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Stadt Hochheim geht gegen Eichenprozessionsspinner vor

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Eichenprozzessionsspinner
Eichenprozzessionsspinner

Wie in den vergangenen Jahren setzt die Stadt Hochheim am Main auch in diesem Frühjahr auf Vorsorge statt Nachsorge. Um die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners (EPS) zu verhindern und gesundheitliche Risiken für die Bürger zu minimieren, startet in den kommenden Wochen eine großangelegte Spritzaktion.

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Warum ist die Prophylaxe in Hochheim notwendig?

Der Eichenprozessionsspinner gilt als Hygieneschädling. Besonders gefährlich sind die Brennhaare der Raupen (ab dem dritten Larvenstadium). Bei Kontakt mit Haut oder Schleimhäuten lösen diese schmerzhafte, toxische Reaktionen aus. Durch die frühzeitige Bekämpfung kann die Stadtverwaltung auf die spätere, wesentlich teurere mechanische Absaugung der Nester verzichten.

Biologische Waffe: Nematoden in der Baumkrone

Insgesamt 147 städtische Eichen werden durch eine Fachfirma behandelt. Dabei kommt ein Verfahren zum Einsatz, das für Menschen vollkommen ungefährlich ist:

  • Wirkstoff: Rein biologische Nematoden (Fadenwürmer).

  • Technik: Spezielle Sprühkanonen blasen das Mittel in die Baumkronen.

  • Effekt: Die Nematoden befallen gezielt die Larven des EPS und führen zu deren Absterben.

Nachtarbeit: Lärmbelästigung möglich

Da die Raupen hauptsächlich nachts aktiv sind und fressen, muss die Bekämpfung nach Sonnenuntergang erfolgen. Die geplanten Maßnahmen finden im Zeitraum von Mitte bis Ende April statt. Dabei erfolgt die Bekämpfung in zwei Terminen, die in einem Abstand von etwa 10 bis 12 Tagen zueinander liegen. Aufgrund der nächtlichen Aktivität der Schädlinge sind die Einsatzzeiten jeweils für die Abend- und Nachtstunden angesetzt.

Die Stadt Hochheim weist darauf hin, dass es während der Arbeiten durch den Einsatz der Sprühkanonen zu kurzzeitigen Lärmbeeinträchtigungen kommen kann und bittet die Anwohner um Verständnis für diese notwendige Schutzmaßnahme.

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Vorübergehende Standorte für das Tierheim Mainz gefunden

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Tierheim Mainz
Tierheim Mainz

Der geplante Rückbau der Hochstraße in Mainz-Mombach hat weitreichende Konsequenzen für den lokalen Tierschutz. Da der rund 1,3 Kilometer lange Brückenzug aufgrund massiver baulicher Mängel – insbesondere gefährlicher Spannungsrisskorrosion – vollständig abgerissen werden muss, ist ein Verbleib für das Tierheim Mainz am aktuellen Standort während der Bauphase unmöglich.

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Zwei temporäre Standorte für das Tierheim Mainz geplant

In enger Abstimmung zwischen der Stadt Mainz und dem Tierschutzverein Mainz wurde nun ein Konzept für eine Zwischenlösung erarbeitet. Um den Betrieb lückenlos aufrechtzuerhalten, wird das Tierheim auf zwei Standorte aufgeteilt, einen in der Mombacher Straße und einen in der Straße „Am Rondell“

Die Unterbringung der Tiere soll in moderner Modulbauweise erfolgen. Diese Container-Lösung soll sicherstellen, dass alle funktionalen Anforderungen an das Tierwohl auch während der Übergangszeit erfüllt werden.

Zeitplan: Umzug ab 2027

Der Zeitplan für das Großprojekt steht bereits grob fest:

  • Ab 2027: Aufbau der Interimsstandorte und schrittweiser Umzug der Tiere.

  • Anfang 2028: Das Tierheim Mainz soll vollständig umgezogen sein.

  • Anschluss 2028: Beginn des Rückbauabschnitts der Hochstraße, der direkt über das heutige Tierheimgelände führt.

Stadt verspricht langfristige Perspektive

Oberbürgermeister Nino Haase und Umweltdezernentin Janina Steinkrüger betonten, dass man sich der Herausforderung bewusst sei. Die Interimslösung sei zwar nicht optimal, aber notwendig, um den Abriss der Brücke zeitnah realisieren zu können.

