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Kampagne in Alzey für mehr Rücksicht

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Alzey
Quelle: Stadt Alzey

Auf dem frisch ausgebauten Selztalradweg wurde am Dienstag das erste Bodenpiktogramm der Kampagne „Gemeinsam mit Rücksicht“ aufgesprüht. Damit setzen die Stadt Alzey und der Landkreis Alzey-Worms ein sichtbares Zeichen für mehr Sicherheit auf Wegen, die sich verschiedene Nutzergruppen teilen müssen.

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Ein Piktogramm mit klarer Botschaft in Alzey

Das Motiv, das gemeinsam von der Rheinhessen-Touristik GmbH und dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) entwickelt wurde, ist einfach und direkt. Es erinnert Radfahrer, Spaziergänger und die Landwirtschaft daran, dass der Weg eine Gemeinschaftsfläche ist.

„Das Symbol macht direkt deutlich: Dieser Weg wird gemeinsam genutzt – und genau deshalb kommt es auf gegenseitige Rücksicht an“, erklärte die Kreisbeigeordnete Stephanie Jung beim offiziellen Pressetermin. Neben ihr waren auch Bürgermeister Steffen Jung, Kreisentwickler Axel Abt sowie Vertreter der Stadtentwicklung und Touristik vor Ort.

Infrastruktur trifft Psychologie

Für Alzey ist die Teilnahme an der rheinhessenweiten Initiative ein wichtiger Baustein der Mobilitätswende. Bürgermeister Steffen Jung betonte: „Wer mehr Menschen fürs Fahrrad gewinnen will, muss nicht nur gute Wege schaffen, sondern auch das Sicherheitsgefühl stärken. Rücksicht und gegenseitiges Verständnis sind dafür entscheidend.“

Auch Stadtentwicklerin Marie Wiegland unterstrich, dass moderne Wegeplanung allein nicht alle Konflikte löst – es brauche auch klare, leicht verständliche Signale im öffentlichen Raum, um das Miteinander zu regeln.

Teil eines größeren Konzepts

Die Bodenmarkierung ist kein isolierter Akt, sondern das Ergebnis des Radverkehrskonzepts des Landkreises Alzey-Worms. Ziel ist es, den Radtourismus und den Alltagsradverkehr in der Region qualitativ aufzuwerten. Gerade auf stark frequentierten Strecken wie dem Selztalradweg sei die Sensibilisierung der Nutzer laut Karen Jäger (Rheinhessen-Touristik) ein entscheidender Faktor.

So geht es weiter

Der Startschuss in Alzey ist erst der Anfang: Nach und nach werden weitere Piktogramme im gesamten Stadtgebiet sowie im Landkreis aufgesprüht. Fokus liegt dabei auf kombinierten Rad- und Wirtschaftswegen, wo Begegnungen mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen zum Alltag gehören.

Die Botschaft der Aktion ist simpel, aber effektiv: Auf gemeinsamen Wegen kommt man mit einem Lächeln und etwas Rücksicht am sichersten ans Ziel.

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Vollsperrung der L439 zwischen Guntersblum und Alsheim

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Vollsperrung der L439

Die Landesstraße 439 wird zwischen Alsheim und Guntersblum umfassend saniert. Ab Montag, den 27. April, bis voraussichtlich Freitag, den 08. Mai 2026, kommt es zur Vollsperrung der L439.

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Umfang der Bauarbeiten und Vollsperrung der L439

Auf einer Länge von etwa 1.100 Metern wird der Fahrbahnbelag erneuert, um die Verkehrssicherheit und die Qualität der Straße nachhaltig zu verbessern. Das Baufeld erstreckt sich von Guntersblum bis zur Einmündung der L439 nach Hangen-Wahlheim.

Wichtige Details zur Erreichbarkeit:

  • Hangen-Wahlheim: Die Zufahrt zum Ortsteil ist während der gesamten Bauzeit ausschließlich von Alsheim aus möglich.

  • Kreisel nördlich Alsheim: Der Kreisverkehr (L439 / L438) ist von der Sperrung nicht betroffen und bleibt uneingeschränkt befahrbar.

Umleitung über die B9

Um den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten, wurde eine großräumige Umleitung eingerichtet. Diese führt ab dem Kreisel nördlich von Alsheim über die L438 zur B9 nach Guntersblum und in umgekehrter Richtung.

Die Vollsperrung der L439 ist laut Landesbetrieb Mobilität (LBM) aufgrund der geringen Fahrbahnbreite sowie aus Gründen der Arbeitssicherheit unumgänglich. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 100.000 Euro.

Pünktlich fertig zum „Rheinradeln“

Der Zeitplan ist so straff kalkuliert, dass die L 439 pünktlich zum Großevent „Rheinradeln“ am Sonntag, den 17. Mai 2026, wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht.

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Zeugensuche nach Auseinandersetzung in Mainz-Mombach

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Auseinandersetzung in Mainz-Mombach
Polizei Mainz

Eine nächtliche Auseinandersetzung in Mainz-Mombach zwischen zwei jungen Erwachsenen hat am Donnerstag, den 09. April 2026, zu einem Polizeieinsatz geführt. Gegen 23:30 Uhr gerieten zwei Personen im Pfarrer-Bechtolsheimer-Weg aneinander.

