BYC-News Blog Seite 1545

Worms | Erneuter Marihuana-Anbau auf einem Balkon in der Innenstadt entdeckt

Die Beamten des Fachkommissariats 3 der Wormser Kriminalpolizei staunten wiederum nicht schlecht, als sie abermals Kenntnis von einem Balkon in der Wormser Innenstadt erlangten, auf dem augenscheinlich mehrere Marihuanapflanzen gezüchtet werden.

Ein 55-Jähriger Wormser ließ sich von den Presseberichten der verschiedenen Medien der letzten Woche nicht abschrecken und baute auf seinem Balkon die besagten Pflanzen an. Die Pflanzen wurden zwar hinter diversen anderen Pflanzen versteckt, jedoch nicht gut genug.

Die hiesige Kriminalpolizei erwirkte über die Staatsanwaltschaft Mainz umgehend einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 55-Jährigen.

Im Rahmen der anschließend durchgeführten Wohnungsdurchsuchung am gestrigen Donnerstag (01.08.2019) stellten die Kriminalbeamten mehrere Marihuanapflanzen in verschiedenen Wuchsstadien fest.

Ebenso wurden ca. 100 Gramm Marihuana und ca. 1 Gramm Haschisch sichergestellt. Gegen den 55-Jährigen Wormser wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz geführt.

Die Kriminalpolizei weist nochmals darauf hin, dass der Anbau und die Züchtung von Marihuanapflanzen durch Privatpersonen strafbar ist.

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Artikel vom 25.07.2019

Erst in der vergangenen Woche entdeckte die Polizei einen illegalen Mariuhana-Anbau auf einem Balkon in der Wormser Innenstadt

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Polizei stellt flüchtigen Unfallverursacher mit Taser ruhig

Die Polizeiinspektion Saarlouis fahndet nach einem Mann, der an einer Fahrerflucht beteiligt war. Einen zweiten Beteiligten konnte die Polizei festsetzen – er musste allerdings mit einem Taser stillgestellt werden, hat die Polizei mitgeteilt.

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Gut gerüstet unterwegs zur Nature-One | 50-köpfiges Party-Team sieht Bußgeld ganz locker

Nachschubprobleme wird die 50-köpfige Gruppe aus dem Raum Freiburg wohl nicht haben, die die Polizei gestern auf der A61 bei Bornheim angehalten hat.

Sie war auf dem Weg zum Nature One Festival in Kastellaun und hatten neben Wohnanhängern und Zelten auch gleich einen eigenen Bieranhänger dabei. Den hatte die fröhliche Truppe mit Kühlschränken, eigenem Bühnenequipment und allem was man sonst noch für eine Party benötigt so vollgestopft, dass er mehr als ein Drittel überladen war.

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Bußgeld wird durch 50 geteilt

Da hieß es abladen. Zurückbleiben musste aber nichts. Ruckzuck verteilt auf die übrigen Fahrzeuge des Trosses, nahm der 23-jährige Gespannfahrer auch das zu erwartende Bußgeld in Höhe von 235 Euro mit Gelassenheit hin. „Es geht ja durch 50“ war seine Antwort auf die Ankündigung. Der Punkt in Flensburg wird ihm aber wohl ganz allein erhalten bleiben.

Neben dieser Gruppe hatten die Beamten der Verkehrsdirektion Wörrstadt noch 16 weitere Fahrzeuge aus dem Anreiseverkehr gezogen. 12 Fahrzeuge wurden beanstandet, sieben die Weiterfahrt untersagt. Anders als bei Kontrollen in den vergangenen Jahren war kein Fahrer alkoholisiert oder stand unter dem Einfluss von Drogen.