Parallel zur Übergangslösung läuft die Suche nach einem dauerhaften Standort, der den Anforderungen an Fläche und Umgebung langfristig besser gerecht wird. Sollte wider Erwarten kein geeignetes neues Areal gefunden werden, sichert die Stadt dem Tierheim zu, nach Abschluss der Bauarbeiten an seinen angestammten Platz zurückkehren zu können.

Die Stadt Mainz unterstützt den Prozess laut eigenen Angaben umfassend – von der Flächenbereitstellung über die Fachplanung bis hin zur logistischen Begleitung des Umzugs, um einen reibungslosen Übergang für die Tiere und Mitarbeiter zu gewährleisten.

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Neues E-Carsharing in Oppenheim wird eingeweiht

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E-Carsharing in Oppenheim
© SOLIX ENERGIE aus Bürgerhand Rheinhessen eG

Oppenheim geht neue Wege in Sachen Mobilität: Am Samstag, den 18. April 2026, wird das neue E-Carsharing-Angebot der Stadt offiziell eingeweiht. In Kooperation mit der Bürgerenergiegenossenschaft „SOLIX ENERGIE aus Bürgerhand Rheinhessen eG“ wird damit eine zukunftsweisende Alternative zum eigenen Pkw geschaffen. Interessierte Bürger sind zur Einweihung des neuen Angebots herzlich eingeladen.

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Standorte und Ladeinfrastruktur für das neue E-Carsharing in Oppenheim

Die neuen „SOLIX MOBIL“-Fahrzeuge stehen ab sofort an zwei zentralen Punkten im Stadtgebiet bereit:

  • Bahnhofsparkplatz (Bahnstraße)

  • Parkplatz „Im Herrnweiher“

Praktischer Nebeneffekt für alle E-Mobilisten: An den jeweils benachbarten Parkplätzen wurde zudem ein öffentlicher Ladepunkt für das sogenannte Ad-hoc-Laden eingerichtet, an dem auch private Fahrzeuge unkompliziert Strom tanken können.

Offizielle Einweihung am Bahnhofsvorplatz

Zur feierlichen Eröffnung laden die Stadt Oppenheim und SOLIX ENERGIE alle interessierten Bürgerinnen und Bürger für 11:00 Uhr auf den Bahnhofsvorplatz ein. Nach der Begrüßung durch den SOLIX-Vorstand, Stadtbürgermeisterin Silke Rautenberg (AL) und den Beigeordneten für Mobilität und Digitalisierung, Philipp Schlaak (CDU), gibt es bei einem Umtrunk die Gelegenheit zum Austausch. Experten vor Ort geben eine direkte Einweisung in die Nutzung der Fahrzeuge und informieren über die Arbeit der Genossenschaft.

Ressourcenschonend und für jeden offen

Das Angebot richtet sich an ein breites Spektrum: Privatpersonen können das E-Carsharing ebenso nutzen wie Vereine, Gewerbetreibende oder die Kommune selbst. Ziel ist es, den (Zweit-)Wagen im ländlichen Raum durch ein geteiltes, umweltfreundliches Modell zu ergänzen oder gar zu ersetzen.

Besucher haben bei der Eröffnung vor Ort die Möglichkeit, sich kostenlos für das E-Carsharing in Oppenheim zu registrieren und so direkt startklar für die erste Fahrt zu sein.

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Schwierige Löscharbeiten bei Vollbrand in Raunheim

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Vollbrand in Raunheim
Quelle: Feuerwehr Rüsselsheim

Ein gemeldeter Vollbrand in Raunheim auf dem Gelände des Abwasserverbandes Rüsselsheim/Raunheim hat in der Nacht zum Mittwoch (8. April 2026) ein Großaufgebot an Rettungskräften auf den Plan gerufen. Um 00:24 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst wegen eines Grünschnittbrandes alarmiert.

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Erste Meldung führte zu Großalarm bei Vollbrand in Raunheim

Noch während die ersten Kräfte auf der Anfahrt waren, gingen in der Leitstelle zahlreiche Notrufe aus der Nachbarschaft ein, die von einem brennenden Gebäude berichteten. Daraufhin wurde das Alarmstichwort sofort erhöht. Neben der Feuerwehr Rüsselsheim-Stadt eilten auch die Wehren aus Bauschheim und Haßloch sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle, da zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich Menschen in Gefahr befanden.

