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Zwei Verletzte nach Unfall in Rüdesheim (Nahe)

Am Freitagmorgen, 28. August 2026, kam es gegen 9 Uhr in der Nahestraße in Rüdesheim (Nahe) im Landkreis Bad Kreuznach zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen leicht verletzt wurden. Ein Fahrzeug war dabei zur Seite gekippt, die Insassen mussten aus dem Wagen befreit werden.

Ersthelfer sichern umgekipptes Fahrzeug

Ein Skoda war aus bislang ungeklärter Ursache mit der rechten Fahrzeugseite gegen einen auf der Busspur abgestellten Tandemtieflade-Anhänger geprallt und anschließend auf die Fahrerseite gekippt. Fahrer und Beifahrerin konnten sich zunächst nicht selbst aus dem Fahrzeug befreien.

Die Feuerwehr Rüdesheim wurde zunächst gegen 9:07 Uhr zur Absicherung der Unfallstelle alarmiert. Nachdem bekannt geworden war, dass sich die beiden Insassen nicht eigenständig aus dem Fahrzeug befreien konnten, wurde das Alarmstichwort auf „Verkehrsunfall, eingeschlossene Person“ erhöht. Zusätzlich wurden die Feuerwehr Hargesheim-Roxheim sowie die Führungsstaffel alarmiert.

Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte leisteten Mitarbeiter der Baufirma Gellweiler aus Wallhausen sowie drei zufällig vorbeikommende Feuerwehrleute aus Hüffelsheim, Norheim und Hennweiler Erste Hilfe. Sie sicherten das umgekippte Fahrzeug zunächst mit mehreren Warnbaken-Fußplatten gegen ein weiteres Umkippen.

Über eine Leiter verschafften sich die Ersthelfer anschließend Zugang zum Fahrzeug. Sie konnten die Beifahrertür öffnen und mit einem Spanngurt sichern. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreuten sie die beiden Fahrzeuginsassen.

Unfall rüdesheim
Foto: Rouven Ginz, Pressesprecher Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim

Feuerwehr ermöglicht Ausstieg über Rettungsplattform

Die Feuerwehr stellte nach ihrem Eintreffen eine Rettungsplattform am Dach des Unfallfahrzeugs auf. Darüber konnten Fahrer und Beifahrerin selbstständig aus dem Skoda aussteigen.

Der Rettungsdienst übernahm anschließend die medizinische Versorgung. Beide Insassen wurden mit leichten Verletzungen in eine Klinik nach Bad Kreuznach gebracht.

Die Polizei aus Bad Kreuznach war mit zwei Streifenwagen vor Ort und nahm den Unfall auf. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen wurde die Rüdesheimer Nahestraße gesperrt. Insgesamt waren 14 Einsatzkräfte der Feuerwehr Rüdesheim unter der Leitung von Niklas Köller vor Ort. Nach rund 30 Minuten war der Feuerwehreinsatz beendet.

Feuerwehr kritisiert Verhalten einzelner Autofahrer

Durch den Unfall bildete sich in der Nahestraße schnell ein Rückstau. Nach Angaben der Feuerwehr kam es dabei zu Problemen bei der Anfahrt weiterer Einsatzkräfte, da einige Autofahrer trotz herannahender Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Sondersignal ihre Fahrzeuge wendeten.

Feuerwehr-Pressesprecher Rouven Ginz kritisierte dieses Verhalten und verwies auf die Bedeutung einer ungehinderten Zufahrt für Rettungskräfte.

„Wenn jeder an sich denkt, ist zwar an alle gedacht. Aber hier wünsche ich mir von manchem Autofahrer ein Quäntchen mehr gesunden Menschenverstand und Geduld. Schließlich könnte man selbst in die Verlegenheit kommen und die schnelle Hilfe der Einsatzkräfte benötigen. Umso hervoragender war die Arbeit der couragierten Ersthelfer. Vielen Dank dafür!“, so Ginz.

Herrenloser Hund zwischen Bingen und Ockenheim gefunden

Am Donnerstagabend, 27. August 2026, meldete ein aufmerksamer Bürger gegen 23:25 Uhr einen freilaufenden Hund im Bereich der K9 zwischen Büdesheim und Ockenheim. Der Mann konnte den Vierbeiner bis zum Eintreffen einer Streife der Polizeiinspektion Bingen sichern.

Der Hund verbrachte die Nacht bei der Polizei Bingen

Bei dem Hund handelt es sich nach Angaben der Polizei augenscheinlich um ein bereits älteres Tier. Offenbar hatte sich der Vierbeiner verirrt und war allein unterwegs. Die Polizeistreife brachte den Hund zunächst zur Polizeiinspektion Bingen. Dort durfte der Vierbeiner die Nacht verbringen und wurde entsprechend versorgt.

Sollte sich bis zum Morgen kein Besitzer bei der Polizei melden, soll der Hund an die ortsansässige Tierschutzorganisation „Mensch und Tier“ übergeben werden.

Polizei sucht Besitzer

Die Polizei bittet nun den Besitzer des Hundes oder Personen, die das Tier erkennen, um Hinweise. Wer seinen Hund vermisst oder Angaben zur Herkunft des Vierbeiners machen kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bingen unter der Rufnummer 06721 / 905-0 in Verbindung zu setzen.

Vollsperrung der B9 bei Mainz-Laubenheim

Auf der vierspurigen B9 am südlichen Stadteingang von Mainz kommt es ab Mittwoch, 9. September 2026, zu Verkehrseinschränkungen. Grund ist der Ersatzneubau einer Schilderbrücke, die die Bundesstraße überspannt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Dienstag, 27. Oktober 2026 und werden in drei Bauphasen durchgeführt.

Besonders in den Nächten vom 9. auf den 10. September sowie vom 26. auf den 27. Oktober muss die B9 zeitweise vollständig gesperrt werden. Zusätzlich sind im Bereich des Kreuzes A 60 / B 9 Mainz-Laubenheim zeitweise Abfahrten gesperrt.

Erste Vollsperrung der B9 bei Laubenheim in der Nacht zum 10. September

Zum Auftakt wird die bestehende, nicht mehr ausreichend leistungsfähige Schilderbrücke demontiert. Dafür wird die Bundesstraße in Höhe der Schilderbrücke in der Nacht von Mittwoch, 9. September, auf Donnerstag, 10. September, zunächst ab 21 Uhr in beiden Fahrtrichtungen auf jeweils einen Fahrstreifen reduziert.

Gegen Mitternacht ist anschließend eine kurzzeitige Vollsperrung der B 9 erforderlich. Während dieser Sperrung wird die alte Schilderbrücke vollständig zurückgebaut.

