BYC-News Blog Seite 1466

Zigaretten für über 10.000 Euro im Koffer

Der Zoll kontrollierte am Flughafen Frankfurt zwei Gepäckstücke eines Reisenden aus Armenien. Der Mann ging mit seinen Koffern durch den grünen Ausgang für nicht anmeldepflichtige Waren. Beamte unterzogen stichprobenartig die Gepäckstücke.


Das Öffnen der beiden Koffer durch den Zoll am Flughafen förderte insgesamt 219 Stangen Zigaretten zu Tage. Der verhinderte Steuerschaden beträgt 10.713,15 Euro.

Lena Drechsel, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: „Die beiden Koffer beinhalteten ausschließlich Zigaretten, persönliche Gegenstände wie Kleidung waren nicht enthalten“ 

Gegen den mutmaßlich gewerblichen Schmuggler wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet, und die 43.800 Zigaretten als Beweismittel sichergestellt.  Die Ermittlungen dauern an.

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Lebensmittelwarnung bei Netto Markendiscount

Die Pickenpack Seafoods GmbH ruft das Produkt Schlemmerfilet zurück. Das Produkt wurde bundesweit in Filialen von Netto Marken-Discount verkauft. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass weiße Kunststoffteile in einzelnen Packungen des Schlemmerfilets enthalten sein können. Die Pickenpack Seafoods GmbH und das Handelsunternehmen haben umgehend reagiert und die entsprechende Ware sofort aus dem Verkauf genommen.


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Der Rückruf bezieht sich auf folgendes Produkt

  • SeaGold Schlemmerfilet á la Italia
  • 400-Grammm Packung
  • Chargennummer L9338
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 12.2020
  • Chargennummer und MHD befinden sich auf der Verpackungsschmalseite

Weitere Chargennummern mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum, weitere Mindesthaltbarkeitsdaten oder andere „SeaGold“-Produkte sind nicht betroffen. Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, werden gebeten das Produkt nicht zu verwenden. Gegen Vorlage der leeren Verpackung oder des entsprechenden Kassenbons bekommen Kunden den Kaufpreis in ihrer Einkaufsstätte erstattet.

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Närrischer Rathaussturm am 21. Februar

Nachrichten Oppenheim | Wie die Stadt Oppenheim mitteilte, laden der Carnevalverein Oppenheim (CVO) und die Stadt zum alljährlichen, närrischen Rathaussturm am Freitag, 21. Februar, um 18.11 Uhr vor das Rathaus in der Merianstraße ein. Dort heißt es dann: Auf der einen Seite Stadtbürgermeister Walter Jertz und die städtischen Beigeordneten – Auf der anderen Seite eine entschlossene, große Schar übernahmefreudiger „Fassenachter“.

 


Diese wollen sich ihren Weg in die städtischen Hallen bahnen und am großen Wochenende der Straßenfastnacht auch in Oppenheim das Zepter, sowie den Schlüssel zum Rathaus, in die Hand nehmen. Zum alljährlichen Ringen um die „Regierung“ bis zum Aschermittwoch sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Der Ausklang findet im „Weinhaus Hilbig“ statt.

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Plochingen | Mehrere Verletze durch Schusswaffen und Messer

Update 19:38 Uhr:
Die Polizei teilt mit: „Wir haben eine Person in der Esslingerstraße im Bereich einer Tankstelle festgenommen“. Nach „mindestens“ zwei weiteren Tatverdächtigen werde weiterhin ausgiebig gefahndet.

 


Update 13.02.2020 19:00 Uhr:
Die Fahndung nach weiteren Beteiligten der Tat läuft aktuell noch. Nach Angaben der Polizei sind die Täter zu Fuß flüchtig.

Update 13.02.2020 18:44 Uhr: 
Im Rahmen der Fahndung konnte eine verdächtige Person von den Einsatzkräften festgenommen werden. Aktuell wird überprüft, ob ein Zusammenhang zwischen der Tat und der festgenommenen Person besteht.

Update 13.02.2020 18:57 Uhr:
„Wenn Ihr nicht dringend in die Stadt müsst, dann bleibt am besten daheim und meidet den Bereich“, twitterte die Polizei.

