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Kochen mit Resten: Kreative Ansätze gegen Lebensmittelverschwendung

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Salat, Essen, Bildquelle: pixabay.com

Lebensmittelverschwendung stellt ein globales Umweltproblem dar, das durch kreative Ansätze in der Küche effektiv reduziert werden kann. Indem Sie Reste sinnvoll und geschmackvoll verarbeiten, lassen sich nicht nur Ressourcen schonen, sondern auch wirtschaftliche und ökologische Herausforderungen bewältigen. Mit Kreativität und dem richtigen Know-how können Sie aus übrig gebliebenen Zutaten vielfältige Gerichte zaubern. Durch die Anwendung praktischer Tipps und Tricks gelingt es Ihnen, Lebensmittelverschwendung in Ihrem Haushalt zu reduzieren und nachhaltiger zu leben. Entdecken Sie die Freude am kreativen Kochen mit Resten und leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

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Den Kreislauf der Verschwendung durchbrechen

Die bewusste Verwertung von Lebensmitteln ermöglicht es, den Kreislauf der Verschwendung effektiv zu unterbrechen. Indem Reste kreativ genutzt werden, schont man wertvolle Ressourcen und verringert den ökologischen Fußabdruck. Jede individuelle Handlung trägt somit zur Nachhaltigkeit bei und kann als Inspiration für andere dienen – das zeigt sich auch in den Rezeptideen von Frag Mutti.

Durch die Entwicklung nachhaltiger Gewohnheiten und die Anwendung geeigneter Konservierungsmethoden lässt sich langfristig ein positiver Wandel bewirken. Letztendlich summieren sich selbst kleine Veränderungen zu einem bedeutenden Beitrag für eine ressourcenschonende Zukunft. Die gemeinsame Anstrengung, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, führt zu einem kollektiven Fortschritt in Richtung Nachhaltigkeit.

Tipp 1: Planung und Organisation der Resteverwertung

Eine durchdachte Strategie bildet die Grundlage für eine effektive Resteverwertung. Verschaffen Sie sich zunächst einen systematischen Überblick über Ihre vorhandenen Lebensmittel und ordnen Sie diese nach ihrer Haltbarkeit. Darauf aufbauend können Sie Mahlzeiten planen, die ältere Zutaten priorisieren. Ein strukturiertes Organisationssystem ermöglicht es Ihnen, den Überblick zu behalten und Ressourcen optimal zu nutzen. Durch die konsequente Umsetzung dieser vorausschauenden Herangehensweise minimieren Sie unnötige Verschwendung und tragen zu einem nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln bei.

Tipp 2: Suppen und Eintöpfe zur Resteverwertung nutzen

Für schmackhafte Suppen und Eintöpfe eignen sich hervorragend übriggebliebene Zutaten. Schneiden Sie Gemüse, Fleisch oder Getreide in gleichmäßige Stücke von etwa 1-2 cm Größe. Geben Sie diese in einen großen Topf und bedecken Sie sie mit Brühe oder Wasser – rechnen Sie dabei mit etwa 500 ml Flüssigkeit pro 300 g Zutaten. Lassen Sie die Mischung bei mittlerer Hitze köcheln, damit sich die Aromen langsam entfalten und die Zutaten gleichmäßig garen. Zum Schluss würzen Sie mit Salz, Pfeffer und nach Belieben mit Kräutern wie Thymian oder Rosmarin, um den individuellen Geschmack zu unterstreichen. So verwandeln Sie Reste in eine nahrhafte und wohlschmeckende Mahlzeit.

Tipp 3: Kreative Salate aus Resten zaubern

Vielseitige Salate bieten nicht nur Vegetariern eine hervorragende Möglichkeit, übrig gebliebene Zutaten geschmackvoll zu verwerten. Kombinieren Sie klein geschnittenes Gemüse, Obst oder Kräuter mit Blattsalaten oder Getreidesorten wie Couscous oder Quinoa. Nüsse, Samen oder getrocknete Früchte sorgen für zusätzlichen Geschmack und interessante Texturen. Ein ausgewogenes Dressing aus Öl, Essig oder Zitronensaft verbindet die verschiedenen Komponenten harmonisch. Durch kreatives Experimentieren mit unterschiedlichen Zutaten entdecken Sie nicht nur erfrischende Geschmackskombinationen, sondern schaffen auch abwechslungsreiche und nährstoffreiche Mahlzeiten.

Tipp 4: Restliches Gemüse kreativ verwerten

Gemüsereste lassen sich geschickt in köstliche Gerichte verwandeln. Für ein würziges Gemüsecurry können verschiedene Sorten in einer aromatischen Sauce schmelzen. Darüber hinaus eignet sich eine herzhafte Quiche mit knusprigem Mürbeteig- oder Blätterteigboden. Aufläufe, Gratins und gefülltes Gemüse bieten zusätzlichen Raum für kulinarische Kreativität. Durch gezielte Zubereitungstechniken wie schonendes Blanchieren, sanftes Dämpfen oder intensives Rösten entfaltet sich der Eigengeschmack der Zutaten optimal. Auf diese Weise entstehen abwechslungsreiche Mahlzeiten und gleichzeitig wird der Lebensmittelabfall reduziert.

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Tipp 5: Backwaren und Getreide sinnvoll einsetzen

Backwaren und Getreide, die nicht mehr ganz frisch sind, lassen sich kreativ umwandeln. Aus Brot können Sie knusprige Croûtons herstellen: Schneiden Sie es in Scheiben, beträufeln Sie mit Öl und rösten Sie es im Ofen. Darüber hinaus eignet sich Brot hervorragend für einen schmackhaften Brotpudding mit Milch, Eiern und Gewürzen. Überschüssiger Reis oder Nudeln finden in Pfannengerichten wie gebratenem Reis eine neue Verwendung. Diese Methoden helfen nicht nur, Lebensmittel zu schonen, sondern eröffnen auch kulinarische Möglichkeiten.

