BYC-News Blog Seite 1487

Frankfurt | Überfall auf IKEA – Polizei fahndet jetzt mit Fotos nach dem Täter

Wie berichtet, kam es am Samstag, den 09.11.2019, gegen 11.25 Uhr zu einem Raubüberfall auf einen Geldboten auf dem Gelände des Einrichtungshauses IKEA in Frankfurt Nieder-Eschbach.

Hierbei trat der bislang unbekannte Täter genau in diesem Moment an den Geldboten heran, als dieser die Geldeinnahmen in den Werttransporter einladen wollte.

Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte der Täter ihn auf, das Bargeld herauszugeben. Nach einem kurzen Gerangel gelang es dem Räuber schließlich den Geldkoffer an sich zu nehmen.

In der Folge kam es zu einem Schusswechsel, bei dem der Geldbote schwer verletzt wurde. Der Täter flüchtete zunächst zu Fuß vom Tatort, setzte die weitere Flucht jedoch mit einem silberfarbenen Audi A8, Baujahr 2002, fort.

Das Fluchtfahrzeug konnte kurze Zeit später, unweit des Tatortes, am Ende des Prozessionswegs im Stadtteil Riedberg, brennend in einem Feld aufgefunden werden.

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Täterbeschreibung:

  • Männlich
  • 30 – 45 Jahre alt
  • 1,80 m – 1,90 m groß
  • dicklich mit Bauchansatz
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Bekleidung:

  • weißer Kapuzenpullover
  • schwarze Jogginghose der Marke „Nike“
  • helle Turnschuhe der Marke „Nike“
  • weiße Handschuhe
  • schwarze Basecap
  • große schwarze Sonnenbrille

VORSICHT: Die Person ist bewaffnet!

Die Polizei fahndet nach wie vor nach dem Täter und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe. Die beigefügten Bilder sowie das Kurzvideo zeigen den Täter und das Fluchtfahrzeug, gefilmt von den Überwachungskameras.

Die Frankfurter Kriminalpolizei bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zu der abgebildeten Person bzw. dem beschriebenen Täter und/oder dem Fluchtfahrzeug geben können, sich telefonisch unter der Telefonnummer: 069 / 755 – 51299 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

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Oppenheim | Kampfmittelfreiheit für Bauvorhaben Welschdorfgarten und Treibergasse

Mit der Bestätigung der “Kampfmittelfreiheit” hat die Stadt eine entscheidende Hürde mit Hinblick auf die Bauvorhaben in Treibergasse und Welschdorfgarten genommen. Der Bescheid über das negative Untersuchungsergebnis bescheinigt, dass “keine Kampfmittel oder Hinweise auf Kampfmittel” aus dem Zweiten Weltkrieg durch die Fachfirma gefunden wurden. Einer Ausführung von Bauarbeiten bis in eine Tiefe von zwei Metern stünden, so das Fazit der Experten, keine Bedenken entgegen.

Bereits Anfang August wurde die Routineuntersuchung durchgeführt, die mittlerweile obligatorisch für Baugrund ist, aufgrund von Erfahrungen in Bereichen, in denen im Zweiten Weltkrieg Kampfmittelabwürfe stattgefunden haben. Zuvor hatte bereits eine Kampfmittelortung für die Welschdorfgasse stattgefunden.

„Die neuerliche Bodenuntersuchung mittels elektromagnetischen Werkzeugs hatte die Absicht zum Hintergrund, eine generelle, attraktive und vor allem sichere Nutzung des Welschdorfgartens zu ermöglichen“, erklärte Stadtbürgermeister Walter Jertz, der sich, gemeinsam mit dem zuständigen Ersten Beigeordneten, Rainer Ebling, jetzt erleichtert ob der negative Suche zeigte.

