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Zeugensuche nach Beißattacke im Ober-Olmer Wald

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Ober-Olmer Wald
Zeugenaufruf Polizei Warnschild

Die Polizei Mainz sucht nach Zeugen eines Angriffs, der sich am frühen Samstagabend (11.04.2026) im Ober-Olmer Wald ereignet hat. Ein entspannter Spaziergang endete für einen 40-jährigen Mann mit einer schweren Verletzung und einem Krankenhausaufenthalt.

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Unvermittelter Angriff beim Spaziergang im Ober-Olmer Wald

Gegen 17:30 Uhr traf der Geschädigte auf eine bislang unbekannte Frau, die mit ihrem Hund unterwegs war. Der Hund lief plötzlich auf den Mann zu und verbiss sich in dessen Arm. Dabei erlitt der 40-Jährige eine tiefe und nicht unerhebliche Bisswunde.

Statt dem Verletzten zu helfen oder ihre Daten für die Schadensregulierung zu hinterlassen, entfernte sich die Hundehalterin mitsamt dem Tier von der Örtlichkeit.

Beschreibung von Hund und Halterin

Die Polizei Mainz hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung sowie der unterlassenen Hilfeleistung aufgenommen. Zur Identifizierung der Verantwortlichen liegt folgende Beschreibung vor:

Der Hund:

  • Auffallend groß

  • raun-weißes, langes Fell

  • Möglicherweise ein Bernhardiner oder Ähnliches

Die Halterin:

  • ca. 50 Jahre

  • ca. 1,70 Meter

  • Komplett schwarz gekleidet

  • Sie trug einen auffälligen neongrünen Rucksack

Polizei bittet um Mithilfe

Die Beamten fragen: Wer war zum genannten Zeitpunkt im Ober-Olmer Wald unterwegs und hat den Vorfall beobachtet? Wer kann Angaben zu einer Frau mit dieser Beschreibung oder einem entsprechenden Hund machen?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Mainz 3 unter der Telefonnummer 06131-654310 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Bereits in der Vergangenheit kam es zu Angriffen und brenzligen Situationen im Ober-Olmer Wald, beispielsweise als zwei Hunde auf ein Kleinkind losgingen.

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Menschlicher Schädel bei Müllsammelaktion gefunden

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Wenden
Symbolbild Spurensicherung / BYC-News

Was als gemeinnützige Aktion für die Umwelt begann, endete am Samstagmittag (11.04.2026) in einem Kriminalfall. Mehrere Personen, die in einem Waldgebiet in der Gemeinde Wenden (Kreis Olpe) Müll sammelten, stießen auf einen menschlichen Schädel.

Fundort nahe der Autobahn 4

Die Fundstelle befindet sich in einem Waldstück unweit der Bundesautobahn A4. Unmittelbar nach der Meldung übernahm das Polizeipräsidium Hagen die Ermittlungen und setzte umgehend eine Mordkommission ein. Spezialisten der Kriminalpolizei sicherten vor Ort Spuren, um den Fundort in Wenden und die Fundumstände genau zu dokumentieren.

Prüfung eines Zusammenhangs mit früherem Gewaltverbrechen

Die Ermittler stehen vor der zentralen Frage: Wer ist die verstorbene Person? Ein besonderes Augenmerk richten die Beamten dabei auf ein ungelöstes Gewaltverbrechen aus dem vergangenen Jahr. Es wird derzeit intensiv geprüft, ob es sich um den Schädel einer 32-jährigen Frau handelt, deren Überreste Ende 2025 an verschiedenen Orten entdeckt worden waren:

Ob die nun in Wenden entdeckten Knochenteile zu diesem Fall gehören, müssen rechtsmedizinische Untersuchungen in den kommenden Tagen klären.

Die Polizei ermittelt jedoch in alle Richtungen. Weitere Details zur Identität oder zur möglichen Todesursache werden aufgrund der laufenden Ermittlungen aktuell nicht bekannt gegeben.

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Schwerer Unfall auf der L408 zwischen Biebelnheim und Bornheim

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Unfall auf der L408 | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Unfall auf der L408 | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Am späten Samstagnachmittag (11. April 2026) kam es zu einem schweren Unfall auf der L408 zwischen dem Autobahnanschluss Biebelnheim der A63 und dem Kreisel in Fahrtrichtung Bornheim. BYC-News war vor Ort. Unfall auf der L408 zwischen einem Motorradfahrer und zwei Radfahrern Bei dem Unfall auf der L...


