Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat die Diskussion um eine mögliche Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke beendet. In einem Beitrag auf X stellte er am Mittwoch (26. August 2026) klar, dass Getränke wie Cola Zero oder Cola Light nicht von einer solchen Abgabe betroffen sein werden. Eine Besteuerung zuckerhaltiger Getränke sei dagegen weiterhin vorgesehen.
Lars Klingbeil: „Das wird nicht kommen“
In den vergangenen Tagen hatte insbesondere die mögliche Einbeziehung zuckerfreier Getränke für Kritik gesorgt. Unter anderem äußerte sich die ehemalige Grünen-Bundesvorsitzende Ricarda Lang kritisch und schrieb auf X: „Wenn Cola light besteuert wird, werde ich zum Wutbürger.“ Auch Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) wandte sich gegen eine mögliche Ausweitung der Abgabe.
Klingbeil erklärte nun, dass eine Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke nicht geplant sei. „Was keinen Sinn ergibt, ist eine Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke. Das mache ich nicht. Das wird nicht kommen“, schrieb der Bundesfinanzminister.
Grundsätzlich hält Klingbeil jedoch an einer Besteuerung zuckerhaltiger Getränke fest. Ziel sei es, die gesundheitlichen Folgen eines hohen Zuckerkonsums zu reduzieren und insbesondere Kinder besser zu schützen.
„Deshalb werden wir handeln: mit Aufklärung, aber auch mit einer Besteuerung zuckerhaltiger Getränke“, erklärte Klingbeil. Die Koalition habe dies bereits beschlossen, die konkreten Details würden derzeit vorbereitet.
Damit bleibt die geplante Zuckersteuer ab 2028 grundsätzlich Bestandteil der politischen Vorhaben der Bundesregierung. Offen ist weiterhin, welche konkreten Produkte am Ende erfasst werden und wie die Abgabe ausgestaltet wird.
Minister verteidigt interne Diskussionen
Klingbeil nahm in seinem Beitrag außerdem Stellung zu den Berichten über die möglichen Pläne seines Ministeriums. Die zuvor bekannt gewordenen Überlegungen seien lediglich ein Arbeitsstand und weder politisch abgestimmt noch innerhalb der Koalition beschlossen gewesen.
In den Ministerien würden vor politischen Entscheidungen unterschiedliche Ideen und Argumente diskutiert, erklärte Klingbeil. Dabei würden auch Vorschläge entwickelt und wieder verworfen. „Am Ende entscheide aber ich welches Gesetz vorgelegt wird“, schrieb der Finanzminister.
Gleichzeitig stellte er sich hinter seine Mitarbeiter und verteidigte die Möglichkeit kontroverser interner Diskussionen. Fachleute müssten Vorschläge machen können, die später nicht umgesetzt würden. Wenn jede interne Überlegung bereits wie eine politische Entscheidung behandelt werde, erschwere dies aus seiner Sicht eine offene Diskussion innerhalb der Ministerien.
Das Mainzer Reinigungsmittelunternehmen Werner & Mertz ist eins der innovativsten Mittelständler in ganz Deutschland! Das ist das Ergebnis des Rankings „Innovationschampions 2026“ der WirtschaftsWoche.
Die Beratungsgesellschaft Munich Strategy analysierte dafür bereits zum 16. Mal in einem mehrstufigen Prozess branchenübergreifend die Innovationskraft von mehr als 4.000 mittelständischen Unternehmen (Jahresumsatz 10 Millionen bis eine Milliarde Euro) mit Hauptsitz in Deutschland. Für die besten 200 Unternehmen errechnete Munich Strategy einen Innovationsscore: Er berechnet sich zu zwei Dritteln aus Innovationskraft-Faktoren wie Neuheiten im Markt, Ausgaben für Forschung und Entwicklung und der Einschätzung von Mitbewerbern und zu einem Drittel aus Umsatz- und Gewinnentwicklung.
Werner & Mertz setzt mit seinen Initiativen weit über die Grenzen der eigenen Branche hinaus immer wieder neue Maßstäbe der ökologischen Machbarkeit.
Im Rahmen der 2012 gegründeten Recyclat-Initiative setzt sich das Mainzer Unternehmen zusammen mit Kooperationspartnern für eine hochwertige Kreislaufführung von Altplastik aus dem Gelben Sack mittels mechanischem Recycling ein. Zahlreiche preisgekrönte Pionierleistungen im Verpackungsbereich verzeichnet die Initiative – unter anderem PET-Flaschen und HDPE-Flaschen aus 100 Prozent Recyclat aus dem Gelben Sack oder hochwertig recyclingfähige Standbodenbeutel.
Auch bei seinen Rezepturen geht der Mittelständler voran und hat sogar eine eigene Abteilung ins Leben gerufen, die sich ausschließlich mit Forschung & Neuen Technologien im Bereich Inhaltsstoffe beschäftigt. Ziel ist es, den Anteil an Tensiden auf Basis europäischer Pflanzenöle wie Raps, Olive und Sonnenblume kontinuierlich weiter zu erhöhen, um im Sinne der Biodiversität nicht mehr auf Tenside aus tropischem Anbau – beispielsweise Palmkernöl – angewiesen zu sein. Erdölbasierte Tenside hat der Mittelständler für seine Marke Frosch von Anfang an ausgeschlossen.
Viele Marktteilnehmer schrecken vor solchen Innovationen zurück, weil sie erst einmal mit Aufwand und Kosten verbunden sind – allerdings zeigt Werner & Mertz, dass sie sich auf lange Sicht auszahlen: Gerade der konsequente Weg zur Unabhängigkeit von Erdöl schont nicht nur ökologische Ressourcen, sondern macht das Unternehmen auch resilienter gegenüber Versorgungskrisen und bringt wirtschaftlichen Erfolg in der inländischen Wertschöpfung.
Das Besondere bei Werner & Mertz: Der Mittelständler hält seine Innovationen nicht zurück und schirmt sie ab, sondern im Gegenteil ermutigt Marktbegleiter und Wettbewerber, seinem Beispiel zu folgen – ein klarer Open-Innovation-Ansatz zum Wohle der Umwelt.
Dieses Prinzip zeigt sich mittlerweile auch im Talk-Format „Die Zuversichtlichen“, das Werner & Mertz 2023 ins Leben gerufen hat. In einstündigen Podiumsdiskussionen spricht Werner & Mertz-Inhaber Reinhard Schneider zusammen mit zukunftsorientierten, fachkundigen Gästen aus ganz unterschiedlichen Branchen über machbare Lösungswege im Sinne der Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung, um auf diese Art und Weise vielen Menschen Mut zu machen und ihr Gefühl für eine positive Selbstwirksamkeit zu stärken. In der aktuellen Ausgabe beispielsweise ging es um Innovationen im Bereich Energie. Neben Talkgast Gerd Schöller der Firma Schoenergie war auch der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Michael Ebling vor Ort mit dabei und beantwortete Fragen zur politischen Unterstützung der Energiewende.
