Im Rahmen gezielter Verkehrskontrollen durch eine zivile ProVida-Streife der Polizeiautobahnstation Heidesheim wurden am Sonntag, den 16. März 2025, auf der A60 und den umliegenden Land- und Bundesstraßen mehrere Verkehrsverstöße festgestellt.
Ein 31-jähriger Fahrer eines Kleinlasters fiel den Beamten auf der A60 zunächst durch das Nichteinhalten des vorgeschriebenen Mindestabstands sowie das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts auf. Um eine Verkehrskontrolle durchzuführen, wurde das Fahrzeug mittels Polizeisignalen von der Autobahn geleitet. Während der Fahrer der Polizeistreife folgte, konnte beobachtet werden, dass er während der Fahrt offensichtlich sein Mobiltelefon zum Telefonieren nutzte.
Weitere Kontrolle
Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten zudem eindeutige Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln fest. Dem Fahrer wurde daraufhin die Weiterfahrt untersagt, und der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt. Er wurde zur Dienststelle gebracht, wo ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Ihn erwartet nun ein hohes Bußgeld, mindestens ein Monat Fahrverbot sowie mehrere Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg.
Ebenfalls ins Visier der Beamten geriet eine 35-jährige Autofahrerin aus dem Rhein-Main-Gebiet, die auf der A60 mit 153 km/h bei erlaubten 100 km/h unterwegs war. Neben der Fahrerin befanden sich noch zwei kleine Kinder im Fahrzeug. Sie muss nun mit einem Bußgeld von mindestens 320 Euro, zwei Punkten in Flensburg sowie einem Fahrverbot von mindestens einem Monat rechnen.
Mit der Weiterentwicklung der Technologie verändern sich auch die Methoden des medizinischen Lehrens und Lernens. Gamification ist ein innovativer Ansatz in der medizinischen Ausbildung, der spielerische Elemente in den Lernprozess integriert. Durch den Einsatz interaktiver Komponenten können Lehrkräfte die Motivation der Studierenden steigern, die Wissensvermittlung verbessern und reale Szenarien in einer sicheren Umgebung simulieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Nutzung von menschlicher Körper Organe 3D, da diese Modelle eine realitätsnahe Darstellung anatomischer Strukturen ermöglichen.
Was ist Gamification in der medizinischen Ausbildung?
Unter Gamification in der medizinischen Ausbildung versteht man die Integration von spieltypischen Elementen wie Herausforderungen, immersiven Simulationen und 3D-Visualisierungen menschlicher Organe in den Lernprozess. Diese interaktiven Methoden schaffen eine motivierende, dynamische Lernumgebung, die sowohl den Lernerfolg als auch die Begeisterung für das Fach steigert.
Medizinstudenten stehen vor der Herausforderung, eine immense Menge an Wissen in kurzer Zeit zu erfassen. Gamifizierte Lernmethoden helfen dabei, komplexe Inhalte in kleinere, leicht verständliche Module zu unterteilen. Anstatt sich auf statische Lehrbücher zu verlassen, profitieren Studierende von interaktiven, praxisnahen Erlebnissen, die ihre Fähigkeiten und ihr Verständnis verbessern.
Vorteile der Gamification in der medizinischen Ausbildung
Mehr Engagement und Motivation
Eines der größten Probleme im Medizinstudium ist es, die Studierenden langfristig zu motivieren. Klassische Lehrmethoden können überwältigend sein und zu Ermüdung oder Desinteresse führen. Gamification bringt ein spielerisches Element ins Lernen, indem es Anreize setzt.
Ein Beispiel sind Leaderboard-Systeme, die den Fortschritt der Studierenden verfolgen und Belohnungen für das erfolgreiche Absolvieren bestimmter Lernmodule bieten. Studierende können Abzeichen verdienen, wenn sie virtuelle Patienten diagnostizieren oder chirurgische Verfahren in einer Simulation durchführen. Dies fördert nicht nur den Wettbewerb, sondern schafft auch ein Gefühl von Erfolg.
Bessere Wissensspeicherung
Untersuchungen zeigen, dass interaktive Lernmethoden das Behalten von Wissen erheblich verbessern. Gamifizierte Elemente sorgen für aktive Teilnahme, was dazu beiträgt, komplexe Informationen nachhaltiger zu speichern.
Ein gutes Beispiel dafür sind 3D-Anatomiemodelle, mit denen Studierende Organe drehen, sezieren und in verschiedenen Schichten erkunden können. Im Gegensatz zum bloßen Auswendiglernen von Abbildungen in Lehrbüchern fördern diese interaktiven Modelle ein tieferes Verständnis der menschlichen Anatomie.
Medizinische Fachkräfte müssen in stressigen Situationen schnell Entscheidungen treffen. Gamification verbessert die diagnostischen Fähigkeiten, indem Studierende in realistische medizinische Szenarien eintauchen.
Zum Beispiel können fallbasierte medizinische Spiele genutzt werden, in denen Studierende auf Basis von Symptomen und Laborergebnissen Diagnosen stellen müssen. In Kombination mit 3D-Modellen menschlicher Organe können diese Simulationen die Fähigkeit zur Diagnosegenauigkeit weiter verbessern.
Wie werden 3D-Modelle in der Gamification eingesetzt?
Simulierte Operationen
Chirurgische Eingriffe erfordern jahrelange Übung, um Präzision und Selbstvertrauen zu entwickeln. 3D-Operationssimulationen ermöglichen es Studierenden, in einer sicheren Umgebung komplexe Eingriffe zu üben.
Mit Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) können Studierende Operationen an 3D-Modellen menschlicher Anatomie durchführen. Dies umfasst das Setzen von Schnitten, das Nähen von Wunden oder sogar das Simulieren komplizierter Eingriffe.
Medizinische Tests und Quizfragen
Anstatt nur theoretische Prüfungen durchzuführen, bieten gamifizierte Tests mit 3D-Modellen eine interaktive Möglichkeit, Wissen zu überprüfen. Beispielsweise können Studierende in virtuellen Anatomie-Herausforderungen Organe rotieren und sezieren, um Strukturen korrekt zu identifizieren.
