BYC-News Blog Seite 1482

Die beliebtesten Tiernamen 2019 waren…

Den richtigen Hundenamen zu kennen, kann dem Gespräch mit dem bis dahin noch unbekannten Hundehalter auf der Straße oder im Park Tür und Tor öffnen. Dass die Deutschen bei der Namensfindung für ihre bellenden oder miauenden Hausgenossen auch im Jahr 2019 klare Favoriten hatten, zeigt eine Analyse der TASSO-Datenbank.

Egal ob Rassehund oder Mischling: Viele Fellnasen dürften Balu oder Luna heißen, denn das waren auch im vergangenen Jahr die beliebtesten Hundenamen. Zudem werden Hündinnen auch gerne Bella, Emma, Nala, Amy, oder Lilly genannt. Die Namensliste für die Rüden sieht ähnlich aus wie im Vorjahr. Hinter Balu folgen Buddy, Charlie, Milo, Rocky und Bruno.

Wenig Überraschung bietet auch die Hitliste der beliebtesten Katzennamen. Auch hier sind Luna und Lilly vorne mit dabei. Zudem  Nala, Lucy, Mia, Maja, Mimi, Bella, Mila und Molly. Kater hören – wenn sie wollen – auf die Namen Simba und Leo, Charly, Balu, Felix, Findus, Sammy, Max, Tiger und Rocky.

-Werbeanzeige-

Saarländer bekommen seltener Antibiotika verschrieben…

Saarbrücken. Saarländer und Pfälzer scheinen die empfindlichsten Schnupfennasen zu haben. Denn nirgendwo sonst in Deutschland wird so viel Antibiotika verschrieben wie an Saar, Mosel und Rhein. Doch die Zahlen sind rückläufig, wie die Techniker Krankenkasse (TK) mitteilt.

-Werbeanzeige-

Mainz / Rheinhessen | Vermehrtes Auftreten von falschen Polizeibeamten

Das Thema „falsche Polizeibeamte“ ist für den Bereich des Polizeipräsidium Mainz immer noch aktuell. Im Stadtgebiet Mainz sowie in Nieder-Olm und Essenheim kommt es zu insgesamt weiteren sechs der Polizei gemeldeten Anrufen.

Betroffen sind Senioren im Alter von 73 bis 88 Jahren. Die Vorgehensweise ist immer gleich. Die Anrufer melden sich, wie hier teilweise geschehen, mit „Kommissar Frank Schneider der Polizeiinspektion Mainz“, „Herr Lorenz von der Polizei“ oder auch „Oberinspekteur Schneider von der Polizei Frankfurt“.

Als Legende geben sie an, dass in der Nachbarschaft Einbrecher festgenommen worden seien, welche eine Liste mit dem Namen der Angerufenen als nächstem „Einbruchsopfer“ dabeihatten. Damit versuchen sie, die Angerufenen zu verunsichern. Im Gesprächsverlauf stellen die angeblichen Polizeibeamten, wie hier geschehen, Fragen nach Vermögenswerten.

Bis auf einen Fall im Umland, bei dem ein größerer Schaden im mittleren, fünfstelligen Bereich entsteht, reagieren alle Angerufenen richtig. Sie geben keine Auskunft über ihre Vermögenswerte und verständigen die Polizei über die entsprechenden Vorfälle. Zur Information und Vorbeugung haben wir dieser Meldung im Anschluss einige Sicherheitshinweise und den Link zu einem Präventionshinweis mit Video des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz angefügt.

Hinweis: Die Polizei Mainz rät nochmals eindringlich dazu, keinerlei Informationen an solche Anrufer weiterzugeben. Denken Sie immer daran, dass die Polizei niemals telefonisch Auskünfte über ihr Vermögen verlangt und sie auch niemals auffordert, Geldbeträge oder Wertsachen herauszugeben. Sollten sie Anrufe in dieser Art erhalten, seien sie misstrauisch, legen sie auf und informieren sie umgehend die Polizei über die Notrufnummer 110.

Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz: Aktuelle Betrugsmasche Falsche Polizeibeamte

-Werbeanzeige-

Wiesbaden | Wellritzstraße für den Radverkehr freigegeben

Wie das Dezernat für Umwelt, Grünflächen und Verkehr mitteilt, ist die Wellritzstraße für den Radverkehr entgegen der Einbahnstraße geöffnet worden. Damit habe man einen lange gehegten Wunsch des Ortsbeirats Westend/Bleichstraße erfüllt.

