BYC-News Blog Seite 1484

Wiesbadener können jetzt ihren Wunsch-Trautermin online reservieren

Das Standesamt Wiesbaden hat bereits erfolgreich einen Online-Traukalender eingeführt, in dem Paare ihren Wunschtermin vorab reservieren können. Waren bisher nur die Trautermine und Trauorte der Innenstadt im Netz präsent, so gehen nun auch die Standesämter in den Ortsverwaltungen online.

Seit dem 1. Januar können interessierte Paare unter ov-traukalender.wiesbaden.de einen Wunschtermin bis zu zwölf Monate im Voraus für ihre Trauung online reservieren. Damit wird nicht nur dem Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger Rechnung getragen, sondern auch das Hauptamt, zu dem die Ortsverwaltungen gehören, geht einen Schritt weiter in Richtung digitale Zukunft.

Im Traukalender besteht die Möglichkeit, gezielt nach einem bestimmten Wunschtermin zu suchen und sich die hierfür verfügbaren Trauorte anzeigen zu lassen.

Alternativ können Paare den Weg über die Ortsverwaltungen wählen und nach bestimmten Trauorten filtern. Wer nicht gezielt nach einem konkreten Termin wie dem 20. Februar (20.02.2020) sucht, sondern für die standesamtliche Trauung ein besonderes Ambiente oder einen klassischen Rahmen wünscht, dem stehen neben den besonderen Trauorten wie beispielsweise dem beliebten Biebricher Schloss, dem Chausseehaus, dem Kellerskopf oder den Trausälen in den Ortsverwaltungen eine umfangreiche Auswahl zur Verfügung. Jedes Paar sollte also einen passender Trau(m)ort finden.

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Mainz | Seniorin erleidet Brandverletzungen bei Wohnhausbrand in Drais

Zu einem unglücklichen Start ins neue Jahr, kam es am Neujahrstag bei einer älteren Dame aus Mainz-Drais. Aus bis jetzt noch ungeklärter Ursache, kam es zur Mittagszeit, zu einem Feuer im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses.

Die Anwohnerin des Hauses versuchte zunächst selbst das Feuer zu löschen, hatte allerdings keine Chance gegen Rauch und Flammen. Dem beherzten Eingreifen einer Nachbarin ist es zu verdanken, dass der älteren Dame nichts Schlimmeres passiert ist. Sie musste trotz alle dem mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert werden, mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation und leichten Verbrennungen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde auch die tapfere Retterin zur Untersuchung in Krankenhaus gebracht, um auch bei ihr eine Rauchvergiftung auszuschließen.

Die Feuerwehr Mainz, welche über den Notruf 112 über den Brand informierte wurde, rückte umgehend zur Einsatzstelle aus. Auf der Anfahrt nach Drais war schon eine starke Rauchentwicklung erkennbar. Vor Ort wurden umfangreiche Löschmaßnahmen getroffen, um das bereits in Vollbrand stehende Erdgeschoss zu löschen. Es wurden mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz, in das Objekt geschickt, um den Brand zu löschen. Nach kurzer Zeit konnte das Feuer gelöscht werden. Ein Übergreifen der Flammen auf das Dachgeschoß konnte glücklicher Weise gerade noch verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis zum Nachmittag an.

Neben der Feuerwehr Mainz waren, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug, die Polizei Mainz und ein Mitarbeiter des Notdienstes der Mainzer Netze im Einsatz.

Durch die Polizei Mainz wurde die Brandursachenermittlung aufgenommen.

Neben der Berufsfeuerwehr Mainz war auch die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Drais eingesetzt.

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Mann fährt Elfjährige an – und zeigt ihr den Mittelfinger

Neunkirchen. Ein Unbekannter hat am Mittwoch-Nachmittag ein elfjähriges Mädchen auf einem Zebrastreifen angefahren. Zuerst beging er Fahrerflucht, dann kehrte er zurück – um dem verletzten Kind den Mittelfinger zu zeigen. Eine Täterbeschreibung gibt die Polizei nicht ab.

