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Behinderungen durch Demonstrationen in Bingen erwartet

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Am heutigen Montagabend (31.01.2022) kann es erneut in einzelnen Bereichen der Binger Fußgängerzone sowie rund um die Burg Klopp ab 18.00 Uhr zu vorübergehenden Sperrungen und somit zu Einschränkungen für den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr kommen.

Ursache für die erwarteten Behinderungen sind u. a. für den Bürgermeister-Neff-Platz, den Bereich Amtsstraße/Basilikastraße (CityCenter), den Freidhof und den Speisemarkt angemeldete Versammlungen sowie bisher an Montagen nicht angemeldete Versammlungen von Gegnern der staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

In diesem Zusammenhang hat die Stadt Bingen am Rhein eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Diese finden Sie hier.

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Bingen plant ab Mai wieder groß zu Feiern

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2022 01 21 RiF 2018 Bingen Rüdesheim c Dominik Ketz
2022 01 21 RiF 2018 Bingen Rüdesheim c Dominik Ketz

„Wir Binger sind optimistisch, dass gemeinsam Feste feiern, Musik und Kultur erleben und Wein genießen wieder möglich wird“, mit diesen Worten lädt Oberbürgermeister Thomas Feser ein, den Sommer in Bingen schon mal zu planen. Das Tourismus- und Veranstaltungsteam steuert dafür ein abwechslungsreiches Programm bei.

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Weinfest auf dem Rochusberg

Den Anfang macht vom 24. bis 28. Mai die Nacht der Verführung auf dem Rochusberg. Das besondere Weinfest inmitten der Weinbergen bei hervorragenden Weinen, Livemusik, Illumination und fantastischem Ausblick auf den Rhein.

Bingen swingt wird Jazz am Mäuseturm. Mit neuem Konzept und an neuem Wochenende: Vom 16. bis18. Juni. Seid gespannt: auf die Festivalbühnen am Rhein-Nahe-Eck und ganz neu: die Bühne im Park am Mäuseturm. Da kommt echtes Festivalfeeling auf. Bei den Klängen der besten nationalen und internationalen Jazzgrößen. Getoppt vom Sonnenuntergang im romantischen Rheintal mit einem kühlen Riesling im Glas. Das werden unvergessliche Konzertmomente mit Nils Landgren Funk Unit, Max Mutzke, Kinka Glyk, der Jazzrausch Bigband und dem Adam Baldych Quartett und vielen weiteren Jazzern.

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Beeindruckender als je zuvor

Am 2. Juli 2022 lichten wir die Anker für Rhein in Flammen®. Größer. Bunter. Beeindruckender als je zuvor. Ein riesiges, feuriges Spektakel. Erlebe eine einzigartige Zeitreise mit Musik & Entertainment. Tauche ein in neue & alte Welten. Genieße authentische Dekorationen. Freue Dich auf  Akrobatikshows, Live-Musik & köstliche Menüs. Wähle Dein Lieblingsthemenschiff & sichere Dir die Boardingtickets für die Weinreise, die Rock’n’Rheingau, das Premiumvarieteschiff. Oberbürgermeister Thomas Feser und der Geschäftsführer der Bingen Tourismus & Kongress GmbH, Heiner Schiemann, freuen sich, dass der Vorverkauf gestartet ist.

Für das perfekte Wochenende schließt sich am 3. Juli das Kulturuferfest an. Hier verwandelt sich das drei Kilometer lange Rheinufer wieder zur Kulisse für Gaukler, Straßenkünstler, Akrobaten und Musiker.

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Binger Winzerfest im September

Im September lädt die Stadt der vier Weinanbaugebiete zum Binger Winzerfest (2. bis 12. September). Die Binger Winzer schenken wieder ihre Weinspezialitäten an den schönsten Binger Plätzen aus. Für ein vielfältiges Speisenangebot ist ebenfalls gesorgt. Dazu finden zahlreiche Programmpunkte und Festivitäten rund um den Wein und den Rhein statt.

Und von März bis November präsentiert die Kammermusikreihe Binger Meisterkonzerte Klassik auf höchstem Niveau: ob aufstrebende Jungstars oder etablierte Künstler, ob Solokünstler oder Ensembles: alle verzaubern ihr Publikum mit Klassik vom Feinsten!

Quelle: Bingen am Rhein Tourismus und Kongress GmbH

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Fünf Fälle, in denen die Kfz-Versicherung nie zahlt

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PM Autoversicherung Clark
PM Autoversicherung Clark

Um Autoversicherungen – das sind Kfz-Haftpflichtversicherung und die Kaskoversicherung – kommen Fahrzeughalter:innen nicht herum: Während erstere gesetzlich vorgeschrieben ist, besitzt auch die überwiegende Mehrheit aller Autohalter:innen in Deutschland auch eine Kaskoversicherung.

