BYC-News Blog Seite 1485

Wiesbaden | Neue Wege für Radverkehr auf dem ersten Ring

Der Mittelstreifen auf dem Bismarckring ist ab sofort auf über einem halben Kilometer zwischen Dotzheimer Straße und Sedanplatz durchgängig begeh- und mit dem Rad befahrbar. Hierfür wurden die Kreuzungen Bismarckring/Bleichstraße und Bismarckring/Wellritzstraße neu geordnet und Querungen inklusive neuer Ampelanlagen geschaffen. Außerdem wurde der Durchbruch auf Höhe der Yorckstraße geschlossen.

„Ein langjähriger Wunsch der Wiesbadenerinnen und Wiesbadener – die durchgängige Befahrbarkeit des Mittelstreifens auf dem ersten Ring – nimmt Gestalt an“, verkündet Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr. „Oft wurde ich darauf angesprochen, dass sich der Mittelstreifen auf dem ersten Ring – eine der wichtigsten Radverkehrsverbindungen der Stadt – für den Radverkehr geradezu anbietet. Dass wir jetzt einen ersten Abschnitt eröffnen können, ist sehr erfreulich.“

Das Tiefbau- und Vermessungsamt hatte in den vergangenen Tagen und Wochen mit Hochdruck an der Installation der Ampelanlagen und an den Markierungsarbeiten gearbeitet.

„Radlerinnen und Radler haben ab sofort die Wahlfreiheit: Alle, die schneller unterwegs sind und sich im Straßenverkehr sicherer fühlen, können auf den für Rad und Bus vorgesehenen Umweltspuren den Ring entlang fahren. Langsameren Radfahrenden, Kindern und allen, die sich auf baulich getrennten Wegen sicherer fühlen, steht jetzt der durchgängige Weg auf dem Mittelstreifen zur Verfügung“, so der Verkehrsdezernent.

Die Umrüstungen der Ampelanlagen auf dem Bismarckring stehen auch im Zusammenhang mit dem Projekt DIGI-V, dessen Ziel es ist, Verkehre künftig digital zu steuern, um den allgemeinen Verkehrsfluss zu verbessern und die verschiedenen Verkehrsarten gleichberechtigt zu behandeln.

 

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Worms | Mit 1,9 Promille und unter BtM-Einfluss unterwegs

Am späten gestrigen Donnerstagabend (19.12.2019) kontrollieren Beamte der Polizei Worms gegen 22:00 Uhr im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße in Worms einen 46-jährigen Fahrer eines Mercedes Transporters.

In dem Fahrzeug befinden sich diverse leere Bierdosen. Die Beamten können starken Alkoholgeruch bei dem 46-Jährigen feststellen. Ein entsprechender Atemalkoholtest ergibt 1,90 Promille. Bei dem Man wird zudem ein Drogentest durchgeführt. Auch dieser reagiert positiv auf den Konsum von Amphetamin.

Dem 46-Jähirgen wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Es wurde ein Strafverfahren gegen ihn wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Zudem erfolgt eine Mitteilung an die Führerscheinstelle, da begründete Zweifel daran bestehen, ob der Mann charakterlich geeignet zum Führen eines Kraftfahrzeuges ist.

 

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Ingelheim | Friedenslicht aus Bethlehem

Unter dem Motto „Mut zum Frieden“ wird das Friedenslicht in der ganzen Welt verteilt. Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug nach Wien und wird von dort aus, in die meisten europäischen Länder, gesandt.

So machte sich das Licht auch auf den Weg nach Mainz. Bei einer Aussendungsfeier im Mainzer Dom wurde es weiter an die Pfadfinderverbände verteilt. Oberbürgermeister Ralf Claus nahm symbolisch von den Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg Stamm „Nikolaus von Flüe“ und dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) Stamm „Ottheinrich von der Pfalz“ im Ingelheimer Rathaus das traditionelle Friedenslicht aus Bethlehem entgegen.

