BYC-News Blog Seite 1495

Oppenheimer Weihnachtsmarkt vor historischer Kulisse

Wenn drei Kerzen auf dem Adventskranz brennen, steht die Uhr auf “Weihnachtsmarkt”. Atmosphärisch beleuchtete Gassen im anheimelnden Flair des mittelalterlichen Stadtkerns laden zum Schlendern und Genießen mit der ganzen Familie ein. Auch in diesem Jahr beschließt der Oppenheimer Veranstaltungshöhepunkt vom 14. und 15. Dezember das Jahr in der Wein- und Kulturstadt.

“Wir von Seiten der Stadt freuen uns ganz besonders über die rege und rührige Beteiligung der Oppenheimerinnen und Oppenheimer an der Ausgestaltung des Weihnachtsmarkts. Ob Vereine, Gruppierungen oder Initiativen und Gewerbetreibende: Den Oppenheimern liegt sehr viel an ihren Märkten und Festen und es ist eine Freude das zu spüren”, blickt Stadtbürgermeister Walter Jertz auf den dritten Advent, wenn wieder mehr als 35 Stände die vorweihnachtliche Festmeile rund um das historische Rathaus, den Marktplatz und den Platz vor der St. Bartholomäuskirche säumen.

Oppenheimer weihnachtsmarkt vor historischer kulisse
Foto: Stadt Oppenheim

Nach der konzeptionellen Überarbeitung des Marktes im vergangenen Jahr und seiner gelungenen Premiere in kompletter Eigenregie der Stadt wurden viele Anregungen und Wünsche in die 2019er Ausgabe aufgenommen und neue Akzente hinzugefügt.

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Nostalgie-Kettenkarussell für die Kleinsten

“Somit steht unter´m Strich nun eine frische und freche Mischung aus Althergebrachtem und zahlreichen Neuerungen, auf die sich alle Besucher freuen dürfen. So warten auf die kleinsten und kleinen Weihnachtsmarktbesucher etwa ein Nostalgie-Kettenkarussell, ein liebevoll arrangiertes Handpuppenspiel, der Weihnachtsmann und ein Schneemann auf Stelzen, während die größeren und Großen etwa Leckeres aus Topf, vom Grill oder dem Waffeleisen sowie zahlreiche Kunsthandwerks- und Verkaufsstände erwarten erwarten”, freut sich der Stadtchef auf den festlichen Jahresabschluss.

Neben der großen kulinarischen Vielfalt locken die zahlreichen Konzerte und musikalischen Akzente Oppenheimer Sangeskunst, etwa mit der Stadtkapelle oder “Harmonie In Takt” auf die Plätze und Straßen der Altstadt oder in die Katharinenkirche, die ebenfalls an beiden Tagen geöffnet hat. Regelmäßige Führungen durch das Kellerlabyrinth sowie spannende Nachtwächterführungen und der Tag der offenen Tür im Stadtmuseum runden das Programm ab.

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Marktzeiten:

  • Samstag, 14. Dezember: 14-21 Uhr
  • Sonntag, 15. Dezember: 13-20 Uhr
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Wo kann man Parken?

Von Westen (Dexheim, K44) oder aus Richtung Süden (Sittmanneck, Stadtrandstraße im Westen) kommend steht der „Zentralparkplatz Kellerlabyrinth“ (P1) am Amtsgerichtsplatz zur Verfügung. Ebenso stehen Besuchern der Parkplatz auf dem Postplatz (P3, Busse & PKW) sowie der „Altstadtparkplatz“ (P4) in der Friedrich-Ebert-Straße offen. Etwas weiter vom Stadtzentrum entfernt hält der Parkplatz „An der Festwiese (P5, Busse & PKW) ausreichend Parkmöglichkeiten bereit. Das Veranstaltungsgelände ist von dort mit einem kurzen Fußweg (ca. 12 Minuten) erreichbar.