Tipp 6: Frühstücksoptionen aus Resten

Frühstücksreste bieten vielseitige Zubereitungsmöglichkeiten. Übrig gebliebenes Gemüse, Käse oder Kräuter eignen sich hervorragend für ein Rührei oder Omelette. Darüber hinaus lassen sich Toastscheiben mit verschiedenen Zutaten belegen und im Ofen überbacken. Selbst nicht mehr ganz frische Obst- oder Gemüsereste können für Smoothies verwendet werden. In Kombination mit Joghurt, Milch oder Saft entsteht ein erfrischender Start in den Tag. Diese kreativen Zubereitungsarten reduzieren Lebensmittelabfälle und ermöglichen ein abwechslungsreiches Frühstück.

Tipp 7: Desserts aus Resten kreieren

Überreife Früchte eignen sich hervorragend für süße Kreationen. Sie bilden eine ideale Basis für Kuchen, Tartes oder Crumbles. Alternativ lässt sich ein köstliches Kompott zubereiten, das harmonisch mit Joghurt oder Eis kombiniert werden kann. Selbst Brotreste finden in Desserts wie Brotpudding mit Schokolade, Nüssen und Früchten eine neue Verwendung. Kekskrümel oder Schokoladenreste bereichern zudem verschiedene Süßspeisen. Durch diese kreative Transformation entstehen aus scheinbar wertlosen Zutaten wahre kulinarische Genüsse.

Kochen mit resten: kreative ansätze gegen lebensmittelverschwendung

Tipp 8: Die Kunst der Improvisation beim Kochen

Bei der innovativen Kochkunst nimmt die Improvisation eine zentrale Rolle ein. Hierbei empfiehlt es sich, die vorhandenen Zutaten sorgfältig zu betrachten und deren Potenzial zu erkunden. Dabei ist es ratsam, sich auf die eigenen sensorischen Wahrnehmungen zu stützen und Rezepte flexibel anzupassen. Fehlende Zutaten lassen sich häufig durch ähnliche Alternativen substituieren oder gezielt weglassen. Durch gezielte Experimente mit Gewürzen und Kräutern kann den Gerichten eine unverwechselbare Nuance verliehen werden. Mittels dieser kulinarischen Flexibilität entstehen oft überraschend geschmackvolle Speisen – und dies ohne unnötige Lebensmittelverschwendung.

Tipp 9: Tipps zum Haltbarmachen und Konservieren

Die richtige Lagerung und Konservierung von Lebensmitteln ist entscheidend für die Vermeidung von Verschwendung, wobei luftdichte Behälter im Kühlschrank mit Datumsbeschriftung helfen, den Überblick zu behalten. Überschüssiges Obst und Gemüse lässt sich durch Einfrieren, Einkochen oder Verarbeitung zu Marmeladen haltbar machen, wodurch Nährstoffe erhalten bleiben. Beispielsweise kann das Trocknen oder Einfrieren von Kräutern deren Haltbarkeit erheblich verlängern. Diese Methoden ermöglichen nicht nur eine längere Lagerung, sondern reduzieren aktiv Lebensmittelabfälle, indem Zutaten für zukünftige Gerichte bewahrt werden. Somit trägt eine durchdachte Konservierung dazu bei, wertvolle Ressourcen zu schonen und den ökologischen Fußabdruck zu verringern.

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Tipp 10: Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umwelt fördern

Die kreative Verwertung von Resten trägt maßgeblich zum Umweltschutz bei, indem sie Treibhausgasemissionen bei Lebensmittelabfällen reduziert. Bewusstes Einkaufen und optimale Lagerung minimieren die Menge weggeworfener Lebensmittel. Eine fantasievolle Resteverwertung schont wertvolle Ressourcen und verringert den Ausstoß von Kohlenstoff. Das Teilen von Erfahrungen und Tipps fördert nicht nur den eigenen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln, sondern inspiriert auch andere zu umweltbewusstem Handeln. Auf diese Weise kann jeder Einzelne zur Eindämmung der Ressourcennutzung beitragen und einen bedeutsamen Beitrag für eine nachhaltigere Zukunft leisten.

Artikelempfehlung: Keimende Kartoffeln noch essbar?

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Schwerer Diebstahl in Mainz – Zeugen gesucht!

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Mainzer Polizei - Einbruchsserie in Mainz
Polizei Mainz

Nachrichten Mainz: Am Dienstagabend, den 7. Januar 2025, ereignete sich gegen 21:00 Uhr in der Bonifaziusstraße in der Mainzer Neustadt ein versuchter Diebstahl eines E-Scooters.

Zeugin verständigt Polizei

Eine 22-jährige Mainzerin wurde auf einen Mann aufmerksam, der neben einem E-Scooter kniete und mit einer Zange versuchte, das Schloss des Fahrzeugs zu durchtrennen. Auf Nachfrage der Frau behauptete der Mann, es handle sich um seinen eigenen E-Scooter. Die Skepsis der Zeugin veranlasste sie, die Polizei zu verständigen. Als der Mann dies bemerkte, geriet er in Panik und flüchtete vom Tatort. Trotz intensiver Fahndung konnten die Einsatzkräfte den Täter im Umkreis nicht mehr aufspüren.

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Beschreibung des Täters

Die Polizei sucht nach einem Mann, der wie folgt beschrieben wird:

  • männlich
  • etwa 1,80–1,90 Meter
  • circa 25 Jahre
  • schlank
  • schwarze Haare
  • schwarzer, kurzer Bart
  • weiße Hose, schwarze Jacke

Zeugen gesucht

Die Polizeiinspektion Mainz 2 bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall oder der beschriebenen Person geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06131/65-34250 zu melden.

Im der Silvesternacht kam es bereits zu einem Diebstahl in Mainz, bei dem eine 16-Jährige verletzt wurde.

