BYC-News Blog Seite 1483

Frankfurt | Fraport AG knackt die 70 Millionen Marke

Vier Tage vor dem Jahreswechsel überschreitet die Frankfurt Airport erstmals innerhalb eines Kalenderjahres die Marke von 70 Millionen Passagieren. Flughafenbetreiber Fraport hieß Passagierin Marleen Sossnowski symbolisch als 70millionsten Fluggast des Jahres 2019 willkommen.

Gemeinsam mit ihrem Mann Nevruz Celikkal, Tochter Juliette und Hund Teffy war Sossnowski gerade im Begriff, für ihren Flug nach Mexico City einzuchecken. Zu ihrer Überraschung erwarteten die Familie aus Flörsheim am Schalter bereits einige Gratulanten. Alexandra Ulm vom Kundenmanagement der Fraport AG empfing die Ehrengäste mit einem Blumenstrauß und überreichte einen Reisegutschein in Höhe von 1.000 Euro, einzulösen im unternehmenseigenen Reisebüro.

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Stolz auf 70.000.000 Fluggäste

„Wir verbinden mit dieser Geste unseren herzlichen Dank an Familie Celikkal / Sossnowski sowie an all die anderen Passagierinnen und Passagiere, die uns im Jahr 2019 bislang ihr Vertrauen geschenkt und den Flughafen Frankfurt als Ausgangspunkt, Etappenziel oder Destination für ihre Flugreise genutzt haben“, erklärte Ulm.

„Die Marke von 70 Millionen erfüllt uns als Betreibergesellschaft mit besonderem Stolz, da wir uns angesichts von Tagespassagierzahlen in Höhe von 240.000 bisweilen vor große infrastrukturelle Herausforderungen gestellt sahen. Diese konnten wir nur dank der guten Zusammenarbeit mit Behörden und Airlines sowie des großartigen Engagements unserer Beschäftigten bewältigen“, stellte sie fest.

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Präsent auch von Lufthansa

Ein Präsent gab es auch von der befördernden Airline. Matthias Brazel, Leiter Passagier Services der Lufthansa überreichte ein außergewöhnliches Flugzeugmodell als Erinnerung und lud die Familie vor dem Abflug in die Lounge der Fluggesellschaft ein.

Marleen Sossnowski freute sich über das herzliche Willkommen: „Was für eine schöne Weihnachtsüberraschung, ich habe noch nie etwas gewonnen! Wir fliegen jedes Jahr zu meiner Familie nach Mexiko und feiern mit ihr das neue Jahr, den Gutschein werden wir direkt für den nächsten Familienbesuch einlösen können.“

Die Marke von 60 Millionen Passagieren ist am Flughafen Frankfurt erstmals im Jahr 2015 überschritten worden. Davor hatte es elf Jahre gedauert, um von 50 auf 60 Millionen Passagiere anzuwachsen. 40 Millionen Fluggäste wurden erstmals 1997 gezählt.

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Vier gewinnt: Georgier begeht gleich mehrere Vergehen

Saarlouis. Ein 44 Jahre alter Georgier hat am Samstagnachmittag durch das Ignorieren einer roten Ampel einen Unfall verursacht, zudem stand er unter Drogeneinfluss, ist illegal im Land und versuchte eine Fahrerflucht.

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Der Dicke und der Don: „Ich bin kein Gewohnheitstier“

Hier spricht das andere Ende der Leine: der Don. Hunde sind Gewohnheitstiere. Heißt es. Aber das ist Quatsch. Ich probier‘ gerne mal was Neues aus. Auch wenn das manchmal weh tut.

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Alsheim | Wohnhaus nach Brand einsturzgefährdet

Nach einem Gebäudevollbrand am gestrigen Sonntagabend (05.01.2020) im rheinhessischen Alsheim, ist das Wohngebäude einsturzgefährdet und nicht mehr bewohnbar.

Gegen 19:15 Uhr wurde die Feuerwehr informiert, dass in der Obersdorfstraße ein Wohnhaus in Flammen stehe. Bei Eintreffen Bei Eintreffen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Nach über einer Stunde konnte der Brand gelöscht werden. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Haus verhindert werden. Diese wurde jedoch durch die starke Rauchentwicklung in Mitleidenschaft gezogen und ist derzeit ebenfalls nicht bewohnbar.

