BYC-News Blog Seite 1496

Wiesbaden | Renaturierung des Klingenbach in Breckenheim

Der Klingenbach wird im Ortskern Breckenheim auf einer Länge von 500 Metern renaturiert, also in einen naturnahen Zustand gebracht. Das städtische Umweltamt startet Ende November mit den Arbeiten im Bereich der Neuen Schulstraße. Die Arbeiten erstrecken sich bis zur Kreuzung Alte Dorfstraße/Klingenbachstraße.

Ziel ist es, die Strömungsgeschwindigkeit des Klingenbaches so zu reduzieren, dass Fische und andere Wasserorganismen, wie der Bachflohkrebs oder die Köcherfliegenlarve, wieder besser in Längsrichtung des Gewässers „wandern“ können. Gewässertypische Gräser und Stauden, wie beispielsweise die Sumpfschwertlilie, sollen das neue Bachufer auf natürliche Weise stabilisieren und zahlreichen Tierarten wieder einen natürlichen Lebensraum bieten. Für die Breckenheimer Bürger entsteht damit ein intaktes Ökosystem genau vor der Haustür.

Eine Besonderheit des Klingenbachs, ein Nebengewässer des Wickerbachsystems, ist eine nachgewiesene Steinkrebspopulation im Oberlauf. Der Steinkrebs wird in der Roten Liste Deutschland als stark gefährdet eingestuft und besitzt den artenschutzrechtlichen Schutzstatus „besonders geschützt“. Gefährdet wird der Steinkrebs durch die Krebspest und invasive gebietsfremde Flusskrebse.

Rund 880.000 Euro werden die reinen Baukosten für das Renaturierungsprojekt betragen. Das Land Hessen hat bislang 660.000 Euro aus dem Landesprogramm „Gewässerentwicklung und Hochwasserschutz“ für die Umsetzung der Maßnahme bereitgestellt; sie ist Teil des Programms zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.

Innerhalb der städtischen Flächen des Gewässers werden die alten vorhandenen Rasengittersteine aus dem Bachbett entfernt und so die Entwicklung eines naturnahen Bachlaufs ermöglicht. Die Grenzbereiche zu den privaten Flächen werden mit ökologisch verträglichen Sicherungsmaßnahmen aus Taunusquarzit sichergestellt. Während der Arbeiten muss zeitweise mit Behinderungen der Zuwegungen um und am Klingenbach gerechnet werden. Im Mai 2020 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

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Worms | Schneller Ermittlungserfolg im Vandalismus-Fall an einer Schule

Zu einem schnellen Ermittlungserfolg, kamen die Beamten der Kriminalpolizei Worms im „Vandalismus-Fall“ an einer Wormser Schule. (wir berichteten)

Gemeinsam mit den Kollegen des Sachgebiet Jugend, konnten am gestrigen Dienstagnachmittag wie jugendliche Tatverdächtige festgenommen werden. Es handelt sich um zwei 13- bzw. 14-jährige Wormser.

In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Worms werden die Jugendlichen nun weiteren polizeilichen Maßnahmen unterzogen. Die Ermittlungen, insbesondere auch zu den Motiven der beiden Jugendlichen, dauern derzeit noch an. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 21.000 Euro.

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Mainz | 57-jähriger Arbeiter auf Baustelle in die Tiefe gestürzt

Die Feuerwehr Mainz wurde am Dienstagvormittag um 10:23 Uhr über einen Arbeitsunfall in der Ortsmitte von Mainz-Ebersheim informiert. Über Notruf wurde mitgeteilt, dass ein Arbeiter bei Dacharbeiten ca. 2,50 m in die Tiefe gestürzt sei und verletzt auf einem Dachboden liege, zudem könne er sich nicht mehr bewegen.

Zur Unterstützung des Rettungsdienstes bei der technischen Rettung des Patienten vom Dach wurden Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Ebersheim zur Einsatzstelle alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde der Patient bereits vom Rettungsdienst notärztlich versorgt. Kollegen des Arbeiters gaben an, dass dieser aus einer Höhe von ca. 2,50 m in der Nähe des Dachgiebels abgestürzt sei.  In Absprache mit der Notärztin wurde eine Rettung über die Drehleiter der Feuerwehr vorbereitet. Der schwerverletzte Patient wurde mittels einer speziellen Schaufeltrage schonend zum Korb der Drehleiter gebracht und auf Erdgleiche gefahren.

Foto: Feuerwehr Mainz

Der 57-jährige Patient wurde anschließend dem Rettungsdienst übergeben und in ein Mainzer Krankenhaus gebracht.

Die Unfallursache wird derzeit von der Polizei ermittelt. Neben der Feuerwehr waren im Einsatz: Der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, einem Krankentransportwagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug, die Polizei mit einem Streifenwagen.

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Mainz | Weihnachtsmarkt 2019 – erneut großartiges Ambiente im Schatten des Doms“

Traditionell öffnet der weit über die Region hinaus beliebte Mainzer Weihnachtsmarkt am Donnerstag vor dem Ersten Advent und lockt mit seinen atmosphärisch stimmigen Ständen und ganz besonderem Flair über rund vier Wochen erneut unzählige Besucher von nah und fern.

Seine besondere Anziehungskraft verdankt der Weihnachtsmarkt auch 2019 im nunmehr 45. Jahr seines Bestehens dem vom St. Martinsdom geprägten historischen Marktbild und seiner Mischung aus weihnachtlichen Verkaufsständen, der Vielfalt an gastronomischen Angeboten sowie einem attraktiven Bühnenprogramm für ein breites Publikum.

Für Kinder werden die beiden historischen Kinderkarussells einmal mehr ein Hauptanziehungspunkt sein. Der Kindernachmittag am 15. Dezember bietet ein konzentriertes Programm für die ganze Familie. 2019 bietet der Markt insgesamt erneut 98 Stände.

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Eröffnung am Donnerstag, 28.11.2019

Am Donnerstag, 28. November 2019, 11.00 Uhr, öffnet der Weihnachtsmarkt seine Pforten. Die festliche Eröffnung um 17.00 Uhr erfolgt vor der Gotthardkapelle auf der Krippenbühne durch Oberbürgermeister Michael Ebling und Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz. Ab 16.45 Uhr stimmen die „Contrast-Dixies“ auf die Eröffnung ein, dazu wird ein Walking-Act („Leuchtende Stelzenläufer“) zu erleben sein.