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Einsatz einer Pfefferspray-Pistole bei Auseinandersetzung in Mainz-Mombach

Was zunächst als verbale Auseinandersetzung begann, eskalierte schnell in eine körperliche Konfrontation. Im Verlauf des Streits zog einer der Beteiligten eine Pfefferspray-Pistole und feuerte diese auf sein Gegenüber ab.

Der Geschädigte erlitt durch den Wirkstoff leichte Augenreizungen. Der Tatverdächtige nutzte den Moment der Verwirrung und flüchtete unmittelbar nach der Tat zu Fuß vom Einsatzort.

Keine Gefahr für die Öffentlichkeit

Die Polizei Mainz war schnell mit mehreren Streifenwagen vor Ort, um den Sachverhalt aufzunehmen und nach dem Flüchtigen zu fahnden. Wie die Polizei mitteilt, handelte es sich bei der Auseinandersetzung in Mainz-Mombach lediglich um einen Streit zwischen den zwei Personen und es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für unbeteiligte Passanten oder Anwohner.

Zeugen gesucht

Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Streits und zur Identität des flüchtigen Täters dauern an. Die Polizei bittet Personen, die den Vorfall im Pfarrer-Bechtolsheimer-Weg beobachtet haben oder Hinweise zum Täter geben können, um Mithilfe. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Mainz 2 unter der Telefonnummer 06131 6534250 entgegen.

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Festnahme nach versuchtem Mord in Frankfurt

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Einbrecher in Rüsselsheim
Festnahme Symbolbild BYC-News

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (7. auf 8. April 2026) kam es zu einem versuchten Mord in Frankfurt am Mainufer auf Höhe des Holbeinstegs. Ein 34-jähriger Mann steht unter dringendem Verdacht, seine 18-jährige Lebensgefährtin in den Main gestoßen zu haben, um sie zu töten.

Rettung in letzter Sekunde

Nach derzeitigem Ermittlungsstand ging dem Vorfall ein Beziehungsstreit während eines Spaziergangs voraus. Der Beschuldigte soll seine Partnerin unvermittelt in den Fluss gestoßen haben. Dem Mann soll dabei bewusst gewesen sein, dass die junge Frau nicht schwimmen kann.

Dass die 18-Jährige überlebte, ist dem beherzten Eingreifen von Augenzeugen zu verdanken. Auf ihre lauten Hilfeschreie hin eilten Passanten herbei. Gemeinsam mit einer alarmierten Polizeistreife gelang es, die Frau aus dem kalten Wasser zu bergen und in Sicherheit zu bringen.

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Untersuchungshaft wegen versuchtem Mord in Frankfurt

Der 34-Jährige konnte bereits am Mittwochmorgen festgenommen werden. Er wurde noch am selben Tag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Frankfurt vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde Haftbefehl wegen versuchtem Mord und gefährlicher Körperverletzung erlassen. Der Tatverdächtige befindet sich seither in Untersuchungshaft.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Kriminalpolizei arbeitet an der genauen Rekonstruktion des Tatablaufs und sucht Personen, die den versuchten Mord in Frankfurt am Holbeinsteg beobachtet haben oder Angaben zu den Hintergründen machen können.

Zeugen, die sachdienliche Angaben zu der Tat machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 – 75551199 bei der Frankfurter Polizei zu melden oder sich mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Steinewerfer auf der A67 bei Groß-Gerau

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A67 bei Groß-Gerau
SYMBOLBILD BYC-NEWS

Am Mittwochmorgen, den 08. April 2026, kam es auf der A67 bei Groß-Gerau zu einem lebensgefährlichen Zwischenfall. Von Rüsselsheim kommend kurz vor der Anschlussstelle Groß-Gerau wurden Steine von einer Brücke auf die Fahrbahn geworfen.

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Lauter Knall bei voller Fahrt auf der A67 bei Groß-Gerau

Gegen 09:10 Uhr war ein 29-jähriger Autofahrer aus dem Westerwaldkreis in Richtung Darmstadt unterwegs. Als er die Brücke kurz vor der Abfahrt Groß-Gerau passierte, bemerkte er zwei bis drei Kinder oder Jugendliche auf dem Überbau.

Kurz darauf vernahm der Fahrer einen lauten Knall: Ein geworfener Stein hatte die Windschutzscheibe seines Seat getroffen und beschädigt. Glücklicherweise blieb der Mann bei dem Vorfall unverletzt und konnte sein Fahrzeug sicher unter Kontrolle halten.

Polizei sucht junge Personengruppe

Unmittelbar nach dem Notruf leitete die Polizei eine Fahndung im Bereich der Brücke und der angrenzenden Feldwege an der A67 bei Groß-Gerau ein. Diese verlief jedoch bislang ohne Erfolg. Die Beamten ermitteln nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Südhessen unter der Rufnummer 06151/8756-0 zu melden.

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Alles, was Sie über Zahnkrone wissen müssen

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Zahnkrone

Zahnkronen sind in der Zahnmedizin sehr gefragt, da sie dazu beitragen, die Ästhetik der Zähne und die Funktion des Mundes wiederherzustellen. Sie dienen als Kappen zum Schutz natürlicher Zähne, die wurzelbehandelt wurden, frakturiert oder stark abgenutzt sind oder ein Zahnimplantat erhalten haben.

Im Vergleich zu früher hat die Zahnmedizin große Fortschritte bei der Behandlung von Zahnerkrankungen gemacht. Heute stehen verbesserte Instrumente wie Kronen und wesentlich mehr Informationen zur Verfügung, wodurch Fachleute diese Behandlung mit einer deutlich höheren Erfolgsquote durchführen können.