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Neues Parksystem in Ingelheim

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Beigeordnete Dr. Christiane Döll (rechts) und Bernd Velten, Leiter des Ordnungs- und Standesamts freuen sich über die neue Bezahlmöglichkeiten für das Parken in Ingelheim

Nachrichten Ingelheim: Seit dem 7. Januar 2025 ist das Parken in Ingelheim noch komfortabler. Autofahrer haben jetzt die Möglichkeit, ihre Parkgebühren auf Straßenparkplätzen bequem per Smartphone zu bezahlen.

Diese Neuerung ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Stadt Ingelheim und smartparking, einer Initiative, die sich der digitalen Parkraumbewirtschaftung widmet. Für die Bezahlung via Handy stehen die Anbieter EasyPark, mobilet, PayByPhone, Parkster und PARCO zur Auswahl.

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Trotz der Einführung des digitalen Services werden die traditionellen Parkscheinautomaten weiterhin in Betrieb bleiben

„Die Digitalisierung im Bereich der Parkraumbewirtschaftung ist ein wichtiger Schritt, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden“, erklärt Dr. Christiane Döll, Beigeordnete und Verkehrsdezernentin der Stadt Ingelheim.

Die Nutzung der App ermöglicht es, den Parkvorgang flexibel zu starten und bei Bedarf die Parkdauer anzupassen. Dies vermeidet nicht nur Überzahlungen, sondern auch Strafzettel aufgrund abgelaufener Parkzeiten. Es ist jedoch zu beachten, dass die maximale Parkdauer auf den Straßenparkplätzen im Stadtzentrum weiterhin auf zwei Stunden beschränkt ist.

Die Gebühren für das Parken bleiben durch die Einführung des Handy-Parkens unverändert, allerdings erheben die App-Anbieter zusätzliche Zuschläge. Die Überprüfung, ob ein Parkticket digital gelöst wurde, erfolgt über das Kennzeichen des Fahrzeugs, das mit einem zentralen Online-System des Ordnungsamts abgeglichen wird.

Ingelheim reiht sich mit dieser technologischen Neuerung in eine Liste von über 330 deutschen Städten ein, die das Handy-Parken bereits erfolgreich umsetzen.

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Minijob 2025: Mehr Verdienst, aber auch neue Regelungen

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Minijob 2025 | Foto: Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.
Minijob 2025 | Foto: Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V.

Wirtschaft Nachrichten: Ab 2025 dürfen Menschen in einem Minijob durchschnittlich 556 Euro im Monat verdienen. Das ist eine Erhöhung von 18 Euro im Vergleich zum Vorjahr. In Ausnahmefällen kann dieser Betrag sogar bis auf das Doppelte, also bis zu 1.112 Euro, steigen. Wie diese Regelungen funktionieren und was es bei der Verdienstgrenze zu beachten gibt, erklärt der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH).

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Erhöhung der Minijob-Verdienstgrenze durch den Mindestlohn

Die Verdienstgrenze für Minijobs ist seit 2022 an den gesetzlichen Mindestlohn gekoppelt. Mit der Erhöhung des Mindestlohns von 12,41 Euro auf 12,82 Euro pro Stunde im Jahr 2025 steigt auch die Minijob-Verdienstgrenze. Sie liegt nun bei 556 Euro monatlich, was auf das Jahr gerechnet 6.672 Euro entspricht. Wer beispielsweise mit dem Mindestlohn von 12,82 Euro pro Stunde arbeitet, kann rund 43 Stunden im Monat arbeiten, ohne den Minijob-Status zu verlieren. Bei einem höheren Stundenlohn, wie etwa 13,50 Euro pro Stunde, wären es nur etwa 41 Stunden, um als Minijobber zu gelten.

Ausnahmeregelung: Zwei Monate mit höherem Verdienst

In besonderen Fällen kann der Verdienst eines Minijobbers für zwei Monate im Jahr auch über 556 Euro hinausgehen. Diese sogenannten „unvorhersehbaren Überschreitungen“ erlauben es, dass der Verdienst in diesen Monaten maximal 1.112 Euro beträgt. Dadurch kann der Jahresverdienst auf bis zu 7.784 Euro ansteigen, ohne dass der Minijob-Status verloren geht. Ein Beispiel: Ein Minijobber verdient im regulären Monat 550 Euro. Im Februar und März übernimmt er die Krankheitsvertretung für einen Kollegen und verdient jeweils 1.000 Euro. Sein Jahresverdienst steigt auf 7.500 Euro, er bleibt aber dennoch Minijobber.

Keine Sozialabgaben, aber steuerpflichtig

Minijobber müssen keine Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlen. Eine Rentenversicherungspflicht besteht, doch Minijobber können sich auf Wunsch von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Obwohl Minijobs grundsätzlich steuerpflichtig sind, wird in der Regel eine Pauschalbesteuerung gewählt, bei der der Arbeitgeber zwei Prozent des monatlichen Bruttogehalts als Lohnsteuer abführt. In diesem Fall erhält der Minijobber die vollen 556 Euro ohne Abzüge. Allerdings können bei der Pauschalbesteuerung keine Werbungskosten, wie etwa Fahrtkosten, von der Steuer abgesetzt werden. Wer Werbungskosten absetzen möchte, muss den Minijob individuell nach Steuerklasse versteuern – was in den meisten Fällen jedoch ungünstiger ist. „Minijobber sollten bereits bei Beginn des Arbeitsverhältnisses sicherstellen, dass der Arbeitgeber die Pauschalbesteuerung wählt“, empfiehlt Uwe Rauhöft, Vorstandsmitglied der VLH.

Zwei Minijobs und Nebenjobs: Wichtige Hinweise

Wer mehrere Minijobs hat, muss darauf achten, dass der Verdienst aller Minijobs zusammen die Grenze von 556 Euro im Monat nicht überschreitet. Andernfalls verlieren alle Minijobs ihren Minijob-Status und werden sozialversicherungspflichtige Jobs. Wenn ein Minijob als Nebenbeschäftigung zu einem sozialversicherungspflichtigen Hauptjob ausgeübt wird, bleibt dieser Minijob sozialversicherungsfrei. Sobald jedoch ein zweiter Minijob hinzukommt, wird der Verdienst aus dem Hauptjob und dem zweiten Minijob zusammengerechnet. Nur der erste Minijob bleibt dann sozialversicherungsfrei, der zweite Minijob wird sozialversicherungspflichtig, wobei nur die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung entfallen.

