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Neue E-Ladestationen im Mainzer Parkhaus Rathaus

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Neue E-Ladestationen im Mainzer Parkhaus Rathaus
Ralf Sadowski und Janina Steinkrüger stellen der Presse die 26 neuen E-Ladestationen im Parkhaus Rathaus vor. Foto: MAG/Bonewitz

Text Michael Bonewitz: Im Mainzer Parkhaus Rathaus stehen ab sofort 26 neue E-Ladestationen zur Verfügung, darunter zwei barrierefreie Ladepunkte. Es handelt sich um die ersten barrierefreien E-Ladepunkte im Mainzer Stadtgebiet. Damit können Nutzerinnen und Nutzer ihre Parkzeit künftig sinnvoll nutzen: parken, laden und anschließend mit vollgeladener Batterie weiterfahren, nach dem Termin, dem Einkauf oder am nächsten Morgen.

„Wir wollen Elektromobilität in Mainz einfach, verlässlich und bezahlbar machen. Die neuen Ladepunkte im Parkhaus Rathaus sind dafür ein wichtiger Baustein, weil sie zentral gelegen sind und ein komfortables Laden ermöglichen“, sagt Janina Steinkrüger, Verkehrsdezernentin der Landeshauptstadt Mainz und Beiratsvorsitzende der PMG: „Dass es zusätzlich barrierefreie Ladepunkte gibt und grüner Strom genutzt wird, sind ganz wichtige Pluspunkte für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung in unserer Stadt.“

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Auch die PMG sieht in dem Projekt „Parkhaus Rathaus“ eine konsequente Fortführung ihrer Zukunftsoffensive:

„Der Strom der neuen Ladeplätze stammt aus unserer eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Rheingoldhalle. Dadurch können wir einen günstigen und transparenten Preis anbieten“, betont Ralf Sadowski, Geschäftsführer der PMG.

Für einen komfortablen und unkomplizierten Ladevorgang empfiehlt die PMG die Registrierung als E-Mobilitätskunde über die Virta Plattform e-mobility.poweredbyvirta.com. Nach einmaliger Anmeldung und Hinterlegung eines Zahlungsmittels lassen sich die Ladevorgänge bequem per App oder RFID-Chip starten. Der Preis ist dabei einheitlich geregelt und beträgt 54 Cent pro Kilowattstunde inklusive Mehrwertsteuer. Alternativ ist das Laden auch ohne Registrierung per Einmalzahlung oder über Drittanbieter und Roaming möglich; in diesen Fällen gelten die jeweiligen Tarife der Anbieter.

Besonders attraktiv ist das E-Ladeangebot in Kombination mit den Nachtparktarifen der PMG. Mit „Park@Night“ für 16,99 Euro im Monat ist das Parken montags bis samstags von 17 bis 9 Uhr sowie ganztägig an Sonn- und Feiertagen möglich. „Park@Night Plus“ für 26,99 Euro im Monat umfasst zusätzlich das ganztägige Parken am Samstag. So lässt sich das Fahrzeug über Nacht sicher abstellen und morgens entspannt mit vollem Akku in den Tag starten. Ein Angebot, das sich an Anwohnerinnen und Anwohner, Nachtschichtpendler sowie Besucherinnen und Besucher der Innenstadt richtet.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Ladepunkte setzt die PMG einen weiteren Impuls für eine zukunftsorientierte Verkehrsinfrastruktur in Mainz. Der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur wird in diesem Jahr fortgesetzt, unter anderem mit neuen Ladeplätzen im Parkhaus Löhrstraße.

Die Projektentwicklung und Umsetzung erfolgten mit der Freinunft GmbH. Der Betrieb und die Abrechnung erfolgen in Kooperation mit der Virta International GmbH. Bei Fragen steht der Virta Kundenservice für Fahrerinnen und Fahrer unter +49 30 330 835 155 oder auf www.virta.global rund um die Uhr zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es unter
www.parken-in-mainz.de/angebote

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Unfall auf der A63 – Drei Verletzte und stundenlange Vollsperrung

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Verkehrskontrollen in Rüsselsheim
Symbolbild Kontrollstelle Tennisschläger, Warnleuchte und Warnkegel

Ein technischer Defekt hat am Freitagmittag zu einem folgenschweren Unfall auf der A63 geführt. Gegen 12:32 Uhr war ein 35-jähriger Fahrer eines Transporters mit Containeraufbau in Fahrtrichtung Mainz unterwegs, als sein Fahrzeug außer Kontrolle geriet. Der Vorfall ereignete sich etwa zwei Kilometer nach dem Parkplatz Heubergerhof und sorgte für eine stundenlange Sperrung der wichtigen Verkehrsader.

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Kontrollverlust nach Reifenplatzer

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei platzt an dem Transporter während der Fahrt auf dem rechten Fahrstreifen aus ungeklärter Ursache ein Reifen. Der 35-jährige Fahrer verlor augenblicklich die Kontrolle über sein schweres Gefährt. Das Fahrzeug schlingerte über die gesamte Fahrbahnbreite nach links und kollidierte mit Wucht mit der Mittelschutzplanke.

Container stürzt auf die Autobahn

Die Wucht des Aufpralls löste eine dramatische Kettenreaktion aus: Der Transporter drehte sich um die eigene Achse und begann, auf die rechte Seite umzukippen. Während dieses Vorgangs riss der geladene Container von der Ladefläche ab und blieb als massives Hindernis auf dem linken Fahrstreifen liegen. Der Transporter selbst kippte glücklicherweise wieder auf alle vier Räder zurück, kam jedoch entgegen der Fahrtrichtung auf der rechten Spur zum Stillstand.

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Drei Verletzte und stundenlange Vollsperrung bei Unfall auf der A63

Neben dem Fahrer befanden sich zwei weitere Männer im Alter von 25 und 26 Jahren im Fahrzeug. Alle drei Insassen erlitten bei dem Unfall auf der A63 leichte Verletzungen und wurden medizinisch versorgt.