Entwarnung für angrenzende Unterkünfte

Vor Ort erwartete die Einsatzkräfte ein deutlicher Feuerschein. Die Erkundung ergab jedoch, dass nicht die Gebäude des Klärwerks selbst betroffen waren. Es brannte eine größere Gartenlaube inklusive angrenzender Überdachungen zwischen dem Klärwerk im Rugbyring und der Mainzer Straße. Eine erste Befürchtung, das Feuer könne auf nahegelegene Obdachlosenunterkünfte übergegriffen haben, bestätigte sich glücklicherweise nicht.

Aufwendige Löscharbeiten unter Atemschutz

Da das Gelände schwer zugänglich war, gestaltete sich die Brandbekämpfung schwierig. Die Feuerwehr setzte insgesamt fünf Atemschutztrupps ein, die das Feuer mit drei Strahlrohren von verschiedenen Seiten bekämpften. Da die Einsatzstelle auf Raunheimer Gebiet lag, wurde auch die dortige Feuerwehr über den Einsatz informiert.

Nach rund anderthalb Stunden konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Glücklicherweise wurden bei dem Vollbrand in Raunheim keine Personen verletzt. Die Gartenlaube wurde jedoch vollständig zerstört. Weitere Gebäude wurden nicht von dem Feuer in Mitleidenschaft gezogen.

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Fahrzeugbrand in der Pariser Straße: Verkehrschaos in Mainz

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Fahrzeugbrand in der Pariser Straße: Verkehrschaos in Mainz
Foto: BYC-News

Ein Fahrzeugbrand in der Pariser Straße hat am Mittwochmorgen, den 08.04.2026, für ein Verkehrschaos in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt gesorgt. Gegen 5:40 Uhr geriet ein Opel Astra stadteinwärts aus noch ungeklärter Ursache in Brand. Die Fahrerin bewies Geistesgegenwart und konnte sich g...


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Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil: Grüne Energie wird zum Imagefaktor

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Solar, Energie
Solar, Photovoltaik, Bildquelle: pixabay.com

Das Thema Nachhaltigkeit hat sich in den vergangenen Jahren von einer Option zu einem festen Bestandteil unternehmerischer Entscheidungen entwickelt. Früher tauchte es häufig als Zusatz im Marketing auf. Heute beeinflusst es Strategie, Prozesse und Investitionen weitreichend.

Die aktuelle Aufgabe von Unternehmen besteht vor allem darin, ihre Haltung nicht nur zu formulieren, sondern im Alltag nachvollziehbar zu machen.

Externe Erwartungen haben sich verändert

Auf der anderen Seite haben sich auch die äußeren Erwartungen verändert. Die Kund:innen achten stärker darauf, wie Produkte entstehen und welche Rolle Umweltaspekte dabei spielen. Die Geschäftspartner beziehen ökologische Kriterien ebenfalls vermehrt  in ihre Entscheidungen ein.

Nachhaltigkeit ist damit zu einem Faktor geworden, der weit über das eigene Unternehmen hinaus wirkt. Ein zentraler Punkt liegt dabei im Umgang mit Energie. Werden Photovoltaik Module auf Gebäuden oder Betriebsflächen eingesetzt, steht dies beispielhaft für diese Entwicklung. Diese Maßnahme macht unmittelbar sichtbar, wie ein Unternehmen mit den Ressourcen des Planeten umgeht.

Energie als Teil der Markenidentität

Marken entstehen nicht allein durch Werbung oder Kommunikation. Sie werden vor allem durch konkrete Handlungen geprägt. Das Thema Energie spielt dabei eine größere Rolle, als es in der Vergangenheit der Fall war.

Unternehmen, die auf erneuerbare Quellen setzen, signalisieren, dass sie sich an langfristigen Lösungen orientieren. Das wirkt glaubwürdig, weil es nicht auf einzelne Kampagnen beschränkt ist. Die Entscheidung für eine nachhaltige Energieversorgung ist dauerhaft sichtbar und lässt sich kaum relativieren.

Gerade in wettbewerbsintensiven Märkten gewinnt dieser Aspekt an Bedeutung. Unternehmen unterscheiden sich nicht mehr nur über Preis oder Leistung voneinander. Die Frage, wie verantwortungsvoll sie handeln, fließt zunehmend in ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ein.