Ab 5 Uhr am Donnerstagmorgen soll die Bundesstraße wieder vierspurig für den Verkehr freigegeben werden.

Zwei neue Fundamente werden hergestellt

Ab Freitag, 11. September, beginnt die zweite Bauphase. Zunächst wird das alte Fundament auf der Seite in Fahrtrichtung Worms zurückgebaut und durch ein neues Fundament ersetzt. Dafür muss der Verzögerungs- beziehungsweise Beschleunigungsstreifen auf der rechten Fahrspur in Richtung Worms für rund zwei Wochen gesperrt werden.

Der Verkehr auf der B9 kann während dieser Arbeiten weiterhin vierspurig in Richtung Worms und Mainz-Innenstadt fließen.

Ab Freitag, 25. September, bis Freitag, 9. Oktober, verlagern sich die Arbeiten auf die Fahrtrichtung Mainz-Innenstadt. In diesem Zeitraum wird das alte Fundament zurückgebaut und ein neues hergestellt. Dafür muss die Verteilerfahrbahn im Bereich des Baufeldes vollständig gesperrt werden.

Abfahrten am Kreuz Mainz-Laubenheim werden gesperrt

Von der Sperrung sind auch die beiden Abfahrten im Kreuz A60 / B9 Laubenheim in Richtung Mainz-Innenstadt betroffen. Beide Abfahrten können vom 25. September bis 9. Oktober nicht genutzt werden.

Der Verkehr in Richtung Mainz-Innenstadt wird über die B9, Anschlussstelle Laubenheim, umgeleitet. Auf der B9 selbst bleibt der Verkehr in beiden Richtungen weiterhin vierspurig möglich.

Die beiden Abfahrten von der A60 in Richtung Mainz-Laubenheim beziehungsweise Worms bleiben dagegen geöffnet.

Neue Schilderbrücke wird Ende Oktober montiert

Die dritte und letzte Bauphase ist für die Nacht von Montag, 26. Oktober, auf Dienstag, 27. Oktober, vorgesehen. Dann wird die neue Schilderbrücke montiert.

Ab 21 Uhr wird die B9 dafür in beiden Fahrtrichtungen zunächst jeweils auf einen Fahrstreifen reduziert. Nach Mitternacht ist erneut eine kurzzeitige Vollsperrung der Bundesstraße notwendig, damit die neue Schilderbrücke eingebaut werden kann.

Ab 5 Uhr am Dienstagmorgen, 27. Oktober, soll die Bundesstraße wieder vierspurig für den Verkehr freigegeben werden.

Die Kosten für den Ersatzneubau der Schilderbrücke belaufen sich auf rund 350.000 Euro. Verkehrsteilnehmer müssen während der einzelnen Bauphasen mit Einschränkungen und zeitlichen Verzögerungen rechnen.

Fahndung der Polizei Worms – Wer kennt den Mann?

Die Polizei Worms bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung eines Callcenter-Betrugs in Westhofen. Am Dienstag, 26. Mai 2026, setzten bislang unbekannte Täter einen Mann mit einer falschen Geschichte über einen angeblich tödlichen Verkehrsunfall seiner Tochter massiv unter Druck. Anschließend übergab das Opfer zwei Koffer mit Goldmünzen an mutmaßliche Abholer. Der entstandene Schaden liegt im sechsstelligen Bereich.

Zwei Männer holen Goldmünzen im Kreis Alzey-Worms ab

Am Nachmittag des 26. Mai kontaktierten die Täter den Geschädigten mehrfach telefonisch. Sie gaben sich dabei als Personen aus, die ihm mitteilten, seine Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und müsse nun mit einer Haftstrafe rechnen. Diese könne angeblich nur durch die Zahlung einer Kaution verhindert werden.

Durch die geschilderte Situation setzten die Betrüger den Mann erheblich unter Druck und brachten ihn dazu, auf ihre Forderungen einzugehen.

Im Zeitraum zwischen 14:22 Uhr und 18:52 Uhr erschienen schließlich nacheinander zwei männliche Personen an der Wohnanschrift des Geschädigten in Westhofen. Der Mann übergab den mutmaßlichen Abholern jeweils einen Koffer mit Goldmünzen. Insgesamt entstand dadurch ein Schaden im sechsstelligen Bereich.

Einer der mutmaßlichen Abholer konnte während der Tat aufgenommen werden. Die Polizei bittet nun um Hinweise zur Identität der abgebildeten Person.

Polizei sucht Hinweise

Die Ermittlungsbehörden haben mehrere Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer kann Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der abgebildeten Person geben?
  • Wer hat am Dienstag, 26. Mai 2026, in Westhofen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet?
  • Wem sind im genannten Zeitraum zwischen 14:22 Uhr und 18:52 Uhr auffällige Fahrzeuge oder Personen aufgefallen?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Worms unter der Telefonnummer 06241-852-0 entgegen.

Concordia Vita Messe in Mainz-Finthen – Alles rund um Gesundheit und Bildung

Am 26. und 27. September 2026 findet die Concordia Vita Messe mit über 40 Ausstellern im Bürgerhaus Mainz-Finthen statt. Unter dem Motto „Impulse für neue Wege – Gesundheit, Bildung & Miteinander im Fokus“ richtet sich die Veranstaltung an Menschen, die sich über verschiedene Themen rund um Gesundheit, Bildung und persönliche Entwicklung informieren und austauschen möchten.

Veranstaltet wird die Messe vom gemeinnützigen Verein Concordia Vita e.V. Nach Angaben des Veranstalters soll dabei nicht der klassische Messecharakter mit Verkaufsangeboten im Mittelpunkt stehen, sondern der Austausch zwischen Besuchern, Fachleuten und Ausstellern.

Vorträge, Workshops und Aussteller bei der Concordia Vita Messe

An beiden Messetagen ist ein Programm mit Fachvorträgen und interaktiven Workshops geplant. Experten, Coaches, Therapeuten und Unternehmen stellen ihre Angebote vor, beantworten Fragen und stehen für Gespräche zur Verfügung.

Das Themenspektrum umfasst unter anderem ganzheitliche Gesundheit, natürliche Prävention, Ernährung und Zellgesundheit. Darüber hinaus geht es um Bewegung, finanzielle Bildung, Persönlichkeitsentwicklung, Familienleben und moderne Lernkonzepte.

Besucherinnen und Besucher sollen dabei die Möglichkeit erhalten, unterschiedliche Ansätze kennenzulernen und sich selbst aktiv mit den verschiedenen Themen auseinanderzusetzen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Während der gesamten Messezeit können Speisen und Getränke vor Ort erworben werden.