„Mit der Öffnung verbessern wir die Erreichbarkeit der Geschäfte und Restaurants sowohl im neuen Fußgängerzonen-Abschnitt als auch im Rest der Wellritzstraße“, erklärt Umwelt- und Verkehrsdezernent Andreas Kowol.

Die Neuregelung wird durch Beschilderung und zusätzlich Piktogramme auf der Fahrbahn verdeutlicht. Auch die Weiterfahrt in Richtung Westen über den Bismarckring/Sedanplatz ist nun dank neuer Ampelanlage möglich. „Mit der jetzt durchgängigen Achse Wellritzstraße/Westendstraße erleichtern wir außerdem das Radfahren zwischen nördlicher Innenstadt und Hochschule RheinMain“, betont Kowol die Netzwirkung der Maßnahme.

Im Zuge der für die Zukunft vorgesehenen Umgestaltung der Schwalbacher Straße soll zudem eine verbesserte Überquerungsmöglichkeit Richtung Michelsberg und Fußgängerzone entstehen.

-Werbeanzeige-

A63 Göllheim | Schrecklicher Unfall auf dem Autobahnparkplatz Donnersberg

Zu einem schrecklichen Unfall, bei dem ein Frau getötet und zwei weitere Menschen schwer verletz wurden kam es am gestrigen Dienstagmittag auf dem Parkplatz „Donnersberg“ an der A63.

Eigentlich wollten sie gerade auf dem Parkplatz nur eine kurze Rast machen, jetzt ist eine 66-jährige Frau tot und zwei weitere Männer liegen schwer verletzt und ein dritter mit leichten Verletzungen in Krankenhäusern.

Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde der Unfall ausgelöst, als ein 53-jähriger Autofahrer auf seinem Weg in Fahrtrichtung Mainz kurz nach 12 Uhr zwei Sattelzüge überholen wollte, die auf der rechten Spur fuhren. Der Pkw-Fahrer befand sich zwischen den Anschlussstellen Winnweiler und Göllheim bereits auf der Überholspur und fast auf der Höhe des hinteren Sattelzugs, als dieser ebenfalls nach links ausscherte.

Vermutlich um einen Auffahrunfall zu vermeiden, zog der 53-Jährige das Steuer seines Opel Insignia nach rechts. Dadurch verlor er jedoch die Kontrolle über seinen Wagen, kam nach rechts von der Autobahn ab und schleuderte mit hoher Geschwindigkeit in die Zufahrt zum Parkplatz Donnersberg. Dort überschlug sich der Wagen mehrfach, bevor er gegen zwei stehende Pkw prallte.

Der Opel Insignia überschlug sich mehrfach. Der Fahrer wurde dabei im Wagen eingeklemmt und schwer verletzt. Er musste von der Feuerwehr befreit werden. | Foto: Polizeipräsidium Westpfalz

Neben dem ersten Fahrzeug, mit dem der Opel Insignia kollidierte, standen ein Mann und eine Frau, die vermutlich gerade Rast machten. Die 66-jährige Frau erlitt dabei tödliche Verletzungen, der 72-jährige Mann wurde schwerstverletzt. In dem zweiten Fahrzeug, gegen das der Opel prallte, saß der Fahrer auf seinem Fahrersitz. Der 73-Jährige zog sich bei dem Aufprall leichte Verletzungen zu.

Der 53-jährige Opel-Fahrer wurde in seinem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt ebenfalls schwerste Verletzungen.

Alle drei Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Nach einer ersten ärztlichen Einschätzung besteht bei ihnen keine Lebensgefahr.

Neben der Polizei waren die Feuerwehr mit etwa 30 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen und zwei Rettungshubschraubern sowie die Autobahnmeisterei vor Ort.

Wie es zu dem Unfall kam und was sich genau vor Ort ereignete, soll ein Gutachter klären. Ein Polizeihubschrauber wurde angefordert, um Bilder aus der Luft zu fertigen, die ebenfalls zur Rekonstruktion der Ereignisse beitragen sollen.