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Hochheim | 68-Jährige bei Unfall über Mauer geschleudert

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Dienstagvormittag (10.12.2019) in Hochheim, wurde eine 68-jährige Fußgängerin schwerverletzt.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei, ist gegen 10:40 Uhr ein 61-jähriger Hochheimer mit seinem PKW aus Richtung Wilhelmstraße in Richtung Claßmannstraße unterwegs gewesen, als er aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Hierbei kam der Mann nach rechts von der Fahrbahn ab und erfasste die 68-Jährige Fußgängerin. Die Frau wurde zunächst auf die Motorhaube des PKW „aufgeladen“. Wenige Meter später prallte das Fahrzeug mit der Frau auf der Motorhaube gegen eine Mauer. Durch den Aufprall wurde die 68-Jährige über die Mauer auf ein Grundstück geschleudert.

Aufgrund der schwersten Verletzungen musste sie zunächst notfallmedizinisch an der Unfallstelle behandelt, bevor sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden konnte.

Auch der Unfallverursacher musste aufgrund eines Schocks medizinisch in einem Krankenhaus untersucht werden.

 

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Mainz | KCK Weihnachtsfeier im Lichterglanz mit Budenzauber

Alle Jahre wieder trifft sich die verschworene aktive KCK-Familie zu ihrer besinnlichen und unterhaltsamen Club- Weihnachtsfeier im Mainzer Parkhotel Favorite.

Am vergangenen Sonntag (08.12.2019) konnte KCK Vize- Präsident Werner Böttner 180 Besucher beim stilvollen Empfang willkommen heißen. Eine imposante Kulisse, im Glanz vieler Lichter mit Tannenduft bot der verlockende KCK- Weihnachtsmarkt mit bunten Marktständen. Deftiger und köstlicher Weihnachtsschmaus fand begeistert Resonanz.

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Adventsbasteln als Magnet für die Kiddis

Für dezente akustische Adventsstimmung sorgte exzellent Thomas Brym am Piano. Die KCK-Weihnachtsbastelei wurde zum Magnet für die Kids. Der Hit beim Adventsbasteln waren die Schneekugeln. Famose Idee und Umsetzung von Martina Mayer. Sitzungspräsident Bardo Frosch führte durch ein fabelhaftes Programm mit weihnachtlicher Atmosphäre.

Ein gesanglicher Hochgenuss war der „a capella“ Auftritt der „Hoch- & Tieftoener, Leitung Bruno Hohmann. Famose weihnachtliche Weisen von Afrika- Flair bis zu Udo Juergens- Sounds wurden vorgetragen von den fünf Sängern aus Wiesbaden. Gertraud Lindemann konnte mit ihren Mundart- Geschichten von anno dazumal mit ihren ersten Tanzstundenschritten, wobei die erwartungsvollen Damen, wie die Vögel uff de Stang auf ihre Kavaliere zur Damenwahl fieberten, erzählen. Auch auf damalige Advents- und Heilig- Abend- Bräuche konnte die Vortragende mit ein wenig Wehmut zurückblicken.

Foto: Klaus Lehne
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Elitegruppe als TOP-Premiere

Eine Top Premiere mit Standing Ovation, zeigte die Elitegruppe des KCK. Das „TuB“, einstudiert durch Tanja Grundel, zu „All I want for christmas“. Mit putzigen Nikolaus- Mützen bot das „weihnachtliche KCK- Ballett“ eine furiose Performance in Formation und atemloser Perfektion.

Der wohlige Klang des Bläser- Quartetts vom Musikverein Concordia aus Kostheim, Leitung: Christoph Stoiber verströmte viel weihnachtliche Vorfreude.

Selbstverständlich durfte auch der Nikolaus in all seiner Pracht vor Ort nicht fehlen. (Präsidiumsmitglied Daniel Marchlewitz). Mit gefüllten Nikolaus Säckchen wurden nicht nur die Kinderschar überrascht, sondern auch die „Erwachsenen Clubisten“, darunter der verdienstvolle Ehrenpräsident Jürgen Müller, der in diesem Jahr an seine „60-jährige Präsidiumsmitgliedschaft“ erinnert.

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Zauberkünstler Maxim Maurice kehrt nach Saarlouis zurück

Saarlouis. 2020 wird zauberhaft. Zumindest im Theater am Ring. Denn im September gastiert die große Zauber- und Illusionsshow von Maxim Maurice dort – der Vorverkauf hat begonnen.
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DGB-Chef Eugen Roth: „Tarifflucht kostet Arbeitnehmer viel Geld“

Saarbrücken. Nur noch jeder vierte Betrieb im Saarland ist tarifgebunden. Das hat der Gewerkschaftsbund DGB mitgeteilt. Den betroffenen Arbeitnehmern gehe auf diese Weise viel Geld verloren.

