BYC-News Blog Seite 1489

Bad Kreuznach | Mutmaßlicher Sittentäter aus der Crucenia Therme gefasst

Seit Oktober fahndete die Polizei in Bad Kreuznach nach einem bisher unbekannten Sittentäter, der am 10. Oktober 2019 in der Crucenia Therme in Bad Kreuznach einen 7-jährigen Jungen in der dortigen Dusche sexuell belästigt hatte.

Am heutigen Mittwoch (05.12.2019) konnte die Polizei den erfreulichen Erfolg melden, dass am 21.11.2019 der mutmaßliche Täter, ein 39-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen, gefasst werden konnte.

Durch die Presseveröffentlichungen (auch bei BoostyourCity) gingen mehrere Hinweise aus der Bevölkerung bei der Kriminalpolizei ein. Am Donnerstag (21.11.2019), meldete sich eine aufmerksame Zeugin bei der Polizei, die in einer Bad Kreuznacher Gaststätte einen Mann erkannte, auf den die Personenbeschreibung genau passen würde.

Einer sofort entsandten Streife der Polizeiinspektion gelang es, den Tatverdächtigen zu identifizieren und an das Fachkommissariat der Kriminalinspektion zu übergeben.

Dort werden die Ermittlungen gegen den 39-jährigen Tatverdächtigen weitergeführt. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauert an.

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Frankfurt | Tödlicher Unfall – Gaffer filmt sterbenden Radfahrer

Am gestrigen Nachmittag (03.12.2019) kam es in Frankfurt zu einem schweren Verkehrsunfalll, bei dem ein 77-jähriger Radfahrer tödlich verletzt wurde. Einmal mehr sorgte ein Gaffer für Aufsehen, indem er noch vor Eintreffen der Rettungskräfte, den Sterbenden an der Unfallstelle aus nächste Nähe filmte.

Der 40 Jahre alte Fahrer eines Lkw war auf dem Marbachweg in stadteinwärtiger Richtung unterwegs. An der besagten Kreuzung wollte er nach rechts auf die Eckenheimer Landstraße in Richtung Jean-Monnet-Straße abbiegen. Der Radfahrer befuhr zu diesem Zeitpunkt den Marbachweg auf einem Fahrradweg in gleicher Fahrtrichtung. Im Kreuzungsbereich kam es zum Sturz des Radfahrers, welcher vom Lkw erfasst wurde.

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Dreiste Gaffer und Schaulustige

Noch bevor die Einsatzkräfte vor Ort waren, hatte ein Gaffer nichts anderes zu tun, als sein Smartphone zu zücken und den schwer verletzten Radfahrer aus nächster Nähe zu filmen. Glücklicher Weise konnten die eintreffenden Beamten den Gaffer noch vor Ort ermitteln und entsprechend seine Personalien aufnehmen.

Wie die Polizei weiter mitteilte, gab es an der Unfallstelle noch weitere Gaffer und Schaulustige, die das Unfallgeschehen fotografiert hatten oder wollten. Passanten, die dieses dreiste Verhalten mitbekommen hatten, haben diese dann zum Weitergehen aufgefordert.

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Radfahrer verstirbt noch an der Unfallstelle

Trotz aller Rettungsversuche verstarb der Radfahrer noch an der Unfallstelle. Da der Verunglückte keine Papiere mit sich führte war die Identität des Opfers zunächst unklar. Spätere Ermittlungen haben dann jedoch ergeben, dass es sich bei dem tödlich Verunglückten um einen 77-Jährigen aus dem Raum Frankfurt handelt.

Der Fahrer des Lkw erlitt einen Schock. Zeugen des Unfalls mussten von Seelsorgern betreut werden.

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Polizei sucht noch weitere Zeugen

Um den genauen Unfallhergang zu ermitteln, wurde ein Gutachter eingeschaltet. Weiter sucht die Polizei noch weitere Zeugen, die sich hinter den, an der Ampel wartenden, späteren Unfallbeteiligten befunden haben. Ebenfalls interessant wären Zeugen, die an der nagegelegenen U-Bahnhaltestelle warteten.

Sachdienliche Hinweise nimmt das 12. Polizeirevier unter 069 / 755-11200 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Zum Thema Gaffer…

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berl.in Clubnight Mainz – gemeinsam tanzen, feiern mit und ohne Behinderungen

Am Samstag, 23. November 2019, startete im Jugendzentrum Berliner Treff eine ganz neue Partyreihe in Mainz. Menschen mit und ohne Behinderungen können ab jetzt alle 3 Monate bei der berl.in Clubnight gemeinsam tanzen, feiern, Konzerten lauschen und einfach jede Menge Spaß zusammen haben.

