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Polizei zieht positive Bilanz zur Mainzer Johannisnacht

Die Polizei Mainz blickt auf eine sehr friedliche Mainzer Johannisnacht 2026 zurück. Nach einem friedlichen Start und einer positiven Zwischenbilanz der Polizei mussten die Einsatzkräfte auch im Verlauf des Sonntags und Montags nur selten einschreiten. Die Polizei Mainz bedankt sich herzlich bei allen Besuchern für das friedliche sowie rücksichtsvolle Miteinander während der gesamten Festtage – aus Sicht der Beamten ein Paradebeispiel dafür, wie ein solches Großevent ablaufen sollte.

Wenige Delikte während der Mainzer Johannisnacht 2026

Am Sonntag und Montag registrierte die Polizei lediglich vereinzelte Straftaten. So wurde am Sonntag der Diebstahl eines Rucksacks im Bereich einer Sperrstelle sowie der Diebstahl eines Motorrads direkt am Rheinufer gemeldet.

Zudem ergab sich auf dem Festgelände der konkrete Verdacht, dass eine Person mit Falschgeld bezahlt hatte. Bei der anschließenden polizeilichen Kontrolle wurden zwei gefälschte 50-Euro-Scheine aufgefunden und umgehend sichergestellt. Am Montag mussten die Beamten zudem gegenüber einer verbal aggressiven Person einen Platzverweis aussprechen, um die Situation zu beruhigen.

Für einen kurzen Schreckmoment sorgte eine Meldung von Zeugen, die drei Personen im Rhein gesichtet haben wollten. Vor Ort konnten die Beamten jedoch schnell Entwarnung geben: Die Personen kühlten sich lediglich am Ufer die Füße im Wasser und hatten den tiefen Bereich des Rheins zu keinem Zeitpunkt betreten.

Prävention und Jugendschutz im Fokus

Im Rahmen der fortlaufenden Präventionsmaßnahmen zeigten die Einsatzkräfte auch an den letzten Festtagen deutliche Präsenz. Ein besonderes Augenmerk lag dabei erneut auf dem Jugendschutz. Es wurden zahlreiche Jugendliche kontrolliert, die Alkohol oder Tabakwaren konsumierten, obwohl sie hierfür noch nicht das erforderliche Mindestalter erreicht hatten. Dabei wurden erneut mehrere Liter Alkohol sowie diverse Vapes und andere Nikotinprodukte sichergestellt beziehungsweise vor Ort vernichtet.

Zudem führten die Beamten gemeinsam mit dem Rechts- und Ordnungsamt der Stadt Mainz gezielte Kontrollen nach dem Waffengesetz durch. Erfreulicherweise wurden hierbei im Endspurt des Festes keine Verstöße mehr festgestellt.

Versuchte Tötung bei Schulabschlussfeier in Bielefeld

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 14.06.2026, kam es zu einem schweren Kriminalitätsdelikt, das die Einrichtung einer Mordkommission bei der Polizei Bielefeld erforderlich machte. Gegen 01:45 Uhr lieferten Unbekannte einen schwer verletzten jungen Mann in der Notaufnahme eines Krankenhauses in Lübbecke ab. Ohne Angaben zu den Personalien des Opfers oder den Hintergründen des Vorfalls zu machen, entfernten sich die Begleiter unmittelbar danach wieder im Fahrzeug vom Klinikgelände. Im Zuge der medizinischen Notfallversorgung stellten die Ärzte lebensgefährliche Verletzungen bei dem Patienten fest. Nur durch eine sofort eingeleitete Notoperation konnte sein kritischer Gesundheitszustand stabilisiert werden.

Ermittler rekonstruieren Tatort und identifizieren das Opfer

Da die Umstände und der Ort der Beibringung der Verletzungen zunächst völlig unklar waren, übernahm die Bielefelder Mordkommission die weiteren Ermittlungen zur Aufklärung des mutmaßlichen Gewaltverbrechens. Den Beamten gelang es im Zuge der ersten Überprüfungen, die Identität des Opfers festzustellen: Es handelt sich um einen 19-jährigen Heranwachsenden aus Minden. Durch intensive Nachforschungen im Umfeld konnte zudem der konkrete Tatort in der Gemeinde Hille lokalisiert werden. Dort war es am Rande einer organisierten Jubiläumsfeier eines Schulabschlusses zu einer schweren körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.

Tatverdächtiger stellt sich nach Flucht und kommt in Untersuchungshaft

Im Fokus der Ermittlungen steht ein 19-jähriger Mann aus Bielefeld mit deutscher Staatsangehörigkeit. Er dringt in Verdacht, seinem gleichaltrigen Kontrahenten aus Minden im Verlauf des Streits die lebensbedrohlichen Verletzungen zugefügt zu haben. Da der bereits polizeibekannte Verdächtige an seiner Wohnanschrift nicht angetroffen werden konnte und untergetaucht war, leitete die Polizei Fahndungsmaßnahmen ein. Am Freitag, den 19.06.2026, stellte sich der gesuchte Bielefelder schließlich selbstständig bei den Behörden, nachdem er zuvor rechtlichen Beistand über einen Rechtsanwalt gesucht hatte. Am darauffolgenden Samstag wurde er dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt, der antragsgemäß einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag erließ.

Bafin warnt vor Jobangeboten von SLS-Consulting

Warnung vor SLS-Consulting – Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat eine offizielle Warnung bezüglich der Online-Plattform sls-consulting herausgegeben. Die unbekannten Betreiber der Webseite werben derzeit intensiv um Arbeitskräfte und bieten eine vermeintlich seriöse Anstellung als „Mitarbeiter in der Verwaltung im Home Office“ an. Hinter diesen Stellenanzeigen verbirgt sich jedoch ein schwerwiegender Verdacht: Die Finanzaufsicht geht davon aus, dass die Hintermänner ohne die gesetzlich vorgeschriebene Erlaubnis gewerbsmäßige Zahlungsdienste und Kryptowerte-Dienstleistungen betreiben.

Die Behörde stellt in diesem Zusammenhang ausdrücklich klar, dass keinerlei geschäftlicher oder rechtlicher Zusammenhang zwischen dieser Plattform und der ordnungsgemäß eingetragenen Gesellschaft SLS Consulting UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in München besteht.

Funktionsweise der Betrugsmasche als „Treuhandassistent“ für die SLS-Consulting

Das konkrete Aufgabenprofil der angebotenen Stellen der SLS-Consulting birgt für die Bewerber erhebliche rechtliche Risiken. Die Aufgabenstellung sieht vor, dass die angestellten Mitarbeiter über ihre privaten, inländischen Bankkonten Geldeingänge von fremden Dritten entgegennehmen. Diese Beträge sollen anschließend nach genauer Anweisung der Auftraggeber weitergeleitet oder in digitale Kryptowerte umgetauscht werden. Nach den aktuellen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden stammen diese überwiesenen Gelder mit hoher Wahrscheinlichkeit aus vorangegangenen Straftaten, insbesondere aus Online-Betrugsdelikten, bei denen andere Personen geschädigt wurden.

