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Brand im REWE-Markt Simmern

KURZMELDUNG POLIZEI KOBLENZ: Am heutigen Donnerstag, 08.08.2019 kam es gg. 11:45 Uhr zu einer Brandalarmierung mit starker Rauchentwicklung im REWE-Markt Simmern,Koblenzer Str.107. Der Markt wurde evakuiert, die Feuerwehrkräfte sind aktuell im Einsatz. Die Koblenzer Straße bleibt als Zuwegung für die Einsatzfahrzeuge im Bereich des Einkaufszentrum gesperrt. Weitere Einzelheiten sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Die „Enkel“ sind unterwegs

Saarbrücken. Falsche „Enkel“ sind im Saarland unterwegs. Darauf hat das Landespolizeipräsidium aufmerksam gemacht. Demnach hat es seit Beginn der Woche bekannt gewordene Versuche gegeben, mit denen Trickbetrüger ältere Menschen um ihr Vermögen bringen wollten.

Pit Bull in Regentonne entsorgt | Hausbewohner waren in Urlaub

Erbach | Odenwald: In der Regentonne auf dem Grundstück einer im Urlaub weilenden Familie in der Bahnstraße, hat ein Unbekannter in der Zeit zwischen dem 11. und 14. Juli 2019 einen toten Hund entsorgt. Bei dem dunkelbraun-schwarzen Tier handelte es sich vermutlich um einen Pitbull. Der Hund wies äußerlich keine Verletzungen auf. Ob das Tier beim Ablegen in der Regentonne, die nur wenige Zentimeter hoch mit Wasser befüllt war, bereits tot war, ist unklar.

Vermutlich drangen die Unbekannten über ein zum „Schloßgraben“ gehörendes Nachbargrundstück auf das Gelände ein. Den Vorfall hat der Grundstücksbesitzer der Polizei erst nach Rückkehr aus dem Urlaub am Mittwoch (07.08.) mitgeteilt, nachdem ihn eine Bekannte, die während seiner Abwesenheit am Haus nach dem Rechten sah, informierte.

Die Polizei bittet im Social Media Bereich den Aufruf zu teilen. Durch die Menge an Tiergruppen, können sich eventuell Hinweise ergeben.

Die Beamten ermitteln nun wegen des Anfangsverdachts auf eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz und fragen insbesondere danach, wo ein Hund, auf den die Beschreibung passen könnte, vermisst wird und bitten Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 06062/9530. Polizei Darmstadt

Deutsche Umwelthilfe fordert hohe Bußgelder für Raucher und weitere Verbote

Jährlicher Verbrauch von 74,5 Milliarden Zigaretten in Deutschland – Filter verdrecken Straßen, Parks und Strände – Umwelt wird mit freigesetzten krebserregenden Chemikalien und Schwermetallen belastet – Kippenstummel gefährden Kinder und haben auf Spielplätzen nichts zu suchen – DUH fordert abschreckende Bußgelder, konsequente Kontrollen und bundeseinheitliches Rauchverbot auf Spielplätzen – Präventivmaßnahmen gegen Rauchen sollten ebenfalls verschärft werden, damit Zigarettenkippen als Abfall erst gar nicht anfallen

204 Millionen Zigaretten pro Tag: Deutsche Umwelthilfe fordert hohe Bußgelder für weggeworfene Kippen und Rauchverbot auf Spielplätzen

Allein in Deutschland werden 74,5 Milliarden Zigaretten im Jahr und 204 Millionen Stück am Tag verbraucht. Viele der mit krebserregenden Stoffen belasteten Kippenstummel werden vor allem im Stadtgebiet, in Parks oder auf Spielplätzen achtlos weggeschnippt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert daher, dass unter den Bundesländern einheitlich abgestimmte abschreckende Bußgelder in Höhe von mindestens 200 Euro für das illegale Entsorgen in der Landschaft eingeführt werden sowie ein Rauchverbot auf öffentlichen Spielplätzen. Dies muss einhergehen mit konsequenten Kontrollen durch die Vollzugsbehörden der Bundesländer. Präventivmaßnahmen, wie ein komplettes Werbeverbot für Zigaretten, sollten ebenfalls umgesetzt werden, um so den Anfall von gebrauchten Zigarettenfiltern von vornherein zu verhindern.