Zu Beginn der Veranstaltung ertönt bereits seit 2015 ein „Jingle“ als akustisches Erkennungsmerkmal (komponiert von Dr. Gerhard Scholz, dem Leiter des Peter-Cornelius-Konservatoriums). Der Jingle wird auch 2019 täglich vor Öffnung des Weihnachtsmarktes und vor Beginn einzelner Veranstaltungen auf der Bühne zu hören sein. Die Angebote des Weihnachtsmarktes stehen den Besucherinnen und Besuchern dann bis Montag, 23. Dezember 2019, 19.00 Uhr, offen.

Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz: „Der Mainzer Weihnachtsmarkt erlebt auch im Jahre 2019 kleine Veränderungen in den Standangeboten – so sind am neuen Stand von Herrn Abbou Benalia in der Kategorie „Allerlei zum Schenken“ hochwertige Lederwaren erhältlich. Wir bieten insgesamt ein erneut hochwertiges und vielfältiges Angebot inmitten des verzaubernden Ambientes im Schatten des Doms.“

Hierzu gehört LED-Lichterhimmel, die aufwendig gestaltete Krippe in der Nähe zum Dom, die mit zahlreichen Mainzer Figuren bestückte Weihnachtspyramide am Höfchen, das beliebte Weihnachtsdorf als auch die große Spieluhr mit handgeschnitzten Engelsfiguren am Liebfrauenplatz. Der rund 12 Meter große Weihnachtsbaum vor dem Haupteingang des Gutenbergmuseums, die beiden historischen Kinderfahrgeschäfte sowie die festlich beleuchtete Front der „ehemaligen Preußischen Hauptwache“ (Haus am Dom) runden das atmosphärisch stimmige Bild ab.

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„Romantisches Weihnachtsdorf“ international gefragt

Das auch im Jahre 2019 selbst im Ausland stark nachgefragte „romantische Weihnachtsdorf“ ist wie stets auf dem im Sommer mit Blumen bepflanzten Beet auf dem Liebfrauenplatz zu finden. Anbieter Karl Spinnler hat daraus über viele Jahre ein einmaliges Plätzchen zum Ausruhen und Genießen mit „Lagerfeuer-Atmosphäre“ geschaffen, wo sich Marktbesucher treffen und in Ruhe austauschen können. Die Fläche ist mit weit mehr als einem Dutzend großer Fässer bestückt, in denen man mit Kleingruppen gemütlich Platz findet.

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Beliebter LED-Lichterhimmel

Bereits im Jahr 2008 wurde auf dem Marktgelände der komplette „Lichterhimmel“ auf LED-Basis erneuert. Der auf zehn Jahre angelegte Leasingvertrag des bisherigen Lichterhimmels lief 2018 aus: Da die Leuchtkraft des alten LED-Ensembles erkennbar nachgelassen hatte, wurde die Beleuchtung des Weihnachtsmarktes – der ein hoher Stellenwert für das Gesamtambiente zukommt – 2018 im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung mit dem Ziel neu vergeben, das Festgelände weiterhin auf dem neuesten Stand der Technik zu illuminieren. Seither wird die „heimelige Atmosphäre“ des Mainzer Weihnachtsmarktes mit frischer Beleuchtung unterstrichen – mit geringe(re)n Energiekosten trägt die LED-Beleuchtung zur Nachhaltigkeit des Weihnachtsmarktes bei.

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Freies WLAN auf dem gesamten Weihnachtsmarkt

Das 2017 eingeführte Angebot mit freiem WLAN-Netz auf dem gesamten Weihnachtsmarkt wird fortgeführt – mehrere leistungsstarke WLAN-Antennen ergänzen seither das Angebot während der Adventszeit für Besucherinnen und Besucher. Die Mainzer Breitband GmbH ist als kompetenter Partner erneut an Bord. Die Verstärkung des bestehenden WLAN-Netzes während der Weihnachtzeit bleibt geboten: Nahezu jeder Weihnachtsmarkt-Besucher nutzt sein Smartphone auf dem Markt. Man verabredet sich mit Freunden oder verschickt Selfies mit Grüßen vom Mainzer Weihnachtsmarkt.

Netzprobleme zu besucherstarken Zeiten wegen der starken Nutzung gehören damit dauerhaft der Vergangenheit an: „Diese sehr stimmige Kooperation erfreut uns über die Maßen. Der Zugang zum Weihnachtsmarkt-WLAN am Dom bleibt einfach, funktioniert ohne lästige Registrierungen und der Angabe persönlicher Daten – alle Seiten profitieren: eine angenehme win-win-Situation“, betont Manuela Matz.

Sobald Nutzer in die Reichweite des „M-Hotspots“ kommen, erscheint der Name des Netzes auf dem Display bzw. der WLAN-Statusanzeige. Als nächstes wählt der Nutzer das „M-Hotspot“-Netz aus. Dann öffnet sich in im Browser automatisch die Login-Seite, auf welcher die Nutzungsbedingungen bestätigt werden müssen. Eine Anmeldung mit persönlichen Daten ist nicht erforderlich.

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Sicherheitslage: Videoüberwachung auf dem Gelände

Auch in diesem Jahr wird die Landeshauptstadt Mainz eine Videoüberwachung auf dem Festgelände einsetzen. Dabei werden die Bewegungsströme der Besucherinnen und Besucher beobachtet, um mögliche Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen, welche die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung beeinträchtigen könnten. Dezernentin Matz: „Die Videoüberwachung stellt natürlich auf eine erhöhte Sicherheit ab. Wir möchten aber unterstreichen, dass sie lediglich ein so genanntes ,Monitoring‘ – also die Echtzeitverfolgung des Geschehens – darstellt. Es werden keinerlei Aufzeichnungen erfolgen. Die Besucherinnen und Besucher werden zudem durch Hinweisschilder auf die Videoüberwachung hingewiesen.“

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Karitative Stände auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt

Manuela Matz: „Auch 2019 entsprechen wir den Anfragen karitativer Organisationen gern, sich auf dem Weihnachtsmarktgelände vor Ort präsentieren zu können.“ An den Adventswochenenden (jeweils Samstag/Sonntag) betreiben Organisationen einen Stand für den guten Zweck.

