Das neue Open MRT ist am Dienstag, 25. Januar, erfolgreich in den Räumlichkeiten der Kreisklinik Groß-Gerau verbaut worden: Nach Öffnung der Klinikfassade hob ein Kran das 15 Tonnen schwere Gerät in das Erdgeschoss des Hauses. Es findet dort seinen Platz, wo früher die Elternschule der Kreisklinik angesiedelt war.
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Prof. Erika Raab, Geschäftsführerin der Kreisklinik Groß-Gerau dazu
Damit ist der größte und aufwändigste Schritt für den Einbau vollzogen. Das Team der Radiologie freut sich über den Meilenstein des Projekts: „Nach intensiver Vorbereitung ist das neue MRT nun an Ort und Stelle. Wir sind dankbar, dass alle Beteiligten so gut zusammengearbeitet haben und wir schon bald unseren Patientinnen und Patienten eine Untersuchung im neuen Gerät anbieten können“, sagt Prof. Erika Raab, Geschäftsführerin der Kreisklinik Groß-Gerau. Die Inbetriebnahme ist für Mitte Februar geplant. Finanziert wird das Gerät aus Fördermitteln des Landes.
Durch die offene Bauweise des MRT können Patient*innen sich in der für sie angenehmen und bevorzugten Liegeposition untersuchen lassen. „Für Menschen mit Platzangst, eingeschränkter Beweglichkeit oder auch für jene, die auf Begleitpersonen angewiesen sind, ist das ein großer Fortschritt in Behandlungsqualität und Komfort“, erklärt der Sektionsleiter der Radiologie, Dr. Udo Raab.
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In seiner speziellen Ausführung derzeit das einzige in Europa
Gleichzeitig ermöglicht das Open MRT – das in seiner speziellen Ausführung derzeit das einzige in Europa ist – Bilder in höchster Qualität, wodurch Diagnosen schneller und umfassender gestellt und entsprechende Therapieansätze gezielter entwickelt werden können. Die Technik bietet damit einen großen Mehrwert für die Patientensicherheit. Auch Ärzte und Pflegekräfte profitieren von der einfachen Handhabung und von zusätzlichen Funktionen, wie beispielsweise der 3-D-Rekonstruktionen der Bilder.
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Landrat Thomas Will dazu
„Das ist ein guter Tag heute“, sagte Landrat Thomas Will, der sich zeitweise die Anlieferung des Geräts für die Magnetresonanztomographie anschaute und über den Stand der Dinge informieren ließ. „Nicht nur, dass die Kreisklinik Fortbestand hat, wofür sich der Kreis immer wieder eingesetzt hat. Nun bekommt sie sogar ein Alleinstellungsmerkmal mit dem Open MRT, das weit über den Kreis Groß-Gerau hinaus wirken wird“, so der Landrat.
Das Gerät wird für alle stationären Patienten der Kreisklinik sowie ambulante Notfälle zur Verfügung stehen. Interessierte können sich vorab als Selbstzahler oder Privatversicherte für einen Wartelistenplatz im ambulanten Bereich melden. Es gibt bereits rund 70 Anfragen, sagte die Klinikgeschäftsführerin am Tag des MRT-Einbaus.
Am Donnerstag, 27. Januar 2022 führt die Feuerwehr der Landeshauptstadt Mainz zwischen 15 und 16 Uhr eine Sirenenprobe einer neuen elektronischen Sirene durch. Der Test findet an der Grundschule Mainz-Drais statt.
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Sirenen können auch bei Stromausfall ausgelöst werden
Gegen 15:30 Uhr ertönt zunächst das Signal „Entwarnung“ (eine Minute Dauerton). Um 15.40 Uhr sendet die neue elektronische Sirene den Ton ‚Warnung der Bevölkerung‘ (eine Minute auf- und abschwellender Ton). Gegen 15.45 Uhr folgt dann das Tonsignal ‚Entwarnung‘ (eine Minute Dauerton).
Da in weiten Teilen Deutschlands nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal sowie in NRW mit vielen Todesopfern die Diskussion der Funktions- und Einsatzfähigkeit der herkömmlichen Sirenen in Begleitung von – teils funktional eingeschränkten – Warnapps einsetzte, wird die Landeshauptstadt Mainz das erklärte Ziel weiter verfolgen, künftig wieder verstärkt auf Sirenen eines neuen Typs zu setzen, welche eine größere Reichweite aufweisen – und künftig auch bei Stromausfall ausgelöst werden können.
Über den Sachstand der Sirenenmodernisierung wird die Landeshauptstadt Mainz in regelmäßigen Abständen berichten.
Knapp die Hälfte des Hafenbeckens im Mainzer Industriehafen ist am Dienstagfrüh (25. Januar 2022) mit Diesel bedeckt gewesen. Die Polizei ermittelt nun wegen Umweltverschmutzung. BYC-Newswar vor Ort.
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Wasserschutzpolizei alarmierte weitere Kräfte
Die Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Mainz wurde gegen 8:50 Uhr an den Mainzer Industriehafen alarmiert.
Grund der Alarmierung war, dass die Wasserschutzpolizei im Hafenbecken Auffälligkeiten auf dem Wasser entdeckt hatte. Auf der Wasseroberfläche sei ein bräunlicher Schimmer und ein Schillern zu erkennen gewesen. Als Maßnahme gegen die weitere Ausbreitung des Öls brachte die Berufsfeuerwehr eine Ölsperre in Form von Saugmatten auf dem Wasser an. Zudem nahm die Wasserschutzpolizei Gewässerproben vom verunreinigten Hafenwasser.
Zwar war die Geruchsbelästigung durch den Diesel deutlich, jedoch befürchte man keinen größeren Schaden für die Umwelt. Da es sich um ein großes frei zugängliches Gewässer handele, erwarte man beispielsweise kein Fischsterben. Dafür sei die Ölmenge zu klein und der Ölteppich zu dünn gewesen.
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Ursache unklar: Polizei ermittelt
Alle paar Jahre komme so etwas im Industriehafen mal vor, meist seien Schiffe beteiligt. Das scheint in diesem Fall eher unwahrscheinlich, da kein Schiff zur betroffenen Zeit bzw. kurz davor im Hafen gelegen habe. Die Ursache ist daher nach wie vor unklar. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise von Zeugen.
