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SEK-Einsatz in Mainz: Zugriff der Polizei nach Swatting Attacke

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Am späten Donnerstagnachmittag, 14. November 2024, sorgte ein Hinweis auf eine „familiäre Streitigkeit“ in der Mainzer Altstadt für einen größeren Polizeieinsatz. Die Polizei sperrte Teile der Quintinsstraße sowie den Bereich rund um das Brandzentrum ab, und alarmierte aufgrund der unklaren Lage auch ein Spezialeinsatzkommando. Nach knapp zwei Stunden konnte Entwarnung gegeben werden. BYC-News war vor Ort.

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Polizei rückt mit Großaufgebot wegen E-Mail an

Der Einsatz begann gegen 16:30 Uhr, nachdem per E-Mail Hinweise auf eine mögliche Eskalation in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Brandzentrum bei der Polizei eingegangen waren. Neben Polizeikräften waren auch ein Notarzt und der ASB mit einem Rettungswagen vor Ort. Teile der Quintinsstraße sowie der Bereich zwischen der Ausfahrt des Parkhauses Brandzentrum und der Flachmarktstraße wurden abgesperrt. Nach Informationen von BYC-News könnte es sich bei dem Vorfall um ein sogenanntes „Swatting“* gehandelt haben.

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Keine Gefahr für Unbeteiligte

Ein Polizeisprecher berichtete, dass die Situation schnell unter Kontrolle gebracht wurde. In der betroffenen Wohnung wurden zwei Personen unverletzt angetroffen. Laut Informationen von BYC-News ging dabei eine Terrassentür zu Bruch. Schwer bewaffnete Einsatzkräfte des Sondereinsatzkommandos waren nach Angaben von Anwohnern im Bereich des Brandzentrums im Einsatz und sicherten einen Hauseingang in der Nähe der gut besuchten Einkaufspassage. Eine Gefahr für unbeteiligte Personen bestand nach Angaben der Polizei zu keiner Zeit.

Auswirkungen auf den Verkehr und den ÖPNV

Der Einsatz sorgte im Feierabendverkehr für erhebliche Beeinträchtigungen. Auf der Rheinstraße und der Großen Bleiche kam es zu Staus, und mehrere Buslinien konnten die Haltestellen Rheingoldhalle und Höfchen nicht mehr anfahren. Auch am Hauptbahnhof wurden Bahnen zeitweise gestoppt und konnten ihre Türen nicht öffnen.

Parkhaus am Brandzentrum wieder freigegeben

Während des Einsatzes war die Einfahrt ins Parkhaus Brandzentrum gesperrt, das Ausfahren jedoch möglich. Mittlerweile ist das Parkhaus wieder freigegeben. Die genauen Hintergründe des Streits sind nun Gegenstand weiterer Ermittlungen der Polizei.

Was ist Swatting?

*Swatting ist eine Mobbingtechnik und bezeichnet nach dem Bundeskriminalamt eine Straftat, bei der ein Notfall per Notruf vorgetäuscht und infolgedessen beispielsweise die Polizei oder eine Spezialeinheit zu einem anderen Menschen, häufig einem Prominenten, geschickt wird. Ziel ist dabei der Schaden des Betroffenen. Als Motiv wird häufig Rache oder Langeweile angegeben. Der Name leitet sich von der Abkürzung SWAT der amerikanischen Spezialeinheit Special Weapons and Tactics ab. Hier die genaue Erklärung: https://www.strafrechtsiegen.de/swatting-im-strafrecht-definition-und-strafen/

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Polizei Rheinland-Pfalz: Bodycams, Fußfesseln und Videotechnik

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Bodycam Rheinland-Pfalz

Innenminister Michael Ebling hat den Entwurf für das Zehnte Landesgesetz zur Änderung des Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes (POG) im rheinland-pfälzischen Landtag vorgestellt. Die Novellierung soll die Befugnisse der Polizei- und Ordnungsbehörden in Rheinland-Pfalz erweitern und an die aktuellen gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen anpassen. Dabei stehen insbesondere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Schutz von Einsatzkräften und die Erhöhung der Effizienz in der Kriminalitätsbekämpfung im Fokus.

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Innenminister Michael Ebling

„Mit mehr als 10.000 Polizistinnen und Polizisten haben wir einen neuen Höchststand erreicht und den im Koalitionsvertrag avisierten Schwellenwert überschritten“, so der Innenminister. „Der Ausbau der personellen Stärke allein genügt jedoch nicht, um zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden. Daher müssen wir auch die rechtlichen Befugnisse unserer Polizei- und Ordnungsbehörden stetig weiterentwickeln.“

Ein zentrales Element ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit durch den Einsatz von Videotechnik, um dem Ziel der „Vision Zero“, das heißt der deutlichen Reduzierung von tödlichen Unfällen im Straßenverkehr näher zu kommen. So soll künftig die offene Nutzung von Kamerasystemen erlaubt sein, um die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer zu erfassen. Der Pilotbetrieb des Handyblitzers, der sogenannten Monocam, hat gezeigt, dass diese Maßnahme das Unfallrisiko deutlich senkt und präventiv wirkt.

