BYC-News Blog Seite 1542

Bingen | Bauarbeiten am Bahnhof sorgen bis Ende Oktober für Beeinträchtigungen

Bis Ende Oktober kann es im Bereich des Binger Hauptbahnhofes für die Anwohner zu einer erhöhten Lärmbelastung durch Bauarbeiten kommen. Grund hierfür ist, dass die „DB Netz AG“ notwendige umfangreiche Oberleitungs- und Gleisbauarbeiten durchführen muss.

In der Zeit von Montag 19.August ab 7:00 Uhr bis zum Freitag 13.September gegen 18:00 Uhr werden an den Wochentagen (montags bis freitags) tagsüber Gründungs- und Gleisbauarbeiten durchgeführt.

Im Anschluss daran werden, größtenteils nachts, die Anpassung der Oberleitungsanlagen vorgenommen. Hierzu ist der Zeitraum von Montag 16. September ab 22:00 Uhr bis zum Mittwoch 30. Oktober vorgesehen.

Die DB Netz AG weist darauf hin, auch wenn sie bemüht ist die Störungen so gering wie nur möglich zu halten, sich entsprechende Beeinträchtigungen nicht gänzlich ausschließen lassen.

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B9 Guntersblum | Unfall mit schwerverletztem Traktorfahrer

Am Donnerstag Abend den 08.August 2019 gegen 17:20 Uhr, will ein 78-jähriger Mann aus Guntersblum mit seinem Traktor (Schmalspur) aus einem Wirtschaftsweg auf die Bundesstraße B9 bei Guntersblum auffahren. Hierbei übersieht er einen Opel Corsa, der aus Richtung Mainz die B9 befährt.

Der 76-jährige Corsa-Fahrer aus Ginsheim-Gustavsburg kann einen Zusammenstoß nicht verhindern und kollidiert mit dem Traktor. Durch den heftigen Aufprall wird der Traktorfahrer von seinem Gefährt auf die Fahrbahn geschleudert und dabei schwer verletzt. Mit dem Rettungshubschrauber wird er nach erster notfallmedizinischer Versorgung ins Klinikum nach Worms verbracht. Der Opelfahrer wird leicht verletzt. Beide Fahrzeuge müssen abgeschleppt werden.

Der Gesamtschaden beläuft sich schätzungsweise auf 5.000,- Euro. Die Fahrbahn war während der Unfallaufnahme gesperrt. Nach Reinigung der Fahrbahn wurde die Sperrung (Dauer ca. 2 Stunden) wieder aufgehoben.

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A61 Bornheim | Reisemobilgespann mehr als 1 Tonne überladen – Kinder versteckt

Mehr als 1 Tonne zu viel wog das Reisemobilgespann einer siebenköpfigen Familie, als sie am Sonntagmittag auf der A61 bei Bornheim von der Polizei angehalten wurde. Nicht nur, dass auch der Anhänger für das mitgeführte Boot viel zu schwach dimensioniert war, dazu hatte der Familienvater seine drei jüngsten Kinder schnell noch auf dem Parkplatz versteckt, weil das Reisemobil auch nicht über ausreichend Sitzplätze verfügte.

Das kam den 45-Jährigen teuer zu stehen. Neben dem Bußgeld durfte er das nach vollständiger Entladung immer noch etwas zu schwere Reisemobil nur allein weiterfahren, das Boot musste von einem Abschleppunternehmer, die Familienangehörigen und das Gepäck von Verwandten aus Belgien abgeholt werden.

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Urlauber mit überladenen Fahrzeugen

Ähnlich erging es auch noch anderen Urlaubern, die mit überladenen Fahrzeugen in die Kontrolle gerieten. Der Rückreiseverkehr stand dieses Mal im Fokus der Verkehrsdirektion Wörrstadt, nachdem schon zu Beginn der Ferienzeit eine hohe Beanstandungsquote bei den Freizeitfahrzeugen festgestellt wurde. Insgesamt 37 Fahrzeuge und Gespanne wurden überprüft, 21 waren zu schwer beladen und 13 musste die Weiterfahrt untersagt werden.