Wirtschaftliche Realität trifft auf strategische Entscheidungen

Neben dem Image spielt selbstverständlich auch die wirtschaftliche Perspektive eine zentrale Rolle. Die Energiepreise sind in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Immer mehr Unternehmen suchen deshalb nach Wegen, wie sie ihre Abhängigkeit reduzieren und die Kosten besser planbar machen können.

Die eigene Energieerzeugung bietet dafür einen Ansatz, der langfristig Stabilität schaffen kann. Wird zumindest ein Teil des Strombedarfs selbstständig gedeckt, besteht eine geringere Anfälligkeit für externe Entwicklungen. Diese Überlegung ist besonders für energieintensive Betriebe relevant.

Hinzu kommen die gesetzlichen Rahmenbedingungen. In der Europäischen Union wurden die Vorgaben zur Energieeffizienz und zur Reduktion von Emissionen bereits schrittweise verschärft. Unternehmen müssen sich somit darauf einstellen, dass Nachhaltigkeit zunehmend auch regulatorisch eingefordert wird.

Bedeutung für Mitarbeitende und Unternehmenskultur

Nachhaltigkeit wirkt allerdings nicht nur nach außen. Sie beeinflusst auch die Wahrnehmung innerhalb eines Unternehmens maßgeblich.

Die Mitarbeitenden beobachten genau, welche Werte im Alltag tatsächlich gelebt werden. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen wird heute als Ausdruck einer modernen Unternehmenskultur verstanden. Gerade für jüngere Fachkräfte spielt dieser Aspekt eine wichtige Rolle bei der Wahl ihres Arbeitgebers.

Maßnahmen im Bereich der Energie wirken besonders greifbar. Sie lassen sich nicht nur kommunizieren, sondern im Arbeitsumfeld direkt erleben. Dies stärkt die Identifikation und wirkt sich langfristig positiv auf Motivation und Bindung aus.

Ein langfristiger Wandel mit klarer Richtung

Die Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit ist keine kurzfristige Bewegung. Sie wird von wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Faktoren gleichzeitig vorangetrieben.

Unternehmen, die diesen Wandel frühzeitig berücksichtigen, sichern sich entscheidende Vorteile. Sie positionieren sich sowohl nach innen als auch nach außen als verlässlich und zukunftsorientiert.

Grüne Energie wird damit immer häufiger zu einem festen Bestandteil einer modernen Unternehmensstrategie. Sie beeinflusst die Kosten, die Wahrnehmung und die Wettbewerbsfähigkeit positiv − und entwickelt sich damit zu einem Faktor, der langfristig über den Erfolg mitentscheidet.

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Endgültig! Wal Timmy bleibt zum Sterben in der Ostsee

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Das Protokoll eines angekündigten Todes von Buckelwal Timmy - Wal Timmy
SYMBOLBILD

Die dramatische Rettungsaktion rund um den Wal Timmy hat am Dienstagnachmittag (7. April 2026) ein trauriges Ende gefunden. In einer Pressekonferenz gaben die Verantwortlichen bekannt, dass keine weiteren Versuche unternommen werden, das Tier in tiefere Gewässer zu leiten. Der Buckelwal wird in der Ostsee bleiben, um dort zu sterben.

Entscheidung gegen weitere Intervention zur Rettung von Wal Timmy

Wissenschaftler und Behördenvertreter kamen nach eingehender Begutachtung zu dem Schluss, dass der Wal zu krank und zu schwach für einen erneuten Rettungsversuch ist. Jede weitere menschliche Einmischung würde den Stress für das Tier nur unnötig erhöhen und sein Leiden verlängern. Damit ist das Vorhaben, den Wal zurück in tiefere Gewässer zu bringen endgültig vom Tisch.

Damit der Wal Timmy in der Bucht von Poel in Würde sterben kann, hat die Polizei ein Sperrgebiet von 500 Metern um das Tier herum eingerichtet. Schaulustige und Boote werden strikt angewiesen, diese Zone zu meiden.

Das Echo in der Öffentlichkeit

Der Fall hatte in den letzten Tagen für hitzige Debatten und für Kritik am Umweltminister Till Backhaus gesorgt. Während Tierschützer wie Robert Marc Lehmann (dessen Instagram-Profil derzeit offline ist) bereits früh die geringen Überlebenschancen betonten, forderten Teile der Öffentlichkeit und Politik einen massiveren Einsatz. Die nun getroffene Entscheidung folgt dem Rat der Biologen, die Natur in diesem Fall ihren schmerzhaften, aber unvermeidlichen Lauf lassen zu müssen.

