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Trümmerfeld nach Unfall auf der A3 mit mehreren Fahrzeugen

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Rettungswagen Symbolbild A7
Rettungswagen Symbolbild

Am Freitagabend kam es auf der A3 bei Bad Camberg in Fahrtrichtung Köln zu einem Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen und sechs Beteiligten. Gegen 21:20 Uhr wechselte ein Ford-Fahrer von der mittleren auf die linke Fahrspur. Dabei übersah er einen weißen Mercedes und kollidierte seitlich mit diesem. Anschließend drehten sich die Fahrzeuge und kollidierten mit einem Sattelzug auf der rechten Fahrspur, wo alle drei Fahrzeuge zum Stehen kamen. Kurz darauf fuhr ein schwarzer BMW in die Unfallstelle.

Durch herumfliegende Trümmerteile wurde das Heck eines schwarzen VW Passats beschädigt, welcher daraufhin nach links von der Fahrbahn ab kam und die Mittelschutzplanke touchierte. Die Fahrzeugführer des schwarzen BMW und des schwarzen Fords wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser verbracht. Das Trümmerfeld erstreckte sich über eine Distanz von 250 Metern. Es entstand ein Sachschaden von ca. 85.000EUR. Die Fahrbahn war zeitweise in Richtung Köln gesperrt. Die Bergungsarbeiten dauerten bis 01:45 Uhr.

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Unfall A61: Fünf Fahrzeuge kollidieren – Sechs Personen verletzt

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VU A 61

Am Freitagabend gegen 17:33 Uhr wurde die Feuerwehr Frankenthal zu einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB 61 zwischen dem Autobahnkreuz Frankenthal und dem Autobahnkreuz Ludwigshafen in Fahrtrichtung Süden alarmiert. Nach ersten Meldungen waren mehrere Fahrzeuge beteiligt.

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Einsatzkräfte vor Ort

Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich die Situation wie folgt dar: Insgesamt fünf Fahrzeuge, darunter ein Kleintransporter, waren auf der linken und mittleren Fahrspur in den Unfall verwickelt. Sechs Insassen hatten ihre Fahrzeuge bereits eigenständig verlassen. Eine Person, die über Schmerzen im Brustbereich klagte, verblieb zunächst im Fahrzeug, wurde jedoch von einer Ärztin, die sich im Rückstau befand, erstversorgt.

Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der schonenden Rettung der verletzten Person und führte Sicherungsmaßnahmen an den verunfallten Fahrzeugen durch. Der Brandschutz wurde während der gesamten Einsatzdauer gewährleistet.

Verletzte und Betreuung vor Ort

Alle Beteiligten, darunter zwei Kinder, wurden durch den Leitenden Notarzt gesichtet. Sechs Personen erlitten Verletzungen: eine schwer und fünf leicht. Die Verletzten wurden zur weiteren Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die beiden leichtverletzten Kinder erhielten zur Ablenkung jeweils einen Trösteteddybär. Ein Fahrer lehnte eine vorsorgliche Untersuchung im Krankenhaus ab.

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Verkehrsmaßnahmen und Bergung

Während der Einsatzmaßnahmen leitete die Polizei den Verkehr einspurig über den Standstreifen. Ein Abschleppunternehmen unterstützte bei der Bergung der Unfallfahrzeuge. Nach Abschluss aller Arbeiten wurde die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei Ruchheim übergeben.

Ermittlungen eingeleitet

Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache und zur Schadenshöhe aufgenommen. Zur Unfallaufnahme waren neben der Feuerwehr Frankenthal mit fünf Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften auch mehrere Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst im Einsatz.

Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Abendverkehr.

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Neue Führungskräfte im Polizeipräsidium Mainz

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Polizeirätin Ann-Kathrin Grabowski übernimmt ab sofort die Leitung der Polizeiinspektion Mainz 1, dem sogenannten Altstadtrevier und ist damit für über 100 Einsatzkräfte und rund 63.000 Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen Altstadt, Oberstadt, Weisenau und Laubenheim verantwortlich. Grabowski hatte zuletzt eine Führungsfunktion bei der Wasserschutzpolizei Rheinland-Pfalz inne. Die 42-Jährige ersetzt Polizeirätin Linda Thiehove, welche in das Innenministerium Rheinland-Pfalz wechselt.

Die Leitung der Polizeiinspektion Mainz 2, auch Neustadtrevier genannt, übernimmt Polizeioberrätin Nina Schnabel. Sie wird gleichzeitig stellvertretende Leiterin der Polizeidirektion Mainz, der die drei Mainzer Dienststellen in der Innenstadt und auf dem Lerchenberg sowie die Inspektionen in Ingelheim und Oppenheim zugeordnet sind. Das Dienstgebiet der Polizeiinspektion Mainz 2 erstreckt sich auf die Mainzer Stadtteile Neustadt, Hartenberg-Münchfeld, Gonsenheim und Mombach sowie Budenheim. Dort leben insgesamt etwa 95.000 Einwohner. Schnabel war zuvor Dozentin an der Hochschule der Polizei und hatte zuletzt eine Führungsfunktion im Führungsstab des PP Mainz inne. Die 44-Jährige ersetzt Polizeidirektorin Corinna Koch, welche inzwischen die Leitung der Polizeidirektion Worms übernommen hat. Die Nachfolge von Schnabel im Führungsstab tritt Polizeirat Mike Thull (38 Jahre) an. Dieser wechselte aus dem Polizeipräsidium Trier nach Mainz um diese Funktion zu übernehmen.