Nach Medieninformationen vor Ort wurden bei dieser Auseinandersetzung in der Esslinger Straße in Plochingen (Baden-Württemberg) fünf Personen verletzt. Sie trugen Schuss- und Stichwunden davon. Das Sondereinsatzkommano der Polizei ist bereits vor Ort. Aktuell läuft die Fahndung nach mehreren Tätern, da diese sich auf der Flucht befinden. Ein Polizeihubschrauber unterstützt die Beamten bei der Fahndung.

„Um kurz vor 17 Uhr ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen“, so ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Reutlingen.

Wegen des Einsatzes sind mehrere Straßen in Plochingen gesperrt. Betroffen sind aktuell die Bahnhofstraße, die Esslinger Straße und die Straße am Fischbrunnen. Die Polizei bittet, den Bereich zu umfahren.

Der Tatort wurde von den Einsatzkräften weiträumig abgesperrt. Die Hintergründe der Tat sind zur Zeit noch nicht bekannt. Laut Aussagen der Polizei gab es zunächst nur zwei verletzte.

Plochingen ist eine Kleinstadt im Landkreis Esslingen und liegt 24 Kilometer südöstlich von der Stadt Stuttgart entfernt.

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Geldautomaten-Sprenger schlagen in Wiesbaden zu

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Nachrichten Wiesbaden | In der Nacht auf diesen Donnerstag versuchten zwei Täter in Wiesbaden, Berliner Straße, scheinbar einen Geldautomaten zu sprengen. Ein entsprechender Alarm ging um 2:36 Uhr bei der Polizei ein.

 


Umgehend wurden mehrere Streifenwagen zum Ort des Geschehens geschickt. In der Waschbachstraße, die sich in der Nähe des Tatorts befindet, wurde ein verdächtiger PKW samt Fahrer festgestellt. Der 25 Jahre alte Fahrzeugführer aus Wiesbaden war nach derzeitigem Stand der Ermittlungen an der Tat beteiligt. Ebenfalls in Richtung Waschbachstraße flüchtete der zweite Täter zu Fuß. Die eingeleitete Fahndung verlief auch mit einem Polizeihubschrauber bislang ohne Erfolg.

Beschreibung des geflüchteten Täters

  • circa 1,80 Meter groß
  • kurze blonde Haare
  • dunkle Kleidung
  • sein Gang wird als „entenähnlich“ beschrieben

Bei der Tat wurde der Geldautomat beschädigt. Zu einer Explosion kam es allerdings nicht. Das Fahrzeug des gefassten mutmaßlichen Täters sowie eine in der Bank gefundene Gasflasche wurden sichergestellt. Die Ermittlungen zur Tat und dem zweiten Täter wurden von der Wiesbadener Kriminalpolizei übernommen.

Zeugen und Hinweisgeber, die Angaben zur Tat oder dem Täter machen können, werden gebeten sich unter der Rufnummer 0611 – 345 0 bei der Polizeidienststelle in Wiesbaden zu melden.

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Betrunken mit Ford Ka überschlagen

Nachrichten Worms | An diesem Mittwoch gegen 21:30 Uhr, kam ein 28-jähriger Mann aus Worms auf der L438, von Alsheim in Richtung Dorn-Dürkheim, mit seinem Ford Ka von der Straße ab und überschlug sich in einem angrenzenden Feld mit seinem Fahrzeug. Nach eigenen Angaben habe er einem anderen Fahrzeug ausweichen müssen, woraufhin er von der Fahrbahn abgekommen ist.


Durch das Ausweichmanöver verlor er die Kontrolle über den PKW und landete in einen Acker, wo sich der Ford Ka dann überschlug. Das Fahrzeug landete nachdem Überschlag wieder auf den Reifen und blieb stehen.

Der 28-jährige wurde zu medizinischen Untersuchungen in ein nahegelegenes Klinikum mit einem Rettungswagen gebracht. Noch vor Ort wurde ein Atemalkoholtest durch die Polizeibeamten veranlasst. Das Ergebnis waren 1,53 Promille.

Am dem Ford Ka entstand ein Totalschaden von ca. 3000 Euro.

