BYC-News Blog Seite 1445

Coronavirus | Virologe warnt vor zu viel Hilfsbereitschaft

Ältere und vorerkrankte Personen sind besonders gefährdet sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Bei ihnen verläuft die Krankheit um einiges schlimmer als bei jungen und gesunden Menschen. Im Netz und dem Messenger-Dienst WhatsApp entstehen daher aktuell immer mehr Hilfsgruppen, um gefährdete Personen zu unterstützen. Einkaufen, den Hund ausführen und Postgänge werden unter anderem angeboten. Aufgrund der Schulschließungen bieten auch immer mehr Eltern untereinander eine Kinderbetreuung an. Doch diese Hilfsbereitschaft ist nur bis zu einem gewissen Grad gut und förderlich. Sie bewirken eher das Gegenteil.

 


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Der Kontakt mit älteren Menschen sollte vermieden werden

Der direkte Kontakt mit besonders gefährdeten Menschen sollte vermieden werden. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt generell 1-2 Meter Abstand. Besonders bei Personen, die sowieso schon gefährdet sind, sollte man darauf achten, diese nicht ungewollt anzustecken, denn auch wenn man keine Symptome zeigt, könnte man erkrankt sein oder die Viren durch das Händeschütteln. Die Einkäufe vor der Tür abzustellen ist hier beispielsweise eine gute Möglichkeit. Allein schon ein Anruf, bei Personen, die derzeit nicht vor die Tür können oder wollen kann schon Helfen, dass diese sich nicht komplett sozial abgeschottet fühlen. Wenn sich der Kontakt nicht gänzlich vermeiden lässt, sollte man aber unbedingt auf die entsprechenden Hygienemaßnahmen achten.

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Social Media und WhatsApp Gruppen sollten eingestellt werden

Aufgrund der aktuellen Lage sollten Social Media Gruppen mit Hilfsangeboten eingestellt werden. Gehen Sie lieber den Weg über die Nachbarschaft, legen Sie ihrem Nachbar einen Zettel an die Tür und fragen Sie nach Hilfe oder bieten Sie diese an. So kann die Ausbreitung nicht über mehrere Haushalte erfolgen. Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen und beachten Sie die Vorgaben der Virologen und Forscher. Bereits infizierte ohne Symptome können durch die Hilfsangebote den Virus weit verbreiten. Auch Datenschützer kritisieren diese Gruppen und sehen eine Gefährdung der Teilnehmer durch ungeprüfte Mitglieder.

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Empfehlung von einem der führenden Virologen

Die Hilfe darf nicht dazu führen, dass sich die Menschen immer weiter untereinander mit dem Virus anstecken. Deutschlands führender Virologe Christian Drosten warnt auch davor, Kinder „systemrelevanter“ Eltern (Feuerwehr, Polizei, Ärzte, Pfleger, etc.) in neuen Gruppen zu betreuen.

„Kinder von kritischen Berufsgruppen in Notbetreuung nicht neu gruppieren. Hierdurch entstehen neue primäre und sekundäre Kontaktnetzwerke (Eltern) die Infektion wird dadurch befeuert“, schreibt er auf Twitter. Er macht außerdem darauf aufmerksam, dass junge Kinder neue Gruppen und Betreuer psychisch nur schwer verkraften. Dadurch steige die Belastung der Eltern ebenfalls. Sein Tipp: „Bestehende Gruppen ausdünnen. Gruppen und Betreuer / Lehrer lassen wie sie sind, nur deutlich weniger Kinder pro Gruppe oder Schulklasse betreuen.“

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Lage in Lesbos wird kritisch | Hilfsorganisation muss Arbeit einstellen

Die griechische Regierung hat Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verkündet. Durch die Maßnahmen muss die Organisation SOS-Kinderdörfer ihre Arbeit mit geflüchteten Kindern auf der Insel Lesbos vorerst einstellen. Die Hilfsorganisation ist im Camp Cara Tepe auf Lesbos die einzige Institution, die seit mehr als drei Jahren aktiv tätig  ist. Es werden mehr als 200 Mädchen und Jungen psychologisch betreut. Ein Drittel der 42.000 Geflüchteten auf den griechischen Inseln sind Kinder.


