BYC-News Blog Seite 1481

Happy Birthday, Saarland

100 Jahre. Tja: Respekt, Saarland. Und natürlich erstmal Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Fast die Hälfte Deines Weges bin ich mit Dir gegangen. Also bin ich heute auch etwas in Feierlaune.

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St. Gallenkirch | 36-Jähriger aus Frankfurt von Pistenraupe überrollt

Ein 36-jähriger Frankfurter wurde Mittwochnachmittag bei einem schweren Unfall im Österreichischen Skigebiet Silvretta Montafon von einer Pistenraupe überrollt und lebensgefährlich verletzt.

Nach Angaben er Polizei Vorarlberg waren am Mittwochnachmittag (08.01.2020) drei Pistenraupen mit der Präparierung einer Skipiste beschäftigt. Während den Arbeiten waren die zu präparierende, sowie alle anderen Talabfahrten für Skifahrer gesperrt.

Trotz Sperrung fuhren der 36-jährige Frankfurter gemeinsam mit einem 40-jährigen Mann aus Essen die Piste herunter. Hinter der Pistenraupe, die mit eingeschalteten orangen Dachleuchten und piepsenden Warnton rückwärtsfuhr, bremsten die beiden ab.

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Von Pistenraupe überrollt

Trotz dessen wurden beide Skifahrer von der Pistenraupe erfasst, wobei der 36-jährige Frankfurter von dem Tonnenschweren Gefährt überrollt wurde. Mit lebensgefährlichen Verletzungen musste er mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Der 40-jährige Essener hingegen hatte Glück, da er von der Pistenraupe nur gestreift wurde. Hierbei zog er sich laut Polizeiangaben nur leichte Prellungen zu und lehnte eine ärztliche Behandlung vorerst ab. Der Fahrer der Pistenraupe musste mit einem Schock durch die Einsatzkräfte betreut werden.

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Mainzerin unter den Opfern des Flugzeugabsturzes im Iran

Über 170 Menschen sind am Mittwochmorgen bei dem Flugzeugabsturz nahe Teheran ums Leben gekommen. Unter Ihnen war auch die 29-jährige Mainzer Doktorandin Paniz Soltani.

Nachdem die ukrainische Fluggesellschaft UAI am Donnerstag die Passagierliste mit allen Opfern im Internet veröffentlicht hatte, war es für die Angehörigen und Freunde der sympathischen Frau, traurige Gewissheit.

Paniz Soltani war Doktorandin am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz. So hat dieses auch auf seiner Internetseite über den tragischen Tod der 29-Jährigen informiert.

„Das MPI-P trauert um Paniz Soltani, die am 08.01.2020 bei einem tragischen Zwischenfall in der Nähe ihrer Heimatstadt Teheran verstorben ist. Paniz, 29 Jahre alt, war eine brillante und begabte Doktorandin, eine geschätzte Kollegin und eine liebe Freundin. Wir wünschen Paniz‘ Partner und Familie viel Kraft, diesen schrecklichen Verlust zu ertragen.

Paniz wird in den Herzen und Köpfen aller weiterleben, mit denen sie am MPI-P zu tun hatte.“

Die Boeing 737 der Ukrainischen Fluggesellschaft war am frühen Mittwochmorgen vom Teheraner Flughafen in Richtung Ukraine gestartet. Kurz nach dem Start ist sie nahe von Teheran abgestürzt. Direkt nach dem Bekanntwerden des Unglücks, bei dem es keine Überlebenden gab, sprachen die iranischen Behörden von einem technischen Fehler. Mittlerweile verdichten sich jedoch die Beweise, dass die Maschine wohl versehentlich von iranischen Flugabwehrraketen abgeschossen wurde.

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Love-Scamming | Zwei Maschen – Ein Ziel

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnen vor Liebes-Betrügern, auch Love-Scammer genannt, die in Online-Partnerbörsen und sozialen Netzwerken ihr Unwesen treiben.

Zunächst erschleichen sie sich das Vertrauen der Opfer. Aus anfänglichen Flirt-Nachrichten werden Liebesbekundungen und Versprechungen, bis es dann plötzlich um den wahren Grund der ganzen Aufmerksamkeit geht. Und der ist entweder Geld oder die Unterstüztung bei einer – wie sich für das Opfer erst später herausstellen wird – Straftat.

Die Masche mit der finanziellen Not

Die virtuellen Partner geben beispielsweise an, bei einem Auslandsaufenthalt in Geldnot geraten zu sein oder sie benötigen angeblich dringend Geld für eine lebensrettende Operation eines nahen Angehörigen. Auch gestohlene Koffer und Pässe, nicht erhaltener Lohn oder eine unbezahlte Hotelrechnung sollen das ahnungslose Opfer dazu bringen, Geld zu überweisen.

