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Bahnhof Mainz-Bischofsheim soll barrierefrei werden

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Bischofsheim4
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Sie werden von vielen dringlich herbeigewünscht: die neuen Aufzüge für den Bischofsheimer Bahnhof. Inzwischen wurden die entsprechenden Verträge unterschrieben. Damit ist der Weg für neue Aufzüge geebnet. Dazu sagt Bürgermeister Ingo Kalweit: „Ich freue mich schon auf den Tag der Einweihung der neuen Aufzüge. Dann können endlich jederzeit Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, mit Kinderwagen oder Fahrrädern bequem die Bahnsteige erreichen.“


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Seit Jahren ein Ärgernis

Wegen der immer wieder defekten Aufzüge ist der barrierefreie Zugang zu den Bahnsteigen im Bahnhof Mainz-Bischofsheim nicht sichergestellt. Zuständig für deren Betrieb ist gegenwärtig nicht die Deutsche Bahn, sondern die Gemeinde Bischofsheim. Nach Übertragung des Bahnhofsgebäudes in den Besitz der Gemeinde, stand im Jahr 2004 eine Komplettsanierung des denkmalgeschützten Gebäudes an. Zusätzlich wurde ein gläserner Steg gebaut und behindertengerecht durch zwei Aufzüge mit den Bahnsteigen verbunden. Seitdem wurden – nach Vandalismus und technischer Probleme – auf Kosten der Gemeinde die Aufzüge vielfach repariert und mehrfach generalüberholt. Inzwischen können nur noch schwer Ersatzteile beschafft werden.

Kalweit zeigt sich sehr zufrieden, dass das Ende der Miesere abzusehen ist. „Wir haben im vergangenen Jahr, unterstützt durch den Kreis Groß-Gerau, Kontakt mit der Deutsche Bahn aufgenommen. Jetzt haben alle Projektplaner, zu denen auch der Kreis und der Rhein-Main-Verkehrsverbund gehören, den Vertrag unterschrieben. Die neuen Aufzüge, werden entsprechend des Standards der DB, gebaut. Nach Fertigstellung übernimmt die Bahn die Aufzüge in ihr Eigentum und stellt dauerhaft deren Betrieb sicher“, erklärt der Bürgermeister.

Gegenwärtig wird mit geschätzten Kosten von 133.000 Euro gerechnet. Vorfinanziert wird diese Maßnahme durch den Rhein-Main-Verkehrsverbund, den Kreis und die Gemeinde Bischofsheim. Insgesamt müssen sich Kreis und Gemeinde jeweils mit 25 Prozent an den Kosten des Projekts beteiligen, das sind derzeit jeweils 33.250 Euro. Durch eine Landesförderung sollen 75 Prozent der Gesamt­kosten übernommen werden.

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Raubüberfall in Mainz-Gonsenheim – Täter drohen, das Opfer abzustechen

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Fahndung
Fahndung

Am späten Dienstagnachmittag (25. Januar 2022) wurde gegen 16:55 Uhr ein Jugendlicher im Bereich der Straßenbahnhaltestelle An der Bruchspitze in Mainz-Gonsenheim ausgeraubt. Die Polizei fahndet nach den Tätern und bittet um Zeugenhinweise.


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Die unbekannten Täter flüchteten

Als der 16-jährige Schüler an der Straßenbahnhaltestelle vorbeiging, stiegen zwei bislang unbekannte männliche Personen aus der haltenden Straßenbahn aus. Diese kamen auf ihn zu und forderten sein Handy, das der Jugendliche in der Hand hielt. Weil der Schüler auf die Forderung der beiden Unbekannten nicht reagierte, riss ihm einer der Täter das Handy mit Gewalt aus der Hand. Danach entfernten sich die Täter in Richtung Mainz-Mombach.

Nachdem das Opfer die Verfolgung der Täter aufgenommen hatte und beide zur Rede stellen wollte, drohte ihm einer der beiden Täter, dass er ihn abstechen und seine Schuhe stehlen würde. Anschließend flüchteten die Täter weiter in Richtung Mainz-Mombach. Das 16 Jahre alte Opfer wurde bei dem Raubüberfall glücklicherweise nicht verletzt.

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Personenbeschreibung des 1. Täters:

  • etwa 184 cm groß
  • schlanke / sportliche Figur
  • 16-17 Jahre alt
  • Schwarze Hautfarbe
  • Schwarze Hose
  • Schwarze Jacke
  • Schwarze Kapuze auf dem Kopf
  • Schwarzer Schal vor dem Mund
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Personenbeschreibung des 2. Täters:

  • rund 184 cm groß
  • schlanke / sportliche Figur
  • 16-17 Jahre alt
  • schwarze Hautfarbe
  • Spricht deutsch und englisch mit leichtem Akzent
  • Schwarze Hose
  • Blaue Steppjacke
  • Blaue Kapuze auf dem Kopf
  • Schwarzes Halstuch vor dem Mund

Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131 – 65-3633 in Verbindung zu setzen.

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Betonwand am Ortseingang Mainz-Finthen soll verschönert werden

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Die SPD Mainz-Finthen begrüßt die vom Verein „Schöneres Finthen“ gemeinsam mit Ortsvorsteher Manfred Mahle geplante Aktion, die Betonplatten („Mauerscheiben“) entlang der Kurmainzstraße zu verschönern. Das teilten die Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins, Yasmine Koch und Marco Geraci mit.