Das Bürgerhaus in Mainz-Finthen ist vollständig barrierefrei.

Informationen zur Concordia Vita Messe

Die Messe findet an beiden Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr im Bürgerhaus Mainz-Finthen, Am Obstmarkt 24, 55126 Mainz, statt. Ein Tagesticket kostet 12 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre haben freien Eintritt.

Weitere Informationen zum Programm und den Ausstellern gibt es auf der Website der Concordia Vita Messe. Tickets können vor Ort an der Tageskasse, online über die Webseite oder im Vorverkauf bei der MajaKaffee Rösterei in Ingelheim und dem Weingut Reiner Wagner in Gau-Bischofsheim erworben werden.

Günstig und flexibel im Urlaub online bleiben: Wie Reisende aus dem Rhein-Main-Gebiet von eSIM-Diensten profitieren

Ob ein Städtetrip nach Rom, eine Fernreise nach Japan oder ein Badeurlaub in der Karibik – das Smartphone ist für viele Menschen ein unverzichtbarer Begleiter geworden. Es dient nicht nur als Navigationshilfe oder Kamera, sondern auch zum Buchen von Ausflügen, für Übersetzungen, das Abrufen von E-Mails oder den Kontakt mit Familie und Freunden. Wer außerhalb der Europäischen Union unterwegs ist, kennt jedoch das Problem: Hohe Roamingkosten oder die aufwendige Suche nach einer lokalen SIM-Karte können den Start in den Urlaub unnötig erschweren.

Eine moderne und komfortable Lösung bieten sogenannte eSIM-Dienste. Dabei handelt es sich um eine digitale SIM-Karte, die bereits fest im Smartphone integriert ist und ganz ohne den Austausch einer physischen SIM genutzt werden kann. Stattdessen wird der gewünschte Datentarif bequem vor der Reise oder direkt nach der Ankunft installiert und aktiviert. Innerhalb weniger Minuten steht mobiles Internet zur Verfügung, ohne dass Reisende ein Geschäft vor Ort aufsuchen oder ihre gewohnte SIM-Karte entfernen müssen.

Was ist eine eSIM?

Eine eSIM ist eine fest im Smartphone integrierte digitale SIM-Karte. Statt eine neue SIM einzulegen, wird das gewünschte Datenpaket einfach per QR-Code oder über eine App installiert. Viele aktuelle Smartphones von Apple, Samsung, Google und weiteren Herstellern unterstützen diese Technologie bereits.

Der große Vorteil: Die normale Mobilfunknummer bleibt erhalten, während gleichzeitig ein günstiger Datentarif für das Ausland genutzt werden kann.

Warum lohnt sich eine eSIM auf Reisen?

Gerade für Reisende aus dem Rhein-Main-Gebiet ist diese Technologie besonders interessant. Durch die hervorragende Anbindung über den Flughafen Frankfurt starten jedes Jahr Millionen Urlauber und Geschäftsreisende zu Zielen auf der ganzen Welt. Während innerhalb der Europäischen Union das Roaming meist problemlos funktioniert, können außerhalb Europas schnell erhebliche Zusatzkosten entstehen. Mit einer eSIM lassen sich diese Ausgaben häufig deutlich reduzieren, da spezielle Datentarife für einzelne Länder oder ganze Regionen gebucht werden können.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die eigene Mobilfunknummer erhalten bleibt. Wer beispielsweise weiterhin Anrufe oder SMS über seine bisherige SIM-Karte empfangen möchte, kann diese parallel zur eSIM nutzen. Gleichzeitig erfolgt die mobile Internetverbindung über den gebuchten Auslandstarif. Diese Flexibilität macht die Technologie sowohl für Urlaubsreisende als auch für Geschäftsreisende besonders attraktiv.

Auch in puncto Kosten bieten eSIM-Dienste häufig Vorteile. Statt unübersichtlicher Roaminggebühren wählen Nutzer vorab ein passendes Datenpaket aus und wissen bereits vor Reisebeginn, welche Kosten entstehen. Das schafft Planungssicherheit und hilft dabei, unangenehme Überraschungen nach dem Urlaub zu vermeiden. Je nach Reiseziel stehen unterschiedliche Tarife mit verschiedenen Datenvolumen zur Verfügung, sodass sowohl Gelegenheitsnutzer als auch Vielreisende ein passendes Angebot finden können.

Yesim als praktische Lösung

Ein Anbieter, der sich auf internationale eSIM-Tarife spezialisiert hat, ist Yesim. Das Unternehmen bietet Datenpakete für zahlreiche Reiseziele weltweit an und ermöglicht eine unkomplizierte Einrichtung über eine App oder einen QR-Code. Nach der Installation verbindet sich das Smartphone automatisch mit einem verfügbaren Mobilfunknetz am Reiseziel. Dadurch können Urlauber direkt nach der Landung Nachrichten versenden, Karten aufrufen oder Fahrdienste buchen, ohne erst nach einem WLAN-Netz suchen zu müssen.

Je nach Reiseziel stehen unterschiedliche Datenpakete zur Verfügung – von kleinen Tarifen für einen Wochenendtrip bis hin zu umfangreichen Datenvolumen für längere Aufenthalte.

10 % Rabatt auf den ersten Einkauf

Wer Yesim ausprobieren möchte, kann beim ersten Einkauf zusätzlich sparen.

Mit dem Rabattcode YESIMBYC10 erhältst du 10 % Rabatt auf deinen ersten Einkauf.

Gerade für Vielreisende oder Urlauber, die erstmals eine eSIM nutzen möchten, ist das eine gute Gelegenheit, den Service günstiger kennenzulernen.

Praktische und kostengünstige Alternative zu klassischen Roaming-Angeboten

Die Digitalisierung hat das Reisen in den vergangenen Jahren deutlich komfortabler gemacht. Online-Check-ins, digitale Bordkarten und mobile Zahlungsmöglichkeiten gehören heute für viele selbstverständlich dazu. Eine eSIM fügt sich nahtlos in diese Entwicklung ein und sorgt dafür, dass Reisende auch im Ausland jederzeit zuverlässig mit dem Internet verbunden bleiben. Insbesondere für Urlauber, die regelmäßig internationale Reiseziele ansteuern, kann sich die Nutzung eines eSIM-Dienstes als praktische und oftmals kostengünstige Alternative zu klassischen Roaming-Angeboten erweisen. Wer bereits vor der Abreise für eine stabile Internetverbindung sorgt, kann den Urlaub vom ersten Moment an entspannt genießen.