Zusätzlich können ausschließlich am Sonntag, 15. Dezember, die Parkplätze der Einkaufsmärkte im „Sant-Ambrogio-Ring“ und „In der Kette“ sowie der „Landskrongalerie“ und des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück (DLR) benutzt werden. Unbedingt zu beachten ist, dass alle Altstadtstraßen nicht zum Parken benutzt werden dürfen, da diese den Anliegern vorbehalten sind.

Alle Infos zum Weihnachtsmarkt findet Ihr hier

 

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Rückrufaktion | Fleischrückruf über KatWarn

Einen ungewöhnlichen Weg bei einem Lebensmittelrückruf, schlugen am vergangenen Sonntag (17.11.2019) die niedersächsischen Behörden ein. Für den Rückruf mit Listerien belasteten Fleisch, wurde die Bevölkerung über das Katastrophenwarnsystem „KatWarn“ informiert.

Im konkreten Fall geht es um Fleisch, welches von der Naturschlachterei Lay aus Moormerland (Ostfriesland) stammt. Diese ruft laut KatWarn vorsorglich alle Waren zurück. Nach Angaben des Betriebes liegt eine „mögliche Gesundheitsgefährdung durch Listerien“ vor. Betroffen sein könnten laut einer Mitteilung alle Produkte, die im Fleischereifachgeschäft in Veenhusen (Moormerlandstraße 2), im Geschäft in Leer (Hohe Loga 23) oder vom Partyservice des Unternehmens gekauft wurden. Auch Waren, die an anderer Stelle, zum Beispiel auf der Adventsausstellung in Neermoor am 9. und 10. November gekauft wurden, werden zurückgerufen.

Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland AöR (KRLO) meldet: Warnung vor Listerien vom 17.11.2019…

Gepostet von Katwarn – Deutschland am Sonntag, 17. November 2019

Eigentlich werden über die Behörden-App „KatWarn“, Warnungen vor größeren Bränden, schweren Unwettern oder anderen Gefahrensituationen gemeldet. Da in diesem Fall jedoch auch Gefahr für Leib und Leben droht, Listerien können unter bestimmten Umständen tödlich sein, hat die Behörde sich für diese ungewöhnliche Warnung entschlossen.

Möglicherweise nahmen die Behörden den „Wilke-Skandal“ des hessischen Wurstherstellers, bei dem drei Todesfälle und insgesamt knapp 40 Krankheitsfälle zu beklagen waren, zum Anlass die betroffene ostfriesische Bevölkerung auf diesem Wege zu warnen.

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41-Jähriger Mann tot im Wasserlauf aufgefunden

Am heutigen Donnerstagmorgen (21.11.2019) wurde ein 41-jähriger Mann in einem Wasserlauf im Bensheimer Industriegebiet in der Schwanheimer Straße tot aufgefunden. Nach ersten Ermittlungen geht die Kripo von einem Unglücksfall aus.

Der 41-Jährige hatte in der Nähe des Fundorts sein Schlaflager, lebte auf der Straße und war in der nahe gelegenen Diakonie bekannt.

Die Untersuchungen am Fundort erbrachten keine Hinweise darauf, dass der Mann durch Fremdeinwirkung gestorben ist. Um zu klären, was letztendlich todesursächlich war, soll der Mann obduziert werden.

 

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Mainz | Busfahrer übersieht Straßenbahn – Sechs Verletzte

Gegen 10:30 Uhr kam es am heutigen Donnerstagvormittag im Einmündungsbereich Haifa-Allee / Mercedesstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einer Straßenbahn.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Linienbus die Haifaalee und musste beim Rechtsabbiegen an der Einmündung zur Mercedesstraße die Straßenbahnschienen queren. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit der aus Richtung Mainz-Lerchenberg kommenden Straßenbahn.