Im Einsatz waren neben der Wasserschutzpolizei, die Berufsfeuerwehr Mainz, das Umweltamt der Stadt Mainz und der Hafenmeister.
Der Einsatz konnte gegen 12:30 Uhr beendet werden.
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Im Winter frierend in der Wohnung sitzen: Eine kaputte Heizung ist bei eisigen Temperaturen besonders unangenehm. Jeder Dritte in Deutschland (30 Prozent) hat bereits einen Heizungsausfall erlebt und saß dadurch in der kalten Wohnung. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG).
Ein Zwischenfall wie dieser ist nicht nur ärgerlich. Fließt kein warmes Heizungswasser mehr durch die Rohre, steigt die Gefahr, dass sie gefrieren und dadurch beschädigt werden. Doch wie sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher verhalten? „Die richtige Lösungsstrategie, hängt von der Art der Störung ab“, sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas. „Einige Probleme lassen sich selbst lösen, bei anderen kann nur ein Fachbetrieb helfen.“ Der Experte gibt Tipps, wie sich die Heizungsprobleme lösen lassen, die in der Umfrage am häufigsten genannt wurden.
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Komplettausfall der Heizung: Ein Fall für den Fachbetrieb
Draußen ist es eisig kalt – drinnen leider auch: Wie die Umfrage zeigt, haben bereits 30 Prozent der Befragten einen Heizungsausfall erlebt und saßen dadurch in der kalten Wohnung. Handelt es sich um eine Mietwohnung ist der Fall klar: „Mieterinnen und Mieter sollten bei einem Heizungsausfall unverzüglich ihre Vermieterin oder ihren Vermieter kontaktieren“, rät Markus Lau.
„Diese sind für die Reparatur der Heizungsanlage verantwortlich und müssen schnellstmöglich einen Fachbetrieb damit beauftragen.“ Denn: In der Heizperiode vom 1. Oktober bis zum 30. April hat die mietende Partei Anspruch, dass in der Wohnung bestimmte Mindesttemperaturen erreichbar sind. Diese liegen tagsüber zwischen 20 und 22 Grad, nachts bei mindestens 18 Grad. Eigentümerinnen oder Eigentümer einer Immobilie sollten sich bei einem Komplettausfall der Heizungsanlage ebenfalls schnellstmöglich an den Installateur oder den Kundendienst ihres jeweiligen Heizungsherstellers wenden.
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Heizung wird nicht richtig warm: Selber entlüften kann helfen
Ein weiteres Ärgernis im Winter: Die Heizung wird nicht richtig warm. Laut Umfrage haben das 30 Prozent der Befragten bereits erlebt. Das Problem, das manchmal auch mit einem Gluckern der Heizung einhergeht, lässt sich meist relativ einfach selbst lösen. „Bleibt die Heizung selbst bei voll aufgedrehtem Thermostat nur lauwarm, liegt es häufig daran, dass sich Luft im Heizungssystem befindet.
Da Luft die Wärme schlechter leitet als Wasser, arbeiten schlecht belüftete Heizkörper ineffizient und verursachen höhere Energiekosten“, sagt Markus Lau. Mit dem richtigen Lüftungsschlüssel aus dem Baumarkt, können Verbraucherinnen und Verbraucher die Heizung selbst entlüften. Wichtig: Anschließend unbedingt noch einmal den Wasserdruck der Heizungsanlage prüfen und bei zu geringen Werten Wasser nachfüllen. Besteht das Problem nach dem Entlüften immer noch, sollte eine Fachkraft für Sanitär und Heizung verständigt werden.
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Heizung macht Geräusche: Reparatur dem Fachbetrieb überlassen
Die Heizung klackert, klopft, brummt oder quietscht: Solche oder ähnliche merkwürdigen Geräusche hat laut Umfrage bereits jeder Fünfte (20 Prozent) erlebt. Die Gründe für den ungewollten Heizungssound können unterschiedliche Ursachen haben. „Ein Klopfen oder Brummen könnte auf ein Installationsproblem hindeuten – etwa ein falsch eingestelltes Überströmventil, eine defekte Umwälzpumpe oder Heizungsrohre, die sich berühren oder locker sind. Hier kann nur ein Fachbetrieb helfen“, sagt Markus Lau.
Extra-Tipp: Mit der Wartung nicht warten
Auch wenn die Heizung aktuell tadellos läuft, gilt: Eine regelmäßige Wartung ist der beste Schutz vor Defekten. „Besonders wartungsarm sind Flüssiggas-Heizungen, da der Energieträger sehr sauber verbrennt. Trotzdem sollte alle zwei Jahre ein Fachbetrieb die Heizungsanlage überprüfen. So lassen sich Schwachstellen und kleinere Fehler schnell entdecken und beheben. Damit sinkt das Risiko eines überraschenden Heizungsausfalls im Winter“, sagt Markus Lau.
Seit fast einem Jahr gibt es COVID-19-Schnelltests als sogenannte Laien- oder Selbsttests für Privatpersonen. Mit den gebrauchten Testkits fallen viele Abfälle an. Zum Schutz von Gesundheit und Umwelt ist es wichtig, bei der Entsorgung von Corona-Selbsttests auf die richtige Mülltrennung zu achten. Die Initiative „Mülltrennung wirkt“ erklärt, wie diese und andere potenziell infektiöse Abfälle aus Privathaushalten sicher entsorgt werden.
Sicher verpackt entsorgen
Nach Durchführung eines Corona-Selbsttests müssen alle gebrauchten Bestandteile, sicher verpackt in einem reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und fest verschlossenen Plastikbeutel, im Restmüll entsorgt werden. Das gilt unabhängig vom Ergebnis des Schnelltests. Sollte er tatsächlich positiv ausfallen, gilt zudem: Während der Quarantäne sollten Haushalte auf die Mülltrennung verzichten.