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Autofreie Bereiche in der Mainzer Innenstadt

Die PIRATEN & VOLT Fraktion im Mainzer Stadtrat fordert in einem Antrag einzelne Bereiche der Mainzer Innenstadt als Modellprojekt zunächst testweise und auf ein Jahr befristet autofrei zu gestalten. Im Antrag werden 7 Bereiche der Innenstadt als Testbereiche für ein Modellprojekt vorgeschlagen, u.a. der Gartenfeldplatz, der Frauenlobplatz und die Große Bleiche. Ziel des im Stadtrat eingebrachten Antrags ist einerseits eine Aufwertung der Lebensqualität an bereits stark von Fußgängern frequentierten Bereichen. Andererseits dient diese Maßnahme als konkreter Beitrag zur Umsetzung des ausgerufenen Klimanotstands.  Zudem soll das Modellprojekt die Auswirkungen von autofreien Bereichen auf Einzelhandel, Lebensqualität, Feinstaubbelastung und Mikroklima erforschen.

Aktuell nehmen Autos sehr viel Platz in der Stadt ein. Gleichzeitig ist ein Großteil der innerstädtischen CO2- und Feinstaubemissionen auf den Autoverkehr zurückzuführen. ÖPNV, Fuß- und Radverkehr sind dagegen wesentlich effizienter und umweltfreundlicher.  Langfristiges Ziel einer ambitionierten Klimaschutz- und Verkehrspolitik muss die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs in der Mainzer Innenstadt sein. Der dabei gewonnene Platz soll je nach Gegebenheiten für Grünflächen, Gastronomie und Einzelhandel, Fuß- und Radverkehr sowie den ÖPNV freigegeben werden.

Maurice Conrad, Fraktionsvorsitzender:

“Mainz hat sich vorgenommen bis 2035 klimaneutral zu werden. Ohne den Mut unsere Städte mit einer positiven Vision grundsätzlich umzugestalten und die Innenstadt schnellstmöglich autofrei zu gestalten, ist dieses Ziel unerreichbar. Leider fehlt der Mainzer Politik genau dieser Mut. Stattdessen wird in einem viel zu langsamen Tempo viel zu wenig getan. Wir müssen die Globuli-Klimapolitik der Stadt Mainz beenden.”

Tilman Potthof, Mitglied des Verkehrsausschusses: 

“Noch in den 60er Jahren wurde die Augustinerstraße von Autos befahren, was heute kaum vorstellbar ist. Mehr Platz für Menschen und umweltfreundlichen Verkehr steigert die Lebensqualität und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Daher muss Mainz mit testweise autofreien Bereichen Erfahrungen sammeln, um eine gute Datenlage für weitere Maßnahmen zu schaffen.”

Auch Mainzer Bürgerinnen und Bürger für mehr autofreie Bereiche

Auch die Mainzer Bürgerinnen und Bürger haben sich am 9. Juni 2018 im Bürgerforum bereits für “mehr autofreie Bereiche in der Innenstadt” ausgesprochen. Zeitgleich gibt unsere Nachbarstadt Wiesbaden mit dem Pilotprojekt „Fußgängerzone in der Wellritzstraße” den Menschen ihren Lebensraum zurück und analysiert dabei die Auswirkungen auf Anwohnerinnen und Anwohner und ansässige Geschäfte. Egal ob Oslo in Norwegen, Gent in Belgien oder Madrid in Spanien. Zahlreiche Städte in Europa machen vor: Autofreie Innenstädte sind ein Gewinn für die Lebensqualität der Menschen, steigern die Attraktivität des Einzelhandels und sind klimafreundlich.

