In dieser Serie kommt das andere Ende der Leine zu Wort: Der Don. Näpfe hinstellen, Türen aufhalten oder beim Straßenqueren auf Autos achten. Es ist nicht so, dass der Dicke für gar nichts gut wäre. Doch das wahre Hundeleben findet mit Artgenossen statt. Und da gibt es gute Nachrichten.
Brutal getöteter Feuerwehrmann – Kripo fasst zwei 17-Jährige
Nach der tödlichen Attacke vom späten Freitagabend (06.12.2019) in der Augsburger Innenstadt, bei dem ein 49-jähriger Feuerwehrmann aus dem Landkreis Augsburg ums Leben kam, konnte die Polizei am heutigen Sonntagnachmittag (08.12.2019) den mutmaßlichen Haupttäter festnehmen.
Nachdem der 49-Jährige gemeinsam mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar gemeinsam den Augsburger Christkindlesmarkt besucht hatten, gerieten sie, gegen 22:40 Uhr auf dem Weg in die Innenstadt mit einer Gruppe, bestehend aus sieben jungen Männern, in Streit.
Brutal zusammengeschlagen
Der Streit eskalierte derart, dass einer der jungen Männer dem 49-Jährigen so heftig gegen den Kopf schlug, dass dieser den Halt verlor und zu Boden stürzte. Auch der 50-jährige Begleiter des Paares wurde attackiert und ins Gesicht geschlagen. Nach dem brutalen Angriff flüchtete die komplette Gruppe.
Die sofort alarmierten Polizeibeamten leisteten dem schwer verletzten sofort erste Hilfe. Ein alarmierter Notarzt begann sofort mit der Reanimation, konnte jedoch das Leben des Mannes nicht mehr retten. Dieser verstarb noch im Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus.
Opfer ist Berufsfeuerwehrmann
Ganz Augsburg ist tief betroffen von dieser abscheulichen Tat. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Kameraden der Augsburger Berufsfeuerwehr, der in seiner Freizeit Ausgleich mit Familie und Freunden auf dem Weihnachtsmarkt suchte.
Nach derzeitigen Ermittlungen blieben die beiden Frauen bei dem Angriff unverletzt. Die Polizei hatte direkt nach der Tat eine 20-köpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet. Dieser ist es nun nach intensiven Ermittlungen gelungen, die Identität der gesuchten siebenköpfigen Personengruppe weitestgehend festzustellen.
Anhand der Videoauswertung der Überwachungskameras am Tatort und aufgrund weiterer interner Fahndungsmaßnahmen konnten dann heute (08.12.2019) am frühen Nachmittag sowohl der Haupttäter als auch ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen werden.
Haupttäter ist ein 17-jähriger Augsburger mit mehreren Staatsangehörigkeiten
Bei dem Haupttäter, der das 49-jährige Zufallsopfer zu Boden geschlagen hat, handelt es sich um einen 17-jährigen Augsburger mit mehreren Staatsangehörigkeiten, der im Stadtgebiet wohnhaft ist. Bei dem zweiten Festgenommenen handelt es sich ebenfalls um einen 17-Jährigen gebürtigen Augsburger mit südeuropäischer Staatsangehörigkeit, mit Wohnsitz im Stadtgebiet.
Beide bereits polizeibekannte Jugendliche, befinden sich derzeit im Polizeiarrest und werden noch im Laufe des heutigen Tages vernommen. Anschließend werden sie morgen dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Augsburg zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.
Die Ermittlungen zu den weiteren Gruppenmitgliedern laufen unvermindert weiter. Weitergehende Auskünfte sind aus ermittlungstaktischen Gründen nach wie vor nicht möglich, um weitere polizeiliche Maßnahmen nicht zu gefährden, weshalb es zum jetzigen Zeitpunkt auch keine Bildveröffentlichung gibt.
Mommenheim | Einbruch in die katholische Kirche St. Martin
In der Zeit von Freitag (06.12.2019) 17:30 Uhr bis Samstag (07.12.2019) 11:30 Uhr drangen bisher unbekannte Täter in die katholische Kirche St. Martin in Mommenheim ein.
Die oder der Täter verschafften sich Zutritt, in dem sie neben der Eingangstür ein Fenster aufhebelten. Nachdem der oder die Täter ins Gotteshaus eingedrungen waren, wurden alle Räumlichkeiten, samt Sakristei nach Wertgegenständen durchsucht. Als Beute machten der oder die Täter eine offen aufgestellte Spendenbox mit diversen ausländischen Währungen.
