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Zwei Schwerverletzte bei Unfall im Rheingau-Taunus-Kreis

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ADAC Rettungshubschrauber
ADAC Rettungshubschrauber

Am Freitagnachmittag (28. Januar 2022) kam es gegen 14:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Landstraße L3277 zwischen Wallrabenstein und Beuerbach. Zwei Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Im Einsatz war unter anderem auch ein Rettungshubschrauber.


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Frontalzusammenstoß zwischen Hyundai und VW

Eine 20-jährige Hyundai-Fahrerin aus Wallrabenstein befuhr die L3022 von Wallrabenstein kommend in Richtung Beuerbach. Zeitgleich befuhr ein 70-jähriger Taxifahrer aus Idstein befuhr die L3277 mit seinem VW in entgegengesetzter Richtung. In Höhe des Beuerbacher Sees kam es aus bisher ungeklärter Ursache zwischen beiden Fahrzeugen zu einem Frontalzusammenstoß. Beide Fahrer wurden dabei schwer verletzt und mussten mit Rettungswagen und Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Die Fahrbahn wurde für drei Stunden voll gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 30.000 Euro. Zur Klärung des Unfallherganges wurde ein Gutachter hinzugezogen.

Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten sich mit der Polizei in Idstein unter der Telefonnummer 06126-9394-0 in Verbindung zu setzen.

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Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B41 bei Roxheim

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Unfallfahrzeug nachts

Ein Auffahrunfall ereignete sich am Freitagabend (28. Januar 2022) auf der Bundesstraße B41 zwischen der Anschlussstelle Roxheim / Bad Kreuznach-West und der Richtungsanschlussstelle Bad Kreuznach-Wahlsberg.


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Alarmierung: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Gegen 17:50 Uhr fuhr der Fahrer eines Opel Mokka kurz hinter der Anschlussstelle der B41 auf den vor ihm fahrenden Audi A1 einer Frau auf. Weshalb es zu dem Verkehrsunfall kam, ist bislang nicht bekannt.

Die Feuerwehren aus Rüdesheim, Hargesheim-Roxheim und Waldböckelheim wurden mit dem Stichwort „Hilfeleistung 2 – Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ alarmiert. Bereits vor dem Ausrücken der Einsatzkräfte teilte die Leitstelle in Bad Kreuznach mit, dass keine Person eingeklemmt seien und lediglich Betriebsstoffe aus den Fahrzeugen ausliefen.  Daraufhin rückte auf Weisung der Wehrleitung lediglich die Feuerwehreinheit Rüdesheim zur Unfallstelle aus, für die Kräfte aus Hargesheim-Roxheim und Waldböckelheim war kein Einsatz erforderlich.

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Rettungswagen wurde nachgefordert

Die Unfallstelle auf der rechten Fahrspur wurde gegen den fließenden Verkehr abgesichert und ausgeleuchtet, der Brandschutz sichergestellt und ausgelaufene Flüssigkeiten aus dem hinteren Unfallfahrzeug abgestreut.

Für die im Verlauf des Einsatzes über Beschwerden klagende Fahrerin des Audi forderte der Einsatzleiter der Feuerwehr einen Rettungswagen an. Auch der Fahrer des zweiten Wagens wurde rettungsdienstlich untersucht. Über die Schwere der Verletzungen ist nichts bekannt.

Nachdem die beiden nicht mehr fahrbereiten Unfallfahrzeuge vom Abschleppdienst Bott geborgen waren, endete für die Feuerwehrkräfte der Einsatz gegen 19:00 Uhr.

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Der Impfbus kommt nach Heidesheim und Ingelheim

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Der Impfbus des Landes Rheinland-Pfalz kommt am Samstag, 5. Februar, von 9:00 bis 17:00 Uhr nach Heidesheim. Die Aktion wird auf dem Gelände der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Binger Straße 1, durchgeführt. In der darauffolgenden Woche kommt der Impfbus nach Ingelheim. Am Freitag, 11. Februar, wird von 9:00 bis 17:00 Uhr in der Kultur- und Kongresshalle kING, Fridtjof-Nansen-Platz 5, geimpft.


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Es stehen die Impfstoffe Comirnaty von BioNTech, Spikevax von Moderna sowie Janssen von Johnson & Johnson zur Verfügung

Bürgerinnen und Bürger können jeweils ohne Termin vorbeikommen und sich ihre Erst-, Zweit-, oder Booster-Impfung abholen. Für eine Verabreichung der Booster-Impfung gilt, dass die Zweitimpfung mindestens drei Monate zurückliegen muss.

Es werden alle Personen ab 12 Jahren geimpft. Kinder- und Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren müssen eine Einverständniserklärung der Eltern mitbringen. Diese steht unter www.corona.rlp.de zum Download bereit. Bei der Impfung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren muss eine erziehungsberechtigte Person bei der Impfung anwesend sein.

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Unfall zwischen Straßenbahn und BMW in Mainz-Hechtsheim

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In Mainz-Hechtsheim kam es am Freitag (28. Januar 2022) gegen 15:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem BMW. Der Unfall ereignete sich auf Höhe des Autobahnanschlusses in Fahrtrichtung Mainz.


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Der BMW kam von der Autobahn

Wie ein Augenzeuge dieser Online-Zeitung berichtet, fuhr der BMW-Fahrer von der Autobahn A60 ab und wollte dann rechts auf die Geschwister-Scholl-Straße abbiegen. Bei dem Abbiegevorgang ist der Fahrer zu weit von der Straße abgekommen und kollidierte mit dem Bordstein am linken Fahrbahnrand und anschließend mit der Straßenbahn.