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Riedstadt intensiviert den Kampf gegen die Asiatische Tigermücke

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Asiatische Tigermücke
Foto: de.wikipedia.org/wiki/Asiatische_Tigermücke

Was im Jahr 2024 mit ersten Funden im Stadtteil Crumstadt begann, hat sich zu einer dauerhaften Herausforderung für die Stadt entwickelt: Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) hat sich in Riedstadt angesiedelt. Aufgrund ihrer Aggressivität und des Potenzials, gefährliche Krankheitserreger zu übertragen, rufen die Stadtverwaltung und die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) zur konsequenten Mithilfe der Bürger auf.

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Warum die Asiatische Tigermücke so gefährlich ist

Ursprünglich aus Südostasien stammend, findet die Mücke durch den Klimawandel auch in der Oberrheinebene ideale Lebensbedingungen. Im Gegensatz zu heimischen Mücken ist sie tagaktiv und extrem hartnäckig bei der Verfolgung von Menschen.

Das Hauptproblem ist jedoch das Gesundheitsrisiko: Die Asiatische Tigermücke kann Viren wie Dengue, Zika, Chikungunya und das Westnil-Virus übertragen. Zwar sind diese Viren hierzulande noch nicht heimisch, werden aber regelmäßig durch Reiserückkehrer eingeschleppt. Bei langanhaltender Wärme besteht das Risiko einer Übertragung von Mensch zu Mensch durch die Mücke.

Erkennungsmerkmale: So identifizieren Sie den Eindringling

Die Asiatische Tigermücke ist vergleichsweise klein (passt auf den Globus einer 1-Cent-Münze) und weist drei markante Merkmale auf:

  • Ein weißer Streifen, der mittig über Kopf und Rücken verläuft.

  • Eine weiße Spitze an den Tastern (neben dem Rüssel).

  • Das hinterste Beinpaar endet mit einer weißen Spitze.

Verdachtsfall? So melden Sie richtig

Da Verwechslungsgefahr besteht, bittet die KABS um Beweise.

  • Vorgehensweise: Mücke vorsichtig fangen oder erschlagen, für 20 Minuten ins Gefrierfach legen.

  • Fotos: Bilder aus verschiedenen Perspektiven (vorne, oben, Beine) machen.

  • Meldeportal: Über www.kabsev.de/stichts einsenden.

  • Postweg: Alternativ das Exemplar in einem festen Behältnis an: KABS e. V., Tigermückenmeldung Riedstadt, Georg-Peter-Süß-Str. 3, 67346 Speyer senden.

Die wirksamsten Maßnahmen: Brutstätten eliminieren

Tigermücken sind „Haus- und Hofmücken“. Sie fliegen nur wenige hundert Meter weit. Wer gestochen wird, hat die Brutstätte meist auf dem eigenen oder dem Nachbargrundstück. Von Anfang April bis Anfang Oktober müssen folgende Orte kontrolliert werden:

Vermeiden & Entleeren: Regentonnen, Übertöpfe, Gießkannen, Tiertränken oder verstopfte Dachrinnen sind ideale Brutplätze. Wasserbehälter sollten wöchentlich geleert oder lückenlos (z.B. mit feinmaschigen Netzen) abgedichtet werden.

Eier vernichten: Die Weibchen kleben ihre Eier an Innenwände. Diese können mit heißem Wasser (mind. 60°C) abgetötet oder mit einer Bürste abgeschrubbt werden (Wasser danach auf die Erde gießen, nicht in den Gulli!).

Biologische Bekämpfung: Wo Wasser nicht entfernt werden kann (z.B. Hofgullys), helfen Bti-Tabletten. Dieser Eiweißstoff tötet gezielt Mückenlarven, ist aber für Menschen, Haustiere, Igel und Bienen völlig unbedenklich.

Wichtig: Bürgerinnen und Bürger können Bti-Tabletten kostenfrei über die Stadtverwaltung Riedstadt beziehen.

Beratung vor Ort

Betroffene Anwohner im direkten Umfeld von Fundstellen erhalten zudem gezielte Informationen per Post und werden durch Fachkräfte der KABS vor Ort beraten. Nur durch ein gemeinsames, konsequentes Vorgehen kann verhindert werden, dass sich die Asiatische Tigermücke in Riedstadt zur Plage entwickelt.