Fazit

Für Minijobber in 2025 gibt es einige Vorteile durch die Erhöhung der Verdienstgrenze. Allerdings gibt es auch wichtige Regelungen, die beachtet werden müssen, etwa bei mehreren Minijobs oder bei der Steuer- und Sozialabgabenpflicht. Wer die richtige Wahl trifft und sich frühzeitig informiert, kann von den neuen Regelungen profitieren, ohne überraschende Abzüge oder Verpflichtungen zu riskieren.

Weiterlesen: Pflegegrad 4 oder 5? Diese Steuererleichterung sollten Sie kennen

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Schwerer Verkehrsunfall bei Oestrich-Winkel

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Betrunkene Autofahrer
Polizei Symbolbild

Nachrichten Rheingau-Taunus: Am Dienstag, dem 7. Januar 2025, ereignete sich gegen 16:30 Uhr auf der Bundesstraße 42 bei Oestrich-Winkel ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sowie ein Rettungshubschrauber waren vor Ort. Die Straße wurde in beide Richtungen vollständig gesperrt.

Frontalzusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen

Ein 59-jähriger Mann aus Rüdesheim befuhr mit seinem Hyundai die B42 in Richtung Rüdesheim am Rhein. Aus bislang unbekannter Ursache geriet er in Höhe der Abfahrt Goethestraße in den Gegenverkehr und stieß frontal mit einem Toyota zusammen, der von einer 71-jährigen Frau aus Eltville am Rhein gesteuert wurde.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Durch den Aufprall wurde die Eltvillerin so schwer verletzt, dass sie von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden musste. Ein Rettungshubschrauber flog sie zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Ihr 78-jähriger Beifahrer, ebenfalls aus Eltville, erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und wurde zur Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der Unfallverursacher aus Rüdesheim zog sich glücklicherweise nur leichte Verletzungen zu. Auch er wurde zur Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Vollsperrung für mehr als zwei Stunden

Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 65.000 Euro geschätzt. Die B42 war im Bereich des Unfalls bis etwa 18:15 Uhr gesperrt, während die Unfallaufnahme durchgeführt wurde.

Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls, sich unter der Telefonnummer (06722) 91124 0 bei der Polizeistation Rüdesheim am Rhein zu melden.

Was sind ETFs und wie funktionieren sie?

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ETFs (Exchange Traded Funds) sind ein weit verbreitetes Finanzinstrument, das in der Anlagepraxis häufig genutzt wird. Dieser Artikel erklärt, was genau ein ETF ist, und beleuchtet zudem die Unterschiede zu traditionellen Fonds.

Was ist ein ETF? Die Grundlagen im Überblick

Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds, der eine Sammlung von Vermögenswerten wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffen bündelt. Diese Fonds werden an Börsen gehandelt und ermöglichen Anlegern, Anteile zu kaufen oder zu verkaufen, ähnlich wie bei einzelnen Aktien.

ETFs konzentrieren sich auf verschiedene Anlageklassen und Märkte. Zum Beispiel können sie auf bestimmte Indizes, Branchen oder geografische Regionen abzielen. Da ETFs aus einer Vielzahl von Wertpapieren bestehen, ist es für Anleger von Bedeutung, sich über deren Zusammensetzung zu informieren. Viele Anbieter stellen regelmäßig umfassende Informationen zu den zugrunde liegenden Vermögenswerten und deren Performance zur Verfügung. Diese Transparenz ermöglicht den Investoren gezielt zu prüfen, ob ein bestimmter ETF ihrem Anlageziel und Risikoprofil entspricht.

Laut aktuellen Statistiken setzen immer mehr Deutsche auf die Anlageoption und somit steigt auch die Gewichtung von ETFs in den Portfolios. Beliebte ETFs hierzulande sind zum Beispiel der iShares MSCI World ETF, der in über 1.500 Unternehmen weltweit investiert, und der Xtrackers DAX ETF, der den deutschen Leitindex DAX nachbildet und somit in die 40 größten deutschen Unternehmen investiert.

ETFs vs. traditionelle Fonds: Die wichtigsten Unterschiede

ETFs und traditionelle Fonds bieten Anlegern Zugang zu einer Vielzahl von Wertpapieren, wodurch beide Anlageformen eine breite Diversifikation ermöglichen. Der wesentliche Unterschied liegt in der Verwaltung: ETFs werden passiv gemanagt, d. h. sie zielen darauf ab, einen bestimmten Index nachzubilden, während traditionelle Fonds aktiv von einem Fondsmanager verwaltet werden, der versucht, den Markt zu übertreffen.

Dieser Unterschied in der Verwaltung führt zu unterschiedlichen Kostenstrukturen. Bei ETFs sind die Verwaltungsgebühren in der Regel deutlich niedriger. Aktive Fonds hingegen verursachen höhere Kosten, da das Fondsmanagement regelmäßig Kauf- und Verkaufsentscheidungen trifft, um auf Marktänderungen zu reagieren und Chancen zu nutzen. Dieser aktive Ansatz kann allerdings in volatilen Marktphasen von Vorteil sein, da ein Fondsmanager die Strategie schnell anpassen kann.

Auch die Transparenz ist ein Unterscheidungsmerkmal. ETFs bieten in der Regel eine hohe Transparenz, da ihre Zusammensetzung meist täglich offengelegt wird. Dies gibt den Anlegern einen genauen Überblick darüber, welche Wertpapiere der ETF enthält. Traditionelle Fonds veröffentlichen ihre Portfolios dagegen weniger häufig, in der Regel quartalsweise, was die Einsicht für Anleger begrenzt.