Darüber hinaus wurde Kriminaloberrat Yurdaer Inanli in sein Amt als Leiter der nach der Neuausrichtung der Kriminalitätsbekämpfung für täterorientierte Ermittlungen zuständigen Kriminalinspektion 2 eingeführt. Diese ist schwerpunktmäßig zuständig für politisch motivierte Kriminalität, organisierte Kriminalität, Bandenkriminalität sowie Mehrfach und Intensivtäter, Rauschgiftkriminalität und Cybercrime. Der 48-Jährige war zuvor Dezernatsleiter in der Abteilung 5 des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz und zuständig für politisch motivierte Kriminalität.

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Koalitionsvertrag in Mainz: Viel Unklarheit, wenig Verbindlichkeit

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Statement der Freien Wähler Mainz, anlässlich des Koalitionspapiers der kommenden Kenia-Koalition im Stadtrat von Mainz : „Der kleinste gemeinsame Nenner als politisches Ziel – Eckpunkte des Koalitionspapiers von CDU, SPD und Grünen ergibt mehr Fragen als Antworten“

Die neuen Mainzer Koalitionäre haben aus dem Scheitern der Berliner Ampel offenbar ihre Schlüsse gezogen. Ganz nach dem Motto: Nur nichts festlegen, was irgendwann mal zum Scheitern führen oder die eigenen Mitglieder mit kritischen Fragen auf den Plan rufen könnte. Gemeinsamkeit gab es am Ende nur in der offenbar im Vordergrund stehenden künftigen Verteilung der Dezernate. Das, was an Eckpunkten ansonsten von dem Vertragswerk der Öffentlichkeit bisher bekannt ist, lässt vieles offen und manches erahnen. So dürften sich die Mainzer Gewerbetreibenden ebenso wie ansiedlungswillige Unternehmen fragen, was eine „dynamisch an die wirtschaftliche Entwicklung angepasste“ Gewerbesteuer bedeuten mag, wenn der Hebesatz gerade erst inmitten einer tiefen Wirtschaftskrise angehoben wurde.

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Das Thema Grundsteuer lässt man offenkundig lieber gleich ganz außen vor

Man will ja niemanden verunsichern und an die eigenen Bekenntnisse zur Aufkommensneutralität erinnern. Auch das Ziel, dass in Mainz schon statt wie derzeit knapp über 60 Prozent bald 80 Prozent aller Wege mit ÖPNV, Rad und zu Fuß zurückgelegt werden sollen, liest sich angesichts leerer Kassen eher als Drohung für die Pendler, die jetzt schon mangels verlässlicher ÖPNV- Angebote und Radfahrinfrastruktur auch in die äußeren Stadtbezirke auf den PKW angewiesen sind. Und vor allem in Ebersheim dürfte man sich beunruhigt fragen, welche „Art bestehender Bebauung“ denn geplant ist im Bereich östlich der Dresdner Straße, wo sich mehrstöckige Hochhäuser an Einfamilienhäuser reihen. Eine „intensivierte Planung der Straßenbahnstrecke nach Ebersheim“ wird da angesichts zusätzlicher Einwohnerzahlen von mehreren Tausend hier allein keine Antwort sein, wo die nötige Entwicklung der Infrastruktur bis in die kleinsten Projekte hinein seit Jahren verschlafen wurde. Dass Hechtsheim und Ebersheim mit neuen Flächen für die Windkraft ihren Beitrag zu „Mainz hält zusammen“ leisten dürfen, passt da fast schon ins Bild.

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Der allerkleinste politische Nenner offenbar auch bei zentralen wichtigen Projekten wie der Großsporthalle

Jetzt soll es das Land richten, nachdem die Verantwortlichen es verpasst haben, das Vorhaben in den Jahren, in denen noch finanzielle Mittel zur Verfügung standen, voranzubringen. So holt man sich vielleicht ein Mitgliedervotum für den Koalitionsvertrag, zerstört aber Vertrauen in die Verlässlichkeit der Politik, wo wir es dringender denn je bräuchten.

„Dass gerade die CDU dieses ‚Weiter so‘ in Mainz unterstützt, statt einen Neuanfang mit Aufklärung zu forcieren, ist unverständlich, da sie die mangelhafte Politik der abgewählten Mainzer Ampel mit diesem Koalitionspapier somit einfach rückwirkend legitimiert und sich damit selbst zu deren Erfüllungsgehilfen macht. Ein Vertrag, der nicht zum Wohle von Mainz, sondern zum Regieren geschlossen wurde“, merkt Christian Weiskopf, Kreisvorsitzender der FREIEN WÄHLER Mainz an.