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Nachteile die man kennen sollte

Während Autoversicherungen überwiegend Vorteile haben, bringen sie auch einige Nachteile mit sich, die es sich lohnt zu kennen. „Verbraucher:innen achten bei Kfz-Versicherungen vor allem auf den Preis. Dabei unterscheiden sich die Versicherer deutlich im Leistungsumfang. Werden etwa Schäden auf dem eigenen Grundstück abgedeckt, werden die Folgen eines Marderbisses bezahlt und bei welchen Tieren gelten Zusammenstöße als Wildunfall? Das sind Fragen, zu denen sich Kfz-Versicherte vor dem Abschluss oder Wechsel individuell beraten lassen sollten“, so Marco Adelt, COO und Co-Gründer von CLARK. Abgesehen von diesen Individualitäten, gibt es einige Fälle, in denen keine Autoversicherung den Schaden übernimmt.

Fünf Fälle, in denen man das Nachsehen haben kann

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Unfälle durch Reifenschäden

Bei Unfällen, die durch Schäden an Reifen oder Felgen verursacht werden, haftet die Versicherung nicht. Tückisch dabei: Reifen haben durchaus ein Gedächtnis. Das unvorsichtige Überfahren einer Bordsteinkante kann schon längere Zeit zurückliegen, bis es zum äußerlichen Defekt des Reifens kommt.

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Angeschwipst am Steuer

Auch unter der Promillegrenze kann die Kfz-Haftpflicht Regressforderungen von bis zu 5.000 Euro stellen. Die Versicherer schützen sich mit der sogenannten „Trunkenheitsklausel“ in ihren Allgemeinen Kraftfahrtbedingungen (AKB) vor den entstehenden Kosten durch Unfälle durch alkoholisiertes Fahren.

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Unfall ohne TÜV-Zulassungsplakette

Dies bedeutet meist Unfall ohne Versicherungsschutz, denn die Kosten zur Schadensdeckung werden nicht voll von der Versicherung übernommen. Fahrzeughalter:innen werden in Regress genommen werden, stellt sich heraus, dass der Unfall vermeidbar gewesen wäre.

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Autoverleih an Person ohne Fahrerlaubnis

Ob mit oder ohne Kenntnis – Unwissenheit fällt unter fahrlässiges Handeln und kommt Fahrzeughaltern teuer zu stehen. Auch hier kann der Versicherer Regressforderungen stellen.

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Schäden beim Umzug

Wenn beim Umzug Möbel durch die rasante und überladene Fahrt beschädigt werden, kommt die Versicherung nicht auf. Statt der Kfz-Versicherung kann unter Umständen die Privathaftpflichtversicherung des Verursachers aufkommen.

Wechsel zum Ende des Jahres möglich

Jedes Jahr können die meisten Kfz-Versicherte bis zum 30. November ihre bestehenden Verträge kündigen, um im neuen Jahr in einen günstigeren oder leistungsstärkeren Tarif zu wechseln. In manchen Fällen kann allerdings auch vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht werden: „Das Sonderkündigungsrecht greift nicht nur, wenn die Kfz-Versicherung beim Fahrzeugwechsel geändert wird, sondern beispielsweise auch, wenn der Versicherer die Beiträge erhöht, ohne dass sich das Leistungsangebot verbessert“, so Co-Gründer und COO von CLARK, Dr. Marco Adelt. Eine unabhängige Beratung kann dabei helfen, die individuelle Versicherungssituation zu prüfen.

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Spaziergänger entdeckten in Köngernheim mehrere aufgebrochene Wohnmobile

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Körperverletzung in Mainz
Polizei Mainz

Am gestrigen Sonntagmorgen (30.01.2022) meldet eine aufmerksame Spaziergängerin ein aufgebrochenes Wohnmobil, welches auf dem Parkplatz der Sickingenhalle in Köngernheim abgestellt war. Aufgefallen war es der Dame, da die Tür offenstand und zahlreiche Gegenstände auf dem Boden davor lagen.

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Weitere aufgebrochene Wohnmobile entdeckt

Noch während der Anzeigenaufnahme vor Ort wurden die eingesetzten Streifenbeamten von einer weiteren Spaziergängerin darauf aufmerksam gemacht, dass in unmittelbarer Nähe, auf einem umzäunten Parkplatz, ein weiteres Wohnmobil angegangen wurde.

Final stellte sich heraus, dass insgesamt acht Wohnmobile, beziehungsweise Wohnwagen, aufgebrochen wurden. Unterstützt wurde die Polizeiinspektion Oppenheim durch den Kriminaldauerdienst aus Mainz.