Der Fahrer sowie fünf Insassen des Linienbusses wurden leicht verletzt, die Fahrgäste der Straßenbahn blieben nach derzeitigem Ermittlungsstand unverletzt.

Der Unfall wurde von Beamten der Polizeiinspektion Mainz-Lerchenberg aufgenommen, die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Während der 1 ½ stündigen Dauer der Unfallaufnahme, kam es zu Verkehrsbehinderungen, der Verkehr musste von den Polizeibeamten geregelt werden. An Straßenbahn und Linienbus entstand jeweils Sachschaden in unklarer Höhe.

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Kreis Mainz-Bingen | Landwirte und Winzer nicht in falsche Ecke stellen

Der Unmut der Landwirte in Rheinland-Pfalz und die aktuellen Protestaktionen stoßen bei Landrätin Dorothea Schäfer (CDU) und dem zuständigen 3. Beigeordneten Erwin Malkmus (FWG) auf Verständnis: „Landwirte und Winzer werden in der Klima- und Umweltschutzdebatte derzeit in eine Ecke gedrängt, in die sie nicht gehören“, sagte die Landrätin.

Die Berufsgruppe spiele eine zentrale Rolle bei der Versorgung der Bevölkerung. Das bedeutet, dass die Wirtschaftlichkeit gegeben sein muss. Die beiden Kreispolitiker unterstützen daher die Landwirte in ihrer Forderung, im weiteren politischen Prozess auf Augenhöhe gehört zu werden.

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Partnerschaftliche Konzepte erarbeiten

Ziel müsse es am Ende sein, dass die Belange von Landwirtschaft sowie Umwelt- und Naturschutz gleichermaßen berücksichtigt werden, meinen sowohl Dorothea Schäfer als auchErwin Malkmus. Das wurde auch bei einer Anhörung im Kreistag zum Thema Biodiversität deutlich: Landwirtschaft und Naturschutz müssen gemeinsam und partnerschaftlich an Konzepten arbeiten, die einerseits gut für Natur und Klima sind, andererseits aber eben auch den Landewirten wirtschaftliches Arbeiten ermöglichen.

Die Landwirte in Rheinland-Pfalz produzieren Lebensmittel in hoher Qualität nachhaltig und umweltgerecht. Wäre dies aus wirtschaftlichen Aspekten nicht mehr möglich, müsste man verstärkt auf importierte Waren setzen. Weniger Regionalität bedeutet mehr Importe und damit auch längere und fürs Klima schädliche Lieferwege.

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Landwirte leisten viel für Umwelt- und Klimaschutz

Auch heute schon leisten die Landwirte viel für Umwelt- und Klimaschutz, sagte Erwin Malkmus, der als Beispiel nannte: „Im Bereich des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz-Süd stehen bereits über 1300 Kilometer Ackerrandstreifen mit insektenfreundlichen Pflanzen zur Verfügung.“

Weitere Projekte dieser Art und gesetzliche Änderungen sollten auf jeden Fall in Kooperation und im Dialog mit den Landwirten geplant werden, finden Dorothea Schäfer und Erwin Malkmus. „Unsere Betriebe brauchen Unterstützung und faire Wettbewerbsbedingungen, damit sie nachhaltig, naturnah und wirtschaftlich arbeiten können“, sagte die Landrätin abschließend.

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78-Jährige muss mit Gewalt aus brennender Wohnung gerettet werden

Völklingen. Ein Haus in der Rittenhofer Straße hat am Mittwochvormittag gebrannt. Eine 78 Jahre alte Bewohnerin musste gerettet werden – gegen ihren Willen.

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Bischofsheim | Großeinsatz der Feuerwehren im Bahnhof

Am gestrigen Mittwochabend (20.11.2019) wurde die Feuerwehr zum Bischofsheimer Rangierbahnhof alarmiert. Dort stellten gegen 19:00 Uhr zwei Gleisarbeiter einen beißenden Geruch im Bereich mehrerer Kesselwagen fest.

