Frankreich verhängt die Ausgangssperre und kündigt die Schließung der EU Außengrenzen an. Präsident Emmanuel Macron hat im Krieg gegen die Coronavirus-Pandemie eine Ausgangssperre für ganz Frankreich verhängt. Der französische Präsident teilte in einer Fernsehansprache mit, „Ab Dienstagmittag müssen alle Franzosen in Ihrer Wohnung bleiben, nur in dringenden Fällen dürfen sie das Haus verlassen. Die Anordnung gelte für mindestens zwei Wochen. Verstöße gegen die Ausgangssperre werden bestraft. Wir sind im Krieg. Wir kämpfen weder gegen Armeen noch gegen eine andere Nation. Aber der Feind ist da, unsichtbar – und er rückt vor.“
Nachrichten Wiesbaden | An diesem Sonntagmorgen erhielt die Polizei eine Meldung über drei verletzte Männer mit Stichwunden in einer Wohnung in der Feldstraße in Wiesbaden. Als die Polizei und der Rettungsdienst eintrafen, fanden sie die drei Männer mit Stichverletzungen in der Wohnung vor. Einer von ihnen hatte die Einsatzkräfte verständigt. Die anderen beiden schliefen.
Die Männer im Alter von 34, 42 und 44 wurden von den Rettungskräften medizinisch versorgt. In der Zwischenzeit wurde ein polnisch sprechender Polizeibeamter hinzugezogen, denn die Verletzten mit polnischer Staatsbürgerschaft konnten sich nur in ihrer Landessprache verständigen. Der Beamte befragte sie dann zu dem Vorfall.
Nach Aussagen der Männer hatten sie in der Nacht gemeinsam Alkohol getrunken. Alle drei waren bereits stark betrunken, als sie in Streit gerieten und sich in dessen Verlauf mit einem Messer gegenseitig schwer verletzten. Lebensgefährlich wurde dabei jedoch keiner von ihnen verletzt. Den drei Männern wurden Blutproben entnommen. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Nachrichten Bingen | Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern sind vom Landkreis Mainz-Bingen vorerst bis zum 20. April untersagt. So soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Die Regelung wurde heute von der Kreisordnungsbehörde Mainz-Bingen in einer Allgemeinverfügung erlassen.
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Diese Veranstaltungen sind betroffen
Sportereignisse
Versammlungen
Kongresse
Tagungen
Messen
Theater
Diskotheken und ähnliche Festivitäten
Außerdem betrifft die Allgemeinverfügung Saunen und Fitness-Studios, die mehr als 50 Personen aufnehmen können.
Bei Veranstaltungen mit weniger als 50 Personen gilt, dass die Veranstalter die Notwendigkeit des Events sorgfältig überdenken sollten. Das Robert Koch Institut hat dazu auf ihrer Homepage die allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Veranstaltungen aktualisiert. Vorkehrungen zur Minimierung des Risikos, wie zum Beispiel der 2-Meter-Abstand, sind vorab zu prüfen. Das Ausschenken von Wein – auch unter freiem Himmel – beispielsweise zu unterlassen, um viele Menschen an einer Stelle zu vermeiden.
In den Kommunen wird auch die Notbetreuung von Kindern organisiert. Ob Hochzeiten und Beerdigungen mit weniger als 50 Gästen stattfinden dürfen, entscheiden die Behörden vor Ort. Hierbei berücksichtigen sie vor allem die jeweiligen Räumlichkeiten.
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Organisation des Öffentlichen Lebens gewährleistet
Die Verwaltungsabläufe wurden so geregelt, dass die Organisation des öffentlichen Lebens im Kreis Mainz-Bingen auch in Krisenzeiten gewährleistet ist. Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen läuft derzeit auf Hochtouren. Der Verwaltungsstab des Kreises unter Leitung von Landrätin Dorothea Schäfer trifft sich täglich. Notwendige Schritte, um sich der rasant veränderten Lage anpassen zu können werden besprochen. Dabei definieren sie die aktuell anfallenden Aufgaben und arbeiten diese ab. So soll man für die kommenden Wochen gewappnet sein. Es werden außerdem Vorkehrungen getroffen, damit die Auszahlung der Sozialleistungen weiterhin normal abläuft.
