BYC-News Blog Seite 1492

Zoo Frankfurt | Neues Gibbon-Männchen eingezogen

Nachdem das Gibbon-Haus im Frankfurter Zoo einige Wochen verwaist war, ist nun wieder Leben am „Großen Weiher“. Jetzt ist dort wieder ein Paar der hochbedrohten Weißwangen-Schopfgibbons zu beobachten.

Das sieben Jahre alte Männchen MOHIO ist neu im Zoo. Hinter den Kulissen konnte es in aller Ruhe seine neue Partnerin ELLIOTT kennenlernen. Gemeinsam sind sie jetzt in die Gibbon-Anlage umgezogen, zu der auch zwei baumbestandene Inseln im großen Weiher gehören.

Die im Mai 2007 im Zoo von Twycross in Großbritannien geborene ELLIOTT lebt bereits seit 2016 im Frankfurter Zoo. Nach dem Tod ihres Partners war sie zunächst einige Monate allein. Im Sommer kam dann das siebeneinhalbjährige Männchen MOHIO aus dem Zoo im schwedischen Eskilstuna nach Frankfurt. Nach seiner Quarantäne blieb er zunächst „hinter den Kulissen“, wohin auch ELLIOTT umzog. „Ganz in Ruhe konnten sich die beiden dort, sozusagen auf neutralem Gebiet, aneinander gewöhnen. Die beiden verstehen sich sehr gut, was die Hoffnung auf Nachwuchs nährt“, sagt Zoodirektor Dr. Miguel Casares.

„Es ist faszinierend, die Tiere ganz nah, nur durch eine Scheibe getrennt im Gibbon-Haus oder auf einer der beiden Inseln zu beobachten“

sagt Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig, „Vor allem die melodiösen Gesänge, mit denen die Tiere ihre Gebietsansprüche geltend machen, werden im Zoo Dschungel-Atmosphäre verbreiten.“

Foto: Zoo Frankfurt

Weißwangen-Schopfgibbons gehören zu den bedrohtesten Affenarten überhaupt. Nördliche Weißwangen-Schopfgibbons (Nomascus leucogenys) leben in vereinzelten Regionen im Nordosten Vietnams und dem nördlichen Laos. Vor allen Dingen die Jagd, der illegale Handel sowie der dramatische Verlust ihrer Lebensräume setzt die Populationen aller freilebenden Gibbon-Arten unter massiven Druck.

Nur die männlichen Tiere zeigen den auffälligen namensgebenden weißen Backenbart im ansonsten schwarzen Fell. Weibchen und Jungtiere bis zu einem Jahr dagegen haben ein leuchtend blondes Fell. Eindrucksvoll ist auch ihre Art der Fortbewegung. Mit ihren extrem langen Armen schwingen sich die reinen Baumbewohner von Ast zu Ast. Mit dem sogenannten Schwinghangeln können sie genügend Schwung erreichen um Abstände zwischen den Bäumen von bis zu 12 Metern zu überbrücken.

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Der Gibbon – Zootier des Jahres 2019

Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) hat den Gibbon zum Zootier des Jahre 2019 ernannt. Mit verschiedenen Aktionen wurde das ganze Jahr über auf die Bedrohung aller Gibbon-Arten aufmerksam gemacht. Viele Zoos und Naturschutzorganisationen unterstützen Projekte zum Schutz der eleganten Primaten, die vollständig vom Lebensraum Regenwald abhängig sind.

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Wendelsheim | Schneckenkorn tötet einjährigen Jack Russell Terrier

Ein Spaziergang mit seinem Frauchen durch die Gemarkung in Wendelsheim (Kreis Alzey-Worms), endete für einen einjährigen Jack Russel Terrier tödlich.

Als die Beiden am Mittwoch (16.10.2019) nach dem Spaziergang wieder nach Hause kamen, stellte die Hundebesitzerin massive gesundheitliche Probleme bei ihrem Hund fest.

Der Zustand des Tieres verschlechterte sich zusehends, trotz stationärer Behandlung. Letztendlich verstarb der Hund am 19.10.2019 an einer schweren Vergiftung.

Ein durch die Hundebesitzerin in Auftrag gegeben Gutachten belegt nun die Vergiftung durch das sogenannte Schneckenkorn. Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurden eingeleitet. Hinweise bitte an die Polizei in Alzey.