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Autonomes Fahren ist Zukunftsmusik – Querverkehrswarner & Co ist Gegenwart

[Werbung] In der Zukunft fahren Autos autonom. Behaupten zumindest die Experten, ohne genau sagen zu können, wann das sein soll. Doch die SUV und PickUps von SsangYong bieten schon in der Gegenwart ihren Fahrern Hilfen, die an diese Vision nahe herankommen. Zudem erhalten sie Fahrzeuge, die Dynamik mit Eleganz verbinden – und das zu einem fairen Preis.

Der Klassiker: Auf dem Parkplatz des Supermarktes fehlt es an Platz. Der Wagen muss aus einer engen Lücke heraus gesteuert werden. Gleichzeitig sind viele andere unterwegs, die mit ihren Gedanken woanders sind. Etwa bei der Frage, wo für sie ein Platz frei wird. Sich auf die Straße vorzutasten, wird so zum Glücksspiel.

Der Querverkehrswarner entscheidet die Partie zugunsten des Fahrers. Er gibt ein Signal, das vor sich seitlich nähernden Fahrzeugen warnt. Der Querverkehrswarner ist eines der vielen Assistenzsysteme, die Ssangyong zu einer nützlichen Marke machen.

Spurwechselassistenten, Totwinkelüberwachung, Notbremssignale, Fernlichtassistenten, Bergabfahrhilfen oder Ausparkassistenten gehören zu dem breiten Angebot an nützlichen Helfern, die dem Besitzer das Fahren einfacher machen. Das bleibt am Ende immer das Vergnügen des Menschen.

In den SUV und PickUps von SsangYong ist das Fahren eine angenehme Aufgabe. Wer sich etwa für den Musso entscheidet, erhält ein Kraftpaket, das sich für alle Zwecke eignet: vom Urlaub in den Bergen bis zum Einsatz für Handwerker. Es sind auch schon Pizzen in SUV von SsangYong ausgefahren worden.

Obendrein bietet SsangYong eine Innenausstattung, die sich hinter der eines Familienfahrzeuges nicht verstecken muss – vom höhenverstellbaren Lenkrad über die Geschwindigkeitsregelanlage bis zu Bordcomputer, Rückkamera und Mediasystem.

Dazu hat SsangYong ein Design entwickelt, das die Dynamik eines leistungsfähigen Fahrzeugs mit Eleganz verbindet. Die unterschiedlichen Modelle gibt es in dezenten Farben wie zum Beispiel „Fine Silver“. Wer es auffälliger mag, kann in „Indian Red“ unterwegs sein. SsangYong baut seine Autos nach den Wünschen seiner Kunden.

Für einen fairen, machbaren Preis erhalten die Kunden von SsangYong leistungsstarke und technisch hoch entwickelte Fahrzeuge. Die wurden mit einer hochwertigen Verarbeitungsqualität produziert. Dafür steht auch die verlängerte Garantie von fünf Jahren, die SsangYong seinen Kunden einräumt.

Im westlichen Rhein-Main-Gebiet gibt es einen festen Ansprechpartner für die elegante Dynamik aus Südkorea: Mit der AC Auto Concept GmbH vertreibt ein lokal verankertes Unternehmen mit einer stolzen Tradition SsangYong: „Wir haben uns seinerzeit entschieden, auf SsangYong umzusteigen, weil wir von Preis, Leistung und Aussehen der Fahrzeuge überzeugt sind“, Mathias Barth von der AC Auto Concept GmbH.

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Guter Start ins neue Jahr: Tipps zum sicheren Umgang mit Silvesterfeuerwerk

Das neue Jahr wird traditionell mit einem spektakulären Feuerwerk eingeläutet. Leider kommt es immer wieder zu schwersten Verletzungen, weil Feuerwerkskörper nicht sachgemäß verwendet werden oder selbstgebastelte beziehungsweise nicht für den deutschen Markt zugelassene Raketen und Böller zum Einsatz kommen.

Die Polizei Rheinland-Pfalz mahnt deshalb zur Vorsicht und gibt Tipps zum sicheren Umgang mit Silvesterfeuerwerk.

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Nur zugelassenes Feuerwerk verwenden

„In Deutschland müssen generell alle pyrotechnischen Gegenstände geprüft und zugelassen sein. Die Zulassung wird durch das CE-Kennzeichen und die dazugehörige Identifikationsnummer dokumentiert. Fehlen diese, sollte man von einem Kauf oder einer Verwendung absehen“, erklärt LKA-Sprengstoffexperte Udo Jastrzembsky. Nicht nur, weil es strafbar ist, sondern weil es für Sie und andere lebensgefährlich sein kann.