Zur Eröffnungsfeier legte ein DJ auf und es gab Live-Musik von K‘Daanso & The RaggLyf Familie. Ein Mix aus Charts, Pop, R‘n’B sowie entspannt-energetischer Reggae-Musik sorgten für gute Stimmung. Initiatoren der Partyreihe sind die in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration und die Stiftung Juvente Mainz.

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Besonderes Tanzvergnügen

Hintergrund für dieses besondere Tanzvergnügen stellt das Aktion Mensch-geförderte Projekt „Gemeinsam FREIzeit verbringen: Inklusive Freizeitangebote in Mainz“ dar. Dadurch sollen Menschen mit Behinderungen echte Teilhabe vor Ort in ihrem Sozialraum erhalten und neue Kontakte in ihrem Stadtteil ermöglicht bekommen.

„Unser Ziel ist es, wahre Inklusion zu erreichen und damit das Verständnis füreinander zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen zu stärken sowie für die jeweiligen Bedürfnisse zu sensibilisieren,“ sagt Thomas Junkes, Bereichsleiter des Ambulanten Wohnens der in.betrieb gGmbH.

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Zentraler Bestandteil des Lebens

Der Leiter des Berliner Treffs, Andreas Brunner, zeigt sich ebenfalls überzeugt von diesem Konzept: „Mit der berl.in Clubnight bringen wir Inklusion endlich auch ins Nachtleben. Für junge Leute stellt das ein ganz zentraler Bestandteil ihres Lebens dar. Wenn wir also hier Schnittpunkte mit Menschen mit Behinderungen schaffen, kommt der Kontakt und Austausch untereinander über das gemeinsamen Feiern von ganz allein. Bestenfalls werden dadurch auch Berührungsängste abgebaut.“

Begleitet wurde die erste Party auch von einem Filmteam der Aktion Mensch. Dieses drehte einen Trailer, der vor der Sonntagsverkündung der Aktion-Mensch-Gewinner um 19.28 Uhr im ZDF  gezeigt wird und über die geförderten Projekte informiert. Rudi Zerne ist Botschafter und Moderator der Sendung.

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in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration

in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft.

An den Standorten Mainz und Nieder-Olm finden etwa 600 Menschen mit Behinderungen berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Förderung und Betreuung.

Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstützt die in.betrieb zurzeit 155 Bewohner*innen in ihrer eigenen Wohnung und im Alltag.

55 Menschen mit Schwerst-Mehrfachbehinderung besuchen die Tagesförderstätte, und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderung einen inklusiven Alltag.

In Zukunft wird die in.betrieb gGmbH ihre Angebote auf die Regionen Ingelheim und Bingen ausweiten.

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Migräne: Bei ungewöhnlichen und anhaltenden Anfällen an Schlaganfall denken

Migränepatienten leiden nicht nur an den regelmäßig wiederkehrenden Kopfschmerzattacken und Übelkeit, sondern einige von ihnen haben auch ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle. Das Risiko ist insbesondere bei Migränepatientinnen mit Aura etwas erhöht.

Kommen weitere Risikofaktoren, wie Nikotinkonsum oder bei Frauen die Einnahme östrogenhaltiger Empfängnisverhütungsmittel hinzu, steigern diese das Schlaganfall-Risiko weiter. Die Symptome einer Migräne mit Aura können denen bei einem Schlaganfall ähneln.

Kopfschmerzen klingen trotz Medikamenten nicht ab

„Bemerken Betroffene bei einer Aura ungekannte neurologische Symptome oder treten Aura-Beschwerden wie Empfindungs-, Seh- oder Sprachstörungen plötzlich zu Kopf- und Gesichtsschmerzen auf, sollte unbedingt auch an einen Schlaganfall gedacht werden“, sagt Prof. Martin Dichgans von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Berlin.

„Auch wenn die Kopfschmerzen nach Medikamenten-Einnahme nicht abklingen und Symptome wie Lähmungserscheinungen, Artikulationsstörungen oder Sehstörungen länger als sonst bestehen bleiben, sollte man sich sicherheitshalber rasch in einer neurologischen Station – am besten in einer Stroke Unit – untersuchen lassen.“ Faktoren, die allgemein das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen, sind Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, erhöhte Blutfettwerte, Übergewicht und Bewegungsmangel.

Was versteht man unter einer Aura?

Mit einer Aura sind neurologische Symptome gemeint, die im typischen Fall für die Dauer von ca. 30 Minuten dem eigentlichen Migräneschmerz vorausgehen. Sie sind durch eine allmähliche Zunahme und ein langsames Abklingen gekennzeichnet und bilden sich in der Regel vollständig zurück – meist innerhalb einer Stunde.