-Werbeanzeige-

Mainz | Biotoppflege für die Störche

Fit fürs neue Jahr müssen nach den Weihnachten und Jahreswechsel nicht nur viele Mainzer werden. Auch die Storchenwiesen zwischen Mombach und Budenheim benötigen in diesen Tagen Pflege um gut ins Jahr 2020 zu starten.

Waren die Flächen in der Mombacher und Budenheimer Rheinaue vor Jahrzehnten für ihre Vielfalt an Gemüse und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen bekannt, so stehen sie mittlerweile für wachsende ökologische Vielfalt. Neben den Störchen die dort einen Brutplatz gefunden haben, finden auch Molche und Frösche, Libellen, Nachtfalter, Wildbienen, seltene Obstbaumarten, Schwarzpappeln, Schlüsselblumen, Orchideen dort eine geschützte Heimat. Diese Lebensräume zu erweitern und zu erhalten hat sich der Arbeitskreis Umwelt Mombach zur Aufgabe gemacht.

Die offenen Wiesen der Aue bieten den Störche ausreichend Nahrung zur Versorgung ihrer Jungen und anderen Arten einen Lebensraum. Ein Insektenhotel gewährt Unterschlupf für viele Wildbienen- und Wespenarten. Neu gepflanzte Obstbäume und Schwarzpappeln stellen Nahrung und Platz für Insekten bereit. Eine Bruchsteinmauer sowie Nisthilfen für Störche und Fledermäuse sorgen für Unterschlupf für weitere bedrohte Arten. Damit all diese Biotope ihre Funktion dauerhaft erfüllen können werden Sie von den Mitgliedern des Arbeitskreises Umwelt betreut und instandgehalten.

Die Naturschützer treffen sich am Samstag den 11.01.2020 zur Pflege der Storchenwiesen im Mombacher Unterfeld. Sie rufen die Mitbürger in Mainz und Umgebung auf sich aktiv an diesen Maßnahmen zum Arten- und Biotopschutz beteiligen.

Treffpunkt ist jeweils um 10.00 Uhr an der Distelschänke im Mombacher Unterfeld. Informationen zur Anfahrt usw. unter info@akumwelt.de. Feste Schuhe, Arbeitskleidung und Arbeitshandschuhe werden empfohlen.

-Werbeanzeige-

Stadecken-Elsheim | 80-jährige Fußgängerin bei Unfall schwer verletzt

Zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine 80-jährige Fußgängerin zunächst lebensgefährlich verletzt wurde, kam es am gestrigen Montagabend in Stadecken-Elsheim.

Gegen 18:54 Uhr befuhr ein 26-Jähriger mit seinem PKW die Oppenheimer Straße in Richtung Nieder-Olm. Im Ortsbereich überquerte eine 80-jährige Seniorin die Fahrbahn und wurde von dem PKW erfasst.

Vor Ort erlitt sie zunächst lebensbedrohliche Verletzungen. Nach Versorgung des Rettungsdienstes vor Ort konnte ihr Zustand stabilisiert werden, so dass sie in die Universitätsmedizin nach Mainz gebracht werden konnte. Dort konnte ihr Zustand weiter stabilisiert werden, so dass sie sich nicht mehr im Lebensgefahr befindet.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Rufnummer 06131/65-4310 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz3@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

 

-Werbeanzeige-

Fridays For Future Großdemo in Mainz

Zum 17.01.2020 ruft Fridays For Future Deutschland zu einer bundesweiten Großdemonstration in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz auf.

Nach über einem Jahr Fridays For Future ist das Ergebnis ernüchternd: Weder die Bundesregierung noch die Länder haben ernsthafte Bemühungen angestellt, Maßnahmen zum Erhalt unseres Planeten zu ergreifen. Im Gegenteil: Das Zeitfenster wird immer kleiner und eine Erreichung der Pariser Klimaziele immer unwahrscheinlicher.

Das sogenannte Klimaschutzpaket ist im Prinzip ein Ausstieg aus den Verträgen von Paris. Es ist ein Manifest der Handlungsunfähigkeit und macht Millionen Menschen, die seit mehr als einem Jahr gemeinsam generationsübergreifend für Klimagerechtigkeit auf die Straße gehen, wütend.

