BYC-News Blog Seite 1493

Mainz | Kult-Location „Chilli Pepper“ schließt zum Jahresende

Rock Café / Pub & Grill in einem, das war 2006 die Idee von Andreas Kugel-Mayer. Umgesetzt hat er es mit dem Kult-Café „Chilli Pepper“ am Mainzer Malakoff-Center. Doch nun ist Schluss – Nach 13 Jahren macht die bei vielen beliebte Szene-Location nun zum Jahresende zu.

Mit einem überraschenden Facebook Posting, am gestrigen Montag (25.11.2019), verkündete Inhaber Andreas Kugel-Mayer die für viele traurige Nachricht.

Liebe Freunde, Gäste und Partner:

ein episches Kapitel neigt sich langsam dem Ende! Wir haben uns dazu entschlossen das CHILLI PEPPER ROCK CAFE MAINZ zum Ende des Jahres 2019 zu schließen. Wir danken Allen für die letzten gemeinsamen 13 Jahre.

Im Gespräch mit BoostyourCity erklärte Andreas Kugel-Mayer, dass er nun mit 65 Jahren ein Alter erreicht habe, dass ihn zu dem Entschluss, der sicherlich nicht leicht gewesen ist, bewogen hat.

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Über 200.000 Euro für gemeinnützige Organisationen gespendet

Bekannt wurde Andreas Kugel-Mayer mit seinem „Chilli Pepper“ auch durch seine jährlichen Verlosungsaktionen, deren Erlöse jeweils wohltätigen Zwecken zukamen. So konnten bei den bisher 12 Motorrad Verlosungen weit über 200.000 Euro erlöst werden, die an die Organisationen des Förderverein für Tumor und leukämiekranke Kinder e.V. Mainz, KINDER KREBS HILFE MAINZ e.V. und dem mobilen Kinder und Jugend Hospizdienst. gespendet wurden.

In den 13 Jahren verschlug es auch immer wieder Größen aus Sport und Musik wie Konstantin Wecker, Dieter Nuhr, WBO Weltmeister Arthur Abraham, Stefan Kunz oder auch den ehemaligen Mainz 05 Manager Christian Heidel ins Chilli Pepper.

Wer sich nun zum Schluss Erinnerungen ans „Chilli Pepper“ zu Hause hinstellen möchte, der hat an den beiden kommenden Wochenenden die Gelegenheit, sich bei einem „Chilli Pepper Flohmarkt“ entsprechend einzudecken.

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Kreis Alzey-Worms | Hilfe im Katastrophenfall

Ein weiterer im Landkreis Alzey-Worms ansässiger Arzt sowie ein Notfallsanitäter verstärken die ehrenamtliche Tätigkeit des aus sieben Medizinern und sechs Sanitätern bestehenden Teams Leitender Notärzte und Organisatorischer Leiter im Landkreis Alzey-Worms.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Landrat Ernst Walter Görisch Dr. med. Ansgar Söll (Alzey) zum Leitenden Notarzt und Lukas Elias Lahr zum Organisatorischen Leiter verpflichtet. Söll ist seit Februar 2018 Oberarzt in der Abteilung für Anästhesie im DRK-Krankenhaus in Alzey und war zuvor am Klinikum in Heidenheim an der Brenz tätig. Sein Medizinstudium absolvierte der 53-Jährige von 1995 bis 2002. Er ist verheiratet und hat ein Kind. Seit 2007 ist Söll anerkannter Notfallmediziner.

Im Anschluss an die Ausbildung zum Rettungsassistenten hat Lukas Lahr, der ebenfalls in Alzey lebt, 2016 das Staatsexamen zum Notfallsanitäter absolviert. Die Ausbildung zum Gruppenführer Katastrophenschutz und der Lehrgang zum Organisatorischen Leiter schlossen sich 2019 an.