Vielen Urlaubern ist gar nicht bewusst, dass ihre Fahrzeuge zu schwer sind. Die häufig ohnehin schon knappen Zuladungskapazitäten insbesondere bei Reisemobilen werden durch komfortables Zubehör noch weiter reduziert, so dass sie nicht selten allein von den Insassen ohne Gepäck ausgeschöpft sind. Die Polizei empfiehlt daher, vor dem Urlaub noch mal schnell über eine öffentliche Waage zu fahren. Zu viel Gewicht verändert Bremsweg und Schwerpunkt, Gespanne können sich aufschaukeln oder bei einer Notbremsung kann das Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand gebracht werden.

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Trio attackiert 17-Jährigen mit Flasche

Saarbrücken. Drei Männer haben an diesem Donnerstag gegen 4.15 Uhr einen 17-Jährigen zusammengeschlagen und getreten. Das Opfer musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, hat die Polizei mitgeteilt.

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Erneut gefährliche Körperverletzung in Wiesbaden

Wiesbaden. Am vergangen Wochenende, Samstag auf Sonntag Nacht, wurde ein Jugendlicher Mann im Alter von 17 Jahren auf dem Weg zum Bahnhof Wiesbaden von zwei männlichen unbekannten Täter auf dem Bahnhofsplatz attackiert.

Der Jugendliche war mit zwei Freunden auf dem Weg zum Wiesbadener Bahnhof als den jungen Leuten plötzlich zwei unbekannte Personen hinterher liefen.

Diese begannen sie zuerst massiv zu beleidigen. Anschließend fing einer der Täter an zu treten. Er trat dem 17-jährigen Geschädigten mit voller Wucht gegen das Knie, sodass dieser erheblichen Verletzungen erlitt. Im Anschluss daran flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Das Opfer musste medizinisch behandelt werden.

Eine Täterbeschreibung wurde bislang von der Polizei nicht veröffentlicht

Die Wiesbadener Polizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

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Ausreichende Deutschkenntnisse für Erstklässler notwendig

Im Zusammenhang mit der kontroversen Debatte anlässlich der Forderung des Politikers Carsten Linnemann (CDU) nach einer Vorschulpflicht oder späteren Einschulung von Kindern ohne ausreichende Deutschkenntnisse erklärt die Präsidentin des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V. (dbl), Dagmar Karrasch:

„Ausreichende Kenntnisse der Unterrichtssprache sind wichtige Voraussetzungen für Erstklässler, sich am Unterricht zu beteiligen und einen erfolgreichen Lernprozess zu durchlaufen.

Deshalb ist es durchaus sinnvoll, Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse rechtzeitig zu erfassen und mit einer intensiven Sprachförderung und Auseinandersetzung mit der Unterrichtssprache zu unterstützen, auch wenn dies möglicherweise zu einer späteren Einschulung führt. Letzteres betrifft jedoch vor allem Kinder, die erst kurz vor dem Einschulungsalter nach Deutschland gekommen sind. Bei allen anderen Kindern sollten Sprachauffälligkeiten frühzeitiger abgeklärt werden und nicht erst kurz vor der Einschulung.

Mehrsprachige Erziehung ist keine Ursache für Sprachentwicklungsstörungen, jedoch können Probleme in der Sprachentwicklung den Erwerb der deutschen Sprache erschweren und eine wirksame Sprachförderung verhindern.

Daher sollten bei allen Kindern Störungen der Sprachentwicklung möglichst so früh erkannt werden, dass eine Sprachförderung oder, wo notwendig, eine gezielte logopädische Therapie, rechtzeitig vor der Einschulung erfolgreich abgeschlossen werden kann. Logopädinnen und Logopäden stehen hier als Expertinnen und Experten für die Diagnostik und für die Beratung zur Sprachentwicklung – auch bei Mehrsprachigkeit – zur Verfügung und sollten stärker einbezogen werden.“

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Brand im REWE-Markt Simmern

KURZMELDUNG POLIZEI KOBLENZ: Am heutigen Donnerstag, 08.08.2019 kam es gg. 11:45 Uhr zu einer Brandalarmierung mit starker Rauchentwicklung im REWE-Markt Simmern,Koblenzer Str.107. Der Markt wurde evakuiert, die Feuerwehrkräfte sind aktuell im Einsatz. Die Koblenzer Straße bleibt als Zuwegung für die Einsatzfahrzeuge im Bereich des Einkaufszentrum gesperrt. Weitere Einzelheiten sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

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Die „Enkel“ sind unterwegs

Saarbrücken. Falsche „Enkel“ sind im Saarland unterwegs. Darauf hat das Landespolizeipräsidium aufmerksam gemacht. Demnach hat es seit Beginn der Woche bekannt gewordene Versuche gegeben, mit denen Trickbetrüger ältere Menschen um ihr Vermögen bringen wollten.