Am häufigsten handelt es sich um Sehstörungen, die einseitig links oder rechts im Gesichtsfeld auftreten. Etwas seltener sind Auren in Form von Gefühlsstörungen an Armen oder Beinen. „Typisch für einen Schlaganfall sind plötzlich einsetzende Beschwerden, wie Taubheit, Schwäche oder Lähmung des Gesichts, des Armes oder des Beines, meist auf einer Körperseite, eine plötzliche Sprachstörung, sowie unvermittelt auftretender Schwindel oder der Verlust des Gleichgewichts gelegentlich in Kombination mit Kopfschmerzen“, ergänzt der Experte vom Klinikum der Universität München.

Bislang können Migräne-Auren weder medikamentös noch durch ein bestimmtes Verhalten günstig beeinflusst werden, wenn sie akut auftreten. Schmerzmittel und spezielle Migräne-Medikamente – wie beispielsweise Triptane – können eine Aura nicht verkürzen. Sie sollten erst eingesetzt werden, wenn die Aura abgeklungen ist.

Vorbeugung von Attacken

„Hauptaugenmerk der Behandlung sollte auf der Vorbeugung von Attacken liegen – insbesondere bei Patienten mit häufiger mindestens monatlich auftretender Migräne. Dazu zählen beispielsweise das Einhalten eines regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus, eine ausgewogene Ernährung und die Anwendung von Entspannungsverfahren sowie Akupunktur“, ergänzt Prof. Dichgans.

„Ob durch Prophylaxe und eine optimale Akutbehandlung von Migräne-Attacken das Schlaganfall-Risiko gesenkt werden kann, ist nicht bekannt. Migräne-Patientinnen sollten keine östrogenhaltigen Verhütungsmittel verwenden und auch nicht rauchen – insbesondere, wenn sie unter Migräne mit Aura leiden.“

Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Etwa 12 bis 14% aller Frauen und 6 bis 8% aller Männer in Deutschland leiden darunter. Die erste Migräneattacke erleiden die meisten Frauen bereits zwischen dem 12. und 16. Lebensjahr und Männer im Alter von 16 bis 20 Jahren.

Die Pressemeldung der DGN ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung freigegeben. Bitte weisen Sie bei Verwendung im Printbereich auf das Informationsportal der DGN, www.neurologen-im-netz.de, hin. Bei Online-Veröffentlichung erbitten wir eine Verlinkung auf die Website.

 

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Schau nicht zu! – Couragiert handeln in der Vorweihnachtszeit

Am Weihnachtsmarktstand neben Ihnen pöbelt eine Gruppe Jugendlicher einen älteren Mann an und drohen ihm mit Gewalt. Was tun Sie? Diese Frage ist mit Sicherheit nicht ganz einfach zu beantworten. Viele würden vermutlich ohne in der konkreten Situation zu sein sagen, dass sie dazwischen gehen und sich schützend vor den wehrlosen Mann stellen.

Dieses Verhalten wäre von dem Gedanken getragen, direkt helfen zu wollen. Bei gründlicher Betrachtung kommen dann aber Zweifel. Kann ich das wirklich leisten in der konkreten Situation? Werde ich womöglich selbst zum Opfer? Unsicherheit und Angst kommen auf.

Couragiertes Handeln

Couragiertes Handeln erfordert mehr. Sei es nun auf dem Weihnachtsmarkt oder auch an anderen Schauplätzen, bei denen Wehrlose verbal oder körperlich attackiert werden.

2018 registrierte die Polizei Rheinland-Pfalz 45.220 Fälle von Straßenkriminalität. Im Vergleich zu Jahr 2017 (46.860) stellt dies einen Rückgang um 3,5 Prozent dar. Dazu gehören z.B. Delikte wie Handtaschenraub, sonstige Raubüberfälle sowie gefährliche und schwere Körperverletzungen auf Straßen, Wegen und Plätzen, Diebstähle im Zusammenhang mit Kraftfahrzeugen sowie Sachbeschädigungen auf Straßen und Plätzen und an Kraftfahrzeugen.

Die Zahl der gefährlichen und schweren Körperverletzungen auf Straßen, Wegen und Plätzen ist in Rheinland-Pfalz von 2.866 Fällen im Jahr 2017 auf 3.148 Fälle im Jahr 2018 gestiegen.

Schnelles Handeln

Ist man mit einer derartigen Kriminalität als Außenstehender konfrontiert, ist oft schnelles Handeln gefragt. Zivilcourage erfordert Mut, dabei aber keinesfalls leichtfertiges Heldentum. Niemand erwartet, dass die eigene Gesundheit riskiert wird. Bereits ein Anruf bei der Polizei oder ein direkter Appell an weitere Personen, aktiv zu werden, kann genügen, um wirksam Hilfe zu leisten. Auch die Bereitschaft, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen, ist von großer Bedeutung. Denn die Polizei ist auf die Hilfe von couragierten Bürgern angewiesen, um Straftaten aufzuklären. Wichtig ist, dass Opfer nicht allein zu lassen!