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Neue Laufstrecken in Ingelheim werden eröffnet

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Laufstrecken in Ingelheim
Laufstrecken in Ingelheim

Das Stadion Blumengarten erweitert sein sportliches Angebot. Am Samstag, den 18. April 2026, werden zwei brandneue, fest beschilderte Laufstrecken in Ingelheim offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

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5 und 10 Kilometer durch die Natur auf den neuen Laufstrecken in Ingelheim

Ab sofort müssen Läuferinnen und Läufer ihre Distanzen nicht mehr mühsam selbst ausmessen. Die Stadt eröffnet zwei Routen, die unterschiedliche Leistungsniveaus ansprechen:

  • Die 5-Kilometer-Strecke: Ideal für Einsteiger, Freizeitsportler oder eine schnelle Trainingseinheit nach Feierabend.

  • Die 10-Kilometer-Strecke: Perfekt für ambitionierte Läufer, die eine sportliche Herausforderung suchen.

Beide Laufstrecken in Ingelheim zeichnen sich durch eine klare Beschilderung und eine abwechslungsreiche Streckenführung aus, die landschaftliche Vielfalt mit idealen Trainingsbedingungen an der frischen Luft verbindet.

Einladung zum gemeinsamen Testlauf

Zur feierlichen Eröffnung sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Der Startschuss fällt um 10:00 Uhr direkt am Stadion Blumengarten. Dabei steht nicht der Wettbewerb, sondern die Freude an der Bewegung im Vordergrund.

Egal ob Profi oder Hobbyläufer – jeder kann die Strecken im eigenen Tempo erkunden und die neuen Routen direkt vor Ort ausprobieren.

Nach der sportlichen Aktivität kommt auch die Gemeinschaft nicht zu kurz. Die Organisatoren sorgen im Anschluss an den Lauf für das leibliche Wohl. Mit Snacks und Getränken können die Teilnehmer ihre Energiespeicher wieder auffüllen und sich in entspannter Atmosphäre über die neuen Strecken austauschen.

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Wurde Ostsee Wal Timmy in die Irre geführt?

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Wal Timmy
SYMBOLBILD BYC-News

Seit Tagen bewegt das Schicksal von Wal Timmy in der Wismarer Bucht die Menschen. Während der Kampf um das Überleben des Meeresriesen anhält und MediaMarkt Gründer Walter Gunz das Tier retten will, suchen Experten nach der Ursache für seinen fatalen Irrweg. Eine wissenschaftliche Spur führt nun weit weg von der Ostsee – direkt zur Sonne.

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Hat der innere Kompass von Wal Timmy versagt?

Eigentlich sind Buckelwale Navigationskünstler, die Tausende Kilometer schnurgerade durch die Weltmeere ziehen. Sie orientieren sich dabei am Magnetfeld der Erde. Doch genau dieses feingliedrige System scheint bei Wal Timmy versagt zu haben.

Eine Studie der US-Biologin Dr. Jesse Granger, welche 2020 im wissenschaftlichen Journal Cell Press veröffentlicht wurde, legt nahe, dass starke Sonneneruptionen den inneren Kompass von Meeressäugern außer Gefecht setzen können. Die Daten zeigen: An Tagen mit hoher Sonnenaktivität stranden Wale viermal häufiger als üblich.

Auffälliger Zusammenhang mit Polarlichtern

Der zeitliche Ablauf im Fall Timmy stützt diese Theorie:

  • 20. bis 22. März: Starke Sonneneruptionen lösen spektakuläre Polarlichter aus.

  • 23. März: Kurz darauf taucht Timmy erstmals in der Lübecker Bucht auf.

Offenbar bog der Wal, der sich auf dem Weg Richtung Grönland befand, durch die magnetischen Störungen falsch in die Nordsee ab und landete schließlich in der Sackgasse Ostsee.

Ein einsamer Rufer in der Bucht

Dass Wal Timmy allein unterwegs war, machte ihn laut Experten des Meeresmuseums Stralsund besonders verwundbar. Ohne die Gruppe, an der er sich hätte orientieren können, war er den Störungen schutzlos ausgeliefert. Zeugen berichteten bereits nach der ersten Strandung von den typischen, „herzzerreißenden“ Rufen des Wals, mit denen er versuchte, Kontakt zu seinen Artgenossen aufzunehmen.

