BYC-News Blog Seite 1491

Mainz | 1,4 Promille – Unfall mit vier Verletzten

Einmal mehr war übermäßiger Alkoholkonsum die Ursache für einen Verkehrsunfall in Mainz-Weisenau, bei dem vier Menschen verletzt wurden.

Kurz nach Mitternacht am heutigen Sonntag (01.12.2019) übersah eine 45-Jährige aus Hessen an der Kreuzung Max-Hufschmidt-Straße / Weberstraße ein mit vier Personen besetzten PKW eines 60-jährigen Mainzers und stieß mit diesem zusammen.

Durch den Zusammenstoß wurden sowohl die 45-Jährige, als auch drei Fahrzeuginsassen des weiteren beteiligten Fahrzeuges leicht verletzt. Die Unfallverursacherin wurde zur weiteren Untersuchung in ein Mainzer Krankenhaus verbracht.

Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte bei der Unfallverursacherin Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,4 Promille.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in einer Höhe von etwa 25.000 EUR.

Gegen die unter Alkoholeinfluss stehende Unfallverursacherin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet und eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde sichergestellt. Gegen sie kann eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe verhängt werden. Zudem muss die Fahrerin im Nachgang zum Strafverfahren die so genannte medizinisch psychologische Untersuchung (MPU) ablegen, durch welche weitere Kosten entstehen.

Der Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln stellt eine Hauptunfallursache dar.
Wer berauscht fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch Andere.

 

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Mainz | LKW-Unfall im Tunnel sorgte für Verkehrschaos

Ein Auffahrunfall zweier LKW im Hechtsheimer Tunnel sorgte am gestrigen Freitagnachmittag für erhebliche Verkehrsbehinderungen im Rhein-Main Gebiet.

Gegen 14:55 Uhr fuhr ein 41-jähriger mit seinem offenen LKW-Kipper auf der rechten Fahrspur im Tunnel in Fahrtrichtung Bingen. In Höhe der Anschlussstelle Mainz Hechtsheim Ost fuhr er, vermutlich wegen zu geringem Abstand, einem vorausfahrenden, verkehrsbedingt abbremsenden Kippmulden-LKW eines 61-Jährigen, fast ungebremst auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus des auffahrenden LKW stark beschädig, dass der 41-Jährige mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Foto: Polizei Mainz

Die Richtungsfahrbahn Bingen musste zunächst für ca. 30 Minuten voll gesperrt werden. Anschließend konnte zunächst der linke, ab ca. 16.00 Uhr auch der mittlere Fahrstreifen geöffnet werden.

Da der Motor des auffahrenden LKW sich nach dem Aufprall nicht mehr abstellen ließ und lief mit Vollgas weiterlief, musste die Berufsfeuerwehr Mainz, mithilfe eines CO²-Löschers den Motor abwürgen. Hierdurch kam zu einer kurzfristigen Rauchentwicklung, was wiederum zur Auslösung der Brandmeldeanlage führte.

Der Tunnel wurde automatisiert für beide Fahrtrichtung gesperrt. Nach etwa 5 Minuten konnte die Richtungsfahrbahn Darmstadt jedoch wieder vollständig freigegeben werden. In Richtung Bingen bildete sich auf der A60 im Berufsverkehr ein erheblicher Rückstau bis zum Mainspitz-Dreieck.

Die Bergung des beschädigten LKW erwies sich als sehr schwierig und konnte erst gegen 17.50 Uhr abgeschlossen werden. Nach der Reinigung der Fahrbahn von ausgetretenen Betriebsstoffen ist die A60 in Fahrtrichtung Bingen seit ca. 18.30 Uhr wieder freigegeben.

 

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Kreis Mainz-Bingen | Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz

Egid Rüger aus Nierstein, Bardo Petry und Peter Josef Schumacher aus Bingen sind nun  Träger der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz. Prof. Dr. Hannes Kopf, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd, überreichte die Medaillen im Namen der Ministerpräsidentin Malu Dreyer und im Beisein des Ersten Kreisbeigeordneten Steffen Wolf.

