BYC-News Blog Seite 1486

Ex dreht durch, stößt Freundin vor Auto und zückt Messer

Saarbrücken. Ein „amtsbekannter“ 29 Jahre alte Mann hat am Samstag seine ehemalige Freundin auf dem Parkplatz des Saar-Basars angegriffen. Wie die Polizei erst an diesem Montag mitteilte, hat er sie unter anderem mit einem Messer bedroht und sie vor ein fahrendes Auto gestoßen. Dessen Fahrer bittet die Polizei nun um seine Aussage.
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Mainz | SUV knallt gegen Straßenlaterne

Gegen 20:15 Uhr gingen am gestrigen Sonntagabend bei der Polizei mehrere Notrufe, bezüglich eines „lauten Knalls“ im Bereich der Heringsbrunnengasse, ein. Die vermeintliche Explosion entpuppte sich als ein Verkehrsunfall.

Ein 71-jähriger Fahrer eines SUV befuhr mit seinem Fahrzeug die Weißliliengasse in Richtung Große Langgasse. In einer leichten Linkskurve kam er aus bisher noch ungeklärter Ursache in Höhe der Heringsbrunnengasse nach rechts von der Fahrbahn ab.

Zunächst prallte der Geländewagen gegen eine dortige Straßenlaterne und wurde durch den Aufprall noch gegen die Hauswand eine Eckgebäudes gedrückt.

Foto: Jochen Böttcher

Nach Mitteilung der Polizei, entstand der vernommene Knall durch die Wucht des Aufpralls gegen die Straßenlaterne. Glücklicherweise wurde der Fahrer trotz des heftigen Zusammenstoßes nicht verletzt, begab sich aber zur weiteren Abklärung nach dem Unfall in eine Mainzer Klinik.

An der Straßenlaterne, dem Geländewagen und der Hauswand entstand teilweise erheblicher Sachschaden. Der Pkw musste abgeschleppt werden.

 

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Wiesbaden | Sicherheitskonzept für Silvester

Die Verantwortlichen der Landeshauptstadt Wiesbaden und des Polizeipräsidiums Westhessen haben sich bezüglich der bevorstehenden Feierlichkeiten an Silvester auch in diesem Jahr unter der Federführung des Ordnungsamtes intensiv beraten und abgestimmt. Das Sicherheitskonzept rund um die Silvesterfeierlichkeiten in Wiesbaden hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Auch in diesem Jahr sollen die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener wieder die Möglichkeit haben, im Bereich des „Bowling Green“ vor dem Kurhaus und in der Innenstadt sicher und entspannt zu feiern.

Um die Sicherheit zu gewährleisten, hat Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz erneut eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Mitführen und Abbrennen von Feuerwerkskörpern für Besucherinnen und Besucher im Bereich des „Bowling Green“ verbietet. Darüber hinaus ist das Mitführen von großen Taschen, Rucksäcken und anderen Behältnissen (maximal drei Liter) untersagt. Das Verbot gilt für den Kaiser-Friedrich-Platz, den Bereich der Wilhelmstraße zwischen Kureck und Burgstraße sowie für den Raum, der von der Wilhelmstraße, den Kurhauskolonaden, dem Kurhaus und dem Hessischen Staatstheater eingeschlossen wird.

Am Rande der beschriebenen Örtlichkeiten müssen die Besucherinnen und Besucher mit Kontrollen der Stadtpolizei und der Landespolizei rechnen. Dies schließt auch Durchsuchungen von Personen und mitgeführten Gegenständen, wie beispielsweise Rucksäcke, mit ein. Betroffene, die mit Feuerwerk oder mit größeren Taschen oder Rucksäcken an den Kontrollstellen angetroffen werden, können abgewiesen werden. Aus den genannten Gründen wird empfohlen, sich rechtzeitig auf den Weg zum Feuerwerk zu machen, um dieses entspannt genießen zu können.

Bei den bevorstehenden Feierlichkeiten wird im Bereich des „Bowling Green“, wie in den vergangenen Jahren, eine deutliche Polizeipräsenz wahrnehmbar sein. Darüber hinaus hat das Ordnungsamt einen privaten Sicherheitsdienst mit Ordnungsaufgaben beauftragt. Neben uniformierten Einsatzkräften werden sich unter den Besucherinnen und Besuchern zivile Beamtinnen und Beamte befinden, um auf besondere Vorkommnisse unmittelbar reagieren zu können.

