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Parkgebühren in Alzey werden zum 22. April angepasst

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Parkgebühren in Alzey
Mobilität

In der Stadt Alzey tritt am Mittwoch, den 22. April 2026, eine neue Parkgebührenordnung in Kraft. Die Anpassung der Parkgebühren in Alzey, die vom Stadtrat bereits im Januar mit großer Mehrheit verabschiedet wurde, ist Teil eines umfassenden Konzepts, um den Parkraum in der Innenstadt zukunftssicher aufzustellen und gezielt in die Infrastruktur zu investieren. An diesem Tag werden die Parkscheinautomaten durch Fachfirmen und Mitarbeitende der Stadtverwaltung technisch auf die neuen Tarife umgestellt.

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Mit der Anpassung der Parkgebühren in Alzey verfolgt die Stadt ein klares Ziel:

Der Parkraum in der Innenstadt soll fairer, sinnvoller genutzt und zukunftsfähig ausgebaut werden. Die Parkgebühren wurden über viele Jahre kaum verändert; zuletzt fielen seit 2015 lediglich 60 Cent pro Stunde auf allen Flächen an. Dies machte das Parken für Dauerparker auf besonders gefragten Stellplätzen in zentraler Lage attraktiv und steigerte zunehmend den Parksuchverkehr. Wer nur schnell etwas erledigen oder einkaufen möchte, fand dadurch oft schwerer einen freien Platz.

Bürgermeister Steffen Jung betont, dass die zusätzlichen Einnahmen von rund 250.000 Euro pro Jahr bewusst in konkrete Projekte rund ums Parken fließen. Damit soll die Innenstadt gestärkt und die Infrastruktur verbessert werden. Das Geld bleibt in der Stadt und wird für die dringend notwendige Sanierung der Tiefgarage, den Bau eines neuen Parkdecks in der Friedrichstraße sowie die Vorbereitung eines modernen Parkleitsystems verwendet. Ein wichtiger Bestandteil der Neuregelung ist zudem die stärkere Differenzierung nach Lage, um mehr Bewegung auf zentralen Plätzen wie dem Obermarkt zu schaffen.

Parallel zur Gebührenanpassung setzt die Stadt weiterhin auf das bürgerfreundliche Handyparken. Wer diese Möglichkeit nutzt, kann seine Parkzeit bequem per Smartphone starten, minutengenau abrechnen und bei Bedarf von unterwegs verlängern. Selbstverständlich bleibt auch das Bezahlen mit Münzen am Automaten weiterhin möglich.

Die neuen Parkgebühren in Alzey im Überblick:

  • Allgemeines Parken im Stadtgebiet: 1,00 Euro pro Stunde

  • Obermarkt und Museumsplatz: 2,00 Euro pro Stunde

  • Kurzparken: Anteilige Parkzeiten ab 20 Cent weiterhin möglich

  • Bewohnerparken: 90,00 Euro pro Jahr (entspricht 7,50 Euro im Monat)

  • Park-and-Ride am Bahnhof: 3,00 Euro pro Tag

  • Dauerparken (Sickinger Straße, Ostdeutsche Straße und Stadthalle): 60,00 Euro pro Monat

  • Tiefgarage: 65,00 Euro pro Monat für Tagesparker (7 bis 23 Uhr) oder 90,00 Euro für Dauerparker

  • Berufspendler (Jean-Braun-Straße): 25,00 Euro pro Monat

  • Vermietete Dauerparkplätze (Innenstadt): 65,00 Euro pro Monat (ab 01.01.2027 oder bei Neuverträgen)

  • Behindertenparkplätze: Bleiben kostenfrei (zeitliche Begrenzung zur Fluktuation wird geprüft)

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Brutale Messerattacke in Worms

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Frankfurt - tödlicher Streit

Am Mittwochabend (15.04.2026) kam es zu einer Messerattacke in Worms im Bereich der Bahnhofstraße. Ein 23-jähriger Mann erlitt dabei mehrere Stichverletzungen und musste im Krankenhaus notoperiert werden.

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Tatverdächtiger kehrt nach der Messerattacke in Worms zum Tatort zurück

Gegen 20:30 Uhr ging bei der Rettungsleitstelle die Meldung über eine körperliche Auseinandersetzung ein, bei der ein Messer eingesetzt worden sei. Beim Eintreffen der ersten Polizeikräfte fanden diese das Opfer mit Verletzungen am Oberkörper und am Oberschenkel vor.

Der mutmaßliche Täter, ein 22-jähriger Mann, war zunächst vom Tatort geflüchtet. Überraschenderweise erschien er jedoch kurze Zeit später wieder in der Bahnhofstraße, während die Beamten noch vor Ort waren. Er ließ sich daraufhin widerstandslos festnehmen.

Notoperation des Opfers notwendig

Der 23-jährige Geschädigte wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Stichwunden waren so schwerwiegend, dass sie noch in der Nacht operativ versorgt werden mussten. Nach aktuellem Stand der Polizei besteht glücklicherweise keine Lebensgefahr mehr.

Die Hintergründe der Tat sowie das Motiv sind derzeit noch völlig unklar. Zum Grund des Streits liegen bislang noch keine Informationen vor, die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.

Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz wurde der 22-Jährige einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete wegen des Verdachts des versuchten Totschlags die Untersuchungshaft an. Der Beschuldigte wurde bereits in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Während der polizeilichen Maßnahmen und der Spurensicherung musste ein Teil des Bahnhofsvorplatzes abgesperrt werden. Der Bahnverkehr im Wormser Hauptbahnhof war hiervon jedoch nicht betroffen und konnte ohne Einschränkungen weiterlaufen.

Zeugenaufruf

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen übernommen und bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zum Tathergang oder der Vorgeschichte geben können, sich unter der Telefonnummer 06131/65-33999 zu melden.

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Radfahrerin bei Unfall in Mainz verletzt

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Unfall in Mainz
Bild: BYC-News

Am Donnerstagvormittag (16.04.2026) ereignete sich ein Unfall in Mainz im Bereich der Binger Straße / Wallstraße, bei dem eine Radfahrerin verletzt wurde. Der Verkehrsunfall führte gegen 11:00 Uhr zu kurzzeitigen Behinderungen im Stadtverkehr.

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Unfall in Mainz im Ampelbereich

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei befuhr eine 32-jährige Autofahrerin die Binger Straße in Richtung Wallstraße. Zur gleichen Zeit beabsichtigte eine 54-jährige Radfahrerin, die Wallstraße im Bereich der bekannten Kreuzung „Am Binger Schlag“ zu überqueren. Dabei wurde die Radfahrerin vom herannahenden Pkw erfasst und kam zu Fall.

Ein zentraler Punkt der polizeilichen Ermittlungen ist die Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt. Nach derzeitigem Stand der Untersuchungen besteht der Verdacht, dass die Radfahrerin die Fußgängerampel überquerte, während diese Rot zeigte. Die genauen Details hierzu werden derzeit noch geklärt.

Sachschaden und medizinische Versorgung

Die 54-jährige Radfahrerin erlitt Verletzungen und wurde nach einer Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Über die Schwere der Verletzungen liegen aktuell keine näheren Informationen vor. Sowohl am Fahrrad als auch am Pkw entstand durch den Unfall in Mainz ein Sachschaden.

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DRK eröffnet neue Jugendhilfeeinrichtung in Mainz

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Jugendhilfeeinrichtung in Mainz
Matthias Jansen, Leiter der neuen Jugendhilfeeinrichtung in Mainz zeigt eines der zukünftigen Zimmer. (Foto: P. Koehler / DRK)

In der Mainzer Innenstadt wurde am Donnerstag (16. April 2026) ein wichtiges Projekt für die regionale Kinder- und Jugendhilfe offiziell eingeweiht. Der DRK-Kreisverband Mainz-Bingen e.V. eröffnet eine neue stationäre Einrichtung, die speziell auf Jugendliche und junge Erwachsene in herausfordernden Lebenssituationen zugeschnitten ist.

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Die Jugendhilfeeinrichtung in Mainz bietet ein stabiles Umfeld für besondere Bedürfnisse

Die neue Einrichtung bietet Platz für insgesamt 12 junge Menschen im Alter von 14 bis 18 Jahren, die in zwei Wohngruppen betreut werden. Der Fokus liegt dabei auf einem besonderen Bedarf: Aufgenommen werden vorwiegend Jugendliche, die zuvor psychiatrisch behandelt wurden und deren Situation eine Rückkehr ins bisherige Zuhause vorerst nicht zulässt.

„Mit den beiden Wohngruppen möchten wir jungen Menschen ein temporäres Zuhause in einem stabilen Umfeld bieten“, erklärt Michael Kurz, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Mainz-Bingen. Ziel sei es, den Jugendlichen den nötigen Raum für ihre individuelle Entwicklung zu geben.

Mehr als nur ein Dach über dem Kopf

In der Einrichtung geht es um weit mehr als die reine Unterbringung. Ein fest strukturierter Rahmen soll den Jugendlichen helfen, wieder Fuß zu fassen:

  • Alltagsunterstützung: Hilfe bei der Bewältigung täglicher Aufgaben.

  • Bildung & Beruf: Gezielte Unterstützung bei schulischen oder beruflichen Herausforderungen.

  • Stärkenförderung: Ein Team von Fachkräften hilft dabei, individuelle Potenziale zu entdecken und Lebensziele zu formulieren.

Matthias Jansen, Leiter der neuen Jugendhilfeeinrichtung in Mainz, betont die gesellschaftliche Verantwortung: „Jeder Jugendliche hat das Recht auf eine chancengleiche Zukunft.“

Start im Mai 2026

Die offizielle Eröffnung heute markiert den Startschuss für die Zusammenarbeit mit dem bestehenden Mainzer Netzwerk aus Jugendämtern und sozialen Trägern. Lange leer stehen werden die Räume nicht: Die Belegung und der operative Betrieb der ersten Wohngruppe sind bereits für Mai 2026 geplant.

Mit der Jugendhilfeeinrichtung in Mainz schließt das DRK eine wichtige Lücke in der Versorgung von benachteiligten jungen Menschen in der Landeshauptstadt und stellt sicher, dass Betroffene in schwierigen Phasen nicht allein gelassen werden.