„Sie haben sich in langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit besondere Verdienste um die Gesellschaft erworben. Ihr vielfältiges Engagement ist ein bedeutender Beitrag zur Förderung unserer Gemeinschaft“, würdigte der Präsident der SGD in einer Feierstunde in der Ingelheimer Kreisverwaltung. „Ehrenamtliches Engagement ist das Fundament unserer Gesellschaft. Wir sind im Landkreis Mainz-Bingen gut aufgestellt, worauf ich persönlich sehr stolz bin“, schloss sich der Kreisbeigeordnete den Glückwünschen an.

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Seit 40 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwabsburg

Egid Rüger hat viele hundert Stunden zu Gunsten von Vereinen, Initiativen und der Freiwilligen Feuerwehr ehrenamtlich erbracht. Unter anderem ist er seit über 40 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwabsburg aktiv. Ebenso erwähnenswert ist seine langjährige Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute sowie sein Engagement bei der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden und Rheinhessen.

Zudem ist er seit 1985 bis heute fast durchgängig Mitglied in verschiedenen Ausschüssen sowie im Gemeinde- und Stadtrat von Nierstein. Er war Ortsvorsteher seiner Heimatgemeinde Schwabsburg, zuletzt war er als Erster Beigeordneter der Stadt Nierstein tätig. Viele Jahre war er außerdem Ratsmitglied in der Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, bis heute unterstützt er den Rat der Verbandsgemeinde Rhein-Selz.

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Einsatz für Natur und Umwelt

Bardo Petry zeigt schwerpunktmäßig Einsatz für den Umwelt-, Natur- und Tierschutz. Sein Engagement begann 1985 als Mitglied im NABU, mittlerweile ist er zweiter Vorsitzender der NABU Gruppe Bingen und Umgebung. Zudem ist er seit fast 30 Jahren Schutzgebietsbeauftragter der Kreisverwaltung Mainz-Bingen für das Naturschutzgebiet „Jakobsberg“ und seit 2010 auch Vogelschutzbeauftragter im Auftrag der Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.

Darüber hinaus ist er Gründungs- und Vorstandsmitglied des Tierschutzvereins Mensch und Tier (M.u.T.) für Bingen und Rheinhessen-Naheland. Seit 1997 beteiligt er sich als Ausschussmitglied und später als Ratsmitglied am kommunalpolitischen Geschehen der Stadt Bingen. Auch kümmert er sich um Belange in den Binger Altenheimen.

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Jahrzehnte in der Kommunalpolitik

Auch Peter Josef Schumacher – unter dem Spitznamen „Tom“ bekannt – hat sich um die Ehrung verdient gemacht. Unter anderem war er schon 1980 bei der Deutschen Post Bonn zunächst im Personal- und dann im Gesamtbetriebsrat aktiv. Zudem war er von 1975 bis 1999 Vorstandsmitglied des Turn- und Sportvereins Dromersheim und dort 15 Jahre als Betreuer der Altherren-Mannschaft tätig.

Auch in der Kommunalpolitik kann Peter Josef Schumacher Engagement aufweisen: Als Rats- und Ausschussmitglied sitzt er im Stadtrat Bingen, noch heute ist er Vorstandsmitglied im Binger Seniorenbeirat. Daneben engagiert er sich seit 2014 als Vorsitzender im AWO-Ortsverein Dromersheim sowie als stellvertretender Vorsitzender der ver.di-Senioren.

„Die Liste all‘ Ihrer Tätigkeiten ist lang und vielfältig. Es ist wirklich sehr beeindruckend zu sehen, was hier geleistet wird und es wurden nur einige von vielen Ihrer Tätigkeiten genannt“, resümierte Prof. Dr. Hannes Kopf das Engagement der Geehrten.

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Worms | Karotten auf der B47 sorgten für stundenlange Straßensperrung

Am Donnerstagabend sorgte ein eine Flut von Karotten auf der B47 nahe der Rheinbrücke in Worms für Chaos und eine mehrstündige Straßensperrung.