Die Bafin weist darauf hin, dass diese Praxis in der Vergangenheit häufig unter der Berufsbezeichnung „Treuhandassistent/in“ maskiert wurde und die Angestellten Gefahr laufen, sich wegen Geldwäsche strafbar zu machen. Da jeglicher gewerblicher Transfer sowie der Tausch von Geldern in Deutschland strikt erlaubnis- beziehungsweise zulassungspflichtig sind, handelt es sich um eine illegale Tätigkeit.

Rechtliche Grundlagen und Schutzmaßnahmen für Verbraucher

Wer auf dem deutschen Finanzmarkt Zahlungsdienste oder Dienstleistungen im Bereich der Kryptomärkte erbringen möchte, benötigt zwingend eine vorherige Konzession oder Zulassung durch die staatliche Aufsichtsbehörde. Die aktuelle Warnpublikation der Bundesanstalt erfolgt auf Grundlage von § 8 Absatz 7 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) in Verbindung mit § 10 Absatz 7 des Kryptomärkteaufsichtsgesetzes (KMAG). Verbraucher und Arbeitssuchende können den legalen Status und die Autorisierung eines Marktteilnehmers jederzeit selbstständig und kostenfrei in der offiziellen Unternehmensdatenbank auf der Internetpräsenz der Aufsicht überprüfen.

Gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und den Landeskriminalämtern warnt die Bafin vor der Zunahme von komplexem Finanzbetrug im Internet. Neben fingierten Jobangeboten betrifft dies auch betrügerische Online-Anlageplattformen. Bürgerinnen und Bürger werden zu äußerster Skepsis und gründlicher Recherche aufgerufen, bevor sie finanzielle Transaktionen durchführen oder persönliche Kontoverbindungen für vermeintliche Arbeitgeber zur Verfügung stellen. In der behördlichen Aufklärungsrubrik „Finanzbetrug erkennen“ veröffentlicht die Aufsicht fortlaufend aktuelle Warnmeldungen zu unberechtigt agierenden Akteuren.

Aktuelle Fahndung der Polizei Wiesbaden

Polizei Wiesbaden – Am Montagabend ist es im Stadtteil Biebrich zu einer exhibitionistischen Handlung im öffentlichen Raum gekommen. Gegen 19:10 Uhr hielt sich ein bislang unbekannter Mann im Grundweg auf und manipulierte dort öffentlich an seinem Geschlechtsteil. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den Vorfall und fühlte sich durch das Verhalten des Mannes nachhaltig belästigt, woraufhin umgehend die Polizei verständigt wurde. Noch vor dem Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzung flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

Wie die Polizei Wiesbaden mitteilt: Der Gesuchte wird als etwa 35 bis 40 Jahre alt und circa 183 cm groß beschrieben. Er hat kurze, braune Haare. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die das Geschehen im Grundweg beobachtet haben oder Hinweise auf die Identität des Mannes geben können, sich unter der zentralen Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Brutaler Raubversuch mit Pfefferspray in der Innenstadt

Polizei Wiesbaden – Nur knapp eine Stunde später ereignete sich in Wiesbaden-Mitte ein versuchter Straßenraub. Ein 22-amerikanischer Mann lief gegen 20:00 Uhr auf dem Gehweg der Rheinstraße in Fahrtrichtung der Ringkirche. Auf Höhe der Einmündung zur Karlstraße wurde der Fußgänger plötzlich und völlig unvermittelt von zwei unbekannten Tätern abgefangen und direkt mit Pfefferspray attackiert. Im Anschluss an den Reizgasspray-Angriff versuchten die Kriminellen, dem leicht verletzten Mann die am Handgelenk getragene Armbanduhr gewaltsam zu entreißen.

Da der körperliche Angriff und das Entreißen der Uhr jedoch misslangen und das Opfer Gegenwehr leistete, brachen die Täter ihr Vorhaben ab. Das Duo flüchtete daraufhin zu Fuß über die Karlstraße in Richtung der Schiersteiner Straße. Die beiden flüchtigen Räuber werden als männlich und etwa 18 bis 20 Jahre alt beschrieben. Sie wiesen ein dunkelhäutiges Erscheinungsbild auf und waren beide zum Tatzeitpunkt mit auffällig heller Kleidung bekleidet. Auch in diesem Fall bittet das zuständige Kommissariat in Wiesbaden um sachdienliche Zeugenhinweise unter der Telefonnummer (0611) 345-0.

Wirtschaftskrise Deutschland: Unternehmensinsolvenzen steigt auf höchsten Stand

Die anhaltende Schwächephase der Wirtschaft in Deutschland führt zu einem spürbaren und kontinuierlichen Anstieg der Insolvenzzahlen. Nach aktuellen Hochrechnungen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform werden bis zum Ende des ersten Halbjahres voraussichtlich 12.900 Unternehmen den Gang zum Insolvenzgericht angetreten haben. Dies entspricht einem Zuwachs von fast acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein ähnlich hohes Niveau wurde auf dem deutschen Markt letztmalig in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 verzeichnet, als die Behörden 13.310 Fälle registrierten.

Experten zufolge ist das Ende dieser Entwicklung vorerst nicht absehbar. Die Wirtschaftsforschung von Creditreform prognostiziert, dass der eigentliche Höhepunkt der Insolvenzwelle in Deutschland noch vor uns liegt. Eine nachhaltige Stabilisierung der Lage am Markt wird demnach erst dann eintreffen, wenn die hiesige Wirtschaft wieder ein dauerhaftes Wachstum verzeichnet, was nach aktuellen Prognosen frühestens für das Jahr 2027 erwartet wird. Für das laufende Jahr gehen Ökonomen lediglich von einem minimalen Wachstum aus, da unter anderem geopolitische Krisen den erhofften Aufschwung spürbar bremsen.

Energiekrise und steigender Druck auf Großunternehmen in Deutschland

Die Ursachen für die prekäre finanzielle Schieflage vieler Betriebe in Deutschland sind vielschichtig. Neben dauerhaft hohen Energiekosten, einer spürbaren Kaufzurückhaltung aufseiten der Verbraucher und zunehmenden bürokratischen Lasten haben jüngste internationale Konflikte zu einem erneuten Ölpreisschock geführt. Dieser Preissprung belastet die Wertschöpfungsketten der Industrie sowie das Budget der Endverbraucher gleichermaßen. Besonders stark betroffen ist der Dienstleistungssektor, zu dem unter anderem die Gastronomie zählt; hier wurden im ersten Halbjahr des laufenden Jahres fast 7.900 Insolvenzverfahren registriert.

Ein auffälliger Trend zeigt sich zudem bei Großunternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten. In diesem Segment verzeichnete die Auskunftei einen überdurchschnittlichen Anstieg der Pleiten um 28,6 Prozent. Prominente Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit betreffen unter anderem den Hotelbetreiber Revo-Hospitality-Gruppe, die Baumarktkette Hellweg sowie den bekannten Spielwarenhändler Rofu Kinderland. Ebenso steht die Zukunft des Traditionsherstellers Varta in diesem Sommer auf dem Prüfstand, wo über Sanierungskonzepte oder eine mögliche Zerschlagung verhandelt wird. Auch junge Marktteilnehmer geraten vermehrt unter Druck: In den ersten zwei Jahren nach der Gründung gaben 1.140 Start-ups auf – ein Zuwachs von gut einem Viertel gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.

Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und Verbraucherinsolvenzen

Die wirtschaftliche Dynamik hat unmittelbare Konsequenzen für den Beschäftigungssektor in Deutschland. Nach Schätzungen von Analysten stehen infolge der angemeldeten Firmeninsolvenzen des ersten Halbjahres aktuell rund 165.000 Arbeitsplätze auf der Kippe. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei 143.000 gefährdeten Stellen. Die insolvenzbedingte Gesamtschadensumme wird für das Halbjahr auf rund 28,5 Milliarden Euro geschätzt und liegt damit geringfügig unter dem Vorjahreswert von 31,2 Milliarden Euro.

Parallel dazu geraten auch Privathaushalte in Deutschland zunehmend in finanzielle Bedrängnis, getrieben durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten und die allgemeine Teuerungsrate. Für das erste Halbjahr 2026 erfasste Creditreform 38.800 Verbraucherinsolvenzen, was einer Steigerung von 2,3 Prozent entspricht. Der Zuwachs fiel hier jedoch schwächer aus als in den Vorjahren, da sich der Arbeitsmarkt trotz des Abbaus gut bezahlter Stellen im verarbeitenden Gewerbe weiterhin relativ robust zeigt. Die amtlichen Quartalszahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigen den Trend: Bereits im ersten Quartal vermeldeten die Amtsgerichte 6.275 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das Gesamtjahr 2025 hatte mit 24.064 Pleiten bereits den höchsten Stand seit 2014 markiert, nachdem die staatlichen Corona-Hilfen ausgelaufen waren.

Universitätsmedizin Mainz hautnah erleben vom 29. Juni bis 3. Juli

Die „SommerUni Immunologie und Biomedizin 2026“ an der Universitätsmedizin Mainz bietet 29 ausgewählten Oberstufenschülerinnen und -schülern vom 29. Juni bis zum 3. Juli 2026 die Möglichkeit, aktiv am wissenschaftlichen Laboralltag teilzunehmen. Das einwöchige Nachwuchsprogramm richtet sich gezielt an junge Talente mit einem ausgeprägten naturwissenschaftlichen Interesse. Unter der direkten Anleitung von Promovierenden durchlaufen die Jugendlichen insgesamt elf praxisnahe Forschungsprojekte.

Die wissenschaftlichen Inhalte orientieren sich eng an den Schwerpunkten des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1292, der sich der gezielten Beeinflussung von Mechanismen ineffizienter Immunität bei Tumorerkrankungen und chronischen Infektionen widmet. Ein zentraler Aspekt der Vermittlung ist der sogenannte Translation-Gedanke, welcher die Übertragung von Erkenntnissen aus der theoretischen Grundlagenforschung im Labor in die konkrete klinische Anwendung am Patienten beschreibt.

Erlernen moderner Labormethoden und Datenanalyse in der Universitätsmedizin Mainz

Während der Projektwoche erproben die Teilnehmenden grundlegende und fortgeschrittene Arbeitsweisen der modernen Biomedizin. Das Programm umfasst praktische Tätigkeiten wie das Mikroskopieren, präzise Pipettieren, den Umgang mit Zellkulturen sowie Verfahren der Proteinbiochemie. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler wichtige immunologische Experimentiermethoden kennen, darunter die Durchflusszytometrie als laserbasiertes Sortierverfahren für Zellen sowie den Enzyme-linked Immunosorbent Assay (ELISA) zum Nachweis von Proteinen und Antikörpern.

Ergänzt werden die Laborarbeiten durch theoretische Einblicke in die computergestützte Bioinformatik und verschiedene digitale Auswertemethoden. Neben den praktischen Versuchen nehmen die Jugendlichen an speziell auf ihre Altersstufe zugeschnittenen wissenschaftlichen Vorlesungen und Netzwerkveranstaltungen teil. Zum Abschluss des Programms präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre erarbeiteten Projektergebnisse im Rahmen einer wissenschaftlichen Poster-Session, die dem Ablauf eines realen Fachkongresses nachempfunden ist.

Kooperation tragender Forschungsinstitutionen

Veranstaltet und getragen wird die SommerUni gemeinschaftlich von mehreren Institutionen des Standorts. Hierzu gehören der SFB 1292, das Forschungszentrum für Immunologie (FZI) der Universitätsmedizin Mainz, die Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed) sowie das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen Mainz (UCT Mainz). Die Kooperation bietet eine beidseitige Nutzwirkung: Während die Jugendlichen authentische Orientierungshilfen für potenzielle akademische Karrierewege erhalten, sammeln die betreuenden Doktorandinnen und Doktoranden praktische Erfahrungen in der Anleitung und Führung wissenschaftlicher Kleingruppen.

Die Universitätsmedizin Mainz fungiert als einzige Einrichtung der medizinischen Supramaximalversorgung im Bundesland Rheinland-Pfalz und bildet rund 3.700 Studierende der Medizin und Zahnmedizin aus. Das Nachwuchsprogramm wird zudem auf dem schuleigenen Instagram-Kanal mit visuellen Eindrücken aus dem Laboralltag begleitet. Medienvertretern wird nach vorheriger Anmeldung die Möglichkeit zur Live-Berichterstattung vor Ort sowie zur Vermittlung von Interviews mit den beteiligten Wissenschaftlern und Jugendlichen geboten.

Warum hat es bei Remondis in Welgesheim gebrannt?

Am 23.06.2026 erfolgten die Brandursachenermittlungen auf dem Firmengelände des müllverarbeitenden Betriebes in Welgesheim. Der Brand entstand in einem unzugänglich gelegenen Müllberg von Industrieabfällen. Eine vorsätzliche Inbrandsetzung oder technische Brandursachen können ausgeschlossen werden. Es erscheint sehr wahrscheinlich, dass eine Zündquelle über den Müllkreislauf in den Müllberg gelangte und zu dem Brand führte. Die Zündquelle sowie ein möglicher Verursacher lassen sich aufgrund des Vollbrandes und der großen Menge an Müll nicht mehr ermitteln. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 200.000 Euro.

Meldung vom 20. Juni 2026: Auf einem Wertstoffhof des Entsorgungsunternehmens Remondis in Welgesheim (Kreis Mainz-Bingen) kommt es seit den Nachmittagsstunden zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Über der Gemeinde stehen dichte Rauchwolken, die kilometerweit zu sehen sind. BYC-News ist vor Ort.

Warnung an die Bevölkerung wegen Brand in Welgesheim: Fenster und Türen schließen

Die Feuerwehren wurden um 16:30 Uhr alarmiert und rückten mit einem Großaufgebot an, um das Feuer zu bekämpfen.

Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurde gegen 17:20 Uhr eine offizielle Warnung über die Notfall-Apps Katwarn und NINA herausgegeben. Anwohner werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

Welgesheim remondis
Brand auf Wertstoffhof in Welgesheim | Foto: BYC-News | Marc Märker

Ursache des Feuers noch unklar

Weitere Details zur Ursache des Feuers oder zum genauen Ausmaß des Feuers liegen aktuell noch nicht vor. Die Löscharbeiten der regionalen Feuerwehren dauern an und werden voraussichtlich noch bis in die Nacht hinein andauern.

Auf dem Gelände des Wertstoffhofes hatte es erst Anfang Juni bereits einen Großbrand gegeben.