Die immer wieder durch illegale Graffitis verschmierte Wand soll mit Bildern und Grafiken aus Finthen gestaltet werden. Damit wollen die Initiatoren ein bereits ausgesuchtes Team aus professionellen Graffiti-Künstlern beauftragen. Das Vorhaben kann aber nur verwirklicht werden, wenn es durch Spenden finanziert wird. Die Finther SPD schließt sich deshalb dem Spendenaufruf des Ortsvorstehers und des Vereins „Schöneres Finthen“ an.

Spenden zugunsten der Aktion werden erbeten auf das Konto „Schöneres Finthen e.V.“, IBAN: DE 28 5509 1200 0085 3606 04 bei der VR-Bank Mainz.

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Gebäudebrand in Oppenheim – Feuerwehr im Großeinsatz

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Aktuell kommt es zu einem Feuerwehreinsatz auf dem Postplatz in Oppenheim. Gegen 9:55 Uhr war dort ein Feuer im Dachstuhl eines Mehrparteienhauses ausgebrochen. Die Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot im Einsatz. BYC-News ist vor Ort.


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Zahlreiche Einsatzkräfte wurden umgehend nachalarmiert

Der erste Notruf ging bei der Rettungsleitstelle in Groß-Gerau ein, es wurde gemeldet, dass Feuer aus den Steckdosen im Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses in dem 10 Personen gemeldet sind kommen würde. Das Feuer würde sich rasend schnell ausbreiten. Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte stand bereits der Dachstuhl in Vollbrand. Das Einsatzstichwort wurde umgehend erhöht, weitere Kräfte umliegender Feuerwehren wurden alarmiert.

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Der Postplatz ist aktuell vollgesperrt

Personen befinden sich nach aktuellen Kenntnissen nicht mehr im Gebäude. Aufgrund der starken Rauchentwicklung werden Anwohner darum gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Klaus Penzer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Selz ist zur Zeit ebenfalls vor Ort, um sich persönlich ein Bild von der Situation zu machen.

Der Postplatz ist aktuell vollgesperrt, weshalb Verkehrsteilnehmer gebeten werden, den Bereich weiträumig zu umfahren. Wie die Deutsche Bahn auf Anfrage von dieser Online-Zeitung mitteilt, ist der Bahnverkehr auf der nahegelegenen Bahnstrecke durch den Brand nicht beeinflusst.

Wegen der Erhöhung der Dach- und Deckenlast besteht Einsturzgefahr. Aus diesem Grund wurde auch das Technische Hilfswerk nachgefordert und um Unterstützung gebeten.

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Löscharbeiten werden noch längere Zeit andauern

Wie der Pressesprecher der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rhein-Selz gegen 11:35 Uhr vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, sind rund 60 Feuerwehrkräfte vor Ort. „Es wurden bei dem Brand keine Personen verletzt. Momentan ist es aber so, dass zehn Personen, die aus dem Anwesen raus geholt wurden, vom Rettungsdienst betreut werden, damit sie erstmal untergebracht sind und es warm haben“, so der Sprecher. Weiter erklärte er, dass die Löscharbeiten noch längere Zeit andauern werden. Die Brandursache sei aktuell noch unklar und müsse noch von der Polizei ermittelt werden.

Im alten Feuerwehrgebäude am Postplatz wurde in der Zwischenzeit auch eine Betreuungsstelle eingerichtet.

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Wie die Polizei mitteilt:

Die Polizei teilte um 16:20 Uhr dazu mit, dass das Gebäude bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar ist. Eine Gefahrenerforschung unter Beteiligung von Statikern und Baufachberatern dauert noch immer an. Auch wenn die Löscharbeiten weitestgehend abgeschlossen sind, ist die Feuerwehr weiterhin im Einsatz, um unter anderem das Dach abzudecken. Das Ordnungsamt kümmert sich aktuell um die Unterbringung der Bewohner.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an und werden von der Kriminalpolizei Oppenheim geführt. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen zum derzeitigen Ermittlungsstand nicht vor. Stattdessen wird ein technischer Defekt als Brandursache vermutet. Es kam zu keinen Personenschäden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 500.000 Euro geschätzt.

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Im Einsatz sind:

  • die Feuerwehr Oppenheim
  • die Feuerwehr Nierstein
  • die Feuerwehr Schwabsburg
  • die Feuerwehr Dienheim
  • die Feuerwehr Bingen
  • die Feuerwehr Bodenheim
  • die Feuerwehr Guntersblum
  • die Johanniter Unfallhilfe Rheinhessen
  • die Notfallseelsorge
  • die Polizei
  • das Technische Hilfswerk

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Illegales Autorennen auf der Autobahn A61 zwischen Audi und VW

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Mit 220 Stundenkilometern und einem Abstand von teilweise weniger als fünf Metern zueinander rasten zwei Autofahrer am Mittwochabend (26. Januar 2022) gegen 19:30 Uhr über die Autobahn A61. Eine Zivilstreife der Polizei Wörrstadt nahm bei Stromberg die Verfolgung auf.