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Drei neue Auszubildende gehen bei der Kreisverwaltung in Alzey an den Start

Pünktlich zum Start ins neue Ausbildungsjahr am 1. August konnte Landrat Ernst Walter Görisch drei neue Auszubildende begrüßen. Aleksandar Dimitrijevic, Madeleine Körner und Tina Weikamm hatten sich unter einer Vielzahl von Bewerberinnen und Bewerbern  durchgesetzt und freuten sich jetzt über die Ausbildungsverträge, die der Kreischef überreichte.

Drei Jahre Ausbildungszeit stehen den angehenden Verwaltungsfachangestellten nun bevor. „Die Ausbildung ist ein wichtiger Teil der Personalpolitik. Die Kreisverwaltung setzt dabei auf eigenen Nachwuchs. Uns ist es wichtig, die Anliegen der Bürgerinnen und  Bürger mit gut ausgebildetem Personal bearbeiten zu können“, betonte Görisch.

Mit Dankurkunden ehrte der Kreischef die Verwaltungsfachangestellte Manuela Henn und die Kreisoberinspektorin Alexandra Schröer anlässlich des 25jährigen Dienstjubiläums. Manuela Henn absolvierte in den Jahren 1994 bis 1997 die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Kreisverwaltung Alzey-Worms. Beim Veterinäramt ist die Jubilarin heute im Bereich der Lebensmittelkontrolle eingesetzt. Alexandra Schröer wurde im Anschluss an ihre Tätigkeit bei der Verbandsgemeindeverwaltung Wörrstadt 2016 in den Dienst des Landkreises versetzt. Die Jubilarin ist bei der Schulabteilung tätig. Landrat Görisch dankte herzlich für das Engagement und wünschte weiterhin alles Gute.

In den Ruhestand verabschiedete der Kreischef die Verwaltungsangestellte Heide Stumpf und die Gleichstellungsbeauftragte Katharina Nuß. Seit 1978 war Heide Stumpf bei der Kreisverwaltung tätig, zuletzt war die langjährige Mitarbeiterin bei der Kreiskasse eingesetzt. Herzlich dankte Görisch für das gute Miteinander und das Engagement zum Wohle des Landkreises. Die Diplom-Pädagogin Katharina Nuß wurde nach Abschluss ihres Studiums der Erziehungswissenschaften 1978 bei der Kreisverwaltung eingestellt. Auf Beschluss des Kreistages wurde Nuß 1987 zunächst zur  Frauenbeauftragten und nach Inkrafttreten des Landesgleichstellungsgesetzes 1996 zusätzlich zur Gleichstellungsbeauftragten bestellt. „Sie haben in herausgehobener Stellung eine wichtige Aufgabe gemeistert, Netzwerke geknüpft und viele Impulse gegeben. Dabei haben Sie bei Ihrer Tätigkeit nach außen und auch innerhalb der Verwaltung viel Positives bewirkt, stets vermittelnd agiert und die Menschen für das Thema Gleichberechtigung sensibilisiert“, betonte der Kreischef und dankte herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit über Jahrzehnte hinweg.

Den Worten des Landrates schlossen sich der Vorsitzende der Personalrats, André Merker sowie die Gleichstellungsbeauftragte Dr. Vera Lanzen gerne an und richteten persönliche Worte an die Jubilarinnen sowie an die scheidenden Kolleginnen.

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Bobtail attackiert 87-Jährige in ihrem Garten

Ein Bobtail hat im Karthäuser Weg in Merzig einer 87 Jahre alten Frau in den linken Unterschenkel gebissen. Der Halter verließ das Geschehen und weigerte sich, seine Personalien anzugeben. Das hat die Polizeiinspektion Merzig mitgeteilt.