Nach ersten Erkenntnissen könnte laut des Wehrleiters eine vergessene brennende Kerze der Auslöser für den Brand gewesen sein. Glücklicher Weise wurden keine Menschen verletzt.

Das Gebäude ist einsturzgefährdet und nicht mehr bewohnbar. Die Schadenshöhe beläuft sich auf circa 250.000 Euro.

Im Einsatz waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Alsheim noch die Einheiten aus Eich, Mettenheim, Osthofen und Gimbsheim. Ebenfalls vor Ort war der Rettungsdienst, die First Responder Einheit sowie die Polizei.

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Mainz | 120 Autoreifen illegal entsorgt

Wie die Polizei in Mainz mitteilt, haben Passanten am gestrigen Samstagmorgen (04.01.2020) etwa 120 Autoreifen im Geiersköppelweg (Lennebergwald) gefunden und die Polizei verständigt.

Die Reifen mit unterschiedlichen Herstellern, Größen und Abnutzungszuständen waren auf dem Weg und neben dem Weg verteilt. Sie wurden eingesammelt, sichergestellt und mit Hilfe der Feuerwehr abtransportiert.

Übersichtsaufnahme Reifen | Foto: Polizei Mainz

Derzeit ist ungeklärt, ob die Reifen aus einer Straftat stammen oder ob hier eine unerlaubte Abfallbeseitigung vorliegt. Auf Grund der Vielzahl lässt sich vermuten, dass durch den oder die Täter ein größeres Fahrzeug zum Transport genutzt wurde.

Zur Klärung des Vorfall ist die Polizeiinspektion Mainz 3 (06131-654310 / E-Mail: pimainz3@polizei.rlp.de) auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen und bittet um Mithilfe.

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Ingelheim | Unfall durch 18-Jährigen unter Alkohol- und BTM-Einfluss

Am heutigen Sonntagmorgen (05.01.2020) kam es in Ingelheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem glücklicher Weise nur ein Fahrzeug beteiligt war.

Ein 18-Jähriger aus Heidesheim befuhr um 08:10 Uhr die Boehringer Umgehung vom Ingelheimer Bahnhof kommend in Richtung Rheinstraße. Auf der Brücke gerät der PKW ins Schleudern und kollidiert mehrfach mit der rechten Schutzplanke.

Der PKW-Fahrer hat keinen Führerschein und stand unter erheblichen Alkohol-/ und Betäubungsmitteleinfluss. Der PKW ist nicht mehr fahrbereit und muss abgeschleppt werden.

 

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Zwei 15-jährige Mädchen seit Freitag vermisst

Seit dem gestrigen Freitag (03.01.2020) gegen 11:00 Uhr werden zwei 15-jährige Mädchen aus Selters/Taunus vermisst.

Die beiden Mädchen, Antonia und Kyra, wurden durch eine Mutter am Bahnhof in Niederselters abgesetzt. Eventuell haben sie einen Zug nach Frankfurt genommen und halten sich dort im Bahnhofsgebiet oder aber im Bereich von Friedberg auf.

Antonia ist 15 Jahre alt

ca. 156 cm groß

ca. 55 kg schwer

und hat schulterlange, schwarz gefärbte, glatte Haare.

Sie ist bekleidet mit einer hüftlangen schwarzen Jacke, einem grauen Kapuzenpullover, einer Blue-Jeans und grauen Schuhen.

Kyra ist ebenfalls 15 Jahre alt

ca. 169 cm groß#

ca. 55 kg schwer

und hat mittelblonde, lange glatte Haare. Sie ist bekleidet mit einer schwarzen Jacke, einer Blue-Jeans und Turnschuhen.

Etwaige Hinweise zum Aufenthaltsort werden unter 06431/9140-0 an die Polizei in Limburg erbeten

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Ferienende in 15 Bundesländern – Große Stauwelle rollt durchs Bundesgebiet

Das letzte Wochenende der Weihnachtsferien hat es für Autofahrer in sich. Fast zeitgleich enden in 15 Bundesländern, in den Niederlanden und etlichen Nachbarländern die Ferien. Nur die Schüler Hessens können sich über eine weitere freie Woche freuen.