„Der Frieden auf der ganzen Welt wird auf immer wieder auf eine Probe gestellt. Unter dem Motto Mut zum Frieden möchten wir ein Zeichen für eine tolerante Gesellschaft setzen“, berichtet die Pfadfindergruppe. Die Symbolkraft des Lichts der Weihnachtszeit hinterlässt in ganz Europa seine Spuren: Es verkündet die Botschaft des Friedens und der Hoffnung.

Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes wird an die weihnachtliche Botschaft und an den Auftrag erinnert, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen. Insbesondere die Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben sich des Friedenslichtes angenommen und sorgen dafür, dass es in den meisten europäischen Ländern verbreitet wird. Oberbürgermeister Ralf Claus bedankte sich für die jahrelange Tradition, immer wieder das Friedenslicht in das Ingelheimer Rathaus zu bringen und entzündete die Kerze des Rathauses.

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Mainz | 54-jähriger Vermisster aus Klein-Winternheim tot aufgefunden

Der seit dem gestrigen Mittwoch (18.12.2019) vermisste 54-jährige Guido J. aus klein Winternheim wurde heute nach umfangreichen Suchmaßnahmen leider nur noch tot aufgefunden.

Spaziergänger haben den 54-Jährigen am heutigen Donnerstagnachmittag gegen 16:00 Uhr in der Nähe seiner Arbeitsstelle auf dem Mainzer Lerchenberg leblos aufgefunden.

Der Mann war gestern Mittag nach einem Spaziergang nicht mehr zurückgekommen. Umfangreiche Suchmaßnahmen mit Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz, einem Polizeihubschrauber, der Bundespolizei, Personenspürhunden, sowie Versuche sein Mobiltelefon zu orten, führten nicht zu einem rechtzeitigen Auffinden.

Die Angehörigen werden durch Mitarbeiter des Kommissariat K1 informiert und erhalten auf Wunsch eine seelsorgerische Betreuung zur Seite gestellt. Die Ermittlungen zu den Umständen seines Todes dauern an.

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Worms | Warnung der Kriminalpolizei vor unseriösen handwerklichen Notdiensten

Leider passiert es immer wieder. In Worms und Umgebung etwa alle vier Wochen. Die Opfer sich dabei über alle Altersstufen verteilt: Eine Tür fällt ins Schloss, aber der Schlüssel liegt in der Wohnung. Wenn man sich nicht anders zu helfen weiß, informiert man einen Schlüsseldienst. Nur welchen?

Hier gilt es mit Bedacht und Vorsicht, gerade über die Weihnachtszeit, zu handeln. Im Internet werben neben seriösen Handwerkern immer wieder auch betrügerische Unternehmen, die schnelle und kompetente Hilfe versprechen, im Nachgang aber weit überzogene Preise verlangen. Häufig wird noch vor Ort die horrende Rechnung präsentiert und auf eine umgehende Bezahlung in Bar gedrängt.

Begründet werden derartig unverhältnismäßige Löhne etwa mit Anfahrtspauschalen, Zuschlägen oder angeblich aufwändigen Arbeiten. Aufgrund der Notsituation und dem verbalen Druck der Handwerker zahlen viele die überzogenen Forderungen. Doch auch wenn im Anschluss Zweifel aufkommen und Strafanzeige bei der Polizei erstattet wird: das Geld ist erst einmal weg.

Um im Notfall erst gar nicht in derartige Situationen zu kommen, rät die Kriminalpolizei Worms, sich schon im Vorfeld nach einem ortsansässigen Schlüsseldienst umzusehen. Alternativ kann ein Zweitschlüssel bei einem Verwandten oder vertrauenswürdigen Nachbarn hinterlegt werden. Benötigt man doch spontan einen Notdienst, sollte schon während des Telefonats der tatsächliche Preis besprochen werden.