Es gibt unterschiedliche Corona-Selbsttests. In der Regel handelt es sich dabei um nasale Antigen-Schnelltests, für die ein Nasenabstrich erfolgt, oder um Spucktests, bei denen Speichel als Probenmaterial verwendet wird. Ein Testkit umfasst ein Abstrichstäbchen für die Nase oder eine Plastikschale für den Speichel, eine Pipette, ein Fläschchen mit „Pufferlösung“, ein Reaktionsröhrchen und eine Testkassette. Die Zusammensetzung kann, je nach Hersteller, variieren. „Auch wenn einige Bestandteile dieser Testkits aus Kunststoff bestehen, dürfen sie keinesfalls in der Gelbe Tonne oder dem Gelben Sack entsorgt werden“, erklärt Axel Subklew, Sprecher der Initiative „Mülltrennung wirkt“. „Zum einen gehören hier nur Verpackungen hinein, zum anderen ist aber auch wichtig: Mit dem Restmüll werden gebrauchte Corona-Tests verbrannt und damit hygienisch sicher entsorgt.“
Die Verpackung eines Corona-Selbsttests hingegen darf, sofern sie mit dem Probenmaterial nicht in Berührung gekommen ist, getrennt entsorgt werden: Verpackungsbestandteile aus Kunststoff gehören in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack, die Umverpackung aus Pappe sowie der Beipackzettel kommen ins Altpapier.
Der Corona-Test ist positiv? Dann muss nicht nur das gebrauchte Testkit wie beschrieben in den Restmüll entsorgt werden. In diesem Fall sollte auch die gesamte Verpackung sicherheitshalber mit in den stabilen Plastikbeutel für den Restmüll.
Keine Mülltrennung während der Quarantäne
Nach einem positiven Corona-Selbsttest gilt es zunächst, sich zu isolieren, bis ein PCR-Test für Gewissheit sorgt. Während der Quarantäne entsorgen Haushalte alle Abfälle in die Restmülltonne, fest verschlossen in reißfesten oder mehreren Abfallsäcken. Dorthinein gehören zum Beispiel unbedingt auch benutzte Taschentücher. Auf diese Weise werden Menschen, die mit dem Müll in Berührung kommen, vor Ansteckung geschützt. Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle oder Batterien sollten bis zur Aufhebung der Quarantäne aufbewahrt und erst anschließend entsorgt werden.
Wohin mit gebrauchten Atemschutzmasken?
Dieselben Entsorgungsregeln wie für Corona-Selbsttests gelten auch für gebrauchte FFP2- und medizinische Masken sowie für andere Atemschutzmasken. Auch sie gehören, in einen Plastikbeutel verpackt und gut verschlossen, in den Restmüll. Auf keinen Fall dürfen Schutzmasken in der Toilette heruntergespült werden. In der Kanalisation können sie sich mit anderen Gegenständen verknoten und das Abwassersystem verstopfen. Zudem verursachen Sie einen erhöhten Aufwand im Klärwerk.
Was gehört in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack?
Für alle Menschen, die nicht in Quarantäne sind, gilt weiterhin die Aufforderung, Müll richtig zu trennen. Denn wer Verpackungen und Restmüll richtig trennt, trägt effektiv zum Ressourcen- und Klimaschutz bei.
In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören ausschließlich gebrauchte und restentleerte Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind. Das sind Leichtverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech oder Verbundmaterialien wie Getränkekartons. Wichtig ist: Die Verpackungen sollten wirklich leer sein. Ausspülen ist nicht nötig, „löffelrein“ reicht aus. Glasverpackungen gehören nach Farben sortiert in die entsprechenden Glascontainer. Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton in die Papiertonne.
Die Initiative „Mülltrennung wirkt“ folgt bei ihren Angaben unter anderem Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI), des Umweltbundesamts (UBA) sowie des Bundesumweltministeriums (BMUV). Die Angaben begründen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Bei einem schweren Verkehrsunfall am gestrigen Montagmorgen (24.01.2021) auf der B271, musste ein 18-Jähriger mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Auto beim Abbiegen übersehen
Kurz vor 07:00 Uhr befuhr der 18-Jährige mit seinem VW Golf die B271 aus Monsheim kommend in Richtung Bockenheim. Beim Abbiegen auf die B47 nach Worms übersah der junge Mann den entgegenkommenden Audi A1 einer 20-jahre jungen Fahrerin.
Durch den Frontalzusammenstoß beider Fahrzeuge wurde der 18-jährige Unfallverursacher schwer und die 20-Jährige leicht verletzt. Beide mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.
Während der Unfallaufnahme sowie der anschließenden Räumung der Unfallstelle musste die B271 für etwa 90 Minuten in beide Richtungen voll gesperrt werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am heutigen frühen Montagmorgen (25.01.2022) kam es auf der L242 zwischen Schweppenhausen und Stromberg zu einem Unfall, bei dem ein PKW komplett ausbrannte. Eine Polizeistreife der Polizeiinspektion Bad Kreuznach, die gegen 04:00 Uhr zufällig auf der L242 unterwegs war, entdeckte kurz vor der dortigen Bannmühle auf einer Grünfläche neben der Landstraße, ein brennendes Fahrzeug. Der 45-jährige männliche Alleininsasse aus Stromberg hatte sich bereits unverletzt in Sicherheit gebracht.
0,74 Promille Atemalkohol
Der Fahrzeugführer hatte angegeben, dass er wenden wollte und dann das Fahrzeug angefangen hatte zu brennen. Spuren, die auf ein Unfallgeschehen hindeuten, konnten vor Ort nicht festgestellt werden. Bei dem Fahrzeugführer wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,74 Promille.
Brennendes Fahrzeug | Polizei Bad Kreuznach
Nach Löschung des Brandes, wurde das Fahrzeug abgeschleppt. Der Fahrer wurde zwecks Blutentnahme zur Dienststelle verbracht und der Führerschein sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Die Brandursache ist derzeit unbekannt. Die freiwillige Feuerwehr Stromberg war mit 10 Kräften und drei Fahrzeugen vor Ort.
