Start Blog Seite 9

Deutsche Bahn startet Test für Kameras mit Sprachaufzeichnung

Als Reaktion auf die tödliche Attacke auf einen Zugbegleiter bei Landstuhl greift die Deutsche Bahn zu verschärften Sicherheitsmaßnahmen. In der Rhein-Neckar-Region testen Mitarbeiter seit dem Montag (5. Oktober 2026) neue Bodycams, die auch den Ton aufzeichnen. Verlaufen die Tests erfolgreich, soll die Technik noch in diesem Jahr bundesweit ausgerollt werden.

Deutsche Bahn: Gewalt gegen Mitarbeiter hat neue Dimension erreicht

Auslöser für die Sicherheitsoffensive ist ein erschütternder Vorfall bei Landstuhl: Während einer alltäglichen Fahrkartenkontrolle war der Schaffner Serkan Çalar von einem Fahrgast so schwer geschlagen worden, dass er wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Der Fall löste bundesweit Entsetzen aus und entfachte eine Debatte über den Schutz von Bahnbediensteten im Regionalverkehr.

Mehr als nur Videobilder: Tonfunktion soll Straftaten aufklären

Während reine Bodycams ohne Sprachfunktion bereits seit einigen Monaten im Einsatz sind, geht der Konzern mit den neuen Modellen nun einen entscheidenden Schritt weiter, die Aufzeichnung von Ton und Gesprächen soll vor allem dabei helfen, verbal entgleisende Situationen, Drohungen und Beleidigungen fälschungssicher zu dokumentieren.

Seitens der Deutschen Bahn wird betont, dass man alles unternehme, um die Sicherheit der Mitarbeitenden bei Kontrollsicherheiten spürbar zu erhöhen. Die Sprachaufzeichnung gelte als wichtiger Baustein, da sie im Nachgang von Zwischenfällen enorm bei der Ermittlung und strafrechtlichen Verfolgung von Tätern helfe. Neben der technischen Aufrüstung setzt der Konzern verstärkt auf mehr Personal vor Ort, um brenzlige Situationen frühzeitig und deeskalierend zu entschärfen.

Bundesweite Einführung bereits ab Dezember geplant

Der zweimonatige Testlauf in den Regionalzügen der Rhein-Neckar-Region dient dazu, die Praxistauglichkeit, die Handhabung im Arbeitsalltag sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Tonaufzeichnung im Betrieb gründlich zu prüfen.

Sollte die Erprobungsphase positiv verlaufen und sich die Technik als wirksames Instrument zur Abschreckung und Beweissicherung erweisen, plant die Deutsche Bahn keine lange Wartezeit:

Bereits ab Dezember 2026 könnten die mit Deutsche Bahn Bodycam Ton ausgestatteten Geräte bundesweit im Netz der Bahn zum Einsatz kommen.

Effiziente Baustellenlogistik: Die optimale Fahrzeugausstattung für regionale Handwerksbetriebe

Der pünktliche Start auf der Baustelle entscheidet oft über den wirtschaftlichen Erfolg eines gesamten Arbeitstages. Gerade für kleine Baubetriebe im Rhein-Main-Gebiet ist das eigene Firmenfahrzeug weit mehr als ein reines Transportmittel. Es fungiert als rollendes Materiallager, mobile Werkstatt und Aushängeschild des Unternehmens in einem.

Eine durchdachte Bestandsaufnahme der mitgeführten Ausrüstung schützt vor unnötigen Leerfahrten und teuren Verzögerungen im Betriebsablauf. Wer hier frühzeitig und systematisch plant, stellt sicher, dass alle relevanten Unterkategorien der technischen Baustellenausstattung stets griffbereit sind.

Moderne Beschaffungsplattformen machen es gewerblichen Anwendern heute besonders leicht, genau diese strukturierten Sortimente an einem zentralen Ort zu finden. Letztlich bildet die zuverlässige Versorgung mit passendem Arbeitsgerät das unverzichtbare Rückgrat jedes gut funktionierenden Handwerksbetriebs.

Beschaffung der Grundausstattung: Strukturierte Sortimente nutzen

Der natürliche Verschleiß von Arbeitsgeräten erfordert einen verlässlichen Prozess für die regelmäßige und zeitnahe Nachbeschaffung. Kleine Betriebe haben im hektischen Alltag selten die personellen Kapazitäten, stundenlang verschiedene Fachhändler für einzelne Spezialteile abzuklappern. Ein zentraler, digitaler Partner, der ein breites Spektrum abdeckt, entlastet die Administration spürbar.

Genau hier setzen spezialisierte Beschaffungsplattformen an. Wenn ein Anbieter wie die DELL BAUGROUP verschiedene Unterkategorien von der Maurerkelle bis zur professionellen Schutzkleidung führt, vereinfacht das den Einkaufsprozess enorm. Solche Plattformen richten sich konsequent an gewerbliche B2B-Kunden und verstehen die besondere Dringlichkeit im Bauwesen.

Wer robustes und langlebiges Werkzeug für Bauprofis sucht, profitiert von Sortimenten, die exakt auf die harten Bedingungen realer Baustellen zugeschnitten sind. Fliesenlegerwerkzeuge, Rührwerke oder belastbare Eimer lassen sich so unkompliziert ordern und direkt ins eigene Lager oder auf die Baustelle liefern. Diese schnelle Verfügbarkeit hält die operativen Abläufe schlank und den Betrieb stets wirtschaftlich.