Appell der Stadt Hochheim an E-Scooter- und Radfahrer

Mit dem Ende der Sommerferien füllt sich das Stadtbild von Hochheim wieder. Gleichzeitig weist die Stadtverwaltung auf zunehmende Verstöße im Zusammenhang mit Fahrzeugen auf Gehwegen hin. Besonders zum Schulstart soll auf die Einhaltung der Verkehrsregeln geachtet werden, damit Schulanfänger und andere Fußgänger sicher unterwegs sein können. Die Stadtpolizei soll dabei verstärkt ein Augenmerk auf die entsprechenden Bereiche richten.

E-Scooter und Fahrräder gehören nicht auf den Gehweg

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von E-Scootern und Fahrrädern auf Gehwegen sowie in verkehrsberuhigten Bereichen. Nach Angaben der Stadt Hochheim kam es in den vergangenen Wochen wiederholt zu brenzligen Situationen und Beinaheunfällen.

E-Scooter und klassische Fahrräder müssen vorhandene Radwege oder Radfahrstreifen nutzen. Sind diese nicht vorhanden, müssen sie auf der Fahrbahn fahren. Gehwege dürfen von Erwachsenen und Jugendlichen ab dem vollendeten zehnten Lebensjahr grundsätzlich nicht mit dem Fahrrad befahren werden, sofern sie nicht ausdrücklich für den Radverkehr freigegeben sind.

Für E-Bikes und Pedelecs, die bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h beim Treten unterstützen, gelten dieselben Verkehrsregeln wie für Fahrräder.

S-Pedelecs mit einer Unterstützung bis 45 km/h und Versicherungskennzeichen gelten dagegen als Krafträder. Sie müssen auf der Straße fahren. Radwege und Gehwege dürfen mit ihnen nicht genutzt werden.

Sonderregeln für Kinder

Für Kinder gelten beim Fahrradfahren besondere Regelungen. Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr müssen mit dem Fahrrad den Gehweg benutzen. Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen dort fahren.

Eine mindestens 16 Jahre alte Aufsichtsperson darf ein Kind dabei ebenfalls mit dem Fahrrad auf dem Gehweg begleiten. Für E-Scooter gilt diese Ausnahme nicht. Die elektrischen Kleinstfahrzeuge dürfen ohnehin erst ab einem Alter von 14 Jahren gefahren werden.

Stadt Hochheim warnt vor typischen Gefahren mit E-Scootern

Die Stadt Hochheim weist außerdem auf mehrere Verhaltensweisen hin, die das Unfallrisiko mit E-Scootern erhöhen können. Dazu gehört zunächst das Fahren mit zwei Personen. E-Scooter sind nur für eine Person zugelassen. Durch das zusätzliche Gewicht verändern sich unter anderem Brems- und Lenkverhalten.

Auch die Nutzung von Smartphones während der Fahrt ist verboten. Wer während der Fahrt telefoniert oder Nachrichten schreibt, kann in Gefahrensituationen deutlich langsamer reagieren.

Darüber hinaus weist die Stadt auf die geltenden Alkoholgrenzen hin. Für E-Scooter-Fahrer gelten grundsätzlich die gleichen Promillegrenzen wie für Autofahrer. Für Fahranfänger in der Probezeit und Personen unter 21 Jahren gilt die Null-Promille-Grenze.

E-Scooter erst ab 14 Jahren erlaubt

Die Stadt Hochheim richtet ihren Appell ausdrücklich auch an Eltern. E-Scooter dürfen im öffentlichen Straßenverkehr erst ab einem Alter von 14 Jahren genutzt werden. Das gilt sowohl für private als auch für geliehene E-Scooter.

Eltern sollten deshalb darauf achten, dass jüngere Kinder nicht mit entsprechenden Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs sind.

Stadt empfiehlt Helm für Zweiradfahrer

Eine gesetzliche Helmpflicht besteht in Deutschland weder für Fahrräder und Pedelecs noch für E-Scooter. Die Stadt Hochheim empfiehlt dennoch ausdrücklich, beim Fahren einen Helm zu tragen.

Insbesondere bei E-Scootern wird die Sturzgefahr nach Einschätzung der Stadt häufig unterschätzt. Die kleinen Räder reagieren empfindlich auf Schlaglöcher, Bordsteine oder nasses Laub, wodurch es schnell zu Stürzen kommen kann.

Schrittgeschwindigkeit in verkehrsberuhigten Bereichen

Auch in verkehrsberuhigten Bereichen wie beispielsweise an der Alten Malzfabrik gelten besondere Regeln. Fahrräder und E-Scooter dürfen dort grundsätzlich genutzt werden, allerdings müssen alle Fahrzeugführer Schrittgeschwindigkeit einhalten.

Fußgänger haben Vorrang und dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Müssen Rad- oder E-Scooter-Fahrer warten, um Fußgängern den Vorrang zu ermöglichen, sind sie dazu verpflichtet.

Zum Schulstart ist besondere Rücksicht gefragt

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres bittet die Stadt alle Verkehrsteilnehmer um besondere Aufmerksamkeit. Kinder können Geschwindigkeiten von Autos, Fahrrädern und E-Scootern häufig noch nicht zuverlässig einschätzen. Auch leise Fahrzeuge können von ihnen unter Umständen später wahrgenommen werden.

Der Hochheimer Bürgermeister Dirk Westedt betont: „Der Schutz unserer Kinder hat oberste Priorität. Wir fordern alle Autofahrer, Zweirad- und E-Scooter-Fahrer auf, sich an die Verkehrsregeln zu halten und vorausschauend zu fahren. Gegenseitige Rücksichtnahme sichert den Schulweg“.

Männer flüchten vor der Polizei Mainz

In der Nacht zum Donnerstag (27. August 2026) wollte eine Streifenbesatzung der Polizei Mainz in Mombach ein Fahrzeug kontrollieren. Der Fahrer missachtete jedoch die Anhaltesignale und flüchtete.

Fahrer entzieht sich Verkehrskontrolle der Polizei Mainz

Die Polizeibeamten waren in der Nacht in Mainz-Mombach unterwegs, als sie auf ein Fahrzeug aufmerksam wurden, das einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte. Der Fahrer reagierte jedoch nicht auf die Anhaltesignale der Streifenbesatzung und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.

Im weiteren Verlauf flüchteten zwei Personen zu Fuß. Die Einsatzkräfte konnten beide Männer kurze Zeit später stellen und kontrollieren.

Keine Führerscheine und gestohlene Kennzeichen

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass keiner der beiden Männer im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem waren die an dem Fahrzeug angebrachten Kennzeichen als gestohlen gemeldet.