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Die Infektionen nehmen weiterhin zu
Die Zahl der Infektionen in Mainz und Mainz-Bingen steigt weiter. Momentan sind 40 Fälle bekannt. Es wird aber mit einem weiteren Anstieg der Zahlen gerechnet. Die Bevölkerung kann sich mit Fragen per E-Mail unter Corona@mainz-bingen.de an das zuständige Gesundheitsamt Mainz-Bingen wenden.
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Öffentliche Tagung an diesem Montag
An diesem Montag tagt der Kreisausschuss um 16 Uhr öffentlich im Kreistagssaal. Die Hygiene- und Abstandsregeln werden dabei natürlich eingehalten. Alle anderen kommenden Fachausschüsse und Beiräte wurden abgesagt.
Nachrichten Ingelheim | Nach der Meldung, dass der erste Corona Fall bei einem Mitarbeiter des ZDF auf dem Mainzer Lerchenberg festgestellt wurde, hat es nun auch das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim getroffen. Hier wurde an diesem Freitag die erste Infektion eines Mitarbeiters gemeldet.
Boost your City hat mit dem Leiter Unternehmenskommunikation von Boehringer Ingelheim gesprochen und dieser bestätigte den Fall. Weiterhin haben wir die Information erhalten, dass die Kollegen aus dem unmittelbaren Umfeld direkt nach Hause geschickt wurden. Der Fall wurde an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet. Da das Unternehmen bereits gut auf diesen Fall vorbereitet war, können alle Arbeiten wie gewohnt weitergehen.
Viele Mitarbeiter befinden sich bereits im Home-Office, da dies bei Boehringer Ingelheim eine gängige Praxis ist und die Mitarbeiter hierfür entsprechend ausgerüstet sind.
Es ist ungewohnt. Die Sonne scheint und jeder verspürt den Drang nach draußen zu gehen. Sich ein Eis zu holen. Sich mit zahlreichen Freunden und Bekannten an den Rhein zu setzen, um die ersten Sonnenstrahlen des Jahres zu genießen. Und jetzt sollen wir genau das nicht tun?
Abstand halten
Die Regierung, Ärzte und Forscher empfehlen zuhause zu bleiben. Wenn das nicht möglich ist, dann zumindest Abstand zu halten. Doch wer will das schon? Was man will oder nicht, ist derzeit ziemlich egal. Man hat sich daran zu halten. Um nicht falsch verstanden zu werden: Auch ich gehe vor die Tür. Auch ich treffe andere Menschen. Aber ich setze mich nicht in überfüllte Bars oder stelle mich gemeinsam mit 50 anderen Personen in eine Schlange, nur um ein Eis zu bekommen. Denn die Devise lautet: Zu so vielen Menschen wie möglich einen gewissen Abstand halten.
Denn es ist ein Unterschied, ob man sich mit nur fünf Menschen trifft oder mit 50. Jede Kontaktperson ist ein potentieller Multiplikator. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher, dass sich unter den 50 Personen jemand befindet, der erkrankt ist – vielleicht ohne es selbst zu wissen.
Das Wichtigste ist, dass Apotheken und Lebensmittelgeschäfte, die der Versorgung der Menschen dienen, geöffnet bleiben.
Doch auch beim Einkauf und anderen notwendigen Erledigungen sollte darauf geachtet werden, den Kontakt zu anderen Menschen bestmöglich zu vermeiden. Auch hier gilt ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter. Außerdem: In die Ellenbogen husten und niesen. Nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht greifen und Hände waschen sobald man zuhause ist.