Die Entscheidung, das Sicherheitskonzept der vergangenen Jahre in der bewährten Form zu übernehmen, wurde unter anderem auch aufgrund einer Vielzahl von positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung getroffen.

Alle Besucherinnen und Besucher sollen unbeschwert das Feuerwerk vor dem Kurhaus genießen, gleichwohl sind alle aufgerufen, wachsam zu sein und Auffälligkeiten unmittelbar den Einsatzkräften mitzuteilen. Bürgermeister Dr. Oliver Franz und Polizeipräsident Stefan Müller wünschen allen Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern eine schöne Silvesterfeier und alles Gute für das neue Jahr.

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Autobahnpolizei stoppt illegalen Tiertransport

Bei einer Kontrolle eines osteuropäischen Kleintransporters am Autobahnkreuz Darmstadt staunten am Samstag (14.12.2019) die Beamten der Autobahnpolizei Südhessen nicht schlecht. Als sie den Laderaum kontrollierten befanden sich dort 26 Hunde und 4 Katzen in mehreren Käfigen untergebracht.

Unter den Tieren dieses illegalen Tiertransportes, waren auch drei Welpen einer Kampfhunderasse, die aus dem Ausland nicht nach Deutschland eingeführt werden darf. Die beiden Fahrer hatten zudem eine Lieferliste mit entsprechenden Adressen dabei. Zuvor wurden offenbar in der Schweiz und in Österreich bereits Tiere ausgeliefert.

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Mehrere Tiere waren überhaupt nicht transportfähig

Hunde in dem von der Polizei gestoppten Transporter. | Foto: Polizei Südhessen

Die Ordnungshüter verständigten das Veterinäramt Darmstadt. Die Hunde und Katzen wurden anschließend begutachtet, versorgt und angemessen untergebracht.

Fünf der Hunde waren aufgrund von Krankheit, frischer Operationswunde und lahmend überhaupt nicht transportfähig. Wie die Überprüfungen ergaben, wurden 21 der 30 Tiere unter starke Medikamente gesetzt, um sie gesund erscheinen zu lassen. Zudem konnte für die Hälfte der Tiere keine Papiere zur Einfuhr vorgelegt werden.

Den Händler und die Transporteure erwarten nun Anzeigen wegen verbotener Einfuhr gefährlicher Hunde sowie Verstößen gegen das Tierschutz- und Tiergesundheitsgesetz. Ob auch auf die jeweiligen Käufer ein Ermittlungsverfahren zukommt, wird derweil geprüft. Die Kosten der weiteren Maßnahmen, wie medizinische Versorgung und Unterbringung der Hunde und Katzen, dürften sich auf mehrere tausend Euro belaufen.

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Hunde und Katzen sind keine Weihnachtsgeschenke

Die Polizei appelliert nun insbesondere in der Vorweihnachtszeit: Hunde und Katzen sind keine Weihnachtsgeschenke, die man nach Silvester wieder abgeben kann. Wer ein Haustier aufnehmen möchte, muss sich viele Gedanken machen, wie das Leben mit Haustier anschließend realisierbar ist.

Strikt abraten muss die Polizei weiterhin von einem Tierkauf bei dubiosen Händlern. Die bessere Adresse hierfür sind in diesem Zusammenhang Tierheime, in denen viele Hunde und Katzen auf neues und liebevolles Zuhause warten.

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Gau-Algesheim | Christian-Erbach-Realschule sammelte rund 3000 Euro

Der Tag für Afrika ist in der Christian-Erbach-Realschule ein besonderer Tag: Jedes Jahr im Frühjahr schwärmt die Schülerschaft aus und erwirtschaftet Geld, das in verschiedene Projekte in Afrika fließt – vor allem in der Partnerstadt Kigina, für die in der Realschule seit 2014 rund 14.500 Euro gesammelt wurden.