Kurz vor 22:00 Uhr verlor ein 55-Jähriger nahe der Rheinbrücke auf der B47 von Hessen kommend, die Kontrolle über sein mit Karotten beladenes landwirtschaftlichen Gespann.

Vermutlich wegen nichtangepasster Geschwindigkeit kam der 58-Jährige kurz vor dem Nibelungenturm mit seiner Zugmaschine nach links von der Fahrbahn ab. Der mit Karotten vollbeladene Anhänger kippte dabei nach rechts um und blieb auf der Fahrbahn lieben.

Sowohl der 58-jährige Fahrer als auch sein 38-jähriger Beifahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Fahrbahn Richtung Worms musste wegen der aufwändigen Reinigungsarbeiten bis 05:30 Uhr gesperrt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 8.000 Euro.

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Online-Kurs soll Krebs-Patienten helfen

Saarbrücken. Im Saarland erkranken jedes Jahr mehr als 6700 Menschen an Krebs. 1800 davon sind Frauen, denen Brustkrebs attestiert wird. Das hat die Techniker Krankenkasse (TK) mitgeteilt.

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Merz oder Kramp-Karrenbauer? Die Antwortet lautet Söder

Saarbrücken. Annegret Kramp-Karrenbauer erlebt nach dem CDU-Parteitag leichten Rückenwind. Allerdings sind ihre Ergebnisse immer noch verheerend. Wobei Friedrich Merz nicht ihr Problem ist.

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A61 Gau-Bickelheim | Ernüchternde Bilanz einer Verkehrskontrolle

Ernüchternd waren die die Ergebnisse, einer Verkehrskontrolle der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim, die am gestrigen Donnerstag (28.11.2019) in der Zeit von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr durchgeführt wurde. Hauptaugenmerk lag hier auf dem Thema „Ablenkung im Straßenverkehr“ jeglicher Art.

Hierunter fällt beispielsweise das Zeitunglesen, Kaffee kochen, benutzen mobiler Endgeräte (Bsp. Smartphone), TV schauen und so weiter.

Durch die eingesetzten Beamten wurden zahlreiche Bürger- sowie verkehrserzieherische Gespräche geführt, bei denen auch Flyer verteilt wurden, die auf die Gefahren hinweisen, die durch Ablenkung im Straßenverkehr entstehen können.

Ernüchternde Bilanz

Am Ende des Einsatzes stand eine ernüchternde Bilanz auf dem Papier. Insgesamt wurden 75 Fahrzeuge kontrolliert. Hierbei konnten 21 Handyverstöße festgestellt und geahndet werden.

Weiter wurden fünf Überholverstöße (LKW sowie PKW mit Anhänger) auf der A61 festgestellt und sanktioniert. Vier Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 550 Euro wurden diesbezüglich einbehalten. Diese dienen zur Sicherstellung der Durchführung eines Bußgeldverfahrens. Neben diesen Verstößen wurden auch mehrere Mängelberichte wegen mangelnder Bereifung oder Nichtmitführen des Führerscheins ausgestellt.

Die Polizei weist nochmals daraufhin, dass Ablenkung im Straßenverkehr, unabhängig von der tatsächlichen Nutzung des elektronischen Gerätes das der Kommunikation, Information oder Organisation dient (hier zählt auch schon das Aufnehmen des Smartphones in die Hand), zu schweren Unfällen führen kann und mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro sowie einem Punkt in Flensburg geahndet wird.

 

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„Dont drink and drive“ – Schon 0,3 Promille können zu viel sein

Nässe, Nebel, Schnee, Laub und Dunkelheit bestimmen gerade die Verhältnisse auf unseren Straßen – eine Herausforderung für jeden Fahrer. Wenn dann noch Alkohol ins Spiel kommt, wird’s gefährlich!