Die Maßnahmen vom 16. März 2020 im Video | Bitte beachten und anschauen! Diese gelten Bundesweit
Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und der stellvertretende Ministerpräsident Volker Wissing (FDP) haben über weitere Schritte und Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus informiert.Die wichtigsten Infos aus der Pressekonferenz könnt ihr bei SWR Aktuell hier nachlesen: https://bit.ly/2QjWl10 Eine Übersicht darüber, welche Betriebe nun ihren Betrieb einstellen müssen, haben wir hier erstellt: https://bit.ly/2Qk95oo
Die Regierung sollte ihr Möglichstes tun, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Das ist klar. Dass noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, dürfte ebenfalls jedem bewusst sein. Das aktuelle Vorgehen ist ein langsamer Shutdown – Schritt für Schritt und nicht alles auf einmal. Das kann man gutheißen oder eben nicht. Doch mit einem gesunden Menschenverstand schiebt man nicht sämtliche Verantwortung auf die Regierung ab. Man kann nicht gleichzeitig auf die Regierung schimpfen und sich dann aufgrund des schönen Wetters in die ewig lange Schlange vor einer Eisdiele stellen. Das ist Doppelmoral.
Foto: David Deichmann
Aussagen wie „Ich bin jung und gesund. Wenn ich krank werde, verläuft es bei mir sowieso mild“, die aktuell oft in den sozialen Medien zu lesen sind, sind völliger Quatsch. Ja, gesunde und junge Menschen überstehen die Krankheit besser. Manche haben gar keine Symptome. Doch niemand ist hier alleine auf der Welt (Das gilt übrigens auch für die Hamsterkäufer). Wer den Virus in sich trägt, steckt andere an. Andere, die vielleicht vorerkrankt sind. Andere, die vielleicht schon älter sind. Solidarität ist in dieser Zeit wichtig. Denkt an andere, die ihr anstecken könntet. Bei denen die Krankheit zum Tod führen könnte. Und vor allem denkt daran: Es könnte sich dabei auch um eure Lieben handeln.
Erst die Gesundheit, dann das Vergnügen
„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ diesen Spruch kennt jeder. Und jeder weiß, was er bedeutet. Wir müssen ihn jetzt auf die aktuelle Situation übertragen. Jeder, der schnellstmöglich wieder ausgelassen mit anderen Menschen zusammen sitzen und feiern möchte, für den steht jetzt erstmal etwas Arbeit an. Nämlich die, sich nicht über die Empfehlungen von Ärzten, der Regierung und Virologen hinwegzusetzen. Aus Trotz private Partys mit zahlreichen Menschen zu feiern dient nicht der Sache. Doch viele begreifen das nicht. Es kann jeden treffen. Niemand ist absolut sicher und niemand sollte sich für unbesiegbar halten.
Österreich macht es richtig und zeigt, wie es geht. Denn die Menschen begreifen es selbst nicht. Was Österreich unternimmt? An einem Ort sollen sich nicht mehr als fünf Personen aufhalten. Sportplätze und Spielplätze sind geschlossen. Es wurden Ausgangssperren verhängt. Restaurants werden geschlossen. Einreisebestimmungen werden verschärft. Das sind nur einige Beispiele. Meine Hochachtung an Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz vor so viel Handlungswillen und Engagement. Und meine Hochachtung an die Österreicher, die in dieser Zeit geschlossen zusammen stehen.
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Das Gesundheitssystem darf nicht überlastet werden
Für die, die es nicht wissen: Die Empfehlungen und Maßnahmen dienen in erster Linie dazu, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Niemand möchte die Situation bei uns wie sie in Italien ist. Dass es nicht genug Platz in Krankenhäusern gibt. Dass Menschen entscheiden müssen, wer behandelt wird und wer nicht. Wer leben soll und für wen sich eine Behandlung „nicht mehr lohnt“, weil sie zu alt sind. Genau das gilt es zu verhindern.