Illegale und damit gefährliche Pyrotechnik enthält in der Regel einen sogenannten Knallsatz, der bei der Reaktion eine Explosionsenergie entwickelt, die mit gewerblichem Sprengstoff vergleichbar ist. Daher können selbst kleine Mengen zu einer erheblichen Verletzung führen. Weitere Gefahren entstehen durch Abdichtungsmaterialien, die Splitter bilden können. Nicht ohne Grund sind diese lebensgefährlichen Feuerwerkskörper in Deutschland verboten. Und auch selbstgebastelte Böller sind ein großes Risiko. Wer damit erwischt wird, dem droht eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.

Ein Informationsblatt der Polizei erläutert, wo Käufer in Deutschland zugelassene Böller erwerben und woran sie diese erkennen können. Zudem erhalten Feiernde wichtige Tipps zum sicheren Abbrennen von Knallern und erfahren, wo das Zünden von Feuerwerkskörpern nicht erlaubt ist: sicherer Umgang mit Silvesterkrachern

Tipps der Polizei zum sicheren Umgang mit Feuerwerkskörpern in Kürze:

  • Silvesterfeuerwerk nur in regulären Geschäften, z.B. Supermärkten, kaufen.
  • Zugelassene Böller sind bei ordnungsgemäßem Gebrauch handhabungssicher, deshalb: Gebrauchsanleitung aufmerksam lesen und diese konsequent einhalten.
  • Nur Feuerwerkskörper verwenden, die optisch keine Mängel erkennen lassen. Fehlgezündete Feuerwerkskörper und Blindgänger nicht wieder anzünden, sondern entsorgen.
  • Feuerwerkskörper nur auf ebenen und freien Flächen abbrennen.
  • Immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Personen und Gebäuden einhalten.
  • Sind an Feuerwerkskörpern Hilfsmittel zum sicheren Stand (z.B.Klappfüße) vorhanden, diese unbedingt nutzen.
  • Zum Abschuss von Raketen geeignete „Rampen“ (z.B. schwere Flaschen) verwenden.
  • Äste, Balkone oder andere Hindernisse dürfen nicht in der Flugbahn der Feuerwerkskörper sein.
  • Das Abbrennen von Feuerwerk in geschlossenen Räumen ist streng verboten.
  • Funktioniert das Feuerwerk nicht, mindestens 15 Minuten warten und sich in dieser Zeit nicht nähern. Danach kann das Feuerwerk zum Beispiel in einen mit Wasser gefüllten Eimer gelegt und anschließend im Hausmüll entsorgt werden.
  • Beachten Sie auch unter Umständen vorhandene, örtliche Verbote und Einschränkungen.
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Großstadtrevier Kultschauspieler Jan Fedder ist tot

Er war das Gesicht der ARD TV-Serie „Großstadtrevier“. Jan Fedder ist am heutigen Montag im Alter von 64 Jahren gestorben.

Seit Anfang der Neunzigerjahre war Jan Fedder in seiner Rolle als „Kultbulle“ Dirk Matthies der Publikumsliebling der Fernsehserie. Nun wurde der Ehrenkommissar der Hamburger Polizei, wie die BILD berichtete um 18:47 Uhr am heutigen Montag in seiner Wohnung tot aufgefunden.

Der beliebte Schauspieler war seit Jahren krank. Seit 2012 litt Fedder unter einer Vorstufe eines Mundhöhlenkarzinoms. Auch zog er sich durch mehrfache Stürze immer wieder Knochenbrüche zu und kämpfte gegen Entzündungen in seinem Körper. In der Talkshow „Reinhold Beckmann trifft …“: sprach Fedder über seine Krankheit. „Der Professor hat mir ein Drittel der Zunge rausgenommen. Er wollte die Stimme erhalten. Er hat das alles wunderbar hingekriegt. Mit Ach und Krach.“

