Ein schwerer Wohnungsbrand hat am Samstagabend (28. Februar 2026) gegen 20:00 Uhr die Frankfurter Feuerwehr in Atem gehalten. Beim Eintreffen der ersten Löschzüge an einem Mehrfamilienhaus schlugen bereits Flammen aus den Fenstern einer Dachgeschosswohnung im vierten Stock.
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Rettung in letzter Sekunde durch die Feuerwehr Frankfurt
Sofort nach der Ankunft leiteten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Menschenrettung ein. Im verrauchten Flurbereich fanden die Retter eine verletzte Person und brachten sie umgehend ins Freie. Da zunächst unklar war, ob sich noch weitere Bewohner in der brennenden Wohnung aufhielten, durchsuchten mehrere Trupps unter Atemschutz unter Hochdruck alle Einheiten im obersten Stockwerk. Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht weiterer Vermisster nicht.
Insgesamt rettete die Feuerwehr zwei Personen aus dem Gebäude. Beide wurden vom Rettungsdienst erstversorgt, eine Person musste aufgrund ihrer Verletzungen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.
Tierische Rettungsaktion
Neben den menschlichen Bewohnern galt die Sorge der Feuerwehr auch den tierischen Mitbewohnern. Eine Katze konnte unverletzt aus dem Gefahrenbereich gerettet und ihrem sichtlich erleichterten Besitzer übergeben werden. In einer Nachbarwohnung stießen die Einsatzkräfte auf zwei Hunde. Auch sie blieben unversehrt und wurden nach Rücksprache mit der Polizei vorübergehend bei hilfsbereiten Nachbarn untergebracht.
Drohnentechnik im Kampf gegen die Flammen
Da das Feuer bereits auf die Dachkonstruktion übergegriffen hatte, gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Die Feuerwehr Frankfurt setzte zwei Drehleitern ein, um das Dach von außen zu öffnen, während Trupps im Innenangriff gegen die Flammen vorkämpften.
Ein entscheidender Vorteil war der Einsatz einer Feuerwehr-Drohne: Die Wärmebilder aus der Luft lieferten der Einsatzleitung wertvolle Informationen über versteckte Brandherde in dem verwinkelten Dachstuhl, die so gezielt bekämpft werden konnten.
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Stundenlanger Einsatz für die Feuerwehr
Nach etwa drei Stunden konnte die Meldung „Feuer aus“ gegeben werden. Die Nachlöscharbeiten und die Suche nach letzten Glutnestern zogen sich jedoch noch bis in die späte Nacht. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen vor Ort.
Die Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar. Zur genauen Brandursache und zur Höhe des Sachschadens konnte die Feuerwehr Frankfurt noch keine Angaben machen; die Polizei hat die Ermittlungen bereits aufgenommen und die Einsatzstelle übernommen.
Freizeittipp Deutschland: Wer die Sehnsucht nach unberührter Natur, bizarren Felsformationen und absoluter Ruhe verspürt, findet im Nordosten Bayerns ein echtes Juwel. Der Naturpark Steinwald, eingebettet zwischen dem Fichtelgebirge und dem Oberpfälzer Wald, gilt als Geheimtipp für Wanderer und Familien, die dem Trubel des Alltags entfliehen möchten. Als zweitkleinster der 19 bayerischen Naturparks besticht er nicht durch seine Größe, sondern durch seine mystische Atmosphäre und eine außergewöhnliche biologische Vielfalt.
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Ein Paradies für seltene Arten und bewusste Entdecker
Die Landschaft im Naturpark Steinwald ist geprägt von markanten Basaltkuppen und Granitblöcken, die wie von Riesenhand in der Wald- und Wiesenlandschaft verteilt wirken. Doch nicht nur die Geologie ist beeindruckend; zwei fest angestellte Ranger sorgen dafür, dass die empfindliche Flora und Fauna geschützt bleiben. Dies schafft Rückzugsräume für seltene Tierarten wie Kreuzottern, Gartenschläfer und das stattliche Rotwild.
Ein besonderes Highlight für Naturfreunde ist die Infostelle Flussperlmuschel an der Grenzmühle. Hier erfahren Besucher alles über die streng geschützten Muscheln, die in den sauberen Bächen der Region überleben konnten. Wer nach so viel Wissen hungrig ist, kann an einer der vielen Picknickstationen – etwa am Schusterberg – vorbestellte Körbe mit regionalen Schmankerln abholen und die bayerische Gemütlichkeit mitten im Grünen genießen.
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Oberpfälzer Wald
Friedenfels: Das erste Naturerlebnisdorf Bayerns
Als idealer Ausgangspunkt für Touren im Naturpark Steinwald hat sich die Gemeinde Friedenfels etabliert. Im Sommer 2024 erhielt der Ort eine besondere Auszeichnung: Er wurde vom Bayerischen Wanderverband als erstes Naturerlebnisdorf zertifiziert – ein Siegel, das bisher nur zwei Dörfer im gesamten Bundesland tragen dürfen. Friedenfels steht exemplarisch für den „sanften Tourismus“, der auf Nachhaltigkeit und Qualität statt auf Massenabfertigung setzt.
Hier starten unter anderem die „Zeit für mich“-Touren, die speziell darauf ausgelegt sind, Wanderern eine mentale Auszeit zu ermöglichen. Die Wege führen vorbei an markanten Punkten wie dem Zipfeltannenfelsen oder dem Vogelfelsen, die mit ihren massiven Granitblöcken ideale Fotomotive bieten.