Die Vorderachse an dem BMW ist durch die Kollision abgerissen und Fahrzeugteile liegen auf der Fahrbahn. Durch den Verkehrsunfall kommt es aktuell zu Verkehrsbehinderungen. Der Verkehr wird an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Im Einsatz ist die Polizei Mainz und ein Abschleppunternehmen sowie die Mainzer Mobilität.

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Große Hilfsbereitschaft nach verheerendem Hausbrand in Oppenheim

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Dachstuhlbrand Oppenheim

Solidarität und Hilfsbereitschaft sind Herzensanliegen der Stadt Oppenheim – gerade im Angesicht großer Not. Daher freut sich die Erste Beigeordnete Silke Rautenberg darüber, dass es Anja Leber und dem restlichen Team des Rathauses nur wenige Stunden nach dem verheerenden Brand eines denkmalgeschützten Hauses am Postplatz am vergangenen Donnerstag (27. Januar 2022) gelungen ist, den betroffenen Bewohnern eine Übergangsunterkunft in Oppenheim zu vermitteln.


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Silke Rautenberg dazu

„Vor Ort konnte ich mir direkt nach Ausbruch des Brandes ein Bild von den gravierenden Auswirkungen des Feuers machen und habe den Bewohnern schnelle und unbürokratische Hilfe zugesagt. Mein Dank gilt in erster Linie den Ersthelfern der Rettungsdienste, der Feuerwehr und der Polizei und natürlich unserem Team der Stadt sowie den Herbergsbetrieben für das Geleistete. Davon abgesehen bin ich sehr dankbar und froh, dass es keinen Schaden für Leib und Leben gegeben hat“, so die designierte Stadtbürgermeisterin.

Bereits am Tag des Brandes haben sich zahlreiche Bürger mit Spenden für die Betroffenen an die Stadt gewandt. Um der gewaltigen Hilfsbereitschaft der Menschen aus Oppenheim und der Region gerecht zu werden, bittet die Stadt, Kleiderspenden an die Kleiderkammer der Verbandsgemeinde Rhein-Selz zu richten. Für die Abgabe von Geldspenden befinden sich Stadt und VG-Verwaltung noch in der Klärung. Hierzu ergeht zeitnah eine Information an die Öffentlichkeit. Von Sachspenden wird gebeten, abzusehen.

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Großkontrolle auf den Autobahnen in Rheinland-Pfalz und Hessen – Gesuchter Straftäter festgenommen

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Symbolfoto15
Symbolfoto15

Eine Festnahme und 14 Strafanzeigen waren das Ergebnis einer gemeinsamen Kontrollaktion ziviler Autobahnfahnder in Hessen und Rheinland-Pfalz am Mittwoch (26. Januar 2022). In der Zeit von 11:00 bis 20:00 Uhr kontrollierten insgesamt 19 Beamte der Polizeipräsidien Mainz, Ludwigshafen, Wiesbaden und Darmstadt insgesamt 57 Kraftfahrzeuge und 82 Personen.


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Gesuchter Straftäter, Geldwäsche und ein illegales Autorennen

Ein mit Haftbefehl gesuchter 45 Jahre alter Straftäter ging dabei auf der A5 bei Mörfelden ins Netz. Auf der Autobahn A61 beendete eine Zivilstreife ein illegales Autorennen bei Bad Kreuznach. Bei Dannstadt-Schauernheim und in Flonheim wurden zwei Autofahrer ohne Führerschein angehalten und dazu hatte der 19-jährige Mann aus an seinen Opel noch falsche Kennzeichen angebracht, weil das Fahrzeug nicht mehr zugelassen war.

Bei einer Gruppe von vier polizeibekannten Männern aus Bulgarien im Alter zwischen 25 und 31 Jahren fanden die Beamten auf der A61 eine größere Menge Bargeld, so dass der Verdacht der Geldwäsche bestand und ein 46-Jähriger aus Aachen war mit einem gefälschten Impfpass unterwegs.

Im Raum Wiesbaden wurden letztendlich noch zwei Autos mit abgelaufenem Versicherungsschutz gestoppt. Bei einem weiteren Fahrer wurde geringe Mengen Marihuana sichergestellt.

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Team der offenen Jugendarbeit im Yellow Ingelheim verändert sich

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Die vergangenen zwei Jahre waren zweifellos hart für die Jugendlichen in Ingelheim. Schwierige Umstände an den Schulen, kaum Treffen mit Freunden, und dann war auch das Jugend- und Kulturzentrum Yellow lange Zeit geschlossen: Eva Lamby und Marvin Mißkampf, das neue Duo in der offenen Jugendarbeit der Stadt Ingelheim, wissen genau, was die Jugendlichen durchmachen mussten. Seit Anfang Dezember bilden die beiden offiziell das Team der offenen Jugendarbeit, nachdem Mißkampfs Vorgänger Jürgen Schmidt in den Ruhestand verabschiedet wurde.


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Marvin Mißkampf ist kein Neuling in dem Gebiet

Bereits in seiner Zeit als Streetworker half er regelmäßig bei den Kolleginnen und Kollegen der offenen Jugendarbeit mit. Die Jugendlichen kennt er ohnehin gut und weiß um deren Bedürfnisse und Wünsche: „Viele Projekte, die ich als Streetworker angestoßen und begleitet habe, können jetzt im Yellow den Jugendlichen zugutekommen. Wir verfügen zum Beispiel über ein Tonstudio und ein neues Außengelände. Wir führen außerdem Beteiligungswerkstätten durch, bei denen die Jugendlichen sich einbringen und Projektideen verwirklichen können“, so Mißkampf. Veranstaltungen wie das für 2022 geplante Konzert von Nico Santos gehen auf den Impuls durch die Jugendlichen zurück. Im Falle solch großer Events unterstützt die Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IKuM) bei der Umsetzung.