Ob es sich bei den beiden kontrollierten Männern tatsächlich um die Insassen des zuvor geflüchteten Fahrzeugs handelt, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem zu den Hintergründen der Flucht, der Herkunft der Kennzeichen und der Frage, wer das Fahrzeug tatsächlich geführt hat.

Mainz: Thomas A. Klann kandidiert für Dezernat III

Mainzer FDP: Mainz braucht im Dezernat Bauen, Wirtschaft und Liegenschaften einen Neustart mit Fachkompetenz und Führung. Die FDP-Stadtratsfraktion unterstützt die Bewerbung ihres baupolitischen Sprechers Thomas A. Klann um die Position des Beigeordneten für das Dezernat III – Bauen, Wirtschaft und Liegenschaften. Der freiberufliche Diplom-Ingenieur, Architekt und Unternehmer kennt die Aufgaben des Dezernats aus beruflicher, politischer und unternehmerischer Praxis.

Mainz kann sich beim Bauen, bei der Wirtschaftsförderung und im Umgang mit seinen Liegenschaften kein Weiter-so leisten. Der Sanierungsstau wächst, Verfahren dauern zu lange, Zuständigkeiten bleiben unklar, Vertrauen geht verloren und der Haushalt wird zusätzlich belastet. Das Dezernat III braucht deshalb eine politische Führung, die Probleme benennt, Prioritäten setzt und Ergebnisse einfordert.

„Mainz hat viel Substanz – baulich, wirtschaftlich und gesellschaftlich

Diese Substanz darf man nicht nur verwalten. Man muss sie mit Klarheit, Tempo und Verantwortungsbewusstsein erhalten, stärken und weiterentwickeln“, erklärt Thomas A. Klann. „Mainz braucht im Dezernat III einen echten Aufbruch: weniger Zuständigkeitsdenken, mehr Verantwortung aus einer Hand und eine Verwaltung, die sich an Ergebnissen messen lässt.“

Klann ist seit 2007 als selbstständiger Architekt tätig und seit 2008 politisch aktiv. Seit 2021 bringt er seine berufliche Erfahrung unmittelbar in die Mainzer Kommunalpolitik ein. Als bau- und verkehrspolitischer Sprecher der FDP sowie als Mitglied im Bau- und Sanierungsausschuss kennt er das Zusammenspiel von Verwaltung, Politik, Öffentlichkeit und Wirtschaft aus der täglichen Praxis. Als einziges Ausschussmitglied mit architektonischer Fachausbildung verfügt er zudem über eine besondere fachliche Perspektive auf die Herausforderungen der Mainzer Bau- und Liegenschaftspolitik.

„Thomas A. Klann kennt die Themen des Dezernats nicht nur aus Vorlagen und politischen Debatten, sondern aus konkreten Planungsprozessen, Vergabeverfahren, Bauprojekten und unternehmerischer Verantwortung“, erklärt die FDP-Stadtratsfraktionsvorsitzende Susanne Glahn. „Er weiß, wo es in Mainz hakt – und er bringt die fachliche und politische Erfahrung mit, um diese Probleme nicht länger nur zu verwalten, sondern zu lösen.“

Genehmigungsverfahren: Gemeinsam Lösungen möglich machen

Ein zentraler Ansatz Klanns ist eine stärkere Ergebnisorientierung innerhalb der Verwaltung. Genehmigungsverfahren müssen rechtssicher und fachlich sorgfältig sein – zugleich müssen Anforderungen und Entscheidungen der beteiligten Ämter verhältnismäßig bleiben und besser aufeinander abgestimmt werden.

„Wir müssen im Abstimmungsprozess der beteiligten Ämter wieder stärker auf Verhältnismäßigkeit achten. Es kann nicht sein, dass einzelne fachliche Anforderungen isoliert betrachtet werden und am Ende niemand mehr die Verantwortung für das Gesamtergebnis übernimmt“, erklärt Klann. „Die beteiligten Ämter müssen wieder gemeinsam an einen runden Tisch und zielorientiert an einer genehmigungsfähigen Lösung arbeiten. Verwaltung darf nicht erklären, warum etwas nicht geht, sondern muss im Rahmen des geltenden Rechts gemeinsam Wege aufzeigen, wie es gehen kann.“

Dazu gehören aus Sicht Klanns klare Zuständigkeiten, frühzeitige Abstimmungen zwischen den beteiligten Fachämtern und verbindliche Verfahrensziele. Konflikte zwischen unterschiedlichen fachlichen Anforderungen müssten innerhalb der Verwaltung frühzeitig geklärt werden, statt sie auf Antragsteller, Bauherren und Unternehmen zu verlagern.

Wirtschaftsförderung: Ansiedeln, halten und wachsen lassen

Wirtschaftsförderung darf nicht bei der Ansiedlung neuer Unternehmen enden. Die bereits ansässigen Betriebe schaffen Arbeitsplätze, bilden aus, investieren vor Ort und sind wichtige Partner der Stadt. Mainz muss ihnen ein klares Signal geben: Wir schätzen unsere Unternehmen und unterstützen ihre Entwicklung.

„Wer Unternehmen halten und ihre Entwicklung ermöglichen will, muss ihnen bei Erweiterungsflächen, Umbauten, Genehmigungen und Standortfragen aktiv zur Seite stehen“, so Klann. „Eine vermeidbare Verlängerung eines Bau- oder Genehmigungsverfahrens kann für ein kleines Unternehmen existenzbedrohend sein.“

Wirtschaftsförderung und Baudezernat müssen deshalb gemeinsam mit dem gesamten Stadtvorstand handeln: mit festen Ansprechpartnern, klaren Verfahrenszielen und einer gemeinsamen Standortstrategie für Gewerbeflächen, Baurecht, Genehmigungen, Verkehr und kommunale Liegenschaften. Neuansiedlungen sind willkommen – ebenso wichtig ist, dass bestehende Unternehmen in Mainz wachsen können.

Baustellenmanagement ist Wirtschaftspolitik

Besonders deutlich wird die notwendige Verzahnung beim Baustellenmarketing und Baustellenmanagement. Beide Bereiche sind in Mainz noch deutlich ausbaufähig. Öffentliche Bauvorhaben sind notwendig, dürfen ihre Belastungen aber nicht einfach an Bürgerinnen und Bürger, Handel, Gastronomie, Handwerk und Gewerbe weiterreichen.

Vor Baubeginn braucht es verbindliche Angaben zu Dauer, Bauphasen, Umleitungen, Erreichbarkeit und Ansprechpartnern. Während der Bauzeit sind aktive Steuerung, regelmäßige Information und konsequentes Controlling erforderlich.