Für die Unfallaufnahme und die aufwendige Bergung des Containers musste die Richtungsfahrbahn Mainz zwischen den Anschlussstellen Kirchheimbolanden und Freimersheim komplett gesperrt werden. Die Sperrung dauerte von 12:32 Uhr bis 14:28 Uhr an, was zu erheblichen Rückstaus im Freitagsverkehr führte. Erst nach Abschluss der Reinigungs- und Sicherungsarbeiten konnte die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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Strategien für neue Kita-Plätze in Budenheim

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Kita-Plätze in Budenheim

Rheinhessen Nachrichten – Die Sicherstellung einer verlässlichen Kinderbetreuung entwickelt sich zu einem der zentralen Themen im Budenheimer Kommunalwahlkampf. Für Bürgermeisterkandidat Marcel Wabra ist ein bedarfsgerechtes Angebot an Kita-Plätze in Budenheim untrennbar mit der Lebensqualität und der Zukunftsfähigkeit der Gemeinde verbunden. In einer aktuellen Stellungnahme unterstreicht er, dass frühkindliche Bildung weit mehr als eine organisatorische Aufgabe sei: Sie bilde den Grundstein für soziale Kompetenzen und gleiche Startchancen für alle Kinder.

Der Budenheimer Bürgermeisterkandidat Marcel Wabra betont beim Thema Kita-Plätze in Budenheim: „Frühkindliche Bildung ist für mich von herausragender Bedeutung. In den ersten Lebensjahren werden die Grundlagen für den weiteren Bildungsweg und die persönliche Entwicklung gelegt.“

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Nachhaltige Architektur und innovative Flächennutzung

Wabra plädiert bei künftigen Bauvorhaben für eine Abkehr von konventionellen Planungsmustern. Moderne Kitas müssten heute nicht nur pädagogisch hochwertig, sondern auch ökologisch verantwortungsvoll und ressourcenschonend gebaut werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Kombination von Lebenswelten: Die Integration von Kindertagesstätten im Erdgeschoss von Neubauten, während in den Obergeschossen Wohnraum entsteht, wird als effiziente Lösung für die knappen Flächen in Budenheim vorgeschlagen.

Unterstützung erhält Wabra bei diesen Plänen von der Landtagsabgeordneten Nina Klinkel. Sie sieht in der Kooperation mit Partnern wie der Kreiswohnbaugesellschaft eine Chance, gleichzeitig den Mangel an Kita-Plätze in Budenheim zu beheben und bezahlbaren Mietraum zu schaffen.

Massive Landesförderung als Rückenwind

Die finanzielle Umsetzung solcher Großprojekte wird maßgeblich durch das Land Rheinland-Pfalz gestützt. Wie Nina Klinkel erläutert, fließen landesweit rund eine Milliarde Euro in die kommunale Kindertagesbetreuung. Für jeden neuen Kitaplatz können Kommunen bis zu 12.000 Euro an Investitionskostenförderung abrufen, zudem trägt das Land knapp die Hälfte der Personalkosten.

Zusätzliche Impulse verspricht der neu verabschiedete „Rheinland-Pfalz-Plan“, der Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaschutz bereitstellt. Insgesamt stehen den Kommunen daraus Milliardenbeträge zur Verfügung, die laut Klinkel dort ankommen sollen, wo sie den Alltag der Menschen konkret verbessern – etwa beim Bau neuer Bildungseinrichtungen.

Marcel Wabra stellt klar: „Kinder sind unsere Zukunft. Wir dürfen nicht an unseren Kindern sparen. Investitionen in gute Betreuung, moderne Gebäude und ausreichend Plätze sind Investitionen in die Zukunft unserer gesamten Gemeinde.“

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Ziel: Familienfreundlichkeit als Markenkern

Für die politische Agenda in Budenheim bedeutet dies eine klare Priorisierung. Investitionen in die soziale Infrastruktur werden nicht als Belastung, sondern als notwendige Einlage für die Gemeinschaft gewertet.

Wabra fasst das Ziel zusammen: „Unser Ziel muss es sein, Budenheim als familienfreundliche Gemeinde weiter zu stärken. Dazu gehört eine verlässliche, hochwertige und zukunftsfähige Kinderbetreuung. Investitionen in Kitas sind Investitionen in unsere Kinder – und damit in die Zukunft unserer gesamten Gemeinde.“

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Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Klein-Winternheim auf LED

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Straßenbeleuchtung in Klein-Winternheim
Symbolbild LED Laterne

In der Ortsgemeinde Klein-Winternheim hat am Montag (23.02.2026) ein wichtiges Infrastrukturprojekt für den Klimaschutz begonnen: Die flächendeckende Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Klein-Winternheim auf moderne LED-Technologie. Damit verabschiedet sich die Gemeinde von veralteten Leuchtmitteln und setzt konsequent auf Energieeffizienz.

Abschied von Natriumdampf und Quecksilber

Bisher prägten Natriumdampf- und Hochdruck-Quecksilberlampen das nächtliche Bild vieler Straßen. Diese werden nun sukzessive durch moderne, klimaneutrale LED-Leuchten ersetzt. Der Vorteil liegt auf der Hand: LEDs verbrauchen nur einen Bruchteil des Stroms bei gleicher oder besserer Lichtausbeute und haben eine deutlich längere Lebensdauer.

Förderung für die neue Straßenbeleuchtung in Klein-Winternheim unterstützt den Klimaschutz

Die Maßnahme wird nicht allein von der Gemeinde gestemmt – für das Projekt wurde eine offizielle Förderung zugesagt. Durch die Umstellung leistet Klein-Winternheim einen konkreten Beitrag zur CO₂-Minderung und entlastet durch den sinkenden Energieverbrauch dauerhaft den Gemeindehaushalt.

Betroffene Straßen im Überblick

Die Arbeiten konzentrieren sich in den kommenden Wochen auf folgende Bereiche:

  • Am alten Bahnhof & Bahnhofstraße

  • An der Waid & Frankenweg

  • Auf dem Tunnel & Auf dem Langloos

  • Am Pfaffenstein & Am Weinkastell

  • Bürgermeister-Schreiber-Straße & Bergstraße

Die Techniker sind bereits im Einsatz. Nach aktuellem Stand werden die Umrüstungsarbeiten insgesamt etwa vier Wochen in Anspruch nehmen. Mit nennenswerten Verkehrsbehinderungen ist nicht zu rechnen, da die Arbeiten punktuell an den jeweiligen Laternenstandorten durchgeführt werden.