Und viele tun es auch, denn sie sind von ihrem Internet-Partner emotional abhängig. Die Masche ist nach den Erfahrungen von Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale immer gleich. Ein unerwartetes Ereignis bringt die Betrüger angeblich in finanzielle Not. Das Opfer soll durch eine – angeblich nur leihweise – Geldüberweisung helfen. Ist das Geld überwiesen, ist es in der Regel verloren. Nach Erhalt des Geldes brechen die Betrüger den Kontakt in den meisten Fällen ab.

Die Masche mit der Straftat

Bei einer anderen Masche werden die Opfer für Straftaten missbraucht. Eine Frau wurde von ihrer Internetbekanntschaft gebeten, ihre Anschrift an eine gmail-Adresse zu schicken. Sie würde dann ein Päckchen mit einer Geldsumme erhalten. Dieses Päckchen solle sie dann an einen angeblichen Rechtsanwalt weiterleiten. Um die Adresse des Rechtsanwalts in Erfahrung zu bringen, wurde ihr eine E-Mail-Adresse genannt, an die sie sich wenden soll.

Dies machte die Betroffene skeptisch und sie wandte sich an die Verbraucherzentrale, die ihr riet, keinen Kontakt aufzunehmen. Bei der weiterzuleitenden Ware handelt es sich mit aller Wahrscheinklichkeit entweder um gestohlene Ware oder Geld unbekannter Herkunft. Durch die Weiterleitung über die Opfer sollen dubiose Geschäfte vertuscht werden. Das Opfer macht sich strafbar, falls die Ware bis zu ihm zurückverfolgt wird.

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Mit folgenden Tipps von Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale können Betrüger im Netz zu entlarvt werden:

  • Überweisen Sie unbekannten Menschen, die Sie nie persönlich kennengelernt oder gesehen haben, kein Geld und gehen Sie nicht auf deren Forderungen ein.
  • Lassen Sie sich nicht zu Gefälligkeiten wie Weiterleitung von Paketen, Geld oder Ähnlichem überreden.
  • Seien Sie bei unglaublichen Angeboten immer misstrauisch – egal ob bei der Wohnungs- oder der Partnersuche.
  • Geben Sie den Namen Ihrer Internetbekanntschaft mit dem Zusatz „Scammer“ beispielsweise bei Google ein. Die Suchmaschine kann in vielen Fällen einen Verdacht bestätigen.
  • Wenn Sie gescammt werden: Brechen Sie sofort jeglichen Kontakt ab, ob per Mail oder Telefon. Legen Sie sich am besten eine neue Mailadresse und Telefonnummer zu.
  • Sichern Sie alle E-Mails und Chat-Verläufe als Beweis auf externer Festplatte, USB- Stick oder CD-ROM. Heben Sie Überweisungsbelege auf.
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Gehen Sie zur Polizei und erstatten Strafanzeige.

Weitere Informationen finden Interessierte unter Polizeiberatung Scamming

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In St. Wendel ist 2020 viel los

St. Wendel. Die Kreisstadt St. Wendel hat das Kulturprogramm für das angebrochene Jahr vorgestellt. Von Musik und Theater, über das Stadtfest bis hin zu Vorträgen an der Volkshochschule ist für alle Geschmäcker etwas dabei. Besonders freut sich die Stadt auf das renommierte Festival der Straßenzauberer, das dieses Jahr im August seine 20. Auflage erlebt.

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Dschungelcamp lebt davon, die Teilnehmer zu brechen

Die 14. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ startet an diesem Freitag (21.15 Uhr) auf RTL. Eine der erfolgreichsten und routiniertesten Zugmaschinen des Kölner Senders. Die Aufregung im Vorfeld gehört dazu.

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Ingelheim | Zum 3. Mal als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet

Das Jahr 2019 begann für die Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Ingelheim mit ihrem Vorsitzenden, Dr. Florian Pfeil, gleich mit zwei guten Nachrichten. TransFair e.V. aus Köln gab bekannt, dass die Stadt Ingelheim zum dritten Mal als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet wurde und den Titel für zwei weitere Jahre tragen darf. Zudem konnte erfreulicherweise fast zeitgleich die Umsetzung eines lang gehegten Wunsches und Meilensteins durch erhöhten politischen Druck gefeiert werden: Im Ingelheimer Rathaus hält nach langer Vorbereitung Recycling-Papier mit dem Zertifikat des Blauen Umweltengels Einzug.

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Kaffeekulturfest im März

Schwungvoll ging es mit den Aktionen im März mit dem Kaffeekulturfest los. Dieses gelungene und Kulturen verbindende Gemeinschaftsfest mit dem Verein Casa del Sol e.V. verband die überhaupt nicht „trockene“ Informationsweitergabe rund um den Kaffeeanbau mit viel Musik, Tanz und Verkostung. Bereits in den vergangenen zwei Jahren konnte dieses Veranstaltungskonzept mit den damaligen Themen Quinoa und Kakao begeistern.