Vierstellige Summen entsprechen definitiv nicht dem üblichen Marktpreis. Barzahlungen vor Ort sind nicht üblich. Jedes seriöse Unternehmen stellt Rechnungen aus, welche im Anschluss beglichen werden können. Gerät man dennoch in eine solche Situation und wird vor Ort unter Druck gesetzt, sollte noch vor Bezahlung die Polizei hinzugezogen werden.

Bei weiteren Fragen erhalten Sie Hilfe bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz unter der Telefonnummer: 06131-28480.

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Wiesbaden | Aaron Bitzer erhält George-Konell-Förderpreis 2019

Bereits zum 11. Mal wurde am Dienstag, 17. Dezember, im Literaturhaus Villa Clementine Wiesbaden der George-Konell-Förderpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden verliehen. Der Wiesbadener Schüler Aaron Bitzer erhielt die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung für seine Kurzgeschichte „Rendezvous“. Der Anerkennungspreis in Form eines Buchgutscheins ging an die Schülerin Kira Link für ihre Erzählung „Wiedersehen“.

Bitzer überzeugte die ehrenamtliche Jury bestehend aus dem Lehrer Ulrich Poessnecker, der Verlegerin Brigitte Forßbohm, der Buchhändlerin Elke Deichmann, der Journalistin Mara Pfeiffer sowie der Preisträgerin 2017, Lina-Marie Brandes, vor allem durch seine präzisen Beobachtungen, seinen originellen Sprachstil sowie seinen humorvollen Ton, in dem auch Themen wie Unsicherheit und Einsamkeit sensibel behandelt werden. Aaron Bitzer besucht die 12. Klasse der Diltheyschule.

Der diesjährige Anerkennungspreis in Form eines Buchgutscheins ging an die Schülerin Kira Link für ihre Erzählung „Wiedersehen“. Diese besticht durch ihre mitreißende Dynamik der Monologform sowie die zum Nachdenken anregenden, geschickt platzierten Leerstellen in der Narration. Kira Link besucht die 12. Klasse des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums.

Besonderer Höhepunkt der Verleihung waren die szenischen Lesungen der ausgezeichneten Geschichten durch die Schauspieler Katalyn Hühnerfeld und Oliver Wronka. Musikalisch abgerundet wurde der Abend stimmungsvoll von Leo Stoll und Kristina Boos von der Wiesbadener Musikschule. Insgesamt gab es in diesem Jahr 14 Einreichungen, wobei elf von jungen Autorinnen und drei von jungen Autoren stammten. Bewerben konnten sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 12 aller Wiesbadener Schulen.

Der George-Konell-Förderpreis wird seit 1997 vergeben und wurde von Ilse Konell, der Witwe des in Wiesbaden ansässigen Dichters George Konell gestiftet.

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Mainz | Neue Strategie im Kampf gegen Mehrfach- und Intensivtäter

Mit einer neuen Strategie werden Polizei und Staatsanwaltschaften in Rheinland-Pfalz die Verfolgung von Mehrfach- und Intensivtätern (MIT) optimieren. Die Bekämpfung von MIT-Kriminalität werde künftig in landesweit einheitlicher Form in den Fokus gerückt, um mit qualitativ hochwertigen Standards eine zielgerichtete und nachhaltige Strafverfolgung zu gewährleisten, wie Innenminister Roger Lewentz und Justizminister Herbert Mertin bei der Vorstellung des Konzeptes betonten.

Im Vordergrund steht dabei ein am Täter orientiertes Vorgehen, bei dem alle Erkenntnisse zur Person, zum Umfeld und zu den Hintergründen der Straffälligkeit zusammengeführt werden. Soweit ausländische MIT betroffen sind, sollen auch alle möglichen aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen geprüft und ausgeschöpft werden.

„Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen, dass eine relativ kleine Zahl von Straftätern für einen überproportional großen Anteil von Straftaten verantwortlich ist. Für Rheinland-Pfalz zeigt die Kriminalitätsstatistik 2018, dass 0,8 Prozent der Tatverdächtigen mehr als zehn Prozent der aufgeklärten Straftaten begangen haben, 34 davon waren sogar für mehr als 50 Taten verantwortlich“, so Innenminister Roger Lewentz. Als Mehrfach- und Intensivtäter werden Personen angesehen, die über einen längeren Zeitraum eine Vielzahl von Straftaten begehen und aller kriminalistischen Erfahrungen nach auch weiterhin begehen werden.