Virtuelle Patientenkommunikation
Die Kommunikation mit Patienten ist eine essenzielle Fähigkeit für Mediziner. 3D-gestützte, gamifizierte Simulationen ermöglichen es Studierenden, mit KI-gesteuerten virtuellen Patienten zu interagieren, Fragen zu stellen und Behandlungspläne zu entwickeln.
Dank der realistischen Darstellung von 3D-Organmodellen können Studierende ihre Empathie und diagnostischen Fähigkeiten in einer kontrollierten Umgebung verbessern.
Notfalltraining
Medizinische Fachkräfte müssen oft in stressigen Notfallsituationen schnell handeln. Gamifizierte Notfallsimulationen mit 3D-Organmodellen helfen Studierenden, sich auf lebensrettende Maßnahmen vorzubereiten.
Medizin, Ausbildung, Bildquelle: pexels.com
Ein Beispiel ist eine virtuelle Code-Blue-Simulation, in der Studierende unter Zeitdruck Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen, Medikamente verabreichen und einen Defibrillator bedienen müssen.
Gamification und traditionelle Lernmethoden kombinieren
Während Gamification und 3D-Modelle menschlicher Organe viele Vorteile bieten, sollten sie herkömmliche Lernmethoden nicht ersetzen, sondern ergänzen.
Virtuelle 3D-Modelle können als Vorbereitung auf die Arbeit mit echten Präparaten dienen.
Gamifizierte Fallstudien bieten eine wertvolle Ergänzung zu klassischen Lehrbüchern und Vorlesungen.
Ein ausgewogener Ansatz, der verschiedene Methoden kombiniert, führt zu einer ganzheitlichen medizinischen Ausbildung.
Fazit
Die Kombination aus Gamification und 3D-Organmodellen revolutioniert die medizinische Ausbildung. Von simulierten Operationen bis hin zu interaktiven Quizfragen bieten diese Technologien praxisnahe Erlebnisse, die das Lernen effektiver und fesselnder machen.
Während Gamification traditionelle Lernmethoden nicht ersetzen kann, stellt sie eine wertvolle Ergänzung dar, die den Übergang von theoretischem Wissen zur praktischen Anwendung erleichtert. Die Zukunft der medizinischen Ausbildung liegt in der Verknüpfung innovativer Technologien mit bewährten Lehrmethoden, um eine neue Generation von kompetenten und selbstbewussten Medizinern auszubilden.
Die Teilnahme an der UEFA Champions League ist nicht nur sportlich, sondern auch finanziell äußerst attraktiv. Sollte der 1. FSV Mainz 05 den aktuellen Tabellenplatz 3 in der Bundesliga bis zum Saisonende behaupten, winkt dem Verein ein Millionenbetrag an Prämien aus dem prestigeträchtigen Wettbewerb.
18,6 Millionen Euro allein für die Gruppenphase
Die UEFA schüttet in der Champions-League-Saison 2025/2026 enorme Summen aus. Allein die Startprämie für die Gruppenphase soll rund 19 Millionen Euro betragen. Dazu kommen weitere Zahlungen für jeden Sieg und jedes Unentschieden. Auch das Erreichen der K.o.-Runden bringt zusätzliche Millionen ein. So erhält der Gewinner des Wettbewerbs zusätzlich 6,5 Millionen Euro.
Champions League als wirtschaftlicher Faktor
Die UEFA verteilt in jeder Saison fast zwei Milliarden Euro an die teilnehmenden Klubs. Ein Großteil dieser Summe stammt aus den hochdotierten TV- und Sponsoringverträgen, die den Wettbewerb zu einem der lukrativsten Sportereignisse weltweit machen.
Für Mainz 05 wäre die Teilnahme an der Champions League ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte und würde erhebliche finanzielle Möglichkeiten eröffnen. Mit diesen zusätzlichen Einnahmen könnten neue Spieler verpflichtet, die Infrastruktur verbessert und langfristig die sportliche Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden.
Große Chance für Mainz 05
Aktuell befindet sich Mainz auf einem Champions-League-Platz, und die Chancen stehen gut, diese Position bis zum Saisonende zu verteidigen. Die kommenden Spiele werden entscheidend dafür sein, ob sich die Mainzer tatsächlich für die Königsklasse qualifizieren können – und damit nicht nur sportlich, sondern auch finanziell in neue Sphären aufsteigen.
Mainz ist wohl die schönste Stadt am Rhein – Aber was will ein echter Meenzer wohl mit “Trottwa” sagen? Der Meenzer spricht Französisch, aber auch Deutsch auf seine eigene spezielle aber herzliche Art. Aus diesem Grund haben wir euch ein paar typische Meenzer Sprüche und Wörter aufgelistet.