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Abenteuer für kleine und große Geisterjäger
Besonders familienfreundlich zeigt sich der Naturpark Steinwald durch seine kurzen Distanzen und gut erreichbaren Rastplätze. Ein Muss für Kinder ist der „Geisterwald“: Auf einem etwa einen Kilometer langen Pfad begegnen kleine Entdecker fantasievollen Wesen und tauchen in eine Sagenwelt ein, die die Fantasie anregt. Ebenso beliebt ist das Rotwildgehege beim Waldhaus in Pfaben, das nur etwa sieben Kilometer von Friedenfels entfernt liegt. Hier lässt sich das heimische Wild aus nächster Nähe beobachten.
Wer seinen Urlaub im Naturpark Steinwald plant, findet auf dem offiziellen Tourismusportal www.steinwald-urlaub.de umfassendes Infomaterial und kostenlose Prospekte, um die nächste Wanderung perfekt vorzubereiten. Ob beim Erkunden idyllischer Teiche oder beim Erklimmen geschichtsträchtiger Burgruinen – die Region beweist, dass nachhaltiger Urlaub und echtes Abenteuer Hand in Hand gehen können.
Ein unklarer chemischer Geruch löste am Samstagnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz am Mainzer Hauptbahnhof aus. Gegen 15:00 Uhr nahmen Passanten im Bereich der öffentlichen Toilettenanlage im Untergeschoss einen stark reizenden Stoff wahr. Mitarbeiter der DB Sicherheit und Beamte der Bundespolizei reagierten umgehend und sperrten den betroffenen Bereich ab, noch bevor die ersten Löschfahrzeuge eintrafen.
Professionelle Messungen beim Feuerwehreinsatz am Mainzer Hauptbahnhof
Die Berufsfeuerwehr Mainz entsandte nach ihrem Eintreffen sofort einen speziellen Messtrupp unter Atemschutz in die Toilettenräume. Trotz des intensiven Geruchs konnten die Einsatzkräfte mit ihren technischen Messgeräten keine gefährlichen chemischen Substanzen dauerhaft nachweisen. Um die Atemluft zu reinigen, setzte die Feuerwehr einen Hochleistungslüfter ein. Nach der ausgiebigen Belüftung war der reizende Stoff nicht mehr wahrnehmbar.
Mehrere verletzte benötigen medizinische Versorgung
Der Rettungsdienst untersuchte bei dem Feuerwehreinsatz am Mainzer Hauptbahnhof insgesamt fünf Personen, die über akute Reizungen der Atemwege klagten. Glücklicherweise stuften die Sanitäter die Verletzungen als leicht ein, sodass alle Betroffenen nach der Kontrolle direkt vor Ort wieder entlassen werden konnten. Die Experten gehen derzeit davon aus, dass eine unbekannte Person Pfefferspray oder eine vergleichbare Substanz in den Räumlichkeiten versprüht hatte.
Schnelles Einsatzende beim Feuerwehreinsatz am Mainzer Hauptbahnhof
Obwohl die Berufsfeuerwehr mit 12 Einsatzbeamten und vier Fahrzeugen vor Ort war, blieb der restliche Bahnbetrieb von den Maßnahmen nahezu unberührt. Lediglich die Toilettenanlage blieb für die Dauer der Belüftung gesperrt. Nach etwa 45 Minuten beendeten die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei ihren Dienst am Bahnhof.
Über das Vermögen der Defacto GmbH mit Sitz in der Ober-Saulheimer-Straße wurde offiziell die vorläufige Verwaltung angeordnet. Das Verfahren zur Insolvenz in Wörrstadt wurde unter dem Aktenzeichen 1 IN 12/26 am 26. Februar 2026 um 09:40 Uhr durch das zuständige Gericht eingeleitet.
Rechtsanwalt aus Wiesbaden übernimmt die Verwaltung
Um die Masse zu sichern und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zu prüfen, hat das Insolvenzgericht Rechtsanwalt Stephan Fluck aus Wiesbaden zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Für die Defacto GmbH, die unter der Geschäftsführung von Irfan Ali Mehmedali steht, bedeutet dies weitreichende Konsequenzen: Verfügungen über das Firmenvermögen sind ab sofort nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung des Verwalters wirksam.
Wichtige Hinweise für Schuldner und Gläubiger der Defacto GmbH
Mit der Anordnung der vorläufigen Verwaltung im Rahmen der Insolvenz in Wörrstadt gehen spezifische Aufforderungen an alle Geschäftspartner einher:
Zahlungen: Schuldner der Defacto GmbH werden aufgefordert, Leistungen nur noch unter strikter Beachtung des gerichtlichen Beschlusses zu erbringen.
Einsichtnahme: Der vollständige Beschluss des Gerichts kann von Beteiligten in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.
Rechtsbehelfsfrist und internationale Zuständigkeit
Gegen die Entscheidung des Gerichts kann die Antragstellerin innerhalb einer Notfrist von zwei Wochen sofortige Beschwerde beim Amtsgericht Alzey einlegen. Diese Frist beginnt mit der Zustellung bzw. der öffentlichen Bekanntmachung. Interessant für Gläubiger: Sollte die internationale Zuständigkeit für das Hauptinsolvenzverfahren fehlen, kann die Beschwerde auch von jedem Gläubiger eingelegt werden.