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23-jähriger Student seit drei Wochen vermisst

Seit nunmehr drei Wochen wird der 23-jährige Student, Mohammed I.A. Asous, aus dem rheinland-pfälzischen Mühlheim-Kärlich bei Koblenz vermisst.

Er wurde zuletzt am Donnerstag, 07.11.2019 gegen 08:00 Uhr an seinem Wohnsitz in der Bachstraße in Mühlheim-Kärlich gesehen. Nach Erkenntnissen der Polizei, könnte sich Mohammed Asous derzeit im Raum Frankfurt aufhalten.

Foto: Polizei Koblenz

Als letztes war Mohammed Asous mit einem schwarzen Anorak und einer blauen Jeans bekleidet.

Er führte einen gemusterten Rucksack mit sich.

Herr Asous ist schlank, hat arabisches Aussehen, mittellange, meist hochgestylte dunkle Haare.

Eine weitergehende Beschreibung ist derzeit noch nicht möglich

Hinweise bitte an die Kripo Koblenz, Telefon: 0261-1032690, oder an jede andere Polizeidienststelle.

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Verein Hospizteam Illtal stellt seine Arbeit vor

Eppelborn. „In der Literatur gibt es eigentlich nur zwei große Themen: die Liebe und den Tod.“ Das Zitat stammt von Deutschlands berühmtesten Buchkritiker: Marcel Reich-Ranicki. Die Liebe und den Tod verbindet auch der Verein „Hospizteam Illtal“, der vor einem Jahr gegründet wurde, und nun seine Arbeit während eines „Tag der Offenen Tür“ vorgestellt hat.

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Schwemlinger Kunsthandwerkermarkt öffnet am zweiten Adventswochenende

Merzig. Der Kunsthandwerkermarkt in Schwemlingen öffnet am zweiten Adventswochenende, 7. und 8. Dezember, wieder seine Stände. Rund 50 Künstler stellen auf dem 10 000 Quadratmeter großen Schaugarten-Gelände der Genossenschaft „BOHR – Ihr Gärtner von Eden“ aus.

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Nach Raubüberfall – Kripo fahndet mit Phantombild nach dem Täter

Nach einem Überfall auf einen 45-Jährigen im Hardtwald zwischen Bad Homburg und Friedrichsdorf fahndet die Polizei nun mit einem Phantombild nach dem unbekannten Täter.

Die Tat ereignete sich am Dienstag (15. 10.2019) gegen 16:45 Uhr im Bereich des Seulberger Grenzweg. Dort war der 45-Jährige zu Fuß unterwegs als er von einem Unbekannten zu Fuß überholt wurde.

Der Unbekannte stellte sich vor den Spaziergänger und forderte ihn dazu auf, stehenzubleiben. Unter Vorhalt einer Pistole forderte der Täter die Herausgabe der Wertsachen.

Foto: Polizei

Der 45-Jährige händigte dem Mann daraufhin sein Mobiltelefon sowie einen geringen Bargeldbetrag aus. Im Anschluss floh der Täter durch den Wald in Richtung Friedrichsdorf.

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Beschrieben wurde er als

  • 20 bis 25 Jahre alt
  • etwa 180cm groß
  • schlanker Statur
  • osteuropäisches Erscheinungsbild.

Getragen habe er einen Kapuzenpullover und vor dem Gesicht ein schwarzes Halstuch.

Gesprochen habe der Mann fließend Deutsch mit osteuropäischem Akzent.

Wer kann Angaben zur Identität der auf dem Phantombild abgebildeten Person machen? Die Kriminalpolizei bittet Zeugen und Hinweisgeber, sich unter der Telefonnummer (06172) 120 – 0 zu melden.

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Wenn der Politiker mit dem Scheck wedelt

Saarlouis. Welcher Präsident, Kassierer oder Beisitzer kennt es nicht: Zum Familienabend oder zum Sommerfest kommt der Abgeordnete aus dem Land- oder Bundestag. Natürlich ist er Ehrengast, sind Essen und Trinken für ihn frei. Da sieht es natürlich besser aus, wenn er im Gegenzug ein Geschenk dabei hat – blöd nur, finden die Saar-Linken, wenn das Geld eigentlich vom Land stammt und so für Parteiwerbung missbraucht werde.