Letztlich bieten beide Anlageformen Vor- und Nachteile, abhängig von den individuellen Bedürfnissen und der Risikobereitschaft des Anlegers.

Investitionen in Finanzinstrumente bergen Verlustrisiken. Keine Anlageberatung. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen weder der Beratung noch der Empfehlung von Anlagen. Bitte beachten Sie, dass sich die Fakten seit der Erstellung des Artikels geändert haben können. Investitionen sind mit Risiken verbunden (z. B. Kursschwankungen, Währungs- oder Liquiditätsrisiko). Sie können Ihr investiertes Geld verlieren. Berücksichtigen Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrung, wenn Sie Anlageentscheidungen treffen. Die Märkte sind volatil und können aufgrund wirtschaftlicher, politischer, regulatorischer oder anderer Entwicklungen erheblich schwanken.

Dieser Artikel wurde in Kooperation mit flatex verfasst.

Mainz: Illegale Müllentsorgung zwischen Finthen und Budenheim

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Mainz News: Unbekannte Täter haben am Zugang zum Naturschutzgebiet zwischen Mainz-Finthen und Budenheim, vermutlich während der Neujahrsfeiertage, erhebliche Mengen an Hausmüll entsorgt. Der hinterlassene Abfall umfasste unter anderem Plastikmüll, Essensreste und weiteren Unrat.

Zeugen gesucht

Dank ämterübergreifender Zusammenarbeit waren die vier großen Haufen bereits am Samstagvormittag (4. Januar 2025) entfernt: Zuerst waren der Feldschutz und die Umweltstreife zwecks Verursacherermittlung vor Ort. Da Schneefall prognostiziert wurde und ein umgekippter Baum den Weg versperrte, drohte eine zeitnahe Abholung des kompletten Abfalls zu scheitern. Durch den Einsatz der Mainzer Feuerwehr, die nicht lange zögerte und den querliegenden Baum entfernte, konnte die KAW am Samstagvormittag den kompletten Abfall abräumen und fachgerecht entsorgen.

Wer sachdienliche Hinweise zur Tat hat, kann dies direkt der Umweltstreife melden unter 06131 / 12 140413 oder per Mail an umweltstreife@kaw-mainz-bingen.de

Volvo erzielt Rekordabsatz in Deutschland

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Foto: media.volvocars.com

Die schwedische Premium-Automobilmarke Volvo hat in Deutschland einen neuen Meilenstein erreicht: Mit 62.326 Neuzulassungen im Jahr 2024 verzeichnete das Unternehmen einen Rekordabsatz und ein beeindruckendes Wachstum von 39,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2023: 44.739 Neuzulassungen). Trotz eines leicht rückläufigen Gesamtmarktes konnte Volvo seinen Marktanteil auf 2,2 Prozent ausbauen und diese Position über das gesamte Jahr hinweg behaupten.

Erfolgsfaktor Elektromobilität

Der bemerkenswerte Anstieg ist vor allem den elektrifizierten Modellen zu verdanken, die mittlerweile fast zwei Drittel des Gesamtabsatzes ausmachen. Reine Elektrofahrzeuge (22 Prozent) und Plug-in-Hybride (42 Prozent) dominieren das Portfolio und unterstreichen die Ambitionen der Marke im Bereich nachhaltiger Mobilität. Mit diesen Zahlen kommt Volvo seinem Ziel näher, bis 2030 nahezu ausschließlich Fahrzeuge mit Ladekabel anzubieten.

Beliebte Modelle: SUVs dominieren den Markt

Die SUV-Modelle bleiben die Verkaufsschlager:

  • Volvo XC60: 21.832 Neuzulassungen
  • Volvo XC40 und EX40 (elektrisch): 11.308 Einheiten
  • Volvo XC90: 9.458 Neuzulassungen

Die Einführung des überarbeiteten Volvo XC90 sowie des vollelektrischen EX90 im Jahr 2025 soll diesen Trend weiter stärken.

Zitat des Geschäftsführers

Herrik van der Gaag, Geschäftsführer von Volvo Car Germany, sieht im Rekordergebnis den Erfolg harter Teamarbeit:

„Der anhaltende Wachstumskurs zeigt die Stärke unserer Marke und die Attraktivität unserer Premium-Modelle. Wir danken unseren Mitarbeitenden, Partnern und Kundinnen und Kunden für das Vertrauen und Engagement.“

Ausblick: Modelloffensive 2025

Mit neuen Modellen wie dem vollelektrischen Volvo EX90 und dem überarbeiteten XC90 will Volvo auch 2025 seine Position stärken. In interaktiven Events wie der „Volvo TalkX“-Serie werden diese Modelle einem breiten Publikum vorgestellt. Zusätzlich plant Volvo weitere Elektrofahrzeuge, um in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld erfolgreich zu bleiben.

Mit diesen Schritten legt Volvo die Basis für ein weiteres Jahr des Wachstums und setzt ein klares Zeichen für die Zukunft der Elektromobilität.

Übersicht der Volvo-Modelle und ihrer Verbrauchs- sowie Emissionswerte

Volvo XC60 Plug-in-Hybrid

  • Energieverbrauch (WLTP): 1,4-0,9 l/100 km; 20,9-18,0 kWh/100 km
  • CO2-Emissionen (kombiniert): 32-22 g/km
  • CO2-Klasse: B (gewichtet kombiniert); G-F (bei entladener Batterie)
  • Kraftstoffverbrauch bei entladener Batterie: 8,2-7,0 l/100 km

Volvo XC60 B5 Mild-Hybrid Benziner AWD

  • Kraftstoffverbrauch (WLTP): 8,7-7,7 l/100 km
  • CO2-Emissionen (kombiniert): 197-174 g/km
  • CO2-Klasse: G-F

Volvo XC40 Mild-Hybrid Benziner

  • Kraftstoffverbrauch (WLTP): 7,3-6,5 l/100 km
  • CO2-Emissionen (kombiniert): 164-147 g/km
  • CO2-Klasse: F-E

