BYC-News Blog Seite 1497

Hundeserie Der Dicke und der Don: Dem Tod nochmal von der Schippe gesprungen

In dieser Serie kommt das andere Ende der Leine zu Wort: Der Don. Diese Woche habe ich Geburtstag. Dann ist es sieben Jahre her, dass ich aus dieser Station in Bijeljina rausgeholt wurde. Zwar dramatisiere ich nicht gerne: Aber da bin ich dem Tod nochmal von der Schippe gesprungen.

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Worms | Kripo warnt vor dem Konsum von „Neuen psychoaktiven Stoffen“

In jüngster Zeit stellte die Kriminalpolizei Worms zunehmend Drogendelikte im Zusammenhang mit Neuen psychoaktiven Stoffen (NPS) fest. So berichteten auch die Staatsanwaltschaft Mainz und die Kriminalpolizei Worms in einer gemeinsamen Pressemitteilung am 04.11.2019 unter anderem über eine Sicherstellung von ca. 700 Gramm NPS sowie mehrerer Schreckschuss-, Luftdruckwaffen, Macheten und Messer in einem Ermittlungsverfahren gegen eine Gruppierung aus Worms, die einen schwunghaften Handel mit derartigen Stoffen betrieb.

Die Polizei warnt die Bevölkerung aufgrund der mit dem Konsum einhergehenden unkalkulierbaren Gesundheitsgefahren vor diesen Substanzen und klärt auf:

Als Neue psychoaktive Stoffe (NPS) werden Badesalze, Pulver, Lufterfrischer, Tabletten oder Kapseln mit synthetischen Wirkstoffen sowie Kräutermischungen, denen synthetische Wirkstoffe beigesetzt sind, bezeichnet. Als Wirkstoffe kommen unter anderem synthetische Cannabinoide, Amphetamin-, Cathinon- und Piperazinderivate vor. Sie werden geraucht, geschnupft oder geschluckt, um eine Rauschwirkung zu erzielen.

Alle Formen des Umgangs mit Neuen psychoaktiven Stoffen sind verboten und führen zu strafrechtlichen Konsequenzen.

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Harmloses Aussehen kann tödlich enden

Bunte Verpackungen und kreative Bezeichnungen sollen einen harmlosen Eindruck der NPS vermitteln. Auf den Verpackungen werden Inhaltsstoffe meistens nicht oder falsch angegeben. Neben NPS sind darin auch andere Betäubungsmittel enthalten. Zudem werden die Inhaltsstoffe eines Produkts im Laufe der Zeit immer wieder verändert, so dass bei wiederholtem Konsum einer bestimmten Mischung nicht mit der gleichen Wirkung zu rechnen ist.

Die Risiken des Konsums sind nicht kalkulierbar, da es sich um unerforschte Stoffe handelt, deren Gesundheitsgefahren, Nebenwirkungen und Abhängigkeitspotenzial nicht bekannt sind.

Typische Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen und Angstzustände. Weitaus schlimmere Folgen die Auftreten können sind Wahnvorstellungen, Lähmungserscheinungen, Kreislaufzusammenbruch, Ausfall vitaler Funktionen wie Atmung und Puls. Im Zusammenhang mit dem Konsum dieser Produkte gab es bereits Todesfälle.

 

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Lebens Mittel Punkt Ingelheim e.V. erhält Erlös aus Landkreis-Fußballturnier

Das Fußballturnier des Landkreises Mainz-Bingen kam nicht bei den teilnehmenden Mannschaften gut an, sondern diente auch einem guten Zweck: Mit dem Erlös aus dem Verkauf von Essen und Getränken wurde der Verein Lebens Mittel Punkt Ingelheim e.V. mit 250 Euro unterstützt.

Der Foodsharing-Verein hat zum Ziel, die Verschwendung und Entsorgung von Lebensmitteln zu verhindern. Und das funktioniert so: Privatpersonen und Betriebe stellen kostenlos noch genießbare Nahrungsmittel, die normalerweise im Müll landen würden, zur Verfügung. Mitglieder des Vereins holen diese vor Ort ab und verteilen sie dann – ebenfalls kostenfrei – an Menschen, Gruppen oder Einrichtungen.