Dies sind 2019 bislang:

  • 01.12.2019: Kath. Kita Maria Königin Mainz/Drais
  • 08.12.2019: Kinderwiese Mainz e. V.
  • 14./15.12.2019: Kindergarten der Melanchton-Gemeinde

Matz: „Einige wenige Termine sind sogar noch verfügbar. Wenn karitative Organisationen also spontan noch Interesse haben sollten, können diese gern noch Kontakt mit uns aufnehmen.“

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Wünschen der Besucher/innen nachkommen

„Es bleibt für die Landeshauptstadt Mainz als Veranstalter elementar, auf die Wünsche der Gäste des Weihnachtsmarktes einzugehen. Verbesserungsansätze, welche 2013 die Hochschule Mainz mittels einer Stichproben-Befragung der Weihnachtsmarkt-Besucher erhoben hatte, wurden sukzessive umgesetzt“, betont Dezernentin Manuela Matz. Ganz oben auf der Wunschliste stand damals die Erweiterung des Speisenangebotes um saisonale und regionale Produkte. Auch 2019 werden daher verschiedene winterliche Spezialitäten auf dem Weihnachtsmarkt im Angebot sein: Schnitzel- und Raclette-Hütte, ein zweiter Stand mit Kartoffelpuffern, Flammkuchen, Dinnele und vieles mehr.

„Ansonsten bleibt es eine goldene Regel und steht jedem Veranstalter eines Weihnachtsmarktes gut zu Gesicht, das Ohr stets an den aktuellen Entwicklungen vergleichbarer Märkte zu haben und – ohne dabei gleich jedem fragwürdigen Trend zu huldigen – hier und dort Angebote neu zu justieren, wo es augenscheinlich Sinn macht und gewünscht wird.“

„Fair Trade“-Produkte

Das Thema Nachhaltigkeit ist mehr denn je in aller Munde. Daher wird bezüglich der Sortimente besonderer Wert auf „Fair Trade“-Produkte gelegt. „In diesem Sektor steuern wir – dort, wo es notwendig und geboten ist – beständig nach“, so Matz. „Eine besondere Rolle bei der Auswahl der Stände in den Bewerbungsverfahren spielen die regionale Herkunft der Produkte als auch das Angebot hochwertiger Glühweine direkt vom regionalen Winzer – wir sind schließlich Great Wine Capital-Mitglied. Außerdem sind uns inhabergeführte Geschäfte aufgrund ihrer besonderen Nähe zum Kunden sehr wichtig.“

Marktbereich reicht erneut bis zum Gutenberg-Museum

Der Zuschnitt des Marktbereiches verläuft weiterhin vom Höfchen über den Markt bis hin zur Apsis der ehemaligen Liebfrauenkirche und vor das Gutenberg-Museum. Die 2015 neu geschaffene Weihnachtsmarktbühne (6 Meter Durchmesser), auf der erneut viele Programmpunkte zu sehen sein werden, ist vor dem „Haus am Dom“ auf dem Liebfrauenplatz beheimatet. In diesem Bereich gibt es für Familien mit Kindern auch in diesem Jahr ansprechende Angebote im Programm.

In unmittelbarer Nähe befinden sich auch in diesem Jahr wieder zwei Kinderfahrgeschäfte (hinter Dom-Apsis sowie vor Sinn-Leffers). Für das leibliche Wohl sorgen auch 2019 zahlreiche Imbisse mit einem abwechslungsreichen Speisenangebot sowie winterliche Ausschankbetriebe und diverse Stände mit Naschwerk.

Krippenfiguren seit 2005 komplett erneuert

Einen besonderen Anziehungspunkt stellen die nur wenige Schritte entfernt angesiedelten handgeschnitzten und lebensgroßen Krippenfiguren des Unterammergauer Künstlers Sepp Erhard dar. Die Figuren auf der Bühne der St. Gotthard-Kapelle wurden im Jahre 2005 komplett überarbeitet.

Künstlerwerkstatt

Die in die neue Imkerstube zwischen den großen Fahnenmasten integrierte Künstlerwerkstatt erfreut sich in jedem Jahr großer Beliebtheit. Auch in diesem Jahr können die Marktbesucher den Hobby-Künstlern bei ihrem Wirken über die Schulter schauen und beim Entstehen ihrer Weihnachtsgeschenke näher hinsehen.

Bibelseiten und Weihnachtstaler

Im Shop des Gutenberg-Museums erhalten Interessierte einen verzierten Druck der Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium. Die Bibelseiten sind ein Verkaufsschlager und auch im Ausland ein sehr gefragter Exportartikel.

Der aktuelle Weihnachtstaler zeigt auf der Vorderseite die älteste Kirche in Mainz „St. Johannis“. Vom Jahr ihrer Weihe 910 bis 1036 war sie Bischofskirche des Erzbistums Mainz. Auf der Rückseite ist wie stets der Mainzer Weihnachtsmarkt dargestellt (Feinsilber- oder Feingoldprägung). Die Weihnachtstaler sind in den Geschäftsstellen der Mainzer Volksbank und im AZ-Kundencenter am Markt erhältlich.

Im Internet bietet die Stadt Mainz alle Informationen zum Weihnachtsmarkt unter www.mainz.de/weihnachtsmarkt.

Die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes:

  • Sonntag bis Donnerstag 11.00 bis 20.30 Uhr,
  • Freitag und Samstag 11.00 bis 21.00 Uhr.
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Frankfurt | 43-Jährige weiter vermisst – Ehemann festgenommen

In dem Fall der seit dem 23. Oktober 2019 vermissten 43-jährigen Iryna U. aus Frankfurt (wir berichteten), richten sich die Ermittlungen der Frankfurt Kriminalpolizei nun gegen ihren Ehemann.