Update, 21. Juni – 08:00 Uhr:

Die Einsatzkräfte des Brand- und Katastrophenschutzes konnten in der Nacht das Feuer auf dem Betriebsgelände des Recycling-Betriebes in Welgesheim löschen. Die umfassenden Einsatzmaßnahmen dauern jedoch weiterhin an.

Betroffen war eine Lagerhalle, in der rund 100 Tonnen Gewerberestmüll in Brand geraten waren. Um die Flammen zu ersticken, wurde das Brandgut mit technischem Gerät aus dem betroffenen Bereich herausgezogen, auf einer Freifläche verteilt und dort gezielt abgelöscht. Der offene Brand ist somit gelöscht. Derzeit laufen die Nachlöscharbeiten, Kontrollen auf mögliche Glutnester sowie weitere Sicherungsmaßnahmen.

13 Feuerwehrleute verletzt – Überregionale Hilfe vor Ort

Der stundenlange Einsatz unter extremen Bedingungen stellte die Rettungskräfte vor erhebliche körperliche Herausforderungen. Grund hierfür waren die lange Einsatzdauer, die starke Rauchentwicklung, die Arbeit unter schwerem Atemschutz sowie die hohe Belastung im direkten Einsatzbereich.

Im bisherigen Einsatzverlauf mussten insgesamt 13 Einsatzkräfte medizinisch versorgt werden. Neun von ihnen wurden zur weiteren Abklärung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht keine Lebensgefahr. Die Einsatzleitung achtet weiterhin streng auf regelmäßige Ablösung, Ruhezeiten, Verpflegung, Flüssigkeitsversorgung und hygienische Maßnahmen für die eingesetzten Kräfte.

Die Gesamteinsatzleitung liegt inzwischen wieder bei der Kommune. Unterstützt werden die Maßnahmen unter anderem durch Kräfte aus Mainz, den Landkreisen Alzey-Worms und Bad Kreuznach, das Technische Hilfswerk (THW), den Rettungsdienst sowie weitere Hilfsorganisationen. Der Grundschutz für die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen war und ist weiterhin sichergestellt.

Bevölkerungswarnung aufgehoben – Keine Gefahr in der Luft

Die akute Warnung für die Bevölkerung wurde nach einer Neubewertung der Lage und den vorliegenden Messergebnissen zurückgenommen. Die zuvor über Warn-Apps wie NINA und Katwarn verbreiteten Verhaltensempfehlungen gelten damit nicht mehr. Die Umgebungsluft wurde im Einsatzverlauf fortlaufend durch spezialisierte Messkräfte und Fachberater überwacht. Nach aktuellem Stand liegen außerhalb des unmittelbaren Einsatzbereichs keine Hinweise auf gesundheitsgefährdende Schadstoffkonzentrationen vor.

Im direkten Umfeld der Einsatzstelle kann es dennoch weiterhin vereinzelt zu Geruchsbelästigungen kommen, insbesondere durch die Nachlöscharbeiten und das Bewegen von Brandgut. Rauch ist grundsätzlich weiterhin zu meiden. Bürgerinnen und Bürger werden dringend gebeten, den Bereich um die Einsatzstelle weiterhin nicht aufzusuchen, um die Arbeit der Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Bahnstrecke Bingen–Worms gesperrt

Die wichtige Bahnstrecke Bingen–Worms musste aufgrund der massiven Rauchentwicklung und der damit verbundenen Sichtbehinderungen zeitweise komplett gesperrt werden. Reisende werden weiterhin gebeten, sich vor Fahrtantritt direkt bei der Deutschen Bahn und den Verkehrsunternehmen über mögliche Einschränkungen zu informieren.

Nach dem Löschen des Feuers geht der Einsatz nun in die Phase der Nachlöscharbeiten, Kontrolle und des schrittweisen Rückbaus über. Das anfallende Löschwasser wird umweltschonend zurückgehalten. Die weiteren Maßnahmen erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen. Zur Brandursache können weiterhin keine Angaben gemacht werden. Ermittlungen der Polizei sind erst möglich, wenn der betroffene Bereich sicher betreten werden kann.

 

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Leserbrief: Facharztmangel gefährdet die Gesundheit in Rheinhessen

Leserbrief von Salim Cosic zum Thema Facharztmangel:  Mit großem Interesse, aber auch mit zunehmender Frustration verfolge ich die Berichterstattung über die Situation im regionalen Gesundheitswesen. Als Betroffener und genauer Beobachter der Lage in Mainz und ganz Rheinhessen möchte ich mich zu dem Problem „Facharztmangel“ äußern, das mittlerweile existenzbedrohliche Ausmaße angenommen hat: dem akuten Mangel an zeitnahen Facharztterminen, insbesondere in den Bereichen der Pneumologie und der Psychotherapie. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass das System krankt, doch die Realität vor unseren Haustüren schlägt dem Fass den Boden aus. Wartezeiten von sechs bis acht Monaten für einen dringenden Termin sind in unserer Region keine Seltenheit mehr, sondern trauriger Alltag.

Wenn man in Mainz oder im Umland von Rheinhessen versucht, einen Termin bei einem Lungenfacharzt zu vereinbaren, gleicht dies einem bürokratischen Spießrutenlauf

Wer unter chronischen Atembeschwerden, anhaltendem Husten oder dem Verdacht auf Schlafapnoe leidet, braucht keine Diagnose im nächsten Jahr, sondern sofortige Gewissheit und Linderung. Ein Patient, der monatelang auf eine fachärztliche Untersuchung warten muss, verschleppt im schlimmsten Fall eine schwerwiegende Erkrankung. Hausärzte tun ihr Bestes, um die Erstversorgung abzufangen, stoßen jedoch verständlicherweise an ihre diagnostischen Grenzen. Es darf nicht sein, dass Menschen in einer wohlhabenden Region wie Rheinhessen gezwungen sind, monatelang in Angst zu leben, ob ihre Lungenfunktion dauerhaft Schaden nimmt, nur weil das Angebot an Facharztsitzen künstlich verknappt oder schlichtweg völlig unterdimensioniert ist.

Noch dramatischer stellt sich die Situation im Bereich der Psychotherapie dar. Psychische Krisen, schwere Depressionen oder Angsterkrankungen halten sich nicht an administrative Wartezeiten. Wer den schweren Entschluss fasst, sich einzugestehen, dass er professionelle Hilfe benötigt, befindet sich oft schon an einem absoluten Tiefpunkt. Wenn dieser Person dann bei der telefonischen Odyssee durch die Praxen in Mainz und ganz Rheinhessen stereotyp mitgeteilt wird, dass die Wartelisten geschlossen sind oder die nächste Erstberatung in acht Monaten stattfinden kann, ist das ein Schlag ins Gesicht. Diese Ignoranz des Systems gegenüber seelischen Leiden ist unmenschlich. Eine monatelange Wartezeit bei psychischen Erkrankungen führt unweigerlich zu einer Chronifizierung der Symptome. Betroffene verlieren im schlimmsten Fall ihren Arbeitsplatz, isolieren sich vollständig oder geraten in akute Lebensgefahr. Dass Akutfälle dann oft in den ohnehin überlasteten Notaufnahmen der Kliniken landen, ist die logische und teure Konsequenz dieser strukturellen Fehlplanung.