2022 01 21 weinbergshuette foto torsten silz stadt bingen
Die Weinbruderschaft Rheinhessen zu St. Katharinen setzt im 36. Jahr die erfolgreiche Prämierung von Weinbergshäuschen fort. Ziel ist es, die Menschen in Deutschlands größtem Weinanbaugebiet für die weinkulturellen Kleinode zu sensibilisieren und somit den Erhalt und die Gestaltung dieser historischen Wingertshäuschen zu fördern.
Alt wie neu laden Touristen ein
Nicht nur das, es werden auch wieder neue Weinbergshäuschen an attraktiven Stellen mit hervorragenden Aussichten in die rheinhessische Landschaft gebaut, um unser Weinanbaugebiet u. a. touristisch aufzuwerten. Alt wie neu laden sie Touristen, Wanderer, Radfahrer etc. zur Rast oder zum Verweilen bei einem Glas Wein ein.
Es sind in der Regel Winzer, interessierte Privatpersonen, Initiativgruppen, Vereine oder Gemeinden, die in den letzten Jahren viele sogenannte „Wingertshaisjer“ vor dem Verfall oder gar Abriss gerettet oder stilgerecht neu gebaut haben. Dieses großartige weinkulturelle Engagement würdigt die Weinbruderschaft Rheinhessen einmal jährlich mit der Verleihung der Prämierungsplakette in einer spätsommerlichen Festveranstaltung vor Ort.
Bewerbung noch bis Ende Februar 2022
Die Weinbruderschaft Rheinhessen ermuntert alle, die über prämierungsfähige und -würdige Weinbergshäuschen verfügen, sich um die Auszeichnung zu bewerben.
Die Bewerbung mit Beschreibung des Objekts und mindestens einem Foto ist bis zum 28. Februar 2022 einzureichen, im Sekretariat der Weinbruderschaft Rheinhessen, z. Hd. Frau Liane Jünger, Wormser Straße 162, 55276 Oppenheim, E-Mail liane.juenger@dlr.rlp.de, Tel. 06133/930305.
Da nach den Regularien jährlich immer nur ein Objekt prämiert wird, ist im Prinzip von der Jury eine Auswahl nach objektiven Kriterien zu treffen. Vor diesem Hintergrund würde sich der Weinbergshäuschen-Prämierungsausschuss der Weinbruderschaft sehr freuen, wenn auch Bewerbungen von Aspiranten eingingen, die in den Vorjahren leider nicht zum Zuge gekommen sind.
Erneut versammelten sich am gestrigen Montag, an rund 27 Örtlichkeiten im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Mainz zahlreiche Menschen um an angemeldeten und verbotenen Versammlungen teilzunehmen und folgten damit Aufrufen aus Messengerdiensten und sozialen Netzwerken.
Bereich Mainz
In der Mainzer Innenstadt kam es wie bereits an den letzten Montagen ab 18:00 Uhr zu einer angemeldeten Versammlung gegen die Corona-Maßnahmen. An dieser nahmen rund 350 Personen teil. Ab 17:30 Uhr versammelten sich darüber hinaus 150 weitere Personen in verschiedenen Versammlungen und richteten ihren Protest gegen die Coronamaßnahmen-Kritiker. Es kam zu Sitzblockaden und dem Zünden von pyrotechnischen Gegenständen.
In Oppenheim, Bodenheim, Ingelheim und Nieder-Olm kam es ebenfalls zu Aktionen von Corona Aktivisten und jeweiligem Gegenprotest.
Bereich Worms
Am Lutherdenkmal in Worms versammelten sich gegen 18:15 Uhr rund 70 Personen zu einem nicht angemeldeten Aufzug. Dieser wuchs im Verlauf auf ca. 500 Personen an und endete ohne Besonderheiten gegen 20:20 Uhr.
Alzey
Im Alzeyer Schlosspark waren bis zu 300 „Corona-Aktivisten“ bei einer nicht angemeldeten Versammlung zwischen 18:00 Uhr und 19:15 Uhr unterwegs.
In Osthofen nahmen 40 Personen an einer angemeldeten Versammlung „Pro Impfen“ in Form einer Menschenkette teil. 70 Personen der Coronamaßnahmen-Kritiker versammelten sich ebenso
In Wörrstadt, Wöllstein, Saulheim, Eich, Kirchheimbolanden und Eisenberg kam es ebenfalls zu Aktionen mit wenigen Corona-Aktivisten.
Bereich Bad Kreuznach
Versammlungen im Stadtgebiet Bad Kreuznach, gemeinsame Pressemitteilung der Stadtverwaltung Bad Kreuznach und des Polizeipräsidiums Mainz
Die Stadt Bad Kreuznach hat bereits am 20.01.2022 eine Verbotsverfügung für nicht angemeldete Versammlungen im Stadtgebiet Bad Kreuznach für den heutigen Abend erlassen und in den Medien veröffentlicht.
Dennoch versammelten sich am Montagabend Personen in einer mittleren dreistelligen Anzahl an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet und bewegten sich auf verschiedenen Routen durch die Innenstadt. Die Polizei Bad Kreuznach war auf die Missachtung der Verbotsverfügung vorbereitet und kontrollierte 78 Personen im Bereich der Mannheimer Straße. Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und die 29. CoBeLVO werden geprüft und eingeleitet.
In der Kontrollmaßnahme lehnte zwischen 20:00 und 21:30 Uhr eine jüngere Frau mit einem 1-jährigen Kind, trotz mehrfachem Angebot von Kommunikationskräften der Polizei, eine bevorzugte und damit schnellere Identitätsfeststellung ab, so dass sie fast als Letzte die Kontrollstelle passierte. Im Rahmen der eingerichteten Kontrollstelle kam es zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einer Beleidigung. Entsprechende Starfanzeigen werden gefertigt.
Bingen am Rhein
In Bingen versammelten sich ca. 200 Personen aus dem Bereich der Coronamaßnahmen-Kritiker. Es formierte sich ebenso ein Gegenprotest. Es kam zu einem Widerstand und mehreren Beleidigungen gegen Polizeibeamten. Gegen die Beschuldigten werden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
In Bad Sobernheim, Sprendlingen und Waldalgesheim kam es ebenfalls zu Aktionen von Corona Aktivisten und jeweiligem Gegenprotest.