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Drei Tote nach Arbeitsunfall in Westhessen

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Arbeitsunfall in Runkel

Am Donnerstagnachmittag (16. April 2026) kam es zu einem Arbeitsunfall in Runkel (Limburg-Weilburg). In einer örtlichen Lederfabrik und Pelzgerberei kamen drei Menschen ums Leben, zwei weitere kämpfen derzeit in Krankenhäusern um ihr Leben.

Fund in der Klärgrube nach Arbeitsunfall in Runkel

Gegen Nachmittag machte ein Mitarbeiter der Fabrik eine schreckliche Entdeckung: Er fand fünf Kollegen reglos in einer Grube der Gerberei. Sofort wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert.

Erste Vermutungen nach lassen auf eine Kohlenmonoxidvergiftung schließen. Die Feuerwehr vermutet zudem, dass chemische Dämpfe innerhalb der Grube ursächlich für das Unglück sein könnten. In dieser Grube werden Endprodukte der Gerberei gesammelt, die gefährliche Gase entwickeln können.

Großeinsatz und Dekontamination

Rund 150 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Gefahrenabwehr sowie drei Rettungshubschrauber waren vor Ort. Da in dem Betrieb mit verschiedenen Chemikalien gearbeitet wird, mussten besondere Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Etwa 45 bis 50 Einsatzkräfte, die direkten Kontakt zu den Opfern hatten, mussten durch speziell aufgebaute Schleusen dekontaminiert und vorsorglich untersucht werden. Es soll jedoch keinen Gefahrstoffaustritt aus dem Gebäude gegeben haben. Für die Bevölkerung bestand durch den Arbeitsunfall in Runkel zu keiner Zeit ein Risiko.

Am Freitag hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Im Fokus steht nun die Klärung der genauen Todesursache sowie die Frage, wie es zu der tödlichen Gaskonzentration in der Grube kommen konnte. Der betroffene Bereich bleibt für die Untersuchungen vorerst gesperrt.

Wichtiger Rückruf bei Kaufland wegen E.coli-Bakterien im Produkt

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Veganes Cordon Bleu Rügenwalder Mühle

Die Carnis Vertriebs GmbH informiert aktuell über einen dringenden Rückruf eines K-Classic-Artikels, der Hausmarke von Kaufland. Im Rahmen einer Routinekontrolle wurden in dem Produkt gefährliche STEC-Bakterien (Shigatoxin-produzierende E.coli) nachgewiesen, weshalb es nun zu dem Rückruf bei Kaufland kommt.

Warum ist der Verzehr gefährlich?

Die nachgewiesenen Bakterien sind hochinfektiös und können bereits in geringen Mengen schwere gesundheitliche Probleme verursachen. Eine Infektion kann zu dramatisch verlaufenden Durchfallerkrankungen führen.

Besonders gefährdet sind Kinder unter sechs Jahren, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. In komplizierten Fällen kann sich ein lebensbedrohliches hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) entwickeln, das die Nieren schädigt und eine Dialyse erforderlich machen kann. Auch neurologische Störungen sind als Folge möglich.

Dieses Produkt ist vom Rückruf bei Kaufland  betroffen

Vom Rückruf betroffen ist ausschließlich die 100g-Packung der Marke K-Classic, die bei Kaufland vertrieben wurde:

Rückruf bei kaufland

  • Produkt: K-Classic Delikatess Salami 1A fettreduziert

  • Inhalt: 100g

  • GTIN: 4063367325779

  • Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD): 17.04.2026, 24.04.2026 und 01.05.2026

  • Hersteller: Carnis Vertriebs GmbH

Was Kunden jetzt tun sollten

Das Unternehmen rät dringend vom Verzehr ab. Kunden, die das Produkt bereits gekauft haben, können dieses in jeder Kaufland-Filiale zurückgeben. Der Kaufpreis wird in vollem Umfang erstattet – auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Personen, die die betroffene Salami bereits verzehrt haben und Symptome wie schweren Durchfall oder Übelkeit entwickeln, sollten umgehend einen Arzt aufsuchen und auf den Verdacht einer E.coli-Infektion hinweisen.

Nachtvorlesung 2.0 in der Universitätsmedizin Mainz

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Patientendaten der Unimedizin Mainz
Uniklinik Mainz

Was passiert, wenn der eigene Körper sich selbst angreift? Rund neun Prozent der Deutschen leiden an Autoimmunerkrankungen – Tendenz steigend. Die beliebte Veranstaltungsreihe „Nachtvorlesung 2.0“ der Universitätsmedizin Mainz widmet sich in ihrer Frühjahrsstaffel diesem hochspannenden Thema und beleuchtet insbesondere die Rolle der Ernährung.

Expertenwissen bei der Nachtvorlesung 2.0 – verständlich und kostenfrei

Unter der Schirmherrschaft von Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, dem Vorstandsvorsitzenden der Universitätsmedizin, erklären Top-Mediziner komplexe Forschungsergebnisse so, dass sie für jeden Laien greifbar werden. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Theorie, sondern vor allem darauf, was Betroffene selbst für ihre Gesundheit tun können.

Die Termine der Nachtvorlesung 2.0 im Überblick:

1. Abend: Donnerstag, 23. April 2026 (19:30 Uhr)

  • Thema: Ernährung und gestörte Immunreaktionen von Gelenken, Haut und Augen.

  • Inhalte: Anti-entzündliche Ernährung bei Rheuma, Schuppenflechte (Psoriasis) und Glaukom (Grüner Star).