Die Politik und die Kassenärztliche Vereinigung verweisen in diesem Zusammenhang gerne auf theoretische Vergabestellen oder die Notdienstnummer 116117

Wer diese Optionen in Rheinhessen jedoch einmal praktisch ausprobiert hat, weiß, dass dies oft nur Pflaster auf offenen Wunden sind. Man erhält vielleicht nach langem Hin und Her ein Erstgespräch oder einen Einmaltermin, oft meilenweit entfernt vom eigenen Wohnort, doch eine kontinuierliche, therapeutische Betreuung oder eine fundierte Facharztbehandlung wird dadurch nicht ersetzt. Das Problem liegt tiefer: Die Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Vereinigungen basiert auf veralteten Schlüsseln, die den tatsächlichen Zuwachs der Bevölkerung und den gestiegenen Bedarf in Ballungsräumen wie Mainz und den umliegenden Landkreisen in Rheinhessen überhaupt nicht mehr abbilden.

Facharztmangel: Zudem krankt das System an einer zunehmenden Zweiklassengesellschaft

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Privatversicherte oder Selbstzahler oft innerhalb weniger Tage oder Wochen einen Termin erhalten, während gesetzlich Versicherte am Telefon abgekanzelt werden. Das zersetzt das Vertrauen in unseren Sozialstaat. Wenn der Zugang zu lebenswichtiger Medizin vom Versicherungsstatus oder dem Geldbeutel abhängt, haben wir als Gesellschaft versagt. Die Ärztinnen und Ärzte vor Ort treffen oft keine Schuld – viele arbeiten am Limit und rotieren im Hamsterrad von Budgetierungen und überbordender Bürokratie. Die Strukturreformen müssen endlich von oben kommen. Es braucht eine ehrliche Reform der Bedarfsplanung, mehr Kassensitze für dringend benötigte Fachrichtungen in der Region Rheinhessen und eine Entlastung der Mediziner von administrativen Aufgaben, damit wieder mehr Zeit für die eigentliche Patientenversorgung bleibt.

Wir Bürgerinnen und Bürger in Mainz und Rheinhessen dürfen diese Zustände mit dem „Facharztmangel“ nicht länger stillschweigend hinnehmen. Gesundheit ist keine Ware, und eine zeitnahe fachärztliche Versorgung ist kein Luxus, sondern ein Grundrecht. Wenn sich an den unhaltbaren Wartezeiten bei Pneumologen und Psychotherapeuten nichts ändert, kollabiert die ambulante Versorgung vor unseren Augen. Es ist höchste Zeit für die Verantwortlichen in den Ministerien und Verbänden, aufzuwachen und spürbare Erleichterungen für die Patienten in unserer Region zu schaffen, anstatt das Problem weiterhin auszusitzen.


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Zweiter Glasfaser-Bauabschnitt in Mörfelden-Walldorf

GlasfaserPlus wird ab August 2026 in Mörfelden-Walldorf einen zweiten Glasfaser-Bauabschnitt starten. Die ​​Stadt und GlasfaserPlus haben dazu am 23. Juni eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. In diesem Rahmen werden rund 7.000 Haushalte in den Wohngebieten östlich der Bahn in beiden Stadtteilen angeschlossen. Insgesamt erhalten so rund 18.400 Haushalte in Mörfelden-Walldorf einen Glasfaser-Anschluss ins Haus, womit für einen nahezu flächendeckenden Ausbau im gesamten Stadtgebiet gesorgt ist. 

GlasfaserPlus ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Telekom und IFM Investors, einem australischen Fondsverwalter, der im Eigentum von Pensionskassen steht und global Pensionsgelder in Infrastrukturunternehmen anlegt. 

Ein Glasfaser-Anschluss überträgt stabil und zuverlässig Daten in Gigabitgeschwindigkeit. Das neue Netz erlaubt eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s. Damit können alle bekannten Anwendungen problemlos genutzt werden. In Zukunft werden sogar noch höhere Geschwindigkeiten möglich sein. 

„Glasfaser ist die Technologie, die die Digitalisierung für alle zugänglich macht. Ein Glasfaser-Anschluss in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus wird schon bald so wichtig sein, wie der Zugang zu Strom und Wasser. Ich freue mich sehr, dass wir mit der gemeinsamen Erklärung den Start des zweiten Glasfaser-Bauabschnitts besiegelt haben und so nahezu allen Einwohnerinnen und Einwohnern schon bald schnelles, zuverlässiges Internet bieten können“, sagt Bürgermeister Karsten Groß. 

„Wir sind mit dem Ziel angetreten, den ländlichen sowie klein- und mittelstädtischen Raum in Deutschland mit schnellem und zuverlässigem Internet durch Glasfaser-Anschlüsse zu digitalisieren. Mörfelden-Walldorf ist auf diesem Weg ein wichtiger Meilenstein“, so Harald Weber, Relationship Management bei GlasfaserPlus. 

„Die GlasfaserPlus knüpft ihre Ausbauzusage nicht an das Erreichen von Vermarktungsquoten“, so ​Marcel Kavadopoulou, Regio-Manager ​bei der Telekom. „Deshalb müssen alle Interessierten selbst aktiv werden und ihren Glasfaser-Anschluss buchen. Dies ist beispielsweise direkt online bei der Telekom, im T-Shop oder im Fachhandel möglich.“ 

Kostenloser Anschluss der Immobilie während der Ausbauphase

Die GlasfaserPlus schließt eine Immobilie während der Ausbauphase kostenfrei an, wenn Kundinnen oder Kunden einen Glasfaser-Tarif bei einem Telekommunikationsanbieter abschließen. Die GlasfaserPlus benötigt in diesem Fall lediglich eine Genehmigung, den Anschluss herstellen zu dürfen, weil die Arbeiten dafür auf Privatgrund geschehen. Die Beauftragung funktioniert folgendermaßen: Kundinnen und Kunden buchen bei einem Telekommunikationsanbieter einen Glasfaser-Tarif. Der wiederum nimmt Kontakt mit der GlasfaserPlus auf und kümmert sich um die Genehmigung und die Details. Bei einer Buchung nach der Ausbauphase werden in der Regel Kosten für den Hausanschluss erhoben, bei der Telekom betragen diese z. B. einmalig 999,95 Euro.  

GlasfaserPlus: Ein Netz der Vielfalt für Mörfelden-Walldorf

Die GlasfaserPlus wird bis 2034 vier Millionen gigabitfähige Glasfaser-Anschlüsse vor allem im ländlichen Raum bauen und stellt ihr Netz allen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung. Für den Ausbau in Mörfelden-Walldorf hat die Telekom verbindlich angekündigt, das Netz der GlasfaserPlus zu nutzen.  

Mehr Informationen zur Verfügbarkeit der Anschlüsse und zu den Tarifen der Telekom: 

  • Telekom Partner B. Schmitt mobile GmbH, Langgasse 46, 64546 Mörfelden-Walldorf 
  • Glasfaserexpertenteam: magenta-glasfaser@telekom.de 
  • www.telekom.de/glasfaser 
  • Kundenservice Privatkunden 0800 2266 100 (kostenfrei) 
  • Kundenservice Geschäftskunden 0800 3306709 (kostenfrei) 

Über die GlasfaserPlus 

Die GlasfaserPlus GmbH ist ein Joint Venture zwischen der Deutschen Telekom und dem IFM Global Infrastructure Fund, das bis 2030 rund vier Millionen Glasfaser-Anschlüsse im ländlichen Raum sowie klein- und mittelstädtischen Regionen Deutschlands bauen will. Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an staatlichen Förderausschreibungen.  