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Der neue Zolltorplatz in Oppenheim – Rund 880 Quadratmeter Fläche zum Verweilen

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Foto: Silke Rautenberg

Nach mehrjährigem Planungsvorlauf und sechs Monaten Bauzeit ist der neue „Zolltorplatz“ in der Oppenheimer Vorstadt fertiggestellt. Damit findet das aktuell größte Bauvorhaben der Stadt seinen Abschluss. Die große Freiflächenanlage und Grünzone mit Bäumen, Blumen und Sitzgelegenheiten, Spielelementen und Trinkbrunnen umfasst rund 880 Quadratmeter.

„Es ist uns gelungen, in unserer dicht bebauten Vorstadt einen attraktiven Erholungs- und Begegnungsort für alle Altersgruppen – Einheimische und Touristen – zu schaffen“, freut sich Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg. „Ein großer Dank gilt allen am Bau beteiligten Firmen und Verwaltungsmitarbeitern, die hier tatkräftig mitgewirkt haben. Der Platz ist nicht nur gestalterisch gelungen, sondern auch Zeit- und Kostenrahmen wurden eingehalten“, lobt die Stadtchefin.

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Förderung vom Land

Das rund 700.000 Euro teure Vorhaben wird durch das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen des Programms „Aktive Stadt – Lebendige Zentren“ als Einzelsanierungsmaßnahme mit einer Summe von rund 480.000 Euro gefördert. Das entspricht etwa 85 Prozent der förderfähigen Kosten. Im Zuge der Planung wurde die Fläche vergrößert und gestalterisch angepasst. Im Dezember 2023 hatte der Stadtrat mit seinem Beschluss zur Entwurfsplanung grünes Licht für die Ausführung gegeben.

Offizielle Eröffnung

Am Samstag, den 30.11.2024, um 15 Uhr wird der Platz offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Dazu sind sowohl alle Anwohner als auch die breite Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Dank der Unterstützung der Uhrturmfreunde ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

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Ehrenamtliche Besuchsdienst für Seniorinnen in der VG Wörrstadt

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Besuchsdienst für Senioren | Fotoquelle: Verbandsgemeinde Wörrstadt

Viele ältere Menschen wünschen sich in diesem Lebensabschnitt jemanden, der ihnen Zeit schenkt, zuhört, unbürokratisch Hilfe leistet und auch bei Sorgen und Nöten als Ansprechpartner für sie da ist. Eine Lösung für solche Fälle können Besuchsdienste für Senioren sein.

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Was sind Besuchsdienste für Senioren?

Besuchsdienste sind für Senioren eine willkommene Unterstützung und Unterhaltung. Sie besuchen, betreuen und unterstützen ältere Menschen, die im Alter alleine zu Hause leben. Die Mitwirkenden des Besuchsdienstes, die sich ehrenamtlich engagieren, kommen einfach mal zum Kaffee vorbei oder begleiten Senioren bei einem Spaziergang.

Dabei haben Besuchsdienste für Senioren alle dasselbe Ziel: Sie möchten älteren Menschen, die aufgrund von Krankheit, Alter oder Behinderung alleine leben, bei der Gestaltung des Alltags unterstützen. Gleichzeitig gelten Besuchsdienste als Entlastungsangebot für pflegende An- und Zugehörige, die durch die Betreuung eine kleine Auszeit bekommen oder ihre persönlichen Dinge erledigen können.

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Die Aufgaben von Besuchsdiensten für Senioren

Einem Besuchsdienst geht es in erster Linie darum, für ein kleines Plus an Lebensfreude zu sorgen und der Langeweile entgegenzuwirken. Denn gerade sie ist für ältere Menschen, die wenig soziale Kontakte haben, am schwierigsten. Ein Besuchsdienst für Senioren kann bei solch einer Problematik besonders entgegenwirken. Die Ehrenamtlichen kommen vorbei, um zu plaudern, etwas vorzulesen, ein Spiel zu spielen, zu basteln, zu singen, zu feiern.

Auch die Begleitung bei Spaziergängen oder zum Besuch von Seniorenveranstaltungen im Wohnort sind möglich. Sie haben ein offenes Ohr und gehen mit viel Einfühlungsvermögen auf die persönliche Lebenssituation der älteren Menschen ein. Sie geben Raum für die persönlichen Bedürfnisse, für die Lebensgeschichte und das aktuelle Befinden. Kleine Handreichungen im Alltag, ein Spaziergang ins Grüne, ein Buch vorzulesen – all das bereitet älteren Menschen neue Lebensfreude und Abwechslung im Alltag.

Die Ehrenamtlichen des Besuchsdienstes unterstützen somit die älteren Menschen dabei, ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu führen. Durch ihre Begleitung ermöglichen sie ihnen eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Auch für An- und Zugehörige, die weiter entfernt wohnen und nicht regelmäßig nach ihren Verwandten sehen können, bringt der ehrenamtliche Besuchsdienst ein Stück Sicherheit. Denn dadurch erhalten ältere Menschen regelmäßig Besuch, wodurch eine eventuelle Hilfebedürftigkeit und auffallende Veränderungen schneller bemerkt werden können.