Doch wie kann man helfen, ohne sich selbst zu gefährden? Mit der Kampagne „Wer nichts tut, macht mit“, die 1998 von der Polizei Hamburg ins Leben gerufen wurde, wirbt die rheinland-pfälzische Polizei seit 2000 für mehr Zivilcourage. In einprägsamen Vorträgen mit zum Teil provozierenden Fallbeispielen und anschließenden intensiven Gruppendiskussionen oder Dialogen vermitteln die Präventionsexperten der Polizei den Menschen Handlungsstrategien, die sie in brenzligen Situationen schnell abrufen können.

Mit diesen sechs Verhaltenstipps handeln Sie richtig:

  • Ich helfe, aber ohne mich in Gefahr zu bringen.
  • Ich fordere andere direkt zur Mithilfe auf.
  • Ich beobachte genau und merke mir den Täter.
  • Ich organisiere Hilfe unter Notruf 110.
  • Ich kümmere mich um das Opfer.
  • Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung.

Weiter Infos zum Thema finden Sie unter http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/zivilcourage/ oder unter https://www.aktion-tu-was.de/.

 

Mainz | 11-jährigen Jungen angefahren und geflüchtet

Nachdem der Fahrer eines dunklen Audi am gestrigen Dienstagmittag (03.12.2019) im Mainzer Stadtteil Hechtsheim einen 11-jährigen Jungen mit Fahrrad angefahren hatte, fuhr der PKW-Fahrer unbeirrt weiter ohne sich um den verletzten Jungen zu kümmern.

Passiert ist dieses gegen 12:10 Uhr, als der 11-Jährige auf dem nachhauseweg war. Der Schüler war mit seinem Fahrrad auf dem Radweg neben der Hechtsheimer Straße, in Richtung Mainz-Hechtsheim unterwegs. Zwischen den dortigen Autohändlern musste der Junge die Elly-Beinhorn-Straße überqueren.

Währenddessen bog ein schwarzer Audi von der Hechtsheimer Straße kommend nach links in die Elly-Beinhorn-Straße ein.

Der Pkw touchierte vermutlich mit dem Stoßfänger das Fahrrad des Jungen, worauf hin der Junge samt Fahrrad zu Boden stürzte. Hierbei zog er sich diverse Verletzungen zu und das Fahrrad wurde ebenfalls beschädigt.

Der Pkw soll hiernach zwar langsam, allerdings ohne anzuhalten weitergefahren sein. Der Junge schob sein kaputtes Fahrrad noch nach Hause und musste im Anschluss seine Verletzungen im Krankenhaus versorgen lassen, bevor er mit seinen Eltern den Verkehrsunfall beim Altstadtrevier zur Anzeige brachte.

Von Unfallverursacher ist bislang nur bekannt, dass es sich um einen dunklen Audi gehandelt haben soll. Am Steuer soll ein dunkelhaariger Mann gesessen haben.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-4110 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

 

Leben in Wiesbaden: Hohe Wohnzufriedenheit – hohe Belastung durch Wohnkosten

Die meisten Wiesbadenerinnen und Wiesbadener wohnen zwar gerne in der Landeshauptstadt und sind insgesamt mit ihrer Wohnsituation zufrieden, gleichwohl sieht die große Mehrheit hohen Handlungsbedarf in Hinblick auf bezahlbaren Wohnraum.

Belastungen durch die Wohnkosten sind für viele Bevölkerungsgruppen deutlich spürbar. Dies zeigen Ergebnisse der Bürgerumfrage „Leben in Wiesbaden“, bei der jeweils im Herbst 2014, 2016 und 2018 repräsentativ ausgewählte Wiesbadenerinnen und Wiesbadener zu verschiedenen kommunalen Themen um Auskunft gebeten wurden und zu denen das Amt für Statistik und Stadtforschung nun eine ausführliche Analyse vorlegt.

8,76 Euro Miete pro Quadratmeter

Die Wiesbadener Mieterinnen und Mieter bezahlten im Schnitt 2018 eine monatliche Nettokaltmiete von rund 650 Euro bei einer mittleren Wohnungsgröße von 75 Quadratmetern (Median). Dies entspricht einem Quadratmeterpreis von 8,67 Euro.

Leben in wiesbaden: hohe wohnzufriedenheit - hohe belastung durch wohnkosten
Foto: Stadt Wiesbaden

Das liegt zwar noch deutlich unter den im Vergleichszeitraum auf dem Mietmarkt aufgerufenen Angebotsmieten (10,50 Euro pro Quadratmeter), allerdings haben sich seit 2014 auch die Bestandsmieten deutlich verteuert. Relativ starke Zuwächse in den zu zahlenden Mieten sind nicht nur in den bereits „teureren“ Regionen Wiesbadens zu verzeichnen, sondern auch in den bisher noch günstigeren Bereichen der eher dörflich geprägten Vororte.