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Unbekannte zünden Heuballen in Leidingen an

650 Heuballen sind in der Nacht zum Freitag auf einem Feld in Leidingen abgebrannt. Es entstand ein Sachschaden von fast 20 000 Euro. Das hat die Polizei mitgeteilt. Das Feuer war bis Freitag-Vormittag noch nicht abgebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

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Neunkircher City Musiksommer bietet drei Zusatzkonzerte an

Der Neunkircher City Musiksommer 2019 war ein Erfolg. Trotz Gewitter und Rekord-Hitze strömten die Besucher zu den fünf Konzerten auf dem Stummplatz. Deswegen wird es nun eine Fortsetzung mit drei Zusatzkonzerten geben, wie die Stadt Neunkirchen mitgeteilt hat. Am kommenden Donnerstag geht es los. Und es gibt einen neuen Veranstaltungsort

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„Wo früher Gleise lagen“ – Kulturhistorische Führung im Park am Mäuseturm

Im Rahmen der Tage der Industriekultur Rhein-Main wird am Sonntag, 4. August 2019, die kulturhistorische Führung „Wo früher Gleise lagen“ angeboten. Sie startet um 15 Uhr am Stellwerk Mensch | Natur | Technik und verbindet in eineinhalb Stunden einen Rundgang durch die Ausstellung im Stellwerk mit einem Spaziergang durch den Park am Mäuseturm.

Ralf Lippert erzählt über die Zeit des überregional bedeutenden Bahnknotenpunkts Bingerbrück. Neben dem Stellwerk selber weisen auch im heutigen Park noch zahlreiche Relikte und Spuren darauf hin. So erfahren die Gäste unter anderem, was es mit dem Tunneltheater auf sich hat und was ein Trajekt ist.

Blick auf die Umgebung mit Rhein, Mäuseturm oder Burg Ehrenfels

Aber auch mit Blick auf die Umgebung mit Rhein, Mäuseturm oder Burg Ehrenfels gibt es viele interessante Gegebenheiten und Hintergründe quer durch die Vergangenheit dieser außengewöhnlichen Region, über die Ralf Lippert einiges zu berichten weiß. Die Veranstaltung ist kostenlos und ohne Anmeldung.

Wer sich in die Millionen Jahre alte Geschichte der Region weiter vertiefen möchte, erhält in der multimedialen Erlebnisausstellung des Stellwerks Mensch| Natur | Technik vielfältige Gelegenheiten. Ehrenamtlich aktive Bürgerinnen und Bürger erwarten Sie dort und führen auf Wunsch gerne durch die Ausstellung. Das Stellwerk hat immer dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Montags ist Ruhetag außer an Feiertagen.

Weitere Informationen gibt die Stadtverwaltung Bingen, Umweltabteilung, umweltabteilung@bingen.de, Tel. 06721/184-134 (montags bis freitags), www.stellwerk-bingen.de.

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Vorsicht, die Wespen kommen

Die Wespenstation steht an. Wer draußen trinkt oder isst, für den können sich die Insekten zu Plagegeistern entwickeln – und zu einer Gefahr, wie die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland warnt.

Den Ford Focus im Fokus | Automedien.de hat den 3 Zylinder getestet

Downsizing bedeutet bei Ford: Drei Zylinder schöpfen ihre turboaufgeladene Kraft aus einem bzw. 1,5 Liter Hubraum. Das Konzept bewährt sich. Sechs mal in Folge wurde das Ecoboost-Aggregat zum „Engine of the Year“ gekürt. Im neuen Focus haben bei den Benzinern vorerst die Vierzylinder ausgedient.

Wenn ein neuer Fahrzeugtest ansteht, blickt man gerne einmal zurück und erinnert sich an seine eigene automobile Vergangenheit.

Mein erster Neuwagen war 1989 ein schwarzer Ford Escort RS Turbo. 132 PS aus 1.600 ccm, vier Zylinder, von Null auf 100 in etwas über acht Sekunden und 206 Spitze. Damals eine Rakete zum Neuwagenpreis von 32.000 DM. Verbrauch? Egal, der Wagen war pures Fahrvergnügen, der Turbobumms war Pflicht, Fahrwerk und die Recarositze allererste Sahne.