2. Abend: Donnerstag, 30. April 2026 (19:30 Uhr)

  • Thema: Autoimmunerkrankungen von Hirn, Leber und Darm.

  • Inhalte: Neue Erkenntnisse zu Multipler Sklerose (MS), Zöliakie und die Möglichkeiten gezielter Ernährungstherapien.

Wenn das Immunsystem die Orientierung verliert

In den Vorlesungen erfahren Besucher, warum das Abwehrsystem bei Krankheiten wie Rheumatoider Arthritis oder MS körpereigene Zellen fälschlicherweise als Feinde einstuft. Da die Ursachen oft ein Mix aus Genetik, Umwelt und Lebensstil sind, bietet genau dieser Lebensstil einen mächtigen Hebel: Eine ausgewogene, entzündungshemmende Ernährung kann helfen, das Immunsystem zu regulieren und Entzündungsschübe abzumildern.

Veranstaltungsdetails

Die Vorlesungen finden jeweils im großen Hörsaal der Chirurgie statt.

  • Ort: Gebäude 505H, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz

  • Beginn: 19:30 Uhr

  • Eintritt: Frei (keine Anmeldung erforderlich)

Hinweis: Da das Immunsystem alle Organe betreffen kann, arbeiten an der Unimedizin Mainz Experten verschiedenster Fachrichtungen interdisziplinär zusammen. Diese geballte Kompetenz wird an den beiden Abenden kompakt präsentiert.

Die Programme im Einzelnen:

23. April 2026: „Ernährung und gestörte Immunreaktionen von Gelenken, Haut und Augen“

Einführung und Moderation: Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand

Referenten:

  • Univ.-Prof. Dr. Andreas Schwarting (I. Medizinische Klinik und Poliklinik): Kann Ernährung bei „Rheuma“ helfen oder sogar heilen? – Von der Gicht bis zur chronisch-entzündlichen Arthritis
  • Dr. Magdalena Tüg (I. Medizinische Klinik und Poliklinik): Gesund essen bei Rheuma – natürliche Entzündungshemmer
  • Dr. Joanna Wegner (Haut- und Poliklinik):
    Psoriasis verstehen: mehr als eine Hauterkrankung
  • Dr. Julia Prinz (Augenklinik und Poliklinik):
    Protektive Ernährung beim Glaukom

30. April 2026: „Autoimmunerkrankungen von Hirn, Leber und Darm“

Einführung und Moderation: Univ.-Prof. Dr. Ralf Kiesslich, Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand

Referenten:

  • Univ.-Prof. Dr. Stefan Bittner (Klinik und Poliklinik für Neurologie): Multiple Sklerose und deren Beeinflussung durch Ernährung
  • Karina Woschek (Ausbildungszentrum für Ernährung und Diätetik): Ernährung bei Zöliakie – Ernährungsmythen
  • Univ.-Prof. Dr. Christian Lange (I. Medizinische Klinik und Poliklinik): Autoimmunerkrankungen der Leber

Alle Experten stehen im Anschluss an die Vorträge für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung, moderiert wird die Runde von AZ-Redakteur Michael Bermeitinger. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich bei Brezeln und Getränk dem informellen Nachgespräch und Gedankenaustausch zu widmen.

Die Nachtvorlesung 2.0 findet in Kooperation mit der Medizinischen Gesellschaft Mainz statt.

Öffentlichkeitsfahndung nach Doppelmord in Raunheim

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Doppelmord in Raunheim
Tatverdächtiger - Quelle: LKA

Nach dem Doppelmord in Raunheim in einem Bistro in der Frankfurter Straße am frühen Morgen des 17. März 2026, intensivieren die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) die Suche. Mit der Veröffentlichung von Bild- und Videoaufzeichnungen hoffen die Ermittler nun auf den entscheidenden Hinweis aus der Bevölkerung.

Neue Erkenntnisse zum Täter

Die Arbeit der installierten Sonderkommission „Taverne“ hat ergeben, dass sich der Gesuchte bereits einige Zeit vor der Tat im Stadtgebiet von Raunheim aufgehalten hat. Dabei fiel er durch ein besonderes Detail auf:

  • Der Verdächtige nutzte zeitweise ein sogenanntes „Fatbike“ (ein Fahrrad mit auffällig breiten Reifen).

  • Zur Tatzeit trug der Mann eine gelbe Warnweste.

  • Nach den Schüssen flüchtete der Täter zu Fuß vom Tatort.

Belohnung für Hinweise zum Doppelmord in Raunheim

Für Informationen, die zur Ermittlung und Ergreifung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt eine Belohnung in Höhe von 5.000,00 Euro ausgesetzt. Hinweise können auf Wunsch auch anonym abgegeben werden.

Personen, die, auch anonym, Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen geben können, werden von der Polizei gebeten sich über soko-taverne-hinweise.hlka@polizei.hessen.de oder der Hinweistelefon-Nummer 06151/969 53111 zu melden.

ACHTUNG: Der Täter könnte bewaffnet sein. Sollten Sie diesen erkennen, sprechen Sie diesen nicht an. Melden Sie sich umgehend über den Notruf 110 bei der Polizei.