27 % des Einkommens sind Wohnkosten

Insgesamt geben die befragten Wiesbadenerinnen und Wiesbadener für den Kostenpunkt „Wohnen“ inklusive Neben- und Betriebskosten mehr als ein Viertel (27 Prozent) ihres Haushaltsnettoeinkommens aus. Bei Befragten in Mietverhältnissen liegt dieser Anteil im Schnitt deutlich höher als bei Wohneigentümern (31 Prozent im Vergleich zu 19 Prozent).

Je geringer das Haushaltseinkommen ist, umso höher ist der prozentuale Anteil, der für diesen unumgänglichen Kostenpunkt ausgegeben werden muss. Den höchsten Anteil am Haushaltsbudget machen die Wohnkosten für Alleinerziehende (43 Prozent) sowie für Alleinstehende ab 65 Jahren, die zur Miete wohnen (42 Prozent), aus. Diese beiden Gruppen liegen somit deutlich über der lange Zeit als üblich und wünschenswert angenommenen Grenze der durchschnittlichen Wohnkostenbelastung von 33 Prozent des Einkommens.

Werden 40 Prozent oder mehr des Haushaltsnettoeinkommens für die Wohnkosten aufgebraucht, gilt dies in gängiger Weise als Indikator für eine „Wohnkostenüberbelastung“. In Wiesbaden wird diese Marke von 22 Prozent der Befragten mit auswertbaren Angaben erreicht oder überschritten.

Hohe Belastung des eigenen Haushaltes

Die hohen Ausgaben für Wohnkosten und die unterschiedlich ausgeprägte Wohnsituation für Befragte im Mietverhältnis und in Wohneigentum schlagen sich auch in der subjektiven Wahrnehmung nieder. Ein Fünftel der Befragten empfindet die Wohnkosten des eigenen Haushaltes als große Belastung. Befragte in Wohneigentum fühlen sich im Vergleich zu Mieterhaushalten deutlich weniger belastet (neun Prozent gegenüber 32 Prozent) und insgesamt deutlich zufriedener mit ihrer Wohnsituation und der Wohngegend.

Leben in wiesbaden: hohe wohnzufriedenheit - hohe belastung durch wohnkosten 1
Foto: Stadt Wiesbaden

Stadträumlich gesehen ist feststellbar, dass die Zufriedenheit mit der Wohnsituation insbesondere in den östlichen Ortsbezirken mit bis zu 89 Prozent sehr hoch ist. In den Ortsbezirken Mitte und Westend/Bleichstraße fällt sie mit 66 Prozent und 62 Prozent deutlich geringer aus.

Wer an Details zum Thema Wohnen und Wohnzufriedenheit interessiert ist: Die Wiesbadener Stadtanalyse „Wohnzufriedenheit und Wohnkostenbelastung“ kann unter www.wiesbaden.de/umfrage oder www.wiesbaden.de/stadtforschung kostenfrei aus dem Internet heruntergeladen werden. Dort sind auch alle bereits erschienenen Ergebnisberichte zu den anderen Themen der Bürgerbefragung „Leben in Wiesbaden“ abrufbar: „Wahrnehmung und Bewertung Wiesbadens“, „Fakten und Einstellungen zum Verkehr“, „Digitaler Wandel in Wiesbaden“.

Erneut wurden ältere Menschen um ihre Lebensersparnisse gebracht

In den letzten drei Wochen kam es im Bereich der Kriminalinspektion Bad Kreuznach zu drei Betrugshandlungen durch so genannte Enkeltrick-Betrüger, wobei den Geschädigten jeweils Schäden im 5-stelligen EUR-Bereich entstanden.

Die Anrufer gaben sich jeweils als nahe Angehörige aus und baten um Geld für Immobilien- und Autokäufe. Die Geschädigten wurden im weiteren Verlauf nach langen Telefonaten jeweils dazu gebracht, hohe Geldsummen und Wertgegenstände an angeblich durch die Angehörigen mit der Abholung betraute Personen zu übergeben.

Die Polizei macht nochmal deutlich, wie man sich in solchen Fällen richtig verhalten soll:

Gehen Sie niemals auf Geldforderungen am Telefon ein, auch nicht bei vermeintlich nahen Angehörigen oder Freunden!

Geben Sie niemals am Telefon Privatgeheimnisse preis!

Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen, auch wenn Sie sich sicher sind, dass die anrufende Person zu Ihren Verwandten gehören könnte.