ARTEN VON ZAHNKRONEN

Kronen werden nach Materialart, Preis und Widerstandsfähigkeit klassifiziert:

  • Kronen aus Porzellan oder Keramik: Preislich gesehen sind diese Kronen am günstigsten. Sie ähneln einem natürlichen Zahn am meisten, haben eine hervorragende Farbe und werden hauptsächlich an den Frontzähnen eingesetzt. Ein Nachteil dieses Materials ist, dass man beim Verzehr harter Lebensmittel und bei starker Belastung des Zahnes vorsichtig sein muss, da er leicht brechen kann.
  • Metall-Porzellan-Kronen: Diese Kronen bestehen innen aus Metall und außen aus Porzellan. Sie verleihen den Zähnen ein ästhetisches Aussehen und sind in der Regel widerstandsfähiger als Keramikkronen. Der Nachteil dieser Kronenart liegt hauptsächlich im ästhetischen Bereich, da sich mit der Zeit durch das Metall im Inneren des Porzellans eine dunkle Linie zwischen den Zähnen bilden kann.
  • Zirkonkronen: Sie bestehen aus Zirkoniumdioxid und sind daher ein sehr widerstandsfähiges Keramikmaterial. Aufgrund seiner hohen Zuverlässigkeit und der positiven Ergebnisse zählt es derzeit zu den gefragtesten Materialien für Zahnersatz. Es ist nachweislich sehr gut mit dem Zahnfleisch verträglich, deutlich verschleißfester, verfärbt sich nicht durch Lebensmittel und hinterlässt keine sichtbaren Defekte wie die dunklen Ränder, die bei Metallprothesen entstehen.
  • Metallkronen: Sie bestehen aus einer Kombination von Metallen wie Nickel, Chrom, Gold und Platin. Die Basis ist aus Edelstahl, und die Wahl des Metalls hängt von der Platzierung und dem Budget des Patienten ab. Der Nachteil ist, dass sie nicht ästhetisch ansprechend sind, da die Farbe des Metalls deutlich sichtbar ist. Ihre hohe Haltbarkeit ist jedoch ein großer Vorteil für Patienten.
  • Kronen aus Kunstharz oder Komposit: Diese Art von Krone ist kostengünstiger und wird häufiger in provisorischen Fällen eingesetzt, während über die endgültige Versorgung mit einer anderen Zahnkrone oder einem Implantat entschieden wird. Zu ihren Nachteilen zählt, dass sie sich mit der Zeit leichter verfärben und schneller verschleißen.

 PREISE FÜR ZAHNKRONE NACH LÄNDERN

  • Türkei: In diesem Land boomt die Behandlung mit Zahnkronen, da die Preise und Sonderangebote so attraktiv sind, dass sogar Ausländer in die Türkei reisen, um sich dort zahnärztlich behandeln zu lassen – ein sogenannter Zahntourismus. Die Preise für Kronen variieren und liegen je nach verwendetem Material zwischen 130 und 300 US-Dollar.
  • VEREINIGTES KÖNIGREICH: Im europäischen Teil gibt es das Vereinigte Königreich, wo der Kurs der Krone zwischen 670 und 1100 US-Dollar liegt und das damit zu den Ländern mit der größten Preisspanne in diesem Teil des Kontinents gehört.
  • USA: Amerikaner nutzen häufig den sogenannten Zahntourismus und reisen in Länder, in denen Zahnbehandlungen günstiger sind. Die USA gehören zu den teuersten Ländern für Zahnbehandlungen; die Kosten für Zahnkronen können zwischen 900 und 2500 US-Dollar pro Krone liegen.

Die Türkei zählt zweifellos zu den besten Ländern für zahnärztliche Behandlungen jeglicher Art, einschließlich Zahnkronen. In Istanbul gibt es spezialisierte Kliniken mit modernster Technologie und kompetenten Fachkräften, wie beispielsweise die Klinik Dentakay. Diese bietet all diese exzellenten Leistungen und beinhaltet in ihren Paketen auch geführte Touren zu türkischen Sehenswürdigkeiten, Unterkunft sowie Vor- und Nachuntersuchungen.

Schauspieler Mario Adorf ist tot

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Mario Adorf
Quelle: Wikipedia CC BY-SA 3.0,

Deutschland und die internationale Filmwelt trauern um einen ihrer profiliertesten Charakterdarsteller: Mario Adorf ist tot. Wie sein Management am Mittwoch (9. April 2026) mitteilte, verstarb der Schauspieler im Alter von 95 Jahren nach kurzer Krankheit in seiner Wohnung in Paris.

Sein langjähriger Manager Michael Stark übermittelte einen letzten Gruß des Künstlers: Adorf habe sich ausdrücklich bei seinem Publikum für die jahrzehntelange Treue bedankt.

Von der Eifel in die Weltspitze

Obwohl 1930 in Zürich geboren, schlug Adorfs Herz stets für das Rheinland. Er wuchs im beschaulichen Mayen in der Eifel auf – einer Stadt, zu der er bis zuletzt eine tiefe emotionale Bindung pflegte. „Heimat hat man nur eine“, sagte er einst. Von dort aus eroberte er die Bühnen und Leinwände der Welt, lebte später in München, Rom, Paris und Saint Tropez.