In diesen Zeiten müssen wir Solidarität zeigen. Deutschland muss zusammen halten und gemeinsam daran arbeiten, dass diese Krise schnellstmöglich überstanden wird. Für uns, für unsere Lieben, für die Wirtschaft und für unser Land. Dabei sollte niemand die Lebensfreude verlieren, denn eins ist sicher: Die Krise geht vorbei. Lasst uns gemeinsam alles dafür geben, dass das schnell geht und jeder seinen gewohnten Alltag wieder leben kann. Wenn jeder etwas mithilft und auf ein bisschen was verzichtet, dann geht es bald wieder bergauf. Denn es ist nicht die erste und nicht die schwerste Krise, die Deutschland je gemeinsam bewältigt hat.
Nachrichten Rüsselsheim | Der französische Opel Mutter-Konzern PSA schließt insgesamt 15 Opelwerke in Europa. Betroffen davon sind auch die Werke in Rüsselsheim und Eisenach. Der Konzern ergreift damit drastische Maßnahmen.
Ab diesem Dienstag werden die Fabriken in Rüsselsheim und Eisenach geschlossen, teilte PSA an diesem Montag mit. Den Angaben zufolge sollen die Werke bis zum 27. März geschlossen bleiben. Der Vorstandsvorsitzende der Groupe PSA beschloss gemeinsam mit Mitgliedern des Krisenteams die Schließung.
Grund dafür ist die rasante Ausbreitung des Coronavirus in der Nähe der Produktionsstätten sowie Lieferengpässe bei großen Zulieferern und der plötzliche Rückgang der Automobilmärkte.
Diese Werke werden geschlossen
Am 16. März: Mulhouse (Frankreich), Madrid (Spanien)
Am 17. März: Poissy, Rennes, Sochaux (Frankreich), Saragossa (Spanien), Eisenach, Rüsselsheim (Deutschland), Ellesmere Port (Vereinigtes Königreich), Gliwice (Polen)
Am 18. März: Hordain (Frankreich), Vigo (Spanien), Mangualde (Portugal)
Am 19. März: Luton (Vereinigtes Königreich), Trnava (Slowakei)
Zum Bericht: Erster Corona Fall bei Boehringer Ingelheim
Zum Bericht: Erster Coronavirus Infizierter beim ZDF Mainz
Nachrichten Frankfurt | An diesem Sonntagmittag kam es in der Niddastraße im Frankfurter Bahnhofsviertel zu einem Notarzteinsatz. Vor einer Drogenhilfseinrichtung musste eine Person durch den Notarzt reanimiert werden. Die Maßnahmen wurden von einem 23 Jahre alten Mann massiv gestört.
Gegen 12:15 wurde der Notfall gemeldet. Während der alarmierte Notarzt die leblose Person reanimierte, wurde er dabei von einem jungen Mann gestört. Polizeibeamte, die zu dem Zeitpunkt ebenfalls vor Ort waren, griffen ein. Sie erteilten dem Mann einen Platzverweis, den er allerdings freiwillig nicht befolgen wollte. Die Beamten begleiteten den Mann daraufhin vom Einsatzort weg.
Das passte dem Verdächtigen scheinbar nicht, weshalb er anfing um sich zu treten und zu schlagen. Dabei verletzte er einen der Polizeibeamten an der Hand.
Dem Tatverdächtigen wurde eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurde er in Gewahrsam gebracht. Die Verletzung des Polizisten musste in einem Krankenhaus untersucht werden.
Nachrichten Mainz | Das ZDF hat einen ersten Corona-Fall im Sender auf dem Lerchenberg in Mainz. Daher schickt das Medien-Unternehmen seine Mitarbeiter weitgehend ins Home-Office. Als die Infektion eines Mitarbeiters an diesem Freitag bestätigt wurde, schickte man die Mitarbeiter, die Kontakt zu dem Erkrankten hatten, nach Hause, teilte das ZDF in Mainz mit.
Das Gesundheitsamt sei über die Situation umgehend informiert worden. Die ZDF-Geschäftsleitung wies die Belegschaft am Wochenende zudem an, die Arbeit im Home-Office zu machen, sofern dies möglich sei. Die Regelung gilt zunächst bis zum Ende der Osterferien, teilte man weiter mit.