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Das Yellow hat nun einen Instagram-Account

Zurzeit sehnen sich Lamby und Mißkampf nach dem Sommer, um so viele Aktionen und Angebote im Freien durchführen zu können wie möglich. „Ein ganz wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist die Niedrigschwelligkeit, damit wirklich niemand außen vor bleibt. In Zeiten von Hygienevorschriften und 3G-Regelungen müssen wir hier aber deutliche Abstriche machen, denn das schreckt viele ab“, bedauert Lamby. Das Ergebnis: Es kommen aktuell deutlich weniger Jugendliche ins Yellow als vor der Pandemie. Immerhin hilft hier die gute Vernetzung durch Social Media, um den Kontakt aufrechtzuerhalten. So hat das Yellow seit Kurzem einen Instagram-Account, mit dem vor allem die Teenager angesprochen und erreicht werden.

Eva Lamby und Marvin Mißkampf freuen sich über ein Kennenlernen und stehen gerne als Ansprechpersonen für alle Ingelheimer Jugendlichen zur Verfügung. Telefonisch ist die offene Jugendabteilung unter 06132 782-410 oder -426 erreichbar, außerdem ist das das Yellow auf Facebook unter „JuKuZ ‚Yellow‘ Ingelheim“ sowie auf Instagram unter yellow_ingelheim zu finden.

 

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Verbraucherschock – Kartoffel ist Giftpflanze des Jahres 2022

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Als Grundnahrungsmittel ist die Kartoffel heutzutage nicht mehr auf deutschen Speiseplänen wegzudenken: Als Pell-, Brat- und Salzkartoffel sowie als Pommes Frites wird sie genauso heiß geliebt wie auch als Kartoffelsalat gern kalt gegessen. Doch nun wurde die Kartoffel zur Giftpflanze des Jahres 2022 gekürt. Was an einer Kartoffel so giftig ist, dass ihr diese zweifelhafte Ehre zuteilwurde, erklärt Dr. Anja Luci, Ernährungsexpertin der KKH Kaufmännische Krankenkasse:

Stark giftig sind alle grünen Pflanzenteile

„Als Nachschattengewächs enthält die Kartoffel giftige Alkaloide, die sogenannten Solanine. Diese sind grundsätzlich in allen Teilen der Pflanze in unterschiedlich hoher Konzentration enthalten, am wenigsten davon in der essbaren Knolle. Stark giftig sind alle grünen Pflanzenteile sowie grüne und gekeimte Knollen. Beim Verzehr kann es zu ungewöhnlicher Erregung, Beschwerden im Magen- und Darmtrakt mit Durchfall und Erbrechen, multiple Blutungen insbesondere in der Netzhaut, Kopfschmerzen bis hin zu Atemnot, Krämpfen und Lähmungen kommen.“

Wichtig zu Wissen

Das macht nicht gerade Appetit auf Pommes, Pellkartoffel & Co. Was sollten Verbraucher:innen denn beachten, um sich vor einer Vergiftung zu schützen?

Dr. Luci: „Kartoffeln sollten grundsätzlich kühl und vor Licht geschützt gelagert werden. Am besten im Keller, in der Speisekammer oder in einer lichtundurchlässigen Papiertüte. Durch Lichteinfall bildet die Kartoffelknolle grüne Stellen und Keime. Diese enthalten das giftige Solanin in hoher Konzentration. Deswegen sollte man stark keimende Kartoffeln nicht mehr verzehren. Sind an der Knolle nur geringfügig kleine grüne Stellen vorhanden, kann man diese durch großzügiges Wegschneiden entfernen. Ebenso verfährt man, wenn sich nur kleine Keimstellen gebildet haben. Wichtig ist zu wissen, dass Solanin durch einen normalen Kochvorgang nicht zerstört wird, sondern erst bei Temperaturen von über 240 Grad Celsius.“

Gibt es denn auch weniger angstmachende Argumente, die für die Kartoffel sprechen?

Dr. Luci: „Aber ja natürlich! Als eine der ältesten Kulturpflanze bieten Kartoffeln eine große Menge gesundheitliches Potenzial. Gegenüber anderen Beilagen, wie beispielsweise Reis oder Nudeln, enthält die Kartoffel moderate 69 Kalorien auf 100 Gramm. Darüber hinaus ist sie eine ausgezeichnete Quelle für viele Vitamine und Mineralien. Zwar ist der Eiweißgehalt nicht besonders hoch, dafür aber sehr wertvoll für die weitere Verarbeitung im Körper. Und: Sie punktet mit einer beträchtlichen Menge an Vitamin C und einem hohen Kaliumanteil.“

Welche Regeln gibt es, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden?

Ist der überwiegende Teil der Kartoffelknolle mehr grün als braun und sind die Keimtriebe länger als 10 Zentimeter, entsorgen Sie die Knolle! Das gilt auch für beschädigte Kartoffeln.

Bevorzugen Sie überwiegend große Kartoffeln und davon die neueren Sorten, weil der Solaninanteil im Verhältnis zur Oberfläche, sprich Schale, dann am geringsten ist.

Lagern Sie geschälte und bereits gelagerte Kartoffeln nicht im Kühlschrank, weil sich an den Schnittstellen das giftige Solanin bildet. Damit schützt sich die Kartoffel selbst vor Infektionen. Geben Sie Kartoffelstücke in Wasser mit einem Schuss Essig und verarbeiten Sie diese dann innerhalb der nächsten 24 Stunden.

Da beim Kochvorgang das Solanin ins Kochwasser übertritt – wenn auch nur geringfügig – sollte dieses Wasser nicht weiter verwendet werden. Aus diesem Grund sollte auch das Frittierfett regelmäßig gewechselt werden.