Mehrere Verletzte bei Brand in Raunheim

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Brand in Raunheim
Symbolfoto Feuerwehr

Ein Brand in einer städtischen Containerwohnanlage im Schnelser Weg in Raunheim hat in der Nacht zum Donnerstag (16.04.2026) ein massives Aufgebot an Rettungskräften gefordert. Trotz des schnellen Eingreifens zahlreicher Feuerwehren entstand erheblicher Sachschaden durch den Brand in Raunheim; mehrere Menschen wurden verletzt.

Ein verletzter Bewohner und vier verletzte Feuerwehrkräfte bei Brand in Raunheim

In der Anlage waren unter anderem Menschen ohne festen Wohnsitz untergebracht. Insgesamt zwölf Bewohner konnten den Brandort rechtzeitig verlassen und wurden vor Ort als unversehrt eingestuft. Ein Bewohner erlitt jedoch leichte Verletzungen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Stadt hat für die Betroffenen bereits eine vorübergehende Unterbringung in einem nahegelegenen Hotel organisiert.

Nach aktuellem Stand der Polizei gibt es keine Hinweise darauf, dass sich zum Zeitpunkt des Brandes weitere Personen in dem Objekt aufgehalten haben.

Großeinsatz fordert Opfer unter den Rettern

Das Ausmaß des Brandes war so groß, dass Feuerwehren aus dem gesamten Umland zusammengezogen wurden. Einsatzkräfte aus Raunheim, Rüsselsheim, Groß-Gerau, Trebur, Nauheim, Ginsheim-Gustavsburg und Bischofsheim kämpften gemeinsam gegen die Flammen. Unterstützt wurden sie vom THW Rüsselsheim und zahlreichen Rettungsdiensten.

Vier Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten verletzt. Einer von ihnen musste aufgrund der Schwere seiner Verletzungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Die enorme Hitzeentwicklung vor Ort war so intensiv, dass sogar zwei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr beschädigt wurden.

Was den Brand in Raunheim ausgelöst hat, ist derzeit noch völlig unklar. Das Kriminalkommissariat 10 in Rüsselsheim hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Experten werden das Brandobjekt untersuchen, sobald es sicher begehbar ist.

Musikerflohmarkt im Yellow Ingelheim

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Musikerflohmarkt im Yellow | Quelle: Yellow
Musikerflohmarkt Ingelheim | Quelle: Yellow

Alle Musikfreunde und Equipment-Sammler in der Region sollten sich den Samstag, 25. April 2026, rot im Kalender markieren. Von 12:00 bis 15:00 Uhr verwandelt sich das Jugend- und Kulturzentrum „Yellow“ in Ingelheim wieder in ein Paradies für Musiker.

Alles rund ums Instrument beim Musikerflohmarkt im Yellow

Egal ob Einsteiger auf der Suche nach der ersten Gitarre oder Profis, die ihr Setup erweitern wollen – das Angebot ist breit gefächert:

  • Musikinstrumente aller Art

  • Verstärker, Boxen und PA-Technik

  • Noten und musikalische Fachliteratur

Regeln für Verkäufer: Privat und fachbezogen

Der Flohmarkt ist ein reines Herzensprojekt für die Szene. Daher gibt es einige klare Regeln, um den Charakter der Veranstaltung zu bewahren:

  • Keine Gebühren: Weder Besucher noch Verkäufer müssen Eintritt oder Standgebühren zahlen.

  • Nur Privatverkauf: Gewerbliche Anbieter und Neuwaren sind strikt untersagt.

  • Keine Tonträger: Der Fokus liegt auf Hardware und Zubehör – CDs und LPs sind vom Verkauf ausgeschlossen.

  • Standmaße: Die maximale Breite pro Stand beträgt drei Meter.

Aufbau und Technik

Der Flohmarkt findet sowohl in den Innenräumen als auch im Außenbereich statt. Während im Haus Tische gestellt werden, müssen Verkäufer für den Außenbereich eigene Tische und Pavillons mitbringen. Stromanschlüsse sind zwar vorhanden, entsprechende Verlängerungskabel müssen jedoch selbst mitgebracht werden. Der Aufbau für alle Angemeldeten beginnt um 11:00 Uhr.

Anmeldung: Jetzt schnell sein!

Da die meisten Standplätze bereits vergeben sind, sollten sich Kurzentschlossene zügig melden. Die Anmeldung ist ausschließlich per E-Mail an flohmarkt@ingelheim.de möglich.

Für Rückfragen steht das Team des Yellow unter der Mobilnummer 01520 7605702 bereit. Impressionen und weitere Infos finden Interessierte zudem auf der Webseite des Zentrums.

Vier Polizisten bei Einsatz in Worms verletzt

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Verkehrskontrollen der Polizei

Am Mittwochnachmittag (15.04.2026) kam es in Worms-Hochheim zu einem Zwischenfall während eines Rettungseinsatzes. Was als medizinische Erstversorgung begann, endete in einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte und dem Einsatz eines Tasers.

Widerstand gegen medizinische Hilfe in Worms

Gegen 14:45 Uhr wurden Rettungskräfte und die Polizei zu einem medizinischen Notfall gerufen. Ein 48-jähriger Mann befand sich nach Polizeiangaben in einem medizinischen Ausnahmezustand und wehrte sich massiv gegen die notwendige Behandlung durch den Rettungsdienst.

