen Kurs der Bundesspitze zu distanzieren.
Die Landespartei bleibe aufgefordert, ihr Verhältnis zu den umstrittenen Strömungen innerhalb der Bundespartei unmissverständlich zu klären, damit für die Wähler in Rheinland-Pfalz Transparenz herrsche.
Eine Zusammenarbeit mit Kräften vom linken und rechten Rand bleibe für die Christdemokraten strikt ausgeschlossen, da „Die Linke“ sowohl in Berlin als auch in Rheinland-Pfalz weiter an politischer Mäßigung vermissen lasse.
Am Dienstagabend (23. Juni 2026) kam es in der Mainzer Oberstadt zu einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Passanten. Gegen 19:30 Uhr war ein 23-jähriger Mann auf der Friedrich-Naumann-Straße unterwegs, um zu joggen. Auf Höhe des dortigen Kindergartens nahm der sportliche Ausflug jedoch ein abruptes Ende, als ein dunkelgrauer VW Passat plötzlich am Straßenrand anhielt.
Täter feuert bei Raub in Mainz mit Pfefferspray-Geschossen
Aus der Beifahrertür des Wagens stieg ein bislang unbekannter Mann aus und zielte sofort mit einer Schreckschusswaffe auf den Läufer. Der Angreifer gab mehrere Schüsse ab, bei denen Pfefferspraygeschosse freigesetzt wurden. Eines dieser Geschosse traf den 23-Jährigen direkt im Halsbereich. Durch die Wucht und die Substanz erlitt das Opfer oberflächige Verletzungen. In seiner Panik ließ der junge Mann seine Bauchtasche fallen und ergriff die Flucht.
Flucht im VW Passat
Während er sich in Sicherheit bringen wollte, beobachtete der Geschädigte, wie der Täter die zurückgelassene Bauchtasche an sich nahm. Anschließend stieg der Unbekannte wieder in den grauen VW Passat ein flüchtete mit dem Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Hechtsheimer Straße. Der verletzte Jogger musste zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Mainzer Krankenhaus gebracht werden.
Die sofort alarmierte Polizei leitete umgehend eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen ein. Trotz der schnellen Maßnahmen konnten die Täter im Nahbereich jedoch nicht mehr angetroffen werden.
Kriminalpolizei sucht pummeligen Mann mit Gucci-Kappe
Der Beifahrer und Schütze konnte von Zeugen beschrieben werden. Er ist etwa 180 cm groß, zwischen 20 und 25 Jahre alt und hat eine pummelige Statur. Zum Tatzeitpunkt trug er eine auffällige Gucci-Kappe, ein dunkles T-Shirt sowie Jeans.
Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen wegen besonders schweren Raub aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen, zum Täter oder zu dem verwendeten Fahrzeug machen können, sich unter der Telefonnummer 06131/65-33999 zu melden.
Am Dienstagvormittag (23. Juni 2026) kam es am Segelflugplatz in Watzenborn-Steinberg (Mittelhessen) zu einem Flugzeugabsturz. Gegen 11.30 Uhr ging bei der Polizei die Meldung über den Absturz einer kleineren Propellermaschine ein. Ein Großaufgebot an Rettungskräften, Feuerwehr und Polizei eilte sofort zum Unfallort.
Ersthelfer kämpften nach dem Flugzeugabsturz um das Leben der Insassen
Das Flugzeug war in einem Feld unmittelbar neben der Start- und Landebahn aufgeschlagen. Ersthelfer und die kurz darauf eintreffenden Einsatzkräfte reagierten sofort, als sie die beiden leblosen Personen im Wrack entdeckten und leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Der Rettungsdienst transportierte die beiden Verunglückten unter fortlaufender Reanimation in umliegende Krankenhäuser. Doch die Verletzungen waren zu schwer: Beide Männer verstarben wenig später in den Kliniken. Bei den Opfern handelt es sich um den 69-jährigen Piloten der Maschine und seinen 56-jährigen Begleiter. Zeugen des Vorfalls sowie die Ersthelfer wurden noch vor Ort von Seelsorgern betreut.