Und ein letzter Rat zum Schluss: Sollte Ihr Kartoffelgericht seltsam bitter schmecken, sollten Sie auf keinen Fall weiteressen!

Hintergrund:

Seit 2005 wird vom Botanischen Sondergarten in Hamburg-Wandsbek jedes Jahr die Giftpflanze des Jahres präsentiert. Abstimmen kann jeder – und in diesem Jahr hat die Kartoffel das Rennen gemacht. Doch der Titel für die Kartoffel – Giftpflanze des Jahres 2022 – soll den Verzehr der stärkehaltigen Knollen keinesfalls beschränken, betont der Botanische Sondergarten: „Die Kartoffel soll vielmehr Botschafterin dafür sein, dass es mit wenigen Grundkenntnissen problemlos möglich ist, unfallfrei mit Giftpflanzen in Haus und Garten zu leben. Denn das Uhrwerk der Biodiversität ist auch auf die giftigen Vertreter in Flora und Fauna angewiesen.“

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Mainzer SPD-Stadtratsfraktion bittet um mehr Testmöglichkeiten in Kitas

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Die Mainzer SPD-Stadtratsfraktion hat sich Anfang dieser Woche in einem Schreiben mit der Bitte nach möglichst vielen Testungen in Kitas an den Dezernenten für Kinder und Jugendliche, Dr. Eckart Lensch, gewandt.


Grundstein für spätere Chancengleichheit

„Wir wissen, dass die Situation sowohl für das Kitapersonal als auch für die Kinder und deren Eltern zurzeit extrem belastend ist und wir stehen auch weiterhin dazu, dass die Kitas geöffnet bleiben, weil Kinder soziale Kontakte mit anderen Kindern brauchen, sie ein wichtiger Grundstein für spätere Chancengleichheit sind und Eltern auf Betreuungsangebote angewiesen sind“, erläutern Jana Schneiß, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und jugendpolitische Sprecherin sowie Andreas Behringer, Mitglied im Jugendhilfeausschuss.

„Und zur Ehrlichkeit gehört auch, dass selbst permanentes Testen Ansteckungen in Kitas nicht vollständig verhindern kann. Dennoch muss Sorge dafür getragen werden, dass in den Kitas so viel wie möglich getestet wird, um bestmöglichen Gesundheitsschutz für Kinder, deren Familien und die Erzieherinnen und Erzieher der Stadt Mainz zu leisten, weshalb wir die Forderung des Stadtelternausschusses unterstützen, allen Mainzer Kitas die ‚Testung im Kita-Alltag‘ zu ermöglichen“, führen Schneiß und Behringer weiter aus.

So habe man unter anderem die Verwaltung gebeten, alle Kita-Leitungen und Elternausschüsse über diese und andere positive Beispiele zu informieren. Einrichtungen müssten voneinander lernen und Elternausschüsse gut in Entscheidungen und Umsetzung eingebunden werden.

„Wir bedanken uns ausdrücklich nochmals bei allen Beschäftigten in allen Einrichtungen für ihre wertvolle Arbeit“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Alexandra Gill-Gers. „Was jedoch in dieser für alle schwierigen Situation wenig hilfreich ist, sind die wenig differenzierten aber dafür einfach mal pauschalisierten Forderungen nach mehr Tests, wie vom Vorsitzenden der CDU-Fraktion. Denn für die Stadt Mainz sind nicht die Anzahl der Tests und deren Kostenübernahme das Problem, sondern vielmehr die Teilnahmebereitschaft und die Organisation vor Ort “, schließt die Fraktionsvorsitzende.

Neue Sitzbank für die Bürger in Oppenheim

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Gemeinsames Engagement traegt Fruechte Jan2022 1 e1643269322158
Gemeinsames Engagement traegt Fruechte Jan2022 1 e1643269322158

Die Stadt Oppenheim und der Beirat für Menschen mit Behinderung haben sich für die kommende Zeit viel vorgenommen für die Belange von Bürger mit Beeinträchtigungen. Ein erster Schritt ist eine neue Bank, deren Aufstellung die Beigeordnete für Soziales Ulrike Franz (WfO) auf Bitten des Beirats und mit tatkräftiger Mithilfe des Bauhofs veranlasst hat.


Die Bank soll Bürgern eine Möglichkeit zum Ausruhen bieten

Die Bank befindet sich in den Weingärten/Ecke Viehweg und soll Bürgern eine Möglichkeit zum Ausruhen bieten auf dem Weg zur Landskrongalerie. „Barbara Enke, Vorsitzende des Beirats und ich hatten hier schon Gelegenheit, mit Bürgern ins Gespräch zu kommen und die Rückmeldungen auf die kleine `Rast ́ sind durchweg positiv“, so Franz.

Für dieses Jahr ist als weiterer Schritt eine Absenkung der Bürgersteige an verschiedenen Stellen im Bereich des Sant-Ambrogio-Rings geplant, um Menschen mit Rollstuhl oder Rollator die Überquerung der Straßen zu erleichtern. „Hierzu wird kurzfristig eine Begehung mit Barbara Enke, der Bauabteilung der VG und mir stattfinden. Auch eine weitere Behindertentoilette im Altstadtbereich steht auf der Wunschliste des Beirats und ich sehe hier gute Chancen für eine Umsetzung. Erforderliche Mittel wurden hierzu bereits in den Haushalt eingestellt“, freut sich die zuständige Beigeordnete.

