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Die Formel-1-Legende Niki Lauda ist tot

Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Niki Lauda ist im Alter von 70 Jahren in einer Klinik in Zürich gestorben. So bestätigte es sein Arzt Walter Klepetko am frühen Dienstagmorgen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

„In tiefer Trauer geben wir bekannt, dass unser geliebter Niki am Montag, den 20.05.2019, im Kreise seiner Familie friedlich entschlafen ist. Seine einzigartigen Erfolge als Sportler und Unternehmer sind und bleiben unvergesslich.“

so teilte eine Sprecherin der Fluggesellschaft Laudamotion schrieb im Namen der Familie Lauda:

Er zählte zu den ganz Großen der Formel-1-Geschichte. Seinen ersten Weltmeistertitel holte Lauda mit Ferrari im Jahr 1975. Am 1. August 1976 überlebte er einen schweren Unfall auf dem Nürburgring. Nur 42 Tage nach dem Horrorunfall setzte sich Lauda wieder in seinen Ferrari und wurde nur ein Jahr später 1977 erneut Weltmeister. Seinen dritten Titel holte der Österreicher 1985 mit McLaren.

Nach seinem Unfall war eine rote Kappe sein Markenzeichen. Durch die schweren Verletzungen nach dem Flammeninferno war nicht nur seine Kopfhaut durch die schweren Verbrennungen gezeichnet. Auch erlitt er schwere Verätzungen der Lunge.

So wurde Lauda im vergangenen Jahr eine Lunge transplantiert. Im Januar diesen Jahres musste er wegen einer Grippe-Erkrankung erneut ins Krankenhaus. Zu seinem 70. Geburtstag am 22. Februar schickte der Jubilar über den ORF eine Audiobotschaft und bedankte sich: „Ich komme wieder zurück und es geht volle Pulle bergauf.“

Seit 2012 war der dreimalige Weltmeister Aufsichtsratschef des Mercedes-Teams.

Wo ist die 13-jährige Chantal aus Dormagen-Horrem?

Bereits seit dem 14.Mai 2019 wird das 13-jährige Mädchen Chantal R. aus Dormagen-Horrem vermisst. Nachdem die 13-jährige auch am Wochenende nicht nach Hause zurückkehrte, wendete sich ihre Mutter, am vergangenen Sonntagabend dem 19. Mai 2019 an die Polizei und erstattete eine polizeiliche Vermisstenanzeige.

Chantal verließ am Dienstag gegen ca. 7:00 Uhr ihr Zuhause und machte sich vermutlich auf den Weg zur Ihrer Schule. Inzwischen ist der Polizei jedoch bekannt, dass sie seit Dienstag nicht mehr am Unterricht teilgenommen hatte.

Das Mädchen hat, nach Angaben der Mutter, unter anderem einen Bekanntenkreis in Grevenbroich und könnte sich möglicherweise auch dort aufhalten.

Die Polizei sucht anhand folgender Beschreibung nach Chantal:

  • 165 Zentimeter groß
  • schlank
  • dunkelblondes schulterlanges Haar.
  • Sie trug bei ihrem Verschwinden eine beige Jacke mit Fellkragen
  • einen dunkelblauen Pullover
  • braune Jeans
  • blaue Stiefeletten mit weißer Sohle
  • Rucksack

Wer kann Hinweise zum Aufenthaltsort der 13-Jährige machen?

Wer hat Chantal in dem oben genannten Zeitraum gesehen?

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 25 unter der Telefonnummer 02131 300-0 entgegen.

Mainzer Krebsimmuntherapiepreis für Immunologen Wolf Fridman

Der französische Immunologe Wolf Herman Fridman wird am 21. Mai 2017 für sein Lebenswerk auf dem Gebiet der Krebsimmuntherapieforschung geehrt. Der mit 10 000 EUR dotierte Preis wird von dem in Mainz ansässigen Wissenschaftsverein Association for Cancer Immunotherapy CIMT alle zwei Jahre an einen europäischen Wissenschaftler in Anerkennung für dessen Lebenswerk verliehen. Wolf Fridman ist Professor Emeritus der Universität Paris Descartes sowie Gründer des Centre de Recherche des Cordeliers und Präsident der Canceropole Ile-de-France.

Die Preiskommission lobt insbesondere die außerordentlichen Leistungen von Fridman für das Verständnis des Mikroumfelds von Tumoren und dem Zusammenspiel mit dem Immunsystem.

„Wolf Fridman ist ein Ausnahmewissenschaftler und eine Führungspersönlichkeit der europäischen Krebsimmuntherapieforschung“, erklärt Christoph Huber, Präsident der Association for Cancer Immunotherapy CIMT, die Entscheidung der Preiskommission. „Mit seinen breit aufgestellten Forschungsinteressen hat er viele Facetten des wissenschaftlichen Feldes maßgeblich beeinflusst: von den Grundlagen der Krebsimmunologie bis zur klinischen Behandlung und Prognostik. Als Mentor war und ist er maßgeblich an der Ausbildung und Förderung der derzeitigen und kommenden Generation von Ausnahmewissenschaftlern beteiligt.“

Der Preis wird am Dienstag, den 21. Mai, ab 18:30 Uhr in der Mainzer Rheingoldhalle verliehen. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen des siebzehnten Jahrestreffens der Association for Cancer Immunotherapy CIMT.

Über CIMT

Mit Hauptsitz in Mainz zählt CIMT zu den weltweit führenden Forschungs- und Kommunikationsplattformen für Forscher, Ärzte, Industrieunternehmen und Zulassungsbehörden, durch deren Zusammenspiel die Entwicklung neuartiger Krebsimmundiagnostik bzw.

Krebsimmuntherapie verbessert wird. CIMT unterhält dabei Beziehungen zu allen internationalen Zentren und Forschungsnetzwerken der Immuntherapie. Der Verein wurde 2002 in Mainz von führenden Wissenschaftlern und Ärzten gegründet und wird durch einen international besetzten Vorstand koordiniert.