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Vollsperrung der K34 zwischen Zornheim und Mommenheim

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Bingen

Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Worms mitteilt, wird die Kreisstraße 34 ab 20. April 2026 für voraussichtlich sechs Wochen voll gesperrt. Grund für die Vollsperrung der K34 ist eine umfassende Sanierung der Fahrbahndecke auf einer Länge von fast zwei Kilometern.

Sanierung auf 1.900 Metern Länge

Die Baumaßnahme erstreckt sich von der Einmündung Konrad-Adenauer-Straße in Zornheim bis zur Gaustraße (L425) in Mommenheim. Auf diesem 1.900 Meter langen Abschnitt wird der alte Asphalt abgefräst und durch einen neuen Belag ersetzt. Aufgrund der geltenden Arbeitssicherheitsregeln und der geringen Fahrbahnbreite ist die Umsetzung der Arbeiten nur unter einer Vollsperrung möglich. Die Kosten für die Instandsetzung belaufen sich auf rund 700.000 Euro.

Trotz der Vollsperrung gibt es für Anlieger wichtige Ausnahmen: Die Zufahrt zur Zornheimer Tennisanlage bleibt während der gesamten Bauzeit ebenso erreichbar wie die Zufahrt über den „Römerring“ in das Gewerbegebiet von Mommenheim.

Weiträumige Umleitung aufgrund der Vollsperrung der K34 eingerichtet

Für den Durchgangsverkehr wird eine offizielle Umleitungsstrecke ausgeschildert. Diese führt ab Zornheim über die K35 und die K15 nach Mainz-Ebersheim. Von dort geht es über die L413 zur Rheinhessenstraße (L425) nach Mommenheim und in umgekehrter Richtung.

Feuerwehr Mainz rückt zur Blutspende an der Uniklinik aus

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Feuerwehr Mainz Blutspende
Foto: Feuerwehr Mainz / Katrin Hay

Dass die Feuerwehr Mainz Leben rettet, gehört zu ihrem täglichen Handwerk. Doch die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren zeigten nun, dass ihr Engagement weit über den klassischen Lösch- und Hilfeleistungseinsatz hinausgeht. Unter dem Motto „Die Feuerwehr Mainz rettet Leben – auch mit Blut“ beteiligten sich zahlreiche Retter an einer großangelegten Blutspendeaktion.

Geschlossener Aufmarsch der Feuerwehr Mainz an der Unimedizin

Die Teilnehmer versammelten sich zunächst an der Feuerwache, um anschließend gemeinsam zur Universitätsmedizin Mainz aufzubrechen. In Kooperation mit dem Institut für Transfusionsmedizin wurde die Aktion organisiert, um die aktuell knappen Bestände an Blutkonserven in der Region aufzustocken.

Nach dem obligatorischen medizinischen Check und der Anmeldung nahmen die Brandschützer auf den Liegen der Transfusionszentrale Platz. Ob für Operationen, die Versorgung von Unfallopfern oder die Behandlung schwerer Krankheiten – der Bedarf an Blutpräparaten ist derzeit besonders hoch.

Doppelte Hilfe: Spenden für die Kinderkrebshilfe

Besonders beeindruckend: Viele der teilnehmenden Einsatzkräfte verzichteten auf ihre persönliche Aufwandsentschädigung. Die Summe von 27 Euro pro Spende wurde von den Teilnehmern freiwillig gesammelt und an die Kinderkrebshilfe Mainz gespendet. Damit leisteten die Feuerwehrleute an diesem Abend gleich doppelt Hilfe für Menschen in Not.

Ein Zeichen für den Zusammenhalt

Die Aktion unterstreicht das Selbstverständnis der Mainzer Feuerwehr als Teil einer Verantwortungsgemeinschaft. Mit ihrer Teilnahme setzen die Feuerwehrangehörigen ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Da Blutkonserven nur begrenzt haltbar sind, ist eine kontinuierliche Spendenbereitschaft der Bevölkerung lebensnotwendig. Die Feuerwehr Mainz ist hier mit gutem Beispiel vorangegangen und hofft, damit auch andere Bürgerinnen und Bürger zur Spende zu motivieren.

Unfallflucht zwischen Rüsselsheim und Trebur

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Unfallflucht in Bingen

Ein gefährliches Überholmanöver hat am frühen Freitagmorgen, den 10. April 2026, zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L3012 geführt. Eine 47-jährige Frau aus Trebur wurde dabei verletzt; der Verursacher beging anschließend Unfallflucht.