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Einbruch in zwei Gartenlauben

Als ob das noch nicht genug gewesen wäre, kam ein weiterer Geschädigter an die Tatörtlichkeit und beanzeigte den Einbruch in seine zwei angrenzenden Gartenlauben. Die Gesamtschadenshöhe kann noch nicht beziffert werden.

Wer kann Hinweise zu Auffälligkeiten oder Beobachtungen in der Tatnacht 29.01. auf den 30.01.2022 geben? Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Oppenheim, Telefon: 06133 9330, E-Mail: pioppenheim@polizei.rlp.de

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Verbotsverfügung zu „Spaziergängen“ in Bad Kreuznach auch am heutigen Montag

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amt fuer recht und ordnung
amt fuer recht und ordnung

Die Verbotsverfügung der Stadt Bad Kreuznach zu den „Spaziergängen“ besteht für Montag, 31. Januar, fort. Darauf weist Ordnungsdezernent Markus Schlosser ausdrücklich hin, nachdem sich die Teilnehmerzahlen an den Montagsaktionen gegen die Corona-Maßnahmen trotz des Verbots am vergangenen Montag nur geringfügig reduziert hatten.

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77 Anzeigen erstellt

Zu den am vergangenen Montag festgestellten Verstößen gegen die Verbotsverfügung wurden bereits in allen 77 Fällen Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Nach einer kurzen, aber angemessenen Anhörungszeit werden die Bußgeldbescheide in einer Höhe von bis zu 500 Euro zugestellt. Für den heutigen Montag (31.01.2022) wird wieder mit Teilnehmern an der untersagten Versammlung gerechnet. Bis zum Wochenende ist kein Antrag aus der Gruppe der „Spaziergänger“ auf eine Versammlung bei der Versammlungsbehörde eingegangen.

Appell des Ordnungsdezernenten

„Ich wiederhole daher meinen dringenden Appell, sich nicht an der Versammlung ,Spaziergang gegen die Corona-Schutzmaßnahmen‘ zu beteiligen. Die nach wie vor sehr hohe Anzahl an Neuinfektionen im Landkreis, besonders in der Stadt Bad Kreuznach, lassen nur angemeldete Versammlungen zu, deren Teilnehmer sich an die Auflagen hinsichtlich Maskengebot und Abstand halten“, betont Schlosser.

Hier geht es zur Allgemeinverfügung der Stadt Bad Kreuznach

 

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Bis 2025 sollen in Worms 450 neue Kita-Plätze entstehen

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Pressefoto Timo Horst l. und Waldemar Herder r. stehen vor dem geplanten Baufeld fuer die Kita Prinz Carl Anlage de535d52 924f645a@1100w
Pressefoto Timo Horst l. und Waldemar Herder r. stehen vor dem geplanten Baufeld fuer die Kita Prinz Carl Anlage de535d52 924f645a@1100w

Bis Mitte 2025 soll der größte Mangel an Kita-Plätzen in Worms beseitigt sein: Das ist das Ziel von Timo Horst, Stadtentwicklungsdezernent, und Waldemar Herder, Sozialdezernent. Die beiden Beigeordneten der Stadt Worms wollen dafür in Rheindürkheim, am Bildungszentrum und in der Prinz-Carl-Anlage neue Kindertagesstätten mit rund 450 Plätzen errichten.

Überwiegend Modulbauweise

Damit dies in der gebotenen Geschwindigkeit passieren kann, sollen die Kindertagesstätten überwiegend in Modulbauweise hergestellt werden. Neben den bereits bekannten Projekten in Rheindürkheim und am Bildungszentrum, soll also nun auch eine Kita in der Prinz-Carl-Anlage entstehen.

Verschiedene Versuche wurden in der Vergangenheit unternommen, um in der Prinz-Carl-Anlage eine Kita zu realisieren. Stadtentwicklungsdezernent Horst hatte nach seinem Amtsantritt einen neuen Anlauf unternommen und alle Akteure nochmals an einen Tisch gebracht. Auf der Grundlage einer mit den Bauordnungsbehörden und dem Denkmalschutz abgestimmten Konzeptionierung des Architekturbüros Jörg Deibert und einer auf einen möglichen modularen Bau abgestimmten Studie, die das Wormser Immobilienmanagement beauftragt hat, legen die beiden beteiligten Dezernate die Pläne für die neue Kita nun dem Bauausschuss und dem Jugendhilfeausschuss vor.

