Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz kann das Projekt FORTHEM im Rahmen der „European University Initiative“ in einer zweiten, vierjährigen Förderphase (2022-2026) mit einem Budget von 14,4 Millionen Euro fortsetzen. Um auch die Leitung des Mainzer Büros des Europäischen Hochschulnetzwerks FORTHEM finanziell abzusichern, erhält die Universität eine Begleitfinanzierung seitens des Landes für Personalkosten in Höhe von 245.522 Euro

„Die ‚European University Initiative‘ trägt dazu bei, die Qualität, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Hochschullandschaft in Europa weiter zu steigern

Eine Auswahl an europäischen Hochschulen, darunter auch die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, arbeiten zusammen um Lehre, Forschung, Innovation und Wissenstransfer noch stärker miteinander zu verknüpfen. Dank der Förderung kann die erfolgreiche Arbeit der Mainzer, mit nun acht Partneruniversitäten, fortgesetzt werden. Ihre Sichtbarkeit in der europäischen Perspektive wird dadurch deutlich gestärkt“, so Wissenschaftsminister Clemens Hoch.

Die Europäische Kommission hat im Juni 2019 insgesamt 17 europäische Hochschulnetzwerke ausgewählt, die mit Visionen und Ideen den Europäischen Hochschulraum neu denken, gestalten und mit Leben füllen sollen. Eines dieser Netzwerke ist die FORTHEM Alliance unter Federführung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU).

Die Intention der FORTHEM Allianz ist das europäische Modell der offenen Gesellschaft und des Austauschs von Wissen. Kernziele von FORTHEM sind unter anderem:

  • Physische und virtuelle Mobilität für Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie wissenschaftsstützendes Personal zu stärken.
  • Gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, ehrenamtliches Engagement von Studierenden zu fördern sowie Angebote für die Bevölkerung im Sinne des lebenslangen Lernens anzubieten.

In FORTHEM (Fostering Outreach within European Regions, Transnational Higher Education and Mobility) kooperieren neun europäische Partneruniversitäten:

  • Université de Bourgogne, Frankreich (uB)
  • Jyväskylän yliopisto, Finnland (JYU)
  • Uniwersytet Opolski, Polen (UO)
  • Universita’ degli Studi di Palermo, Italien (UniPa)
  • Latvijas Universitāte, Lettland (LU)
  • Universitat de València, Spanien (UV)
  • Universitetet i Agder Norwegen (UiA)
  • Universitatea Lucian Blaga din Sibu.Rumänien (LBUS)
  • Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland (JGU)