Dass nicht alle Urlauber an ein und demselben Tag zurückkehren, liegt an der diesjährigen Feiertagskonstellation. Montag, 6. Januar (Heilige Drei Könige) ist in Bayern, Baden-Württemberg und Teilen Sachsen-Anhalts Feiertag – allerdings ohne Feiertagsfahrverbot für Lkw. Am selben Tag haben noch die Schulen in Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein geschlossen. Das bedeutet, dass viele Autourlauber aus den genannten Regionen erst an diesem Tag heimkehren. Die Staugefahr ist besonders am Nachmittag groß.

Auf zäh fließenden Verkehr und zeitweise längere Staus muss sich auch einstellen, wer an den Vortagen unterwegs ist. Wie bereits in den Vorjahren beobachtet, erwartet der ADAC eine stetige Zunahme des Verkehrsaufkommens ab Neujahr. Die Wintersportrouten sind wegen des traditionellen Bettenwechsels vor allem am Samstag belastet.

Das sind die wichtigsten Staustrecken zum Ferien-Ende:

  • Großräume Hamburg, Berlin, Köln und München
  • A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg
  • A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig – Berlin
  • A 3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Köln
  • A 5 Basel – Karlsruhe
  • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Füssen/Reutte – Würzburg – Kassel – Hannover – Hamburg
  • A 8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe
  • A 9 München – Nürnberg – Berlin
  • A 10 Berliner Ring
  • A 24 Hamburg – Berlin
  • A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
  • A 81 Singen – Stuttgart
  • A 93 Kufstein – Inntaldreieck
  • A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 96 Lindau – München
  • A 99 Umfahrung München

Die Rückreisekarawane durchzieht auch die Alpenländer. Die Hauptlast müssen die Fernstraßen aus den Wintersportorten tragen. Dazu zählen in Österreich die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn, die Fernpass-Route sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen, in der Schweiz die Gotthard-Route und die Zufahrtsstraßen der Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz. Auch der Andrang an den Autoverladestationen Furka, Lötschberg und Vereina wird zeitweise groß sein. In Italien sind neben der Brennerroute die Straßen aus dem Puster-, Grödner- und Gadertal sowie aus dem Vinschgau am stärksten staugefährdet.

Die Zwangsaufenthalte an den drei Autobahnübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) wegen Personenkontrollen dürften zeitweise bis zu einer Stunde betragen.

Eine detaillierte Stauprognose zur individuellen Routenplanung mit Angaben zur genauen Tages- und Uhrzeit entlang der Route findet man unter http://maps.adac.de.

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Alptraum für viele Tierhalter zum Jahreswechsel – Über 700 Tiere entlaufen

Für viele Haustierbesitzer endete der Wechsel ins neue Jahrzehnt mit einem Albtraum. Nach Angaben von Tasso e.V. sind in der Nacht zum Jahreswechsel über 700 Tiere entlaufen.

712 entlaufene Hunde und Katzen weist die Statistik für den Jahreswechsel 2019/2020 aus. „Es ist eine bedrückende Zahl, die wir Ihnen heute mitteilen müssen. Wir hatten gehofft, dass in diesem Jahr weniger Tiere zu der Zeit entlaufen, zu der wir Menschen begeistert und freudig den Beginn eines neuen Jahres feiern“ so eine Sprecherin von Tasso e.V.

Hoch her ging es in der Notrufzentrale, die auch in der vergangenen Silvesternacht rund um die Uhr besetzt war, um die zahlreichen Vermissten- und Fundmeldungen zu entlaufenen Vierbeiner zu bearbeiten. So waren es 460 vermisste Hunde, 252 vermisste Katzen und ein vermisstes Frettchen.

Natürlich lässt sich nicht jeder Fall eines vermissten Tieres eindeutig auf das Zünden von Silvesterfeuerwerk zurückführen. Dass ein Zusammenhang besteht, zeigt allerdings die Erfahrung: Es sind vor allem Hunde, die in der Silvesternacht entlaufen. Häufig passiert es, wenn sie nur noch einmal kurz hinausgehen, um sich zu erleichtern.