Insolvenz der Wach- und Schließgesellschaft in Bad Kreuznach

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Garten- und Landschaftsbaubetrieb Durmaz GmbH
Insolvenzmeldung

Ein bekanntes Unternehmen der Sicherheitsbranche in der Region Bad Kreuznach steht vor dem Aus: Über das Vermögen der FWS – Frankfurter Wach- und Schließgesellschaft mbH mit Sitz in der Bosenheimer Straße wurde offiziell das Verfahren zur Insolvenz in Bad Kreuznach eröffnet. Der entsprechende Beschluss des Amtsgerichts trat am 26. Februar 2026 um 18:00 Uhr in Kraft. Betroffen ist ein Traditionsname, der unter der Geschäftsführung von Luuk Karel Petrus Louwhoff steht.

Sanierungsexpertin übernimmt die Verwaltung

Zur Insolvenzverwalterin wurde die erfahrene Rechtsanwältin und Fachanwältin für Insolvenzrecht, Annemarie Dhonau von der Kanzlei Dr. Schiebe u. Coll., bestellt. Sie koordiniert ab sofort alle weiteren Schritte zur Insolvenz in Bad Kreuznach und ist die zentrale Ansprechpartnerin für Gläubiger und Schuldner. Personen oder Firmen, die noch Verpflichtungen gegenüber der FWS mbH haben, werden hiermit aufgefordert, Zahlungen ausschließlich an die Insolvenzverwalterin zu leisten.

Wichtige Fristen für Gläubiger der FWS – Frankfurter Wach- und Schließgesellschaft mbH

Für alle Beteiligten, die noch Forderungen gegen das Unternehmen FWS – Frankfurter Wach- und Schließgesellschaft mbH offen haben, setzt das Gericht klare Termine:

  • Anmeldung von Forderungen: Insolvenzgläubiger müssen ihre Forderungen schriftlich bis spätestens zum 29. April 2026 bei der Insolvenzverwalterin anmelden.

  • Sicherungsrechte: Wer Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten der Gesellschaft beansprucht, muss dies der Verwalterin unverzüglich mitteilen. Versäumnisse können hier zu Schadensersatzpflichten führen.

  • Prüfungstermin: Das Gericht hat ein schriftliches Verfahren angeordnet. Als Stichtag, der dem Berichts- und Prüfungstermin entspricht, wurde der 20. Mai 2026 festgelegt.

Einsichtnahme und Widerspruchsfristen

Im Zuge der Insolvenz in Bad Kreuznach kann die Insolvenztabelle bis zum Stichtag auf der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Bad Kreuznach (jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr) eingesehen werden. Da das Verfahren schriftlich durchgeführt wird, müssen auch etwaige Widersprüche gegen festgestellte Forderungen schriftlich eingereicht werden. Dabei ist genau anzugeben, ob sich der Widerspruch gegen den Grund, den Betrag oder den Rang der Forderung richtet.

Wichtig für Gläubiger: Sollte nach Ablauf der Fristen kein Widerspruch vorliegen, gelten die Forderungen als festgestellt. Eine gesonderte Benachrichtigung über die Feststellung erfolgt laut Gerichtsbeschluss nicht.

Der vollständige Beschluss zur Insolvenz in Bad Kreuznach sowie die Rechtsbehelfsbelehrung liegen zur Einsicht in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts bereit.

Gefährliche Irrfahrt auf der A49 gestoppt

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Polizei Hessen Symbolbild Foto: BYC-News - Thorsten Lüttringhaus
Polizei Hessen Symbolbild Foto: BYC-News - Thorsten Lüttringhaus

Eine lebensgefährliche Trunkenheitsfahrt rief am Donnerstagabend, den 26. Februar 2026, die Autobahnpolizei auf den Plan. Dank des beherzten Eingreifens zweier Zeugen konnte eine Betrunkene auf der A49 festgenommen werden, bevor es zu einem schweren Unfall kam. Die 62-jährige Frau war mit ihrem Citroen in Richtung Kassel unterwegs und wies bei der anschließenden Kontrolle einen Atemalkoholwert von über 2,6 Promille auf.

Schlangenlinien und Beinahe-Kollision mit Lkw

Gegen 23:00 Uhr bemerkten zwei Männer, die gemeinsam im Auto saßen, den auffälligen Fahrstil des Citroens zwischen den Anschlussstellen Fritzlar und Gudensberg. Die Fahrerin wechselte mehrfach rücksichtslos die Spuren und steuerte ihren Wagen in massiven Schlangenlinien über die Autobahn. Bei einem besonders riskanten Manöver der Betrunkene auf der A49 konnte ein Zusammenstoß mit einem Lastkraftwagen nur knapp verhindert werden, da der Lkw-Fahrer geistesgegenwärtig auf den Standstreifen auswich.

Couragierte Zeugen verhindern Weiterfahrt

Die Zeugen setzten umgehend einen Notruf ab und blieben in sicherem Abstand hinter dem Fahrzeug, um der Polizei fortlaufend den aktuellen Standort zu übermitteln. Als die 62-Jährige schließlich den Autobahnparkplatz „Sonnenborn“ ansteuerte und dort in einer Parkbucht hielt, reagierten die Männer blitzschnell: Sie parkten ihren eigenen Pkw so geschickt vor dem Citroen, dass eine Weiterfahrt unmöglich war.

Kurze Zeit später traf eine Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal ein. Die Beamten berichteten von erheblichen Schwierigkeiten beim Atemalkoholtest, da die Frau aufgrund ihres Zustandes kaum in der Lage war, die Anweisungen korrekt auszuführen. Erst nach zahlreichen Fehlversuchen stand das erschreckende Ergebnis fest: über 2,6 Promille.

Blutprobe und Entzug des Führerscheins

Die Frau gab gegenüber der Polizei an, sich auf einer Langstreckenfahrt von Rheinland-Pfalz nach Thüringen zu befinden. Die Fahrt endete jedoch vorzeitig auf der Dienststelle:

  • Blutentnahme: Ein Arzt entnahm eine Blutprobe zur exakten Bestimmung der Alkoholisierung.