Alle Daten und Fakten zum Neubau: Fahrradparkhaus in Mainz

Die Landeshauptstadt Mainz teilt mit: Nachdem der Grundsatzbeschluss zum Bau des Fahrradparkhauses unter der Hochbrücke am Hauptbahnhof West und dessen Finanzierung aus der Stellplatzablöse getroffen wurde, ist das Gebäude innen wie außen den Nutzungsansprüchen entsprechend zu gestalten.

Aktuell wird der Bereich unter der Hochbrücke in unmittelbarer Nähe zum zentralen Verknüpfungspunkt am Hauptbahnhof mit seinem Eindruck auf Besucherinnen und Besucher aber auch Bürgerinnen und Bürger dem Bild einer Landeshauptstadt jedoch nicht gerecht.

Aufgrund des vielfältigen Mobilitätsangebots wie

  • ÖPNV,
  • regionale und überregionale Zuganbindung,
  • Privatparken für Kfz,
  • Fernbusse,
  • Mietradstationen,
  • Taxistände,
  • DHL-Packstation,
  • Abstellanlagen für Privaträder sowie
  • Fußwege zu den umliegenden Parkhäusern und nahegelegenen Zielen

halten sich in diesem Umfeld täglich hunderte Reisende und Pendelnde gleichzeitig auf.

Da sich zugleich vor allem die Wohnbebauung entlang der Mombacher Straße aktuell und in den kommenden Jahren weiter entwickelt, wird die Wegeführung von der Mombacher Straße über den Weg vorbei am alten Postareal zukünftig stärker genutzt werden und für die Zuwegung zum Hauptbahnhof West mit seiner Verteilfunktion an Bedeutung gewinnen.

Mit dieser Entwicklung einher geht auch die massive Zunahme der dort abgestellten Räder. Ein weiterer Trend zeigt, dass immer mehr Nutzerinnen und Nutzer in ein teureres Fahrrad investieren – insbesondere auch Pedelecs und E-Bikes – um damit ihre Strecken in der Stadt zurückzulegen.

Neben einem Angebot von ausreichenden und geordneten Abstellanlagen, die der Übersichtlichkeit in diesem Raum dienen, ist daher auch das sichere und geschützte Abstellen hochwertigerer Räder zunehmend wichtig. Auch bietet dies die Chance, das Problem der sogenannten „Schrotträder“ minimieren zu können.

Die Fläche unterhalb der Hochbrücke ist Eigentum der Landeshauptstadt Mainz und bietet bereits heute Abstellmöglichkeiten für circa 500 Fahrräder. Dies wird dem Bedarf jedoch nicht gerecht. Mit der Errichtung des Fahrradparkhauses können die Kapazitäten verdoppelt und zugleich die Aufwertung des Raumes und die Qualitätssteigerung der Anschlüsse der Pendlerverkehre erreicht werden.

Hierfür ist es wichtig, das Fahrradparkhaus in seiner äußeren wie auch inneren Gestaltung dem Umfeld und den Nutzungsbedürfnissen anzupassen. Die Realisierung des Projektes wird von der Gebäudewirtschaft Mainz (GWM) in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Schoyerer und dem Stadtplanungsamt durchgeführt.

Quelle: Architekturbüro Schoyerer

Kerndaten:

– 896 Doppelstockparker
– 85 Reihenparker
– 10 Radboxen
– 43 Stellplätze für Sonderräder
– Kosten: ca. 2,05 Mio brutto
– Bauzeit bis ca. Ende 2019

Außengestaltung

Damit der Raum unter der Hochbrücke keine negativen Assoziationen mehr hervorruft, die Aufenthaltsqualität gesteigert werden kann und das Fahrradparkhaus selbst nutzungsfreundlich gestaltet ist, muss auch die Fassade hell und möglichst transparent erscheinen.

Hierfür werden die Außenwände aus sogenanntem Streckmetall gebildet. Diese Konstruktion ermöglicht die Schaffung eines abgeschlossenen, gesicherten Raumes, der dennoch von außen wie von innen gut einsehbar und vor allem hell ist. Durch die Lochstruktur des Stahlgewebes wird das Objekt allseits gut beleuchtet. Die offene Gestaltung ist ein Sicherheitsgewinn für diesen Raum.
Das Fahrradparkhaus wird über einen gesicherten Zugang auf Höhe des Eingangs zum Hauptbahnhof West erreichbar sein, sodass der Einlass kontrolliert erfolgen kann. Zum Abstellen der Räder ist das Objekt in zwei Bereiche unterteilt: Im vorderen Bereich befinden sich mit 30 % des gesamten Angebots bezahlte Abstellplätze, die übrigen 70 % entfallen auf kostenfreie Plätze.

Der Bezahlbereich ist zusätzlich über ein Drehkreuz gesichert. Dieses ist so konstruiert, dass man sowohl mit als auch ohne Fahrrad hindurchgehen kann. Dieser gesicherte Zugang wird in Serie produziert und hat sich in anderen Fahrradparkhäusern schon bewährt. Auch haben Nutzerinnen und Nutzer des Bezahlbereichs die Möglichkeit, einen festen Stellplatz zu mieten, sodass die Suche nach freien Radparkmöglichkeiten entfällt. Die Trennung zwischen den beiden Bereichen ist flexibel, damit diese je nach Nachfrage angepasst werden können.

Möblierung

Ein Großteil der Radabstellanlagen wird über sogenannte „Doppelstockparker“ gewährleistet. Hier kann das Fahrrad wahlweise in der unteren oder oberen Ebene abgestellt und an der dafür vorgesehenen Vorrichtung abgeschlossen werden.
Die Einstellung in die obere Etage wird von einer Gasdruckfeder unterstützt. So lässt sich die Schiene, auf der das Fahrrad abgestellt wird, leicht herabziehen und, nachdem das Rad drauf gestellt wurde, auch ohne hohen Kraftaufwand wieder nach oben bewegen. In der oberen Ebene rastet die Schiene automatisch in die Parkposition ein und wird durch einen Aufnahmekorb gesichert, der ein Zurückrollen des Rades verhindert. Das System besteht aus Serienbauteilen und ist bereits in anderen Fahrradparkhäusern erprobt und bewährt.
Neben den Doppelstockparkern werden auch Fahrradboxen und Schließfächer verortet. So haben Radfahrende die Möglichkeit, zusätzliches Gepäck, Anhänger und ähnliches sicher zu verstauen. Zudem können so auch Pedelec-Akkus geladen werden. Im kostenfreien Bereich sind ebenfalls Flächen für Sonderräder vorgesehen, für die ggf. mehr Abstellfläche benötigt wird, weil sie breiter oder länger sind als Standardräder. Neben Lastenrädern, Liegerädern oder Tandems zählen hierzu auch Dreiräder, die von älteren Menschen und Menschen mit Behinderung genutzt werden.