Die Defacto GmbH ist unter der Nummer HRB 50911 im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz eingetragen. Hier gibt es weitere Insolvenzbenachrichtungen
Ein schwerer Verkehrsunfall rief am Samstagnachmittag, den 28. Februar 2026, zahlreiche Rettungskräfte auf den Plan. Gegen 13:40 Uhr gingen bei der Polizei und der Feuerwehr mehrere Notrufe über einen überschlagenen Wagen auf der Bundesstraße 422 zwischen Trier-Ehrang und Kordel ein. Was zunächst wie ein tragischer Fahrfehler wirkte, stellte sich bei der Unfallaufnahme schnell als mutmaßliche Straftat heraus.
Kontrollverlust endet im Totalschaden auf der B422
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war der allein beteiligte Autofahrer in Richtung Kordel unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Wagen kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Durch die Wucht wurde der PKW nach links über die gesamte Fahrbahn geschleudert, kollidierte dort mit der Böschung und überschlug sich.
Der Wagen kam schließlich auf dem Dach liegend mitten auf der Fahrbahn zum Stehen. Trotz der Schwere der Kollision und des entstandenen Totalschadens am Fahrzeug hatte der Fahrer Glück im Unglück: Er konnte sich noch vor dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte selbstständig aus dem Wrack befreien.
Verdacht auf Trunkenheit führt zu Blutprobe
Während der Unfallaufnahme durch die Beamten der Polizeiinspektion Schweich wurde schnell klar, warum es zu dem Unfall auf der B422 gekommen sein könnte. Die Polizisten stellten bei dem Fahrzeugführer deutlichen Atemalkohol fest. In der Folge wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen, um den genauen Grad der Alkoholisierung festzustellen. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer Verkehrsstraftat wurde unmittelbar eingeleitet. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.
Vollsperrung und großangelegter Rettungseinsatz
Die Bundesstraße musste während der Bergungsarbeiten für rund eine Stunde komplett gesperrt werden. Im Einsatz befanden sich:
Feuerwehren: Kräfte aus Kordel, Welschbillig und der Feuerwache 2 aus Trier-Ehrang.
Rettungsdienst: Ein RTW aus Ehrang sowie ein Notarzt.
Polizei: Drei Streifenwagen der Inspektion Schweich.
Nach etwa einer Stunde konnte der Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, mittlerweile ist die Strecke wieder vollständig befahrbar.
Zeugenaufruf: Polizei sucht Wanderer und Ersthelferin
Zur abschließenden Klärung des Hergangs bittet die Polizeiinspektion Schweich um Mithilfe aus der Bevölkerung. Insbesondere werden zwei Personen gesucht, die den Unfall auf der B422 beobachtet haben könnten oder vor Ort waren:
Ein Mann, der sich zum Unfallzeitpunkt auf dem gegenüberliegenden Wanderweg befand.
Eine Ersthelferin, die in einem roten PKW an der Unfallstelle anhielt.
Hinweise werden unter der Telefonnummer 06502/9157-0 entgegengenommen.
Am 28.02.2026 kam es gegen 09:00 Uhr zu einem gemeldeten Brand eines Einfamilienhauses im Wormser Stadtteil Pfiffligheim. Vor Ort stellten die alarmierten Einsatzkräfte den Vollbrand des Dachgeschosses fest.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich sechs Personen und eine Katze in dem betroffenen Anwesen. Die sechs Personen wurden leicht verletzt, die Katze blieb unverletzt. Die Verletzten wurden zur medizinischen Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
An dem Einfamilienhaus entstand ein geschätzter Sachschaden im niedrigen sechsstelligen Bereich. Da das Haus derzeit unbewohnbar ist, wurden die Bewohner durch die Feuerwehr vorübergehend anderweitig untergebracht.
Gemeinsam statt einsam: Unter diesem Motto verwandeln sich im März und April drei Mainzer Stadtteile in Tanzparketts für die ältere Generation. Die Landeshauptstadt Mainz organisiert zusammen mit den Gemeindeschwestern plus und lokalen Quartiermanagements eine Reihe von Tanzveranstaltungen für Senioren, die ausdrücklich alle willkommen heißen – unabhängig von der Mobilität.
Tanzveranstaltungen für Senioren in Mainz: Tanzen ohne Barrieren
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Barrierefreiheit. Die Organisatoren betonen, dass Menschen mit Geheinschränkungen, Rollstühlen oder Rollatoren herzlich eingeladen sind, aktiv teilzunehmen. Neben der Bewegung stehen die Begegnung und der Austausch bei Kaffee und Kuchen im Vordergrund. Der Eintritt zu allen Tanzveranstaltungen für Senioren ist frei.
Die Termine im Überblick
1. Gonsenheim: Schwungvoller Auftakt
Den Anfang macht Gonsenheim im Nachbarschaftscafé Kunterbunt. Hier führt Frau Krehn-Azghandi von der bekannten Tanzschule Willius-Senzer durch den Nachmittag.
Wann: Donnerstag, 05. März, 15:00 – 17:00 Uhr
Wo: Rektor-Forestier-Straße 4, 55122 Mainz
Anmeldung: 06131 807556 oder biermann@wohnbau-mainz.de
2. Altstadt: Geselligkeit im Mainzer Altenheim
Weiter geht es im Herzen der Altstadt. In barrierearmer Umgebung lädt das Netzwerk Senioren zum Austausch und Tanz ein.
Wann: Samstag, 21. März, 15:00 – 17:00 Uhr
Wo: Altenauergasse 7, 55116 Mainz
Anmeldung: 06131 122755 oder seniorenarbeit@stadt.mainz.de
3. Neustadt: Frühlingstanz am Karoline-Stern-Platz
Den Abschluss der Reihe bildet das Tanzcafé in der Mainzer Neustadt im modernen Nachbarschaftscafé Stern.