Ökomesse Ende April

Auf der Ökomesse Ende April 2019 war die Steuerungsgruppe durch ein sehr engagiertes Mitglied, dem Stadtratsmitglied und Unternehmer, Heinrich Jung, vertreten. Am dortigen Stand der Fairtrade-Stadt konnten die Interessenten bei einer Tasse fairen Kaffees viel Orientierung zum Faireren Handel erhalten. Die beliebten Aufkleber „Wir lieben Fairen Handel“ und weitere Give-Aways mit kleiner Warenprobe fanden viele Abnehmer.

Großer Einsatz der Schulen

Sehr stolz darf man in Ingelheim auch auf das vielfältige und regelmäßige, jährliche Engagement der drei in Ingelheim ansässigen Fairtrade-Schools (Sebastian-Münster-Gymnasium, Integrierte Gesamtschule Kurt Schumacher sowie die Berufsbildende Schule) sein. Bei vielen Anlässen des Schulbetriebes, wie zum Beispiel die Projektwoche, Nachhaltigkeitswoche, Sitzungen der eine Welt-AG, Tagung der Fairtrade-Botschafter oder Adventsbasaren, wurde für den Fairen Handel geworben, Spenden gesammelt und Aufklärung betrieben. „Den Einsatz der Schulen“, so Oberbürgermeister Claus in seinem Resümee, „können wir gar nicht hoch genug wertschätzen. Es ist wichtig, dass sich bereits die jungen Konsumenten Gedanken um faires Wirtschaften und die Klimabilanz von Südprodukten machen, um verantwortungsvoll mit den endlichen Ressourcen umzugehen“, lobte das Stadtoberhaupt die unterschiedlichen Bildungsaktivitäten.

Tag der offenen Tür im August

Die Stadtverwaltung informierte bei ihrem Tag der offenen Tür im August über den Fairen Handel am Beispiel des Kaffees, der auch an die Besucherinnen und Besucher zur Kostprobe ausgeschenkt wurde. Daneben wurde fair gehandelte Schokolade zum Naschen zur Verfügung gestellt, um Qualitäts- und Geschmacksvorurteile abzubauen.

Freundschaftsfest im September

Bei der Neuauflage des städtischen Freundschaftsfestes während der Fairen Woche im September, mitorganisiert durch das Büro für Migration und Integration, wird neben der Förderung des Miteinanders der Kulturen der Faire Handel mit vielen Ständen in lockerer Atmosphäre herausgestellt.

Das Netzwerk der rheinland-pfälzischen Fairtrade-Kommunen mit ihren zwei Mal jährlich stattfindenden Treffen im Frühjahr und Herbst wird 2020 um einen länderübergreifenden Verbund erweitert. Sehr weit voran geschritten ist inzwischen der Weg zur Fairen Metropolregion Rhein.Main.Fair. Voraussetzung hierfür ist, dass 67 Prozent der Bevölkerung in einer Fairtrade-Kommune oder Fairtrade-Landkreis leben.

FaireKITA

Die Gründung des Vereins steht unmittelbar bevor. In diesem Zusammenschluss wird die Stadt Ingelheim die Vertretung der rheinland-pfälzischen Fairtrade-Kommunen neben den Vertretern aus Bayern und Hessen mit Oberbürgermeister Ralf Claus als stellvertretenden Vorsitzenden übernehmen. Die Zusammenarbeit mit Rhein.Main.Fair wurde im Spät-Sommer des vergangenen Jahres mit der Vorstellung des Projekts FaireKITA bei der Kita-Leitungsrunde der städtischen Einrichtungen bereits begonnen. Erste Schritte zur Bewerbung um den Titel FaireKITA, der einige Voraussetzungen verlangt, wurden von Kinderbetreuungseinrichtungen bereits eingeleitet. Mitte November 2019 schloss sich noch ein Beratungstag für Erzieher und Erzieherinnen an, der für die Region Rhein-Main im Mehrgenerationenhaus West (MGH) angeboten wurde.

Eine sehr gute Anlaufstelle, um sich über fremde Kulturen zu informieren, Vorurteile abzubauen und vielfältige Einblicke in die Lebens- und Arbeitsweise ferner Südländer zu erhalten, stellt das Ingelheimer Weiterbildungszentrum in der Neuen Mitte mit seinem umfangreichen, intensiven und ganzjährigen Bildungsprogramm dar. Diese starke Kooperation in der Fairtrade-Stadt Ingelheim ermöglicht durchweg Begegnungen mit interessanten Menschen aus Produktionsländern des globalen Südens auf Augenhöhe.