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Pit Bull in Regentonne entsorgt | Hausbewohner waren in Urlaub

Erbach | Odenwald: In der Regentonne auf dem Grundstück einer im Urlaub weilenden Familie in der Bahnstraße, hat ein Unbekannter in der Zeit zwischen dem 11. und 14. Juli 2019 einen toten Hund entsorgt. Bei dem dunkelbraun-schwarzen Tier handelte es sich vermutlich um einen Pitbull. Der Hund wies äußerlich keine Verletzungen auf. Ob das Tier beim Ablegen in der Regentonne, die nur wenige Zentimeter hoch mit Wasser befüllt war, bereits tot war, ist unklar.

Vermutlich drangen die Unbekannten über ein zum „Schloßgraben“ gehörendes Nachbargrundstück auf das Gelände ein. Den Vorfall hat der Grundstücksbesitzer der Polizei erst nach Rückkehr aus dem Urlaub am Mittwoch (07.08.) mitgeteilt, nachdem ihn eine Bekannte, die während seiner Abwesenheit am Haus nach dem Rechten sah, informierte.

Die Polizei bittet im Social Media Bereich den Aufruf zu teilen. Durch die Menge an Tiergruppen, können sich eventuell Hinweise ergeben.

Die Beamten ermitteln nun wegen des Anfangsverdachts auf eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz und fragen insbesondere danach, wo ein Hund, auf den die Beschreibung passen könnte, vermisst wird und bitten Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, um Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 06062/9530. Polizei Darmstadt

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Deutsche Umwelthilfe fordert hohe Bußgelder für Raucher und weitere Verbote

Jährlicher Verbrauch von 74,5 Milliarden Zigaretten in Deutschland – Filter verdrecken Straßen, Parks und Strände – Umwelt wird mit freigesetzten krebserregenden Chemikalien und Schwermetallen belastet – Kippenstummel gefährden Kinder und haben auf Spielplätzen nichts zu suchen – DUH fordert abschreckende Bußgelder, konsequente Kontrollen und bundeseinheitliches Rauchverbot auf Spielplätzen – Präventivmaßnahmen gegen Rauchen sollten ebenfalls verschärft werden, damit Zigarettenkippen als Abfall erst gar nicht anfallen

204 Millionen Zigaretten pro Tag: Deutsche Umwelthilfe fordert hohe Bußgelder für weggeworfene Kippen und Rauchverbot auf Spielplätzen

Allein in Deutschland werden 74,5 Milliarden Zigaretten im Jahr und 204 Millionen Stück am Tag verbraucht. Viele der mit krebserregenden Stoffen belasteten Kippenstummel werden vor allem im Stadtgebiet, in Parks oder auf Spielplätzen achtlos weggeschnippt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert daher, dass unter den Bundesländern einheitlich abgestimmte abschreckende Bußgelder in Höhe von mindestens 200 Euro für das illegale Entsorgen in der Landschaft eingeführt werden sowie ein Rauchverbot auf öffentlichen Spielplätzen. Dies muss einhergehen mit konsequenten Kontrollen durch die Vollzugsbehörden der Bundesländer. Präventivmaßnahmen, wie ein komplettes Werbeverbot für Zigaretten, sollten ebenfalls umgesetzt werden, um so den Anfall von gebrauchten Zigarettenfiltern von vornherein zu verhindern.

Standardzigarettenfilter bestehen aus dem Kunststoff Celluloseacetat. Es kann bis zu 15 Jahre dauern, bis sie sich zersetzen. In Salzwasser kann dieser Prozess bis zu einhundert Jahre dauern. Neben Nikotin und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen werden auch Schwermetalle, wie Arsen, Blei, Cadmium oder Chrom durch Regen aus den Filtern in die Umwelt gespült. Nur eine Zigarette kann bis zu 60 Liter Wasser verseuchen und Tieren schwere Schäden zufügen. Auch Kleinkinder auf Spielplätzen können sich vergiften, wenn sie die Zigarettenkippen in den Mund nehmen. Der Giftnotruf Berlin befasste sich im Jahr 2010 allein 921-mal mit Notrufen, weil Kinder Zigaretten oder Zigarettenkippen verschluckt hatten.