Weitere Ausstattung

Der hinterste Bereich des Fahrradparkhauses weist aufgrund des abfallenden Brückenbauwerks eine geringere Höhe auf, weshalb das Aufstellen von Doppelstockparkern dort nicht mehr möglich ist. Diese Fläche kann zur Lagerung von „Schrotträdern“ oder genutzt werden. Damit bietet sich die Möglichkeit, auch das Problem von „Fahrradleichen“ im gesamten Umfeld des Hauptbahnhofes zu minimieren.
Da verlassene Fahrräder aus juristischer Sicht als Eigentum zählen, gestaltet sich die Entfernung der Räder aufwändig. Die betroffenen Fahrräder müssen nach dem Entfernen für eine gewisse Zeit eingelagert werden. Damit geht ein hoher zeitlicher, organisatorischer und personeller Aufwand einher. Dies kann nun durch die zur Verfügung stehende Fläche im Fahrradparkhaus und dessen räumliche Nähe auf ein absolutes Minimum beschränkt werden.

Durch die Schaffung der attraktiven Abstellmöglichkeiten einerseits und das erleichterte Abräumen von Schrotträdern andererseits, profitiert das Bahnhofsumfeld insgesamt unmittelbar. Bei der Innenausstattung des Den beiden Bereichen im Fahrradparkhaus ist eine kleine Servicestation vorgelagert, die der Kontrolle und Überwachung dient. Zum einen hat das dortige Personal einen Blick auf ein- und ausgehende Nutzerinnen und Nutzer, zum anderen kann es durch regelmäßige Begehungen des Fahrradparkhauses für ein zusätzliches Sicherheitsgefühl sorgen. Zusätzlich kann die Servicestation der Information und Beratung der Kundinnen und Kunden dienen.

Säugling ohne Kindersitz bei Verkehrsunfall auf A61 verletzt

Ein zweimonatiges Baby wurde am Samstag bei einem Verkehrsunfall um 21.15 Uhr auf der Autobahn 61, nahe Gensingen verletzt. Die Mutter, die auf dem Beifahrersitz des lediglich für zwei Personen ausgelegten Nissan 350Z saß, hielt ihre zwei Monate alte Tochter auf dem Arm, als der Fahrer auf der Überholspur die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, zunächst mit der Mittelleitplanke kollidierte und dann über drei Fahrspuren hinweg in den rechten Straßengraben schleuderte.

Im Fahrzeug befand sich aufgrund des Fahrzeugtyps keinerlei geeignete Vorrichtung zum Transport des Säuglings! Die Mutter und das Baby wurden in eine Klinik in Mainz eingeliefert. Über die Art und Schwere der Verletzungen liegen hiesiger Dienststelle derzeit noch keine Informationen vor, es bestand jedoch keine Lebensgefahr. Der Fahrer verletzte sich leicht an Kopf und Nacken und wurde ebenfalls zur weiteren Abklärung in ein Mainzer Krankenhaus gebracht.

Unfallursächlich war nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 25.000 Euro. Gegen den Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Mann durch Schüsse in Flörsheim lebensgefährlich verletzt

Ein Mann (34-Jahre) ist am heutigen Montag nach einem Streit auf offener Straße in Flörsheim am Main angeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Er wurde in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht und dort einer Notoperation unterzogen, wie ein Polizeisprecher am Montag gegenüber Rhein-Main Nachrichten mitteilte.

Der mutmaßliche 54-jährige Schütze ist noch am Tatort durch Polizeibeamte festgenommen worden. Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung ist aktuell nichts bekannt.

Nach derzeitigen Ermittlungen der Polizei in Flörsheim, sollen die beiden Männer heute morgen gegen ca. 6.30 Uhr in einen Streit geraten sein. Dabei soll der 54-Jährige mindestens einmal mit einer Schusswaffe auf den gegenüber geschossen haben.

Update 17:45 Uhr:

Es gab wohl vor dem Streit eine lautstarke verbale Auseinandersetzung, die zu der Tat am frühen Morgen in Flörsheim am Main geführt hatte. Der Schuss wurde im Ortsteil Keramag, in der Liebigstraße ausgrführt. Die Polizei ermittelt wegen versuchter vorsätzlicher Tötung. Das Motiv ist weiterhin unklar, die Kriminalpolizei sowie Staatsanwaltschaft ermitteln.

 

Mann greift mehrere Polizisten und Diensthund an

Ein 33-jähriger Mann, der dem Anschein nach sehr stark alkoholisiert war, hat gestern Abend um 20:45 Uhr mehrere Polizeibeamte und einen Diensthund angegriffen in Franfurt-Ostend. Passanten hatten den Notruf telefonisch verständigt, weil der besagte Mann über die Straße schwankte. Da er sich nicht helfen lassen wollte, verständigten die Passanten die Frankfurter Polizei.

Wegen des ungeklärten Zustandes, wurde ein Rettungswagen zusätzlich durch die Beamten angefordert. Dies gefiel dem 33-jährigen immer aggressiver werdenden Mann nicht und er griff ohne Vorwarnung die Polizeibeamten an, um anschließend wieder torkelnd auf die Straße zu laufen.

Ein Polizeibeamter mit Diensthund versuchte mit Hilfe seines Vierbeiners die Situation unter Kontrolle zu bringen. Jetzt griff der 33-Jährige erneut die Beamten an und versuchte zudem nach dem Hund zu treten. Als der daraufhin zubiss, versuchte er den Hund weiterhin mit Schlägen und Tritten zu traktieren. Den Beamten gelang es schließlich den 33-Jährigen auf dem Boden zu fixieren,, während der anschließenden Festnahme schlug der Mann erneut wild um sich.