Aufgrund der vorgefundenen Blutspuren muss sich der Täter bei seinem Vorgehen verletzt haben.
Die entwendete Spendenbox, samt Inhalt hat einen Wert von etwa 50 EUR. Am Fenster entstand ein Sachschaden von ca. 500 EUR.
Kreis Mainz-Bingen | Landesehrennadel für ehrenamtliches Engagement
In der Ingelheimer Kreisverwaltung hat der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf im Namen der Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz an Peter Tullius aus Münster-Sarmsheim, Bernhard Ketelaer und Sebastian Hamann aus Bingen sowie Diethelm Meuser aus Hofheim am Taunus überreicht. „Das Ehrenamt, wie Sie es leben, ist eine beeindruckende Leistung für unsere Gesellschaft. Ein Engagement, das viel Zeit in Anspruch nimmt“, so der Kreisbeigeordnete im Rahmen der Feierstunde.
Peter Tullius hat sich insbesondere für das Vereinsleben in Mainz-Bingen eingesetzt: So ist er bereits seit 1955 Mitglied des Sportvereins Blau-Weiß Münster-Sarmsheim, dort hat er sich für den Handballsport starkgemacht. Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied der Handball-Spiel-Gemeinschaft Münster-Sarmsheim, zwischenzeitlich war er 1. Vorsitzender. Ebenso ist Peter Tullius Hauptinitiator der Handball-Sport-Gemeinschaft Rhein-Nahe Bingen (HSG) – auch hier hatte er die Funktion des Vorsitzenden inne. Besonders am Herzen liegt ihm die Nachwuchssicherung: In der Ballschule der HSG führte er zum Beispiel die Allerkleinsten schon früh an den Sport heran.
Bernhard Ketelaer – Einsatz im Katastrophenschutz
Bernhard Ketelaer zeigt schwerpunktmäßig Einsatz im Katastrophenschutz. Er trat 1977 zunächst in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Bingen-Kempten und war dort unter anderem als stellvertretender Zugführer sowie stellvertretender Vorsitzender im Förderverein tätig. Später übernahm er verschiedene Funktionen im Katastrophenschutz des Landkreises, zuletzt war er Kreisfeuerwehrinspekteur. Unter anderem war Bernhard Ketelaer auch als Leiter der Kreisausbildung „Truppführer“ und der Technischen Einsatzleitung des Kreises aktiv. Neben diesem Engagement ist auch seine Tätigkeit im Kempter-Carneval-Club 1950 zu nennen. Hier leistete er 30 Jahre Vorstandarbeit, davon 24 Jahre als 1. Vorsitzender.
Sebastian Hamann – ehrenamtlicher Einsatz in der Kommunalpolitik
Sebastian Hamann hat sich über viele Jahre hinweg vor allem in der Kommunalpolitik eingebracht. So ist er bereits seit 2004 Mitglied des Binger Stadtrates, derzeit ist er dort als stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion tätig. Seit 2016 engagiert er sich zudem als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Bingen-Mitte. Auch im Kreistag arbeitet er seit 2009 mit, seit 2018 ist er Vorstandsmitglied des SPD-Kreisverbandes. Sein ehrenamtlicher Einsatz gilt aber auch anderen Bereichen: So setzt sich Sebastian Hamann für die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein – mitunter seit 2015 als Vorsitzender des Kreisverbandes Mainz-Bingen innerhalb des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und seit 2017 in der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Ebenso erwähnenswert ist sein Einsatz im Vorstand der katholischen Kirchenmusik Bingen-Kempten, hier wirkt er bereits seit 1999 mit.