Als die hinzugerufenen Beamten der Polizeiinspektion Worms unterstützten, um die Versorgung zu ermöglichen, schlug die Situation in Gewalt um. Der Mann griff die Einsatzkräfte tätlich an.

Einsatz des Tasers und vier verletzte Beamte

Um den aggressiven Verantwortlichen unter Kontrolle zu bringen, mussten die Beamten der Polizei Worms schließlich ein Distanzelektroimpulsgerät (Taser) einsetzen. Erst danach konnte der Mann überwältigt und gesichert werden.

Vier Polizeibeamte wurden durch den Angriff leicht verletzt und mussten ambulant medizinisch versorgt werden. Der Verantwortliche erlitt im Zuge der Festnahme ebenfalls leichte Verletzungen.

Krankenhaus statt Gewahrsam

Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands wurde der 48-Jährige unter polizeilicher Begleitung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er nun die erforderliche medizinische und psychiatrische Betreuung erhält.

Inwiefern der Mann für seine Handlungen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann – insbesondere in Anbetracht des medizinischen Ausnahmezustands –, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Das Verständnis der lokalen Gesundheitsbedürfnisse als Schlüssel zum Erfolg der Pharmaindustrie

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Pharma

Die pharmazeutische Industrie hat erkannt, dass wissenschaftliche Exzellenz allein keinen kommerziellen Erfolg auf den globalen Märkten garantieren kann. Unternehmen, die bahnbrechende Therapien entwickeln, stellen zunehmend fest, dass die behördliche Zulassung nur den Anfang eines komplexen Weges zum Patientenzugang darstellt. Das Verständnis der lokalen Gesundheitsbedürfnisse hat sich von einer zweitrangigen Überlegung zu einer strategischen Notwendigkeit entwickelt, die darüber entscheidet, ob innovative Medikamente die Patienten erreichen, die sie am dringendsten benötigen.

Die epidemiologische Landschaft: Kartierung der Krankheitslast und der Prioritäten im Gesundheitswesen

Im Gesundheitswesen ist eine gründliche epidemiologische Analyse erforderlich, die die Inzidenz, Prävalenz und Mortalitätsmuster von Krankheiten innerhalb bestimmter Bevölkerungsgruppen untersucht https://farmak.ch/. Bedarf wird als die Fähigkeit definiert, von Gesundheitsleistungen zu profitieren, gekennzeichnet durch ein Gesundheitsdefizit, das mit dem Potenzial für wirksame medizinische Interventionen zusammenhängt. Dieser Rahmen verpflichtet Pharmaunternehmen, über globale Krankheitsstatistiken hinauszublicken und die lokale Krankheitslast zu untersuchen, die regional stark variiert.

Das Konzept der Krankheitslast umfasst verschiedene Dimensionen, darunter Prävalenzdaten, Auswirkungen auf die Lebensqualität, Produktivitätsverluste von Arbeitnehmern und wirtschaftliche Kosten. Behinderungsbereinigte Lebensjahre (DALYs) und qualitätsbereinigte Lebensjahre (QLYs) liefern standardisierte Kennzahlen, die Vergleiche zwischen verschiedenen Erkrankungen und Bevölkerungsgruppen ermöglichen. Diese Messungen zeigen, welche Gesundheitsprobleme große Bevölkerungsgruppen betreffen und wo pharmakologische Interventionen den größten gesundheitlichen Nutzen erzielen können.

Das Verständnis der lokalen Epidemiologie ist besonders wichtig, wenn es um die Bewältigung regionaler Gesundheitsprioritäten geht. Beispielsweise stehen Schwellenländer vor einer doppelten Krankheitslast, da neben Infektionskrankheiten auch die Raten nichtübertragbarer Krankheiten zunehmen.

Stakeholder-Analyse: Navigation durch komplexe Gesundheitsökosysteme

Für einen erfolgreichen Marktzugang ist eine umfassende Stakeholder-Analyse erforderlich, die weit über die traditionellen Regulierungsbehörden hinausgeht. Zu den prioritären Stakeholdern zählen Krankenversicherungen, Apothekenabrechnungsstellen, integrierte Versorgungssysteme und Bewertungsstellen, die den Wert jeweils unterschiedlich definieren.

Gesundheitsdienstleister spielen eine entscheidende Rolle als Gatekeeper, deren Verschreibungsentscheidungen den Patientenzugang unmittelbar beeinflussen. Ihre Einschätzungen zu Krankheitsverlauf, Behandlungsoptionen und Patientenbedürfnissen müssen sowohl in die Strategien der klinischen Entwicklung als auch in die Pläne zur Evidenzgenerierung einfließen. Kostenträger führen sorgfältige Kosten-Nutzen-Analysen durch und bewerten den therapeutischen Wert im Verhältnis zu den finanziellen Auswirkungen auf das Gesundheitssystem. Das Verständnis der Prioritäten, Unsicherheiten und Präferenzen der Kostenträger ermöglicht es Unternehmen, geeignete wirtschaftliche Evidenz für Erstattungsverhandlungen zu generieren.

Die Patienten selbst stellen wichtige Interessengruppen dar, deren Bedürfnisse über die klinische Wirksamkeit hinausgehen. Zu den Faktoren gehören:

  • Verabreichungswege und -häufigkeit der Behandlung beeinflussen die Therapietreue;
  • Nebenwirkungsprofile beeinträchtigen die Lebensqualität;
  • Selbstbeteiligungskosten bestimmen die Bezahlbarkeit;
  • Kulturelle Überzeugungen beeinflussen die Akzeptanz der Behandlung.