Unter Alkoholeinfluss ans Steuer setzen? Die meisten würden diese Frage mit „Nein“ beantworten. Spätestens, wenn aber die Heimreise vom Weihnachtsmarkt oder der Weihnachtsfeier ansteht, wird der gute Vorsatz beiseitegeschoben.

„Der eine oder die zwei Glühwein gehen schon…“

diese subjektive Selbsteinschätzung ist gefährlich und kann fatale Folgen haben. Ab 0,3 Promille macht sich jeder im Falle eines Unfalls strafbar, wenn Alkohol die Unfallursache war. Und das Gegenteil zu beweisen, ist schwer.

Deshalb rät die Polizei:

  • Fahren Sie niemals alkoholisiert ein Fahrzeug!
  • Planen Sie rechtzeitig ihre Heimfahrt!
  • Fahren Sie nach Alkoholgenuss mit dem Taxi oder benutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel für den Heimweg!
  • Fahren Sie in keinem Fall mit, wenn der Fahrer nicht mehr fahrtüchtig ist!
  • Stellen Sie als verantwortungsbewusster Gastgeber in jedem Fall alkoholfreie Getränke bereit.
  • Verleiten Sie Fahrzeugführer nie zur Einnahme von Alkohol, Drogen und/oder Medikamenten.

Weitere Informationen für ein sicheres Fahren finden Sie unter folgendem Link: www.polizei.rlp.de/de/aufgaben/praevention/verkehrspraevention

Nützliche Tipps und Informationen finden Sie auch beim Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr: www.bads.de, www.adac.de und Hintergründe zu medizinisch-psychologischen Gutachten unter www.tuev-sued.de

Denken Sie daran: Wenn Sie sich in einer Gefahrensituation befinden, von einer Straftat erfahren oder sonstige verdächtige Hinweise an die Polizei mitteilen wollen, rufen Sie im Zweifel die 110! Wir helfen Ihnen!

 

Klimawandel | Bundesrat stoppt Teile des Klimapaketes

Der Bundesrat hat am heutigen Freitag mehrere Teile des Klimapaketes der Bundesregierung gekippt. Diese müssen nun im Vermittlungsausschuss nachverhandelt werden.

Auch wenn die Vertreter der Bundesländer wichtige Teile des Paketes abgesegnet haben, so sind dennoch einige Puzzelstücke des Klimapaketes erst einmal abgelehnt worden.

Betroffen davon sind die Pendlerpauschale, die steuerliche Förderung für Haus-Sanierungen, die Steuersenkung für Bahntickets und andere Steuerfragen.

Hier beschloss der Bundesrat einstimmig in einem Vermittlungsausschuss, im dem Vertreter von Bundestag und Bundesrat sitzen werden, nach Kompromissen zu suchen. Es geht in einigen Bereichen darum, wie die Kosten zwischen Bund und Ländern verteilt werden sollen.

Für andere Teile des Klimapaketes, die nicht zwingend die Zustimmung der Länder brauchen, ist hingegen der Weg frei:

  • CO2-Preis im Verkehr und beim Heizen, durch den fossile Kraft- und Heizstoffe verteuert werden soll
  • Erhöhung der Ticketsteuer beim Fliegen
  • Feste Vorgaben zum Einsparen von Treibhausgasen in einzelnen Bereichen wie Landwirtschaft oder Verkehr

Den Wunsch der Bundesregierung, bis Weihnachten einen Kompromiss für die gestoppten Teile des Klimapaketes zu finden, halten einige Bundesländer für unwahrscheinlich.

So wie die Grünen am Klimaschutz an sich nachverhandeln wollen, so geht es anderen Bundesländern eher um den finanziellen Ausgleich zwischen Bund und Ländern.

Wiesbaden | Weihnachtseinkäufe bei der Polizei zwischenlagern

Die Polizei dein Freund und Helfer. In Wiesbaden haben die Bürger die Möglichkeit, in vom 29. November bis zum 23. Dezember, ihre täglichen Einkäufe in der Zeit von 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr in der Wache der Stadtpolizei sicher zu lagern.