Diethelm Meuser – ehrenamtlicher Einsatz im Golfclub
Diethelm Meuser, der am Tag der Aushändigung verhindert war, hat sich insbesondere für den Golfclub Domtal Mommenheim engagiert. Er war dort über 20 Jahre im Vorstand und als Spielführer aktiv. In dieser Zeit ist der Mitgliederbestand des Golfclub rasant gestiegen: Waren es zu Anfang seines ehrenamtlichen Wirkens noch rund 170 Mitglieder, bietet der Golfclub mittlerweile rund 900 Mitgliedern die Möglichkeit, ihrem Hobby nachzugehen. Damit wird insbesondere auch der Golf-Nachwuchs gefördert. Während seiner Amtszeit haben es viele junge Talente in den Förderkader des Landesgolfverbandes Rheinland-Pfalz geschafft. Über die rheinhessischen Grenzen hinaus vertritt Diethelm Meuser zudem als Sportwart des Landesgolfverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland den Golfsport auf nationaler Ebene. Entgegen genommen hat die Ehrung der Schriftführer des Golfclubs Harald Kiene.
Mysteriöse PKW-Aufbruch-Serie in Gau-Algesheim und Heidesheim
Sowohl in Gau-Algesheim als auch in Heidesheim, wurden in den vergangenen Nächten gleich aus mehreren PKW Gegenstände entwendet. In allen Fällen fehlen an den Fahrzeugen jedoch entsprechende Einbruchsspuren.
Gau-Algesheim
In der Nacht zum 6. Dezember hatten es die bisher unbekannten Täter auf mehrere Fahrzeuge in Gau-Algesheim abgesehen. Die Fahrzeuge standen unter anderem in den Straßen „Im Blätterweg“, „Am Welzbach“, der „Caprino-Veronese-Straße“ und der „Bischofsmaiser Straße“.
In einem Fall wurde ein Smartphone entwendet, in einem zweiten die Mittelkonsole beschädigt. in den übrigen Fällen gingen der oder die Täter leer aus.
Heidesheim
Einen Tag später, in der Nacht zum Samstag, 7. Dezember, hatten es die Täter auf Fahrzeuge in Heidesheim abgesehen. Hier standen die Fahrzeug unter anderem in den Straßen „Goethestraße“, „Im Dechant“, und der „Hammelstraße“. Betroffen sind nach ersten Erkenntnissen insgesamt sechs Fahrzeuge.
In einem Fall wurde Bargeld entwendet. In den übrigen Fällen wurden nach bisherigem Ermittlungsstand lediglich die Fahrzeuge durchwühlt. Ob auch aus diesen Fahrzeugen etwas entwendet wurde, ist derzeitiger Ermittlungsgegenstand.
Zeugen und weitere Geschädigte gesucht
Sowohl in Gau-Algesheim als auch in Heidesheim weisen die angegangenen PKW keine Aufbruchspuren auf. Die Polizei ermittelt nun, wie der oder die Täter in die Fahrzeuge gelangt sind.
Die Polizei bittet weitere mögliche Geschädigte und Zeugen, die in der Nacht verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben um Hinweise.
Zeugenhinweise bitte an: Polizeiinspektion Ingelheim Telefon: 06132 65510 E-Mail: piingelheim@polizei.rlp.de
Mainz | Schwerer Unfall am Bahnhofsvorplatz
Zu einem schweren Unfall, bei dem eine 61-jährige Frau schwer verletzt wurde, kam es am gestrigen Freitagabend (06.12.2019) gegen 18:00 am Mainzer Hauptbahnhof.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei, fuhr ein Linienbus von der Bahnhofstrasse aus kommen in Richtung Alicestraße auf dem Bahnhofsplatz. Zur gleichen Zeit überquerte eine 61-jährige Fußgängerin, von der Haltestelle H in Richtung Haupteingang den Bahnhofsplatz.
Hierbei übersehen sich der 60-jährige Fahrer des Linienbusses und die von links kommende 61-jährige Fußgängerin vermutlich aufgrund der schlechten Sicht- und Witterungsverhältnisse gegenseitig, wobei die Fußgängerin frontal von dem Bus erfasst wurde.
Durch den Aufprall gerät die 61-jährige Fußgängerin in Höhe der Fahrerkabine unter den Bus – wird aber nicht überrollt.
Nach Angaben vom Rettungsdienst sei sie schwer jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Die 61-jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Aufgrund der zahlreichen Rettungsfahrzeuge kam es im Linienverkehr zu erheblichen Behinderungen und Verzögerungen.
Nach ca. 50 Minuten war die Unfallaufnahme und somit die teilweise Sperrung des Bahnhofplatzes beendet.
Worms | Mit 3,51 Promille unterwegs – Unfallgegner gesucht
Es war bestimmt mehr als ein Glühwein, was ein 54-Jähriger aus Worms am Mittwochabend (04.12.2019) getrunken hatte. Bei einer Polizeikontrolle zeigte das Kontrollgerät satte 3,51 Promille an.