„Wer bei der täglichen Ausrüstung auf langlebige Qualität und zentrale Beschaffung setzt, schützt seinen Betrieb vor teuren Ausfallzeiten.“

Raumwunder Transporter: Systematische Ordnung für mehr Effizienz

Ein gut sortierter Laderaum offenbart sofort die Professionalität eines handwerklichen Betriebs. Kundinnen und Kunden in Großstädten wie Wiesbaden, Mainz oder Frankfurt bemerken sehr genau, ob Monteure lange nach passenden Teilen suchen oder gezielt zugreifen können. Intelligente Ordnungssysteme mit festen Plätzen für Maschinen, Kleinteile und Verbrauchsmaterialien reduzieren die Suchzeiten vor Ort erheblich.

Gleichzeitig spielt die fachgerechte Ladungssicherung eine absolut zentrale Rolle im mobilen Arbeitsalltag. Bei plötzlichen Bremsmanövern im dichten städtischen Verkehr dürfen schwere Gegenstände unter keinen Umständen zu lebensgefährlichen Geschossen werden. Spezielle Spanngurte, robuste Sperrstangen und rutschhemmende Matten gehören deshalb zur unabdingbaren Basis im Laderaum.

Eine kluge Aufteilung trennt zudem sauberes Arbeitsmaterial strikt von schmutzigen Werkzeugen oder anfallenden Bauabfällen. So bleiben empfindliche Bauteile dauerhaft geschützt, hartnäckige Verschmutzungen werden minimiert und die regelmäßige Fahrzeugreinigung am Wochenende fällt deutlich kürzer aus.

Ergonomie und Arbeitsschutz auf mobilen Baustellen

Körperliche Belastungen prägen den Arbeitsalltag im Baugewerbe massiv. Wer sein Handwerkerfahrzeug einrichtet, muss zwingend den Gesundheitsschutz und die physische Entlastung der Belegschaft im Blick behalten. Ergonomisch geformte Griffe an Handwerkzeugen mindern Ermüdungserscheinungen effektiv und beugen langfristigen Gelenkschäden der Mitarbeiter vor.

Zur absoluten Pflichtausstattung jedes Firmenwagens gehört ein vollständiges, regelmäßig geprüftes Erste-Hilfe-Set, das über den normalen Kfz-Standard hinausgeht. Ebenso müssen Augenspülflaschen, zertifizierter Gehörschutz und hochwertige Atemschutzmasken in ausreichender Stückzahl und hygienisch verpackt mitfahren. Der Arbeitsschutz darf niemals aus falscher Sparsamkeit oder akutem Platzmangel auf der Strecke bleiben.

Auch das Gewicht und die Positionierung der transportierten Maschinen spielen eine gewichtige Rolle bei der täglichen Beladung. Schwere Rührwerke oder kompakte Betonmischer sollten bodennah und rückenschonend entnehmbar im Fahrzeug positioniert sein. Solche aufmerksamen Details in der Fahrzeugplanung reduzieren den Krankenstand und fördern die Zufriedenheit im gesamten Team.

Unverzichtbare Spezialausrüstung für reibungslose Abläufe

Neben den klassischen Handwerkzeugen erfordern viele Projekte spezifisches Zubehör, das oft erst beim akuten Fehlen schmerzlich vermisst wird. Schalungstechnik im Kleinformat ermöglicht beispielsweise schnelle, präzise Betonarbeiten für Fundamente oder Randbegrenzungen. Solche Komponenten sollten standardisiert in robusten Kunststoffboxen bereitstehen.

Ein weiteres, oft vergessenes Element in der Ausstattung sind temporäre Flächenbefestigungen. Handliche, leicht verlegbare Fahrplatten schützen empfindliche Kunden-Rasenflächen vor tiefen Reifenspuren oder dem unschönen Einsinken schwerer Gerüste. Wer diese Platten standardmäßig im Fahrzeug führt, erspart sich spätere unangenehme Diskussionen über teure Flurschäden.

Auch die professionelle Entsorgungslogistik benötigt entsprechende Ausrüstung direkt vor Ort. Reißfeste Schuttsäcke, ausreichend große Kübel und kräftige Besen für die Endreinigung hinterlassen einen durchweg positiven Eindruck beim Auftraggeber. Die Baustelle stets besenrein zu übergeben, gehört zum unverzichtbaren guten Ton seriöser regionaler Dienstleister.

Die folgende Übersicht verdeutlicht, wie verschiedene Ausrüstungsbereiche zur Prozessoptimierung beitragen:

Ausrüstungskategorie Hauptfunktion im Arbeitsalltag Direkter Nutzen für den Betrieb

 

Fliesenleger- & Maurerwerkzeug Präzise Bearbeitung von Oberflächen Dauerhaft hohe Qualität der handwerklichen Ausführung
Spezifische Ladungssicherung Stabile Fixierung von Maschinen und Material Vermeidung von teuren Transportschäden und Unfällen
Temporäre Fahrplatten Zuverlässiger Bodenschutz auf dem Gelände Aktiver Schutz vor Regressforderungen durch Kunden
Persönlicher Arbeitsschutz Vorbeugung von akuten Verletzungen Spürbare Senkung von krankheitsbedingten Ausfallzeiten

 

Tägliche Bestandsaufnahme: Die Checkliste für kleine Baubetriebe

Die hochwertigste Ausrüstung verliert sofort ihren Wert, wenn sie morgens im heimischen Lager liegt statt im Einsatzfahrzeug. Eine routinierte, lückenlose Kontrolle vor jeder Abfahrt verhindert genau dieses ärgerliche Szenario zuverlässig. Digitale Inventarlisten auf dem Tablet oder Smartphone lösen das klassische, fehleranfällige Klemmbrett zunehmend ab.