Auch soll das Einsatzgebiet von Bodycams ausgeweitet werden. Zukünftig sollen nicht nur Polizeibeamtinnen und -beamte, sondern auch kommunale Vollzugsbedienstete Bodycams im öffentlichen Raum einsetzen dürfen. Dies soll die Sicherheit der Einsatzkräfte erhöhen und Aggressionen vorbeugen. Zudem wird der polizeiliche Einsatz der Bodycam auf Wohnungen ausgeweitet, insbesondere bei Einsätzen zur häuslichen Gewalt. Die Einführung der Vorabaufzeichnung (Prerecording) soll dabei helfen, Eskalationen besser dokumentieren und rekonstruieren zu können.

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Zudem soll die Anordnung der elektronischen Aufenthaltsüberwachung durch Fußfesseln erleichtert werden

Sie soll insbesondere bei gefährlichen Personen, die zwar noch keine Straftat begangen haben, jedoch als potenzielle Gefährder bei Terrorverdacht oder drohenden schweren Sexualstraftaten gelten, angewendet werden. Auch bei Fällen häuslicher Gewalt, in denen Kontaktverbote nicht ausreichen, soll die elektronische Überwachung eingesetzt werden können, um potenzielle Opfer besser zu schützen.

Mithilfe der automatisierten Datenanalyse soll die Polizei die Möglichkeit bekommen, große Datenmengen effizienter auszuwerten. Dies ist besonders wichtig bei der Bekämpfung schwerer Straftaten, um Zusammenhänge und Verdächtige schneller zu identifizieren. Trotz des Einsatzes technischer Hilfsmittel bleibt die Entscheidungsgewalt bei der Polizei; die Bewertung und die daraus resultierenden Maßnahmen liegen weiterhin in der Verantwortung der zuständigen Beamtinnen und Beamten.

„Die Maßnahmen, die mit der Novellierung des POG einhergehen, zielen darauf ab, die Polizei- und Ordnungsbehörden in Rheinland-Pfalz auf personeller, rechtlicher und technischer Ebene zu stärken und für zukünftige Herausforderungen optimal aufzustellen, damit sie dafür sorgen können, dass Rheinland-Pfalz das bleibt, was es ist: ein sicheres Land“, sagte Innenminister Michael Ebling abschließend.

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Schwere Unfälle auf der Autobahn forderten Einsatzkräfte

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Unfall, 13.50 Uhr, FR Frankfurt, Citan (Bild 1)

Auf der Autobahn 3 waren die Rettungskräfte sprichwörtlich am Mittwoch (13.11.2024) im Dauereinsatz: Mehrere Unfälle sorgten dabei nicht nur bei der Polizeiautobahnstation Langenselbold für eine rege Dienstschicht. Ebenso die Feuerwehr sowie die Rettungsdienste waren mehrfach auf der Autobahn im Einsatz.

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Transporter eingekeilt

Einem Tanklastzug, der kurz vor der Anschlussstelle Hanau aufgrund stockenden Verkehrs auf der rechten der drei Fahrspuren abbremsen musste, waren drei nachfolgende Fahrzeuge aufgefahren. Ein direkt hinter dem Tanklaster fahrender Mercedes-Sprinter wurde dabei regelrecht zwischen dem Tanklastzug und dem hinter dem Sprinter befindlichen Sattelzug eingekeilt. Dem an dritter Position befindlichen Sattelzug wiederum war noch ein Lkw-Gespann aufgefahren. Der Fahrer des Sprinters, ein 44-Jähriger, wurde in seinem Wagen eingeklemmt, er konnte das Wrack nach Öffnung durch die Feuerwehr selbstständig verlassen. Zur weiteren Behandlung kam er schwer verletzt in eine Klinik. Die anderen Fahrzeugführer bleiben nach ersten Informationen unverletzt. Die Bergung aller vier beteiligter Fahrzeuge, an denen nach erster Schätzung ein Schaden von über 400.000 (vierhunderttausend) Euro entstand, zog sich über mehrere Stunden hin. Die hinteren drei Fahrzeuge mussten allesamt abgeschleppt werden, wozu zum Teil schweres Abschlepp-Equipment an die von einem Trümmerfeld übersäte Unfallstelle beordert wurde. Für die Rettungs-, Abschlepp- und Aufräumarbeiten war die Strecke zeitweise vollgesperrt. Die anfängliche Sorge, dass der Tanklastzug, der Holzleim transportierte, durch den Aufprall beschädigt worden sein könnte, war letztlich unbegründet: Der Tank hatte kein Leck und es trat kein Leim aus.

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Als wäre die Unfallaufnahme eines Crashs dieses Ausmaßes nicht schon herausfordernd genug, kam für die Beamten dabei noch eine spontane Festnahme hinzu:

Im Rückstau befand sich ein Golf, den ein absichernder Ordnungshüter anhand des Kennzeichens aus einem zurückliegenden Vorfall wiedererkannte. Das Fahrzeug wollte der Polizist vor über zwei Monaten bei einer stationären Verkehrskontrolle im Main-Kinzig-Kreis aus dem Verkehr ziehen, als der Fahrer seinerzeit Gas gab und auf den Beamten zugefahren sein soll. Der jedoch konnte sich mit einem Sprung zur Seite retten; der VW flüchtete damals. Der Verdacht, wer das Fahrzeug damals fuhr, erhärtete sich zwischenzeitlich gegen einen 31-Jährigen, der heute am Steuer des Wagens saß, jedoch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein soll. Der Beamte hielt den Golf diesmal tatsächlich an und nahm den 31-Jährigen vorläufig fest. Der Mann musste kurzzeitig mit auf die Polizeiwache, gegen ihn wird wegen der aktuellen Fahrt nun wegen Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Letztlich war die Unfallstelle erst gegen kurz vor 15 Uhr komplett geräumt.