Nun stehe ich dreißig Jahre später vor seinem Erben. Seit 1998 heißt er Focus, aus Turbo wurde Ecoboost, aus vier Zylinder drei und der Hubraum entspricht einer Milchpackung. Umwelt, Abgasanforderungen und 6 d-TEMP diktieren heute das Lastenheft der Ingenieure.

Okay, ich grübele ein wenig. Ein Motörchen, das aus einem Liter 92 kW/125 PS herausholt. Es wird sich zeigen, meine Skepsis ist fehl am Platz, denn nicht umsonst wurde das Kölner Triebwerk in der Fachpresse über den Klee gelobt und mit Auszeichungen überschüttet. Optisch spricht mich das neue Design auf alle Fälle schon mal an. Seine Dynamic-Blau-metallic-Lackierung sieht verdammt gut aus in der Frühjahrssonne und verpaßt der neuen Karosserie ein edles und gleichzeitig sportliches Auftreten. Ich steige ein. Hier bin ich nicht das Maß der Dinge mit meinen stämmigen 1,98 m und doch finde ich etwas vor, was nicht immer der Fall ist: Platz, Raumgefühl nach oben, rechts, links und vorne! Und dann diese Sitze. Ich fühle mich 30 Jahre zurück versetzt. Das verstehe ich als Kompliment, denn egal ob auf Kurzstrecke oder mal 400 Kilometer über die Autobahn, ich steige aus und bin entspannt. Wie in meinem RS Turbo.

Start! Der flotte Dreier unter der Haube erwacht zum Leben. Selbstverständlich hat er seinen eigenen Klang, dass ihm ein Zylinder fehlt ist während der Warmlaufphase nicht zu leugnen, im Fahrbetrieb jedoch fällt das nicht groß ins Gewicht. Der Focus fährt sich angenehm, schafft den Sprint auf 100 in 10 Sekunden und auf der A1 liefert er bergab GPS-gemessene 208 km/h.

Das Fahrwerk ist harmonisch abgestimmt, er liegt satt und schluckt nervige Autobahnflickstücke im Asphalt als wären sie nicht vorhanden. Mein Blick auf den Bordcomputer zeigt, Spaß muß nicht mit hohem Sprikonsum einher gehen. Auf der Autobahn waren es 7,5 Liter, bei meiner Überführungsfahrt von Köln nach Koblenz über die A59 und die B9 sogar nur 5,1 Liter. Dabei belaufen sich die CO2-Emissionen laut Hersteller auf 115-108 gr/km.

Der Focus in der etwas gehobeneren Ausstattungsvariante „Titanium“ überzeugt mich immer mehr. Seine Assistenzsysteme entsprechen den heutigen Erwartungen, das Head-Up-Display für 450,- Euro Aufpreis möchte ich nicht missen und für 550,- Euro mehr gibt es das Ford-Navi incl. B&O Play und DAB.

Mein Testwagen kam incl. jeder Menge Serienausstattung und einigen zusätzlichen Features auf einen Gesamtpreis von 31.495,- Euro, die Focus-Baureihe an sich geht bei 18.700,- Euro los.

Fazit: Meine Skepsis was Downsizing angeht konnten die Kölner ausräumen. Das Leistungsspektrum ihrer 3-Zylinder von 63 kW/85 PS bis sage und schreibe 134 kW/182 PS ist beeindruckend. Für den Alltag ist man mit dem Mittelweg und den 125 Pferdchen jedenfalls bestens bedient.

Bericht/Fotos: Guido Strauss | www.automedien.de

„Hongkong School of Hip Hop“ – Achte Jugendbegegnung zwischen Wiesbaden und Hongkong

Das passiert im Festsaal des Rathauses nicht allzu oft: Eine Breakdance-Gruppe zeigt ihre akrobatische Kunst. Sozialdezernent Christoph Manjura wippt begeistert mit, als Jugendliche der „Hongkong School of Hip Hop“ vorführen, was sie können.Sie sind im Rathaus zu Gast als Teilnehmende der achten Jugendbegegnung zwischen Wiesbaden und Hongkong.