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Unfälle konnten nur knapp verhindert werden

Bei Waldlaubersheim der am Autorennen beteiligte Audi A5 und der VW Golf zwei Lastwagen auf den Standstreifen ab und überholten sich ständig gegenseitig. Andere Autofahrer wurde mit der Lichthupe rücksichtslos geblendet und somit aufgefordert, den Weg frei zu machen. Nur durch einen Spurwechsel konnten Unfälle gerade noch vermieden werden. Kurz vor der Ausfahrt Bad Kreuznach überholten die beiden Fahrer noch zwei Lastwagen über die Ausfädelungsspur, bevor der Audi auf die Bundesstraße B41 abbog.

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Beide Fahrer konnten gestoppt werden

Der 27 Jahre alte VW-Fahrer aus Kriegsfeld konnte von einer weiteren Zivilstreife der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim bei Bornheim gestoppt werden. Der 25-jährige Audi-Fahrer aus Kastellaun ging der Polizei auf der B41 bei Gensingen ins Netz. Der Fahrer gab gegenüber der Polizei an, müde von der Arbeit zu sein und nur schnell nach Hause zu wollen. Sein Beifahrer behauptete geschlafen und von allem nichts mitbekommen zu haben. Beide Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. Die Fahrer müssen mit diversen Strafanzeigen und dem Entzug des Führerscheins rechnen.

Die Polizei bittet Zeugen, die das Rennen beobachtet haben oder auch selbst gefährdet wurden, sich zu melden. Der Golf war besonders auffällig, weil beim Gas geben Funken aus dem Auspuff sprühten.

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Geldautomat der Sparkasse in Nackenheim gesprengt

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In der Nacht von Mittwoch (26.01.2022) auf Donnerstag (27.01.2022) wurde gegen 02:30 Uhr der Geldautomat in einer Sparkasse in Nackenheim gesprengt. Die Polizei wurden gegen 02:36 Uhr von Zeugen über Notruf alarmiert. BYC-News war vor Ort.


Großer Schaden – keine Beute

Laut ersten Informationen konnte kein Geld erbeutet werden, der Geldautomat ließ sich nicht öffnen, wurde lediglich stark beschädigt. Ein Brand, der durch die Detonation der Gase entstand, konnte durch die ebenfalls alarmierte Freiwillige Feuerwehr Bodenheim/Nackenheim schnell gelöscht werden. Die unbekannten Täter flüchteten anschließend in einem schwarzen Fahrzeug in Richtung Bodenheim.
Erste Spuren am Tatort deuteten darauf hin, dass die Täter den Sprengsatz aus ca. 50 Meter Entfernung von der Mainzer Straße aus gezündet hatten. Ein entsprechendes Kabel, welches noch von der Bank aus bis zur Mainzer Straße verlief, ließen die Täter vor Ort zurück.

Alte Sprengmethode gescheitert

Auch eine Gasflasche wurde von den Tätern am Tatort in der Langgasse zurückgelassen, welche auf die Art der Sprengung zurückzuführen ist. Da die Banken die Geldautomaten nach und nach mit Anlagen zur Neutralisierung von Gas aufgerüstet haben, ist die Sprengung mit einfließendem Gas mittlerweile nicht mehr effektiv genug, um die Automaten zu Öffnen. Im Fall der Geldautomatensprengung in Mainz-Mombach wurde Festsprengstoff zum öffnen des Automaten benutzt. Diese Methode wird von den Tätern mittlerweile favorisiert, jedoch rüsten die Banken aktuell auch dort immer weiter nach.

SB-Bereich vorübergehend geschlossen

Da der Selbstbedienungsterminal in der Nackenheimer Langgasse stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist dieser aktuell nicht nutzbar. Laut Informationen einer Verantwortlichen der Sparkasse in Nackenheim gegenüber dieser Online-Zeitung wird überlegt, den SB-Terminal nach dem Vorfall nicht mehr weiter zu betreiben.

Die Polizei ermittelt – Zeugen gesucht

Die Polizei hat eine Ermittlungsgruppe im Phänomenbereich „Geldautomatensprengungen“ gegründet. Diese Ermittelt mit Hochdruck durch das K 15 der Kriminaldirektion Mainz und in enger Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz und weiteren Behörden betroffener Regionen. Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der 06131 – 65 36 33 in Verbindung zu setzen.

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Neues Elektro-Lastenrad für die in.betrieb gGmbH in Mainz

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Pressetermin ZDF in betrieb e1643148515918
Pressetermin ZDF in betrieb e1643148515918

Die Beschäftigte der in.betrieb gGmbH Gesellschaft für Teilhabe und Integration haben gemeinsam mit Kollegen des ZDF ein neues Elektro-Lastenfahrrad in Betrieb genommen. Es ist das erste Mal, dass ein solches Lastenfahrrad mit Kabine und abgeschlossener Transportbox zum Einsatz kommt. Seit fast 30 Jahren arbeiten in der sogenannten „ZDF-Außengruppe“ Männer und Frauen mit geistiger Behinderung und erledigen auf dem ZDF-Gelände Botengänge aller Art. Das Fahrrad ergänzt künftig den PKW und ermöglicht es den Menschen, einen Großteil der Botengänge und Kurierdienstfahrten eigenständig zu erledigen, da hierfür kein Führerschein nötig ist.