Aus diesem Grund rufen Vertreter*innen von Fridays For Future, Extinction Rebellion und zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen zu einer länderübergreifenden Demonstration in Mainz auf. Das Motto der Demonstration lautet: #DieUhrTickt. Die Zeit rennt uns davon und adäquate Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakatastrophe fehlen. Wenn wir jetzt nicht das Ruder herumreißen, werden wir unseren Wohlstand, unsere Wirtschaft und unseren Lebensstandard wie wir sie kennen, verlieren.

“Während Millionen Menschen in Deutschland für ernstgemeinten Klimaschutz auf die Straßen gehen, lassen politische Handlungen auf sich warten. Der einzige merkliche Unterschied zu vor einem Jahr ist der, dass wir ein Jahr weniger Zeit haben. Diese Form der Handlungsunfähigkeit ist skandalös und hat längst die Grenze des Ertragbaren überschritten. Aus diesem Grund heißt es im Januar lauter, größer und unbequemer zu sein als je zuvor!” – Maurice Conrad, Pressesprecher

Die Demonstration wird in Mainz stattfinden. Organisiert wird sie dabei gemeinsam von Vertreter*innen aus den Ländern Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen sowie Nordrhein-Westfalen. Nach Plan beginnt die Demo um 12 Uhr auf der Ludwigstraße und setzt sich mit einem Demozug durch die Stadt nach einem kleinen Bühnenprogramm in Bewegung. Der Demozug kehrt schließlich wieder zur Ludwigstraße zurück. Wir erwarten zwischen 10 000 und 20 000 Teilnehmer*innen. Wir nehmen die Demonstration zum Anlass, speziell auf das Thema Fluchtursachen bzw. Klimaflucht aufmerksam zu machen.

Das Bühnenprogramm wird eine abwechslungsreiche Mischung aus bekannten Musiker*innen, Künstler*innen und Redebeiträgen sein. Dabei haben wir einen großen Pool an prominenten Vertreter*innen aus Gesellschaft und Kultur im Boot. Neben Indianageflüster werden Thomas Krüger alias Mr. Pianoman, NUmmer9 und LWFLD Als musikalische Acts auftreten.

„Mit dem Zentralstreik in Mainz wollen wir zeigen, dass wir trotz der Handlungsunfähigkeit der Politik immer noch nicht müde sind. Im Gegenteil, immer mehr Menschen aus allen Gesellschafts- und Altersschichten schließen sich uns an. Millionen Menschen sind wütend und wollen die Politik endlich handeln sehen. Millionen Menschen, die gemeinsam für ein Ziel kämpfen: eine zukunftsfähige Klimapolitik, die JETZT umgesetzt wird.“ – Jil Kalmes, Pressesprecherin

-Werbeanzeige-

Mainz | Schüsse in der Neustadt

Am gestrigen Montagabend (06.01.2020) wurde kurz nach 19:00 Uhr ein 18-jähriger Mainzer im Kaiser-Karl-Ring von zwei Männern und einer Frau bedroht. Diese forderten von dem 18-Jährigen die Herausgabe von Bargeld und Handy.

Nachdem der junge Mann flüchten und sich zunächst verstecken konnte, beobachtete er die Täter, wie diese in ein Mehrfamilienhaus im Kaiser-Karl-Ring verschwanden.

Um mit den Tätern Kontakt aufzunehmen nutzte der Geschädigte die Türklingelanlage. Kurz darauf werden aus einem geöffneten Fenster der oberen Stockwerke heraus mehrere Schüsse nach draußen abgegeben, woraufhin der Geschädigte über Notruf die Polizei informiert.

Von Spezialkräften der Polizei kann der 19-Jährige Haupttäter im Rahmen der eingeleiteten Maßnahmen vorläufig festgenommen werden.

Nach einer richterlichen Anordnung wird die betroffene Wohnung ebenfalls von Spezialkräften der Polizei durchsucht und eine tatrelevante Pistole aufgefunden, bei der es sich nach ersten Überprüfungen um eine Schreckschusspistole handelt.

Das Gemeinsame Sachgebiet Jugend der Staatsanwaltschaft und der Polizei Mainz übernimmt die weiteren Ermittlungen.