Der Beirat für Menschen mit Behinderung ist ebenso wie der Beirat für Senioren sehr aktiv in Oppenheim und wird zukünftig auch regelmäßige Sprechstunden für Ihre Wünsche und Anliegen halten. Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.stadt-oppenheim.de

Gesunde Ernährung mit Proteinen

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Sport, Laufen, Joggen,
Sport, Laufen, Joggen,

Sportlerinnen und Sportler, die bei den großen Wettbewerben in aller Welt antreten, sind zu beneiden. An Ihnen Körpern stimmt einfach alles. Ihre athletische Figuren haben kein Gramm zu viel und ihre straffen Muskeln bilden Formen, die kein klassischer Künstler schöner malen könnte. Wir sollten dieses Bild besser nicht im Kopf haben, wenn wir in den Spiegel blicken, denn der Kontrast könnte schwere Selbstzweifel auslösen – und weitere Versuche, unseren Körper mit immer wieder neuen Diäten in Form zu bringen.

Lebensbaustein Protein

Die Medien sind voll mit Ratgebern, wie man sich richtig ernährt. Doch seit Autoren wie Bas Kast uns über eine Reihe von Irrtümern in populären Ernährungsmythen aufgeklärt haben, sind wir hellhörig geworden. Einfach nur Kalorien zu reduzieren genügt jedenfalls nicht, wie seine Tipps für eine gesunde Ernährung zeigen; dieses Problem ist nämlich viel komplexer. Wir lernen, dass Zucker nicht gleich Zucker ist und längst nicht jedes Fett dick macht. Und besonders betont wird der Begriff „Proteine“, ohne die ein gesunder Körperbau nicht möglich ist. Doch das gilt nur, solange der Anteil von Zucker und gesättigten Fettsäuren in der Ernährung so gering wie möglich bleibt.

Proteine, also Eiweißstoffe, sind das wichtigste Baumaterial für unsere Muskeln. Sie bilden Zellen und das Gewebe für unseren Körper und halten den Organismus in Gang. Da es hier ständig Erneuerungsbedarf gibt, braucht der Körper laufend Nachschub an möglichst hochwertigem Protein. Bei sportlichen Menschen ist dieser Bedarf besonders hoch, denn je höher ihr Energieverbrauch ist, umso wichtiger ist es, dass ihre Muskelmasse laufend mit Nährstoffen versorgt wird.

Eiweiß in Pulverform

Um jederzeit sicher zu sein, dass sie Proteine in der richtigen Zusammensetzung und vor allem in der benötigten Menge zu sich nehmen, decken viele Sportler ihren Bedarf mit Eiweiß-Präparaten. Sie werden in großer Auswahl im Handel angeboten und mit ca. 20€/kg auch zu vertretbaren Preise. Je nach Bedarf sind Eiweißpräparate in zahlreichen Geschmacksvariationen, die man selbst anrühren oder als trinkfertige Shakes erhältlich. Die riesengroße Auswahl auf dem Markt wird jedem individuellen Anspruch an die Wirkung der Proteine gerecht. Daher sind es keineswegs nur Sportler, die ihren Eiweißbedarf zumindest teilweise mit diesen Produkten decken.

Bewegung und bewusste Ernährung halten gesund

Am Eiweißkonsum liegt es jedoch nicht allein, denn wir sollten unsere Gesundheit und unsere Fitness auch durch einen aktiven Lebensstil fördern. Freizeitsport und viel Bewegung an der frischen Luft sind ideale Aktivitäten, um den Körper gesund zu halten. Wer das Glück hat, einen Garten zu besitzen, hat Tag für Tag eine Fülle von Möglichkeiten, etwas für die Gesundheit und für das seelische Gleichgewicht zu tun.
Auch in jedem noch so eintönigen Berufsleben bieten sich viele Möglichkeiten für genügend Bewegung im Arbeitsalltag, die den Kreislauf auf Trab halten und verhindern, dass die Muskeln ihre Spannung verlieren. Es ist gar nicht so schwer, sie regelmäßig in seinen Tagesablauf einzubinden. In Verbindung mit einer gesunden Ernährung, die genügend hochwertige Proteine enthält, sollte das locker gelingen.

Onlinehandel: Kosmetikprodukte von Beautyexperten wie Juvena erleben einen regelrechten Boom

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Gemäß einer Studie der digitalen Kommerz- und Marketing-Plattform Photoslurp kauften 40,7 Prozent der befragten Frauen regelmäßig Kosmetikartikel. Sie erwarben diese häufiger über große Onlinehändler als über einzelne Brand-Webshops. Grund dafür ist, dass Verbrauchern im Internet eine größere Auswahl zur Verfügung steht. Zudem können sie über das Netz markenübergreifend shoppen. Generell geben die Deutschen Jahr für Jahr mehr Geld für Schönheitsprodukte aus. An erster Stelle stehen dabei Haut- und Gesichtspflege-, Schmink- und Fußpflegeartikel.

Anti-Aging-Produkte sind beliebt wie nie zuvor

Das Geschäft der Kosmetikbranche wird vor allem von drei Trends angeschoben:

  • Anti-Aging-Produkte
  • steigende Beliebtheit von Pflegemitteln mit reichhaltigen Inhaltsstoffen wie beispielsweise besonderen Ölen
  • Männerkosmetik

Generell sind erstgenannte Kosmetikartikel immer stärker im Kommen, insbesondere jedoch die der bekannten Beautyexperten, darunter Juvena. Das Schweizer Unternehmen hat sich im Laufe seiner jahrzehntelangen Tätigkeit einen Namen gemacht. Die hochwertigen Anti-Aging-Mittel reichen von Hautreinigungsprodukten über Cremes bis Sera. Ein umfangreiches Angebot von Juvena-Produkten bietet beispielsweise der bekannte Kosmetikfuchs unter www.kosmetikfuchs.de/brands/juvena/products an. Der große Pluspunkt des Unternehmens ist unter anderem auch die persönliche Beratung, entweder über das Telefon oder per E-Mail.