Unfassbar: Die absurdesten Tipps für Wal Timmy in den sozialen Medien

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Polizeieinsatz nach verdächtigem Fund im DHL Paketzentrum Saulheim

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DHL Paketzentrum Saulheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
DHL Paketzentrum Saulheim | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Ein ungewöhnlicher Fund hat am Dienstagvormittag (7. April 2026) für Aufsehen und einen Polizeieinsatz im DHL Paketzentrum Saulheim gesorgt. Gegen 10:30 Uhr meldeten Mitarbeiter ein beschädigtes Paket, dessen Inhalt auf den ersten Blick wie Granaten aussah.

Sicherheitsdienst im DHL Paketzentrum Saulheim reagiert sofort

Um kein Risiko für die Belegschaft einzugehen, handelte der hauseigene Sicherheitsdienst umgehend: Das gesamte Gebäude wurde geräumt und die Polizei verständigt. Kurze Zeit später trafen Einsatzkräfte der Polizeiwache Wörrstadt sowie die Feuerwehr und der Rettungsdienst am Einsatzort ein.

Kampfmittelräumdienst gibt Entwarnung

Das betroffene Paket wurde gesichert und von Experten des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz (LKA) sowie dem Kampfmittelräumdienst untersucht. Die Spezialisten konnten jedoch schnell Entwarnung geben. Bei den Gegenständen handelte es sich lediglich um optisch täuschend echte, aber völlig ungefährliche Objekte. Eine Gefahr für die Mitarbeiter oder das Gebäude bestand zu keinem Zeitpunkt.

Betrieb läuft wieder normal

Bereits nach etwa einer Stunde konnte das DHL Paketzentrum Saulheim wieder freigegeben werden, sodass die Paketabwicklung fortgesetzt werden konnte. Da das Paketzentrum außerhalb der direkten Wohnbebauung liegt, kam es laut Polizei zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen in der Umgebung von Saulheim.

Polizistin angeschossen – Großfahndung nach flüchtigem Täter

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Großfahndung
Bild BYC-News

Am heutigen Dienstag, den 7. April 2026, kam es in der Teichstraße in Prüm zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein 25-jähriger Mann mehrere Schüsse abgab. Eine Polizeibeamtin wurde dabei glücklicherweise nur leicht verletzt. Die Polizei leitete eine Großfahndung nach dem flüchtigen Täter ein.

Täter auf der Flucht – Polizei leitete Großfahndung ein und warnt Bevölkerung

Der Tatverdächtige ist nach den Schüssen in Richtung Kurpark und möglicherweise in ein angrenzendes Waldstück geflüchtet. Die Polizei hat eine umfassende Großfahndung eingeleitet.

Wichtiger Hinweis der Behörden: Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befindet. Bürgerinnen und Bürger werden dringend aufgefordert, den Verdächtigen bei einer Sichtung keinesfalls selbst anzusprechen, sondern umgehend den Notruf 110 zu wählen!

Täterbeschreibung

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche. Der flüchtige 25-Jährige wird wie folgt beschrieben:

  • Bekleidung: Beiger Hoodie mit beiger Aufschrift auf der Vorderseite, dunkelblaue Jogginghose, weiße Schuhe.

  • Erscheinungsbild: Zottelige, kinnlange braune Haare.

Hinweistelefon eingerichtet

Zusätzlich zum Notruf hat die Polizei Rheinland-Pfalz ein spezielles Hinweistelefon für Informationen zum Sachverhalt oder zum Aufenthaltsort des Täters geschaltet. Personen die Angaben zu dem Sachverhalt machen können, werden gebeten sich unter der Hinweisnummer 0651 983-43900 zu melden. Selbstverständlich kann bei einer Sichtung weiterhin auch der Notruf gewählt werden.

Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat und dem Ablauf des Einsatzes dauern derzeit noch an.

Eintracht Frankfurt trauert um langjähriges Mitglied

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Eintracht Frankfurt
Quelle: Eintracht Frankfurt

Was am Ostersonntag als emotionales Drama beim Duell von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Köln begann, endet nun mit einer traurigen Nachricht. Wie Eintracht Frankfurt offiziell bestätigt hat, ist der Zuschauer, der in der Schlussphase der Partie medizinisch versorgt werden musste, noch am Sonntagabend im Krankenhaus verstorben.