LKA-Spezialisten müssen Sprengladung entschärfen
Da nach dem Absturz Gefahren durch das Wrack nicht ausgeschlossen werden konnten, sperrte die Polizei den Bereich rund um die Absturzstelle großräumig ab. Für die umliegenden Anwohner bestand jedoch keine Beeinträchtigung. Vor den eigentlichen Bergungs- und Ermittlungsarbeiten mussten Spezialisten des hessischen Landeskriminalamtes (LKA) anrücken. Das Flugzeug war mit einem pyrotechnischen Notfallsystem ausgestattet, dessen Sprengladung zunächst entschärft werden musste, um ein gefahrloses Herantreten an das Wrack zu ermöglichen.
Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermittelt
Warum die Maschine abstürzte, ist aktuell noch völlig unklar. Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch keine Angaben vor. Das Wrack der Propellermaschine wurde von den Behörden sichergestellt. Noch vor Ort hat ein Experte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Hergang des Flugzeugabsturzes zu rekonstruieren.
Am Dienstagmittag (23. Juni 2026) wurde gegen 12:15 Uhr ein 10 Jahre altes Mädchen in der Alicenstraße in Neu-Isenburg von einem Mann sexuell belästigt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern aufgenommen und bittet um Hinweise zu dem bislang noch unbekannten Täter.
Der Täter flüchtete nach dem Übergriff in Neu-Isenburg, nachdem das Kind laut schrie
Das Mädchen war gerade auf dem Heimweg von der Schule, als ihr in der Alicenstraße ein etwa 40 Jahre alter Mann hinterherlief. Sie rannte zunächst weg, traf aber in der Bahnhofstraße, bei der es sich um eine Sackgasse handelt, erneut auf den Mann. Wie die Polizei mitteilt, soll der Mann sich auf Höhe der Hausnummer 221 dem Kind genähert und sie unsittlich berührt haben. Als das Mädchen laut anfing zu schreien, ließ der Mann von ihr ab und flüchtete.
Personenbeschreibung des Täters:
männlich
etwa 40 Jahre alt
hellhäutig
etwa 1,60 Meter groß
blonde Haare
schwarzes T-Shirt
hellblaue Basecap
kurze dunkle Hose
auffällige Falten an den Wangen
Die Suche nach dem Täter erbrachte bislang keine weiteren Hinweise. Auf solche hoffen die Ermittler nun von Passanten oder Anwohnern. Zeugen können Meldungen zu dem Übergriff in Neu-Isenburg jederzeit bei der Kriminalpolizei in Offenbach unter der Rufnummer 069 80981234 tätigen.
Ganz allgemein rät die Polizei zu folgenden Präventionstipps:
Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind über den Schulweg und mögliche Gefahrensituationen
Vereinbaren Sie feste Wege und sichere Anlaufstellen wie Geschäfte, Schulen oder öffentliche Einrichtungen
Kinder sollten wissen, dass sie bei einem unguten Gefühl oder einer Bedrohungssituation laut um Hilfe rufen und die Aufmerksamkeit anderer Personen suchen dürfen
Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es körperliche Nähe oder Berührungen jederzeit ablehnen darf und unangenehme Situationen umgehend mitteilen soll
Ermutigen Sie Kinder, Erlebnisse auf dem Schulweg offen anzusprechen – auch dann, wenn ihnen etwas zunächst unwichtig erscheint
Beobachtungen verdächtiger Personen oder Situationen sollten zeitnah der Polizei gemeldet werden
Eine offene Kommunikation innerhalb der Familie und ein gestärktes Gefahrenbewusstsein können dazu beitragen, Kinder für mögliche Risikosituationen zu sensibilisieren.