Diese patientenzentrierten Überlegungen variieren je nach lokalem Kontext erheblich und erfordern eine direkte Auseinandersetzung mit Patientenvertretungsgruppen und Akteuren des Gesundheitswesens, um sie vollständig zu verstehen.

Pharma

Evidenzgenerierung im Einklang mit lokalen Anforderungen

Unterschiedliche Gesundheitssysteme fordern unterschiedliche Arten von Nachweisen zur Unterstützung von Entscheidungen über Kostenübernahme und Erstattung. Kostenträger verlangen mehr als nur die klinische Wirksamkeit; sie wollen den Nachweis, dass Medikamente kosteneffektive Ergebnisse erzielen. Bewertungen von Gesundheitstechnologien untersuchen medizinische, soziale, wirtschaftliche und ethische Aspekte im Zusammenhang mit Gesundheitstechnologien, wobei die Anforderungen je nach Rechtsordnung erheblich variieren.

Studien mit Daten aus der Praxis belegen die Wirksamkeit von Arzneimitteln über kontrollierte klinische Studien hinaus und liefern Erkenntnisse darüber, wie Behandlungen bei unterschiedlichen Patientengruppen unter den Bedingungen der klinischen Routineversorgung wirken. Die Einbeziehung von Erkenntnissen aus der Praxis in klinische Entwicklungsprogramme kann sich als äußerst wertvoll erweisen und die zukünftige Evidenzgewinnung, das Studiendesign und die Formulierungsstrategie maßgeblich beeinflussen. Unternehmen, die bereits in der frühen Entwicklungsphase Bedarfsanalysen durchführen, können Studien konzipieren, die die für lokale Entscheidungsträger relevantesten Fragen beantworten.

Sensationelle Wende – Wal Timmy soll doch gerettet werden!

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Wal Timmy
Symbolbild

Das Blatt hat sich gewendet: Was tagelang als aussichtslose „Palliativbegleitung“ galt, wird nun zu einer beispiellosen Rettungsaktion. In einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz verkündete Umweltminister Till Backhaus (SPD) heute um 15:00 Uhr die Sensation: Der gestrandete Buckelwal Timmy wird „in Obhut genommen“ und soll gerettet werden.

Unternehmer-Duo springt ein: Walter Gunz übernimmt Verantwortung

Hinter der Rettungsinitiative stehen keine Geringeren als der Media-Markt-Gründer Walter Gunz und die Unternehmerin Karin Walter-Mommert. Das Umweltministerium hat die Verantwortung für das Tier offiziell an das Duo und deren Unternehmen übertragen.

„Über die neue Situation bin ich sehr glücklich“, erklärte Backhaus sichtlich erleichtert. Ein detailliertes Konzept wurde in den letzten Stunden technisch, juristisch und meeresbiologisch geprüft – mit positivem Ergebnis.

Das Rettungskonzept: Mit Luftkissen in die Freiheit

Entgegen bisheriger Expertenmeinungen, die eine Bergung für unmöglich hielten, sieht das neue Konzept eine hochmoderne, schonende Methode vor:

  • Freispülen: Zunächst wird der vordere Teil von Wal Timmy vorsichtig freigespült.

  • Luftkissen-Technik: Spezielle Luftkissen sollen zum Einsatz kommen, um den Koloss sanft anzuheben.

  • Ponton-Transport: Auf einer Spezialplane zwischen zwei Pontons gelagert, soll Timmy in tiefes Wasser gebracht werden.

Das Ziel der Reise ist klar definiert: Timmy soll über die Nordsee zurück in den Atlantik geführt werden. „Diesem Tier kann geholfen werden“, so die neue Marschrichtung des Ministers.

„Zügiger Start“: Erste Maßnahmen bereits heute

Erste Maßnahmen sollen bereits heute getroffen werden. Bereits im Morgengrauen des Donnerstags starten gegen 6:00 Uhr dann die technischen Vorbereitungen vor Ort. In der ersten Phase wird der vordere Bereich unter dem tonnenschweren Körper des Wals vorsichtig freigespült. Diese Maßnahme ist notwendig, um den nötigen Freiraum zu schaffen, damit im nächsten Schritt spezialisierte Luftkissen unter das Tier befördert werden können. Diese Kissen dienen dazu, den geschwächten Wal Timmy schonend aus dem Sandbett zu heben. Am Freitag soll dann der eigentliche Transport beginnen und Timmy soll die Ostsee erreichen.

Obwohl der Wal nach wie vor als schwerkrank gilt, wird die Chance auf Überleben durch diesen „minimalinvasiven“ Plan nun als realistisch eingestuft. „Wir wissen nicht, wie es enden wird – aber wir sind guter Hoffnung. Er wird seine Freiheit finden – im Himmel oder auf hoher See“, erklärte Walter-Mommert.