Beim Abtransport des Mannes mit dem RTW zerbiss dieser wie wild die Kopfstütze einer Rettungstrage. Nach medizinischer Behandlung bzw. einer zwangsweisen Blutentnahme kam der 33-Jährige schließlich zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam. Die Beamten und der Diensthund blieben unverletzt. Der 33-Jährige erlitt oberflächliche Verletzungen am Bein und am Oberkörper.

Rauchen soll teurer werden um Haushaltslücke zu Stopfen

Eigentlich waren im Koalitionsvertrag Steuererhöhungen ausgeschlossen, doch wie der SPIEGEL berichtet, erwägt Bundesfinanzminister Olaf Scholz scheinbar eine Erhöhung der Tabaksteuer. Mit den Mehreinnahmen sollen Haushaltslücken geschlossen werden, so zum Beispiel um die Rentenpläne des Finanzministeriums finanzieren zu können.

Wie das Nachrichtenmagazin berichtet, soll der Gesetzentwurf bereits vergangene Woche auf dem Koalitionsgipfel im Kanzleramt vorgestellt worden sein. So sei geplant, dass ab 2020 eine kontinuierliche Steuererhöhung auf Zigaretten erfolgen soll. Diese soll in fünf jährlichen Stufen erfolgen. Ausgenommen werden sollen E-Zigaretten und Verdampfer.

1,2 Milliarden Euro jährlich an Mehreinnahmen

Der Bundesfinanzminister soll so mehrere hundert Millionen Euro pro Jahr in den Haushaltssäckel zusätzlich einspielen. Am Ende sollen es sogar 1,2 Milliarden Euro jährlich sein. Dass die Steuererhöhung in fünf Stufen erfolgen soll, basiert offenbar auf einem Vorschlag der Zigarettenindustrie. Diese befürchtet bei einer einmaligen Erhöhung drastische Absatzeinbrüche.

Wie die BILD berichtet, sei der Vorstoß des Bundesfinanzministers offenbar wegen des geltenden Koalitionsvertrages zunächst erst einmal von der CDU gestoppt worden, da in der aktuellen Legislaturperiode keine Steuererhöhungen vereinbart wurden.

Opposition lehnt Vorstoß ab

„Jetzt sollen die Raucher die teuren Rentenpläne der SPD finanzieren?“, so der FDP-Abgeordnete Frank Schäffler in der BILD. 275 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen, aber die Bürger weiter abkassieren, empört sich die Opposition und lehnt den Vorstoß von Olaf Scholz ab.

Da die Anzahl der Raucher in Deutschland rückläufig ist, beträfe die Steuererhöhung immer weniger Betroffene. Im Jahr 2015 rauchten in Deutschland 29,3 Prozent der Männer und 23,3 Prozent der Frauen, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Der Raucherdurchschnitt in Europa liegt bei 26,2 Prozent.

Infotag der Ausbildung bei Boehringer Ingelheim

Am Freitag, den 24. Mai 2019, lädt Boehringer Ingelheim Schülerinnen, Schüler und ihre Eltern zum „Infotag der Ausbildung“ in Ingelheim ein.  Von 16:00 bis 20:00 Uhr geben Auszubildende gemeinsam mit den Ausbildern Einblicke in die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten am Standort Ingelheim. Darüber hinaus können Interessierte in Ausbildungswerkstätten und -laboren hinter die Kulissen des global tätigen Familienunternehmens blicken. Das Angebot umfasst in Ingelheim mehr als 20 unterschiedliche Berufsbilder sowie duale Studiengänge aus dem naturwissenschaftlichem, kaufmännischem, technischem und gastronomischem Bereich.

Mitmach-Aktionen und Bewerbungstipps

In den Ausbildungslaboren und -werkstätten gibt es für die Besucher einiges zu entdecken: In zahlreichen Mitmach-Aktionen können die jungen Leute selbst ausprobieren, wie ihr zukünftiger Beruf in der Praxis aussieht. Wer danach Lust auf mehr hat, kann sich vor Ort zu einem der 150 Schnupperpraktikumsplätze während der Sommerferien anmelden. Azubis und Ausbilder des Unternehmens stehen an allen Stationen bereit und geben fachkundige Anleitung. Im kaufmännischen Bereich erhalten die Schülerinnen und Schüler über Kurzvorträge praktische Tipps zur Bewerbung und erfahren Wissenswertes zum Bewerbungsprozess. Ein Fotograf vor Ort schießt dazu die passenden Bewerbungsbilder, die auf einem USB-Stick direkt mit nach Hause genommen werden können.

Angebot an Berufen und Studiengängen

Die Ausbildungsmöglichkeiten bei Boehringer Ingelheim sind vielfältig. Sie reichen von technischen Berufen, wie Industriemechaniker/in oder Mechatroniker/in, über Labor- und Produktionsberufe, wie Chemikant/in oder Pharmakant/in, bis hin zu verschiedenen kaufmännischen Berufen. Aber auch als Koch/Köchin oder Restaurantfachmann/- frau im gastronomischen Bereich können sich junge Menschen bei Boehringer Ingelheim ausbilden lassen. Darüber hinaus umfasst das Ausbildungsangebot auch die Teilnahme an dualen Studiengängen in verschiedenen Fachrichtungen, z.B. Bio- und Pharmatechnik, Elektrotechnik oder Wirtschaftsinformatik.

Mit rund 317 Azubis am Standort Ingelheim (etwa 587 deutschlandweit) zählt Boehringer Ingelheim zu den größten Ausbildungsunternehmen in der Region. Interessierte finden das vollständige Ausbildungsangebot auf der Karriereseite des Unternehmens

Der diesjährige Infotag findet im Personalgebäude am Standort Ingelheim statt. Der Eingang für Besucher ist am Tor 3 (über Konrad-Adenauer-Straße und „Apfel“-Kreisel). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Über Boehringer Ingelheim

Die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern, ist das Ziel des forschenden Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim. Der Fokus liegt auf Erkrankungen, für die es bislang noch keine zufriedenstellende Behandlungsmöglichkeit gibt. Dabei konzentriert sich das Unternehmen darauf, innovative Therapien zu entwickeln, die das Leben der Patienten verlängern können. In der Tiergesundheit steht Boehringer Ingelheim für fortschrittliche Prävention.