 

-Werbeanzeige-

127 neue Lotto-Millionäre in Deutschland

Genau 127 neue Lotto-Millionäre gab es im abgelaufenen Jahr 2019. Damit konnten die 16 Lotteriegesellschaften, die im Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) zusammengeschlossen sind, im Schnitt jede Woche mindestens zwei Menschen glücklich machen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Spieleinsätze von knapp 7,3 Milliarden Euro erzielt. Das bedeutet im Vergleich zum Jahr 2018 einen leichten Rückgang von rund 1,2 Prozent.

„Mit diesem Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, bilanziert Jürgen Häfner, Geschäftsführer der derzeit federführenden Blockgesellschaft LOTTO Rheinland-Pfalz – und betont: „Unsere Spieleinsätze sind seit Jahren nahezu stabil – mit den üblichen jackpotbedingten Schwankungen.“

So verteilten sich die Millionengewinne im Jahr 2019

Quelle: „obs/Deutscher Lotto- und Totoblock (DLTB)“

Und mehr noch: Neben den vielen Geldgewinnen, die die Gesellschaften des DLTB im vergangenen Jahr ausgeschüttet haben, freuen sich auch die Haushalte der Bundesländer: Über 2,9 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben haben die Lotto-Gesellschaften im vergangenen Jahr abgeführt – jeden Tag rund acht Millionen Euro: „Das sind Mittel, auf die das Gemeinwohl in unserem Land verzichten müsste, wenn es die Landeslotteriegesellschaften nicht gäbe“, konstatiert Jürgen Häfner. So werden viele wichtige Projekte in den Bereichen Wohlfahrt, Sport und Kultur sowie in der Denkmalpflege und im Umweltschutz in allen Bundesländern unterstützt.

Erfreuliche Entwicklung bei LOTTO 6aus49

Besonders erfreulich war im abgelaufenen Jahr die Einsatzentwicklung beim LOTTO 6aus49: Im Vergleich zum Jahr 2018 konnte die beliebteste Spielart der Deutschen ein Plus von mehr als zwei Prozent verzeichnen. Mit einem Spieleinsatz von rund 3,54 Milliarden Euro hat LOTTO 6aus49 im Jahr 2019 seinen Spitzenplatz gefestigt. Knapp 49 Prozent aller Spieleinsätze im DLTB wurden für das Lottospiel abgegeben.

„Das ist ein guter Startpunkt für die Weiterentwicklung, die unser Klassiker im neuen Jahr erfahren wird“, sagt Häfner mit einem Blick nach vorne. Im Herbst 2020 soll es einige Änderungen geben, die künftig ermöglichen, dass bei LOTTO 6aus49 jede Woche noch mehr Millionenbeträge in den oberen Gewinnklassen für die Spielteilnehmer zu gewinnen sind. Finanziert wird dies – nach einer langen Preisstabilität von über sieben Jahren – mit einer moderaten Einsatzanpassung von 1 Euro auf 1,20 Euro pro Lotto-Kästchen.

Eurojackpot weiterhin erfolgreich

Der leichte Rückgang der Gesamtspieleinsätze im Jahr 2019 ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass es weniger lange Jackpot-Phasen gab. Insbesondere die Lotterie Eurojackpot ist ein Produkt, das von hohen Summen im ersten Gewinnrang lebt. Dies hat zwar dazu geführt, dass die in 18 europäischen Ländern angebotene Lotterie im vergangenen Jahr in Deutschland ein Umsatzminus von 14,4 Prozent zu verzeichnen hatte. „Nachdem es im Jahr 2018 bei Eurojackpot eine außergewöhnliche Steigerung von 61 Prozent gab, war dieser vergleichsweise moderate Rückgang aber zu erwarten“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Häfner.

Nichtsdestotrotz verteidigte Eurojackpot seinen zweiten Platz in der Rangliste der Einsatzbringer innerhalb des DLTB. Mit rund 1,25 Milliarden Euro hat die europäische Lotterie mehr als 17 Prozent aller im DLTB getätigten Spieleinsätze im Jahr 2019 generiert.