Bedarf von rund 900 Betreuungsplätzen

„Der Bedarf von rund 900 fehlenden Betreuungsplätzen ist für Familien immer wieder eine herausfordernde Situation. Die Lebenssituation von Eltern und Kindern ernst zu nehmen und ein familienfreundliches Umfeld in der Stadt Worms zu generieren, setzen wir uns als Ziel“, erklärt Sozialdezernent Waldemar Herder

„Für eine schnelle Erweiterung bietet sich die Prinz-Carl-Anlage an, da sich das Grundstück im städtischen Eigentum befindet und die Absprachen mit den Bauordnungsbehörden bereits einen Stand haben, der den Weg in die Umsetzungsplanung möglich macht. Wenn die Gremien dem Vorschlag folgen, können wir den Mangel an Kita-Plätzen nun angehen“, macht Stadtentwicklungsdezernent Timo Horst deutlich.

Zusätzlich wird die Wohnungsbau GmbH Worms, die von Waldemar Herder betreut wird, am Fischmarkt und der Carl-Villinger-Straße neue Kindertagesstätten im Auftrag der Stadt bauen. Die Kita in der Carl-Villinger-Straße ist in Holzbauweise geplant. Beide Standorte bringen dann nochmal rund 250 Kita-Plätze.

Demonstration auf Brücke an der Autobahn A61 bei Sprendlingen

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Zu einer Versammlung im Kontext der Verkehrswende kam es am Sonntagvormittag (30. Januar 2022) auf einer Landwirtschaftsbrücke über die Autobahn A61 bei Sprendlingen. Umweltaktivisten enthüllten zwischen 11:00 und 12:00 Uhr über der Fahrbahn Richtung Koblenz ein Banner.


Geschwindigkeitsreduzierung auf der A61 wurde eingerichtet

Sie wollten mit der Aktion auf die Verkehrswende aufmerksam machen. An der angemeldeten Versammlung, die unter Auflagen der Versammlungsbehörde stattfand, nahmen drei Aktivistinnen teil.

Die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim hatte zur Minimierung der Unfallgefahr in Abstimmung mit der zuständigen Autobahnmeistere eine Geschwindigkeitsreduzierung unter der Brücke eingerichtet. Es kam zu keinen Beeinträchtigungen im Fahrzeugverkehr.

Kunstwettbewerb der Kulturstiftung Ginsheim-Gustavsburg für Schüler

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Die Kultur-Stiftung Ginsheim-Gustavsburg will mit ihren bunten Plakaten und Flyern wieder auf ihren jährlich stattfindenden Kunstwettbewerb für Schüler im Alter von 6 bis 18 Jahren aufmerksam machen.

 

Positive und negative Erfahrungen in der Pandemie

Im dritten Jahr mit Corona sind die Erfahrungen mit dieser Pandemie ganz unterschiedlich: Wie muss man sich einschränken bei Veranstaltungen? Ist man einsamer geworden, trifft man die Freunde noch? Gab es zu Hause ständig Ärger wegen Online-Unterricht? Nervt das Maskentragen? Oder: Ist man mehr draußen bei Outdoor-Sport, Radeln und Wandern? Hat man mehr Zeit zum Spielen miteinander, Basteln, Kochen, Werkeln? Redet man mehr miteinander und hilft sich gegenseitig?

Dies künstlerisch durch Fotos, Bilder, Karikaturen oder Videoclips auszudrücken, ist Thema des Wettbewerbs. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass die Beiträge einen klaren Themenbezug haben.

Als Preisgelder sind € 300,- / 200,- / 100,- plus Sachpreise und Gutscheine ausgelobt.

Wettbewerbszeitraum: 30. Januar bis 15. März 2022

Kritik an der Preiserhöhung des RMV: „Falsches Signal zur völlig falschen Zeit“

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bus
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Die vom Aufsichtsrat des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) beschlossene außerordentliche Preiserhöhung für Bus- und Bahnfahrkarten von durchschnittlich 3,9 Prozent ab 1. Juli wird von Wiesbaden und Mainz kritisiert. „Das ist das völlig falsche Signal zur völlig falschen Zeit“, sagen der Wiesbadener Verkehrsdezernent Andreas Kowol und die Mainzer Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger, die auch jeweils Aufsichtsratsvorsitzende der beiden Verkehrsunternehmen ESWE-Verkehr und MVG sind. Der ÖPNV müsse nach der Corona-Pandemie erst einmal die verlorenen Fahrgäste zurückgewinnen. „Die Gefahr ist groß, dass mit dieser Preispolitik Fahrgastzahlen und Einnahmen sinken und so das Gegenteil erreicht wird.“


„Wir haben schlüssige Argumente vorgebracht“

Der Aufsichtsrat des RMV hat in einer Sondersitzung am 27./28. Januar dieses Jahres eine außerordentliche Tariferhöhung zum 1. Juli um durchschnittlich 3,9 Prozent beschlossen. Das ist die höchste Tarifsteigerung im ÖPNV seit mehr als zehn Jahren. Wiesbadens Verkehrsdezernent Kowol hat in der Sitzung gegen die Erhöhung votiert, seine Kollegin Steinkrüger ist aufgrund des Mainzer Sonderstatus‘ nicht stimmberechtigt. „Wir haben schlüssige Argumente vorgebracht, aber die Mehrheit der anderen Aufsichtsratsmitglieder hat leider für die Erhöhung votiert“, so Kowol. Als Teil des RMV sind somit auch Wiesbaden und Mainz rechtlich verpflichtet, die Erhöhung umzusetzen.