Werner & Mertz bringt hier Protagonisten zu Themen zusammen, die gerade auch jenseits der Warengruppen des Reinigungsmittelunternehmens erfolgreiche Innovationen aufzeigen und damit die ökologische Transformation in Deutschland mit einer positiven Wirtschaftsentwicklung verbinden.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 25. August 2026, sind in den Mainzer Stadtteilen Mombach und Hartenberg insgesamt sieben Autos aufgebrochen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen schlug ein bislang unbekannter Täter jeweils eine Seitenscheibe der Fahrzeuge ein und durchsuchte anschließend die Innenräume gezielt nach Wertgegenständen. Die Polizei geht derzeit von einem Einzeltäter aus.
Pkw-Aufbrüche in mehreren Straßen in Mainz
Die Tatorte konzentrieren sich nach Angaben der Polizei auf die Kreuzstraße, den unteren Bereich der Mombacher Straße sowie den Schützenweg. Der Tatzeitraum dürfte sich auf die Nacht von Montag, 24. August, auf Dienstag, 25. August, beschränken.
Bei der Auswahl der Fahrzeuge ging der Täter offenbar nicht gezielt nach einem bestimmten Fahrzeugtyp vor. Betroffen waren unter anderem ein VW Transporter, ein VW Bus, ein Beetle, ein Touran, ein Ford Fiesta, ein Ford S-Max sowie ein Opel Tigra.
Ermittlungen zu Schaden und Diebesgut laufen
In allen sieben Fällen wurde jeweils eine Seitenscheibe eingeschlagen. Anschließend durchsuchte der Täter die Fahrzeuginnenräume nach möglichen Wertgegenständen. Welche Gegenstände dabei entwendet wurden und wie hoch der insgesamt entstandene Sachschaden ist, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Kriminalpolizei bittet Personen, die in der betreffenden Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu dem oder den möglichen Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 06131 – 6533999 zu melden.
Ein erst wenige Tage altes, grau getigertes Katzenbaby ist an der K34 zwischen Lörzweiler und Nackenheim ausgesetzt worden. Das Tier befand sich in einem roten Puma-Schuhkarton, der mit Luftlöchern versehen worden war.
Katzenbaby in Schuhkarton bei Lörzweiler entdeckt
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das wenige Tage alte Kätzchen in dem Karton an der K34 zurückgelassen. Der Schuhkarton war mit Luftlöchern versehen, sodass das Tier mit ausreichend Luft versorgt werden konnte. Wie lange das Katzenbaby dort bereits gelegen hatte, ist bislang nicht bekannt.
Ein vorbeifahrender Radfahrer hörte die Schreie des Tieres, hielt an und entdeckte den Karton. Anschließend kümmerte er sich um das Katzenbaby und brachte es in die Obhut eines Tierschutzvereins.
Zeugen werden gesucht
Nun wird nach Personen gesucht, die Angaben dazu machen können, wie das Katzenbaby an die K34 gelangte. Besonders hilfreich könnten Beobachtungen zu einem Fahrzeug sein, das im Bereich zwischen Lörzweiler und Nackenheim angehalten hat.
Auch Personen, denen jemand mit einem roten Schuhkarton aufgefallen ist oder die beobachtet haben, wie ein solcher Karton dort abgestellt wurde, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise darauf, woher das Katzenbaby stammen könnte, können ebenfalls für die Ermittlungen relevant sein und können unter der Nummer 06131 65-0 oder per Mail an kdmainz.ki1.k11@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.
Tiere nicht einfach aussetzen
Die Polizei appelliert zugleich an die Person, die das Katzenbaby zurückgelassen hat, Tiere nicht einfach auszusetzen. Wer ein Tier nicht mehr selbst versorgen kann, sollte sich stattdessen an ein Tierheim, einen Tierschutzverein oder eine Tierarztpraxis wenden. Dort können Möglichkeiten gefunden werden, um das Tier sicher unterzubringen und zu versorgen.
Vom 28. August bis 7. September 2026 steht Bingen elf Tage lang im Zeichen des Weins. Beim 79. Binger Winzerfest erwartet die Besucher ein umfangreiches Programm mit Wein, regionaler Kulinarik, Musik und zahlreichen Veranstaltungen auf den verschiedenen Festplätzen der Stadt.
Das Binger Winzerfest findet seit 1946 statt und wurde mehrfach mit dem Prädikat „Rheinhessen AUSGEZEICHNET“ ausgezeichnet. Insgesamt 14 Festwinzer beteiligen sich in diesem Jahr und schenken ihre Weine auf den Festplätzen aus.
Der offizielle Auftakt ist am Freitag, 28. August, um 18 Uhr
Oberbürgermeister Thomas Feser eröffnet das Winzerfest mit dem „Binger Bleistift“. Am Eröffnungsabend werden außerdem die neuen Binger Weinmajestäten inthronisiert. Gemeinsam mit den Eisweinmajestäten aus Dromersheim sollen sie das Winzerfest und den Binger Wein künftig repräsentieren. Für die musikalische Begleitung sorgen Alex & Lea Funk.
Thomas Feser erklärt: „Das Binger Winzerfest heißt jährlich zehntausende Gäste von nah und fern willkommen, und steht neben unserer Weinkultur insbesondere für die Binger Lebensfreude und Herzlichkeit. Wir freuen uns auf eine tolle 79. Edition voller unvergesslicher Momente, Begegnungen etablierten und neuen kreativen Formaten.“
Feuerwerk und Stadtlauf am ersten Wochenende
Bereits am ersten Wochenende stehen mehrere größere Veranstaltungen auf dem Programm. Am Samstag, 29. August, ist ein Musik-Prachtfeuerwerk über der Burg Klopp geplant.
Am Sonntag, 30. August, findet der Binger Stadtlauf statt. Darüber hinaus können Familien die Stadt bei einer Führung mit dem Binger Träubchen „Lizzy Regent“ entdecken. Auch auf den Festplätzen beginnt das musikalische Programm bereits am Nachmittag.
Riesenradweinprobe und Brückenfest am 2. September
Ein besonderes Weinerlebnis ist für Mittwoch, 2. September, geplant. Bei der Riesenradweinprobe von 16 bis 18 Uhr werden sieben Weine von sieben Binger Weingütern verkostet. Die Teilnehmer sitzen dabei in einer eigenen Gondel für vier bis fünf Personen und erhalten zusätzlich ein regionales Vesperpaket.
Die Binger Weinmajestäten begleiten die Weinprobe und informieren über die Weine und die Region. Tickets für die Veranstaltung sind bereits erhältlich.
Am selben Abend folgt mit dem Brückenfest und dem geplanten Prachtfeuerwerk an der Nahe ein weiterer Programmpunkt des Festes.