Die Zahlen unterstreichen diese Erfahrung: Entlaufen an allen anderen Tagen im Jahr durchschnittlich etwa 100 Hunde, sind es an den beiden Tagen rund um den Jahreswechsel mehr als 400 und damit mindestens doppelt so viele. Zum Glück sind viele Hunde zwischenzeitlich gefunden worden und auch Katzen, die sich oft irgendwo verstecken, um das Ende der Feierei abzuwarten, sind in vielen Fällen zwischenzeitlich wiederaufgetaucht.

All jenen, die ihr Tier noch vermissen, drücken wir die Daumen, dass es ganz bald unversehrt gefunden wird.

Worms | Lagerhalle nähe Bahnhof in Brand geraten

Am frühen heutigen Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Worms gegen 02:40 Uhr durch einen Anwohner informiert, dass in der Güterhallenstraße ein Gebäude brennen würde.

Bei Eintreffen der ersten Einheiten stand der Dachstuhl des dortigen Lagergebäudes in der Nähe der Bahnschienen in Vollbrand und konnte durch die Feuerwehr nach fast 4 Stunden unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Der Gebäudeschaden kann bisher nicht näher beziffert werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei bezüglich der Brandursache erfolgen sobald der Brandort durch die Feuerwehr freigegeben wird.

Wiesbaden | Rauchmelder rettete Leben – 4 Menschen mit starker Rauchgasvergiftung

Am Donnerstag (02.01.2020) wurde die Feuerwehr Wiesbaden um 23 Uhr über Notruf zu einem Brandverdacht in den Normannenwerg in Biebrich alarmiert.

Die Anrufer wurden von mehreren ausgelösten Rauchmeldern aufgeweckt. Während der Anfahrt der Kräfte der Feuerwache 1 und 2 sowie der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Biebrich wurde in weiteren Meldungen von einer starken Rauchentwicklung und Feuerschein in einem Reihenhaus berichtet.

Vor Ort wurde ein Entstehungsbrand vorgefunden, der 42-jährige Eigentümer zog sich bei eigenen Löschversuchen eine Rauchvergiftung zu. Das Feuer wurde mit einem Trupp unter Atemschutz und einem C-Strahlrohr bekämpft, eine Brandausbreitung konnte so verhindert werden.

Die direkt angrenzenden Nachbarhäuser wurden durch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Biebrich kontrolliert, da hier ebenfalls Rauch eingedrungen war, mussten insgesamt sechs Personen vom Rettungsdienst behandelt werden. Drei Erwachsene und ein Kind erlitten starke Rauchvergiftungen und mussten einer Wiesbadener Klinik zur Weiterbehandlung zugeführt werden. Die Einsatzleitung Rettungsdienst koordinierte die Versorgung und den Transport der Betroffenen.

Aufgrund der Rauchentwicklung kam es zu starken Ruß- und Rauchschäden in dem Haus, welches gerade renoviert wird, der Sachschaden wird auf 90.000 € geschätzt.

In diesem Zusammenhang empfiehlt die Feuerwehr, nur dann eigene Löschversuche zu unternehmen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Die Gefahren durch Brandrauch und Hitze dürfen dabei nicht unterschätzt werden. Viel wichtiger als die Löschversuche ist das frühzeitige und richtige Absetzen der Notrufmeldung unter der europäischen Notrufnummer 112.

Mainz | Erst gespuckt, dann blutige Nase abgeholt

Eine blutige Nase hat ein 18-jähriger Laubenheimer, nach einer Auseinandersetzung heute Nacht gegen 01:00 Uhr am Hauptbahnhof, davongetragen.

Weil er angeblich grundlos niedergeschlagen worden sei, hat der Geschädigte die Polizei angerufen. Im Gespräch mit dem 20-jährigen Täter, gibt dieser jedoch an, von dem Geschädigten grundlos angespuckt worden zu sein, daraufhin hätte er ihm auf die Nase geboxt.

Der Geschädigte ist dadurch zu Boden gegangen und beim wieder aufstehen, nach seinen Angaben nochmals niedergeschlagen worden. Beide Beteiligte stehen deutlich unter Alkoholeinfluss. Beim Beschuldigten werden 1,4 Promille später gemessen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wird eingeleitet.

Nackenheim | Sternsinger verhinderten Gebäudebrand

In den Tagen nach Silvester ziehen sie wieder von Haus zu Haus durch die Gemeinden und Städte – Die Sternsinger. Sie sammeln für Kinderhilfsprojekte in aller Welt und spenden den Bewohnern und Häusern traditionell den Segen.