Kurzfristig entstehen durch die zusätzliche Preiserhöhungsrunde bei den Verkehrsunternehmen sogar Mehrkosten, weil alle Systeme im Fahrkartenverkauf umgestellt werden müssen und mehr Kommunikation für die Fahrgäste notwendig ist.

„Ich kann nachvollziehen, dass insbesondere die Energiekosten gestiegen sind. Aber das ist jetzt die vierte Preiserhöhung innerhalb von zwei Jahren“, kritisiert Kowol. „Die ÖPNV-Preiserhöhung trifft besonders diejenigen Menschen hart, die sowieso schon jeden Euro umdrehen müssen. Diese Bevölkerungsgruppen, insbesondere Familien, Alleinerziehende und Rentner, sind schon von den aktuellen Preissteigerungen bei Lebensmitteln, Mieten, Heizkosten und Strom überproportional belastet. Dies kann nicht im Interesse einer sozial ausgewogenen Politik sein.“

„Bund und die Länder stehen hier genauso in Verantwortung“

Es müsse aufhören, dass gestiegene Kosten allein den Städten und den Fahrgästen aufgebürdet würden. „Der Bund und die Länder stehen hier genauso in Verantwortung, und wir wünschen uns, dass sie dieser Verantwortung in Zukunft mehr gerecht werden“, so Steinkrüger und Kowol.

Da die Preiserhöhungen sehr ungleichmäßig erfolgen, wird auch die neue Preistabelle kritisiert. Der Preis der Einzelkarte für Erwachsene wird gemäß des RMV-Beschlusses in zwei Schritten von 2,90 Euro im Dezember auf 3,20 Euro im Juli gestiegen sein – das sind mehr als zehn Prozent Aufschlag. Das sei in der aktuellen Situation nicht zumutbar und vermittelbar, so Steinkrüger. „Als Kommunen unternehmen wir große Anstrengungen für die Mobilitätswende und den Klimaschutz. Teurere Bus- und Bahnpreise sind für dieses Ziel nicht hilfreich.“

Der Preis für die 5er-Sammelkarte – das einzige Ticket-Produkt, über das Mainz und Wiesbaden frei entscheiden dürfen – wird dagegen nicht erhöht. „Die Sammelkarte für Wiesbaden und Mainz bleibt stabil“, so die Zusage von Steinkrüger und Kowol. Die Sammelkarte beinhaltet fünf Fahrscheine für Einzelfahrten im Tarifgebiet Mainz-Wiesbaden, umgerechnet sind Erwachsene damit für 2,30 Euro pro Fahrt unterwegs, Kinder für 1,35 Euro pro Fahrt. Um den Menschen die 5er-Sammelkarte besser zugänglich zu machen, wollen Steinkrüger und Kowol sich dafür einsetzen, dass sie in Zukunft auch digital erworben werden kann.

Millionenbetrag für die Universitätsmedizin Mainz

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Uniklinik Mainz
Uniklinik Mainz

Der kommissarische Vorsitzende der Mainzer SPD, Dr. Eckart Lensch, begrüßt die Förderung der Universitätsmedizin Mainz aus dem Krankenhauszukunftsfonds. „Mehr als 20 Millionen Euro für Projekte der Digitalisierung sind eine kräftige Unterstützung“, sagte Lensch.


„Krankenhäuser brauchen das Geld für die Ausstattung“

Weiter erklärte Lensch: „Allen ist klar, dass Digitalisierung sinnvoll und notwendig ist und daher vorangebracht werden muss. Klar ist aber auch, dass dafür große Anstrengungen und erheblicher Mitteleinsatz unerlässlich sind. Die Beschäftigten müssen die Sache beherrschen, und die Krankenhäuser brauchen das Geld für die Ausstattung. Die Universitätsmedizin Mainz mit ihren hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann dank der Förderung jetzt wesentliche weitere Schritte unternehmen.“

Die Universitätsmedizin Mainz habe für die Versorgung kranker Menschen weit über die Stadt und die Region hinaus zentrale Bedeutung, sagte Lensch. Mit ihren Leistungen in Therapie und Forschung genieße sie internationales Ansehen. Die jüngste Förderung trage diesem Stellenwert Rechnung.