„Ihre Einkäufe werden von den Kolleginnen und Kollegen der Stadtpolizei entgegengenommen und Sie können sich weiter Ihren Weihnachtseinkäufen widmen“, freut sich Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz über das bürgerfreundliche Angebot.

„Der Umzug der Stadtpolizei in die Innenstadt wird positiv von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen. Die Stadtwache Hochstättenstraße 2-4 soll sich weiter als Anlaufstelle etablieren und fest in den Köpfen der Bevölkerung verankern. Aus dem Grund bietet die Stadt nun zum zweiten Mal diesen vorweihnachtlichen Service an.

 

Wallertheim | Geklautes Fahrzeug in Brand gesetzt

In der Nacht zum heutigen Freitag (29.11.2019) wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr um 04:10 Uhr zu einem Fahrzeugbrand in die Gemarkung zwischen Gau-Bickelheim und Wallertheim allarmiert.

Als die Einsatzkräfte an der gemeldeten Stelle eintrafen, stand ein Geländewagen inmitten einem Feld bereits in Vollbrand. Nach Polizeiangaben sei der Geländewagen etwa 100 Meter in den Acker gefahren worden. Ein Unfallgeschehen kann ausgeschlossen werden. Nach Löschung des Brandes konnte das Kennzeichen abgelesen und entsprechend überprüft werden.

Die Überprüfung ergab, dass der Geländewagen in der vergangenen Nacht in der Nähe von Ludwigshafen gestohlen wurde.

Die zuständige Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen.

 

Frankfurt | 80-Jährige mit Coca-Bonbons im Handgepäck

Sie lebt in den Bergen Boliviens und wollte am Mittwoch (27.11.2019) in aller Ruhe von Frankfurt aus wieder die Heimreise antreten. Doch jetzt erwartet die 80-jährige Dame nicht nur die Höhenluft der Berge, sondern auch noch ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzt.

Bei einer Luftsicherheitskontrolle am Flughafen stellten Beamte des Zoll bei der 80-jährigen Deutschen sieben ungewöhnliche Bonbons im Handgepäck fest. Bei genauerer Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich bei den Bonbons um Coca-Bonbons handelt. Diese Bonbons enthalten Bestandteile der Coca-Pflanze und fallen somit unter das Betäubungsmittelgesetz.

Die ältere Dame gab an, dort in den Bergen zu leben und die Coca-Bonbons zur Linderung ihrer Höhenkrankheit zu benötigen.

Die Reisende wurde samt der ungewöhnlichen Süßigkeit zuständigkeitshalber an Beamte des Hauptzollamts Frankfurt übergeben. Diese leiteten ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Ihren Flug konnte die Dame schließlich ohne die Bonbons antreten.

 

Wiesbaden | Dokumentarfilm „PJ Harvey – A Dog Called Money“ im Caligari

Filmemacher Seamus Murphy gewährt einen intimen Einblick in den Arbeitsprozess von PJ Harvey und zeigt exemplarisch, wie aus Inspiration im Zuge eines gemeinschaftlichen kreativen Prozesses große Kunst entsteht: ein Musikalbum, eine Kunstinstallation und ein Dokumentarfilm.

Kommende Woche zeigt die Wiesbadener FilmBühne Caligari am Mittwoch (04.12.2019) um 17:30 Uhr und am Freitag (06.12.2019) um 20:00 Uhr den Dokumentarfilm „PJ Harvey – A Dog Called Money“ von Seamus Murphy.

Wiesbaden | dokumentarfilm „pj harvey – a dog called money“ im caligari
Foto: Caligari FilmBühne

Zum Film: Auf der Suche nach Inspiration folgt die britische Musikerin und Indie-Ikone Polly Jean Harvey ihrem Freund, dem preisgekrönten Fotojournalisten und Kameramann Seamus Murphy, auf seinen Reisen um die Welt. In Afghanistan, dem Kosovo und Washington DC sammelt Harvey Gedanken und schreibt Texte, Murphy nimmt Bilder auf.