Herzstillstand im Unterrang

Bei dem Verstorbenen handele es sich um einen 87-jährigen Mann, der seit vielen Jahren treues Mitglied des Vereins und Inhaber einer Dauerkarte gewesen sei. Während der zweiten Halbzeit erlitt er in den oberen Reihen des Unterrangs der Gegengerade einen Herzstillstand.

Zwar gelang es den herbeigeeilten Rettungskräften unter Sichtschutz noch vor Ort, den Mann erfolgreich zu reanimieren, doch sein Zustand konnte im weiteren Verlauf in der Klinik nicht mehr stabilisiert werden.

Eintracht Frankfurt: „Aus unserer Mitte genommen“

Der Verein zeigte sich tief erschüttert über den Verlust des langjährigen Anhängers. In einer emotionalen Mitteilung hieß es: „Wenn ein Mensch vor unseren Augen aus unserer sprichwörtlichen Mitte genommen wird, ist das kaum in Worte zu fassen. Die Eintrachtfamilie ist tief betrübt. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den betroffenen Angehörigen und Freunden.“

Ein besonderer Dank der Verantwortlichen galt den Sanitätern und Notärzten für ihren unermüdlichen Kampf sowie den Fans im Stadion. Beide Fanlager hatten durch ihr respektvolles Schweigen und das sensible Gespür während des Einsatzes für eine angemessene Atmosphäre gesorgt.

Großbrand in Wörrstadt und massive Rauchentwicklung

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Großbrand in Wörrstadt | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus
Brand in Wörrstadt | Foto: BYC-News | Thorsten Lüttringhaus

Am Dienstagmittag (7. April 2026) kam es zu einem Großbrand in Wörrstadt. In der Steinstraße stand die Lagerhalle des Weinguts Huth in Flammen. Anwohner wurden gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. BYC-News war vor Ort.

Massive Rauchentwicklung wegen Großbrand in Wörrstadt über Kilometern sichtbar

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort gegenüber dieser Online-Zeitung mitteilte, war die riesige Rauchsäule bereits auf der Anfahrt sichtbar. Von der Lagerhalle, in der sich zwei Fahrzeuge befanden, hatte das Feuer auch auf drei benachbarte Gebäude übergriffen. Beim Eintreffen vor Ort standen demnach vier Dachstühle von Lagerhallen des Weinguts im Vollbrand. Weil sich glücklicherweise keine Personen mehr in den Gebäuden befanden, konnten die Feuerwehrkräfte sich sofort vollständig auf die Löscharbeiten konzentrieren. Mittels Riegelstellung wurden angrenzende Gebäude vor dem Übergreifen der Flammen geschützt. Parallel wurden die Dachstuhlbrände vom Boden und über Drehleitern bekämpft.

Eine Gefahr für Anwohner besteht nicht. Sie werden dennoch gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Dabei handelt es sich nach Angaben der VG Wörrstadt um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Der Bereich rund um die Einsatzstelle sollte gemieden werden, um die Rettungswege für die Einsatzfahrzeuge freizuhalten. Den Anweisungen der Polizei und der Feuerwehr ist unbedingt Folge zu leisten.

Ursache noch völlig unklar

Zur Ursache für den Großbrand in Wörrstadt liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine gesicherten Informationen vor. Die Polizei wird die Ermittlungen aufnehmen, sobald der Brand unter Kontrolle ist und die Brandstelle betreten werden kann.

Bei dem Einsatz wurden bislang keine Personen verletzt. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit ebenfalls noch nichts bekannt. Der Einsatz konnte gegen 2:30 Uhr am frühen Mittwochmorgen beendet werden.

„Bei dem Brand waren 96 ehrenamtliche Feuerwehrleute im Einsatz. Sie, die Hilfsorganisationen und die Polizei haben vor Ort Hand in Hand gearbeitet. Für ihren unermüdlichen Einsatz bis in die frühen Morgenstunden gebührt ihnen mein Dank“, sagt Bürgermeister Markus Conrad.

