BYC-News Blog Seite 1480

L214 Waldalgesheim | 58-Jährige mit 1,8 Promille in Schlangenlinien unterwegs

Gleich zu mehreren brenzlichen Situationen kam am gestrigen Montagnachmittag (13.01.2020) durch eine stark alkoholisierte Verkehrsteilnehmerin auf der L214 bei Waldalgesheim.

Gegen 17.39Uhr wurde der Polizei durch einen aufmerksamen Zeugen ein Fahrzeug gemeldet, welches auf der A61 unterwegs sei. Als das Fahrzeug die Autobahn an der Anschlussstelle Stromberg verließ und über die L214 in Richtung Waldalgesheim fuhr, folgte der Zeuge dem Fahrzeug und gab der Polizei ständig Standortmeldungen weiter.

Auf der L214 geriet das Fahrzeug mehrmals auf die befahrene Gegenspur. Nur durch Ausweichmanöver der entgegenkommenden Fahrzeug, konnte ein Unfall verhindert werden.

In der Ortslage Waldalgesheim bog das Fahrzeug auf die K29 ab und konnte letztendlich im Bereich Bodmannstein kontrolliert werden. Die 58-jährige Fahrerin stand deutlich unter Alkoholeinwirkung. Ein durchgeführter Alkoholtest wies einen Wert von 1,80 Promille aus. Der Fahrerin wurde eine Blutprobe entnommen, ihr Führerschein wurde sichergestellt.

-Werbeanzeige-

Zwei Großdemos legen am Freitag den Großraum Mainz lahm

Verkehrsteilnehmer sollten am kommenden Freitag (17.01.2020) die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt besser großräumig meiden. Neben der bundesweiten „Friday for Future“ Demo, bei der 10.000 Menschen erwartet werden, liegen BoostyourCity Unterlagen vor, nachdem am selben Tag vor den Toren von Mainz eine weitere Großdemo stattfinden wird..

Der LSV (Land schafft Verbindung Rheinland-Pfalz) hat für denselben Tag, die Landwirte, Winzer, Obst- und Gemüsebauern aus den Bundesländern Hessen und Rheinland-Pfalz aufgerufen mit einer Traktorenkette durch Rheinhessen auf die Missstände in der Agrarpolitik aufmerksam zu machen.

-Werbeanzeige-

Start ist um 15:00 beim ZDF

Zentraler Startpunkt der Traktorenkette wird um 15:00 das ZDF auf dem Mainzer Lerchenberg. Dort werden zunächst in kleiner Runde Gespräche mit den Medienvertretern von ZDF und weiteren öffentlichen Rundfunkanstalten geführt. Flankiert werden sollen die Gespräche mit einer Traktorenkette.

Die Traktoren kommen aus verschiedenen Himmelsrichtungen, auf die Landeshauptstadt Mainz bzw. die Traktorenkette zu gefahren.  Ende der Veranstaltung ist für 19:00 Uhr geplant.

-Werbeanzeige-

Hessens Traktoren kommen über die Theodor-Heuss-Brücke

Geplant ist durch die erwarteten 2000 Landwirte eine etwa 60 Kilometerlange Traktorenkette vom Mainzer Lerchenberg bis nach Bockenheim/Pfalz zu organisieren. Um die Geselligkeit zu Fördern und auch um die Bevölkerung einzubinden werden an einigen Punkten Regionale Getränke und Speisen angeboten.

Das Problem, wie die hessischen Bauern und Landwirte zum Mainzer Lerchenberg kommen können, scheint auch gelöst zu sein. Ursprünglich bestand die Überlegung die Weisenauer Brücke (A60) für ein bestimmtes Zeitfenster sperren zu lassen, was jedoch nicht möglich war. Möglich jedoch ist, dass die Landwirte mit ihren Traktoren über die eigentlich gesperrte Theodor-Heuss-Brücke auf die andere Rheinseite kommen können. Die Sperrung gilt, so ein Sprecher des LSV, nicht für Fahrzeug, die durch ihre Bauart und Geschwindigkeit nicht eine Autobahn befahren dürfen.