Wann: Mittwoch, 22. April, 15:00 – 17:00 Uhr
Wo: Karoline-Stern-Platz 3, 55118 Mainz
Anmeldung: 06131 122755 oder seniorenarbeit@stadt.mainz.de
Der VC Wiesbaden setzt ein deutliches Ausrufezeichen hinter seine Zukunftsplanungen: Libera Rene Sain hat ihren Vertrag in der hessischen Landeshauptstadt um zwei weitere Jahre verlängert. Damit bleibt die 28-jährige Kroatin, die als eine der reaktionsstärksten Spielerinnen der 1. Bundesliga gilt, dem Verein bis mindestens 2028 erhalten.
„Es matcht“: Eine Liebeserklärung von Rene Sain an Verein und Stadt
Seit ihrem Wechsel zum VCW im Jahr 2022 hat sich die 1,63 Meter große Athletin zur absoluten Leistungsträgerin und Identifikationsfigur entwickelt. „Ich habe erneut unterschrieben, weil ich mich hier wie zuhause fühle“, begründet Sain ihre Entscheidung. Neben der Atmosphäre in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit schätze sie vor allem die Unterstützung der Fans und der vielen Ehrenamtlichen.
Sportliche Säule und mentale Stütze
Für die sportliche Leitung ist die Verlängerung der Kapitänin ein Meilenstein. „Rene ist eine der besten Liberas der Bundesliga. Sie kann ein Spiel lesen wie kaum eine andere“, lobt Sportdirektor Benedikt Frank. Co-Geschäftsführer Thomas Utsch ergänzt, dass Sain die „VCW-Philosophie empathisch nach innen und außen lebt“ – sowohl als Profi als auch als Coach der vereinseigenen „Damen 5“.
Erfolgshunger trotz Verletzungspause
Die bisherige Bilanz der Kroatin beim VCW ist beeindruckend:
International: Gewinn der Bronzemedaille im CEV Challenge Cup 2023/2024.
National: Vielfache Auszeichnungen als wertvollste Spielerin (MVP). Allein in der Saison 24/25 wurde sie neunmal gewählt.
Aktuelle Lage: Nach einem Muskelfaserriss im Januar 2026 befindet sich Sain momentan in der Rekonvaleszenz. Die Fortschritte sind jedoch vielversprechend, sodass die Rückkehr aufs Feld fest eingeplant ist.
Vom Talent in Pula zur Anker-Spielerin in Wiesbaden
Rene Sains Weg führte sie von ihrem Heimatclub in Poreč über Stationen in Tschechien, Rumänien, Frankreich und Thüringen schließlich nach Wiesbaden, wo sie 2022 das schwere Erbe der Olympiasiegerin Justine Wong-Orantes antrat. Mit ihrer Vertragsverlängerung unterstreicht sie nun, dass ihre Reise mit dem VCW noch lange nicht zu Ende ist: „Ich bin überzeugt, dass wir noch weitere Erfolge erreichen können.“
Pendler und Anwohner in Kostheim müssen sich auf eine längere Sperrung einstellen. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wird der Bahnübergang im Gartenweg ab Montag, dem 9. März 2026, für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund für die Maßnahme sind notwendige Gleisarbeiten im Auftrag der Deutschen Bahn.
Vollsperrung am Bahnübergang in Kostheim für alle Verkehrsteilnehmer
Die Sperrung betrifft nicht nur den motorisierten Individualverkehr, sondern explizit auch den Rad- und Fußgängerverkehr. Da die Arbeiten direkt im Gleisbereich stattfinden, ist ein Passieren der Baustelle aus Sicherheitsgründen während der gesamten Dauer nicht möglich.
Nach aktuellem Stand der Planungen werden die Arbeiten am Bahnübergang in Kostheim mehrere Wochen in Anspruch nehmen:
Beginn: Montag, 9. März 2026
Voraussichtliches Ende: Freitag, 24. April 2026
Die Maßnahme ist Teil des umfangreichen Erhaltungsprogramms für die Verkehrsinfrastruktur. In Wiesbaden und den angrenzenden Vororten wie Kostheim gibt es jährlich rund 5.000 Baustellen, um Straßen, Leitungen und Gleisanlagen instand zu halten.
Die Stadt betont, dass diese Arbeiten eine notwendige Investition in die Zukunft sind. Ohne regelmäßige Wartung der Gleisanlagen könne es langfristig zu größeren Schäden kommen, die noch massivere Verkehrsbehinderungen nach sich ziehen würden.
Bundesweite Fahndung – Seit Freitagnachmittag (27.02.2026) herrscht im Passauer Stadtgebiet der Ausnahmezustand. Nach einer offiziellen richterlichen Vorführung gelang dem 22-jährigen Hasan Alomar Almrai die Flucht aus den Händen der Justiz. Die Polizei hat eine großangelegte Suchaktion eingeleitet.
Flucht in Handschellen und bundesweite Fahndung
Hasan Alomar Almrai war zuvor wegen des dringenden Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung festgenommen worden. Am Freitagvormittag sollte ein Haftrichter darüber entscheiden, ob der junge Mann in Untersuchungshaft muss. Gegen 11:15 Uhr verkündete der Richter den entsprechenden Haftbefehl.
Gegen Mittag konnte der 22-jährige Syrer unmittelbar nach Beendigung seines Termins in der Schustergasse entkommen. Er flüchtete zu Fuß in Richtung Stadtmitte. Besonders brisant: Der Mann war zum Zeitpunkt seiner Flucht gefesselt. Über den weiteren Fluchtweg gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse.