„Die Realschule ist unser größter Geldgeber“, sagte Günter Frey von der AG Partnerschaft Gau-Algesheim/Kigina, einer Arbeitsgruppe, die sich um die Partnerschaft zu der Gemeinde in Ruanda kümmert. Frey war gemeinsam mit Anne Hagel und Peter Klein an der Schule zu Gast, um eine weitere Spende in Empfang zu nehmen: Fast 3000 Euro haben die Schülerinnen und Schüler gesammelt, die jetzt in Ruanda eingesetzt werden können. „Vor allem die 5. Klassen waren hier sehr eifrig dabei“, sagte Lehrerin Jutta Wirges, die den Tag für Afrika in der Realschule maßgeblich betreut.

Die AG Partnerschaft Gau-Algesheim/Kigina hat bereits viele Projekte in der Partnergemeinde unterstützt. Auf der langen Liste steht der Bau einer Schule mit drei Klassenräumen samt Ausstattung mit Mobiliar – kofinanziert durch das Land Rheinland-Pfalz. Ebenfalls finanziert wurden PC, Drucker, Kopierer und Bücherregale, didaktische Materialien wie Wandtafeln und Experimentierkästen sowie Hefte, Stifte und Solarlampen, damit die Kinder auch in der Früh einbrechenden Dunkelheit noch lesen und lernen können. Wasserzisternen wurden errichtet, Spielgeräte wie Schaukel und Hindernisparcour sowie Sportartikel wie Fußbälle, Netze und Sporttrikots gekauft, die Baumpflanzaktion „Ein Baum pro Kind“ unterstützt. Zudem wurde das Geld für einen Frauen-Workshop zum Thema „Geschlechterspezifische häusliche Gewalt“ sowie das Schulgeld für die Tochter der verstorbenen Schulleiterin eingesetzt.

Aktuell werden in Kigina 100 Familien zu den Themen Gesundheitsvorsorge und Umweltschutz geschult und beraten – in Ergänzung zu einem gerade vom Landkreis Mainz-Bingen eröffneten Bildungszentrum für Eltern im Distrikt Kirehe, zu dem Kigina gehört. Dort werden Eltern ausgebildet, die dann anschließend in ihren Dörfern wiederum andere Eltern weiterbilden, in Themen wie etwa Erziehung, Gesundheit – besonders zum Thema Aids – und häusliche Gewalt. Der 1. Kreisbeigeordnete Steffen Wolf war bei der Scheckübergabe ebenfalls dabei.  „Es ist sehr beeindruckend, wie sich die Kinder hier in Gau-Algesheim für Afrika engagieren. Das ist wirklich vorbildlich“, sagte er.

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Jugenheim | 73-jähriger Hausbewohner kommt in Flammen ums Leben

Zu einem Gebäudebrand, bei dem ein Mensch in den Flammen ums Leben kam, kam es in den frühen Morgenstunden zum Samstag (14.12.2019) im rheinhessischen Jugenheim.

Gegen 04:00 Uhr wurde die Feuerwehr Jugenheim zu einem Zimmerbrand in einem alten Wohnhaus in der Hauptstraße, welches zu einem landwirtschaftlichen Gehöft gehört, alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einheiten, konnten diese eine starke Rauchentwicklung aus dem festgestellt werden.

Da direkt die Information kam, dass sich im Gebäude noch eine Person aufhalten müsste, konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Menschenrettung. Mit mehreren Atemschutztrupps versuchten diese, den als vermisst geltenden 73-jährigen Hausbewohner zu finden.

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Menschenrettung erschwerte Löscharbeiten

Während der Personensuche musste die bereits eingeleitete Brandbekämpfung auf den mittlerweile in Vollbrand stehenden Erdgeschossbereich zurückgefahren werden, um die Trupps im Innenangriff durch Wasserdampf und schlechte Sichtverhältnisse nicht zu gefährden. Diese konnten den 73-jährigen nur noch leblos im Gebäude auffinden und an den Rettungsdienst übergeben

Foto: Feuerwehr der VG Nieder-Olm

Bedingt durch die alte Gebäudestruktur breitete sich das Feuer bis auf den Dachstuhl aus, so dass im weiteren Verlauf das Gebäude in kompletter Ausdehnung in Vollbrand stand.