„Hauptsache, es wird nicht weggeworfen“

so der Vereinsvorsitzende Andreas Schmitt bei der Spendenübergabe im Ingelheimer Kreishaus. „Das Geld ist hier sehr gut aufgehoben“, betonte Landrätin Dorothea Schäfer. Sie bedankte sich gleichermaßen bei den Organisatoren des Turniers, Adam Elseberg und Patrick Becker von der Kreisverwaltung Mainz-Bingen.

Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums, das der Landkreis Mainz-Bingen in diesem Jahr feiert, veranstaltete die Kreisverwaltung ein Fußballturnier. Insgesamt acht Mannschaften verschiedener Verwaltungen kickten um den Pokal: Sportlerinnen und Sportler der Städte Ingelheim und Bingen, der Verbandsgemeinden Rhein-Selz, Nieder-Olm und Gau-Algesheim sowie des Landkreises.

Am Ende war es die Mannschaft der Ingelheimer Stadtverwaltung, die den Pokal im Stadion Blumengarten verdient in den Händen hielt. Neben Ruhm und Ehre durften die Sieger auch entscheiden, wohin die eingenommen Gelder gespendet werden – nämlich an den Verein Lebens Mittel Punkt Ingelheim e.V.

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L427 Ober-Olm | Platte Reifen durch hunderte von Nägeln auf der Fahrbahn

Entweder hat sie ein bisher Unbekannter verloren oder gar absichtlich ausgestreut – mehrere hundert Nägel verschiedener Größen.

Leidtragende waren am gestrigen Sonntagmorgen (17.11.2019) zahlreiche Autofahrer, die die L427 zwischen Klein-Winternheim und Ober-Olm befuhren. In Höhe der dortigen Autobahnbrücke lagen auf der Fahrbahn auf einer Länge von etwa 100 Metern mehrere hundert Nägel in den verschiedensten Größen, die sich in die Reifen der Fahrzeuge bohrten.

Die ersten Meldungen über defekte Reifen gingen bei der Polizei gegen 07:50 Uhr ein. Die verstreut liegenden Nägel waren für die Autofahrer nahezu unsichtbar, sodass sie der Gefahr nicht ausweichen konnten. Reifen mehrerer Fahrzeuge wurden beschädigt, die Gesamtschadenshöhe ist noch nicht bekannt.

Die L 427 musste zwecks Beseitigung der Nägel durch Polizei, Feuerwehr und Straßenmeisterei für ca. 1,5 Stunden gesperrt werden.

 

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Frankfurt Airport | Zusammenstoß zweier Flugzeuge auf dem Rollfeld

Am gestrigen Samstagabend (16.11.2019) sind am Frankfurter Flughafen zwei Flugzeuge auf dem Rollfeld zusammengestoßen. Allen Anschein nach hat es glücklicher Weise keine Verletzten gegeben. Gegenüber der Deutschen Presseagentur bestätigte die FRAPORT AG als Flughafenbetreiber den Vorfall, machte aber zunächst keine weiteren Angaben.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Wie ein Sprecher erklärte, sei von einem „schweren Schaden“ an den beiden Maschinen auszugehen. Die Auswertung der beiden Blackboxes, die sichergestellt wurden, sollen zur Aufklärung beitragen.

Nach ersten Ermittlungen, ist eine Boeing 777 der koreanischen Fluggesellschaft Korean Air, nach der Landung mit einer Maschine der Air Namibia auf dem Rollfeld zusammengestoßen.

Wie eine koreanische Nachrichtenagentur meldete, seien durch den Zusammenstoß an der afrikanischen Maschine die Flügelspitze und an dem koreanischen Flieger das Höhenleitwerk beschädigt worden. Medienberichten zufolge konnte die Boeing 777 erst 21 Stunden nach dem Vorfall zu seinen Rückflug nach Seoul abheben.

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Worms | Vandalismus in Wormser Schule und Sporthalle

Sinn- und hirnlos erscheinen immer wieder so mache Taten, gerade wenn sie gegen Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Sportstätten gerichtet sind. So auch an diesem Wochenende in Worms.