Bereits 2012 hatte die Aktion im Rahmen von „Wiesbaden Weltweit“ begonnen. Seitdem fahren Jugendliche aus den Jugendzentren Klarenthal und Kastel alle zwei Jahre in den fernen Osten, dazwischen kommen chinesische Jugendliche nach Wiesbaden. Die Begegnungen dauern 14 Tage und umfassen ein breites pädagogisches und touristisches Programm mit Workshops und einem Tagesausflug nach Frankfurt.

Höhepunkt: gemeinsame Fahrt nach Holland

Der Höhepunkt ist immer eine gemeinsame Fahrt nach Holland, wo das internationale Hip-Hop-Festival „IBE“ in Heerlen stattfindet. Leider, so bedauert Stefan Ölke vom Jugendzentrum Reduit, sei dieses Mal keine Gruppe aus dem chinesischen Guangzhou mitgekommen, die sonst auch an der Begegnung teilnehmen.

Die internationalen Austauschprogramme, die von der Stadt Wiesbaden organisiert werden, finden sonst überwiegend im europäischen Ausland statt. Die „Hip-Hop“-Begegnung mit dem Titel „Respect your Next“ ist einer der spektakulärste Programmpunkt auf der Liste der zahlreichen internationalen Reisen.

Unterschiedliche Fördertöpfe gesucht

Wiesbaden möchte allen Jugendlichen internationale Kontakte ermöglichen, auch jenen, die es sich nicht so einfach leisten können. Deswegen werden unterschiedliche Fördertöpfe gesucht, die solche Reisen möglich machen. Hier finanziert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Begegnung mit.

Die Begleiterin der Gruppe aus Hong Kong, Ling Chang, bedankte sich für die andauernden guten Kontakte und überreichte Dezernent Christoph Manjura ein Andenken. „Mit Musik und Tanz können wir Sprachbarrieren überwinden“, sagte sie.

„Wir machen jedes Jahr wunderbare neue Erfahrungen“.

Manjura wünschte der Gruppe viel Spaß und wies auf das Zertifikat hin, dass alle Teilnehmenden zum Abschluss erhalten. „Es wird gut in euren Lebenslauf passen und bei Bewerbungen Aufmerksamkeit erregen“. Wiesbaden werde durch diese internationalen Kontakte „offener und kosmopolitischer“. Er dankte den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Amtes für Soziale Arbeit, die die Begegnung konzipieren und begleiten.

„Und wenn ich euch hier beim Tanzen zuschaue, bekomme ich immer Gänsehaut“. Ein Film aus dem vergangenen Jahr mit Bildern aus Hongkong und China zeigte sehr eindrücklich, wie eine Gruppe mit einer gemeinsamen Leidenschaft in kürzester Zeit zu Freunden werden kann.   Das wird mit dem aktuellen Gegenbesuch noch gefestigt. „Die Erinnerungen kann uns keiner mehr nehmen“, fasste es ein Teilnehmer zusammen. „Krass, wie schnell man Freunde werden kann.“

Ausbildung am Airport: „Tech-Night“ bietet spannende Einblicke in die Berufswelt am Flughafen

Zum fünften Mal in Folge können technikaffine Jugendliche ab 14 Jahren bei der „Tech-Night“ die faszinierenden Ausbildungsberufe in den Bereichen Sicherheit und Technik am Flughafen Frankfurt kennenlernen.

Am 23. August ab 17:00 Uhr haben interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Einblicke in die Berufe:

  • Industriemechaniker (m/w/d)
  • Mechatroniker (m/w/d)
  • Elektroniker (m/w/d)

zu gewinnen.

Vielseitige Informationen gibt es auch zu diesen Berufen:

  • Notfallsanitäter (m/w/d)
  • Servicekraft für Schutz und Sicherheit (m/w/d)
  • Werkfeuerwehrmann (m/w/d)
  • Koch (m/w/d)

Neu im Programm ist die Ausbildung zum Gebäudereiniger (m/w/d).