Staatliches Lotteriemonopol als Zukunftsmodell

Die Bilanz des Jahres 2019 beweist gerade in der derzeitigen Diskussion um den neuen Glücksspielstaatsvertrag, dass es sich beim staatlichen Lotteriesystem in Deutschland um ein Zukunftsmodell handelt: „Das gemeinwohlorientierte Glücksspiel auf der Grundlage des Ordnungsrechts und im Rahmen der föderalen Zuständigkeit hat sich bewährt“, sagt Jürgen Häfner. „Unser verantwortliches Glücksspielangebot genügt vorbildlich den Anforderungen der Suchtprävention und des Spielerschutzes. Wir sind zuversichtlich, dass sich eine Novellierung des Glücksspielstaatsvertrages 2021 nach übereinstimmenden Bekundungen aller Beteiligten daran orientieren wird.“

Unstrittig ist für den DLTB auch die Tatsache, dass schwarze Lotteriewetten weiterhin verboten bleiben müssen. „Illegale Anbieter wie etwa ,Lottoland‘ betreiben Produktpiraterie, zahlen so gut wie keine Steuern und Abgaben in Deutschland und sind nicht dem Gemeinwohl verpflichtet. Das Verbot muss weiterhin auf allen Ebenen durchgesetzt werden“, fordert Geschäftsführer Häfner.

Annahmestellen bleiben wichtigste Säule des Vertriebs

Die Lotto-Gesellschaften erfüllen weiterhin auch eine wichtige strukturpolitische Aufgabe in den Ländern. „Wir verfügen über ein dichtes Netz von rund 21.500 LOTTO-Annahmestellen in ganz Deutschland. Dieses Netz ist und bleibt nach wie vor die größte Stütze unseres Angebotes“, sagt Jürgen Häfner: „Das ist vor allem deshalb wichtig, weil wir dort unter anderem auch zur Unterstützung des ländlichen Raumes beitragen. Oft sind unsere Lottoläden die letzten Dorfläden, die die Sicherung der Nahversorgung leisten.“

Online-Spieleinsätze erneut gesteigert

Im Online-Bereich verzeichnen die Gesellschaften des DLTB erfreuliche Zugewinne. Die regionalen Homepages der Lotto-Gesellschaften, auf denen man bequem und sicher seine Tipps für die meisten Spielangebote online abgeben kann, erfreuten sich einer steigenden Zahl an Nutzern und Spielaufträgen. Ebenso erhalten Spielinteressierte über die Informations-und Serviceplattform des DLTB, www.lotto.de, Informationen rund um LOTTO. Im Jahr 2019 wurden rund 651 Millionen Euro an Spieleinsätzen generiert, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund 11,6 Prozent.

127 neue Millionäre in Deutschland

Die größten Gewinner im vergangenen Jahr waren einmal mehr die vielen Spielteilnehmer. 973 Spielaufträge erzielten im Jahr 2019 einen Gewinn von 100.000 Euro und höher. 127 Tipper sind mit einem Volltreffer Millionär geworden.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein Blick auf die Verteilung der Millionengewinne über das Land. Den ersten Platz belegt 2019 Baden-Württemberg mit 23 Millionären, gefolgt von den beiden bevölkerungsreichsten Bundesländern Nordrhein-Westfalen (21 Neu-Millionäre) und Bayern (19). Auf dem vierten Platz rangiert Niedersachsen (14), gefolgt von Rheinland-Pfalz (9) und Brandenburg (8).

Über den größten Gewinn des vergangenen Jahres in Höhe von 63,2 Millionen Euro freute sich ein Eurojackpot-Spieler aus dem südlichen Rheinland-Pfalz. Den höchsten Gewinn im LOTTO 6aus49 sicherte sich ein Spielteilnehmer aus dem Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen mit knapp 31,5 Millionen Euro. In der Zusatzlotterie Spiel 77 erzielte eine Spielteilnehmerin aus der Prignitz in Brandenburg mit knapp 7,5 Millionen Euro den höchsten Gewinn.

Die LOTTO-Zahlen des Jahres

Die Hitliste der beim LOTTO 6aus49 am häufigsten gezogenen Zahlen führte 2019 die 42 an, die insgesamt 22 Mal aus der Ziehungstrommel gezogen wurde. Auf den weiteren Plätzen folgen die 29 und die 36. Die Zahl, die seit der ersten Ziehung 1955 bis zum heutigen Tag am seltensten gezogen wurde, ist auch nach wie vor ausgerechnet die Zahl, die bei der ersten Ziehung als erste ermittelt wurde: die 13.