-Werbeanzeige-

Behinderungen in weiten Teilen Rheinhessens

Auf nachfolgenden Straßen müssen sich die Verkehrsteilnehmer in Rheinhessen auf Behinderungen durch die Traktorenkette einstellen:

  • L426
  • Essenheim Hauptdurchgangsstraße (Mainzer Straße)
  • Stadecken-Elsheim, Hauptdurchgangsstraße, (Mainzer Straße, L428, Kreuznacher Str., L413,
  • Jugenheim, L413
  • Partenheim, L413
  • L414
  • Wörrstadt, Hauptdurchgangsstraße
  • B420
  • L401
  • Ensheim
  • B271
  • Alzey B271
  • B271
  • Flomborn, B271
  • Ober-Flörsheim, B271
  • Flörsheim-Dalsheim, B271
  • Monsheim, B271
  • Bockenheim, B271
Quelle: LSV

 

 

-Werbeanzeige-

Mainz | Vier Verletzte bei Straßenbahnunfall im Berufsverkehr

Am heutigen Montagmorgen (13.01.2020) kam es im Berufsverkehr in der Mainzer Neustadt zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einer Straßenbahn, bei dem 4 Menschen verletzt wurden.

Gegen 7:50 Uhr ging der Alarm bei der Mainzer Feuerwehr ein, dass es am Kaiser-Wilhelm-Ring / Kreuzung Frauenlobstraße zu einem Straßenbahnunfall gekommen sei, bei dem ein PKW mit beteiligt sei.

Der PKW wurde durch den Aufprall gegen einen Mast der Oberleitung geschleudert und zwischen der Straßenbahn und einem Baum eingeklemmt. Die beiden Insassen des PKWs konnten sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr selbstständig aus ihrem Fahrzeug bereifen.

-Werbeanzeige-

Verletztes Kind in der Straßenbahn

In der vollbesetzten Bahn wurden der Fahrer und ein Kind verletzt. Das verletzte Kind wurde laut Aussage von Passanten von seiner Mutter in die Mainzer Uniklinik eingeliefert. Insgesamt wurden 4 Menschen verletzt. Der Straßenbahnfahrer und der Fahrer und Beifahrer der Personenwagen wurden ebenfalls in eine Mainzer Klinik eingeliefert.

Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Erstversorgung der Patienten. Von der Polizei wurde die Kreuzung gesperrt und Verkehrslenkungsmaßnahmen durchgeführt. Durch den Unfall kam es zu Behinderungen im morgendlichen, öffentlichen Personennahverkehr im Bereich des Mainzer Hauptbahnhofs.

Um auslaufende Betriebsstoffe unter dem verunfallten PKW auszuschließen, musste dieser von einem Abschleppunternehmen von der Unfallstelle entfernt werden. Diese Befürchtung bestätigte sich nicht. Somit konnte nach der Bergung der verunfallten Fahrzeuge der Bereich wieder für den Verkehr freigegeben werden. Auch die Straßenbahnen können die Unfallstelle wieder ungehindert passieren.

Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Euro. Die Berufsfeuerwehr war mit 1 Einsatzleitwagen, 2 Hilfeleistungslöschfahrzeugen, sowie 14 Mann im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Die Polizei mit mehreren Streifenwagen.

-Werbeanzeige-

Mainz | Spontane Demo gegen Siemensprojekt

Am gestrigen Montagabend (12.01.2020) hat Siemens Manager Joe Kaeser bekannt gegeben, dass das Unternehmen an der Unterstützung der Kohlemine Adani festhalten wird. Siemens stellt sich damit gegen die Forderung zahlreicher zivilgesellschaftlicher Organisationen, darunter Fridays For Future, den Bau der Kohlemine in Australien nicht weiter zu unterstützen.

Siemens setzt dabei die Zukunft von 8 Milliarden Menschen sowie aller zukünftigen Generationen für kurzfristigen Profit aufs Spiel und verrät die Pariser Klimaziele. Die Buschbrände in Australien zeigen uns bereits heute, welche fatalen Auswirkungen die Klimakatastrophe hat.

Da sich in Mainz ein Siemens-Standort befindet, ruft Fridays For Future Mainz parallel zu hunderten weiteren Städten heute um 18:00 Uhr zu einer spontanen Kundgebung auf dem Bahnhofsplatz auf. Wir berufen uns dabei auf das Versammlungsgesetz, das Kundgebungen bei unvorhersehbaren Ereignissen auch spontan ermöglicht.