Vollsperrung des Hafentunnel in Frankfurt wegen Wartungsarbeiten

Frankfurt News – Um die dauerhafte Funktionsfähigkeit und die allgemeine Verkehrssicherheit des Hafentunnels zu gewährleisten, führt die Stadt Frankfurt in Kürze umfangreiche Wartungs- und Reinigungsarbeiten durch. Aus diesem Grund muss das Bauwerk an fünf aufeinanderfolgenden Nächten jeweils in der Zeit von 21:00 Uhr abends bis 06:00 Uhr morgens für den gesamten Verkehr in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Das zuständige Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat die Arbeitszeiten bewusst in die Nachtstunden gelegt, um die unvermeidbaren Auswirkungen auf den städtischen Straßenverkehr möglichst gering zu halten. Die Maßnahme beginnt am Montag, den 29. Juni, um 21:00 Uhr und wird am Freitag, den 3. Juli, um 06:00 Uhr morgens beendet sein. Für die Dauer der Sperrungen ist eine offizielle Umleitungsstrecke über die Gutleutstraße, die Camberger Straße und die Mainzer Landstraße sowie in entgegengesetzter Richtung eingerichtet.

Gründliche Hochdruckreinigung durch Nachtschichten

Der Umfang der anstehenden Maßnahmen erstreckt sich auf die intensive Reinigung sämtlicher Tunnelbereiche im Untergrund von Frankfurt. Die nächtlichen Arbeiten beinhalten die Säuberung der Tunnelwände, der Fahrbahnen, der Geh- und Radwege, der Entwässerungseinrichtungen sowie aller innen- und außenliegenden Geländerstrukturen. Dabei werden die Tunnelwände mit speziellen Hochdruckreinigern nass bearbeitet, um sie von hartnäckigen Staubablagerungen, Reifenabrieb sowie zähen Öl- und Rußrückständen zu befreien. Parallel dazu entfernen Kompakt- und Großkehrmaschinen den gelösten Schmutz auf den Verkehrsflächen. Für die Reinigung der Sinkkästen und tiefen Grundleitungen kommt ein Hochdruckspülfahrzeug zum Einsatz, welches Ablagerungen löst und direkt absaugt. Schwer zugängliche Nischen, Einbauten und Regenrinnen werden von den rund zehn pro Nacht eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Handarbeit vor- und nachgereinigt.

Umweltgerechte Schlammentsorgung und Artenschutz

Die bei den mechanischen und manuellen Spülvorgängen anfallenden Rückstände setzen sich im Kern aus verkehrsbedingten Ablagerungen wie Gummi- und Rußpartikeln, Feinsedimenten und Staub zusammen. Das gesamte anfallende Schmutzwasser sowie die festen, abgesaugten Rückstände werden zunächst gesammelt, in einem speziellen Filterbecken vorkonzentriert, fachgerecht abtransportiert und im Anschluss streng nach den geltenden gesetzlichen Umweltvorschriften entsorgt. Aufgrund der chemischen Belastung durch den Straßenverkehr erfolgt die Beseitigung dieser Stoffe teilweise als besonders überwachungsbedürftiger Abfall. Neben den ökologischen Aspekten berücksichtigt die Stadt Frankfurt bei der Maßnahme auch den Tierschutz: Unmittelbar vor dem Start der Hochdruckreinigung kontrollieren die Einsatzkräfte alle Tunnelbereiche akribisch auf potenzielle Taubennester, um Verletzungen oder Beeinträchtigungen der Tiere während der Reinigungsphase konsequent auszuschließen.

WDC-Pavillon am Kochbrunnenplatz in Wiesbaden

WDC-Pavillon Wiesbaden – Ein Raum, der mit uns wandert und sich mit jeder Begegnung verändert: Seit April schickt die WDC 2026 (World Design Capital) ihren mobilen Pavillon durch die Region. Vom 24. Juni bis zum 12. Juli 2026 macht er am Kochbrunnenplatz in Wiesbaden Station – als offener Möglichkeitsraum für Gestaltung und gelebte Demokratie.

Hier übernehmen Initiativen die Bühne, Schulklassen nutzen den Pavillon als erweiterten Lernraum, und in Workshops sowie bei spontanen Begegnungen wird Stadt aktiv reflektiert.

Während des Aufenthalts in Wiesbaden erwartet die Bürger ein vielfältiges Programm, darunter die Residency aus dem Netzwerk von Constructlab. Ausgehend von der experimentellen Frage, ob sich mit dem Wasser des Kochbrunnens Kaffee zubereiten lässt, erkunden Lucas Devolder, Juul Prinsen und Anco de Jonge die Themen Energiegewinnung, Gastfreundschaft und Wohlbefinden im öffentlichen Raum.

Sämtliche Angebote im WDC-Pavillon sind kostenfrei zugänglich und barrierefrei gestaltet, um eine breite gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Programm WDC-Pavillon

Soft Opening – Mittwoch, 24. Juni, 18 Uhr
Mit Musik, Getränken von Farbe-des-Weines und leckeren Snacks.

Angebot für Schulen: Stadt für Alle – Donnerstag, 25. Juni, 9 bis 11 Uhr und 11.30 bis 13.30 Uhr
Workshop zum Thema Stadtentwicklung für Wiesbadener Schulklassen. Anmeldung via Mail auf der Rückseite möglich.
Von: Deutsches Architekturmuseum

Grafisches Verweben – Freitag, 26. Juni, 14 bis 17 Uhr
Walk-in-Workshop zur Mitgestaltung der visuellen Identität des WDC-Pavillons.
Von: WDC 2026, Laura Hilbert

Ciudad-Diseño Tijuana – Samstag, 27. Juni, 14 bis 17 Uhr
Vorstellung und Workshop zu Designmethoden und wie sie zu einer bürgerorientierten Stadtentwicklung in einer binationalen Grenzregion beitragen können.
Von: Jorge Francisco Sánchez-Jofras und Katalina Silva von World Design Capital San Diego Tijuana 2024

Workshop: Claim the Space – Sonntag, 28. Juni, 15 bis 18 Uhr
Design-Workshop mit dem Kollektiv „Das Fliegende S“.
Von: Lust auf besser leben gGmbH, Donata Koschel

WDC-Yoga – Donnerstag, 2. Juli, 18 bis 19 Uhr
Yoga am WDC-Pavillon für alle Levels sorgt für Bewegung. Bitte eine Matte oder etwas zum Unterlegen mitbringen.
Von: WDC 2026

Textilworkshop: Den eigenen Faden (wieder)finden – Freitag, 3. Juli, 18 bis 20 Uhr und Samstag, 4. Juli, 14 bis 17 Uhr
Mit Webnadel und Faden entstehen kleine Gewebe, die ohne Vorkenntnisse gestaltet werden können. Dabei geht es um bewusstes Tun, Hände beschäftigen und Gedanken beruhigen.
Von: Studio Stiller