Die Ehrenamtlichen haben in der Regel keine fach-pflegerischen Kompetenzen. Es handelt sich um ehrenamtlich engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Sie übernehmen keine pflegerischen oder hauswirtschaftlichen Tätigkeiten.

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Organisation des Besuchsdienstes

Der ehrenamtliche Besuchsdienst der Verbandsgemeinde ist kostenfrei. Die Seniorinnen und Senioren, die von einem Ehrenamtlichen des Besuchsdienstes besucht werden möchten, melden sich dafür bei der Generationenbeauftragten Susanne Schwarz-Fenske an. Im Anschluss findet ein gemeinsamer Besuch mit einem Ehrenamtlichen zum ersten Kontakt statt, um dadurch sicherzustellen, dass die besuchte Person und der Ehrenamtliche gut zueinander passen. Ist dies der Fall, vereinbaren beide ihre regelmäßigen Besuchstermine.

Wenn Sie Zeit mit älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern verbringen und sich ehrenamtlich in diesem Projekt engagieren möchten, können Sie sich gerne an die Generationenbeauftragte wenden. Aktuell werden wir in Wörrstadt und Sulzheim mit dem Besuchsdienst starten und freuen uns sehr auf weitere Ehrenamtliche aus den anderen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde, um möglichst vielen Senioren Unterstützung und Zeit zu schenken.

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Mann attackiert Frau mit Messer in der Öffentlichkeit

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Verkehrskontrollen der Polizei

Am Dienstagabend kam es im Offenbacher Landgrafenring zu einem mutmaßlichen Gewaltdelikt, bei dem eine Frau mit einem Messer im Gesicht verletzt wurde. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zweigstelle Offenbach – und die Kriminalpolizei Offenbach ermitteln nun wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen einen 52-jährigen Tatverdächtigen.

Angriff auf Grünfläche

Nach bisherigen Erkenntnissen traf sich der Mann gegen 20:20 Uhr mit seiner ehemaligen Partnerin auf einer Grünfläche im Landgrafenring, um ein Gespräch zu führen. Im Verlauf des Treffens soll der Verdächtige die Frau mit einem Messer im Gesicht verletzt, sie zu Boden geworfen und mehrfach auf sie eingetreten haben. Zwei Passanten, die sich in der Nähe befanden, könnten die Tat beobachtet haben. Offenbar führten ihre Anwesenheit und ihr Eingreifen dazu, dass der Angreifer von der Frau abließ und flüchtete.

Die verletzte Frau wurde mit Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nach Angaben der Polizei nicht.

Tatverdächtiger stellt sich

Die Polizei leitete noch am Abend des Vorfalls umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Am Mittwochabend stellte sich der 52-Jährige schließlich selbst bei der Polizei. Am Donnerstagvormittag wurde er einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Kriminalpolizei Offenbach bittet dringend die beiden Passanten, die den Vorfall möglicherweise beobachtet haben, sowie weitere Zeugen, sich zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 069 8098-5100 entgegengenommen.

SCHOTT Mainz erhält Innovationspreis

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Innovationspreis Neue Gase am 13.11.2024 im Chapel & Pool Berlin Foto: Claudius Pflug

Es war ein besonderes Pilotprojekt, das von Fachwelt und Politik prämiert wurde: Für die weltweit ersten erfolgreichen Versuche einer industriellen Glasproduktion mit 100 Prozent Wasserstoff erhielt der Mainzer Technologiekonzern SCHOTT den „Innovationspreis Neue Gase“ 2024 in der Kategorie Anwendungstechnologie. Die Auszeichnung würdigt unter dem Motto „Wege zur Klimaneutralität“ zukunftsweisende Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette für neue Gase, die fossiles Erdgas ablösen sollen. Sie wird vergeben von Verbänden der Gas- und Wasserstoffwirtschaft unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Verleihung des Preises, für den über 100 Projekte eingereicht wurden, fand am 13. November in Berlin statt.

Bisher von keinem Unternehmen gewagt

Den großtechnischen Einsatz von Wasserstoff in der Glasherstellung ist technologisch sehr anspruchsvoll und wurde bisher von keinem Unternehmen gewagt. In den Versuchen im Frühjahr 2024 erprobte SCHOTT an einer Glasschmelzwanne mehrere Tage im laufenden 24/7 Produktionsbetrieb den Einsatz von Wasserstoff statt des bisherigen Energieträgers Erdgas – Glasschmelzwannen lassen sich aus technologischen Gründen nicht einfach ab- und wieder anschalten, denn erkaltendes Glas würde die Wanne zerstören.

Ebenso untersuchten die ExpertInnen, wie sich die Umstellung auf den sensiblen Schmelzprozess und die Glasqualität auswirken würde. Die komplexen technischen Schritte konnte das SCHOTT Projektteam lösen und so erstmals erfolgreich optisches Glas mit 100 Prozent Wasserstoff schmelzen. „Damit steht fest: Eine Umstellung von Erdgas auf Wasserstoff in der energieintensiven Glasproduktion ist tatsächlich ohne Kompromisse bei der Glasqualität möglich“, erklären die Projektleitenden Dr. Lenka Deneke und Dr. Matthias Kaffenberger.