  • Sicherstellung: Sowohl der Führerschein als auch die Fahrzeugschlüssel wurden unmittelbar durch die Polizei einbehalten.

  • Strafverfahren: Auf die 62-Jährige wartet nun ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Dank des vorbildlichen Verhaltens der Zeugen, die nicht nur die Polizei verständigten, sondern auch die notwendige Zivilcourage zeigten, die Betrunkene auf der A49 festzusetzen, blieb es an diesem Abend bei Sachschäden und gefährlichen Situationen, ohne dass Menschen verletzt wurden.

Unfall auf der Rheinhessenstraße zwischen Hechtsheim und Ebersheim

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Unfall auf der Rheinhessenstraße | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Unfall auf der Rheinhessenstraße | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Ein freilaufender Hund hat am Freitagmittag (27.02.2026) einen schweren Verkehrsunfall auf der Rheinhessenstraße verursacht. Zwischen Mainz-Hechtsheim und Ebersheim kam es zu einer Kollision zweier Fahrzeuge, die eine einstündige Vollsperrung der wichtigen Verbindungsstraße nach sich zog. BYC-News w...


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Neuregelung für E-Scooter in Mainz ab 1. März

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E-Scooter in Mainz

Wer kennt es nicht? Umgekippte E-Scooter in Mainz auf dem Bürgersteig oder Roller, die mitten im Weg stehen. Damit soll in der Mainzer Innenstadt ab dem 1. März 2026 Schluss sein. Die Stadtverwaltung setzt eine neue Richtlinie um, die das „wilde Parken“ beenden und den öffentlichen Straßenraum neu ordnen soll.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick

Ab März tritt eine strengere Regulierung für E-Tretroller-Vermietsysteme in Kraft. Die Landeshauptstadt zieht damit die Reißleine und führt klare Limits ein:

  • Obergrenze: Im gesamten Stadtgebiet dürfen künftig höchstens 1.200 E-Scooter bereitgestellt werden.

  • Betreiber-Limit: Nur noch maximal vier Anbieter dürfen aktiv sein (aktuell haben drei Betreiber den Zuschlag erhalten).

  • Feste Laufzeit: Die Genehmigungen werden für jeweils 24 Monate erteilt.

Fokus Innenstadt: Parken nur noch an Stationen

Die gravierendste Änderung betrifft die Ortsbezirke Altstadt und Neustadt. Hier wird das bisherige „Free-Floating-System“ (Abstellen überall erlaubt) durch ein stationsbasiertes System ersetzt:

  1. 25 Abstellflächen: In der City wurden 25 feste Zonen markiert. Nur hier dürfen die E-Scooter in Mainz gemietet und wieder abgestellt werden.

  2. Limitierte Stückzahl: In der Innenstadt dürfen insgesamt nur noch 300 Roller gleichzeitig auf diesen Flächen stehen.

  3. Abstellverbote: In sensiblen Bereichen, wie weiten Teilen der historischen Altstadt, gilt künftig ein striktes Parkverbot – Hier die Übersicht der Verbotszonen

Konsequenzen bei Falschparken

Wird ein E-Scooter in Mainz außerhalb der markierten Flächen in der City abgestellt, stehen die Anbieter in der Pflicht. „Sollten E-Tretroller in der Innenstadt außerhalb der Abstellflächen geparkt werden, dann hat der Anbieter diese ordnungsgemäß abzustellen, umzuverteilen oder zu entfernen“, betont Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz.

Außerhalb von Alt- und Neustadt gilt die neue Regelung vorerst nicht – dort dürfen die Roller weiterhin wie gewohnt geparkt werden, sofern sie niemanden behindern.

Ziel: Mehr Sicherheit und Ordnung

„Wir mussten leider feststellen, dass viele E-Tretroller den Straßenraum blockieren oder einfach umgeworfen werden“, erklärt Matz den Vorstoß. Die Stadt hofft, durch die Konzentration auf feste Punkte das Stadtbild zu verbessern und insbesondere für Fußgänger, Senioren und Menschen mit Behinderung die Barrierefreiheit zu erhöhen.

Übersichtsliste der Abstellflächen für E-Scooter Stadtgebiet Mainz

Abstellzonen für e-scooter in mainz
Abstellzonen für E-Scooter in Mainz
  1. Richard-Wagner-Straße, 55118 Mainz
  2. Wallaustraße, 55118 Mainz
  3. Sömmeringstraße, 55118 Mainz
  4. Peter-Cornelius-Platz, 55118 Mainz
  5. Josefsstraße, 55118 Mainz
  6. Josefsstraße – Hindenburgstraße, 55118 Mainz
  7. Frauenlobplatz, 55118 Mainz
  8. Albinistraße, 55116 Mainz
  9. Boppstraße, 55118 Mainz
  10. Kurfürstenstraße, 55118 Mainz
  11. Schießgartenstraße, 55116 Mainz
  12. Erthalstraße, 55118 Mainz
  13. Schottstraße, 55116 Mainz
  14. Mittlere Bleiche, 55116 Mainz
  15. Bauerngasse, 55116 Mainz
  16. Hauptbahnhof Westseite
  17. Am Kronberger Hof, 55116 Mainz
  18. Münsterstraße, 55116 Mainz
  19. Große Langgasse, 55116 Mainz
  20. Heugasse, 55116 Mainz
  21. Große Weißgasse, 55116 Mainz
  22. Weißliliengasse, 55116 Mainz
  23. Holzstraße, 55116 Mainz
  24. Neutorstraße, 55116 Mainz
  25. Bahnhof Römisches Theater, 55116 Mainz

Massiver Stellenabbau bei WMF

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Stellenabbau bei WMF
Quelle: WMF GmbH

Die Nachricht traf die Belegschaft wie ein Paukenschlag: Der französische Haushaltsgeräteriese SEB, zu dem Schwergewichte wie WMF, Tefal, Rowenta und Krups gehören, steckt in tiefen wirtschaftlichen Turbulenzen. Um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen, plant der Konzern bis Ende 2027 die Streichung von weltweit bis zu 2100 Arbeitsplätzen.