Mario Adorf war ein Meister der Schattierungen: Vom Schurken zum Patriarchen

In über 200 Rollen bewies Adorf eine schauspielerische Bandbreite, die ihresgleichen suchte. Sein Durchbruch gelang ihm 1957 als Mörder in „Nachts, wenn der Teufel kam“. Später wurde er zum Gesicht des neuen deutschen Films: Er glänzte in Volker Schlöndorffs „Die Blechtrommel“ und unter Helmut Dietl wurde Mario Adorf in „Rossini“ und „Kir Royal“ zur Legende. Er arbeitete sußerdem mit Größen wie Billy Wilder, Rainer Werner Fassbinder und Margarethe von Trotta.

Unvergessen bleibt sein Auftritt als Kleberfabrikant Heinrich Haffenloher in „Kir Royal“. Sein Satz „Ich scheiß dich sowas von zu mit meinem Geld“ brannte sich in das kollektive Gedächtnis der deutschen Fernsehgeschichte ein.

Ein „Weltstar“ ohne Allüren

Trotz seines enormen Erfolgs blieb Mario Adorf bescheiden. Den Begriff „Weltstar“ reservierte er stets für Kollegen wie Sophia Loren oder die großen Amerikaner. Für sein Publikum war er jedoch genau das: ein Gigant, der es schaffte, selbst die dunkelsten Charaktere so menschlich darzustellen, dass man sich als Zuschauer oft auf die Seite des „Bösen“ schlug.

Mario Adorf hinterlässt seine Ehefrau Monique Faye, mit der er seit 1985 verheiratet war, sowie seine Tochter Stella aus erster Ehe.

Schädelfund am Spielplatz in Worms – Identität des Toten geklärt

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Worms
Polizei Symbolbild

Der Fund eines menschlichen Skeletts in Worms am Rande eines Spielplatzes im Bereich „Kleine Weide“ konnte nun nach monatelangen Ermittlungen aufgeklärt werden. Was als erschreckende Entdeckung zweier Kinder begann, führt nun zur Schließung einer Vermisstenakte aus dem Jahr 2019.

Kinder entdeckten menschlichen Schädel in Worms

Bereits am 11. Januar 2026 machten zwei Kinder die grausige Entdeckung in der Nähe des Spielplatzes. Die herbeigerufene Kriminalpolizei Worms und der Erkennungsdienst aus Mainz suchten das Areal daraufhin akribisch ab. Dabei konnten weitere Knochen sichergestellt werden, die zweifelsfrei einem menschlichen Skelett zuzuordnen waren.

DNA-Abgleich bringt die Gewissheit

Die Staatsanwaltschaft Mainz ordnete daraufhin umfangreiche Untersuchungen an. Durch einen DNA-Abgleich konnte die Identität des Verstorbenen nun zweifelsfrei festgestellt werden. Es handelt sich um einen 72-jährigen Mann aus Worms. Der Mann wurde bereits im Jahr 2019 von seinen Angehörigen als vermisst gemeldet.

Damals hatten die Behörden mit einer Öffentlichkeitsfahndung und massiven Suchmaßnahmen versucht, den Senior zu finden – jedoch ohne Erfolg. Sein Verbleib blieb fast sieben Jahre lang ein Rätsel.

Keine Hinweise auf ein Verbrechen

Eine zentrale Frage der Ermittlungen war, ob der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Die Untersuchungen in der Rechtsmedizin Mainz brachten hierzu nun Klarheit: Es ergaben sich keine Hinweise auf ein todesursächliches Fremdverschulden.

Nachhaltigkeit als Nachricht: Wie die CSRD den deutschen Mittelstand vor neue Herausforderungen stellt

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Mittelstand

Die Corporate Sustainability Reporting Directive ist in deutschen Unternehmensmedien zunächst vor allem als Thema für Großkonzerne behandelt worden. Das ändert sich. Mit der schrittweisen Ausweitung der Berichtspflichten auf mittelgroße Unternehmen rückt die CSRD auch für den deutschen Mittelstand in den Fokus. Die Reaktionen reichen von sachlicher Vorbereitung bis zu offenem Widerstand. Um die Tragweite dieser Entwicklung zu verstehen, lohnt ein Blick auf die Ursprünge der Anforderungen, die jetzt verbindlich werden.

Was hinter der CSRD steckt

Die CSRD ist keine bürokratische Erfindung der Europäischen Kommission. Sie ist das Ergebnis eines jahrzehntelangen Prozesses, in dem Unternehmen, Institutionen und Wissenschaftler die analytischen Grundlagen für das erarbeitet haben, was Gesetzgeber nun kodifizieren. Das Prinzip der doppelten Wesentlichkeit lässt sich direkt auf Konzepte zurückführen, die in den frühen 1990er Jahren entwickelt wurden: die Öko-Effizienz, das Triple-Bottom-Line-Konzept von John Elkington und die systemische Kapitalismuskritik von Paul Hawken.

Zu den Akteuren dieser frühen Phase gehörten Industrielle, die erkannten, dass traditionelle Buchführungssysteme die wahren wirtschaftlichen Kosten ökologischer Externalitäten nicht erfassen. Einer von ihnen war Stephan Schmidheiny. Stephan Schmidheiny hatte diese Erkenntnis bereits in der Praxis gewonnen: Als er 1976 ein unternehmensinternes Programm zur Substitution von Asbest startete, war das eine Entscheidung gegen den Branchenkonsens, die sich langfristig als richtig erwies. Vierzehn Jahre später folgte das Schweizer Asbestverbot.