Durch den massive Löschwassereinsatz wurde die Gebäudestruktur stark in Mitleidenschaft gezogen. Deckenbalken bogen sich unter der Last stark durch. Teile der Lehmdecken fielen in die Zimmer. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Fachberater THW bestätigten die Einschätzung der Einsatzleitung, welche ein Betreten des Gebäudes untersagte.

Zusammen mit dem Kreisbauamt und einem Baggerunternehmen wurde der geordnete Rückbau bis auf die Decke des Erdgeschosses besprochen, da das Haus massiv Einsturzgefährdet war.

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Erneuter Einsatz am Sonntag

Am Sonntagnachmittag mussten die Ortswehren nochmals ausrücken, da es wieder zu einer Rauchentwicklung aus dem Gebäude gekommen ist. Vor Ort wurde dann das Erdgeschoss mit Schaum geflutet, da das Gebäude nach wie vor nicht betreten werden konnte.

Großes Lob zollte die Einsatzleitung an die Bevölkerung von Jugenheim, die die Einsatzkräfte bei dem stundenlangen Einsatz mit Kaffee, Tee und Kuchenspenden unterstützen.

Im Einsatz waren neben der Freiwilligen Feuerwehr aus Jugenheim noch die Einheiten aus Stadecken-Elsheim, Nieder-Olm, Partenheim, Wörrstadt sowie das THW Wörrstadt, der Rettungsdienst, DRK Ortsverein Nieder-Olm, Polizei sowie die Nofallseelsorge.

(Quelle: FFW VG Nieder-Olm)

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Der Dicke und der Don: Weihnachten ist sehr verwirrend

In dieser Serie kommt das andere Ende der Leine zu Wort: Der Don. Dem Lars Krismas, dem gab ich mein Herz, doch am allernächsten Tag, gab er es wech. Dieses Jahr. Tschuldigung. Aber die Dauerbeschallung durch den Dicken wirkt allmählich. Jedenfalls bin ich in Weihnachtsstimmung. Zumal ich verstanden habe, worum es während des Festes wirklich geht: um Geschenke.

15-jähriges Mädchen seit Donnerstagabend vermisst

Update 16.12.2019: Die vermisste Jugendliche konnte am Samstag wohlbehalten aufgefunden werden.

Seit dem gestrigen Donnerstagabend wird die 15 Jahre alte S. aus Limburg vermisst.

Bis zu ihrem Verschwinden hat die 15-Jährige in einer Wohngruppe in der Diezer Straße in Limburg gelebt. Gegen 18:00 Uhr hat sie diese mit bisher unbekanntem Ziel verlassen.

Das Mädchen ist

  • etwa 1,60 m groß
  • schlank
  • hat schulterlange, glatte, dunkle Haare

Am Donnerstagabend soll sie eine dunkle Jacke, einen apricotfarbenen Pullover sowie eine blaue Jeans getragen haben.

Das Mädchen soll außer nach Limburg auch Bezugspunkte nach Gießen und Wetzlar haben.

Alle bisher durchgeführten kriminalpolizeilichen Maßnahmen haben bisher nicht zum Auffinden der Jugendlichen geführt. Daher bittet die Limburger Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe. Wer Angaben zum Aufenthaltsort der 15-Jährigen machen kann, wird gebeten, sich bei der Limburger Polizei unter der Telefonnummer (06431) 9140 – 0 zu melden.

Schlaflos in Losheim

Wadern. Albträume. Nachtangst. Oder nächtliches Aufwachen. Die Menschen im Kreis Merzig-Wadern leiden überdurchschnittlich oft unter solchen Schlafstörungen. Das hat die Barmer anhand einer bundesweiten Untersuchung ihrer Versichertendaten herausgefunden.

Wiesbaden | „Insektenleben – Insektensterben“

Noch bis Donnerstag, 27. Februar, ist im Umweltladen Wiesbaden die Ausstellung „Insektenleben. Insektensterben.“ zu sehen.

Mit Kunstobjekten der Illustratorengruppe Mainz-Wiesbaden macht sie eindrucksvoll auf das Phänomen des Insektensterbens aufmerksam. Ergänzend dazu beschreiben sieben  wissenschaftliche Thesen auf Infotafeln die Ursachen und Folgen des Insektensterbens und was es für den Schutz der Insekten zu tun gilt.