Die Feuerwehren rückten mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an und konnten an einem defekten Kesselwagen einen Ammoniakaustritt feststellen.

Gemeinsam mit einem Fachberater für Chemikalien, einem Notfallmanager der Deutschen Bahn (DB) sowie dem Einsatzleiter der Feuerwehr wurde der Einsatz koordiniert.

Die Feuerwehr stellte einen Ammoniakaustritt aus einem defekten Kesselwagen fest, Spezialkräfte konnten den Austritt stoppen.

Nach über vier Stunden konnten Spezialkräfte den defekten Kesselwagen reparieren und somit den Austritt stoppen.

Nach Informationen der Feuerwehr bestand für die Bevölkerung zu keiner Zeit eine Gefährdung.

Wiesbaden | Energie aus Bioabfällen ab 2023

Ab 2023 sollen die in der Landeshauptstadt Wiesbaden gesammelten Bioabfälle vor Ort für die Erzeugung von regenerativer Energie genutzt werden. Der Magistrat der Landeshauptstadt beauftragte die Entsorgungsbetriebe (ELW) in seiner Sitzung am Dienstag, 19. November, in Wiesbaden eine Bioabfallvergärungsanlage zu errichten. Dafür wird nunmehr ein Umsetzungskonzept erarbeitet.

Die Anlage soll so konzipiert werden, dass sie aus dem gewonnen Biogas nicht nur Strom, sondern auch umweltfreundliches Green Gas erzeugen kann. Dieses könnte von der ESWE-Versorgungs-AG sowie anderen potenziellen Abnehmern übernommen werden.

Win-Win-Situation für Stadt und Bürger

Das Projekt soll im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Landkreis Groß-Gerau durchgeführt werden. Kooperationspartner sind die MBA Wiesbaden GmbH und die AWS (Abfallwirtschafts-Service GmbH), eine 100-prozentige Tochter des Zweckverbandes Riedwerke Groß-Gerau.

„Ich bin davon überzeugt, dass der Bau und Betrieb einer Bioabfallvergärungsanlage eine Win-Win-Situation für die Stadt und alle Bürgerinnen und Bürger ist“, sagt der für die ELW zuständige Stadtentwicklungsdezernent Hans-Martin Kessler. „Außerdem leisten die Entsorgungsbetriebe ELW damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Landeshauptstadt Wiesbaden.“

„Bio ist Energie“: Aus Bioabfällen wird durch Vergärung Energie gewonnen – in Form von Biogas, das sich in Strom oder sogenanntes Green Gas umwandeln lässt. Laut einem Gutachten können aus den rund 20.000 Tonnen Bioabfall, die pro Jahr in der Landeshauptstadt gesammelt werden, rund 2,2 Millionen Kubikmeter Biogas entstehen, die in zirka 4.250 Megawattstunden Strom umgewandelt werden können.

Abfälle auch aus dem Landkreis Groß-Gerau

Das entspricht dem Bedarf von mehr als 1.500 Haushalten (bezogen auf einen durchschnittlichen Stromverbrauch eines Zweipersonenhaushaltes von 2.800 Kilowattstunden pro Jahr). Aus den Bioabfällen der Wiesbadenerinnen und Wiesbadener wird so Strom für die eigene Stadt. Alternativ kann das Biogas auch in Green Gas mit einem Energiegehalt von 13.500 Megawattstunden pro Jahr umgewandelt werden.

Aus dem Landkreis Groß-Gerau käme nochmals die gleiche Menge Bioabfall hinzu, so dass mit einer Vergärungsanlage innerhalb der Grenzen der Landeshauptstadt Strom für über 3.000 Haushalte (ebenfalls bezogen auf einen durchschnittlichen Stromverbrauch eines Zweipersonenhaushaltes von 2.800 Kilowattstunden pro Jahr) gewonnen werden kann oder 27.000 Megawattstunden Green Gas pro Jahr.