Im Wormser Stadtteil Leiselheim haben sich bisher unbekannte Täter im Zeitraum von Freitagnachmittag (15.11.2019) bis Sonntagmorgen (17.11.2019) Zutritt zur Sporthalle der Pfrimmtal-Realschule in der Nievergoltstraße verschafft.

Nach ersten Erkenntnissen stiegen sie dort durch ein Fenster in das Gebäude ein. Im Inneren beschädigten sie mehrere Turn- und Sportgeräte.

Auch das Schulgebäude ließen sie nicht verschont, indem sie eine Tür aufbrachen und das Treppenhaus mittels Bastelutensilien, Farbe und umgeworfenen Stühlen verwüsteten.

Foto: Polizei Worms

Zu guter Letzt verschmierten sie noch die Eingangstür und die Außenfassade der Schule mit Farbe.

Die Polizei Worms bitten Menschen, die irgendwelche Beobachtungen gemacht haben oder zu dem Vorfall Hinweise geben können, sich an das Polizeidirektion Worms unter der Telefonnummer 06241 852-120 zu melden.

 

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Anstieg der Strom- und Gaspreise zum Jahreswechsel auf Rekordniveau

Wie Deutschlands größtes Vergleichsportal CHECK24 mitgeteilt hat, steht den Deutschen Stromkunden zum Jahresanfang eine Preiserhöhung bevor.

Demnach erhöhen 186 Grundversorger zum Jahreswechsel den Strompreis oder haben dies bereits in den vergangenen Wochen getan. Im Durchschnitt betragen die Preiserhöhungen 5,3 Prozent und betreffen rund 2,2 Millionen Haushalte. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 5.000 kWh bedeutet das zusätzliche Kosten von durchschnittlich 82 Euro pro Jahr. Preissenkungen gibt es dagegen bisher nicht.

Quelle: obs/CHECK24 GmbH

„Verbraucher zahlen schon seit Monaten Rekordpreise für Strom“, sagt Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei CHECK24. „Daran wird sich auch 2020 nichts ändern. Verbraucher sollten jetzt aktiv werden und ihren Stromanbieter wechseln, um hohe Stromkosten zu vermeiden.“

CHECK24-Strompreisindex zeigt die unterschiedliche Preisentwicklung zwischen Grundversorgung und alternativen Tarifen. Alternativtarife sind im November durchschnittlich 13 Prozent günstiger als die Grundversorgung.

Auch die Gasgrundversorger erhöhen die Preise. Insgesamt 57 Versorger erhöhen die Preise um durchschnittlich 6,3 Prozent. Das betrifft rund 850.000 Haushalte in Deutschland. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh sind das durchschnittlich 88 Euro Mehrkosten jährlich.

Auffällig im CHECK24-Gaspreisindex: Während die Preise für die Grundversorgung steigen, sanken die Preise bei alternativen Anbietern zuletzt deutlich. Durch den Wechsel zu einem der zehn günstigsten Anbieter sparen Verbraucher im November durchschnittlich 30 Prozent.

 

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Annegret Kramp-Karrenbauer ist besser als ihr Ruf

Berlin. Als Verteidigungsministerin ist Annegret Kramp-Karrenbauer diese Woche ein Richtungswechsel geglückt: Die Bundeswehr hat nach langer Zeit wieder signalisiert bekommen, dass die Gesellschaft hinter ihr steht. Gewürdigt wurde die CDU-Bundesvorsitzende dafür nicht. Es würde der Kampagne zuwiderlaufen, die einige Medien gegen Kramp-Karrenbauer fahren.

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Oberheimbach | Die Frau wollte nur zwei torkelnden Männern ausweichen

Zwei Männer torkelten am gestrigen Samstagabend (16.11.2019) gegen 19:15 Uhr in Oberheimbach entlang der Hauptstraße. Ein PKW-Fahrerin, die zu dem Zeitpunkt die Straße entlang fuhr machte eigentlich alles richtig und wurde dennoch zum Opfer.