Verständigen Sie nach einem solchen Anruf immer und sofort Angehörige unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer und vergewissern Sie sich, ob tatsächlich ein Verwandter mit Ihnen gesprochen hat.

Es gibt eigentlich keinen Grund, der eine zeitnahe Übergabe einer hohen Geldsumme oder anderen teuren Gegenständen wie Schmuck oder Goldbarren erfordert.

Lassen Sie sich nicht auf lange Telefonate ein und vor allem niemals unter Zeitdruck setzen, sondern legen Sie einfach auf, wenn ein Anrufer oder eine Anruferin um hohe Geldsummen bittet. Dies ist nicht unhöflich.

Nutzen Sie niemals die Rückruftaste!

Legen Sie nach einem solchen Telefonat immer den Hörer auf und rufen Sie direkt einen „echten“ Verwandten oder die Polizei an.

Geben Sie niemals Auskünfte zu Ihrem Bargeldbestand, Ihrem Kontostand oder Ihrer kontoführenden Bank! Auch dann nicht, wenn Sie glauben, Sie könnten dem Anrufer oder der Anruferin vertrauen.

Übergeben Sie niemals Geld oder andere wertvolle Gegenstände an fremde Personen.

Falls Sie angerufen oder gar selbst geschädigt wurden, rufen Sie Ihre Polizei an unter der Notrufnummer 110 oder der Durchwahl Ihrer zuständigen Dienststelle.

 

Kreis Alzey-Worms | Heimatjahrbuch 2020 mit Fragen an die rheinhessische Landschaft

Die Ästhetik und Veränderung der Landschaft, das Ineinandergreifen von Stadt und Land sowie das Zusammenspiel von Elementen und Landschaft steht im Mittelunkt des Heimatjahrbuchs 2020.

„Fragen an die rheinhessische Landschaft“, „Neue Sachlichkeit“, „Windkraftindustrie und Landschaftsästhetik“ und „Waldästhetik in Rheinhessen“ lauten unter anderem die Titel der Beiträge, die zum Schwerpunktthema erschienen sind.

Darüber hinaus bietet die neue Ausgabe des Heimatjahrbuchs mit einem vielfältigen Themenspektrum wieder ein abwechslungsreiches Lesevergnügen. „Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Heimatjahrbuchs für das Engagement, Volker Gallé als Kopf des Redaktionsteams für die Umsetzung vielfältiger kreativer Ideen sowie der Sparkasse Worms-Alzey-Ried für die großzügige finanzielle Unterstützung“,  betonte Landrat Ernst Walter Görisch bei der Präsentation des neuen Bandes und wünschte gute Unterhaltung beim Lesen des Heimatjahrbuchs, das gleichermaßen  interessanten wie unterhaltsamen Lesestoff beinhalte.

Mit einer Spende von 6150 Euro fördert die Sparkasse die Herausgabe des Jahrbuchs, das in einer Auflagenhöhe von 3200 Exemplaren erschienen ist. Zur Präsentation des heimatgeschichtlichen Werkes waren Mitglieder des Redaktionsausschusses, Sponsoren, Kreisbeigeordnete sowie der in Nack lebende Künstler Rüdiger Dittewig, der im Künstlerporträt vorgestellt wird und von dem auch das Titelbild „Traubenstück“ stammt, in den Saal des Kulturzentrums in Alzey gekommen.

Für die gute Zusammenarbeit der Redaktionsmitglieder dankte Volker Gallé, der bemerkte, dass in Bezug auf das Schwerpunktthema „Landschaftsästhetik“ der vielleicht vermisste kritische Blick seitens der Landwirtschaft im Heimatjahrbuch 2021 ergänzt werde. Aufgrund der hervorragenden Resonanz, die das Schwerpunkthema bei den Autoren erzeugt habe, sei der Umfang des Heimatjahrbuchs 2020 bereits um einige Seiten erweitert worden.

Mit vielfältig gestalteten Werken von Kunstschaffenden aus der Region nehme auch das Kalendarium das Schwerpunktthema auf.  Wie Jugendliche ihre Heimat sehen und zeichnen zeige der Beitrag „Rheinhessische Skizzenbücher“ mit Werken von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Jahrgänge des Alzeyer Elisabeth-Langgässer-Gymnasiums.

Die Rubrik „Ortsporträt“ werde mit Informationen über die Entwicklung von Wörrstadt abgeschlossen. Porträts von Stadt- und Ortsteilen sollen sich in den kommenden Ausgaben anschließen.

Das Heimatjahrbuch ist zum Preis von sieben Euro im Buchhandel erhältlich und kann darüber hinaus in verschiedenen örtlichen Verkaufsstellen erworben werden. Für die nächste Ausgabe des Heimatjahrbuchs, das im November 2020 erscheinen wird, hat die Redaktion das Schwerpunktthema „Geschichte, Kultur und Gegenwart der Feuerwehren“ ausgewählt.