Die 43-Jährige wurde letztmalig am 23. Oktober 2019 gegen 18:30 Uhr im Bereich der Oeserstraße in Frankfurt gesehen. Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen konnte die Frau bislang nicht gefunden werden.

Im Zuge umfangreicher Ermittlungen haben sich nun Erkenntnisse ergeben, die den Verdacht eines Tötungsdeliktes begründen. Im Zuge dessen wurde am vergangenen Donnerstagvormittag (14.11.2019) ein 37-jähriger Mann festgenommen. Hierbei handelt es sich um den Ehemann der Vermissten.

Die Ermittlungen sowie die Suche nach der 43-jährigen Frau werden mit Hochdruck fortgeführt. Aktuell führt die Polizei dazu Maßnahmen im Bereich Nied durch.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Frankfurter Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 069/755-51199 entgegen.

 

„Rheinhessen in Flammen“ – Landwirte haben Angst um Existenz

In fast ganz Rheinhessen werden heute Abend Flammen auflodern und auf die Existenzängste der Landwirte aufmerksam machen.

„Rheinhessen in Flammen“, so nennen die rheinhessischen Landwirte vom Bündnis „Land schafft Verbindung“ die geplante Aktion, bei der rund 100 Mahnfeuer auflodern werden.

Die Landwirte wollen mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass durch das Agrarpaket der Bundesregierung, die Landwirte bald nicht mehr von ihrer Arbeit leben können. Das Problem ist, dass gerade kleine Familienbetriebe sich die geplanten Maßnahmen nicht leisten können.

Da nach und nach alle Pflanzenschutzmittel verboten werden soll, besteht die Gefahr, dass es in Rheinhessen in einigen Jahren bald keinen Obstbau mehr geben werde.

Das Agrarpaket der Bundesregierung beinhaltet zum Schutz der Insekten unter anderem auch, das Glyphosat und andere Pestizide verboten werden sollten. Am 26. November soll es auch eine große Kundgebung in Berlin geben.

Übersicht der Mahnfeuer in Rheinhessen

80 % glauben nicht dass sich E-Mobiliät in Städten durchsetzt

Autonomes Fahren in Elektrofahrzeugen, Shared Mobility und Warenlieferungen per Drohne: So stellen sich viele Deutsche das Leben im Jahr 2045 vor. Jedoch fehlt den Befragten der Glaube daran, dass diese und weitere Zukunftsvisionen in 25 Jahren Wirklichkeit werden.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Management- und Technologieberatung BearingPoint. Gerade beim Thema Elektromobilität bestehen große Zweifel. BearingPoint-Experte Dr. Stefan Penthin: „Im Bereich Elektromobilität hat die Politik zwar große Pläne, der Bevölkerung jedoch fehlt bisher der Glaube an eine wirkliche Kehrtwende. Fakt ist aber: Wer saubere Städte und klimafreundliche Fortbewegung will, muss zumindest kurz- und mittelfristig auf E-Mobility setzen.“

80 % glauben nicht dass sich E-Mobiliät in Städten durchsetzt

Beim Thema Mobilität der Zukunft gehen die Wünsche der Deutschen und ihre realistischen Erwartungen an unsere Fortbewegung im Jahr 2045 weit auseinander. Das geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag der Management- und Technologieberatung BearingPoint hervor.

80 Prozent halten es nicht für wahrscheinlich, dass sich Elektromobilität im städtischen Verkehr durchsetzt, obwohl sich das rund ein Drittel der Bevölkerung (31 Prozent) wünschen.

40 Prozent der Befragten halten es zudem für wünschenswert, dass auch auf dem Land Fortbewegungsmittel zukünftig geteilt werden. Aber nur 14 Prozent glauben, dass diese „Shared Mobility“ in 25 Jahren in ländlichen Gebieten Wirklichkeit wird.

Eine ausreichende Aufklärung und vor allem Investitionen in den technischen Fortschritt sind die Grundlage, um die Elektromobilität massentauglich zu machen. Eine Wende in Richtung mehr Umweltschutz kann zudem nicht nur mit finanziellen Anreizen erreicht werden, auch die Politik muss hier stärker eingreifen – sei es beim Benzinpreis, bei der Dieselsubvention oder beim Verfallsdatum für Verbrenner. Denn bislang besteht für die Mehrheit der Bevölkerung kein Handlungsbedarf.“

Infografik: Mobilität im Jahr 2045; Quelle: BearingPoint / Zukunft des Stadtverkehrs: Mehrheit glaubt nicht an schnellen Durchbruch für Elektromobilität. | Auelle: „obs/BearingPoint GmbH“ Foto: BearingPoint/BearingPoint GmbH/obs

Verkehr in der Stadt: Autonome Fahrzeuge sind gefragt

Städtische Gebiete sollen digitaler und fortschrittlicher werden, so die Befragten.

50 Prozent der Umfrageteilnehmer wünschen sich, dass Haushalte zukünftig ihren eigenen Strom über Solarpanels produzieren. Für wahrscheinlich halten dies allerdings nur 12 Prozent. Gut ein Drittel (34 Prozent) wünscht sich darüber hinaus, dass autonome Fahrzeuge in der Stadt an Bedeutung gewinnen und 29 Prozent wünschen sich, dass der eigene PKW im Jahr 2045 überflüssig geworden ist. Nur 11 Prozent glauben aber, dass dieses Szenario realistisch ist.

Fast die Hälfte (46 Prozent) wünschen sich außerdem, dass Großfahrzeuge wie SUVs in der Stadt durch kleinere Fahrzeuge ersetzt werden. Aber auch hier ist der Graben zwischen Wunsch und realer Vorstellung groß, denn nur 21 Prozent glauben an das Verschwinden von SUVs aus deutschen Großstädten.

Leben auf dem Land: eigener PKW bleibt essenziell

44 Prozent der Befragten halten es für wahrscheinlich, dass das Leben auf dem Land in Zukunft wieder attraktiver wird. Grund seien die Verschmutzung in den Städten sowie die hohen Mieten und räumliche Enge. Der eigene PKW bleibt auf dem Land jedoch noch immer ein wichtiges Fortbewegungsmittel: Zwar wünscht sich die Mehrheit der Befragten (54 Prozent), dass mehr Menschen von individuellen auf öffentliche Beförderungsmittel umsteigen, aber nur 13 Prozent halten das für wahrscheinlich. Zudem wünschen sich 41 Prozent, dass sich bis zum Jahr 2045 alternative Antriebe durchgesetzt haben werden, jedoch nur 19 glauben daran.