Innenminister Roger Lewentz hat gemeinsam mit dem Leiter der Hochschule der Polizei, Uwe Lederer, die neuesten Maßnahmen zur Polizei-Nachwuchsgewinnung vorgestellt. Gerade während der Pandemie sind dabei häufig alternative Formate zur klassischen Einstellungsberatung im persönlichen Kontakt gefragt.
14.000 Gesamtbeschäftigte
„Alleine bei den Polizeibeamtinnen und -beamten soll im Laufe der Legislaturperiode erstmalig die Zahl von 10.000 Köpfen erreicht werden. Die reine Kopfzahl der Gesamtbeschäftigten soll in diesem Jahr sogar 14.000 Beschäftigte übersteigen. Das sind absolute Rekordwerte, so viele wie nie zuvor“, betonte Innenminister Roger Lewentz. Um als Arbeitgeber aber auch die besten Köpfe von sich zu überzeugen, bedürfe es fortlaufender Anstrengungen.
Polizei als attraktiver Arbeitgeber
„Bislang ist es trotz wiederholter Rekordeinstellungszahlen von 580 Anwärterinnen und Anwärtern immer gelungen, genügend junge Menschen für die Polizeilaufbahn in Rheinland-Pfalz zu gewinnen. Doch darauf wollen wir uns nicht ausruhen. Die Polizei muss sich weiterhin als der attraktive Arbeitgeber präsentieren, der sie auch ist. Sie braucht in diesem Wettbewerb der Talente keinen Vergleich zu scheuen“, so Lewentz. Gerade auch Aspekte wie das Wohnen und Leben auf dem Campus der Hochschule, ein guter Verdienst bereits während des Studiums und spätere, heimatnahe Verwendungsmöglichkeiten seien für junge Menschen durchaus relevante Kriterien.
Pandemie erschwert persönliche Kontakte
„Die Polizei Rheinland-Pfalz bietet jungen Menschen attraktive Anreize für ihre Berufsentscheidung und die Hochschule der Polizei entwickelt die Maßnahmen zur polizeilichen Nachwuchsgewinnung fortlaufend weiter, um die Berufseinsteigerinnen und -einsteiger von sich zu überzeugen“, sagte Hochschulleiter Uwe Lederer. Die Pandemie erschwere jedoch den persönlichen Kontakt, der häufig den primären Ausschlag gebe, sich für eine Bewerbung bei der Polizei zu entscheiden, wie Befragungen unter den Studierenden belegten.
Die etablierten Maßnahmen wie persönliche Einstellungsberatungen, Bewerbertrainings, Besuche oder Praktika von Schülerinnen und Schülern in den Polizeidienststellen oder auch die Informationstage an Schulen, können aktuell nur eingeschränkt angeboten werden. Daher treten verstärkt digitale Beratungsangebote, neu aufgelegte Flyer und Plakate an deren Stelle. Geworben wird künftig mit eigenen Polizeistudierenden wie Linda Vajsada und Andreas Willgerodt, deren Gesicht beispielsweise auf Plakaten im ganzen Land, aber auch auf den Einsatzfahrzeugen der Polizei Rheinland-Pfalz zu sehen sein wird. Die Studierenden sollen authentisch ihre Beweggründe für den Polizeiberuf vermitteln.
Foto: Polizei Rheinland-Pfalz
„Mit Einsatz. Im Einsatz für Rheinland-Pfalz“
Das neue, zielgruppenorientierte Konzept steht unter dem Slogan „Mit Einsatz. Im Einsatz. Für Rheinland-Pfalz“. „Der Polizeiberuf ist vielseitig, abwechslungsreich, und bietet sehr gute Karrierechancen bei gleichzeitiger Jobsicherheit. Wir können daher alle Interessierten nur ermuntern, sich für ein Studium bei der Polizei Rheinland-Pfalz zu bewerben“, so der Innenminister. Die verschiedenen Facetten reichten später vom Dienst bei der Schutz-, Bereitschafts-, Wasserschutz- oder Kriminalpolizei bis hin zu Verwendungen bei den Spezialeinheiten oder der Polizeihubschrauberstaffel.
Die rheinland-pfälzische Polizei stellt jährlich im Mai und Oktober neue Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärter ein. Die Bewerbungsverfahren für die nächsten Studiengänge sind bereits im vollen Gange. Die Bewerbungsfrist für Oktober 2022 endet am 30. April 2022, für Mai 2023 am 31. Oktober 2022. Eine Onlinebewerbung ist jederzeit möglich unter https://bewerbung.polizei.rlp.de
Neben dem Bachelorstudium Polizeidienst bietet die Polizei Rheinland-Pfalz mit dem Studiengang Angewandte Informatik und dem Qualifizierungslehrgang zum IT-Kriminalisten oder zur IT-Kriminalistin auch neue Karrierewege. Weitergehende Informationen sind zu finden unter: www.polizei.rlp.de/karriere/
Unternehmen müssen heute aufgrund des dichten Wettbewerbs Strategien zur Steigerung bzw. Aufrechterhaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit entwerfen. Im Zuge der Covid-Krise seit dem März 2020 hat sich diese Entwicklung noch verstärkt. Damit Unternehmen weltweit aus der Großen Rezession herauskommen können, braucht es ein strategisches Management.
Außerdem entstehen neue Trends und der globale Wettbewerb verstärkt die Konkurrenzsituation auf dem Markt. Geschäftsmodelle müssen unter Umständen von Grund auf neugestaltet und designt werden, was die Herausforderungen noch vergrößert. Bei der Neukonzeption muss der Unternehmer auf seine Kernkompetenzen achten und sich auf den Ausbau dieser konzentrieren. Heute werden neue Produkte viel schneller geschaffen und eine etablierte Marktposition gilt als nicht gesichert. Damit dieses Ziel der weiteren Marktbeherrschung erreicht werden kann, braucht es die notwendigen Schritte.
Ein weiteres Tool ist das Recruiting. Heute spricht man schon eher vom Online-Recruiting, da der Prozess über alle Kanäle des Internets verläuft. Nur mit den richtigen Dienstnehmern werden sich die Ziele des Unternehmens umsetzen lassen. Da sich Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, benötigen sie die besten Köpfe. Der Kampf um höher qualifizierte Mitarbeiter wird global geführt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Kommunikationsfähigkeit des Unternehmens. Veränderungsprozesse müssen kommuniziert werden und davon gibt es in Zukunft mehr als genug. Diese Herausforderung wird heute meist durch eine Mediaagentur übernommen, die mit den Stakeholdern des Unternehmens kommuniziert.