Als sie die beiden Männer auf der Straße torkeln sah, bremste sie ihr Fahrzeug bis zum Stillstand ab, um diese beim Vorbeifahren nicht zu gefährden. Doch anstatt dankbar zu sein, trat einer der Beiden so heftig gegen die Fahrertür, dass diese beschädigt wurde.

Bei dem Alkoholisierten dürfte es sich um einen Matthias handeln, der eine Schürfwunde im Gesicht hatte. Er wird als 30 – 35 Jahre geschätzt und ist etwa 190 cm groß.

Die Polizei in Bingen bittet nun um Hinweise, wer einen Mann kennt, auf den die Beschreibung zutrifft. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Bingen Telefon: 06721 9050

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Mainz | Unfall vor den Toren der Uniklinik – Ein Unfallbeteiligter flüchtete

Am heutigen Samstagmorgen kam es um 08:04 Uhr direkt vor dem Haupteingang der Mainzer Universitätsmedizin in der Langenbeckstrasse zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Nach bisherigen Ermittlungen fuhren zwei Fahrzeuge in Richtung Pariser Straße. Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam es zu einem Zusammenstoß, wodurch ein PKW gegen eine Ampelanlage prallte, diese um drückte und einige Meter weiter zum Stehen kam.

Da an der Unfallstelle nicht unerheblich Betriebsstoffe aus einem der Fahrzeuge ausgelaufen ist, musste neben der Feuerwehr auch eine Spezialfirma zur Reinigung der Fahrbahn beauftragt werden.

Da einer der Unfallbeteiligten die Unfallörtlichkeit noch vor Eintreffen der Polizei verließ, besteht derzeit der Verdacht des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Diesbezüglich wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Auch der genaue Unfallhergang konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Zeugen werden gebeten, sich bei der zuständigen Polizeiinspektion Mainz 1 unter Tel.: 06131 / 65-4110 zu melden.

 

Jahreskonzert der Wiesbadener Musik- & Kunstschule

Am kommenden Donnerstag (21.11.2019) lädt die Wiesbadener Musik & Kunstschule bei freiem Eintritt, wieder zum traditionellen Jahreskonzert ein.

Das Programm bietet einen Querschnitt durch die Fachbereiche der Musikschule von klassischen bis hin zu zeitgenössischen Werken. Zu hören sind neben der „Partita E-Dur“, die „Suite Nr. 2 h-Moll“ für Querflöte und Klavier sowie „Bereite dich, Zion“ aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach.

Darüber hinaus werden das „Scherzo b-Moll“ von Frédéric Chopin sowie „Harmonies du Soir“ aus den virtuosen „Études d’execution transcendante“ von Franz Liszt aufgeführt. Unter dem Titel „Ghanaia“ ist der warme Klang des Marimbaphons in einem Werk von Matthias Schmitt zu hören. Das Gitarrenensemble der WMK präsentiert die Titel „Crossing the line“ und „Percussion“. Abgerundet wird das Programm mit Werken für Violine, Klarinette und Piccolo-Trompete.

Im Rahmen des Jahreskonzerts werden die Preise des diesjährigen WMK-Hauswettbewerbs „Drum Set/ Snare Drum“ verliehen. Das Preisgeld von insgesamt 1000 Euro stiftet der Verein der Freunde und Förderer der Wiesbadener Musik- & Kunstschule e. V.

Bingen | An Bahnunterführung hängen geblieben

Größeren Schaden verursachte ein bisher noch unbekannter Verkehrsteilnehmer an einer Unterführung zwischen Ockenheim und Bingen-Büdesheim.

Wie die Polizei am gestrigen Freitag (15.11.2019) mitgeteilt hat, muss sich der Vorfall in dem Zeitraum zwischen Donnerstag, 06.11.2019 und Freitag, 07.11.2019 ereignet haben.

Der Fahrer war von Ockenheim kommend in Richtung Büdesheim unterwegs und hat die maximale Durchfahrtshöhe der Bahnunterführung von 3,20 Metern nicht beachtet und ist mit seinem Fahrzeug an der Brücke hängen geblieben.

Ohne sich jedoch um den Schaden zu kümmern, hat der Verursacher sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Der Sachschaden an der Brücke beziffert sich auf zirka 10.0000 Euro. Hinweise bitte an die Polizei Bingen, Telefon 06721-9050.