Seit der Gründung im Jahre 1885 in Familienbesitz, zählt Boehringer Ingelheim heute zu den 20 führenden Unternehmen der Branche. Für die drei Geschäftsbereiche Humanpharmazeutika, Tiergesundheit und Biopharmazeutika schaffen rund 50.000 Mitarbeiter tagtäglich Werte durch Innovation. Im Jahr 2018 erwirtschaftete Boehringer Ingelheim Umsatzerlöse von rund 17,5 Milliarden Euro. Die Aufwendungen für Forschung & Entwicklung entsprechen mit knapp 3,2  Milliarden Euro 18,1 Prozent der Umsatzerlöse.

Als Familienunternehmen plant Boehringer Ingelheim in Generationen und zielt auf langfristigen Erfolg ab. Dafür strebt das Unternehmen primär organisches Wachstum aus eigener Kraft an bei gleichzeitiger Offenheit für Partnerschaften und strategische Allianzen in der Forschung. Bei allen Aktivitäten ist es für Boehringer Ingelheim selbstverständlich, Verantwortung für Mensch und Umwelt zu übernehmen.

Unterhaltsame Führung durch die „Wirtschaftsgeschichte“ Bingens

Eines der bekanntesten Wahrzeichen von Bingen ist der Binger Mäuseturm, in dem nach Übermittlungen angeblich der Mainzer Erzbischof Hatto von Mäusen gefressen worden sein soll. Doch nicht nur der Turm im Rhein macht Bingen als Anziehungspunkt aus, vielmehr laden auch die vielen kleinen Gässchen in der Stadt Besucher aus Nah und Fern zum Bummeln ein.

Am kommenden Freitag (24.05.2019) lädt die Tourist-Information in Bingen wieder zu einer unterhaltsamen aber informativen Führung durch die „Binger Wirtschaftsgeschichte“ ein.

Die Führung durch die Gässchen der Stadt soll zeigen das Bingen nicht nur als Weinstadt sich einen Namen gemacht hat, sondern auch eine Bier- und Spirituosenstadt ist.

Viele Gebäude mit Bedeutung

So gibt es in der Stadt viele Gebäude, Straßennamen oder auch Wandgemälde, die noch heute von der Bedeutung Bingens zeugen. Doch bleibt es bei der Führung durch die Straßen nicht nur bei der Theorie, sondern an drei Stationen wird den Gästen Binger Wein sowie kleine Häppchen zur Verkostung angeboten.

Der Preis für den interessanten Bummel durch Bingens Geschichte beträgt 22 Euro pro Person. Um planen zu können, ist es erforderlich dass sich Interessenten bei der Tourist-Information Bingen, Rheinkai 21 (hier ist auch der Treffpunkt), Tel. 06721-184-205 oder unter www.adticket.de anmelden.

Ein weiterer Termin ist am 27. September 2019. Die Tour ist individuell auch für Gruppen buchbar.

Nahrung für Bienen | Auf einen guten Pflanzenmix kommt es an

Bienenweiden sind jetzt zum Weltbienentag am 20. Mai in aller Munde, überall werden Samentüten verteilt und für Wildblumenwiesen als notwendige Bienennahrung geworben. Dies hilft den Bienen sehr, reicht aber bei Weitem nicht aus, weiß Gärtnermeister Oliver Fink aus Bergisch Gladbach vom Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.:

„Bienen brauchen auch im Frühjahr und im Herbst Nahrung, nicht nur im Sommer, wenn die meisten Blumen blühen. Und sie brauchen mehr als Wildblumen, um wirklich satt zu werden. Nur ein Mix aus verschiedenen Pflanzen liefert genügend Nektar und Pollen für die fleißigen Bestäuber“, so Fink vom BdB weiter, wo im vergangenen Jahr die EU-Kampagne „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“ lanciert wurde.

Eine Kombination aus Bäumen, Sträuchern, Stauden und Blumen bietet wirkliche und nachhaltige Unterstützung für die Bienen und andere Insekten. Geachtet werden sollte dabei auf eine übers Jahr verteilte, lange Blühzeit im Garten oder auf dem Balkon. Optimal ist natürlich, wenn die Pflanzen gleichzeitig einen Mehrfachnutzen für den Gärtner erbringen. Also nicht nur den Bienen dienen, sondern z. B. auch noch Früchte tragen, Nahrung für den Menschen liefern oder auch einfach die Gärten schmücken.

Starten kann man das „Bienenjahr“ mit Winterjasmin, der oft schon mitten im Januar und im Februar blüht. Er liefert nicht nur erste Nahrung für die Insekten, sondern setzt auch strahlend gelbe Farbakzente in den sonst noch farblosen Garten. Gleich danach übernehmen die Mahonien aus der Familie der Berberitzen ihren Dienst als eine der ersten wichtigen Bienenweiden des Jahres.

Diese attraktiven Ziergehölze bieten zusätzlich einen Rückzugsort für andere Lebewesen sowie ganzjährigen Sichtschutz durch ihre immergrüne Belaubung. Im April setzt dann die Blüte der Kirsch- und Apfelbäume ein, die nicht nur Bienen nähren und schön anzusehen sind, sondern später auch wohlschmeckende Früchte tragen. Später im Gartenjahr liefern neben vielen Blumenarten und diversen Kräutern z. B. Wilder Wein als attraktives Klettergehölz oder der schöne Halbstrauch Ysop Pollen und Nektar für die Insekten.