Viele weitere Vorteile

Der Bau und Betrieb einer Biovergärungsanlage hat für die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener noch weitere Vorteile: die langfristige Entsorgungssicherheit für die in Wiesbaden anfallenden Bioabfälle, Stabilität der Abfallgebühren aufgrund eines langfristig stabilen Verwertungspreis für Bioabfälle und Flexibilität bei dem zu erwartenden Anstieg der Bioabfallmengen in den kommenden Jahren in einer wachsenden Stadt.

Eine Biovergärungsanlage kann laut einer Machbarkeitsstudie am Standort Dyckerhoffbruch wirtschaftlich betrieben werden. Der Beschluss des Magistrats muss in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 12. Dezember noch bestätigt werden.

Hintergrund:

Der Vertrag zwischen den ELW und der RMD (Rhein-Main-Deponie), die derzeit die Wiesbadener Bioabfälle vergärt, endet zum 31. Dezember 2022. Die Transport-Emissionen blieben im Vergleich zur momentanen Situation annähernd gleich: Einerseits gäbe es zwar Transporte von rund 20.000 Tonnen Bioabfälle pro Jahr aus dem Kreis Groß-Gerau nach Wiesbaden, andererseits würden alle Transporte der rund 20.000 Tonnen Wiesbadener Bioabfälle zur Rhein-Main-Deponie in Wicker entfallen.

Kreis Alzey-Worms | Neues E-Auto ergänzt Fuhrpark der Kreisverwaltung

Zur Förderung von Klimaschutz und Elektromobilität hat die Kreisverwaltung Alzey-Worms ihren Dienstfahrzeug-Pool um ein Elektroauto erweitert. Ab sofort steht ein anthrazitfarbener Kia e-Niro den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Dienstfahrten zur Verfügung.

Das neue Fahrzeug ergänzt den Bestand von bislang zwei Elektroautos, die von der Poststelle und dem Hausmeisterteam der Kreisverwaltung täglich eingesetzt werden.

Darüber hinaus nutzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Elektrofahrrad für Dienstfahrten innerhalb der Stadt. „Die Reichweite des E-Autos beträgt rund 455 Kilometer, ist aber grundsätzlich abhängig von der Fahrweise, den Außentemperaturen sowie der gewählten Strecke“, berichtet der für die Organisation des Fuhrparks zuständige Mitarbeiter Heiko Eßlinger.

Die Anschaffung des Fahrzeugs wurde mit einer Summe von jeweils 2000 Euro von KIA und von der Firma Auto Seitner in Alzey gefördert. „Im Rahmen eines gemeinsamen Klimaschutzkonzeptes hat sich der Landkreis Alzey-Worms mit den Landkreisen Mainz-Bingen und Bad Kreuznach zur Null-Emissions-Region bis zum Jahr 2050 verpflichtet.

Die Förderung der Umsetzung von Elektromobilität trägt dazu bei, die gesetzten Ziele zu erreichen“, betont Landrat Ernst Walter Görisch. Mit einer Kohlendioxid-Emission von null Gramm pro Kilometer trägt das neue Elektrofahrzeug ein Stück weit dazu bei, die gesetzten Ziele zu erreichen.

Zur Förderung der Elektromobilität im Landkreis werden darüber hinaus Zug um Zug allgemein zugängliche Ladestationen für E-Autos eingerichtet. Bislang stehen diese an 15 Orten zur Verfügung. Unter anderem wurde auf der Rückseite des Hauptgebäudes der Kreisverwaltung in der Straße „An der Hexenbleiche“ in Alzey eine von der e-rp betriebene E-Ladesäule mit zwei Stromladekabeln errichtet.

K35 Zornheim | Nach Ölunfall – Straßensanierung dauert bis Ende 2020

Die K35 zwischen Zornheim und Wahlheimer Hof muss nach einem Heizölunfall auf einer Strecke von 70 Metern saniert werden. Die Sanierung ist zwischen Herbst und Jahresende 2020 angedacht.