Konzertlesung im November

Eine besondere Veranstaltung fand Mitte November mit einer Konzertlesung statt. An diesem Abend wurde lateinamerikanische Musik der bekannten Grupo Sal kombiniert mit einer Lesung von Patricia Gualinga. Patricia ist eine Indigene aus Ecuador, die über das Leben ihrer Gruppe sprach, über die Vertreibung von ihrem Land durch Ölkonzerne und über den Kampf ihrer Gemeinschaft gegen die Vertreibung und weitere Menschenrechtsverletzungen. Auch Frauenrechte und unfaire Produktionsbedingungen sind in diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema.

Beim letzten Treffen der Steuerungsgruppe Anfang Dezember 2019 richtete sich der Blick zugleich auf das neue Fairtrade-Jahr, in dem wieder im Monat September eine faire interkulturelle Woche stattfindet. Spannend wird es auch um rund um den 200. Geburtstag des in Ingelheim gestorbenen niederländischen Schriftstellers Multatuli, der mit der von ihm geschaffenen Romanfigur Max Havelaar eine Symbolfigur für die Idee des Fairen Handels geschaffen hat.

Neue Steuerungsmitglieder, insbesondere aus der lokalen Wirtschaft, sind stets herzlich willkommen. Als Ansprechpartnerin in der Verwaltung steht Nicole Isinger telefonisch unter 06132 782-208 oder per E-Mail unter nicole.isinger@ingelheim.de zur Verfügung.

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Mainz | Antrag zum UNESCO-Weltkulturerbe der SchUM-Stätten

In Kürze ist es vollbracht. Ende Januar reicht das Land Rheinland-Pfalz den UNESCO-Welterbeantrag „Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz“ im Welterbezentrum in Paris ein. Zuvor wird der UNESCO-Antrag am 13. Januar von Ministerpräsidentin Malu Dreyer feierlich unterzeichnet.

Nur einen Tag nachdem Dreyer mit ihrer Unterschrift die Bewerbung der SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz offiziell besiegelt hat, stellt um 18 Uhr,  Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf zusammen mit dem Projektteam im Landesmuseum Mainz den Antrag der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) vor.

Unter dem Titel „Einzigartige Zeugnisse einer kulturellen Tradition – Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz und ihr außergewöhnlicher universeller Wert“ stellt Prof. Dr. Matthias Untermann von der Universität Heidelberg und Mitglied des Projektteams, die Einzigartigkeit der Stätten und damit die Antragsbegründung vor. Anschließend gibt das Projektteam mit der Präsentation „Unersetzliches Erbe für die gesamte Menschheit – Perspektiven für den Schutz und Erhalt der nominierten SchUM-Stätten“ Einblicke in seine Arbeit in den vergangenen Jahren.

Ebenfalls zu Wort kommen Michael Ebling,Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Anna Kischner, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mainz, sowie Thomas Metz, Generaldirektor der GDKE.

Bereits seit 2014 bereitete eine Arbeitsgruppe aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, dem SchUM-Verein, der GDKE und dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Abstimmung mit den Städten und der Jüdischen Gemeinde Mainz den umfangreichen UNESCO-Antrag vor.

Die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz bildeten im Mittelalter ein europaweit bedeutendes Zentrum jüdischen Lebens und gelten als Wiege des aschkenasischen Judentums. Bis heute sind dort mit Synagogen, Fraunschuln, Mikwaot, Jeschiwot und Friedhöfen einzigartige Zeugnisse aus dieser Zeit erhalten. Das Thema „SchUM“ spielt auch in der Mittelalter-Schau „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht. Von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa“ eine wichtige Rolle. So ist die Veranstaltung zugleich Teil der Vortragsreihe zu der großen Landesausstellung, die am 9. September dieses Jahres eröffnet wird.

Die Veranstaltung „Schritt für Schritt zum UNESCO-Weltkulturerbe – Vorstellung des UNESCO-Welterbeantrages SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz“ startet am Dienstag, 14. Januar, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Berlin | SoliUhr enthüllt – Solidaritätszuschlag fehlt seit 2020 die Grundlage

Seit dem Jahresanfang fehlt dem Solidaritätszuschlag die verfassungsrechtliche Grundlage. Dennoch will der Bundesfinanzminister bis zum Jahresende von allen Steuerzahlern rund 20 Milliarden Euro „Soli“ kassieren. Das sind 629 Euro pro Sekunde. Wie viel Euro der Bund seit Jahresanfang zu Unrecht eingenommen hat, kann seit heute in Berlin an der Soli-Uhr der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) abgelesen werden.