Besonders diverse Verbrauchsmaterialien neigen dazu, im Trubel des Tages unbemerkt zur Neige zu gehen. Ein strukturierter, kurzer Kontrollgang am Ende des Arbeitstages stellt sicher, dass am nächsten Morgen wieder alles griffbereit ist.

Folgende essenzielle Kategorien sollten fest in die tägliche Überprüfung integriert werden, um eine vollständige Ausstattung sicherzustellen, wenn man plant, was im Fahrzeug wirklich mitfahren muss:

  • Elektrische Maschinen: Sind sämtliche Akkus vollständig geladen und notwendige Ersatzakkus greifbar?
  • Verbrauchsgüter: Reichen Schrauben, Dübel, Dichtmassen und Trennscheiben sicher für das heutige Tagespensum aus?
  • Sicherheitsausrüstung: Ist die persönliche Schutzkleidung intakt und der Erste-Hilfe-Kasten noch vollständig bestückt?
  • Spezialwerkzeuge: Befinden sich alle projektspezifischen Elemente wie Schalungszubehör oder Rührwerkzeuge an Bord?
  • Ladungssicherung: Sind alle verwendeten Spanngurte intakt und vorschriftsmäßig über der Ladung angelegt?

Wirtschaftlichkeit durch Qualität

Die professionelle Ausstattung eines Montagefahrzeugs gleicht einer fortlaufenden, wichtigen Investition in die eigene Betriebsstruktur. Wer bei essenziellen Werkzeugen billig kauft, kauft im harten Baugewerbe meist zweimal – und verliert dabei vor allem wertvolle Arbeitszeit. Die Fokussierung auf hoch qualitative Produkte macht sich durch deutlich geringere Ausfallquoten schnell bezahlt.

Eine kluge Beschaffungsstrategie bündelt den Einkauf bei Fachhändlern. Anbieter wie die DELL BAUGROUP demonstrieren eindrucksvoll, wie wichtig ein gewerblich orientiertes Gesamtsortiment für Profis ist. Wenn von der robusten Kelle bis hin zur umfassenden Baustelleneinrichtung alle relevanten Unterkategorien aus einer Hand stammen, sinkt der administrative Aufwand im Büro erheblich.

Letztendlich ist und bleibt das perfekt organisierte Handwerkerfahrzeug das wichtigste Arbeitsmittel eines jeden mobilen Betriebs. Stimmt die Balance aus strikter Ordnung, konsequentem Arbeitsschutz und erstklassigem Material, steht einer erfolgreichen Projektabwicklung im gesamten Rhein-Main-Gebiet absolut nichts mehr im Wege.

Universitätsmedizin Mainz erhält 1 Mio. Euro für neues Forschungsprogramm

Die Universitätsmedizin Mainz erhält eine Förderung in Höhe von 1,06 Millionen Euro für den Aufbau eines neuen Forschungsprogramms. Mit ACTIVATE – Advanced Clinician Scientists in den Bereichen Immunologie, vaskuläre Immunologie, Tumorimmunologie und Neuroimmunologie sollen klinisch tätige Fachärztinnen und Fachärzte gezielt dabei unterstützt werden, wissenschaftliche Forschung und ihre Tätigkeit in der Klinik miteinander zu verbinden.

Das Programm wird von der Mainz Research School of Translational Biomedicine (TransMed) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ausgeschrieben. Ziel ist es, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung weiterzuentwickeln und langfristig in die medizinische Anwendung zu übertragen.

Forschung und klinische Arbeit miteinander verbinden

ACTIVATE richtet sich an Ärztinnen und Ärzte nach abgeschlossener Facharztausbildung, die wissenschaftlich im Bereich der translationalen Immunologie tätig sind. Das Programm soll ihnen den notwendigen Freiraum für ihre Forschungstätigkeiten schaffen.

„Im ACTIVATE-Programm arbeiten die teilnehmenden Ärzte interdisziplinär mit Grundlagenforschenden zusammen, erhalten ein strukturiertes Mentoring und werden gezielt für Leitungspositionen in Forschung und Klinik qualifiziert“, sagt Univ.-Prof. Dr. Stephan Grabbe, Leiter von ACTIVATE. „Das soll sowohl die klinische Forschung stärken als auch die Voraussetzungen dafür schaffen, langfristig die Versorgung der Patient durch innovative, personalisierte Therapien zu verbessern.“

Die individuelle Förderung ist auf sechs Jahre ausgelegt. Neben der wissenschaftlichen Arbeit umfasst das Programm ein strukturiertes Umfeld für die weitere klinische und wissenschaftliche Entwicklung.

Fokus auf personalisierte Immuntherapien

Inhaltlich konzentriert sich ACTIVATE auf die personalisierte Immuntherapie sowie die Gefäß-, Tumor- und Neuroimmunologie. Ein Schwerpunkt liegt unter anderem auf der Erforschung genetischer Biomarker. Solche nachweisbaren Genveränderungen können dabei helfen, Diagnosen zu verbessern und Krankheitsaktivität, Therapieerfolg sowie Prognosen genauer einzuschätzen.