Volvo EX40 Fully Electric

  • Stromverbrauch (WLTP): 19,4-16,6 kWh/100 km
  • CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km
  • CO2-Klasse: A

Volvo XC90 Plug-in Hybrid

  • Energieverbrauch (WLTP): 1,6-1,2 l/100 km; 21,4-19,4 kWh/100 km
  • CO2-Emissionen (kombiniert): 36-30 g/km
  • CO2-Klasse: B (gewichtet kombiniert); G-F (bei entladener Batterie)
  • Kraftstoffverbrauch bei entladener Batterie: 8,6-7,7 l/100 km

Volvo XC90 B5 AWD Mild-Hybrid Benziner

  • Kraftstoffverbrauch (WLTP): 9,2-8,5 l/100 km
  • CO2-Emissionen (kombiniert): 208-191 g/km
  • CO2-Klasse: G

Volvo EX90 Fully Electric

  • Stromverbrauch (WLTP): 21,1-19,9 kWh/100 km
  • CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km
  • CO2-Klasse: A

BMW-Fahrer flüchtet vor Polizei in Mainz

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Symbolbild Polizei
Symbolbild Polizei

Nachrichten Mainz: Ein dunkler BMW-Geländewagen hat am späten Montagabend, 6. Januar 2025, gegen 23:50 Uhr, versucht, sich einer Polizeikontrolle in der Mombacher Straße zu entziehen. Der Fahrer beschleunigte und bog unmittelbar vor dem Kontrollposten in die Fritz-Kohl-Straße ab.

Flucht endet nach wenigen Hundert Metern

Zwei Streifenwagen nahmen sofort die Verfolgung des Fahrzeugs auf. Nur wenige Hundert Meter weiter wurde der Wagen in der Wallstraße entdeckt – verlassen und abgestellt. In der Nähe des Fahrzeugs trafen die Einsatzkräfte auf einen 22-jährigen Mann und eine weibliche Begleitperson. Der Mann wurde von den Polizisten eindeutig als der Fahrer identifiziert.

Fahrer streitet Verantwortung ab

Der 22-Jährige bestritt, das Fahrzeug gelenkt zu haben, und gab an, Alkohol konsumiert zu haben. Außerdem sei er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Trotz seiner Aussagen konnten die Beamten ihn zweifelsfrei als Fahrer des BMWs feststellen.

1,26 Promille festgestellt

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,26 Promille. Der junge Mann wurde daraufhin zur Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Das Fahrzeug wurde im Anschluss an die Mutter des Mannes übergeben.

Ermittlungen laufen

Gegen den 22-Jährigen wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der versuchten Flucht vor der Polizei ermittelt.

Deutlicher Rückgang unerlaubter Einreisen nach Deutschland

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Bundespolizei Zug
Bundespolizei Zug

Wirtschaft Nachrichten: Seit der Einführung von Grenzkontrollen im September 2024 verzeichnet das Bundesinnenministerium (BMI) einen signifikanten Rückgang unerlaubter Einreisen. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sank die Zahl der festgestellten Fälle zwischen Januar und November 2024 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 40 Prozent.

Zahlen im Detail

Im Zeitraum Januar bis November 2024 wurden 62.493 unerlaubte Einreisen registriert – deutlich weniger als die 103.526 Fälle im gleichen Zeitraum 2023. Zugleich stieg die Zahl der Zurückweisungen von etwa 29.000 (2023) auf über 34.000 Fälle. Auch bei Haftbefehlen zeigt sich ein Plus von rund 2.000 vollstreckten Fällen, während die Zahl der festgestellten Schleuserfälle von 2.501 auf 1.433 sank.

Die meisten unerlaubten Einreisen wurden an der Grenze zu Polen festgestellt, gefolgt von den Grenzen zu Österreich und der Schweiz. Besonders auffällig ist der Anstieg der Zurückweisungen an den erst seit September 2024 kontrollierten Grenzen:

  • An der französischen Grenze stiegen die Zahlen von 147 auf 3.334.
  • An der niederländischen Grenze von 69 auf 692.
    Ähnlich starke Zuwächse wurden an den Grenzen zu Belgien und Luxemburg verzeichnet.

Politische Debatte um Wirksamkeit

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) betont die Notwendigkeit der Grenzkontrollen, die als „ultima ratio“ eingesetzt würden. Die Maßnahmen seien unverzichtbar, bis ein verstärkter Schutz der EU-Außengrenzen im Rahmen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems gewährleistet sei. Faeser kündigte an, die Kontrollen über März 2025 hinaus zu verlängern.

Christoph de Vries (CDU) sieht in den Zahlen einen Beweis für die Effizienz der Kontrollen. Diese straften „alle Vertreter der Ampel Lügen“, die nationale Grenzkontrollen lange als unwirksam bezeichnet hätten.

Marcel Emmerich (Grüne) widerspricht: Er kritisiert den hohen Aufwand und verweist auf mögliche Doppelzählungen, die die Statistik verzerrten. Stationäre Grenzkontrollen seien ineffektiv, während mobile Kontrollen gezielt gegen grenzüberschreitende Kriminalität eingesetzt werden könnten.

Fazit

Die Zahlen belegen eine deutliche Reduktion unerlaubter Einreisen und eine gesteigerte Strafverfolgung. Dennoch bleibt die politische Debatte um die Wirksamkeit und Zukunft der Grenzkontrollen kontrovers. Die Bundesregierung steht vor der Herausforderung, Maßnahmen zu finden, die sowohl den Migrationsdruck mindern als auch europarechtliche und humanitäre Standards wahren.

Sturmböen-Chaos in Südosthessen

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Foto: POL-OF

Nachrichten Hessen: Am Montagnachmittag, 6. Januar 2024, sorgten heftige Sturmböen im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen für zahlreiche Einsätze. Zwischen 15:30 Uhr und kurz nach 17 Uhr registrierten die Beamten 15 wetterbedingte Vorfälle. Glücklicherweise wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand verletzt, dennoch kam es zu teils erheblichem Sachschaden.