„Mit Ihrer Bereitschaft zur Mitarbeit tragen Sie als ausgewiesene Fachleute dazu bei, die medizinische Versorgung im Landkreis bei größeren Schadensereignissen zu sichern“

freute sich Landrat Ernst Walter Görisch über die Bereitschaft zur Übernahme der neuen Aufgaben: „Mit insgesamt sieben Leitenden Notärzten und sechs Organisatorischen Leitern haben wir eine sehr starke Truppe zusammen und die Menschen in unserem Landkreis sind gut versorgt.“

Zwischen dem alltäglichen rettungsdienstlichen Notfall einerseits und dem Katastrophenfall andererseits seien zahlreiche weitere Gefahrenlagen mit einer großen Anzahl Verletzter, wie zum Beispiel Unfälle, Brände, Brückeneinstürze oder Hochwasser denkbar, in denen der auf Individualversorgung ausgerichtete Rettungsdienst überfordert sein könnte. Um auch in diesen Fällen eine bestmögliche medizinische Erstversorgung und einen fachgerechten, zielgerichteten Transport der Erkrankten zu gewährleisten, halte der Landkreis drei Schnelleinsatztruppen des Sanitätsdienstes, eine Gruppe Leitender Notarzt und eine Gruppe Organisatorischer Leiter vor. Bei einem Großschadensfall mit einer Vielzahl Verletzter oder Erkrankter gehört der Leitende Notarzt der Einsatzleitung an.

Er übernimmt die Führung der medizinischen Notfallversorgung und koordiniert die ärztliche Versorgung.  Der Organisatorische Leiter übernimmt die Leitung, Koordination und Überwachung aller organisatorischen Aufgaben am Einsatzort. „Es ist wichtig, dass der Kreis in der kompletten Gefahrenabwehr gut aufgestellt ist und dass alle vor Ort verzahnt zusammenarbeiten“, betonte der Kreisfeuerwehrinspekteur Michael Matthes.

Alarmiert werden die Leitenden Notärzte und die Organisatorischen Leiter über die jeweilige Funkschleife. Hierzu benachrichtigt die Rettungsleitstelle Mainz die Mitarbeiter über Funkmeldeempfänger, damit diese so schnell wie möglich zum Notfallort gelangen können. Die Einzelheiten der Organisation wurden zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und den Leitenden Notärzten festgelegt.

 

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Annegret Kramp-Karrenbauer: Merziger Nord-Umfahrung kann kommen

Merzig. Die Nord-Umfahrung Merzigs kann kommen. Das hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer anlässlich eines Besuchs der Kaserne „Auf der Ell“ gesagt. Bisher scheiterte das Projekt daran, dass die Bundeswehr Land nicht freigeben wollte, das zu ihrem Übungsplatz gehört.

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Wohnhausbrand | Familientragödie – Geschwister 10 und 4 Jahre kommen in Flammen ums Leben

Update: 13:00 Uhr
Traurige Gewissheit: Wie die Polizei BoostyourCity gegenüber bestätigt, konnte das 4-jährige Mädchen, was seit dem frühen Morgen als vermisst galt, im Laufe der Löscharbeiten gegen Mittag leider nur tot aus dem Brandhaus geborgen werden.

Erstmeldung:
Zu einer schrecklichen Tragödie ist es am heutigen frühen Dienstagmorgen (26.11.2019) in Mengerskirchen in der Nähe von Limburg in Hessen.

Gegen 07:00 Uhr gingen bei der Polizei die ersten Notrufe ein, dass in der Straße „Unterm Bau“ ein Einfamilienhaus in Flammen steht. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Haus in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte die Eltern sowie einen fünfjährigen Jungen noch verletzt aus den Flammen retten.

Ersten Ermittlungen zu Folge hatte der 5-jährige Sohn der Familie das Feuer gegen 07.00 Uhr bemerkt und seine 30 und 27 Jahre alten Eltern informiert. Diese konnten gemeinsam mit ihrem Sohn das brennende Gebäude verlassen.

Zum Zeitpunkt des Feuers sollen sich noch die beiden 4 und 10 Jahre alten Töchter des Paares in dem Gebäude befunden haben.

