BYC-News Blog Seite 1465

Junge Union Mainz übt schwere Kritik am Koalitionsvertrag

Die Junge Union in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz übt schwere Kritik an dem von der Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen beschlossenen Koalitionsvertrag. Der Kreisvorsitzende Torsten Rohe teilt in einer Pressemitteilung mit, dass viele notwendigen Themen zurückgestellt wurden.


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Die JU Vertreter sind verwundert

Die JU zeigt sich verwundert darüber, dass viele Wahlversprechen von Oberbürgermeister Ebling scheinbar keinen Bestand mehr haben. „Nach der Kommunalwahl waren wir erstaunt und froh, dass Michael Ebling einige unserer Kernforderungen für seine OB-Kandidatur übernahm. Eine weitere Rheinbrücke, ein neuer Stadtteil und ein ‚Nachtbürgermeister‘ gegen das Kneipensterben haben jedoch keinen Einzug in den Koalitionsvertrag gefunden“, so die Vertreter der JU.

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Mainz hat so viel mehr verdient und wird weit unter Wert verwaltet

Torsten Rohe, Kreisvorsitzender der JU: „Viele notwendigen Zukunftsthemen werden zurückgestellt, vertagt oder gar nicht erst angegangen. Eine so notwendige Rheinbrücke und ein neuer Stadtteil sind dringend geboten. Während die Ampel eine Brücke für alle Verkehrsteilnehmer ablehnt, soll letzteres lediglich geprüft werden“

Marc Philipp Janson, dessen Stellvertreter, ergänzt: „Trotz nachhaltigen Anstrichs ist dieser Koalitionsvertrag eine große Hypothek zulasten der jungen Generation.“ Exemplarisch nennen die JUler das „Millionengrab der Rathaussanierung“. „Man spricht von Transparenz, jedoch wird das undurchsichtige Geflecht von stadtnahen Gesellschaften und Stiftungen weiter zunehmen“

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Die jungen Christdemokraten stellen fest, dass die beteiligen Akteure nur im Eigeninteresse handeln

Die SPD hat sich die Unterstützung für einen schwer angeschlagenen Michael Ebling teuer erkauft. Die Grünen dagegen verwirklichen ihren Traum der autofreien Innenstadt mit Fahrverboten für den Individualverkehr, immer wenigeren und teuren Parkplätzen und einer Ablehnung jeglichen Straßenausbaus auf Kosten der Pendler, des Einzelhandels und der Anwohner.

Der FDP scheint in Mainz mittlerweile alles mitzutragen, nur um endlich auch wieder einen Dezernentenposten oder eine anders geartete Position zu bekommen.

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Zeugenaufruf nach gefährlichen Manövern auf der A63

Nachrichten Wörrstadt | An diesem Freitag gegen 16:30 Uhr meldete ein Autofahrer der Polizei ein blaues Fahrzeug der Marke Volvo auf der Autobahn mit Münchner Kennzeichen. Dieser schnitt bei gefährlichen Überholmanövern auf der A63 vom Autobahnkreuz Alzey bis zum Autobahndreieck Kaiserslautern mehrere Verkehrsteilnehmer rücksichtslos.


Die alarmierte Polizei konnte den Fahrer des blauen Volvo ausfindig machen und einer Verkehrskontrolle unterziehen. Hinweisgeber und Zeugen, die sich an den Vorfall erinnern und Aussagen dazu machen können oder sogar durch das Verhalten des Fahrers gefährdet wurden, werden gebeten sich bei der Polizei Autobahnstation in Gau-Bickelheim zu melden.

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Hammer Urteil: Champions-League Sperre für ManCity

Der englische Meister Manchester City wurde aufgrund von Verstößen gegen das Financial Fairplay für die kommenden zwei Spielzeiten aus der Champions League ausgeschlossen. In den kommenden beiden Jahren wird es für die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola also keinen internationalen Fußball geben.


Zudem erhalten die Engländer eine Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro, teilte die UEFA an diesem Freitagabend offiziell mit. Der Club habe zwischen den Jahren 2012 bis 2016 Sponsoreneinnahmen überbewertet und der UEFA falsche Informationen übermittelt.

In dem Urteil heißt es: Manchester City hat schwerwiegende Verstöße gegen die Regularien begangen. Manchester City kündigte bereits an Einspruch einzulegen. Auf seiner Internetseite reagierte der Verein in einer Stellungnahme „enttäuscht, aber nicht überrascht“. Der Fall sei von der UEFA initiiert, juristisch verfolgt und beurteilt worden, kritisierte der Verein.