Warenverkehr: Lieferung schnell und ortsunabhängig

Nach ihren Vorstellungen für den Warenverkehr der Zukunft befragt, sehen die Umfrageteilnehmer unterschiedliche Modelle für Stadt und Land: So geben 22 Prozent der Befragten an, dass sie es für wahrscheinlich halten, dass zukünftig in der Stadt nicht mehr an Privathaushalte, sondern nur noch an Packstationen geliefert wird. 23 Prozent glauben, dass auf dem Land Pakete bald per Drohne direkt nach Hause geliefert werden.

„Autonome Fahrzeuge, alternative Antriebe und die Abkehr vom Eigenbesitz werden die Zukunft der Mobilität bestimmen. Die Politik ist jetzt gefragt, die nötigen Weichen zu stellen – zum Beispiel durch Fahrverbote für Autos mit Verbrennungsmotoren, massive Investitionen in neue Technologien sowie neue Angebote im Bereich Shared Mobility. Was wir hier vor uns haben, ist nicht weniger als eines der größten Zukunftsprojekte, das derzeit gemeinsam von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gestemmt werden muss“, sagt Matthias Loebich, globaler Leiter Markets bei BearingPoint.

Mobilität im Jahr 2045: Große-LinkedIn-Serie

Die Umfrage von BearingPoint zeigt, dass viele Deutsche sich zwar innovative Verkehrskonzepte für die Zukunft wünschen, jedoch bisher nicht von deren Umsetzung überzeugt sind. Vor allem auf dem Land glauben nur wenige Befragte an eine grundsätzliche Wende und die Abkehr vom eigenen Fahrzeug.

Die gesamten Ergebnisse der Umfrage „Mobility 2045“ veröffentlicht BearingPoint im Dezember immer werktags auf LinkedIn. Jeweils ein Aspekt aus den Untersuchungsbereichen Stadt und Land wird dann in einer Infografik näher beleuchtet.

Über die Befragung

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Umfrage von YouGov Deutschland im Auftrag von BearingPoint, an der zwischen dem 25. und 28. Oktober 2019 insgesamt 2033 Personen teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Die Umfrage untersucht die Wünsche und Vorstellungen zum Waren- und Personenverkehr im Jahre 2045 und vergleicht dabei zwischen Stadt und Land.

 

Worms | Blitzerfoto brachte die Polizei auf die Spur dreier Einbrecher

Nachdem es im Frühjahr zwei Einbrüche im Wormser Tiergarten gegeben hat, konnte die Polizei nun nach umfangreichen Ermittlungen drei Personen festnehmen. Neben mehreren Zeugenhinweisen war auch ein Blitzerfoto, welches die Tatverdächtigen in einem gestohlenen Auto aufgenommen hat, mit Ausschlaggebend, um auf die Spur der Beschuldigten zu kommen.

Dem Trio, bestehend aus zwei 32- und 42-jährigen Männern und einer 21-jährigen Frau, wird vorgeworfen, im April und Mai in den Wormser Tiergarten eingebrochen zu sein und sich Zugang zu mehreren Gebäuden auf dem Gelände verschafft zu haben. Die Wormser sollen dabei unter anderem Bargeld-Einnahmen, eine Beschallungsanlage, einen Lieferwagen und ein Auto, einen Bolzenschussapparat und ein Betäubungsgewehr mitsamt Munition entwendet haben. Es war ein Gesamtschaden von ca. 50.000 Euro entstanden.

Sie gingen zunächst den belgischen Behörden ins Netz, nachdem ein nach dem Diebstahl zur Fahndung ausgeschriebenes Fahrzeug durch ein automatisiertes Kennzeichenlesesystem in Belgien erfasst worden war. Inzwischen sind sie an die deutschen Behörden ausgeliefert und befinden sich in Untersuchungshaft.

Durch den Hinweis eines aufmerksamer Bürgers konnte ein gestohlenes Fahrzeug des Tiergartens in einer Wormser Seitenstraße gefunden werden. Im Rahmen mehrerer Durchsuchungsmaßnahmen gelang es der Wormser Kriminalpolizei zudem einen großen Teil der gestohlenen Gegenstände bei den Beschuldigten sicherzustellen. Neben den beiden Fahrzeugen sind insbesondere der Bolzenschussapparat und das Betäubungsgewehr samt Munition sichergestellt worden.

 

Die ersten Batteriebusse rollen auf Wiesbadens Straßen

ESWE Verkehr hat am Montag (18.11.2019) die ersten drei Fahrzeuge der neuen Batteriebusflotte vorgestellt. Im April 2019 hatte ESWE Verkehr den Auftrag für 56 Batteriebusse des Typs eCitaro sowie Ladeinfrastruktur und weitere Umbaumaßnahmen des eigenen Betriebshofes an Mercedes-Benz vergeben. Die Ankunft der Fahrzeuge ist der nächste Meilenstein der Landeshauptstadt Wiesbaden sowie des Mobilitäts-Dienstleisters auf dem Weg zu einem emissionsfreien ÖPNV.

Für die Beschaffung der 56 Batteriebusse und den Ausbau der Ladeinfrastruktur hatte ESWE Verkehr bereits eine Förderzusage erhalten. Diese stammt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und ist über 14,5 Millionen Euro. Dirk Meyer, Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium (BMU), gab auf der Pressekonferenz die Erhöhung der Fördermittelzuwendung um 30,3 Millionen Euro auf insgesamt 44,83 Millionen Euro bekannt: „Das Bundesumweltministerium fördert den Einsatz emissionsfreier Busse und unterstützt Wiesbaden auf dem Weg zu einem besonders umwelt- und klimaschonenden Nahverkehr, von dem die gesamte Stadtbevölkerung profitieren soll. Die Umstellung der Busflotte auf Elektroantrieb kann auch Vorbild für viele andere Kommunen sein.“ Die beiden ESWE-Verkehr-Geschäftsführer Jörg Gerhard und Hermann Zemlin nahmen die Urkunde über die Fördermittelzusage feierlich in Empfang. Die Mittel ermöglichen die Bestellung weiterer 64 eCitaro-Fahrzeuge. Damit soll die Batteriebusflotte bis 2021 auf 120 Fahrzeuge steigen.

Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, war die öffentliche Präsentation der Busse eine Herzensangelegenheit, an der er persönlich teilnahm. Seine Kernbotschaft an die Zuhörer lautete: „Wiesbaden setzt einen neuen Maßstab für umweltfreundlichen Busverkehr. Keine andere deutsche Großstadt hat sich ein ehrgeizigeres Ziel gesetzt. Aber wir brauchen diesen Ehrgeiz, denn wenn wir die Erderwärmung begrenzen wollen, müssen wir aus den fossilen Antrieben nahezu vollständig aussteigen. Das Land nutzt alle Möglichkeiten, um Wiesbaden dabei zu unterstützen.“

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, Gert-Uwe Mende, hob in seiner Rede besonders hervor, nun habe „offiziell das Batteriebus-Zeitalter in Wiesbaden begonnen. Die Beklebung der Busse trägt einen Leitsatz, den ich allen Bürgerinnen und Bürgern gerne zurufe: ‚Steigt ein! Seid Frischluftvorbild auf ganzer Linie‘.“ Mit Blick auf die Fördermittelzusage kommentierte Mende: „Die Umstellung der Busflotte ist ein zentraler Baustein des Luftreinhalteplans. Die Fördermittel des Bundesumweltministeriums machen diese Umstellung erst möglich. Das ist ein toller Erfolg für die Landeshauptstadt und kann zum echten Standortvorteil werden. Es ist eine gute Investition in die Zukunftsfähigkeit von Stadt und Region.“

Der Leiter Daimler Buses, dem Lieferanten der neuen Wiesbadener Busse, Till Oberwörder, hebt in seiner Rede die Bedeutung für die Stadt und den Hersteller hervor: „Jede Auslieferung unseres vollelektrischen eCitaro ist ein weiterer Schritt in Richtung des nachhaltigen und emissionsfreien ÖPNV. Unsere Elektro-Busse prägen damit nicht nur den derzeitigen Mobilitätswandel mit, sondern sorgen gleichzeitig für die Erhöhung der Lebensqualität in Städten. Zugleich freuen wir uns, dass ESWE Verkehr sukzessive ihren Fuhrpark auf Elektromobilität von Daimler Buses umstellt – das ist das ein großer Vertrauensbeweis in unser Gesamtsystem E-Mobilität.“ Als Generalunternehmer ist Mercedes-Benz neben der Umstellung der Busflotte auch mit dem Umbau des gesamten Betriebshofmanagements betraut. Das ist in dieser Gesamtkombination bislang bundesweit einmalig.

Grund zur Freude hatte auch Jörg Gerhard, Geschäftsführer ESWE Verkehr: „Der Umbau von ESWE Verkehr zum modernen Mobilitätsdienstleister geht Hand in Hand mit der Einführung des emissionsfreien öffentlichen Personennahverkehrs in Wiesbaden. Daher läuten wir heute mit der Ankunft der ersten Batteriebusse eine Wende im städtischen ÖPNV ein. Die umfangreiche Fördermittelzusage und die gute Partnerschaft mit Mercedes-Benz, machen uns glücklich. Ich danke ganz herzlich dem Fördermittelgeber Bundesumweltministerium für die rund 45 Millionen Euro Zuwendung. Weiter geht mein Dank an unseren zuverlässigen Lieferanten Daimler Buses. Genauso herzlich bedanke ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ESWE Verkehr für die bisher geleistete Arbeit im Umstellungsprozess.“

Worms | Brandserie in der Lokhalle | 17-Jähriger festgenommen

Binnen gut drei Wochen brannte es in der ehemaligen Lokhalle in Worms gleich dreimal. Beim letzten Brand am 8. November (wir berichteten) brannte die Halle komplett aus. Jetzt konnten die Ermittler der Wormser Kriminalpolizei drei junge Männer feststehen, die im Verdacht stehen die Brände absichtliche gelegt zu haben.

Im Anschluss der Löscharbeiten untersuchten Experten der Wormser Kriminalpolizei den Brandort. Aufgrund der Ermittlungserkenntnisse ergab sich der Verdacht der Brandstiftung. Aus diesem Grund hat die Kriminalpolizei Worms am 12.11.2019 eine Ermittlungsgruppe zur Tataufklärung eingerichtet.

Am Mittwoch, den 13.11.2019, haben Polizeibeamte der Ermittlungsgruppe in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Mainz einen 17-jährigen Wormser festgenommen. Der Jugendliche steht im dringenden Tatverdacht, gemeinsam mit zwei weiteren Tatbeteiligten im Alter von 15 und 22 Jahren aus Worms, den Brand vorsätzlich gelegt zu haben. Die Ermittlungen zur konkreten Beteiligung der Tatverdächtigen dauern an.

Der 17-jährige Jugendliche wird zudem beschuldigt die vorangegangenen Brände in der Lokhalle vom 19.10.2019 und 24.10.2019 gelegt zu haben. Im Anschluss an seine Festnahme hat der Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Mainz auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft angeordnet. Der Beschuldigte befindet sich seitdem in einer Jugendstrafanstalt.

 

Wiesbaden | Bürgerversammlung zum Neubau Freizeitbad- Sportpark Rheinhöhe

Die bestehende Sport- und Freizeitanlage am Mosbacher Berg wird durch das Projekt „Freizeitbad-Sportpark Rheinhöhe“ neu strukturiert. Der Neubau des Freizeitbades, einer Sauna sowie der Eissporthalle ergänzen die bestehenden Sport- und Freizeitanlagen. Die Rahmenbedingungen der Planungen wurden in einer Machbarkeitsstudie von SEG und  mattiaqua erarbeitet.