 

-Werbeanzeige-

Ingelheim | 19. Müllsammeltag „Ingelheim – ganz schön sauber“

Achtlos weggeworfener Müll, Zigarettenstummel oder Hundehaufen prägen leider immer mehr das Stadtbild. Um hier die Bevölkerung zu sensibilisieren veranstaltet die Stadt Ingelheim den Müllsammeltag, welcher in diesem Jahr zum 19. Mal stattfindet.

Interessierte, die sich an der Aktion beteiligen möchten, sollten sich daher Samstag, den 14. März 2020 vormerken. Schulen und Kindertagesstätten werden bereits einen Tag vorher Müll sammeln.

 

A60 Mainz | Unfall im Baustellenbereich mit einem Verletzten

Am gestrigen Montagabend (06.01.2020) ereignete sich um kurz vor 18:00 Uhr im Baustellenbereich auf der A60 in Höhe Autobahnkreuz Mainz ein Verkehrsunfall zwischen zwei PKW, bei der eine Person verletzt wurde.

Zur schonenden Rettung der verletzten Person musste diese mittels hydraulischem Rettungsgerät aus dem PKW befreit werden. Im Anschluss wurde sie zur weiteren Untersuchung in eine Mainzer Klinik gebracht.

Während der Rettungsmaßnahmen musste die linke Spur im Baustellenbereich zeitweise voll gesperrt werden, so dass es zu Behinderungen im Feierabendverkehr kam.

Nach Beseitigung der beschädigten Unfallfahrzeuge musste die Fahrbahn aufgrund von ausgetretenen Betriebsflüssigkeiten und Trümmerteilen durch die Autobahnmeisterei gereinigt werden, weshalb die Fahrspur noch eine geraume Zeit gesperrt blieb.

Neben der Feuerwehr war ein Notarzt, der Rettungsdienst und die Autobahnpolizei an der Einsatzstelle.

Frankfurt | Ermittler untersuchen 20.000 Tonnen Schlacke einer Mülldeponie

Seit dem 23. Oktober 2019 wird die 43-jährige Iryna Usenka aus Frankfurt vermisst (wir berichteten). Die Frankfurter Kriminalpolizei hat zwischenzeitlich Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes aufgenommen.

Diesbezüglich wurde ein 37-jähriger Mann festgenommen. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen ist zu vermuten, dass die Vermisste Opfer eines Verbrechens geworden ist und nicht mehr lebt. Die Ermittlungen werden mit Hochdruck fortgeführt.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt und die Polizei bitten die Öffentlichkeit zur Aufklärung des Sachverhaltes um Mithilfe. Die nachfolgenden Bilder zeigen einen blauen Opel Astra mit dem amtlichen Kennzeichen F-U 8915. Das Auto steht möglicherweise im Zusammenhang mit der Tat und wurde unter anderem von Frau Usenko genutzt.

Wer hat die 43-jährige Frau Usenko gesehen und / oder kann etwas zu ihren Aufenthaltsorten sagen? Wer hat verdächtige Wahrnehmungen in Verbindung mit ihrer Person gemacht?

Wo wurde das Fahrzeug genutzt bzw. abgestellt? Welche Personen wurden im Zusammenhang mit dem Fahrzeug gesehen?

Wer hat Frau Usenko und / oder das abgebildete Fahrzeug in der Nacht vom 23.10.2019 auf den 24.10.2019 im Stadtteil Frankfurt-Nied gesehen, insbesondere im Zeitraum nach dem 23.10.2019?

Besonders auffällig sind zwei auf dem Fahrzeugheck angebrachte Aufkleber, „STRABAG“ (Kofferraumklappe) und „Apple-Symbol“ (Stoßfänger) sowie zwei an der Windschutzscheibe des Fahrzeuges untereinander angebrachte Feinstaubplaketten (Kennzeichen F-U 8915 und SÜW-SK 82). Sachdienliche Hinweise nimmt die Frankfurter Polizei unter der Rufnummer 069/755-51199 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Die Kriminalpolizei hat Hinweise darauf, dass der Leichnam der Vermissten möglicherweise in den Abfallkreislauf gelangt ist. Im Zuge dessen werden die Ermittler auf dem Rhein-Main Deponiepark in Flörsheim-Wicker einen Schlackeberg aus verbrannten Müllresten durchsuchen. Die Polizei erhofft sich dadurch Hinweise zum Verbleib der sterblichen Überreste. Diese Maßnahmen werden aufgrund des Schlackeberges von über 20.000 Tonnen mehrere Wochen andauern.

