Start Blog Seite 73

Notruf der Kliniken: Krankenhausgesellschaft warnt vor Pleitewelle

Parallel zum bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ schlägt nun auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) lautstark Alarm. Der Verband warnt im Zuge des geplanten Beitragssatzstabilisierungsgesetzes von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vor einer beispiellosen Insolvenzwelle und einem massiven Verlust von Arbeitsplätzen im Kliniksektor.

Jede zweite Klinik vor dem Aus

Laut Berechnungen des Verbandes würden die Krankenhäuser durch die geplanten Einsparungen der schwarz-roten Bundesregierung ab dem Jahr 2027 insgesamt acht Prozent ihrer Erlöse verlieren. DKG-Chef Gerald Gaß verwies auf eine aktuelle Studie, die für die Branche dramatische Konsequenzen prognostiziert:

Bis zum Jahr 2030 drohe demnach fast der Hälfte aller Krankenhausstandorte (49 Prozent) eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit, zudem müsste die Branche wohl jeden zehnten Arbeitsplatz abbauen.

Im Landkreis Mainz-Bingen und der Landeshauptstadt Mainz stehen die Träger unter enormem wirtschaftlichen Druck

Die Krankenhäuser im ländlichen Raum des Landkreises oder spezialisierte Kliniken in Mainz kämpfen seit Jahren mit steigenden Betriebskosten und akutem Fachkräftemangel.

Sollte jede zweite Klinik von einer Insolvenz bedroht sein, steht für die Bürger in Mainz-Bingen die flächendeckende, wohnortnahe Notfallversorgung auf dem Spiel. Längere Anfahrtswege in die Mainzer Zentren und überlastete Notaufnahmen wären die direkte Folge für die lokale Bevölkerung.

Reformwille ja, aber mit geordnetem Plan

Die Krankenhausgesellschaft betont gleichzeitig, dass sie die grundlegenden Ziele der anstehenden Krankenhausreform, wie eine stärkere Spezialisierung und die Fusion kleinerer Häuser, durchaus unterstützt. Auch der Verzicht auf künftig etwa 400 bis 500 klassische Standorte gilt in der Branche als strukturell sinnvoll.

Die Kritik richtet sich jedoch gegen das Tempo der Bundespolitik. Der Umbau müsse geordnet über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren erfolgen. Durch die nun geplanten, kurzfristigen Kürzungen im Spargesetz bestehe die akute Gefahr, dass Kliniken die Transformation wirtschaftlich nicht überstehen, die für die regionale Versorgung eigentlich unverzichtbar sind.

Widerstand in den Ländern formiert sich

Das von Ministerin Warken forcierte Gesetz soll die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen konsolidieren.

Nach der scharfen Rote-Karte-Aktion der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz in Mainz erhöht die offizielle Warnung der Krankenhäuser den politischen Druck auf die Landesregierung nun weiter.

Frau stürzt aus 10 Metern Höhe in Bingen

Ein schwerer Unfall hat am späten Montagabend (22. Juni 2026) einen Polizeieinsatz in der Schmittstraße in Bingen ausgelöst. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden stürzte eine Frau gegen 22.45 Uhr von einem Balkon eines Wohngebäudes aus rund zehn Metern Höhe auf den Gehweg.

Die Frau wurde bei dem Sturz in Bingen schwer verletzt

Durch den Sturz erlitt die Frau schwere Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden. Polizei und Rettungskräfte waren mit einem größeren Aufgebot vor Ort im Einsatz.

Während der notfallmedizinischen Maßnahmen wurde die Schmittstraße zeitweise für den Verkehr gesperrt. Zu den genauen Umständen des Vorfalls liegen derzeit noch keine abschließenden Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Geschehen geben können, sich bei der zuständigen Polizei zu melden.

Drei Leichen im Rhein bei Gernsheim gefunden

Ein großangelegter Sucheinsatz am Rhein hat ein trauriges Ende genommen. Nachdem am Samstagabend (20.06.2026) drei Männer im Alter von 23, 27 und 50 Jahren von Angehörigen und Bekannten als vermisst gemeldet worden waren, konnten Einsatzkräfte am Montagvormittag (22.06.2026) drei Leichen aus dem Fluss bei Gernsheim bergen. Die Ermittlungen ergaben inzwischen, dass es sich um die zuvor als vermisst gemeldeten Personen handelt.

Das Kommissariat 10 der Rüsselsheimer und Heppenheimer Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Klärung der genauen Todesumstände übernommen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Beamten liegen aktuell keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Zwei getrennte Notrufe am Samstagabend

Das Unglück nahm am frühen Samstagabend seinen Lauf. Um 18:19 Uhr meldeten Familienangehörige einen 50-jährigen Mann aus dem Kreis Bergstraße als vermisst. Nach derzeitigem Erkenntnisstand hatte sich der Mann gegen 15:45 Uhr in Höhe der Nato-Straße bei Biblis zum Schwimmen in den Rhein begeben. Da er gewöhnlich nach etwa einer Stunde zu Fuß an die Einstiegsstelle zurückkehrt, diesmal jedoch ausblieb, schlugen die Angehörigen Alarm. Sofort eingeleitete Suchmaßnahmen mit einem Boot der Wasserschutzpolizeistation Gernsheim und dem Polizeihubschrauber aus Egelsbach blieben zunächst erfolglos.