 

Bundesregierung will 40 Millionen Euro an Zeitungsverleger zahlen

Berlin. Die Bundesregierung hat an diesem Freitag das „Klimaschutzpaket“ durchgebracht. Der Grundgedanke: Wer Ressourcen wie Heizöl oder Benzin verbraucht, soll dafür mehr zahlen als zuvor. Wer Anzeigen auf Papier druckt, soll das Geld des Steuerzahlers erhalten. Das gehört zwar nicht zum Klimapaket – stammt aber als Idee von der selben Bundesregierung.

Mainz | Vorfahrt genommen – Streit eskalierte mit Schlag ins Gesicht

Extrem aggressiv reagierte am gestrigen Donnerstagabend ein Autofahrer in der Weisenauer Friedrich-Ebert-Straße, nachdem er einem 64-Jährigen die Vorfahrt genommen hatte.

Gegen 20:45 Uhr wurde dem 64-jährigen Mann im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße durch einen bisher noch unbekannten Audi-Fahrer die Vorfahrt genommen. Um diesen auf sein Fehlverhalten aufmerksam zu machen, betätigte der 64-Jährige die Lichthupe, worauf der Audi Fahrer abbremste.

In der Folge hielten beide an, der Audi-Fahrer stieg aus und ging zum geöffneten Fenster des 64-Jährigen. Nachdem dieser erläuterte, dass er Vorfahrtsberechtigt gewesen sei, schlug ihm der Audi-Fahrer unvermittelt ins Gesicht, stieg wieder in sein Fahrzeug und fuhr davon. Der 64-Jährige wurde derart verletzt, dass er in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:

  • ca. 25-30 Jahre alt
  • ca. 190 cm groß
  • blonde kurze Haare
  • muskulös gebaut
  • kein Bart
  • keine Brille

Bei dem Fahrzeug des Täters handelte es sich um einen dunklen Audi mit Schrägheck.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Service | Vorsicht vor Fake-Shops

In der Advents- und Vorweihnachtszeit begeben sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher auf Schnäppchenjagd im Internet. Doch es ist äußerste Vorsicht geboten!

Hinter einigen günstigen Online-Angeboten verbergen sich Kriminelle, die mit gefälschten Internet-Verkaufsplattformen, sogenannten Fake-Shops, Einkäufer abzocken wollen. Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz geben im Rahmen der Präventionskampagne „Genug Betrug“ Tipps und Hinweise, wie man sich vor dieser Abzocke beim Onlineshopping schützen kann.

Fake-Shops sind auf den ersten Blick schwer von seriösen Online-Verkaufsplattformen zu unterscheiden. Real existierende Webseiten werden von den Betrügern einfach kopiert. Der Internetauftritt wirkt dadurch auf den ersten Blick oft seriös.

Vorsicht vor Fake-Shops | Foto: Polizei

Mit passenden Produktbildern und Informationen aus dem Internet sowie einem professionellen Erscheinungsbild gewinnen Fake-Shops das Vertrauen der Online-Käufer und verleiten sie zum Kauf. Dazu werden gerne Produkte angeboten, die in anderen Online-Shops vergriffen sind, oder die Waren werden zu einem günstigeren Preis als anderswo angeboten.

Manchmal kann ein außergewöhnlich günstiger Preis ein Warnsignal sein. Eins haben jedoch alle Fake-Shops gemeinsam:

Die Bezahlung erfolgt über die riskante Vorauskasse.

Diese ist für Verbraucher gefährlich, weil sie das Geld überweisen müssen, noch bevor sie die Ware erhalten und bei betrügerischen Händlern das Geld im Nachhinein auch meist nicht zurückerlangen können. Zwar wird auf manchen Seiten auch eine andere, sicherere Bezahlmethode angeboten. Will man diese jedoch auswählen, erscheint der Hinweis, dass diese Methode aus technischen Gründen gerade nicht möglich sei. Auf diese Weise werden Verbraucher dann doch zur Zahlung per Überweisung verleitet.