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Bereitschaftspraxis in Ingelheim wird geschlossen

Nachrichten Ingelheim | Die Ärztliche Bereitschaftspraxis in Ingelheim wird im Rahmen einer umfangreichen Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes noch in diesem Jahr von der Kassenärztlichen Vereinigung geschlossen. Die Praxis befindet sich im Gebäude der Klinik Ingelheim in der Turnerstraße 23. Bereitschaftspraxen, wie die in Ingelheim, richten sich an Patienten, die in der Nacht oder am Wochenende ärztliche Hilfe benötigen.

 


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Finanzielles Defizit muss von Ärzten selbst finanziert werden

„Vor dem Hintergrund, dass die von den Krankenkassen für den ärztlichen Bereitschaftsdienst zur Verfügung gestellten Mittel nicht kostendeckend sind, muss das Defizit von den rheinland-pfälzischen Ärztinnen und Ärzten selbst finanziert werden“, so die Kassenärztliche Vereinigung in ihrer Mitteilung. „Eine weitere Erhöhung der finanziellen Belastungen würde die Attraktivität einer ärztlichen Tätigkeit in Rheinland-Pfalz verschlechtern und den Ärztemangel im Land erhöhen.“

Wie die Vereinigung außerdem mitteilt, ist die Bereitschaftspraxis in Ingelheim nur eine von insgesamt vier im Bundesland Rheinland-Pfalz, die zum 1. Juli schließt. Neben Ingelheim werden auch Bereitschaftspraxen in Rockenhausen, Wissen und Kirn geschlossen.

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Mainz | Petition gegen FDP-Idee

Mainz. Gegen eine mögliche, zusätzliche Dezernentenstelle im Mainzer Stadtvorstand hat sich Kritik geregt. Eine Petition soll die Schaffung verhindern. Diese hatte am Donnerstag um 13.45 Uhr auf Openpetition.de 128 Unterzeichner aus Mainz. Die FDP verteidigt die Idee: Eine zusätzliche Stelle würde den Wirtschaftsstandort stärken.

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Ministerin will Vollverschleierung an Schulen verbieten

Saarbrücken. Die saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) will Vollverschleierung an Schulen verbieten. Ein solches Verbot sei durch eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Hamburg notwendig geworden. Das verlange Rechtssicherheit.

475.000 Euro für freiwillig ausreisende Flüchtlinge

Nachrichten Wiesbaden | Für ihre freiwillige Ausreise aus Deutschland können Flüchtlinge in Hessen finanzielle Hilfe des Bundeslandes beantragen. Laut dem Hessischen Innenministerium gab das Bundesland im Jahr 2019 dafür rund 475.000 Euro aus. Freiwillige Ausreisende erhalten neben einem Zuschuss zu den Reise- und Transportkosten auch eine finanzielle Starthilfe. Die Kosten für eine ärztliche Begleitung und Dolmetscher können ebenfalls erstattet werden.

 


Wenn die Flüchtlinge später erneut nach Deutschland einreisen, muss das Geld zurück gezahlt werden, berichtet das Innenministerium. In einem Merkblatt zur Förderrichtlinie heißt es: „Davon kann unter bestimmten Voraussetzungen abgesehen werden (erneuter Aufenthalt nicht von Dauer, Wiedereinreise aus Gründen, die der Antragsteller nicht zu vertreten hat, Ausreise vor mehr als 5 Jahren etc.).“

Die meisten kehren nicht nach Deutschland zurück

Flüchtlinge, die vom Land Hessen finanziell bei der freiwilligen Ausreise aus Deutschland unterstützt werden, reisen im Anschluss meist nicht wieder ein. Das war die Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage von zwei Abgeordneten der AfD im hessischen Landtag. In den beiden vergangenen Jahren sind demnach von 853 freiwillig ausgereisten Flüchtlingen lediglich vier wieder nach Deutschland zurückgekehrt.

Das Innenministerium in Wiesbaden erklärte, dass statistisch nicht erfasst werde in welches Land die Asylsuchenden ausreisen. Jedoch waren die meisten Flüchtlinge, die zwischen 2017 und 2019 wieder aus Deutschland ausreisten syrischer Herkunft.

Frankfurt | Demonstration gegen Kriegsverbrechen in Idlib

Nachrichten Frankfurt | Am 15.02.2020 findet in Frankfurt am Main eine Demonstration statt, die sich inhaltlich mit den Kriegsverbrechen in Idlib befasst. Die Demonstranten versammeln sich an der Hauptwache, ab 15.00 Uhr. Eine Kundgebung bis 17.00 Uhr und ein Demonstrationsmarsch zum russischen Generalkonsulat runden das Programm ab.