Zurück in London verwandelt die Musikerin die gesammelten Wörter in Gedichte, in Songs und schließlich in ein Musikalbum: „The Hope Six Demolition Project“, das sie im Rahmen einer Kunstperformance aufnimmt. In einem speziell konstruierten Raum im Somerset House kann die Öffentlichkeit den fünfwöchigen Entstehungsprozess beobachten, als seien Harvey und ihre Band eine lebende Ton-Skulptur.

Wiesbaden | dokumentarfilm „pj harvey – a dog called money“ im caligari 1
Foto: Caligari FilmBühne

Eintrittskarten kosten sieben Euro, ermäßigte Karten sechs Euro. Diese gibt es unter www.wiesbaden.de/caligari, bei der Tourist Information, Marktplatz 1, und an der Kinokasse der Caligari FilmBühne, Markplatz 9.

 

Bad Kreuznach | Flucht ohne Führerschein – Verfolgungsjagd endete im Acker

Die Flucht vor der Polizei endete für einen 29-Jährigen, nach einer mehreren Kilometer langen Verfolgungsfahrt, in einem Acker bei Rockenhausen.

Gegen 12:30 Uhr erkannten die Beamten in einem vorbeifahrenden PKW in dem Fahrer einen „Bekannten“, von dem sie wussten, dass dieser keine Fahrerlaubnis besitzt.

Als sie den Fahrer kontrollieren wollten, flüchtete dieser mit seinem PKW zunächst in Richtung Bad Münster, bevor er über Feilbingert über Feld- und Wirtschaftswege in Richtung Rockenhausen fuhr.

Letztlich konnten der Fahrer, sowie seine Beifahrerin in einem Feld bei Rockenhausen gestellt werden, nachdem sich das Fluchtfahrzeug dort in einem Acker festgefahren hatte.

Hier bestätigte sich die Erkenntnis, dass der 29-jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Im Fahrzeug und bei der Beifahrerin konnten zudem Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.

Im Rahmen der Fahrt kam es mehrfach zu Situationen, bei welchen der Flüchtende andere Verkehrsteilnehmer zum Teil erheblich gefährdete. Die nachfolgenden Gefährdeten bzw. Geschädigten werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Kreuznach zu melden.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Situationen:

12:22 Uhr: Auf der Salinenstraße in Bad Kreuznach, in Höhe des Viadukts, ereignete sich ein Beinaheunfall mit einem entgegenkommenden PKW. Das Kennzeichen ist unbekannt, es dürfte sich um einen türkisen Mitsubishi Space Star handeln.

12:27 Uhr: Auf der Friedensbrücke in Bad Münster in Fahrtrichtung Königsgarten musste eine männliche Person, schätzungsweise im mittleren Alter und dunkel gekleidet, zur Seite springen.

12:38 Uhr: In Höhe der Ortschaft Mannweiler-Cölln, auf der B48 in Fahrtrichtung Beyerfeld-Steckweiler ereignete sich ein Beinaheunfall mit einem entgegenkommenden LKW (blaues Führerhaus, Kennzeichen unbekannt).

12:39 Uhr: Kurz vor der Ortseinfahrt Mannweiler-Cölln, B48 in Fahrtrichtung Beyerfeld-Steckweiler kam es zu einer gefährlichen Situation mit einem entgegenkommenden Mercedes Sprinter (silber, mit gelber Aufschrift, Kennzeichen unbekannt).

 

 

Flucht des „Baron von S.“ ist nun zu Ende

Dillingen. Die Polizei hat den französischen Bauunternehmer „Baron von S.“ verhaftet. Der 67 Jahre alte Mann soll Führungskräfte der Dillinger Hütte bestochen haben, um unter günstigen Umständen an Aufträge zu kommen. Wie die Polizei mitteilt, habe er sich im Keller der Villa einer Deutsch-Russin auf Mallorca versteckt – dort sei er nun verhaftet worden.