Majestätische Weinprobe erstmals im Hildegardishof
Am Freitag, 4. September, findet die Majestätische Weinprobe erstmals im Weingut Hildegardishof statt. Geplant ist ein Vier-Gänge-Menü mit ausgewählten Weinen der beteiligten Winzer.
Die Binger Weinmajestäten führen durch den Abend. Der Preis beträgt 90 Euro pro Person und beinhaltet den Aperitif, das Menü, die Weinbegleitung sowie einen Shuttlebus.
Winzer gestalten eigenes Programm
Neben den besonderen Weinproben haben die 14 Festwinzer weitere Veranstaltungen und Formate vorbereitet. Dazu gehören unter anderem die „Big-Bottle-Party“, die „Roihessische Brotzeit“, die „BIN-PINK“-Roséparty sowie der „Dicke-Backe-Donnerstag Blasmusik“.
Auch ein Pub-Quizabend, Afterwork-Veranstaltungen, Spendentage zugunsten der Jugendarbeit und „Daydrinking“ gehören zum Programm. Ergänzt wird das Angebot durch Bands, Solokünstler und regionale Musikvereine.
Die einzelnen Festplätze bieten während der elf Tage unterschiedliche Programmpunkte. Die Winzer stehen dabei selbst an ihren Ständen und informieren über ihre Weine und die Arbeit in den Weinbergen.
Charity-Entenrennen und Winzerfestumzug
Am Samstag, 5. September, startet das Charity-Entenrennen des Lions Club Bingen und der Binger Rudergesellschaft am Rhein-Nahe-Eck.
Einer der traditionellen Höhepunkte folgt am Sonntag, 6. September. Ab 14 Uhr zieht der Winzerfestumzug mit Festwagen, Musikgruppen und kostümierten Fußgruppen durch die Binger Innenstadt.
Am letzten Veranstaltungstag, Montag, 7. September, endet das Winzerfest mit Live-Musik auf allen Festplätzen.
Öffnungszeiten und Familientag
Das City-Center öffnet während des Winzerfestes täglich bereits ab 12 Uhr. Die übrigen Festplätze öffnen ab 15 Uhr. Freitags und samstags kann bis 1 Uhr gefeiert werden, an den übrigen Tagen bis 23 Uhr. Das jeweilige Programm endet eine Stunde früher.
Der Winzerfest-Rummel öffnet montags bis samstags ab 14 Uhr und sonntags ab 12 Uhr. Der Familientag findet am Donnerstag, 3. September, ab 14 Uhr statt.
Der limitierte Winzerfest-Pin ist ab Ende August für drei Euro in der Tourist-Information sowie bei Partnern auf den Festplätzen erhältlich.
Das vollständige und tagesaktuelle Programm sowie Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und Tickets sind auf der Website des Winzerfests zu finden.
Am Mittwoch, 26. August 2026, ab etwa 20 Uhr, wird die Verbindungsrampe am Schiersteiner Kreuz von Rüdesheim kommend in Richtung Wiesbaden vollständig gesperrt. Die Sperrung soll bis Samstag, 29. August, gegen 6 Uhr andauern.
Die Vollsperrung ist im Zuge des Umbaus und Ausbaus des Schiersteiner Kreuzes notwendig. Während der Bauarbeiten soll eine provisorische Rampe hergestellt werden, über die der Verkehr während des weiteren Neubaus der Verbindungsrampe geführt werden kann. Für die Anbindung dieser provisorischen Rampe an die bestehende Verkehrsführung muss die betroffene Verbindung vorübergehend vollständig gesperrt werden.
Umleitung über Wiesbaden-Biebrich
Für Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Rüdesheim kommen und nach Wiesbaden möchten, empfiehlt die Autobahn GmbH folgende Umleitung: Auf der A66 soll zunächst bis zur Anschlussstelle Wiesbaden-Biebrich (4) weitergefahren werden. Dort kann gewendet und anschließend auf der A66 in Richtung Rüdesheim zurückgefahren werden.
Die Autobahn GmbH bittet Verkehrsteilnehmer, die ausgeschilderte Umleitung zu beachten und im Bereich der Baustelle besonders vorsichtig zu fahren. Die genannten Termine gelten vorbehaltlich geeigneter Witterungsbedingungen.
Umbau des Schiersteiner Kreuzes läuft seit 2012
Die Autobahn GmbH des Bundes baut das Schiersteiner Kreuz seit 2012 um und aus. Das Großprojekt betrifft die Kreuzung der A66 und A643 und soll voraussichtlich bis 2030 abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten werden mit rund 33,3 Millionen Euro angegeben.
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist der Neubau einer Direktrampe für die Fahrbeziehung von Frankfurt nach Mainz. Dadurch soll die besonders stark genutzte Verbindung zwischen den beiden Städten leistungsfähiger werden.
Im Rahmen der bisherigen Arbeiten wurden bereits zwei Brücken im Bereich des Autobahnkreuzes erneuert und zwei weitere neu gebaut. Für die neue Direktrampe müssen außerdem zwei weitere Brücken sowie zwei Stützwände entstehen. Die einzelnen Verbindungsrampen werden im weiteren Verlauf schrittweise an die neue Verkehrsführung angepasst.
Vom 10. bis 12. September 2026 finden die Aktionstage „heimat shoppen – Wiesbaden entdecken“ statt. Mehr als 60 Geschäfte und Gastronomiebetriebe in der Innenstadt beteiligen sich an der Veranstaltung und bieten Besuchern während der drei Tage verschiedene Aktionen und Angebote.
Aktionen und Mitmachmöglichkeiten beim „Heimat shoppen“ in Wiesbaden
Die Aktion wird gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden und dem Citymanagement Wiesbaden durchgeführt und ist Teil der bundesweiten Kampagne „heimat shoppen“ der Industrie- und Handelskammern. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung des lokalen Handels sowie die Vielfalt der Geschäfte und Gastronomiebetriebe in der Innenstadt.
Bereits am Donnerstag, 10. September, beginnt die Veranstaltung mit einem Soft Opening. An den folgenden Tagen kommen weitere Aktionen hinzu.
Das Programm wird von den teilnehmenden Geschäften und Gastronomiebetrieben gestaltet. Vorgesehen sind unter anderem Mitmachangebote, Spiele, Rabattaktionen, Verkostungen sowie Snacks und Getränke. Auch Musik und weitere Überraschungen sollen während der Aktionstage für zusätzliche Angebote in und vor den Geschäften sorgen.
Die teilnehmenden Betriebe möchten dabei auch zeigen, welche unterschiedlichen Angebote es in der Innenstadt gibt und welchen Beitrag Geschäfte und Gastronomie zum Stadtleben leisten.