Oliver Fink, Inhaber der GartenBaumschule Becker, findet die zunehmende Bedeutung von Bienenweiden sehr gut: „Bienen sind als Bestäuber für uns alle immens wichtig und es ist höchste Zeit, dass wir Menschen sie unterstützen. Schade finde ich aber, dass die Diskussion um bienenfreundliche Pflanzen gerade sehr einseitig wird.“ So sind eben nicht nur Nahrung spendende Blumen wichtig, da auch Sträucher, Gehölze und Bäume oft vor den Blumen blühen und für die im Garten dort lebenden Tiere eine sehr wichtige Rolle übernehmen. Der – ursprünglich nicht heimische – Amberbaum bietet einen guten Rückzugsort für Vögel und ganz „nebenbei“ auch eine wunderschöne Herbstfärbung.

Die Blüte ist daher nur eine Seite. Man sollte auch darauf achten, welche Pflanzen viele Pollen und viel Nektar für Insekten liefern bzw. welche Rolle sie im gesamten Ökosystem spielen. Manche Gewächse stellen vielleicht nicht so viel Nahrung bereit, bieten dafür aber den notwendigen Schutzraum für verschiedenste Tiere. Und manche Bäume sind vielleicht ursprünglich nicht in Europa zu Hause, liefern aber sehr viel Nektar. Hier glänzt beispielsweise Euodia – aus gutem Grund auch Bienenbaum genannt, da er im August und September den Bienen fast unendlich viele Pollen und Nektar beschert. Dies ist insbesondere notwendig in der Zeit, in der die Bienen sich langsam auf den Winter vorbereiten.

Auch wer keinen Garten oder großen Balkon hat, kann viel für die Bienen tun und gleichzeitig selbst davon profitieren. Auf einem schmalen, sonnigen Fensterbrett gedeihen Kräuter wie Thymian und Rosmarin sehr gut. Sie tragen zarte und von Bienen gern besuchte Blüten und versorgen die heimische Küche gleichzeitig mit aromatischen Zutaten. Auf kleinstem Raum können auch Lavendel und Salbei blühen, die nicht nur von Insekten auf Nahrungssuche gern angeflogen werden, sondern auch schön und unverzichtbar als Heilkräuter sind. Und an der kleinen, aber für Bienen wichtigen Bartblume kann man sich praktisch überall erfreuen.

Ein gesunder Mix aus Sträuchern, Bäumen, Wiesen, Blumenbeeten ist eben immer das Allerbeste – für Mensch und Natur. Je mehr wir insgesamt in Pflanzenvielfalt investieren, desto gesünder und insektenfreundlicher werden unsere Gärten. Und schöner werden sie auch.

Über „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“

Die Kampagne „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“ wurde vom europäischen Baumschulverband ENA (European Nurserystock Association) initiiert. Ihr Ziel ist es, kommunale Entscheider, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten sowie Garten- und Landschaftsbauer für eine grüne Stadtentwicklung zu begeistern. In Deutschland wird die Kampagne vom Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. durchgeführt. Der BdB repräsentiert Deutschland als eines von sieben Teilnehmerländern neben Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden.

Über den Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. ist die berufsständische Vereinigung und Interessenvertretung der Baumschulen. Als Vertretung der rund 1.000 angeschlossenen Betriebe hat der BdB die Aufgabe, die Baumschulwirtschaft nach innen und außen zu stärken, wettbewerbsfähig zu machen und zu halten. Die Branche kultiviert Gehölze auf aktuell weit über 20.000 Hektar mit einem jährlichen Produktionswert von über 1. Mrd. Euro. Auf Landesebene ist der BdB in 15 Landesverbände unterteilt, in denen zum großen Teil kleine und mittelständische Baumschulunternehmen organisiert sind. Die Betriebe vereinigen sich unter dem Leitmotiv der Branche „Grün ist Leben – Baumschulen schaffen Leben“. Seit 1993 ist der BdB zusammen mit weiteren Verbänden des Gartenbaus Gesellschafter der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) und ist an der Planung und Umsetzung von Bundesgartenschauen (BUGAs) und Internationalen Gartenbauausstellungen (IGAs) beteiligt.

„Genug für alle – für immer“ – Stadtteilfest unter dem Gedanken der Nachhaltigkeit

Am Freitag war es soweit, das große Stadtteilfest für Kinder, Jugendliche und Familien ging in der „Alten Ziegelei“ in Mainz-Bretzenheim an den Start. Unter dem Motto „Genug für alle – für immer. Bretzenheim denkt an morgen“ stand die Nachhaltigkeit im Vordergrund.

Gemeinsam mit Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch hat Bretzenheim Ortsvorsteherin, Claudia Siebner, die auch gleichzeitig Schirmherrin der Veranstaltung war die mehreren hundert Gäste begrüßt.

Das Sozialraumgremium hat sich zum Ziel gesetzt im Sozialraum näher zusammen zu rücken und den Austausch zwischen den Kinder und Jugendeinrichtungen zu fördern.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Sein Ansatz: Die Welt befindet sich im kontinuierlichen Wandel. Die Gestaltung einer zukunftsfähigen Entwicklung in einer globalisierten Welt stellt die Gesellschaft vor neue Herausforderungen – Klimawandel, Gerechtigkeit und Ressourcenschutz sind wichtige Themen der Zukunft. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hat hierbei als Bildungskonzept eine zentrale Bedeutung. Schon im Bereich der frühkindlichen Bildung können nachhaltige Themen und Aspekte aufgegriffen und in den Alltag integriert werden.

Vor dem Stadtteilfest führten Mitglieder des Sozialraumgremiums in ihren Einrichtungen Projekte zum Thema Nachhaltigkeit durch und üben das Thema schon mit den Kleinsten auf ganz unterschiedlicher Weise ein. Kinder, Familien und Einrichtungen inspirieren sich gegenseitig, schaffen Bewusstsein für nachhaltige Themen und bringen sich Wertschätzung und Anerkennung entgegen.

Foto: Thorsten LÜttringhaus

Auf dem Fest erfolgt eine Präsentation, zudem gab es kulinarische sowie künstlerische Aktionen und Stände zu diesen Projekten, die zum Mitmachen anregten. Die Veranstaltung hat die Vielfalt und die Individualität dieser Projekte dargestellt, Vorbilder gezeigt und zum Mitmachen eingeladen.