Standardzigarettenfilter bestehen aus dem Kunststoff Celluloseacetat. Es kann bis zu 15 Jahre dauern, bis sie sich zersetzen. In Salzwasser kann dieser Prozess bis zu einhundert Jahre dauern. Neben Nikotin und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen werden auch Schwermetalle, wie Arsen, Blei, Cadmium oder Chrom durch Regen aus den Filtern in die Umwelt gespült. Nur eine Zigarette kann bis zu 60 Liter Wasser verseuchen und Tieren schwere Schäden zufügen. Auch Kleinkinder auf Spielplätzen können sich vergiften, wenn sie die Zigarettenkippen in den Mund nehmen. Der Giftnotruf Berlin befasste sich im Jahr 2010 allein 921-mal mit Notrufen, weil Kinder Zigaretten oder Zigarettenkippen verschluckt hatten.

Dazu Barbara Metz, Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin: „Das achtlose Wegschnippen von Kippenstummeln wird schon viel zu lang geduldet. Milliarden von Gift-Filtern verdrecken nicht nur die Landschaft, sie belasten Gewässer und gefährden Tiere, die diese essen. Vor allem auch für Kinder, die diese in den Mund nehmen, stellen die Zigarettenstummel ein großes Gesundheitsrisiko dar. Bei Kleinkindern kann schon eine einzige verschluckte Kippe zu ernsthaften Vergiftungssymptomen führen. Wir fordern daher ein schnelles bundesweites Rauchverbot auf öffentlichen Spielplätzen, einheitlich abschreckend hohe Bußgelder in Höhe von mindestens 200 Euro für illegal entsorgte Zigaretten und eine konsequente Kontrolle durch die Länder.“

Deutschland sollte dem Vorbild anderer Länder folgen. In Schweden ist ein Rauchverbot auf allen Spielplätzen bereits umgesetzt. Dort wird zusätzlich empfohlen, mit Schildern auf das strikte Verbot hinzuweisen. Der Berliner Senat kann bei der aktuellen Novelle des Nichtrauchergesetzes vorangehen und ein Rauchverbot auf Spielplätzen in der Hauptstadt manifestieren.

Darüber hinaus hält die DUH Präventivmaßnahmen für sinnvoll. „Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Ein komplettes Werbeverbot und eine deutlich höhere Besteuerung würden auch dazu beitragen, dass weniger Kippen in der Landschaft landen“, sagt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.

Ein Pfandsystem hält die DUH zwar für einen nachvollziehbaren Ansatz, hinterfragt jedoch die konkrete Umsetzung. Die giftigen Kippenstummel sollten stofflich nicht mehr genutzt werden.

Ginsheim-Gustavsburg: Freiwillige Feuerwehr sucht dringend Verstärkung

Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg: Die Freiwillige Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg, insbesondere die Stadtteilfeuerwehr Gustavsburg, sucht für den aktiven ehrenamtlichen Feuerwehrdienst dringend Verstärkung. Zurzeit fehlen 15 ehrenamtliche Feuerwehrleute.

Alle Frauen und Männer, die zwischen 17 und 55 Jahre jung, körperlich und geistig fit sind, und ihren Wohnsitz in Gustavsburg haben, können mitmachen. Auch alle, die ihre Arbeitsstelle in Gustavsburg haben und über den Grundlehrgang der Feuerwehr verfügen, können bei der Feuerwehr aktiv werden.

Bieten kann die freiwillige Feuerwehr Dienstfahrzeuge mit jeder Menge technischer Ausstattung, eine umfangreiche kostenlose Ausbildung, eine gründliche Einarbeitung, top Arbeitskleidung und modernes Equipment. Freundschaft, Kameradschaft und Teamgeist stehen außerdem im Vordergrund. Bei besonders aktivem Engagement kann sogar der Lkw-Führerschein, der Gabelstaplerschein oder der Binnen-Bootsführerschein erworben werden.