NDR-Intendant Lutz Marmor sagte zum Tod von Jan Fedder: „Ich bin traurig. Jan Fedder war ein Norddeutscher durch und durch: ehrlich, echt, direkt, manchmal raubeinig, aber im Kern herzlich. Ein echter Volksschauspieler. Er verkörperte verschmitzte Typen genauso überzeugend wie melancholische und wortkarge Menschen. Der NDR hat Jan Fedder viel zu verdanken, die Zuschauerinnen und Zuschauer haben ihn geliebt. Der Tod dieses einzigartigen Schauspielers hinterlässt eine große Lücke. Mein Mitgefühl gilt vor allem seiner Frau.“

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Mainz | Conrad Electronics – hier kaufen die Leute vom Fach

[Werbung] Conrad Electronics ist der Ansprechpartner für Geschäftskunden. Egal, ob es um die von langer Hand geplante Investition geht – oder um die eilig eingekaufte Steckdosenleiste: Unternehmen bietet Conrad Electronics eine Reihe von Vorteilen, die auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Und das alles aus einer Hand.

Es gibt Sätze, die will keiner hören. „Ich verbinde Sie gerade mal weiter“ gehört dazu. Denn dieser Ankündigung folgt in der Regel ein Abstieg in die Call-Center-Hölle.

Diesen Satz werden Geschäftskunden bei Conrad Electronics nicht hören. Denn sie haben einen festen Ansprechpartner: Anthony Hartmann. Der Businesskundenbetreuer ist 27 Jahre alt und seit zehn Jahren bei Conrad Electronics – er hat das Unternehmen geatmet.

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Geschäftskunden können sich an Anthony Hartmann wenden.

Die Vorteile sind vielfältig: Entwickelt ein Kunde eine Bestellung mit vielen individuellen Wünschen, dann muss er das Projekt nicht immer wieder Mitarbeitern von Neuem erklären. Hartmann kennt den gesamten Prozess, weiß um die Wünsche der Kunden und kann sie zudem über Möglichkeiten informieren, die diese noch nicht kennen.

Doch auch wenn der Unternehmer schnell mal den Azubi zum Einkaufen schickt, weil er zum Beispiel Kabel braucht, kann Hartmann helfen. Von jedem Unternehmen, das mit Conrad Electronics zusammen arbeitet, kennt er die Regularien der Abrechnung. Welche Formalitäten müssen eingehalten werden? Gibt es spezielle Vorgangsnummern? Zahlt ein Unternehmen bar, per Rechnung oder Direkteinzug? Der Azubi wird es vermutlich nicht wissen – Anthony Hartmann schon.

Wenn nach dem Einkauf nachgebessert werden muss, interessiert den Geschäftskunden nicht, ob die Sekretärin die Quittung verschlampt hat, der Techniker das falsche Teil eingebaut hat oder der Lagerist das falsche Paket zugeordnet hat: Er will lediglich, dass der Fehler behoben wird. Auch dann ist Anthony Hartmann der Ansprechpartner. Er erklärt nicht, wie es zu dem Fehler gekommen ist – er behebt ihn.

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Neben der individuellen Betreuung bietet Conrad Electronics ein Paket an Vorteilen für Businesskunden:

  • Conrad Electronics gewährt drei Jahre Garantie – statt nur die gesetzlich vorgegebenen zwei Jahre.
  • Mit der Business-Conrad-Karte kann der Unternehmer festlegen, welcher Mitarbeiter welche Einkaufsberechtigung erhält – und wie sein Einkauf abgerechnet wird.
  • Teile, die nicht vorrätig sind, werden nachgeliefert. Versandkosten übernimmt Conrad Electronics.
  • Produkte können eine Woche lang reserviert werden, ohne dass der Kunde eine Kaufverpflichtung eingeht.
  • Der Kauf auf Lieferschein ist kein Problem.
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Bingen | Erneut mehrere Drogenverstöße bei Technoveranstaltung im Palais

Nachdem Mitte September ein 35-Jähriger aus Hessen bei der Technoveranstaltung „Tanz der Familie“ im Palais Bingen durch mutmaßlichen Drogenkonsum ums Leben kam (wir berichteten), führte die Polizei am Wochenende erneut Kontrollen im Palais durch.

Gemeinsam mit dem Security-Personal kontrollierte die Polizei in der Nacht von Samstag (28.12.2019) auf Sonntag (29.12.2019) Gäste der Technoveranstaltung „Tanz der Familie“. statt.  So konnten mehrere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt werden.