Durch die lange Wartezeit hatten zahlreiche Brummi-Fahrer jedoch den Standstreifen für ihre obligatorische Lenk- und Ruhezeiten nutzen müssen, sodass dieser auch erst wieder „freigeräumt“ werden musste. Zudem ereignete sich im Rückstau ein weiterer Unfall auf der mittleren Spur, bei dem ein Lkw beteiligt war, Offenbar war die Folge dabei jedoch „nur“ Sachschaden. Nähere Informationen hierzu lagen bis dato nicht vor. Dieser Lkw wurde dann schleunigst von der Fahrbahn zur Seite befördert, sodass der Verkehr dann wieder rollte.

Allerdings nur kurz, denn gegen 14.50 Uhr sorgte ein weiteres Unfallgeschehen in Fahrtrichtung Würzburg erneut für zähen Verkehrsfluss

Kurz vor dem Seligenstädter Dreieck hatte ein roter Kastenwagen mit Anhänger offenbar aufgrund eines technischen Defekts die Kontrolle über sein Gespann verloren, sodass sich der Anhänger vom Zugfahrzeug löste und mitten auf der Fahrbahn auf der Seite liegen blieb. Grund hierfür war wohl ein Reifen, der sich während der Fahrt gelöst hatte. In dem bunt lackierten Anhänger befanden sich unter anderem Kleidung, Schallplatten und andere Sammlergegenstände. Der Fahrer blieb ersten Erkenntnissen zufolge unverletzt und der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Auch hier mussten Abschlepper für das Zugfahrzeug und den Anhänger anrücken. Im Zuge der Bergung wurde der Verkehr größtenteils auf der linken Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeführt.

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Die Rettungskräfte wurden auch zu einer Kollision auf der Gegenfahrbahn gerufen, die bereits gegen 13.50 Uhr ungefähr auf gleicher Höhe wie der Anhänger-Unfall passierte.

Mutmaßlicher Ablauf hier: Ein Lkw hatte in Fahrtrichtung Frankfurt einen anderen Lastwagen überholt und war hierzu auf die mittlere Spur gewechselt. Von hinten fuhr dann ein silberner Mercedes Citan auf den überholenden Lkw auf, wodurch der Kleintransporter massiv deformiert wurde. Der Fahrer des Citan kam ebenfalls offenbar schwer verletzt in ein Krankenhaus, während der Lenker des Lkw leicht verletzt wurde. Gesamtschaden hier: rund 30.000 Euro, so die erste Einschätzung. Die Beamten gehen im Zusammenhang mit dem Unfall nun ersten Hinweise nach, wonach der Fahrer des Citan sowie ein weiteres schwarzes (unbekanntes) Fahrzeug zuvor womöglich zu schnell unterwegs gewesen sein könnten. Zeugen, die zur Fahrweise des Citan und des schwarzen Wagens sowie zum Unfallhergang weitere Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Langenselbold zu melden (06183 91155-0).

Die Unfälle und die daraufhin erfolgten Sperrungen sorgten über den Tag für kilometerlange Rückstaus und für eine phasenweise Überlastung der Umleitungsstrecken.

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Mainz-Neustadt: Vollsperrung für 11 Tage angekündigt

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Vollsperrungen in Ingelheim

Stadtverwaltung Mainz: Von Montag, 18.11. bis zum 29.11.2024 wird die Sömmerringstraße in der Mainzer Neustadt in Höhe des Emauswegs voll gesperrt. Grund der Sperrung sind Tiefbauarbeiten für die Herstellung eines Kanalanschlusses. Der motorisierte Individualverkehr wird über die Moselstraße – Kreyßigstraße – Goethestraße – Sömmerringstraße umgeleitet. Die Umleitung für den Radverkehr erfolgt über die Goethestraße – Kreyßigstraße – Richard-Wagner-Straße und umgekehrt. Fußgänger können die Baustelle passieren.

Einsatz am Bahnsteig in Mainz-Mombach – Einschränkungen im Bahnverkehr

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Am Donnerstagvormittag, den 14. November 2024, kam es in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz zu einem groß angelegten Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst sowie der Landes- und Schutzpolizei. Der Vorfall führte zu einer vollständigen Sperrung der Bahnstrecke zwischen Alzey und Mainz in...


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Glühweinwanderung & Benefiz-Veranstaltung der Rheinhessischen Weinmajestäten

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Die Rheinhessischen Weinmajestäten Levin McKenzie, Katja Klemmer und Laura Schlösser laden ein zu einer Glühweinwanderung durch die Weinberge Westhofens. Start ist um 17.30 Uhr im Weingut Klemmer, Ohligstraße 27 in 67593 Westhofen. Von dort aus geht es auf einen etwa 2,5 km langen Rundweg durch die Weinberge, wo an 5 Stationen Winzerglühwein und alkoholfreier Punsch auf die Wanderer warten.

Mit dabei sind die Weingüter:

  • Hirschhof (Westhofen)
  • Wasem (Ingelheim)
  • Schloßgartenhof
  • Familie Dörrschuck (Saulheim)
  • Klostermühlenhof (Hahnheim)
  • Gräf-Schmitt (Ingelheim).