Zu erkennen sind die teilnehmenden Unternehmen an „heimat shoppen“-Aufklebern, Plakaten oder Luftballons in den Schaufenstern. In den Geschäften liegen außerdem Programmflyer aus, die über die teilnehmenden Betriebe, die einzelnen Aktionen, die Rallye und das Late-Night-Shopping informieren.
Late-Night-Shopping am Freitag
Ein Schwerpunkt der Aktionstage ist das Late-Night-Shopping am Freitag, 11. September. Ausgewählte Geschäfte verlängern an diesem Abend ihre Öffnungszeiten bis 22 Uhr und bieten zusätzliche Aktionen an.
Auch für Autofahrer gibt es an diesem Tag ein Sonderangebot: Von 15 bis 24 Uhr kostet das Parken in mehreren Parkhäusern zwei Euro pro Parkvorgang. Der Sondertarif gilt in den Parkhäusern von Galeria und LuisenForum sowie in den städtischen LILIENPARKEN-Häusern City, Luisenplatz, Mauritiusgalerie und Theater.
Weitere Parkmöglichkeiten gibt es unter anderem im LiLi am Hauptbahnhof.
Rallye mit mehr als 160 Preisen
Während der Aktionstage können Besucher außerdem an der „heimat shoppen“-Rallye teilnehmen. Dafür müssen mindestens sechs teilnehmende Geschäfte oder Gastronomiebetriebe besucht werden. Dort können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Besuche auf einer dem Programmflyer beiliegenden Stempelkarte bestätigen lassen.
Wer mindestens sechs Stempel gesammelt hat, kann an dem Gewinnspiel teilnehmen. Insgesamt stehen mehr als 160 Preise im Gesamtwert von über 4.500 Euro zur Verfügung. Die Preise werden von den beteiligten Unternehmen bereitgestellt.
Damit verbinden die Aktionstage verschiedene Angebote des lokalen Handels mit einer Rallye und einem zusätzlichen Abendprogramm in der Innenstadt.
Am Dienstag, 25. August 2026, kam es gegen 18:20 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Walter-Flex-Straße in Rüsselsheim. Dabei wurde ein drei Jahre altes Kind verletzt. Die Polizei sucht nun nach dem Fahrer und weiteren Zeugen.
Autofahrer sprach mit der Mutter nach dem Unfall in Rüsselsheim
Wie die Polizei mitteilt, fuhr ein Autofahrer einem drei Jahre alten Kind über den Fuß. Das Kind wurde dabei verletzt und musste nach dem Unfall mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Als die Polizei an der Unfallstelle eintraf, befand sich keiner der Beteiligten mehr vor Ort. Nach den bisherigen Ermittlungen soll der Autofahrer nach dem Unfall angehalten und mit der Mutter des Kindes gesprochen haben.
Dabei habe der Mann der Mutter auch seinen Namen und seine Anschrift genannt. Aufgrund der Aufregung und der Sorge um ihr verletztes Kind konnte sie sich später jedoch nicht mehr an die Angaben erinnern.
Polizei sucht Autofahrer und Zeugen
Um den genauen Unfallhergang klären zu können, sucht die Polizei nun den beteiligten Autofahrer sowie mögliche Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder weitere Angaben zum Geschehen machen können. Hinweise nimmt die Polizeistation Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142 – 6960 entgegen.
Nach einem Leichenfund im Main bei Schweinfurt hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen und wendet sich zur Identifizierung des Verstorbenen an die Öffentlichkeit. Mitarbeiter eines örtlichen Wasserkraftwerks hatten den Leichnam eines bislang unbekannten Mannes am Mittwoch, den 19. August 2026, im Bereich der Gutermann-Promenade am Main entdeckt. Der Körper befand sich im Rechen der Anlage. Nach ersten Erkenntnissen der Behörden lag der Leichnam vermutlich bereits längere Zeit im Wasser.
Ermittlungsstand und Personenbeschreibung der Leiche aus dem Main
Hinsichtlich der Todesursache sowie der Identität des Mannes liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder ein gewaltsames Einwirken Dritter ergaben sich bei den ersten Ermittlungen nicht. Zur Klärung der Personalien setzt die Kriminalpolizei Schweinfurt auf Merkmale des Verstorbenen:
Statur und Aussehen: Etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß, dunkelbraunes, glattes, rund fünf Zentimeter langes Haar sowie ein etwa einen Zentimeter langer Vollbart.
Tätowierungen und Narben: Eine auffällige Tätowierung an Ring- und Mittelfinger der rechten Hand. Zudem eine v-förmige, etwa zehn Zentimeter lange Narbe an der Innenseite des rechten Handgelenks sowie weitere Quer- und Längsschnitte an den Innenseiten beider Arme.
Bekleidung: Zum Zeitpunkt des Fundes trug der Mann ein T-Shirt der Marke Marc O’Polo in der Konfektionsgröße M.
Die Ermittler bitten Personen, die Angaben zur Identität des Mannes machen können oder Hinweise auf das beschriebene Tattoo sowie das Erscheinungsbild geben können, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Schweinfurt unter der Telefonnummer 09721/202-1866 entgegen.
Die US-amerikanische Country-Sängerin Dolly Parton ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Ihr Tod wurde am Dienstag, 25. August 2026, von ihrem Neffen und langjährigen Sicherheitschef Bryan Seaver bestätigt.
Todesursache von Dolly Parton noch nicht bekannt gegeben
Seaver veröffentlichte die Nachricht in einem Video über Partons offizielle Social-Media-Kanäle. Darin erklärte er: „Hallo zusammen, mein Name ist Bryan Seaver, Sohn von Cassie Parton, und ich spreche heute im Namen der Familien Parton und Owne, um den Tod meiner Tante Dolly Rebecca Parton Dean bekannt zu geben.“
Die genaue Todesursache wurde zunächst nicht öffentlich bekannt gegeben. Parton hatte in den vergangenen Monaten allerdings wiederholt über gesundheitliche Probleme berichtet und deshalb unter anderem geplante Auftritte abgesagt.
Karriere über sechs Jahrzehnte
Dolly Parton wurde in ärmlichen Verhältnissen im US-Bundesstaat Tennessee geboren und begann bereits als Kind mit dem Musizieren. Ihren Durchbruch in der Country-Musik schaffte sie in den 1960er-Jahren. Mit Liedern wie „Jolene“, „9 to 5“ und „I Will Always Love You“ wurde sie international bekannt.
„I Will Always Love You“ wurde später insbesondere durch die Version von Whitney Houston zu einem weltweiten Hit. Parton schrieb das Lied ursprünglich selbst und veröffentlichte es bereits in den 1970er-Jahren.
Ihre Karriere beschränkte sich jedoch nicht auf die Musik. Dolly Parton war auch als Schauspielerin, Produzentin und Geschäftsfrau tätig. Mit dem Freizeitpark Dollywood in Tennessee baute sie zudem ein eigenes Unternehmen auf. Darüber hinaus engagierte sie sich über ihre Imagination Library für die Leseförderung von Kindern.