Ausweichmanöver endet am Baum und mit Unfallflucht

Gegen 05:55 Uhr war die Treburerin mit ihrem Opel Astra auf der Landstraße aus Richtung Trebur kommend in Fahrtrichtung Rüsselsheim unterwegs. In einer Situation, in der ihr ein größeres Fahrzeug – laut Polizeiangaben möglicherweise ein Bus – entgegenkam, geschah das Unglück:

Ein bisher unbekanntes Fahrzeug setzte plötzlich zum Überholen des Busses an und scherte auf die Fahrspur der 47-Jährigen aus. Um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern, riss die Frau das Steuer herum. Dabei kam sie von der Fahrbahn ab, geriet in ein angrenzendes Waldstück und prallte frontal gegen einen Baum.

Verletzungen und hoher Sachschaden

Die Autofahrerin erlitt bei dem Aufprall leichte Verletzungen und musste nach der Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Ihr Opel Astra war nicht mehr fahrbereit und musste mit einem geschätzten Sachschaden von rund 3.000 Euro abgeschleppt werden.

Polizei sucht wichtigen Zeugen

Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Verletzte oder den Schaden zu kümmern. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen und bittet nun um Hinweise von möglichen Zeugen der Unfallflucht.

Die Ermittler suchen außerdem den Fahrer des Fahrzeugs, das zum Unfallzeitpunkt überholt wurde. Dieser könnte entscheidende Angaben zum flüchtigen Wagen oder dessen Kennzeichen machen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei entgegen.

Vollsperrung auf der A60 bei Mainz: Schwerer Unfall mit BMW

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Vollsperrung auf der A60 bei Mainz: Schwerer Unfall mit BMW
Foto: BYC-News

Eine Vollsperrung auf der A60 bei Mainz-Bretzenheim hat am Freitagabend, den 10.04.2026, für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Gegen 20:45 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer einen schweren Unfall in Fahrtrichtung Bingen. Ein 3er BMW war kurz nach dem Autobahnkreuz Mainz-Süd aus noch ung...


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Mainzer Rhein-Frühling in Gefahr? Schausteller schlagen Alarm

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Mainzer Rhein-Frühling
Mainzer Rheinfrühling | Foto: BYC-News | Katja Dachs

Während der Mainzer Rhein-Frühling tausende Besucher an das Rheinufer lockt, herrscht hinter den Kulissen große Sorge. Im Zentrum der Kritik der Schausteller stehen Pläne der Stadt Mainz, Teile des Konrad-Adenauer-Ufers umzugestalten. Die Schausteller betonen, dass durch die geplante Begrünung und Entsiegelung wichtige Standflächen für das traditionsreiche Volksfest für immer verloren gehen.

Ein Drittel der Fläche vom Mainzer Rhein-Frühling fällt weg

Marco Sottile, 1. Vorsitzender der Interessengemeinschaft Mainzer Schausteller und Marktbeschicker, findet deutliche Worte. Sollten die Pläne wie derzeit diskutiert umgesetzt werden, stünde das gesamte Gefüge der Volksfeste auf der Kippe. Laut Sottile ist eine Fläche von etwa 1,3 Kilometern Länge betroffen. „Wenn die Pläne so durchgesetzt werden, fallen Flächen für das Riesenrad, den Autoscooter, das Kettenkarussell und die umliegenden Stände komplett weg. Das ist ein Drittel der gesamten Festfläche“, warnt Sottile.

Existenzielle Bedeutung für die Schausteller-Branche

Für Schausteller wie Mario Peter Wingender, der seinen Betrieb bereits in sechster Generation führt, geht es um alles. Er betont, dass die Schausteller auf attraktive Volksfeste in der Landeshauptstadt angewiesen sind, um ihre hohen Investitionen in moderne Fahrgeschäfte decken zu können. „Wir sind existenziell auf diese Veranstaltungen angewiesen“, erklärt Wingender. Er fordert, dass auch nach einem Umbau genügend Platz für Großattraktionen wie eine „Wilde Maus“, den „Breakdancer“ oder den „Wellenflug“ bleiben muss. Nur so könne Mainz als Feststandort attraktiv bleiben.

Immaterielles Kulturerbe und Tradition

Die Schausteller betonen außerdem, dass ihr Berufszweig seit Kurzem zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehört. Der Mainzer Rhein-Frühling habe beispielsweise eine über 600-jährige Tradition in der Stadt.