Dazu Barbara Metz, Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin: „Das achtlose Wegschnippen von Kippenstummeln wird schon viel zu lang geduldet. Milliarden von Gift-Filtern verdrecken nicht nur die Landschaft, sie belasten Gewässer und gefährden Tiere, die diese essen. Vor allem auch für Kinder, die diese in den Mund nehmen, stellen die Zigarettenstummel ein großes Gesundheitsrisiko dar. Bei Kleinkindern kann schon eine einzige verschluckte Kippe zu ernsthaften Vergiftungssymptomen führen. Wir fordern daher ein schnelles bundesweites Rauchverbot auf öffentlichen Spielplätzen, einheitlich abschreckend hohe Bußgelder in Höhe von mindestens 200 Euro für illegal entsorgte Zigaretten und eine konsequente Kontrolle durch die Länder.“

Deutschland sollte dem Vorbild anderer Länder folgen. In Schweden ist ein Rauchverbot auf allen Spielplätzen bereits umgesetzt. Dort wird zusätzlich empfohlen, mit Schildern auf das strikte Verbot hinzuweisen. Der Berliner Senat kann bei der aktuellen Novelle des Nichtrauchergesetzes vorangehen und ein Rauchverbot auf Spielplätzen in der Hauptstadt manifestieren.

Darüber hinaus hält die DUH Präventivmaßnahmen für sinnvoll. „Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Ein komplettes Werbeverbot und eine deutlich höhere Besteuerung würden auch dazu beitragen, dass weniger Kippen in der Landschaft landen“, sagt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.

Ein Pfandsystem hält die DUH zwar für einen nachvollziehbaren Ansatz, hinterfragt jedoch die konkrete Umsetzung. Die giftigen Kippenstummel sollten stofflich nicht mehr genutzt werden.

Ginsheim-Gustavsburg: Freiwillige Feuerwehr sucht dringend Verstärkung

Stadtverwaltung Ginsheim-Gustavsburg: Die Freiwillige Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg, insbesondere die Stadtteilfeuerwehr Gustavsburg, sucht für den aktiven ehrenamtlichen Feuerwehrdienst dringend Verstärkung. Zurzeit fehlen 15 ehrenamtliche Feuerwehrleute.

Alle Frauen und Männer, die zwischen 17 und 55 Jahre jung, körperlich und geistig fit sind, und ihren Wohnsitz in Gustavsburg haben, können mitmachen. Auch alle, die ihre Arbeitsstelle in Gustavsburg haben und über den Grundlehrgang der Feuerwehr verfügen, können bei der Feuerwehr aktiv werden.

Bieten kann die freiwillige Feuerwehr Dienstfahrzeuge mit jeder Menge technischer Ausstattung, eine umfangreiche kostenlose Ausbildung, eine gründliche Einarbeitung, top Arbeitskleidung und modernes Equipment. Freundschaft, Kameradschaft und Teamgeist stehen außerdem im Vordergrund. Bei besonders aktivem Engagement kann sogar der Lkw-Führerschein, der Gabelstaplerschein oder der Binnen-Bootsführerschein erworben werden.

Wer sich für diese freiwillige, ehrenamtliche Arbeit interessiert, kann gerne bei der Feuerwehr hineinschnuppern und zur Probe mitarbeiten. Erreichbar ist die Freiwillige Feuerwehr, Stadtteilfeuerwehr Gustavsburg, unter der E-Mail-Adresse wefue-gu@feuerwehr-gigu.de

Hotelschiffe sind in Bingen am Rhein gerne gesehen

In Bingen sind Hotelschiffe immer herzlich willkommen“, so Oberbürgermeister Thomas Feser, „weil unser Kulturufer auch ein hochwertiger Ort ist, ist er auch besonders schützenswert.“ Damit dem Rechnung getragen wird, sind künftig neue Regeln beim Anlegen zu beachten.

Die Verwaltung wird eine entsprechende Anlegeordnung konzipieren, die den Reedereien vorgelegt wird und von diesen akzeptiert werden muss.
Diese Anlegeordnung wird unter anderem regeln, wie lange die Schiffsmotoren laufen dürfen, dass keine Belüftung der Toilettenanlagen erfolgen darf und dass kein Lärm und Musik von Bord erschallen darf. Der Ablass von Fäkalien im Bereich des Binger Kulturufers ist bereits wasserrechtlich geregelt – und verboten.