Ab Jahresanfang 2020 soll die Straße aber zwischenzeitlich für den Verkehr wieder freigegeben werden. Darüber informierten der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf, Vertreter der Unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung Mainz-Bingen und des Landesbetriebs Mobilität (LBM) sowie der zuständige Bodengutachter vor Ort.

Grund für die Entscheidung ist, dass Heizöl in und unter die Kreisstraße eingedrungen ist. Obwohl Probebohrungen bis zu 250 Meter hangabwärts keine weiteren Bodenbelastungen ergeben haben, soll mit der umfassenden Straßensanierung gänzlich ausgeschlossen werden, dass Teilmengen des Heizöls möglicherweise bis in das 600 Meter entfernte Trinkwasserschutzgebiet gelangen.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Sanierung in zwei Schritten

Die Boden- und Straßensanierung erfolgt in zwei Schritten: Zunächst werden die ausgekofferten Randbereiche der Straße bis Jahresende 2019 wieder verfüllt. Damit wird vermieden, dass Feuchtigkeit in den Boden eindringt. Einige Bodenanalysen stehen noch aus, sobald deren Ergebnisse vorliegen, wird mit dem Verfüllen begonnen. Die Straße wird dann planmäßig ab Jahresanfang 2020 wieder für den Verkehr freigegeben werden.

In einem zweiten Schritt wird die Straße dann auf einem 70 Meter langen Teilstück saniert – damit einher geht eine erneute Vollsperrung der K35. Hierzu wird ein Sanierungskonzept erstellt und für die nötigen Bauschritte werden Ausschreibungen veranlasst. Die Arbeiten sind für kommenden Herbst geplant, ein Abschluss der Straßensanierung ist für Ende 2020 anvisiert.

An 16 Messpunkten Proben entnommen

Hintergrund dieses Vorgehens ist ein Bodengutachten, das der Kreisverwaltung vorliegt und die aktuelle Schadenslage für Boden, Natur und Umwelt aufzeigt. „Der Heizölunfall an der K35 hat weitaus größere Schäden verursacht als zunächst angenommen. Das zeigt auch das Bodengutachten. Eine vollständige Sanierung ist deshalb dringend notwendig“, so der zuständige Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf.

Für das Bodengutachten wurden an 16 Messpunkten Proben aus dem Erdreich neben sowie unter der Straße entnommen und analysiert. Seither sind die Sanierungsarbeiten in vollem Gange, die Aufsicht darüber hat die Untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung. Die kontaminierten Bodenschichten rund um die Unfallstelle wurden bis zu 3,30 Meter tief ausgekoffert und auf der Deponie Flörsheim-Wicker entsorgt. Bisher wurden über 200 Kubikmeter Erde ausgehoben.

Öllaster kippte um und verlor mehrere tausend Liter Heizöl

Am Dienstag, 8. Oktober, kippte auf der K35 zwischen Zornheim und Wahlheimer Hof ein mit Heizöl beladener Lastkraftwagen um. Mehrere tausend Liter Heizöl und Diesel sind dabei ausgelaufen. Die Schadensbeseitigung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM).

Coca-Cola-Trucks kommen nach Bad Kreuznach

Viele Städte in Deutschland bewerben sich darum, dass die „Coca-Cola-Weihnachts-Trucks“ in der Vorweihnachtszeit bei ihnen Station machen und für ein unvergessenes Erlebnis sorgen. 2019 hat es Pro-City geschafft, das Bad Kreuznach ein Teil der der Weihnachts-Tour“ wird. Am 25. November verzaubert Coca-Cola den Kreuznacher Kornmarkt für ein paar Stunden in eine „Winter-Wonder-World“ Landschaft.