Das 10-jährige Mädchen wurde von den Rettungskräften im Verlauf der Löscharbeiten aus dem Wohnhaus gerettet, verstarb allerdings trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch am Brandort.

Eine weiteres 4-jähriges Kind wird derzeit noch vermisst. Die Löscharbeiten dauern noch an. Da das Haus stark einsturzgefährdet ist, kann das Gebäude jedoch noch nicht betreten werden. Es wird vermutet, dass sich das 4-jährige Mädchen in den Trümmern des Hauses befindet. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch unklar.

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Oberbürgermeister Aumann schlägt Alarm: Überfälle häufen sich

Neunkirchen. Der Neunkircher Oberbürgermeister Jörg Aumann (SPD) hat Alarm geschlagen: Die Polizei-Präsenz in der Innenstadt müsse ausgebaut werden: „Wir hatten in letzter Zeit eine besorgniserregende Häufung von Überfällen in der Kernstadt.“

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„Terminal 2“ – Musicalproduktion aus Wiesbaden feiert Premiere

Am kommenden Wochenende (Freitag, 29. 112019. und Samstag, 30. 11.2019.), präsentieren Gesangsschülerinnen und -schüler der Wiesbadener Musik- & Kunstschule (WMK) im Kulturforum, Friedrichstraße 16, das Musical „Terminal 2“. Einlass ist ab 18.30 Uhr und die Vorstellung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Zum Musical: Für „Terminal 2“ hat Christine Fürniß-Stephan Lieder, Duette und Ensembles aus Musical-Klassikern wie Mozart!, Hairspray, Die drei Musketiere, The Greatest Showman, Bonnie & Clyde, Spamalot, My Fair Lady unter anderem in Szene gesetzt. Für den richtigen Sound auf der Bühne sorgt eine Live-Band mit Lehrkräften und Schülern der WMK.

Ein Flughafen ist gleichermaßen ein Ort der Begegnung und der Gegensätze. Hier trifft Vorfreude auf Abschiedsschmerz und Zukunftsangst steht neben Hoffnung. Die Protagonisten von „Terminal 2“ erzählen die Geschichten, die hinter den Menschen am Flughafen stehen. Als Dreh- und Angelpunkt der Handlung verwandelt sich das Kulturforum in eine Abflughalle.

2018 feierte die erste Musicalproduktion der Wiesbadener Musik- & Kunstschule Premiere. Für die Neuauflage proben die Schülerinnen und Schüler bereits seit einigen Monaten. „Im Musical spielen Performance und Timing eine große Rolle“, weiß Christine Fürniß-Stephan, Lehrkraft für Gesang an der WMK und für die Inszenierung von „Terminal 2“ verantwortlich: „Gesang und Tanz beziehungsweise schauspielerische Elemente müssen perfekt miteinander koordiniert werden. Das ist schon eine große Herausforderung.“

Zur Vorbereitung wurden die Mitwirkenden daher in einem eigenen Choreographie-Workshop gecoacht. Unverzichtbar seien aber auch eine professionelle Lichttechnik und der richtige Sound: „Wir freuen uns daher besonders, dass wir erfahrene Lehrkräfte und Schüler der Musikschule für unsere Live-Band gewinnen konnten.“

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Mainz | 17-Jährige auf dem Heimweg sexuell belästigt

Der Alptraum einer jeder Frau: Es ist dunkel, man steigt aus einem Bus oder Straßenbahn aus und will nach Hause gehen. Doch dann merkt man, dass man verfolgt wird. Und dann passiert es, man wird angegriffen. Dieses musste am vergangenen Donnerstag (21.11.2019) eine 17-Jährige in Mainz-Gonsenheim erleben.

Wie die Jugendliche am Wochenende der Polizei mitteilte, stieg sie gegen 21:23 Uhr an der Gonsenheimer Haltestelle Kapellenstrasse aus der Straßenbahn der Linie 50 oder 51, die in Richtung Mainz-Finthen unterwegs war aus.