Auch den Sportartikelhersteller Puma trifft dieses Urteil schwer. Der Konzern hatte erst vor einem Jahr den Mitbewerber Nike als Ausrüster für den Verein Manchester City abgelöst.

 

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Obdachloser in Wiesbaden überfallen

Nachrichten Wiesbaden | Bereits am Mittwoch soll in der Mainzer Straße in Wiesbaden auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes ein 57 Jahre alter Wohnsitzloser überfallen worden sein. Der Vorfall wurde erst einen Tag später bei der Polizei angezeigt.

 


Bei dem Überfall sollen dem Obdachlosen rund 130 Euro Bargeld und ein niedrigpreisiges Handy entwendet worden sein. Das Opfer gab bei der Polizei an, dass er in dem Markt einkaufen war und im Anschluss daran auf dem dort befindlichen Parkplatz angegriffen wurde. Zwei Täter hätten ihn hierbei zu Boden gebracht und auf ihn eingeschlagen. Anschließend haben sie ihm das Geld und das Handy gestohlen.

Wie der Geschädigte berichtet, soll es sich bei den beiden Tätern „vermutlich um osteuropäische Staatsangehörige“ gehandelt haben. Wer zu der Tat oder den Tätern Hinweise geben kann, wird gebeten sich bei der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0611 – 345 0 zu melden.

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KfW förderte Projekte in Bad Kreuznach mit 58,4 Millionen

Nachrichten Bad Kreuznach | Im vergangenen Jahr hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Projekte in Bad Kreuznach (Stadt und Kreis) mit insgesamt 58,4 Millionen Euro gefördert. „Die KfW ist ein wichtiger Partner für Kommunen und kommunale Wirtschaft“ betont Dr. Joe Weingarten, Bundestagsabgeordneter der SPD.


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In welche Projekte 2019 investiert wurde

Mit 22,2 Millionen Euro floss ein Großteil der Gesamtsumme in Projekte der Energiewende. Die Bank stellte außerdem 9 Millionen Euro an Förderprogrammen und Unternehmerkrediten für den Bad Kreuznacher Raum bereit. Mit einer Summe von 3,6 Millionen Euro unterstützte die Bank Gründer mit Kapital und Krediten.

Wohnraum förderte die KfW im Raum Bad Kreuznach mit insgesamt 18,3 Millionen Euro. Davon wurden 7,1 Millionen Euro als „Baukindergeld“ ausgegeben. Die Bank meldet eine höhere Nachfrage nach diesem Programm als zuvor. Im vergangenen Jahr habe es bundesweit 185.000 Förderzusagen für das Baukindergeld gegeben mit einem gesamten Wert von 4 Milliarden Euro. Über 60 Prozent der Antragssteller verfügten dabei über ein Jahreseinkommen das unter 40.000 Euro lag.

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Dr. Joe Weingarten zu dem Thema Baukindergeld

„Das zeigt, dass das Baukindergeld ein gutes und qualifiziertes Instrument ist, um gerade Familien mit schwachem Einkommen zu Wohneigentum zu verhelfen“, so Weingarten. Er erinnert an die Zweifel und negative Kommentare, die bei der Einführung des Programms laut wurden: „Es lohnt sich, wenn der Rauch der politischen Debatte verflogen ist, noch einmal auf Projekte zu schauen. Dann zeigt sich, dass Dinge oft viel besser laufen, als darüber geredet wird.

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Bundesweite Fahndung | 15-jährigen mit durchgeladener Waffe bedroht

Ein bislang unbekannter Mann bedrohte bereits am 21. Oktober vergangenen Jahres gegen 20 Uhr am Hauptbahnhof Mülheim einen 15-jährigen Jugendlichen mit einer scharfen Schusswaffe. Die Waffe lud der Tatverdächtige durch und hielt diese dem Jugendlichem vor den Oberkörper. Der bedrohte Jugendliche war gerade auf der Rolltreppe mit seinen Cousin am Mülheimer Hauptbahnhof unterwegs. Sie wollten zur Bahnhaltestelle 102 und fuhren mit der Rolltreppe herab.