Stefanie Preuß, Geschäftsbereichsleiterin bei in.betrieb dazu

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Lastenfahrrad unseren Beschäftigten in Zukunft ein noch selbstbestimmteres und gleichberechtigtes Arbeiten ermöglichen, ganz im Sinne der Teilhabe am Arbeitsleben“, sagt Stefanie Preuß, Geschäftsbereichsleiterin bei in.betrieb. „Zudem leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung unserer Beschäftigten und zum Klimaschutz, zwei für uns wichtige Zukunftsthemen.“

Schon lange bestand der Wunsch

„Wir haben uns schon lange ein solches Lastenrad gewünscht und sind sehr dankbar, dass wir es nun, auch dank verschiedener Spenden und Fördergelder, anschaffen konnten“, freut sich der stellvertretende Gruppenleiter Hermann Völker.

„Der Nachhaltigkeitsgedanke hat sich mittlerweile im ZDF zu einer festen Größe entwickelt, und es ist schön zu sehen, dass auch bei in.betrieb eine vergleichbare Grundhaltung existiert“, sagt Roland Streit, Geschäftsbereichsleiter Gebäude-management des ZDF. „Zudem begrüßen wir den gesundheitsfördernden Aspekt dieser Maßnahme ausdrücklich“, ergänzt die Inklusionsbeauftragte Frauke Liebscher-Kuhn.

Weitere Außenarbeitsgruppen bei großen Mainzer Firmen

Die „ZDF-Außengruppe“ ist die am längsten existierende Außenarbeitsgruppe von in.betrieb. Weitere Außenarbeitsgruppen gibt es beispielsweise bei Schott, der Universität Mainz oder dem Binger Automobilzulieferer Oerlikon. Gerade diese Arbeitsplätze fördern in besonderem Maße die Inklusion ins Arbeitsleben, da hier Menschen mit und ohne Behinderung zusammentreffen und gleichberechtigt zusammenarbeiten. Menschen mit Behinderung können sich ausprobieren, orientieren, sie lernen neue Kompetenzen und Fähigkeiten und schaffen über diese Außenarbeitsplätze nicht selten den Schritt in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Zudem stärkt ein solcher Arbeitsplatz das Selbstwertgefühl und die Selbstwirksamkeit. Im Umkehrschluss lernen Arbeitgeber und die Belegschaft Achtsamkeit, Rücksichtnahme und den gleichberechtigten Umgang mit ihren Kollegen mit Behinderung.

Bei dem E-Lastenfahrrad handelt es sich um ein Modell des Anbieters citkar. Das Ladevolumen beträgt 1.350 Liter, die Reichweite mit zwei Akkus 60 Kilometer. Gefördert wurde die Anschaffung von der randstadt Stiftung, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und dem in.betrieb-Förderverein.

Frau zu Boden geworfen und mit Elektroschocker angegriffen

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Fahndung Polizei
Fahndung Polizei

Nach dem Raubüberfall auf eine Postfiliale in der Breslauer Straße Ende Oktober 2021 in Pfungstadt-Eschollbrücken (Südhessen), suchen Staatsanwaltschaft und Polizei mit zwei vom Hessischen Landeskriminalamt angefertigten Phantombildern nach dem mutmaßlichen Räuber.


Phantombild vom Tatverdächtigen

Der Abgebildete steht im Verdacht am Donnerstagmorgen (21.10.) die Postfiliale in Pfungstadt betreten zu haben. Dort soll er eine 46 Jahre alte Mitarbeiterin zu Boden gestoßen und sie unter anderem mit einem Elektroschocker verletzt haben. Mit circa 1000 Euro Bargeld suchte er im Anschluss das Weite. Eine Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, verlief ergebnislos.

Täterbeschreibung

  • etwac50 Jahre alt
  • circa 1,70 Meter groß
  • dunklen Winterjacke
  • dunkle Wollmütze
  • OP-Maske.
  • Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Kriminelle bereits einige Tage vor der Tat die Postfiliale aufgesucht haben soll. Dabei trug er keine Wollmütze. Seine Haare wurden als kurz und dunkelblond bis gräulich beschrieben.

Zeugen, die den Abgebildeten wiedererkennen, Angaben zu seiner Identität oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort machen können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Darmstadt (K10) zu melden. Die Ermittlerinnen und Ermittler sind unter der Rufnummer 06151/969-0 zu erreichen.

Wohnscheune 2.0 – Neueröffnung in der Neuen Mitte in Ingelheim

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Als mutiges Projekt bezeichnet Jens Zeller die Idee ins Ungewisse. Die „Wohnscheune 2.0“ öffnet am Samstag, 29. Januar im Herzen von Ingelheim seine Türen. Der 27-Jährige Jens Zeller, der bereits seit 2014 in Gau-Algesheim die „Wohnscheune“ betreibt, nutzt auf jeden Fall erst einmal die Gunst der Stunde, in den Räumen der ehemaligen Deutschen Bank, in der Nachbarstadt Fuß zu fassen. Sicher ist auf jeden Fall, dass an dieser Stelle bis zum 30.06.2022 die „Neue Mitte“ in Ingelheim durch ein Einkaufserlebnis bereichert sein wird.

Vorbereitungen mit viel Herz und Leidenschaft

Mit viel Herz und Leidenschaft bereitet sich der 27-Jährige auf die bevorstehende Neueröffnung vor. Auch wenn diese coronabedingt anders ausfallen wird als gewünscht, hofft Zeller auf großen Zuspruch. Diesen hat er auf jeden Fall schon jetzt von seinen treuen Kunden aus Gau-Algesheim und auch von benachbarten Geschäftsbetreibern, die ihn emotional unterstützen.