Die Jury des Innovationspreises aus Branchenunternehmen und Wissenschaft bewertete diese Leistung mit Kriterien wie Effizienz, Umsetzungsgeschwindigkeit, Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Jedes prämierte Projekt soll einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende leisten, so die Prämisse.

In diesem Jahr wurde die Auszeichnung der Verbände von Gas- und Wasserstoffwirtschaft – BDEW, DVGW und Zukunft Gas –, die seit 1980 alle zwei Jahre vergeben wird, erstmals unter dem neuen Namen „Innovationspreis Neue Gase“ verliehen. Dies unterstreicht die aktuell stattfindende Transformation vom fossilen Energieträger Erdgas hin zu Wasserstoff, Biogas und synthetischem Gas mit dem Ziel einer klimaneutralen Energieversorgung.

Glasunternehmen auch beim Publikumspreis ausgezeichnet

SCHOTT gewann sowohl in der Kategorie „Anwendungstechnologie“ und belegte den zweiten Platz beim Publikumspreis, für den man auf der Website des Innovationspreises votieren konnte. Weitere Gewinner gab es in „Erzeugung“ sowie „Transport & Infrastruktur“, nachdem für jede der Kategorien drei Projekte aus insgesamt mehr als 100 Einreichungen von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups nominiert worden waren. Zudem wurde ein Sonderpreis für ein besonders visionäres Projekt vergeben.

Für Prof. Dr. Frank Behrendt, Vorsitzender der Jury und Dekan der Fakultät Prozesswissenschaften der TU Berlin, gab es in diesem Jahr keine Verlierer: „Qualität und Quantität der Bewerbungen waren außergewöhnlich.“ Er betonte die Bedeutung solcher Pionierprojekte für die Energiewende und unsere Gesellschaft: „Gase werden künftig neben erneuerbarem Strom für ein klimaneutrales und resilientes Energiesystem sorgen. Deshalb brauchen wir innovative Ideen für Erzeugung, Transport und Anwendung von Gasen, die künftig nicht mehr Erdgas heißen werden, sondern Wasserstoff und Biogas.“

Für SCHOTT bestätigt der Gewinn des Innovationspreises erneut den großen Stellenwert des Erreichten auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion des Unternehmens bis 2030. „Unsere Expertinnen und Experten haben großartige Pionierarbeit geleistet“, erklärte SCHOTT Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Heinricht. „SCHOTT ist beim Wasserstoff in Vorleistung gegangen. Im Moment gibt es aber weder eine tragfähige Infrastruktur noch wettbewerbsfähigen Preise für grünen Wasserstoff. Wir appellieren an die Politik, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Bis dahin fokussieren wir uns auf unseren zweiten Technologiepfad zur klimaneutralen Glasherstellung: die Elektrifizierung unserer Schmelzwannen mit Grünstrom.“

Teilsperrung in Mainz-Laubenheim für vier Wochen

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Alzeyer Innenstadt

Stadtverwaltung Mainz: Von Montag, 25.11. bis zum 23.12.2024 wird es auf der Oppenheimer Straße im Stadtteil Mainz-Laubenheim (in Höhe von Hausnummer 100) an den Haltestellen Ärztehaus Laubenheim A und B, wechselseitig zu einer einseitigen Fahrspursperrung kommen. Der motorisierte Individualverkehr wird zusammen mit dem Radverkehr einspurig mittels einer mobilen Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. Der Fußverkehr wird über die mobile Ampel auf die andere Gehwegseite geführt. Grund der Sperrung sind Tiefbauarbeiten an den Bushaltestellen zur Errichtung einer digitalen Infostele für die Haltestellen.

Obduktionsergebnis nach Leichenfund – Toter hatte Fake-Dynamit in der Wohnung

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Nach dem Großeinsatz in Worms am 05.11.2024 wurde der Leichnam des Mannes, der tot in einer Wohnung in der Wilhelm-Leuschner- Straße aufgefunden wurde, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz obduziert. Im Rahmen der Obduktion konnte die genaue Todesursache nicht eindeutig festgestellt werden. Da das Ergebnis des DNA-Abgleichs noch aussteht, kann zur Identität des Verstorbenen zum jetzigen Zeitpunkt keine abschließende Aussage getroffen werden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand gehen die Ermittler der Kriminalpolizei Worms davon aus, dass es sich bei dem Mann wahrscheinlich um den 58-Jährigen Mieter und Bewohner der Wohnung handelt. Die Staatsanwaltschaft hat das K41 der Kriminalinspektion Worms mit weiteren Ermittlungen im Todesermittlungsverfahren beauftragt. Zudem stehen noch ergänzende rechtsmedizinische Untersuchungen aus.