Kommunikation nach außen wichtiger denn je
Kunden können sehr schnell durch Veränderungen verunsichert sein. Wenn Sie nicht über die Sinnhaftigkeit der notwendigen Schritte informiert werden, verlieren sie schnell das Vertrauen in die Marktmacht des Unternehmens. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, mit einem Profi zusammenzuarbeiten, der die Kommunikation nach außen übernimmt. Eine Agentur hat qualifizierte Fachleute im Team, die über die Erfahrung verfügen. In enger Kooperation mit dem Auftraggeber stimmt sich die Agentur mit den Abteilungen ab und kommuniziert wichtige Schritte nach außen. Damit auch alle Werbe- und Marketinganforderungen erfüllt werden können, braucht es ein stetiges Gesprächsklima zwischen der Agentur und dem Auftraggeber.
Vorteil der Beauftragung einer Agentur
Neben den bereits oben erwähnten Punkten stellt die Agentur auch professionelle Mitarbeiter wie Designer, Texter und Social-Media-Fachleute zur Verfügung. Nicht zu unterschätzen ist auch der objektive Blick auf die Sachlage von außen. Man tritt sozusagen als unabhängiger Beobachter auf und bewahrt die Objektivität.
Erneut kam es am Montagmorgen (24. Januar 2022) zu einem Vorfall an der Wonnegauschule in Osthofen. Gegen 9:45 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot zur Integrierten Gesamtschule in der Heinrich-Heine-Straße alarmiert.
Alarmknopf betätigt
Gegen 09:45 Uhr wurde ein Alarmknopf in der Schule eingeschlagen, dies meldet die Polizei via Twitter. Daraufhin rückten Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr an. Die Polizei bittet darum, Ruhe zu bewahren und der Anweisungen der eingesetzten Beamten Folge zu leisten.
Vorerst keine Feststellungen
Gegen 10:00 Uhr überprüfte die Polizei das Gebäude und fand den eingeschlagenen Alarmknopf vor, jedoch erschloss sich den Beamten nicht, wieso dieser betätigt wurde. Nach dem Vorfall am vergangen Freitag, wo es ebenfalls zu einem Amokalarm an der IGS in Osthofen kam ist die Polizei jedoch sehr sensibilisiert.
Betreuungsstelle eingerichtet
Um 10:10 Uhr wurde in der Goldbergstraße eine Betreuungsstelle eingerichtet. Schüler, die sich zum Zeitpunkt des Einsatzes außerhalb der Schule befanden, wurden dorthin gebracht und dort durch Rettungskräfte betreut. Die Polizei war zu diesem Zeitpunkt weiterhin bei der Ermittlung des Grundes für den Alarm. Zwischenzeitlich kamen immer mehr Eltern an die Einsatzstelle, die sich sorgen um ihre Kinder machten.
Da der Bereich durch die Polizei weiträumig abgesperrt war, konnten diese ihre Kinder jedoch nicht in ihre Obhut nehmen. Auch hier bat die Polizei alle Eltern um Geduld und Verständnis via Twitter. Um 10:20 Uhr informierte die Polizei, dass die verbliebenen Schüler, welche sich noch im Gebäude befanden, durch Kräfte der Polizei aus dem Gebäude zu den Betreuungsstellen geleitet. Gegen 10:40 Uhr konnten Eltern ihre Kinder an der Betreuungsstelle in der Goldbergstraße und am Stadtpark in Osthofen abholen.
Polizei beendet die Absuche
Um 11:40 Uhr teilte die Polizei weiter mit, dass die Absuche nun abgeschlossen sei. Alle Schüler befinden sich nun außerhalb des Gebäudes und wurden zum Teil bereits abgeholt. Einige Absperrungen bleiben jedoch bestehen, um weitere Ermittlungen durchführen zu können.
Wurden Clubbetreiber am vergangenen Wochenende vor Corona-Kontrollen des Ordnungsamtes gewarnt? In der Nacht von Freitag auf Samstag (24. Januar 2022) gab es eine Schwerpunktkontrolle vom Ordnungsamt Mainz in einer Diskothek in der Mombacher Straße. Das Ordnungsamt war gemeinsam mit Unterstützung der Polizei Mainz mit einer Vielzahl von Einsatzkräften im Einsatz. BYC-News berichtete bereits darüber. Weitere Recherchen auf Grundlage von Videomaterial und Audiodateien werfen viele Fragen auf.
Was war geschehen?
In der Nacht von Freitag auf Samstag waren rund 200 Personen im Imperial feiern – ohne Maske und ohne Abstand. Hiervon liegen BYC-News mehrere Videoaufnahmen vor, die zeigen, wie in dieser Nacht zahlreiche Personen entgegen der aktuell geltenden Richtlinien ohne Maske nah beieinander tanzten. Ebenfalls ersichtlich ist auf dem Videomaterial, dass einzelne Mitarbeiter des Clubs zeitweise keine Maske trugen. Auch der Merkurist hatte bereits am 12. Januar 2022 über einen ähnlichen Fall im Imperial berichtet.
Wie mehrere Augenzeugen gegenüber BYC-News berichteten, wies der DJ kurz vor der Kontrolle darauf hin, dass eine Kontrolle des Ordnungsamtes bevorstehe und bat darum, die Masken aufzusetzen und die Abstände einzuhalten. Diese Aussage wurde nochmals wiederholt mit dem Hinweis, dass Personen, die nicht registriert seien, die Räumlichkeiten über den Notausgang verlassen sollen. Das wurde von einigen Besuchern auch so umgesetzt, die sich damit der Kontrolle entzogen haben. BYC-News liegen entsprechende Audioaufnahmen vor und mehrere Personen, darunter auch Besucher und Angestellte des Clubs, bestätigten dies gegenüber unserer Redaktion und teilten mit, dass dieses Vorgehen bereits in der Vergangenheit so umgesetzt wurde. Die Redaktion hat alle eingehenden Informationen verifiziert und ausgiebig geprüft.