Doch nicht nur von den Geschäften rund um den Sebastian-Münster-Platz bekommt er Unterstützung. Auch haben ihm in den sozialen Netzwerken viele Menschen zu seiner geplanten Neueröffnung gratuliert und Mut zugesprochen. Die Flut an positiven Nachrichten und Kommentaren habe ich schier überwältigt. Die jedoch wohl größte Unterstützung erhält der 27-Jährige von seiner Familie und Freunden. Viele Hände aus diesem Kreis sind es, die ihn ständig unterstützen. Auch wenn Zeller selbst gefühlt in seinen neuen Räumen während der Vorbereitungsphase sein Bett aufgestellt hat, um rund um die Uhr selbst anzupacken, wäre das ganze Projekt ohne die Unterstützung eines tollen Teams in dieser Form nicht möglich.

Vielfältiges Angebot an Deko, Mode, Schmuck und Feinkost

Auf den knapp 200 Quadratmetern, die das Erdgeschoss des ehemaligen Bankgebäudes bereithält, wird er mit seinem Team den Kunden eine Vielfalt von angesagten und trendigen Dekoartikeln präsentieren. Wohndekor und stylische Mode ergänzen das Angebot. So finden die Kunden neben Pullovern, Blusen, Röcken oder auch Hosen zusätzlich den passenden Schmuck oder eine Handtasche zum Outfit.

Doch nicht nur Dekoartikel, Schmuck und Mode werden in den lichtgefluteten Räumlichkeiten liebevoll präsentiert. Auch findet der Feinschmecker bei einer interessanten Auswahl an Feinkostartikeln sicherlich das passende Mitbringsel oder auch die kulinarische Erweiterung des eigenen Vorrats.

Nach der aktuellen Verordnung dürfen sich maximal 15 Kunden gleichzeitig im Laden aufhalten. Doch Zeller möchte keine Menschen ausschließen. So können auch diejenigen bei ihm einkaufen, die nicht unter die 2G-Regelung fallen. Diese dürfen zwar durch die behördlichen Auflagen das Geschäft nicht betreten, doch hat sich der junge Geschäftsmann was ganz Besonderes einfallen lassen. Interessenten begrüßte er dann vor der Tür und macht mit ihnen einen „Schaufensterbummel“ durch seinen Laden. Durch die großen Fenster können die Kunden fast das ganze Sortiment auch von außen sehen und so können sie dem 27-Jährigen dann genau zeigen, oder aber auch via Facetime sagen, was sie gerne haben möchten. Dieses packt Jens Zeller dann für diese Kunden zusammen und bringt es ihnen direkt vor die Tür, so dass wirklich jeder Mensch, der etwas in der Wohnscheune 2.0 kaufen möchte, auch bekommen kann.

Langfristiger Standort in Ingelheim gesucht

Genauso wie noch nicht bekannt ist, welche Coronamaßnahmen in einem halben Jahr sind, genauso offen ist, wie es mit der Wohnscheune 2.0 in Ingelheim ab Juli weitergeht. So ist der Mietvertrag erst einmal auf ein halbe Jahr befristet ist. Grund hierfür ist, dass noch unklar ist, was aus dem ehemaligen Bankgebäude perspektivisch werden soll.

In dieser Zeit hofft Zeller, dass sein Geschäftsmodell in der Ingelheim City ankommt und er passende Räume findet, in denen er auch weiterhin den Ingelheimern sein vielfältiges Angebot präsentieren kann. Das Geschäft in Gau-Algesheim in der Kloppgasse bleibt weiterhin wie gewohnt geöffnet.

Öffnungszeiten:

montags – freitags 10:00 bis 18:30 Uhr
samstags: 10:00 – 14:00 Uhr

Standort Ingelheim
Wohnscheune 2.0
Bahnhofstraße 16 (am Sebastian-Münster-Platz)
55218 Ingelheim
Telefon: 0176/21840729

Facebook-Seite: Die Wohnscheune Gau-Algesheim & Ingelheim
Instagram-Profil: Die Wohnscheune Gau-Algesheim & Ingelheim

Standort Gau-Algesheim
Die Wohnscheune
Kloppstrasse
55435 Gau-Algesheim
Tel.: 06725/9195375
Öffnungszeiten:
Montag-Samstag 09:30 – 12:30 Uhr und 14:30 – 18:00 Uhr
(Mittwoch- und Samstagnachmittag geschlossen)

Renault Twingo kracht in abgestellten Lastwagen

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Am Dienstagabend (25. Januar 2022) kam es gegen 22:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Langgewann in Worms. Zwei Personen mussten nach dem Unfall in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.


Der PKW musste abgeschleppt werden

Die 19 Jahre alte Frau fuhr mit ihrem Renault die Straße Langgewann in Richtung Fahrweg entlang. Aufgrund des Gegenverkehrs musste sie hinter einen längs am rechten Fahrbahnrand abgestellten Lastwagen ausweichen. Dabei krachte sie mit der rechten Fahrzeugfront gegen das Heck des geparkten LKWs.

Die 24 Jahre alte Beifahrerin im Renault wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Zur Sicherheit wurden jedoch beide Frauen in das Klinikum nach Worms gebracht. Der Renault Twingo war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden von rund 8.000 Euro.