Es ist wieder Zeit für Sommer, Sonne und Rheingefühl: Vom 26. bis 28. Juni 2026 verwandelt sich der Isola-della-Scala-Platz wieder in eine lebendige Festmeile. Das Budenheimer Rheinuferfest lädt zu einem abwechslungsreichen Wochenende direkt am Wasser ein. Was vor wenigen Jahren als frische Veranstaltungsidee begann, hat sich längst zu einem festen Highlight im Festkalender für Gäste aus Budenheim, Mainz und dem gesamten Umland entwickelt. Das Erfolgsgeheimnis: Eine einzigartige Kulisse, starkes Engagement der lokalen Vereine und ein Bühnenprogramm für jede Altersklasse.
Partystimmung am Freitag und Samstag beim Budenheimer Rheinuferfest
Das Festwochenende startet am Freitagabend ab 18:00 Uhr mit der offiziellen Eröffnung durch den Vereinsring, den Bürgermeister und das Budenheimer Blütenhaus. Nach dem traditionellen Fassbieranstich und dem Sektempfang setzt Saxophonist Ulli Roos die ersten musikalischen Akzente. Im Anschluss übernimmt die Band Chic Times, die mit einem Mix aus Disco, Pop, Soul und Funk für ausgelassene Sommerstimmung sorgt.
Am Samstag (ab 17:00 Uhr) verwandelt sich das Rheinufer vollends in eine große Open-Air-Party, durch die DJ Mike die Besucher musikalisch führt. In diesem Jahr wartet zudem eine echte Premiere auf die Gäste: Erstmals werden kostenlose Fährfahrten zwischen Budenheim und der Wallufer Johanniskerb auf der gegenüberliegenden Rheinseite angeboten. Zwischen 18:00 und 24:00 Uhr können Besucher bequem auf dem Wasser zwischen beiden Festen pendeln und das Rheingau-Hessen-Feeling doppelt genießen.
Sonntag im Zeichen der Familien und Vereine
Der Sonntag (ab 11:00 Uhr) gehört beim Budenheimer Rheinuferfest traditionell den Familien, Musikbegeisterten und den lokalen Gruppen. Nach der bewährten Fahrradsegnung um 12:30 Uhr präsentieren sich verschiedene Vereine auf der Bühne. Das musikalische Programm erstreckt sich bis in die Abendstunden und wird von Anna Philoan, dem Duo That’s Chic sowie der Band Klappe die 5te gestaltet.
Für die jüngsten Festgäste gibt es ein buntes Mitmachprogramm:
Eine große Hüpfburg zum Austoben
Spannende Hafenrundfahrten auf dem Rhein
Ein interaktives Mitmachkonzert für Kinder
Kulinarische Vielfalt durch starkes Ehrenamt
Auch Feinschmecker kommen am Isola-della-Scala-Platz voll auf ihre Kosten. Die Budenheimer Vereine tischen an ihren Ständen eine breite Palette an Speisen und Getränken auf. Nach dem Riesenerfolg im Vorjahr öffnet auch die Vereinshütte des Vereinsrings wieder ihre Pforten, um die Besucher mit frisch gebackenen Flammkuchen und spritzigem Secco zu verwöhnen.
Dass ein Fest dieser Größenordnung bei freiem Eintritt realisiert werden kann, liegt vor allem an den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die unzählige Stunden in die Planung, den Auf- und Abbau sowie den Standdienst investieren.
Unkomplizierte Anreise aus dem Umland
Für Besucher aus Mainz und Umgebung ist die Anreise zum Budenheimer Rheinuferfest stressfrei geregelt. Neben dem landschaftlich schönen Rheinradweg gibt es dichte Busverbindungen aus Mainz-Mombach, Mainz-Gonsenheim und der Mainzer Innenstadt direkt nach Budenheim. Auch mit der Regionalbahn ist das Festgelände in wenigen Gehminuten vom Bahnhof aus erreichbar.
Das Budenheimer Rheinuferfest auf einen Blick:
Wann: 26. bis 28. Juni 2026 Wo: Isola-della-Scala-Platz, Budenheim Zeiten: Fr. ab 18 Uhr | Sa. ab 17 Uhr | So. ab 11 Uhr Eintritt: An allen Tagen kostenfrei