Darüber hinaus sollen neue Ansätze für individualisierte Immuntherapien untersucht werden. Nach Angaben der Universitätsmedizin geht es dabei auch darum, den Einsatz breit wirkender Immunsuppressiva und damit verbundene teilweise erhebliche Nebenwirkungen zu reduzieren.

Ein weiterer Forschungsbereich ist die Immunregulation bei Krebserkrankungen. Dabei soll untersucht werden, welche zellulären Bestandteile und entzündlichen Botenstoffe an Fehlsteuerungen des Immunsystems beteiligt sind. Daraus könnten perspektivisch neue Ansatzpunkte für die Behandlung von Krebserkrankungen entstehen.

Auch Infektionen, Allergien und Autoimmunerkrankungen im Blick

ACTIVATE beschäftigt sich darüber hinaus mit der Frage, wie gezielte Veränderungen der Immunantwort dazu beitragen können, Entzündungen und Gewebeschäden zu behandeln oder möglicherweise zu verhindern. Im Fokus stehen dabei unter anderem Krebserkrankungen, Infektionen, Allergien und Autoimmunerkrankungen.

Die Förderung soll damit dazu beitragen, Forschungsergebnisse aus der Grundlagenforschung stärker mit der klinischen Anwendung zu verbinden.

Förderung zunächst bis 2028

ACTIVATE gehört zu den deutschlandweit 17 Advanced Clinician Scientist-Programmen, die vom Projektträger DLR im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt werden.

Für die erste Förderphase, die bis zum 31. Juli 2028 läuft, stehen der Universitätsmedizin Mainz insgesamt 1,06 Millionen Euro zur Verfügung.

Bewerbungen bis Ende Oktober möglich

Die Ausschreibung für das Programm läuft bereits. Bewerben können sich Fachärztinnen und Fachärzte, die wissenschaftlich in den Bereichen Immunologie, Gefäßimmunologie, Tumorimmunologie oder Neuroimmunologie tätig sind.

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2026.

Tödlicher LKW-Unfall auf der A67 bei Raunheim

Auf der A67 bei Raunheim ist es in der Nacht zum Montag (5. Oktober 2026) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 58-jähriger Lkw-Fahrer tödlich verletzt wurde. Der Sattelzug kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte mit großer Wucht gegen den Pfeiler einer Schilderbrücke. Die Unfallstelle erstreckte sich anschließend über beide Fahrtrichtungen.

Sattelzug durchbricht auf der A67 die Leitplanke

Der Unfall ereignete sich gegen 2:35 Uhr zwischen dem Autobahndreieck Mönchhof und der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost. Nach ersten Erkenntnissen kam der aus Montabaur stammende Fahrer mit seinem Sattelzug nach links von der Fahrbahn ab.

Der Lkw durchbrach die Leitplanke und prallte anschließend gegen den Pfeiler einer Schilderbrücke. Durch den Aufprall wurde der 58-Jährige im Führerhaus eingeklemmt. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Stahlrollen auf Gegenfahrbahn geschleudert

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Ladung des Sattelzuges, die aus Stahlrollen bestand, auf die Fahrbahn und auch auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Ein in nördlicher Richtung fahrender Transporter konnte den Stahlrollen nicht mehr ausweichen und wurde dadurch ebenfalls in den Unfall verwickelt.

Die beiden 34-jährigen Insassen des Sprinters blieben nach Angaben der Polizei unverletzt.

Die genaue Ursache des Unfalls ist bislang unklar. Zur Klärung des Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Darmstadt die Hinzuziehung eines Sachverständigen an.

Autobahn in beide Richtungen gesperrt

Für die Unfallaufnahme und die Bergung des Sattelzuges musste die A67 zunächst in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Sperrung in Richtung Süden sollte nach Angaben der Polizei voraussichtlich bis zum Mittag andauern.

Im Einsatz waren mehrere Streifen der Polizeiautobahnstation Südhessen sowie eine Streife der Polizeiautobahnstation Westhessen. Hinzu kamen Beamte der Polizeistation Rüsselsheim und eine Streife der Polizeistation Kelsterbach.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von der Autobahnmeisterei Rüsselsheim, mehreren Rettungskräften sowie den Freiwilligen Feuerwehren Raunheim und Rüsselsheim. Auch die Berufsfeuerwehr Frankfurt war mit einem Großaufgebot vor Ort.

Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf mindestens 100.000 Euro beziffert.

Schwerer Unfall auf B428: Mehrere Verletzte nach Vorfahrtsfehler

Am Sonntagabend, 4. Oktober 2026. hat sich bei Hackenheim ein schwerer Unfall auf B428 ereignet, bei dem zwei Personen teils schwere Verletzungen erlitten. Gegen 20:20 Uhr stießen im Einmündungsbereich nahe dem Bonnheimer Hof zwei Autos frontal-seitlich zusammen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polize...


Dieser Artikel ist exklusiv für BYC-Plus-Nutzer. Lesen Sie mit unserem Wochenzugang oder Monats-Abo weiter und erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Plus-Inhalte.