Noch während diese Suche lief, kam es um 20:15 Uhr zu einem weiteren dramatischen Vorfall im selben Bereich. Passanten machten die Besatzung des Polizeibootes vom Ufer aus darauf aufmerksam, dass zwei weitere junge Männer im Alter von 23 und 27 Jahren in Höhe der dortigen Nato-Rampe im Rhein untergegangen seien. Bei den beiden Männern soll es sich laut Zeugenberichten um Nichtschwimmer gehandelt haben.

Großeinsatz der Rettungskräfte und Seelsorge vor Ort

Nach dem zweiten Vorfall wurden die Suchmaßnahmen nochmals massiv intensiviert. Neben dem Polizeihubschrauber waren zahlreiche regionale Feuerwehren, Rettungsdienste sowie Einsatzkräfte der DLRG unter Hochdruck im Einsatz. Trotz des schnellen und großflächigen Aufgebots verlief die Suche am Wochenende ohne Erfolg.

Augenzeugen, die das Geschehen am Ufer miterleben mussten, wurden noch vor Ort von Kräften der Notfallseelsorge betreut. Die Kriminalpolizei prüft nun die genauen Abläufe der Vorfälle in Südhessen.

Großes Fest zum 100-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Trechtingshausen

Die Freiwillige Feuerwehr Trechtingshausen und der Förderverein „Freunde der Feuerwehr Trechtingshausen“ laden vom 26. bis 28. Juni 2026 zum großen Feuerwehrfest ein. Auf dem alten Sportplatz direkt am Rhein wird das 100-jährige Bestehen der Wehr mit einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt gebührend gefeiert. Gleichzeitig blickt die Jugendfeuerwehr stolz auf ihr 30-jähriges Bestehen zurück.

Freitag: Festkommers und kostenloser Live-Rock mit „Plan A“

Das Festwochenende startet am Freitag, dem 26. Juni, um 18:30 Uhr mit dem offiziellen Festkommers zum 100-jährigen Jubiläum. Ab 21:00 Uhr schaltet die Wehr in den Partymodus: Die bekannte Rock-Coverband „Plan A“ wird dem Publikum mit den besten Rock-Klassikern kräftig einheizen. Der Eintritt an diesem Abend ist komplett frei!

Samstag: Schauübung und die große „Ich will Spaß!“-80er-Show

Jubiäumsparty feuerwehr trechtingshausen

Der Festsamstag (27. Juni) beginnt um 11:00 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagstisch, gefolgt von einer spannenden Schauübung der Feuerwehr Trechtingshausen um 13:00 Uhr, bei der die Retter ihr Können hautnah demonstrieren. Nach Kaffee und Kuchen (ab 14:00 Uhr) folgt am Abend das absolute Mega-Event des Wochenendes.

Ab 19:30 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) heißt es Bühne frei für „Die 80er total – Ich will Spaß!“-Show. Das hochkarätige Live-Konzert bringt die Original-Stars der Neuen Deutschen Welle (NDW) und der 80er-Jahre nach Trechtingshausen. Mit dabei sind Kult-Größen wie Markus („Ich will Spaß“), Geier Sturzflug („Bruttosozialprodukt“), Peter Hubert (UKW) („Sommersprossen“), Alexander Kerbst und Yvonne König. Im Anschluss sorgt DJ Skywalker bei der After-Show-Party für anhaltende Feierstimmung.

Tickets für dieses Kultevent gibt es im Vorverkauf für 22 Euro, Kurzentschlossene zahlen an der Abendkasse 25 Euro – Zu den Tickets für die Party

Sonntag: Ökumenischer Gottesdienst, „BOOM“ und die Jugendfeuerwehr

Der Sonntag (28. Juni) startet besinnlich um 09:00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Festgelände. Ab 10:30 Uhr lädt die Feuerwehr Trechtingshausen zum zünftigen Frühschoppen ein, der musikalisch vom Musikverein „BOOM“ begleitet wird.

Am Nachmittag rückt der Nachwuchs in den Mittelpunkt: Um 13:00 Uhr findet der Festkommers zu „30 Jahre Jugendfeuerwehr“ statt. Nach einer weiteren gemütlichen Runde bei Kaffee und Kuchen um 14:00 Uhr zeigen die jüngsten Retter ab 14:30 Uhr bei einer großen Übung mit den Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde, was sie bereits gelernt haben.

Parkplätze sind in ausreichender Zahl in der direkten Nähe des Festgeländes am alten Sportplatz ausgewiesen. Auch für die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr ist möglich: Vom Bahnhof Trechtingshausen aus beträgt der Fußweg zum Festplatz lediglich rund zwei Minuten.

Vollsperrung der L214 in Bingen-Bingerbrück für drei Wochen

Das Großprojekt „Rupertsberger Kreisel“ in Bingerbrück biegt auf die Zielgerade ein. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms in einer Pressemitteilung informiert, muss die L 214 (Stromberger Straße) im Zuge der finalen Asphaltarbeiten ab Mittwoch, dem 24. Juni, bis zum Mittwoch, dem 15. Juli 2026, voll gesperrt werden. Aus bautechnischen Gründen und zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit ist diese dreiwöchige Vollsperrung unvermeidbar.