Aufgefallen ist der 54-Jährige auf der Landstraße zwischen Herrnsheim und Abenheim, als dieser in Schlangenlinien befuhr. Die hinzugerufene Streife der Polizei Worms führt bei dem Mann einen Atemalkoholtest durch. Das Gerät zeigt stolze 3,15 Promille an.
Zudem konnten an dem Fahrzeug des Mannes frische Unfallspuren, die bisher noch nicht genauer zugeordnet werden konnten, festgestellt werden.
Dem 54-Jährigen wird eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde vorläufig entzogen. Die Ermittlungen, woher die Schäden am Fahrzeug des Mannes stammen, dauern derzeit noch an.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizei Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung zu setzen.
Wiesbadens erster offizieller 0-Euro-Schein
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Wiesbadens ziert seit heute den ersten offiziellen 0-Euro-Schein der Landeshauptstadt.
Ab heute kann man ihn kaufen: Wiesbadens ersten 0-Euro-Schein. Der hochwertige Souvenir-Schein fühlt sich echt an, und erfüllt (fast) alle Sicherheitsmerkmale eines normalen Geldscheins – allerdings mit rein ideellem Wert. Auf der großen Vorderseite ist das Kurhaus zu sehen und die Rückseite zieren bekannte touristische europäische Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm, das Kolosseum oder das Brandenburger Tor.
„Der 0-Euro-Schein ist das perfekte kleine Mitbringsel für Freunde und Familie – und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Auch die Gäste der Stadt werden dieses Souvenir als Erinnerung an Wiesbaden mit in ihre Heimat nehmen“, ist sich Bürgermeister Dr. Oliver Franz sicher.
Sehenswürdigkeiten aus der ganzen Welt zieren dieses immer beliebter werdende Souvenir. „Wir freuen uns, dass nun auch Wiesbaden mit dabei ist und die Reihe der 0-Euro-Scheine mit Sehenswürdigkeiten in Amsterdam, Stockholm, Athen, Berlin oder Frankfurt ergänzt. Uns haben bereits im Vorfeld die ersten ungeduldigen Nachfragen nach dem Erscheinungstermin erreicht“, berichtet Martin Michel, zuständiger Geschäftsführer bei der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, und weist darauf hin, dass oft die Erstauflagen in kürzester Zeit vergriffen sind.
Der Wiesbadener 0-Euro-Schein wurde im Auftrag der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH in einer Auflage von 5.000 Stück produziert und ist ab sofort für 3,50 Euro in der Tourist Information am Marktplatz 1, der Kurhaus-Information und über den Online-Shop auf www.wiesbaden.de/shop erhältlich.
Was ist ein 0-Euro-Schein? Er wird auf echtem Banknotenpapier mit typischen Sicherheitsmerkmalen in einer der größten Druckereien für Banknoten in Frankreich gefertigt. Die Grundfarbe ist violett, ähnlich der des 500-Euro-Scheins. Die Größe des Souvenirscheins erreicht die des 20-Euro-Scheins. Folgende Sicherheitsmerkmale werden verwendet: personalisiertes Wasserzeichen, Kupferstreifen, Hologramm, Banknoten-Sicherheitshintergrund, fluoreszierend unsichtbare Tinte sowie eine individuelle Seriennummer. Als Euro-Souvenir-Schein mit einem Nominalwert von 0 Euro ist er offiziell von der Europäischen Zentralbank genehmigt und für den deutschen Markt freigegeben. Die Vorderseite ist individuell gestaltet, auf der Rückseite sind bekannte Bauwerke aus Europa abgebildet.
2015 wurde das echte Euro-Schein-Souvenir von dem Franzosen Richard Faille „erfunden“, der vorher hauptsächlich Gedenkmünzen entworfen hat.
Wiebaden | Busfahren als Unterrichtsstoff
In den letzten Wochen hatten die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen der Wiesbadener Schulen ungewöhnliche Unterrichtseinheiten: Auf dem Stundenplan stand die Teilnahme an der Busschule von ESWE Verkehr.