Nach dem Aussteigen ging die Jugendliche in Richtung Juxplatz, wobei ihr eine männliche Person folgte. Als die 17-Jährige den Platz passiert hatte und sich in Höhe einer Pizzeria befand, ergriff sie der Mann plötzlich von hinten, hielt sie fest und berührte sie unsittlich.

Es kam in der Folge zu einem Gerangel, in dem sich die 17-Jährige dem Mann zur Wehr gesetzt hat. Der Täter ließ daraufhin von ihr ab und die Geschädigte konnte flüchten. Die Jugendliche wurde bei dem Angriff leicht verletzt.

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Der Täter konnte wie folgt beschrieben werden:

  • nordeuropäisches Aussehen
  • 55 Jahre alt
  • 1,78 cm groß
  • dunkelblond bis graue sehr kurze Haare
  • Vollbart (Bartfarbe war heller als die Haarfarbe)
  • keine Brille
  • ungepflegtes Erscheinungsbild
  • trug bei Tatausführung einen dunklen Anorak- oder Daunenjacke mit Kapuze.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich dringend mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

 

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Wiesbaden | 14-Jähriger Opfer eines Raubüberfalls

Ein 14-jähriger Jugendlicher ist am Samstagabend (23.11.2019) gegen 17:15 Uhr in der Straße „Schulberg“, Opfer eines Straßenraubes geworden.

Der Jugendliche befand sich gerade auf einer Treppe in der Nähe der Gedenkstätte Synagoge am Michelsberg, als vier Jugendliche an ihn herantraten.

Einer von ihnen zog ein Messer hervor und bedrohte den 14-Jährigen damit und forderte ihn auf sein Handy herauszugeben. Aus Angst kam der 14-Jährige dem nach und überließ dem Täter schließlich sein Mobiltelefon im Wert von rund 800 Euro. Als hierbei seine Geldbörse zu Boden fiel, nahm diese der Täter mit dem Messer ebenfalls an sich.

Damit nicht genug wurde der Jugendliche anschließend noch zu Boden gestoßen und dort getreten. Dabei erlitt er leichte Verletzungen.

Nachdem der Geschädigte bei der Polizei Strafanzeige erstattet hatte, konnte im Anschluss ein 17-Jähriger als Tatverdächtiger ermittelt werden.

Täterbeschreibungen

Einer seiner Mittäter habe schwarze Oberbekleidung, weiße Schuhe, eine schwarze Nike-Mütze getragen, sei etwa 15 bis 16 Jahre alt und habe zwei Narben im Gesicht, eine davon über dem rechten Auge.

Ein weiterer Täter sei etwa 1,95 Meter groß, um die 20 Jahre alt und trug eine gelb-schwarze Jacke, blaue Jeans, rot-schwarze Nike-Schuhe und eine Baseballkappe der Marke Adidas.

Ein Weiterer aus der Gruppe sei etwa 16 Jahre alt, habe eine rote Jacke, eine schwarze Jeans und eine goldene Uhr getragen.

Hinweise zur Identität der Personen nimmt das Haus des Jugendrechts unter der Telefonnummer (0611) 345-0 entgegen.

 

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Hohe Strafe für sonntags fahrenden LKW-Fahrer

Saarbrücken. Sonntags gehört die Autobahn den Autos. Trotzdem sind auch immer wieder LKW zu sehen. Manche haben eine Sondergenehmigung – für andere kann es richtig teuer werden, wenn sie erwischt werden. So wie am Sonntag für einen bulgarischen Fahrer.

37-Jährige am Mainzer Hauptbahnhof angepöbelt und ins Gesicht geschlagen

Während eine 37-Jährige kurz nach Mitternacht in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs ihre Notdurft verrichten wollte, wurde sie von einer Gruppe junger Männer angepöbelt und beleidigt.

Zuvor kam die Frau, gemeinsam mit ihrem 34-jährigen Freund kurz nach Mitternacht am Mainzer Hauptbahnhof an. Dort wollten beide im Anschluss in eine Straßenbahn umsteigen.