Nach der Bezahlung wird entweder nichts oder Ware mit minderwerti-ger Qualität geliefert. Oft täuschen die Händler sogar Lieferschwierigkeiten vor und vertrösten Betroffene wochenlang, um sie daran zu hindern, weitere Schritte einzuleiten. In anderen Fällen berichten Verbraucher, dass der Anbieter überhaupt nicht mehr erreichbar ist und auf E-Mails nicht mehr reagiert.

Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt geben sieben einfache Tipps zum Schutz vor Fake-Shops:

Impressum und Kontaktmöglichkeiten kontrollieren: Betreiber von Online-Shops sind verpflichtet, auf ihrer Internetseite ein Impressum vorzuhalten und darin unter anderem den Firmennamen, die geographische Adresse und eine E-Mail-Adresse anzugeben. Unstimmigkeiten im Impressum oder fehlende Kontaktdaten können ein Hinweis darauf sein, dass es sich um einen Fake-Shop handelt. Ist auf der Internetseite überhaupt kein Impressum vorhanden, sollte auf gar keinen Fall dort bestellt werden.

Bewertungen kritisch hinterfragen: Vor dem ersten Kauf gilt es, sich über den Ruf des Unternehmens zu informieren. Kundenbewertungen können gefälscht sein. Hier gilt es misstrauisch zu bleiben. Informieren Sie sich bei unterschiedlichen Bewertungsportalen und sozialen Medien, ob Verbraucher bereits negative Erfahrungen mit diesem Shop machen mussten. Holen Sie sich ein Meinungsbild ein.

Gütesiegel auf Echtheit prüfen: Verwendet der Shop ein Gütesiegel, kann durch einen Mausklick auf das Siegelemblem überprüft werden, ob der Online-Shop es rechtmäßig verwendet. Bei frei erfundenen, nichtssagenden Labels ist Vorsicht geboten. Unter http://internet-guetesiegel.de/ sind vertrauenswürdige Siegel zusammengestellt.

Sichere Zahlungsmethoden wählen: Sichere Zahlungsmethoden bieten einen guten Schutz. Am sichersten ist die Bezahlung nach Erhalt einer Rechnung oder das Erteilen einer Einzugsermächtigung, also die Zahlung per Lastschriftverfahren. Teilweise ist es auch möglich über Zahlungsdienstleister die Zahlung erst nach 14 Tagen zu veranlassen. Zahlen Sie nicht mit riskanten Zahlungsmethoden wie der Vorauskasse, wenn Sie den Onlineshop nicht kennen.

Günstige Preise hinterfragen: Wird das Produkt auffallend günstiger angeboten als in anderen Shops, ist Skepsis angebracht.

Bestellbutton muss korrekt sein: Um den Bestellvorgang abzuschließen, muss der Bestellbutton mit der Aufschrift „Zahlungspflichtig bestellen“, „Jetzt kaufen“ oder „Zahlungspflichtig buchen“ beschriftet sein. Sollte es auf dem Bestellbutton nur „Anmelden“ oder „Bestellen“ heißen, ist Vorsicht geboten.

Vorsicht bei vergriffener Ware: Hinweise darauf, dass die Ware im Lager vorhanden ist und als sofort lieferbar deklariert ist, obwohl sie auf anderen Seiten nicht mehr lieferbar ist oder nur nach langer Lieferzeit wieder, sind ein weiteres Indiz für einen Fake-Shop.

Wer Opfer eines Fake-Shops geworden ist, sollte Strafanzeige bei der nächsten Polizeidienststelle erstatten und sich umgehend bei seinem Geldinstitut erkundigen, ob es den gezahlten Kaufpreis zurückholen kann. Wenige Stunden nach einer Onlinebestellung ist das meist noch möglich. Bei anderen Zahlungsarten wie dem Lastschriftverfahren kann die Zahlung noch bis zu acht Wochen nach Einzug rückgängig gemacht werden.

Weitere Informationen zum sicheren Online-Einkauf bieten Verbraucherzentrale und Polizei unter folgenden Links:

Weitere Auskünfte, Hilfen und schriftliche Informationen gibt es bei den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale sowie in den Polizeipräsidien.