Eingeführt wurde der „Soli“, um den außerordentlichen Finanzbedarf des Bundes zur „Vollendung der Einheit“ zu finanzieren. Dieser Finanzbedarf besteht seit dem 1. Januar nicht mehr, wie man am Auslaufen des Solidarpakts II Ende 2019 klar erkennen kann. Drei von vier Deutschen sind laut einer repräsentativen Civey-Umfrage daher der Meinung, dass mit dem Ende des Solidarpakts auch der Soli hätte abgeschafft werden sollen. 40 Prozent können sich sogar vorstellen, beim Finanzamt gegen die Zahlung des Solis Einspruch einzulegen. Nach Meinung des ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, ist die rechtliche Lage klar. „Die Voraussetzung für die Erhebung des Solidaritätszuschlags ist entfallen.“ Die INSM fordert daher die Abschaffung des Solis und die Rückzahlung des unrechtmäßig erhobenen Geldes.

Einspruch gegen den Soli beim Finanzamt

Bei der Enthüllung der Soli-Uhr in Berlin kündigte der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr, rechtliche Schritte an. „Die INSM wird in den nächsten Tagen beim Finanzamt Einspruch gegen den Soli einlegen und dann alle ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen Hebel in Bewegung setzen, damit das Bundesverfassungsgericht möglichst schnell dieser Zombie-Steuer ein Ende setzen kann. Bis dahin tickt die Soli-Uhr und jeder kann sehen, wie viel Geld der Bundesfinanzminister den Bürgern zurückzahlen muss.“

Auch FDP-Chef Christian Lindner MdB meint, dass der Soli vollständig abgeschafft werden muss: „Der Soli muss vollständig abgeschafft werden. Die halbe Abschaffung ab 2021 greift politisch und rechtlich zu kurz. Wenn es den politischen Willen nicht gibt, den Soli jetzt abzuschaffen, klagen wir vor dem Bundesverfassungsgericht. Wenn die Union morgen einen Gesetzentwurf zur vollständigen Abschaffung des Soli einbringen würde – unsere Stimmen hätte sie.“

Abschaffung des Soli

Für die Präsidentin des Wirtschaftsrates der CDU, Astrid Hamker, belastet der Soli die Personenunternehmer als „Mittelstandssteuer“ besonders und die Unternehmen in Deutschland insgesamt „angesichts global sinkender Steuersätze übermäßig. Die sofortige und vollständige Abschaffung des Solis wäre ein erster, ermutigender Schritt. Der nächste Schritt muss eine Reform des deutschen Unternehmenssteuerrechts sein. Die im internationalen Vergleich hohen Steuersätze kann sich Deutschland nicht mehr leisten“, so Hamker.

INSM Soli-Uhr in Berlin enthüllt. Astrid Hamker (Wirtschaftsrat der CDU), Christian Lindner MdB (FDP), Hubertus Pellengahr (INSM). 9. Januar 2020 | Foto“obs/Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)/MARK-BOLLHORST-FOTOGRAF-BERLIN“

Die Soli-Uhr finden Sie im Netz unter .

In Berlin finden Sie die Soli-Uhr an der Ecke Rudi-Dutschke-Straße/Charlottenstraße.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist ein überparteiliches Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie wirbt für die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und gibt Anstöße für eine moderne marktwirtschaftliche Politik. Die INSM wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanziert.

Vater rastet in Straßenverkehr aus

Völklingen-Wehrden. Ein 36 Jahre alter Fußgänger hat am Mittwoch einen Autofahrer blutig geschlagen. Der Täter hatte seinen 19-jährigen Sohn dabei – und wurde am Ende von der Polizei gestellt.

Bodenheim | Frontalzusammenstoß zweier Radfahrer

Wie die Polizei mitteilt, kam es am Montagabend (06.01.2020) in der Bodenheimer Rheinallee zu einem Frontalzusammenstoß zweier Radfahrer, bei dem eine 68-Jährige verletzt ins Krankenhaus verbracht werden musste.

Gegen 19:00 Uhr befuhren ein 61-jähriger Bodenheimer als auch eine 68-jährige Bodenheimerin einen Radweg in der Rheinallee, der für beide Fahrtrichtungen bestimmt ist. Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam der beiden Radler in einer Rechtskurve zu weit nach links, sodass es zu Frontalkollision kam.

Bei dem Zusammenstoß wurde die 68-jährige Bodenheimerin am linken Unterarm verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 61-jährige Radler blieb unverletzt.

 

Nieder-Olm | 71. Agrartage Rheinhessen – „Wissen – Technik – Kommunikation“

„WISSEN – TECHNIK – KOMMUNIKATION“ unter diesen Schlagwörtern stehen die Agrartage Rheinhessen. Sie finden vom 20. bis zum 24. Januar 2020 in Nieder-Olm statt. Wissen für Wissenstransfer, Technik für die Ausstellung und Kommunikation für Gespräche und Netzwerke prägen die Marke Agrartage auch in Zukunft.