„Siemens stellt die Interessen Einzelner über die all derer, die heute bereits unter den Folgen des Klimawandels leiden müssen und verrät nebenbei noch meine gesamte Generation. Eine weitere Kohlemine ist dabei ein Schlag ins Gesicht all derer, die auch in Zukunft diesen Planeten bevölkern möchten.“ – Theresa Gemke, Fridays For Future Mainz.

-Werbeanzeige-

Wiesbaden | Stadtweite Sirenenprobe

Um die Funktionsfähigkeit der stadtweit vorhandenen Sirenenanlagen zu prüfen, führt die Berufsfeuerwehr Wiesbaden viermal im Jahr eine Probe durch. Die nächste Sirenenprobe findet am morgigen Dienstag (14.01.2020) , um 19:00 Uhr im gesamten Wiesbadener Stadtgebiet statt. Für die Dauer von fünf Sekunden wird ein kurzer Testton zu hören sein.

Die Funktionsfähigkeit der einzelnen Sirenen wird von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden vor Ort überprüft. Die regelmäßigen Termine dieser Überprüfungen sind der zweite Dienstag im Januar, der erste Samstag im April, der zweite Dienstag im Juli und der erste Samstag im Oktober.

-Werbeanzeige-

Für 2020 ergeben sich daher folgende Termine:

  • Dienstag, 14.01.2020 – 19:00 Uhr | kurzer Testton
  • Samstag, 04.04.2020 – 12:00 Uhr | einminütiger auf- und abschwellender Heulton „Warnung der Bevölkerung“
  • Dienstag, 14.07.2020 – 19:00 Uhr | kurzer Testton
  • Samstag, 03.10.2020 – 12:00 Uhr | einminütiger auf- und abschwellender Heulton „Warnung der Bevölkerung“.

Gemäß des Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes haben die Gemeinden die Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall sicherzustellen. Nach dem Katastrophenschutzkonzept des Hessischen Innenministeriums werden in Wiesbaden folgende Möglichkeiten genutzt: eine im Gemeindegebiet flächendeckende Sirenenbeschallung mit dem Signal „Eine Minute Dauerton, zweimal unterbrochen“ (Feueralarm) sowie in einigen Bereichen eine flächendeckende Sirenenbeschallung mit dem Signal ”Eine Minute Heulton“ (Warnung der Bevölkerung).

Folgende Verhaltensregeln sollten vor allem beim Signal „Warnung der Bevölkerung“ eingehalten werden. Diese sind einheitlich durch das Bundesministerium des Innern geregelt und gelten auch in Wiesbaden: Sofort Türen und Fenster schließen; den Aufenthalt im Freien vermeiden; das Radio einschalten und auf Durchsagen achten; aktuelle Meldungen der Feuerwehr beachten, auch  unter www.feuerwehr-wiesbaden.de; Nachbarn verständigen; Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten.

-Werbeanzeige-

Mainz | Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg

Egon Hartmann hat den Wiederaufbau der nach dem Zweiten Weltkrieg in großen Teilen zerstörten Mainzer Innenstadt maßgeblich mitgeprägt und zugleich Bebauungsvorschläge für einzelne städtische Bereiche erarbeitet.

Dazu zählte auch der Ernst-Ludwig-Platz, der am Donnerstag, 16. Januar 2020, um 18 Uhr im Mittelpunkt einer Gesprächsrunde im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) steht.

In diesem Rahmen werden überregional anerkannte Expertinnen und Experten die Fragen nach der heutigen Wertschätzung des Ernst-Ludwigs-Platzes als Freiraum der Nachkriegsmoderne und seine Funktion als Zeugnis des geistigen und künstlerischen Schaffens dieser Zeit sowie seine Bedeutung für das öffentliche Interesse vertiefen.

Gesprächsrunde im Landesmuseum

Mit dabei sind: Dr. Dorothee Boesler, Referatsleiterin für Städtebau und Landschaftskultur beim LWL Landschafts- und Baukultur in Westfalen, Dr. Elena Wiezorek, Vorsitzende der Landesgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL), Prof. Andrea Wandel, Vorsitzende des Gestaltungsbeirats der Landeshauptstadt Mainz und Prof. Dr. Detlef Kurth, Vorsitzender der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung.

Moderiert wird die Gesprächsrunde von Thomas Metz, Generaldirektor der GDKE. Er führt auch mit einem Impulsvortrag in die Thematik ein und stellt die städtebauliche Entwicklung des Ernst-Ludwigs-Platzes mit den Planungen von Egon Hartmann und Ernst May vor.