 


Die nordsyrische Provinz Idlib erlebt die schlimmsten Bombenangriffe seit Beginn der syrischen Revolution im Jahr 2011. Die Truppen des syrischen Diktators Assad und seines verbündeten Russland bombardieren Wohngebiete, Marktplätze, Krankenhäuser und Schulen. Sie zerstören die komplette Infrastruktur, setzen ganze Städte in Schutt und Asche und entziehen den Menschen jegliche Lebensgrundlage.

Die Zivilisten in der Provinz Idlib sind verzweifelt, die Truppen des Diktators rücken immer näher an die gleichnamige Provinzhauptstadt und Millionenmetropole Idlib heran. Zum Einsatz kommen neben Raketen, Bomben, Artillerie auch international verbotene Waffen, wie Fass und Streubomben, die ganze Gebiete unbewohnbar machen.

Aktivisten auf der ganzen Welt versuchen unter dem Hashtag #IdlibUnderFire auf die dramatische Situation in Idlib aufmerksam zu machen.

Die Hintergründe

Russland als Verbündeter des Diktators sowie die Türkei als Unterstützer der syrischen Opposition hatten die Provinz Idlib eigentlich zu einer sogenannten Deeskalationszone erklärt. Der syrische Diktator Baschar al Assad begann jedoch am 26. April 2019 die militärische Offensive und bombardiert seitdem mit Russland brutal die Zivilisten in nordsyrische Provinz Idlib und die umliegenden Gebiete von Hama und Aleppo.

In der Provinz Idlib leben ungefähr 3,5 Millionen Zivilisten. Mittlerweile sind bis zu einer Million von Ihnen an die türkische Grenze geflohen und harren unter Menschenunwürdigen Bedingungen im Freien aus. Die Grenzen zur Türkei sind zu, die Menschen sind in einer Sackgasse und den Truppen des Diktators ausgeliefert.

Flüchtlingslager

Die Situation in den Flüchtlingslagern ist katastrophal. Die Welthungerhilfe warnte, die Versorgungslage der Flüchtlinge in Idlib werde immer schlimmer. „Die überfüllten Flüchtlingscamps versinken buchstäblich im Schlamm“, berichtete der zuständige Programmkoordinator der Welthungerhilfe Halil Kurt, berichtete von Aktivisten und Hilfsorganisationen bestätigen die Situation vor Ort.

Laut der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte SOHR sollen allein in den letzten Tagen 135 Zivilisten, darunter 47 Kinder bei Luftangriffen des Regimes und Russlands getötet worden sein. Seit Beginn der Offensive im April 2019 sind über 2200 Menschen, darunter sind hunderte Frauen und Kinder den verheerenden Bombardements zum Opfer gefallen.

Die europäischen Regierungen schweigen zu den Massakern.

Es ist höchste Zeit Assad und Putins Massaker an den Zivilisten zu verurteilen, ein Ende der Luftangriffe zu fordern und Sicherheit für die Menschen in Idlib zu garantieren. Die Organisatoren bitten um Solidarität und laden dazu ein, mit ihnen gemeinsam die Stimme zu erheben. Die Demonstration wird Organisiert von deutschSyrischen Aktivisten der syrischen Revolution.

Die Namen der Glocken im Mainzer Dom

Nachrichten Mainz | Der Mainzer Dom hat neun Glocken, die alle über der Turmuhr im Glockenstuhl des Westturms hängen. Jede der neun Glocken hat ihren eigenen Namen. Für die unterschiedlichen Gottesdienstformen musizieren die Glocken in einem jeweils eigenen Zusammenspiel. Ein spezieller Glockenbeauftragter kümmert sich im Dom St. Martin, der den meisten als „Mainzer Dom“ bekannt ist, um die bronzenen Giganten.