140 Millionen Euro für Rheinland-Pfalz

Der Krankenhauszukunftsfonds hat das Ziel, die Krankenhäuser zu modernisieren. Gefördert wird unter anderem eine bessere digitale Infrastruktur, etwa Patientenportale, elektronische Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen, digitales Medikationsmanagement, Maßnahmen zur IT-Sicherheit sowie sektoren-übergreifende telemedizinische Netzwerkstrukturen. Die Maßnahmen werden zu 70 Prozent aus Bundesmitteln gefördert. Für Rheinland-Pfalz stellt der Bund rund 140 Millionen Euro bereit. Das Land Rheinland-Pfalz ergänzt die Förderung in voller Höhe und stellt rund 60 Millionen Euro für die Ko-Finanzierung zur Verfügung. Dadurch verbleibt den Krankenhäusern im Land kein Eigenanteil.

Versuchter Einbruch bei der Metzgerei Lumb in Nieder-Olm

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Metzgerei Lumb, Einbruchsversuch

In der Nacht von Freitag auf Samstag (29. Januar 2022) versuchten bislang noch unbekannte Täter bei der Metzgerei Lumb in der Alten Landstraße in Nieder-Olm einzubrechen. Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen.


Die Polizei wurde am frühen Morgen alarmiert

Wie die Metzgerei Lumb mitteilt, wurde die Haupteingangstür bei dem Einbruchsversuch so stark beschädigt, dass sich die Tür nun nicht mehr öffnen lässt. Aus diesem Grund musste das Geschäft am Samstag geschlossen bleiben. Bereits in der Vergangenheit sei es dort zu mehreren versuchten Einbrüchen gekommen.

Auf Anfrage von BYC-News teilte die Polizei mit, dass die Einsatzkräfte gegen 6 Uhr am frühen Samstagmorgen alarmiert und über die Tat informiert wurden. Bislang ist die Identität der Täter noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen werden darum gebeten, sich unter der Rufnummer 06131 – 650 bei den Ermittlern zu melden.

Neue Corona-Regelungen ab Montag in Rheinland-Pfalz

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Am Freitag (28. Januar 2022) wurde die 30. Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeVO) verkündet. Sie wird am Montag (31. Januar 2022) in Kraft treten und bis zum 28. Februar gültig sein. Darüber hinaus tritt die neue Absonderungsverordnung am Samstag (29. Januar 2022) in Kraft.


Gesundheitsminister Clemens Hoch dazu

„Die Omikron-Variante ist auf dem Vormarsch und seit etwa vier Wochen im Land auch vorherrschende Variante. Die Infektionen erreichen seitdem bisher noch nicht dagewesene Dimensionen. Auch die Hospitalisierungsinzidenz ist gerade in dieser Woche deutlich gestiegen. Allerdings steigt die Krankenhausbelastung bisher nicht analog zu den Fallzahlen. Dies zeigt deutlich: Impfen wirkt und verhindert vor allem schwere Verläufe. Unsere Impfkampagne hat darüber hinaus Anfang der Woche einen neu-en Baustein hinzubekommen. Seit letztem Montag können sich die Menschen im Land für Impfungen mit dem Novavax-Impfstoff registrieren – mehr als 9.100 Anmeldungen (Stand heute 07.00 Uhr) sind seitdem eingegangen. Die Impfungen sollen Ende Februar starten“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch. Die Impfkampagne werde weiter fortgesetzt, noch immer seien nicht genug Menschen vor allem ab einem Alter von 60 Jahren geimpft. Es sei gerade jene Gruppe, die zur Zeit in Krankenhäusern behandelt werden müssten.

„Im Hinblick auf die gute Booster-Quote in Rheinland-Pfalz und die 2Gplus Regelungen verzichten wir mit der neuen Verordnung ab Montag grundsätzlich auf die individualisierte Kontakterfassung. Dies gilt sowohl für die digitale als auch für die analoge Kontakterfassung. Das ist deshalb möglich und vertretbar, da der Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger aufgrund der erfolgten Auffrischungsimpfung selbst als enger Kontaktperson keine Quarantäne mehr droht“, so der Minister. Ab der kommenden Woche müsse man daher seine Kontaktdaten beispielsweise in der Gastronomie, im Hotel, beim Besuch des Fitnessstudios oder sonstiger Freizeiteinrichtungen und beim Friseur nicht mehr hinterlegen. Die Nutzung der in der Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts enthaltenen QR-Code-Registrierung werde weiterhin dringend empfohlen. Im Wesentlichen werde die Kontaktnachverfolgung auf den Schutz vulnerabler Gruppen wie beispielsweise in Krankenhäusern und Alten- und Seniorenheimen konzentriert.