Ab Mittwoch, 8. Januar, wird die Ausstellung um eine Großbild-Projektion mit 50 Nahaufnahmen der Fotografin Sandra Malz  erweitert, die die verborgene Schönheit der Insekten zeigt. Um 14.30 Uhr führt Andreas Kowol, Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr, in die Ausstellung ein.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet, bei dem die Vielfalt der Insekten sowie ihre grundlegende Bedeutung für das Überleben von Pflanzen, Tieren und Menschen im Vordergrund stehen.  So ist am 23. Januar um 18 Uhr in Kooperation mit dem Kulturamt Wiesbaden der Dokumentarfilm „Die Wiese – ein Paradies nebenan“ in der Caligari Filmbühne zu sehen.

Der preisgekrönte Naturfilmer Jan Haft zeigt in spektakulären Bildern die Artenvielfalt des Lebensraums Wiese. Bei der Lesung aus dem Buch „Das große Insektensterben“ am 29. Januar um 18 Uhr in der Mauritius-Mediathek, Hochstättenstraße 6-10, dreht sich alles um die Fragen: Wozu brauchen wir Insekten? Ist ihr Verschwinden nur eine kurzfristige Laune der Natur? Wer oder was ist dafür verantwortlich? Der Insektenforscher und Buchautor Dr. Andreas Segerer erläutert die Zusammenhänge und zeigt auf, was jetzt passieren muss. Dazu liefert die Buchautorin Eva Rosenkranz zahlreiche praxisnahe Tipps, wie jeder seinen Beitrag leisten kann, damit die Tierwelt nicht verstummt.

Im Vortrag „Insekten – Bunte Vielfalt auf sechs Beinen“ geht es am 13. Februar um 18 Uhr im Umweltladen um die Biologie und Biodiversität der Insekten. Professor Dr. Daniel Dreesmann von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gibt einen Einblick in die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der weltweit über eine Million vorkommenden Insektenarten. In Deutschland sind es mehr als 30.000 Arten. Dabei stellt er einige Besonderheiten aus dem Insektenreich vor, zum Beispiel die Gespenstschrecke “Wandelndes Blatt“, von der im Zeitraum 8. Januar bis 27. Februar lebendige Vertreter im Umweltladen zu sehen sind.

In den vergangenen Jahrzehnten haben sowohl die Artenvielfalt der Insekten als auch deren Anzahl deutlich abgenommen. Es brummt und summt immer weniger in unserer Landschaft. Die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) veröffentlichten Roten Listen der gefährdeten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in Deutschland belegen diese negative Entwicklung für mehr als 3.000 Insektenarten anhand von repräsentativen Daten.

Der Umweltladen in der Luisenstraße 19 ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Weitere Informationen: www.wiesbaden.de/umwelt oder Telefon (0611) 313600.

Maskiertes Quintett stürmt mit Schlagstöcken bewaffnet Shisha-Bar

Mit Schlagstöcken bewaffnet, stürmten am späten Mittwochabend (11.12.2019) fünf maskierte Personen eine Shisha-Bar im hessischen Friedrichsdorf.

Mit Sturmhauben maskiert hat die Gruppe von fünf Männern gegen 23.35 Uhr die Bar betreten und mit den mitgeführten Schlagstöcken auf mehrere Einrichtungsgegenstände eingeschlagen. Im Anschluss ist das Quintett in Richtung Schulstraße geflüchtet.

Beschrieben wurden alle Männer als 20 bis 30 Jahre alt und etwa 185cm groß. Vier seien schlank, der Fünfte korpulent gewesen. Dieser habe eine helle, die andern Vier dunkle Jogginghosen getragen. Weiter seien die Männer bekleidet gewesen mit schwarzen sowie weißen Jacken.

Die Polizei bittet nun Personen die in Köppern, insbesondere im Bereich Köpperner Straße / Schulstraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer (06172) 120 – 0 zu melden.

 

CDU-Schulpolitiker fordert „Klassenstufe null“

Saarbrücken. Goethe und Schiller, Böll und Brecht – es gehört zur Vergangenheit, dass solche Namen für deutsche Kultur stehen. Zumindest lässt die jüngste Pisa-Studie das vermuten: Demnach sind 21 Prozent der 15-Jährigen auf dem Lesestand, den eigentlich Drittklässler schon erreicht haben sollten. Einen CDU-Abgeordneten aus dem saarländischen Landtag hat das nun alarmiert – er fordert spürbare Konsequenzen.