Personenbeschreibung
Die Polizei bittet die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit. Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben:
Besondere Merkmale: Piercing am linken Ohr, Ober- und Unterlippenbart
Kleidung: Dunkle Hose, helles T-Shirt
Da eine Gefährdung für die Öffentlichkeit laut Polizei nicht ausgeschlossen wird darum gebeten, aktuell keine Anhalter mitzunehmen!
Laufende Suchmaßnahmen
Aktuell sind zahlreiche Streifenwagenbesatzungen im Einsatz. Die Fahndungsmaßnahmen konzentrieren sich auf das gesamte Stadtgebiet sowie die Ausfallstraßen. Die Polizei bittet Zeugen, die den Mann gesehen haben oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben können, sich umgehend bei der Polizei Passau unter der Telefonnummer 0851/9511-0oder per Notruf bei der 110 zu melden.
Kommentar: Am 27. Februar 2026 hat die Ära der „heilen Welt“ bei der JP Performance GmbH ein jähes und hässliches Ende gefunden. In einem Video, das an Intensität gegenüber ehemaligen Weggefährten kaum zu übertreffen ist, holte Jean Pierre Kraemer (Kraemo) zu einem Rundumschlag aus, der weit über eine bloße Stellungnahme hinausgeht. Das JP Performance Video vom 27. Februar 2026 markiert den Moment, in dem ein Unternehmer seine professionelle Maske fallen ließ und stattdessen ein Instrument des öffentlichen Mobbings wählte, um persönliche Rechnungen vor Millionen von Zuschauern zu begleichen.
Die Illusion des Schutzes: Wenn Pieptöne zur Zielscheibe werden
In dem JP Performance Video wurde mit technischen Mitteln versucht, eine rechtliche Absicherung zu schaffen. Namen wurden weggepiepst, Lippenbewegungen verpixelt. Doch in der digitalen Realität der Tuning-Szene ist dieser Schutz nichts wert. Für die treue Community, die jedes Detail der JP Performance GmbH in- und auswendig kennt, war es ein Leichtes, die Identität der Betroffenen – darunter ein bekannter Mechaniker und eine Person aus dem Finanzsektor – zu entschlüsseln.
Durch die Preisgabe spezifischer Details zu den Kündigungsgründen hat Kraemer die Betroffenen nicht nur bloßgestellt, sondern sie schutzlos einem digitalen Mob ausgeliefert. Wer Details über Fehlverhalten, Mobbing-Vorwürfe oder finanzielle Unregelmäßigkeiten in die Welt setzt, ohne der Gegenseite eine Bühne zur Verteidigung zu geben, handelt nicht transparent, sondern feige und asymmetrische Kriegsführung eines übermächtigen Medienprofis gegen kleine Angestellte.
Die bittere Doppelmoral: Privatsphäre nur für den Chef?
Besonders schockierend ist die eklatante Doppelmoral, die im JP Performance Video mitschwingt. Seit Jahren inszeniert sich Jean Pierre Kraemer als Opfer von Grenzüberschreitungen. Er beklagt sich über geleakte Adressen, Fotos seines Hauses und private Chatnachrichten. Er fordert – völlig zurecht – Respekt vor seinem Privatleben ein.
Doch mit diesem Video zeigt er die Doppelmoral: Er spricht anderen das Recht auf Privatsphäre ab, sobald es seinen eigenen Zwecken dient. Indem er das Arbeitsverhältnis und die Gründe für dessen Ende öffentlich macht, begeht er genau den Vertrauensbruch, den er bei anderen so lautstark verurteilt. Es ist eine „Privatsphäre-Diktatur“, in der nur der Chef Schutz genießt, während die Mitarbeiter bei Bedarf als Content-Material geopfert werden.
Wenn ehemalige Mitarbeiter ihn – laut seiner eigenen Darstellung – bestohlen, hintergangen oder auf andere Weise geschädigt haben sollten, dann sind solche Vorwürfe kein Stoff für ein Unterhaltungsformat, sondern Gegenstand klar geregelter rechtlicher Verfahren. Für Diebstahl, Betrug, Rufschädigung oder illoyales Verhalten existieren in der Bundesrepublik Deutschland eindeutige zivilrechtliche und strafrechtliche Instrumente. Arbeitsgerichte, Staatsanwaltschaften und ordentliche Gerichte sind dafür da, Sachverhalte objektiv zu prüfen, Beweise zu würdigen und verhältnismäßige Konsequenzen zu ziehen. Genau dafür gibt es das Gewaltmonopol des Staates – nicht für emotionale Abrechnungen im Livestream.
Ganz nüchtern betrachtet begibt sich der Inhaber der JP Performance GmbH mit einer öffentlichen Anklageplattform in eine problematische Rolle:
Er agiert nicht mehr als Unternehmer, der rechtliche Schritte einleitet, sondern als moralische Instanz, Ankläger und Vollstrecker in Personalunion. Eine solche Form der öffentlichen Bloßstellung wirkt wie eine moderne Variante der Selbstjustiz – nur eben mit Millionenpublikum und digitalem Nachhall.