Wer sich für diese freiwillige, ehrenamtliche Arbeit interessiert, kann gerne bei der Feuerwehr hineinschnuppern und zur Probe mitarbeiten. Erreichbar ist die Freiwillige Feuerwehr, Stadtteilfeuerwehr Gustavsburg, unter der E-Mail-Adresse wefue-gu@feuerwehr-gigu.de

Hotelschiffe sind in Bingen am Rhein gerne gesehen

„In Bingen sind Hotelschiffe immer herzlich willkommen“, so Oberbürgermeister Thomas Feser, „weil unser Kulturufer auch ein hochwertiger Ort ist, ist er auch besonders schützenswert.“ Damit dem Rechnung getragen wird, sind künftig neue Regeln beim Anlegen zu beachten.

Die Verwaltung wird eine entsprechende Anlegeordnung konzipieren, die den Reedereien vorgelegt wird und von diesen akzeptiert werden muss.
Diese Anlegeordnung wird unter anderem regeln, wie lange die Schiffsmotoren laufen dürfen, dass keine Belüftung der Toilettenanlagen erfolgen darf und dass kein Lärm und Musik von Bord erschallen darf. Der Ablass von Fäkalien im Bereich des Binger Kulturufers ist bereits wasserrechtlich geregelt – und verboten.

„Die Hotelschiffe sind eine große Chance für unsere Stadt und wir werden auch daran arbeiten, dass noch mehr Schiffe hier vor Anker gehen. Wir werden den Gästen ein Programm zu Verfügung stellen, was sie bei uns erleben können und was wir organisieren können. Das macht Lust auf den Landgang und dieser erste Eindruck ist bereits immens wichtig. Schließlich lebt Bingen auch vom und für den Tourismus. Ich bin mir sicher, dass bestimmt der eine oder andere Gast dann auch gerne für einen etwas längeren Aufenthalt wiederkommt und hier erleben möchte, was wir zu bieten haben“, macht Oberbürgermeister Feser deutlich.

Neueröffnung Burgergrill : Das Lokal ist europaweit der 31. Standort

Die Peter Pane-Restaurantkette setzt ihren Expansionskurs fort. Am 9. August eröffnet der Burgergrill in Frankfurt am Main seine Türen – nur einen Steinwurf entfernt von der Börse. Doch nicht nur für Börsianer ist das neue Lokal günstig gelegen, sondern auch für Kinofreunde, denn die Filiale befindet sich im CineStar Metropolis in der Eschenheimer Anlage.

So lassen sich künftig großes Kino und kulinarischer Genuss ganz einfach verbinden. Nach der Eröffnung des Kasseler Standortes im November 2018 ist die Filiale in Frankfurt bereits die zweite in Hessen.

Das 300 Quadratmeter große Restaurant liegt in unmittelbarer Nähe zur U-Bahnstation Eschenheimer Tor. Dort werden 200 hungrige Gäste in dem für Peter Pane typischen märchenhaften Ambiente einen Sitzplatz finden und leckere Burger, frische Salate und knusprige Süßkartoffelfritten zur Auswahl haben. Bei gutem Wetter können weitere 80 Burger-Liebhaber ihre Speisen und Getränke im Außenbereich des Restaurants genießen. Um deren Wohlergehen kümmern sich 50 Mitarbeiter, die keine Wünsche offen lassen werden.

Franchisepartner des Restaurants ist Thomas Höhne. Der 52-Jährige ist bereits Partner der Filiale in Kassel und plant die Eröffnung weiterer Standorte, unter anderem im niedersächsischen Göttingen. Er verfügt über viel Berufserfahrung im Lebensmittelbereich und beschäftigt sich seit knapp 30 Jahren mit Frisch- und Tiefkühlprodukten.

„Wir freuen uns, dass wir mit Peter Pane nun auch in der Finanzmetropole Frankfurt am Main vertreten sind. Der Standort im CineStar Metropolis verspricht großes Kino – sowohl auf der Leinwand als auch auf dem Teller“, sagt Patrick Junge. Er ist Geschäftsführer und Inhaber der Unternehmensgruppe Paniceus und fügt hinzu: „Mit Thomas Höhne haben wir einen absoluten Experten für Lebensmittel als Franchisepartner, von dessen Erfahrung die beiden hessischen Filialen nur profitieren können.“

„Unser Lieblingsplatz“: Neues inklusives Kaffeeangebot am Schiersteiner Hafen

Die Stadt Wiesbaden, der „Paritätische“ und die Aktion Mensch fördern einen barrierefreien Treffpunkt mit abwechslungsreichem Programm an einer beliebten Freizeitstätte Wiesbadens.