Die Agrarbranche steht fünf Tage im Fokus der Öffentlichkeit. Mehrere Institutionen (Landfrauen, Landwirte, Obstbauern und Winzer) treffen sich eine Woche lang zur Weiterbildung und zum Gedankenaustausch. Eingebunden in die Veranstaltung sind agrarpolitische Themen. Auf keiner anderen Wintertagung arbeiten so viele Institutionen Hand in Hand und tragen somit zum Gelingen des Branchentreffs bei. Hier sind das DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, Standort Oppenheim, und die Vereinigung Ehemaliger Rheinhessischer Fachschüler Oppenheim (VEO) das Bindeglied zu den einzelnen Fachsparten und Institutionen. Weitere Mitveranstalter sind der Weinbauverband Rheinhessen, der LandFrauenVerband Rheinhessen, der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd und die Landjugend RheinhessenPfalz.

Nieder-olm | 71. Agrartage rheinhessen - „wissen - technik - kommunikation“
Foto: S. Spies

Die „Weinbautage“ beginnen am Donnerstag und stehen unter dem Motto „125 Jahre Wein- und Obstbauschule Oppenheim“. Die Themen sind sehr vielfältig. Sie beschäftigen sich mit der abgelaufenen Vegetationsperiode, dem Klimawandel und der Digitalisierung. Am Donnerstagnachmittag wird sich die Weinprobe mit dem Thema „Trends und Treiber des Weinbaus in Rheinhessen“ befassen. Eine spannende Probe, die die neuen innovativen Trends am Weinmarkt aufzeigen wird

Den Abschluss der 71. Agrartage Rheinhessen bildet traditionsgemäß die große Jahreshauptversammlung des Weinbauverbandes Rheinhessen am Freitag.

Die Agrartage Rheinhessen sind geprägt durch die unterschiedlichen Veranstaltungen der verschiedenen Institutionen. Neben der bereits etablierten Jung.Wein.Nacht am Donnerstag wird es auch in 2020 weitere Programmpunkte geben.

  1. Die Afterwork Party der LandFrauen am Montag ab 18.30 Uhr
  2. Kick-off-Veranstaltung für die Einführung des Geobox-Messengers am Mittwoch ab 10.00 Uhr nach der Eröffnung
  3. Das 2. Jungwinzerforum der Landjugend Rheinhessen/Pfalz am Donnerstag ab 17.30 Uhr in Zelt E

Ausstellerempfang und Jung.Wein.Nacht

Ein Branchentreff – Hierzu laden der VEO und die Landjugend Rheinhessen/Pfalz am Donnerstagabend ein.

Die Veranstaltung wird von Weinfreunden aller Altersklassen besucht. Es gibt bereits frisch gefüllte 2019er Weine der rheinhessischen Jungwinzer. Das Treffen ehemaliger Schüler und der Austausch stehen im Mittelpunkt. Bereits im Jahr 2006 gab es erstmalig einen Empfang der Aussteller. Zur 1. JungWeinNacht wurde dann im Jahr 2007 in die Ludwig-Eckes-Festhalle eingeladen. Die JungWeinNacht ist zu einem Event, einer „Marke“ geworden, das man nicht verpassen sollte!

Nieder-olm | 71. Agrartage rheinhessen - „wissen - technik - kommunikation“ 1
Foto: S. Spies

Ausstellungseröffnung, Nachhaltigkeitspreis, Geobox-Messenger

Mit der Ausstellungseröffnung und der Verleihung des Preises für Nachhaltigkeit 2020 fällt am Mittwoch, 22. Januar, um 9.30 Uhr der Startschuss für die Ausstellung. Mit einer Kick-Off Veranstaltung wird im Anschluss die Einführung des Geobox-Messengers gestartet.

Nieder-Olm hat sich als wichtige und bedeutende Veranstaltung für die Weinproduzenten etabliert. Die Kombination zwischen Vorträgen und kompakter Ausstellungsfläche ist das Markenzeichen der Agrartage Rheinhessen. Die Besucher erwartet ein breites Angebot von 425 Ausstellern auf 16.500 m² Ausstellungsfläche. Die Maschinen- und Geräteausstellung (22.01. bis 24.01.2020) ist als gewachsene Messe weit über die Grenzen von Rheinhessen hinaus zum Treffpunkt von Winzern, Landwirten, Obstbauern und Ausstellern geworden. Die „Marke“ Agrartage Rheinhessen wird wieder ein Anziehungspunkt für viele Besucher sein. Das Angebot ist gerade für kleinere und mittlere Betriebsgrößen interessant. Der „Ausstellungsmix“ aus Freigelände und überdachter Ausstellungsfläche im Januar gibt der Veranstaltung die besondere Note.

Die große Anzahl an Ausstellern und die Aufmerksamkeit der Medien zeigen die Bedeutung dieser Messe für Rheinhessen und das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, Standort Oppenheim. Diese Entwicklung war nur möglich, weil sich die Veranstalter und Organisatoren den sich veränderten Gegebenheiten anzupassen wussten, und die Infrastruktur der Stadt Nieder-Olm diese Möglichkeiten geboten hat.