„Akzeptanz entsteht nicht dadurch, dass man Einschränkungen lediglich mitteilt. Akzeptanz entsteht durch Verbindlichkeit“, erklärt Klann. „Eine Baustellenverlängerung um zwölf Monate kann für ein kleines Unternehmen bereits zur Existenzvernichtung führen.“

Klann fordert zentrale Ansprechpartner, verbindliche Kommunikations- und Bauzeitenpläne, regelmäßige Statusinformationen sowie frühzeitige Gespräche mit betroffenen Unternehmen. Jede größere öffentliche Baustelle müsse als gemeinsames Projekt von Bauverwaltung, Wirtschaftsförderung, Verkehrsplanung und Anliegern organisiert werden.

„Baustellenmanagement ist kein Randthema, sondern Standort- und Wirtschaftspolitik. Jeder vermeidbare Monat kostet Vertrauen – für manche Betriebe auch die wirtschaftliche Grundlage.“

Weitere Prioritäten sind der Abbau des Sanierungsstaus, eine strategische Fördermittelakquise, schnellere und digitalere Genehmigungsprozesse, transparente Vergaben und ein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln.

„Das Dezernat III braucht keine weitere Verwaltung des Mangels, sondern fachliche Linie, politischen Mut und klare Ergebnisorientierung. Thomas A. Klann bringt dafür Kompetenz, Haltung und Mainz-Kenntnis mit“, so Susanne Glahn abschließend.

Unfall auf der B420 bei Wörrstadt – LKW verliert hunderte Liter Diesel

Am Mittwochabend (26. August 2026) kam es gegen 18:30 Uhr auf der Bundesstraße B420 auf Höhe der Zufahrt zum Gewerbepark in Wörrstadt zu einem Verkehrsunfall zwischen einem LKW und einem PKW. BYC-News war vor Ort. Mercedes kollidiert mit LKW auf der B420 in Wörrstadt Nach Angaben von Jens Grahn von ...


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Zwei Tote nach Malaria-Infektionen am Frankfurter Flughafen

Am Frankfurter Flughafen haben sich nach bisherigen Erkenntnissen sechs Beschäftigte mit Malaria infiziert. Zwei der Betroffenen sind inzwischen an der Tropenkrankheit gestorben. Als mögliche Ursache wird der Stich einer infizierten Mücke vermutet, die möglicherweise als blinder Passagier mit einem Flugzeug nach Frankfurt gelangt war.

Sechs Beschäftigte am Flughafen Frankfurt betroffen

Bereits Mitte Juli war bekannt geworden, dass sich mehrere Mitarbeiter aus dem Bereich der Gepäckabfertigung mit Malaria infiziert hatten. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts könnte die Übertragung zwischen dem 4. und 6. Juli erfolgt sein. Zunächst war ein Todesfall bekannt geworden, inzwischen bestätigte auch das Frankfurter Gesundheitsamt den Tod eines zweiten Betroffenen.

Infizierte Mücke möglicherweise mit Flugzeug eingereist

Nach derzeitigen Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass die Infektionen durch eine oder mehrere Mücken verursacht worden sein könnten, die mit einem Flugzeug in die Mainmetropole gelangten.

Das Frankfurter Gesundheitsamt überwacht die Situation. Zusätzlich wurden laut Medienberichten am Flughafen Mückenfallen aufgestellt. Die darin gefangenen Tiere sollen genetisch untersucht werden. Dadurch soll unter anderem festgestellt werden, um welche Mückenart es sich handelt und woher sie möglicherweise stammt.

Weitere Fälle außerhalb der bislang bekannten betroffenen Beschäftigten sind derzeit nicht bekannt. Flughafen-Malaria wurde laut Robert Koch-Institut zuletzt 2023 in Frankfurt festgestellt.

Malaria kann tödlich enden

Malaria wird durch Parasiten verursacht, die durch den Stich bestimmter Anophelesmücken übertragen werden. Die Erkrankung kann unter anderem mit Fieber, Schüttelfrost sowie Kopf- und Gliederschmerzen beginnen und in schweren Fällen zu Organversagen und zum Tod führen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sind in Deutschland normalerweise vor allem Reiserückkehrer von Malaria betroffen. Infektionen durch eingeschleppte Mücken kommen dagegen nur selten vor.

Stadt Ingelheim warnt vor der Asiatischen Tigermücke

Die Asiatische Tigermücke breitet sich in Deutschland zunehmend aus und kann sich auch in Ingelheim ansiedeln. Die Stadt warnt vor der Ausbreitung ruft Bürgerinnen und Bürger deshalb dazu auf, mögliche Brutstätten rund um Haus, Garten und Balkon regelmäßig zu kontrollieren und Wasseransammlungen möglichst zu vermeiden. Bereits kleinste Mengen stehenden Wassers können der invasiven Stechmückenart zur Eiablage dienen. (Weitere Informationen zum West-Nil-Virus)

Kleine Wasseransammlungen reichen aus

Die Asiatische Tigermücke ist an ihrer schwarz-weißen Zeichnung sowie an einer hellen Linie vom Kopf bis zum Rücken zu erkennen. Anders als viele heimische Stechmücken ist sie auch tagsüber aktiv und sticht vergleichsweise häufig.

Als Brutstätten nutzt die Tigermücke bereits kleine Wasseransammlungen, die über mehrere Tage bestehen bleiben. Dazu können beispielsweise Blumentopfuntersetzer, Gießkannen, Vogeltränken, Planschbecken, offene Regentonnen oder Dachrinnen gehören.

„Die wirksamste Maßnahme beginnt direkt vor der eigenen Haustür“, erläutert Beigeordnete und Klimaschutzdezernentin Dr. Christiane Döll. „Wer Wasseransammlungen regelmäßig entfernt oder abdeckt, beugt nicht nur lästigen Mücken vor, sondern hilft auch dabei, die Ausbreitung der Tigermücke in Ingelheim einzudämmen.“

Stadt Ingelheim empfiehlt regelmäßige Kontrollen

Die Stadt Ingelheim ist seit 1988 Mitglied der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e. V. (KABS). Sie empfiehlt, mögliche Brutstätten regelmäßig zu kontrollieren und Wasseransammlungen möglichst zu beseitigen.

Regentonnen sollten mit einem dicht schließenden Deckel oder einem engmaschigen Netz abgedeckt werden. Gießkannen, Eimer und andere Gefäße sollten möglichst trocken und umgedreht gelagert werden. Untersetzer, Vogeltränken und Planschbecken sollten mindestens einmal pro Woche vollständig geleert und gereinigt werden.