Während der Lebensgefährte noch etwas zu essen kauft, wartet die 37-Jährige auf einem Parkplatz in der Nähe des Bahnhofs.

Die 37-Jährige musste zwischenzeitlich ihre Notdurft verrichten und begab sich dazu etwas abseits, zwischen parkende Fahrzeuge, um nicht gesehen zu werden.

Während sie ihre Notdurft verrichtet, stößt eine ca. 5-köpfige Gruppe junger Männer auf die Geschädigte, umzingelt sie und pöbelt zunächst an. Im weiteren Verlauf wird sie dann von einem der Unbekannten ins Gesicht geschlagen.

Die Tätergruppe flüchtet hiernach in Richtung des Bahnhofsgebäudes und kann trotz Fahndungsmaßnahmen nicht mehr gestellt werden. Die Geschädigte musste vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Es liegen derzeit keinerlei Hinweise oder Personenbeschreibung der Täter vor.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

Hundeserie: Der Dicke und der Don: „Ich bin nicht dick“

In dieser Serie kommt das andere Ende der Leine zu Wort: Der Don. „Du bist nicht dick. Um dick zu sein, müsstest Du erst zwei Kilo abnehmen.“ Ihr habt es sicher erraten: Auch dieser Scherz, stammt aus der Gag-Horror-Küche des Dicken. Dabei bin ich bestens in Form.

Mainz | Mit 150 Km/h und 1 Promille durch die Altstadt gerast

Eine Spritztour mit einem „geliehenen“ Sportwagen durch die Mainzer Innenstadt, wird einen 24-Jährigen jetzt teuer zu stehen kommen.

Mit geschätzten 150 Stundenkilometern ist der 24-Jährige am frühen Sonntagmorgen an der Kreuzung Rheinstraße / Quintinstraße bei Rot über die Ampel in Richtung Altstadt gefahren. Pech für den Raser, dass dieses durch Polizeibeamte beobachtet wurde.

Diese nahmen mit Unterstützung weiterer Streifenwagen die Verfolgung auf und konnten den PKW bereist in Höhe der Malakoffpassage an der Holzhofstraße stellen.

Zwar kann sich der Raser mit anhand seines Führerscheines ausweisen, doch zeigte er sich bei der Kontrolle sehr aggressiv und unkooperativ. Weiter konnten die Beamten bei einer Atemalkoholüberprüfung einen Wert von fast 1 Promille feststellen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird sein Führerschein sichergestellt und der PKW, ein Kompaktsportler mit über 200 PS zunächst eingezogen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr wird eingeleitet.

Der tatsächliche Besitzer des PKW meldet sich im Laufe des Sonntags bei der Polizei und teilt mit, dass der Fahrer keine Erlaubnis hatte, seinen PKW zu fahren. Auch hier wird ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Der unbefugte Gebrauch eines KFZ kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft werden.

 

Anstieg häuslicher Gewalt gegen Frauen

Zwar hat ist die Zahl der Frauen, die 2018 durch ihren Partner oder Ex-Partner umgebracht worden sind, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2017 um gut 17 Prozent gesunken, dennoch verbirgt sich hinter den 122 registrierten Todesfällen immer ein individuelles Schicksal.

Wie das Bundeskriminalamt (BKA) in der neusten Statistik aufzeigt, wurden insgesamt mehr als 114.000 Frauen Opfer von häuslicher Gewalt durch ihre Ehemänner, Partner oder Expartner. Hierzu zählt das BKA auch den Tatbestand durch Bedrohungen oder Nötigung.

Alarmierende Zahlen

Als sehr schockierend bezeichnet Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) die neusten Zahlen. „Sie zeigen, dass weiterhin viel zu viele Frauen unter Gewalt von ihrem Partner oder Ex-Partner leiden. Mehr als ein Mal pro Stunde wurde 2018 eine Frau in der Partnerschaft gefährlich körperverletzt.“

Waren es laut BKA-Daten 2017 noch 147 Tötungsdelikte ging 2018 die Zahl der Tötungsdelikte um 25 auf 122 Todesopfer zurück. Dennoch stieg die Gesamtzahl der Frauen, die Opfer von Gewalt in einer Partnerschaft betroffen waren an. So wurden im Vorjahr 114.393 (2017: 113.965) Fälle bei der Polizei angezeigt. Unter die angezeigten Straftaten fallen Delikte Mord und Totschlag, Körperverletzung, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, sexuelle Übergriffe, Bedrohung, Stalking, Nötigung, Freiheitsberaubung, Zuhälterei und Zwangsprostitution.