Die Polizei veröffentlicht am 14. Februar 2020 Fahndungsbilder

Die Jugendlichen berichteten der Polizei gegenüber. Das vor ihnen ein stark alkoholisierter Mann gewesen sei. Als der spätere Täter die Rolltreppe verließ, drehte er sich zu den beiden 15-Jährigen um, zog eine dunkle Schusswaffe aus dem Bereich seines Rückens, lud diese durch und zielte damit auf den Jugendlichen. Anschließend stieg der Unbekannte Täter in die Straßenbahn der Linie 102 in Fahrtrichtung „Oberdümpten“ ein. Die alarmierte Polizei suchte mit verstärkten Kräften nach dem Verdächtigen. Straßenbahnen wurden ebenfalls abgesucht und Personen befragt.

Die Fahndungsmaßnahmen verliefen jedoch negativ

Beim Durchladen der Waffe fiel laut Zeugenaussagen eine Patrone aus dem Patronenlager, die die eingesetzten Polizisten sicherstellten.

Beschreibung des Tatverdächtigen

  • 25-30 Jahre alt
  • trug eine Strickjacke
  • Jeans
  • weiße Schuhe der Marke Nike.

Jetzt sucht die Ermittlungsgruppe Jugend der Polizei mit Lichtbildern einer Überwachungskamera nach dem Unbekannten.

Wer erkennt den Mann auf dem Foto? Hinweise zur Identität und zum Aufenthaltsort des Verdächtigen nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0201/829-0 entgegen.

Ingelheim | OB äussert sich zur Schließung der Bereitschaftspraxis

Die Ärztliche Bereitschaftspraxis in Ingelheim wird im Rahmen einer umfangreichen Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes noch in diesem Jahr von der Kassenärztlichen Vereinigung geschlossen. Die Praxis befindet sich im Gebäude der Klinik Ingelheim in der Turnerstraße 23. Bereitschaftspraxen, wie die in Ingelheim, richten sich an Patienten, die in der Nacht oder am Wochenende ärztliche Hilfe benötigen.

Oberbürgermeister Ralf Claus zur Schließung

„Diese Entscheidung ist keine gute Nachricht für die Menschen in unserer Stadt und in meinen Augen ein Schritt in die falsche Richtung“ Nachdem ein Erhalt des Ingelheimer Krankenhauses gelungen ist, ist dies ein herber Rückschlag im Hinblick auf die ärztliche Versorgung in Ingelheim und der Region, teilte der Oberbürgermeister in einer Pressemitteilung mit.

Der Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim befürchtet, dass die geplante Verlagerung nach Mainz und Bingen für die hilfesuchenden Menschen spürbare Verschlechterungen, insbesondere im Hinblick auf Wartezeiten, zur Folge haben wird. Gleichzeitig befürchtet er, dass es in Folge einer Schließung der Bereitschaftspraxis eine verstärkte Inanspruchnahme der Rettungsdienste geben werde, so dass diese dann an erforderlichen Stellen fehlen würden. „Besser ist doch eine schnelle Hilfe vor Ort“, bekräftigt das Stadtoberhaupt.

Claus bedauert weiter, dass die Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz vor der Entscheidung keine Gespräche über Alternativen angeboten habe. „Wir haben der KV schon vor Wochen deutlich signalisiert, dass wir uns in Bezug auf einen wirtschaftlichen Betrieb der Bereitschaftspraxis ein Engagement der Stadt vorstellen können“, so der OB. Leider seien dazu keinerlei Gespräche zustande gekommen.

Die neue Boppstraße Mainz | Unterstützung der Gewerbetreibenden

Nachrichten Mainz | Wie die Stadt Mainz mitteilt, ist die Boppstraße die wichtigste Einkaufs- und Geschäftsstraße und eine der meist frequentierten Straßen der Mainzer Neustadt. Im Rahmen des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt wird die Boppstraße funktionell neu und optisch wertiger gestaltet.

 


Der Fokus liegt auf einem Miteinander der Bürger

Die Soziale Stadt als Städtebauförderprogramm konzentriert sich nicht nur auf bauliche Maßnahmen, sondern richtet den Fokus auch auf das Miteinander der Bürgerinnen und Bürger und deren Beteiligung. Darum kümmert sich das Quartiermanagement in den Regionalfenstern vor Ort. Im Projekt „Die neue Boppstraße“ sind neben den Anwohnerinnen und Anwohner die lokalen Gewerbetreibenden die Zielgruppe, die vom Quartiermanagement Soziale Stadt Mainz-Neustadt während der laufenden Bauarbeiten intensiv unterstützt wird. Denn die Baustellenarbeiten sind auch mit Herausforderungen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für die Gewerbetreibenden verbunden.

Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch dazu

„Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Mainz ist sich bewusst, dass die laufenden Bauarbeiten für die Gewerbetreibenden eine Herausforderung darstellen“, sagt er. „Wir sind jedoch sehr dankbar dafür, dass wir die Boppstraße mit Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm Soziale Stadt neu gestalten und aufwerten können. Ich begrüße es daher sehr, dass der Gewerbeverein viel Wert auf eine Zusammenarbeit mit dem Quartiermanagement der Sozialen Stadt legt und dass die Gewerbebetriebe sich hier zusammengeschlossen haben und gemeinsam Projektideen entwickelt haben. Wir freuen uns, dass wir dieses Engagement durch den Verfügungsfonds mit fast 7.000 Euro finanziell unterstützen konnten“, betont Lensch anlässlich der Präsentation der vielfältigen Maßnahmen und Werbeaktionen, mit denen die lokalen Gewerbetreibenden unterstützt werden.

Broschüren liefern Informationen zu dem Projekt

Durch den letztjährigen Antrag des Gewerbevereins Mainz-Neustadt e.V. an den Verfügungsfonds Soziale Stadt konnten in Zusammenarbeit mit den Gewerbetreibenden und dem Quartiermanagement konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, die den Gewerbetreibenden und ihren Kundinnen und Kunden zugutekommen. So wurden in einem Fotoprojekt etwa 40 Menschen aus der Boppstraße fotografiert. Broschüren zeigen die Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner und ihre positive Einstellung zu den Baumaßnahmen und porträtieren lokale Gewerbetreibende. Zugleich liefern die Broschüren Informationen zu dem Projekt „Die neue Boppstraße“. Die Verteilung erfolgt mit der Publikation „Neustadt-Anzeiger“.

„Die Maßnahmen des Gewerbevereins zielen darauf, die Attraktivität der Boppstraße als Wohn- und Geschäftsstraße auch während der Baumaßnahmen hoch zu halten. Sie sollen Anwohnern und Kunden Orientierung bieten“, so Karsten Lange, Vorsitzender des Gewerbevereins Mainz-Neustadt e.V.



Neuer Facebook- und Instagramauftritt

Weiterhin wurde eine professionell betreute Facebook- sowie eine Instagram-Seite zur Boppstraße mit mindestens wöchentlichen Postings aus den Bereichen Kultur, Veranstaltungen und Geschäftsleben mit der Vorstellung interessanter Menschen aus der Boppstraße erstellt. Zudem wurden 25.000 Stempelkarten verteilt, die nach Besuch von fünf Ladengeschäften der Boppstraße zur Teilnahme an einer Verlosung berechtigen. Die Preise stiften die Gewerbetreibenden. Die Rückseite der Stempelkarte macht auf die Informationsmöglichkeiten zur Baustelle, auf die Auftritte in den sozialen Medien und auf die Broschüren aufmerksam. Entstanden sind die Maßnahmen in einer Ideenwerkstatt mit den Gewerbetreibenden in Zusammenarbeit mit dem Quartiermanagement. In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Mainz wurde zudem das prägnante Baustellenmaskottchen „Eduard“ entwickelt, das bei Kommunikationsmaßnahmen rund um die „Neue Boppstraße“ genutzt werden kann.

Mit finanziellen Mitteln aus der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Mainz wurden zudem 20 so genannte Beachflags kreiert. Sie werden an die betroffenen Gewerbetreibenden verteilt, um in den jeweiligen Bauabschnitten Kundinnen und Kunden auf die geöffneten Geschäfte aufmerksam zu machen.

Maskottchen und Beachflags für die Gewerbetreibenden

„Ich habe mir von der Situation in der Boppstraße ein Bild gemacht, bewusst Gewerbetreibende besucht und zahlreiche Gespräche geführt. Die Lage ist sicher nicht einfach, umso wichtiger ist es aber, ständig den Dialog zu suchen und Hilfen anzubieten. Das werde ich auch weiterhin tun und das ist auch der Wunsch der Betroffenen“, sagt Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz. „Damit Unternehmen auch in Zeiten baustellenbedingter Absperrungen ein zusätzliches Zeichen ‚Wir haben geöffnet!‘ an Kundinnen und Kunden senden können, übergibt unsere Wirtschaftsförderung den Einzelhändlern, Gastronomen und Dienstleistern im Bauabschnitt Beachflags. Auf diesen sorgt Baustellen-Maskottchen „Eduard“ für mehr Sichtbarkeit vor den Ladentüren. Ich hoffe, dass dies einen positiven Effekt für die Gewerbetreibenden mit sich bringt.“ Zudem verweist Matz auf die positiven Gespräche mit betroffenen Eigentümerinnen und Eigentümern in der Boppstraße: „Der Stadtverwaltung ist es gelungen, durch Verhandlungen mit den Eigentümerinnen und Eigentümern bei 22 Grundstücken sicherzustellen, dass es keine Flickschusterei beim Bodenbelag geben wird“.