Immobilieneigentümer müssen aufgrund der Grundsteuerreform 2022 handeln

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Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz (SBK) informiert: Unternehmen wie Privatpersonen – müssen in diesem Jahr die anstehende Reform der Grundsteuer im Blick haben, bei der Millionen von Grundstücken und Gebäuden neu bewertet werden. Zwar wird erst ab 2025 die Grundsteuer auf Basis dieser neuen Bewertungen erhoben, doch Eigentümer sollten zeitnah tätig werden, rät die Steuerberaterkammer Rheinland-Pfalz. Bis zum 31. Oktober müssen alle erforderlichen Unterlagen beim Finanzamt eingereicht sein, andernfalls drohen Verspätungszuschläge. Dieser Abgabetermin gilt auch für steuerlich beratene Mandanten.


Kammerpräsident Walter Sesterhenn

„Vor allem Unternehmen mit umfangreichem Grundbesitz und Immobilienbestand sollten sich zeitnah um das aufwändige Zusammenstellen der geforderten Angaben kümmern, denn die Zeit dafür ist knapp bemessen“, betont Kammerpräsident Walter Sesterhenn. „Die für die Erklärungen erforderlichen Daten finden sich insbesondere in Flurkarten, im amtlichen Lageplan und Grundbuchauszügen sowie den Bauunterlagen oder Berechnungen des Architekten. Diese müssen zusammengestellt und gegebenenfalls bei den Behörden, Architekten oder Bausachverständigen angefordert werden.“

Damit die Finanzämter die Bewertungen durchführen können, müssen die Steuerpflichtigen eine „Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts“ gemäß § 228 BewG abgeben. Der maßgebliche Stichtag für die geforderten Angaben ist der 1. Januar 2022. Nach aktuellem Stand können die Feststellungserklärungen ab dem 1. Juli 2022 elektronisch an die Finanzverwaltungen übermittelt werden.

Die wichtigsten Angaben, die für die Einreichung der Erklärungen benötigt werden dürften, sind demnach:

  • die genaue Lage des Grundstücks unter Angabe der Gemarkung, Flurstücke / Flurstücknummern
  • die Grundstücksart
    • unbebautes Grundstück
    • Wohngrundstück: Ein- / Zweifamilienhaus, Mietwohngrundstück, Wohnungseigentum
    • Nichtwohngrundstück: Teileigentum, Geschäftsgrundstück, gemischt genutztes Grundstück, sonstiges bebautes Grundstück
  • das Baujahr
  • die Wohnfläche / Nutzfläche bzw. die Brutto-Grundfläche
  • die Anzahl der Garagen- / Tiefgaragenstellplätze
  • die Grundstücksgröße
  • ggf. erfolgte Kernsanierung
  • ggf. bestehende Abbruchverpflichtung
  • Nummer des Gebäudes aus dem Lageplan

Besitzer von Grundstücken zur land- und forstwirtschaftlichen Nutzung müssen darüber hinaus weitere Angaben machen. Ein fachkundiger Berater kann hierbei unterstützen.

Wichtig: Welche Daten in der Feststellungserklärungen genau angegeben werden müssen, hängt von der Lage des Grundstücks ab. Dem sogenannten Bundesmodell, das der Gesetzgeber beschlossen hat, haben sich nur die Länder Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen angeschlossen. Die übrigen Bundesländer haben abweichende Gesetze erlassen. „Unternehmen sollten sich also sehr zeitnah informieren, welche Angaben im Einzelnen von ihnen gefordert sind“, rät Sesterhenn eindringlich.

Wer große Schwierigkeiten hat, die nötigen Größen innerhalb der kurzen Zeit exakt zu ermitteln, kann zwar zunächst mit einem sachgerechten Näherungswert arbeiten, sollte dies aber gegenüber dem Finanzamt auch entsprechend als vorläufige Erklärung ausweisen. Er hat dann im kommenden Jahr die Möglichkeit, seine Angaben zu präzisieren. Insbesondere für Unternehmen mit großem Immobilienbesitz empfiehlt es sich grundsätzlich, mit exakten Daten zu arbeiten, denn auf dieser Basis wird schlussendlich die Grundsteuer ermittelt. „Kleine Abweichungen fallen vielleicht bei einem Einfamilienhaus nicht ins Gewicht, für große Unternehmen sieht es jedoch ganz anders aus“, betont Sesterhenn.

Wie sich die Reform schlussendlich finanziell auf die Betroffenen auswirkt, ließe sich laut Sesterhenn noch nicht sicher sagen

Es sei sehr wahrscheinlich, dass einige Immobilien- und Grundbesitzer stärker als bisher, andere weniger stark zur Kasse gebeten werden. Genaueres ist wegen der noch nicht geregelten Hebesätze der Gemeinden offen. Für Steuerpflichtige mit umfangreichem Immobilienvermögen bedeutet die Neuregelung zunächst einmal die Beschaffung einer großen Datenmenge, die in vielen Fällen gar nicht oder nicht im benötigten Format vorliegt. „Beispielweise müssen Eigentümer von Geschäftsgrundstücken bei Angaben zu Bruttogrundfläche und Nutzungsfläche genau differenzieren, weil dadurch erhebliche Unterschiede in der Besteuerung entstehen können. Sie müssen außerdem die weiteren Anforderungen wie die Anzeigepflicht bei Veränderungen der Nutzung ab 2022 im Blick behalten“, erinnert Sesterhenn. Für Unternehmen, deren Grundbesitz sich über verschiedene Bundesländer erstreckt, sei die Situation durch die unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Ländern zusätzlich komplizierter. Auch hier sollten sich Betroffene fachkundige Unterstützung holen.