Daniel schenkt einen prima Espresso aus. Die Luft am Schiersteiner Hafen ist lau, Enten und Ruderer gleiten über das Wasser. Hier lässt es sich wunderbar Kaffee trinken und ein Weilchen entspannen. Und es ist dazu noch ein ganz besonderer Kaffee-Treff: „Unser Lieblingsplatz“ heißt er und ist ein Projekt des Paritätischen gemeinsam mit der Stadt Wiesbaden, gefördert zusätzlich von der „Aktion Mensch“. Der „Lieblingsplatz“ befindet sich drei Mal pro Woche an der Heinrich-Loos-Anlage direkt am Schiersteiner Hafen, gegenüber des evangelischen Gemeindehauses „Christophorushaus“.

Der Mittelpunkt ist eine dreirädrige italienische Vespa „Ape“, in die eine professionelle Kaffeemaschine eingebaut ist. Sie parkt, wenn sie nicht im Einsatz ist, in der Halle des Schiersteiner Verschönerungsvereins. Die Sitzgarnituren werden beim Verein „Inklusion durch Förderung und Betreuung“ aufbewahrt, das Geschirr und andere Kleinigkeiten im Christophorushaus. So wirkt ein Netzwerk zusammen, um diesen inklusiven Kaffeetreff zu ermöglichen, dessen Idee bei Stadtrundgängen vor drei Jahren entstanden ist:

Der Paritätische war gemeinsam mit Studierenden der Hochschule RheinMain und Menschen mit Beeinträchtigung im Stadtteil unterwegs, um Gastronomie, Läden und Freizeiteinrichtungen auf Barrierefreiheit zu überprüfen. Dabei kam unter anderem heraus, dass es kein barrierefreies Café am Hafen, einem der beliebtesten Freizeitplätze des Stadtteils, gibt. „Da wollten wir Abhilfe schaffen“; sagt Heike Lange, Geschäftsführerin des Paritätischen Wiesbaden.

Eine „Ape“ schien das ideale Instrument, über das Internet fand man in Heidelberg ein Fahrzeug, das bereits eine Kaffeemaschine installiert hatte. Es wurde umlackiert und mit einem Logo versehen. Dann wurde ein Standplatz gesucht und alle nötigen Genehmigungen erwirkt. Seit Mai ist die „Ape“ nun dreimal wöchentlich am Schiersteiner Hafen präsent und lädt alle zum Kaffeegenuss ein. Eine weitere Besonderheit: Die Tandems, die hier ausschenken, bestehen aus Menschen mit und ohne Behinderung. So wurden sinnvolle Arbeitsmöglichkeiten geschaffen, die denen, die hier mitmachen, nicht nur Vergnügen bereiten, sondern auch einiges an Selbstbewusstsein bescheren: Monika zum Beispiel, die mit Daniel ein Tandem bildet, kümmert sich toll um Tassen, Teller, Milch und Zucker.

Und damit es nicht nur beim Kaffeetrinken bleibt, ist für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt: Mal singen Fred, ein erfahrener Musikpädagoge, der die inklusive Band „Allenstones“  in Frankfurt leitet, und seine Partnerin Samantha zur Gitarre mit den Besuchern Evergreens, mal berät Thomas Sauer über Probleme Sehbehinderter, mal kann mit den „Rhinos“ inklusives Boccia gespielt werden, die Rhythmusgruppe der IFB macht Laune mit ihren Trommeln, Künstler der WRW stellen sich vor oder die „Eseleltern“ vom Freudenberg sind mit ihren drei Vierbeinern zu Gast. „Neben dem kulinarischen Genuss möchten wir am „Lieblingsplatz“ auch ein Begleitprogramm anbieten, das informativ, sinnlich, kulturell, sportiv, einfach vielfältig sein wird. Dadurch möchten wir auf die Vielfalt hinweisen, die Inklusion mit sich bringt und auf die verschiedenen Angebote, die es in Wiesbaden schon gibt aufmerksam machen“, sagt Heike Lange zur Intention des Projekts, das zunächst bis Oktober andauert, aber gerne auch im kommenden Sommer angeboten werden soll.