Kontrollmaßnahmen vor dem Imperial in der Nacht von Freitag auf Samstag | BYC-News | Foto: Privat
Keine Prüfung des Geimpft- und Genesenenstatus
Wenige Minuten später ging das Licht im Club an und es fand tatsächlich eine Kontrolle durch das Ordnungsamt statt. Zu diesem Zeitpunkt trugen alle Besucher ihre Masken. Doch woher wusste das Clubpersonal vorab von der Kontrolle? Solche Kontrollen sollten schließlich normalerweise unangekündigt stattfinden, ansonsten verfehlen sie grundsätzlich ihren Zweck.
Zudem teilten einige Gäste des Clubs gegenüber dieser Online-Zeitung mit, dass weder der Club noch das Ordnungsamt den Impf- und Genesenenstatus von Ihnen überprüft habe. Ob es sich dabei um Einzelfälle handelte oder von keinem der Gäste die Nachweise kontrolliert wurden, ist nicht bekannt.
Ordnungsamt überprüfte Registrierung der Club-Gäste
Das Ordnungsamt kontrollierte die Anmeldungen über die Luca-App sowie die handschriftlichen Registrierungen, berichteten Augenzeugen gegenüber BYC-News. Wie viele der Gäste tatsächlich registriert waren und welche Bußgelder gegen mögliche nichtregistrierte Personen verhängt wurden, ist nicht bekannt.
Aktuell befindet sich ein Schild an der Eingangstür der Lokalität, mit dem darauf hingewiesen wird, dass das Imperial zur Zeit geschlossen ist. Wie lange die Schließung des Clubs andauert, ist BYC-News aktuell nicht bekannt.
Schilder an der Eingangstür des Imperials | Foto: BYC-News
Recherchen von BYC-News
Recherchen von BYC-News in der Club-Szene ergaben, dass der Vorfall im Imperial kein Einzelfall war. Diese Hinweise sollen jeweils von einem Mitarbeiter des Ordnungsamtes übermittelt worden sein, teilweise über Anrufe oder per Nachricht über einen Messengerdienst. Mehrere Quellen bestätigten gegenüber BYC-News, dass es sich dabei um einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes handeln soll, der früher selbst als Türsteher tätig war.
Bereits im vergangenen Jahr fiel das Ordnungsamt negativ auf
Schon häufiger war das Ordnungsamt der Landeshauptstadt Mainz durch das Handeln einzelner Bediensteter in Kritik geraten. So beispielsweise, als Mitarbeiter des Ordnungsamtes im April 2021 im Dienst mit Sturmhauben auftraten. Die Stadt Mainz hatte den Vorfall damals abgestritten. Kurze Zeit später kam es jedoch zu einem erneuten Vorfall, bei dem erneut Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit Sturmhauben gesehen wurden.
Anfrage bei der Ordnungsdezernentin, Manuela Matz am Samstag
BYC-News hatte mehrfach bei der Stadtverwaltung bezüglich des Einsatzes angefragt. Am Samstag (22. Januar 2022) gegen 12:45 Uhr teilte Manuela Matz (CDU) mit, dass sie nichts Genaues zum Einsatz sagen könne und genauere Informationen erst am Montag (24. Januar 2022) erhalte.
Keine zwei Stunden später, um 14:40 Uhr veröffentlichte die Allgemeine Zeitung einen Bericht über den Vorfall. Die Zeitung zitiert Manuela Matz wie folgt: „Nach Angaben der Dezernentin hielten sich in der Nacht rund 150 Personen in dem Club auf. Manuela Matz: „Die Besucher trugen auch Masken – das war so weit in Ordnung.“ Als das Ordnungsamt allerdings den Club in der Nacht im Rahmen einer Routinekontrolle unter die Lupe nahm, hätten die Beamten festgestellt, dass nur von einem Teil der Besucher die Kontaktdaten registriert gewesen seien. Man habe sich „dann mit dem Betreiber geeinigt, dass zugemacht wird“. Im Rahmen ihrer Berichterstattung ging die Allgemeine Zeitung auch in diesem Fall wie mittlerweile üblich nicht auf die Informationen des ersten Beitrags von BYC-News ein.
Weshalb Frau Matz bereits kurze Zeit später weitere Informationen über den Einsatz des Ordnungsamtes mitteilen konnte, ist bislang unklar. Auch dies ist nicht der erste Fall, dass einem anderen Medium nur kurze Zeit später umfangreiche Informationen mitgeteilt werden konnten. Der Erstberichterstatter wurde dann allerdings nicht mehr über die vermeintlich neuen Informationen benachrichtigt.
Stellungnahme der Stadt Mainz auf Anfrage von BYC-News
Auf Anfrage von BYC-News von Samstag (22. Januar 2022) bei der Stadt Mainz teilte ein Sprecher der Stadt Mainz am Montag um 15:00 Uhr mit: Ab ca. 23:20 Uhr seien Aufklärungsmaßnahmen durch den kommunalen Vollzugsdienst in Zivil durchgeführt worden. Rund 90 Minuten später seien die Erkenntnisse durch die zivilen Bediensteten vor Ort an den Dienstgruppenleiter weitergegeben und mitgeteilt worden, dass mehrere mögliche Verstöße festgestellt wurden.
Die Mainzer Polizei habe man daraufhin zur Unterstützung mit angefordert. Die Kontrollmaßnahmen haben dann, nach Angaben der Stadt bis 4:10 Uhr angedauert. Ob die Lokalität den Barbetrieb beibehalten habe oder es doch zu feiernden und tanzenden Menschenmassen gekommen sei, könne die Stadt nicht mitteilen.
Fokus lag auf der Kontaktdatenerfassung
Da es sich vorwiegend um eine Kontrollmaßnahme nach der 29. Corona-Bekämpfungsverordnung gehandelt habe, seien die Ein- und Ausgänge nicht alle gesichert worden. Die eingesetzten Einsatzkräfte habe man vorzugsweise dafür eingesetzt, um möglichst schnell eine Vielzahl von Personen zu kontrollieren, teilte der Sprecher der Stadt Mainz weiter mit.