Die Interessengemeinschaft fordert die Stadtverwaltung auf, die Pläne so anzupassen, dass eine Aufwertung des Rheinufers nicht zulasten der kulturellen Identität und der wirtschaftlichen Grundlage der Schausteller geht. Man sei bereit für Verschönerungen und Entsiegelungen – jedoch nur, wenn der Kern der Festfläche für den Mainzer Rhein-Frühling und die Johannisnacht erhalten bleibt.

 

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MediaMarkt-Gründer will Buckelwal Timmy retten

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Kann man den Wal Timmy vor Poel einschläfern oder sprengen

Das Schicksal des von Wal Timmy vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns bewegt die Nation – und ruft nun von unerhoffter Stelle Hilfe auf den Plan. Walter Gunz, Mitbegründer von MediaMarkt, will nach eigenen Angaben gegenüber der BILD nicht länger tatenlos zusehen und bietet an, eine erneute Rettungsaktion aus eigener Tasche zu bezahlen. Man müsse das unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen, erklärte er gegenüber der Zeitung.

Experten vs. Unternehmergeist

Während Umweltminister Till Backhaus und ein Team aus Experten das Tier bereits aufgegeben haben, zeigt sich Gunz kämpferisch. Die offizielle Position der Behörden: Timmy sei zu krank und geschwächt; weitere Versuche, ihn ins tiefe Wasser zu bringen, seien reine Tierquälerei. Man solle den Wal in Frieden sterben lassen.

Walter Gunz betonte gegenüber der BILD: „Ich bin enttäuscht über die Mechanismen und die Bürokratie, die das Leben behindern. Wenn man nicht alle Optionen versucht hat, hinterlässt das ein komisches Gefühl. Daher will ich eine weitere Rettung finanzieren.“

Der Plan: Wal Timmy mit dem Bagger in die Freiheit schaufeln

Die Idee des 79-jährigen Multimillionärs ist so unkonventionell wie direkt: Er möchte einen Versuch finanzieren, den Wal mithilfe eines Baggers freizuschaufeln, damit dieser aus eigener Kraft ins offene Meer zurückkehren kann. Gunz betont, dass es im Leben keine Garantien gäbe, man es aber versucht haben müsse, bevor man ein Lebewesen aufgibt. „Scheitern ist immer möglich, aber man darf sich davon nicht abschrecken lassen. Ich möchte mir sagen können, ich habe es versucht“, so Gunz.

Ministerium lehnt Pläne ab

Trotz des finanziellen Angebots stoßen die Pläne bei der Landesregierung auf Granit. Im Expertenkreis wurden die Vorschläge am Freitag (10. April 2026) diskutiert und konsequent abgelehnt: Jede weitere Aktion würde das Leiden des Tieres nur verlängern, heißt es. Selbst bei einer erfolgreichen Befreiung gehen die Fachleute davon aus, dass der geschwächte Wal sofort wieder stranden würde.

Rechtliche Schritte als letzter Ausweg?

Walter Gunz lässt sich von der Absage aus dem Ministerium nicht entmutigen. Er kündigte bereits an, die Situation mit seinem Anwalt zu besprechen, um prüfen zu lassen, welche rechtlichen Wege noch offenstehen, um dem Tier zu helfen. Seine Motivation sei rein humanitär; er wolle kein gaffender Zuschauer sein, sondern aktiv etwas bewegen.

Ob der Vorstoß des Unternehmers tatsächlich noch eine Wende für den Buckelwal bringt oder ob die Behörden bei ihrer harten Linie bleiben und Wal Timmy zum Sterben dort lassen, bleibt abzuwarten.

Feuerwehreinsatz in der Kurmainzstraße in Finthen

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Feuerwehreinsatz in der Kurmainzstraße | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Feuerwehreinsatz in der Kurmainzstraße | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

In Mainz-Finthen kam es am Freitagmittag (10. April 2026) zu einem größeren Feuerwehreinsatz in der Kurmainzstraße. Die Einsatzkräfte wurden zu einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus gerufen. BYC-News war vor Ort. Mitarbeiter einer Baufirma rettete Bewohnerin Noch bevor die Feuerwehr vor Ort ein...