Drei deutsche Standorte vor dem Produktionsstop

Besonders hart trifft es den deutschen Traditionshersteller WMF. Im Rahmen des Sparprogramms soll die Produktion in drei Werken komplett gestoppt werden:

  • Riedlingen (Baden-Württemberg)

  • Hayingen (Baden-Württemberg)

  • Diez (Rheinland-Pfalz)

Insgesamt sollen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bis zu 600 der 4400 Stellen wegfallen. Neben der Produktion sind auch Verwaltung, Vertrieb, Marketing und einzelne Filialen von den Kürzungen betroffen.

Die Gründe für den Stellenabbau bei WMF: Digitalisierung und Energiekosten

Eine WMF-Sprecherin nannte gegenüber Medien mehrere Faktoren für die Krise. Zum einen verlagere sich das Verbraucherverhalten massiv auf digitale Kanäle, was eine Anpassung der alten Strukturen unumgänglich mache. Zum anderen belasten die weiterhin hohen Energiekosten am Standort Deutschland die Wettbewerbsfähigkeit.

Der wirtschaftliche Druck ist messbar: Im Jahr 2025 musste SEB seine Ziele zweimal korrigieren. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) brach um 25 % auf 601 Millionen Euro ein. Das Sparziel der aktuellen Maßnahmen: rund 200 Millionen Euro bis 2027.

Der Hauptsitz der WMF in Geislingen an der Steige bleibt zwar bestehen, doch herrscht auch hier Verunsicherung durch den Stellenabbau bei WMF. Immerhin: Die lukrative Produktion von Profi-Kaffeemaschinen soll laut Betriebsrat vom Sparprogramm ausgenommen sein. Aktuelle Kurzarbeit in Geislingen stehe laut Unternehmen zudem nicht im direkten Zusammenhang mit den SEB-Kürzungsplänen.

So geht es für die Mitarbeiter weiter

Das Unternehmen betont, dass man sich um „sozialverträgliche Lösungen“ bemühe. Vorrang sollen haben:

  • Freiwillige Abfindungsangebote

  • Natürliche Fluktuation

  • Vorruhestandsregelungen

Während die Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter nun in schwierige Verhandlungen gehen, reagierte die Börse prompt: Die SEB-Aktie legte nach Bekanntwerden der Pläne über den Stellenabbau bei WMF zeitweise um elf Prozent zu – ein deutliches Signal der Investoren, dass sie die harten Einschnitte begrüßen.

Mit über 170 Jahren Tradition ist WMF eine der bekanntesten deutschen Marken. Dass nun, nur zehn Jahre nach der Übernahme durch die Franzosen, so tiefgreifende Einschnitte erfolgen, markiert eine Zäsur in der Firmengeschichte.

Mehrere Vollsperrungen in Ginsheim-Gustavsburg

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Vollsperrung in Alzey

Vollsperrungen in Ginsheim-Gustavsburg – Autofahrer und Anwohner in Ginsheim-Gustavsburg müssen sich in den kommenden Wochen auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Die Stadtverwaltung hat gleich drei größere Vollsperrungen angekündigt, die aufgrund von Bau- und Abrissarbeiten notwendig werden.

Die erste der Vollsperrungen in Ginsheim-Gustavsburg: „An der Schleuse“

Bereits seit dem 26. Februar ist die Straße „An der Schleuse“ im Bereich der Einmündung Kettelerstraße für den Verkehr komplett dicht. Diese Maßnahme wird die Verkehrsteilnehmer voraussichtlich den gesamten Frühling über begleiten.

  • Zeitraum: 26. Februar bis voraussichtlich 30. April 2026.

Eine entsprechende Route ist vor Ort ausgeschildert.

Kurzzeitige Sperrung: „Am Sand“

Anfang März wird es im Bereich der Hausnummern 1 bis 8 in der Straße „Am Sand“ eng. Hier ist eine einwöchige Vollsperrung für den gesamten Verkehr geplant.

  • Zeitraum: Montag, 2. März, bis Freitag, 6. März 2026.

Der Verkehr wird großräumig über die Gustavsburger Straße umgeleitet.

Abrissarbeiten: Elisabethenstraße

Besondere Vorsicht gilt in der Elisabethenstraße auf Höhe der Hausnummer 8. Aufgrund von Gebäudeabrissarbeiten muss die Fahrbahn aus Sicherheitsgründen voll gesperrt werden.

  • Zeitraum: Montag, 2. März, bis voraussichtlich Freitag, 20. März 2026.

Der Anliegerverkehr kann die Baustelle von beiden Seiten bis zum gesperrten Bereich anfahren. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt der Bereich passierbar, sofern die örtliche Beschilderung beachtet wird. Für den Durchgangsverkehr ist eine offizielle Umleitung eingerichtet.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.

Alle Infos zum Firmenlauf in Mainz 2026

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Firmenlauf in Mainz
Firmenlauf in Mainz

Es ist das Event, das Kollegen zu Teamkameraden macht: Der Firmenlauf in Mainz geht am Donnerstag, den 3. September 2026, in die nächste Runde. Nun wurde der Startschuss für die Anmeldung gegeben. Sportdezernent Daniel Köbler und Veranstalter Ralf Niedermeier präsentierten ein Paket an Neuerungen, das den Lauf noch attraktiver machen soll.

Mehr Platz auf der Strecke: Die neuen Startblöcke beim Firmenlauf in Mainz

Um das Lauferlebnis für die tausenden Teilnehmenden zu verbessern, führt der Veranstalter magenta Event GmbH ein neues System ein. Ab 18:15 Uhr wird in vier Blöcken im 15-Minuten-Takt gestartet. Das Ziel: Weniger Wartezeit im Startkanal und mehr Freiraum auf den 5 Kilometern durch die Mainzer City.

Neue Wertungen und automatisches Timing

Der Firmenlauf wird 2026 noch vielfältiger. Besonders das lokale Gewerbe rückt in den Fokus:

  • Neue Handwerkerwertung: Das schnellste 3er-Mixed-Team eines Handwerksbetriebs wird bei der Siegerehrung gesondert prämiert.