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SOS-Nothilfekoordinatorin Popi Gkliva zu der Situation auf Lesbos

„Die Menschen, und ganz besonders Kinder und Jugendliche, sind ohnehin in einer sehr schwierigen psychischen Verfassung. Verzweiflung, Depressionen und Angst sind weit verbreitet. Wenn unsere Mitarbeiter nun nicht mehr täglich kommen, bedeutet das eine zusätzliche Verunsicherung“

Obwohl es Gkliva für wahrscheinlich hält, dass sich das Virus angesichts der hohen Zahl an Menschen auch in den Flüchtlingscamps ausbreitet, ruft sie zu Ruhe und Besonnenheit auf. Sie sagt: „Wir dürfen die Kinder nicht auch noch mit aufgeheizten Spekulationen und Panik belasten.“ Erste Gerüchte, dass es bereits zwei Infizierte in einem der Camps gebe, hätten sich nicht bestätigt.

Gkliva hofft, dass die SOS-Mitarbeiter ihre Arbeit im Camp Cara Tepe möglichst bald wiederaufnehmen können: „Unsere Mitarbeiter sind bereit!“

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Sebastian Kurz: Treffen mit mehr als 5 Personen verboten

Nachrichten Coronavirus | Österreichs Kanzler Sebastian Kurz gab bei einer Pressekonferenz heute bekannt: An keinem Ort in Österreich sollen sich mehr als fünf Menschen in einer Gruppe auf einmal treffen! Wer in den vergangenen fünf Jahren Zivildienst geleistet hat, wird mobilisiert. Wehrdienstleistende werden nicht mehr ausgemustert.

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Fahrraddiebe in Hattersheim am Bahnhof

An diesem Sonntag gegen 3:50 Uhr wurde durch eine aufmerksame Passantin die Polizei informiert. Im Bereich des Fahrradstellplatzes an der Nordseite des Hattersheimer Bahnhofs  hatten mehrere Jugendliche Fahrradschlösser geknackt. Ein Jugendlichen aus der Gruppe sei gerade mit einem entwendeten Fahrrad abgehauen. Eine durch die Polizei eingeleitete Fahndung verlief erfolglos.

Bei der Fahndung durch die Beamten wurde an der Südseite des Bahnhof Hattersheim das beschrieben Fahrrad sichergestellt. Dieses lag auf der Straße. Es konnten bei der Nachschau durch die eingesetzten Streifen keine weiteren, geöffneten Fahrradschlösser im Bereich des Bahnhof Hattersheim aufgefunden werden. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Hofheim unter der Telefonnummer 06192/2079-0 in Verbindung zu setzen.

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Spektakuläre Verfolgungsjagd nach Tankstellenraub

Nachrichten Bischofsheim | An diesem Samstagabend überfiel ein 17 Jahre alter Jugendlicher aus Rheinland-Pfalz eine Tankstelle in Bischofsheim. Kurz nach 23 Uhr betrat er die Tankstelle in der Straße „Am Schindberg“. Er richtete eine Pistole auf die dort arbeitende Kassiererin und forderte die Tageseinnahmen. Die 41 Jahre alte Angestellte überreichte dem Täter einen Betrag im dreistelligen Bereich. Daraufhin flüchtete der Täter zu Fuß.


Zufällige fuhren genau in diesem Moment der 17 Jahre alte Sohn der Kassiererin und ein 31-jähriger Bekannter mit ihrem PKW auf das Tankstellengelände. Die Angestellte erzählte ihnen von dem Überfall. Die beiden Männer aus Ginsheim und Bischofsheim nahmen daraufhin umgehend die Verfolgung des Täters mit dem Auto auf. Hinter einem Schnellrestaurant, noch in der gleichen Straße, auf einem Fußweg entdeckten die beiden Männer den Räuber und sprachen ihn an. Der Täter fühlte sich ertappt, richtete die Pistole auf seine beiden Verfolger und drückte mehrfach ab.