Für gezielte Informationen und Fragestellungen bietet es sich an, bereits im Vorfeld im Internet unter www.agrartage.de Ansprechpartner und Firmen herauszusuchen.

Parkflächen – Shuttle-Service in zwei Variationen:

  1. RWZ und Saulheim

Der bereits etablierte Shuttle-Service wird ab Mittwoch (von 8.15 bis 18.00 Uhr) angeboten. Nutzen Sie diese Möglichkeit zum Besuch der Vorträge und der Ausstellung. Vor allem Besucher aus dem südlichen Raum sollten diesen Service in Anspruch nehmen. Es ist sinnvoll die Autobahnabfahrt Wörrstadt zu nutzen, um dann über die L 401 nach Nieder-Olm zu fahren.

In kurzen Frequenzen werden Busse von den Parkplätzen (siehe Plan im Programm) ab Saulheim (Einkaufszentrum (P1) und RWZ (P2)) direkt zur Messe fahren.

  1. Rheinhessen-Shuttle

Der „Rheinhessen- Shuttle“ wird immer besser angenommen. Eine weitere Auslastung ist möglich und zu empfehlen, um die Parkplatzsituation noch mehr zu entspannen. Dieser kostenlose Rheinhessen-Shuttle, wird von Mittwoch, 22. Januar, bis Freitag, 24. Januar, aus vier verschiedenen Richtungen in Rheinhessen angeboten. Abfahrt jeweils 7.50 Uhr, Rückfahrt um 15.00 und 17.00 Uhr (freitags um 14.00 und 16.00 Uhr). Weitere Infos erhalten Sie auch hier unter www.agrartage.de.

Anreise mit dem Bus

Dieses Engagement für die Anreise mit Bus und Bahn wird, wie in den zurückliegenden Jahren wieder unterstützt. Die Anmeldung ist bis zum 10. Januar unter der E-Mail-Adresse: norbert.breier@dlr.rlp.de möglich. Alle Busteilnehmer und Anreisenden mit der Bahn bekommen einen Gutschein für ein Getränk. Die Gutscheine für die Busse werden vorab versendet.

Zelt E – der Meeting-Point zur Kommunikation von Besuchern und Ausstellern

Dieses Zelt etabliert. Es ist als „Rückzugszone“ angedacht, um abseits, aber integriert, in die Ausstellung zu kommunizieren und Gespräche zu führen.

  • Es sind ausreichend Sitzgelegenheiten vorhanden.
  • Für das Essen sorgt ein Caterer, dessen Speisen mit einem Glas Rheinhessenwein oder auch einem anderen Getränk genossen werden können.
  • Es werden ausgewählte Weine aus Rheinhessen ausgeschenkt.
  • Ein Infostand wird über die Agrartage informieren.

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Was erwartet Sie noch in 2020:

  1. 2. Jungwinzerforum der Landjugend Rheinhessen/Pfalz

Das 2. Jungwinzerforum der Landjugend Rheinhessen/Pfalz findet am Donnerstag, den 23.01.2020 um 17.30 Uhr in Zelt E mit dem Thema statt:

„Neue Möglichkeiten durch den Einsatz von inaktivierten Hefen“. Wie lassen sich durch ihren Einsatz Reife und Aroma fördern, und welchen Einfluss haben sie auf den Farb- sowie Phenolgehalt? Interessante Gäste tragen zu einer regen Diskussion bei.

  1. After Work Party mit den Landfrauen

Traditionell eröffnen die LandFrauen am Montagnachmittag bei ihrem „Tag der Rheinhessischen LandFrauen“ die Agrartage in Nieder-Olm. Am Montag den 20. Januar 2020 geht es im Anschluss daran gleich weiter. Wer schon da ist, kann bleiben, für alle anderen beginnt um 18.30 Uhr die After Work Party, ebenfalls in der Ludwig-Eckes-Halle. Für Snacks und Getränke ist gesorgt, auch für Musik vom DJ. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

  1. Vorstellung des Projektes Weinbauqualitätsmanagement der Fachschüler des Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen Nahe Hunsrück – Standort Oppenheim im Zelt A 2 / 062

„Agrartage2go“

Einfach QR-Code mit dem Smartphone scannen (einlesen), dann sind Sie auch mobil mit den aktuellen Daten der Agrartage verbunden.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm. Sie können sich auf ein interessantes Angebot im Januar, sowohl bei dem Besuch der Vorträge, als auch auf der Ausstellung freuen.