Der Abschluss der Wanderung findet im Weingut Klemmer statt, wo für das leibliche Wohl bestens gesorgt ist und die Gäste den Abend gemeinsam mit den Weinmajestäten ausklingen lassen können.

Die Teilnahmegebühr für diese Wanderung beträgt € 15 pro Person. Tickets für diesen geselligen Abend voller Genuss gibt es unter queeniesundcharity@gmail.com.

Der Erlös der Veranstaltung wird hälftig an das Projekt „Wunschbaum“ und das Deutsche Weinbaumuseum in Oppenheim gespendet. Das Projekt „Wunschbaum“ unterstützt bedürftige Menschen in Rheinhessen gerade jetzt in der Weihnachtszeit mit Lebensmitteln und Weihnachtsgeschenken. Im Deutschen Weinbaumuseum wird die 2000-jährige Weinbau-Tradition Deutschlands erlebbar.

Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Reisemobilstellplatz Westhofen „Am Nickelgarten“ und auf dem Parkplatz am Friedhof (Mainzer Straße, 67593 Westhofen).

Großeinsatz für die Feuerwehr Wiesbaden

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Unfall11 scaled
Symbolfoto Feuerwehr Wiesbaden | Foto: BYC-News

Am Mittwochabend (13. November 2024) um kurz vor 22 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Wiesbaden eine automatische Brandmeldung aus einem Gebäude in der Bahnstraße in Erbenheim. Die Leitstelle entsendete deshalb Kräfte der Feuerwache 2 und 3. Kurz darauf gingen die ersten Notrufe über eine Rauchentwicklung in diesem Gebäude über die Notrufnummer 112 ein. Die Anrufer berichteten von einer starken Rauchentwicklung im ersten Obergeschoss des Gebäudes.

Einsatzstichwort wurde erhöht

Aufgrund der telefonischen Meldung und der teilweisen Nutzung des Brandobjektes als Pflegeeinrichtung erhöhte die Leitstelle das Einsatzstichwort und entsendete zahlreiche Kräfte aller Wachen der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwillige Feuerwehr Erbenheim. Außerdem wurden mehrere Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge aus Wiesbaden und dem Rheingau-Taunus-Kreis sowie der Organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt zur Einsatzstelle alarmiert.

Bei der ersten Erkundung konnte die Brandwohnung im ersten Obergeschoss schnell lokalisiert werden. Die beiden Bewohner hatten diese bereits verlassen. Ein Trupp mit Atemschutzgeräten ging umgehend in die Wohnung vor und konnte bereits nach kurzer Zeit die Rückmeldung geben, das eingebranntes Kochgut die Ursache für die Rauchentwicklung war. Hierdurch war es zu einer starken Verrauchung der betroffenen Wohnung und des Flurs gekommen, weshalb umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt werden mussten.

Die betroffenen Personen wurden durch die Rettungskräfte gesichtet und in einem Aufenthaltsraum betreut. Drei Personen wurden leicht durch Rauchgase verletzt, ein Transport in eine Wiesbadener Klinik war nur in einem Fall erforderlich.

An den Einsatzmaßahmen beteiligt waren Kräfte der Feuerwehr Wiesbaden, des Rettungsdienstes sowie die Landespolizei. Der Einsatz konnten gegen 23.30 Uhr beendet werden.

Neues Wohnprojekt in Ingelheim am Rhein

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Bild des Hoffnungshauses in Calw. In dieser Art wird das Projekt in Ingelheim ebenfalls geplant | Foto: Hoffnungsträger Stiftung

Ein Hoffnungshaus für Ingelheim soll zum Leuchtturm für die Integration in Mainz-Bingen werden. Rund 100 Menschen mit und ohne Migrationshintergrund werden hier Platz finden. Der Landkreis realisiert das Projekt mit der Hoffungsträger Stiftung, Boehringer Ingelheim und der Stadt Ingelheim.

Circa 27 Wohnungen werden entstehen

Die Stadt Ingelheim unternimmt vielfältige Anstrengungen, dem Problem des knapper werdenden Wohnraums entgegenzuwirken. Die steigenden Mieten und Immobilienpreise bereiten Menschen aller Gesellschaftsschichten zunehmend Probleme. Deshalb ist es entscheidend, möglichst Angebote für alle Bedarfe zu schaffen und den sozialen Zusammenhalt zu fördern.

Gemeinsam mit der Hoffnungsträger Stiftung, Boehringer Ingelheim,  der Stadt Ingelheim und dem Landkreis Mainz-Bingen entsteht ab 2025 das Projekt „Hoffnungshaus“ im Fichtenweg in Ingelheim-West. Entstehen sollen circa 27 Wohnungen unterschiedlicher Größe für rund 100 Personen – davon werden 50 Prozent der Wohnungen an Geflüchtete und 50 Prozent der Wohnungen an Menschen ohne Fluchterfahrung vermietet.

„Wir schaffen somit flexiblen und sozialverträglichen Wohnraum, welcher derzeit in Ingelheim nur begrenzt vorhanden ist. Mit diesem Projekt lernen wir und sammeln Erfahrungen, wie Integration noch schneller und besser gelingen kann als bisher, denn Integration gelingt nur in gelebter Gesellschaft. So stehen in den Hoffnungshäusern Vielfalt und Zusammenhalt im Mittelpunkt“, so Ralf Claus, Oberbürgermeister der Stadt Ingelheim.