Im Einsatz bei dem Großbrand in Wörrstadt waren:

  • die freiwillige Feuerwehr Wörrstadt
  • die freiwillige Feuerwehr Rommersheim
  • die freiwillige Feuerwehr Sulzheim
  • die freiwillige Feuerwehr Saulheim
  • die freiwillige Feuerwehr Wöllstein
  • die freiwillige Feuerwehr Gau-Bickelheim
  • die freiwillige Feuerwehr Nieder-Olm
  • das Technische Hilfswerk
  • der Rettungsdienst
  • die Polizei

Frau in der Holzhofstraße in Mainz brutal attackiert

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Holzhofstraße in Mainz
Symbolbild Polizei

Die Polizei bittet um die Mithilfe der Bevölkerung nach einem brutalen Angriff in der Nacht zum Sonntag. In der Holzhofstraße in Mainz kam es am 05. April 2026 gegen 03:20 Uhr zu einer Auseinandersetzung, bei der eine 22-jährige Frau verletzt wurde.

Streit eskaliert am frühen Morgen in der Holzhofstraße in Mainz

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei gerieten die junge Frau und ein bislang unbekannter Mann zunächst verbal aneinander. Die Situation eskalierte jedoch schnell: Der Unbekannte zog die 22-Jährige unvermittelt an den Haaren und riss sie mit solcher Wucht zu Boden, dass sie Kopfschmerzen und Verletzungen an beiden Knien erlitt. Der Täter flüchtete unmittelbar nach der Tat zusammen mit einem Begleiter in Richtung der Mainzer Innenstadt.

Täterbeschreibung der Polizei

Dank vorliegender Zeugenaussagen konnte die Polizei eine Beschreibung des flüchtigen Mannes erstellen:

  • Alter: Mitte bis Ende 20 Jahre

  • Erscheinungsbild: Lange, gelockte blonde Haare

  • Statur: Etwas korpulent

  • Begleitung: Der Mann war zusammen mit einem weiteren Mann unterwegs.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Tat in der Holzhofstraße in Mainz oder zur Identität des Täters geben können, sich mit der Polizeiinspektion Mainz 1 unter der Rufnummer 06131/65-34150 in Verbindung zu setzen.

Freiwillige Feuerwehr Undenheim lädt zum Tag der offenen Tür ein

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Freiwillige Feuerwehr Undenheim

Wer am 01. Mai 2026 noch nichts vorhat, sollte sich den Weg in die Schulstraße nach Undenheim vormerken. Die Freiwillige Feuerwehr Undenheim lädt ab 10:00 Uhr zum großen Tag der offenen Tür ein und verwandelt das Gerätehaus in einen Treffpunkt für Groß und Klein.

Sportlicher Ehrgeiz und Fahrzeugtechnik

Der Tag startet direkt mit einem lokalen Highlight: Ab 10:00 Uhr findet die Ortsmeisterschaft der Vereine statt. Hier ist Teamgeist gefragt, wenn die verschiedenen Gruppen um den Titel kämpfen.

Für Technikbegeisterte bietet die Feuerwehr von 12:00 bis 16:00 Uhr eine umfassende Fahrzeugausstellung. Hier können die Einsatzfahrzeuge aus nächster Nähe unter die Lupe genommen werden – eine tolle Gelegenheit, um mehr über die Arbeit der ehrenamtlichen Retter zu erfahren.

Die Freiwillige Feuerwehr Undenheim sorgt für Speisen, Getränke und einen Tag für die ganze Familie

Auch für das leibliche Wohl ist während der Veranstaltung bestens gesorgt. Ab 12:00 Uhr bietet die Küche eine herzhafte Stärkung zum Mittagessen an, woraufhin im Anschluss eine vielfältige Auswahl an Kaffee und Kuchen für alle Naschkatzen bereitsteht. Zur Erfrischung werden neben kühlem Fassbier von Rheinhessenbräu zahlreiche weitere Getränke ausgeschenkt.

Damit auch bei den jüngsten Besuchern keine Langeweile aufkommt, lädt den ganzen Tag über eine Hüpfburg zum ausgiebigen Austoben ein.

Auf einen Blick

  • Wann: 01. Mai 2026, ab 10:00 Uhr

  • Wo: Feuerwehrgerätehaus, Schulstraße 5, Undenheim

  • Highlights: Ortsmeisterschaft, Fahrzeugschau, Hüpfburg und regionale Spezialitäten

Die Freiwillige Feuerwehr Undenheim freut sich auf zahlreiche Besucher aus der Gemeinde und der Umgebung, um gemeinsam einen abwechslungsreichen Feiertag zu verbringen.

Uniklinik Mainz: Neuer Behandlungsansatz gegen Blutvergiftung

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Nachtvorlesung 2.0
Uniklinik Mainz

In der medizinischen Forschung ist ein bedeutender Fortschritt im Kampf gegen die Sepsis (Blutvergiftung) gelungen. Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben einen bisher unbekannten Abwehrmechanismus des Immunsystems entschlüsselt, der künftig Leben retten könnte.