„Die vorbereiteten Rettungsmaßnahmen werden nun umgehend eingeleitet“, teilten Karin Walter-Mommert und Walter Gunz soeben mit. Gunz erklärte: „Ich stehe nicht im Vordergrund. Es ist eine Gemeinschaftslösung. Ich bin dankbar, dass ich Menschen kennenlernen durfte, die mit Sinn, Herz und großem Engagement daran arbeiten, diesem Wal eine Chance zu geben. Geld kann kein Leben retten – nur Menschen können das.“

Insolvenz der Michaelas Reifen-Stop UG in Mainz eröffnet

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insolvenzbenachrichtigung TradeFit GmbH
Bild. BYC-News

Über das Vermögen der Michaelas Reifen-Stop UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in der Dekan-Laist-Straße 12, 55129 Mainz, wurde am 9. April 2026 um 11:30 Uhr das Insolvenzverfahren eröffnet (Aktenzeichen: 280 IN 21/26). Das zuständige Amtsgericht Mainz bestellte Rechtsanwalt Hans-W. Goetsch zum Insolvenzverwalter. Die Kanzlei ist unter der Adresse BGP Insolvenzverwalter, Kaiserstraße 39 in 55116 Mainz ansässig. Für Gläubiger und Beteiligte ist die Kanzlei telefonisch unter 06131/3337960 oder per E-Mail unter mail@bgp-insol.de erreichbar.

Fristen für Forderungsanmeldungen und Sicherungsrechte

Die Gläubiger der Michaelas Reifen-Stop UG werden aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen bis spätestens zum 8. Juni 2026 schriftlich beim Insolvenzverwalter anzumelden. Der Anmeldung sind Belege wie Rechnungen, Urkunden oder andere beweiskräftige Unterlagen beizufügen. Zudem besteht die sofortige Verpflichtung für Gläubiger, dem Insolvenzverwalter mitzuteilen, welche Sicherungsrechte an beweglichen Sachen oder Rechten des Unternehmens beansprucht werden. Eine schuldhafte Verzögerung dieser Mitteilung kann Schadensersatzpflichten gegenüber der Insolvenzmasse auslösen.

Zahlungsverbot an das Unternehmen

Ein wichtiger Hinweis betrifft Personen, die gegenüber der Michaelas Reifen-Stop UG noch finanzielle Verpflichtungen haben. Diese werden durch die Eröffnung des Verfahrens aufgefordert, Zahlungen nicht mehr an das Unternehmen selbst, sondern ausschließlich an den Insolvenzverwalter zu leisten. Diese Regelung dient der Sicherung der Insolvenzmasse und der geordneten Durchführung des Verfahrens gemäß der gesetzlichen Vorgaben der Insolvenzordnung.

Gläubigerversammlung und Berichts- und Prüfungstermin

Im Gegensatz zu vielen anderen Verfahren wird dieses Insolvenzverfahren mündlich durchgeführt. Das Insolvenzgericht hat hierfür eine Gläubigerversammlung anberaumt, die am Montag, den 6. Juli 2026, um 09:00 Uhr stattfindet. Der Termin wird im Saal 208, Gebäude A der Diether-von-Isenburg-Straße in 55116 Mainz abgehalten.

Dieser Berichts- und Prüfungstermin dient der Berichterstattung durch den Insolvenzverwalter über die wirtschaftliche Lage der Michaelas Reifen-Stop UG. Zudem treffen die Gläubiger wichtige Entscheidungen über:

  • Die endgültige Person des Insolvenzverwalters sowie die Einsetzung eines Gläubigerausschusses.

  • Den Fortgang des Verfahrens, etwa durch eine vorläufige Fortführung des Betriebs oder eine mögliche Stilllegung.

  • Die Verwertung der Insolvenzmasse sowie besonders bedeutsame Rechtshandlungen, wie etwa die Veräußerung des Warenlagers oder des gesamten Betriebs.

Vollsperrung in Nierstein wegen Bauarbeiten

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Ingelheim Halbe

Wie der LBM mitteilt, müssen sich Verkehrsteilnehmer in Nierstein in der kommenden Woche auf Einschränkungen einstellen. Aufgrund von Bauarbeiten für die neue wegweisende Beschilderung wird die Einmündung der Ringstraße in die B420 (Pestalozzistraße) am Dienstagvormittag, den 21. April 2026, voll gesperrt.

Details zur Vollsperrung in Nierstein

Die Vollsperrung der Zu- und Ausfahrt betrifft den Zeitraum von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

  • Wichtig für Pendler: Die B420 (Pestalozzistraße) selbst bleibt während der Arbeiten befahrbar und ist von der Sperrung nicht direkt betroffen.

  • Tiefgarage: Die Zufahrt zur Tiefgarage „Am Ziegelofen“ bleib jederzeit sichergestellt.

  • Umleitung: Eine innerörtliche Umleitung für die Ringstraße wird entsprechend ausgeschildert.

Vorbereitungen und Halteverbote ab Montag

Bereits am Montag, den 20. April, beginnen die vorbereitenden Maßnahmen. In diesem Zusammenhang kommt es im Bereich der Einmündung bereits zu ersten Verkehrsbehinderungen. Um einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten zu gewährleisten, wird ein absolutes Halteverbot in der Baustellenzone eingerichtet.

Hintergrund der Maßnahme

Grund für die Sperrung ist die Herstellung eines massiven Fundaments für die neue wegweisende Beschilderung an diesem Knotenpunkt. Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme belaufen sich auf rund 60.000 Euro.

Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer, die Halteverbote zu beachten und den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.