Terminal 3: Fraport findet keine Deponie für belasteten Boden

Nachrichten Frankfurt | Bei dem Bau des Terminal 3 am Frankfurter Flughafen wurde mit poly- und perfluorierten Chemikalien (PFC) belasteter Bodenaushub festgestellt. Die Fraport AG arbeitet mit Hochdruck an einer dauerhaften Lösung dafür. Bereits seit Ende des Jahres 2019 laufen Ausschreibungen für die Suche nach passenden Deponien, um den Bodenaushub fachgerecht einzulagern. Genügend Angebote liegen hingegen für den Abtransport des belasteten Aushubs vor. Die ersten Verträge hierfür wurden bereits unterzeichnet. Die Fraport AG hat es sich zum Ziel gesetzt, die Gesamtmenge des Bodenaushubs in den kommenden Monaten auf geeigneten Deponien zu entsorgen.

 


Da PFC in der Altlastenbearbeitung noch relativ neu ist, gibt es vor allem in Hessen wenig geeignete Deponien dafür. Die Fraport AG hat mit der schwierigen Marktsituation bereits gerechnet. Daher wurde schon Anfang 2019 beim Regierungspräsidium Darmstadt einen Antrag für ein Bodenlager auf Basis des Bundesimmissionsschutzgesetzes eingereicht. Sollten die Deponien nicht genügend Kapazitäten aufweisen, wird das Bodenlager bedarfsgerecht für die Zwischenlagerung eingerichtet.

Was ist die Chemiekalie PFC?

Die sowohl wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften von PFC werden von der Industrie für bestimmte Bereiche sehr geschätzt. Sie stecken daher in Hunderten Produkten wie Outdoorbekleidung, beschichteten Pfannen, Kaffeebechern, Pizzakartons, Putzmitteln oder Imprägniersprays. Die Kehrseite der Medaille ist, dass die Chemikalien nicht im Boden abbaubar sind. So gelangen sie ins Grundwasser und in den Naturkreislauf. Die Auswirkungen auf den Menschen sind bislang nur wenig erforscht. Trotzdem gelten die Tenside als gesundheitsschädlich. Seit 2008 wurde die Verwendung der PFC durch die EU daher stark eingeschränkt.

Dr. Stefan Schulte – Vorstandsvorsitzender der Fraport AG dazu

„Als Flughafenbetreiber haben wir kein Interesse daran, verunreinigten Boden langfristig auf unserem Gelände zu lagern. Wir suchen mit Hochdruck nach geeigneten Deponien, die uns das Material abnehmen. Erste Erfolge stimmen uns positiv, dass wir noch in diesem Jahr den überschüssigen Boden abtransportieren können. Bestenfalls muss das beantragte Bodenlager nicht gebaut werden. Sobald wir darüber Klarheit haben und der letzte Vertrag unterzeichnet ist, informieren wir darüber“

Regelmäßige Testungen des Bodenaushubs

Im Süden des Frankfurter Flughafens auf dem damaligen Gelände der Rhein-Main Air Base wird zur Zeit das neue Terminal 3 gebaut. Die Nutzung der U.S. Air Force beispielsweise für Löschübungen hat ihre Spuren auf dem Gelände hinterlassen. Mit entsprechender Sorgfalt wurden Proben des Aushubs regelmäßig von Experten getestet. Die Tests wurden immer auf Grundlage der neuesten Vorgaben mit der Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt des Regierungspräsidiums Darmstadt abgestimmt.

Die Grenzwerte für PFC wurden Mitte 2018 deutlich erhöht und eine neue Messmethodik wurde vorgegeben. Dies machte ein ausgeweitetes Bodenmanagement auf der Baustelle des Terminal 3 notwendig. In Folge dessen wurden erhöhte PFC-Werte in rund 600.000 Kubikmetern Erde festgestellt.