26.000 Opfer bei den Männern

Nach BKA Angaben wurden im gleichen Zeitraum zirka 26.000 Männer von Ihren Ehepartnern, Partnerinnen oder Ex-Partnerinnen oder Partner angegriffen, genötigt oder bedroht.

Ministerin Giffey macht klar, dass die Dunkelziffer jedoch sehr hoch sei. So suche tatsächlich nur jedes fünfte Opfer Hilfe. In einer sogenannten „Dunkelzifferstudie“ wird deutlich, dass in Deutschland jede dritte Frau in ihrem Leben einmal häuslicher Gewalt ausgesetzt sei. Den Anstieg der gemeldeten Fälle könnte auch durch ein geändertes Anzeigeverhalten zurück zu führen sein, so Giffey.

Initiative „Stärker als Gewalt“

Mit einer bundesweiten Initiative „Stärker als Gewalt“ wollen Bund, Länder und Kommunen das Hilfsangebot für Betroffene ausbauen. Hierzu wird unter anderem die Webseite stärker-als-gewalt.de online gehen.

„WIR MÜSSEN DAFÜR SORGEN, DASS GEWALT AN FRAUEN SO FRÜH WIE MÖGLICH ERKANNT WIRD UND FRAUEN SCHNELL HILFE BEKOMMEN. GEWALT AN FRAUEN GEHT UNS ALLE AN.“

Wichtig ist für Giffey auch, dass die Zahl der Frauenhäuser ausgebaut werden. Als Zufluchtsorte für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen, gibt es derzeit bundesweit nur zirka 350 Frauenhäuser. „Da müssen alle ran, damit wir einen Rechtsanspruch tatsächlich auch perspektivisch schaffen können,“ so die Ministerin.

 

Die Stimme von Supertramp auf Deutschland-Tour 2020

Mit ihrem unverwechselbaren Sound, eingängigen Melodien und außergewöhnlichen Arrangements schrieb die britische Rock-Pop-Band Supertramp in den 1970er und frühen 1980er Jahren Musikgeschichte.

Mehr als 60 Millionen Tonträger der Band wurden bis heute verkauft. Roger Hodgson, Frontmann und Stimme von Supertramp, meldet sich nun mit seiner Band für vier Konzerte auf Deutschlands Bühnen zurück. Die Besucher können sich auf zeitlose Supertramp-Klassiker ebenso freuen wie auf Songs, die der kreative Kopf mit der einprägsamen Falsettstimme, für seine Solo-Alben geschrieben hat.

Die Erfolgsgeschichte von Supertramp nahm in den 1970er Jahren Fahrt auf. Einen erheblichen Anteil daran hatte Roger Hodgson, der für zahlreiche Welthits der Band als Songwriter verantwortlich war. Titel wie „Give A Little Bit“, das er im Alter von 19 Jahren schrieb und das der Band zum Durchbruch auch in den USA verhalf, „Dreamer“, „School“ oder „The Logical Song“ entstammen seiner Feder und haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren.

Nicht nur für eingefleischte Fans besitzt die Musik von Supertramp nach wie vor allerhöchsten Wiedererkennungswert. Vor allem die Stimme Roger Hodgsons und die prägnanten Klaviersätze bieten dafür beste Voraussetzungen. Allein das Album „Breakfast In America“ aus dem Jahr 1979 verkaufte sich weltweit über 18 Millionen Mal.