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Theater am Ring soll an den „Theaterplatz 1“

Saarlouis. Das Theater am Ring ist der Vorzeigeplatz, wenn es um Kultur im Saarland geht – außerhalb der Hauptstadt. Das soll sich nun auch im Stadtbild stärker auswirken. Aus der Politik kommt daher die Forderung nach einer Straßen-Umbenennung.

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Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Apotheker verschärfen Forderungen

„Die Lieferengpässe in den Apotheken nehmen immer größere Ausmaße an“, sagt Friedmann Schmidt, Prädisden der „Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V“ (ABDA)  „Der zeitliche und organisatorische Mehraufwand für das pharmazeutische Personal, um Alternativmedikamente vom Großhandel zu beschaffen oder Rücksprache mit dem Arzt zu halten, ist nur eine Seite des Problems.

Wenn Patienten mit ständig wechselnden Präparaten konfrontiert oder auf einen anderen Wirkstoff umgestellt werden müssen, führt das zu großer Verunsicherung und kann das Therapieergebnis verschlechtern.“ Schmidt weiter: „Wir fordern die Politik auf, die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zügig so zu verändern, dass wir wieder Versorgungssicherheit bekommen. Nicht alles kann sofort passieren, aber es muss endlich ein Anfang gemacht werden.“

Der Geschäftsführende Vorstand der ABDA hat sich heute auf einen Acht-Punkte-Katalog zur Bekämpfung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln verständigt:

  1. Lieferengpässe müssen vom pharmazeutischen Unternehmen und Großhandel verpflichtend bekanntgegeben werden.
  2. Sämtliche Akteure müssen in ein zentrales Informationssystem eingebunden werden.
  3. Mehrfachvergaben von Rabattverträgen mit mehreren Wirkstoffherstellern sind vorzuschreiben.
  4. Die Produktion von Wirkstoffen und Arzneimitteln soll unter hohen Umweltschutz- und Sozialstandards wieder verstärkt in der EU stattfinden.
  5. Für Patienten dürfen durch Lieferengpässe keine höheren Aufzahlungen wegen Festbeträgen und Zuzahlungen entstehen.
  6. Apotheken brauchen definierte Spielräume beim Management von Lieferengpässen und Rechtssicherheit vor Retaxationen.
  7. Der Mehraufwand in Apotheken muss honoriert werden.
  8. Exporte von versorgungsrelevanten Arzneimitteln sollen bei Lieferengpässen beschränkt werden können.

Laut einer aktuellen Berechnung des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) waren allein im 1. Halbjahr 2019 schon 7,2 Millionen Medikamente nicht verfügbar. Im Gesamtjahr 2018 waren es 9,3 Millionen Packungen; im Jahr 2017 waren es dagegen nur 4,7 Millionen Medikamente gewesen.

 

Weihnachtsmarktzeit – Vorsicht Taschendiebe!

Weihnachten steht vor der Tür und viele von uns freuen sich auf die bevorstehende Advents- und Vorweihnachtszeit! Doch nicht nur wir – auch Taschendiebe! Denn für sie herrschen optimale „Arbeitsbedingungen“.

Die Täter bevorzugen Menschenmengen. In Geschäften, Cafés, Restaurants, an Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, auf Bahnhöfen und Weihnachtsmärkten treiben sie ihr Unwesen. Meist treten die Täter in Gruppen auf und agieren arbeitsteilig nach dem Motto: „Anrempeln, drücken, abdecken, ziehen, Beute übergeben“. Bestohlen werden überwiegend Frauen und ältere Menschen.

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2018 in Rheinland-Pfalz insgesamt 2.737 Taschendiebstähle angezeigt, 2017 waren es 2.957 Fälle. Trotz des Rückgangs machten die Diebe im Jahr 2018 noch 804.328 Euro Beute. Die meisten Fälle von Taschendiebstahl bleiben unaufgeklärt (Aufklärungsquote 2018: 4,3 Prozent), da die Tat von den Opfern häufig nicht gleich bemerkt wird.

Achten Sie auf folgende immer wieder erfolgreich angewandte Tricks der Täter

Rempel-Trick: Das Opfer wird im Gedränge angerempelt oder „in die Zange“ genommen; beim Einsteigen stolpert der Vordermann, er bückt sich oder bleibt plötzlich stehen. Während das Opfer abgelenkt ist, greift ein Komplize in die Tasche.