Universitätsmedizin Mainz entdeckt, dass Protein PACC1 der „Zündschlüssel“ der Bakterienabwehr ist

Das Team um Prof. Dr. Markus Bosmann vom Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) an der Universitätsmedizin Mainz identifizierte den Ionenkanal PACC1 als zentrales Element der Infektionsbekämpfung.

Das Prinzip dahinter ist faszinierend: Immunzellen nutzen sogenannte „Verdauungsräume“ (Phagolysosomen), um Bakterien einzuschließen und abzutöten. Damit dieser Abbau funktioniert, ist eine stark saure Umgebung nötig. Die Forscher fanden heraus:

  • Ohne das Protein PACC1 werden diese Räume nicht sauer genug.

  • Bakterien können nicht effektiv abgebaut werden.

  • In der Folge kommt es zu massiven, lebensbedrohlichen Entzündungsreaktionen.

Sepsis – Eine unterschätzte Gefahr

Die Sepsis ist in Deutschland die dritthäufigste Todesursache. Zwischen 20 und 50 Prozent der Betroffenen sterben trotz modernster Intensivmedizin an den Folgen einer fehlgesteuerten Immunreaktion, bei der der Körper eigenes Gewebe schädigt.

„Es ist überraschend, dass ein einzelner Chloridkanal eine derart zentrale Schutzfunktion im Immunsystem übernimmt“, betont Professor Bosmann. Im Tiermodell führte das Fehlen von PACC1 zu einer deutlich erhöhten Sterblichkeit bei bakteriellen Infektionen.

Hoffnung bei Antibiotikaresistenzen

Die Entdeckung, die im renommierten Fachmagazin PNAS veröffentlicht wurde, ist besonders vor dem Hintergrund zunehmender Antibiotikaresistenzen von großer Bedeutung. Wenn herkömmliche Medikamente versagen, könnte die gezielte Stärkung der körpereigenen PACC1-Aktivität ein völlig neues Wirkprinzip für zukünftige Therapien darstellen.

Noch handelt es sich um Grundlagenforschung, doch langfristig könnten diese Ergebnisse die klinische Behandlung der Sepsis revolutionieren.

Schwerer LKW-Unfall auf der A61 bei Worms-Mörstadt

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LKW-Unfall auf der A61
Symbolfoto Polizei | Foto: Chiara Forg | BYC-News

Ein folgenschwerer LKW-Unfall auf der A61 hat in der Nacht zu Dienstag (7. April 2026) den Verkehr massiv beeinträchtigt. Gegen 01:25 Uhr verlor ein 77-jähriger Fahrer in Fahrtrichtung Ludwigshafen, auf Höhe der Anschlussstelle Worms-Mörstadt, die Kontrolle über seinen Lastwagen.

LKW krachte in die Mittelleitplanke

Der mit Stahlteilen und Granulat beladene Sattelzug prallte mit großer Wucht gegen die Mittelschutzplanke und kam dort schwer beschädigt zum Stehen. Der Fahrer hatte dabei noch Glück im Unglück: Er zog sich laut Polizeiangaben lediglich leichte Verletzungen zu. Ein weiteres Fahrzeug war an dem Unfall nicht beteiligt.

Aufwendige Bergung nach LKW-Unfall auf der A61 sorgt für Vollsperrung

Die Bergungsarbeiten gestalten sich als äußerst schwierig und zeitaufwendig. Da der Sattelzug nicht mehr fahrbereit war, musste er abgeschleppt werden. Zuvor war es jedoch erforderlich, die tonnenschwere Ladung aus Stahl und Granulat auf ein Ersatzfahrzeug umzuladen.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung wurde die Fahrbahn in Richtung Ludwigshafen voll gesperrt. Der Verkehr wurde derzeit über den Durchfahrtstreifen an der Anschlussstelle Worms-Mörstadt an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Pendler mussten mit Verzögerungen rechnen. Die Gegenfahrbahn in Richtung Koblenz war von den Maßnahmen nicht betroffen.

Sachschaden im hohen fünfstelligen Bereich

Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Unfallursache aufgenommen. Am Sattelzug entstand ein Sachschaden von rund 40.000 Euro, an der Schutzplanke von etwa 16.000 Euro. Die