Eisplatten – gefährliche LKWs

Biesingen. Grundsätzlich sind alle Fahrer verpflichtet, ihr Auto vorm Start von Eis zu befreien. Das gilt vor allem für LKW-Fahrer. Denn herabstürzende Eisplatten können für andere Verkehrsteilnehmer gefährlich werden – so wie jetzt bei Biesingen.

Rüsselsheimer Polizei bittet um Ihre Mithilfe

Nachrichten Rüsselsheim | Die Polizei sucht aktuell im Zusammenhang eines Ermittlungsverfahrens wegen Verdachts des Fahrraddiebstahls in Rüsselsheim nach den Eigentümern der beiden abgebildeten Fahrräder.


Beamten der Polizei stellten am Abend des vergangenen Samstags, gegen 21:15 Uhr bei einer Kontrolle eines 44 Jahre alten Mannes in der Gutenberstraße zwei Fahrräder sicher. Der Beschuldigte konnte keine schlüssigen Angaben zur Herkunft der Räder machen. Daher wendet sich die Polizei mit Bildern der Fahrräder an die Öffentlichkeit um die Besitzer zu ermitteln.

Bei den sichergestellten Fahrrädern handelt es sich um ein schwarzes Herrenfahrrad der Marke „Falter“ mit 28 Zoll Rädern. Auch das zweite Fahrrad ist schwarz und mit 28 Zoll Rädern bereift. Es handelt sich um ein Modell der Marke „Gudereit“.

Foto: Polizei Südhessen Foto: Polizei Südhessen

Die Polizei in Rüsselsheim untersucht den Fall und bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer weiß, wem die Fahrräder gehören oder Hinweise auf die Besitzer geben kann wird gebeten sich bei den Ermittlern unter der Rufnummer 06142 – 696 0 zu melden.

FDP steht vor dem Rauswurf

Mainz. Die SPD wird wohl als stärkste Partei aus der Wahl zur Hamburger Bürgerschaft gehen. Den stärksten Zuwachs erwarten die Grünen. Der FDP droht das Aus. Das sind die Ergebnisse des jüngsten Politbarometers, die das ZDF veröffentlicht hat.

Wiesbadenerin wird neue „SWR Sport“-Moderatorin Rheinland-Pfalz

Lea Wagner gehört ab dem 23. Februar 2020 zum Moderationsteam von „SWR Sport Rheinland-Pfalz“. Die wöchentliche Sendung am Sonntagabend ab 22:05 Uhr moderiert die gebürtige Wiesbadenerin im Wechsel mit Benjamin Wüst, Holger Wienpahl und Tom Bartels. Die 25-Jährige ist seit Juli 2019 bereits in „SWR Sport Baden-Württemberg“ zu sehen. Am Sonntag, 23. Februar, steht Lea Wagner dann erstmals auch in Rheinland-Pfalz vor der Kamera, diesmal aufgrund der Livesendung „Badisch-Pfälzische Fasnacht aus Frankenthal“ im Vorfeld erst um 23:55 Uhr.


Neben den Regelsendungen moderiert Lea Wagner auch Sonderübertragungen für „SWR Sport“. Darüber hinaus ist sie als Reporterin für das Online-Angebot von „SWR Sport“ sowie die SWR Fernsehangebote „SWR aktuell Baden-Württemberg“ und „SWR Landesschau Baden-Württemberg“ unterwegs. Lea Wagner ist im Ersten zudem für die „ARD Sportschau“ als Interviewerin und für das ARD Magazin „Live nach Neun“ als Reporterin im Einsatz.

Biografie Lea Wagner

Lea Wagner wurde am 15. August 1994 geboren und studierte Crossmedia-Redaktion an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Bereits ab 2014 war sie während ihres Studiums mehrere Jahre für die SWR Sportredaktion tätig. Nach einem Volontariat bei einem bayerischen Privatsender kehrte sie im Juni 2018 zum SWR zurück und blieb damit ihrer Leidenschaft, dem Sportjournalismus, treu.

In ihrer Freizeit spielt sie Beach-Volleyball und im Winter ist sie am liebsten auf Skiern unterwegs. Als Reporterin und Moderatorin hat Lea Wagner eine besondere Leidenschaft für Fußball, Volleyball und Wintersport.