„Boehringer Ingelheim unterstützt das Projekt ‚Integratives Wohnen‘ in Ingelheim mit dem Ziel, das gesellschaftliche Miteinander dauerhaft und nachhaltig positiv zu gestalten. Wir freuen uns, mit unserem Engagement, Gemeinsamkeiten und Gemeinschaften fördern und ein respektvolles Zusammenleben ermöglichen zu können“, betont Dr. Fridtjof Traulsen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Boehringer Ingelheim Deutschland GmbH.

Konzept wird bereits in anderen Städten erfolgreich umgesetzt

Aus dieser Überzeugung heraus möchten Boehringer Ingelheim, der Kreis Mainz-Bingen und die Stadt Ingelheim das bewährte Konzept der Hoffnungsträger Stiftung nach Ingelheim holen. Das Wohnkonzept der Stiftung wird bereits an zehn Standorten in Baden-Württemberg in insgesamt 32 Hoffnungshäusern erfolgreich umgesetzt. Die Erfahrung zeigt, dass auf diesem Wege Integration gelingen und handfest erlebbar werden kann.

„In Ingelheim investieren wir gemeinsam in eine hoffnungsvolle Zukunft, in der Begegnungen Menschen verbinden und Integration gelingt. Jede Begegnung ist bedeutsam für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Ingelheim und bereichert seine Vielfalt – eine Mission, die uns als Hoffnungsträger Stiftung am Herzen liegt“, unterstreicht Angelika Röhm, Geschäftsführerin des Geschäftsbereichs Hoffnungshaus.

In einem Hoffnungshaus leben Menschen mit und ohne Fluchterfahrung unter einem Dach. Ziel ist es, Geflüchteten den Start in ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben zu erleichtern. Das Hoffnungshaus wird von einer professionellen Standortleitung koordiniert, und das Zusammenleben aller Bewohnerinnen und Bewohnern wird gemeinschaftlich gestaltet. Zusätzliche begleitende Angebote für Sozialarbeit, Sprachbildung und Arbeitsmarktintegration werden ebenfalls angeboten.

Boehringer Ingelheim stellt Grundstück zur Verfügung

Für die Realisierung des Projektes stellt Boehringer Ingelheim das Grundstück zur Verfügung und übernimmt sowohl die einmaligen Baukosten als auch die laufenden Unterhaltungskosten des Gebäudes. Der Betrieb der Hoffnungshäuser erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen der Hoffnungsträger Stiftung, der Stadt Ingelheim und dem Landkreis Mainz-Bingen. Die Hoffnungshäuser selbst werden von der Hoffnungsträger Stiftung betrieben und betreut. Die Stadt Ingelheim und die Kreisverwaltung Mainz-Bingen übernehmen die Betriebskosten, um der Hoffnungsträger Stiftung die Umsetzung ihres bewährten Integrationskonzepts zu ermöglichen.

„Integration kann nur als Gemeinschaftsleistung gelingen. Das Projekt ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie behördenübergreifend, zusammen mit Unternehmen, Leuchtturmprojekte realisiert werden können. Wir geben damit gemeinsam ein positives Zeichen für die Integration der geflüchteten Menschen“, betont Steffen Wolf, Erster Beigeordneter Landkreis Mainz-Bingen, Bereich Bauen.

„Wir haben es bisher als Landkreis geschafft, gemeinsam mit den Kommunen die uns zugewiesenen geflüchteten Menschen gut unterzubringen. Nun braucht es solche Projekte, um auch dauerhaft gute Perspektiven zur Integration bieten zu können“, ergänzt Almut Schultheiß-Lehn, 2. Beigeordnete Landkreis Mainz-Bingen, Bereich Soziales.

Die Fertigstellung der Wohneinheiten wird höchstwahrscheinlich 2026 erfolgen. Die Stadt Ingelheim und die Hoffnungsträger Stiftung entscheiden in einem bewährten Auswahlprozess gemeinsam, welche Bewohnerinnen und Bewohner das Konzept mittragen und in den Häusern leben werden. Die Hoffnungshäuser zeichnen sich durch ihre modulare Bauweise, ihre hohe Flexibilität, die Verwendung von Holz als zentralem Baustoff und ihre Nachhaltigkeit aus. Sie sind darüber hinaus optisch ansprechend und schnell zu errichten. Jede Wohnung verfügt über eine Wohnküche und Balkone, die die Einheiten miteinander verbinden. Zusätzlich gibt es einen Gemeinschaftsraum, der Begegnungen und Austausch fördert und somit den integrativen Ansatz unterstützt. Die Hoffnungshäuser sind nicht für eine temporäre, sondern für eine dauerhafte Nutzung konzipiert.

Wem trauen die Bürger im Rhein-Main-Gebiet eine gute Kanzlerschaft zu?

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Symbolbild: Bundeskanzleramt

Vom 10. bis zum 13. November 2024 führte BYC-News eine umfassende Umfrage im Rhein-Main-Gebiet durch, um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die politische Führung Deutschlands zu messen. Die zentrale Frage lautete: „Zu wie viel Prozent trauen Sie den genannten Politikern eine gute Kanzlerschaft zu?“

An der Umfrage nahmen insgesamt 6.731 Personen aus dem Rhein-Main-Gebiet teil. Die Umfrage wurde über ein eingeblendetes Banner durchgeführt, das die Teilnehmenden zur Bewertung der 20 aufgeführten Kandidaten und Kandidatinnen aufforderte. Das Vertrauensvotum konnte für die einzelnen Kandidaten über einen Schieberegler abgegeben werden. Jede Person konnte nur einmal aufgrund der IP-Filterung an der Umfrage teilnehmen.