 

 

Museum in Alzey zeigt „Giganten im Garten“

Wer um die Jahrhundertwende in Alzey lebte, konnte der Begeisterung für die Antike kaum entgehen. Bürger gruben nach römischen Spuren, legten Sammlungen an oder holten sich antike Motive in den Alltag. Das Museum widmet dieser besonderen Epoche nun eine Sonderausstellung. Unter dem Titel „Giganten im Garten – Alzeyer entdecken ihre Antike (1900–1914)“ wird bis zum 31. Dezember 2026 erstmals eine Vielzahl von Funden, privaten Sammlungen und Alltagsgegenständen aus dieser Zeit gemeinsam präsentiert.

Rund 600 Objekte auf 130 Quadratmetern im Museum Alzey

Rund 80 Gäste waren bei der Eröffnung am Donnerstagabend dabei. Das Museumsteam um Prof. Dr. Tim Kerig hat auf rund 130 Quadratmetern etwa 600 Objekte zusammengetragen. Darunter befinden sich archäologische Funde, bislang nicht gezeigte Planzeichnungen, vollständige Privatsammlungen, Reisesouvenirs und verschiedene Alltagsgegenstände.

Die Ausstellung zeigt dabei, wie präsent die Antike im damaligen Alzey war. Antike Bezüge fanden sich nicht nur bei Ausgrabungen, sondern auch in privaten Räumen, an Möbeln, Türrahmen, in der Schule oder in Schaufenstern. Die Ausstellung richtet den Blick damit nicht allein auf die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Vergangenheit, sondern auch auf deren Bedeutung für das gesellschaftliche Leben der Stadt.

Bürgermeister Steffen Jung betonte bei der Eröffnung: „Man steht hier nicht vor einem Bildschirm, sondern vor echten Objekten, echter Historie und einer Geschichte, die mit diesem Ort und unserer Stadt verbunden ist.“

Von Jean Braun bis Wilhelm Unverzagt

Museumsleiter Prof. Dr. Tim Kerig stellte bei der Eröffnung unter anderem die frühen Alzeyer Altertumsforscher vor. Zu den bekannten Namen dieser Zeit gehört Jean Braun, der mit der Vereinsgründung, der Sammeltätigkeit und den Ausgrabungen verbunden war.

Auch Jakob Curschmann spielte eine wichtige Rolle. Er dokumentierte 1905 bei Dautenheim eine römische Villa so detailliert, dass im Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz ein Gipsmodell als dreidimensionales Zeugnis entstand. Wilhelm Unverzagt sammelte in der Stadt erste Grabungserfahrungen und beschäftigte sich später in seiner Doktorarbeit mit der spätantiken Keramik des Alzeyer Kastells.

Die Ausstellung richtet den Blick jedoch bewusst über die bekannten Namen hinaus. Kerig stellt auch die Frage, wie diejenigen die damalige Begeisterung für die Antike erlebten, die in den historischen Unterlagen kaum oder gar nicht auftauchen. Dazu gehörten etwa Bahnarbeiter, Winzerinnen oder Hausmädchen. Damit soll die Ausstellung unterschiedliche Perspektiven auf die gesellschaftliche Entwicklung jener Jahre eröffnen.

Altertumsverein eng mit dem Museum verbunden

Eine wichtige Rolle bei der Beschäftigung mit der Geschichte der Stadt spielte der Altertumsverein für Alzey und Umgebung e. V. Verbandsbürgermeister und Vereinsvorsitzender Steffen Unger erinnerte bei der Eröffnung an dessen Geschichte. Der Verein wurde 1906 gegründet und prägte über Jahrzehnte das kulturelle Leben der Stadt. 1983 übergab er das Museum an die Stadt. Die Zusammenarbeit zwischen Verein und Museum besteht bis heute fort.

Für die aktuelle Ausstellung wurden zahlreiche Leihgeber eingebunden. Objekte stammen unter anderem vom Hessischen Landesmuseum Darmstadt, der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts sowie von Privatpersonen aus der Stadt.

Auch zahlreiche Ehrenamtliche waren an der Vorbereitung beteiligt. Kerig sprach von „sicher hunderte Stunden“, die freiwillig in die Vorbereitung der Ausstellung investiert worden seien.

Ausstellung bis Ende Dezember zu sehen

Die Sonderausstellung „Giganten im Garten – Alzeyer entdecken ihre Antike (1900–1914)“ ist zunächst bis Ende Dezember zu sehen. Kerig empfahl bei der Eröffnung, sich mehrfach Zeit für einen Besuch zu nehmen: „Immer wieder zehn Minuten ins Museum kommen und entdecken macht mehr Spaß als alle zehn Jahre drei Stunden.“

Führungen für Schulklassen und Kindergruppen können per E-Mail an jutta.goettel-becker@alzey.de gebucht werden. Der Eintritt ist grundsätzlich frei.

Museum
Antoniterstraße 41
55232 Alzey

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 16:30 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage: 10:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:30 Uhr

Fahndung nach versuchter Tötung in Rüsselsheim

In Rüsselsheim ist ein 34-jähriger Mann in der Nacht zum Sonntag (4. Oktober 2026) bei einer Auseinandersetzung in einer Gaststätte durch Messerstiche verletzt worden. Der mutmaßliche Angreifer flüchtete anschließend aus dem Lokal. Eine Fahndung der Polizei blieb bislang ohne Erfolg.

Auseinandersetzung in Rüsselsheim eskaliert

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es am Sonntag, 4. Oktober, gegen 4:50 Uhr in einer Gaststätte in der Schillerstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Im Verlauf des Streits wurde der 34-Jährige durch Messerstiche verletzt.