Ein wichtiges Element der Strategie ist die zentrale Auswertung der polizeilichen Informationssysteme beim Landeskriminalamt“, erläuterte Minister Lewentz. Dabei würden auch Täter erkannt, die mit ihren Taten in unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen oder auch in anderen Ländern oder Staaten auffallen. „Das LKA wird zu jedem erkannten Mehrfach- und Intensivtäter in allen der Polizei zur Verfügung stehen Dateien recherchieren und aus den Informationen sogenannte Personagramme erstellen“, sagte Lewentz. Dabei werde auch die Identitätsüberprüfung eine wichtige Rolle spielen, um Aliaspersonalien aufzudecken.

Nach der Auswertung der vorhandenen Informationen durch die zuständigen Polizeipräsidien wird im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft über die Einstufung als MIT entschieden. Bei den Staatsanwaltschaften werden die strafrechtlichen Ermittlungen zu einem Mehrfach- und Intensivtäter bei einem Dezernenten bzw. einer Dezernentin konzentriert, um die täterorientierte Vorgehensweise konsequent fortzuführen. Der Staatsanwaltschaft kommt die Aufgabe zu, sämtliche Verfahren zu dem betreffenden Beschuldigten beizuziehen und in einer Hand als Eilfall zu bearbeiten. So kann überprüft werden, ob die Gesamtschau Anlass für eine Neubewertung prozessualer Maßnahmen und früherer Entscheidungen gibt.

„Diese Vorgehensweise verschafft eine möglichst breite Erkenntnisgrundlage vor allem für Haftbefehlsanträge“, betonte Minister Mertin. Er sei zuversichtlich, dass sich die Mehrarbeit letztlich auszahle. „Unser Ziel muss es sein, möglichst weitere Straftaten zu verhindern und schnell auf begangenes Unrecht zu reagieren“, so Mertin weiter. Das Konzept wird mit dem neuen Jahr zunächst in einer sechsmonatigen Pilotphase getestet und parallel ausgewertet werden.

 

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Tödlicher Unfall auf der B428 bei Frei-Laubersheim

Zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch tödlich verletzt wurde, kam es am gestrigen Mittwochmittag (18.12.2019) auf der B428 bei Frei-Laubersheim.

Gegen 12.30 Uhr befuhr ein 67-Jähriger PKW-Fahrer die B428 aus Richtung Hackenheim kommend in Fahrtrichtung Frei-Laubersheim. Aus bisher noch ungeklärter Ursache geriet der 67-Jührige mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidiert dort mit einem entgegenkommenden LKW.

Bei dem Zusammenstoß wurde der 67-Jährige so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt.

Die B428 musste während der Unfallaufnahme für mehrere Stunden in beide Richtungen voll gesperrt werden.

 

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Mainz | Morgen Kinder wird’s was geben… – Der Weihnachtsengel kommt zu Conrad Electronic

[Werbung] Morgen Kinder wird’s was geben…, Papa und Mama sind auf dem Weg zu Conrad Electronic nach Mainz. Dort werden sie von dem Weihnachtsengel erwartet, der ihnen die in der Filiale gekauften Geschenke kostenlos und wunderschön für den Gabentisch einpackt.

Und das Ganze sogar für einen guten Zweck. Vor Ort habt ihr die Möglichkeit Kindern, die an Heiligabend nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, mit einer Spende an den Weihnachtsfeiertagen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Der Förderverein für Tumor und Leukämiekranke Kinder Mainz e.V. freut sich über jede noch so kleine Spende, die dem Weihnachtsengel als Dankeschön in die Spendenbox übergeben wird.