  • Automatisierte 3er-Teams: Ein technisches Upgrade erleichtert den Team-Captains die Arbeit. Die schnellsten 3er-Teams (Männer, Frauen, Mixed) werden nun automatisch anhand der Zielzeiten gebildet – manuelles Zuweisen entfällt.

  • Klassiker: Die Kategorien „Größte Teams“ und „Azubi-Superstars“ bleiben fester Bestandteil des Abends.

Laufen für den guten Zweck: Partner DKMS

In diesem Jahr ist die DKMS offizieller Charity-Partner. Pro Teilnehmer fließt 1 Euro in den Kampf gegen Blutkrebs und an lokale Initiativen. Damit schenkt das Sportevent in Mainz nicht nur Gesundheit durch Bewegung, sondern auch Hoffnung auf Lebenshilfe weltweit.

After-Run-Party und Catering

Nach dem sportlichen Teil ist vor der Party. Im Zielbereich erwartet die Läuferinnen und Läufer:

  • Ein vielfältiges Cateringangebot.

  • Die große Siegerehrung auf der Bühne.

  • Die legendäre After-Run-Party mit den Beats von DJ KC.

Mitarbeiterbindung 2.0: Wie Transparenz und klare Ziele die neue Arbeitswelt definieren

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Dartscheibe, Spiel, Teamevent
Dartscheibe, Spiel, Teamevent, Bild: unsplash.com

Fachkräftemangel und der Wunsch nach echter Sinnerfüllung fordern Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet massiv heraus. Klassische Hierarchien verlieren ihre Bindungskraft, während Transparenz und Partizipation zu den neuen Währungen der modernen Arbeitswelt aufsteigen. Wer Talente langfristig halten möchte, muss klare Orientierung bieten und individuelle Ziele mit der Unternehmensvision vereinen.

In diesem Beitrag beleuchten wir, wie klare Strukturen die Mitarbeiterbindung nachhaltig stärken und den Mittelstand zukunftsfähig aufstellen.

Die Krise der Orientierung: Warum klassische Führung vermehrt scheitert

In vielen Betrieben zwischen Mainz und Frankfurt herrscht noch immer das Prinzip der starren Jahresgespräche vor. Doch da sich heute Märkte und Anforderungen fast monatlich ändern, greifen diese veralteten Kontrollmechanismen ins Leere. Wenn Ziele im Januar festgeschrieben werden, die im Juni bereits durch neue Marktgegebenheiten oder technologische Sprünge hinfällig sind, entsteht in der Belegschaft ein tiefes Gefühl der Sinnlosigkeit.

Mitarbeiter fühlen sich oft abgehängt, wenn die Geschäftsführung Ziele vorgibt, deren Relevanz im Arbeitsalltag nicht spürbar ist. Diese Diskrepanz zwischen der strategischen Ebene im Konferenzraum und der operativen Realität an den Schreibtischen führt zu einer „Orientierungskrise“. Ohne einen klaren Nordstern, der auch in stürmischen Zeiten sichtbar bleibt, verpufft die Eigeninitiative. Klassisches „Command and Control“ erstickt dabei jene Kreativität, die Unternehmen heute eigentlich benötigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Stattdessen breitet sich oft Dienst nach Vorschrift aus – ein schleichendes Gift für jede Unternehmenskultur. Werden Entscheidungen hinter verschlossenen Türen getroffen und Ziele lediglich als abstrakte Kennzahlen „nach unten“ delegiert, sinkt die emotionale Bindung an das Unternehmen rapide. Das Ergebnis ist eine hohe Fluktuation, die gerade in der wirtschaftsstarken Rhein-Main-Region, in der Talente die freie Wahl haben, fatale Folgen für das Firmenwachstum haben kann.

Transparenz als Vertrauensanker

Echte Mitarbeiterbindung 2.0 basiert auf radikaler Offenheit. In einer komplexen Arbeitswelt wird Information zur wichtigsten Währung: Wenn strategische Entscheidungen für jeden im Team nachvollziehbar sind, entsteht ein stabiles Sicherheitsgefühl. Dieser Vertrauensanker sorgt dafür, dass Angestellte sich nicht als bloße Erfüllungsgehilfen, sondern als wertgeschätzte Mitgestalter fühlen.

Dabei geht es vor allem darum, den Kontext von Handlungen zu erklären. Welchen messbaren Einfluss hat die tägliche Arbeit des Einzelnen auf das große Gesamtergebnis? Um diese Klarheit strukturell zu verankern, greifen moderne Unternehmen vermehrt auf agile Managementsysteme zurück, die Ziele für alle Ebenen sichtbar machen.

Eine besonders effektive Methode ist hierbei das Framework „Objectives and Key Results“ (OKR), das strategische Firmenziele mit den operativen Aufgaben der Teams verknüpft.

  • Wer mehr zur OKR-Bedeutung lesen möchte, findet in diesem Beitrag eine ausführlichere Definition der Methode, die den Fokus weg von starrer Kontrolle hin zu einer gemeinsamen, transparenten Zielerreichung lenkt.

OKRs: Was steckt hinter der agilen Management-Methode?

Das Prinzip hinter OKR ist bestechend einfach und dennoch transformativ für die Unternehmenskultur. Es löst die starre, oft einseitige Zielvorgabe durch ein dynamisches System ab, das die Zielsetzung in zwei komplementäre Komponenten teilt:

  • Die Objectives: Sie definieren das inspirierende „Was“. Ein Objective ist ein qualitativer, ehrgeiziger Zustand, den ein Team innerhalb eines Quartals erreichen möchte. Es gibt die Richtung vor und dient als motivierender Nordstern.
  • Die Key Results: Sie liefern das messbare „Wie“. Zu jedem Objective gehören zwei bis drei Schlüsselergebnisse, die als harte Fakten dienen. An ihnen lässt sich objektiv und für jeden sichtbar ablesen, ob und wie weit das Ziel bereits erreicht wurde.