Die Zeiten: Dienstag, Mittwoch und Freitag zwischen 14 und 17 Uhr – nur bei gutem Wetter. Die Kaffeespezialitäten sind kostenlos, eine Spendenbox steht bereit. 

Bei Rückfragen: Ansprechpartnerin: Heike Lange | Regionalgeschäftsführerin Wiesbaden | wiesbaden@paritaet-hessen.org | Tel.: (0 611) 308 56 64

Mehr freies und gutes Internet in Eppelborn

Eppelborn. Zentrale Orte wie das Rathaus oder das Hellbergbad sollen in den nächsten 18 Monaten mit „WLAN-Hotspots“ ausgestattet werden. Diese ermöglichen Besuchern eine gute und kostenlose Verbindung ins Netz. Das Geld dafür kommt unter anderem von der Europäischen Union, wie der Gemeindeverband der CDU mitgeteilt hat.

84-Jähriger attackiert Rettungssanitäter

Steinberg-Deckenhardt. Rettungssanitäter, die einen 84-Jährigen transportierten, sind von diesem angegriffen worden. Der Mann, der in einem Altenheim lebt, habe einen Sanitäter beleidigt und habe versucht, ihn mit einem Stock zu schlagen. Das hat die Polizeiinspektion St. Wendel mitgeteilt.

Saarländische Schüler wissen am meisten über Sex

An saarländischen Schulen gibt es die beste Sexualbildung der ganzen Republik. Das ist das Ergebnis eines Reports, den das Telemedizinportal Fernarzt.com veröffentlicht hat – am schlechtesten unterrichtet werden demnach die Kinder in Niedersachsen.

Klimawandel: Forschung im Bereich neuer Gehölzarten notwendig

Die Herausforderungen des Klimawandels machen eine Stärkung der Gehölzforschung in Deutschland unumgänglich. Dem dient die kurzfristige Stiftung eines Lehrstuhls durch den Bund. „Die Diskussionen um den Zustand unserer heimischen Gehölze im Klimawandel zeigen den großen Forschungsbedarf, um diesem Problem entgegenzutreten.“, so der Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen, Markus Guhl.

„Wir sehen in den letzten Jahren, dass an deutschen Universitäten und Hochschulen der Fachbereich Baumschule vernachlässigt und monetär zurückgefahren wurde. Das rächt sich heute, wo die Herausforderungen an die vegetative Forschung so gewaltig sind wie nie.“, kritisiert Guhl. Zwar seien die Baumschulen mit gartenbaulichen Versuchsanstalten intensiv bei der Arbeit, die angewandte Forschung aufrecht zu erhalten, man stelle jedoch fest, dass sich insbesondere Universitäten zurückzögen. „Dadurch liegen nicht nur Forschungsfelder brach, sondern es bricht mittelfristig auch der universitäre Nachwuchs in diesen Fächern weg.“

Dringend sei grundlegende Forschung im Bereich neuer Gehölzarten und -sorten, deren ökologische Wechselwirkung, sowie die Erforschung der notwendigen Infrastruktur für das Gedeihen von Bäumen. „Wir wissen über die Wechselwirkung von Wurzeln und Boden viel zu wenig. Auch müssen wir über die Weiterentwicklung des Pflanzenschutzes und der Substrate, die für das Baumwachstum sorgen sollen, dringend forschen.“

Guhl fordert vor diesem Hintergrund den Bund zum schnellen Handeln auf und sieht eine Stiftungsprofessur als wichtigen Ansatz, um die Gehölzforschung als Instrument zur Beherrschung des Klimawandels zu etablieren.

Beach Tennis für Anfänger

Saarlouis. Die Saarlouiser Innenstadt steht im Zeichen des „Beach Tennis“. Dort finden vom 21. bis zum 25. August die Deutschen Meisterschaften statt. Davor gibt es ein Jedermann-Turnier.