Alle Infoveranstaltungen finden direkt am Arbeitsort statt. Dort können die Teilnehmenden mit den Experten ins Gespräch kommen. Der Praxisbezug wird dabei großgeschrieben: Die Jugendlichen können zum Beispiel probeweise Drehleiter fahren oder in den Werkstätten Gewinde schneiden. Begleitpersonen haben währenddessen die Chance, an einem informativen Programm teilzunehmen.

Die „Tech-Night“ bietet allen Teilnehmenden außerdem noch die Möglichkeit, professionelle Bewerbungsfotos von einem Fotografen anfertigen zu lassen und diese auf einem USB-Stick mitzunehmen.

Anmelden können Sie sich noch bis 19. August über das Anmeldeformular. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl auf 130 Personen plus Begleitpersonen beschränkt ist. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.fraport.de/tech-night.

Verliebt in ein Auto – Der Ford Capri feiert seinen 50. Geburtstag

1969 war das Jahr, in dem der Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte und das legendäre Woodstock-Festival in die Geschichte einging. Im selben Jahr rollte auch der Ford Capri zum ersten Mal auf Europas Straßen.

Bei seiner Markteinführung wurde er als „Das Auto, das Sie sich immer gewünscht haben“ beworben. Mehr als 1,8 Millionen Käufer bestätigten dieses Versprechen. Aufgrund der hohen Nachfrage produzierte das Ford-Werk in Köln bis zum Auslaufen des Modells im Jahre 1986 insgesamt drei Fahrzeug-Generationen des Ford Capri, der bei Auto-Enthusiasten bis zum heutigen Tage einen hohen Kultstatus genießt.

Ein Video zum 50. Geburtstag schickt den seltenen Ford Capri RS 2600 auf eine nostalgische Reise: von seinem Entstehungsort in den Wäldern der Eifel – wo das Fahrzeug während seiner Entwicklung ausgiebig getestet wurde – bis hin zu den Rennstrecken im belgischen Spa und im niederländischen Zandvoort, wo der Ford Capri historische Siege feierte.

„Der Ford Capri war ein sportliches Fahrzeug, das es dem einfachen Mann auf der Straße ermöglichte, den automobilen Traum im Alltag zu leben“, sagte Steve Sutcliffe, der Journalist, der den Klassiker im Video fährt und kommentiert. „Damals wurde er für puren Fahrspaß konzipiert. Und noch heute fühlt es sich gut an, hinter dem Lenkrad des Ford Capri zu sitzen.“

Der Ford Capri RS 2600 aus der Classic Car-Sammlung von Ford in Köln ist mit einem V6-Motor ausgestattet und hat in sechs Drehtagen mehr als 700 Kilometer zurückgelegt.

„Ich bin verliebt in den Ford Capri“, fügte Sutcliffe hinzu. „Ich könnte mir vorstellen, dass sich auch heute noch viele Menschen ein solches Auto wünschen würden“.

Mindestens 250 Ertrunkene seit Jahresbeginn – DLRG zieht Zwischenbilanz

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 sind in deutschen Gewässern mindestens 250 Menschen ertrunken. Das sind 29 weniger als im Jahr davor. Diese Zahlen hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag in Haltern am See (Westfalen) bekannt gegeben.

„Man kann es nicht oft genug sagen: Die Zahl der Ertrunkenen ist nun mal sehr wetterabhängig. Im Gegensatz zum Vorjahr war der Frühling wie auch der erste Sommermonat in diesem Jahr bislang doch eher verhalten und das spiegelt sich in den erfassten Zahlen wider“, erklärt Achim Wiese, Pressesprecher der DLRG.