„Die Hotelschiffe sind eine große Chance für unsere Stadt und wir werden auch daran arbeiten, dass noch mehr Schiffe hier vor Anker gehen. Wir werden den Gästen ein Programm zu Verfügung stellen, was sie bei uns erleben können und was wir organisieren können. Das macht Lust auf den Landgang und dieser erste Eindruck ist bereits immens wichtig. Schließlich lebt Bingen auch vom und für den Tourismus. Ich bin mir sicher, dass bestimmt der eine oder andere Gast dann auch gerne für einen etwas längeren Aufenthalt wiederkommt und hier erleben möchte, was wir zu bieten haben“, macht Oberbürgermeister Feser deutlich.

Neueröffnung Burgergrill : Das Lokal ist europaweit der 31. Standort

Die Peter Pane-Restaurantkette setzt ihren Expansionskurs fort. Am 9. August eröffnet der Burgergrill in Frankfurt am Main seine Türen – nur einen Steinwurf entfernt von der Börse. Doch nicht nur für Börsianer ist das neue Lokal günstig gelegen, sondern auch für Kinofreunde, denn die Filiale befindet sich im CineStar Metropolis in der Eschenheimer Anlage.

So lassen sich künftig großes Kino und kulinarischer Genuss ganz einfach verbinden. Nach der Eröffnung des Kasseler Standortes im November 2018 ist die Filiale in Frankfurt bereits die zweite in Hessen.

Das 300 Quadratmeter große Restaurant liegt in unmittelbarer Nähe zur U-Bahnstation Eschenheimer Tor. Dort werden 200 hungrige Gäste in dem für Peter Pane typischen märchenhaften Ambiente einen Sitzplatz finden und leckere Burger, frische Salate und knusprige Süßkartoffelfritten zur Auswahl haben. Bei gutem Wetter können weitere 80 Burger-Liebhaber ihre Speisen und Getränke im Außenbereich des Restaurants genießen. Um deren Wohlergehen kümmern sich 50 Mitarbeiter, die keine Wünsche offen lassen werden.

Franchisepartner des Restaurants ist Thomas Höhne. Der 52-Jährige ist bereits Partner der Filiale in Kassel und plant die Eröffnung weiterer Standorte, unter anderem im niedersächsischen Göttingen. Er verfügt über viel Berufserfahrung im Lebensmittelbereich und beschäftigt sich seit knapp 30 Jahren mit Frisch- und Tiefkühlprodukten.

„Wir freuen uns, dass wir mit Peter Pane nun auch in der Finanzmetropole Frankfurt am Main vertreten sind. Der Standort im CineStar Metropolis verspricht großes Kino – sowohl auf der Leinwand als auch auf dem Teller“, sagt Patrick Junge. Er ist Geschäftsführer und Inhaber der Unternehmensgruppe Paniceus und fügt hinzu: „Mit Thomas Höhne haben wir einen absoluten Experten für Lebensmittel als Franchisepartner, von dessen Erfahrung die beiden hessischen Filialen nur profitieren können.“

„Unser Lieblingsplatz“: Neues inklusives Kaffeeangebot am Schiersteiner Hafen

Die Stadt Wiesbaden, der „Paritätische“ und die Aktion Mensch fördern einen barrierefreien Treffpunkt mit abwechslungsreichem Programm an einer beliebten Freizeitstätte Wiesbadens.

Daniel schenkt einen prima Espresso aus. Die Luft am Schiersteiner Hafen ist lau, Enten und Ruderer gleiten über das Wasser. Hier lässt es sich wunderbar Kaffee trinken und ein Weilchen entspannen. Und es ist dazu noch ein ganz besonderer Kaffee-Treff: „Unser Lieblingsplatz“ heißt er und ist ein Projekt des Paritätischen gemeinsam mit der Stadt Wiesbaden, gefördert zusätzlich von der „Aktion Mensch“. Der „Lieblingsplatz“ befindet sich drei Mal pro Woche an der Heinrich-Loos-Anlage direkt am Schiersteiner Hafen, gegenüber des evangelischen Gemeindehauses „Christophorushaus“.