Die Bauarbeiten werden in drei Abschnitten durchgeführt und machen eine Vollsperrung notwendig

Die Maßnahme betrifft den Bereich vom Rupertsberger Kreisel bis zur Stromberger Straße 28 (Weingut Schlößchen) und wird in drei getrennten Bauabschnitten abgewickelt:

  • Bauabschnitt 4 (24. Juni bis 02. Juli): Vollsperrung vom Rupertsberger Kreisel bis zur Einmündung Viktoriastraße / Im Schwalg. Die Zufahrt zu diesen Straßen ist in dieser Zeit nur aus Richtung Weiler möglich.

  • Bauabschnitt 5 (03. Juli bis 06. Juli): Vollsperrung von der Einmündung Viktoriastraße / Im Schwalg bis zur Einmündung Heinrich-Becker-Straße. Die Zufahrt zur Viktoriastraße ist nun nur vom Kreisel aus möglich, die Heinrich-Becker-Straße ist über Weiler erreichbar.

  • Bauabschnitt 6 (07. Juli bis 15. Juli): Vollsperrung von der Heinrich-Becker-Straße bis zur Stromberger Straße 28. Die Zufahrt zur Heinrich-Becker-Straße ist dann nur aus Richtung Kreisel offen.

Großräumige Umleitung eingerichtet

Für den überregionalen Verkehr ist eine großräumige Umleitungsstrecke ausgeschildert. Diese führt über die B 9 Bingen-Büdesheim, die A 61 (Anschlussstelle Bingen-Mitte) bis zur Anschlussstelle Stromberg sowie über die L 214 Waldalgesheim und Weiler (und umgekehrt).

Die bevorstehende dreiwöchige Vollsperrung der L 214 (Stromberger Straße) in Bingerbrück hat erhebliche Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr. Der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) bittet alle Fahrgäste, die angepasste Streckenführung sowie die geänderten Fahrpläne ab Mittwoch, dem 24. Juni 2026, zu beachten.

Linie 230: Weitreichende Umleitungen und Pendelbus-Service

Auf der vielgenutzten Linie 230 müssen die Busse großräumig ausweichen:

  • In Fahrtrichtung Bingen: Die Busse verkehren regulär ab der Haltestelle „Stromberg Ost“ direkt über die Autobahn A61 und die Bundesstraße B9 nach Bingen. Das hat zur Folge, dass die Orte Weiler, Waldalgesheim, Roth und Genheim auf diesen regulären Fahrten nicht bedient werden können. Reine Schulfahrten sind hiervon jedoch ausgenommen und steuern die genannten Orte weiterhin an.

  • In Fahrtrichtung Stromberg: Auch hier wird eine Umleitung eingerichtet. Ab der Haltestelle „Karl-Wolf-Straße“ fahren die Busse über die B9 und die A61 bis zur Haltestelle „Warmsroth, Abzweig“. Auch in dieser Richtung bedienen die Schulfahrten weiterhin wie gewohnt Weiler, Waldalgesheim, Roth und Genheim.

Einrichtung eines Pendelbusses: Damit die betroffenen Gemeinden nicht vom Netz abgeschnitten werden, richtet der RNN für die Dauer der Sperrung einen speziellen Pendelbus für die Orte Roth, Genheim, Waldalgesheim, Weiler sowie die Elisenhöhe ein. Dieser Pendelverkehr startet und endet an der Haltestelle „Stromberg Ost“.

Wichtiger Hinweis zum ersten Sperrtag: Da die gesperrte Strecke am Mittwoch, dem 24. Juni, bis 8:00 Uhr morgens noch in Fahrtrichtung Bingen befahrbar ist, gilt an diesem Morgen bis punkt 8:00 Uhr noch der aktuell gültige Fahrplan.

Änderungen auch auf der Linie 248

Von den verkehrsbedingten Anpassungen ist zusätzlich die Linie 248 betroffen. Konkret betrifft dies die morgendliche Fahrt um 7:46 Uhr ab „Stromberg, IGS“. Diese Verbindung wird während der dreiwöchigen Sperrung ab Weiler direkt nach Münster-Sarmsheim umgeleitet und führt anschließend weiter nach Büdesheim bis zur Endhaltestelle „Pestalozzistraße“.

Bauhistorie, Kosten und Fertigstellungstermin

Seit Anfang April 2024 wird der vielbefahrene Knotenpunkt aus B 9 (Koblenzer Straße), B 48 (Drususstraße) und L 214 (Stromberger Straße) zum modernen Rupertsberger Kreisel umgebaut. Die Umsetzung unter laufendem Verkehr und die Erneuerung der komplexen Versorgungsleitungen machten zahlreiche Bauphasen notwendig.

Die geplante Fertigstellung des gesamten Straßenbauvorhabens ist pünktlich zum Ende der Sperrung am 15. Juli 2026 vorgesehen. Die finale Bauzeit hatte sich im Einvernehmen mit der Stadt Bingen um vier Wochen verlängert, da der Bauauftrag kurzfristig um die Sanierung von zusätzlichen 300 Metern der L 214 erweitert wurde. Die aktualisierten Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 6,00 Millionen Euro.