Mit der aktuellen Ausstellung „Egon Hartmann und der Wiederaufbau von Mainz“ (noch bis 1. März 2020) erinnert das Landesmuseum Mainz an den lange in Vergessenheit geratenen Architekten und Stadtplaner. Sein auf dem historischen Straßenverlauf basierendes Wiederaufbaukonzept aus den Jahren 1955 und 1956 war eine wesentliche Grundlage für die vom 1958 zum Planungsbeauftragten der Stadt berufenen Ernst May erstellte Aufbau- und Rahmenplanung.

Ideen für die Innenstadt

May greift die Ideen Hartmanns für die Innenstadt auf. Seine Pläne wurden 1958/59 vom Stadtrat beschlossen und bildeten die Grundlage für den weiteren Aufbau von Mainz. So gesehen gehen zentrale Aspekte des heutigen Stadtbilds auf die Ideen Egon Hartmanns zurück.

Die Veranstaltung „Der Ernst-Ludwig-Platz in Mainz. Ein Freiraum der Nachkriegsmoderne im Spannungsfeld zwischen denkmalpflegerischer Würdigung, städtebaulicher Verdichtung und historisierender Neuschöpfung“ beginnt am Donnerstag, 16. Januar 2020, um 18 Uhr im Landesmuseum Mainz. Der Eintritt ist frei.

Wiesbaden | Aus Tierheim gestohlenen Hund sichergestellt

„Kommissar Zufall“ half vor wenigen Tagen beim Auffinden eines aus dem Wiesbadener Tierheim gestohlenen Listenhundes.

Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes entdeckte auf dem Heimweg die Hündin „Nala“, die von zwei Personen mitgeführt wurde. Da der Mitarbeiter im Bereich Listenhunde tätig ist, kannte er das Tier und rief die Stadtpolizei zur Unterstützung und Sicherstellung des Tieres.

Die Kollegen kamen schnellstmöglich zum angegeben Ort und „Nala“ wurde sichergestellt und bis zur Aufklärung des Falles durch die Landespolizei in ein Tierheim gebracht.

Heidesheim | Fußgänger nach Unfall schwer verletzt

Am Freitag (10.01.2020) kam es im Ingelheimer Stadtteil Heidesheim zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person.

Ein 61-jähriger Fußgänger aus Ingelheim überquerte gegen 17:20 Uhr die Mainzer Straße an einer nicht geeigneten Stelle im Kurvenbereich. Eine 53-jährige Mainzern befuhr mit ihrem Pkw die Straße aus Richtung Ingelheim kommend und sah den 61-Jährigen zu spät.

Der Ingelheimer wurde vom Fahrzeug der 53-jährigen erfasst und stürzte zu Boden. Durch die Mainzerin sowie einen Ersthelfer wurde der 61-jährige, welcher über starke Schmerzen im Hüftbereich klagte, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt und im Anschluss in das Krankenhaus nach Ingelheim eingeliefert.

Während der Verkehrsunfallaufnahme wurde festgestellt, dass die 53-jährige Mainzerin unter Medikamenteneinfluss stand. Dieser wurde daher eine Blutprobe entnommen und deren Führerschein wurde sichergestellt. Der 61-jährige Ingelheimer erlitt bei dem Verkehrsunfall einen Oberschenkelhalsbruch. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des fehlerhaften Überschreitens der Fahrbahn eingeleitet. Gegen die 53-jährige Fahrerin aus Mainz wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

 

Kreis Alzey-Worms | Kunstpreis „SCHAUfenster à la Art“ des Landkreises

„Treppen, Türme, hoch hinaus – Weite Blicke ins Alzeyer Land “, lautet das Thema des Kunstpreises des Landkreises Alzey-Worms „SCHAUfenster à la Art“. „Die freie Sicht macht die Region aus. Bei guten Bedingungen ist es oftmals möglich, über das Alzeyer Land hinaus bis zum Donnersberg oder zur Frankfurter Skyline zu blicken“, betonte Landrat Heiko Sippel mit Blick auf die Themenstellung des Kunstpreises, die viel Raum für Kreativität eröffne, beim Presstermin.