Der Mann aus Rüsselsheim wurde nach einer ärztlichen Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind seine Verletzungen nicht lebensbedrohlich.

Der Kontrahent des Verletzten flüchtete nach der Tat aus dem Lokal. Die anschließende Fahndung nach ihm blieb bislang ohne Erfolg.

Kriminalpolizei ermittelt

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen am Tatort aufgenommen. Nach Angaben der Polizei wird die Tat von der Staatsanwaltschaft Darmstadt als versuchtes Tötungsdelikt bewertet.

Weitere Angaben zum mutmaßlichen Täter oder zum genauen Ablauf der Auseinandersetzung liegen bislang nicht vor.

Drei Fälle von Einbruch und Diebstahl in Wiesbaden

In Wiesbaden haben sich am Wochenende mehrere Diebstahls- und Einbruchsdelikte ereignet. In einem Fall überraschten Anwohner Einbrecher bei ihrer Rückkehr, in einem anderen verhinderten die Bewohner eines Mehrfamilienhauses den Diebstahl von zwei Fahrrädern. In Wiesbaden-Schierstein wurde zudem eine 85-jährige Frau Opfer eines Trickdiebstahls.

Einbrecher flüchten durch Fenster

In der Dachsteinstraße wurden am Freitagabend, 2. Oktober, gegen 20:15 Uhr unbekannte Einbrecher von den Bewohnern eines Reihenendhauses überrascht. Als die Anwohner nach Hause kamen, stellten sie eine aufgebrochene Terrassentür fest und hörten ungewöhnliche Geräusche aus dem Obergeschoss.

Die Täter ergriffen daraufhin die Flucht. Nach Angaben der Polizei verließen sie das Haus ohne Beute über ein Fenster. An der aufgebrochenen Terrassentür entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Fahrraddiebe lassen Beute zurück

In der Kellerstraße wurden am frühen Sonntagmorgen gegen 2 Uhr zwei Fahrraddiebe von einem Anwohner überrascht. Die beiden Täter hatten zuvor einen Kellerverschlag in einem Mehrfamilienhaus aufgebrochen und sich bereits zwei Fahrräder angeeignet.

Als der Eigentümer auf die Männer aufmerksam wurde, ließen sie von der Tat ab und flüchteten zu Fuß in Richtung Platter Straße. Die Fahrräder blieben zurück. An dem Kellerverschlag entstand ebenfalls ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Die Polizei beschreibt die beiden Tatverdächtigen als männliche Jugendliche mit einer Größe von etwa 175 bis 180 Zentimetern. Beide sollen dunkle Oberbekleidung getragen haben, einer der beiden eine helle Hose. Bei der Tatortaufnahme fanden die Ermittler zudem Aufbruchwerkzeug, das die Täter bei ihrer Flucht zurückgelassen hatten.

Seniorin in Schierstein bestohlen

In Wiesbaden-Schierstein wurde am Samstagnachmittag eine 85-jährige Frau Opfer eines Trickdiebstahls. Die Seniorin wurde gegen 16:15 Uhr in der Karl-Pracht-Straße vor dem Betreten eines Mehrfamilienhauses von drei unbekannten Frauen beziehungsweise Personen in ein Gespräch verwickelt.

Während der Unterhaltung gelang es den Täterinnen, die Geldbörse der Seniorin unbemerkt zu entwenden. Als die Frau den Diebstahl bemerkte, hatten die Trickdiebinnen den Tatort bereits zu Fuß in unbekannte Richtung verlassen.

Eine der Tatverdächtigen soll etwa 17 bis 18 Jahre alt gewesen sein und schwarze, lange Haare getragen haben. Sie soll von einem etwa zwölfjährigen Kind mit kurzen, dunkelblonden und lockigen Haaren sowie einer etwa 40-jährigen Frau mit schulterlangen, ebenfalls dunkelblonden und lockigen Haaren begleitet worden sein.

Polizei bittet um Hinweise

In allen drei Fällen bittet die Wiesbadener Kriminalpolizei um Hinweise. Zeugen können sich unter der Telefonnummer (0611) 345-0 bei den Ermittlern melden.

Artistik, Jonglage und Luftakrobatik in Riedstadt

Artistik, Jonglage und Slapstick stehen am Sonntag, 11. Oktober 2026, in der BüchnerBühne in Riedstadt auf dem Programm. Der Achterbahn e.V. aus Ginsheim-Gustavsburg präsentiert dort erstmals seine Herbstrevue. Das Varietéprogramm bringt Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Genres auf die Bühne und richtet sich zugleich an hörende und gehörlose Besucherinnen und Besucher. Die Vorstellung beginnt um 18 Uhr in der BüchnerBühne, Kirchstraße 16 in Leeheim.

Rollschuh-Jonglage, Luftakrobatik und Slapstick in Riedstadt

Für die Herbstrevue hat der Achterbahn e.V. ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Mit dabei ist unter anderem TJ Wheeler, der Rollschuh-Jonglage und Rola Bola miteinander verbindet. Mr. Lo zeigt seine besondere Form der Papierreißerei, während Vera Ruzhentvoca mit Luftakrobatik auftritt.

Für weitere Unterhaltung sorgen die Ballonkünstlerin Rita Wiebe sowie Mr. van Dee und Mr. Scordilis, die mit Slapstick für komische Momente sorgen.