Lebensmittelpunkt Ingelheim eröffnet neuen Standort in Bingen

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Lebensmittelpunkt Ingelheim, Standort Bingen

Der Verein Lebensmittelpunkt Ingelheim rettet wöchentlich 4,5 Tonnen Lebensmittel und gibt diese dann an Bürger aus, unabhängig von deren Einkommen. Ab Februar wird es neben der Ausgabe in Ingelheim auch in Bingen-Sponsheim die Möglichkeit für Bürger geben, sich dort ihre Lebensmittel zu holen. BYC-News sprach mit Andreas Schmitt, dem 1. Vorsitzenden des Vereins darüber.


„Räumlichkeiten sind auch super gelegen mit einer direkten Busanbindung“

„Wir haben schon einige Zeit nach passenden Räumlichkeiten in Bingen gesucht. Die Stadt konnte uns dabei aber leider nicht weiterhelfen. Ich habe allerdings eine Bekannte, die in Bingen einige Immobilien besitzt. Sie konnte mir dann auch Räumlichkeiten anbieten in Sponsheim“, erklärte Andreas Schmitt: „Da es in Sponsheim eigentlich gar keine Möglichkeiten zum Einkaufen gibt, hat sich das natürlich angeboten. Die Räumlichkeiten sind auch super gelegen mit einer direkten Busanbindung“

Ablauf der Lebenmittelausgabe

Die Ausgabe läuft grundsätzlich genauso ab wie in Ingelheim. Der Verein sammelt täglich mit zwei vereinseigenen Kühlwagen Lebensmittel bei Händlern und Lieferanten ein. Bei den Lebensmitteln handelt es sich um übriggebliebene Waren oder Lebensmittel die kurz vor dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen. Von Kühlwaren über Obst und Gemüse bis hin zu Backwaren ist alles dabei. Die Kühlkette wird dabei dank der Kühlwagen natürlich eingehalten.

Zu den Ausgabe-Terminen können sich andere Menschen die Lebensmittel dann abholen. Wer während des Ausgabe-Termins zum Lebensmittelpunkt kommt, zahlt einen Euro und kann sich dafür die benötigten Lebensmittel mitnehmen. Für den Lebensmittelpunkt spielt es keine Rolle wer vorbei kommt und wie die privaten Lebensumstände sind. Man braucht also auch keinen Bedarfsausweis, denn das Hauptziel des Vereins ist es, dass keine Lebensmittel im Müll landen.

„Die Ausgabe der Lebensmittel wird in etwas reduzierterer Form stattfinden als es in Ingelheim der Fall ist. Trotzdem gibt es natürlich reichlich Auswahl, auch in den neuen Räumlichkeiten in Bingen“, erklärt Andreas Schmitt.

Adresse & Öffnungszeiten ab 1. Februar:

Dromersheimer Straße 34
55411 Bingen-Sponsheim

immer dienstags, donnerstags und Samstags
ab 18:00 Uhr solange der Vorrat reicht

Die Museumsnacht 2022 in Mainz ist abgesagt

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Die weiterhin stark ansteigenden Infektionszahlen durch die Omikron-Variante und die anhaltenden Folgen der Corona-Pandemie haben auch 2022 spürbare Auswirkungen auf das öffentliche Leben und große kulturelle Veranstaltungen.


Museumsnacht auf 2023 verschoben

Nachdem in zahlreichen Kommunen bereits große Kulturveranstaltungen im ersten Halbjahr abgesagt oder verschoben wurden, hat das Kulturdezernat der Landeshauptstadt beschlossen, die für Samstag, 11. Juni 2022 geplante 12. Mainzer Museumsnacht nicht stattfinden zu lassen und noch einmal zu verschieben: auf Samstag, 03. Juni 2023.

„Das Konzept unserer Museumnacht besteht darin, dass eine möglichst große Zahl von Besucherinnen und Besuchern an einem Abend stadtweit möglichst viele Ausstellungen in unterschiedlichen Innenräumen besuchen soll. Im Vergleich zu räumlich begrenzten Einzelveranstaltungen und vor allem im Hinblick auf die Risiken der Omikron-Variante ist ein solches Format leider nach wie vor hochproblematisch“, sagt Kulturdezernentin Marianne Grosse. „Auch können wir das Konzept nicht sinnvoll reduzieren oder anpassen, ohne dass sich der Sinn einer Museumsnacht verliert. Und eine Museumsnacht muss schon eine echte Museumsnacht sein.“

Das Kulturdezernat steht in engem Kontakt mit den an der Museumsnacht teilnehmenden Institutionen und hat diese bereits über die Verlegung informiert.

Feuerwehreinsatz in 35 Metern Höhe in Mainzer Neustadt

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Am Dienstagmittag (25.01.2022) wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr Mainz gegen kurz nach 15:00 Uhr vom Facilitymanager der Bonifaziustürme über Notruf über herabfallende Teile der Fassade im 10. Stock informiert. BYC-News war vor Ort.


Lose Lamellen des Abluftsystems drohten abzustürzen

Als der Einsatzleiter Mario Ambrosius von der Feuerwache 2 am Einsatzort eintraf, wurde er umgehend vom Facilitymanager des 24. Stockwerk hohen Gebäude in die Lage eingewiesen.
An Turm B hatte sich eine Lamelle des Belüftungssystems gelöst und drohte aus circa 35 Metern in die Tiefe zu stürzen. Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich unter der Absturzstelle mit Flatterband ab.