Die Organisatorinnen und Organisatoren haben gezeigt, dass für ein gemeinsames Fest nicht viel zusätzliches Material benötigt wird. Gemeinschaft, bewusstes Handeln und nachhaltiger Konsum standen im Vordergrund.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Die lokale Agenda 21 Mainz und der Auszeichnung „Hauptstadt des fairen Handels“ zeigen die Bedeutung nachhaltigen Handelns in Mainz. Alle Angebote des Familienfests waren kostenlos, wer wollte konnte natürlich gerne eine Spende geben.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Der Umweltgedanke prägt die Angebote, das hat sich in der Art, wie die Speisen und Getränke besorgt, hergestellt und ausgegeben wurden gezeigt.

Dem Gedanken, dass die Besucher ihr eigenes Geschirr mitbringen und anstatt mit dem Auto zu Fuß oder per Fahrrad kommen sollten, ist sehr gut angenommen worden.

Zahlreiche Verstöße – LKW-Fahrer kollabiert

Nur wenig hatte ein 45-jähriger Brummifahrer richtig gemacht, wie sich am vergangenen Donnerstag bei einer Polizeikontrolle auf einem Autobahnparkplatz an der A63 bei Kirchheimbolanden zeigte.

Seine Ladung war viel zu hoch gepackt, so dass die Gefahr bestand, an niedrigen Brückenbauwerken hängen zu bleiben. Dazu befand sich der Sattelauflieger in einem desolaten technischen Zustand. Mit den erlaubten Fahrzeiten hatte der Mann es auch nicht so genau genommen und deshalb zuletzt nicht mal mehr den Fahrtenschreiber bedient.

Viele Ausreden

Als ihm die Beamten der Verkehrsdirektion Mainz eine Zwangspause vorschreiben wollten, behauptete er, nur privat unterwegs zu sein und die geladenen Fahrzeuge aus Gefälligkeit für Freunde zu transportieren. Unbeeindruckt von dieser Ausrede erhielt er die Auskunft, dass er mit dem kaputten Anhänger sowieso nicht mehr weiterfahren dürfe und die zu hohe Ladung auch auf ein geeignetes Fahrzeug umgeladen werden müsse.

Das war dann wohl zu viel für den 45-jährigen aus Kielce in Polen. Er erlitt einen Schwächeanfall und musste mit dem Hubschrauber in eine nahe Klinik geflogen werden.

Die Mängel waren so erheblich, dass sich die Kontrolle über siebeneinhalb Stunden hinzog. Am Freitag ging es dem Brummifahrer dann wieder so gut, dass er seine Fahrt mit der Zugmaschine allein fortsetzen konnte.

16-Jähriger vermisst | Suchmaßnahmen mit Sonargerät im Neckar

Update 22:30 Uhr: Die am 19.05.2019 durchgeführten Suchmaßnahmen wurden gegen 19:00 Uhr erfolglos unterbrochen. Sie werden am 20.05.2019 in den Morgenstunden fortgesetzt.

Wie Zeugen per Notruf dem Lagezentrum des Polizeipräsidiums Mannheim mitteilten, begab sich der Jugendliche gegen 17.20 Uhr auf der Seckenheimer Seite, zwischen Kehler Straße und Plittersdorfer Straße, in den Neckar und verloren ihn dann aus den Augen.

Die sofort groß angelegten Suchmaßnahmen mit insgesamt rund 120 Helfern der Wasserschutzpolizei, der Feuerwehren aus Mannheim, Ilvesheim, Ladenburg und Edingen-Neckarhausen, der DLRG Rhein-Neckar und des DRK-Rettungsdienstes, die mit mehreren Booten, zwei Suchhunden und einer Drohne im Einsatz waren, führte nicht zum Erfolg. Kurz nach 20 Uhr wurde der Sucheinsatz unterbrochen.

Seit Sonntagvormittag, 9 Uhr, wird die Suche nach dem Jugendlichen fortgesetzt. Hierbei sind die Wasserschutzpolizei wieder mit einem Boot, sowie Beamte der Bereitschaftspolizei Bruchsal und der umliegenden Polizeireviere im Einsatz. Das Ufergelände wurde bereits mit drei Suchhunden der DLRG Leimen ohne Ergebnis abgesucht.

Die DLRG Mannheim sucht seit 12.30 Uhr, zwischen der Einstiegstelle und der Mündung in den Rhein, von einem Boot aus, mit einem Sonargerät den Fluss unter der Wasseroberfläche ab. Das Ergebnis ist noch offen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg liegen keine Erkenntnisse auf Fremdeinwirkung oder einen Unglücksfall vor. Die Suchmaßnahmen sowie die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

TÜV-Verband zur E-Scooter-Entscheidung des Bundesrates

Zur Entscheidung des Bundesrates zur Zulassung von E-Scootern sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands: „Der TÜV-Verband begrüßt die Entscheidung des Bundesrates, Elektro-Tretroller auf Straßen und Wegen zuzulassen. Jetzt muss die Verordnung zügig umgesetzt werden. E-Scooter sind eine wichtige Ergänzung im städtischen Verkehr. Laut einer repräsentativen Umfrage des TÜV-Verbands sind 69 Prozent der Bundesbürger der Meinung, dass E-Scooter eine gute Möglichkeit sind, um die Mobilität der Menschen zu verbessern. 43 Prozent können sich vorstellen, Elektrotretroller zu nutzen. Unter den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 55 Prozent.

Für ein völlig neues Verkehrsmittel sind das sehr hohe Akzeptanzwerte. Damit E-Scooter ihre Vorteile auf Strecken von und zu den Haltestellen des Öffentlichen Nahverkehrs voll entfalten können, sollten die Verkehrsbetriebe die Mitnahme in Bussen und Bahnen grundsätzlich erlauben. Dafür ist bei vielen Betrieben eine Änderung der Beförderungsbedingungen notwendig.