Der entscheidende Nutzen dieser Methode liegt jedoch weniger in der Verwaltung von Zahlen, sondern in der konsequenten Überwindung von Silo-Mentalitäten. Während klassische Vorgaben oft in den Chefetagen versickern oder in den Abteilungen hängen bleiben, macht dieses Framework den Beitrag jedes Einzelnen zum großen Ganzen im gesamten Unternehmen sichtbar.

  • Wenn ein Entwickler in Mainz oder eine Marketing-Expertin in Wiesbaden genau nachvollziehen kann, wie das eigene aktuelle Projekt auf das globale Unternehmensziel einzahlt, verändert das die Arbeitshaltung grundlegend.

Es entsteht eine Kultur der Selbstwirksamkeit: Teams warten nicht mehr auf detaillierte Anweisungen „von oben“, sondern steuern eigenverantwortlich und agil auf die vereinbarten Ergebnisse zu. Diese Form der echten Teilhabe und inhaltlichen Relevanz ist heute einer der stärksten Hebel, um Talente in einer dynamischen Arbeitswelt nicht nur zu beschäftigen, sondern sie langfristig und emotional an das Unternehmen zu binden.

3 Schritte zur Einführung: So gelingt die Transformation

Die Umstellung auf Transparenz und agile Zielsysteme ist kein rein technischer Prozess, sondern ein kultureller Wandel. Für Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet, die diesen Weg gehen möchten, haben sich folgende Schritte in der Praxis bewährt:

  1. Vom Management vorleben: Transparenz kann nicht verordnet werden, sie muss von oben beginnen. Wenn die Geschäftsführung eigene Ziele und auch Fehlentwicklungen offen teilt, sinkt die Hemmschwelle für die Belegschaft, sich ebenfalls aktiv einzubringen.
  2. Den Fokus auf „Outcome“ statt „Output“ legen: Es geht nicht darum, Aufgabenlisten abzuarbeiten (Output), sondern echte Veränderungen zu bewirken (Outcome). Fragen Sie Ihr Team: „Welchen messbaren Mehrwert haben wir diese Woche für unsere Kunden in Frankfurt oder Mainz geschaffen?“
  3. Regelmäßige Check-ins etablieren: Vertrauen und Klarheit wachsen durch Kontinuität. Kurze, wöchentliche Abstimmungen ersetzen die langatmige Quartalsberichterstattung und sorgen dafür, dass Hindernisse frühzeitig erkannt und gemeinsam aus dem Weg geräumt werden.

Dieser strukturierte Austausch fördert nicht nur die Effizienz, sondern stärkt den sozialen Zusammenhalt. Wenn Mitarbeiter erleben, dass ihre Meinung zählt und ihr Beitrag sichtbar wird, sinkt die psychologische Distanz zum Unternehmen – der wichtigste Schutzfaktor gegen die „stille Kündigung“.

Fazit: Zukunftsfähigkeit durch Klarheit

Mitarbeiterbindung 2.0 ist weit mehr als ein modisches Schlagwort. In einer Region wie dem Rhein-Main-Gebiet, die von einem harten Wettbewerb um kluge Köpfe geprägt ist, wird die Art der internen Zielsetzung und Kommunikation zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Indem Unternehmen starre Hierarchien durch transparente Frameworks ersetzen, schaffen sie den Raum, den moderne Talente zur Entfaltung benötigen. Der Wandel hin zu einer Kultur der Selbstwirksamkeit erfordert Mut, zahlt sich jedoch durch loyale Teams und eine gesteigerte Innovationskraft aus. Wer heute in klare Strukturen und offene Kommunikation investiert, sichert sich die Fachkräfte von morgen und positioniert sich als attraktiver Arbeitgeber in einer neuen, agilen Arbeitswelt.

ESWE Verkehr schafft weitere vollelektrische Busse an

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Verkehrsdezernent Andreas Kowol und Marion Hebding, Geschäftsführerin ESWE Verkehr
Verkehrsdezernent Andreas Kowol und Marion Hebding, Geschäftsführerin ESWE Verkehr | Quelle: ESWE Verkehr

Die Landeshauptstadt drückt beim Thema Verkehrswende weiter aufs Gas – beziehungsweise aufs Strompedal. Rund ein Jahr nach der Einführung des ersten vollelektrischen Gelenkbusses zieht die ESWE Verkehrsgesellschaft eine durchweg positive Bilanz. Das Ergebnis: Die Testphase ist beendet, die Serienbeschaffung beginnt. Sechs weitere emissionsfreie Riesen sollen zeitnah den Wiesbadener Fuhrpark verstärken.

50.000 Kilometer im Dauereinsatz

Seit seiner Premiere im Wiesbadener Liniennetz hat der erste E-Gelenkbus mehr als 50.000 Kilometer zurückgelegt. Dabei musste er sich nicht nur im dichten innerstädtischen Verkehr beweisen, sondern auch auf den anspruchsvollen Steigungen in den Außenbezirken.

„Der elektrische Gelenkbus hat sich in der anspruchsvollen Wiesbadener Topografie sehr gut bewährt“, erklärt Marion Hebding, Geschäftsführerin der ESWE Verkehr. Auch das Fahrpersonal zeige sich hochzufrieden mit dem Fahrverhalten der 473 PS starken Fahrzeuge.

Ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende

Mit der Erweiterung der Flotte festigt Wiesbaden seine Rolle als Vorreiter in Sachen Elektromobilität:

  • Aktueller Bestand: 118 elektrische Solofahrzeuge und ein Gelenkbus.

  • Leistung: Rund 44 Prozent der gesamten Verkehrsleistung werden bereits elektrisch und leise erbracht.

  • Zukunft: Die sechs neuen Busse sind bereits ausgeschrieben und markieren den nächsten Schritt weg vom Diesel.

Andreas Kowol, Aufsichtsratsvorsitzender von ESWE Verkehr, betont, dass man über Pilotprojekte hinaus sei: „Wir setzen die Verkehrswende im Alltag um und führen den ÖPNV Schritt für Schritt in eine klimafreundliche Zukunft.“

Technik, die überzeugt: Reichweite auf Diesel-Niveau

Die technischen Daten des Testwagens dienten als Blaupause für die Neuausschreibung. Besonders beeindruckend ist die Alltagstauglichkeit:

  • Tagesleistung: Im Schnitt bewältigte der Bus rund 250 Kilometer täglich, im Sommer stieg dieser Wert sogar auf über 320 Kilometer.