Vom Bahnhof Alzey direkt in die JVA Rohrbach

Am Sonntagvormittag, den 21. Juni 2026, hat eine Streife der Bundespolizei einen per Haftbefehl gesuchten Mann im Bahnhof von Alzey festgenommen. Die Beamten wurden gegen 09:55 Uhr auf einen schlafenden Mann im Bahnhofsbereich aufmerksam und unterzogen ihn einer routinemäßigen Kontrolle. Bei der anschließenden Überprüfung der Personalien des 32-jährigen deutschen Staatsbürgers im polizeilichen Fahndungssystem stießen die Einsatzkräfte auf eine Ausschreibung der Justiz: Gegen den Mann lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Erschleichens von Leistungen vor.

Alzey: Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Rohrbach angetreten

Nach der Festnahme im Bahnhof von Alzey wurde dem 32-Jährigen die Möglichkeit gegeben, die im Haftbefehl festgesetzte Geldstrafe zu bezahlen, um eine Haftwendung abzuwenden. Da er den geforderten Betrag in Höhe von 540 Euro jedoch nicht aufbringen und begleichen konnte, traten die gesetzlichen Folgen in Kraft. Die Bundespolizisten brachten den Verhafteten zur Verbüßung einer 27-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die nahegelegene Justizvollzugsanstalt (JVA) Rohrbach.

Tödlicher Unfall auf der A61 bei Gau-Bickelheim

Unfall auf der A61: Am frühen Montagmorgen hat sich auf der Autobahn 61 in Fahrtrichtung Norden ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine 63-jährige Fahrerin war mit ihrem Pkw gegen kurz nach 06:00 Uhr auf dem Autobahnabschnitt zwischen der Anschlussstelle Gau-Bickelheim und dem Autobahnparkplatz Steingewann unterwegs, als sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der Wagen ohne die Beteiligung eines weiteren Fahrzeuges plötzlich ins Schlingern. Im weiteren Verlauf touchierte das Auto mehrere Elemente der Schutzplanke, kam schließlich nach rechts von der Fahrbahn ab und kam im angrenzenden Grünstreifen zum Stillstand.

Ersthelfer greifen sofort ein

Unmittelbar nach dem nach dem Unfall auf der A61 reagierten vor Ort befindliche Ersthelfer vorbildlich und retteten die verunglückte Frau aus dem beschädigten Fahrzeug. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen durch die Helfer und die alarmierten Rettungskräfte kam für die 63-Jährige jedoch jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle nahe Gau-Bickelheim.

Gutachter nach Unfall auf der A61 eingeschaltet

Zur genauen Rekonstruktion und Klärung der noch unklaren Unfallursache wurde auf Anordnung der zuständigen Behörden ein Sachverständiger hinzugezogen. Ob möglicherweise ein akuter medizinischer Notfall der Fahrerin ursächlich für den Kontrollverlust war, ist derzeit Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme musste die rechte Fahrspur der A61 in Richtung Norden über mehrere Stunden hinweg gesperrt werden. Die Sperrung konnte erst gegen 10:26 Uhr wieder vollständig aufgehoben werden.

Grill- und Shisha-Verbot in Frankfurt ab Mittwoch

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen akuten Brandgefahr greift die Stadtverwaltung in Frankfurt zu drastischen Schutzmaßnahmen. Ab Mittwoch, dem 24. Juni, ist das Grillen mit offenem Feuer auf sämtlichen öffentlichen Grillplätzen im gesamten Stadtgebiet strikt untersagt. Dieses Verbot ist umfassend geregelt: Es gilt nicht nur für die klassischen holz- und kohlebetriebenen Grills, sondern ausdrücklich auch für Camping-, Gas- und Elektrogrills. Darüber hinaus betrifft die Regelung die Nutzung von Shishas, sofern diese mit glühender Kohle betrieben werden. Da durch die Trockenheit auch die Frankfurter Friedhöfe als stark gefährdet eingestuft werden, empfiehlt die Stadt dringend, dort vorerst auf das Entzünden von Grablichtern und jede andere Form von offenem Feuer zu verzichten. Die Einhaltung des Grillverbots wird intensiv durch das städtische Ordnungsamt kontrolliert.

Indizes des Deutschen Wetterdienstes als Entscheidungsgrundlage

Als maßgebliche Indikatoren für die Bewertung der aktuellen Bedrohungslage dienen der Waldbrand-Gefahrenindex sowie der Grasland-Feuerindex des Deutschen Wetterdienstes. Diese Warnsysteme sind in fünf Gefahrenstufen unterteilt, wobei Stufe 1 für eine sehr geringe Gefahr steht. Sobald jedoch die Stufe 4 erreicht wird, liegt eine hohe Waldbrandgefahr beziehungsweise eine hohe Brandgefahr für öffentliche Grünanlagen vor. In diesem Fall ist ein behördliches Grillverbot rechtlich zwingend erforderlich. Rechtliche Grundlage für die aktuelle Maßnahme in Frankfurt ist eine Allgemeinverfügung, die in der neuesten Ausgabe des städtischen Amtsblatts veröffentlicht wird und dort von den Bürgerinnen und Bürgern im Detail nachgelesen werden kann. Das Verbot bleibt so lange in Kraft, bis es vom Grünflächenamt über die Medien wieder offiziell aufgehoben wird.