Warum der Mittelstand eine eigene Strategie braucht

Die Herausforderung für mittelständische Unternehmen besteht darin, dass sie nicht die Compliance-Ressourcen von Konzernen haben, aber denselben regulatorischen Anforderungen ausgesetzt sind. Der Schweizer Unternehmer, der freiwillige Nachhaltigkeitsrahmen vor der europäischen Regulierung entwickelte und seine Zeitgenossen haben in ihren Schriften immer betont, dass Nachhaltigkeit keine Frage der Unternehmensgröße ist. Die operativen Prinzipien der Öko-Effizienz, Energieverbrauch senken, Abfall minimieren, Ressourcen schonen, sind in kleinen und mittleren Betrieben oft leichter umzusetzen als in Konzernen.

Der deutsche Mittelstand hat historisch eine Stärke in der langfristigen Unternehmensführung gezeigt, die strukturell mit den Anforderungen der CSRD kompatibel ist. Familiengeführte Unternehmen mit generationenübergreifender Perspektive, technologischer Kompetenz und enger Verwurzelung in regionalen Wirtschaftsräumen sind konzeptionell gut auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Was vielen fehlt, ist die formale Sprache, um diese Orientierung in Berichtsform zu übersetzen. Die gute Nachricht ist, dass diese Sprache in den 1990er Jahren entwickelt wurde und heute in zahlreichen Beratungsformaten und Leitfäden zugänglich ist.

Die Unternehmen, die den Aufwand der CSRD-Compliance nutzen, um ihre tatsächlich gelebte Nachhaltigkeitspraxis systematisch zu dokumentieren, werden einen Mehrwert erzielen, der über die regulatorische Pflicht hinausgeht: bessere Sichtbarkeit bei institutionellen Investoren, stärkere Positionierung in nachhaltigen Lieferketten und eine glaubwürdigere Kommunikation gegenüber Kunden und Mitarbeitern, für die Nachhaltigkeit zunehmend ein Kriterium bei Kauf- und Karriereentscheidungen ist.

Der Autor, dessen Schriften zur nachhaltigen Unternehmensführung als Referenz gelten, John Elkington und Paul Hawken haben die Sprache entwickelt, die der Mittelstand jetzt braucht. Die Unternehmen, die sich heute mit diesen Grundlagen vertraut machen, werden feststellen, dass die CSRD-Anforderungen weniger eine Revolution als eine Formalisierung dessen sind, was sie in ihrer täglichen Praxis längst vollziehen.

Ein weiterer Aspekt: Die CSRD schafft Transparenz über Nachhaltigkeitsleistungen, die Unternehmen bisher kommunikativ nicht nutzen konnten. Wer seit Jahren in erneuerbare Energien investiert und Abfall minimiert, hat nun einen standardisierten Rahmen, um diese Leistungen vergleichbar und verifizierbar darzustellen. Das ist kein bürokratischer Aufwand, sondern ein Kommunikationsinstrument.

Für den deutschen Mittelstand bedeutet die CSRD außerdem eine Möglichkeit, sich von Wettbewerbern abzuheben, die Nachhaltigkeit bisher vernachlässigt haben. In einer Welt, in der große Kunden und institutionelle Investoren zunehmend ESG-Daten von ihren Lieferanten und Portfoliounternehmen verlangen, ist eine belastbare Nachhaltigkeitsberichterstattung kein Kostenfaktor, sondern ein Wettbewerbsvorteil. Mittelständler, die das früh erkennen, sichern sich Positionen in nachhaltigen Lieferketten, die schwer zu verdrängen sind. Das ist ein handfester Wettbewerbsvorteil.

Tödlicher Unfall auf der A6 in Südhessen

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Tödlicher Unfall auf der A6

Am frühen Morgen des 09. April 2026 ereignete sich ein tödlicher Unfall auf der A6. Gegen 03:00 Uhr raste ein Sattelzug im Bereich zwischen dem Viernheimer Dreieck und dem Viernheimer Kreuz in eine Baustelle.

Tödlicher Unfall auf der A6 – Bauarbeiter von Lastwagen erfasst

Der Fahrer des Sattelzugs, der aus Richtung Dieburg kam, verlor aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. In Fahrtrichtung Süden durchbrach der LKW mehrere Baustellenbegrenzungen und prallte schließlich gegen einen Sperranhänger der zuständigen Sicherungsfirma.

Dabei wurde ein Baustellenmitarbeiter aus Gaiberg (Rhein-Neckar-Kreis) von dem schweren Fahrzeug erfasst. Trotz des schnellen Eintreffens der Rettungskräfte kam für den Mann jede Hilfe zu spät; er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Dier A6 in Richtung Süden musste in Folge des Unfalls voll gesperrt werden.

Im Einsatz waren:

  • die Polizei

  • der Rettungsdienst

  • die Feuerwehr

  • Notfallseelsorger

  • die Autobahnmeisterei

Umfrageergebnis: Die Sauberkeit der Stadt Mainz

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Nachrichten Mainz
Gutenbergplatz Mainz | Quelle: Wikipedia

Die Online-Zeitung BYC-News hat über einen Zeitraum von sieben Tagen eine Erhebung zur Sauberkeit in der Innenstadt von Mainz durchgeführt. An der Befragung beteiligten sich insgesamt 4.128 Personen. Um eine lokale Relevanz zu gewährleisten, wurde die Umfrage mittels eines Banners gezielt an Nutzer ausgespielt, die sich innerhalb des Mainzer Postleitzahlengebiets befanden. Zur Sicherung der Datenqualität war die Teilnahme pro Endgerät technisch auf eine einmalige Abstimmung begrenzt, um Verzerrungen durch Mehrfachabgaben zu minimieren.