Alzey | Reparaturtreff geht auch 2020 wieder an den Start

Der erste Reparaturtreff für dieses Jahr in Alzey, findet am kommenden Samstag, 11.01.2020 ab 10.00 Uhr wieder im Jugend- und Kulturzentrum in der Römerstraße 18 statt.

In den Reparaturtreff mitgebracht werden, können alle defekten Gegenstände, die man transportieren. Hier stehen dann Ansprechpartner aus den Bereichen Computer, Navigation, Metall, Textilien und Holz; auch bei Fragen rund ums Fahrrad kann sicherlich geholfen werden.

Ob „verseuchte“ Festplatten oder gebrochene Stuhllehnen, für alles ist ein Helfer vor Ort. Bügeleisen, Kaffeemaschinen und ähnliches bis hin zum CD–Spieler werden oft zu schnell entsorgt, meistens sind es nur kleine Störungen, die die Geräte lahmlegen.

Müll vermeiden und Ressourcen schonen

Nach dem Motto „Müll vermeiden“, trägt damit jeder dazu bei, Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen.

Wer den Alzeyer Reparaturtreff aktiv als Helfer – egal auf welchem Gebiet – unterstützen möchte, kann sich im JuKu unter der Telefonnummer 06731/998461 melden. So fehlt zur Bereicherung des Teams auf jeden Fall noch ein „Schreiner“.

Bei Reparaturanliegen erfahren Sie unter dieser Nummer am 11.01.2020 ab 9.30 Uhr, ob Ansprechpartner bzw. Helfer für Ihr Anliegen vor Ort sein werden.

Mainz | Drei mal über 1,3 Promille – Drei mal Führerschein weg

Gleich dreimal musste die Polizei am vergangen Wochenende im Mainzer Stadtgebiet eingreifen, nachdem unvernünftige Verkehrsteilnehmer mit ihren Fahrzeugen alkoholisiert unterwegs waren.

Mainz Oberstadt

Zunächst wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Fahrzeug festgestellt, dass mit quietschenden Reifen an einer Ampel der Kreuzung Hechtsheimer Straße/Heiligkreuzweg losfährt. Der PKW wird anschließend kontrolliert und die Beamten können Alkohol Geruch beim Fahrer feststellen. Ein Atemalkoholtest ergibt hier einen Wert von 1,34 Promille. Dem Fahrer wird anschließend eine Blutprobe entnommen, auch sein Führerschein wird sichergestellt.

Mainz Bahnhof

Ebenfalls betrunken war der Fahrer eines Kleinwagens, der später in derselben Nacht mit überhöhter Geschwindigkeit den Bahnhofsplatz befährt. Auch bei ihm kann im Laufe der Kontrolle Alkoholgeruch festgestellt werden, ein Atemalkoholwert ergibt hier sogar 1,40 Promille. Auch diesem Fahrer wird eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wird einbehalten.

Mainz Altstadt

Den Schlusspunkt setzte am Samstagmorgen ein Fahrzeugführer, der mit seinem PKW die Neutorstraße befährt. Der Fahrer gibt an, die Nacht in einem Club verbracht zu haben, ein Atemalkoholtest ergibt bei ihm den Wert von 1,43 Promille. Auch hier wird eine Blutprobe entnommen und der Führerschein einbehalten.

Die Polizei Mainz weist aus gegebenem Anlass nochmals auf die geltenden Grenzwerte für Fahrzeugführer hin.

  • Ab einem Blutalkoholwert von 0,3 Promille können bei Fahrunsicherheit bereits 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot sowie 500,00 Euro Bußgeld drohen.
  • Ab 0,5 Promille wird unabhängig von eine festgestellten Fahrunsicherheit ein Bußgeld von 500,00 Euro sowie 2 Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat fällig.
  • Ab 1,1 Promille liegt die Strafe bei 3 Punkten, einer erhöhten Geldstrafe und dem Führerscheinentzug. Ein Strafverfahren wird hier ebenfalls eingeleitet.

Die Polizei rät allen Fahrern und Fahrerinnen eindringlich bei Alkoholgenuss den PKW stehen zu lassen.