Streit wegen Kippe: Gruppe junger Männer verprügelt Kind

Saarbrücken. Aus einer Bitte, eine Zigarette in der Saarbahn zu löschen, wurde ein massiver körperlicher Übergriff. Wie die Polizei schildert hat eine Gruppe junger Männer am Dienstag gegen 19.30 Uhr ein Kind verprügelt, weil diese an das Rauchverbot in der Bahn erinnert hat. Der Zug habe zu der Zeit an der Haltestelle Kaiserstraße gestanden.

Der Musso von SsangYong – Ein „Nashorn“ mit vielen Qualitäten

Automedien: Ein PickUp der komfortabel, funktional und robust ist? Bei SsangYong´s neuestem Familienmitglied ist das ein Muss. Mit dem sagen wir mal etwas eigenwillig designten Actyon Sports war SsangYong bisher im Bereich günstiger PickUps vertreten. Es gab viel Auto für vergleichweise bescheidenes Geld. Allerdings war seine Anhängerlast mit 2,3 Tonnen nicht ganz so auf der Höhe der Zeit.

Das Nashorn mit robusten Eindruck

Doch das soll sich nun ändern und die Zeichen stehen sehr gut. Mit einem neuen Modell, aber einem Namen, der schon in den 90er Jahren in den Annalen der Südkoreaner auftaucht. Dem Musso. Aus dem Koreanischen übersetzt bedeutet er „Nashorn“. Und irgendwie paßt er auch zum Auftreten des neuen, denn der 2018er Musso macht einen unglaublich robusten und soliden Eindruck.

Foto: Guido Strauß / automedien.de

Okay, über das Aussehen eines echten Nashorns kann man streiten, wie so oft finden die einen es faszinierend schön, die anderen abgrundtief häßlich. Diese Diskussion kommt im automobilen Fall eigentlich gar nicht erst auf, denn endlich, ja endlich, nach grausamen Jahrzenten an skurillen Fahrzeugmodellen noch über die Jahrtausendwende hinaus hat man in Pyoentaek eine Designsprache entwickelt, die auch außerhalb der Halbinsel Anerkennung findet. Korando und Tivoli waren die Vorreiter einer modernen, positiven Modelloffensive, aber mit dem neuen Rexton haben sich die Verantwortlichen unter SsangYong-Chef Johng-Sik Choi das verdient, was für einen Südkoreander einem Ritterschlag gleichkommt: Respekt und Anerkennung für ihre Arbeit. Der beste Beweis dafür ist der Off-Road Award 2018 für den neuen Rexton.

Der Rexton bildet die technische Basis für den Musso

Doch zurück zu unserem Nashorn. Warum wir den Rexton in diesen Bericht mit einbezogen haben? Zum einen weil er bei uns im Test die Messlatte sehr hoch gelegt hat, zum anderen, weil er die technische Basis für den Musso bildet. Dieser ist eigentlich ein Derivat mit Ladefläche.

Foto: Guido Strauß / automedien.de

Unter der Karosserie verbinden den PickUp und das SUV-Flaggschiff die robuste und komfortable Radaufhängung mit Doppelquerlenkern vorne und Fünflenker-Hinterachse sowie den Quad-Frame-Leiterrahmen aus ultra-hochfestem Stahl, der Stabilität und Sicherheit im Gelände bietet, aber auch die Insassen vor Lärm und Vibrationen bewahrt.

Fahrkomfort wirkt rustikaler

Die Ladefläche kommt auf 1,30 m Länge bei 1,57 m Breite und 57 cm Höhe, weist gegenüber dem Vorgänger Actyon Sports ein Volumenplus von 112 Liter auf und darf 850 kg Nutzlast befördern. Ist eine Anhängerkupplung verbaut, kann der neue Musso 3 Tonnen ziehen.

Foto: Guido Strauß / automedien.de

Ebenso wie das äußere Erscheinungsbild, kommt der Fahrgastraum fast identisch zum Rexton daher. Platz, richtig viel Platz bietet der über 5 m lange und 1,95 m breite PickUp seinen Insassen. Dazu fast den gleichen Fahrkomfort, der ein wenig rustikaler wirkt, bedingt durch den Gewichtswegfall aufgrund der Pritsche.