Schritt für Schritt

Eine Reduzierung des Autoverkehrs muss Schritt für Schritt erfolgen. Aus Sicht der Fraktion PIRATEN & VOLT sind mit der Umsetzung autofreier Bereiche  weitere Themen, wie beispielsweise die Schaffung alternativer Parkmöglichkeiten oder der Ausbau des ÖPNV, verbunden. Besonders Anwohner*innen stellt dies vor große Herausforderungen. Einen ganzen Stadtteil von heute auf morgen autofrei zu gestalten ist daher kaum möglich und erfordert ein schrittweises, auf einen längeren Zeitraum zielgerichtetes Vorgehen. Das Ziel muss sein, den Wechsel zu einer verkehrsberuhigten Stadt für alle Verkehrsteilnehmer so einfach, durchdacht und angenehm wie möglich zu vollziehen. Mit dem Beschluss des Antrages der Fraktion PIRATEN & VOLT würden die Weichen für eine klimafreundliche Mainzer Verkehrswende gestellt. Daher rufen wir alle Fraktionen dazu auf,  unseren Antrag im Stadtrat am 18. Dezember zu unterstützen.

Hier der komplette Antrag (Stadtrat) als PDF

Neuer Name für Oppenheimer IGS

Die Oppenheimer Integrierte Gesamtschule (IGS) heißt ab sofort „IGS An den Rheinauen“. Rund 900 Schülerinnen und Schüler, Kollegium sowie Gäste aus der Politik kamen in der Sporthalle zusammen, um den neuen Namen der Schule zu feiern. „Wir glauben, dass der Name am besten zu unserer Seele passt. Außerdem geht unsere Schule so auch ökologisch einen Schritt weiter“, erklärte der Schulleiter Siegfried Käufer, der sich auch beim Kreis Mainz-Bingen als Träger für die Namensgebung bedankte.

„An den Rheinauen“ steht insbesondere für die Naturnähe. Aus den oberen Stockwerken der Schule ist der Blick mitten in die Rheinauen gegeben. Zudem hat die Schule den Bildungsschwerpunkt Natur und Umwelt. „Der Name passt zum Thema – er passt zur Lage. Hier kann man sich wohlfühlen“, so der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf beim Festakt. Auch der Oppenheimer Stadtbürgermeister Walter Jertz freute sich über die Namensgebung. Er betonte, dass ein Name die Visitenkarte des Herzens sei.

Passend zum Naturschwerpunkt brachte der Nikolaus als Überraschungsgast ein besonderes Geschenk vorbei: ein Birnbaum in einem großen Topf für den Schulgarten. Die Schülerinnen und Schülern schütteten Erde hinzu, damit der Baum wächst und gedeiht – ein Sinnbild dafür, dass sich auch die Schule weiterentwickelt. Rund ein Jahr dauerte die Namenswahl. Lange sei nicht klar gewesen, ob es überhaupt einen neuen Namen geben soll.

Viele Vorschläge habe es gegeben, bei der Entscheidung war schließlich die ganze Schulgemeinschaft eingebunden. „An den Rheinauen ist ein unverwechselbarer Name für einen Ort des Begegnens und des gegenseitigen Respektes“, so die Schülersprecherinnen. Bisher nannte sich die IGS „Bunte Schule“, ein Regenbogen ziert das Logo und steht für Vielfalt. Der neue Name bedeute jedoch nicht, dass das bisherige Leitbild der Schule verworfen werde. Diese Vielfalt werde auch in Zukunft eine wesentliche Rolle spielen, versprach Direktor Siegfried Käufer.

Manchmal trügt der Schein – Falschgeld in der Vorweihnachtszeit

Manchmal trügt der Schein: Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit fällt es Betrügern leicht, Falschgeld in Umlauf zu bringen. Bei den oft langen Schlangen an den Kassen und dem hektischen Betrieb in den Läden, fehlt oft die Zeit, alle Geldscheine genauer zu prüfen. So schafft es die eine oder andere Blüte in den Zahlungsverkehr und eventuell auch in Ihr Portemonnaie.