Doch in Nackenheim waren sie am gestrigen Donnerstagabend zur richtigen Zeit am richtigen Ort und verhinderten Schlimmeres. Als sie vor einem Haus im Rudelheckweg standen, bemerkten die Kinder das laute Piepen eines Rauchwarnmelders. Als auf ihr Klingeln an der Haustür keiner öffnete, informierte die Betreuerin umgehend die Feuerwehr. Und wie sich im Nachhinein herausstellte, gerade noch im letzten Moment.

Die Bewohnerin hatte das Haus verlassen und vergessen eine Kerze aus zu machen. Diese hatte bereits auf das Gesteck übergegriffen und den Rauchwarnmelder ausgelöst. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Brand schnell gelöscht werden und die verrauchte Wohnung durch die Feuerwehr belüftet werden.

Nicht nur von der dankbaren Bewohnerin gab es großes Lob für das vorbildliche Verhalten der Kinder, sondern auch von der Feuerwehr. Als kleines Dankeschön durften die Kinder dann mit dem Einsatzfahrzeug zum neuen Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Bodenheim/Nackenheim. Dort warteten schon die übrigen Gruppen auf die „kleinen Helden“. Wehrleiter Bernward Bertram lud die illustre Truppe auf eine Limo ein, die Sternsinger revanchierten sich mit dem Segen für das Feuerwehrhaus und das eingesetzte Feuerwehrfahrzeug.

Alzey | Wilde Verfolgungsjagd durch die Innenstadt

Eine Streife der Polizeiinspektion Alzey wollte am heutigen Freitagvormittag (03.01.2020) gegen 09:40 Uhr den Fahrer eines Pkw im Galgenwiesenweg in Alzey einer Verkehrskontrolle unterziehen.

Der Fahrer versuchte jedoch sich der Kontrolle zu entziehen. Er flüchtete, verfolgt durch die Streife, mit hoher Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet, wobei er unter anderem in der Berliner Straße entgegen der Fahrtrichtung einen Kreisverkehr durchfuhr und in der Kreuznacher Straße trotz Rotlicht der Ampel die dortige Kreuzung überquerte.

Die weitere Flucht verlief dann über die Spießgasse, Glockenturmweg, Ernst-Ludwig- und Wormser Straße auf die B271 in Richtung Flomborn. Der Polizei gelang es drei weitere Funkstreifenwagen an das flüchtende Fahrzeug heranzuführen, und den Fahrer schließlich in der Ortsdurchfahrt Flomborn auszubremsen.

Der 35 Jahre alte Mann aus der VG Alzey-Land ließ sich dann widerstandslos festnehmen. Wie sich herausstelle ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand vermutlich unter Einwirkung von Betäubungsmitteln, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Gegen den Mann wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und anderen Delikten ermittelt.

Die Polizei bittet Zeugen und insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch den flüchtenden Fahrer gefährdet wurden, sich unter 06731/911-0 zu melden.

 

Mainz | Karstadt unterstützt schwerstkranke Kinder

Bereits in den ersten Dezemberwochen startete Karstadt zum wiederholten Mal eine Weihnachtswunschbaumaktion. Die Kundinnen und Kunden hatten die Gelegenheit, für schwerstkranke Kinder Geschenke zu kaufen.

Der Geschäftsführer von Karstadt, Knut Werle, und der Abteilungsleitung von Fashion und Sport, Heiko Lange, haben   rechtzeitig vor dem Fest im Rahmen einer Aktion die schön verpackten Geschenke an die Vertreterinnen von Kidicare und die Vertreterinnen der Mukoviszidose Ambulanz der Uniklinik Mainz übergeben.

Besonders groß war die Freude als der Geschäftsführer zusätzlich je 300 € für beide Organisationen bereithielt, die aus der Spendenbox des Einpackservices stammten. Dieser Betrag kommt, wie alle Spenden an Kidicare, zu 100 % der Ambulanten Kinderkrankenpflege der Johanniter, zugute. Kidicare betreut, pflegt und versorgt seit nunmehr 20 Jahren schwerstkranker Kinder zuhause.