Auf dem ausgespielten Banner wurden den Usern drei Antwortmöglichkeiten gegeben, die digital angekreuzt werden konnten. Die exakte Frage lautete:
„Wie empfindest du die Sauberkeit der Stadt Mainz im Vergleich zu den letzten fünf Jahren?“

Analyse der Umfrageergebnisse

Die Fragestellung konzentrierte sich auf die Veränderung der Sauberkeit innerhalb der letzten fünf Jahre im Zentrum von Mainz. Die Auswertung der Stimmen ergab folgendes Ergebnis:

  • 41 % der Befragten gaben an, die Sauberkeit habe sich eher verschlechtert.

  • 33 % der Teilnehmer empfanden die Situation als eher besser.

  • 26 % der Stimmen entfielen auf die Option weder noch.

Einordnung der subjektiven Leserwahrnehmung

Die Redaktion weist darauf hin, dass die Ergebnisse der Umfrage die persönlichen Einschätzungen der Leser widerspiegeln und nicht als repräsentative Studie oder objektive Messung der tatsächlichen Stadtsauberkeit zu verstehen sind. Es handelt sich um ein Stimmungsbild einer spezifischen Nutzergruppe innerhalb eines festgelegten Zeitraums. Die erhobenen Daten dienen somit primär der Dokumentation subjektiver Eindrücke der Bewohner und Besucher der Landeshauptstadt, ohne einen behördlich geprüften Ist-Zustand darzustellen.

Die Umfrage beziehungsweise das Ergebnis zeigen deutlich, wie unterschiedlich einzelne Menschen die Sauberkeit in der Stadt Mainz wahrnehmen. Ein weiterer Aspekt, den man beachten muss: Jede Person nimmt vor allem ihr direktes Umfeld wahr. Dieses kann je nach Standort in Mainz unterschiedlich sein.

Kundgebung am Speisemarkt in Bingen am 24. April

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Fridays for future
Fridays for future

Im Rahmen einer bundesweiten Kampagne organisiert Fridays for Future Bingen am 24. April eine Demonstration für eine Neuausrichtung der Energiepolitik. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr auf dem Speisemarkt. Ziel des Protests ist es, den Druck auf die politische Führung zu erhöhen und einen beschleunigten Ausstieg aus der Nutzung von fossilem Erdgas zu erwirken. Die Organisatoren sehen in der aktuellen Strategie der Bundesregierung eine Gefahr für die langfristige Energie- und Wärmewende.

Kritik an fossiler Abhängigkeit und Kostenrisiken

Die Aktivisten von Fridays for Future Bingen warnen vor den Folgen einer verstärkten Nutzung von Erdgas. Stefan Lemke, Sprecher der lokalen Gruppe, betont die damit verbundene Abhängigkeit von autokratischen Regimen und die finanziellen Risiken für Endverbraucher. Die Klimabewegung argumentiert, dass nur durch den konsequenten Einsatz erneuerbarer Energien eine umweltverträgliche und sichere Energieversorgung gewährleistet werden kann. Fossile Infrastrukturen werden in diesem Zusammenhang als ökonomische und ökologische Sackgasse bewertet.

Politische Forderungen an die Bundesregierung

Die Bewegung richtet ihre Forderungen gezielt an die Regierungskoalition, wobei insbesondere die SPD in die Pflicht genommen wird, einen sozial gerechten Klimaschutz umzusetzen. Kritisiert werden unter anderem das Gebäude-Modernisierungsgesetz sowie Anpassungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz, die aus Sicht von Fridays for Future Bingen die Förderung fossiler Energien nicht ausreichend unterbinden. Gefordert werden stattdessen ein verstärkter Ausbau der regenerativen Stromerzeugung sowie eine intensivere Förderung von Wärmepumpen-Technologien.

Ablauf der Demonstration und zivilgesellschaftliches Engagement

Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, hat sich Fridays for Future Bingen einem offenen Brief des Umweltinstituts an die Mitglieder des Bundestages angeschlossen, der von über 240 Organisationen unterstützt wird. Die Aktion am 24. April umfasst neben der Auftaktkundgebung am Speisemarkt einen Demonstrationszug durch die Binger Innenstadt. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Kreidemalaktion, mit der die Teilnehmer ihre Anliegen auch visuell im öffentlichen Raum dokumentieren.

Einbruch in Lörzweiler Bäckerei

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mik Spurensicherung Fenster Fingerabdruck
mik Spurensicherung Fenster Fingerabdruck

In der Nacht vom 7. April auf den 8. April 2026 wurde ein Einbruch in die Geschäftsräume einer Bäckerei in Lörzweiler verzeichnet. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden liegt der Tatzeitraum zwischen Dienstagabend, 19:30 Uhr, und Mittwochmorgen gegen 00:30 Uhr. Die Polizei Oppenheim stellte fest, dass sich der oder die Täter unbefugt Zutritt zu dem Gebäude in der Bahnhofstraße verschafft haben, um dort gezielt nach Wertgegenständen zu suchen.