Die Polizei stellte u.a. diverse Ecstasy-Pillen, Amphetamine, Kokain und Marihuana sicher. Insgesamt wurden 12 Strafanzeigen wegen illegalen Drogenbesitzes eingeleitet.

Der Dicke und der Don: Ich hasse Silvester

Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: Der Don. Die Welt geht unter. Zumindest meine. Gerade haben wir einen Spaziergang von drei Minuten gemacht. Zweieinhalb Minuten zu lang. Nach meinem Geschmack. Nicht mal mehr Gassi macht Spaß. Ich hasse Silvester.

Wie ein verheerendes Feuer 1916 das Haupthaus des Schlosses zerstörte

Stadtverwaltung Bad Kreuznach: Wie ein verheerendes Feuer 1916 das Haupthaus des Schlosses Rheingrafenstein zerstörte. Während des Ersten Weltkrieges brach in der Nacht vom 10. auf den 11. Dezember 1916 im Schloss Rheingrafenstein ein Brand aus, der zur Vernichtung des Haupthauses führte.


Die Ursache war ein defektes Ofenrohr. Im November 1912 hatte Hugo Richter das Schloss von der Stadt Kreuznach gepachtet, um darin das „Luftkurhaus Hotel-Pension Schloss Rheingrafenstein“ zu betreiben. Nachdem er am 18. Februar 1913 eine Konzession „für die Führung der Gast- und Logierwirtschaft“ gestellt hatte, war ihm diese am 14. März 1913 genehmigt worden und zwar für alle Räume des Schlosses und seiner Nebengebäude sowie für Hof und Park.

In einer aufwendig angefertigten Werbebroschüre warb Richter mit der Geschichte des Schlosses und seiner Vorbesitzer, deren Mobiliar weitgehend im Schloss verblieben war. Dier trug wesentlich zum Charme des Anwesens bei. Er setzte auf die Lage des Anwesens, mit den herrlichen Park- und Waldwegen, dem Lawn-Tennis-Spielplatz und die vorhandenen Auto-Garagen. Auch im Krieg wurde das Schloss von Gästen zu Erholungszwecken aufgesucht, sodass möglicherweise in der Brandnacht nicht nur die Bewohner des Hauses anwesend waren.

Wie ein verheerendes feuer 1916 das haupthaus des schlosses zerstörte

Die Bewohner retteten sich über die Dächer in Sicherheit

Stadtbaurat Hugo Völker (1878-1957) besichtigte nach dem Feuer den Brandort und fertigte einen Sachstandbericht über die Vorkommnisse an. Er vermerkte, dass der „Landsturmmann“ Hugo Richter Brandgeruch bemerkt habe, als er von seinem militärischen Dienst gegen Mitternacht nach Hause gekommen sei. Aus der Schornsteinecke seines Privatbüros seien ihm Flammen und Rauch entgegengeschlagen. Da es ihm nicht gelang, das Feuer zu löschen, informierte er zunächst die Bewohner des Schlosses und ließ dann vom nahe gelegenen Hofgut Rheingrafenstein Hilfe herbeiholen, die ihn bei der Brandbekämpfung unterstützte.

Die Bewohner des brennenden Hauptgebäudes retteten sich über die Dächer in Sicherheit. Das Feuer konnte zunächst gelöscht werden, loderte jedoch gegen 1 Uhr erneut auf. Wiederum halfen die herbeigeeilten Menschen des Hofguts, die von der aus der Stadt angerückten Feuerwehr unterstützt wurde.

Das Haupthaus brannte gänzlich aus

Nachdem der Brand gelöscht war, zeigte sich das Ausmaß des Schadens: Das Haupthaus war gänzlich ausgebrannt und nur noch die bis zwölf Meter in die Höhe ragenden Umfassungsmauern standen instabil und beschädigt. Ein Teil des Schlossmobiliars konnte gerettet werden. Die Schwarz-Weiß-Fotos zeigen den Zustand des Haupthauses vor und unmittelbar nach dem Brand. Im Januar 1917 folgte den umfangreichen Aufräumarbeiten das Abbrechen der Mauern. Der Bereich des Haupthauses wurde zu einer Terrasse gestaltet. Hugo Völker fertigte zwar eine „Skizze zum Wiederaufbau des abgebrannten Schlösschens“ an, das Hauptgebäude des Schlösschens wurde jedoch nie mehr aufgebaut.