Umfrageergebnis Vertrauensvotum:

  1. Boris Pistorius (SPD) – 63,7%
  2. Boris Rhein (CDU) – 59,8%
  3. Lars Klingbeil (SPD) – 49,3%
  4. Markus Söder (CSU) – 47,5%
  5. Hendrik Wüst (CDU) – 45,2%
  6. Cem Özdemir (Grüne) – 44,2%
  7. Friedrich Merz (CDU) – 43,4%
  8. Carsten Linnemann (CDU) – 40,1%
  9. Matthias Miersch (SPD) – 38,9%
  10. Sahra Wagenknecht (BSW) – 37,3%
  11. Wolfgang Kubicki (FDP) – 36,9%
  12. Hubert Aiwanger (Freie Wähler) – 36,5%
  13. Franziska Brantner (Grüne) – 36,4%
  14. Alice Weidel (AfD) – 36,0%
  15. Robert Habeck (Grüne) – 35,1%
  16. Annalena Baerbock (Grüne) – 34,8%
  17. Olaf Scholz (SPD) – 33,9%
  18. Christian Lindner (FDP) – 33,5%
  19. Tino Chrupalla (AfD) – 28,6%
  20. Nancy Faeser (SPD) – 21,8%

Im nächsten Jahr kommen Scholz, Merz und Habeck nach Mainz

Aktuell: Sperrung der A66 und Ausfälle im ÖPNV

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Stau Autobahn
Stau Autobahn

Die Autobahn GmbH sperrt von Donnerstag, 14. November, 9 Uhr, bis Freitagabend, 15. November, die Fahrbahn der A66 in Richtung Frankfurt zwischen Frauenstein und dem Schiersteiner Kreuz. Der Verkehr wird über Schierstein und die Anschlussstelle Äppelallee zurück auf die A66 geleitet. Wegen dieser Maßnahme ist an beiden Tagen mit einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen in Wiesbaden, insbesondere in Schierstein zu rechnen. Auswirkungen auf den Busbetrieb von ESWE Verkehr sind zu erwarten. Es kann zu Verspätungen und Ausfällen auf mehreren Linien kommen.

Hintergrund der Sperrung

Grund ist die Erneuerung der Fahrbahn und der schadhaften Betonplatten. Der Verkehr wird über Schierstein über die Anschlussstelle Äppelallee zurück auf die A66 geleitet.

Aufgrund der Fahrbahnsperrung rechnet die Stadt Wiesbaden an diesen beiden Tagen mit einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen und damit auch mit erheblichen Problemen auf der Umleitungsstrecke in Schierstein. Die Stadt bittet darum, ausschließlich die ausgewiesenen Umleitungen zu nutzen. Sämtliche anderen Strecken, „Schleichwege“, sind nicht als Ausweichstrecken geeignet.

An beiden Tagen werden zusätzlich Einsatzkräfte der Stadtpolizei in Schierstein bereit stehen, die bei Bedarf den Verkehr vor Ort regeln. Die Stadtpolizei weist ausdrücklich darauf hin, den Weisungen zu folgen und die allgemeinen Verkehrsregeln zu beachten, insbesondere Halte- und Parkverbote.

Die Stadt empfiehlt generell, diesen Bereich in diesem Zeitraum möglichst weiträumig zu umfahren beziehungsweise nach Möglichkeit, Fahrten während des Hauptberufsverkehrs ganz zu vermeiden oder in den Abend zu verlegen. Wer aus dem Untertaunus über die B260 in Richtung Frankfurt am Main (A66) oder aus dem Rheingau über die B42 in Richtung Frankfurt am Main (A66) in die Wiesbadener Innenstadt fährt, dem rät die Stadt, die Umleitungsstrecke über Schlangenbad / Georgenborn zu nutzen.

Forschungserfolg in der Universitätsmedizin Mainz

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Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz decken in Kooperation mit Forschenden des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin vielversprechende Eigenschaften des Schädelknochenmarks auf.  Das Knochenmark im Schädel stellt eine geschützte und dynamisch expandierende Umgebung für blutbildende Stammzellen dar und unterscheidet sich damit wesentlich vom Knochenmark in anderen Knochenregionen. Das ist das Ergebnis einer Studie mit Beteiligung von Forschenden des Instituts für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz, die heute in der renommierten Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurde.

Die Bildung von menschlichen Blutzellen ist ein komplexer Prozess, der im roten Knochenmark erfolgt

Dabei handelt es sich um ein Gewebe, das die Hohlräume im Inneren verschiedener Knochen ausfüllt. Im roten Knochenmark entwickeln sich aus den sogenannten Stammzellen über mehrere Zwischenstufen rote und weiße Blutkörperchen sowie Blutplättchen. Alterungsprozesse, chronische Entzündungen und andere Erkrankungen können die Funktion des Knochenmarks und damit auch die Blutbildung beeinträchtigen.

Bei gesunden Erwachsenen befindet sich das blutbildende Knochenmark vor allem im Brustbein, in den Rippen, in der Wirbelsäule, im Becken und in bestimmten Schädelknochen. Bisher wurde angenommen, dass sich das Knochenmark aus den verschiedenen Knochenregionen in seiner Blutbildungskapazität nicht unterscheidet und dass sich negative Einflüsse in allen Knochenregionen gleichermaßen auf die Knochenmarksfunktion auswirken.