Mainzer Mundart also Meenzer Gebabbel
Dem Kaschper ha ich die Aachedeggel zu = Diesem Kasper haue ich die Augen zu
Do iss joh die Brie deirer als die Broggellscher = der Aufwand ist größer als der Ertrag
Enoizuhs nach Meenz ziehtesischs wie Bleedweesche dene ganze Baustelle– auf dem Weg nach Mainz dauert es etwas länger aufgrund der vielen Baustellen
Des is abber aarisch viel Gelersch = Das ist aber sehr viel Zeug hier
ei Bub du kannst doch net de Abbelkrotze esse = Junge du kannst doch nicht den Apfelkern verspeisen
Adschee machs gut du ald Scheekel = Auf wiedersehen du alte Frau
Ey dischbedier net als mitmer = Diskutiere bitte nicht ständig mit mir
am hellischde Daach so en Uffwand – tagsüber einen solchen Aufwand
Alleweil gehts mer uff de Sack = also eben gehst du mir auf die Nerven
do kennemer morsche dribber babbele = darüber können wir uns morgen unterhalten
de Schäremie hot heit eh schee Batschkapp uff = der Jeremy hat eine schöne Schirmmütze auf
och hot des Bobbelsche en goldische Bobbes = Der Säugling hat einen goldigen Hintern
frieher musstemer ans Weschbriggelche = früher mussten wir an die Waschbrücke
ab mittem ins Bollesje = Ins Gefängniss mit ihm
der griene Waache dohinne is moiner = das grüne Fahrzeug dort hinten ist mir
der Bombo is abber aarisch siess = der Bonbon ist sehr extrem süss
ich hab die Brockelscher schun im Dibbsche = der Rosenkohl ist schon im Topf
mittem Kreitz an de Dierschlink hänge geblibbe = mit dem Rücken an der Türklinke hängen geblieben
Tschastin du bis mer vielleicht heit gemoschdert = Justin du bist heute unmöglich angezogen
guggemol uff de Haggel hockt eh Herrgottsdiersche = Schau dir das mal an, auf dem Tannenzapfen sitzt ein Marienkäfer
Mama ich hab es Meiersche ibberhibbelt = Mutter ich habe die Mauer übersprungen
Ich laaf später nochemol uff de Kerchhof = ich gehe später erst einmal auf den Friedhof
Des dutdo in de Schlofstubb liehe – das liegt dort im Schlafzimmer
ooch es gude Knerzje vom Knadscher = das Brotendstück vom Bäcker geniessen
der krimmelt mer die ganz Kisch voll = der krümmelt mir die ganze Küche voll
gebmer emol die Mickeblatsch her = gebe mir bitte die Fliegenklatsche
ach was en Ongstschisser der Liehbeidel = der Lügner hat mächtig Angst
hostedes im handkäsblättsche die Daache gelese = hast du das in der Mainzer Zeitung gelesen gehabt
ogeduddelt die Gaugass enuff laafe = angetrunken die Gaustrasse hinauf laufen
Pischber doch net als so erum = höre doch mal auf zu flüstern
heit gibts Ribbelkuche mit Äppelbrei = heute gibt es Kartoffelpfannkuchen mit Apfelmus
nochnitemol en ohstennische Schlopp kriet der hi = noch nicht einmal eine anständige Schleife kann er binden
heb die Fiess un dapsch net so = hebe die Füsse und laufe nicht so ungeschickt
Butz der mol de Schnorres mit de Rotzfohn ab = wische dir bitte einmal den Schnurrbart mit dem Taschentuch ab
du bleeder Säckelsacher du bleeder = du bist ein blöder Hosenurinierer
du host dei Spätzje ach nur zum Stratze = du hast deinen Penis auch nur zum urinieren
Fer unser Katz hätt ich gern fer en Mack Zibbel, abber ohne Blunz, die isst unsern Babba nit = Für unsere Katze hätte ich gerne für eine Mark Wurstenden, aber ohne Blutwurst, die isst unser Papa nicht.
Die Dabet fällt vun de Deck = die Tapete fällt von der Decke
hostemol eh Kipp fer mich = haben sie bitte eine Zigarette für mich
de Abedeggel ist ausenanner gefalle = der Toilettensitz ist auseinander gebrochen
in de Abodesch krieste was gesche dei Koppweh = in der Apotheke bekommst du etwas gegen deine Kopfschmerzen
dudoch dei Plätzjer in de Kaffee dunke – tauche doch deine Plätchen in den Kaffee ein
dohogge die, die immer dohogge = da sitzen die, die immer da sitzen
am Dierrohme de kleene Fusszeh gerennt = am Türrahmen den kleinen Fusszeh angestossen
machnet so Fissemadende als – mache nicht soviele Umstände
der Hobbedoppser is en ganz scheene Zornegiggel – das kleine Kind ist sehr zornig
mer dut heit die Zohraffel so weg – mir schmerzen heute die Zähne
Aleehopp – das machen wir doch direkt
ferdei dreckische Griffel nimmste am beste emol die Worzelberscht – Für deine schmutzigen Finger, nehme bitte die Wurzelbürste
was glotzte mich dann als mit deiner Appelfratz so oh – warum schauen sie mich als, mit ihrem seltsamen Gesicht so an
was Ferz im Kopp = der hat komische Idden im Kopf
zieh doch emol die kult hoch, die bombelt als uffm bodden erum – ziehe bitte die Tagesdecke hoch, sie hängt auf dem Fussboden
de Bauer hot widder Puddelkaut gestreit – der Bauer hat Düngemittel ausgestreut
meinn lieber Schollie, do hoste abber ohner stehe losse – du hast deine Blähungen frei gelassen und dieser riecht hier stark
Thomas Barth (CDU) ist der neue Landrat des Landkreises Mainz-Bingen. In der Stichwahl setzte sich der Politiker aus Stadecken-Elsheim gegen den SPD-Kandidaten Steffen Wolf durch. Barth erzielte 54,5 Prozent der Stimmen, während sein Gegenkandidat auf 45,5 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 38,7 Prozent, was 64.567 Wählerinnen und Wählern entspricht.
Im Kreistagssaal analysierten Wahlsieger und Wahlverlierer gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die vergangenen Wochen und das Wahlergebnis. Beide Seiten waren sich einig, dass es ein fairer Wahlkampf war.
Barth übernimmt das Amt Anfang Oktober von der bisherigen Landrätin Dorothea Schäfer (CDU), die nicht mehr zur Wahl antrat.
Nachrichten Mainz: Wegen Erneuerungsarbeiten an zwei Gas- und Wasserhausanschlüssen durch die Mainzer Netze ist die Lambertstraße in Höhe Haus 7 und Haus 10 vom 17.03.2025 bis voraussichtlich 28.03.2025 in Mainz-Finthen voll gesperrt. Die Umleitungsstrecke für den motorisierten Individualverkehr und den Radverkehr ist vor Ort ausgeschildert. Der Fußverkehr ist nicht betroffen.
Regine Seibel-Schnell (Referentin Eingliederungshilfe & Rehabilitation Deutscher Paritätische Wohlfahrtsverband RLP), Susanne Skoluda (Leitung des Referats Bildung und Erziehung in der Kita, Inklusion im Ministerium für Bildung RLP), Beate Weber-Müller (Leitung Rheinlinge), Michael Huber (Geschäftsführer in.betrieb), Bettina Brück (Staatssekretärin im Bildungsministerium RLP), Anja Kunz (Stellv. Leitung Rheinlinge), Dr. Eckart Lensch (Sozialdezernent Stadt Mainz), Jan Loeffler (Geschäftsbereichsleitung Arbeit), Sarah Alt (Geschäftsbereichsleitung Kindertagesstätten und Tagesförderstätte) | Fotografin: Kristina Schäfer | Copyright: in.betrieb gGmbH
Die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration hat am Freitag, den 14. März 2025, ihr neues Pilotkonzept „Praktiker in Kita – Unterstützung und Inklusion“ vorgestellt. Das einmalige Modell in Rheinland-Pfalz startete bereits im Januar und ermöglicht es Menschen mit Behinderungen, als Fachkräfteunterstützung in Kindertagesstätten zu arbeiten. Dabei übernehmen sie verstärkt Aufgaben im pädagogischen Alltag und entlasten so die Kita-Teams.