Im Rahmen eines europaweit ausgeschriebenen Vergabeverfahrens wurden die eingereichten Planungskonzepte hinsichtlich der fachlichen und städtebaulichen Qualitäten überprüft und das beste Konzept zur Umsetzung ausgewählt. Am 22. Juni dieses Jahres ist dieses Konzept öffentlich vorgestellt worden. Für die Umsetzung dieser Planungen wird nun das Bauplanungsrecht erarbeitet.

So findet am kommenden Dienstag (26.11.2019) um 17:00 Uhr, im Saal des Nachbarschaftshauses in Biebrich, Rathausstraße 10, eine Bürgerversammlung zur Entwicklung eines neuen Sport- und Freizeitzentrums am 2. Ring (Konrad-Adenauer-Ring) statt. Diese frühzeitige Bürgerbeteiligung stellt den förmlichen Verfahrensschritt nach Paragraph 3 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) dar. In dieser Bürgerversammlung wird das Dezernat für Stadtentwicklung und Bau mit mattiaqua als Bauherr und der Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden (SEG) als Projektsteuerer über die beabsichtigte Änderung des Flächennutzungsplans sowie den Vorentwurf des aufzustellenden Bebauungsplans „Freizeitbad-Sportpark Rheinhöhe“ im Ortsbezirk Biebrich informieren.

Der betroffene Planbereich wird durch den Konrad-Adenauer-Ring, die Holsteinstraße und den Erlenweg begrenzt. Die südöstliche Grenze bildet die Fußwegverbindung zur Unterführung des Konrad-Adenauer-Rings entlang der Tennisanlage des VFR (Verein für Rasenspiele – Wiesbaden 1926 e. V.).

Im Rahmen der Information und Unterrichtung wird der Öffentlichkeit zudem in Form einer Anhörung Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben. Dazu werden die Pläne bereits eine halbe Stunde vor Beginn aushängen, für Rückfragen stehen bereits in dieser Zeit Mitarbeiter und Planungsbeteiligte zur Verfügung.

 

Oskar Lafontaine fordert eine Umkehr in der Energiepolitik

Saarbrücken. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) trifft sich an diesem Montag mit Vertretern der Windbranche. Es ist ein Krisengipfel. Denn der Ausbau der Windenergie ist jüngst massiv eingebrochen. Für Linken-Chef Oskar Lafontaine ist das Anlass einen Richtungswechsel in der Energiepolitik zu fordern.

Wiesbaden | „Sport gegen Kinderarmut“ – Fair-Play-Turnier mit Kulttrainer „Stepi“ Stepanovic

Integration ist wichtig und zu einem großen Bestandteil unserer heutigen Gesellschaft geworden. Jeder kann und sollte hier seinen Beitrag leisten. Aus diesem Grund wurde von Michael Medoch und Kristin Arnold bereits zum dritten Mal ein Fair-Play-Turnier unter dem Motto „Sport gegen Kinderarmut“ unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Landessportbundes Dr. Rolf Müller initiiert. Bereits jetzt schon haben viele Größen aus Sport, Politik, Wirtschaft und auch dem Showbusiness ihre Teilnahme zugesagt.

Neben dem Turnier für 8 Immigrationsmannschaften, das in der Zeit von 10:00 – 16:00 auf zwei Kleinfeldern ausgetragen wird, wird es auch zwei Einlagespiele der Promis geben. Die erste Promi-Mannschaft wird sich dabei mit der Traditionself vom SV Darmstadt 98 messen und die Zweite mit einer Auswahl von ehemaligen Stars des SV Wiesbaden.

Wiesbaden | „sport gegen kinderarmut“ - fair-play-turnier mit kulttrainer "stepi" stepanovic
Dragoslav „Stepi“ Stepanovic und Johnny Skandal | Foto: Katja Dachs

Unter den geladenen Promis finden sich bekannte Größen wie die ehemaligen Bundesligaprofis Christof Babatz, Markus Kreuz und Michael Anicic, Fabrizio Hayer und der Kultkicker Alf Mintzel, der Wiesbadener Profiboxer Benni Shemallari, Personalcoach Nico Münzberg, Sportkommentator Jörg Dahlmann, Uwe Grunert von der Gruppe Rednex und viele mehr. Trainiert werden die Promiteams von Ali Reza Marzban, Wiesbadener Trainerlegende und ehemaliger Co-Trainer der Nationalmannschaft von Montenegro.

Am Turniertag werden die Zuschauer durch Bäckerei Dries, Eiscafé Rialto, Sascha Pellart Roth´s Foodtruck, Café Maldaner, das Wohnzimmer und „die Küche“ in den Genuss kulinarischer Köstlichkeiten kommen. Weiterhin wird Sänger El Said vor Ort auftreten.

Foto: Katja Dachs

Geladen wurde am 15.11.2019 zur Kick-Off-Veranstaltung im Wiesbadener „Wohnzimmer“, deren Geschäftsführer Patrick Eckelmann und Shannon Cuomo sich sofort für dieses Projekt begeistern konnten, und die Gäste mit tollen Leckereien von Starkoch Konstantin Kostjuk, bekannt aus der TV-Serie „Mein Lokal – Dein Lokal“ verwöhnten.

Es kamen viele, die all dies unterstützen – angefangen mit Jörg Höhler von der ESWE Versorgung, über Musiker wie Johnny Skandal, bis hin zu Big City TV, vertreten durch Gerard Röpke und seiner Frau Sylvia. Außerdem Vertreter vom SV Wehen Wiesbaden und zu guter Letzt Kulttrainer Dragoslav „Stepi- Lebbe geht weider“ Stepanovic, der nun schon zum zweiten Mal Pate und großer Befürworter und Unterstützer dieses Projektes ist.

Foto: Katja Dachs

Nach einer tollen Präsentation von Kristin Arnold und Michael Medoch kamen die Gäste in gemütlicher Atmosphäre ins Plaudern und es entwickelten sich tolle Ideen, Kooperationen und hier und da sogar neue Freundschaften. Alle sind sich einig, wie wichtig dieses Thema ist und wollen mit dem Fair-Play-Turnier ein positives Zeichen setzen. Stattfinden wird das Turnier im Helmut-Schön-Park, der vom SV Wiesbaden, vertreten durch seinen Vorstand Aljo Varevac, zur Verfügung gestellt wird.