 


Die Namen der Glocken

  • Martinus – Gussjahr: 1809 – Gewicht: 3550 Kilogramm
  • Maria – Gussjahr: 1809 – Gewicht: 2000 Kilogramm
  • Albertus – Gussjahr: 1960 – Gewicht: 1994 Kilogramm
  • Willigis – Gussjahr: 1960 – Gewicht: 1607 Kilogramm
  • Joseph – Gussjahr: 1809 – Gewicht: 1050 Kilogramm
  • Bonifatius – Gussjahr: 1809 – Gewicht: 550 Kilogramm
  • Bilhildis – Gussjahr: 1960- Gewicht: 548 Kilogramm
  • Heiliger Geist – Gussjahr: 2002 – Gewicht: 274 Kilogramm
  • Lioba – Gussjahr: 1960 – Gewicht: 147 Kilogramm

Jeden Tag erklingt morgens um 6:15 Uhr (sonntags um 7:30 Uhr), mittags um 12 Uhr und abends um 18:30 Uhr die Willigis-Glocke jeweils dreimal eine Minute lang und lädt zum privaten Gebet ein.

Antenne Mainz hat sich hierzu eine Eselsbrücke im Meenzer Dialekt einfallen lassen

Martinus und Maria klinge um die Wett. Albertus un de Williges liesche noch im Bett. Joseph und der Bonifatius wecke sie im nu. Die Bilhildis die denkt sich, ei lossemer doch die Ruh. Doch Lioba zusammen mit dem Heilisch Geist, sie locker aus dem Schlafe reißt. So läute all samt ihrm Gelersch. Die Meenzer wisse, glei is Kersch.

Foto: Pixabay

Mehr über den Mainzer Dom

„Dieser Dom über der Rheinebene wäre mir in all seiner Macht und Größe im Gedächtnis geblieben, wenn ich ihn auch nie wieder gesehen hätte“, schrieb die in Mainz geborene Schriftstellerin Anna Seghers.

Auf eine über 1000-jährige Geschichte kann der Dom mittlerweile zurückblicken. Im Jahr 975 hat Erzbischof Willigis den Mainzer Dom errichten lassen. Als Motiv für den Bau wird vermutet, dass sich Willigis damit das Krönungsrecht zum Römisch-Deutschen König sichern wollte. 34 Jahre nachdem Willigis den Grundstein legte, ist die erste Zerstörung des Mainzer Domes bekannt. Genau am Tag der Weihe, dem 30.August 1009, wurde der Dom durch einen Brand zerstört. Der Wiederaufbau dauerte 27 Jahre.

Der Mainzer Dom hat – oftmals aufgrund von Naturkatastrophen und Kriegen – eine ständige bauliche Entwicklung erfahren. Im Jahr 2000 begann die umfassende Renovierung der Nassauer Kapelle.

Maße & Zahlen zum Mainzer Dom

  • Grundfläche: 4.600 Quadratmeter
  • Sitzplätze: 984
  • Fassungsvermögen: 4.000 Personen
  • Außenlänge: 116 Meter
  • Innenlänge: 109 Meter
  • Höhe Westturm: 82,5 Meter
  • Höhe Ostturm: 75 Meter
  • Höhe westliche Seitentürme: 47 Meter
  • Höhe östliche Seitentürme: 55 Meter
  • Fundamenttiefe: 7 Meter

Großer Polizeieinsatz in Mainz-Weisenau

Nachrichten Mainz | An diesem Mittwochmittag gegen 12:45 Uhr meldeten Zeugen der Polizei einen lauten Knall in der Mönchstraße in Mainz-Weisenau. Es wird vermutet, dass der Knall durch einen Schuss aus einer Waffe abgegeben wurde.

 


Beamte der Polizei sperrten den gesamten Bereich um die Mönchstraße herum ab. Sie legten außerdem ihre besondere Schutzausrüstung an. Kurze Zeit später konnte ein 24 Jahre alter Mann in der Wohnung festgenommen werden. Der vermeintliche Schuss könnte aus dem Fenster abgegeben worden sein. Eine Schusswaffe konnte trotz Durchsuchung der Räumlichkeiten bisher noch nicht gefunden werden.

Zur Zeit wird überprüft, ob es sich tatsächlich um einen Schuss aus einer Waffe handelte. Die Ermittlungen bezüglich eines Verstoßes gegen das Waffengesetz dauern an.

Der Mainzer Hof in Heidesheim schließt

Nachrichten Heidesheim | In der Binger Straße 41 in Heidesheim befindet sich das Hotel inklusive Restaurant „Mainzer Hof“. Das Restaurant wurde bereits zum 1. Februar geschlossen. Am 01. Juni folgt dann auch das darin befindliche Hotel. Jahrelang war das Unternehmen in den Händen der Familie Hayer.