Gleich drei der Kult-Trucks machen in der Zeit von 15:00 bis 20:00 Uhr Station in mitten der Stadt und verzaubern diese in eine zauberhafte Weihnachtswelt.

Wie im vergangenen Jahr bringt die Tour eine richtige Weihnachtswelt mit: eine Erlebnislandschaft für alle Sinne. In der Mitte thront ein majestätischer Tannenbaum unter einem Sternenhimmel aus Lichterketten lässt die Besucher verzaubern

Foto: Coca-Cola

Auch wenn am 25. der Schnee in Bad Kreuznach noch nicht rieseln sollte, können sich die Besucher dennoch in einer riesigen Schneekugel fotografieren lassen.

Eines der Highlight, neben den eigentlichen Trucks, dürfte der Besuch in der gemütlichen Kaminstube von Santa sein. Und um in die richtige Stimmung kommen zu können, haben die Besucher die Möglichkeit bei einer virtuellen Schlittenfahrt durch eine atemberaubende Winterlandschaft zu reisen.

Foto: Coca-Cola

Seit 1997 begeistern die Coca-Cola Weihnachtstrucks die Menschen und läuten jedes Jahr traditionell die Weihnachtszeit ein. Entgegen bestehender Mythen ist der heutige Santa Claus jedoch keine Erfindung von Coca-Cola. Niederländische Auswanderer brachten Anfang des 17. Jahrhunderts ihren Sinterklaas-Brauch mit über den Atlantik nach Nieuw Amsterdam, dem heutigen New York.

Von dieser Figur inspiriert, schuf die „The Coca-Cola Company“ 1931 ihre eigene Version des Santa Claus. Dieses, von Coca-Cola neu interpretierte Bild des Santas, prägt weltweit bei vielen Menschen die Vorstellung des heutigen Weihnachtsmannes.

Foto: Coca Cola

Sicherheitshinweis: Auf dem Veranstaltungsgelände sind größere Gepäckstücke und/oder Rucksäcke verboten – lediglich Taschen bis zu einer Größe im DIN A4-Format (20cm x 30cm) sind nach händischer Kontrolle erlaubt. Die Mitnahme von Feuerwerkskörpern, Glasflaschen, Drogen und Waffen jeder Art sowie Gegenständen, die als Waffe Verwendung finden können, ist ebenfalls strengstens untersagt.

Kreis Alzey-Worms | Neuer Gerätewagen „Messtechnik“ in Osthofen stationiert

Zum Schutz der Bevölkerung bei Gefahrenlagen, bei denen Immissionen auftreten können – beispielsweise bei Bränden in Lagern oder bei Wohnhausbränden – setzt die Feuerwehr im Landkreis Alzey-Worms den Gerätewagen Messtechnik ein.

Ein neues Fahrzeug als Ersatz für den seit 25 Jahren genutzte Gerätewagen, wurde jetzt offiziell in Dienst gestellt. „Nachdem das mittelfristige Investitionsprogramm  2016 bis 2020 im Brand- und Katastrophenschutz die Beschaffung des neuen Fahrzeuges für den Gefahrstoffzug des Kreises vorsieht, freue ich mich, den Gerätewagen Messtechnik heute in Osthofen übergeben zu können“, dankte  Landrat Ernst Walter Görisch den politischen Gremien, die für die  notwendige Investition gestimmt hatten.

170.000 Euro Kosten

170 000 Euro hat der Landkreis für den Kauf des Fahrzeuges aufgewendet, ein Zuschuss seitens des Landes in Höhe von 42 000 Euro wird erwartet. Das neue, mit moderner Technik ausgestattete Fahrzeug, ist wie bisher im Feuerwehrgerätehaus in Osthofen stationiert.

„Die politisch Verantwortlichen haben die Notwendigkeit für diese Investition erkannt. Nach über 25 Jahren ist ein Ersatz für das bisher genutzte Fahrzeug notwendig, da sich Technik und Fahrzeugkonzept verändert haben“, betonte der Kreisfeuerwehrinspekteur Michael Matthes. Das neue Fahrzeug werde schwerpunktmäßig bei großen Brandereignissen im Bereich Messtechnik eingesetzt.