Erhöhte Wachsamkeit und Rauchverbot in den Wäldern

Besonders kritisch stellt sich die Situation in den Waldgebieten dar. Weil ausreichende Niederschläge seit längerer Zeit ausblieben, sind die Waldböden, die Bodenvegetation sowie das herabgefallene Laub extrem ausgetrocknet und somit leicht entzündlich. Die Försterinnen und Förster des Grünflächenamtes appellieren daher an alle Waldbesucher, maximale Umsicht walten zu lassen, da bereits eine einzige achtlos weggeworfene Zigarettenkippe eine Katastrophe auslösen kann. Unabhängig von der aktuellen Lage sind Rauchen und offenes Feuer im Wald ohnehin grundsätzlich verboten. Dieses Verbot erstreckt sich nun explizit auch auf die Grillplätze an den bekannten Waldspielparks Schwanheim und Scheerwald. Für Fragen zum Verbot oder zur Meldung von potenziellen Gefahrenquellen hat das Grünflächenamt der Stadt Frankfurt die telefonische Rufnummer 069/212-30991 eingerichtet.

Insolvenz der A. u. O. Kretschmer Werkzeug-Maschinen GmbH aus Sulzheim

Das Insolvenzgericht des Amtsgerichts Mainz hat am 09.06.2026 um 12:35 Uhr das Insolvenzverfahren über das Vermögen der A. u. O. Kretschmer Werkzeug-Maschinen GmbH offiziell eröffnet. Das Verfahren wird unter dem gerichtlichen Aktenzeichen 1 IN 11/26 geführt. Das Unternehmen hat seinen Sitz Am Steinsborn 2 in 55286 Sulzheim und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter der Nummer HRB 31735 eingetragen. Als gesetzlicher Vertreter und Geschäftsführer der Gesellschaft fungiert W. Kretschmer.

Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Robert Schiebe bestellt. Die Kanzleiräume des Verwalters befinden sich in der Hindenburgstraße 32, 55118 Mainz. Für die Kontaktaufnahme und die Einreichung von Unterlagen stehen die Telefonnummer 06131/619230 sowie die Telefaxnummer 06131/6192311 zur Verfügung.

Aufforderung an Gläubiger und Schuldner der A. u. O. Kretschmer Werkzeug-Maschinen GmbH

Mit der Eröffnung des Verfahrens sind die Gläubiger der A. u. O. Kretschmer Werkzeug-Maschinen GmbH aufgerufen, ihre Insolvenzforderungen (§ 38 InsO) unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des § 174 InsO bis spätestens zum 18.08.2026 direkt beim Insolvenzverwalter anzumelden. Zudem sind die Gläubiger verpflichtet, dem Verwalter unverzüglich mitzuteilen, welche Sicherungsrechte sie an beweglichen Sachen oder an Rechten der Schuldnerin in Anspruch nehmen. Hierbei müssen der Gegenstand, die Art und der Entstehungsgrund des Sicherungsrechts sowie die gesicherte Forderung genau bezeichnet werden. Eine schuldhafte Unterlassung oder Verzögerung dieser Mitteilung verpflichtet zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens (§ 28 Abs. 2 InsO).

Personen oder Institutionen, die noch Verpflichtungen oder offene Zahlungen gegenüber der Werkzeug-Maschinen GmbH haben (Drittschuldner), werden gerichtlich aufgefordert, ab sofort nicht mehr an das Unternehmen, sondern ausschließlich an den Insolvenzverwalter zu leisten (§ 28 Abs. 3 InsO).

Schriftliches Verfahren und wichtiger Stichtag im September

Das zuständige Insolvenzgericht hat angeordnet, dass das Verfahren im schriftlichen Wege durchgeführt wird (§ 5 Abs. 2 S. 1 InsO). Als Stichtag, welcher dem Berichts- und Prüfungstermin entspricht, wurde der 08.09.2026 festgelegt. Bis zu diesem Datum müssen alle relevanten Erklärungen, Widersprüche gegen Forderungen sowie Anträge schriftlich bei Gericht eingegangen sein.

Dies betrifft unter anderem Anträge über die Person des Insolvenzverwalters, die Einsetzung oder Beibehaltung eines Gläubigerausschusses sowie Beschlüsse über den weiteren Fortgang des Verfahrens, wie etwa eine potenzielle Unternehmensstilllegung, eine vorläufige Fortführung oder die Verwertung der Insolvenzmasse. Auch besonders bedeutsame Rechtshandlungen, wie eine geplante Betriebsveräußerung, bedürfen der fristgerechten Abstimmung. Die Insolvenztabelle sowie die Anmeldungsunterlagen werden nach Ablauf der Anmeldefrist in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts Mainz zur Einsicht für die Beteiligten niedergelegt. Sollten bis zum Stichtag keine Widersprüche erhoben werden, gelten Zustimmungen der Gläubiger zu besonders bedeutsamen Rechtshandlungen als erteilt.