Offenbach und Umgebung

In der Geishornstraße in Offenbach stürzte ein Bauzaun auf zwei geparkte Autos. Neu-Isenburg war mit vier Einsätzen besonders stark betroffen:

  • An der Kempinski-Kreuzung und in der Straße „An der Gehespitz“ blockierten umgestürzte Bäume die Fahrbahn.
  • In der Rathenaustraße stürzten gleich zwei Bäume auf die Straße, weitere drohten ebenfalls zu fallen.
  • In der Lessingstraße beschädigten ein Baum und ein Verkehrsschild ein geparktes Auto sowie eine Laterne.

Auf der Bundesstraße 459 mussten Polizei und Feuerwehr herabgefallene Äste entfernen, um den Verkehr aufrechtzuerhalten. In der Nördlichen Ringstraße in Langen landete ein Schild auf parkenden Autos.

Glück im Unglück in Dietzenbach

Besonders dramatisch verlief ein Vorfall an der Waldackerkreuzung bei Dietzenbach: Während eine Frau mit ihrem Kind unterwegs war, fiel ein Baum auf ihren Audi. Beide Insassen blieben glücklicherweise unverletzt, das Fahrzeug wurde jedoch beschädigt.

Main-Kinzig-Kreis

Auch im Main-Kinzig-Kreis richteten die Sturmböen Schäden an:

  • In Linsengericht fiel ein Baum auf einen geparkten Suzuki in der Straße „In der Ecke“.
  • Auf der Landesstraße 3178 zwischen Steinau an der Straße und Ürzell blockierte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn.
  • In Erlensee kippte ein Verkehrszeichen im Langenselbolder Weg auf einen Volvo.

Die Autobahn 66 war ebenfalls betroffen: Ein großer Ast blockierte die Fahrbahn bei Langenselbold, und im Bereich der Anschlussstelle Schlüchtern-Süd behinderte ein umgestürzter Baum den Verkehr.

Einsatzkräfte im Dauereinsatz

Die Polizei und Feuerwehr zeigten sich angesichts der Wetterlage gut vorbereitet. Innerhalb kürzester Zeit konnten viele Hindernisse beseitigt und Gefahrenstellen entschärft werden. Dennoch erinnert die Polizei daran, bei Sturmböen besonders vorsichtig zu sein und sich von potenziell gefährlichen Bereichen wie Wäldern und Baustellen fernzuhalten.

Die Wetterlage hat erneut gezeigt, wie wichtig eine schnelle und koordinierte Einsatzbereitschaft ist, um Schlimmeres zu verhindern.

Haushaltstipps.info: Eine digitale Anlaufstelle für den Alltag

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Waschmaschine, Haushalt, Quelle: unsplash.com

In einer Zeit, in der das Internet als erste Anlaufstelle für die Lösung alltäglicher Probleme dient, hat sich die Domain haushaltstipps.info als verlässliche Plattform etabliert. Sie bietet praktische Tipps und Lösungen rund um den Haushalt und ist besonders für Menschen interessant, die effiziente und kreative Ansätze suchen, um ihren Alltag zu erleichtern.

Praktische Lösungen für den Alltag

Haushaltstipps.info deckt eine breite Palette an Themen ab – von der Reinigung hartnäckiger Flecken über die energiesparende Nutzung von Haushaltsgeräten bis hin zu nachhaltigen Lebensweisen. Die Webseite richtet sich an alle, die Zeit, Geld und Ressourcen sparen möchten, ohne dabei auf Qualität zu verzichten. Besonders hervorgehoben werden dabei einfache und leicht umsetzbare Anleitungen, die selbst für Laien verständlich sind.

Ein Beispiel hierfür sind die detaillierten Artikel zur Fleckenentfernung. Ob Rotwein auf der Couch oder Kugelschreiberflecken auf der Kleidung – die Plattform bietet nicht nur bewährte Methoden, sondern auch kreative Ansätze, die oft mit Haushaltsmitteln auskommen.

Nachhaltigkeit im Fokus

Ein weiterer Pluspunkt der Webseite ist ihr Fokus auf Nachhaltigkeit. In einer Zeit, in der Umweltbewusstsein eine zentrale Rolle spielt, zeigt haushaltstipps.info, wie man mit einfachen Maßnahmen den ökologischen Fußabdruck reduzieren kann. Beiträge zu Themen wie der Herstellung von DIY-Reinigungsmitteln, der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und der energiesparenden Nutzung von Geräten sind bei den Nutzern besonders beliebt.

Übersichtliches Design und benutzerfreundliche Struktur

Die Plattform besticht durch ihr benutzerfreundliches Design. Dank einer klaren Navigation finden Besucher schnell die Inhalte, die sie suchen. Kategorien wie „Reinigung“, „Kochen und Backen“, „Ordnung und Organisation“ sowie „Energiesparen“ sorgen für eine strukturierte Darstellung der Inhalte. Suchfunktionen und thematische Schlagworte erleichtern es zusätzlich, spezifische Tipps zu finden.

Zielgruppe: Von Jung bis Alt

Haushaltstipps.info richtet sich an ein breites Publikum. Junge Erwachsene, die zum ersten Mal einen eigenen Haushalt führen, profitieren ebenso von den Inhalten wie erfahrene Haushaltsmanager, die nach innovativen Lösungen suchen. Durch die verständliche Sprache und die praxisnahen Beispiele ist die Webseite sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet.

Wachstum und Erfolg

Seit dem Start hat haushaltstipps.info kontinuierlich an Reichweite gewonnen. Regelmäßige Updates und neue Inhalte sorgen dafür, dass die Plattform aktuell bleibt und auf Google gut performt. Mit einer wachsenden Community, die aktiv Kommentare und Anregungen hinterlässt, hat sich die Webseite auch als interaktiver Raum etabliert.