Noch bis zum 15. Februar können Kunstschaffende aus ganz Deutschland und darüber hinaus bis zu drei Werke in digitaler Form bei der Kreisverwaltung einreichen. Eine Fachjury kürt die Sieger des Wettbewerbs. Die Eröffnung der zugehörigen Ausstellung mit der Preisvergabe findet dann am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr, im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Alzey-Land statt. Die Ausstellung, die als Verkaufsausstellung konzipiert ist, kann bis 15. Mai zu den Öffnungszeiten der Verwaltung besucht werden. Das Preisgeld wird von der Sparkasse Worms-Alzey-Ried und dem Lions Club Alzey gestiftet und beträgt insgesamt 3000 Euro. Die Sparkasse hat darüber hinaus die Kosten für Flyer und Plakate übernommen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir nach Stationen in Osthofen, Alzey und Wörrstadt diesmal mit unserem Kunstpreis bei der Verbandsgemeinde Alzey-Land zu Gast sein dürfen“, dankte Sippel Verbandsbürgermeister Steffen Unger für die Gastfreundschaft und die gute Zusammenarbeit bei der Organisation der Ausstellung.  „Im Foyer und in den Fluren der Verbandsgemeindeverwaltung präsentieren wir bereits seit vielen Jahren immer wieder gerne Kunstwerke. Für uns ist es wichtig, dass dass wir uns nicht nur mit den so genannten harten Themen wie dem Ausbau der Infrastruktur, der Ausweisung neuer Baugebiete und der Wirtschaftsförderung befassen. Auch die Kunst gehört dazu und ist wichtig für die Menschen. Dem wollen wir Rechnung tragen“, betonte VG-Bürgermeister Steffen Unger, der berichtete, dass er immer wieder viel positive Resonanz auf die in der VG-Verwaltung präsentierten Ausstellungen erhalte.

„Das Thema hat lokalem Bezug und bietet Spielraum zur Interpretation“, so Kreisverwaltungsdirektorin Ruth Emrich. Mit dem Austragungsort bei der Verbandsgemeinde Alzey-Land sei damit die erste Runde der Reise des Kunstpreises durch die Verbandsgemeinden und Städte des Kreises beendet. Alle zwei Jahre werde der Preis seit 2006 vergeben. In den zurückliegenden Jahren galt es für die Jury, der Dr.  Wolfgang Bartelke, Dr. Udo Schier, Detlof Graf von Borries, ein Vertreter des Lions-Club Alzey, Frank Belzer (Vorstandsmitglied der Sparkasse Worms-Alzey-Ried), Norbert Zubiller (Sparkassendirektor a.D.) und Ruth Emrich angehören, jeweils 40 bis 50 herausragende Exponate – Bilder und Skulpturen – für die Ausstellung auszuwählen.

„Um eine belegbare Auswahl treffen zu können, muss man im Leben viel Kunst gesehen haben. Es geht am Ende um die Qualität“, erläuterte Detlof Graf von Borries, der auch Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler ist, Kriterien und Anspruch der Jury. Das subjektive Qualitätsurteil werde durch jahrelange Erfahrung mit Kunst relativiert. Dies bestätigte auch Udo Schier von der Kaiserbad Galerie in Westhofen: „Die Beurteilungen der Werke für die Preisverleihung werden von der Jury fast immer einstimmig getroffen“. Von Borries betonte, dass die Teilnahme am Wettbewerb nicht nur die Chance auf einen Preis biete, sondern auch die Biographie des Künstlers positiv ergänze. Um auch jüngere Kunstschaffende zur Teilnahme zu motivieren, ist es Ziel der Organisatoren, das Landeskunstgymnasium in Alzey stärker beim Wettbewerb einzubinden.

Weitere Informationen zum Kunstpreis und zu den Bewerbungsmodalitäten sind auf der Homepage des Landkreises Alzey-Worms unter www.kreis-alzey-worms.de unter der Rubrik „Aktuelles“ eingestellt.

Wildschwein hält Saarbrücker Polizei auf Trab

Saarbrücken. Ein Wildschwein hat am Sonntag die Polizei in Saarbrücken beschäftigt – und überrascht. Am Ende konnte das Tier sogar entkommen.

Der Dicke und der Don: Kinder und Hunde sind ein natürliches Team

In dieser Serie kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. Öde ist mein Alltag. Nur umgeben vom Dicken. Und ehrlich: Manchmal kann ich ihn nicht mehr sehen. Zum Glück tritt ab und an wer anderes in mein Leben. Und dieses mal ist es endlich jemand in meinem Alter.