Auch Dachrinnen, Hofabläufe und andere Stellen, an denen sich Wasser sammeln kann, sollten regelmäßig überprüft werden.

Bti-Tabletten kostenlos erhältlich

Wenn sich Wasseransammlungen nicht vermeiden oder regelmäßig entleeren lassen, können Bti-Tabletten eingesetzt werden. Sie enthalten einen biologischen Wirkstoff, der gezielt die Larven von Stechmücken in stehenden Gewässern bekämpft.

Die Tabletten können derzeit kostenlos an mehreren Stellen in Ingelheim abgeholt werden. Dazu gehören das Interimsrathaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße 61, die KlimaWerkstatt Ingelheim in der Gartenfeldstraße 8 sowie das Ortsvorsteherbüro Heidesheim und das Ortsvorsteherbüro Wackernheim. Pro Person werden bis zu zwei Packungen ausgegeben.

Die Anwendung sollte entsprechend der Hinweise auf der Verpackung erfolgen. Die Stadt weist zugleich darauf hin, Bti-Tabletten bewusst und nur dort einzusetzen, wo Wasser nicht entfernt oder zuverlässig abgedeckt werden kann, da auch andere im Wasser lebende Insekten betroffen sein können.

Sichtungen der Tigermücke melden

Die Asiatische Tigermücke kann grundsätzlich Krankheitserreger übertragen. Das Risiko einer Übertragung in Deutschland ist derzeit allerdings gering. Dennoch soll eine weitere Ausbreitung möglichst frühzeitig eingedämmt werden.

Wer eine verdächtige Mücke entdeckt, sollte nach Möglichkeit Fotos aus verschiedenen Perspektiven aufnehmen und die Sichtung an die KABS melden. Weitere Informationen zur Asiatischen Tigermücke sowie zur Meldung von Sichtungen gibt es auf der Internetseite der KABS.

Mainz-Bingen: Politiker warnen vor Schwächung des Rettungsdienstes

Die Landtagsabgeordnete Nina Klinkel und der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Mainz-Bingen, Sebastian Hamann, äußern in einer gemeinsamen Erklärung deutliche Kritik an aktuellen Überlegungen im Rettungsdienstbereich für den Kreis Mainz-Bingen. Nach Kenntnis der beiden Politiker gibt es Pläne der Rettungsdienstbehörde, Notfallkrankentransportwagen (NKTW) abzuschaffen oder teilweise durch Krankentransportwagen (KTW) zu ersetzen.

Kritik an fehlender Transparenz und Reißbrett-Entscheidungen

Klinkel und Hamann kritisieren insbesondere, dass sie nach eigenen Angaben erst durch ein anonymes Schreiben von den Überlegungen erfahren hätten. Unklar sei bislang, auf welcher konkreten Entscheidung oder fachlichen Grundlage eine mögliche Abschaffung der NKTW beruhe.

„Für mich ist völlig klar: Eine Schwächung des Rettungswesens in unserer Region darf es nicht geben. Veränderungen in der Struktur des Rettungsdienstes müssen sich daran messen lassen, ob die Versorgung der Menschen mindestens auf dem bestehenden Niveau gesichert bleibt. Reine Rechenmodelle reichen dafür nicht aus“, erklärt Klinkel.

Hamann bezeichnet das bisherige Verfahren ebenfalls als nicht ausreichend nachvollziehbar. „Wir haben durch ein anonymes Schreiben vom Vorhaben erfahren“, erklärt er. „Es ist bislang nicht nachvollziehbar, auf welcher konkreten Entscheidung oder fachlichen Vorgabe die diskutierte Abschaffung der NKTW beruht. Algorithmen, die selbst erstellt und nicht nachvollziehbar sind, die Schaffung eigener Cluster – das wirkt wenig professionell und vor allem nicht ausreichend transparent. Das ist für uns kein zufriedenstellendes Verfahren“, so Hamann.

Nach Angaben der beiden SPD-Politiker haben sie Datengrundlagen von den Hilfsorganisationen selbst erhalten. Diese würden aus ihrer Sicht zeigen, dass eine reine Betrachtung der Fahrzeugzahlen und statistischen Auslastung zu kurz greife.

„Und hier wird deutlich: Eine isolierte Betrachtung von Fahrzeugzahlen und statistischer Auslastung greift zu kurz. Der NKTW wird bei uns überwiegend zu Notfalleinsätzen dispositioniert. Er steht nicht still. Das mag für andere Regionen gelten, aber bei uns nicht“, so Klinkel.

Sie verweist darauf, dass bei einem eingehenden Notruf nicht immer sofort feststeht, ob ein Krankentransportwagen oder ein Rettungswagen benötigt wird. In solchen Fällen werde in Mainz-Bingen nach ihren Angaben auch ein NKTW eingesetzt. Diese Fahrzeuge seien mit Notfallsanitätern besetzt und damit anders ausgestattet als klassische KTW.

Eine mögliche Aufwertung der NKTW zu Rettungswagen (RTW) würden Klinkel und Hamann nach eigenen Angaben unterstützen. Gleichzeitig weisen sie auf eine weitere Funktion der Fahrzeuge hin: Sie würden auch für die Ausbildung eingesetzt.

Auswirkungen auf die Ausbildung im Rettungsdienst befürchtet

Nach Angaben des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), auf die sich Klinkel und Hamann beziehen, könnte eine Reduzierung entsprechend besetzter Fahrzeuge Auswirkungen auf die Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern sowie Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitätern haben. Demnach könnten Praxisstunden und Praktikumsplätze wegfallen.

„Dies hätte direkte Folgen für die Ausbildungskapazitäten bei Rettungsdiensten, Feuerwehr, Bundeswehr sowie im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz“, so Klinkel. Gleichzeitig werde über einen zunehmenden Fachkräftemangel, zusätzliche Ausbildungskapazitäten sowie höhere Anforderungen an den Katastrophen- und Zivilschutz gesprochen.

Aus Sicht der SPD-Politiker müssten diese Zusammenhänge deshalb bei einer möglichen Neustrukturierung des Rettungsdienstes berücksichtigt werden.

Veränderungen in der medizinischen Versorgung

Auch die Entwicklung der medizinischen Versorgung in der Region müsse in die Bewertung einfließen, fordert Hamann. Mit der Schließung des Krankenhauses in Ingelheim, Veränderungen bei der Krankenhauslandschaft und der vertragsärztlichen Versorgung sowie bereits vorgenommenen Änderungen bei Notarztstandorten habe sich die Situation für den Rettungsdienst verändert.