Die ganze Aktion findet am morgigen Donnerstag (19.12.2019) in der Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr in der Conradfiliale in Mainz statt. Auch Conrad Electronic wird morgen seine Kunden beschenken. Jeder der am morgigen Donnerstag einen Gutschein in Höhe von 50.00 Euro kauft, bekommt 10,00 Euro geschenkt und bezahlt nur 40,00 Euro.

Hierzu einfach das Foto an der Kasse vorzeigen und den Code einscannen lassen. Natürlich haben auch die Gutscheine aus dem aktuellen Gutscheinheft für den 19.12.2019 Gültigkeit.

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Falsche Polizisten am Telefon

Losheim. Eine mutmaßliche Trickbetrugsserie beschäftigt die Polizei in Losheim. Dort hat ein Anrufer am Dienstag versucht, Menschen am Telefon auszuspionieren. Er wollte Informationen über Tresore, Barvermögen und über die Wohnsituation nach Mitternacht. Dafür gab er sich als Polizist aus.
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Mainz Bahnhofsviertel – Versuchter Raub mit Messer

Mit einem Messer versuchte ein bisher Unbekannter seiner Forderung nach Bargeld oder Handy gegenüber einem 40-Jährigen, am heutigen frühen Mittwochmorgen (18.12.2019), in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs Nachdruck zu verleihen.

Der 40-Jährige befand sich gegen 01:10 Uhr auf dem Heimweg, als er in Höhe eines Supermarktes in der Erthalstraße nähe des Hauptbahnhofs von einem Mann angesprochen wurde. Dieser fragte zunächst nach einem Bier, was der Geschädigte jedoch ablehnte und weiter ging. Darauf hin sprach ihn der Täter erneut an und umklammerte ihn dabei. Jetzt hielt er dem Geschädigten zusätzlich ein Messer vor und forderte die Herausgabe von Geld oder Handy.

Der 40-Jährige konnte sich aus dem Griff befreien und in der Folge vor dem Angreifer flüchten. Der Täter soll ca. 23 Jahre alt, ca. 175 cm groß und von kräftiger Statur gewesen sein. Er habe schwarze Haare und sei mit einer schwarzen Jacke bekleidet gewesen.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

 

Kreis Alzey-Worms | Für langjähriges Engagement ausgezeichnet

„Unsere Gesellschaft lebt von Menschen, die sich für die Allgemeinheit einsetzen und einbringen. Ohne bürgerschaftliches Engagement würden viele Lebensbereiche nicht funktionieren“, betonte Landrat Ernst Walter Görisch bei einer Feierstunde, die anlässlich der Verleihung von Ehrennadeln des Landes Rheinland-Pfalz an Lutz Bechtolsheimer (Framersheim), Georg Deicher (Framersheim) und Rolf Ludes (Mettenheim) im Sitzungssaal der Kreisverwaltung Alzey-Worms stattfand.

„Das Zusammenleben in Gemeinden und Städten gerade in unserem ländlichen Raum ist geprägt durch das Ehrenamt, das lange Tradition hat. Unsere Gesellschaft wäre bei Weitem nicht so leistungsfähig, wenn sich nicht eine solch große Zahl von Bürgerinnen und Bürgern freiwillig für andere einbringen würde. Das Ehrenamt prägt unsere gute Gemeinschaft“, betonte der Kreischef. Ob im Sport, bei Hilfsorganisationen, bei Gesangvereinen oder im kirchlichen Bereich, nahezu jeder zweite Rheinland-Pfälzer engagiert sich ehrenamtlich.

Rheinland-Pfalz nimmt bundesweit Spitzenposition ein

Damit nimmt das Bundesland Rheinland-Pfalz bundesweit eine Spitzenposition ein.  Aufgrund einer Vielzahl neuer Herausforderungen, wie die Integration von Flüchtlingen und der demografische Wandel, werde die Gesellschaft künftig noch stärker auf das Engagement Ehrenamtlicher angewiesen sein. Auch in Zukunft sei es wichtig, Menschen zu motivieren, sich für die Allgemeinheit einzubringen. Ehrungen seien eine geeignete Form, für das Geleistete zu danken.