In Vertretung der Wehrleitung der Stadt Osthofen betonte der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Klaus Anders, dass die Feuerwehr im Landkreis und in der Stadt Osthofen mit dem neuen Gerätewagen in Bezug auf Gefahrstoffe und Dekontamination gut aufgestellt sei. Wichtig sei es, dass Feuerwehrleute über eine entsprechende Ausbildung zur fachgerechten Nutzung der Messtechnik verfügten.

„Es ist schön, dass das neue Fahrzeug da ist und dass es Menschen gibt, die den Dienst bei der Feuerwehr übernehmen “

so der Verbandsbürgermeister der VG Wonnegau, Walter Wagner.

Der Gerätewagen Messtechnik bedeute einen Quantensprung bei der Ausstattung der Wehr in Osthofen und im gesamten Landkreis. Das Fahrzeug werde mehrmals im Jahr angefordert.

Bingen | Mit BTM-Cocktail aber ohne Führerschein und Versicherung unterwegs

Mit gleich mehreren Anzeigen muss ein 37-Jähriger rechnen, der in der Nacht des 19.11.2019 gegen 01:10 Uhr auf einem Wirtschaftsweg mit seinem Motorroller einer Polizeistreife entgegen kam.

Dieses zufällige Aufeinandertreffen nahmen die Beamten der Polizeiinspektion Bingen zum Anlass, den 37-Jährigen einer Kontrolle zu unterziehen.

Hierbei stellte sich heraus, dass der 37-Jährige gar im Besitz einer für den Roller notwendigen Fahrerlaubnis ist. Weiter war der Roller, obwohl Versicherungskennzeichen angebracht waren, doch nicht versichert, da die angebrachten Kennzeichnen zu einem anderen Fahrzeug gehörten.

Nicht nur der fahrbare Untersatz war nicht gesetzeskonform, der 37-Jährige selbst, stand zudem unter dem Einfluss eines Betäubungsmittelcocktails in Form von Amphetamin, Kokain sowie Cannabis.

Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen, er wird sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Urkundenfälschung als auch wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

 

L414 Vendersheim | Tödlicher Unfall – Jagdpächter wollte totes Reh von der Fahrbahn entfernen

Ein totes Reh auf der Fahrbahn kostete am späten Dienstagabend (19.11.2019) einen 75-jährigen Jagdpächter aus dem rheinhessischen Vendersheim das Leben.

Zuvor wurde der 75-Jährige darüber informiert, dass auf der L414 ein totes Reh liegen würde um dessen Beseitigung er sich kümmern wollte. Hierzu hielt er mit seinem Fahrzeug etwa 800Meter vor dem Kreisverkehr L413/L414 am rechten Fahrbahnrand an.

Zum selben Zeitpunkt befuhr ein 22-jähriger Uelversheimer die L414 aus Richtung Vendersheim kommend und übersieht den dunkel gekleideten Jagdpächter, als dieser über die Fahrbahn läuft und erfasst ihn.

Der 75-jährige verstirbt noch an der Unfallstelle. Die L414 war für die Dauer der Unfallaufnahme zwischen Vendersheim und dem Kreisverkehr Wolfsheimer Sender für über drei Stunden voll gesperrt. Ein Gutachter wurde beauftragt und das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt.

„Merzig leuchtet auf“ in der Adventszeit

Merzig. Die ersten Vorbereitungen sind am Stadthaus schon zu sehen. Und am Donnerstag nächste Woche geht es dann los: Der Merziger Weihnachtsmarkt öffnet seine Buden. Es ist zugleich der Beginn des Konzepts „Merzig leuchtet auf“, mit dem die Stadt in der Adventszeit wirbt.