Das Problem daran ist nicht nur juristischer Natur, sondern auch rechtsstaatlich-prinzipiell: In einem funktionierenden Rechtssystem entscheidet nicht der wirtschaftlich oder medial Mächtigere über Schuld und Strafe. Genau deshalb sind Verfahren formalisiert, transparent und für beide Seiten mit Verteidigungsrechten ausgestattet. Wer stattdessen die eigene Reichweite nutzt, um Vorwürfe einseitig darzustellen, entzieht dem Beschuldigten die Möglichkeit der fairen Gegenrede – und verschiebt die Bewertung von Fakten in den emotional aufgeladenen Raum der sozialen Medien.
Selbst wenn ein tiefes persönliches Gefühl von Enttäuschung oder Verrat vorliegen mag, ersetzt dieses keine gerichtliche Klärung. Wer unternehmerische Verantwortung trägt, muss zwischen persönlicher Kränkung und institutioneller Professionalität unterscheiden können. Andernfalls entsteht der Eindruck, dass nicht Recht und Ordnung, sondern Reichweite und Empörung über Konsequenzen entscheiden.
Virale Hetzjagd: TikTok und Instagram als Scharfrichter
Die Lawine, die das JP Performance Video vom 27. Februar 2026 losgetreten hat, ist längst nicht mehr zu stoppen. Auf TikTok und Instagram gehen derzeit unzählige Clips viral, die die Identität der Ex-Mitarbeiter offenlegen. Es ist eine moderne Treibjagd: Nutzer rufen dazu auf, die Personen zu „outen“, sie in ihren neuen Jobs aufzusuchen oder sie digital zu vernichten.
Erschreckenderweise trifft dieser Hass auch Unschuldige. In den Kommentarspalten werden Namen von Menschen genannt, die die JP Performance GmbH bereits vor Jahren im Guten verlassen haben. Diese Personen werden nun fälschlicherweise mit den aktuellen Vorwürfen in Verbindung gebracht. Ihr Ruf ist ruiniert, ihre Karrierewege sind durch das digitale Gedächtnis des Internets massiv bedroht.
Ein Klima der Angst für 80 Mitarbeiter
Die Botschaft an die verbliebenen über 80 Mitarbeiter der JP Performance GmbH ist unmissverständlich und toxisch. Kraemer hat bewiesen, dass er bereit ist, jeden, der nicht mehr ins System passt oder der Widerworte gibt, vor den Augen der Weltöffentlichkeit hinzurichten. Wer bei Fehlern oder Unstimmigkeiten damit rechnen muss, im nächsten YouTube-Video namentlich bloßgestellt zu werden, kann nicht mehr frei und sicher arbeiten. Dieses Klima der Einschüchterung ist das Gegenteil von moderner Mitarbeiterführung.
Ein Unternehmer im Widerspruch seiner eigenen Ignoranz
Abschließend muss in aller Deutlichkeit gesagt werden: Personalangelegenheiten und sensible Themen des Human Resources Managements haben in der Öffentlichkeit absolut nichts zu suchen. Ein Unternehmen von der Größe der JP Performance GmbH muss in der Lage sein, Kritik und Kommentare auszuhalten – sei es in den sozialen Netzwerken oder per E-Mail. Egal wie hoch der Druck der Community auch sein mag, Jean Pierre Kraemer hat sich selbst dazu entschieden, eine Person des öffentlichen Lebens zu sein. Wer diesen Weg wählt, muss die Schattenseiten der Bekanntheit professionell wegstecken können, anstatt seine Reichweite als Rachewerkzeug zu missbrauchen.
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Kraemer im aktuellen Video explizit betonte, wie „scheißegal“ ihm der Hate und die Kommentare eigentlich seien. Doch das JP Performance Video straft diese Aussagen lügen. Wären ihm die Reaktionen tatsächlich so gleichgültig, hätte er niemals ein solches Video erstellt und damit eine beispiellose Hetzjagd veranstaltet. Wenn einem Dinge wirklich „scheißegal“ sind, dann ignoriert man sie souverän, anstatt private Existenzen für das Wohlwollen der Masse zu opfern. Wer vorgibt, über den Dingen zu stehen, aber gleichzeitig eine solche Lawine lostritt, zeigt vor allem eines: Dass ihm die Kommentare eben doch nicht egal sind – und dass sein Stolz schwerer wiegt als die unternehmerische Verantwortung gegenüber seinen (ehemaligen) Mitarbeitern.
Die RN CityCar Worms GmbH mit Sitz in der Ludwigstraße steht vor einer ungewissen Zukunft. Über das Vermögen des Unternehmens wurde am 26. Februar 2026 um 11:43 Uhr offiziell das Verfahren zur Insolvenz in Worms eröffnet. Das zuständige Amtsgericht Mainz bestellte den erfahrenen Rechtsanwalt Jürgen Jerger aus Frankenthal zum Insolvenzverwalter, um die Abwicklung oder mögliche Sanierung des Betriebs zu leiten.
Nachlasspfleger vertritt die Geschäftsführung
Eine Besonderheit in diesem Verfahren ist die Vertretung der Schuldnerin. Da die Geschäftsführung offenbar verwaist ist, wird das Unternehmen durch den Mainzer Nachlasspfleger Matthias Knaupe vertreten. Mit der Eröffnung der Insolvenz in Worms ist es der Gesellschaft ab sofort untersagt, über ihr verbleibendes Vermögen zu verfügen. Alle Verwaltungs- und Verfügungsrechte sind auf den Insolvenzverwalter übergegangen.
Strenge Fristen für Gläubiger und Debitoren
Für Geschäftspartner und Gläubiger der RN CityCar Worms GmbH gelten nun strikte gesetzliche Vorgaben. Der Insolvenzverwalter fordert alle Beteiligten auf, ihre Forderungen zur Insolvenz in Worms fristgerecht anzumelden:
Forderungsanmeldung: Sämtliche Insolvenzforderungen müssen bis spätestens zum 24. März 2026 schriftlich beim Insolvenzverwalter Jürgen Jerger eingereicht werden.