Wer mit einem Beitrag zum Gelingen des Heimatjahrbuchs 2021 beitragen möchte, sollte sich bis Ende Februar 2020 beim Leiter der Redaktionskonferenz, Volker Gallé, unter der E-Mail-Adresse galle.volker@t-online.de melden. Redaktionsschluss ist am 30. Juni 2020.

 

BU: Landrat Ernst Walter Görisch, Rüdiger Dittewig, Volker Gallé und der Erste Kreisbeigeordnete Steffen Jung (v.r.) präsentieren das Heimatjahrbuch 2020 sowie das Werk „Oliven“ des im Heimatjahrbuch porträtierten Künstlers Dittewig.   Foto: Simone Stier

Mainz | Zwei Verletzte bei Unfall auf Pariser Straße

Zwei junge Menschen mussten am späten gestrigen Dienstagabend (03.12.2019) nach einem Unfall auf der Pariser Straße aus ihrem Fahrzeug von der Feuerwehr befreit werden.

Gegen 22:28 ging der Notruf ein, dass Stadtauswärts in Höhe der Abfahrt Mainz-Bretzenheim ein mit zwei Menschen besetztes Fahrzeug gegen einen Baum geprallt sei und die beiden Insassen in ihrem VW-Cabriolet eingeklemmt seien.

Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle stand ein verunfalltes Fahrzeug im Grünstreifen der Abfahrt, dieses war zuvor von der Fahrbahn abgekommen und seitlich gegen einen Baum geprallt. Das Fahrzeug drehte sich danach um die eigene Achse und kam in einer Böschung zum Stehen. Der Fahrer und der Beifahrer wurden bereits vom Rettungsdienst erstversorgt. Die Polizei war ebenfalls vor Ort.

Da sich die Fahrertür des Fahrzeugs nicht mehr öffnen ließ, wurde die Tür in Absprache mit der mittlerweile eingetroffenen Notärztin mit technischem Gerät durch die Feuerwehr entfernt. Anschließend konnte der 18-jährige Fahrer das Fahrzeug mit Unterstützung des Rettungsdienstes verlassen.

Um den 17-jährigen Beifahrer über die Beifahrerseite erreichen zu können, mussten zunächst einige Büsche mit der Kettensäge entfernt werden. Anschließend wurde die Beifahrertür ebenfalls mittels Rettungsspreizer entfernt, um eine möglichst schonende Befreiung des Patienten zu ermöglichen.  Über die so geschaffene Öffnung konnte der Beifahrer mit einem speziellen Rettungsbrett achsengerecht aus dem Fahrzeug gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden.

Parallel zur technischen Rettung wurde die Einsatzstelle abgesichert, ausgeleuchtet und der Brandschutz sichergestellt.  Beide Patienten wurden in Mainzer Krankenhäuser gebracht. Die Polizei ermittelt die Unfallursache.

Neben der Feuerwehr Mainz waren im Einsatz: Die Polizei mit zwei Streifenwagen, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug.

Pflegekräfte aus dem Ausland sollen einfacher angeworben werden können

Saarbrücken. Das Saarland hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit die „Deutsche Fachkräfteagentur für Gesundheits- und Pflegeberufe“ (Defa) gegründet. Diese soll das Anwerben ausländischer Mitarbeiter erleichtern – und setzt ihren Schwerpunkt auf christliche Länder.

Worms / Nieder-Olm | 79-Jährige aus Seniorenheim vermisst

Update: Die seit Dienstag 03.12.2019, vermisste 79-jährige Frau Barbara T., aus Nieder-Olm ist wieder aufgetaucht. Sie wurde durch eine Mitarbeiterin des Pflegeheims am Wormser Bahnhof wohlbehalten angetroffen.

Erstmeldung: Sie war eigentlich nur zur Kurzzeitpflege im Seniorenpflegeheim Casa Reha in Worms untergebracht. Seit heute Morgen (03.12.2019), kurz nach 8:00 Uhr wird dort die an Demenz erkrankte 79-jährige Barbara T. aus Nieder-Olm vermisst.

Frau T. wurde in dem Pflegeheim letztmalig um 08:10 Uhr vom Pflegepersonal gesehen. Die Vermisste dürfte orientierungslos sein und könnte sich in hilfloser Lage befinden.

Frau T. ist ca. 170cm groß und schlank. Die Vermisste trägt einen roten Wintermantel, einen blau/gelben oder einen hellgrün/beigen Pullover, schwarze Turnschuhe und vermutlich eine graue Mütze.

Umfangreiche Suchmaßnahmen führten bisher nicht zum Auffinden. Daher bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. Der letzte bekannte Aufenthaltsort ist das Seniorenheim in der Liebenauer Straße in Worms.