Bei der Pistole handelte es sich um eine ungeladene Schreckschusswaffe. Als die beiden Verfolger dies bemerkten, versuchten sie den Dieb zu überwältigen. Dieser konnte sich losreißen und wegrennen. Die beiden Männer holten den Räuber jedoch erneut ein und konnten ihn bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Dabei bekamen sie Hilfe von zwei weiteren Zeugen, die zuvor ebenfalls die Polizei verständigt hatten. Die beiden 37-jährigen Männer aus Ginsheim und Gustavsburg hatten das Geschehen beobachtet und unterstützten die beiden Verfolger dabei, den Dieb festzuhalten.

Die eintreffende Polizei stellte die Beute sicher und nahm den Tatverdächtigen fest. Der Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Südhessen hat die weiteren Ermittungen übernommen.

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Coronavirus | Viele in Deutschland schon geheilt

In Deutschland haben sich mittlerweile mehr als 3.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt sind schon 46 Menschen wieder offiziell geheilt. Die Ärzte sind zuversichtlich, das die nächsten Tage weitere positive Meldungen kommen werden. Es gilt jedoch weiterhin, dass die Epidemie eingedämmt werden muss. Jeder einzelne Bürger kann dazu beitragen mit der Einschränkung der sozialen Kontakte.

 


Kanadische Forscher machen große Fortschritte

Kanadische Forscher haben bereits Fortschritte in der Forschung für einen Impfstoff gemacht, berichtet die „New York Times“. Ihnen ist es gelungen, einen Klon des Virus zu züchten. Mit dessen Hilfe können nun im Labor Gegenmittel getestet werden. Die Züchtung des Klons ist relativ einfach. Es kann also jetzt weltweit in Laboren mit ihm geforscht werden, um schnell einen Impfstoff herstellen zu können. Auch die Wirksamkeit unterschiedlicher Medikamente auf den Virus wird momentan weltweit erforscht.

Bundesländer im Vergleich (Stand 14. März 14:40 Uhr)

In Nordrhein-Westfalen sind mit 1636 Infizierten bisher die meisten Fälle bekannt. Baden-Württemberg mit 569 Fällen und Bayern mit 364 Fällen sind ebenfalls mit am stärksten betroffen. In Sachsen gibt es bislang mit 29 Erkrankten die wenigsten Patienten. Auch Thüringen mit 30 sowie Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils 30 bekannten Erkrankungen sind wenigster stark betroffen.

In Rheinland-Pfalz gibt es derzeit 162 Erkrankte, in Hessen 91.

Acht Todesopfer hat es durch den Lungenvirus mittlerweile gegeben. Davon vier in Nordrhein-Westfalen, drei in Baden-Württemberg und einen in Bayern. Die Verstorbenen litten alle an Vorerkrankungen. Für gesunde Menschen hingegen ist der Virus kaum gefährlich.

Mehr als 128.000 Menschen sind weltweit mit dem Coronavirus infiziert. Über 80.000 davon in China. Italien ist mit mehr als 12.500 Erkrankten in Europa am stärksten betroffen. Insgesamt starben weltweit über 4.700 Menschen an dem Coronavirus.

Wie kann die Ausbreitung verlangsamt werden?

Die Ausbreitung zu verlangsamen ist derzeit das Wichtigste. Hygiene spielt hier eine besonders große Rolle. Regelmäßiges Händewaschen hilft. Doch auch Einreise-Stopps, Absagen von Veranstaltungen, und Menschenmassen zu meiden gehört auch dazu. Damit gilt es vor allem eins zu verhindern: das Gesundheitssystem zu überlasten.

Verdacht auf Coronavirus, was jetzt?

Das Wichtigste ist, nicht einfach zum Arzt zu gehen. Die Gefahr, andere anzustecken ist hier besonders hoch. Man sollte in jedem Fall vorher telefonisch Kontakt zu dem Hausarzt aufnehmen um das weitere Vorgehen zu besprechen. Alternativ kann die 116 117 für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst gewählt werden. Mit dieser Rufnummer erreichen Sie den kassenärztlichen Notdienst überall in Deutschland. Anrufen sollte man dann, wenn man Fieber, Husten oder Atemnot hat. Bei Verdacht auf den Coronavirus kann der Hausarzt eine Laboruntersuchung veranlassen.

Wer Kontakt zu Infizierten hatte, sollte sich bei dem zuständigen Gesundheitsamt melden. Dies ist auch anzuraten, wenn keine Symptome vorhanden sind.