Sicherungsrechte: Gläubiger, die Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Firma beanspruchen, müssen dies unverzüglich mitteilen, um Haftungsrisiken zu vermeiden.
Zahlungsverbot: Personen, die der RN CityCar Worms GmbH noch Geld schulden (Debitoren), dürfen keine Zahlungen mehr an das Unternehmen leisten. Um schuldbefreiend zu wirken, müssen diese Beträge direkt an den Insolvenzverwalter überwiesen werden.
Schriftliches Verfahren und Stichtage
Das Mainzer Gericht hat zur Abwicklung der Insolvenz in Worms ein schriftliches Verfahren angeordnet. Ein physischer Berichts- und Prüfungstermin entfällt daher; stattdessen wurde der 14. April 2026 als maßgeblicher Stichtag festgelegt. Bis zu diesem Datum können Gläubiger schriftlich Widersprüche gegen andere Forderungen einlegen oder Anträge zur Besetzung des Gläubigerausschusses stellen.
Die Insolvenztabelle wird rechtzeitig vor dem Stichtag beim Insolvenzgericht zur Einsichtnahme ausgelegt. Wichtig für alle Beteiligten: Gläubiger, deren Forderungen anerkannt und festgestellt werden, erhalten keine gesonderte Benachrichtigung vom Gericht.
Ein glückliches Händchen beim Ausfüllen des Spielscheins hat eine Person aus dem Stadt- oder Landkreis Heilbronn zur Multi-Millionärin oder zum Multi-Millionär gemacht. Wie Westlotto nach der Ziehung am Freitagabend mitteilte, wurde der mit rund 74,8 Millionen Euro gefüllte Eurojackpot exakt getroffen. Damit geht einer der höchsten Lottogewinne der letzten Monate direkt in den Südwesten Deutschlands.
Die goldenen Zahlen vom Eurojackpot
Für den Gewinner aus Heilbronn passte bei der Ziehung alles zusammen. Die Gewinnzahlen, die das Leben der Person nachhaltig verändern werden, lauteten:
Gewinnzahlen: 7, 17, 19, 28, 47
Eurozahlen: 2 und 7
Da der Spielschein online eingereicht wurde, liegt der Name der Person der Lottogesellschaft bereits vor. Aus Gründen des Datenschutzes und zur Sicherheit des Gewinners wird die Identität jedoch streng geheim gehalten.
Post vom Lottomann: Benachrichtigung auf sicherem Weg
Während kleinere Gewinne oft automatisch gutgeschrieben werden, erfordert eine Summe von fast 75 Millionen Euro ein besonderes Prozedere. Der Gewinner aus Heilbronn erhält zunächst eine Benachrichtigung per E-Mail. „Bei solch einem hohen Gewinn schreiben wir aber auch einen Brief“, erklärte eine Sprecherin von Westlotto gegenüber der dpa.
Zusätzlich zur schriftlichen Bestätigung wird die Person zu einem persönlichen Beratungsgespräch eingeladen. In diesem Termin geben Experten wichtige Tipps zum Umgang mit dem plötzlichen Reichtum. Die wichtigste Regel dabei: Stillschweigen bewahren. Westlotto empfiehlt dringend, nur einen winzigen Kreis an Vertrauenspersonen einzuweihen und keine überhasteten Luxuskäufe zu tätigen, die sofort Aufmerksamkeit erregen könnten.
Glückssträhne in Süd- und Westdeutschland hält an
Der Erfolg für den Gewinner aus Heilbronn reiht sich in eine Serie von Großgewinnen ein. Erst im Oktober 2025 sicherte sich ein Spieler aus Hessen einen 70-Millionen-Jackpot, gefolgt von einem 54-Millionen-Gewinn in Nordrhein-Westfalen im November.
Auch bei der aktuellen Ziehung gingen weitere Teilnehmer nicht leer aus: Spieler aus Hessen und Nordrhein-Westfalen dürfen sich über jeweils rund 430.000 Euro freuen, da ihnen lediglich eine Eurozahl zum Hauptgewinn fehlte. Die statistische Chance, den Eurojackpot zu knacken, liegt bei 1 zu 140 Millionen – für die Person aus Heilbronn ist dieser unwahrscheinliche Traum nun Realität geworden.
Leserbrief von Dr. Martin Rupps: Bürgermeister Stephan Hinz verkündet vor der Wahl, dass zum 1. April ein Weinstand auf den Isola-della-Scala-Platz zurückkehrt. „Es liegen alle Genehmigungen vor.“ Laut Hinz wird der Weinstand zwischen April und Oktober öffnen. Die CDU feiert die Nachricht euphorisch, als habe der heilige Stephan nach langer Trockenzeit Regen geschickt.
Herr Hinz mag doch mal bitte die Baugenehmigung für den Weinstand in eine Kamera halten. Sie ist Voraussetzung dafür, dass ein Weinstand entweder auf Rädern (für vier Monate im Jahr) oder auf festem Grund (mehr als vier Monate im Jahr) öffnen darf. Meinen Recherchen nach kann keine Genehmigung erteilt werden, weil der Weinstand über keine eigenen Toiletten verfügt. Gar nicht darüber verfügen kann, Stichwort Hochwasserschutz.