Seit elf Jahren wird das Projekt in Kooperation mit dem Büro für Kommunale Bildungsprojekte im Amt für Soziale Arbeit der Landeshauptstadt Wiesbaden angeboten. Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen von Regel- und Förderschulen sowie Schulkinder aus Vororten ohne Grundschule lernen das richtige Verhalten beim Ein- und Aussteigen kennen. Auch die während einer Busfahrt lauernden Gefahren sind Thema.
„Sicheres Abstandhalten am Bordstein, richtiges Verhalten im Fall einer Gefahrenbremsung, korrekte Handhabung von Nothahn und Nothammer, aber auch das Sitzplatz-Freimachen für ältere oder gehbehinderte Fahrgäste – dies und noch vieles mehr sind die pädagogischen Elemente der Schulstunden der Busschule“, erläutert ESWE Verkehr-Geschäftsführer Jörg Gerhard.
Von August bis November bekamen rund 2.400 Schülerinnen und Schüler – Fünftklässlerinnen und Fünftklässler von 22 weiterführenden Schulen sowie Schülerinnen und Schüler von insgesamt sieben Grund- und Förderschulen – von ESWE-Mitarbeitenden auf kindgerechte und praxisnahe Weise die wichtigsten Regeln für das gefahrlose Busfahren gezeigt. Seit der Saison 2019 ist ein Fahrzeug mit Werbung für die Busschule beklebt. Als Schlagworte sind die im Straßenverkehr wichtigen Werte Rücksicht, Sicherheit und Vorsicht darauf abgebildet.
Die jeweils 45-minütigen Unterrichtseinheiten sind in fünf Themenblöcke gegliedert: „Sicheres Verhalten an der Haltestelle“, „Sicheres Einsteigen“, „Sicherheitseinrichtungen im Bus“, „Sicheres Verhalten beim Aussteigen“ sowie „Richtiges Verhalten während der Fahrt“.
„Die Idee Busfahren als Unterrichtsstoff hat sich in den zurückliegenden Schuljahren bestens bewährt“, erklärt Jörg Gerhard: „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass unser Konzept, das nicht auf den erhobenen Zeigefinger setzt, sondern den Spaß und die kindliche Neugier in den Mittelpunkt stellt, genau richtig ist. Auf spielerische und altersgerechte Weise die Regeln für sicheres und soziales Verhalten im Bus praktisch und lebensnah einzuüben, bringt Vorteile nicht nur für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die anderen Fahrgäste. Neben dem Plus an Sicherheit, trägt die Busschule generell zu mehr Miteinander, Verständnis und Rücksichtnahme im Nahverkehr bei.“
Stadtrat Christoph Manjura, Wiesbadens Dezernent für Soziales, Bildung, Wohnen und Integration, bekräftigt: „Ich freue mich, dass die Kooperation zwischen ESWE Verkehr und der Landeshauptstadt Wiesbaden auf dem Gebiet der Busschule seit über 10 Jahren Bestand hat. Die vom Amt für Soziale Arbeit mitgetragenen Projekte Busschule, Schulwegsicherung und Musikalische Verkehrserziehung tragen allesamt zu mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr bei.“
Windesheim | Öltanks illegal entsorgt
Am Dienstag, 03.12.2019 wird der Polizeiinspektion Bad Kreuznach eine illegale Entsorgung gefährlichen Abfalls in der Gemarkung der Ortsgemeinde Windesheim gemeldet.
Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht von Montag (02.12.2019) auf Dienstag (03.12.2019) aufgeschnittene Öltanks, welche Restanhaftungen von Heizöl enthielten, in Verlängerung der Bergstraße ortsaußerhalb, unmittelbar vor der Einmündung in die K47 abgelegt.
Hinweise werden durch die Kriminalpolizei Bad Kreuznach unter der Telefonnummer 0671/8811-100 erbeten.
„Totmacher“ in deutschen Wäldern – warum Tiere bei Drückjagden besonders leiden
Wenn der Wald lichter wird, finden zwischen November und Januar wieder verstärkt Drückjagden statt. Meist werden dabei Wildschweine, Rehe oder Hirsche gejagt. Die Drückjagd ist eine Bewegungsjagd, bei welcher etliche Treiber mit ihren Hunden das Wild aufscheuchen und den Jägern vor die Büchsen „drücken“. Ziel ist es, möglichst viele Tiere zu töten.