Überraschende Langstrecken- und Autobahnqualitäten

Was überrascht sind die Langstrecken- und Autobahnqualitäten. Entspannt und wie auf Schienen absolviert der Musso außerhalb von Stadt, Land, Fluß sein Pensum. Bis zu 195 km/h sind möglich, sauschnell für einen PickUp, oder bleiben wir beim Namensgeber, für ein Nashorn. Dieses Tempo braucht eigentlich niemand, aber gut zu wissen, dass er es kann. Flott unterwegs laufen auf der Autobahn etwa 10 Liter Diesel durch die Brennkammern.

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Ansonsten kamen wir auf einen Durchschnitt von 7,8 Liter. Wenn man bedenkt, dass sein 2.2 Liter Dieselaggregat 133 kW/181 PS leistet und über ein Drehmoment von 400 Nm verfügt, dann darf er sich diese Menge an Sprit gerne einverleiben. Was den Antrieb betrifft, so bieten sich dem Kunden verschiedene Möglichkeiten. Standard ist ein 6-Gang-Schalter, alternativ mit gleich vielen Gängen als Automat. Ebenso Basis ist eine angetrieben Achse, optional gibt es Allrad.

Foto: Guido Strauß / automedien.de

Nicht nur was Fahrverhalten und Leistung betrifft macht das Arbeitstier eine gute Figur, nein auch in Punkto Sicherheit und Fahrassistenzsysteme fährt er ganz vorne mit. Angefangen bei der Totwinkelüberwachung in den Außenspiegeln, über den Spurwechselassistenten, ein Notbremssignal, einer Berg-An- und Abfahrhilfe, bis zum Querverkehrswarner beim Rückwärtsfahren gibt es, wenn auch zum Teil aufpreispflichtig, Features, die man früher in einem PickUp nicht erwartet oder gebraucht hätte.

Drei Ausstattungsstufen

Drei Ausstattungsstufen für den neuen Musso stehen bei SsangYong in der Preisliste, Crystal, Quartz und Sapphire. Bereits in der Basisversion Crystal für 23.990 Euro darf sich der Kunde u.a. über Klimaanlage, Tempomat, DAB-Radio mit MP3-Funktion, Bluetooth und Lenkradfernbedienung, USB-Anschluß, Bordcomputer, Zentralverriegelung, Fensterheber rundum, Licht- und Regensensor, Mittelarmlehne vorne und hinten sowie elektrisch einklappbare Außenspiegel freuen.

Foto: Guido Strauß / automedien.de

Fazit: Mit dem Musso bleiben die Südkoreaner  ihrer „Viel Auto zu erschwinglichen Preise“-Philosophie treu. Allerdings kommt jetzt noch Qualität dazu und die Modelle haben endlich ein Gesicht, das überwiegend Lob und Anerkennung erntet. Und das soll nicht nur so, das Musso sein.

Eckdaten SSANGYONG MUSSO 2.2 DIESEL 4WD

  •  Motorbauart/Zylinderzahl: Reihe 4
  •  Hubraum: 2.157 ccm
  •  Leistung (kW/PS): 133/181
  •  max. Drehmoment: 400 NM ab 1.400/min
  •  Kraftübertragung: 2WD/4WD/6-Gang Schalter
  •  0-100 km/h       : ca. 9,9 Sekunden
  •  Höchstgeschwindigkeit       : 195 km/h
  •  Verbrauch: ca. 7,8 Liter Diesel/100 km
  •  CO2-Ausstoß: 211 g/km
  •  Leergewicht: 2.155 kg
  •  Zul. Gesamtgewicht: 2.880 kg
  •  Max. Anhängelast: 3.000 kg
  •  Maße (L/B/H): 5.095/1.950/1.840 mm
  •  Radstand: 3.100 mm
  •  Bodenfreiheit: 215 mm
  •  Wendekreis: 11.8 m

Preise

  •  Musso 2.2 Crystal 2WD      ab 23.990 Euro
  •  Musso 2.2 Quartz 4WD: ab 33.990 Euro
  •  Musso 2.2 Sapphire 4WD: ab 37.990 Euro

Den SsangYong Musso erhaltet Ihr bei der:

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