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Lesesommer für Kinder in der Bücherei in Bingen

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Bücherei in Bingen
Bücherei Bingen

Sommer, Sonne, Schmökerzeit: Vom 15. Juni bis zum 16. August 2026 findet wieder der landesweite Lesesommer Rheinland-Pfalz statt. Auch die Bücherei in Bingen ist wieder mit von der Partie und überrascht die Teilnehmer dieses Jahr mit einem ganz besonderen Mitbestimmungsrecht.

Neues Design und interaktive Buchauswahl beim Lesesommer in der Bücherei in Bingen

Passend zum neuen Kampagnendesign mit lustigen Leserobotern gibt es in der Bücherei eine spannende Neuerung: Die Kinder dürfen in diesem Jahr aktiv mitentscheiden, welche Geschichten in den Regalen landen.

Grundsätzlich ist es so, dass für die Aktion über 400 neue Bücher für die junge Zielgruppe gekauft werden. Dieses Jahr können die Kinder bei der Buchauswahl mitbestimmen. In der Bücherei in Bingen liegen dazu ab sofort Zettel für Buchwünsche aus, außerdem ist die Vorlage online zu finden. Auf dem Zettel können die Kinder ihren Buchwunsch notieren und an der Infotheke abgeben oder per Mail an stadtbibliothek@bingen.de senden. Die Wünsche können bis zum 22. Mai 2026 abgegeben werden. Und mit etwas Glück finden die Lesesommerteilnehmer ihr Wunschbuch ab dem 15. Juni im Lesesommerbestand.

Herzensprojekt von Oberbürgermeister Thomas Feser

Für Bingens Stadtoberhaupt ist der Lesesommer ein fester Termin im Kalender. Thomas Feser, der die Aktion jedes Jahr persönlich eröffnet und auch bei der großen Abschlussparty dabei ist, betont den Stellenwert der Kampagne: „Leseförderung ist nicht nur wichtig, die Kinder haben auch großen Spaß an den Geschichten. In den Gesprächen merke ich immer wieder, wie viel Begeisterung Bücher auslösen können.“

Der Lesesommer hat das Ziel, die Lesekompetenz spielerisch zu stärken und Kindern während der Sommerferien einen exklusiven Zugang zu aktuellsten Neuerscheinungen zu bieten.

1,6 Tonnen Kokain in Hamburg sichergestellt

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Kokain in Hamburg sichergestellt
Quelle: Zollfahndungsamt Hamburg

Den Ermittlern der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Hamburg ist ein bedeutender Erfolg im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel gelungen. In einer Fracht aus Ecuador stellten die Beamten insgesamt 1,6 Tonnen Kokain sicher. Der geschätzte Marktwert der illegalen Fracht beläuft sich auf rund 30 Millionen Euro.

Containerprüfanlage entlarvt illegale Beiladung von 1,6 Tonnen Kokain in Hamburg

Der entscheidende Hinweis kam Mitte März aus dem Hafensicherheitszentrum Hamburg (HSZ). Daraufhin wurden mehrere Container einer intensiven Kontrolle in der Containerprüfanlage unterzogen. Bei der Durchleuchtung zeigten sich bei einem der Container deutliche Auffälligkeiten.

Hinter einer regulären Lieferung Bananen fanden die Ermittler schließlich 1.600 Pakete Kokain in Hamburg. Der Schmuggelversuch konnte somit gestoppt werden, bevor die Drogen in den europäischen Markt gelangen konnten.

„Ein empfindlicher Schlag“

Dr. Tino Igelmann, Leiter des Zollkriminalamtes, lobte die enge Zusammenarbeit der Behörden: „Den Ermittlerinnen und Ermittlern ist hier ein empfindlicher Schlag gegen die Drogenkriminalität gelungen. Das Risikomanagement des deutschen Zolls wird fortlaufend optimiert, und das Hafensicherheitszentrum hat einen wesentlichen Teil zu diesem Erfolg beigetragen.“

Das Hafensicherheitszentrum (HSZ)

Der aktuelle Fahndungserfolg unterstreicht die Bedeutung des im Mai 2024 eröffneten Hafensicherheitszentrums. Hier arbeiten das Landeskriminalamt, die Wasserschutzpolizei, der Zoll und die Hamburg Port Authority (HPA) an einem gemeinsamen Standort zusammen. Als „Single Point of Contact“ bündelt das HSZ Informationen nationaler und internationaler Behörden, um illegale Aktivitäten wie den Rauschgiftschmuggel frühzeitig zu erkennen.

Die weiteren Ermittlungen zu den Hintermännern und den genauen Lieferwegen werden nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg fortgeführt.