Lego-Druck für Familien, Freund & Wahlfamilien – Sonntag, 5. Juli, 10 bis 12 Uhr
Mit Lego-Steinen werden Formen, Muster, Häuser, Wege, Menschen, Tiere, Pflanzen und vieles mehr gestaltet und anschließend gedruckt. Für Kinder (ab 5 Jahren), Jugendliche und Erwachsene.
Von: Villa Farbenfroh – Kreativort und Kunstschule

Knit and Meet – Sonntag, 5. Juli, 14 bis 17 Uhr
Offenes Strick- und Vernetzungstreffen. Projekt mitbringen und einen entspannten Nachmittag mit Stricken, Häkeln und anregenden Gesprächen genießen.
Von: Alina Sauer

Ping Pong Park – Mittwoch, 8. Juli, bis Sonntag, 12. Juli
Tischtennisplatten zum spielerischen Ausprobieren. Vorbeikommen und mitmachen!
Von: Elisabet Flascha, Laura Weigand und Marco von der Heyden

Lego-Druck Workshop – Mittwoch, 8. Juli, 10 bis 12 Uhr und Donnerstag, 9. Juli, 10 bis 12 Uhr
Mit Lego-Steinen werden Formen, Muster, Häuser, Wege, Menschen, Tiere, Pflanzen und vieles mehr gestaltet und anschließend gedruckt. Für Kinder (ab 5 Jahren), Jugendliche und Erwachsene.
Von: Villa Farbenfroh – Kreativort und Kunstschule

Quiz: Wissen und Macht – Mittwoch, 8. Juli, 14 bis 17 Uhr
Gerade in Krisen ist wissenschaftlicher Rat gefragt. Aber wie funktioniert der Dialog zwischen Entscheidungsträger und Forschung in der Praxis? Ein interaktives Quiz und eine Diskussion geben Einblick in die Herausforderungen des Science-Policy-Austauschs.
Von: Rhein-Main-Universitäten; Moderation: Tome Sandevski, Dominik Schuh

AI tell you everything – Donnerstag, 9. Juli, 14 bis 17 Uhr
Der Workshop untersucht, wie Erzählungen durch KI geformt werden. Besucher generieren und bearbeiten maschinell erzeugte Texte und erstellen so Druckerzeugnisse, die individuelle und kollektive Urheberschaft widerspiegeln.
Von: Enes Pavlukovic und Tina Lenz, im Rahmen von Form Follows Friendship

Design-Utopien – Wo sehen wir uns in der Zukunft? – Donnerstag, 9. Juli, 18 bis 20 Uhr
Einblicke in das FLINTA*-Netzwerk von Ladies, Wine & Design Wiesbaden mit anschließendem Collage-Workshop für FLINTA*-Personen.
Von: Nina Gänsler und Luella Döringer

Workshop „Unsere Stadt der Zukunft“ – Freitag, 10. Juli, 10 bis 17 Uhr
Hier wird gemeinsam eine Stadt gebaut, die unseren Bedürfnissen heute und morgen gerecht wird.
Von: Museum Wiesbaden

Meme-Workshop – Samstag, 11. Juli, 13 bis 15 Uhr
Warum bringen uns Memes zum Lachen und was verraten sie über unsere Gesellschaft? Gemeinsam schauen wir genauer hin und gestalten mit einfachen digitalen und analogen Werkzeugen Memes.
Von: Felix Kosok

Closing – Samstag, 11. Juli, 18 bis 20 Uhr
Bei kühlen Getränken und Musik lassen wir unser Programm Revue passieren.
Von: WDC 2026

Rückruf bei Aldi Süd: Mettwurst mit gefährlichen Keimen verunreinigt

Lebensmittelrückruf bei Aldi Süd – Die Willms Fleisch GmbH informiert am heutigen Dienstag über einen großflächigen und dringenden Rückruf bestimmter Wurstartikel. Im Rahmen von routinemäßigen Laboranalysen wurde in den betroffenen Produkten eine mikrobiologische Verunreinigung mit Shigatoxin- bzw. Verotoxin-produzierenden E. coli-Bakterien (STEC/VTEC) festgestellt. Vom Verzehr der Ware wird seitens des Herstellers dringend abgeraten. Der Rückruf umfasst die „Schinken-Zwiebelmettwurst“ in der 200-Gramm-Abpackung sowie die drei Sorten „Vespermettwurst“, „Klassisch“ und „Paprika“. Betroffen sind ausschließlich Produkte mit den Verbrauchsdaten 18.06., 21.06., 22.06., 23.06. und 24.06.2026. Andere Artikel des Herstellers oder Mettwürste mit abweichenden Daten sind unbedenklich.

Vertrieb über Aldi Süd und Rückgabemöglichkeiten

Rückruf bei aldi süd: mettwurst mit gefährlichen keimen verunreinigtDie betroffenen Wurstwaren der Willms Fleisch GmbH wurden über die Filialen des Discounters Aldi Süd vertrieben. Das Verkaufsgebiet erstreckt sich über die Bundesländer Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen sowie Teile von Nordrhein-Westfalen. Verbraucherinnen und Verbraucher, die die entsprechenden Artikel erworben haben, können diese ab sofort in allen jeweiligen Verkaufsstellen zurückgeben. Das Unternehmen hat zugesichert, dass der volle Kaufpreis auch ohne Vorlage des Kassenbons an den Kassen erstattet wird.

Gesundheitsrisiken durch STEC/VTEC-Erreger

Die nachgewiesenen Bakterienstämme gehören zu den EHEC-Erregern und zählen zu den häufigsten Ursachen für schwere Lebensmittelvergiftungen. Da die Keime hochinfektiös sind, reichen bereits geringe Mengen von 10 bis 100 Organismen aus, um eine Erkrankung auszulösen. Das freigesetzte Shigatoxin wirkt zellschädigend und kann dramatisch verlaufende, teils blutige Durchfallerkrankungen hervorrufen. Als lebensbedrohliche Komplikation kann sich insbesondere bei Kindern unter sechs Jahren, Senioren oder abwehrgeschwächten Personen in fünf bis zehn Prozent der Fälle ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln. Dieses führt zu schweren Schäden an den Blutgefäßen, den roten Blutkörperchen und den Nieren, was häufig eine Dialysepflicht nach sich zieht. Weitere neurologische Störungen oder Organschäden sind möglich. Personen, die nach dem Verzehr entsprechende Symptome entwickeln, sollten umgehend einen Arzt aufsuchen. Weitere Hintergrundinformationen stellt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bereit.

Insolvenz der Predicom Solutions GmbH aus Worms

28.08.2026 Amtsgericht Worms: 10 IN 59/26 : In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Predicom Solutions GmbH, Alzeyer Straße 31 A, 67549 Worms (AG Mainz, HRB 51734), vertr. d.: J. Stilgenbauer (Geschäftsführer), wurde beschlossen: Der Antragstellerin und den Insolvenzgläubigern wird vor der Entscheidung des Insolvenzgerichts über den Vergütungsantrag des vorläufigen Insolvenzverwalters Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme innerhalb einer Frist von 1 Woche ab Wirksamwerden der Bekanntmachung dieses Beschlusses (§ 9 Abs. 1 S.3 InsO) gegeben.