Sitzungen und direkte Kontakte sollen nur noch stattfinden, „soweit dies für den Betrieb unabdingbar ist“, teilte das ZDF mit. Telefonate und Schaltkonferenzen sollen für den Austausch genutzt werden. Nach Möglichkeit soll zudem nur noch ein Arbeitsplatz pro Raum besetzt werden. Zu den Kantinen haben externe Gäste keinen Zutritt mehr. Außerdem wurden alle Workshops, Seminare und Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt.
Dazu sagte der ZDF-Intendant Thomas Bellut: „Wir müssen gemeinsam alles tun, um die Sendesicherheit, das Programm und die notwendigen Infrastrukturen aufrechtzuerhalten. In Zeiten wie diesen ist unser Programmauftrag wichtiger denn je.“
Das Coronavirus breitet sich weiter rasant in Deutschland aus. Bei CureVac mit Sitz in Tübingen wird an einem Impfstoff gegen das Virus geforscht. Dieser könnte schon im Herbst diesen Jahres verfügbar sein. Dietmar Hopp finanziert das Biotech-Unternehmen und treibt die Forschung auch mit seinem Privatvermögen an.
Dietmar Hopp, SAP Mitgründer | Eigentümer CureVac | Mehrheitseigner 1899 Hoffenheim, geht stark davon aus, dass bis zum Herbst 2020 ein Coronavirus Impfstoff für die Menschen weltweit zur Verfügung steht.
„Das hängt vom Paul-Ehrlich-Institut (Bundesinstitut für Impfstoffe, d. Red.) ab. Es müssen ja erstmal Tests gemacht werden an Tieren und dann an Menschen. Ich denke aber zum Herbst müsste das verfügbar sein und dann käme möglicherweise die nächste Welle erneuter Infektionen“, sagte Dietmar Hopp in einem Sport1-Interview.
Nachrichten Kurzmeldung | Ab Dienstag, dem 17. März schließt Fraport vorübergehend die Besucherterrasse für den Publikumsverkehr. Außerdem finden ab dem 17. März bis auf Weiteres keine Rundfahrten mehr statt. Damit reagiert der Flughafenbetreiber auf die aktuelle Situation bezüglich des Coronavirus. Auch hier soll die Ausbreitung des Virus bestmöglich verhindert werden.
Nachrichten Bingen | Die Stadtverwaltung Bingen weist ausdrücklich darauf hin, dass entgegen falscher Meldungen in den Medien der Personenkreis für die Notbetreuung in Bingen sehr eng gefasst wird. Nur Kinder, deren Eltern oder Erziehungsberechtigte in wesentlichen Berufen des Gesundheitswesens, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der Grundversorgung der Bevölkerung arbeiten, können betreut werden. Eine Betreuung von anderen Kindern ist nicht möglich.
Nur wenn die Anzahl der Kinder in den Gruppen so gering wie möglich ist, kann eine Notbetreuung über mehrere Wochen hinweg mit einem minimalen Infektionsrisiko sichergestellt werden.
Sebastian Hamann (Beigeordneter Stadt Bingen) zur Notbetreuung
Das Wichtigste ist derzeit eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. „Deshalb hat der Infektionsschutz höchste Priorität“, erklärt Hamann. „Das bedeutet für die Notbetreuung, dass diese so restriktiv wie möglich umgesetzt wird, um das Infektionsrisiko im Rahmen der Notgruppen auf ein Minimum zu reduzieren.“
„Eine solche Ausnahmesituation erfordert leider auch unangenehme Maßnahmen, die man sich so nicht wünscht“, betont er. „Wir sind uns bewusst, dass die Schließung der Kitas und Schulen weitreichende Auswirkungen für die Eltern und Kinder hat. Wir bitten aber auch um Verständnis, dass die Maßnahme nur dann Erfolg haben kann, wenn eine Betreuung in den Einrichtungen die absolute Ausnahme ist.“
Lieferando hat das Angebot „Kontaktlose Lieferung“ vorgestellt. Die Kunden können ihre Pizza oder Nudeln bestellen und online bezahlen. Der Pizzabote bringt dann das Essen nach Hause, stellt es an der Tür ab, klingelt und verlässt die Wohnung, ohne dass sich Kunde und Lieferant getroffen haben. Kunden können bei der Bestellung diese Option wählen. Tun sie das nicht, läuft alles wie gehabt ab.