Der Herr Bürgermeister selbst sagte in einer Bauausschuss-Sitzung gleich mehrfach: „Der Weinstand ist illegal.“ Das Wasserwirtschaftsamt, mit der Hinz schon im Sommer einig geworden sein will, kann die wasserrechtliche Genehmigung erteilen. Niemals eine Baugenehmigung. Der frühere Weinstand-Betreiber hat seinen Bauantrag laut dem Kreis zurückgezogen. Mutmaßlich wegen der Aussichtslosigkeit des Antrags.
Ich habe Herrn Hinz mit diesem Sachverhalt konfrontiert. Auf eine Antwort warte ich bis heute. Ich habe diesen Sachverhalt auf seiner Facebook-Seite als Kommentar platziert. Den Kommentar finde ich nicht mehr.
Entweder, so meine Annahme, entpuppt sich das Wahlversprechen „Weinstand“ als schlechter Aprilscherz. Oder der Herr Bürgermeister wird WC-Kundinnen und -kunden erneut einem Budenheimer Gastronomen (Originalton Hinz: „Der Türk“) aufbürden, dessen kleine Sinkgrube nur für Gäste von Kiosk und Biergarten sowie Wanderer, Radfahrer und Spielplatz-Kinder reicht. Ein mögliches Kalkül, das zum Himmel stinkt!
Herr Hinz mag doch mal bitte die Baugenehmigung für den Weinstand in eine Kamera halten. Meines Wissens kann keine Genehmigung erteilt werden, weil der Weinstand – auch wenn er auf Rädern steht – über keine eigenen Toiletten verfügt. Gar nicht darüber verfügen kann, Stichwort Hochwasserschutz. Der Herr Bürgermeister selbst sagte in einer Bauausschuss-Sitzung: „Der Weinstand ist illegal.“ Das Wasserwirtschaftsamt kann die wasserrechtliche Genehmigung erteilen. Niemals eine Baugenehmigung. Stimmt doch, Herr Hinz, oder?
Du hast auch ein Thema oder einen Hinweis, dem wir nachgehen sollten? Dann schreibe uns gerne einen Leserhinweis. Aufgrund der hohen Anzahl an Zuschriften kann es zu Verzögerungen bei der Überprüfung und Veröffentlichung kommen.
Ein fester Bestandteil der Karlsruher Backkultur kämpft um sein Überleben. Die 1904 gegründete Bäckerei Rudolf Neff GmbH hat beim Amtsgericht Karlsruhe ein Verfahren in Eigenverwaltung beantragt. Seit dem 24. Februar 2026 ist es offiziell: Das Gericht gab grünes Licht für den Sanierungsprozess unter Aufsicht des vorläufigen Sachwalters Rechtsanwalt Holger Blümle. Für die Bäckerei Neff in Karlsruhe bedeutet dieser Schritt die Chance auf einen strukturierten Neuanfang, während der Betrieb in der Region vorerst uneingeschränkt weiterläuft.
Löhne der 200 Beschäftigten gesichert
Trotz der finanziellen Schieflage gibt es eine erste Entwarnung für die rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Löhne und Gehälter sind bis einschließlich April 2026 über das Insolvenzgeld abgesichert. Ab Mai soll das Unternehmen die Zahlungen wieder aus eigener Kraft stemmen. Die Geschäftsführung unter Andreas Reich, der den Betrieb bereits in vierter Generation führt, bleibt weiterhin im Amt und wird von den erfahrenen Sanierungsexperten Jens Lieser und Alfred Kraus unterstützt. Ziel ist es, die 19 Filialen in Karlsruhe, Pforzheim, Rastatt und der Umgebung dauerhaft zu erhalten.
Kostenexplosion und Fachkräftemangel als Ursachen
Die Gründe für die Krise bei der Bäckerei Neff in Karlsruhe spiegeln die prekäre Lage des gesamten deutschen Bäckerhandwerks wider. Seit Beginn des Ukraine-Krieges sieht sich das Unternehmen mit drastischen Kostensteigerungen konfrontiert:
Energiepreise: Die Kosten für den Betrieb der Öl- und Gasöfen stiegen laut Firmenangaben um bis zu 500 Prozent.
Rohstoffe: Massive Preissteigerungen bei Mehlsorten wie Weizen, Roggen und Dinkel belasten die Kalkulation.
Personalmarkt: Der akute Mangel an Fachkräften sowie steigende Mindestlöhne erschweren den täglichen Backbetrieb in den Nachtschichten zusätzlich.
Optimismus trotz Sanierungsdruck bei der Bäckerei Neff
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zeigt sich die Geschäftsführung entschlossen, das handwerkliche Erbe zu bewahren. „Wir stehen als Familienunternehmen zu unserer Verantwortung für unsere Mitarbeiter, für unsere Kundschaft und unser handwerkliches Erbe“, betont Geschäftsführer Andreas Reich. Das Gericht zeigte sich vom vorgelegten Konzept für die Bäckerei Neff in Karlsruhe überzeugt. Auch Sanierungsexperte Alfred Kraus sieht gute Chancen für einen erfolgreichen Neustart, da Brot und Brötchen als Grundnahrungsmittel unverzichtbar bleiben und die Marke Neff über eine hohe regionale Akzeptanz verfügt.
In den kommenden Wochen wird nun ein detaillierter Rettungsplan erarbeitet, um die Strukturen an die neuen wirtschaftlichen Bedingungen anzupassen. Die Kundschaft in Karlsruhe und der Region kann derweil weiterhin wie gewohnt ihre Backwaren in den gewohnten Filialen beziehen.
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