Bilanz der Feuerwehr nach Unwetter in Mainz

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Die plötzliche Verschärfung der Wetterlage am Montagnachmittag, 6. Januar 2025, führte in Mainz und den umliegenden Landkreisen gegen 15:20 Uhr zu einem erhöhten Einsatzaufkommen bei der Feuerwehr. Schwere Sturmböen, teils mit Orkanstärke, sorgten für zahlreiche Schäden, darunter umgestürzte Bäume, herabfallende Dachteile und umherfliegende Gegenstände.

32 wetterbedingte Einsätze in Mainz und Umgebung

Insgesamt wurden im Bereich der Leitstelle Mainz 32 wetterbedingte Einsätze registriert. Betroffen waren sowohl das Stadtgebiet Mainz als auch die Landkreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms. Die Notrufe gingen gebündelt bei der Feuerwehrleitstelle Mainz ein, die die Einsätze an die jeweiligen Einheiten in den Städten und Gemeinden koordinierte. Trotz der Vielzahl der Einsätze gab es keinen lokalen Schwerpunkt, und die Vorfälle verteilten sich gleichmäßig über das gesamte Einsatzgebiet.

Keine Verletzten oder größere Schäden

Erfreulicherweise gab es bei den Vorfällen keine Verletzten, und auch größere Einschränkungen blieben aus. Dank der schnellen Reaktion der Einsatzkräfte konnten die Gefahrenstellen zügig beseitigt werden.

Wetterlage hat sich beruhigt

Gegen 17:10 Uhr hatte sich die Wetterlage  beruhigt, und es werden keine weiteren wetterbedingten Einsätze erwartet. Dennoch wird empfohlen, lose Gegenstände im Außenbereich weiterhin zu sichern, um bei möglichen Wetterumschwüngen Schäden zu vermeiden.

Die Einsatzkräfte zeigten sich zufrieden mit dem koordinierten Ablauf und der Disziplin der Bevölkerung, die umsichtige Meldungen machte und so zu einem reibungslosen Ablauf beitrug. Außerdem kam es zu einem Sturmböen-Chaos in Südosthessen.

Vollsperrung der Waldthausenstraße bei Mainz-Finthen

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Foto: Privat

Nachrichten Mainz: Am Sonntagabend, den 5. Januar 2024, wurde die Waldthausenstraße bei Mainz-Finthen gegen 20 Uhr vollständig gesperrt, nachdem ein Autofahrer mit einem der Betonklötze kollidiert war, die zur Verkehrsberuhigung aufgestellt sind. Der Unfall führte zu erheblichen Beeinträchtigungen des Verkehrs.

Betonklotz touchiert und verschoben

Nach Angaben der Polizei war der Unfall auf Unachtsamkeit und überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Der Fahrer eines VW Passat touchierte einen der Betonklötze, welche die Fahrbahn für breitere Fahrzeuge verengen sollen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Klotz erheblich verschoben, sodass die Engstelle nicht mehr passierbar war. Zur Vermeidung weiterer Gefahren wurde die Straße umgehend gesperrt.

Feuerwehr im Einsatz

Die Feuerwehr wurde zur Unterstützung herangezogen, um den Betonblock zurück an seinen Platz zu bringen. Da dies jedoch nicht unmittelbar möglich war, bleibt die Sperrung der Waldthausenstraße zunächst bestehen. Der Bauhof der Autobahnmeisterei wurde beauftragt, die Engstelle wiederherzustellen. Ein genauer Zeitpunkt für die Wiedereröffnung ist noch nicht bekannt.

Fahrzeug abgeschleppt, keine Verletzten

Am VW Passat entstand erheblicher Sachschaden, sodass das Fahrzeug abgeschleppt werden musste. Glücklicherweise blieben sowohl der Fahrer als auch andere Verkehrsteilnehmer unverletzt.

Mittlerweile (12:30 Uhr) wurde die Sperrung behoben, die Verkehrsbehinderung beseitigt und die Straße wieder freigegeben.

Täterfestnahme nach Zigarettenautomaten-Sprengung in Wiesbaden

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Polizei Hessen - Main-Taunus-Kreis
Polizei Hessen

Am Freitagabend, den 3. Januar 2025, wurde in der Hermann-Brill-Straße in Wiesbaden ein Zigarettenautomat durch einen Sprengsatz aufgebrochen. Anwohner meldeten gegen 22:30 Uhr über den Notruf verdächtige Aktivitäten sowie laute Knallgeräusche. Bei der Tat wurden Zigaretten und Bargeld im Wert von mehreren hundert Euro entwendet, während der entstandene Sachschaden am Automaten auf mehrere tausend Euro geschätzt wird.

Festnahme nach Fahndungserfolg

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte ein 17-jähriger Jugendlicher aus Frankreich festgenommen werden. Der Tatverdächtige, der sich zu Besuch bei Verwandten in Wiesbaden aufhält, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Sein Komplize, der dunkel gekleidet war und eine dunkle Bauchtasche bei sich trug, ist weiterhin flüchtig.

Weitere Sprengungen am Samstagmorgen

Am darauffolgenden Morgen, Samstag, den 4. Januar 2025, wurden zwei weitere Zigarettenautomaten in Wiesbaden gesprengt. Gegen 05:10 Uhr ereignete sich der erste Vorfall im Fliederweg in Freudenberg. Dort entwendeten die Täter eine unbekannte Anzahl an Zigaretten. Rund eine Stunde später, gegen 06:15 Uhr, kam es in der Dunantstraße in Biebrich zu einer weiteren Sprengung. Auch hier wurden Zigaretten gestohlen.

Täter von Zeugen beobachtet

Zeugen berichten von drei männlichen Tätern, die als etwa 1,70 m groß, jugendlich und schlank beschrieben werden. Einer der Täter trug einen roten Jogginganzug oder eine rote Jacke. Beim Vorfall im Fliederweg sollen zwei Personen FFP2-Masken getragen haben.

Ermittlungen durch das Haus des Jugendrechts

In allen Fällen ermittelt das Wiesbadener Haus des Jugendrechts. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0611/345-0 zu melden.