Bayern trauriger Spitzenreiter

Ertranken im bereits sehr warmen Mai des Vorjahres mindestens 51 Menschen, waren es jetzt 28. Im Ländervergleich sind in Bayern mit 65 Fällen (+20) die meisten Opfer zu beklagen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 40 (+3) und Niedersachsen mit 29 (-7).

Keine Veränderung gibt es hingegen bei den Orten, an denen Menschen zumeist ertrinken. So ereignen sich die meisten Unfälle noch immer im Binnenland – insbesondere an ungesicherten Badestellen.

Mindestens 231 Menschen kamen dort ums Leben; das sind über 90 Prozent der Gesamtzahl. 131 starben in Seen und Teichen, 76 in Flüssen, jeweils neun in einem Kanal oder Bach, fünf in Hafenbecken, einer in einem Graben. „An Flüssen, Seen und Teichen sind in den wenigsten Fällen Rettungsschwimmer im Einsatz.

Simple Badeverbotsschilder reichen nicht aus

Wir betonen immer wieder unsere Bereitschaft, mit Kommunen oder Landkreisen zusammenzuarbeiten. Ein simples Badeverbotsschild reicht eben nicht aus, um Menschen vorm Sprung ins unbewachte und vor allem unbekannte Gewässer abzuhalten“, mahnt Wiese. In Schwimmbädern fanden mit sechs Badegästen vergleichsweise wenige den nassen Tod.

Immerhin sind die deutschen Küstengewässer sicherer. In Nord- und Ostsee ertranken mit sieben Personen (eine in der Nord-, sechs in der Ostsee) eine weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. „Das ist ein Indiz dafür, dass unser Zentraler Wasserrettungsdienst Küste ZWRD-K hervorragende Arbeit leistet und funktioniert“, so der Pressesprecher. Hauptgründe für das Ertrinken sind auch hier das Baden an unbewachten Stränden sowie Alkohol, Leichtsinn und Selbstüberschätzung.

81 % waren Männer

Im Geschlechtervergleich liegt der Anteil der Frauen bei unter 19 Prozent, Männer sind wie gehabt die Risikogruppe erklärte Wiese.

„Männer sind risikofreudiger und spielen gerne mal den Helden, was dann leider allzu oft tragisch endet“

Eine weitere Risikogruppe sind ferner Menschen mit Migrationshintergrund. Bislang ertranken aus dieser Gruppe 18 Personen (2018: 15). Aus diesem Grund sind die DLRG-Baderegeln inzwischen in über 25 Sprachen übersetzt: Baderegeln

Über die DLRG

Die DLRG ist mit fast 1,8 Millionen Mitgliedern und Förderern die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Seit ihrer Gründung im Jahr 1913 hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die DLRG ist die Nummer Eins in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung in Deutschland.

Von 1950 bis 2018 hat sie über 22,5 Millionen Schwimmprüfungen und fast fünf Millionen Rettungsschwimmprüfungen abgenommen. In rund 2.000 Gliederungen leisten die ehrenamtlichen Helfer pro Jahr über zehn Millionen Stunden freiwillige Arbeit für die Menschen in Deutschland. Die Kernaufgaben der DLRG sind die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, die Aufklärung über Wassergefahren sowie der Wasserrettungsdienst. Über 45.000 Mitglieder wachen jährlich weit mehr als drei Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Mehr Informationen unter www.dlrg.de.

Einbrecher in Rüsselsheim-Königstädten unterwegs

Nachrichten Kurzmeldung | In der Nacht von diesem Montag auf Dienstag wurde in mindestens zehn Gartenhütten in Königstädten eingebrochen. Vermutlich mit Hilfe eines Bolzenschneiders brachen die Täter die Vorhängeschlösser der Zugangstore zu den Gartenparzellen auf. Die Hütten durchsuchten sie dann nach Diebesgut, allerdings nach Angaben der Polizei ohne nennenswerten Erfolg.

Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06142 – 6960 an die Ermittlungsgruppe in Rüsselsheim zu wenden.