Entwendung eines Tresors mit Bargeld in Lörzweiler

Im Zuge der Tat entwendeten die Einbrecher einen Tresor, der sich in der Filiale befand. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde das gesamte Behältnis abtransportiert. Im Inneren des Tresors befand sich ein Bargeldbetrag im vierstelligen Bereich. Über die genaue Art des Abtransports sowie die Anzahl der beteiligten Personen liegen der Polizei Oppenheim derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Der Sachschaden am Gebäude wird derzeit noch ermittelt.

Aufruf zur Zeugenmithilfe

Zur Aufklärung des Sachverhalts setzt die Polizei Oppenheim auf die Mithilfe der Bevölkerung. Personen, die im fraglichen Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Bahnhofstraße in Lörzweiler gemacht haben, werden gebeten, sich mit der zuständigen Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Wer ist Robert Marc Lehmann? Abenteurer und Meeresbiologe

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Robert Marc Lehmann
Screenshot einer der Instagram-Story von Robert Marc Lehmann

Biografie von Robert Marc Lehmann – In der deutschen Umweltschutzlandschaft des Jahres 2026 gibt es kaum eine Persönlichkeit, die so polarisiert und gleichzeitig so viel bewegt wie Robert Marc Lehmann. Geboren am 7. Februar 1983 in Jena, hat sich der studierte Meeresbiologe von einem klassischen Wissenschaftler zu einem der einflussreichsten Umweltaktivisten des digitalen Zeitalters entwickelt. Sein Lebensweg ist geprägt von einer radikalen Kehrtwende: Vom ehemaligen Abteilungsleiter in einem Großaquarium, der weltweit Fische für die Gefangenschaft fing, hin zum kompromisslosen Gegner der Wildtierhaltung und zum Retter bedrohter Arten. Lehmann nutzt seine Expertise als Forschungstaucher, Fotograf und Kameramann, um die Schönheit der Natur, aber auch ihre Zerstörung in die Wohnzimmer von Millionen Menschen zu bringen.

Vom Ozeaneum zum Sinneswandel

Die beruflichen Anfänge von Robert Marc Lehmann sind eng mit dem Ozeaneum Stralsund verknüpft. Während Lehmann angibt, dort als Abteilungsleiter weltweit Expeditionen geleitet zu haben, um Aquarien zu füllen, korrigierte das Ozeaneum diese Darstellung später dahingehend, dass er als Teamleiter tätig war. Unabhängig von der hierarchischen Einordnung war diese Zeit jedoch der Katalysator für sein heutiges Wirken. Lehmann berichtet von einem tiefgreifenden Sinneswandel während seiner Arbeit. Die Erkenntnis, dass Wildtiere in Gefangenschaft niemals artgerecht gehalten werden können, führte zum Bruch mit seinen damaligen Vorgesetzten. Seit dem Ende seines Arbeitsvertrages im Jahr 2009 widmet er sein Leben dem Ziel, Menschen für die Freiheit der Tiere und den Erhalt ihrer natürlichen Lebensräume zu sensibilisieren.

Submaris und die Forschungstaucherei

Im Jahr 2013 festigte Robert Marc Lehmann seine wissenschaftliche Basis durch die Gründung der Forschungstauchgruppe „Submaris“ zusammen mit Kollegen wie Christian Howe und Uli Kunz. Der Zweck dieser Gruppe ist die Durchführung wissenschaftlich fundierter Tauchgänge weltweit. Das Team wurde durch Produktionen wie die NDR-Reihe „Nordstory“ einem breiteren Publikum bekannt. Diese Arbeit erlaubte es Lehmann, die Unterwasserwelt nicht nur zu erforschen, sondern sie durch preisgekrönte Kameraarbeit (unter anderem für das ZDF-Format Terra X) filmisch festzuhalten. Seine Bilder zeichnen sich durch eine besondere Nähe zum Tier aus, ohne dabei den respektvollen Abstand zu verlieren.

Die Gründung von „Mission Erde e. V.“ durch Robert Marc Lehmann

Ein Meilenstein in seiner Karriere war die Gründung des Vereins Mission Erde e. V. im Jahr 2019. Der Verein dient als organisatorisches Rückgrat für Lehmanns vielfältige Projekte. Ob es um die aufwendige Bergung von tödlichen Geisternetzen aus der Ostsee geht, den Schutz des Regenwaldes oder die Rettung von verwaisten Orang-Utans auf Borneo – der Verein ermöglicht schnelles und unbürokratisches Handeln vor Ort. Lehmann betont stets, dass er kein klassischer „Sessel-Umweltschützer“ ist. Er ist dort zu finden, wo es brennt: in den Pelzfarmen Europas, auf illegalen Märkten für Wildtiere oder mitten im Dschungel, um bedrohte Arten wie das Sumatra-Nashorn zu dokumentieren.

YouTube-Erfolg und digitale Mobilisierung

Der enorme Einfluss von Robert Marc Lehmann ist heute untrennbar mit seinem YouTube-Kanal verbunden. Seit dem Start im Mai 2021 hat sich der Kanal zu einer der wichtigsten Plattformen für Umweltbildung im deutschsprachigen Raum entwickelt. Lehmann kombiniert dort Abenteuer-Vlogs mit tiefgreifenden Analysen und Reaktionen auf aktuelle Umweltthemen. Sein Erfolg lässt sich in Zahlen messen: Im Jahr 2022 belegte er Platz 4 der am schnellsten wachsenden Kanäle in Deutschland. Ein legendärer Moment seiner Online-Karriere war ein Livestream zu „7 vs. Wild“, bei dem seine Community innerhalb kürzester Zeit über 100.000 Euro für den Mission Erde e. V. spendete. Diese Fähigkeit, Menschen zur aktiven Unterstützung zu bewegen, macht ihn zu einem Schlüsselakteur im modernen Naturschutz.