Programmtipp: Tierische Helfer im ZDF

Max hat einen Job. Er betreut geistig behinderte Kinder. Das Besondere daran: Er ist erst drei Jahre alt und – ach so – er ist ein Esel. Über „Tierische Helfer – im Einsatz für Menschen“ berichtet an diesem Samstag das ZDF im Format „plan b“.

Landtag debattiert über Geschichte und Zukunft

Saarbrücken. Der saarländische Landtag widmet sich am kommenden Mittwoch, 15. Januar, in einer Sitzung dem hundertsten Geburtstag des Bundeslandes. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) wird in einer Rede auf die wechselvolle Geschichte eingehen. Der Saarländische Rundfunk überträgt die Sitzung.

Mainzerin im Dschungelcamp – Vor Campstart mit Softporno erpresst

Wenn heute Abend um 21:15 Uhr zum Start der 14. Staffel des Dschungelcamps die Kandidaten ins Camp des australischen Dschungels einziehen, wird auch eine Mainzerin mit dabei sein. Die 31-jährige Anastasiya Avilova ist gebürtige Ukrainerin und lebt derzeit in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt.

„Ich habe immer gesagt, dass das Dschungelcamp nichts für mich ist. Jetzt stehe ich da,“ so die 31-jährige auf rtl.de. Sie habe so einige Probleme mit Fischen, Insekten, Dunkelheit und Pflanzen outet sie sich. Doch nicht nur damit scheint Anastasiya Probleme zu haben.

Mit Vergangenheit erpresst

Wie der Berliner Kurier berichtet, wird die 31-Jährige seit einigen Wochen erpresst. Hintergrund scheint ihre Vergangenheit zu sein. „Es gibt eine Person, die mir seit längerem sehr unangenehme Nachrichten schreibt und mich erpressen möchte“, so die Mainzerin.

Auf Druck ihres damaligen Mannes, sollte die damalig 23-Jährige mit zum Haushaltsbudget beitragen. So reagierte sie auf eine Anzeige die einen Job in Aussicht stellte, bei dem man auf einen Schlag über 1000 Euro verdienen könne. Nachdem sie unterschrieben hatte, merkte sie, dass es sich um eine „Soft-Erotikproduktion“ handelt. Sie stellt aber sofort klar: „Das war kein Porno, sondern Softerotik. Ich habe mit keinem Geschlechtsverkehr gehabt vor der Kamera. Und ich habe sagen können, dass ich keinen Mann anfasse, dass ich nur mit Frauen da rummache und so tue als ob.“

Wie der Berliner Kurier weiter berichtet, scheint nun jemand aus dieser Vergangenheit Kapital schlagen zu wollen. „Seit zwei Wochen fühle ich mich wieder so unter Druck gesetzt. Ich fühle mich fast wie damals. Auch gezwungen, etwas zu tun, was ich nicht machen möchte. Diesmal werde ich den Weg nehmen, den ich für richtig halte. Ich werde mich nicht erpressen lassen!“, so Anastasiya.

Wer ist Anastasiya Avilova?

Anastasiya ist am 10. September 1988 in Horliwka (Ukraine) geboren. Dort absolvierte sie erfolgreich ihr Studium der Pädagogik und Sprachwissenschaften.
Nach Abschluss des Studium ging sie als Au-pair nach Deutschland.

Hier arbeitete sie zunächst als Model. Im Jahr 2012 wurde sie als Miss Venus das Gesicht der Erotikmesse „Venus Berlin“.

Ebenfalls war sie in mehreren Männer-Magazinen, wie zum Beispiel dem Playboy und Penthouse präsent.

Auf den deutschen Bildschirmen wurde das Model 2013 durch Teilnahme am TV-Format „Mieten, kaufen, wohnen” bekannt. Im vergangenen Jahr (2019) spielte sie bei „Temptation Island” mit.

Ebenfalls 2013 nahm sie an der ProSieben-Sendung „Catch the Millionaire“ teil, bei der sich Dennis Uitz im Finale für sie entschied.

Aktuell ist die 31-jährige Mainzerin Single und hat sich als bisexuell geoutet.

67-Jähriger begeht Serienunfall

Lebach. Gleich mehrere Autos räumte ein 67 Jahre alter Mann aus Dillingen ab. Der Serienunfall passierte am Donnerstag gegen 15 Uhr, wie die Polizei an diesem Freitag mitteilt.