Parton veröffentlichte im Laufe ihrer Karriere fast 50 Studioalben, verkaufte mehr als 100 Millionen Tonträger und erhielt zehn Grammy Awards. Sie wurde außerdem in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.
Mit Dolly Parton verliert die Country-Musik eine der bekanntesten Künstlerinnen ihrer Geschichte. Ihre Lieder, Filme und zahlreichen Projekte machten sie über Jahrzehnte auch über die Grenzen des Genres hinaus bekannt.
Am frühen Dienstagabend, 25. August 2026, kam es gegen 17:30 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in der Theodor-Fliedner-Straße in Ingelheim. BYC-News war vor Ort.
Feuerwehr belüftete die Wohnung
Wie die Feuerwehr vor Ort gegenüber dieser Online-Zeitung mitteilte, war ein vergessener Topf mit Öl in einer ...
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Am Dienstagnachmittag (25. August 2026) kam es gegen 14:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L423 in Budenheim. Dort ist ein schwarzer Jaguar aus bislang noch unbekannter Ursache verunfallt. Die Straße musste voll gesperrt werden. BYC-News war vor Ort.
Unfall auf Höhe des Sportplatzes B...
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Am Samstag, 12. September 2026, wird die Kirchweihwiese in Bingen-Kempten zum Open-Air-Kino. Mit der Veranstaltung soll gleichzeitig der geplante Pumptrack in Kempten unterstützt werden. Organisiert wird der Kinoabend zugunsten des Projekts, das künftig eine zusätzliche Freizeitmöglichkeit für Kinder, Jugendliche und Familien schaffen soll.
Eintritt zum Open-Air-Kino gegen Spende
Das Programm beginnt um 14 Uhr mit dem Animationsfilm „Butterfly Tale – Ein Abenteuer liegt in der Luft“. Um 16.30 Uhr folgt „Momo“, bevor um 19 Uhr der Film „Wochenendrebellen“ gezeigt wird. Damit richtet sich das Angebot sowohl an Familien mit Kindern als auch an ein älteres Publikum.
Der Eintritt erfolgt gegen eine Spende. Für die Vorstellungen um 16.30 Uhr und 19 Uhr beträgt die empfohlene beziehungsweise erforderliche Mindestspende fünf Euro pro Film, für die Vorstellung um 14 Uhr sind mindestens drei Euro vorgesehen. Zudem können Kombitickets erworben werden.
Karten können vorab per E-Mail bei „Ein Plus für Kempten e.V.“ unter info@kemmde.de bestellt werden.
Picknick und eigene Sitzgelegenheiten
Für die Veranstaltung gilt freie Platzwahl. Besucher können eigene Picknickdecken oder Campingstühle mitbringen. Campingstühle sollen dabei nur in den Randbereichen aufgestellt werden, damit die Sicht für andere Gäste nicht eingeschränkt wird.
Auch eigene Speisen und Getränke dürfen mitgebracht werden. Gläser und Glasflaschen sind auf dem Veranstaltungsgelände allerdings nicht erlaubt. Eine kleine Auswahl an Getränken und Brezeln wird vor Ort angeboten.
Bei Regen findet die Veranstaltung drinnen statt
Sollte das Wetter am Veranstaltungstag nicht mitspielen, soll das Open-Air-Kino nicht ausfallen. Bei Regen wird die Veranstaltung in Innenräume verlegt. Welche Räumlichkeiten dafür genutzt werden, soll kurzfristig bekannt gegeben werden.
Für die Filmauswahl gelten die jeweiligen Altersfreigaben. „Butterfly Tale – Ein Abenteuer liegt in der Luft“ ist ohne Altersbeschränkung freigegeben, „Momo“ und „Wochenendrebellen“ haben eine Freigabe ab sechs Jahren.
Mit dem Besuch des Kinoabends können die Gäste damit nicht nur drei Filme sehen, sondern zugleich das Vorhaben eines Pumptracks in Bingen-Kempten unterstützen.
Im Auftrag von Hessen Mobil wird die Mainbrücke im Zuge der Bundesstraße B 43 grundlegend instandgesetzt. Die Brücke verbindet Wiesbaden-Kostheim mit Ginsheim-Gustavsburg und ist für den Verkehr zwischen beiden Kommunen von zentraler Bedeutung. Die erste Bauphase läuft seit dem 3. August 2026 und betrifft das Teilbauwerk C auf der Seite von Ginsheim-Gustavsburg. Nun hat Hessen Mobil weitere Informationen zum Ablauf bekanntgegeben
Sieben weitere Bauphasen folgen
Die Sanierung der Mainbrücke ist in insgesamt neun Bauphasen gegliedert und soll nach derzeitiger Planung bis Juni 2029 abgeschlossen werden. Nach der ersten halbseitigen Sperrung des Teilbauwerks C in Fahrtrichtung Kostheim folgt ab Dezember 2026 eine zweite halbseitige Sperrung in Fahrtrichtung Ginsheim-Gustavsburg. Diese Phase soll bis Januar 2027 dauern.
Von Januar bis März 2027 ist anschließend eine Vollsperrung vorgesehen, während Arbeiten an allen Teilbauwerken durchgeführt werden. Danach verlagert sich der Schwerpunkt auf das Teilbauwerk A auf der Kostheimer Seite.
Für die einzelnen Bauphasen sieht der aktuelle Zeitplan folgende Abfolge vor:
August bis Dezember 2026: Halbseitige Sperrung des Teilbauwerks C in Fahrtrichtung Kostheim.
Dezember 2026 bis Januar 2027: Halbseitige Sperrung des Teilbauwerks C in Fahrtrichtung Ginsheim-Gustavsburg.
Januar bis März 2027: Vollsperrung für Arbeiten an allen Teilbauwerken.
März bis Juni 2027: Halbseitige Sperrung des Teilbauwerks A auf der Oberstromseite einschließlich des Mainufers.
Juni 2027: Vollsperrung der Fahrbahn des Teilbauwerks A für etwa eine Woche.
Juni bis September 2027: Halbseitige Sperrung des Teilbauwerks A auf der Unterstromseite.
September 2027 bis Juli 2028: Halbseitige Sperrung des Teilbauwerks B in Fahrtrichtung Kostheim.
Juli 2028 bis Mai 2029: Halbseitige Sperrung des Teilbauwerks B in Fahrtrichtung Ginsheim-Gustavsburg.
Juni 2029: Vollsperrung für die Erneuerung des Fahrbahnbelags.
Während der Arbeiten am Teilbauwerk B sind zusätzlich jeweils rund vier Vollsperrungen für Stahlverstärkungen vorgesehen. Diese sollen jeweils nur wenige Tage bis wenige Wochen dauern.