Aktuellen Erkenntnissen der Polizei zu Folge sind die Falschgeldzahlen in Rheinland-Pfalz für das Jahr 2019 weiterhin rückläufig. Sie werden die Vorjahreszahlen voraussichtlich deutlich unterschreiten. Die am häufigsten gefälschten Banknoten sind nach wie vor 50,- und 20-Euro-Scheine. Im Gegensatz zum Vorjahr überwiegen nun allerdings Fälschungen der neuen Europa-Serie. Der weitere Rückgang dürfte auf die Aushebung diverser illegaler Marktplätze im Dark-Net zurückzuführen sein, da mittlerweile der Großteil der Fälschungen über das Internet vertrieben werden.

Einen deutlichen Aufwärtstrend hingegen verzeichnet sogenanntes „Movie Money“, das normalerweise für Theater und Film verwendet wird. Die Scheine sind dabei – wenn auch nur bei genauem Blick – eindeutig als Filmgeld gekennzeichnet! So steht auf der Vorderseite der Scheine unter der Europafahne „Movie Money“, womit auch der ursprüngliche Zweck der falschen Scheine klar ist. Die Weiterverwendung im realen Leben ist natürlich nicht erlaubt, was auch auf den Scheinen festgehalten ist: „This is not legal. It is to be used for motion props“ (übersetzt: Dies ist nicht legal, es darf nur als Requisite verwendet werden). Die vermeintlich „schlechten“ Fälschungen – die falschen Noten imitieren keinerlei Sicherheitsmerkmale – werden daher oft an stark frequentierten, schlecht kontrollierbaren Örtlichkeiten in den Zahlungsverkehr gebracht wie z.B. Festivals, Veranstaltungen, Discos etc.

Polizei warnt vor Falschgeld: Movie Money im Umlauf

Wer Falschgeld in seiner Geldbörse findet, sollte ein paar Tipps beachten – denn die Weitergabe ist strafbar! Zumindest wenn sie wissentlich erfolgt. Und Ersatz für die falsche Banknote gibt es nicht.

Schauen Sie sich die Banknoten genau an! Konzentrieren Sie sich bewusst auf bestimmte Sicherheitsmerkmale, die Sie sich vorher eingeprägt haben. Die Deutsche Bundesbank hat diese übersichtlich zusammengefasst:

Nicht unter (Zeit-)Druck setzen lassen!

Da Fälscher sich bei der Nachahmung meistens auf ein oder wenige Sicherheitsmerkmal(e) konzentrieren, ist es sinnvoll, immer mehrere Merkmale nach dem Motto „Fühlen – Sehen – Kippen“ zu überprüfen. Wie genau, das zeigt ein kurzer Film des Landeskriminalamtes:

Bestehen Zweifel, können die Noten bei der Hausbank oder in einer der Filialen der Deutschen Bundesbank (nur Euro) überprüft werden.

Handelt es sich tatsächlich um Falschgeld, sollte schnellstmöglich die Polizei informiert werden.

Weitere Informationen zum Schutz gegen Falschgeld erhalten Bürgerinnen und Bürger unter

http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falschgeld/

oder im Infoblatt des Programms Polizeiliche Kriminalprävention:

„Wenn Kunden mit Falschgeld zahlen“

Denken Sie daran: Wenn Sie sich in einer Gefahrensituation befinden, von einer Straftat erfahren oder sonstige verdächtige Hinweise an die Polizei mitteilen wollen, rufen Sie im Zweifel die 110! Wir helfen Ihnen!

 

Wiesbaden | 25-Jähriger muss Zivilcourage mit Krankenhausaufenthalt bezahlen

Seinen vorbildlichen Einsatz musste ein 25-jähriger Wiesbadener am Samstag (07.12.2019) mit einem Krankenhausaufenthalt bezahlen.

Gegen 10:10 Uhr verließ der 25-Jährige einen Penny-Markt am Wiesbadener Bismarckring und beobachtete, wie direkt vor dem Eingang zwei Frauen mit einem Mann in einem Streitgespräch verwickelt waren.

Da die Situation auf ihn ziemlich bedrohlich wirkte, sprach er die beiden Frauen an und fragte ob alles in Ordnung sei. In dem Moment wandte sich der Täter ihm zu und gab ihm erst einmal verbal zu verstehen, dass er sich nicht einmischen sollte. Diese Ablenkung nutzten die beiden Frauen, um sich von der Örtlichkeit zu entfernen.