Fake: Ibuprofen verschlimmert den Coronavirus

In den sozialen Medien liest man derzeit immer häufiger, dass das Medikament Ibuprofen den Verlauf der Lungenkrankheit verschlimmern würde. Als ungesicherte Quelle wird für diese Aussage die Uniklinik Wien genannt. Diese dementiert die Aussage und stellt klar: Es handelt sich hierbei um Fake News! Ibuprofen verschlimmert den Krankheitsverlauf nicht.

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Mehrere Verletzte nach Verkehrsunfall

Nachrichten Worms | An diesem Freitag gegen 15:05 Uhr passierte zwischen Worms-Innenstadt und Worms-Horchheim ein Verkehrsunfall. Auf der Kolpingstraße prallten zwei Fahrzeuge gegeneinander wobei mehrere Personen verletzt wurden. Eine Vielzahl von Einsatzkräften waren vor Ort.


Ein 84 Jahre alter Autofahrer, der mit seiner Ehefrau in dem Auto saß, kam aus der Richtung Horchheim und wollte nach links auf die B47 abbiegen. Eine 42 Jahre alte Frau war mit ihrem Fahrzeug aus Richtung Worms-Innenstadt geradeaus in Richtung Horchheim unterwegs. Der Mann übersah den Wagen der 42-Jährigen beim abbiegen. Die beiden Fahrzeuge prallten gegeneinander.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 84-Jährige schwer verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Anfänglich bestand für den Verletzten Lebensgefahr. Diese besteht jedoch nicht mehr. Seine Ehefrau wurde bei dem Unfall ebenfalls verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Auch sie wurde stationär aufgenommen.

Die 42 Jahre alte Unfallgegnerin blieb unverletzt. Nach einer Untersuchung im Krankenhaus durfte sie dieses wieder verlassen.

Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie ein Abschleppdienst waren vor Ort. Die Kolpingstraße wurde vorübergehend gesperrt. Der Verkehr wurde dadurch jedoch nicht stark beeinträchtigt.

Geisterfahrer A60 | Mehrere Schwerverletzte bei Frontalcrash

Nachrichten Ingelheim | An diesem Samstagmorgen gegen 3 Uhr war ein Geisterfahrer auf der A60 unterwegs. Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug wurden mehrere Personen schwer verletzt. Eine Person musste reanimiert werden. Ein Fahrzeug brannte komplett aus.

 


Mehrere Zeugen meldeten am frühen Samstagmorgen einen Falschfahrer in einem Opel Astra auf der A60 zwischen Bingen und Ingelheim West. Der Falschfahrer kam ihnen auf der Richtungsfahrbahn Bingen entgegen. Mindestens einer der Zeugen konnte dem Geisterfahrer gerade noch rechtzeitig ausweichen.

Der 40 Jahre alte Geisterfahrer aus Heidelberg stieß in der Nähe der Anschlussstelle Ingelheim West frontal mit einem Kia Optima zusammen. Der 28 Jahre alte Fahrer des Kia aus Bad Kreuznach wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Der 40-Jährige Falschfahrer musste von den Polizeibeamten vor Ort reanimiert werden. Als er im Anschluss von dem Rettungsdienst in ein Mainzer Krankenhaus gebracht wurde, bestand Lebensgefahr für den Mann.

In beide Fahrtrichtungen musste die A60 zwischen Ingelheim Ost und Ingelheim West für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Seit etwa 7:30 Uhr fließt der Verkehr auf beiden Fahrbahnen wieder. Das Fahrzeug des Geisterfahrers brannte auf der Autobahn komplett aus.

An der Unfallstelle waren Rettungsdienste, die Feuerwehr Ingelheim und die Polizei aus Bingen, Ingelheim, Heidesheim sowie Mainz im Einsatz.

Erste Stadt schließt alle Kneipen und Bars

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus werden in Berlin ab Mitte nächster Woche alle Clubs, Bars und Kneipen geschlossen. Eine Sondergenehmigung wird es nicht geben. Auch bereits gebuchte Feiern müssen abgesagt werden. Restaurants dürfen allerdings unter bestimmten Auflagen wie Abstandsregeln vorerst geöffnet bleiben. „Das Essensangebot dient ja der Versorgung“, erklärte Berlins Bürgermeister Michael Müller.