Die wichtigsten Neuregelungen in den Verordnungen:

Schulen: Zur Absonderung verpflichtet werden nur noch infizierte Schülerinnen und Schüler oder Lehrkräfte. Der Rest der Lerngruppe testet sich in den darauffolgenden fünf Schultagen täglich selbst. Die Zahl der anlasslosen Tests pro Woche wird in Schulen von zwei auf drei Testungen erhöht.

Kindertagesstätten: Bei Auftreten einer Infektion in Kindertagesstätten haben sich alle Kinder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der betroffenen Gruppe und Kohorte abzusondern. Die Quarantäne kann am Tag nach dem letzten Kontakt mit der infizierten Person mittels PoC-Test durch geschultes Personal mit negativem Ergebnis beendet werden.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen: Auch Infizierte, die Beschäftigte von Krankhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe sind, können die Absonderung nach dem siebten Tag mittels eines durch geschultes Personal bei einer Testeinrichtung vorgenommenen PoC-Antigentests mit negativem Ergebnis beenden, wenn sie zuvor 48 Stunden symptomfrei waren. Die bisherige Verpflichtung zu einem PCR-Test entfällt.

Bei Versammlungen nach Artikel 8 des Grundgesetzes wie beispielsweise Demonstrationen sind Abstandsgebot und Maskenpflicht nun ausdrücklich vorgesehen.

„Rheinland-Pfalz ist bisher besser als viele andere Länder durch die Pandemie gekommen. Das maßgebliche Kriterium der aktuellen Maßnahmen beim Kampf gegen Corona bleibt weiterhin, eine mögliche Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Alle Menschen in Rheinland-Pfalz, unabhängig ob geimpft oder ungeimpft, ob an Covid19 erkrankt oder aus anderen Gründen im Krankenhaus, haben jederzeit die medizinische Hilfe bekommen können, die sie brauchen. Wir müssen weiterhin achtsam bleiben. Wir wollen die kritische Infrastruktur aufrechterhalten, Schulen und Familien entlasten und gleichzeitig vor allem vulnerable Gruppen schützen“, so Gesundheitsminister Clemens Hoch.

Feuerwehr Dienheim – Brand in Einfamilienhaus

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Im rheinhessischen Dienheim kam es am Samstagfrüh (29. Januar 2022) gegen 06:35 Uhr zum Brand auf einer Baustelle. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot von rund 50 Kräften im Einsatz. BYC-News war vor Ort.

Kräfte aus der ganzen Verbandsgemeinde im Einsatz

Nach ersten Meldungen die über Notruf an die Feuerwehrleitstelle gemeldet wurden, stand das Dach einer ehemaligen Scheune, die momentan zu einem Einfamilienhaus umgebaut wird, in der Kirchstraße in Flammen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung und es schlugen offene Flammen aus dem Dachstuhl. Zudem stand eine Palette Bitumen auf einem Flachdach in Brand. Das Einsatzstichwort B 3.2 rief viele Kräfte aus der gesamten Verbandsgemeinde auf den Plan. Auch die Feuerwehr Bingen war mit einem Spezialfahrzeug für Atemschutzgeräte am Einsatzort. Personen sollen nach ersten Informationen keine zu Schaden gekommen sein.

Baumaterial war in Brand geraten

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr gegen 8:10 Uhr vor Ort gegenüber BYC-News mitteilte, war Baumaterial auf dem Flachdach des Gebäudes in Brand geraten. Dieses war durchgebrannt, sodass sich das Feuer schnell zu einem Dachstuhlbrand entwickelte. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen glücklicherweise zeitnah unter Kontrolle bringen und schließlich ablöschen. Weil zum Teil auch das Dämmmaterial brannte, wurde dieses von den Einsatzkräften abgetragen.

Die Feuerwehr öffnete zudem noch den Dachfirst, um sicher zu gehen, dass nichts darunter gelaufen war und kein erneutes Feuer entstehen konnte. Der Brandort wurde dann abschließend kontrolliert und der Einsatz beendet.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Brandursache ist aktuell noch unklar und wird von der Kriminalpolizei ermittelt.

Im Einsatz waren:

  • die Feuerwehr Dienheim
  • die Feuerwehr Oppenheim
  • die Feuerwehr Guntersblum
  • die Feuerwehr Bodenheim
  • die Feuerwehr Bingen
  • das DRK Ortsverein Nierstein / Oppenheim
  • die Polizei

Sanierung und Teilabriss der Grundschule in Gustavsburg

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In der vergangenen Woche (17. Januar bis 23. Januar 2022) wurden zahlreiche Container auf dem Schulhof der Gustav-Brunner-Schule im Stadtteil Gustavsburg aufgebaut. Die Schule, deren erstes Gebäude vor rund 50 Jahren entstand, wird saniert und ausgebaut.