Seit 1984 widmet sich der Multiinstrumentalist, Sänger und Komponist seiner Solo-Karriere. Schon das zum Start veröffentlichte „In The Eye Of The Storm“ wurde mehr als zwei Millionen Mal verkauft. Vier weitere Studioalben folgten. Daneben engagiert sich Roger Hodgson immer wieder in Projekten mit Künstlern sehr unterschiedlicher Genres. Dazu zählten beispielsweise Mitglieder der Band Toto, der Celtic-Folk-Musiker Carlos Núñez, der französische Musiker und Produzent Alan Simon oder die Songwriterin Liza Nemzo. In seinen Songs thematisiert er häufig philosophische und spirituelle Fragestellungen. Auf seinen regelmäßigen Tourneen, auf denen die bekannten Hits nie fehlen dürfen, begeistert er seine Fans rund um den Globus. Viermal trat er bereits bei der „Night Of The Proms“ auf und wurde auch dort für die Präsentation seiner Supertramp-Klassiker frenetisch gefeiert.

Der offizielle Pre-Sale startete am Freitag (22.11.2019). Für die Konzerte in Hamburg, Berlin und Rostock werden zusätzlich VIP Ticket-Upgrades (Soundcheck und Meet & Greet) angeboten. Der reguläre Vorverkauf für die Konzerte von Supertramp’s Roger Hodgson & Band startet am morgigen Montagvormittag (25.11.2019) um 10:00 Uhr. Alle weiteren Informationen unter www.reservix.de sowie an den stationären Vorverkaufsstellen.

Supertramp’s Roger Hodgson & Band „Breakfast In America World Tour“,

Deutschland-Termine:

  1. Juli 2020 Hamburg, Stadtpark
  2. Juli 2020 Eschweiler, Freilichtbühne
  3. September 2020 Berlin, Max-Schmeling-Halle
  4. September 2020 Rostock, Stadthalle

Kreis Alzey-Worms | Bildungsangebote auf lokale Bedürfnisse abstimmen

Die Entwicklung der „Bildungsregion Alzey-Worms“ ist Ziel einer Kooperationsvereinbarung, die der Landkreis Alzey-Worms, Verbandsgemeinden, die Stadt Alzey, die Agentur für Arbeit und das Jobcenter Alzey-Worms sowie die Industrie- und Handelskammer Rheinhessen und die Handwerkskammer Rheinhessen unterzeichnet haben.

„Eine fundierte Bildung und Ausbildung sichert die Zukunftsfähigkeit unseres Landkreises. Als Bildungsregion ist es unsere Aufgabe, zur Bildungsgerechtigkeit beizutragen und dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel mit neuen Formen der Zusammenarbeit zu begegnen“, betont Landrat Ernst Walter Görisch.

Bestmögliche individuelle Förderung

Die Kooperationspartner entwickeln eine kommunale Bildungslandschaft, indem sie die beteiligten Akteure und Bildungsbereiche in einem vernetzten System zusammenbringen. Damit bilden sie unabhängig von ihrer originären Zuständigkeit eine Gemeinschaft, die lebenslange Lernprozesse und Bildungs-Biografien begleitet, stützt und fördert. Bildungsangebote sollen auf lokale Bedürfnisse abgestimmt werden und den Menschen vor Ort dienen.

„Wichtig ist es, alle Bildungsakteure zu erfassen und die Voraussetzungen für eine dauerhafte und erfolgreiche Zusammenarbeit im Bildungsbereich zu schaffen, insbesondere durch die Vermeidung von Doppelstrukturen und das Erkennen von Angebotslücken“, so Kreisverwaltungsdirektorin Ruth Emrich. Die Zusammenarbeit trage zu einer bestmöglichen individuellen Förderung sowie zu mehr Effizienz bei der Ausgestaltung der Bildungsregion bei.

Die Transparenz der Bildungsangebote werde erhöht und der Zugang für die Menschen vor Ort, auch durch die Etablierung einer Bildungsberatung, verbessert. Koordiniert wird die Entwicklung der Bildungsregion vom Bildungsbüro in der Schulabteilung der Kreisverwaltung Alzey-Worms.