Das neue Busangebot in Ingelheim – Mehr Linien, mehr Fahrten

Ab 15. Dezember 2019: Mehr Komfort, mehr Fahrten, mehr Linien – Das neue Stadtbusangebot in Ingelheim

Der Stadtbusverkehr wächst mit der Größe der Stadt Ingelheim.  Im Rahmen der Ausweitung des Stadtbusangebots auf die neuen Stadtteile Heidesheim und Wackernheim hat man das Stadtbusangebot insgesamt verbessert und damit die Attraktivität deutlich gesteigert.

Mehr Stadtbus – zusätzliche Buslinien

Das Liniennetz der Stadt Ingelheim wächst am Tage um zwei Buslinien: die bestehende Linie 612 wird in die Linien 612 und 613 aufgeteilt. Die neue Linie 614 bedient die Strecke von Ingelheim-West über Bahnhof Ingelheim nach Heidesheim und Heidenfahrt. Außerdem gibt es anstelle einer nunmehr zwei Nachtbuslinien. Die Nachtbuslinie 618 deckt den Westen und Süden Ingelheims ab, die Nachtbuslinie 619 bedient nachts den Ostteil Ingelheims bis nach Wackernheim, Heidesheim, Uhlerborn und Heidenfahrt.

Schneller zum Bus – zusätzliche Haltestellen

Neben den durch die Erweiterung Ingelheims erforderlichen Haltestellen in Wackernheim, Heidesheim, Uhlerborn und Heidenfahrt werden ab sofort auch zusätzliche Haltestellen im bisherigen Stadtbusgebiet angefahren. Durch die Umstrukturierung des Liniennetzes werden jetzt  das Wohngebiet ›An der Ohrenbrücke‹ sowie zusätzliche Haltestellen in Ingelheim-West eingebunden. Insgesamt gibt es im Stadtbusbereich nun über 140 Haltestellen.

Schneller zum Ziel – mehr Fahrten, bessere Abstimmung

Damit man künftig schneller zum gewünschten Ziel kommt, wurde die Taktung der Fahrten im gesamten Stadtgebiet Ingelheims erhöht. Auf allen Strecken gibt es jetzt eine 30- oder 60-Minuten-Taktung. Auf einzelnen Streckenabschnitten, die von mehereren Linien bedient werden, ergibt sich sogar ein 15-Minuten-Takt. Das bedeutet, alle 15, 30 oder 60 Minuten kommt ein Bus.  Durch die Einführung eines sternförmigen Systems mit zentralem Umsteigepunkt am Bahnhof Ingelheim und die neue Taktung der Fahrten werden das Umsteigen komfortabler und die Wartezeiten verkürzt.

Bequemer Bus fahren – mehr Komfort

Die neuen Fahrzeuge bieten den Fahrgästen mehr Komfort. Dazu zählen TFT-Bildschirme mit Informationen zur Streckenführung. Dem Fahrgast werden während der Fahrt der aktuelle Standort, mögliche Anschlussfahren sowie die kommenden Haltestellen angezeigt.

Für Fahrgäste mit körperlichem Handicap kommen künftig Niederflurfahrzeuge zum Einsatz, die neben einer Absenkeinrichtung für den bequemen Einstieg gehbehinderter Fahrgäste, auch über ausreichend Stellplatz für Rollstühle verfügen.

Die Klimatisierung der Fahrzeuge schließlich sorgt für bessere Luft und angenehme Temperaturen im Innern – nicht nur in den heißen Sommermonaten.,

Neue Abfahrtsorte/Haltestellen am Bahnhof

Durch die Erweiterung des Liniennetzes des Stadtbusverkehr in Ingelheim ist es erforderlich, die Abfahrtsstellen der Busse am Bahnhof neu zu ordnen.