„Gerade in einer solchen Situation wäre es der falsche Weg, weitere Strukturen zu reduzieren, ohne vorher sehr genau zu prüfen, welche Folgen das für die Menschen vor Ort hat“, erklärt Hamann. Vergangenheitsdaten allein könnten aus seiner Sicht nicht abbilden, wie sich längere Transportwege oder veränderte Krankenhausstrukturen künftig auf die Arbeit des Rettungsdienstes auswirken.

Als konkretes Beispiel nennt Hamann die bevorstehende Schließung der Notaufnahme in Bingen ab September.

Forderung nach transparenter Prüfung

Klinkel und Hamann fordern deshalb, vor einer möglichen Entscheidung sämtliche fachlichen Grundlagen offenzulegen. Zudem sollten die betroffenen Rettungsdienstorganisationen sowie die kommunalpolitisch Verantwortlichen in das Verfahren einbezogen werden.

„Es geht hier nicht um abstrakte Kennzahlen, sondern um die Frage, wie schnell im Ernstfall qualifizierte Hilfe bei den Menschen ankommt. Dafür braucht es ein nachvollziehbares Verfahren, eine umfassende Betrachtung aller Folgen und vor allem eines: die Garantie, dass am Ende keine Verschlechterung der rettungsdienstlichen Versorgung steht“, erklären Klinkel und Hamann abschließend.

Mainz trägt Gold: Schleifen machen auf Kinderkrebs aufmerksam

In der ersten Septemberwoche wird es im Mainzer Stadtbild wieder sichtbare Zeichen für Kinder mit Krebserkrankung geben. Vom 1. bis zum 8. September 2026 werden Denkmäler, Brunnen und Skulpturen mit goldenen Schleifen versehen. Hinter der Aktion „Mainz trägt Gold“ steht der Elternverein Krebskranke Kinder Mainz e.V., der die Kampagne gemeinsam mit der Stadt Mainz und Oberbürgermeister Nino Haase organisiert. Auch Mainzer Einzelhändler beteiligen sich.

Aktion „Mainz trägt Gold“ soll Aufmerksamkeit für Kinderkrebs schaffen

Die goldene Schleife ist das internationale Symbol des Childhood Cancer Awareness Month, der im September auf Krebserkrankungen bei Kindern aufmerksam macht. Mit der Kampagne soll das Thema stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden und zugleich die Unterstützung für betroffene Kinder und ihre Familien gefördert werden.

Mit der Markierung öffentlicher Orte wollen die Organisatoren das Thema Kinderkrebs sichtbarer machen und dazu beitragen, dass die Erkrankungen nicht aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwinden. Im Mittelpunkt stehen dabei auch die Auswirkungen einer Krebserkrankung auf die Familien und das persönliche Umfeld der betroffenen Kinder.

Die Kampagne soll nach Angaben der Veranstalter für mehr Aufklärung, Forschung und Unterstützung werben. Gleichzeitig soll die goldene Schleife im Stadtbild ein sichtbares Zeichen für die Anliegen von Kindern mit Krebs und ihren Familien setzen.

Auch Mainzer Einzelhändler können sich an der Aktion beteiligen. In den teilnehmenden Geschäften liegen goldene Schleifen zum Anstecken bereit. Welche Läden dazugehören, soll an einer großen goldenen Schleife im oder am jeweiligen Geschäft erkennbar sein.

Elternverein unterstützt Familien

Der Elternverein Krebskranke Kinder Mainz e.V. wurde 1984 von betroffenen Eltern und Klinikmitarbeitern gegründet. Seitdem bietet der Verein verschiedene Hilfen und Projekte für krebskranke Kinder und ihre Familien an.

Dazu gehört unter anderem das Elternhaus unterhalb der Universitätsmedizin Mainz. Angehörige können dort während der Therapie ihres Kindes untergebracht werden und erhalten Unterstützung durch ein psychosoziales Team, das Familien während der Behandlung und bis in die Nachsorge begleitet.

Darüber hinaus kann der Verein Familien, die durch die Erkrankung ihres Kindes in eine wirtschaftlich schwierige Situation geraten, über einen Sozialfonds unterstützen. Nach Angaben des Vereins werden diese und weitere Angebote ausschließlich durch Spenden finanziert.

Spenden für „Mainz trägt Gold“

Wer die Kampagne und die Arbeit des Elternvereins unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Als Spendenkonto wird die Rheinhessen Sparkasse mit der IBAN DE04 5535 0010 1829 0000 49 und dem Verwendungszweck „Mainz trägt Gold“ angegeben.

Weitere Informationen zur Arbeit des Elternvereins

Insolvenz der Habitat Weine eG am Amtsgericht Bad Kreuznach

Das Amtsgericht Bad Kreuznach hat im Rahmen des Insolvenzantragsverfahrens (Aktenzeichen: 3 IN 164/26) über das Vermögen der Habitat Weine eG die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Der gerichtliche Beschluss trat am 26. August 2026 um 10:15 Uhr in Kraft. Die Genossenschaft mit Sitz in Burg Layen 5 in 55452 Rümmelsheim wird durch den hauptamtlichen Vorstand W. Bender vertreten und ist im Genossenschaftsregister unter GnR 20019 eingetragen.

Aufgaben der vorläufigen Insolvenzverwalterin und Hinweise an Schuldner der Habitat Weine eG

Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin der Habitat Weine eG wurde Rechtsanwältin und Fachanwältin für Insolvenzrecht Annemarie Dhonau (Kanzlei Dr. Schiebe u. Coll.) aus Bad Kreuznach bestellt. Mit der Anordnung ist festgelegt, dass rechtliche Verfügungen der Genossenschaft über ihr Vermögen ab sofort nur noch mit der ausdrücklichen Zustimmung der vorläufigen Verwalterin wirksam sind. Die Schuldner der Antragstellerin werden gemäß § 23 Abs. 1 Satz 3 der Insolvenzordnung (InsO) aufgefordert, Zahlungen und Leistungen ausschließlich unter Berücksichtigung der gerichtlichen Beschränkungen zu erbringen.

Rechtsmittel und Fristen für Beteiligte

Gegen die Entscheidung steht der Genossenschaft das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde zu. Zudem können Gläubiger das Rechtsmittel einlegen, sofern das Fehlen der internationalen Zuständigkeit für die Eröffnung des Hauptinsolvenzverfahrens gerügt werden soll. Die Notfrist zur Einlegung beträgt zwei Wochen und muss beim Amtsgericht Bad Kreuznach erfolgen. Der vollständige Beschluss über die Insolvenzverwaltung kann von den Beteiligten in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts eingesehen werden.