Drei Teilbauwerke werden umfassend saniert
Bei der Mainbrücke handelt es sich nicht um ein einzelnes Bauwerk, sondern um einen Brückenzug mit drei eigenständigen Teilbauwerken. Dazu gehören die 164 Meter lange Vorlandbrücke bei Ginsheim-Gustavsburg (Teilbauwerk C), die rund 182 Meter lange Strombrücke über den Main (Teilbauwerk B) sowie die etwa 28 Meter lange Rampe auf der Wiesbadener Seite (Teilbauwerk A).
Die regelmäßigen Bauwerksprüfungen hatten Mängel unter anderem an Kappen, Überbauten, Pfeilern, Entwässerung, Fahrbahnen, Gehwegen und Geländern festgestellt. Im Rahmen der nun beginnenden grundhaften Instandsetzung sollen deshalb zahlreiche Bauteile erneuert, verstärkt oder instandgesetzt werden.
Auf der Oberseite der rund 385 Meter langen Überführung werden unter anderem Übergangskonstruktionen, Kappen und Geländer erneuert. Auch Entwässerungsleitungen, Abläufe und Abdichtungen werden überarbeitet. Zudem werden Teile des Fahrbahnbelags erneuert und schadhafte Stellen am Stahltragwerk ausgebessert. Die Stahlbauteile erhalten außerdem einen neuen Korrosionsschutz.
An der Unterseite sind unter anderem Arbeiten an der Kostheimer Rampenwand sowie an Widerlagern und Pfeilern vorgesehen. Risse im Sandsteinmauerwerk und an den Lagersockeln werden verpresst, Fugen instandgesetzt und Brückenlager zwischen Unter- und Überbau erneuert. Auch die waagerechten Kragarme der einzelnen Brückenteile werden verstärkt oder neu hergestellt.
Vorlandbrücke wird zuerst bearbeitet
Das Teilbauwerk C auf der Seite von Ginsheim-Gustavsburg ist eine 164 Meter lange Spannbetonkonstruktion aus dem Jahr 1955. Sie besteht aus sechs Einfeldträgern und einem Kastenwiderlager.
In der ersten Bauphase werden auf der Oberstromseite, also in Fahrtrichtung Kostheim, zunächst die Kappen einschließlich Gesims und Geländer erneuert. Anschließend wechseln die Arbeiten auf die Unterstromseite. Auch dort ist eine halbseitige Sperrung erforderlich. Gleichzeitig werden die waagerechten Kragarme verstärkt.
Zum Abschluss der Arbeiten an diesem Teilbauwerk ist eine Vollsperrung vorgesehen. In diesem Zeitraum sollen die Fahrbahn und die Rinne neu asphaltiert sowie die Übergangskonstruktion ausgetauscht werden.
Arbeiten an der Strombrücke ab Herbst 2027
Die rund 182 Meter lange Strombrücke über den Main stammt aus den Jahren 1946 und 1955. Das Teilbauwerk B besteht aus einer Stahlfachwerkkonstruktion mit einer Betonfahrbahn.
Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeiten ist die Verstärkung des Stahlfachwerks. Dafür werden sowohl im oberen als auch im unteren Bereich zusätzliche Stahllamellen angebracht. Da das Tragwerk während dieser Arbeiten möglichst vollständig entlastet werden muss, sind hierfür mehrere zeitweise Vollsperrungen vorgesehen.
Darüber hinaus werden der Fahrbahnbelag, die Abdichtung und die Übergangskonstruktion erneuert. Lose Nieten im Fachwerk werden ersetzt, ein Schrammbord an den Kappen montiert und die Stahlkonstruktion erhält einen neuen Korrosionsschutz.
Die Arbeiten am Teilbauwerk B sind derzeit von September 2027 bis Mai 2029 vorgesehen. Zunächst wird die Fahrtrichtung Kostheim halbseitig gesperrt, anschließend folgt die entsprechende Sperrung in Fahrtrichtung Ginsheim-Gustavsburg.
Kostheimer Rampe wird ebenfalls erneuert
Das Teilbauwerk A auf der Kostheimer Seite ist mit einem Baujahr von 1888 der älteste Teil des Brückenzugs. Die rund 28 Meter lange Konstruktion besteht aus Deckplatten, Stützmauern, Gewölben und Kragträgern.
Vor Beginn der eigentlichen Arbeiten sind eine Kampfmittelsondierung und eine Bohrerkundung im Bereich der Verkehrsinsel vorgesehen. Die Ergebnisse sollen unter anderem Aufschluss über den Baugrund geben und in die Planung des Baugrubenverbaus einfließen.
Zunächst wird die Verkehrsinsel auf der B 43 zurückgebaut und eine Baugrube in der Mitte der Fahrbahn hergestellt. Anschließend wird der Kragarm in Fahrtrichtung Kostheim unter halbseitiger Sperrung zurückgebaut und neu errichtet. Dabei werden auch neue Kappen und eine neue Fahrbahn hergestellt.
Für die Montage des notwendigen Traggerüsts muss die Straße „Mainufer“ zeitweise vollständig gesperrt werden. Damit verbunden ist auch ein vorübergehender Wegfall von Parkplätzen am Mainufer. Anschließend werden die Kellerräume im Gewölbe der Rampe saniert. Den Abschluss bildet eine Erneuerung des Fahrbahnbelags, für die erneut eine Vollsperrung erforderlich ist.
Fuß- und Radverkehr soll aufrechterhalten werden
Trotz der umfangreichen Arbeiten soll der Fuß- und Radverkehr während der gesamten Bauzeit grundsätzlich gesichert bleiben. Die Unterführungen der Kostheimer Rampe und der Vorlandbrücke sollen durchgehend geöffnet bleiben.
Darüber hinaus wird der Fuß- und Radverkehr nach Angaben von Hessen Mobil während der Bauarbeiten immer über mindestens eine Seite der Brücke über den Main geführt. Je nach Bauphase werden dafür entsprechende Umleitungen eingerichtet.
Sanierung kostet rund zehn Millionen Euro
Die Gesamtkosten für die grundhafte Instandsetzung der Mainbrücke belaufen sich nach den aktuellen Angaben auf rund zehn Millionen Euro. Die Kosten werden von der Bundesrepublik Deutschland und der Landeshauptstadt Wiesbaden getragen.
Die Arbeiten sollen nach derzeitiger Planung im Juni 2029 mit einer Vollsperrung für die Erneuerung des Fahrbahnbelags abgeschlossen werden. Hessen Mobil will über die jeweiligen weiteren Bauphasen und damit verbundene Verkehrsänderungen gesondert informieren.