Die Abfahrtsstellen der Busse ändern sich ab 15.12.2019 wie folgt:

Haltestelle A
611 Frei-Weinheim Talstraße
618 Nachbus Sporkenheim über Frei-Weinheim

Haltestelle B
612 Frei-Weinheim Friedhof
613 Sporkenheim/Regionalbad

Haltestelle C
75 Mainz über Stadecken-Elsheim
640 Nieder-Olm
643 Engelstadt/Ober-Hilbersheim

Haltestelle D
611 Nieder-Ingelheim
612 Ober-Ingelheim Ohrenbrücke
613 Ober-Ingelheim Gotenstraße
618 Nachtbus Großwinternheim
618 Nachtbus Yellow

Haltestelle E
614 Heidesheim/Heidenfahrt
620 Mainz über Wackernheim/Heidesheim
619 Nachtbus Uhlerborn/Heidenfahrt über Wackernheim
619 Nachtbus Yellow

Haltestelle F
643 Ober-Hilbersheim/Engelstadt

Weitere Informationen

Für weitere Informationen nutzen Sie bitte die Downloads der Fahrpläne für die Sonderfahrten der Stadtbus- und der Regionalbuslinien. Wer schon unterwegs ist und die nächste Bus- oder Bahnverbindung wissen möchte, für den bietet sich außerdem die praktische Fahrplan App ›RNN Companion‹ an.  Anhand des aktuellen Standorts und der Eingabe des Fahrtziels zeigt die App die nächsten Fahrten an.

Betrüger nutzen Ende von Windows-Version

Am Ende dieses Jahres läuft das Betriebssystem Windows 7 aus und wird nicht mehr von Microsoft mit Updates unterstützt. Dieser Umstand ist ein gefundenes Fressen für Kriminelle, die sich telefonisch als IT-Experten ausgeben, um sich illegalen Zugriff auf fremden Computern zu verschaffen.

Im Bereich Kaiserslautern gab es zuletzt zwei aktuelle Fälle, in denen angebliche Microsoft-Mitarbeiter bei den Geschädigten anriefen. Die Täter teilten in beiden Fällen mit, dass der Computer gehackt worden sei und man die Zugangsdaten benötige. In einem Fall wurden diese Daten übermittelt, sodass in der Folge Geld vom Konto des Geschädigten transferiert werden konnte.

Die zumeist Englisch sprechenden, falschen Service-Kräfte versuchen ihre Opfer am Telefon zum sofortigen Hochfahren des Computers zu überreden. Angeblich sei der Rechner von einem Virus befallen. Um die Schadsoftware zu entfernen sei es notwendig, dass der Betroffene bestimmte Schritte am PC unter der Anleitung der Betrüger ausführe.

Ziel der Anrufe ist, dass der Computernutzer eine Fernwartungssoftware auf seinem PC installiert. Damit ist es den Betrügern möglich, von außen aktiv und uneingeschränkt auf den fremden Rechner zuzugreifen, um auf diese Weise sensible Daten des Benutzers wie Bank- und Kreditkartendaten auszuspähen und zusätzliche Schadsoftware auf dem Rechner der Opfer zu installieren.

„Die Anrufer nutzen häufig eine ausländische Nummer“, weiß Jennifer Kaiser, Fachberaterin Digitales und Verbraucherrecht von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.“Damit können die Anrufe kaum zurückverfolgt und der Anschlussinhaber ermittelt werden.“ Das erschwert es, rechtliche Schritte gegen die Betrüger einzuleiten. Teilweise endet der vermeintliche Service-Einsatz auch mit der Aufforderung, dafür Geld zu zahlen. Die geforderten Beträge variieren und können bis zu mehrere hundert Euro betragen. Oftmals wird neben der Service-Pauschale auch noch ein Servicevertrag (Jahresgebühr) angeboten und den gutgläubigen Geschädigten aufgedrängt.

Die Art und Weise der Bezahlung kann unterschiedlich sein. „Die Anrufer sind sehr überzeugend. Durch die Verwendung des bekannten Firmennamens erwecken sie den Eindruck, man habe es tatsächlich mit dem Unternehmen zu tun“, warnt Kaiser. Ein dreiste Täuschung, wie das LKA betont: Denn die Firma Microsoft meldet sich bei Kunden nicht telefonisch und hält auch keine spezielle Supporthotline vor, die sich um infizierte Systeme von Privatanwendern kümmert. Jennifer Kaiser empfiehlt, bei ungebetenen Anrufern, die plötzlich Zugang zum heimischen PC verlangen, grundsätzlich misstrauisch zu sein und einfach aufzulegen.