Nun habe ihm der Mann plötzlich einen Faustschlag versetzt. Daraufhin ging der Geschädigte nach Hause und suchte im Tagesverlauf ein Krankenhaus auf. Hier wurde eine Gesichtsverletzung diagnostiziert, welche eine stationäre Aufnahme sowie eine Operation notwendig macht.

Der Sachverhalt wurde gegen 18:30 Uhr bekannt, nachdem die Polizei aus dem Krankenhaus heraus informiert wurde.

Nun werden dringen die zwei Frauen und natürlich auch Zeugen des Vorfalls gesucht. Täterbeschreibung: circa 25 Jahre, circa 1,85 Meter, dunkle kurze lockige Haare, athletische Figur, Vollbart, schwarze Jacke, Jeans, „südländisches Aussehen“. Zu den Frauen ist nur bekannt, dass diese circa Mitte 20 gewesen seien, brünette Haare trugen und von schlanker Erscheinung gewesen seien. Mutmaßlich hätten sie Winterjacken getragen. Das 3. Polizeirevier hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-2340 zu melden.

 

Frankfurt | Nach Überfall in S-Bahn fahndet die Polizei nach den Tätern

Nachdem es Anfang Juni 2019 zu einem Raub in einer Frankfurter S-Bahn kam, tritt die Frankfurter Polizei nun mit Fotos der Tatverdächtigen an die Öffentlichkeit.

Geschehen ist der Vorfall am Sonntag, 02.06.2019 in einer S-Bahn der Linie S1 am frühen Morgen um 05:50 Uhr an der Konstablerwache.

Das 27-jährige Opfer stieg in die S1 in Fahrtrichtung Frankfurt-Höchst ein und setzte sich auf einen von vier leeren Plätzen und schloss, da er müde war, seine Augen. Plötzlich bemerkte er, dass sich mehrere Personen zu ihm setzten und jemand ihm in seine hintere Hosentasche griff.

Er stellte die drei Unbekannten zur Rede und fertigte Videoaufnahmen von ihnen. Daraufhin kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung, im Zuge dessen das Opfer festgehalten und geschlagen wurde. Zudem versuchten sie ihm das Smartphone aus der Hand zu reißen.

Zeugen eilten ihm zur Hilfe, so dass die Drei von ihm abließen. Der 27-Jährige begab sich in der Bahn weiter nach vorne und blieb in einem der Eingangsbereiche stehen. Als die S-Bahn am Hauptbahnhof hielt, versuchte einer der drei Täter schließlich erneut sein Handy zu entwenden; glücklicherweise ohne Erfolg.

Die drei unbekannten Täter verließen schließlich am Hauptbahnhof die S-Bahn, während der 27-Jährige seine Fahrt fortsetzte.

Wer kennt diese Männer? Sachdienliche Hinweise nimmt die Frankfurter Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 069/755-51499 entgegen.

 

Mainzer Weihnachtsmarkt | Polizei zieht Halbzeitsbilanz

Genau zwei Taschendiebstähle! Das ist die Bilanz der Mainzer Polizei nach den ersten zehn Tagen des Einsatzes rund um den historischen Weihnachtsmarkt auf den Mainzer Domplätzen.

Diese Zwischenbilanz kann sich sehen lassen, da sie zeigt, dass nicht nur die Fußstreifen der Polizistinnen und Polizisten ihre Wirkung zeigen, sondern auch die Besucherinnen und Besucher ihre Wertsachen immer besser schützen und erst gar keine Gelegenheit für Diebe aufkommen lassen.

Überhaupt Diebe, in den ersten Tagen sind insgesamt 67 Personen kontrolliert und 28 davon durchsucht worden. Insbesondere weil sie möglicherweise für Eigentumsdelikte in Frage kommen könnten; dazu gehören z.B. angebliche Losverkäufer und Spendensammlern, Verteiler von angeblichen kostenlosen Zeitungen, Personen die mit einem Zettel nach dem Weg fragen und einige mehr. 17 Personen wurde ein Platzverweis erteilt und damit der weitere Aufenthalt auf dem Weihnachtsmarkt verboten. In diesen Fällen haben Erkenntnisse vorgelegen, dass sie in der Vergangenheit für Taschendiebstähle oder ähnliche Eigentumsdelikte verantwortlich waren.