Der wöchentliche Einkauf mit frischen, regionalen Lebensmitteln, das entspannte Stöbern nach neuer Mode und besonderen Wohnaccessoires oder auch das ausgleichende Yoga-Training können in Gau-Algesheim bequem direkt vor der Haustür erledigt werden. Kreative Familiennachmittage und Kindergeburtstage lassen sich vor Ort planen und feiern. Für Bücherwürmer, die auf der Suche nach neuem Lesestoff sind oder sogar eine ganze Nacht in einer Buchhandlung verbringen möchten, findet sich ebenfalls genau das Richtige in den lokalen Geschäften. Für die über 7.000 Einwohner in Gau-Algesheim, aber auch für Besucher von außerhalb, steht damit eine beachtliche Bandbreite an Dienstleistungen, Shopping- und Freizeitangeboten zur Verfügung. Der Vorteil: Mit lokalen Käufen fördert man nicht nur die Vielfalt und Attraktivität der Stadt, sondern unterstützt auch nachhaltig die heimische Wirtschaft. Einige lokale Geschäfte aus ganz unterschiedlichen Branchen stellen sich sowie ihre Angebote und Konzepte hier vor.
Proviantlager – Regionale Lebensmittel im modernen SB-Konzept
Das Proviantlager in Gau-Algesheim hat sich als moderner Selbstbedienungsladen im Ort etabliert und bietet ein vielseitiges Sortiment für den täglichen Einkauf. Das Geschäft steht seinen Kunden an sieben Tagen in der Woche von 6:30 bis 20:00 Uhr zur Verfügung und schließt damit eine wichtige Lücke in der lokalen Nahversorgung. Ein besonderer Schwerpunkt des Konzepts liegt auf frischen und hochwertigen Lebensmitteln, die primär direkt aus der Region bezogen werden. Die Kundschaft findet vor Ort unter anderem Freilandeier, die aus dem eigenen Mobilstall direkt in Gau-Algesheim stammen, sowie hofeigenes Obst und Bio-Gemüse aus lokalem Anbau. Ergänzt wird das regionale Angebot durch Milch und Joghurt vom Milchhof Soonwald, wodurch frische Molkereiprodukte das Sortiment abrunden.
Neben diesen Kernprodukten gibt es eine stetig wechselnde Auswahl an Fleisch- und Wurstwaren, Kartoffeln, Säften, Eis, Saucen, Nudeln, Honig und glutenfreien Produkten. Betrieben wird der Standort von Simon Orlob, der das Angebot laufend erweitert. Zukünftig sollen verstärkt praktische Lebensmittel für den unkomplizierten Alltag in das Sortiment aufgenommen werden – wie beispielsweise hochwertige Aufbackbrötchen oder Tiefkühlpizza. Dabei wird betont, dass es sich nicht um klassisches Convenience-Food handelt, sondern um qualitativ gute Lebensmittel, die eine einfache und flexible Zubereitung für den schnellen Einkauf am Abend, spontane Bedarfe oder am Wochenende ermöglichen. Das Geschäftsmodell verbindet somit Elemente eines klassischen Hofladens, eines Dorfladens und eines modernen SB-Marktes an einem Ort. Das Sortiment orientiert sich stark an der jeweiligen Saison und Verfügbarkeit. Bewusst werden jedoch auch ausgewählte Produkte von außerhalb angeboten, sofern diese qualitativ in das Gesamtkonzept passen.
Um die Kundschaft stets auf dem Laufenden zu halten, setzt das Proviantlager auf eine sehr aktive und transparente Kommunikation über die sozialen Medien. Auf dem eigenen Instagram-Kanal gibt der Betreiber regelmäßige Einblicke in den Geschäftsalltag und das stetig wachsende Sortiment. Dort werden Neuankündigungen gepostet, saisonale Besonderheiten aus der Region vorgestellt und Blicke hinter die Kulissen gewährt. Für die Kunden lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf das Profil, um tagesaktuell über neu eingetroffene, teils limitierte Spezialitäten oder praktische Sortimentserweiterungen informiert zu bleiben.
Kontakt Proviantlager Querbein 7
55435 Gau-Algesheim
Instagram: Proviantlager
herr holgersson – Unabhängige Buchhandlung mit Event-Charakter
Seit dem 1. April 2021 bereichert „herr holgersson“ als unabhängige Buchhandlung die gewerbliche Landschaft in Gau-Algesheim. Unter dem Ansatz „lesen & leben“ bietet das direkt am zentralen Marktplatz gelegene Geschäft weit mehr als nur den reinen Buchverkauf. Die Räumlichkeiten, die sich in einer aufwendig sanierten ehemaligen Scheune befinden, sind wohnzimmerähnlich gestaltet und zeichnen sich durch Holzbalken und Parkettboden aus. Neben einem sorgfältig ausgewählten Sortiment an Büchern aus unterschiedlichen Genres finden Kunden hier auch literarisch passende kleine Geschenkartikel und Karten.
Ein maßgebliches Merkmal von herr holgersson ist das breit gefächerte Veranstaltungs- und Serviceprogramm. Das Geschäft bietet unter anderem exklusive Stöberabende an, bei denen Interessierte nach dem offiziellen Ladenschluss in ruhiger Atmosphäre neue Literatur entdecken können. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal in der Region ist die Möglichkeit zur Übernachtung direkt in der Buchhandlung: Gäste können sich in dem Geschäft einmieten, um nach Geschäftsschluss ungestört lesen zu können.
Zudem verfügt die Buchhandlung über einen eigenen literarischen Escape Room, der das analoge Lesen mit einem interaktiven Rätsel verbindet. Zum weiteren Serviceportfolio gehören individuelle Bücher-Abonnements, verschiedene Events und ein umfassender Schulbuch-Service, bei dem Schulbuchlisten abgegeben und die benötigten Lehrmaterialien kurzfristig beschafft werden können.
Kontakt herr holgersson Am Marktplatz 4
55435 Gau-Algesheim
06725 / 9197133
hallo@herrholgersson.de herrholgersson.de
Wohnscheune Gau-Algesheim – Ein liebevoller Ort zum Stöbern, Entdecken und Verweilen
Mitten im historischen Altstadtkern von Gau-Algesheim liegt der Ort, an dem 2014 alles begann: die erste Wohnscheune. In der Kloppgasse 5 ist über die Jahre ein Geschäft entstanden, in dem Mode, Wohnen, Genuss und schöne Geschenkideen ganz selbstverständlich zusammengehören. Wer hereinkommt, darf erst einmal schauen und entdecken. Zwischen ausgewählter Mode und Schmuck finden sich besondere Wohnaccessoires, Dekoration für jede Jahreszeit, kleine und große Geschenkideen und eine feine Auswahl an Feinkost. Das Sortiment verändert sich immer wieder – und genau deshalb gibt es auch bei jedem Besuch etwas Neues zu entdecken.
Die Wohnscheune lebt von dieser Mischung. Ein neues Lieblingsstück für den Kleiderschrank, eine schöne Kleinigkeit für zu Hause, ein Mitbringsel für einen lieben Menschen oder etwas, das man eigentlich gar nicht gesucht hat und dann doch unbedingt mitnehmen möchte.