Um den Menschen die Grundversorgung mit Lebensmitteln zu erleichtern, hat das Bundesland Bayern die Öffnungszeiten bestimmter Geschäfte geändert. Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Tankstellen, Drogerien und Bankinstitute dürfen ab sofort werktags bis 22.00 Uhr öffnen. An Sonntagen dürfen diese nun auch geöffnet haben bis 18 Uhr. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder am Montag in München mit.
Nachrichten Groß-Gerau | An diesem Wochenende trieben Einbrecher im Kreis Groß-Gerau ihr Unwesen. Fünf mal wurde in Dornheim, Berkach, Wallerstädten und Groß-Gerau eingebrochen. Die Einbrecher hatten es dabei auf eine Pizzeria, eine Bäckerei, einen Kindergarten und zwei Wohnhäuser abgesehen.
Fall 1: Ein Unbekannter drang an diesem Samstagabend gegen 20:30 Uhr in ein Wohnhaus im Neckarring in Dornheim ein. Durch die Terrassentür gelang er ins Innere des Hauses. Der Täter wusste scheinbar nicht, dass die Bewohner zuhause waren. Als er dies bemerkte, flüchtete er ohne Beute wieder.
Täterbeschreibung:
1,75 Meter groß
kräftige Statur
trug eine helle Wintermütze
Fall 2: Ein bislang noch unbekannter Täter brach an diesem Samstagabend zwischen 21:25 Uhr und 21:45 Uhr, in ein Einfamilienhaus „In der Berlich“ in Berkach ein. Auch hier waren die Bewohner zu dem Zeitpunkt zu Hause. Der Täter flüchtete unerkannt, nachdem eine Hausbewohnerin ihn bemerkt hatte. Zuvor konnte er noch 200 Euro, zwei Handys und eine Perlenkette erbeuten.
Fall 3: Eine Pizzeria in der „Alten Straße“ in Wallerstädten wurde in der Nacht von diesem Samstag auf Sonntag das Ziel von drei Einbrechern. Sie hebelten ein Fenster auf und verschafften sich somit Zugang in die Küche der Lokalität. Die Täter flüchteten kurze Zeit später aus bislang noch unbekannten Gründen ohne Beute. Die Männer trugen alle schwarze Kapuzenpullis und waren zwischen 1,60 und 1,90 Meter groß. Einer der Einbrecher trug eine Brille, ein anderer eine rote Hose.
Fall 4: Zwischen diesem Samstagnachmittag und Sonntagmorgen hebelten Einbrecher das Fenster einer Bäckerei in der Straße „An der Pforte“ in Wallerstädten auf. Sie erbeuteten bei der Tat etwas Münzgeld und zwei Flaschen Kakao.
Fall 5: An diesem Sonntag in der Zeit zwischen 14:40 Uhr und 20:10 Uhr wurde in einen Kindergarten in der Wilhelm-Hammann-Straße in Groß-Gerau eingebrochen. Die Täter verschafften sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt zu der Kindertagesstätte. Sie erbeuteten unter anderem Bargeld und ein Mobiltelefon.
Hinweise zu den oben beschriebenen Fällen können an die Polizeistation Groß-Gerau unter der Telefonnummer 06152 – 175 0 oder die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 21/22) unter der Telefonnummer 06142 – 696 0 gemeldet werden.
Bayern ruft als erstes Bundesland den Katastrophenfall aus. Das teilte der Ministerpräsident Bayerns Markus Söder am Sonntagabend mit. Ab diesen Mittwoch dürfen nur noch Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogeriemärkte, Banken und Tankstellen geöffnet sein. Eine Ausgangssperre soll es vorerst nicht geben, es ist aber nicht ausgeschlossen das eine verhängt werden kann.
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