Leider ist es zu zwei Diebstählen aus Ständen gekommen. Bislang unbekannte Täter sind nachts in die Buden eingebrochen und haben nicht nur Schaden verursacht, sondern auch Gegenstände entwendet. In zwei Fällen scheiterten die Täter an den Verriegelungen und konnten nicht in das Innere gelangen.

Hier laufen die Ermittlungen. Wer zu diesen Fällen Hinweise geben kann, wird gebeten sich beim Altstadtrevier, PI Mainz 1, Tel.: 06131-65 4110, zu melden.

Zwei mal kam es zu kleineren Auseinandersetzungen:

Zwischen einem Ehepaar und einem Standbetreiber und zwischen einem Wohnsitzlosen und Besuchern des Weihnachtsmarktes kam es zu Meinungsverschiedenheiten, so dass die Polizei eingreifen musste.

Auch den Verkehr rundum den Weihnachtsmarkt hat die Polizei im Blick.

35 Autofahrer müssen mit einem Bußgeld rechnen, weil sie widerrechtlich durch die Ludwigsstraße gefahren sind. Seit Beginn der Weihnachts- und Winterzeitmärkte sind im gesamten Stadtgebiet zwischenzeitlich 157 Autofahrer im fließenden Verkehr angehalten und zusätzlich an insgesamt 26 Kontrollstellen nochmals mehrere hundert PKW kontrolliert worden.

In jeder Kontrolle wird dabei auch auf eine mögliche Alkoholisierung der Verkehrsteilnehmer geachtet, da gerade bei dem Genuss von Glühwein der eigene Alkoholisierungsgrad nicht richtig eingeschätzt werden kann. Neun Verkehrsteilnehmer waren dabei so alkoholisiert, dass ihr Führerschein eingezogen und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet worden ist. Die Polizei Mainz wird auch weiterhin präsent sein und wünscht jedem Gast einen unbeschwerten Besuch der Mainzer Weihnachtsmärkte.

 

Raunheim | Überfall auf REWE-Markt nach Ladenschluss

Zwei noch unbekannte Täter hatten es am Samstagabend (07.12.2019) mutmaßlich auf die Tageseinnahmen eines REWE-Einkaufsmarktes „Am Stadtzentrum“ abgesehen und einem Mitarbeiter, kurz vor 23 Uhr, auf dem Parkplatz aufgelauert.

Als der 36-Jährige die Verkaufsräume verlassen hatte und zu seinem Auto lief, wurde er unvermittelt von dem kriminellen Duo angesprochen und aufgefordert seinen Wagen zu öffnen. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen hielten sie, ersten Erkenntnissen zufolge, einen harten Gegenstand in den Rücken des Mitarbeiters.

Ob es sich dabei um eine Waffe gehandelt hat ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Erfolglos durchsuchten sie das Auto und traten dann, ohne Beute, die Flucht in Richtung Bahnhof an. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Ergebnis.

Bei den Tätern soll es sich um zwei circa 1,75 bis 1,80 Meter große Männer handeln. Während einer der beiden als „stämmig“ wahrgenommen wurde und eine Kapuze über den Kopf gezogen hatte, soll sein Komplize von schlanker Statur gewesen sein. Dieser war mit einer blauen Jeans, einer dunklen Jacke und dunkeln Turnschuhen bekleidet. Beide sprachen untereinander in einer ausländischen Sprache.

Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (K10) ist mit dem Fall betraut und nimmt unter der Rufnummer 06142/6960 alle in diesem Zusammenhang stehenden sachdienlichen Hinweise entgegen.

 

Bad Kreuznach | Angriff auf zwei Polizeibeamte

Als eine Polizeistreife am frühen Samstagmorgen (07.12.2019) gegen 01:30 Uhr zufällig im Bereich der Wöllsteiner Straße in Bad Kreuznach Zeugen einer Schlägerei wurden und eingreifen wollten, wurden die beiden Beamten selbst von einem der Kontrahenten tätlich angegriffen.