Beautyexperten wie Juvena gelten als vertrauensvolle Kosmetikpartner

Einer der Hauptgründe für den Boom um Kosmetikprodukte von Beautyexperten wie Juvena ist das Vertrauen, welches Verbraucher namhaften Fachunternehmen entgegenbringen. Als besonders vorteilhaft wird angesehen, dass diese in der Regel:

  • über langjährige Erfahrung verfügen,
  • konsequent wissenschaftliche Forschungen betreiben,
  • großen Wert auf qualitätsvolle Inhaltsstoffe legen und
  • umfangreiche Produkttests vor Markteinführung vornehmen

Das Internet trägt gleichfalls einen guten Teil dazu bei, dass sich bereits beliebte Kosmetikartikel der Beautyexperten immer weiter verbreiten. Zahlreiche Freunde des Onlineshoppings ziehen Bewertungen von Produkten zu Rate, bevor sie ihre Auswahl treffen. Je mehr positive Beurteilungen und Erfahrungsberichte es gibt, desto höher sind die Umsatzzahlen. So profitieren Kosmetikexperten wie Juvena, die für hochwertige Beautyartikel auf dem Markt sorgen, von einer willkommenen Eigendynamik.

Angst vor Kontrollverlust mit Kosmetika bekämpfen

Deutschland ist mit Abstand größter Markt für Schönheitspflegeprodukte. Es liegt noch vor Frankreich, Großbritannien und Italien. So gibt die deutsche Bevölkerung für Kosmetikartikel pro Kopf jährlich 158 Euro aus. Im Vergleich dazu: Im europaweiten Durchschnitt sind es nur 129 Euro. Psychologen sehen hinter dem stets steigenden Interesse an Kosmetika einen übergeordneten gesellschaftlichen Aspekt: Menschen können sich mit Körperpflege Kontrolle verschaffen, während wir diese in anderen Bereichen verlieren.

Bereits bei Jugendlichen macht sich dieser Kontrollverlust bemerkbar. Laut einer Befragung sagten 77 Prozent der Mädchen und Jungen, dass sie vor allem auf der Suche nach Stabilität und Sicherheit seien. Teilweise erlebten die Befragten schon familiäre Unsicherheit durch die Trennung ihrer Eltern. Viele von ihnen gaben auch an, dass sie das Gefühl haben, angesichts von Wirtschaftskrisen und Terror in einer zunehmend unsicheren Welt zu leben. Hinzu kommt der gefühlte Kontrollverlust über den Körper in der Pubertät. Nach psychologischen Erkenntnissen nutzen sie Schönheitspflege, um ihr eigenes Ego aufzuwerten – damit haben Jugendliche eine Strategie gefunden, mit Unsicherheiten umzugehen.

Tatsächlich gaben 85 Prozent der befragten Teilnehmer an, dass sie Kosmetikprodukte – gerne natürliche Mittel – nutzen, weil sie ihnen ein sichereres Gefühl geben. Nahezu zwei Drittel wollen nicht unangenehm auffallen, weshalb sie Pickel überschminken und trockene Haut bekämpfen. Mit dem Ende der Pubertät ist die Angst vor dem Kontrollverlust weiterhin vorhanden. Erwachsene fühlen sich im Beruf unter Druck gesetzt, auch der Spagat zwischen Familie und Arbeit ist oft belastend. Ein Selbstoptimierungswahn entwickelte sich daraus, er mündet oft in eine Art Allmachtanspruch an den Körper.

Menschen sind umso bestrebter, Kontrolle zu gewinnen, je ohnmächtiger sie sich fühlen – wenigstens über das Äußere. Die Deutschen sind sicherheitsorientiert und gehen mit Schönheitsmitteln gegen ihre Angst an. Darüber hinaus verschaffen sich viele Personen Wohlbefinden durch Kosmetika. Die Produkte von renommierten Beautyexperten wie Juvena sollen mit ihren edlen Inhaltsstoffen dazu beitragen, sich innerlich aufzurichten und besser zu fühlen. Dafür greifen Verbraucher auch gerne etwas tiefer in die Tasche.

Industrielle Teilereinigung: So funktioniert das Entfernen von Verunreinigungen

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In der Produktion zählte die industrielle Teilereinigung früher zu den unterrepräsentierten Themen. Der Gedanke hinter der Vernachlässigung war, dass sie nicht zur Wertschöpfung beiträgt, sondern ein kostenverursachendes, notweniges Übel darstellt. Mittlerweile sind die Anforderungen an die Bauteilsauberkeit in zahlreichen Branchen deutlich angestiegen. Dies führte zu hocheffizienten Reinigungstechniken und -produkten.

Optimale Teilereinigung: Für jede Verschmutzungsart ein spezielles Reinigungsmittel

Im Zuge der Bearbeitung von Metallteilen und Co. entstehen unweigerlich Verunreinigungen, beispielsweise durch:

  • wassergemischte Kühlschmierstoffe,
  • niedrig- oder hochviskose Bearbeitungsöle,
  • Polierpasten,
  • Trennmittelrückstände und
  • Metallabrieb

Die global agierende Chemische Werke Kluthe GmbH ist bekannt für die Entwicklung innovativer Reiniger, die im betriebseigenen Technikum ausführlich getestet werden. Darüber hinaus führt sie für ihre Kunden im Labor vor Ort Reiniger-Badproben durch, die zur Prozesssicherheit beitragen. Auf der Website kluthe.com/produkte/industrielle-teilereinigung/ findet sich für nahezu jede Reinigungsaufgabe das optimal geeignete Produkt. Selbstverständlich befinden sich diese jederzeit auf dem neusten Stand und entsprechen sämtlichen Regelungen und Gesetzen.