Es entsteht ein neuer Klassenzug

Teilweise werden die Räumlichkeiten saniert, andere Teile der Schule werden abgerissen und komplett neu gebaut. Als Interimslösung während der Bauzeit wurde die Containeranlage errichtet für Klassenräume, Verwaltung und Lehrerzimmer. Die Container bleiben voraussichtlich bis Sommer 2024 stehen.

Es entsteht durch die Maßnahmen ein zusätzlicher Klassenzug, so dass die Schule künftig vierzügig sein wird. Klassen- und Fachräume, Raum für Differenzierung und Inklusion, Schulsozialarbeit und Ganztag – hier entsteht in den kommenden Jahren fast schon eine komplett neue Schule.

Dafür wird das alte, ohnehin stark sanierungsbedürftige Verwaltungsgebäude an der Rudolf-Diesel-Straße abgerissen, ebenso die alte WC-Anlage. Künftig wird die Schule vierzügig sein. Deshalb sind 16 Klassenräume mit zusätzlichen Fachklassen im Neubau geplant. Außerdem wird der jetzige Klassenzimmertrakt (Schusterbau) umgebaut und saniert.

Bis alles soweit fertig ist, sind noch viele Arbeiten zu erledigen

Ein erster Schritt auf dem Weg ist der Aufbau der Containeranlage, die für ein paar Jahre Domizil für Schüler*innen und Lehrkräfte sein wird. Der Umzug der Schule in die Containeranlage ist für die Osterferien 2022 geplant, der Gebäudeabriss folgt im Anschluss. Beginn der Rohbauarbeiten soll im Juni 2022 sein. Der Schusterbau wird parallel zum Neubau der Schule saniert.

Im Neubau Platz finden die Klassenzimmer und die Mensa, während im Schusterbau künftig die Ganztagsbetreuung, die Räume der Verwaltung sowie der Lehrerbereich untergebracht werden. Die 16 Klassen sind clusterweise mit jeweils vier Klassenräumen um eine Gemeinschaftsfläche geplant. Dazu kommen ein Teamraum sowie Gruppenräume in den beiden Obergeschossen. Für den Ganztag gibt es im Erdgeschoss einen großen Mensa- und Aula-Trakt. Dort befinden sich auch die Fachklassen sowie die Intensivklasse.

Die Verbindung zwischen Neubau und dem zu sanierenden Schusterbau wird im Erdgeschoss über eine eingeschossige Halle (Windfang) zwischen beiden Baukörpern hergestellt. Die Verbindung im 1. und 2. Obergeschoss erfolgt über eine offene Brückenkonstruktion. Der dreigeschossige Neubau entsteht in einer Holzsystem-Bauweise mit Deckensystemen aus Beton.

Kosten belaufen sich auf rund 9,5 Mio. Euro

Weil die Schule in den vergangenen Jahren wuchs und auch weiterhin wachsen wird, muss das Ursprungsgebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Neubau und Sanierung der Gustav-Brunner-Schule kosten rund 19 Millionen Euro.  Für die Containeranlage und Umzüge/bewegliches Mobiliar entstehen knapp zwei Millionen Euro. Der Kreis erhält für die Sanierung des Schusterbaus Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus dem KIP-2-Programm.

Schminkspiegel verursacht Feuerwehreinsatz am Staatstheater in Mainz

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Während der Vorstellung von „La Finta Giardiniera“ von Wolfgang Amadeus Mozart musste die Feuerwehr am Freitagabend (28. Januar 2022) gegen 21:10 Uhr im Staatstheater in Mainz anrücken. BYC-News war vor Ort.


Brandsicherheitsdienst alarmierte weitere Kräfte

Grund für den Einsatz war Brandgeruch und leichter Rauch, den die Brandsicherheitswache (BSW) der Feuerwehr Mainz im ersten Obergeschoss im Bereich der Damenumkleide festgestellt hatte. Er alarmierte die Feuerwehrleitstelle über die Entdeckung, diese entsandte gleich 5 Feuerwehrfahrzeuge mit 24 Mann Besatzung zum Theater an der alten Universität in der Mainzer Altstadt. Zudem kam der Rettungsdienst und die Polizei.

Schmorbrand an einer Steckdose

Nach ausgiebiger Erkundung der Feuerwehrkräfte, stellte sich heraus, dass sich an einer Steckdose in der Umkleide der Damen ein Schmorbrand entwickelt hatte. Der Netzstecker eines Schminkspiegels, welcher in der Steckdose steckte, wurde von der Feuerwehr aus der Steckdose gezogen und der Netzstecker auf untypische Hitze kontrolliert. Gegen 22:00 Uhr wurde der Einsatz beendet. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.