Täter flüchten nach Angriff in Mainz-Hechtsheim

Nachrichten Mainz – Am frühen Freitagmorgen ist es im Stadtteil Mainz-Hechtsheim zu einer folgenschweren gefährlichen Körperverletzung im Straßenraum gekommen. Gegen 06:40 Uhr wählte ein verletzter Mann den polizeilichen Notruf und teilte mit, dass er kurz zuvor von zwei noch unbekannten Männern körperlich attackiert worden sei. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wollte der Geschädigte ursprünglich lediglich sein eigenes Fahrzeug aufsuchen. Dabei bemerkte er in der Johannes-Kepler-Straße zwei fremde Fahrzeuge, die verbotswidrig im absoluten Halteverbot abgestellt waren. Als der Mann die Verkehrswidrigkeit mit seinem Mobiltelefon mittels Lichtbildern dokumentierte, wurde er von zwei Männern, die zu den falsch geparkten Fahrzeugen gehörten, direkt angesprochen. Aus der anfänglichen verbalen Streitigkeit entwickelte sich rasch eine massive Gewalttat.

Unvermittelter Angriff und Flucht der Täter in Mainz-Hechtsheim

Im weiteren Verlauf des Streits griffen die beiden Unbekannten den Geschädigten völlig unvermittelt tätlich an. Die Täter schlugen wiederholt mit den Fäusten auf das Opfer ein, versetzten dem Mann Tritte und brachten ihn im Zuge der körperlichen Dynamik schließlich zu Boden. Nach der Tat stiegen die beiden Schläger in ihre jeweiligen Fahrzeuge und flüchteten von der Unfallstelle in unterschiedliche Fahrtrichtungen. Der Geschädigte erlitt durch die Schläge und Tritte diverse Verletzungen und musste noch vor Ort in Mainz-Hechtsheim durch die Besatzung eines alarmierten Rettungsdienstes medizinisch erstversorgt werden.

Täterbeschreibung und Zeugenaufruf der Polizei Mainz

Die beiden flüchtigen Tatverdächtigen konnten nach dem Vorfall in Mainz-Hechtsheim wie folgt beschrieben werden: Beide Personen sind männlich. Der erste Tatverdächtige wird auf eine Körpergröße von etwa 185 cm geschätzt. Der zweite Angreifer war nach Angaben des Opfers etwas kleiner als sein Kompagnon, wies dafür jedoch eine auffällig kräftige Statur auf. Die Polizeiinspektion Mainz 3 hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen um Mithilfe. Personen, die sachdienliche Angaben zum konkreten Tatgeschehen, zu den flüchtigen Schlägern oder zu den beteiligten Fahrzeugen machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-34350 zu melden. Hinweise nimmt die Dienststelle zudem elektronisch per E-Mail unter pimainz3@polizei.rlp.de entgegen.

Aktionstag „Kommunen am Limit“: Notruf der Städte und Gemeinden

Am Montag (22. Juni 2026) machen Städte, Landkreise und Gemeinden mit dem Aktionstag „Kommunen am Limit“ auf ihre kritische Finanzlage aufmerksam. Die von den kommunalen Spitzenverbänden getragene Initiative verdeutlicht, dass die anhaltende Finanznot direkte Auswirkungen auf die Lebensqualität und die alltägliche Versorgung der Bürger vor Ort hat.

Aktionstag „Kommunen am Limit“ macht auf Milliardendefizit durch wachsende Aufgaben aufmerksam

Nach Angaben der Spitzenverbände summiert sich das kommunale Finanzierungsdefizit allein aus dem vergangenen Jahr auf über 30 Milliarden Euro. Hauptursache ist ein strukturelles Ungleichgewicht: Während die Kommunen mehr als ein Viertel der gesamten staatlichen Ausgaben leisten, erhalten sie lediglich ein Siebtel der Einnahmen. Zudem verpflichten Bund und Länder die Kommunen fortlaufend zu neuen gesetzlichen Pflichtaufgaben, insbesondere im Sozialbereich, ohne für eine dauerhafte Gegenfinanzierung zu sorgen.

Dadurch bleibt kaum noch Spielraum für freiwillige Leistungen.

Konkrete Folgen für den Alltag

Müssen Städte und Gemeinden drastisch sparen, drohen spürbare Einschränkungen im Alltag der Bürger:

  • Infrastruktur: Verzögerungen bei der Sanierung von Schulen, Kitas und Straßen sowie Kürzungen im öffentlichen Nahverkehr.
  • Freizeit und Kultur: Reduzierte Öffnungszeiten oder Schließungen von Schwimmbädern, Jugendclubs, Bibliotheken und Kultureinrichtungen.
  • Lebensqualität: Geringere Unterstützung für örtliche Vereine sowie ein verringertes Budget für die Pflege von Parks und Spielplätzen.

Auch in der Region Mainz und den umliegenden Landkreisen sind Haushaltskonsolidierungen und die strengen Vorgaben der Kommunalaufsicht längst spürbare Realität.