 


Die Maßnahmen sollen vorerst bis zum 20. April gelten. Bis dahin will der Senat in Berlin prüfen, wie diese Maßnahmen „gegriffen“ haben, erklärt Müller. Der Senat hat sich auf Anraten der Amtsärzte darauf geeinigt, die Lokalitäten zu schließen. Die Ansteckungsgefahr ist vor allem beim dichten Tanzen und lauten Reden in vollen Clubs besonders hoch. Dadurch hatten sich bereits zahlreiche Menschen mit dem Virus angesteckt.

Von den rund 160 bestätigten Coronavirus-Fälle in Berlin sind 83 davon Männer und 74 Frauen. Acht Patienten werden derzeit in Krankenhäusern behandelt. Die restlichen Patienten stehen unter häuslicher Quarantäne.

Verdi sagt Protestveranstaltung zu Lebacher Krankenhaus ab

Lebach. Die Gewerkschaft Verdi hat die Protestveranstaltung zum Lebacher Krankenhaus abgesagt, die am Montag im Schmelzer Brauhaus stattfinden sollte. Ursache dafür ist die herrschende Corona-Krise.

Marktfrühstück Mainz findet statt – im Netz

Das beliebte Mainzer Marktfrühstück ist vorerst abgesagt. Auch hier ist es besser, aufgrund des Corona-Virus zu Hause zu bleiben, um die Verbreitungsgefahr zu verringern. Das heißt aber noch lange nicht, auf Mainzer Lebensart verzichten zu müssen. Boostyourcity veranstaltet daher ein Mainzer Frühstück im Netz.


Los geht’s am Samstag um 10 Uhr. Wer trotz Corona nicht auf seinen Schoppen verzichtet oder auf seine Fleischwurst, seinen Spundekäs oder auch nur seinen Kaffee, trifft sich in der Facebook-Gruppe „Mainzer Marktfrühstück im Netz“. Dort wird die Stimmung gut sein, ohne dass dabei Viren ausgetauscht werden.

Stellt Eure Bilder auf die Seite ein, wie Ihr einen Schoppen oder Kaffee trinkt, Fleischwurst oder Spundekäs‘ esst oder das macht, was Ihr sonst auf dem Marktfrühstück machen würdet. Wer einfach nur babbeln will, ist ebenfalls herzlich eingeladen.

Ihr müsst nichts mitbringen – außer guter Laune. Denn die lassen wir Mainzer uns auch in Zeiten des Corona-Virus nicht kaputt machen.


 

Coronavirus in Mainzer Apotheke?

Nachrichten Mainz | Eine Person, die in der Martinus-Apotheke in Hechtsheim arbeitet hatte im Urlaub Kontakt mit einer an dem Coronavirus erkrankten Person. Nach der Rückkehr wurde die Person auf das Virus getestet. Auch wenn der Test eigentlich nur vorsorglich durchgeführt wurde und die Person keine Symptome zeigte, fiel der Test positiv aus. Der Test wurde umgehend durchgeführt, nachdem der Kontakt mit einer erkrankten Person im Urlaub bekannt wurde.


Die Apotheke informiert ihre Kunden über den Sachverhalt. Ein Mitarbeiter, der in der letzten Zeit im Urlaub war, hatte keinen Kontakt zu der erkrankten Person. Dieser wickelt jetzt die notwendigen Bestellungen und Ausgaben von Medikamenten ab. So soll die Versorgung der Kunden sichergestellt werden. Die Kunden werden gebeten die Apotheke nur einzeln zu betreten. Die Apotheke steht in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Gemeinsam wird das weitere Vorgehen besprochen. Vorerst wird die Apotheke daher keinen Notdienst übernehmen. Die anderen Mitarbeiter weisen keine Symptome auf.