Varieté für hörende und gehörlose Menschen

Eine Besonderheit der Herbstrevue ist ihr inklusives Konzept. Die Show wurde so entwickelt, dass hörende und gehörlose Menschen sie gemeinsam erleben können.

Die Moderation erfolgt sowohl in deutscher Laut- als auch in Gebärdensprache. Programmpunkte in Lautsprache werden in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Viele der artistischen und visuellen Darbietungen kommen zudem ohne Sprache aus.

Das inklusive Projekt wird vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales gefördert.

Austausch zwischen BüchnerBühne und Achterbahn

Für die BüchnerBühne ist der Auftritt zugleich ein erstes Gastspiel des Veranstalters aus Ginsheim-Gustavsburg. Im kommenden Jahr soll der Austausch in die andere Richtung fortgesetzt werden.

Am Samstag, 23. Januar 2027, ist in Ginsheim-Gustavsburg die Musikrevue „Rudis Reichskabarett“ über Rudi Dutschke und die 68er-Revolte geplant.

Tickets ab 10 Euro

Karten für die Herbstrevue sind über den Ticketshop der BüchnerBühne erhältlich. Die Tickets können online gekauft, direkt bezahlt und anschließend zu Hause ausgedruckt werden.

Im Vorverkauf kostet der Eintritt 20 Euro, Vereinsmitglieder zahlen 17 Euro. An der Abendkasse kostet das Ticket 23 Euro.

Für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Menschen mit Behinderung sowie Grundsicherungsempfänger gilt ein Eintrittspreis von 10 Euro.

Karten sind außerdem bei den örtlichen Vorverkaufsstellen erhältlich:

  • Buchhandlung Faktotum in Riedstadt-Wolfskehlen
  • Buchhandlung Bornhofen in Gernsheim
  • Infothek im Landratsamt
  • Blumengeschäft Florales, Weidstraße 5 F, in Goddelau
  • Empfang des Riedstädter Rathauses zu den üblichen Öffnungszeiten

Unfall in der Mainzer Innenstadt: Feuerwehr muss Person aus Fahrzeug befreien

Am späten Samstagabend, 3. Oktober 2026, hat ein schwerer Unfall in der Mainzer Innenstadt für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Gegen 21:20 Uhr gingen bei den zuständigen Leitstellen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gleich mehrere Notrufe ein. Im  Kreuzungsbereich der Binger Straße...


Dieser Artikel ist exklusiv für BYC-Plus-Nutzer. Lesen Sie mit unserem Wochenzugang oder Monats-Abo weiter und erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Plus-Inhalte.

 

 

Baustellen-Update aus der Rheinwelle in Gau-Algesheim

Auf der Baustelle der Rheinwelle in Gau-Algesheim geht es weiter voran. Mehrere Gewerke arbeiten derzeit gleichzeitig an der Erweiterung und Modernisierung des Freizeitbads. Dabei sind inzwischen auch erste Elemente der künftigen technischen Ausstattung und der Fassadenverkleidung sichtbar.

Neues 25-Meter-Becken in der Rheinwelle nimmt Gestalt an

Ein sichtbarer Fortschritt ist das Edelstahlbecken des neuen 25-Meter-Schwimmerbeckens. Die Arbeiten am Becken gehen parallel zur Verlegung der Heizwasserleitung weiter.

Auf der Baustelle sind derzeit zahlreiche Gewerke gleichzeitig im Einsatz, um die verschiedenen Arbeiten voranzubringen.

Auch im Keller wird die Technik sichtbar

Fortschritte gibt es außerdem im Kellerbereich. Dort nimmt die technische Ausstattung zunehmend Gestalt an. Auch erste Elemente der späteren Fassadenverkleidung sind inzwischen zu erkennen.

Damit werden die Veränderungen an der Rheinwelle zunehmend auch von außen sichtbar.

Sperrung wegen Bauarbeiten in der Elbestraße in Mainz

In der Elbestraße in Mainz kommt es ab Montag, 5. Oktober 2026, zu Einschränkungen für den Verkehr. Grund sind Tiefbauarbeiten an den Hausanschlüssen, die von den Mainzer Netzen durchgeführt werden. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Freitag, 16. Oktober, dauern.

Rechte Fahrspur der Elbestraße wird gesperrt

Betroffen ist der Bereich auf Höhe der Häuser 14 bis 16. Während der Bauarbeiten wird dort die rechte, stadteinwärts führende Fahrspur gesperrt.

Der motorisierte Individualverkehr und der Fahrradverkehr werden einspurig über die verbleibende linke Fahrspur am Baufeld vorbeigeführt. Mit Behinderungen ist insbesondere im unmittelbaren Baustellenbereich zu rechnen.

Das Baufeld kann zu Fuß passiert werden.

Sanierungsarbeiten an der Sporthalle in Rüsselsheim beginnen

In Rüsselsheim beginnt die Sanierung der Sporthalle Dicker Busch. Die Arbeiten auf dem Gelände der Alexander-von-Humboldt-Schule starten in den Herbstferien. Zunächst wird die Baustelle eingerichtet, anschließend stehen der Rückbau im Gebäude und die fachgerechte Entfernung vorhandener Schadstoffe auf dem Programm.