Meldung vom 5.11.24

Nachdem am Dienstagnachmittag der Verdacht auf Sprengstoffe in einer Wohnung in der Wilhelm-Leuschner-Straße einen Großeinsatz ausgelöst hatte, konnten die Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses am frühen Mittwochmorgen wieder zurück in ihre Wohnungen.

Wegen strengem Geruch im Hausflur des Gebäudes wurde durch die Hausverwaltung gestern Nachmittag gegen 15:45 Uhr eine Wohnung im 1.OG geöffnet. Dort konnte eine männliche Person augenscheinlich verstorben aufgefunden werden. Durch die Zeugen wurde außerdem in der Wohnung ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Achtung Minen“ festgestellt.

Aufgrund dessen wurde unmittelbar die Wormser Polizei verständigt, die in der Wohnung und am Körper des Verstorbenen Gegenstände feststellen konnte, die einen möglichen Verdacht auf Sprengstoff zunächst zuließen. Um eine Gefahr für Dritte auszuschließen, wurde das gesamte Gebäude evakuiert, ein Gefahrenbereich um das Gebäude festgelegt und abgesperrt.

Durch Experten des Landeskriminalamtes wurden die vermeintlichen Sprengmittel umfangreich geprüft und in den frühen Morgenstunden letztendlich als ungefährlich eingestuft. Es handelte sich hierbei um täuschend echt aussehende, vermutlich selbst hergestellte Attrappen in Form von Dynamitstangen mit entsprechender Verkabelung.

Nach Beendigung der Maßnahmen durch das Landeskriminalamt konnte das Gebäude für Anwohner und Dritte wieder freigegeben werden.

Die betroffene Wohnung im 1. OG wurde durch die Kriminalpolizei versiegelt und beschlagnahmt. Der Leichnam der verstorbenen Person, ein Mann, wird der Rechtsmedizin zugeführt und durch die Kriminalpolizei eine Obduktion bei der Mainzer Staatsanwaltschaft angeregt.

Die Identität des Mannes ist bislang noch ungeklärt, da der Leichnam starke Verwesungserscheinungen aufweist. Ob es sich hierbei um den 58-jährigen Mieter der Wohnung handelt, ist Gegenstand eines Todesermittlungsverfahrens der Kriminalpolizei Worms.

Auch die genaue Todesursache, das Motiv und die Hintergründe des Geschehens sind derzeit noch unklar und Gegenstand der aktuellen Ermittlungen. Die umfangreichen Einsatzmaßnahmen wurden in den frühen Morgenstunden, gegen 03:30 Uhr beendet, sämtliche Sperrung wurden aufgehoben.

SEK-Einsatz in Mainz: Zugriff der Polizei nach Swatting Attacke

Festnahme am Hauptbahnhof in Mainz

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Hauptbahnhof Mainz | Foto: © Landeshauptstadt Mainz

Am Abend des 13. November 2024 kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen 25-jährigen tunesischen Staatsbürger im Hauptbahnhof Mainz. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Kassel wegen räuberischer Erpressung vorliegt. Zudem war der Mann von der Staatsanwaltschaft Kassel zur Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahls ausgeschrieben.

Der 25-Jährige wurde daraufhin zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof gebracht

In der Dienststelle verhielt sich der Mann zunehmend aggressiver und griff die Einsatzkräfte an. Er schlug nach den Beamten und spuckte zwei von ihnen ins Gesicht. Der Mann wurde von den Bundespolizisten gefesselt. Während der Maßnahme leistete er weiterhin Widerstand, beleidigte und bedrohte die Polizeikräfte.

Der Mann verblieb bis zur Vorführung am 14. November 2024 im Polizeigewahrsam. Das Amtsgericht ordnete seine Festnahme an. Der 25-Jährige wurde in die Justizvollzugsanstalt Rohrbach überstellt, wo er bis zur Hauptverhandlung in Haft bleibt.

Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung eingeleitet. Die Beamten und der Mann blieben bei dem Vorfall unverletzt.

SEK-Einsatz in Mainz: Zugriff der Polizei nach Swatting Attacke

Werner & Mertz mit Circularity Champion Award ausgezeichnet

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13. Responsible Leadership Conference, FAZ Institut, Zoo-Gesellschaftshaus, Frankfurt am Main, 12.11. + 13.11.2024

Eine innovative Lösung, die den Weg zu einer Circular Economy ebnet und anderen Unternehmen als Vorbild dient: Dafür wurde Werner & Mertz nun mit dem Circularity Champion Award 2024 in der Kategorie „Innovative Lösungen“ als Circular Solution Leader ausgezeichnet. Der weltweit erste voll recyclingfähige Standbodenbeutel hat die siebenköpfige Jury, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, überzeugt. Werner & Mertz-Inhaber Reinhard Schneider nahm den Preis am 13. November im Rahmen der Responsible Leadership Conference entgegen.

Pionier eines neuen ökologischen Marktstandards

„Diese Projekte setzen neue Maßstäbe für verantwortungsbewusstes Wirtschaften und zeigen eindrucksvoll, wie Unternehmen durch innovative Kreislaufwirtschaftsmodelle langfristige, positive Veränderungen bewirken können“, so die Jury über die Innovationen der ausgezeichneten Firmen.