Ziel der Verleihung der Landesehrennadel sei es, öffentlich Dank und Anerkennung für das Engagement auszudrücken und somit den Einsatz des Einzelnen zu würdigen. „Nur wenn der Staat das Ehrenamt weiterentwickelt und unterstützt, kann dieses erfolgreich gedeihen“, bekräftige Görisch, der die wichtigsten Stationen der vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Geehrten Revue passieren ließ und herzlich für den vorbildlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit dankte.

Lutz Bechtolsheimer

Umfassendes ehrenamtliches Engagement zeichnet die Vita von Lutz Bechtolsheimer aus. Seit 1980 engagiert sich der Geehrte beim Framersheimer Carneval Club 1971 e.V. in unterschiedlichen Ämtern, zuletzt über viele Jahre hinweg als Präsident des Vereins. Darüber hinaus ist Bechtolsheimer Mitinitiator der Wingertshäuschen-Wanderung und Mitglied im Gemeinderat.

Georg Deicher

Auch das ehrenamtliche Engagement von Georg Deicher umfasst gleich mehrere Bereiche. Der Geehrte fungierte viele Jahre als Vorsitzender des Framersheimer Kultur- und Karnevalsvereins und engagiert sich seit 1994 auch als aktiver Fastnachter. Seit 2008 trägt der Geehrte als „Backesgrumbeerbäcker“ der Ortsgemeinde zur Erhaltung der Ortskulutr und zur Belebung des Holzbackhauses in Framersheim bei. Zudem ist Deicher seit 1999 Mitglied im Gemeinderat und seit 2014 Erster Beigeordneter der Ortsgemeinde. Auch als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Framersheim und als Blutspender seit über 40 Jahren engagiert sich Georg Deicher.

Rolf Ludes

Vielfältig ist auch das ehrenamtliche Engagement von Rolf Ludes. Seit 1970 engagiert sich der Geehrte beim Turnverein Mettenheim in unterschiedlichen Abteilungen, unter anderem als Ferienspielhelfer und Gerätewart. Darüber hinaus übernimmt Ludes seit 2014 vielfältige ehrenamtliche Tätigkeiten für die Ortsgemeinde, beispielsweise in der Kita, bei der Neuanlegung des Spielplatzes und der Grünanlage am Mehrgenerationenhaus sowie bei der Gestaltung von Pflanzscheiben und der Organisation des Weihnachtsmarktes. „Das Engagement für die Ortsgemeinde und die Vereine macht viel Freude. Dabei ist es wichtig, dass viele mitmachen und man gemeinsam an einem Strang zieht“, betonten die Geehrten, die auch ihren Ehepartnerinnen herzlich für das entgegengebrachte Verständnis und die jahrzehntelange Unterstützung dankten.

Die VG-Bürgermeister Steffen Unger (Alzey-Land) und Maximilian Abstein (Eich) sowie die Ortsbürgermeister Ernst Felix Schmidt (Framersheim) und Wilfried Eichner (Mettenheim) sowie der ehemalige Ortsbürgermeister Ulrich Armbrüster und Paul Holzmann dankten den Geehrten herzlich für den unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit und betonten, dass es wichtig sei, dass solch engagierte Persönlichkeiten das gute Zusammenleben förderten.