In einer Studie unter der Leitung von Forschenden des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin (Münster) um Dr. Bong-Ihn Ko (Erstautor) und Prof. Dr. Ralf Adams (Letztautor) konnten Wissenschaftler des Instituts für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz jetzt neue Erkenntnisse zur Funktion und Widerstandsfähigkeit des Knochenmarks im Schädelknochen aufdecken.

Univ.-Prof. Dr. Daniela Krause

„Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren, genetischen Untersuchungen im Tiermodell, pharmakologischen Ansätzen und Krankheitsmodellen haben wir gezeigt, dass sowohl das Knochenmark im Schädel als auch die Gefäße im Schädelknochenmark über den gesamten Lebensverlauf expandieren. In der Folge nimmt auch der Beitrag des Schädelknochenmarks zur Blutbildungsleistung im Laufe des Lebens zu“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Daniela Krause, Direktorin des Instituts für Transfusionsmedizin – Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz.

Eine weitere überraschende Erkenntnis der Forschenden: Das Knochenmark im Schädelknochen ist weitgehend vor alterungsbedingten Veränderungen, wie der Hochregulierung von entzündlichen Proteinen und dem Verlust der Gefäßintegrität, geschützt. Darüber hinaus konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass sich das Gefäßsystem des Schädelknochenmarks von Erwachsenen dynamisch und rasch an physiologische Veränderungen anpasst, die beispielsweise in einer Schwangerschaft, bei einem Schlaganfall oder bei einer Blutkrebserkrankung (Leukämie) auftreten können.

„Unsere Untersuchungsergebnisse zu den bisher unbekannten Eigenschaften des Schädelknochenmarks erweitern das Verständnis von Alterungs- und Krankheitsprozessen beim Menschen. Die im Rahmen unserer Studie gewonnenen Erkenntnisse können zudem Ansatzpunkt für die Entwicklung von neuartigen pharmakologischen Therapien sein, die die Blutbildung beeinflussen“, betont Professorin Krause.

Business Catering für NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen: Perfekt für jede Unternehmensfeier

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Die Unternehmen in Rheinland-Pfalz und Hessen planen von Zeit zu Zeit Veranstaltungen, bei denen die gesamte Firma zusammenkommt. Sei es die jährliche Betriebsweihnachtsfeier oder die Verabschiedungsparty für einen verdienten Mitarbeiter, welcher das Unternehmen nach langer Zeit verlassen wird. Sobald sich viele Mitarbeiter bei einer solchen Party oder Versammlung zusammenfinden, gilt es auf der Seite des Arbeitgebers für Verpflegung zu sorgen. Speisen und Getränke vom kleinen Häppchen wie Sandwiches bis hin zum ausführlichen Abendessen können durch ein professionelles Business Catering abgedeckt werden.

Was genau ist ein Event Catering?

Ein Catering Service für Unternehmen bietet verschiedene Dienstleistungen an und kann bei Bedarf auch individuelle Angebote zur Verfügung stellen. Ein Event Catering fällt in der Regel recht umfangreich aus, denn es geht hierbei darum, allen teilnehmenden Mitarbeitern ausreichend Speise- und Getränkeangebote bereitzustellen. Das Business Catering kann zum Beispiel in der Form eines offenen Buffets stattfinden. Auf diese Weise kann sich jeder Mitarbeiter an jenen Angeboten bedienen, die ihm am ehesten gefallen.

Eine andere Möglichkeit wäre ein festes Menü, welches für alle Mitarbeiter gilt. Hierbei hat man jedoch den Nachteil, dass die einzelnen Geschmäcker, Vorlieben, aber auch Allergien der Mitarbeiter nicht berücksichtigt werden können. Ein Vegetarier wird sich ebenso wenig über ein Schnitzel freuen wie ein Erdnussallergiker über eine Erdnusssoße. Daher sollten von einem Unternehmen zumindest verschiedene Menü-Vorschläge angeboten werden. Das offene Buffet erscheint für ein facettenreiches Business Catering jedoch die bessere Wahl zu sein, denn so kann sich jeder Mitarbeiter nach Belieben an den Speiseangeboten bedienen.

Event Catering: Qualitative und regionale Lebensmittel sollten bevorzugt werden

Natürlich sollte es Unternehmen beim Thema Veranstaltungscatering für Weihnachtsfeier, öffentliches Firmenevent und Co. wichtig sein, den Genuss von hochwertigen Lebensmitteln zu ermöglichen. Regionale Lebensmittel aus den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Hessen können hier bevorzugt werden, wenn es darum geht, ein Event Catering in Städten wie z.B. Köln, Kaiserslautern, Mainz, Worms, Frankfurt oder Wiesbaden in Erwägung zu ziehen. Die Qualität der Lebensmittel darf keine Nebenrolle spielen, denn selbstverständlich geht es für Unternehmen darum, den Mitarbeitern Wertschätzung entgegenzubringen, indem man sich für einen erstklassigen Catering-Anbieter entscheidet.