Warum die Kontrolle des Ordnungsamtes mit mindestens zwei Durchsagen des DJs angekündigt wurde, entziehe sich der Kenntnis der Stadtverwaltung.
Im Fokus des Vollzugsdienstes habe die Kontrolle der ordnungsgemäßen Kontakterfassung der Besucher gestanden. Da dies schon eine größere Zeitspanne in Anspruch nahm, sei entschieden worden, den Impf- und Genesenenstatus nicht auch noch zu kontrollieren.
Die Initiative zur Kontrolle sei vom Vollzugsdienst gekommen und nicht von der Mainzer Polizei.
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Essity stellt seine Mitarbeiter ins Zentrum und bietet ihnen ein herausragendes Arbeits- und Entwicklungsumfeld. Zu diesem Ergebnis kommt das Top Employer Institute. Die renommierte Institution hat Essity zum 17. Mal in Folge als „Top Employer“ und einen der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Vorangegangen war ein ausführliches Prüfverfahren, bei dem Essity in insgesamt 20 verschiedenen Praxisbereichen untersucht worden ist – von Personalplanung, Talentstrategie und Weiterbildungsmöglichkeiten über Arbeitsumfeld und Wohlbefinden bis hin zu Diversität und Inklusion.
„Breaking Barriers for Well-Being – Grenzen überwinden für mehr Wohlbefinden
Dieses Ziel verfolgen wir nicht nur mit all unseren Produkten und Lösungen für unsere Kunden und Konsumenten“, sagt Yves Lagarde, Essity HR-Direktor für Deutschland und die Schweiz. „Wir wollen auch unseren Mitarbeiter*innen eine Unternehmenskultur bieten, in der sie ihre ganz persönlichen Fähigkeiten bestmöglich einbringen und weiterentwickeln können und sich in jeder Rolle als wichtiger Teil des Teams fühlen. Der ‚Top Employer‘ zeigt, wie gut uns das bereits gelingt. Deshalb freue ich mich sehr über die erneute Auszeichnung.“
Karriereförderung so individuell, wie der Mensch dahinter
Zwei Beispiele dafür, wie Essity Mitarbeiter*innen Karrieren ganz individuell unterstützt, sind Maik Hepp und Olivera Stakic.
Maik Hepp arbeitete nach seiner Ausbildung zum Papiertechnologen im Essity-Werk Mannheim zunächst an einer Papiermaschine. Doch als dies nach einem schweren Verkehrsunfall durch eine Querschnittslähmung nicht mehr möglich war, suchte Essity eine neue Position für ihn und half ihm bei der Wiedereingliederung. Er startete im Labor für die Papieranalyse und absolvierte eine Weiterbildung für die Qualitätsprüfung. Anschließend bewarb er sich erfolgreich als Produktionsplaner und arbeitet heute als Supply Service Clerk im International Distribution Center. „Essity hat mich während der ganzen Zeit unterstützt. Und wo immer es ein Hindernis für meinen Rollstuhl gab, haben mir der Behindertenbeauftragte des Betriebsrats, HR und meine Vorgesetzten sofort geholfen, es zu beseitigen“, sagt er.
Olivera Stakic, die schon seit 13 Jahren bei Essity arbeitet, ist jüngst nicht nur von Zagreb nach München umgezogen. Sie wechselte auch vom Finanzdienstleistungsteam in eine komplett neue Führungsposition als IT-Managerin. „Auch wenn sie zunächst etwas außerhalb meiner Komfortzone lag – meine Vorgesetzten konnten mich schnell davon überzeugen, dass ich mich in der Rolle wohl fühlen würde“, berichtet sie und ergänzt: „Als Frau in der IT-Branche werde ich bei Essity sehr unterstützt: Wir sprechen hier nicht nur über Vielfalt, sondern treffen auch wirklich Maßnahmen, um Arbeitsplätze integrativ zu gestalten. Als ich meine Stelle antrat, nahm ich deshalb an speziellen Programmen teil. Sie waren darauf zugeschnitten, Frauen in der IT-Branche mit genau den Tools und Fähigkeiten auszurüsten, die wir für unseren Erfolg benötigen.“
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Am späten Samstagabend (22. Januar 2022) kam es gegen 23:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A61 bei Worms in Fahrtrichtung Ludwigshafen. Zwei Personen wurden bei dem Unfall verletzt.
Beide Insassen waren betrunken
Ein 28 Jahre alter Audi-Fahrer befuhr gemeinsam mit seinem 24 Jahre alten Beifahrer die A61 in Richtung Ludwigshafen. Vermutlich aufgrund Alkoholkonsums fuhr der 28-jährige zwischen Worms Nord und Worms Zentrum unter das Heck eines vor ihm fahrenden Sattelzuges.
Beide Fahrzeuginsassen hatten dabei Glück im Unglück, denn sie kamen mit einigen Prellungen und Schürfwunden davon. Weil der Fahrer stark nach Alkohol roch und auch einräumte, vor der Fahrt Alkohol getrunken zu haben, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein gleich einbehalten. Auch der Beifahrer war deutlich betrunken. Sowohl der 28-Jährige als auch der 24-Jährige wurden vorsorglich im Klinikum Worms untersucht, konnten anschließend das Krankenhaus aber wieder verlassen.
An dem Wagen entstand allerdings ein Totalschaden in Höhe von rund 12.000 Euro. Da der Fahrer zudem gegenüber der Polizei mitteilte, die Bremsen seines Audis hätten nicht ordnungsgemäß funktioniert, wurde der PKW für weitere Untersuchungen sichergestellt.
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Am LKW entstand ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich
Der 30-jährige Fahrer des Sattelzuges blieb bei dem Unfall unverletzt. Allerdings wurde der Auflieger erheblich beschädigt. Hier schätzt die Polizei die Höhe des Sachschadens auf rund 10.000 Euro. Weil die Hydraulik am Auflieger beschädigt wurde, musste der auch LKW abgeschleppt werden. Insgesamt dauerten die Abschleppmaßnahmen rund 3,5 Stunden.
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