Erstmeldung vom 19.06.2026

Im Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der Predicom Solutions GmbH hat das zuständige Insolvenzgericht am 19.06.2026 um 12:00 Uhr die vorläufige Verwaltung des Vermögens der Antragstellerin angeordnet. Das Verfahren wird unter dem Aktenzeichen 10 IN 59/26 geführt. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Alzeyer Straße 31 A, 67549 Worms und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter der Nummer HRB 51734 registriert.

Gegenstand des Unternehmens laut Handelsregister: Die Entwicklung, Herstellung und Fertigung von optischen Messsystemen und Vorrichtungen sowie deren Datenverarbeitungsprogramme und Daten für: a) die chemische Industrie, für Heiz- und Kühltechnik, b) die kommunale Trinkwassertechnik, c) die Automobilindustrie, sowie d) die pharmazeutische Industrie und Medizintechnik. Gegenstand des Unternehmens ist weiterhin die Flüssigkeitsanalyse in der pharmazeutischen Industrie sowie der Medizin- und Biotechnik.

Bestellung des vorläufigen Insolvenzverwalters der Predicom Solutions GmbH

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Jürgen Erbe von der Schultze & Braun Rechtsanwaltsgesellschaft für Insolvenzverwaltung mbH bestellt. Die Kanzleiräume befinden sich in der Sophienstraße 17, 68165 Mannheim. Für die Kontaktaufnahme stehen die Telefonnummer 0621 480264-0 sowie die E-Mail-Adresse JErbe@schultze-braun.de zur Verfügung. Der vollständige Beschluss kann in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.

Regelungen zur Rechtsmittelbelehrung und Fristen

Gegen diesen Beschluss steht der Antragstellerin das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde offen. Zudem können auch Gläubiger die sofortige Beschwerde einlegen, falls das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens gemäß Artikel 5 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2015/848 gerügt werden soll.

Die Beschwerde muss innerhalb einer gesetzlichen Notfrist von zwei Wochen beim Amtsgericht Worms, Hardtgasse 6, 67547 Worms (oder über das angegebene elektronische Gerichtspostfach) eingereicht oder bei der Geschäftsstelle eines beliebigen Amtsgerichts zu Protokoll erklärt werden. Für die Fristwahrigung ist der Eingang beim Amtsgericht Worms entscheidend. Die Frist beginnt mit der Zustellung beziehungsweise der Verkündung der Entscheidung. Im Falle einer öffentlichen Bekanntmachung beginnt der Fristlauf, sobald nach dem Tag der Veröffentlichung zwei weitere Tage vergangen sind. Die Beschwerdeschrift muss unterzeichnet sein und die genaue Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die entsprechende Erklärung enthalten.

Aktivurlaub im südbadischen Dreisamtal

Das weite Dreisamtal erstreckt sich im Naturpark Südschwarzwald und wird von einer eindrucksvollen Kulisse aus bis zu 1.500 Meter hohen Berggipfeln umrahmt. Zwischen den vier kleinen Partnergemeinden Kirchzarten, Oberried, Buchenbach und Stegen zeigt sich die Landschaft von traditioneller Landwirtschaft geprägt. Wer vor Ort Urlaub auf dem Bauernhof macht, erlebt das klassische Landleben in direkter Nähe zu Hofläden, Bauernmärkten und regionalen Landgasthöfen. Die Region lädt zudem zu abwechslungsreichen Aktivitäten ein: Neben klassischen Genusswanderungen auf bequemen Wegen oder dem Aufstieg zu Berghütten können Aktivurlauber das Tal auch umweltschonend auf gemieteten E-Rollern erkunden und an den Ufern der Dreisam picknicken.

Kulturelle Höhepunkte und Livemusik unter Sternen im Dreisamtal

Neben dem traditionellen, jährlich stattfindenden Viehabtrieb in Oberried stellen die sommerlichen Bauernhofkonzerte im Dreisamtal feste kulturelle Höhepunkte für Touristen und Einheimische dar. Die Open-Air-Veranstaltungen finden direkt auf den landwirtschaftlichen Höfen statt und verbinden Livemusik zwischen Obstbäumen mit regionalen Spezialitäten und persönlicher Atmosphäre. Nach Angaben des Tourismusvereins rücken diese Events die gastgebenden Menschen und ihre Betriebe gezielt in den Mittelpunkt. Das offizielle Portal der Destination bietet neben Impressionen und Terminen zu den Konzerten auch interaktive Übersichtskarten sowie ausgearbeitete Wander- und Fahrradrouten für die Urlaubsplanung.

Tierische Ausflüge und Wildnis-Erlebnispfade

Unter dem Leitmotiv „Tierisch gut!“ bündelt die Urlaubsregion ein breites Spektrum an Begegnungen mit Tieren. Das Angebot reicht von Ponyreiten auf Reiterhöfen bis hin zu geführten Trekking-Wanderungen, bei denen Alpakas, Lamas oder Esel an der Leine geführt werden. Ergänzt wird das Programm durch geführte Touren in Kräutergärten sowie den knapp fünf Kilometer langen Wildnis-Erlebnispfad im Biosphärengebiet Schwarzwald. Dieser Pfad vermittelt Familien Wissenswertes über geschützte einheimische Pflanzen und Wildtiere wie den Luchs oder das Auerhuhn, die in den umliegenden Wäldern des Tals beheimatet sind.

Ines Claus betont Bedeutung von Schwimmfähigkeit für Kinder

Anlässlich des bundesweiten Tags des Schwimmabzeichens hat die Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Ines Claus, das Freibad in Stockstadt am Rhein besucht und dort die Übungen von über 250 Kindern vom Gymnasium Gernsheim begleitet, die sich auf ihr Schwimmabzeichen vorbereiteten.

„Schwimmen zu können ist keine Nebensache, sondern eine grundlegende Fähigkeit – gerade für Kinder. Es geht um Sicherheit, Selbstvertrauen und Teilhabe“, erklärte Claus vor Ort. Der Tag des Schwimmabzeichens leiste einen wichtigen Beitrag dazu, auf die Bedeutung der Schwimmausbildung aufmerksam zu machen und möglichst viele junge Menschen zum Schwimmen zu motivieren.

Ines Claus hob hervor, dass das Land Hessen seit vielen Jahren gezielt in die Schwimminfrastruktur investiert.

„Mit unseren Förderprogrammen – insbesondere SWIMplus – unterstützen wir Kommunen dabei, Schwimmbäder zu erhalten und zu modernisieren. Denn ohne funktionierende Bäder vor Ort gibt es auch keine verlässliche Schwimmausbildung“, so Claus. Gerade im ländlichen Raum seien wohnortnahe Angebote wichtig.

Die CDU-Politikerin Ines Claus dankte zudem dem DLRG mit allen Ehrenamtlichen, Schwimmlehrern und Vereinen, die sich tagtäglich für die Schwimmausbildung einsetzen. „Ihr Engagement ist unverzichtbar. Sie sorgen dafür, dass Kinder sicher im Wasser unterwegs sind und im Ernstfall richtig reagieren können.“

Der Tag des Schwimmabzeichens sei deshalb weit mehr als ein symbolischer Aktionstag. „Er schafft Aufmerksamkeit, motiviert Kinder und Eltern gleichermaßen und stärkt das Bewusstsein dafür, wie wichtig Schwimmen für die persönliche Entwicklung und die Sicherheit ist. Dieses Ziel unterstützen wir als Land aus voller Überzeugung“, betonte Claus.