„Mit dem Konzept beschreiten wir als in.betrieb neue Wege“
Das Konzept baut auf dem bereits seit 2015 existierenden, IHK-zertifizierten Lehrgang „Praktiker in sozialen Einrichtungen“ auf. Bisher lag der Schwerpunkt auf hauswirtschaftlichen Tätigkeiten – nun erweitert das neue Modell die Einsatzmöglichkeiten in Kitas erheblich. Grundlage für diese Arbeitsverhältnisse bildet das „Budget für Arbeit“, welches Arbeitgebern Lohnkostenzuschüsse für Beschäftigte aus Werkstätten für behinderte Menschen ermöglicht.
„Neue Wege beschreiten“ – Innovative Bildungsangebote für mehr Inklusion
„Mit dem Konzept beschreiten wir als in.betrieb neue Wege“, betont Geschäftsführer Michael Huber. „Wir sehen zum einen erhebliche Belastungen der Fachkräfte in Kitas, zum anderen aber auch das vielfältige Potenzial der in unseren Werkstätten tätigen Menschen mit Behinderungen. Diese Menschen wollen wir durch innovative Bildungsangebote befähigen, pädagogische Fachkräfte in Kitas adäquat und nachhaltig zu unterstützen“, so Huber weiter.
Er unterstreicht zudem die gesellschaftliche Bedeutung des Projekts: „Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Inklusion dieser Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt und helfen mit, den Fachkräftemangel in den rheinland-pfälzischen Kitas zu entschärfen.“
Regine Seibel-Schnell (Referentin Eingliederungshilfe & Rehabilitation Deutscher Paritätische Wohlfahrtsverband RLP), Susanne Skoluda (Leitung des Referats Bildung und Erziehung in der Kita, Inklusion im Ministerium für Bildung RLP), Beate Weber-Müller (Leitung Rheinlinge), Michael Huber (Geschäftsführer in.betrieb), Bettina Brück (Staatssekretärin im Bildungsministerium RLP), Anja Kunz (Stellv. Leitung Rheinlinge), Dr. Eckart Lensch (Sozialdezernent Stadt Mainz), Jan Loeffler (Geschäftsbereichsleitung Arbeit), Sarah Alt (Geschäftsbereichsleitung Kindertagesstätten und Tagesförderstätte) | Fotografin: Kristina Schäfer | Copyright: in.betrieb gGmbH
Verschiedene Perspektiven auf das Projekt
Bei einem moderierten Talk diskutierten Staatssekretärin Bettina Brück, Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch, Geschäftsführer Michael Huber sowie beteiligte Kollegen über das Konzept.
Dabei wurde das Modell aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet – von der Kinderperspektive über die Teamperspektive bis hin zur Werkstatt- und Trägerperspektive.
Staatssekretärin Bettina Brück zeigte sich beeindruckt:
„Inklusion ist für die Landesregierung nicht nur ein Wort – und natürlich Menschenrecht. Wir wollen Mittel und Wege finden, Inklusion zu gestalten und einem Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt ermöglichen. Hier sehen wir, wie Emely Busse Erzieherinnen in ihrer pädagogischen Arbeit gut unterstützen kann. Das ist eine absolut begrüßenswerte Maßnahme. Ich hoffe, dass wir viele Nachahmerinnen finden.“
Auch Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch lobte das Projekt: „Das Team der Kita Rheinlinge ist in besonderer Weise geeignet, einen inklusiven Arbeitsplatz in diesem Bereich zu realisieren. Für die Erzieherinnen und die Kinder ergeben sich dabei neue Perspektiven.“*
Das Pilotprojekt könnte in Zukunft Modellcharakter für weitere Einrichtungen haben – mit dem Ziel, Menschen mit Behinderungen dauerhaft auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren und gleichzeitig Kitas im Alltag gezielt zu entlasten.
Nachrichten Riedstadt: „Wir sind hier um zu verstehen, wo die Probleme sind“, begrüßte Ausschussvorsitzender Gaston Wolfsturm die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Bau, Verkehr und Digitales (UBV) vor dem Feuerwehrhaus Erfelden – und schickte gleich die Warnung hinterher, dass in der unterdimensionierten und vollgestellten Fahrzeughalle gar nicht richtig herumgelaufen werden könne.
Ein gemeinsamer Standort für beide Wehren
Angesichts ihrer beiden veralteten und mit zahlreichen Mängeln versehenen Feuerwehrhäuser hatten die Freiwilligen Feuerwehren von Goddelau und Erfelden in einem historischen Schritt im Juni 2022 beschlossen, für beide Wehren einen gemeinsamen Stützpunkt anzustreben, der auf dem Gelände gegenüber dem ehemaligen McDonalds und damit direkt an der B44 und der K156 entstehen soll. Dieser Stützpunkt soll nicht nur die beiden Wehren zukunftsfähig machen, sondern durch ein Zentrallager für die Freiwillige Feuerwehr Riedstadt auch Entlastung für die übrigen drei Stadtteilfeuerwehren bringen.
Die Stadtverordnetenversammlung hatte jedoch wegen der hohen Kosten die Investitionen in das Projekt „Feuerwehr Riedstadt Mitte“, die gesteigerte Bodenbevorratung dazu sowie die Anschaffung einer Drehleiter in ihrer Dezembersitzung 2024 mit einem Sperrvermerk versehen, der nur vom UBV und den Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss (HFW) aufgehoben werden kann. Zudem hatte die BfR beantragt, detailliert die Kosten für eine Sanierung beider Feuerwehrhäuser zu ermitteln. Daher hatten sich die Mitglieder des UBV entschieden, vor ihrer eigentlichen Sitzung am Montag, 10. März, beide Feuerwehrstandorte zu besichtigen.