  • Ladekonzept: Dank eines intelligenten Last- und Lademanagements ist die riesige 686-kWh-Batterie in circa fünf Stunden wieder voll einsatzbereit.

Die Kapazitätsfrage: ESWE Verkehr hat die Liniennetzreform im Blick

Große Gelenkbusse sind das Rückgrat auf nachfragestarken Linien. Sie spielen eine zentrale Rolle in der geplanten Liniennetzreform der Stadt. Einziger Wermutstropfen: Für eine noch massivere Ausweitung der Flotte fehlt derzeit der Platz. Weitere Großanschaffungen sind laut ESWE Verkehr von der Realisierung eines zweiten Betriebshofes abhängig.

Vollsperrung nach Wasserrohrbruch in Mainz

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Wasserrohrbruch in Mainz | Quelle: Privat
Wasserrohrbruch in Mainz | Quelle: Privat

Wasserrohrbruch in Mainz – Ein massiver Wasseraustritt an der Kreuzung Goethestraße / Moltkestraße hält seit dem Morgen die Einsatzkräfte in der Mainzer Neustadt in Atem. Die Mainzer Netze GmbH ist vor Ort, um die Schäden zu begrenzen und die Ursache zu beheben.

Aktuelle Verkehrslage: Kreuzung nach Wasserrohrbruch in Mainz gesperrt

Um die Sicherheit zu gewährleisten und den schweren Geräten der Techniker Platz zu machen, musste der Bereich weiträumig abgesperrt werden.

Die Kreuzung in Fahrtrichtung Kaiser-Wilhelm-Ring ist für den Autoverkehr komplett gesperrt. In der gesamten Goethestraße kommt es zu erheblichen Rückstaus.

Fußgänger und Radfahrer können den Bereich nach aktuellem Stand weiterhin passieren, sollten jedoch vorsichtig sein.

Die Mitarbeitenden der Mainzer Netze prüfen derzeit intensiv, ob die Fahrbahn großflächig aufgegraben werden muss, um das defekte Rohr zu erreichen. Das bereits ausgetretene Wasser konnte laut Polizei bereits weitgehend abgepumpt werden, um Unterspülungen zu verhindern.

Wasserrohrbruch in mainz | quelle: privat
Wasserrohrbruch in Mainz | Quelle: Privat

Infos zur Wasserversorgung für Anwohner

Die gute Nachricht für die meisten Haushalte in der Neustadt: Die Wasserversorgung ist grundsätzlich gesichert. Dennoch gibt es Einschränkungen:

In einigen Gebäuden unmittelbar am Schadensort musste das Wasser vorübergehend abgestellt werden. Durch Druckschwankungen und Fließrichtungsänderungen kann es zu einer vorübergehenden Trübung des Leitungswassers kommen. Die Behörden geben Entwarnung – die Trübung ist rein optisch und gesundheitlich völlig unbedenklich.

Dauer der Maßnahmen

Die Polizei und die Mainzer Netze betonen, dass die Arbeiten voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden. Da die Prüfung des Untergrunds noch läuft, kann derzeit noch kein exakter Zeitpunkt für die Freigabe der Kreuzung genannt werden.

Polizei Worms warnt vor Betrügern

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Warnung der Polizei

Warnung der Polizei Worms – In der Nacht zum Freitag (26.02.2026) ist die Region Worms erneut ins Visier organisierter Telefonbetrüger geraten. In mehreren Fällen versuchten Unbekannte, Bürgerinnen und Bürger um ihr Hab und Gut zu bringen, indem sie sich als Polizeibeamte ausgaben. Glücklicherweise reagierten die Betroffenen in allen gemeldeten Fällen goldrichtig: Sie erkannten den Schwindel, bevor ein finanzieller Schaden entstehen konnte.

Die Masche: Angst schüren und Vertrauen missbrauchen

Die Vorgehensweise der Täter folgt einem perfiden Drehbuch. Durch geschickte und oft sehr autoritäre Gesprächsführung wird den Opfern suggeriert, dass ihr Eigentum akut bedroht sei.

Das typische Szenario: Die Anrufer behaupten, die Polizei habe einen Teil einer gefährlichen Einbrecherbande festgenommen. Bei den Tätern sei eine Liste gefunden worden, auf der auch der Name des Angerufenen stehe. Da weitere Bandenmitglieder noch auf der Flucht seien, bestehe die unmittelbare Gefahr eines Einbruchs. Um Gold, Schmuck und Bargeld „in Sicherheit“ zu bringen, solle man die Wertsachen einem verdeckten Ermittler übergeben, der gleich vorbeikomme.

Tipps der Polizei Worms

Damit die Betrüger auch in Zukunft leer ausgehen, gibt die Polizei Worms wichtige Verhaltensregeln aus:

  • Die Polizei fordert niemals Wertsachen: Echte Polizeibeamte werden Sie niemals telefonisch um Geldbeträge bitten oder Sie dazu auffordern, Ersparnisse zur „Sicherung“ herauszugeben.

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen: Betrüger wollen schnelle Entscheidungen erzwingen. Legen Sie im Zweifelsfall einfach auf.

  • Hinterfragen Sie die Identität: Fragen Sie nach Name, Dienstgrad und Dienststelle. Rufen Sie dann selbst bei der entsprechenden Wache an. Wichtig: Suchen Sie die Nummer selbst heraus und nutzen Sie nicht die Rückruffunktion Ihres Telefons.

  • Türe zu lassen: Öffnen Sie Fremden niemals die Tür. Ziehen Sie Nachbarn oder Angehörige als Vertrauenspersonen hinzu, bevor Sie jemanden einlassen.

  • Keine Übergaben: Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Personen, die Sie nicht persönlich kennen.

Appell an Angehörige

Häufig nehmen die Täter gezielt ältere Menschen ins Visier. Sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern und Nachbarn über diese Maschen. Oft verhindert allein das Wissen über diese Betrugsformen, dass Menschen in einem Moment der Aufregung falsch reagieren.