Kurzarbeit am Frankfurter Flughafen

Nachrichten Frankfurt | Aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus fährt die Airline Lufthansa und der Flughafenbetreiber Fraport die Beschäftigung vorübergehend stark herunter. Für bis zu 10.000 Fraport Mitarbeiter bei den Sicherheits- oder Bodenverkehrsdiensten werde das Unternehmen Kurzarbeit beantragen, erklärte Fraport-Chef Stefan Schulte. Das entspricht fast 50 Prozent der gesamten Belegschaft. „Wir müssen reagieren, wir müssen unsere Ressourcen zurückfahren“, sagte Schulte.

 


Für Flugbegleiter in Frankfurt und München habe die Lufthansa Kurzarbeit angezeigt. Ob dies auch für Mitarbeiter am Boden möglich ist, werde derzeit geprüft, erklärte eine Sprecherin. Wir viele Mitarbeiter der Lufthansa betroffen sein werden, ist noch nicht bekannt. Allerdings wird erwartet, dass etwa 50 Prozent der Flüge gestrichen werden. Es dürften also Tausende Mitarbeiter sein, welche die Lufthansa vorübergehend freistellen muss. Diese erhalten dann Lohnersatz von der Bundesagentur für Arbeit.

In manchen Medien kursiert die Nachricht, dass die Lufthansa wegen der Corona-Epidemie Staatshilfen beantragen würde. Dies dementierte die Fluggesellschaft. Einen Antrag auf Staatshilfen zu stellen sei nicht geplant, betonte ein Sprecher der Lufthansa. Trotzdem wird Carsten Spohr, Chef der Airline, am Freitagabend an einer Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnehmen. Dort sollen die Folgen des Virus – etwa für die Wirtschaft – besprochen werden.

Österreich auf Knallhart-Kurs | Geschäfte werden geschlossen

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) stellte an diesem Freitagnachmittag in Wien seinen Plan gegen die Ausbreitung des Coronavirus vor: Viele Geschäfte und Gaststätten müssen ab Montag geschlossen bleiben.


Kurz gibt bekannt, dass Lebensmittelmärkte, Apotheken und Läden für Tierfutter aber weiterhin geöffnet bleiben. Das Paznauntal (Gemeinden Ischgl, Galtür, Kappl und See) sowie St. Anton am Arlberg sollen außerdem für 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden. Registrierte Corona-Fälle seien der Grund dafür. „Diese Gebiete werden ab sofort isoliert“, erklärte Kurz. Lokale und Restaurants dürfen zudem ab Montag nur noch bis 15 Uhr geöffnet bleiben.

Der Kanzler hatte allen Bürgern geraten von zuhause zu arbeiten, sollte dies möglich sein. „Österreich wird nicht auf Dauer aber doch auf Zeit auf Minimalbetrieb herunterfahren“, sagte er. „Wir sind als Republik Österreich ein Team. Ein Team, in dem jeder seinen Beitrag zu leisten hat – gerade in einer herausfordernden Situation.“

Kreisverwaltungen in Mainz, Nieder-Olm, Bingen, Oppenheim geschlossen

Nachrichten Mainz | Ab dem kommenden Montag sind die Kreisverwaltung Mainz-Bingen, die Außenstellen in Mainz, Nieder-Olm, Bingen und Oppenheim und das Jobcenter für den Publikumsverkehr geschlossen. Telefonisch oder per E-Mail können Bürgerinnen und Bürger aber weiterhin Kontakt zu den Verwaltungen aufnehmen. In dringenden Fällen können telefonisch auch persönliche Termine vereinbart werden. Der Dienstbetrieb wird somit aufrecht erhalten. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass die Verwaltungsabläufe auch bei einer weiteren Verbreitung des Virus sichergestellt werden.

 


Das Gesundheitsamt wird ebenfalls für den Publikumsverkehr geschlossen. Einzelfälle können zuvor telefonisch vereinbart werden. Gesundheitsbelehrungen (Lebensmittelpass) werden ebenfalls keine stattfinden. Laufende Sozialleistungen werden aber weiterhin gezahlt. Auch für Kfz-Zulassungsstellen und die Führerscheinstellen gilt diese Regelung. Telefonisch kann die Zulassung von Kraftfahrzeugen und die Erstellung von Führerscheinen vereinbart werden.

Update: Zwischenzeitlich hat sich auch die Anzahl der bestätigten Krankheitsfälle in Mainz-Bingen und Mainz auf 22 erhöht.