Über „SWR Sport Rheinland-Pfalz“

Bei „SWR Sport Rheinland-Pfalz“ steht die aktuelle wie hintergründige Berichterstattung über Mainz 05 und den 1. FC Kaiserslautern im Mittelpunkt der Sendung. Sportlerinnen und Sportler abseits des Fußballs haben in der Reportagereihe „nah dran“ ihren festen Platz. Daneben zeigt die Redaktion immer wieder auch Schätze aus dem Archiv: denkwürdige, mitunter kuriose Momente aus der Welt des rheinland-pfälzischen Sports. Immer sonntags, direkt im Anschluss an die Sportschau, um ab 22:05 Uhr im SWR Fernsehen und in der ARD Mediathek.

Real Märkte für 237 Millionen zum Verkauf

Der bevorstehende Verkauf der Marktkette real,- hat die Metro Gruppe ins Minus gedrückt. Das zeigten jetzt die aktuellen Berichte des ersten Quartals. Das Unternehmen präsentierte die Zahlen am Donnerstag. 


Real macht einen Jahresumsatz von mehr als sieben Milliarden Euro und betreibt 279 Märkte. Davon befinden sich rund 65 Immobilien im Besitz Reals.

Mitarbeiter wollen am Freitag demonstrieren

Metro hatte sich vor einigen Tagen mit dem Immobilieninvestor X-Bricks über den Verkauf der Supermarktkette geeinigt. Auf der Hauptversammlung der Metro AG in Düsseldorf am heutigen Freitag wollen Real-Mitarbeiter deswegen demonstrieren.

Biotop-Pflege im Mombacher Oberfeld

Nachrichten Mainz | Der Pflege und der Erhaltung einer Streuobstwiese im Mombacher Oberfeld gilt die Aktion des Arbeitskreises Umwelt Mombach e.V. am Samstag, den 15.02.2020. Die Wiese wird von Hecken und Bäumen des Nachbargrundstücks bedrängt. Deshalb sollen diese Gehölze ein Stück zurückgenommen werden.


Das Mombacher Oberfeld – Teil eines europaweit einzigartigen Naturschutzgebietes

Der Arbeitskreis kümmert sich im Rahmen einer Patenschaft bereits seit 1992 um das Mombacher Oberfeld, einen Teil des europaweit einzigartigen Naturschutzgebietes Mainzer Sand. Zusammen mit der Stadt Mainz bietet er den Grundstückseigentümern im Mombacher Oberfeld an, die im Mombacher Oberfeld gelegenen Grundstücke kostenlos zu pflegen.

Im Rahmen der Patenschaft werden die betreuten Grundstücke regelmäßig gemäht. Büsche und Sträucher sowie die Waldrebe werden zurück geschnitten oder entfernt, damit sie die anderen Pflanzen nicht überwuchern.

Helfer sind immer gern gesehen

Der Arbeitskreis Umwelt Mombach freut sich sehr über Helfer bei seiner Pflegemaßnahme. Die Helfer treffen sich am 15.02.2020 um 10.00 Uhr im Oberfeld kurz hinter der Autobahnbrücke, am Fußgängerüberweg über die Budenheimer Chaussee (L423). Festes Schuhwerk, Arbeitskleidung und Arbeitshandschuhe werden empfohlen.

Weitere Informationen über den Arbeitskreis Umwelt Mombach, das Mombacher Oberfeld und den Mainzer Sand sind zu finden im Internet unter www.akumwelt.de.

Mehr über den Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V.

Der Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V. engagiert sich seit mehr 25 Jahren für Natur und Umwelt in Mainz und Umgebung. Aktuelle Schwerpunkte seiner Arbeit sind der europaweit einzigartige Mainzer Sand, die Storchenwiese in Mombach und Budenheim sowie der Schutz der Gebäudebrüter in Mombach.

Für seine vielfältigen Aktivitäten sucht der Arbeitskreis Helfer und Unterstützer. Menschen mit Fähigkeiten im administrativen Bereich sind ebenso willkommen wie solche, die lieber praktisch arbeiten. Wer auf die eine oder andere Weise beim Arbeitskreis Umwelt aktiv werden möchte, kann sich unter der E-Mail info@akumwelt.de oder Telefonnummer 06131 – 685 868 melden.

Auch Fördermitglieder sind herzlich willkommen. Unterstützen kann man den Verein auch durch eine Spende auf das Konto IBAN: DE81 5506 0611 0100 2048 38 BIC: GENODE51MZ6 bei der Genobank Mainz e. G.