Am ersten Besichtigungsort zeigten Stadtbrandinspektor Markus Kölsch und der Erfelder Wehrführer Thomas Henzelmann eine nicht enden wollende Mängelliste, angefangen mit der Fahrzeughalle: die Tore lassen sich zum Teil automatisch nur halb öffnen, es gibt zu wenig Stellplätze und wegen fehlender Lagermöglichkeiten stehen Dinge in der Halle, die dort gar nicht sein dürften, erläuterte Kölsch. In der Halle ist auch die Kleiderwäsche für die gesamte Freiwillige Feuerwehr Riedstadt untergebracht. Doch es fehle eine Schwarz-Weiß-Trennung von schmutziger und sauberer Wäsche und mangels einer – eigentlich vorgeschriebenen – Absauganlage hinge die frisch gewaschene Kleidung in den Dieselabgasen, schilderte Kölsch die desolaten Zustände.
Der weitere Rundgang zeigte weitere eklatante Mängel:
Wasserschäden in der Werkstatt, im Jugendraum und im Keller künden davon, dass eigentlich das gesamte Dach saniert werden müsste, jetzt aber nur noch notdürftig abgedichtet wird.
„Das ist unsere zentrale Kleiderkammer für ganz Riedstadt, 250 Frauen und Männer werden hier eingekleidet“, bemerkte Kölsch – und öffnete die Tür zu einem Raum, der kaum größer als eine Besenkammer ist. Ähnlich sieht es mit dem kleinen Büro aus, in dem die Einsatzleitung der Unwetter- und Hochwasserzentrale untergebracht ist. Die Zentrale muss Riedstadt ab einem gewissen Rhein- Pegelstand besetzen. In dem kleinen Büro müssen dann vier bis fünf Personen sitzen, Platz ist aber eigentlich nur für zwei. Des Weiteren sind die Spinde für die Feuerwehleute viel zu klein und stehen aus Platzmangel zum Teil im Jugendraum, die Jugend hat daher keinen Aufenthaltsraum. Weil es keine getrennten Duschen für Frauen und Männer gibt, weist ein Schild an der Tür daraufhin, wer gerade dran ist.
Genauso problematisch ist die Situation in Goddelau, wie sich beim Rundgang mit dem Stadtbrandinspektor und dem neuen Goddelauer Wehrführer Marcus Schramm zeigte. Man merkt dem Bau an, dass er beim Umzug in das ehemalige Sportheim im Jahr 2000 als Provisorium gedacht war. So gibt es nur eine Ein- und Ausfahrt, was eigentlich nicht mehr zulässig ist. „Wer nicht rechtzeitig da ist, dem kommt da erste Feuerwehrauto entgegen“, berichtete Schramm. Auch im Gebäude gibt es schwierigen Kreuzungsverkehr: Die gemeinsame Umkleide für Männer und Frauen hat nur einen Eingang, sodass sich ankommende und ausrückende Einsatzkräfte in die Quere kommen. Es funktioniert nur eine Dusche, das Dach ist genauso marode wie in Erfelden und die Stellplätze sind ebenfalls unzureichend.
In Goddelau werden die Atemschutzgeräte für die gesamte Riedstädter Wehr gewartet. Doch die Werkstatt „entspricht keinem Standard oder Vorgaben“, erklärte der Stadtbrandinspektor. Hier wie bei den vielen anderen mit Rot für „unverzüglich“ gekennzeichneten Mängeln des Prüfberichts für beide Standorte gelte, dass sie vom Technischen Prüfdienst Hessen nur mit Hinweis auf den Neubau noch hingenommen würden, betonte Kölsch.
Arbeiten sollen 2025 beginnen
In der den Rundgängen folgenden Ausschusssitzung betonte Bürgermeister Marcus Kretschmann, wie dringend eine zügige Planung der Feuerwehr Mitte geboten und wie alternativlos der gemeinsame Neubau sei. Einstimmig hoben sowohl der UBV als auch der Hauptausschuss einen Tag später die Sperrvermerke auf. Die BfR stellte in der Sitzung ihren Antrag auf Kostenermittlung einer Sanierung beider Häuser zurück und brachte zum Hauptausschuss einen geänderten Antrag ein, nachdem der Magistrat darlegen soll, wie die Stadt die Investitionskosten durch den Neubau finanzieren kann. Dem stimmten sowohl der Ausschuss als auch die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am 13. März zu.
Ebenfalls in beiden Gremien verabschiedet wurde die Magistratsvorlage, dass noch im Jahr 2025 für den Neubau Feuerwehr Riedstadt Mitte alle Voruntersuchungen und Gutachten, die Einleitung des Bauleitplanverfahrens mit der Änderung des Flächennutzungsplans, die Aufstellung eines Bebauungsplans, die Erschließungsplanung sowie die Objektplanung und die Freiflächenplanung einzuleiten sind und der Magistrat die entsprechenden Vergabeverfahren für die Planungsschritte über das KVZ Groß-Gerau veranlasst. Die jeweilige Entwurfs- und die Genehmigungsplanungen sind der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.
Der Katastrophenschutz im Kreis Groß-Gerau hat neue Fahrzeuge erhalten:
Nachrichten Mainz: Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus am 21. März 2025 findet in Mainz eine Kundgebung unter dem Motto „Mainz ist und bleibt bunt!“ statt. Die Veranstaltung wird von der Initiative „Bildungswende jetzt! Rheinland-Pfalz“ organisiert und beginnt um 18:00 Uhr. Ziel der Kundgebung ist es, ein sichtbares Zeichen für Toleranz, Demokratie und ein respektvolles Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft zu setzen.
Breite Unterstützung aus Gesellschaft und Wissenschaft
Die Organisatoren betonen die Bedeutung einer offenen und demokratischen Gesellschaft und freuen sich über zahlreiche Beiträge aus der Zivilgesellschaft. Besonders hervorgehoben wird die Teilnahme von Christina Grom, der Protokollerin des GCV, sowie von Dr. Gilan, einer Expertin für Resilienzforschung im transkulturellen Zusammenhang. Weitere Redebeiträge kommen unter anderem von Dekan Andreas Koth, Pfarrer Markus Kölzer und dem Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz.