Durch den Einsatz von Treibern und von Hunden flüchtet das Wild häufig in Panik. Gezielte, wohlüberlegte und tödliche Schüsse sind oft nicht möglich, so der Verein „Wildtierschutz Deutschland e.V.“
Nicht nur weil die Tiere hochflüchtig sind, sondern auch weil viele der oft mehreren Dutzend Jäger keine ausreichende Schießpraxis haben und das Schießvermögen auch oft keiner regelmäßigen Prüfung unterzogen wird. Wenn die Jagdevents dann auch noch kommerzialisiert und an Jäger aus allen Teilen der Republik und dem grenznahen Ausland verkauft werden, kommt es zwangsläufig zu wenig waidmännischen Szenen.
Wildtierschutz Deutschland verweist auf diverse Publikationen (Dipl.-Vet. med. Stefan Suhrke, Sonderdruck „Wildbrethygiene“, Krug) und den Arbeitskreis Wildtiere und Jagd der TVT – Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz. Hier erfährt man, dass bei Drückjagden nur etwa ein Drittel der Tiere sofort durch Blattschuss getötet werden. Viele Tiere weisen Bauchschüsse, Rückenverletzungen, Schüsse in Gliedmaßen auf oder werden erst gar nicht gefunden. Rehwild wies in einer Untersuchung bei etwa 30 % der männlichen und 60 % der weiblichen Tiere Bauchschüsse auf.
Weniger wissenschaftlich, aber nicht weniger deutlich sind die Kommentare von Wildvermarktern: Die berichten, dass bei Drückjagden nicht selten bei zehn Rehen – ein erwachsenes Tier wiegt 20 bis 30 kg – insgesamt nur 20 kg des Wildbrets verwertet werden können, der Rest ist zerschossen oder aufgrund des Leids der Tiere und dem damit verbunden Ausstoß von Stresshormonen verdorben.
Wer das Fleisch dennoch verwertet, veräußert es meist als Wildgulasch. Nicht selten werden bei diesen Events Jungtieren, insbesondere Frischlingen, ihre Eltern weggeschossen. Durch das dichte Fell und die schnell zu treffende Entscheidung zum Schuss wird immer wieder nicht erkannt, dass es sich um ein Muttertier handelt.
Kritiker dieser Art zu jagen, darunter zunehmend aus den Reihen der Jäger, vertreten wie Wildtierschutz Deutschland die Meinung, dass Drückjagden weder waidgerecht noch tierschutzrechtlich tragbar sind. Selbst die auflagenstarke Jägerzeitschrift „Wild und Hund“ bezeichnet revierübergreifende Bewegungsjagden als „Totmacher“ und spricht in diesem Zusammenhang von „Jagd-Event“ und „Schande“.
Hattersheim | Nach Überfall auf Gaststätte – Wer kennt diesen Roller?
Nach einem bewaffneten Raubüberfall am Montagabend (02.12.2019), auf eine Gaststätte in der Lindenstraße in Kriftel, konnte die Polizei in Tatortnähe einen Roller sicherstellen, der im Zuge der Flucht von den Tätern genutzt worden war.
Zuvor betrat gegen 22:00 Uhr ein maskierter Täter die Gaststätte „Lindentreff“, bedrohte die hinter dem Tresen stehende Wirtin mit einer Schusswaffe und forderte diese auf, den Kasseninhalt ihm zu übergeben.
Obwohl sich in der Gaststätte aufgrund einer Fußballübertragung mehrere Gäste befanden, konnten diese jedoch nicht eingreifen. Letztendlich händigte die Wirtin händigte dem Täter eine Kellnerbörse mit den Tageseinnahmen aus.
Der Täter rannte dann nach draußen, wo ein Komplize auf einem Motorroller wartete. Beide Täter flüchteten mit dem Roller in unbekannte Richtung. Im Laufe der Fahndungsmaßnahmen wurden mehrere Streifen und auch ein Hubschrauber eingesetzt.
Die Täter wurden beschrieben als
- männlich
- Mitte bis Ende 20
- Schlank
- dunkel gekleidet
In diesem Zusammenhang bittet die Hofheimer Kriminalpolizei um die Mithilfe der Bevölkerung. Wer hat in dem fraglichen Zeitraum Beobachtungen gemacht und kann Hinweise zu den Tätern geben.
Wer hat diesen Roller schon einmal gesehen oder weiß wo dieser Roller in der Vergangenheit stand bzw. wem dieser Roller zugeordnet werden kann.