Reinigungsschritte und -zweck

Die Art des Reinigungsverfahren und der Anlagen, die in die Fertigungskette integriert werden sollten, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Schritt für Schritt geht man wie folgt vor:

  • Feststellung des angestrebten Reinigungsergebnisses
  • nähere Bestimmung des zu reinigenden Bauteils (entscheidende Kriterien: Material, Oberflächenform sowie Größe
  • Identifizierung der Verunreinigungsart

Auf diesem Weg wird das passende Verfahren für Bauteile jeder Art, darunter Auto- und Mofakomponenten, ausgewählt. Neben den jeweils individuellen Spezialmitteln spielt die Anzahl der Reinigungsschritte eine Rolle – beide haben großen Einfluss auf das Ergebnis. So kann beispielsweise eine Vorbehandlung oder Zwischenreinigung sowohl eine Qualitätssteigerung als auch einen Kostenvorteil nach sich ziehen.

Bei der Festlegung des zu erzielenden Reinigungsergebnisses werden in der Regel Toleranzgrenzen zugrunde gelegt. Diese entsprechen dem jeweiligen Sauberkeitsgrad, meist werden sie in der Maximal-Partikelanzahl pro Fläche angegeben. Die Bestimmung der Toleranzgrenzen ist von den Anforderungen abhängig, die in späteren Prozessen an das betreffende Bauteil gestellt werden. So gibt es zum Beispiel Unterschiede bei der End- bzw. Zwischenreinigung für Objekte, die für:

  • Montage,
  • Lackierung und Beschichtung
  • sowie Prüf- und Messverfahren gereinigt werden.

Industrielle Teilereinigung: Individuelle Reinigungsprodukte für jede Verunreinigungsart

Wasserbasierende Reinigungsprodukte werden insbesondere für saure, neutrale oder alkalische Verunreinigungen genutzt. Je nach Anlagentyp sowie der zu reinigenden Oberfläche wird eine 0,2- bis 15-prozentige Lösung in Wasser verarbeitet. Kompetente Hersteller achten sowohl auf eine bestmögliche Umweltentlastung als auch auf die Anwendersicherheit. In vielen Fällen können neutral- oder mildalkalische Reiniger anstatt gesundheits- und umweltgefährdende hochalkalische Produkte eingesetzt werden.

Da wasserbasierende Mittel bestimmte Reinigungsaufgaben nicht erfüllen können, gibt es Reiniger auf Basis organischer Lösemittel. Sie werden – im Gegensatz zu den wasserbasierenden Produkten – im Anlieferungszustand und nicht nach Abverdünnung mit Wasser verarbeitet. Die Spezialreiniger eignen sich für besondere Reinigungsprozesse, darunter für die Entfernung von Ölkohle-, Lack- sowie Klebstofflösemittel. Sie können für die unterschiedlichsten Oberflächen zum Einsatz kommen.

Verschiedene Reinigungsverfahren und -anlagen

Welche Reinigungsanlagen und -verfahren genutzt werden, hängt vor allem von der Bauteilart, der Verschmutzung, den Anforderungen an die Sauberkeit sowie den Reinigungszeitpunkt ab. Verfügbar sind:

Nasschemische Reinigung

  • Spritzreinigung: Schmutz wird durch hohen Druck gelöst und weggeschwemmt
  • Tauchreinigung: Gängiges Verfahren für komplexe Geometrien
  • Druckumflutung: Reinigungsbad mit starken Strömungen
  • Ultraschallreinigung: Wegsprengung von Verunreinigungen durch Schalldruck

Strahlreinigung

  • Druckluftverfahren: Entfernung von Ablagerungen durch unterschiedliche Strahlmittel
  • Schleuderstrahlverfahren: Geeignet für Bauteile mit gut zugänglicher Oberfläche
  • Hochdruckwasserstrahlen: In einem Arbeitsschritt lassen sich Werkstücke reinigen und entgraten
  • Kohlendioxidstrahlen: Zur Reinigung definierter Bereiche sowie kompletter Bauteile

Weitere Alternativen

  • Laserstrahlreinigung: Einsatz von Schockwellen zur Vorbehandlung, Entfettung und Entschichtung
  • Plasmareinigung: empfehlenswert für komplizierte Geometrien sowie Teile aus verschiedenen Werkstoffen
  • Vibrationsreinigung: Entfernung von festem und flüssigem Schmutz durch Schwingungen

Teilweise bietet die Kombination aus mehreren Reinigungsverfahren die optimale Lösung in der industriellen Teilereinigung.

Malu Dreyer ehrt BioNTech-Gründer Özlem Türeci und Uğur Şahin

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat Prof. Dr. Özlem Türeci und Prof. Dr. Uğur Şahin mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet. Die Gründer des Mainzer Biotechnologie-Unternehmens BioNTech erhielten für ihre bahnbrechende Forschungsarbeit die höchste Auszeichnung, die Rheinland-Pfalz zu vergeben hat.