Ein zentrales Anliegen der Veranstaltung ist es, auch Menschen, die von Rassismus betroffen sind, eine Stimme zu geben. Ein junger Betroffener sowie eine blinde Musikerin werden mit ihren Beiträgen das Programm abrunden.
Mitmachaktionen und Informationsstände
Neben den Redebeiträgen erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Der Stadtjugendring und das Jugendforum präsentieren an Informationsständen ihre Demokratieprojekte. Zudem wird ein Rollstuhlparcours angeboten, bei dem Teilnehmende die Herausforderungen von Menschen mit körperlichen Einschränkungen erleben können.
Die Organisatoren bitten darum, auf territoriale und Parteifahnen zu verzichten, um den gemeinschaftlichen Charakter der Veranstaltung zu betonen. Stattdessen sind bunte Schilder und kreative Statements für Vielfalt und Demokratie ausdrücklich willkommen.
Die Kundgebung wird in deutsche Gebärdensprache übersetzt, um möglichst vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen.
Die Veranstalterinnen hoffen auf eine große Beteiligung und gutes Wetter, damit viele Mainzer Bürgerinnen gemeinsam ein starkes Zeichen für eine offene und tolerante Gesellschaft setzen können.
Nachrichten Wiesbaden: Ein Großbrand in einem Lagergebäude im Petersweg in Mainz-Kastel hielt am Samstagnachmittag (15. März 2025) zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in Atem. Gegen 16:00 Uhr gingen über den Notruf 112 mehrere Meldungen über starke Rauchentwicklung ein. Augenzeugen berichteten, dass Flammen und dichter Qualm aus Fenstern, Türen und dem Dach des Gebäudes drangen.
Einsturz erschwert Löscharbeiten
Die Leitstelle reagierte umgehend und entsandte Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr von den Feuerwachen 1 und 2, die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Kastel, zwei Rettungswagen sowie einen Notarzt zum Brandort. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das etwa 20 mal 6 Meter große, teilweise zweigeschossige Gebäude bereits in Vollbrand.
Eine Person erlitt leichte Verbrennungen und wurde nach einer ambulanten Behandlung in einer Klinik am Abend wieder entlassen. Während der Löscharbeiten kam es zum Einsturz von Gebäudeteilen, sodass ein Innenangriff nicht mehr möglich war. Um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern, setzten die Feuerwehrkräfte bis zu sechs Strahlrohre unter Atemschutz ein. Unterstützung erhielten sie dabei von der Freiwilligen Feuerwehr Kostheim.
Da zahlreiche Brandnester nach dem Einsturz schwer zugänglich waren, kam Löschschaum zum Einsatz. Den notwendigen Nachschub lieferten Tanklöschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren Breckenheim und Sonnenberg. Dennoch entflammten Glutnester immer wieder neu, weshalb ein vollständiges Ablöschen nur durch den kontrollierten Abriss des Gebäudes in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma möglich ist. Diese Maßnahmen sowie die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden andauern.
Großeinsatz bis in die Nacht
Die Einsatzkräfte vor Ort werden von der Logistik-Gruppe und der Freiwilligen Feuerwehr Igstadt mit Essen und Getränken versorgt. Um den Brandschutz in der südlichen Stadt sicherzustellen, übernahmen Feuerwehrkräfte aus Biebrich und Delkenheim die Besetzung der Feuerwache 2.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnten bislang keine Angaben gemacht werden.
Nach einem langen Winter ist es wichtig, das eigene Fahrzeug einem gründlichen Check zu unterziehen. Eis, Schnee, Streusalz und Schmutz haben dem Auto zugesetzt, sodass eine Frühjahrswartung nicht nur die Lebensdauer des Fahrzeugs erhöht, sondern auch die Sicherheit im Straßenverkehr gewährleistet. Der TÜV-Verband gibt wichtige Tipps für einen effektiven Saisoncheck.
Optik und Schutz kombinieren
Eine gründliche Reinigung ist der erste Schritt nach den kalten Monaten. Salzrückstände und Schmutz können dem Lack und Unterboden erheblich schaden und zu Rostbildung führen. Eine professionelle Autowäsche mit Unterbodenreinigung ist deshalb empfehlenswert. Auch Scheinwerfer und Rückleuchten sollten gesäubert werden, um die Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu optimieren.
Innenraum auf Vordermann bringen
Neben der Außenreinigung sollte auch der Innenraum nicht vernachlässigt werden. Feuchtigkeit und Schmutz können sich über den Winter angesammelt haben, was die Bildung von Schimmel begünstigt. Besonders wichtig ist der Austausch des Innenraumfilters, um eine gute Luftqualität im Fahrzeug sicherzustellen.
Flüssigkeiten und Batterie überprüfen
Der Frühjahrscheck sollte ebenfalls eine Kontrolle der wichtigsten Flüssigkeiten beinhalten. Bremsflüssigkeit, Kühlmittel, Scheibenwischwasser und Motoröl müssen geprüft und gegebenenfalls aufgefüllt werden. Motoröl sollte nach den Herstellerangaben gewechselt werden, um die Schmierfähigkeit des Motors zu erhalten.
Auch die Batterie kann durch die kalten Temperaturen gelitten haben. Eine Spannungsmessung gibt Aufschluss darüber, ob ein Austausch notwendig ist. Wer sein Auto im Winter längere Zeit nicht gefahren hat, sollte besonders auf die Batterieleistung achten.
Sommerreifen rechtzeitig aufziehen
Sobald die Temperaturen dauerhaft über 7 Grad Celsius liegen, ist der Wechsel auf Sommerreifen sinnvoll. Diese bieten eine bessere Haftung auf warmem Asphalt und verkürzen den Bremsweg. Ein Wechsel sollte spätestens dann erfolgen, wenn die Profiltiefe der Winterreifen nicht mehr ausreicht. Empfohlen wird eine Mindestprofiltiefe von vier Millimetern, auch wenn die gesetzliche Vorgabe bei 1,6 Millimetern liegt.
Reifendruck für mehr Effizienz und Sicherheit
Der richtige Reifendruck ist entscheidend für Fahrverhalten und Kraftstoffverbrauch. Bereits 0,2 bar zu wenig erhöhen den Rollwiderstand und steigern den Kraftstoffverbrauch um bis zu drei Prozent. Autofahrer sollten den Druck regelmäßig überprüfen, insbesondere bei wechselnden Temperaturen, da sich der Druck durch Wärme oder Kälte verändert. Die Messung sollte stets bei kalten Reifen erfolgen, um genaue Werte zu erhalten.