Die zentralen Forderungen

Um die Handlungsfähigkeit vor Ort dauerhaft zu sichern, fordern die Verbände von der Bundes- und Landespolitik:

  • Sofortiger Haushaltsausgleich: Die unverzügliche Beseitigung des Defizits, um den akuten Sparzwang zu stoppen.
  • Entlastung bei Sozialausgaben: Eine grundlegende strukturelle Reform zur Senkung der stetig steigenden kommunalen Sozialkosten.
  • Konsequente Gegenfinanzierung: Die strikte Einhaltung des Prinzips „Wer bestellt, bezahlt auch“. Jede neu übertragene Aufgabe muss von Bund und Ländern vollumfänglich finanziert werden.

Die Signale des Aktionstages „Kommunen am Limit“ richten sich somit ganz konkret auch an die Landesregierung in Mainz. Erst vor wenigen Tagen versprach Ministerpräsident Gordon Schnieder in seiner ersten Regierungserklärung, die finanzielle Not der Städte und Landkreise zur Chefsache zu machen.

Ob und wie schnell diesen Worten nun spürbare Taten folgen, wird sich an der kommunalen Basis entscheiden, denn dort entscheidet sich letztlich, ob das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates erhalten bleibt.

Mehr Informationen zum Aktionstag „Kommunen am Limit“

Turnverein Klein-Winternheim lädt zur „School is out“-Party ein

Die Schulzeit ist vorüber, die Ferien können kommen: Am Donnerstag findet bei bestem Wetter die beliebte „School is out“-Party des Turnverein Klein-Winternheim statt. Von 16:30 bis 19:30 Uhr verwandelt sich der Parkplatz direkt vor der TV-Halle in eine bunte und trubelige Festmeile für die ganze Familie. Der Turnverein freut sich auf viele ferienhungrige Besucher und dankt allen Beteiligten für ihre Unterstützung.

Wasserspiele, XXL-Dart und Sommer-Disco beim Turnverein Klein-Winternheim

Auf alle Gäste warten bei den sommerlichen Temperaturen viele Möglichkeiten, sich optimal zu erfrischen – sei es mit einem kühlen Getränk oder bei verschiedenen, actionreichen Wasserspielen. Da parallel die Europameisterschaft läuft, können sich die Kinder und Jugendlichen beim XXL-Fußball-Dart schon einmal sportlich auf das nächste Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft vorbereiten.

Zudem sorgen Kinderschminken, ein Glücksrad und eine Tattoo-Station für jede Menge Abwechslung. Wer sich lieber bewegen möchte, ist bei der Sommer-Disco genau richtig: Hier darf kräftig mitgetanzt werden, bevor im Anschluss die Tanzgruppen des TV Klein-Winternheim ihre aktuellen Choreografien und Tänze präsentieren.

Löschübungen mit der Feuerwehr und Leckereien im Schatten

Als weiteres Highlight ist die Freiwillige Feuerwehr vor Ort. Die Einsatzkräfte bieten spannende Löschübungen für Kinder und alle Interessierten an, bei denen man die Arbeit der Wehr hautnah ausprobieren kann.

Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Wer sich zwischen den Programmpunkten stärken möchte, kann sich im Schatten vieler Pavillons frische Obstbecher und Waffeln vom Turnverein Klein-Winternheim sowie deftige, leckere Döner von „Klein-Kebabheim“ schmecken lassen.

Schwerer Unfall auf der A60 bei Ingelheim

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Sonntagabend (21. Juni 2026) den Verkehr auf der Autobahn A60 lahmgelegt. Gegen 18:15 Uhr kollidierten auf Höhe der Anschlussstelle Ingelheim-West in Fahrtrichtung Bingen zwei Autos miteinander.

Eine Schwerverletzte und hoher Sachschaden nach Unfall auf der A60 in Ingelheim

Die Wucht des Auffahrunfalls war so stark, dass eine Person schwer, jedoch nach Angaben der Polizei nicht lebensbedrohlich verletzt wurde. Zwei weitere Unfallbeteiligte kamen mit leichteren Verletzungen davon.

Alle drei Personen wurden noch vor Ort durch den alarmierten Rettungsdienst notmedizinisch erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert. An den beiden Autos entstand erheblicher Sachschaden; sie waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppdiensten von der Autobahn entfernt werden.

Vollsperrung sorgt für Stau im Abendverkehr

Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Erstversorgung der Verletzten sowie der anschließenden Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen musste die Fahrbahn in Fahrtrichtung Bingen komplett gesperrt werden.

Die Vollsperrung zog sich über rund eineinhalb Stunden hin. Im dichten Abendverkehr kam es dadurch auf der Autobahn sowie auf den Umleitungsstrecken zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und Staus. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Urlaubsplanung: So holt man das Beste aus den freien Tagen heraus

Der Urlaub gilt für die meisten Menschen als die schönste Zeit des Jahres. Es ist die Zeit, in der man die Sorgen und Hektik des Alltags hinter sich lässt, neue Energie tankt und Zeit mit der Familie oder Freunden verbringt. Es ist die Zeit, in der man sich ganz bewusst etwas Gutes tut und das macht, wonach einem der Sinn steht. Doch die Anzahl der freien Tage im Jahr ist begrenzt. Und gerade aus diesem Grund kann es von Vorteil sein, die freien Tage clever zu planen, um möglichst viel Freizeit am Stück zu bekommen. Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich auf diese Weise aus dem Jahresurlaub das Maximum herausholen.