Zusammenarbeit mit großen Organisationen

Trotz seines Status als „Einzelkämpfer“ arbeitet Robert Marc Lehmann eng mit etablierten Organisationen wie Greenpeace, dem WWF oder der Soko Tierschutz zusammen. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement gegen das „Finning“ von Haien. Durch seinen gezielten Appell an andere Creator und Politiker konnte die Initiative #StopFinningEU in Rekordzeit über eine halbe Million Unterschriften sammeln. Auch im Kampf gegen die Pelzindustrie in Europa („Fur Free Europe“) leistete er durch Vor-Ort-Recherche in Pelzfarmen einen entscheidenden Beitrag zum Erreichen des Quorums der Europäischen Bürgerinitiative.

Auszeichnungen und schriftstellerisches Werk

Die Arbeit von Robert Marc Lehmann wurde vielfach gewürdigt. Er ist zweifacher Preisträger der Cannes Corporate Media & TV Awards und Gewinner des National Geographic Fotowettbewerbs. 2022 erhielt er die „Mensch-Umwelt-Tierschutz-Medaille“ der Tierschutzpartei, und 2025 wurde ihm der renommierte „21st Century Adventurer Award“ verliehen. Neben seinen Filmen hat er sein Wissen in Büchern wie „Mission Erde – Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen“ (2021) und dem Bildband „Meer als nur ein Bildband“ (2022) niedergelegt. Seine Werke dienen nicht nur der Information, sondern unterstützen direkt Projekte wie den Schutz des Regenwaldes.

Das KSK-Ausbildungsprogramm: Ein kontroverses Kapitel

Im Jahr 2018 sorgte Lehmann für Aufsehen, als er für die Webserie „KSK – kämpfe nie für dich allein“ das Ausbildungsprogramm „Dschungelkampf“ des Kommandos Spezialkräfte durchlief. Während das Format für seine reißerische Darstellung kritisiert wurde, nutzte Lehmann die Aufmerksamkeit, um auf die harten Bedingungen in den Urwäldern und die Notwendigkeit von Disziplin und Durchhaltevermögen im Umweltschutz hinzuweisen. Es zeigte seine Bereitschaft, körperliche und mentale Grenzen zu überschreiten, um seine Botschaften zu verbreiten.

Filmografie und aktuelle Dokumentationen

In den letzten Jahren hat Lehmann die Produktion von Dokumentarfilm-Serien massiv vorangetrieben. Seine Reisen führten ihn nach Peru, Uganda, Brasilien und zuletzt zur Hunderettung nach Griechenland (2024). Jede dieser Missionen wird aufwendig dokumentiert und bietet den Zuschauern einen ungeschönten Blick auf die Realität vor Ort. Ob es um den Kampf gegen Wilderei oder die Zerstörung der Meere durch Plastikmüll geht – Lehmann bleibt seinem Motto treu: Die Welt ist es wert, um sie zu kämpfen. Sein Wirken zeigt eindrucksvoll, dass ein einzelner Mensch durch Leidenschaft, Fachwissen und die geschickte Nutzung moderner Medien eine globale Bewegung für den Erhalt unseres Planeten auslösen kann.

Brutaler Überfall in der Mainzer Straße in Gernsheim

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Polizei Mainz / Ingelheim

In der Nacht zum Sonntag, den 05. April 2026, kam es in der Mainzer Straße in Gernsheim zu einem brutalen Angriff. Eine 42-jährige Frau wurde gegen Mitternacht Opfer eines schweren Raubes, bei dem der Täter mit extremer Brutalität vorging.

Eskalation vor der Tankstelle in der Mainzer Straße in Gernsheim

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei lauerte der Unbekannte der Frau auf Höhe der dortigen Oil!-Tankstelle auf. Zunächst versuchte der Kriminelle, seinem Opfer die Handtasche zu entreißen. Als die 42-Jährige die Tasche jedoch festhalten konnte, eskalierte die Situation: Der Täter schlug der Frau unvermittelt mit einem Stein ins Gesicht.

Durch die Wucht des Angriffs gelang es dem Räuber schließlich, die Geldbörse der Frau samt Bargeld und persönlichen Dokumenten zu erbeuten. Der Täter flüchtete anschließend zu Fuß in unbekannte Richtung.

Die 42-Jährige erlitt bei der Attacke erhebliche Verletzungen im Gesichtsbereich. Sie musste sich aufgrund der Schwere der Verletzungen unmittelbar in ärztliche Behandlung begeben.

Täterbeschreibung und Zeugenaufruf

Bislang liegt nur eine vage Beschreibung des flüchtigen Täters vor:

  • Größe: Etwa 1,60 bis 1,70 Meter

  • Bekleidung: Er trug eine Mütze.

Die Kriminalpolizei Rüsselsheim (Kommissariat 10) hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes in der Mainzer Straße in Gernsheim aufgenommen. Da sich die Tat an einer belebten Straße in der Nähe einer Tankstelle ereignete, hoffen die Ermittler auf Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den flüchtigen Mann geben können. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter 06142 / 696-0