Wer Betrügern bereits den Zugriff auf seinen PC gewährt und Geld bezahlt hat, sollte den Rechner durch einen Experten eingehend überprüfen lassen und sofort Anzeige bei der Polizei erstatten, rät das Landeskriminalamt.

Weitere interessante Informationen zum Thema finden Sie unter nachfolgenden Verlinkungen:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falsche-microsoft-mitarbeiter/

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/abzocke/warnung-abzocke-durch-angebliche-microsoftmitarbeiter-24641

 

Vorsicht unseriöse Spendensammler in der Vorweihnachtszeit

In der Vorweihnachtszeit wird in sozialen Netzwerken, an der Haustür, auf der Straße oder per Briefpost verstärkt zu Spenden aufgerufen. Die Sammler appellieren an das Mitgefühl und beschreiben die Situation Notleidender in Krisengebieten, bedürftiger Kinder oder werben für den Tier- und Umweltschutz.

Doch nicht jeder, der Spenden sammelt, tut dies zum Wohle Dritter. Es tummeln sich immer wieder Betrüger unter den Spendensammlern, die unter Vortäuschung falscher Tatsachen die Hilfsbereitschaft schamlos ausnutzen und Verbrauchern so das Geld aus der Tasche ziehen. Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz geben Tipps, wie Sie wahre Wohltäter von dubiosen Sammlern unterscheiden können.

Informieren Sie sich über die Organisation, die zu einer Spende aufruft

Seriöse Organisationen veröffentlichen jährlich einen Geschäftsbericht. Darin wird erläutert, wofür das gespendete Geld oder die Mitgliedsbeiträge tatsächlich ausgegeben werden. Dort sollte klar angegeben sein, wie viel Geld in die Verwaltung und in die Werbung fließt und wie viel tatsächlich dem guten Zweck zukommt. Letzteres sollte den größten Teil ausmachen, etwa 60 bis 65 Prozent.

Vorsicht bei Internetportalen und Spendenwerbung via sozialen Netzwerken

Nicht jede professionell gestaltete Internetseite ist eine Garantie für die Seriosität einer Spendenorganisation. Ein Blick ins Impressum sollte Aufschluss darüber geben, wo sich der Sitz der Organisation befindet und ob es einen Ansprechpartner gibt. Bei Zweifeln sollte die Satzung oder der Jahresbericht angefordert werden.

Vorsicht vor Fördermitgliedschaften

Viele unseriöse Organisationen geben sich mit einer einmaligen Spende nicht zufrieden und drängen auf Abschluss einer Mitgliedschaft. Durch die Mitgliedschaft verpflichtet man sich über einen längeren Zeitraum zu dauerhaften Spenden. Bei solchen Konstellationen sollte man sich absolut sicher sein, dass man dieser Organisation tatsächlich etwas spenden will. Denn Achtung: Auch wenn solche Mitgliedschaften an der Haustür abgeschlossen werden, steht Verbrauchern kein Widerrufsrecht zu, so dass der Vertrag erfüllt werden muss.

Achten Sie auf das Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) vergibt an förderungswürdige Organisationen auf Basis einer jährlichen Prüfung ein Spenden-Siegel. Allerdings: Geprüft werden nur Hilfswerke, die mindestens 25.000 Euro an Spenden in den vergangenen zwei Geschäftsjahren erhalten haben, sich selbst beim DZI für eine Prüfung melden und außerdem die Kosten hierfür zahlen. Kleinere Organisationen können das oft nicht leisten. Wenn ein Verein in der DZI-Liste fehlt, bedeutet das also nicht zwangsläufig, dass er unseriös ist. Trägt ein Spendenaufruf den DZI-Sternenkranz, ist hingegen garantiert, dass die Organisation eindeutig und sachlich wirbt, sparsam wirtschaftet und nachprüfbar ausweist, wie das Geld der Spender verwendet wird.

Sollten Sie das Gefühl haben, Ihr Geld an eine unseriöse Organisation gespendet zu haben, dann empfehlen wir Ihnen, die Organisation bei der Spenderberatung des DZI zu melden.

Weitere Tipps zum sicheren Spenden finden Sie auch unter: Polizeiberatung