Ministerpräsidentin Malu Dreyer dazu

Bei einer Feierstunde in der Staatskanzlei würdigte die Ministerpräsidentin das Forscherehepaar als echte Vollblutwissenschaftler, deren Ziel es immer gewesen sei, den Menschen ganz konkret zu helfen. „Der Kampf gegen die Menschheitsgeißel Krebs ist ihr gemeinsames Lebensthema. Ihre Vision ist eine Immuntherapie, mit der man die Sterblichkeit von Krebs reduzieren und Heilung erzielen kann. Um die eigene Forschung für die Anwendung nutzbar zu machen, sind sie beide unter die Unternehmensgründer gegangen. Wir zeichnen sie heute aber nicht nur als exzellente Wissenschaftler und sehr erfolgreiche Unternehmer aus, sondern vor allem auch für ihren Mut, ihre Beharrlichkeit und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und zu helfen, wenn ihre Forschung gebraucht wird“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Fast auf den Tag genau zwei Jahre sei es her, dass Prof. Dr. Özlem Türeci und Prof. Dr. Uğur Şahin das Projekt „Lightspeed“ auf den Weg brachten zu einem Zeitpunkt, als nur wenige Menschen überhaupt verstanden, was dieses neue Virus bedeuten würde. „Mit der rekordschnellen Entwicklung eines hochwirksamen und sicheren Corona-Impfschutzes haben sie uns den wichtigsten Baustein auf dem Weg aus der Pandemie geliefert. Sie haben damit Millionen Menschen auf der ganzen Welt das Leben gerettet oder sie vor schweren Krankheitsverläufen geschützt“, sagte die Ministerpräsidentin. Ihr Erfolg bringe die hohe wissenschaftliche Exzellenz und das erfolgreiche Unternehmertum, das Rheinland-Pfalz seit vielen Jahren im Bereich der Biotechnologie habe, ins weltweite Rampenlicht. „Diese Stärke wollen wir in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Bund, Stadt, Unternehmen und Hochschulen ziehen dabei an einem Strang“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Quelle: Land Rheinland-Pfalz

„Eine wahre Herkulesaufgabe“

Prof. Türeci sei eine Forscherin von Weltrang, die beispielsweise als Präsidentin des Executive Boards der Cancer Immunotherapy Plattfom jährlich das größte europäische Spezialistentreffen zur Forschung, Translation und Entwicklung von Krebsimmuntherapien organisiere. Sie könne die beeindruckende Anzahl von mehr als 530 Einzelpatenten in über 70 Patentfamilien vorweisen. „Als Chief Medical Officer bei BioNTech kam ihr Verantwortung zu, die klinischen Studien für den Impfstoff in einer Weise zu konzipieren, dass sie in nie dagewesener Geschwindigkeit durchgeführt werden konnten, ohne dabei Abstriche bei der Gründlichkeit zu machen. Eine wahre Herkulesaufgabe“, so die Ministerpräsidentin.

Im Bereich der Immunologie und der translationalen Forschung sei Prof. Şahin ein international höchst renommierter Wissenschaftler, der insbesondere durch wegweisende wissenschaftliche Forschungsarbeiten zu individualisierten Krebsimmuntherapien essentielle Beiträge für die heutige Spitzenposition der deutschen Wissenschaftslandschaft im Bereich der Identifizierung und Charakterisierung von Zielmolekülen für die personalisierte Behandlung von Krebstumoren leiste. Auch er habe mehr als 60 unabhängige Patente in den Bereichen neue Krebsbiomarker und spezifische therapeutische Plattformen. Unter diesen Patenten befinden sich zukunftsweisende Innovationen, die unter anderem auch den Grundstein für das Unternehmen BioNTech SE legten.

„Ich freue mich sehr, dass ich heute Ihre außergewöhnlichen Verdienste mit der höchsten Landesauszeichnung ehren darf. Ich möchte Ihnen danken für Ihre mutige Initiative, Ihr tiefes Vertrauen in die Wissenschaft und Ihre eigene Forschung. Sie werden sich jetzt wieder verstärkt dem Kampf gegen den Krebs widmen. Wir wünschen Ihnen auch in diesem Feld viel Erfolg, denn viele Menschen warten auch dort auf Zeichen der Hoffnung“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Vermisste 73-Jährige aus Raunheim wurde wohlbehalten angetroffen

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Vermisstensuche beendet
Vermisstensuche beendet

Update vom 27. Januar 2022 um 21:25 Uhr: Die seit dem Mittwochnachmittag (26. Januar 2022) vermisste 73-jährige Frau aus Raunheim konnte am Donnerstagabend (27. Januar 2022) gegen 20:00 Uhr in Rüsselsheim wohlbehalten angetroffen werden. Sie fiel einem Passanten in der Bahnstraße auf, der bis zum Eintreffen einer Streife der Polizeistation Rüsselsheim bei ihr blieb. Die äußerlich unverletzte Frau konnte kurz darauf an ihrer Wohnanschrift in die Obhut ihrer Tochter übergeben werden.


Erstmeldung vom 27. Januar 2022 um 15:15 Uhr:

Die 73 Jahre alte Elfriede H. wird seit Mittwochnachmittag (26. Januar 2022) vermisst. Die Seniorin machte sich gegen 14.00 Uhr in der Heinrichstraße in Raunheim zu einem Spaziergang auf. Seitdem fehlt von ihr jede Spur.

Suche mit Mantrailern verlief erfolglos

Die alarmierte Polizei setzte im Rahmen der Suche im Laufe des Donnerstags (27. Januar 2022) auch Mantrailer Hunde einer Rettungshundestaffel ein. Die 73-Jährige konnte bislang aber nicht aufgefunden werden. Möglicherweise bestieg Frau H. am Bahnhof Raunheim einen Zug in unbekannte Richtung.

Personenbeschreibung der Vermissten:

  • 1,65 bis 1,70 Meter groß
  • graue, schulterlange Haare
  • trägt vermutlich eine schwarz-weiße Pudelmütze, eine dunkelbraune Jacke mit Pelzkragen sowie eine schwarze Hose

Hinweise auf ihren Aufenthaltsort nimmt die Polizei Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142 /6960 entgegen. Alternativ kann man sich mit Hinweisen auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.