Auskunft-Trick: Fremde fragen das Opfer nach dem Weg und halten ihm einen Stadtplan vor oder bitten es – etwa auf Bahnhöfen – um etwas. Während sich das Opfer orientiert und abgelenkt ist, plündern andere Täter die Hand- oder Umhängetasche.

Geldwechsel-Trick: Fremde bitten das Opfer, eine Münze zu wechseln. Öffnet das Opfer die Geldbörse, wird es vom Täter abgelenkt. Während dieser beispielsweise seine Münze in die Börse wirft, nimmt er Banknoten heraus.

Flecken-Trick: Häufig nach einem Bankbesuch wird das Opfer „versehentlich“ mit Ketchup, Eis oder einer Flüssigkeit bekleckert. Beim wortreichen Reinigungsversuch verschwindet das gerade abgehobene Geld aus der Tasche.

Supermarkt-Trick: Im Marktladen fragen Fremde das Opfer nach einer bestimmten Ware. Während es danach sucht, wird die Tasche im Einkaufswagen geplündert.

Taschenträger-Trick: Scheinbar hilfsbereite Menschen sprechen ältere Frauen beim Einkaufen an und bieten ihnen an, den Einkauf nach Hause zu tragen. Unterwegs nehmen sie die Geldbörse heraus und flüchten.

Die oben genannten Beispiele von häufig angewandten Tricks nimmt das Landeskriminalamt zum Anlass, mit Präventionstipps für Ihre Sicherheit zu sorgen:

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen.
  • Bewahren Sie Geld, Papiere, Bank- und Kreditkarten getrennt voneinander, aber dicht am Körper auf – etwa in verschlossenen Innentaschen.
  • Bei Abhebungen an Geldautomaten lassen Sie sich nicht ablenken.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen, möglichstkörpernah oder klemmen Sie sich diese unter den Arm.
  • Lassen Sie Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sie angerempelt werden.

Darüber hinaus erhalten Sie weitergehende Informationen sowohl im Internet unter www.polizei-beratung.de als auch bei jeder Polizeidienststelle.

 

Mainz | abgestaubt – „blicke hinter die kulissen“

Zahlreiche Bauten, Innenausstattungen und Alltagsgegenstände gehen auf Ideen aus dem „Bauhaus“ zurück. Im Jubiläumsjahr der legendären Kunstschule werden verschiedene Medien genutzt, um darzustellen, wo überall Bauhaus drinsteckt und welche Zusammenhänge es gibt.

Im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) schildern am 29. November die Kuratoren der aktuellen Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“, Eva Brachert und Gernot Frankhäuser, sowie der SWR-Filmemacher Utz Kastenholz, wie ihre Projekte entstanden sind und welche persönlichen Erfahrungen sie mit der bauhaus-Idee gesammelt haben.

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz – Landesmuseum Mainz / Ellen Löchner

Kastenholz zeigt in seinem Film „Bauhaus-Visionen: Spuren der klassischen Moderne in Rheinland-Pfalz“ Bauten, Möbel und Keramik aus dem Bauhaus-Umfeld. Im Gespräch mit SWR-Redakteur Roland Schell und Gernot Frankhäuser beschreibt er, wie sich sein Blick auf das Thema durch Recherche in historischem Bildmaterial, aber auch vor Ort entwickelte. Kommentiert werden die eindrücklichen Bilder von Schönheit, aber auch von Verlust, mit fachlicher Kenntnis wie auch mit Hingabe.

Für die bauhaus-Ausstellung im Landesmuseum hat das Kuratoren Team Eva Brachert und Gernot Frankhäuser mit dem Sammler Sebastian Jacobi zusammengearbeitet und dadurch eine neue Perspektive einnehmen dürfen: Ein „davor“ und „danach“ der Silhouetten von Dingen des Alltags. Deshalb lautet der Untertitel der Ausstellung „von der reformbewegung des kunsthandwerks zum wohnen mit ikonen“. Die Geschichte der bauhaus-Idee wird parallel über die Formensprache der Möbel und über Belege zur gesellschaftlichen Rezeption erzählt: Wohnberatungs-Broschüren sind zu sehen, an drei Litfass-Säulen werden durch zeitgenössische Plakate soziale und politische Umstände umrissen.