Dabei ist der Standort in Gau-Algesheim bis heute etwas Besonderes: Hier begann die Geschichte der Wohnscheune, lange bevor weitere Geschäfte in Ingelheim und Bingen dazukamen. Und obwohl sich seit 2014 vieles entwickelt hat, ist die ursprüngliche Idee geblieben – einen Ort zu schaffen, an dem man gerne ein bisschen länger bleibt, in Ruhe stöbert und sich inspirieren lässt. Wer Gau-Algesheim besucht, sollte deshalb ruhig einen Abstecher in die Kloppgasse einplanen. Denn manchmal sind es gerade die kleinen Läden abseits der großen Einkaufsstraßen, die man am Ende besonders gerne in Erinnerung behält.
Schönes Werk – Die kreative Selbstmach-Werkstatt für Familien
Unter dem Namen „Schönes Werk“ verbirgt sich eine etablierte Selbstmach-Werkstatt, die bereits seit 13 Jahren ein fester Bestandteil des kreativen Angebots in Gau-Algesheim ist. Das von Verona Eifinger geleitete Unternehmen, das mittlerweile seinen festen Sitz in der Kloppgasse 4 bezogen hat, richtet sich mit seinem vielfältigen Kurs- und Veranstaltungsangebot in erster Linie an Kinder ab vier Jahren sowie an Familien. Das Kerngeschäft von Schönes Werk umfasst die professionelle Organisation und Durchführung von Handarbeits- und Bastelworkshops. Ein zentrales Merkmal aller angebotenen Kurse ist dabei, dass diese stets individuell und persönlich auf die jeweiligen Teilnehmenden, deren Fähigkeiten und kreative Vorstellungen abgestimmt werden.
Ein stark nachgefragter Geschäftsbereich ist zudem die Ausrichtung von Kindergeburtstagen, bei denen die Kinder unter fachkundiger Anleitung eigene Projekte umsetzen können. Darüber hinaus bietet die Werkstatt regelmäßige Samstags-Workshops an und organisiert in enger Kooperation mit der Stadt Ingelheim sowie der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim ein umfassendes Ferienprogramm. Dieses Angebot entlastet Eltern bei der Betreuung und ermöglicht den Kindern eine wertvolle handwerkliche Beschäftigung. Durch den sehr individuellen und persönlichen Betreuungsansatz innerhalb der Kurse wird sichergestellt, dass jedes Kind zielgerecht gefördert wird und in seinem eigenen Tempo arbeiten kann.
Neben den Aktivitäten in den eigenen Räumlichkeiten engagiert sich das Unternehmen auch intensiv im öffentlichen Leben der Stadt. Schönes Werk präsentiert sich regelmäßig bei städtischen Festen und Aktionstagen, wie etwa dem Kultursommer oder dem Aktionstag für Vielfalt und Demokratie. Ein weiterer wichtiger Baustein der regionalen Vernetzung ist das aktive Engagement von Verona Eifinger im Jugendzentrum „EUrE OJA“ in Gau-Algesheim. Durch diese enge Zusammenarbeit mit kommunalen Einrichtungen und der Jugendarbeit stärkt Schönes Werk seine lokale Präsenz maßgeblich und leistet einen nachhaltigen Beitrag für die Gemeinschaft.
Kontakt
Schönes Werk Kloppgasse 4
55435 Gau-Algesheim
06725 / 9379443 0151 / 43256269 hallo@schoeneswerk.de schoeneswerk.de
Sarasvati Yoga – Ganzheitliches Training für körperliche Ausgeglichenheit
Unter dem Namen „Sarasvati Yoga“ bietet Stefanie Petersen in Gau-Algesheim maßgeschneiderten Yoga-Unterricht in einem bewusst privaten Ambiente an. Das Studio grenzt sich durch sehr kleine Gruppengrößen von lediglich zwei bis fünf Personen deutlich von großen Fitness-Einrichtungen ab. Da jeder Körper individuell ist und die Kunden unterschiedliche physische Fähigkeiten oder teils auch körperliche Einschränkungen mitbringen, wird das Training gezielt auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. Der Fokus der Einheiten liegt dabei stets auf einem sanften und bewussten Üben. Durch eine gezielte Konzentration auf die Atmung und die eigene Körperwahrnehmung soll sichergestellt werden, dass sich das physische und mentale Wohlbefinden der Teilnehmenden nach der Stunde spürbar verbessert.
Der Name des Studios geht auf die fundierte Ausbildung der Inhaberin zurück: Vor 14 Jahren absolvierte Stefanie Petersen eine zweijährige Yogalehrer-Ausbildung bei der etablierten Institution „Yoga Vidya“. Im Rahmen einer Abschlusszeremonie erhielt sie dort den spirituellen Namen Sarasvati – benannt nach der hinduistischen Göttin der Weisheit und der Künste. In den darauffolgenden Jahren erweiterte sie ihre Expertise kontinuierlich durch fachspezifische Zusatzausbildungen, unter anderem in den Bereichen Thai-Yoga-Massage, als zertifizierter Entspannungs-Coach sowie im sogenannten Rückenyoga. Die Themen Entspannung und Rückengesundheit bilden seither die zentralen inhaltlichen Schwerpunkte ihrer Arbeit.
Die Zielgruppe von Sarasvati Yoga ist vielfältig und umfasst unter anderem die Generation der 50- bis 70-Jährigen, aber auch junge Mütter. Um Letzteren die Teilnahme trotz der Kinderbetreuung zu erleichtern, werden einige Kurse in einem modernen Hybrid-Format angeboten. So besteht die Möglichkeit, sich flexibel per Zoom von zu Hause aus in die laufende Stunde zuzuschalten. Auch beim Zahlungsmodell setzt das Studio auf maximale Kundenfreundlichkeit: Es wird bewusst auf ein starres Abo-System verzichtet. Abgerechnet werden ausschließlich die Stunden, an denen auch tatsächlich teilgenommen wurde. Die erste Schnupperstunde zum Kennenlernen ist zudem grundsätzlich kostenlos.
Neben der Tätigkeit im eigenen Studio engagiert sich Stefanie Petersen aktiv im örtlichen Vereinsleben. Im Gau-Algesheimer Turnverein leitet sie beispielsweise am Montagabend die Gruppe „Fit Forever“. In diesem Kurs turnen Frauen und Männer mit einem Durchschnittsalter von stolzen 80 Jahren gemeinsam und machen dem Namen der Gruppe alle Ehre. Interessierte, die sich vorab einen Eindruck verschaffen möchten, finden auf dem Instagram-Kanal des Studios zudem praktische, rückengerechte Übungen für den Alltag.
Kontakt Sarasvati Yoga
Ockenheimer Str. 61
55435 Gau-Algesheim
0178 / 6578619
sarasvatiyoga@freenet.de sarasvatiyoga.de