Das perfekte Business Catering: Von der Versammlung bis hin zum Firmenjubiläum

Wenn ein Unternehmen ein Meeting ausrichtet oder ein großes Firmenjubiläum plant, ist die Beauftragung von einem Business Catering eine gute Idee. Durch das Internet ist der passende Partner für Unternehmen in Rheinland-Pfalz und Hessen schnell gefunden, denn die Online-Recherche bietet die Chance, die Bewertungen der einzelnen Anbieter genauer unter die Lupe zu nehmen. Immerhin gilt es, bei Lebensmitteln nicht an Qualität zu sparen, und daher sollte man sich einen Catering-Anbieter für Business-Anlässe heraussuchen, der eine Kundenzufriedenheit weit über 90 Prozent vorzuweisen hat. Das Angebot einer termingerechten und natürlich auch pünktlichen Lieferung ist genauso elementar wie die Verwendung von frischen Zutaten.

Die Möglichkeit einer kostenfreien Stornierung bis wenige Tage vor der Auslieferung wäre ebenfalls ein positiver Punkt, welcher bei der Entscheidung für einen Business Catering Anbieter helfen kann. Praktischerweise lassen sich die Bestellungen heutzutage oft online durchführen, was Zeit spart und die Option bietet, das gewünschte Business Catering ganz nach Wunsch rund um die Uhr zu ordern.

 

Ingelheim Aktuell: Fund einer 250 Kilo Weltkriegsbombe in Wackernheim

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Am Mittwochmittag, den 13. November 2024, entdeckten Arbeiter bei Sondierungsarbeiten in der Gemarkung Wackernheim Überreste einer 250 Kilo Weltkriegsbombe. Der Fundort befindet sich in einem Gebiet zwischen der Kaserne und dem Aussiedlerhof Böhm. Zur Absicherung und Einschätzung der Lage waren die ...


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Feuerwehr findet leblosen Mann in verrauchter Wohnung

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Obertshausen / Hausen: Am Mittwochmorgen (13.11.2024), gegen 10.30 Uhr, rückten Feuerwehr und Polizei Südosthessen in die Kapellenstraße aus, da es dort offensichtlich zu einem Brand in einer Wohnung gekommen war. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden den 63-jährigen Bewohner in der stark verrauchten Wohnung vor und brachte diesen nach draußen.

Reanimation des Bewohners

Reanimationsversuche seitens hinzugerufener Rettungskräfte blieben erfolglos, sodass nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden konnte. Ursächlich für die Rauchentwicklung in der Wohnung dürfte nach ersten Erkenntnissen angebranntes Essen gewesen sein. Den entsprechenden Kochtopf konnte die Feuerwehr zeitnah löschen. Ob der Mann aufgrund der Rauchentwicklung oder schon zuvor aufgrund einer medizinischen Ursache verstarb, ist nun Teil der polizeilichen Ermittlungen.

Derzeit liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Die Höhe des Sachschadens ist ebenfalls noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Supergau am Flughafen Frankfurt an der Landebahn Nordwest

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Ein Anti-Rutsch-Belag auf der Landebahn Nordwest hat sich im Sommer 2023 als problematisch erwiesen und verursacht zusätzliche Kosten und Aufwand. Flughafenbetreiber Fraport zieht nun Konsequenzen und entfernt den Belag in den betroffenen Aufsetzzonen.

Reifenverschleiß und Beschwerden der Lufthansa

Im Rahmen von Sanierungsarbeiten auf der Landebahn 25R/07L setzte der Frankfurter Flughafen im Sommer einen neuartigen Anti-Rutsch-Belag ein, der allerdings zu einem massiven Reifenabrieb führte. Dutzende Reifen von Maschinen, darunter viele der Lufthansa, mussten vorzeitig ausgetauscht werden. Der Belag, der ursprünglich die Sicherheit erhöhen sollte, erwies sich als zu rau und verursachte, laut Lufthansa, eine „Häufung von Reifen, die nach der Landung nicht mehr nutzbar sind“.

Schäden und Reaktionen: Fraport greift zur Fräse

Nach Beschwerden seitens der Airlines und Berichten über Schäden am Anti-Skid-Belag, der sich teilweise vom Beton löste, entschied sich Fraport zur Entfernung des Belags. Am Dienstag (12. November 2024) wurde die Landebahn Nordwest für „kurzfristig notwendige Instandsetzungsmaßnahmen“ gesperrt, und die Kapazität auf 40 Landungen pro Stunde reduziert. Ein Team fräste den Belag aus der Aufsetzzone in Betriebsrichtung 07, zog Rillen in den darunterliegenden Beton und erneuerte die Markierungen.

„Als Vorsichtsmaßnahme wurde gestern, noch kurzfristig vor dem Wintereinbruch, der Anti-Skid Belag im Anflugbereich 07 entfernt“, bestätigte der Sprecher. Feinfräsen zogen anschließend Rillen in den unterliegenden Beton, „um die Griffigkeit wieder herzustellen“. Markierungen wurden erneuert.

„Seit 08.00 Uhr heute Morgen ist die Piste wieder geöffnet“, so der Sprecher weiter. „Die Arbeiten fanden, nach Abstimmung mit DFS und rechtzeitiger Kommunikation an die Airlines, gezielt an einem Tag mit niedrigeren Flugbewegungen statt, um Auswirkungen auf den Betriebsablauf zu minimieren.“

Für die entgegengesetzte Landebahnrichtung (25) sind ähnliche Arbeiten geplant, die voraussichtlich noch im November abgeschlossen werden sollen.