Weitere Informationen zu den Agrartagen, insbesondere auch Anfahrtswege und Parkmöglichkeiten finden Sie im Internet unter: www.agrartage.de

Agrartage 2021 und Folgejahre

In den letzten Wochen und Monaten gab es viele Diskussionen bezüglich der Weinbaumessen in Deutschland, vor allem auch über die Intervitis und die Agrartage Rheinhessen. In den ersten Gesprächen gab es klare Richtlinien und Vorgaben, die aber immer weiter verändert wurden. Der Verein Ehemaliger Rheinhessischer Fachschüler Oppenheim (VEO), als Träger der Ausstellung, hatte dem Kompromissvorschlag im Oktober zugestimmt, in Intervitis-Jahren auf die Ausstellung zu verzichten, um die Intervitis und den Deutschen Weinbaukongress in Stuttgart zu stärken. Auch gab es bereits Pressemeldungen in den verschiedenen Fachzeitschriften. Nach den Veröffentlichungen hat sich einiges bewegt und ein Überdenken der getroffenen Entscheidungen gefordert.

Die Agrartage Rheinhessen, in Kombination mit der Ausstellung, werden auch weiterhin jährlich stattfinden. Ein Aussetzen der Ausstellung kommt nicht in Frage!! Mehr als 70 Jahre fand die Ausstellung begleitend zu den Wintervorträgen statt (Ursprung 1950), übrigens auch in vielen anderen Anbaugebieten. Sowohl die Winzer-Service Messe in Karlsruhe 2021, als auch die Intervitis in Stuttgart mit dem Deutschen Weinbaukongress 2022 haben nun Ihre Termine ca. 10 Tage nach den Agrartagen Rheinhessen Anfang Februar gelegt.

Vom 25.01 – 29.01.2021 finden die 72. Agrartage Rheinhessen statt. Es wird bereits jetzt an einem Konzept gearbeitet, diese Veranstaltung – Kombination von Vorträgen und Ausstellung – in den kommenden Jahren noch attraktiver zu gestalten. Das Mitwirken der verschiedenen Institutionen und Verbände ist das Markenzeichen der Veranstaltung. Die dynamische Region Rheinhessen und die Aussteller werden die Veranstaltung in den nächsten Jahren prägen.

Die Agrartage Rheinhessen bieten die einzigartige Kombination von Ausstellung, Fortbildung und politischer Plattform mit vielen Veranstaltern. Mehrere Institutionen (LandFrauen, LandJugend, Landwirte, Obstbauern und Winzer) treffen sich eine Woche lang zum Gedankenaustausch und zur Weiterbildung. Auf keiner anderen Wintertagung arbeiten so viele Institutionen Hand in Hand und tragen somit zum Gelingen des Branchentreffs bei.

Eindrücke aus Island

St. Wendel. Geysire, Gletscher und Vulkane – kaum eine europäische Landschaft ist so spannend wie die isländische. Der Fotograf und Reisejournalist Peter Gebhard stellt sie im Saalbau in einer Foto-Filmreportage vor.

Unbekannte verwüsten Schule

Saarlouis. Über die Weihnachtsferien sind ein oder mehrere Unbekannte in die Grundschule „Im Vogelsang“ eingebrochen. Sie richteten laut Polizei einen Sachschaden von rund 20 000 Euro an.

Mit veganen Kondomen gegen den Klimawandel

Das Start-up releaf pflanzt für jedes verkaufte Kondom einen Baum. Erklärtes Unternehmensziel ist, gemeinsam mit den Kunden einen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel zu leisten.


Die Idee hinter dem jungen Hamburger Unternehmen releaf ist, pro verkauftem Kondom einen Baum zu pflanzen. Bennet Müllem, Geschäftsführer von releaf dazu: „Unser Anspruch ist, qualitativ hochwertige & vegane Kondome zu vertreiben und den Kunden gleichzeitig die Gelegenheit zu bieten, nebenbei etwas Gutes zu tun. Unsere Vision sind 50 Millionen gepflanzte Bäume bis 2025.“

releaf bezieht die Kondome von Richter Rubber Technology, einem führenden Kondomhersteller aus Malaysia, der unter deutschem Management mit modernster Technologie Maßstäbe bezüglich Qualität und Nachhaltigkeit setzt.

Für jedes einzelne Kondom spendet releaf den benötigten Betrag zum Pflanzen eines Baumes an die Partner-NGO Eden Reforestation Projects. Diese hat in den letzten Jahren bereits über 265 Millionen Bäume gepflanzt – vornehmlich auf Madagaskar, in Nepal und in Indonesien. Dazu arbeitet die Organisation direkt mit Bewohnern von durch Abholzung und daraus resultierender Armut betroffenen Gebieten.

Zur Unterstützung der Anfangsfinanzierung führt releaf derzeit eine Crowdfunding-Kampagne auf dem Portal Indiegogo durch. Finanzierungsziel sind dabei 15.000 EUR bis Mitte Februar 2020. Davon sind bereits mehr als 30% erreicht. Ab März 2020 plant releaf die baumpflanzenden Kondome auch regulär online zum Verkauf anzubieten. Die Erschließung weiterer Vertriebskanäle ist für die zweite Jahreshälfte geplant.