Beim Versuch die beiden Männer zu trennen, schlug ein 42-Jährige den beiden Beamten ins Gesicht, sodass diese Verletzungen erlitten.

Nachdem der Beschuldigte schließlich festgenommen werden konnte, wurden die Beteiligten in die umliegenden Krankenhäuser zu weiteren Abklärung verbracht.

Ersten Erkenntnissen zufolge erlitten die Beamten leichte Verletzungen.

Der Beschuldigte muss sich nun auf eine Anzeige wegen tätlichem Angriff, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung gefasst machen.

 

Oppenheim | „Verbundenheit mit der Stadt und Region“

„Von Seiten der Stadt freuen wir uns sehr, dass ortsansässige Unternehmen, wie in diesem Falle die BARMER, zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts maßgeblich beitragen. Der Verbleib an der gleichen Adresse sowie der Umzug in die neuen, modernen Räumlichkeiten sind ein nachhaltiger Beleg für die Verbundenheit der Krankenkassen-Filiale zu Stadt und Region auf der einen und zu Ihren Mitgliedern auf der anderen Seite“.

So kommentierte Stadtbürgermeister Walter Jertz (parteilos) den Umzug der BARMER-Geschäftsstelle vom ersten Stock des Gebäudes am Sant-Ambrogio-Ring 31 in das Erdgeschoss und deren Einweihung.

Janine Heitzer, Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Oppenheim, sagte bei der Einweihung der Geschäftsstelle: „Die Investition in eine neue Geschäftsstelle ist ein Bekenntnis der BARMER zum Standort Oppenheim. Für unser dichtes Geschäftsstellennetz in Rheinhessen und Rheinland-Pfalz ist Oppenheim eine wichtige Säule.“ Die BARMER ist in Oppenheim schon seit 1975 mit einer Geschäftsstelle vertreten.

Geschäftsstelle betreut 8.000 Versicherte

Die acht Mitarbeiter in der BARMER-Geschäftsstelle betreuen rund 8.000 Versicherte in den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms. Laut BARMER-Regionalgeschäftsführerin Heitzer ist der neue Standort von der Straße aus gut zu erkennen und bietet mit seinen 169 Quadratmetern genügend Platz für die Verwirklichung eines modernen und zeitgemäßen Raumkonzepts. Hier können die Ansprüche der Krankenkasse in Sachen Diskretion und Datenschutz noch stärker berücksichtigt werden als am alten Standort, der mit 150 Quadratmetern kleiner war.

Am Eingang der neuen Geschäftsstelle gibt es einen Steharbeitsplatz für kleinere Anliegen von Versicherten. „Zwei Beratungsboxen mit Sitzecken, PC-Bildschirmen und Trennwänden als Sichtschutz bieten Platz für längere Gespräche. Die Trennwände schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre“, erläuterte Heitzer. Die Anordnung der Sitze ermögliche eine offene Kommunikation. Sie sagte: „Zusätzlich vorhanden ist ein schalldichter Beratungsraum. Der Zugang zur Geschäftsstelle ist barrierefrei und bietet kostenlose Parkplätze.“. Die Lage im Gewerbegebiet biete die Möglichkeit, den Einkauf mit dem Besuch in der Geschäftsstelle zu verbinden.

Frank Edel von der BARMER-Hauptgeschäftsstelle in Ludwigshafen erklärte: „Als gesetzliche Krankenkasse sind wir Ansprechpartner unter anderem für Arbeitnehmer, Selbstständige, Arbeitgeber und Berufsstarter bei Fragen zur Sozialversicherung. Auf Wunsch besuchen wir Versicherte gern zuhause.“ Die mobile Beratung sei nicht nur eine Option für ältere Menschen und entlegene Dörfer, sondern auch bei schweren Krankheiten oder nach Unfällen. Auch per Telefon, Internet oder Handy-App sei die Geschäftsstelle erreichbar. Geöffnet ist sie montags bis donnerstags von 9 bis 18.30 Uhr und freitags von 9 bis 16 Uhr.