Kreis Mainz-Bingen | Ab 1. Januar steigen die Abfallgebühren

Nachdem die Abfallgebühren im Landkreis Mainz-Bingen vor sechs Jahren erheblich abgesenkt wurden, müssen diese nun nach einstimmigem Beschluss des Kreistages in seiner jüngsten Sitzung zum 1. Januar 2020 wieder angehoben werden.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) hatte mit den zuletzt sehr niedrigen Gebührensätzen finanzielle Überschüsse vorangegangener Jahre an die Bürgerinnen und Bürger zurückgegeben und aus diesem Grund planmäßig Verluste in seinen Jahresbilanzen verbucht. Die jetzt abgebauten Überschüsse sowie jährlich ansteigende Kosten haben den AWB veranlasst, die Abfallgebühren für den Zeitraum 2020 bis 2024 durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft neu kalkulieren zu lassen. Im Ergebnis werden beispielsweise für die bei den meisten Haushalten im Kreis aufgestellten Restmüll- und Biomüllbehälter mit 80 Litern Volumen ab dem kommenden Jahr 76 Euro anstatt bisher 62 Euro pro Jahr fällig.

Stand wie vor 25 Jahren

„Die neuen Abfallgebühren im Landkreis Mainz-Bingen liegen jetzt auf dem gleichen Niveau wie vor 25 Jahren“, ordnet der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf die Mehrkosten ein. „Auch in den kommenden Jahren bleiben diese deutlich unterhalb der Gebühren, die vor der letzten Absenkung anfielen“.

Bevor 2014 begonnen wurde, die erwirtschafteten Überschüsse des AWBs durch eine Gebührenreduzierung abzubauen, lagen die Kosten für die Entsorgung der 80-Liter-Tonnen bei 80 Euro und mehr. „Ausgenommen der vergangenen sechs Jahre war die Müllentsorgung, trotz der anstehenden Erhöhung, seit 1995 noch nie so günstig“, so Wolf.

Die ab Januar geltenden Jahresgrundgebühren richten sich wieder nach der Größe der Bio- und Restmüllgefäße:

  • 80 Liter Tonne: 76,00 Euro
  • 120 Liter Tonne: 114,00 Euro
  • 240 Liter Tonne: 228,00 Euro
  • 660 Liter Tonne: 620,00 Euro
  • 1100 Liter Tonne: 1030,00 Euro.

Darin beinhaltet sind für beide Tonnen jeweils standardgemäß 13 Leerungen sowie weitere sechs Leerungen für die Biotonnen in den Sommermonaten. Werden die Behälter häufiger zur Entleerung bereitgestellt, fallen dafür zusätzliche Leistungsgebühren zwischen 2,50 Euro (80 Liter) und 33,70 Euro (1100 Liter) an. Außerdem ist eine Vielzahl weiterer Leistungen in der Grundgebühr inbegriffen. Dazu gehören die Nutzung der Wertstoffhöfe, die Sperrmüllentsorgung, die monatliche Problemmüll- und Kühlgerätesammlung sowie das Bereitstellen einer Papiertonne sowie die Abfallberatung unter 06132 787-7080.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.awb-mainz-bingen.de.

Mainz | Brandstifter in der Neustadt unterwegs – Polizei sucht Zeugen

Wohl kein Zufall war es, dass an gleich drei stellen in der Nacht zum heutigen Dienstag (17.12.2019) in der Mainzer Neustadt Müllsäcke brannten.

Der erste Notrufe ging gegen 02:00 Uhr bei der Polizei ein, dass in der Frauenlobstraße mehrere gelbe Müllsäcke brennen. Vor Ort stellen Feuerwehr und Polizei weitere Brandherde in der Kurfürstenstraße und der Josefstraße fest, wo ebenfalls gelbe Müllsäcke brennen.

In der Josefstraße/Ecke Wallaustraße hat sich der Brand so stark ausgedehnt, dass ein dort parkendes Auto durch das Feuer beschädigt wird. Es liegen keine Täterhinweise vor.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Rufnummer 06131/65-4210 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz2@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

 

„Ich habe Dir doch eine Direktnachricht geschickt – warum antwortest Du nicht?“

Und dann fallen die Worte, die so weh tun, wie eine Zahnarzt-Behandlung: „Ich habe Dir doch eine Direktnachricht geschickt. Wieso hast Du die nicht beantwortet?“ Nun, dafür gibt es einen einfachen Grund: Weil’s zu viel wird, allmählich – mit all den Nachrichten.