Der TÜV-Verband rät allen E-Scooter-Nutzern, einen Helm zu tragen. Auch die Sharing-Anbieter sollten Verantwortung übernehmen und Helme kostenfrei zur Verfügung stellen. Da künftig alle Personen ab 14 Jahren Elektro-Tretroller fahren dürfen, empfiehlt der TÜV-Verband die Einführung von geeigneten Schulungsmaßnahmen für junge Verkehrsteilnehmer. Der Fahrradführerschein reicht für motorisierte Fahrzeuge wie E-Scooter nicht aus.“

So wer­den E-Scoo­ter ver­si­chert

E-Scooter dürfen bald auf deutschen Straßen fahren. Der genaue Termin für den Startschuss und die letzten Details stehen noch nicht fest, auf jeden Fall müssen Elektro-Scooter aber versichert werden. Die wichtigsten Fragen rund um den Versicherungsschutz beantworten die Experten von die Versicherer.de hier.

1. Welche Voraussetzungen muss ein E-Scooter erfüllen, um am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen?

Zunächst braucht der E-Scooter eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder eine Einzelbetriebserlaubnis. Außerdem besteht für E-Scooter eine Versicherungspflicht. Für jeden Scooter muss eine eigene Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

2. Brauche ich ein eigenes Kennzeichen?

Ja, für den E-Scooter ist eine selbstklebende Versicherungsplakette Pflicht. Ohne eine aufgeklebte Versicherungsplakette dürfen die elektrischen Roller nicht auf öffentlichen Straßen oder Plätzen gefahren werden.

3. Wo und wie schnell und bekomme ich das Kennzeichen?

Sobald die Verordnung in Kraft tritt, ist die Versicherungsplakette über den Kfz-Versicherer erhältlich. Die Plakette bekommen Sie innerhalb kürzester Zeit, in vielen Fällen kann die Plakette gleich mitgenommen werden. Händler können aber auch Fahrzeuge verkaufen, die schon über eine Versicherungsplakette verfügen.

4. Was passiert, wenn ich ohne Versicherungsplakette unterwegs bin?

Wer einen Elektro-Scooter ohne Versicherungsplakette bzw. ohne die notwendige Haftpflichtversicherung auf öffentlichen Wegen oder Plätzen verwendet, macht sich strafbar und riskiert empfindliche Strafen.

Und: Nach einem Unfall kann es unter Umständen zu hohen Schadenersatzforderungen kommen, die der Fahrer in diesem Fall aus eigener Tasche bezahlen muss.

5. Was passiert, wenn ich mit meinem Elektro-Scooter einen Unfall verursache?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für den entstandenen Schaden beim Unfallgegner auf. Mit Hilfe einer Unfallversicherung lassen sich die Folgen von eigenen Verletzungen nach einem Unfall absichern.

6. Kann ein minderjähriger Fahrer eine eigene Versicherung abschließen?

Eine minderjährige Person kann eine Versicherung nur mit Einwilligung der Eltern abschließen.

7. Kann ich den E-Scooter in eine bestehende Kfz-Haftpflichtversicherung integrieren?

Nein, der E-Scooter ist ein eigenständiges Fahrzeug und braucht daher auch eine eigenständige Kfz-Versicherung.

8. Warum schützt die private Haftpflichtversicherung nicht, wie beim Pedelec?

Fährt man mit einem Pedelec oder E-Bike, muss man selbst noch in die Pedale treten, der Motor unterstützt nur die Tretkraft des Radfahrers. Daher gilt das Pedelec nicht als Kraftfahrzeug, sondern als Fahrrad. Anders beim E-Scooter, den man auch fahren kann, ohne eigene Kraft aufzuwenden. Für solche (Kraft-)Fahrzeuge verlangt der Gesetzgeber eine separate Versicherung.

9. Besteht eine Helmpflicht für die E-Scooter?

Nein. Aus reinem Eigenschutz sollte aber jeder Fahrer eines Elektro-Scooters einen Helm tragen.

10. Welche Folgen hat es für den Versicherungsschutz, wenn ich meinen Elektro-Scooter verleihe?

Der Versicherungsschutz gilt auch in diesen Fällen. Wichtig ist, dass der Halter des elektrischen Tretrollers eine Versicherung abgeschlossen hat.

11. Was passiert, wenn ich meinen E-Scooter tune und mit diesem einen Unfall verursache?

Das Unfallopfer bekommt im Schadensfall Schadenersatz von der Kfz-Haftpflicht. Der Fahrer des E-Scooters muss aber mit strafrechtlichen Konsequenzen und Regressforderungen seiner Versicherung rechnen.

12. Ich besitze bereits einen E-Scooter. Kann ich den einfach anmelden und versichern?

Das kommt darauf an. Die Möglichkeit, den Elektroroller zu versichern, hängt davon ab, ob er für den Straßenverkehr zugelassen wird. Rollerbesitzer können bei einem amtlich anerkannten Sachverständigen – etwa vom TÜV oder der Dekra – eine so genannte Einzelabnahme beantragen. Diese kann unter Umständen mehrere hundert Euro kosten. Ob der Roller eine Zulassung bekommt, ist aber von Fall zu Fall verschieden: Wenn er nicht der neuen Verordnung entspricht – weil er zum Beispiel schneller als 20 km/h fahren kann – dann muss er für die Zulassung erst technisch umgerüstet werden. Für Hersteller gibt es die Möglichkeit, nach Inkrafttreten der Verordnung eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für ihre bereits gefertigten Roller zu beantragen.

13. Ich will meinen elektrischen Roller in den Urlaub mitnehmen. Gilt die Versicherung auch im Ausland?

Der Versicherungsschutz gilt in den Staaten der Europäischen Union, allerdings sollte man sich von seiner Versicherung eine internationale Versicherungsbestätigung („Grüne Versicherungskarte“) mitgeben lassen und ein D-Schild am Roller befestigen. Zudem sollte man sich vor Reiseantritt erkundigen, ob im Straßenverkehr des Urlaubslandes Elektro-Scooter erlaubt sind.Bei Reisen in nicht EU-Staaten sollte man im Versicherungsvertrag nachsehen bzw. direkt seinen Kfz-Versicherer fragen.

14. Darf ich meinen E-Scooter mit in den Bus oder den Zug nehmen?

Das hängt von der Beförderungsordnung der jeweiligen Verkehrsbetriebe ab, ob ich das Fahrzeug mitnehmen darf oder nicht.