„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung der Jury. Pionier eines neuen ökologischen Marktstandards zu sein, ist uns als innovatives nachhaltiges Unternehmens ein großes Anliegen. Unsere Technologie wird erfreulicherweise inzwischen schon in unserer Branche der Wasch- und Reinigungsmitteln von anderen Anbietern übernommen. So gehen eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz Hand in Hand “, erklärte Reinhard Schneider bei der Übergabe des Awards von Jury-Mitglied Isabel Gomez an ihn.

Großer Einfluss auf die Recyclingwirtschaft und die Branche

Werner & Mertz hat zusammen mit Kooperationspartner Mondi nach einem mehrjährigen Entwicklungsprojekt den patentierten flexiblen Standbodenbeutel aus Monomaterial auf den Markt gebracht. Der Beutel wurde nach dem Cradle-to-Cradle®-Prinzip gestaltet und ist zukunftsweisend: Er kann zu 100 Prozent werkstofflich recycelt werden, wobei 85 Prozent des Gesamtgewichts sogar erstmals hochwertig recycelt werden können. Die vollständige Recyclingfähigkeit wurde von den unabhängigen Instituten cyclos-HTP und Interseroh ausgewiesen.

Die Entwicklung des Standbodenbeutels hatte Einfluss auf die Konzeption der Sortieranlagen

Bislang wurden Folienstücke kleiner als die Größe A4 verbrannt, da es keine Sortier- und Verwertungsmöglichkeit gab. Dabei macht der Folienanteil im Gelben Sack ca. 40 Prozent aus und birgt damit enormes Potenzial zur CO2-Einsparung, das bisher nicht genutzt wurde. Im Sinne des „Design for Recycling“ war es den Kooperationspartnern deshalb wichtig, nicht nur einen theoretisch vollständig recycelbaren Standbodenbeutel zu entwickeln, sondern auch tatsächlich die praktische Umsetzung des Recyclings garantieren zu können. Bei der Konzeption der Sortieranlage in Gernsheim – eine der modernsten Sortieranlagen Deutschlands – wird der Beutel von der Maschine erkannt und somit der weiteren werkstofflichen Verwertung zugeführt.

Neben dem Einfluss auf die Recyclingwirtschaft hatte die Entwicklung des Beutels auch Einfluss auf die Reinigungsmittelbranche: Mit der Öko-Marke Frosch gilt das Mainzer Unternehmen als Pionier für Produkte zum Nachfüllen und bietet bereits für 26 Produkte in zehn Produktkategorien Nachfüllbeutel an. Sie sparen bis zu 70 Prozent Verpackungsmaterial im Vergleich zu einer Flasche der gleichen Inhaltsmenge ein und reduzieren dadurch den Plastikverbrauch. Das erkennen auch immer mehr Verbraucher*innen und Mitbewerber: Die Nachfrage steigt immer weiter an und dementsprechend bieten immer mehr Unternehmen Nachfüllbeutel für ihre Produkte an.

Über den Circularity Champion Award

Der Circularity Champion Award, initiiert von der Cradle to Cradle NGO und dem F.A.Z.-Institut, würdigt Unternehmen für innovative Ansätze und herausragende Leistungen in der Kreislaufwirtschaft. 2024 wurden aus 85 Bewerbungen insgesamt sieben Unternehmen in drei Kategorien ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 13. November im Rahmen der 13. Responsible Leadership Conference in Frankfurt am Main statt.

Der Weihnachtsmarkt in Nieder-Olm

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Quelle: Stadt Nieder-Olm

Am ersten Adventswochenende verwandelt sich auch dieses Jahr der Nieder-Olmer Rathausplatz in eine festliche Weihnachtswelt. Viele Nieder-Olmer Vereine, Gruppierungen und Initiativen werden in der Zeit vom Freitag, 29. November bis einschließlich Sonntag 1. Dezember 2024 wieder mit leckeren Speisen und Getränken die Gäste verwöhnen.

Buntes Rahmenprogram rund um den großen Weihnachtsbaum

Die herrlichen Dürfte, die dem Besucher dann in die Nase steigen, werden die Vorfreude auf das Weihnachtsfest erhöhen. Rund um den großen Weihnachtsbaum präsentieren sich liebevoll dekorierte Hütten, die aber nicht nur Kulinarisches im Angebot haben, sondern ganz sicher auch die ein oder andere Geschenkidee bereithalten.

Ein kleines buntes Rahmenprogramm sorgt für weitere Abwechslung. So spielen unter anderem der Bläserchor Nieder-Olm und ein Ensemble der Musikschule Nieder-Olm unter der Leitung von Jens Klaassen mit weihnachtlichen Liedern auf.
Darüber hinaus lädt Glockwerks Lichte Kunstobjekte e.V. zu seiner Ausstellung „Claudia Lingen“ in die Schmiede Wettig ein.