Nach Film, Gespräch und Kuratorenführung wird schließlich noch ein bisschen gelebtes bauhaus gefeiert: Der Weihnachtsbaum à la Lux Feininger wird vorgestellt, begleitet von einigen Texten der 20er-Jahre. Munkepunkes Sekt- und Bowlenbar gibt sich vorweihnachtlich.

Die Veranstaltung „blick hinter die kulissen“ beginnt am Freitag, 29. November, um 17 Uhr und kostet den Museumseintritt, Getränke und Essen sind nicht inklusive. Die Sonderausstellung ist an diesem Tag bis 20 Uhr geöffnet.

Wiesbaden | Massencrash in der Willhelmstraße fordert einen Schwerverletzten

Am späten gestrigen Dienstagnachmittag (26.11.2019) kam es in der Wiesbadener Innenstadt zu einem kuriosen Unfall mit mehreren Fahrzeugen.

Angefangen hatte alles gegen 16:15 Uhr mit einem harmlosen Auffahrunfall in der Wilhelmstraße. Die beiden beteiligten Fahrer stiegen aus ihren Fahrzeugen aus, um zwecks Schadensregulierung die Personalien auszutauschen.

Während dessen näherte sich ein 84-jähriger Wiesbadener in seinem Mercedes, aus Richtung Kureck kommend, der Unfallstelle. In Höhe Luisenstraße, noch kurz vor dem eigentlichen Auffahrunfall, fährt der 84-Jährige auf einen an der Ampel stehenden VW Sharan auf.

Rentner prallt in Unfallstelle

Durch die Kollision wird der Van einer 36-jährigen Wiesbadenerin auf die linke Fahrspur geschoben. Der Mercedes des 84-Jährigen schiebt sich auf die beiden stehenden Fahrzeuge des Auffahrunfalls und prallt gleichzeitig in die Beifahrerseite eines 76jährigen Nissan-Fahrers aus Wiesbaden.

Die Beteiligten des ursprünglichen Auffahrunfalls – eine 22-jährige Ford Focus-Fahrerin aus Wiesbaden und ein 45-jährige VW Caddy-Fahrer aus Wiesbaden – wurden durch den erneuten Zusammenstoß beide verletzt, da sie sich gerade außerhalb ihrer Fahrzeuge befanden.

45-Jähriger schwer verletzt

Die 22-Jährige wurde dabei leicht, der 45-Jährige wurde schwer verletzt. Vorsorglich wurden alle Unfallbeteiligten von Rettungskräften betreut.

An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden, der mit ca. 20.000 Euro beziffert wird. Während der Unfallaufnahme und Abschleppmaßnahme von 3 Fahrzeugen musste die Wilhelmstraße zeitweise gesperrt werden, so dass es zu leichten Verkehrsbehinderungen kam. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Kreis Alzey-Worms | Fotoausstellung „Schönste Orte – typische Plätze“

Fotowettbewerb: Prämierte Bilder schmücken Flur der Kreisverwaltung

„Schönste Orte – typische Plätze“ lautet das Motto eines Fotowettbewerbs, den die Kreiszeitung anlässlich des 50. Geburtstags des Landkreises Alzey-Worms in diesem Jahr initiiert hat.

Die Jury mit Kirsten Rathgeber und Simone Stier hatte die nicht einfache Aufgabe übernommen, aus den 50 qualitativ hochwertigen Werken, die zum Wettbewerb eingesandt worden waren, die zehn schönsten Bilder herauszusuchen.

Auf Leinwand aufgezogen schmücken diese jetzt als Dauerausstellung einen der neu renovierten Flure im ersten Stock des Verwaltungsgebäudes der Kreisverwaltung in der Ernst-Ludwig-Straße 36 in Alzey. Im Rahmen einer Vernissage mit Beigeordneten, Bürgermeistern, Fraktionsvorsitzenden und Preisträgern, eröffnete Landrat Ernst Walter Görisch die Fotoausstellung.

Stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen, Weinberge in warmen Herbsttönen, bekannte Bauwerke wie die Basilika in Bechtheim, der Flonheimer Trullo oder das schmucke Stadtschreiberhaus in Gau-Odernheim, ein kleines Weinbergshäuschen zwischen Rebzeilen, beeindruckende Panoramaansichten der rheinhessischen Landschaft mit interessanten Wolkenformationen, der Alzeyer Schlosshof in einer spannenden Perspektive durch unbelaubte Äste  festgehalten, ein romantisch anmutender Blick auf die Selz und die Elisabeth-Langgässer-Literaturbank auf dem Alzeyer Stadthallenplatz begeisterten die Besucher.

 „Hier im Landkreis gibt es so viele herrliche Ecken zu entdecken, man muss sich nur umschauen“,

lautete die einhellige Meinung der Gäste. „Seit seiner Gründung 1969 hat der Landkreis eine hervorragende Entwicklung genommen. Inmitten einer tollen Kulturlandschaft besitzt der größte weinbautreibende Landkreis Deutschlands  eine dynamische, breit gefächerte Wirtschaft, wachsende Zahlen im Bereich des Tourismus, innovationskräftiges produzierendes  Gewerbe, eine vielfältige Schullandschaft und familienfreundliche Strukturen“, betonte Landrat Ernst Walter Görisch, dass Alzey-Worms für die Zukunft bestens gerüstet sei.

Lebten im Gründungsjahr 96 000 Menschen im Kreis, wurde 2019 erstmals die Einwohnerzahl von 130 000 überschritten. Die Verbindung regionaler Identität und Offenheit gegenüber Fremden, dafür stehe der Landkreis Alzey-Worms und die hier lebenden Menschen. Die Bilder, die beim Wettbewerb ausgezeichnet wurden, spiegelten die großartige Landschaft in den unterschiedlichen Nuancen der Jahreszeiten sowie markante Bauwerke in spannenden Blickwinkeln festgehalten wider, dankte der Kreischef den Fotografinnen und Fotografen fürs Mitmachen.

 

BU: Beim Rundgang durch die Ausstellung erläuterten die Preisträger ihre Werke.    Foto: Simone Stier

Wiesbaden | 68-Jährige seit Dienstag vermisst

Update: Die vermisste 68-jährige Marianne K. aus Wiesbaden ist heute (27.11.2019) in Wiesbaden wieder wohlbehalten aufgefunden worden.

Erstmeldung:
Seit dem gestrigen Dienstag (26.11.2019) wird die 68-jährige Marianne K. aus Wiesbaden vermisst.

Frau K. wohnt mit ihrem Mann in der Wiesbadener Innenstadt und hat nachts zwischen 23.00 und 02.15 Uhr unbemerkt zu Fuß die Wohnung verlassen.

Die Vermisste leidet an Demenz und ist noch gut zu Fuß.

Beschreibung:

  • 160 cm groß
  • schmale Statur
  • kinnlanges dunkelblondes Haar
  • bekleidet mit einer schwarz-weiß-gemusterten Jacke
  • schwarzen Stiefeln und blauer Jeans
  • sie hat eine schwarze Lederhandtasche sowie vermutlich eine Einkaufstasche bei sich.

Bei Antreffen bitte Nachricht an das 3. Polizeirevier, Tel. 0611-3452340 oder jede andere Polizeidienststelle.

 

Mainz | Brand auf dem Gelände der Universitätsmedizin

Am heutigen Dienstagmorgen (26.11.2019) kam es gegen 8:05 Uhr, aus bisher ungeklärten Gründen, zu einem Brand auf dem Gelände der Universitätsmedizin. Die Brandstelle befand sich in einem unterirdischen Versorgungsschacht.

Durch frühzeitiges Entdecken des Brandes durch einen Mitarbeiter und das schnelle Eingreifen der Berufsfeuerwehr konnte die Ausbreitung des Feuers auf den Versorgungsschacht begrenzt werden.

Die Feuerwehr Mainz setzte zur Brandbekämpfung zwei Trupps unter schwerem Atemschutz ein, die von zwei Seiten in den Schacht vorgingen. Im Anschluss wurden der Schacht, sowie zwei angrenzende Gebäude belüftet. Es kam zu keinen Personenschäden.

Neben der Feuerwehr waren die Polizei, der Rettungsdienst sowie Verantwortliche der Universitätsmedizin an der Einsatzstelle.