Jetzt noch im Stadtarchiv unter StAKH  1165.

Weihnachtsstreife – Autobahnpolizei verteilt Plätzchen an Lkw-Fahrer

Alle Jahre wieder müssen viele LKW-Fahrer, die tagtäglich dafür sorgen, dass unsere Supermarktregale voll und Amazon-Pakete pünktlich geliefert werden, den Heiligabend und häufig sogar die gesamten Weihnachtsfeiertage in ihren Lkw auf den Rastplätzen entlang der Autobahnen verbringen.

Um auch diesen Alltagshelden eine Freude zu bereiten, haben Beamtinnen der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim am 24.12. vielen Lkw-Fahrern mit selbstgebackenen Plätzchen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die Fahrer freuten sich sehr und waren dankbar für diese kleine Geste zum Weihnachtsfest.

 

Nahetal | Brand in Führerhaus – 32-jährige Trucker verstirbt auf Autohofparkplatz

Obwohl mehrere Trucker schnell handelten, kam am heutigen 1. Weihnachtsfeiertag für einen 32-jährigen LKW-Fahrer aus Moldawien jede Hilfe zu sät.

Gegen 10:00 Uhr stellten Mitarbeiter des Autohof Nahetal starke Rauchentwicklung in dem Führerhaus eines LKW auf einem hinter dem Rasthof gelegenen LKW-Parkplatz in der Gustav-Stresemann-Straße.

Andere LKW-Fahrer, die ebenfalls auf dem Parkplatz die Weihnachtsfeiertage verbrachten, hatten bei Eintreffen der Polizei bereits die Scheibe des Führerhauses des litauischen LKW eingeschlagen, um dem Kollegen zu helfen.

Der 32-jährige Moldavier, der vermutlich der Fahrzeugführer war, verstarb jedoch in seiner Fahrerkabine. Ermittlungen bezüglich der Brand- und Todesursache dauern derzeit noch an.

 

Der Dicke und der Don wünschen frohes Miteinander an Weihnachten

Hier kommt das andere Ende der Leine zu Wort: der Don. An Weihnachten schenkt der Dicke mir jede Menge Leckerlis. Aber eigentlich schwindelt er. Denn an anderer Stelle zieht er mir das wieder ab. Doch es zählt ohnehin etwas anderes.

Wiesbaden | 16-Jährige klauten BMW und verursachten Unfall

Die Spritztour mit einem geklauten BMW X3, endete für zwei 16-jährige Jugendliche in der Nacht zum heutigen Freitag, nach wenigen Minuten mit einem Unfall.

Gegen 00:10 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei in Wiesbaden, dass in der Holzstraße ein BMW in mehrere geparkte Fahrzeuge gefahren sei. Direkt nach dem Unfall seien drei Personen aus dem Unfallfahrzeug ausgestiegen und zu Fuß geflüchtet.

Im Rahmen einer unmittelbar eingeleiteten Fahndung konnten zwei Personen festgenommen werden, deren Aussehen mit der Täterbeschreibung der Zeugen Übereinstimmungen aufwies.

Es handelte sich um zwei Wiesbadener Jugendliche im Alter von 16 Jahren. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der schwarze BMW wenige Minuten vor dem Unfall aus dem Hof einer ebenfalls in der Holzstraße gelegenen Werkstatt entwendet worden war.

Bei dem Unfall wurden zwei geparkte Fahrzeuge beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden von über 10.000 Euro. Das Wiesbadener Haus des Jugendrechts hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen des Unfalls, aber auch des stattgefundenen Diebstahls, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0, zu melden.

 

83 Jahre alter Golf-Fahrer verletzt 70-jährige Anwohnerin

Heusweiler. Ein 83 Jahre alter Mann hat am Donnerstagmorgen in der Saarbrücker Straße in Heusweiler eine 70 alte Frau angefahren. Diese brach sich dabei das Bein. Der Fahrer habe sie wegen der tief stehenden Sonne nicht gesehen, vermutet die Polizei.