Fahrwerk und Stoßdämpfer checken lassen
Der harte Winter kann Fahrwerk und Stoßdämpfer stark belastet haben. Ein Check in der Fachwerkstatt kann Aufschluss über mögliche Schäden geben, die die Fahrsicherheit beeinträchtigen könnten. Abgenutzte Dämpfer können den Fahrkomfort reduzieren und führen zu einem höheren Reifenverschleiß.
Kosten für den Frühjahrscheck
Viele Werkstätten bieten spezielle Frühjahrschecks an, die eine umfassende Fahrzeugprüfung beinhalten. Die Kosten belaufen sich auf rund 30 Euro, wobei eventuelle Reparaturen oder der Austausch von Teilen zusätzliche Kosten verursachen können. Daher lohnt es sich, im Vorfeld nach den genauen Leistungen zu fragen.
Fazit: Sicherheit und Werterhalt durch Frühjahrscheck
Eine regelmäßige Fahrzeugwartung spart langfristig Kosten, erhöht die Sicherheit und trägt zum Werterhalt des Autos bei. Wer sein Fahrzeug frühzeitig auf die warme Jahreszeit vorbereitet, kann nicht nur sicherer, sondern auch umweltbewusster unterwegs sein.
Tragischer Unfall am Bahnhof Guntersblum | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Nachrichten Guntersblum: Am Samstagabend (15. März 2025) kam es gegen 18:45 Uhr zu einem Einsatz am Bahnhof in Guntersblum in Folge eines tragischen Unfalls, bei dem ein 14 Jahre alter Jugendlicher ums Leben kam. Polizei, Rettungskräfte und die Feuerwehr waren im Einsatz. BYC-News war vor Ort.
Rund ...
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Ob HYROX, Calisthenics oder das FIBO Football Festival – die FIBO 2025 bietet ein abwechslungsreiches Programm für alle Sportbegeisterten. Beauty, Lifestyle und exklusive Shopping-Erlebnisse runden das Angebot ab.
Pose für Pose zur Perfektion
Am 11. und 12. April 2025 verwandelt sich die neu hinzugekommene Halle 11.1 der Koelnmesse in eine Wettkampf-Arena, in der Kraft, Ästhetik und Disziplin triumphieren. Besucher dürfen sich auf zwei Tage voller spektakulärer Wettkämpfe freuen, bei denen Athleten aus aller Welt ihre harte Arbeit und Leidenschaft präsentieren. Jens Thieme, Senior Visitor Experience Manager der FIBO, erklärt begeistert: „Mit den FIBO Championships bringen wir nicht nur außergewöhnliche Athleten auf die Bühne, sondern feiern auch die enorme Disziplin und Leidenschaft, die Bodybuilding so einzigartig machen.“
Zwei Tage, zwei Wettkämpfe – ein unvergessliches Erlebnis
Die FIBO Championships 2025 versprechen an zwei Wettkampftagen pure Spannung und Emotionen. Der Auftakt am Freitag gehört den ambitionierten Amateuren. In sieben Kategorien – von Men’s Bodybuilding bis Women’s Wellness – zeigen die Athleten, wie viel Leidenschaft, Disziplin und harte Arbeit in ihrem Sport stecken. Die Gesamtsieger erhalten eine IFBB Pro Card und können direkt am nächsten Tag bei den Profis starten. Am zweiten Wettkampftag stehen dann die IFBB Profis im Rampenlicht. Internationale Top-Athleten treten in den vier Klassen Men‘s Open Bodybuilding, Men‘s Classic Physique, Women‘s Figur und Women‘s Bikini an. Jede Pose ist ein Ausdruck jahrelanger Hingabe und erzählt eine einzigartige Geschichte von Leidenschaft und Triumph. Die Sieger dürfen sich über ein Gesamtpreisgeld von 115.000 USD freuen.
Foto: Fibo.com
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Starke Partner für starke Athleten
Die FIBO Championships 2025 werden in enger Zusammenarbeit mit der IFBB Professional League und NPC Worldwide organisiert. Jim Manion, Präsident IFBB Pro League / NPC, und Tyler Manion, Vizepräsident, betonen: „Wir freuen uns unglaublich, erneut mit dem Team zusammenzuarbeiten, um der Bodybuilding-Community die Besten der Besten zu präsentieren.“
Mit ESN wird ein deutsches Brand als exklusiver Presenting Sponsor der Meisterschaften auftreten. Philipp Markmann, General Manager ESN, betont: „Bodybuilding ist der Kern unserer Marke und tief in unserer DNA verwurzelt. Als Presenting Partner sind wir stolz darauf, den Athleten eine Bühne zu bieten.“
Mehr als nur eine Meisterschaft
Die FIBO 2025 feiert nicht nur das Bodybuilding, sondern auch die gesamte Fitness- und Wellnessbranche. Mit 13 Hallen, neuen Innovationen und unvergesslichen Live-Erlebnissen wird die Messe ein Meilenstein ihrer Geschichte. Highlights wie die neue Confex-Halle für Tech und Digitalisierung, ein Wellness-Hub in Halle 1 und das Comeback legendärer Bodybuilding-Events setzen neue Maßstäbe.
Silke Frank, Event-Direktorin der FIBO, erklärt: „Seit 40 Jahren ist die FIBO nicht nur ein Spiegel der sich wandelnden Fitnesslandschaft, sondern auch aktiv Treiber von Trends, Weiterentwicklung und Diversität.“
Confex wird zum Zukunftshub
Die neue Confex-Halle fokussiert auf Wachstumsthemen wie Technologie und Digitalisierung. Besucher erwartet ein Future Forum mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Präsentationen rund um die neusten Entwicklungen aus Health Tech und AI.
Wellness trifft Business in Halle 1
Ebenfalls neu ist die Halle 1. Hier dreht sich alles um Wellness und Spa, Body & Mind sowie Longevity. Mit dem Meeting Point Spa & Wellness, der Longevity Experience Area und der Body & Mind Area entsteht ein neuer Wellness-Hub.