Den Überblick behalten: Den Antrag einfach machen

Die Urlaubsplanung beginnt meistens schon am Anfang des Jahres im Büro. Denn das bekannte Motto: “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst” gilt oft auch für die Urlaubsliste. Um Chaos und Streitigkeiten innerhalb des Teams zu minimieren, setzen immer mehr Betriebe auf moderne Technik. Ein digitaler Urlaubstage-Planer hilft als praktischer Urlaubsantrag für Mitarbeiter und Firmen dabei, freie Tage übersichtlich einzureichen und den restlichen Anspruch automatisch zu berechnen.

So sieht jeder sofort, wie viele Tage noch übrig sind und ob der Wunschtermin frei ist. Das spart viel Zeit, Arbeit und macht die Absprachen innerhalb des Teams und mit der Verwaltung deutlich einfacher. Je nach Betrieb kann Urlaub auch kurzfristiger genommen werden, was besonders für spontane Ausflüge und kurzfristige Events ideal ist. Aber viele entlastet es auch, den Zeitrahmen früh zu setzen. Denn ist der Urlaub erst einmal genehmigt, kann man mit der eigentlichen Planung beginnen. Wann aber sollte man Urlaub nehmen?

Brückentage und Feiertage

Brückentage liegen zwischen einem gesetzlichen Feiertag und dem Wochenende, sind also häufig Montage oder Freitage. Wer diese Tage geschickt ausnutzt, kann seine Urlaubszeit am Stück oft verdoppeln. Fällt ein Feiertag zum Beispiel auf einen Donnerstag, braucht man nur einen einzigen Urlaubstag einzusetzen, um insgesamt vier Tage am Stück frei zu haben. Wer flexibler bleiben möchte, plant das Wochenende mit ein und nutzt beispielsweise Donnerstag und Freitag.

Ein frühzeitiger Blick in den Kalender lohnt sich also. Vor allem, wenn man die Feiertage nutzt, an denen keine Schulferien sind. Dementsprechend ist weniger los und man kommt sich mit den Kollegen mit Familien nicht in die Quere. Die Reise selbst wird in der sogenannten Nebensaison auch deutlich günstiger.

Wofür nehmen wir Urlaub?

Urlaubsgestaltung kann für jeden anders aussehen. Viele Menschen zieht es in den Süden, um den Sommer zu verlängern. Länder wie Spanien, Italien oder Griechenland sind wegen des warmen Wetters und des Meeres besonders beliebt. Andere bevorzugen die Berge zum Wandern oder machen Urlaub im eigenen Land, um lange Autofahrten oder Flüge zu vermeiden.

Oft nutzen Menschen ihre freie Zeit auch für Hobbys, große Projekte am Auto, Haus oder Garten oder für traditionelle Feste in der Heimat. Ein gutes Beispiel dafür sind regionale Bräuche: Viele Menschen in Rheinland-Pfalz nehmen sich gezielt frei, um die Mainzer Fastnacht ausgiebig auf den Straßen zu feiern und die freien Tage im bunten Treiben zu genießen.

Achtung, Keimbelastung! Großer Lidl-Rückruf

Der Discounter Lidl hat einen dringenden Rückruf für ein beliebtes Haarpflegeprodukt gestartet. Bei internen Untersuchungen wurden in einer bestimmten Charge des Cien Shampoos Krankheitserreger nachgewiesen. Da das Produkt gesundheitliche Risiken birgt, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher den Hinweis unbedingt beachten und das Shampoo nicht mehr verwenden.

Gefährliche Keime sind der Grund für den Rückruf bei Lidl

Grund für die offizielle Warnung ist der Nachweis des Keims Pluralibacter gergoviae. Dieser Erreger kann insbesondere bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem sowie bei empfindlichen Personengruppen wie Kindern, älteren Menschen oder Schwangeren gesundheitliche Probleme verursachen. Mögliche Folgen einer Anwendung sind entzündliche Reaktionen der Atemwege, der Haut oder der Augen sowie Harnwegsinfektionen.

Folgendes Produkt ist betroffen

Rückruf lidl
Cien Shampoo Feuchtigkeit
  • Produktbezeichnung: Cien Shampoo Feuchtigkeit (400 Milliliter)

  • Chargennummer / Los-Kennzeichnung: Charge 5231552

  • Hersteller / Inverkehrbringer: Lidl Stiftung & Co. KG

In folgenden Bundesländern wird das Produkt zurückgerufen:

Das betroffene Shampoo wurde in zahlreichen Filialen quer durch Deutschland verkauft. Nach derzeitigem Stand sind folgende Bundesländer betroffen:

Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein.

Erstattung auch ohne Kassenbon

Kunden, die das entsprechende Produkt mit der genannten Chargennummer bereits gekauft haben, können dieses ab sofort in allen Filialen des Discounters zurückgeben. Der Discounter betont, dass der Kaufpreis selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons vollumfänglich erstattet wird.