Bei dem Gefährt handelt es sich um ein rot / silbernes Moped des Herstellers Piaggio vom Typ NRG. Auffällig an dem Roller sind der Auspuff, der auffällig laut ist und augenscheinlich nachgerüstet wurde, und das heruntergekommene Äußere.
Entsprechende Hinweise werden unter der Telefonnummer 06192 / 2079 – 0 bei der Hofheimer Polizei erbeten.
Glühwein oder alternativ mal ein Glühbier?
Was im Sommer gut schmeckt und für viele erfrischend ist, kann auch in der kalten Jahreszeit ein Genuss sein. Bier als Weihnachtsversion als Alternative zum Glühwein: Das Glühbier.
Erstmals aufgekommen ist die Idee des Glühbieres Anfang der 1990er-Jahre in Belgien. Dort wurde von der St. Louis-Brauerei ein warmes Kirschbier (Glühkriek) als Alternative zum Glühwein auf den Markt gebracht. Grundlage war ein Dunkelbier aus der Region Qudenaarde, dessen süßsaurer Geschmack während der Kirschernte im Sommer mit Kirschsaft erzeugt wurde.
Nach gut 12-monatiger Reife im Eichenfass wurde das entstandene Mischgetränk als Kirschbier weiterverarbeitet. Mit typischen weihnachtlichen Gewürzen versetzt entstand das aromatische „Glühbier“
Wer sich sein eigenes Glühbier für die kalten Tage selbst herstellen möchte, für den haben wir hier einen Rezeptvorschlag zusammengestellt:
Das braucht ihr als Zutaten dazu:
- 3 Liter dunkles Bier
- Etwa 100 Gramm brauner Zucker
- 3 Esslöffel Honig
- 6-8 Nelken
- 2 Sternanis
- 3 Zimtstangen
- Zitronensaft nach Belieben
- 500 ml Kirsch- oder Orangensaft
Und so wird aus den Zutaten das Glühbier:
Zuerst das Bier erhitzen, optimal ist eine Temperatur von etwa 60 bis 70 Grad (Achtung NICHT kochen lassen). Dann den Honig dazu geben und langsam verrühren.
Danach können die Weihnachtsgewürze dazu gegeben werden.
Damit das Aroma auch richtig zur Geltung kommen kann, sollte das Ganze jetzt zirka 30 Minuten ziehen.
Zu guter Letzt wird jetzt der Kirsch- oder Orangesaft dazu gegeben. Und bevor es genossen werden kann, sollte es noch einmal etwa 20 -30 Minuten ziehen.
Rezeptidee: Chefkoch
FDP-Abgeordneter Luksic: Schon 15-Jährige sollen Moped fahren
Saarbrücken. 15-Jährige sollen im Saarland künftig Moped fahren dürfen. Das hat der Bundestagsabgeordnete Oliver Luksic vorgeschlagen. Er verweist auf Pilotprojekte, die es in anderen Bundesländern gibt.
Rüsselsheim | Wildschwein tobt sich in Bäckerei aus
„In der Weihnachtsbäckerei – gibt’s so manche Leckerei“, das dachte sich am späten Dienstagnachmittag (03.12.2019) wohl auch ein Wildschwein in Rüsselsheim-Königstätten.
Gegen 17:00 Uhr erreichten die Polizei mehrere Notrufe, dass im Bereich Königstätten mehrere Wildschweine unterwegs seien. Eines der Wildschwein gelang es in eine Bäckerei einzudringen.
Dort wütete das Tier zuerst im Verkaufsraum bevor es Zuflucht in einem Büro suchte. Den Mitarbeitern der Bäckerei gelang es, das verletzte Wildschwein mittels Barrikaden zeitweise in Schach zu halten.
Als das außer Rand und Band geratene Wildschwein auf die eingesetzte Streife zu rannte, konnte es mit Hilfe der Schußwaffe gestoppt und gemeinsam mit dem Jagdpächter von seinem Leid erlöst werden. Größerer Schaden ist in der Bäckerei nicht entstanden, alle Anwesenden blieben unverletzt.
Weitere Wildschweine waren zudem im Bereich des Friedhofes unterwegs. Sie fanden im Laufe der Abendstunden aber den Weg zurück in den Wald.