Über die FIBO
Die FIBO verfolgt die Vision einer starken und gesunden Gesellschaft und ist die zentrale Plattform für Fitness, Wellness und Gesundheit. Sie bietet an vier Tagen neben Business, Networking und Weiterbildung auf Top-Niveau auch zahlreiche spannende Live-Erlebnisse. Anlässlich ihres 40. Jubiläums präsentiert sie in 13 Hallen zahlreiche Innovationen und Live-Erlebnisse. Highlights sind unter anderem die neue Confex-Halle für Tech und Digitalisierung, ein Wellness-Hub mit Fokus auf Spa und Langlebigkeit sowie das Comeback legendärer Bodybuilding-Events. Zudem erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Workshops und sportlichen Wettkämpfen wie dem HYROX Race und Calisthenics-Wettbewerben. citeturn0search3
Nachrichten Bad Kreuznach: Am späten Freitagabend (14. März 2025) wurde gegen 22:20 Uhr im Bad Kreuznacher Ortsteil Winzenheim in der Kirchstraße auf einen fahrenden Bus geschossen. Die Polizei fahndet nach den bislang noch unbekannten Tätern und bittet um Hinweise von möglichen Zeugen.
Fahndung eingeleitet
Unbekannte Täter schossen vermutlich dreimal auf den vorbeifahrenden Linienbus, wodurch drei Fenster beschädigt wurden. Im Innern des Busses befanden sich mehrere Insassen, die glücklicherweise alle unverletzt blieben.
Aufgrund des Schadensbildes dürfte es sich nach Angaben der Polizei bei der Tatwaffe vermutlich um eine CO2- oder Luftdruckwaffe gehandelt haben. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bisher ergebnislos. In unmittelbarer Nähe des Tatorts kam es wenige Minuten später zu weiteren Beschädigungen: An zwei Bushaltestellen in der Waldalgesheimer Straße wurden ebenfalls die Glasscheiben beschädigt.
Die polizeilichen Untersuchungen hierzu dauern noch an. Die Polizei Bad Kreuznach ermittelt nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung und bittet um hinweise von möglichen Zeugen.
Ein Leser von BYC-News wandte sich an die Redaktion und machte auf eine untragbare Situation im Eisgrubweg in Mainz aufmerksam. Laut seinen Angaben sowie den eingesandten Bildern werden dort wiederholt Gehwege durch parkende Fahrzeuge blockiert. Das Problem: Die Fahrzeuge stehen so weit auf dem Bürgersteig, dass ein Durchkommen für Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen oder Personen mit Gehhilfe nahezu unmöglich ist. Dies stellt nicht nur eine erhebliche Behinderung dar, sondern auch eine ernsthafte Gefahr für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Ordnungsamt nicht erreichbar
Der Leser berichtet, dass er mehrfach versucht habe, das zuständige Ordnungsamt zu kontaktieren. Jedoch sei dies selbst während der regulären Öffnungszeiten nicht erreichbar gewesen. Entweder klingelte das Telefon ohne Antwort durch oder es wurde nach kurzem Abheben direkt wieder aufgelegt. Auch nach mehreren Versuchen an drei Werktagen sei keine Kommunikation möglich gewesen.
Um eine Stellungnahme zu erhalten, versuchte auch die Redaktion von BYC-News, das Ordnungsamt zu kontaktieren – ebenfalls ohne Erfolg. Eine offizielle Anfrage per E-Mail an die Stadt Mainz vom 12.03.2025 blieb ebenfalls unbeantwortet. Es scheint, als ob die Stadtverwaltung das Anliegen der Bürger nicht ernst nimmt und auch Hinweise von Dritten konsequent ignoriert. Dieses ist nicht der erste Fall, wo die Pressestelle der Stadt Mainz auf Anfragen nicht reagiert.
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Interne Spannungen innerhalb der Stadtverwaltung
In einem persönlichen Gespräch mit einer Mitarbeiterin der Stadt Mainz wurde gegenüber BYC-News mitgeteilt, dass es aktuell erhebliche Spannungen innerhalb der Stadtverwaltung und insbesondere mit der Pressestelle geben soll. Offenbar wird gezielt entschieden, bestimmte Anfragen, die das Ordnungsamt (Manuela Matz) oder den Oberbürgermeister (Nino Haase) betreffen, nicht zu beantworten, teilte die Stadtangestellte der Redaktion mit.
Dies soll laut der Mitarbeiterin auf parteipolitische Gründe zurückzuführen sein, um bestimmte Personen in der Stadt in einem schlechten Licht darzustellen. Ob dies der Grund für die fehlenden Antworten auf Bürgeranliegen ist, bleibt unklar, zeigt jedoch eine interne Problematik innerhalb der Stadtverwaltung auf. Diese Probleme sollen so weit gereicht haben, dass es ebenfalls personelle Änderungen in der Pressestelle gab.
Polizei verweist auf das Amt
Ein weiterer Versuch, Hilfe bei der Mainzer Polizei zu erhalten, endete ernüchternd laut dem Leser. Die Polizei verwies darauf, dass das Ordnungsamt bzw. das Verkehrsüberwachungsamt für falsch parkende Fahrzeuge zuständig sei und sie selbst in dieser Angelegenheit nicht aktiv werden könne.
Ein Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer
Die unregulierte Parksituation stellt nicht nur eine grobe Behinderung dar, sondern auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Besonders für blinde und sehbehinderte Menschen kann das Umgehen der Fahrzeuge auf die Fahrbahn lebensgefährlich werden. Eltern mit Kinderwagen oder Menschen mit Rollatoren sind gezwungen, auf die Straße auszuweichen, was angesichts des Verkehrsaufkommens im Eisgrubweg eine riskante Alternative ist.
Zusätzlich kann eine dauerhaft verengte Gehwegbreite auch im Notfall problematisch werden. Sollte es beispielsweise zu einem medizinischen Notfall kommen, ist es für Rettungskräfte schwieriger, sich mit Tragen oder Notfallausrüstung durchzubewegen. Gerade in einer Stadt wie Mainz, die sich als barriere-freundlich präsentieren möchte, sollte solch eine Situation nicht akzeptabel sein.
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