Wer Hinweise zum Aufenthalt von Frau T. geben kann, möge sich bitte mit der Polizei in Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung setzen.

Spritztour mit Wurst-Transporter gemacht

Saarlouis. Ein oder mehrere Unbekannte haben am Montagmorgen in Saarlouis einen LKW geklaut und in Rentrisch wieder stehen lassen. Doch das Fahrzeug war mit Wurst im Wert von 10 000 Euro beladen – die musste nun vernichtet werden.

Neues Angebot der in.betrieb: „zeit.raum für Senior*innen mit Beeinträchtigung“

Am Freitag, 22. November 2019, fand die offizielle Eröffnung eines neuen Angebots der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration statt. Der neue Geschäftsbereich „zeit.raum für Senior*innen mit Beeinträchtigung“ gibt Menschen mit Behinderungen nach Ausscheiden aus dem langjährigen Arbeitsverhältnis einen Sozialraum für gemeinsame Aktivitäten. Dr. Eckart Lensch begleitete die Eröffnungsfeier und sprach ein Grußwort in seinen Rollen als Sozialdezernent der Stadt Mainz und Aufsichtsratsvorsitzender der in.betrieb gGmbH.

Bereits Anfang 2000 stand in.betrieb vor der Herausforderung, einen Rahmen für die wachsende Anzahl an älterwerdenden Beschäftigten zu schaffen, die den Arbeitsalltag in der Werkstatt nicht mehr komplett meistern konnten. Mit der Einrichtung einer Entlastungsgruppe werden sie seither stunden- oder tageweise bedarfsorientiert und altersgerecht betreut. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich jedoch eine ganz andere Problematik heraus: Denn mit Eintritt in die Rente verlieren die ehemaligen Beschäftigten ihre sozialen Kontakte und ihr gewohntes Umfeld.

Viele Senioren vereinsamen

Viele vereinsamen regelrecht. „So kamen wir auf die Idee, unser Angebot der Entlastungsgruppe auf den Personenkreis der Rentner*innen auszuweiten. Passende Räume haben wir unweit unserer Werkstatt in der Carl-Zeiss-Straße 13 gefunden, so dass auch unsere Werkstatt-Beschäftigten die Entlastungsgruppe weiter besuchen können, “ sagt Michael Huber, Geschäftsführer der in.betrieb gGmbH. Die Gruppe bietet aktivierende und strukturierende Angebote wie z.B. Musizieren, Singen, Handarbeit und Handwerk, aber auch Sport und Bewegung, Gesellschaftsspiele, Gesprächskreise/Beratung an. Das Betreuerinnenteam ist multiprofessionell. Auch pflegerische Tätigkeiten fallen hierein, gerade diese nehmen zu.

Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch ist begeistert von der Angebotserweiterung: „Mit dem Konzept „zeit.raum“ zeigt sich in.betrieb erneut innovativ und reagiert auf den wachsenden Bedarf in der immer älterwerdenden Gesellschaft, in der auch Menschen mit Beeinträchtigungen einen Platz finden sollen. Dass darin auch den besonderen Ansprüchen dieser Menschen nachgekommen wird, ist enorm wichtig und geschieht hier in hohem Maße.“

In der Tagesstätte für Senior*innen werden aktuell 7 Menschen betreut, insgesamt stehen zunächst 15 Plätze zur Verfügung.

 in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration

in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration ist ein Unternehmen zur Eingliederung von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben sowie zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft.

An den Standorten Mainz und Nieder-Olm finden etwa 600 Menschen mit Behinderungen berufliche Bildung, Arbeitsplätze sowie begleitende Förderung und Betreuung.

Im Bereich Ambulantes Wohnen unterstützt die in.betrieb zurzeit 155 Bewohner*innen in ihrer eigenen Wohnung und im Alltag.

55 Menschen mit Schwerst-Mehrfachbehinderung besuchen die Tagesförderstätte, und in den Kindertagesstätten erleben 120 Kinder mit und ohne Behinderung einen inklusiven Alltag.

In Zukunft wird die in.betrieb gGmbH ihre Angebote auf die Regionen Ingelheim und Bingen ausweiten.

Angst ist der gemeinsame Nenner der jungen Deutschen

Malaria ist weltweit auf dem Rückzug. Die Zahl der jungen Menschen, die einen Zugang zu Lesen und Schreiben finden, hat sich deutlich verbessert – vor 50 Jahren konnten fast 25 Prozent der Menschen zwischen 15 und 24 Jahren nicht lesen, heute sind es noch 10 Prozent. Die Lebenserwartung ist weltweit von 1974 bis 2014 von 60,5 auf 71,5 Jahre gestiegen.