 


Wir haben bei den Betreibern nachgefragt um die Gründe für die Schließung zu erfahren. Aus persönlichen Gründen wollte die Familie sich zu dem Thema jedoch nicht äußern. Sie bitten von weiteren Anfragen abzusehen und möchten, dass das Unternehmen in guter Erinnerung bleibt. Auf den Social Media Kanälen wird über mögliche Gründe bereits rege diskutiert. Sowohl das Restaurant als auch das Hotel waren bekannt für hohe Standards und eine gute Qualität.

Die Betreiber schreiben auf ihrer Homepage

„Wir haben uns schweren Herzens entschieden ab dem 01. Februar 2020 unser Restaurant zu schließen. Das Hotel bleibt bis zum 01.06.2020 geöffnet.

Die Herausforderung ein solches Geschäft auf die Beine zu stellen, der Spaß und die Freude die wir dabei hatten, genauso auch den Stress das ein solches Projekt mit sich bringt, alles was wir in den letzten Jahren lernten macht uns Stolz!

Wir sind menschlich über uns hinausgewachsen, habe Hürden gemeistert und einen Schatz aus Lebenserfahrung gewonnen.“

Toter Wolf in Wiesbaden gefunden

In der vergangenen Woche fand ein Mitarbeiter der Bahn den leblosen Wolf in Wiesbaden. Das Tier lag am 5. Februar bereits tot zwischen dem Ostbahnhof und der Biebricher Kläranlage, so berichtet das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG). Scheinbar war die gefundene Wölfin mit einem Zug kollidiert. Äußerlich sichtbare Verletzungen hatte sie jedoch keine. Anhand von Fotos die der Bahnmitarbeiter gemacht hatte, konnte das Tier als Wolf indentifiziert werden.


Wolfsichtungen nehmen zu

Die Zahl der in Rheinland-Pfalz lebenden Wölfe steigt. Gleich mehrere Sichtungen wurden nach einer Prüfung durch Experten bestätigt. Das Umweltministerium in Mainz teilte am Donnerstag mit, dass eine Aufnahme einer Wildtierkamera tatsächlich eine Wölfin mit fünf Jungen zeigt. Die Aufnahme entstand Ende August 2019 bei Bad Hönningen im Kreis Neuwied. Auch ein bei Elmstein im Kreis Bad Dürkheim entstandenes Bild vom Dezember 2019 zeigt demnach definitiv einen Wolf. Dies sei der zweite Nachweis eines Wolfs in der Pfalz seit 2012.

Die Überprüfung der Meldungen ist aufwändig

Die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt sowie die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf überprüfen Fotos von vermeintlichen Wölfen in Rheinland-Pfalz. Experten prüfen dort unabhängig voneinander, ob es sich bei dem Tier tatsächlich um einen Wolf oder nur einen Hund handelt. Ein Ehrenamtlicher kontrolliert dann am Ort der Aufnahme ob es dort tatsächlich so aussieht, wie auf dem Foto. Aufgrund dieses aufwändigen Prozesses konnte man die Wolfssichtungen aus dem letzten Jahr erst jetzt offiziell bestätigen, erklärte das Umweltministerium.

Zehn Fälle per DNA-Nachweis bestätigt

Immer wieder wurden in den vergangenen Jahren Wölfe im Land nachgewiesen. Oftmals jedoch in waldreichen Gebieten im Norden, zuletzt aber unter anderem auch im Mainzer Umkreis. Bislang wurden mittels DNA-Nachweis zehn Wölfe bestätigt. Man geht davon aus, dass zwei weibliche Wölfe in Rheinland-Pfalz sesshaft sind. Eine davon am Stegskopf im Westerwald, die andere in der Nähe von Bad Hönningen im Kreis Neuwied. Ob das Muttertier mit den Jungen eine der Wölfinnen war, ist unklar.

Am 16. Januar wurde außerdem auf der A60 am Autobahndreieck Mainz ein Tier totgefahren. Das Umweltministerium bestätigte auch hier, dass es sich um einen Wolf handelte. Einen Rüde aus der Alpenpopulation, dessen Herkunftsrudel unbekannt sei.