Drehleiter der Werkfeuerwehr Boehringer angefordert

Da die Drehleitern der Berufsfeuerwehr Mainz jedoch nur bis zum 8. Stockwerk des Gebäudes reichen, wurde Unterstützung aus Ingelheim angefordert. Die Werkfeuerwehr der Firma Boehringer unterstützte den Einsatz mit ihrem Teleskopmastfahrzeug. Dieses Fahrzeug kann mit seinem Teleskopmast bis zu 54 Meter in die Höhe steigen.

Mit Lotsenfahrzeug an die Einsatzstelle

Das Spezialfahrzeug aus Ingelheim wurde von den Kollegen der Feuerwehr Mainz am Europakreisel empfangen und zur Einsatzstelle in die Erthalstraße gelotst. Durch die Oberleitungen der Straßenbahnen der Mainzer Mobilität gestaltete sich die Fahrt dorthin jedoch als schwierig, weil das Sonderfahrzeug aus Ingelheim eine Gesamthöhe von knapp vier Meter hat. Nach Rücksprache mit dem Diensthabenden Verkehrsmeister der Mainzer Mobilität stelle dies glücklicherweise aber kein Problem dar.

Unverständnis bei vorbeikommenden Passanten

Nachdem die Ingelheimer Feuerwehrleute ihr Fahrzeug aufgebaut hatten, konnte das lose Fassadenteil in 35 Metern Höhe sicher entfernt und gesichert werden. Vorbeikommende Passanten missachteten immer wieder die Absperrung der Feuerwehr und passierten den abgeflatterten Gefahrenbereich zwischen den Gebäuden. Verletzt wurde bei dem Einsatz aber trotzdem keine Person. Der Einsatz konnte nach 120 Minuten beendet werden. Neben der Werkfeuerwehr Boehringer aus Ingelheim mit zwei Feuerwehrleuten war die Feuerwehr Mainz mit vier Einsatzkräften im Einsatz.

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Razzia mit 300 Einsatzkräften in 28 Geschäftsräumen und Wohnungen

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Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Frankfurt am Main hat am Dienstag (25. Januar 2022) im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit rund 300 Einsatzkräften, darunter auch eine Spezialeinheit des Zolls, bundesweit insgesamt 28 Geschäftsräume und Wohnungen durchsucht und dabei umfangreiche Beweismittel gesichert.


Hauptverdächtiger konnte festgenommen werden

Der mutmaßliche Hauptbeschuldigte, ein 48-jähriger Deutscher, konnte aufgrund eines vorher erwirkten Haftbefehls festgenommen werden. Der Schwerpunkt des Einsatzes lag im Rhein-Main-Gebiet. Darüber hinaus wurden einzelne Objekte in Hamburg, Stuttgart und der Pfalz durchsucht.

Die Ermittlungen richten sich gegen eine Tätergruppierung von insgesamt zwölf Personen, elf Männer im Alter von 34 bis 75 Jahren sowie eine Frau im Alter von 36 Jahren. Gegen diese Personen besteht der Verdacht des Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen sowie der illegalen Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern.

Nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis führte die Gruppierung mit ihrem überregional tätigen Firmennetzwerk über einen Zeitraum von sechs Jahren Aufträge im Reinigungsgewerbe aus. Das für die Durchführung erforderliche Reinigungspersonal wurde zwar zunächst bei der Sozialversicherung angemeldet, die entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge wurden jedoch überwiegend nicht abgeführt. Der hierdurch verursachte sozialversicherungsrechtliche Schaden wird derzeit auf ca. 2,2 Millionen Euro beziffert.

Mehrere Firmen wurden gegründet

Um trotz dieser auflaufenden Rückstände weiterhin am Markt tätig zu sein, gründete der Täterkreis fortlaufend unterschiedliche Firmen, welche die Auftragsakquise und Auftragsbearbeitung zum Schein voneinander getrennt betrieben. Solche Firmen, welche Personal zur Sozialversicherung angemeldet hatten, wurden aufgrund der Beitragshinterziehungen regelmäßig in die Insolvenz geführt, während die Auftragsakquise weiterhin durch andere Firmen möglich blieb. Das Personal wurde anschließend in neu gegründeten Firmen der Beschuldigten weiter beschäftigt. Dabei sollen auch ausländische Arbeitnehmer, hier Drittstaatsangehörige, angeworben und illegal als Reinigungskräfte beschäftigt worden sein. Durch den Einsatz von Strohgeschäftsführern und bewusst verkomplizierte Zahlungsflüsse sollte dieses Vorgehen über die Jahre hinweg verschleiert werden.

Im Rahmen des Einsatzes wurde außerdem Marihuana in nicht geringer Menge sowie Bargeld in fünfstelliger Höhe sichergestellt. Darüber hinaus wurden sechs Vermögensarreste in die Vermögen der Beschuldigten und deren Firmen in Höhe von insgesamt 2,1 Millionen Euro vollstreckt.

Im Einsatz waren

  • Hauptzollamt Frankfurt am Main sowie sieben weiterer Hauptzollämter
  • Fünf Staatsanwälte waren an den Durchsuchungen beteiligt
  • Finanzkontrolle Schwarzarbeit
  • Mehrere Polizeidienstellen
  • Sondereinsatzkommando