Integration geht uns alle an, seid dabei und setzt ein positives Zeichen!

 

Mainz 05 | Von Alaaf zu Helau – Beierlorzer neuer 05-Trainer

Am Wochenende spekulierte das Sportmagazin Kicker schon drüber, dass es sich bei dem „Prio-Eins“-Kandidaten um den ehemaligen Kölner Coach Achim Beirlorzer handeln könne. Seit heute Mittag haben die Spekulationen nun ein Ende.

Achim Beierlorzer ist neuer Trainer des 1. FSV Mainz 05. Der FSV und der 51-jährige Fußballehrer haben sich auf eine Zusammenarbeit bis Sommer 2022 verständigt. Das Trainerteam wird durch die bisherigen Co-Trainer Jan-Moritz Lichte und Michael Falkenmayer sowie Niko Bungert ergänzt, der im vergangenen Sommer seine aktive Laufbahn als Fußballer beendet hatte.

Beierlorzer startete seine professionelle Trainerkarriere als Coach 2012 in der U17 bei der SpVgg Greuther Fürth. 2014 schloss er den Fußballlehrer-Lehrgang des Deutschen Fußball-Bundes als Jahrgangsbester ab und wechselte als U17-Trainer zu RB Leipzig. Im Februar 2015 übernahm er als Interimstrainer und Nachfolger von Alexander Zorniger das Profiteam und führte den damaligen Aufsteiger auf Platz fünf der Zweiten Bundesliga. In der Saison 2015/16 stieg er als Co-Trainer von Ralf Rangnick mit RB Leipzig in die Bundesliga auf. In der Folgesaison arbeitete er als Trainer der Leipziger U19 sowie Sportlicher Leiter des Leistungsbereiches im Nachwuchs ab der U16.

2017 wechselte Beierlorzer zum Zweitliga-Aufsteiger SSV Jahn Regensburg, den er in den beiden folgenden Spielzeiten auf die Plätze fünf und acht führte. Im vergangenen Sommer schloss er sich dem Mainzer Ligakonkurrenten 1. FC Köln an, bei dem er in der vergangenen Woche den Vertrag auflöste.

Beierlorzer ein typischer Trainer für 05

Sportvorstand Rouven Schröder sagt: „Bei sachlicher und inhaltlicher Betrachtung ist Achim Beierlorzer ein typischer Trainer für Mainz 05. Er ist ein akribischer und reflektierter Fußballfachmann, der eine enorme persönliche Entwicklung genommen hat. Er verfügt über eine natürliche Autorität und ein Talent, Fußballer zu führen und zu entwickeln und in seinen Teams einen besonderen Teamgeist zu wecken. Im vergangenen Sommer hatten ihn einige Klubs auf dem Zettel, da er bei Jahn Regensburg mit äußerst geringem Budget zwei sensationelle Spielzeiten absolviert hat. Die Erfahrung, die er beim 1. FC Köln gemacht hat, mindert meine fachliche Einschätzung nicht. Für uns ging es darum, den für unseren Verein und unsere Mannschaft passenden Trainer zu finden.

Sicherlich eine kuriose Situation

„Sicherlich ist dies eine kuriose Situation im Fußball: Vor einer Woche war ich noch Trainer in Köln, nun werde ich in Mainz als Chefcoach vorgestellt. In diesem Geschäft kann es manchmal schnell gehen, besonders wenn es einfach passt. Der 1. FSV Mainz 05 ist ein besonderer Verein, eine Erfolgsgeschichte, vor der ich den größten Respekt habe. Beim FSV lebt man eine klare Fußballphilosophie, und diese deckt sich mit meiner: Wir wollen aktiven Fußball spielen mit hohem läuferischen Einsatz und großer Leidenschaft. So können wir die Fans begeistern. Ich freue mich darauf, mein Team und den gesamten Verein kennen zu lernen und ein Teil von Mainz 05 zu werden“, so Beierlorzer.

(Quelle: Mainz 05)

Frankfurt | Seit 8 Monaten ohne Identität – Wer kennt diesen Mann?

Im März verlor er sein Bewusstsein, danach lag er bis heute im Wachkoma. Ein Unbekannter Mann, der bisher noch nicht identifiziert werden konnte, beschäftigt seit gut acht Monaten die Polizei in Frankfurt. Nun ist diese mit einem Lichtbild des Mannes an die Öffentlichkeit gegangen und erhoffst sich dadurch Hinweise zur Identität des Mannes.

An späten Mittwochabend des 27.März 2019 brach der Unbekannte gegen 19:15 Uhr in der Straßenbahnlinie 17 an der Haltestelle Mannheimer Straße in Frankfurt bewusstlos zusammen.

Vor Ort wurde er reanimiert und anschließend in ein Frankfurter Krankenhaus zur Weiterbehandlung eingeliefert. Dort lag er einige Zeit im Koma und erlangte bis zum heutigen Zeitpunkt sein Bewusstsein nicht wieder. Derzeit ist er in einer Pflegeeinrichtung untergebracht und befindet sich im Wachkoma.

Die Person konnte bisher nicht identifiziert werden und kann wie folgt beschrieben werden:

Foto: Polizei Frankfurt
  • männlich, ca. 45 – 60 Jahre alt
  • 180 cm groß
  • normale Statur
  • dunkle Haare
  • blaue Augen

Bekleidet war der Mann wie folgt:

  • schwarze Wollmütze
  • dunkelblaue Jacke -Marke „TCM“ in Größe L
  • braune Cordhose in Größe 25
  • schwarze Sportschuhe -Marke „Asics“ in Größe 44/45

Der unbekannte Mann führte zum damaligen Zeitpunkt einen orangefarbenen / roten Rucksack mit diversen Werkzeugen mit sich und einen weißen Jutebeutel mit Hygieneartikeln. Ermittlungen zu mitgeführten Schlüsseln eines in Frankfurt-Niederrad ansässigen Schlüsseldienstes verliefen negativ.

Die Vermisstenstelle im Polizeipräsidium Frankfurt am Main erbittet Hinweise zur Identifizierung des bisher unbekannten Mannes unter der Telefonnummer 069 755 51199.