Rückbau und Schadstoffsanierung an der Sporthalle bis Ende 2026

Zu Beginn werden Bauzäune aufgestellt und die notwendigen Versorgungsleitungen für die Baustelle eingerichtet. Direkt danach beginnt der Rückbau innerhalb des Gebäudes. Vorhandene Schadstoffe sollen dabei fachgerecht entfernt werden.

Diese ersten Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

Ab Mitte November 2026 sind zudem Erdbau- und Grundleitungsarbeiten vorgesehen, die zu den weiteren Bauabschnitten der Sanierung gehören.

Anbau für künftige Geräteräume

Im Februar 2027 sollen die Rohbauarbeiten für einen Anbau beginnen. Dort werden künftig die Geräteräume der Sporthalle untergebracht.

Mit dem Beginn der Rohbauarbeiten werden die Fortschritte der Sanierung auch von außen deutlich sichtbar werden.

Die Sanierung soll dazu beitragen, die Halle langfristig zu erhalten und an die Anforderungen des Schul- und Vereinssports anzupassen.

Offener Workshop im Museum bei der Kaiserpfalz in Ingelheim

Im Museum bei der Kaiserpfalz in Ingelheim wird es im November kreativ. Das Kreativlabor lädt am Sonntag, 8. November 2026, dazu ein, aus durchscheinendem Papier bunte Fenstersterne zu gestalten. Der offene Workshop richtet sich an Familien, Kinder ab vier Jahren und kreative Einzelpersonen.

Sterne aus Seiden- und Transparentpapier in Ingelheim basteln

Von 10 bis 13 Uhr können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Falttechniken ausprobieren und eigene Sternenformen gestalten. Dabei entstehen aus Seiden- und Transparentpapier symmetrische Muster, die je nach Lichteinfall am Fenster unterschiedlich wirken.

Die Sterne können schlicht und einfarbig gestaltet werden, aber auch in mehreren Farben entstehen. Im Mittelpunkt des Workshops steht das eigene Ausprobieren und kreative Gestalten.

Keine Anmeldung notwendig

Das Kreativlabor im Museum bei der Kaiserpfalz widmet sich im Winterhalbjahr 2026/27 verschiedenen Möglichkeiten, Papier und Pappe kreativ zu bearbeiten. Die Materialien reichen dabei von durchscheinendem Transparentpapier bis hin zu fester Kartonage.

Der offene Workshop findet von Oktober bis März jeweils am ersten Sonntag des Monats von 10 bis 13 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Unter fachkundiger Anleitung museumspädagogischer Mitarbeitender können die Besucherinnen und Besucher unterschiedliche Techniken ausprobieren und eigene Werke gestalten.

Das Angebot richtet sich an Familien, Kinder ab vier Jahren und kreative Einzelpersonen. Neben dem praktischen Gestalten gibt es auch die Möglichkeit, mehr über die Geschichte Ingelheims zu erfahren.

Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Starterpaket mit Materialien.

Bürger können Grünanlage in Mainz-Hechtsheim mitgestalten

In Mainz-Hechtsheim soll die Grünanlage „An der Brausch“ weiterentwickelt werden. Die Stadt Mainz möchte die Bürgerinnen und Bürger deshalb frühzeitig in die Planung einbeziehen. Gesucht werden Ideen und Wünsche dazu, wie das Areal künftig genutzt und gestaltet werden kann.

Die rund 4.000 Quadratmeter große Grünanlage liegt am südlichen Rand von Hechtsheim zwischen der Grauelstraße, dem Wildgraben und der Reitschule Kerz.

Mehr Möglichkeiten für Spiel, Sport und Freizeit in Mainz-Hechtsheim

Im Rahmen der geplanten Sanierung soll geprüft werden, wie die bestehenden Angebote erweitert und ergänzt werden können. Bereits heute gibt es auf der Grünanlage Flächen für Fußball, Basketball, Tischtennis und Boule.

Diese Bereiche sollen weiterentwickelt werden. Zusätzlich sind weitere Sport- und Bewegungsmöglichkeiten denkbar, die sich an Menschen unterschiedlicher Altersgruppen richten.

Welche konkreten Angebote künftig entstehen könnten, soll auch von den Vorstellungen der Menschen abhängen, die die Grünanlage nutzen. Deshalb hat die Stadt eine Online-Beteiligung gestartet.

Online-Umfrage läuft bis zum 1. November

Vom 5. Oktober bis zum 1. November 2026 können Interessierte ihre Ideen und Vorschläge zur zukünftigen Gestaltung der Grünanlage online einbringen.

Die Beteiligung ist über die Internetseite der Stadt Mainz möglich: Online-Beteiligung „An der Brausch“

Veranstaltung im November

Im Anschluss an die Online-Beteiligung findet am 18. November 2026 um 17 Uhr eine Beteiligungsveranstaltung in der IGS Auguste Cornelius Mainz-Hechtsheim, Ringstraße 41B, statt.

Dort sollen die Zwischenergebnisse der Online-Beteiligung vorgestellt und die möglichen Entwicklungspotenziale der Grünanlage gemeinsam betrachtet und diskutiert werden.

Auch wer sich zuvor nicht an der Online-Umfrage beteiligen konnte, erhält bei der Veranstaltung die Möglichkeit, eigene Ideen und Wünsche einzubringen.

Weitere Informationen zum Vorhaben, den Link zur Online-Umfrage und Angaben zur Beteiligungsveranstaltung stellt die Stadt Mainz ebenfalls auf ihrer Internetseite zur Verfügung.