Nikolaus und lebendiger Adventskalender

Am ersten Advent werden außerdem am Alten Rathaus um 17:00 Uhr – im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders – die von den Kindern der Kita „Zauberschloss“ hübsch geschmückten Fenster enthüllt. Um etwa 17:30 Uhr wird der Nikolaus erwartet. Für die Kinder steht an allen Tagen natürlich auch ein Karussell bereit, auf dem die ein oder andere Runde gedreht werden kann.

Unfall mit Fahrerflucht auf der A643 bei Mainz-Mombach

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Zeugenaufruf der Polizei Mainz
Zeugenaufruf der Polizei

Am Donnerstag, den 14. November 2024, ereignete sich gegen 21:14 Uhr auf der Autobahn A643 in Fahrtrichtung Bingen ein Verkehrsunfall mit anschließender Fahrerflucht. Der Unfall geschah im Baustellenbereich kurz vor der Ausfahrt Mainz-Mombach.

Unfallhergang

Nach bisherigen Erkenntnissen war eine Fahrerin mit einem grauen Opel Vivaro auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs, als sie die Autobahn an der Anschlussstelle Mainz-Mombach verlassen wollte. Kurz vor der Abfahrt kollidierte ein herannahender weißer Pritschenwagen mit der linken Fahrzeugseite und der Fahrerseite des Opel.

Der oder die Fahrer/in des Pritschenwagens entfernte sich anschließend vom Unfallort und setzte die Fahrt in Richtung Bingen fort, ohne den Vorfall zu melden oder sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden. Personen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Heidesheim unter 06132-950-0 zu melden.

SEK-Einsatz in Mainz: Zugriff der Polizei nach Swatting Attacke

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Am späten Donnerstagnachmittag, 14. November 2024, sorgte ein Hinweis auf eine „familiäre Streitigkeit“ in der Mainzer Altstadt für einen größeren Polizeieinsatz. Die Polizei sperrte Teile der Quintinsstraße sowie den Bereich rund um das Brandzentrum ab, und alarmierte aufgrund der unklaren Lage auch ein Spezialeinsatzkommando. Nach knapp zwei Stunden konnte Entwarnung gegeben werden. BYC-News war vor Ort.

Polizei rückt mit Großaufgebot wegen E-Mail an

Der Einsatz begann gegen 16:30 Uhr, nachdem per E-Mail Hinweise auf eine mögliche Eskalation in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Brandzentrum bei der Polizei eingegangen waren. Neben Polizeikräften waren auch ein Notarzt und der ASB mit einem Rettungswagen vor Ort. Teile der Quintinsstraße sowie der Bereich zwischen der Ausfahrt des Parkhauses Brandzentrum und der Flachmarktstraße wurden abgesperrt. Nach Informationen von BYC-News könnte es sich bei dem Vorfall um ein sogenanntes „Swatting“* gehandelt haben.

Keine Gefahr für Unbeteiligte

Ein Polizeisprecher berichtete, dass die Situation schnell unter Kontrolle gebracht wurde. In der betroffenen Wohnung wurden zwei Personen unverletzt angetroffen. Laut Informationen von BYC-News ging dabei eine Terrassentür zu Bruch. Schwer bewaffnete Einsatzkräfte des Sondereinsatzkommandos waren nach Angaben von Anwohnern im Bereich des Brandzentrums im Einsatz und sicherten einen Hauseingang in der Nähe der gut besuchten Einkaufspassage. Eine Gefahr für unbeteiligte Personen bestand nach Angaben der Polizei zu keiner Zeit.

Auswirkungen auf den Verkehr und den ÖPNV

Der Einsatz sorgte im Feierabendverkehr für erhebliche Beeinträchtigungen. Auf der Rheinstraße und der Großen Bleiche kam es zu Staus, und mehrere Buslinien konnten die Haltestellen Rheingoldhalle und Höfchen nicht mehr anfahren. Auch am Hauptbahnhof wurden Bahnen zeitweise gestoppt und konnten ihre Türen nicht öffnen.

Parkhaus am Brandzentrum wieder freigegeben

Während des Einsatzes war die Einfahrt ins Parkhaus Brandzentrum gesperrt, das Ausfahren jedoch möglich. Mittlerweile ist das Parkhaus wieder freigegeben. Die genauen Hintergründe des Streits sind nun Gegenstand weiterer Ermittlungen der Polizei.

Was ist Swatting?

*Swatting ist eine Mobbingtechnik und bezeichnet nach dem Bundeskriminalamt eine Straftat, bei der ein Notfall per Notruf vorgetäuscht und infolgedessen beispielsweise die Polizei oder eine Spezialeinheit zu einem anderen Menschen, häufig einem Prominenten, geschickt wird. Ziel ist dabei der Schaden des Betroffenen. Als Motiv wird häufig Rache oder Langeweile angegeben. Der Name leitet sich von der Abkürzung SWAT der amerikanischen Spezialeinheit Special Weapons and Tactics ab. Hier die genaue Erklärung: https://www.strafrechtsiegen.de/swatting-im-strafrecht-definition-und-strafen/