Der Mittelpunkt ist eine dreirädrige italienische Vespa „Ape“, in die eine professionelle Kaffeemaschine eingebaut ist. Sie parkt, wenn sie nicht im Einsatz ist, in der Halle des Schiersteiner Verschönerungsvereins. Die Sitzgarnituren werden beim Verein „Inklusion durch Förderung und Betreuung“ aufbewahrt, das Geschirr und andere Kleinigkeiten im Christophorushaus. So wirkt ein Netzwerk zusammen, um diesen inklusiven Kaffeetreff zu ermöglichen, dessen Idee bei Stadtrundgängen vor drei Jahren entstanden ist:

Der Paritätische war gemeinsam mit Studierenden der Hochschule RheinMain und Menschen mit Beeinträchtigung im Stadtteil unterwegs, um Gastronomie, Läden und Freizeiteinrichtungen auf Barrierefreiheit zu überprüfen. Dabei kam unter anderem heraus, dass es kein barrierefreies Café am Hafen, einem der beliebtesten Freizeitplätze des Stadtteils, gibt. „Da wollten wir Abhilfe schaffen“; sagt Heike Lange, Geschäftsführerin des Paritätischen Wiesbaden.

Eine „Ape“ schien das ideale Instrument, über das Internet fand man in Heidelberg ein Fahrzeug, das bereits eine Kaffeemaschine installiert hatte. Es wurde umlackiert und mit einem Logo versehen. Dann wurde ein Standplatz gesucht und alle nötigen Genehmigungen erwirkt. Seit Mai ist die „Ape“ nun dreimal wöchentlich am Schiersteiner Hafen präsent und lädt alle zum Kaffeegenuss ein. Eine weitere Besonderheit: Die Tandems, die hier ausschenken, bestehen aus Menschen mit und ohne Behinderung. So wurden sinnvolle Arbeitsmöglichkeiten geschaffen, die denen, die hier mitmachen, nicht nur Vergnügen bereiten, sondern auch einiges an Selbstbewusstsein bescheren: Monika zum Beispiel, die mit Daniel ein Tandem bildet, kümmert sich toll um Tassen, Teller, Milch und Zucker.

Und damit es nicht nur beim Kaffeetrinken bleibt, ist für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt: Mal singen Fred, ein erfahrener Musikpädagoge, der die inklusive Band „Allenstones“  in Frankfurt leitet, und seine Partnerin Samantha zur Gitarre mit den Besuchern Evergreens, mal berät Thomas Sauer über Probleme Sehbehinderter, mal kann mit den „Rhinos“ inklusives Boccia gespielt werden, die Rhythmusgruppe der IFB macht Laune mit ihren Trommeln, Künstler der WRW stellen sich vor oder die „Eseleltern“ vom Freudenberg sind mit ihren drei Vierbeinern zu Gast. „Neben dem kulinarischen Genuss möchten wir am „Lieblingsplatz“ auch ein Begleitprogramm anbieten, das informativ, sinnlich, kulturell, sportiv, einfach vielfältig sein wird. Dadurch möchten wir auf die Vielfalt hinweisen, die Inklusion mit sich bringt und auf die verschiedenen Angebote, die es in Wiesbaden schon gibt aufmerksam machen“, sagt Heike Lange zur Intention des Projekts, das zunächst bis Oktober andauert, aber gerne auch im kommenden Sommer angeboten werden soll.

Die Zeiten: Dienstag, Mittwoch und Freitag zwischen 14 und 17 Uhr – nur bei gutem Wetter. Die Kaffeespezialitäten sind kostenlos, eine Spendenbox steht bereit. 

Bei Rückfragen: Ansprechpartnerin: Heike Lange | Regionalgeschäftsführerin Wiesbaden | wiesbaden@paritaet-hessen.org | Tel.: (0 611) 308 56 64

Mehr freies und gutes Internet in Eppelborn

Eppelborn. Zentrale Orte wie das Rathaus oder das Hellbergbad sollen in den nächsten 18 Monaten mit „WLAN-Hotspots“ ausgestattet werden. Diese ermöglichen Besuchern eine gute und kostenlose Verbindung ins Netz. Das Geld dafür kommt unter anderem von der Europäischen Union, wie der Gemeindeverband der CDU mitgeteilt hat.